bookmark_border (Hausbau, XVII; vor-letzte Folge)
Von der Flaute zum Sturm ...!
*update* [24.05.2021; 04:00h]

War es vor ein paar Mona­ten noch so, dass die Zei­chen auf Beru­hi­gung des Mark­tes stan­den, so ist es nun genau das Gegen­teil.

Das hat weit­rei­chen­de Folgen:

Zitat FAZ:
".. Im März dann ist die Preis­ral­ly um den Roh­stoff aus dem Wald so rich­tig los­ge­gan­gen. Zwi­schen­zeit­lich ver­teu­er­te sich der Kubik­me­ter im Wochen­takt um etwa 100 Euro, wäh­rend sich Lie­fer­ter­mi­ne teils um meh­re­re Wochen ver­scho­ben haben. Sofern die Händ­ler über­haupt lie­fern. Denn immer wie­der kommt es vor, dass sie bestä­tig­te Auf­trä­ge vom einen auf den ande­ren Tag absa­gen. Von Panik am Holz­markt ist des­halb die Rede. Die Fol­ge: „Bau­en mit Holz wird teu­rer“, sagen Anbie­ter wie Fichtl .."

Wir haben nach eini­gen Mona­ten Suche und Ver­hand­lun­gen, end­lo­sen Men­gen von Unter­la­gen auf Papier und elek­tro­nisch, ein­ge­reicht bei mehr als 15 Hypo­the­ken­ban­ken, vor ein paar Tagen eine Finan­zie­rungs­zu­sa­ge der ING Hypo­the­ken­bank bekommen.
Die Bedin­gun­gen waren gün­stig wie nie:
1,5% Zin­sen und 2,5% Til­gung bei einer Zins­bin­dung von 15 Jahren.

Der "Wer­muts­trop­fen" war aller­dings, dass die Finan­zie­rungs­sum­me anstatt der vom Archi­tek­ten berech­ne­ten Sum­me von 330.000€ auf 310.000€ redu­ziert wur­de, weil die Bank der Auf­fas­sung war, dafür sei das Pro­jekt zu verwirklichen.

Wie sich nun her­aus­stellt war & ist die­se Annah­me falsch. Nicht nur der Preis für Bau­holz allein ist pro Kubik­me­ter von Febru­ar 270€ zu März auf 500€ ange­stie­gen, son­dern auch der Preis für Stahl (Schraub­fun­da­men­te, Git­ter­flä­che in der Zuwe­gung & Zufahrt) hat sich seit ein paar Mona­ten nach oben bewegt.

Ein Gespräch mit dem Archi­tek­ten am Frei­tag (14.05.2021) war dann der letz­te Nagel am Sarg für das Vorhaben:


Wir sehen danach kei­ne Mög­lich­keit das Haus kom­plett zu finan­zie­ren, es wären min­de­stens wei­te­re 90.000€ erfor­der­lich um die extrem gestie­ge­nen Kosten für Holz - den Haupt­bau­stoff des Hau­ses - zu bezahlen.

Zu vie­le 'hät­te', zu vie­le Unwäg­bar­kei­ten, zu vie­le Risi­ken, weil wir als Ruhe­ständ­ler über fixe Bezü­ge ver­fü­gen und kei­ne Mög­lich­keit haben Stei­ge­run­gen durch zusätz­li­che Ein­nah­men auszugleichen.
Schwe­ren Her­zens machen wir uns nun dar­an, die bereits ein­ge­brach­ten Sum­men für Grund­er­werb, Erschlie­ßungs- bzw. Erwerbs­ne­ben­ko­sten, sowie die Aus­ga­ben für den Archi­tek­ten wie­der her­ein zu holen und ver­füg­bar zu machen, indem wir das Bau­ge­län­de verkaufen.

Glück­li­cher­wei­se ist unse­re Woh­nung kein 'fau­ler Kom­pro­miss' gewe­sen, son­dern sie wird, so wie seit Novem­ber 2020, in der Zukunft ein gutes Zuhau­se sein. Mit ein paar klei­ne­ren Inve­sti­tio­nen lässt sich hier und da noch ein wenig mehr Kom­fort errei­chen, und wir sind bereit das aus­zu­ge­ben. Wir woh­nen 3 Minu­ten Geh­zeit ent­fernt vom Kur­park. Zur Innen­stadt, dem Markt­platz, sind es 10 Minu­ten Weg. In unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft gibt es Ärz­te­häu­ser, Apo­the­ken und Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten für jeden Bedarf - alles nöti­gen­falls zu Fuß zu erreichen.

Aber wer weiß, manch­mal tun sich ganz plötz­lich Gele­gen­hei­ten auf.
So wie beim Ver­kauf des Grundstücks.
Das hat nun mitt­ler­wei­le einen neu­en Besitzer ....

Quel­le der Zita­te (als Abbil­dun­gen): "Die Zeit"
Quel­le Bild "Holz­preis USA": WiWo

→ 1.000 board feet = 2,36 m³; Kubik­me­ter­preis → 707,6 UD$ = 582,70 €

*update* [24.05.2021; 04:00h]

bookmark_border" .. klimapolitische Lethargie .. "
*update* [04.05.2021; 14:00h]

".. Statt­des­sen ser­viert das BVerfG eine Ent­schei­dung, in der zwi­schen dem Amts­deutsch eine schal­len­de Ohr­fei­ge für die kli­ma­po­li­ti­sche Lethar­gie der Gro­ßen Koali­ti­on mit­schwingt .. " resü­miert der Autor des Arti­kels "Ver­fas­sungs­ge­richt kippt Kli­ma­ge­setz: Die Erd­be­ben-Ent­schei­dung"

Wie oft ich hier schon dar­auf hin­ge­wie­sen habe, dass es in der Bio­lo­gie / Öko­lo­gie / beleb­ten Umwelt Ereig­nis­se gibt, die, ein­mal aus dem Gleich­ge­wicht gebracht, selbst mit allen Mit­teln die moder­nen Zivi­li­sa­tio­nen zur Ver­fü­gung ste­hen NICHT wie­der in den Urzu­stand zurück geführt wer­den kön­nen. Und wie oft muss­te ich an vie­len Stel­len im Inter­net lesen, es kom­me dar­auf an des Wachs­tum zu för­dern, weil wir nur so eine Zukunft hätten .... 

Glück­li­cher­wei­se ist es wie­der ein­mal das höch­ste Gericht unse­res Lan­des das uns Bür­gern zu Hil­fe kommt und den Poli­ti­kern von CDU/CSU, SPD, FDP, die meh­re­re Jahr­zehn­te lang die Ent­wick­lung des zer­stö­re­ri­schen Kli­ma­wan­dels geför­dert statt ein­ge­dämmt haben, unmiss­ver­ständ­lich die Auf­ga­be stellt SOFORT mit der Umkehr, der Mini­mie­rung des Kli­ma­ver­falls zu begin­nen und nicht etwa wie­der nach drau­ßen zu sehen, mit Fin­gern zu zei­gen, und fest­zu­stel­len, dass es noch viel schlim­me­re Ver­schmut­zer gibt!

Haben Sie, wer­te Lesen­de sich schon ein­mal gefragt war­um Poli­ti­ker nicht ein­se­hen war­um sie etwas für den Kli­ma­schutz tun müs­sen - und zwar sofort? Es sind doch nicht nur Dumm­köp­fe im Parlament ....
Ich den­ke es hat damit zu tun, dass bei nega­ti­vem Wachs­tum deut­lich wür­de, wie sehr sie aus dem Vol­len geschöpft haben, wie wenig sie mit­tels aus­rei­chen­der Besteue­rung an die Groß­ver­mö­gen gegan­gen sind um Zukunfts­auf­ga­ben zu begin­nen, und wie sehr sie sich selbst die Säckel gefüllt haben, teil­wei­se von denen auf­ge­bracht, die sie seit Jah­ren schon hät­ten zwin­gen müs­sen die Emis­sio­nen zurück­zu­füh­ren und durch neu­tra­le Ener­gie­ge­win­nungs­me­tho­den zu ersetzen.

Poli­ti­ker wie Schäub­le, mit viel Ein­fluss und wenig krea­ti­vem, vor­wärts gerich­te­ten Den­ken sind es doch, die mit ihrer mick­ri­gen Klein­bür­ger­lich­keit und schwä­bi­schem Behar­ren auf Alt­her­ge­brach­tem die größ­ten Hin­der­nis­se nicht nur in Deutsch­land, son­dern in ganz Euro­pa darstellen. 

Wir kön­nen uns sol­che alten Damen und Her­ren der Alt-Par­tei­en nicht mehr lei­sten. Sie dür­fen nicht noch­mal vie­le Jah­re "wei­ter so!" regie­ren, weil es dann wohl end­gül­tig zu spät sein wird das Ruder her­um zu rei­ßen und den Kurs in Rich­tung Zukunft neh­men zu können.

 

Aus­ge­rech­net einen vehe­ment für alt­her­ge­brach­te Ener­gie­po­li­tik ste­hen­den Poli­ti­ker wie Laschet als Kanz­ler auf­zu­stel­len ist schon wie­der ein Hin­weis, dass die CDU/CSU nicht ver­stan­den hat was die drin­gend­sten Zukunfts­plä­ne sein müs­sen - Herr Laschet, der aus­drück­lich mit­ge­teilt hat er wol­le sich von Wis­sen­schaft­lern nicht sei­ne Poli­tik vor­schla­gen las­sen (!) ist der letz­te Kan­di­dat auf den man set­zen könn­te und hof­fent­lich wer­den den Bür­gern noch recht­zei­tig vor den Wah­len die Augen geöffnet.

[Abbil­dun­gen via twitter]

*update* 04.05.2021; 14:00h
Laschet mal wie­der schlau­er als Wis­sen­schaft­ler und Verfassungsgericht

 

 

bookmark_borderNeues von der BREXIT Front

Nach­dem nun eini­ge Mona­te ins Land gegan­gen sind zeich­nen sich nach und nach immer mehr unan­ge­neh­me Fol­gen für die bri­ti­sche Wirt­schaft ab. Die kon­ser­va­ti­ve Regie­rung ver­sucht mit Hil­fe der kon­ser­va­ti­ven Pres­se und des BBC den über­wäl­ti­gen­den Teil die­ser Ein­bu­ßen auf die EU zu schieben.

Doch wie sieht es tat­säch­lich aus?
Inner­halb der Zoll­uni­on (EU) gibt es kei­ner­lei Not­wen­dig­keit für Zoll­for­ma­li­tä­ten, schon seit vie­len Jah­ren nicht mehr. War­um auch, wo doch alle Mit­glieds­län­der nach den glei­che Regeln Waren pro­du­zie­ren und ver­kau­fen. Der Stan­dard für die euro­päi­schen Ver­brau­cher steht damit fest, gleich­sin­nig ver­hält es sich mit dem was hin­ter dem Han­del abläuft, der Pro­duk­ti­on. Hier sind die Regeln fest­ge­schrie­ben, in jedem Land wer­den die Grund­sät­ze für Arbeits­ver­trä­ge ein­ge­hal­ten, wobei es gering­fü­gi­ge Unter­schie­de in der tat­säch­li­chen Hand­ha­bung gibt.
Aber: Genau wie jedes EU Land ver­schie­de­ne Bedin­gun­gen gegen­über Dritt­län­dern hat was den Han­del angeht, so hat es auch sol­che hin­sicht­lich des Arbeits­mark­tes. Daher kann von Fall zu Fall unter­schied­lich sein wie ein Land die Bedin­gun­gen interpretiert.


Betrach­tet man nun den Markt an Gütern des täg­li­chen Bedarfs, etwa Milch und Milch­pro­duk­te, so steht fest, wie sie zu pro­du­zie­ren sind, wel­che Schutz­maß­nah­men es wegen regio­na­ler Vor­ran­gig­keit es gibt, und wie die Ver­brau­cher­si­cher­heit durch Kon­trol­len gewähr­lei­stet wird.
Die­se Regeln gel­ten gegen­über allen Mit­glieds­staa­ten in der EU - für Dritt­staa­ten sind Zoll­erklä­run­gen unab­ding­ba­re Han­dels­vor­aus­set­zun­gen - und die Bri­ten sind nun ein sol­cher Drittstaat!


Die bri­ti­schen Pro­du­zen­ten haben im Febru­ar 2021 einen Absatz von 56 Mil­lio­nen im Seg­ment "Food & Drink" gehabt, dem stan­den Ver­lu­ste wegen man­geln­den Ver­kaufs in die EU von 420 Mil­lio­nen gegen­über. Bei Milch und Milch­pro­duk­ten betrug der Rück­gang 96,4% gegen­über dem Vor­jahr, Huhn & Rind gin­gen im Absatz um 75% zurück.
 

 

Zurück zum Anfang:
Die­ser Rück­gang resul­tiert allei­ne aus der Tat­sa­che, dass die Bri­ten nun mit jedem EU Land ein­zeln han­deln müs­sen - und jedes EU Land hat gegen­über Dritt­staa­ten ver­schie­de­ne Rege­lun­gen was die Zoll­ab­fer­ti­gung angeht. Das sind kei­ne neu­en Regeln, son­dern schon immer vor­han­de­ne Maß­nah­men (gegen­über Dritt­staa­ten!), an deren Ent­ste­hung die Bri­ten stets ver­schär­fend mit gear­bei­tet haben. Wel­che eine Iro­nie, dass sie nun selbst aus­löf­feln müs­sen was sie (mit) ein­ge­brockt haben. Sie erfah­ren nun auf die har­te Tour, was es heißt von außer­halb der EU mit Län­dern in der EU Han­del zu treiben.

Das Pro­blem wird nicht weni­ger wer­den, denn nicht alle Ände­run­gen von ein­zel­nen Staa­ten in der EU wer­den all­ge­mein bekannt gemacht - nur jene, die im inner­eu­ro­päi­schen Han­del von Bedeu­tung sind. Wo bri­ti­sche Expor­teu­re bis­her ledig­lich Trans­port­pa­pie­re fer­ti­gen muss­ten wer­den nun Ber­ge von Zoll­for­mu­la­ren für einen LKW benö­tigt, der Waren ver­schie­de­ner Pro­dukt­grup­pen von meh­re­ren Ver­käu­fern an meh­re­re Abneh­mer lie­fern soll. Das Cha­os, das eben­falls die bri­ti­sche kon­ser­va­ti­ve John­son-Regie­rung zu ver­ant­wor­ten hat, hat sie doch den Fir­men fal­sche oder über­haupt kei­ne Hil­fe­stel­lung gege­ben und auf einen 'har­ten' BREXIT hingearbeitet.

Die­sen hat die EU durch das Votum zur Annah­me der Ver­trä­ge¹ aus den Ver­hand­lun­gen von heu­te ver­hin­dert, und dabei vor allem den Frie­den in Nord­ir­land gesi­chert [also den erneu­ten Aus­bruch von Feind­se­lig­kei­ten ver­hin­dert], die bei jeder ande­ren Hand­ha­bung mit Sicher­heit wie­der aus­ge­bro­chen wären. Es ist sicher unrea­li­stisch anzu­neh­men, dass von Sei­ten des 'Empire' dafür jemals Dank erwar­tet wer­den kann.

Was sich der­zeit im Han­del Bri­tan­ni­en - EU abspielt ist also kei­ne Schi­ka­ne gegen die Bri­ten wegen BREXIT, son­dern Zoll­all­tag gegen­über Dritt­län­dern, und zu einem davon haben sich die Bri­ten selbst durch ihre "LEAVE" Wahl gemacht.

Die EU macht gro­ße Feh­ler bei ihrer Selbst­dar­stel­lung - sagt der Autor des nach­fol­gend gezeig­ten Vide­os - weil sie ihr Enga­ge­ment nicht deut­lich genug her­aus­ar­bei­tet und öffent­lich macht. Pol­ti­ker set­zen auf finan­zie­le 'Sprit­zen' an Stel­len, wo sie ihre poten­ti­el­le Wäh­ler­schaft ver­mu­ten. Die EU inve­stiert dort, wo es den Men­schen in einer bestimm­ten Situa­ti­on hilft. Wenn die Regie­rung des Lan­des ver­sagt. Die dann noch die Frech­heit hat die EU für eige­ne Feh­ler ver­ant­wort­lich zu machen.

¹ Hin­weis
Da die obi­ge For­mu­lie­rung mög­li­cher­wei­se nicht deut­lich genug auf das Pro­blem ein­geht hier noch eine umfas­sen­de­re Ausführung:
Die Absicht der der­zei­ti­gen bri­ti­schen Regie­rung war - durch Nicht­be­ach­tung der Rege­lun­gen in dem Ende Dezem­ber ver­ein­bar­ten Ver­trag hin­sicht­lich der Erhal­tung des Nord­ir­land-Kom­pro­mis­ses, der bis­her stets den Frie­den zwi­schen den evan­ge­li­schen Rech­ten und katho­li­schen Lin­ken sicher­te - die EU zu einer Ableh­nung der Ver­ein­ba­run­gen zu zwin­gen um so die Schuld für das Schei­tern und damit einen 'har­ten BREXIT' her­bei­zu­füh­ren. Das hät­te den Aus­bruch von Gewalt in Nord­ir­land dann so aus­se­hen las­sen, als ob die EU dar­an Schuld sei. Was durch die Annah­me ver­mie­den wer­den konn­te, ohne dass die EU damit ihre Sank­ti­ons­mög­lich­kei­ten bei Nicht­be­ach­tung ver­lo­ren hat.

 

bookmark_borderEs gibt eine erschreckende Realitätsferne

Wenn man sich den Tag ver­der­ben will muss man ihn mit einer Stun­de quer­le­sen aus Infor­ma­ti­ons­platt­for­men im Inter­net beginnen.

 

Es reicht nicht, die­sen Satz von Han­nah Are­ndt zu wie­der­ho­len, er muss ver­stan­den wer­den. Wie so oft ist der intel­lek­tu­el­le Inhalt nur auf einer bestimm­ten Basis zu erfas­sen, denn Wis­sen­schaft, auch Gei­stes­wis­sen­schaft, oder die sogar beson­ders häu­fig, for­mu­liert nicht für den Durch­schnitts­bür­ger, son­dern für ein über­durch­schnitt­lich abstra­hie­rungs­fä­hi­ges Publi­kum. Des­sen Fähig­keit das Gegen­teil des­sen zu den­ken was gesagt wird, hier, bei die­sem Bei­spiel, beson­ders gefragt sein dürfte.
Indes­sen reicht die­se Fest­stel­lung noch nicht aus, sie muss prak­tisch dar­ge­stellt wer­den um den Gedan­ken greif­bar zu machen. Es ist eine Art von Über­set­zung, die Erkennt­nis brin­gen kann wo gemein­hin Unver­ständ­nis und Abkehr von der Aus­sa­ge die Fol­ge sind.

Was ist denn das Gegen­teil des­sen was aus­ge­drückt wird - oder besser:
Wie lässt sich die nega­ti­ve Aus­sa­ge in eine posi­ti­ve Bot­schaft umwandeln?

Las­sen Sie mich zuvor noch ein Wort zur Pau­scha­li­sie­rung ".. der deut­schen Rea­li­täts­flucht .." sagen. Wir erle­ben genau das seit Mona­ten in der all­ge­mei­nen Dis­kus­si­on zur Pan­de­mie, in der Hand­ha­bung der Pan­de­mie durch die Poli­tik und, so son­der­bar es anmu­ten mag, auch in der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Wis­sen­schaft­ler gegen­über der Bevöl­ke­rung. Sie schaf­fen es - bis auf weni­ge Bei­spie­le - nicht ihre Bot­schaf­ten so aus­zu­drücken, dass sie lai­en­ver­ständ­lich sind.
Poli­ti­ker jeder Pro­ve­ni­enz beschö­ni­gen und ver­tu­schen ihre tat­säch­li­che Unwis­sen­heit und die Bevöl­ke­rung geht den Weg, der immer dann began­gen wird wenn man Angst hat und ori­en­tie­rungs­los ist: Aggres­siv oder mit lächer­li­cher Großschnäuzigkeit.

Eine ein­fa­che 'Über­set­zung' des­sen was Frau Are­ndt aus­ge­sagt hat könn­te lauten:
"Tat­sa­chen sind nicht zu dis­ku­tie­ren, sie müs­sen als unab­än­der­lich ange­nom­men werden".
Allein das trifft, wie Sie sicher bemer­ken, noch nicht kom­plett den gesam­ten Umfang der Äuße­rung. Was fehlt ist die ange­spro­che­ne Nei­gung zum Wider­spruch gegen alles, was nicht in das eige­ne Welt­bild passt. Gan­ze Fami­li­en sind unter die­ser Anspan­nung schon zer­bro­chen, und zwar nicht erst als es um die Ein­schät­zung der Pan­de­mie­ge­fahr, der Zustim­mung für oder Ableh­nung von Maß­nah­men, oder dem ange­mes­se­nen Ver­hal­ten in sozia­lem und huma­ni­sti­schen Sin­ne ging.

Das ist das Ergeb­nis von Realitätsflucht:
Sich ein Welt­bild ent­ge­gen aller Wis­sen­schaft zurecht zu zim­mern und es - ohne jede Nei­gung es zu ver­än­dern, mit Zäh­nen und Klau­en zu ver­tei­di­gen. Kom­me was da wolle.

 

Ich kann die­se Wich­tig­tue­rei, die­se Rea­li­täts­fer­ne, und die­ses abso­lu­te Sicher­heits­ge­fühl von Unwis­sen­den alles bes­ser zu wis­sen als jed­we­de fach­lich gebil­de­te Per­son, nicht mehr ertra­gen. Die Über­heb­lich­keit zu den­ken man kön­ne jah­re­lan­ge wis­sen­schaft­li­che Befas­sung mit einem Spe­zi­al­ge­biet durch ein paar ein­schlä­gi­ge Artikel/Videos von Jour­na­li­sten oder Vlog­gern wett­ma­chen hat für mich zur Fol­ge, dass ich mich der wei­te­ren Dis­kus­si­on ent­zie­he und sobald das The­ma auf­kommt zu ver­ste­hen gebe, mich dar­über nicht wei­ter unter­hal­ten zu wollen. 

Es reicht. Genug. Ende.

bookmark_borderZu Nebenwirkungen fragen Sie ....

Die Imp­fung gegen Coro­na ist durch. Die Orga­ni­sa­ti­on im Impf­zen­trum war zwar schlep­pend, aber immer schön der Rei­he nach. Die mei­sten Impf­kan­di­da­ten saßen mit ver­knif­fe­ner Mie­ne und stumm ihr 'Schick­sal' erwar­tend her­um. Man­che erzähl­ten dem Impf­arzt (Stoff­trenn­wän­de zwi­schen den impro­vi­sier­ten 'Sprech­zim­mern') ihre vol­le Lebens­ge­schich­te und wie auch Tan­te Frie­da ein­mal anno Tobak geimpft wur­de und es gar nicht gut ver­tra­gen hat .... schlep­pend wur­de es haupt­säch­lich durch die­se Men­schen mit Mit­tei­lungs­be­dürf­nis und Redefluss.

Wie man weiß, ist das eine Art wie Anspan­nung und Ner­vo­si­tät, die Angst vor dem 'Unbe­kann­ten', was erwar­tet wird, zu kom­pen­sie­ren. "Pfei­fen im Wald", sagt der Volksmund.

Ein­mal beim Arzt ging es dann schnell:
Hat­ten Sie schon ein­mal all­er­gi­sche Reak­tio­nen bei einer Impfung?
Nein!
Neh­men Sie Medikamente?
Nein!
Nicht Eines?
Nein!
Haben Sie noch Fragen?
Nein!
Dann lese ich mir jetzt ihre Unter­la­gen durch .... 

OK, das war's schon ...!
So ganz neben­bei hat­te die Mit­ar­bei­te­rin die Sprit­ze ange­setzt und geimpft.
Ich habe es nicht ein­mal gespürt!

Am ersten Abend und näch­sten Mor­gen bis spä­ter in den Tag ein unbe­stimm­tes wol­kig-schwam­mi­ges Gefühl über den gesam­ten Kör­per ver­teilt, leicht erhöh­te Tem­pe­ra­tur, Durst, wech­seln­des Druck­emp­fin­den im geimpf­ten Arm, ins­ge­samt schwach ausgeprägt.

Der Impf­stoff kam von Astra-Zene­ca, das beka­men die Pati­en­ten mit grü­nen Arm­bänd­chen. Es gab noch gelb und blau.
"..Näch­stes Mal geht es flot­ter..", wur­de ver­spro­chen, und "..noch weni­ger Nebenwirkungen.."

Wenn das kein fröh­li­cher Aus­blick in die Zukunft ist.

 

 

bookmark_border„Bundesnotbremse“. Ach, ach was !?

" .. Kabi­nett bringt „Bun­des­not­brem­se“ auf den Weg .. "

"Na end­lich sind sie auf­ge­wacht!", möch­te ich laut in die Land­schaft schrei­en .... denn die ewi­ge Her­umeie­rei, mal auf, mal zu, mal halb auf, mit oder ohne Ein­schrän­kun­gen .... usw. hat­te doch schon vor einem Jahr kei­nen Erfolg gebracht. So wie in den Fol­ge­mo­na­ten, und die Poli­tik hat sich so was von lächer­lich gemacht mit dem ewi­gen hin und her, ein Trau­er­spiel ohne gleichen.

Nun also zen­tra­le Steue­rung - eine For­de­rung die ich schon zuvor als ein­zig ziel­füh­ren­de Maß­nah­me dar­ge­stellt hat­te.

Dabei bin ich weder Kanz­ler noch Gesundheitsminister.
Nur ein 'vor­aus­schau­lich mit­den­ken­der Durchschnittsbürger'.

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bookmark_borderAußer Spesen nichts gewesen ....
Oder: Wie ich einmal - nach vielen Jahren wieder - zu einer Untersuchung ging

- "Augen auf!" heißt es in gefähr­li­chen Lebenssituationen;
Scherz­haft warnt man "Holz­au­ge sei wachsam!"
- "Da fiel es mir wie Schup­pen von den Augen!" sagt der Volksmund;
- "Mir wur­den die Augen geöff­net!" sagen vie­le Men­schen, wenn sie plötz­lich eine Erkennt­nis gewon­nen haben. Weil Ihnen zuvor nicht so deut­lich die Fol­gen von Hand­lun­gen klar waren. 

In der ver­gan­ge­nen Woche hat­te ich einen Arzttermin.
Beim Augenarzt.
"Aha!" wer­den Sie jetzt den­ken, "des­we­gen die ein­lei­ten­den Weis­hei­ten zu 'Augen'!"
Stimmt, dar­auf woll­te ich einstimmen.

Bei die­sem Besuch in einem "Medi­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­zen­trum" gin­gen mir - im wah­ren Wort­sinn - die Augen auf. Dar­über, zu wes­sen Nut­zen die Zen­tren arbei­ten und was der Grund dafür ist, dass sie an Kran­ken­häu­ser und Kli­ni­ken ange­glie­dert werden.

Vor­der­grün­dig mag es so aus­se­hen, als ob da durch die Nähe und Ver­bin­dung zu den ope­rie­ren­den Kol­le­gen im Sin­ne der Pati­en­ten gehan­delt wird. Nach mei­ner Beob­ach­tung aus vie­len Jah­ren Berufs­tä­tig­keit und in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zuneh­mend aus beglei­ten­den Besu­chen in den Ambu­lan­zen an ver­schie­de­nen Orten des Lan­des, kom­me ich aller­dings zu der Über­zeu­gung, dass hier eine Art "För­der­band" auf­ge­baut wur­de, mit des­sen Hil­fe Pati­en­ten aus den Ambu­lan­zen in die Ope­ra­ti­ons­sä­le beför­dert wer­den (Abb. unten).
Die Zahl der Ope­ra­tio­nen wächst stän­dig - die Zahl der Men­schen, die zu bestimm­ten Alters­grup­pen gehö­ren bleibt annä­hernd gleich. Auf­fäl­lig ist, dass ins­be­son­de­re sol­che Ope­ra­tio­nen zuneh­men, die mit einer gewis­sen "Vor­lauf­zeit" geplant aus­ge­führt wer­den können.

Bei­spie­le dafür sind Darm­ope­ra­tio­nen - nach eben­falls in der Häu­fig­keit wach­sen­den Darm­spie­ge­lun­gen. oder Hüft-, Knie-, und Fuß­ope­ra­tio­nen. Ein­grif­fe am Auge, sei es mit Laser zur Ver­än­de­rung einer Kurz- oder Weit­sich­tig­keit, oder zu unglei­chem Visus bei­der Augen, und vor allem Lin­sen­aus­tausch bei so-genann­ten "Star-Ope­ra­tio­nen".

Mir hat der unter­su­chen­de Arzt bei einer (alters­be­ding­ten) Ein­schrän­kung der Seh­fä­hig­keit wegen Lin­sen­trü­bung [Grau­er Star] von ca. 20% - was bedeu­tet, dass mei­ne Seh­fä­hig­keit ca. 80% des­sen beträgt, was als 'nor­mal' ange­se­hen wer­den kann, gera­ten mir künst­li­che Lin­sen ein­set­zen zu lassen. 

Auf mei­ne Fra­ge, ob ich dann wie­der 100% sehen wer­den kann kam die Ant­wort "Nein, das wer­den wir nicht erreichen!"


Beur­tei­len Sie selbst, lie­be Lesen­de, ob Sie unter die­sen Umstän­den, also dem Gewinn von Seh­fä­hig­keit irgend­wo bei 10%, eine Ope­ra­ti­on durch­füh­ren las­sen wür­den, deren Ergeb­nis im schlimm­sten Fall Erblin­dung auf dem ope­rier­ten Auge bedeu­ten könnte.
Für ca. 10% mehr, aus­ge­hend von immer­hin noch 80% im Alter von 75 Jah­ren! Die zudem ledig­lich Bril­len als Aus­gleich erfordern.

 

 
Sicher, das ist zuwei­len etwas 'umständ­lich', immer­hin braucht man drei Bril­len:
 
Fer­ne (Auto), Nähe (Lesen) und so mit­ten­drin (Bild­schirm­ar­beit).
Aber was ist das schon, wenn man die Ein­schrän­kung genau so behe­ben kann?
Ohne Operation.

Zur Unter­su­chung hat­te ich mich ange­mel­det, weil ich für die Nähe eine etwas stär­ke­re Ver­grö­ße­rung brau­che und dafür eine Ver­ord­nung haben woll­te. Gab es nicht, obwohl eine fast halb­stün­di­ge Unter­su­chung an ver­schie­de­nen Gerä­ten durch­ge­führt wor­den ist. Es gab auch kei­ne zusam­men­fas­sen­de Bewer­tung die­ser erho­be­nen Befun­de. Wenig­stens nicht 'auto­ma­tisch', son­dern erst als ich dar­auf bestand. Die Wer­te für die gemes­se­nen neu­en Para­me­ter zur Bril­len­fer­ti­gung bekam ich nicht. Die wer­de, so wur­de ich belehrt, der Opti­ker fest­stel­len und mir dann neue Bril­len herstellen.

Bleibt fest­zu­hal­ten was die­ser Besuch in der Augen­am­bu­lanz als Ergeb­nis hat:

- Lang­wie­ri­ge Ein­gangs­prü­fung und Regi­strie­rung (Covid!)
- mei­ne Seh­fä­hig­keit beträgt 80% des­sen was als 'nor­mal' gilt;
- trotz­dem rät man mir zu einer Lin­sen­er­satz-OP;
- die gefun­de­nen Wer­te für neue Bril­len blei­ben unveröffentlicht;
- den son­sti­gen Befund bekam ich sehr zöger­lich erst als ich dar­auf bestand.

So vie­le Spruch­weis­hei­ten wie hier zutref­fend wären kann ich gar nicht auf­schrei­ben. Daher ein Spruch für Alles:

"Nep­per, Schlep­per, Bauernfänger
- jetzt auch in den (Kran­ken­häu­sern
ange­glie­der­ten) Ambulanzen!"

 
Sie­he auch:
Gesund­heits­aus­ga­ben im Jahr 2019 auf über 400 Mil­li­ar­den Euro gestiegen
Gra­fi­ken
Clop­pen­burg geht's an die Man­deln, Augs­burg an den Blinddarm

 

bookmark_borderAn vielen Fronten:
Das Nachbeben kommt noch. Stärker ...!


Will the com­man­ders, the stra­te­gists, the enablers, the mini­ons ever pay for .. (their) cri­mes? Or do we have to capi­tu­la­te facing the rea­li­ty of an unjust world?
 
Wer­den die Kom­man­deu­re, die Stra­te­gen, die Befä­hi­ger, die Scher­gen jemals für .. (ihre) Ver­bre­chen bezah­len? Oder müs­sen wir kapi­tu­lie­ren, und uns der Rea­li­tät einer unge­rech­ten Welt stellen? 
[Quel­le]

 

Ein Zitat, über das ich kürz­lich 'stol­per­te' .... zwar in einem gänz­lich ande­ren Zusam­men­gang, beschäf­tigt mich nun schon seit Tagen, weil es auf vie­ler­lei Gescheh­nis­se Anwen­dung fin­den kann. Wir sind aller­dings schon abge­stumpft und neh­men kaum noch wahr, was da so an Unge­rech­tig­kei­ten, Skan­da­len und Ver­bre­chen pas­siert - weil es in den Medi­en schön gere­det und euphe­mi­stisch vari­iert wird, bis es zu völ­li­ger Unkennt­lich­keit zer­flos­sen ist.

Las­sen Sie uns ein­mal gemein­sam nach Groß­bri­tan­ni­en schau­en und prü­fen, ob die eupho­ri­schen Aus­brü­che der der­zei­ti­gen Regie­rung gerecht­fer­tigt waren, die vor Jah­res­en­de 2020 jubelnd aus­ge­ru­fen wur­den "Jetzt wird Eng­land wie­der zu alter Grö­ße zurück­kom­men, jetzt, da wir unse­re an die EU ver­schenk­te Sou­ve­rä­ni­tät wie­der zurück gewon­nen haben!"

Die Wahr­heit ist erschreckend, so schlimm, dass die Regie­rung lan­des­weit Anzei­gen schal­te­te um dort Jub­ler spre­chen zu las­sen, die dem erstaun­ten Volk, das schon jetzt die Wel­len des Brexit­be­bens zu spü­ren bekommt, sug­ge­riert es sei Alles nor­mal, nein, nicht nur das, son­dern vii­iel bes­ser als je zuvor. 

Heil Boris, dem gro­ßen Verhandler,
der den Bri­ten wie­der zu altem Ruhm,
zu alter Grö­ße ver­hol­fen hat.

Ein wesent­li­ches The­ma waren Ein­wan­de­rer, deren man sich nicht 'erweh­ren' konn­te. Den vie­len Bri­ten, die Frank­reich, Por­tu­gal und Spa­ni­en in gro­ßen Scha­ren wäh­rend der kal­ten Jah­res­zeit bevöl­kern, fiel nicht im Gering­sten die Iro­nie, die Absur­di­tät ihrer For­de­rung auf, als sie die Abschot­tung gegen Frem­de in ihrer Hei­mat (!) befür­wor­te­ten - die­sel­ben Patrio­ten kön­nen nun so über­haupt nicht ver­ste­hen, war­um sie nach dem Brexit - für den sie mehr­heit­lich gestimmt haben - nun aus den EU Län­dern aus­ge­wie­sen [pdf!] und not­falls, sofern sie nicht frei­wil­lig gehen, auch depor­tiert werden.

Das sind die glei­chen Men­schen, die ihrer Mini­ste­rin Priti Patel applau­die­ren, die völ­ker­rechts­wid­rig Immi­gran­ten mit Stra­fen bele­gen will und ande­re Län­der, die pro Kopf der Bevöl­ke­rung viel mehr Immi­gran­ten auf­ge­nom­men haben, nun auf­for­dert noch Kon­tin­gen­te zu über­neh­men die die Bri­ten nicht haben wol­len. So viel Schein­hei­lig­keit und Über­heb­lich­keit läuft nicht mehr unter "bri­ti­scher Skur­ri­li­tät", son­dern das ist eine Unver­schämt­heit die und zwin­gen soll­te, wel­che Schlan­ge die­se Frau ist und, da sie die Regie­rung in die­ser Ange­le­gen­heit dar­stellt, wel­che Frech­heit die Insel­staat­ler sich gegen­über den ande­ren EU Staa­ten zu for­dern trauen.

Und kann mir viel­leicht ein­mal jemand erklä­ren, war­um die Bri­ten Men­schen die in ihr Land kom­men als "Immin­grants", sich selbst aber wenn sie im Aus­land leben wol­len als "Expats" bezeichnen? 

[Quel­le Bild­strecke]
Neh­men wir als ein zwei­tes Bei­spiel die mitt­ler­wei­le auf­ge­deck­ten Kor­rup­ti­ons­fäl­le der CDU/CSU. Sie waren ein bis zwei kur­ze Hin­wei­se in den Nach­rich­ten wert - und sind schon wie­der in der Ver­sen­kung ver­schwun­den. Der ange­rich­te­te Scha­den bleibt, jeder Bür­ger wäre schon ange­klagt - die betrof­fe­nen Abge­ord­ne­ten und Amts­trä­ger hin­ge­gen kom­men nicht ein­mal auf die Idee es könn­te unan­ge­mes­sen sein am Amte fest­zu­hal­ten. So weit sind wir schon:

Frü­her über­nah­men Mini­ster die Ver­ant­wor­tung und tra­ten zurück wenn irgend­wo in ihrem Mini­ste­ri­um etwas auf­ge­deckt wur­de, selbst dann, wenn sie davon kei­ne Kennt­nis hat­ten und es ohne ihr Zutun pas­siert war.
Heu­te beneh­men sich gewähl­te "Volks­ver­tre­ter" wie Mafio­si, ach was, schlim­mer als Mafio­si, die wenig­stens noch 'Ehre' ken­nen, und sind davon über­zeugt so weit über jeder gesell­schaft­li­chen Norm zu ste­hen, dass sie ihr Man­dat wei­ter behal­ten .... wäre doch scha­de um das schö­ne Geld!

Sie­he hier­zu → Bemer­kun­gen zu "Volks­ver­tre­tern"

Als drit­tes Bei­spiel schau­en wir - wie­der ein­mal - nach USA, wo Vie­les zwar anders aber eben­so Vie­les nicht sehr viel bes­ser gewor­den ist als unter dem 45. Präsidentendarsteller.
Säbel­ras­seln gegen­über den Chi­ne­sen, Dro­hun­gen an die Adres­se Russ­land, Inter­ven­ti­ons­plä­ne für die Ukrai­ne und Myan­mar, völ­ker­rechts­wid­ri­ger Droh­nen­ein­satz in Syri­en .... und es wird in Washing­ton unter vor­ge­hal­te­ner Hand dar­über gespro­chen, dass man die angeb­lich 'neue' Al-Qai­da heim­lich unter­stützt um dort wei­ter Unru­he zu stif­ten weil man zu gern Assad gestürzt sehen möchte.

Was uns als 'der gro­ße Bru­der mit besten Absich­ten' ver­kauft wird ist in Wahr­heit der größ­te Stö­ren­fried für den Welt­frie­den. Immer dann, wenn es so läuft wie bei belei­dig­ten Kin­dern, die im Krei­se ihrer Kame­ra­den nicht aner­kannt wer­den, wo sie sich doch selbst als 'wich­tig' und 'etwas Beson­de­res' sehen. Läuft es irgend­wo auf der Welt nicht nach ihrem Geschmack schlägt zuerst der Geheim­dienst und dann das Mil­tär zu.
Wie soll dem Frie­den auf der Welt damit gedient wer­den, dass wir mehr Geld für Rüstung aus­ge­ben als für den Erhalt unse­rer Infra­struk­tur? Wol­len wir wirk­lich den Washing­to­ner For­de­run­gen fol­gen und den Wahn­sinn der Auf­rü­stung dort unter­stüt­zen, indem wir hier Geld auf­brin­gen damit man dort in das Atom­arse­nal inve­stie­ren kann?

Wie, fra­ge ich mich da, soll es denn in die­ser Welt bes­ser wer­den, wie soll es mög­lich sein sich auf Wesent­li­ches und viel Wich­ti­ge­res, wie bei­spiels­wei­se den Kli­ma­schutz, zu kon­zen­trie­ren, wenn sol­che 'Sand­ka­sten­feind­schaf­ten' unter den Groß­mäch­ten aufflammen?

Charts zu den Ände­run­gen des bri­ti­schen Sta­tus nach Wirk­sam­wer­den des Brexit:

 

[Quel­le: EU]

 

 

bookmark_borderÖkofaschisten .... (2)
Heute: Grüne Philosophie statt “Wort zum Sonntag”

" .. Bau­knecht ..
- so lau­te­te ein Wer­be­spruch aus der Ver­gan­gen­heit -
" .. weiß was Frau­en wünschen .. "
 

Heu­te ist es die Par­tei der Grü­nen, die uns dum­me Bür­ger end­lich auf den Pfad der Tugend schicken will. Laut "heise.de" sol­len dazu - neben der jüng­sten Idee uns am Don­ners­tag nur noch Vege­ta­ri­sches¹ zu ser­vie­ren - noch fol­gen­de "Wohl­ta­ten" ange­dei­hen lassen:

  • Kei­ne gün­sti­gen Fleisch­an­ge­bo­te mehr; Ver­bot von Dis­count-Ange­bo­ten.
    Ich fra­ge mich wie das 'prak­tisch' gehand­habt wer­den soll - etwa mit einem "Ein­heits­preis" oder einer "bun­des­wei­ten Unter­gren­ze" für jede Pro­dukt­grup­pe?
     
  • Eine Son­der­steu­er auf Pla­stik­tü­ten erin­nert sehr an die Zwangs­ab­ga­be bei Dosen:
    Der Preis von Pla­stik­tü­ten wird von 5¢ auf 22¢ ange­ho­ben.
     
  • Wer kei­ne Kir­chen­steu­er bezahlt soll zukünf­tig eine "Kul­tur­steu­er" bezah­len - das soll Steu­er­pflich­ti­ge vom Kir­chen­aus­tritt fern­hal­ten.
    Den Athe­isten geht es nun auch an den Kra­gen; das Gebot der Tren­nung von Kir­che und Staat ist den Grü­nen bei der geplan­ten Kul­tur­steu­er offen­bar völ­lig egal.

     

Die sozia­le (!) Markt­wirt­schaft wird also durch eine "grü­ne Zwangs­wirt­schaft" abge­löst. Da sie² in Gemein­schaft mit CDU / SPD / FDP sowie­so schon vie­len grund­ge­setz­wid­ri­gen Geset­zen zuge­stimmt haben kommt es auf ein wei­te­res Abschmel­zen der Bür­ger­rech­te nicht mehr an. 

Der Abso­lut­heits­an­spruch ist mit dem der katho­li­schen Kir­che zu ver­glei­chen - nun war­te ich dar­auf, daß die Grü­nen uns dem­nächst "Ablaß­zet­tel" ver­kau­fen mit denen wir unse­re "Grü­nen Sün­den" - schwupp-di-wupp - los­wer­den kön­nen. Bei den Katho­li­schen hat das im Mit­tel­al­ter ja auch geklappt ....

 
¹ Zum Bei­trag "Öko­fa­schi­sten .... (1)"

² Aktu­ell: Frü­her schon waren die Grü­nen 'Mit­tä­ter' bei der Schlei­fung sozia­ler Unter­stüt­zung und der Ren­ten (Regie­run­gen Schröder!) 

Sie­he auch → Grü­ne Bevor­mun­dung "It's not by chan­ce, it's a feature!"

Sie­he auch → Geschich­te - krea­tiv ins Gegen­teil verändert
 

bookmark_border16 + 8 + 16 = ?

Man soll­te mei­nen, dass dem durch­schnitt­lich inter­es­sier­ten Bür­ger eine Zahl von Jah­ren aus­rei­chen, um sich ein Bild davon zu machen, was die Poli­ti­ker einer Par­tei erstens vor Wah­len ver­spre­chen und was sie zwei­tens danach tat­säch­lich umset­zen und für eben­die­se Wäh­ler tun.

Bildzitat

Ein Blick zurück zeigt, dass die­se Grund­an­nah­me - so ein­fach sie doch wäre - nicht bis zu denen durch­dringt, die als Wäh­ler bestim­men was sie für ihre eige­nen Inter­es­sen für die beste Wahl halten.

16 Jah­re Kohl, 8 Jah­re Schrö­der, 16 Jah­re Mer­kel .... eine Bilanz des Grauens:

  • ⦿ Stra­ßen in maro­dem Zustand (außer in Bay­ern, weil die CSU seit Jah­ren die ver­ant­wort­li­chen Mini­ster stell­te: " .. Die Ver­kehrs­mi­ni­ster Peter Ram­sau­er, Alex­an­der Dob­rindt und Andre­as Scheu­er [alle CSU; Anm. d.Verf.] hät­ten offen­kun­dig jah­re­lang weg­ge­schaut. „Mini­ster Scheu­er muss end­lich ent­schlos­sen han­deln und die Stra­ßen in sei­ner Ver­ant­wor­tung in Ord­nung brin­gen. Wenn es um die Sicher­heit geht, darf nicht gespart wer­den” .. ")
  •  

  • ⦿ Auto­bahn­maut oder an Inve­sto­ren ver­scher­bel­te Auto­bah­nen und Ver­fall & Zoff bei der Bahn
  •  

  • ⦿ Skan­da­le, Affä­ren und Vor­teils­nah­me der Amts­trä­ger und ehe­ma­li­gen Amtsträger
  •  

  • ⦿ Sche­re arm-reich so weit geöff­net wie nie
  •  

  • ⦿ Pri­vat­sen­der zuge­las­sen, jah­re­lang aus­ge­baut und öffent­lich-recht­li­che Anstal­ten zu Par­tei­sprach­roh­ren verkommen
  •  

  • ⦿ Kir­chen­ein­fluss auf den Staat trotz Skan­da­len verstärkt
  •  

  • ⦿ Schlei­fung der Arbeit­neh­mer­rech­te durch Hartz I -IV [*.pdf-Datei !]
  •  

  • ⦿ Schlech­te­ste & teu­er­ste Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur in Euro­pa. [T-Mobi­le kostet in de Nie­der­lan­den weni­ger als die Hälf­te des­sen, was wir bezahlen!]
  •  

  • ⦿ Ren­ten­kür­zun­gen und Erhö­hung der Lebens­ar­beits­zeit [" .. Die rot-grü­ne Regie­rung hat­te im Rah­men der Agen­da­po­li­tik eine Absen­kung des Niveaus auf 46 Pro­zent im Jahr 2020 und 43 Pro­zent (2030) beschlos­sen .. " (Quel­le)]
  •  

  • ⦿ Scho­nung der Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in Sachen Steu­ern - Erhö­hun­gen für Lohn­steu­er­zah­ler
  •  

  • ⦿ Ban­ken­ret­tung unter dem Deck­man­tel der Hil­fe für ver­schul­de­te Staa­ten der EU [" .. Nie wie­der soll­ten euro­päi­sche Ban­ken mit Steu­er­geld geret­tet wer­den. Nie wie­der soll­ten Staa­ten Plei­te­ban­ken bei­ste­hen müs­sen. So hieß es nach der Finanz­kri­se. Doch die Ver­su­chung ist ein­fach zu groß: Ob bei Skan­dal­häu­sern wie der Mon­te dei Paschi, ABLV oder seit Jah­ren hoch­pro­ble­ma­ti­schen Fäl­len wie der NORD/LB – auch mehr als 10 Jah­re nach der Kri­se eilen die EU-Staa­ten ihren Ban­ken noch immer regel­mä­ßig zu Hil­fe und schau­feln Steu­er­gel­der in mut­maß­li­che Mil­li­ar­den­grä­ber. Das Ban­ken­ret­ten hat in Euro­pa selbst in wirt­schaft­lich sta­bi­len Zei­ten Kon­junk­tur .. "; (Quel­le)]
  •  

  • ⦿ Was in "D" nicht durch­ge­setzt wer­den kann wird mit­tels EU durchgedrückt
  •  

  • ⦿ x-fache Gesund­heits­re­for­men, Abbau und Pri­va­ti­sie­rung von Kran­ken­häu­sern - die Ver­sor­gung in der Flä­che ist qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv völ­lig unzureichend
  • .... und so viel mehr!

War­um das jetzt und hier?
Bildzitat

Weil ich die aktu­el­len Zah­len der Mei­nungs­um­fra­gen gese­hen habe und es ein­fach los­wer­den muss­te. Die Bür­ger haben nichts gelernt:

Sie wäh­len wohl wie­der genau jene Poli­ti­ker / Par­tei­en, die ihnen in den letz­ten 40 Jah­ren (!) das Fell über die Ohren gezo­gen haben.

Abbil­dung "Regie­run­gen BRD": Liste der deut­schen Bun­des­re­gie­run­gen;
Abbil­dung "Wolf im Schafs­pelz" Inter­net­fund ohne Quelle

bookmark_borderVorne "Hui!", hinten "Pfui!"
*update* [05.03.2021]

Das ist in Hes­sen ein Tadel für sol­che Men­schen oder Unter­neh­men, die ein glanz­vol­les Image fast unfehl­ba­rer 'per­for­mance' in die Öffent­lich­keit posau­nen - und die in Wahr­heit nicht ein Fünk­chen Ehr­geiz haben die­se plum­pen Über­trei­bun­gen auch nur teil­wei­se zu erfüllen.

Die­ses Bild (leicht ver­kürzt, aber authen­tisch) fand ich heu­te im Maileingang

War­um es mich beson­ders ver­är­gert stel­len Sie leicht fest, denn mein Inter­net­an­schluss bei der Tele­kom Magen­ta Zuhau­se L soll fol­gen­de Eigen­schaf­ten haben:

down­load → 100 MBit/s max.
upload → 40 Mbit/s max.
mit Inter­net flat und Fest­netz flat.

Beim Abschluss wur­de ich gefragt, ob ich einen Mobil­funk­ver­trag hät­te, weil dann für das Fest­netz der soge­nann­te "Magen­ta­vor­teil" zuträ­fe - das bedeu­tet: Flat­rate auch vom Fest­netz in alle Mobilfunknetze.

Als mir dann für Anru­fe in Mobil­funk­net­ze Zusatz­ge­büh­ren abver­langt und abge­bucht wur­den habe ich rekla­miert. Da hieß es dann "Ihr Mobil­funk­ver­trag ist vor dem ein­ge­schlos­se­nen Ver­trags­zeit­raum und mit einem ermä­ßig­ten Preis gebucht - da trifft der "Magen­ta­vor­teil" bei Ihnen nicht zu."

Das hät­te ich noch hin­ge­nom­men, da es nicht sehr häu­fig vor­kommt - aber wenn Sie sehen wel­che Geschwin­dig­kei­ten mein Inter­net­an­schluss tat­säch­lich erreicht wer­den Sie ver­ste­hen, war­um ich nach mitt­ler­wei­le vier Ver­su­chen das über Beschwer­de, Tech­nik, 'hot­line' und Ser­vice­cen­ter zu ver­än­dern nun wirk­lich stin­kig bin. Stel­le ich mir vor ich hät­te noch das Ange­bot "smart home" ange­nom­men, dann spuck­te die Hei­zung bei 80°C Dampf und der Kühl­schrank samt Gefrier­teil wäre auf­ge­taut, die Woh­nungs­tür stün­de seit Stun­den sperr­an­gel­weit offen und die Beleuch­tung schal­te­te sich in Inter­val­len aus und ein ....

Hier die Über­sicht einer Aus­wahl von gemes­se­nen Werten
(mit dem von der Regie­rung über eine Dritt­fir­ma bereit­ge­stell­ten tool A).

Nicht bei einem der vie­len Tests
war die upload-Geschwin­dig­keit über 50 MBit/s!
Ich bezah­le den dritt­teu­er­sten Tarif und bekom­me eine Lei­stung, die noch unter dem liegt, was für den bil­lig­sten Tarif aus­gwie­sen ist.


 
 
 

 
 
 

&➁ erfolg­rei­che Mes­sun­gen; ➂ abge­bro­che­ne Mes­sung, kein upload mög­lich; ➃ Was ich gebucht habe - und noch nie (seit Novem­ber 2020) zur Ver­fü­gung hatte.

Bei völ­lig unter­ir­di­scher tat­säch­li­cher Lei­stung in der Wirk­lich­keit wer­den mir online sol­che Ange­bo­te gemacht:

 

Es ist unmög­lich von der Tele­kom eine schrift­li­che Ant­wort zu bekom­men. Jeg­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on läuft per Tele­fon, vor­zugs­wei­se auch die zu den Män­geln im Fest­netz und Inter­net über den Mobil­funk­an­schluss. Ver­su­che ich es über das Inter­net so fin­det die Tele­kom­soft­ware mei­nen Wohn­ort nicht

 

Prü­fen Sie ein­mal selbst, ob Sie unter der ange­ge­be­nen PLZ den Ort Bad Hers­feld fin­den .... die Tele­kom behaup­tet PLZ oder Wohn­ort sei­en ungül­tig. So viel Unzu­läng­lich­keit kann sich nur ein Mono­po­list lei­sten der durch die Legis­la­ti­ve und deren nach­ge­schal­te­te Behör­den nicht mehr kon­trol­liert wer­den kann, weil dort nur Dilet­tan­ten am Werk sind, die von den smar­ten Mana­gern der Tele­kom über den Tisch gezo­gen wer­den. Anders kann man sich die­se unsäg­li­chen Ver­sa­gens­fäl­le schon nicht mehr erklären.

Ich bin über­zeugt, das hat Methode!
Wenn ich nichts schrift­lich in Hän­den habe kann ich nichts bewei­sen, und wenn ich nichts bewei­sen kann, kann ich auch kei­ne Kla­ge wegen Nicht-Erfül­lung des Ver­tra­ges erheben. 

Eines ist sicher:
Den 700 € teu­ren Haus­an­schluss bei unse­rem neu­en Haus wer­de ich nicht legen las­sen. Abge­se­hen davon, dass für knapp 7 m Kabel vom Haus aus zur näch­sten erreich­ba­ren Tele­kom­lei­tung die­ser Preis (eine Pau­scha­le!) eine Unver­schämt­heit ist.

Als ich nach meh­re­ren Ver­su­chen per Tele­fon kürz­lich einen Tech­ni­ker am Tele­fon hat­te erklär­te er mir, das sei ein Feh­ler der am Rou­ter läge und des­we­gen brauch­te ich einen - kosten­pflich­ti­gen! - Tech­ni­ker­ter­min. Was ich dan­kend ablehn­te und des­we­gen an einen ande­ren Tech­ni­ker ver­wie­sen wur­de, der mir ohne die­sen Ter­min hel­fen soll­te. Die­ser Mann erklär­te mir dann der Feh­ler sei nicht beim Rou­ter zu suchen, son­dern es sei­en Bau­ar­bei­ten an den Lei­tun­gen für das hie­si­ge Wohn­vier­tel Schuld an den 'Stö­run­gen', und die wür­den am 18.02. been­det sein. Auf mei­nen Hin­weis, dass Aus­fäl­le des Inter­nets und des Tele­fons auch nachts auf­tre­ten, zu Zei­ten, an denen bestimmt nie­mand arbei­tet, hat er ein­fach auf­ge­legt. Der 18. 02. ist vor­bei - die man­gel­haf­te Inter­net­ver­bin­dung ist nach wie vor da.

Der Gip­fel der Unver­schämt­heit war dann, dass ich wenig spä­ter am Tag eine Auf­for­de­rung bekam doch die Umstän­de bei der Lösung (!) mei­ner "Stö­rungs­be­schwer­de" zu bewerten.

Wie sind denn Ihre Erfah­run­gen, lie­be Lesende?

*update* [05.03.2021]

Mitt­ler­wei­le wur­de mir - ohne wei­te­ren Hin­weis oder Kom­men­tar - der soge­nann­te "Magen­ta-Vor­teil" im Monat Febru­ar mit 0,00€ berech­net. Nun bin ich nicht sicher, ob das bedeu­tet, dass ich ihn nun habe und er nichts kostet, oder ob es bedeu­tet, dass ich ihn nicht bekom­me und dafür freund­li­cher­wei­se von der Tele­kom nichts berech­net wird .... 

Der drit­te Tech­ni­ker, den ich am Tele­fon hat­te als mit­ten in der Nacht, so etwa um 01:12h das Inter­net aus­fiel erklär­te mir, die Stö­rung sei dar­auf zurück zu füh­ren, dass 'groß­räu­mi­ge War­tungs- und update-Arbei­ten an den Ser­vern der Tele­kom getä­tigt wür­den die bis min­de­stens 05:30 anhal­ten wür­den - danach sei aber alles wie­der OK

Die­ser Mann erklär­te mir, dass der *speed test* der Bun­des­netz­agen­tur untaug­lich sei die Geschwin­dig­keit kor­rekt zu mes­sen, die das eige­ne Inter­net habe. Als ich da Zwei­fel äußer­te wur­de ich belehrt 'Ich habe 80% Kun­den­zu­frie­den­heit, und Sie spre­chen mir Kom­pe­tenz ab?' Hat­te ich gar nicht, son­dern nur den Teil der sich auf die Bun­des­netz­agen­tur bezog.

Um noch­mal mei­ne Lei­tung - die er wegen der Arbei­ten nun nicht bis zum Rou­ter prü­fen kön­ne, die aber, soweit er kom­me, kei­ne Stö­run­gen habe - rich­tig und umfas­send zu prü­fen, wür­de er mich Frei­tag­abend so unge­fähr um 21:30h anru­fen .... dar­auf war­te ich aller­dings immer noch.

A Dazu heißt es auf der Webseite:
" .. Die Breit­band­mes­sung wur­de von der zafa­co GmbH im Auf­trag der Bun­des­netz­agen­tur ent­wickelt und erfüllt die Vor­ga­ben des Gre­mi­ums Euro­päi­scher Regu­lie­rungs­stel­len für elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on (BEREC) .."

bookmark_borderAusgleichende Gerechtigkeit ....

Heu­te bin ich rich­tig fröh­lich - und wis­sen Sie warum?

Seit Wochen fiel der Schnee immer dann, wenn ich 'Kehr­wo­che' hatte.
Das war in die­sem Jahr bereits vier Mal.
In den Wochen dazwi­schen gab es bis­her nie Schnee.

Heu­te aller­dings hat­te ich Glück:
Mei­ne 'Kehr­wo­che' fängt erst am Mon­tag an.

Uufff!
Mei­ne Nach­barn sind gera­de dick ein­ge­mum­melt drau­ssen tätig.

Es gibt wohl doch so etwas wie "Aus­glei­chen­de Gerechtigkeit".