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nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
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Fällt es ihnen mittlerweile auch so schwer wie mir den Einschaltknopf des Fernsehapparates zu drücken?
Tag für Tag der immer wiederkehrende Einheitsbrei:
In Courths-Mahler-Stil gedrehte Edelschmonzetten mit Herz, Schmerz und feiner Gesellschaft, flankiert von Kitsch und gedreht an Schauplätzen, die vermeintlich oder tatsächlich ein breites Publikum als 'wundervolle Landschaft' ansehen würde. Das Erfolgsrezept ist die Mischung aus stillen Sehnsüchten vieler Frauen nach Zärtlichkeit, Geborgenheit und einem treuen, verständnisvollen Partner - die Serienhelden vereinen stets all diese Eigenschaften und sind natürlich immer 'von gehobenem Stande', oft mit Titel und Adelsprädikat.
Krimiserien mit Spielorten in allen Großstädten der Republik, dazu "Fahnder", "Chefin & Chef", "Kriminalist", "Polizeiruf", und andere Polizeigrüppchen zu Lande, zu Wasser und in der Luft.
Was uns früher in Groschenromanheften von Art des "Jerry Cotton" verkauft und von einschlägigem Publikum verschlungen wurde macht sich heutzutage auf dem Bildschirm breit.
Dem Durchschnitts-Seher muß es so vorkommen, als ob das Verbrechen an jeder Ecke lauert, die Verbrecher immer einen Schritt voraus sind, und wenn sie dann doch gefangen werden liegt es daran, daß sie selbst einen Fehler machen der sie ans Messer liefert.
Kein Wunder, wenn gerade ältere Bürger den Verkäufern von Sicherungstechnik für Privatwohnungen Jahr für Jahr steigende Gewinne bescheren und den Innenministern jedes verlogene Wort zur Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zu Personenüberwachung von den Lippen ablesen.
Dazu die Talkrunden mit stets den gleichen Gesichtern, von denen man mittlerweile schon weiß welche Gesinnung und Parteilinie sie vertreten, selbst wenn sie nicht - wie die eingeladenen Politiker - schon von vornherein zugeordnet sind. Mal locker-flockig, mal staatstragend-erzieherisch, mal volksnah-belehred oder seicht-dahinplätschernd vereint sie allesamt der Mangel stets dem 'mainstream' verhaftet zu bleiben und selbst ein Titel wie "hart aber fair" hält nicht was er verspricht: Gesellschaftliche Grundmängel werden nicht aufgezeigt, man verbleibt im Mittelmaß.
Abschließend verrate ich noch was mich am Fernsehen am meisten stört:
ZDF neo - beworben mit ".. ZDFneo bietet junges und unterhaltsames Fernsehen mit internationalen Serien und Spielfilmen, Shows, Factuals und Dokus ..". Die Serien über das "Dritte Reich" und die Wehrmacht sprechen aber eine ganz andere Sprache.
Unter dem Deckmäntelchen der Geschichtsaufarbeitung werden die Nazi-Zeit verherrlichende Sendungen ausgestrahlt, Originalfilm-Ausschnitte eingeblendet und zwischen den Zeilen strotzen diese Sendungen nur so von unverhohlener Bewunderung für "Großdeutschland", den Führer und seine treuen Mitstreiter - Deutschland selbstredend in den Grenzen von 1939!
Finanziert aus Gebühren, eine bodenlose Unverschämtheit. Das reißen die anderweitigen Programme dort nie heraus.
*edit*
Siehe hierzu auch:
- "Cousinenwirtschaft .... "
- Total demokratisch
In einem 'telepolis'-Beitrag wird von Kampfrobotern berichtet
die der U.S.-Armee von den Herstellern in einer Waffenshow vorgeführt wurden. Der Beitrag mit dem Titel "Autonom im Kampfeinsatz" stellt " .. die Fähigkeiten von Robotern .." dar - bedingt, denn nicht so ausführlich, wie man es erwartet. Von 'autonom', soviel kann man herauslesen, ist allerdings derzeit nicht die Rede.
Immerhin wird angedeutet welche Leistungen solche Maschinen alleine bringen könnten und daß sie derzeit noch von menschlicher Entscheidung abhängig sind:
Schießen dürfen sie nur wenn es ihnen ein Mensch erlaubt.
Wie überaus rücksichtsvoll.
der Erfolg ist zweifelhaft, die Folgen allerdings sind absehbar.
Wie das Video im Beitrag "Der Weg zum Überwachungsstaat ...." zeigt, ist es schwer der Öffentlichkeit eine Gefahr zu vermitteln von der sie aktuell nicht betroffen ist, zukünftig aber betroffen sein wird. Unausweichlich - um mit dem Lieblingswort der Kanzlerin zu sprechen: "Alternativlos".
Wenn nicht eine Umbesinnung eintritt. Wofür wenig Hoffnung besteht.
Das kennt man aus anderen Bereichen, wie z. B. aus dem Katastrophenschutz oder der Vorsorge für das Rentenalter (zusätzlich zu der staatlichen Rente). Was nicht unmittelbar bedroht wird ausgeblendet, verdrängt, negiert. Noch nicht einmal gleichmäßig von allen potentiell Betroffenen weil es da noch individuell abgestuftes Gefahrenbewußtsein gibt.
Wenn irgendwo in einer U-Bahnstation wieder mal ein Überfall stattfindet oder auf einer Innenstadtstraße eine Gruppe über einen einzelnen Menschen herfällt kommt sofort - reflexartig - der Ruf nach mehr Überwachung. Die dann zwangsläufige Verschiebung der kriminellen Akivitäten aus dem überwachten in die nicht überwachten Bereiche ... mit der Tendenz der Ausbreitung zur Totalüberwachung - dann ist endlich absolute Sicherheit erreicht.
.... und Deutschland ist endgültig ein Überwachungsstaat.
Die Maschinerie der U.S.-Filmindustrie
wirft Jahr für Jahr Filme auf den Markt deren Inhalte darauf abgestellt sind bestimmte Verhaltensweisen der 'Staatsmacht' als völlig normal darzustellen.
Wenn Polizisten, Detectives, Geheim-Agenten, und militärische Spezialkräfte den "Feind" bekämpfen handeln sie in den seltensten Fällen nach Recht & Gesetz. Sie stehen - im Dienst der 'guten Sache' - natürlich über dem Gesetz.
Wenn dann im 'richtigen Leben' ein paar Opfer zu beklagen sind weil irgendein Ortssheriff oder Highway-Trooper aus der Hüfte geschossen hat - so what! Genauso wird auf verschiedenen Kriegsschauplätzen nicht so genau darauf geachtet ob der Einsatz nach Kriegsvölkerrecht stattfindet. B. Manning wanderte für die Offenlegung solcher Kriegsverbrechen für 30 Jahre ins Gefängnis -'collateral damage'.
Wenn man dann noch die Drohnen - "Killerspiele" für die richtige Welt - dazunimmt, wird das Bild abgerundet:
Was Schwarzenegger, Segal, Stallone, VanDamme, Willis und Kollegen in Filmen vorexerzieren hat sich tief in das amerikanische Bewußtsein als korrektes Verhalten eingefressen. Und nicht nur das amerikanische Bewußtsein, sondern mittlerweile auch in das bei anderen Menschen rund um die Welt.
Konditionierung.
Sowas macht man auch mit Laborratten.
Nur können die nicht mit Messer, Pistole oder Fernbedienung umgehen.
Sie bezahlen auch nicht dafür auf diese Weise konditioniert zu werden.
Lassen sie mich mit einem Zitat① beginnen:
.. Mit einem Butteranteil von 21 % verbindet die Mélange-Variante Rama mit Butter das Beste der Butter mit dem Guten der Rama. Denn sie schmeckt nicht nur lecker, sondern enthält auch gutes Pflanzenöl und ist auch gekühlt streichzart. Rama mit Butter enthält 70 % Fett ..
*edit* 22.05.2015:
"Rama"/ Unilever hat seine Seiten 'umgeschichtet' - dadurch wird der obige Link ① obsolet. Hier die => Neue Adresse.
Schon wieder wird etwas Neues beworben, diesmal ganz ohne Butter!
Merken Sie, wie Sie da über den Tisch gezogen werden? Was denn "das Gute" in der Margarine "Rama" sein soll wird überhaupt nicht näher erklärt - wahrscheinlich deswegen, weil es da nichts zu erklären gäbe!
Viele Jahrzehnte lang hat uns die Margarine-Industrie versucht einzureden Butter sei gesundheitsschädlich. Was man davon alles bekommen sollte: Herzinfarkt, Darmkrebs, Fettleber .... praktisch alles außer Pest & Cholera.
Es ist sicher richtig, daß Butter - im Überfluß gegessen - für viele Krankheiten wegbereitend ist. Das aber nur dann, wenn für das Übermaß auf der anderen Seite kein Ausgleich geschaffen wird:
Menschen bewegen sich heute - berufsbedingt, wenige Berufe ausgenommen - viel weniger als noch vor einhundert Jahren. Gegessen wird aber vielfach noch so, als ob wir alle Schwerstarbeiter wären. Die Diskrepanz zwischen Kalorienaufnahme und ~verbrauch ist es, die die Probleme schafft. Butter ist daran bestimmt nicht "schuld".
Der Hauptübeltäter ist nach Auffassung der Fachmediziner und der "Deutschen Gesellschaft für Ernährung" der ZUCKER - gegen dessen Beimischung in verschiedenste Nahrungszubereitungen, in die er nun wahrhaftig nicht gehört und wo man ihn auch nicht vermuten würde, endlich einmal gesetzgeberisch vorgegangen werden müßte .... aber das ist ein anderer Schauplatz, wenngleich nicht weniger bedeutsam.
Butter wird in Deutschland in drei Klassen unterteilt②;③:
und
- zur Qualität gibt es umfangreiche Tests⑥, Informationen⑦ und Hinweise⑧, die unter den verlinkten Quellen erläutert werden.
Zusätzlich gibt es noch Butter mit Beimengungen unterschiedlicher Art über deren Nutzen ich hier ebenfalls keine Aussage machen will - ggf. später einmal in einer separaten Betrachtung zum Überangebot bestimmter Produktgruppen in Deutschland und den Folgen.
Die wesentlichen Bestandteile der Butter sind allerdings überschaubar:
Milchfett, Wasser (max. 16%), Milchzucker, Mineralstoffe, Cholesterin, Proteine, fettlösliche Vitamine, Milchsäure und Aromastoffe. Ölsäure und andere, kurzkettige gesättigte Fettsäuren bilden den Fettgehalt der Butter. Die Färbung der Butter rührt von den bei der Ernährung der Kühe benutzten Futtermitteln her, es werden aber zur gleichmäßigen Färbung heute auch natürliche Farbstoffe wie Beta-Carotin zugesetzt.
Margarine④ besteht aus folgenden Substanzen:
Gehärteten und ungehärteten Fetten, Wasser oder Magermilch mit einem Fettgehalt zwischen 80% und 90%, Säuerungsmittel (Milchsäure, Zitronensäure, Sauermolke, Joghurtkulturen). Die gelbliche Farbe der Margarine wird mit zugesetztem Beta-Carotin erreicht. Eine Zugabe der fettlöslichen Vitaminen A, D und E erfolgt einerseits, weil damit eine Konservierungswirkung erzielt wird, andererseits, um die Farbe der von Butter anzugleichen. 90% der Fette sind pflanzlich (Erdnussöl, Sonnenblumenöl, Palmöl, Rapsöl, Sojaöl oder Weizenkeimöl).
Der vermeintliche Vorteil von Margarine sollte ihr geringerer Anteil an Cholesterin sein. Wissenschaftliche Studien konnten aber bisher NIE den Nachweis erbringen, daß das auch tatsächlich ein Vorteil ist. Im Gegenteil. Denn Margarine⑨ enthält schwer verdauliche und für den menschlichen Stoffwechsel ungünstige Substanzen:
Die gehärteten Fette enthalten wenig essentielle Fettsäuren⑯, die meist vorhandenen trans-Fettsäuren sind schwer verdaulich. Weiche Margarinen aus ungehärteten Fetten enthalten mehr essentielle, ungesättigte Fettsäuren und geringe Mengen an Cholesterin und trans-Fettsäuren. Die Trans-Fettsäuren erhöhen den LDL-Cholesterin-Spiegel und führen - vor allem bei Frauen - zur Atherosklerose⑰.
Die Stiftung Warentest schreibt nun zu Margarine [Zitat⑤]
"Rama, die Mutter aller Margarinen? Das war einmal: „Rama Original“ ist keine Margarine mehr, sondern ein Streichfett. Der Grund: Sie enthält nur noch 70 Prozent Fett. Noch zur Veröffentlichung unseres Margarinetests im Heft 2⁄08 hatte „Rama Original“ einen Fettgehalt von 80 Prozent und war somit eine Margarine. Die scheinbar kleine Änderung entpuppt sich also als gravierende Produktumstellung. Wer nicht genau hinsieht, bemerkt es nicht einmal. „Streichfett mit 70 Prozent Fett“ steht nur klein gedruckt auf der Verpackung. Dort steht auch: „3 Pflanzenöle“, aber nicht, aus welchen Ölen das Streichfett hergestellt wird. Bei der Margarine waren noch Sonnenblumen-, Mais- und Rapsöl einzeln aufgeführt. Erkennbar ist nur, dass das neue Produkt eine andere Fettsäurezusammensetzung hat und konserviert wird.
Fazit: Unilever Deutschland hat das Traditionsprodukt heimlich stark verändert. Das grenzt an Verbrauchertäuschung."
Die Krankenkassen und Verbraucherorganisationen geben ab und zu Empfehlungen die entweder nicht ganz uneigennützig oder fern von jeder Realität sind:
Die AOK z.B. empfiehlt Mischzubereitungen⑩, die aber etwa das Doppelte von dem kosten, was man für reine Butter bezahlt. Die Apothekenumschau - die ich sonst wegen ihrer Werbung für unnütze Arzneiprodukte grundsätzlich weniger schätze - empfiehlt hingegen, mit sehr klaren Unterscheidungen, weder das eine noch das andere Produkt und rät von den Zwischenprodukten⑪ ab. Weil darin zwar weniger schädigende Stoffe enthalten sind - der durchschnittliche Verbraucher davon aber meist die doppelte Menge aufs Brot streicht: Im Ergebnis bleibt die ungünstige Stoffkombination gleich - der Preis hat sich aber vervierfacht (!).
.. das Beste der Butter mit dem Guten der Rama ..
Nach dem alten Wahlspruch aus dem Marketing "If you can't beat them - join them!" [frei übersetzt: Wenn du sie nicht schlagen kannst verbünde dich mit ihnen!] wird nun angeblich "das Beste der Butter mit dem Guten der Rama" verbunden.
In Wahrheit ist es ein stilles Eingeständnis des Versagens des jahrelangen Trommelfeuers gegen die Butter - und zugleich der Versuch durch 'line-extension' wieder Marktanteile zurückzugewinnen die im Margarine-Segment 'wie Butter in der Sonne' (!) weggeschmolzen sind und so den Profit geschmälert haben. In solchen Fällen werden Konzerne wie Unilever ganz schnell sehr geschäftig und suchen nach Lösungen, die ihnen die Gewinne sichern. Dabei ist es völlig gleichgültig, daß genau dieser Konzern zuvor die Butter verteufelt hat, die er jetzt mit der Margarine vermischt.
Mir stellt sich dabei nur eine Frage:
Warum soll man sich ein Mischfett für teureres Geld als Butter verkaufen lassen wenn es doch die Möglichkeit gibt Butter in reiner Form, ohne Zusätze zu erwerben? Das wird wohl das Geheimnis von Unilever/RAMA bleiben. Butter-Männchen und RAMA-Mädchen* mögen noch so niedlich ausgedacht sein, ein Argument für den Kauf dieses Mixproduktes sind sie bestimmt nicht. Zumal - wie oben bereits erwähnt, die Stiftung Warentest erklärt:
Ein interessanter Aspekt am Rande ist die Verteilung der Weltproduktion an Butter:
Indien ist der größte Produzent, dort wird sechsmal soviel Butter hergestellt als bei uns in Deutschland.

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In der U.S.-Filmindustrie mangelt es nach den vielen Jahren
von 'blockbuster' zu 'blockbuster' zwischendrin immer mal wieder an Themen. Vor allem solchen, bei denen die Amerikaner gut aussehen und ihren eigenen Anspruch die beste, wirtschaftlich stärkste und demokratischste Nation der Welt zu sein, vorführen können.
Besonders beliebt sind dabei Rückgriffe auf die Nazizeit in Deutschland. Man sollte doch denken, daß irgendwann das Thema 'ausgemolken' ist. Ist es grundsätzlich ja auch.
Mit "Inglourious Basterds" reiht sich nun ein weiteres dieser Machwerke in die Kette von unglaubwürdigen und lächerlichen Geschichtsklitterungen ein.
Bedauerlich war bei diesem Streifen die Mitwirkung von vielen renommierten deutschen & österreichischen Schauspielern. Da gilt wohl das alte römische Sprichwort "pecuniam non olet".
Natürlich "siegen" am Ende die Guten - oder die, die in diesem moralisch wie menschlich fragwürdigen Streifen als die Guten aufgebaut wurden. Damit ist der 2001 wundgeschlagenen amerikanischen Nation wieder einmal die Wange getätschelt worden. So einfach geht das wenn man geschichtliche Wahrheit und Komplexität der politischen Situation verleugnet um mehr Spannung und Action in dem Film unterzubringen:
Wenn es mit vielen Explosionen richtig knallt, die Maschinenpistolen Leiber zerfetzen und Messer das Blut spritzen lassen ist dem simplen amerikanischen Durchschnittsgeschmack Genüge getan und die Kassen klingeln ....
Ich bedauere allerdings, daß solcher Schund vom Geld deutscher Gebührenzahler zur Vorführung angekauft wurde. Da ist es mir völlig egal wenn Tarantinos Film (bis er 2012 überholt wurde) laut WIKIPEDIA sein 'finanziell größter Erfolg' war.
Einnahmen und Qualität laufen nicht zwangsweise synchron.
Beim "Cicero" gab es eine Umfrage
- und obwohl ich von solchen pseudo-wissenschaftlichen Meinungsforschern nicht viel halte ist es doch recht aufschlußreich wie die Sympathien verteilt werden.

Mindestens deckt sich das Ergebnis mit dem, worüber ich kürzlich schon mal berichtet hatte.
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oder:
"Die Alzis rallen nicht
dass sie das schon x-Mal gelesen haben."
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Alles "Qualitätspresse", versteht sich!
Daß die U.S.-Verfassung zunehmend 'ausgehöhlt' und ihres Sinnes beraubt wird müßte uns hier in Europa wenig stören.
Wir sind ja nicht direkt betroffen. Laß die doch ihre eigenen Bürger gesetzeswidrig ausspähen. Selbst schuld, wenn die sich nicht dagegen wehren.
Bedauerlicherweise ist das in mehreren Richtungen falsch. Wir sind natürlich betroffen, indirekt durch die Zusammenarbeit hiesiger Geheimdienste mit NSA und CIA. Manchmal sogar direkt - nämlich bei einer Reise die nach oder durch die U.S.A. führt.
Ich war zuletzt 2004 dort. Da war es noch nicht so schlimm wie jetzt. Aber schon so offensichtlich bürgerfeindlich, daß ein Bekannter, den ich dort besuchte, mit mir gut 500m weg von der Straße ans hintere Ende seines Grundstückes lief. Und erst dort offen über den Stand der Dinge in seinem Land sprach. Er hatte Angst von der Straße aus 'abgehört' zu werden. 2004.
Wo wir heute stehen ist mittlerweile bekannt. Die ganze Tragweite allerdings scheint der sogenannten "breiten Öffentlichkeit" noch immer nicht bewußt zu sein - oder sie wird verdrängt. Wie so viele der brennenden Probleme in unserem Land durch Fußball & Television übertüncht. Manchmal braucht es nur einen verlogenen Politiker der sich hinstellt und behauptet es sei nichts Ungesetzliches passiert:
"Lieb Vaterland magst ruhig sein ...!"
Ich kann von einer Reise in die U.S.A. nur abraten. Nicht nur wegen der Fluggastdatenbank in die man als Reisender dorthin sogleich gerät, sondern auch wegen der Behandlung durch die INS-Einreisebeamten. Die können - völlig unbegründet und obwohl man ein gültiges Visum hat - eine Einreise verweigern. Möglicherweise einfach deswegen, weil man ihnen als Person nicht gefällt. Es gibt keine Handhabe gegen dergleichen Willkür.
Ist das alleine noch nicht Grund genug, so kommt die anlaßlose Durchsuchung und Speicherung (!) der auf elektronischen Medien gespeicherten Daten hinzu (siehe 'screen shot', unten). Niemand ist davor sicher - und das gilt für Telefone & Computer, selbst digitale Kameras. Wer verschlüsselte Daten auf der Maschine hat muß sogar damit rechnen, daß die Geräte konfisziert werden. Die Kosten für den Versuch die zurück zu bekommen dürfte den Wert der Hardware um einiges übersteigen.
![[screen shot]](http://www.vonsulecki.com/Bilder_2013/09_2013/der-zweck-heiligt-die-mittel.png)

Das Land hat viele sehenswerte, einmalige Landschaften und eine Tier- und Pflanzenwelt die man teilweise nur dort und sonst nirgends auf der Welt sehen kann. Aber ist es das letztendlich wert?
Wenn mehr Touristen darüber nachdenken würden sich dergleichen Maßnahmen NICHT zu unterwerfen und einfach fernzubleiben könnte das einen Umdenkprozeß einleiten - denn wenn's um Geld geht reagieren selbst ansonsten friedliche U.S.-Geschäftsleute heftig.
OK. Ich sehe es ein. Das ist, wie die Amerikaner sagen würden "wishful thinking". Zu viele Unbedarfte nutzen "Fünf-Tage-Shopping-Reise" nach New York oder "Rundreise amerikanischer Westen, ADAC, mit deutscher Reiseleitung" .... den Teilnehmern ist Politik sowieso fremd oder schlicht piepegal.
Nächste Woche ist Wahl - und 'Mutti' wird's schon richten ....
.. Ein Fünftel der jetzt 20-jährigen Südkoreaner soll für den Rest des Lebens Singles bleiben. Sinkt die Bereitschaft für feste Beziehungen oder nimmt der Trend zur Asexualität zu? Ein düsteres Bild der sexuellen Beziehungen in Südkorea malt das KIHASA②. Nach einem Bericht des Instituts werden immer mehr Männer und Frauen für den Rest ihres Lebens Singles bleiben ..
Stress durch Überbevölkerung und zuwenig Individualdistanz führen zu verringerter Fertilität & Libido - das erklärt den von KIHASA berichteten Befund. Siehe dazu auch "Proxemics"③, und dort speziell die Abschnitte zu Individualdistanz und Revierdistanz.
Was Calhoun① herausfand war ganz verblüffend:
Wächst eine Mäusepopulation in einem zur Verfügung stehenden Gebiet über eine bestimmte Individuenzahl hinaus, so entsteht eine Stresssituation, die die Fruchtbarkeit und Paarungsbereitschaft sinken läßt. Bis wieder genügend Indivdualraum vorhanden ist. Dann setzt die artspezifische Vermehrungsquote wieder ein.
So abstrakt das Thema möglicherweise auch auf den ersten Blick erscheinen mag, hat es doch praktische Bedeutung. Ich greife hier nur einen Aspekt heraus, weitere Informationen zu diesem Thema finden sich reichlich unter der Überschrift "Interkulturelle Kompetenz".
In den Kulturkreisen unseres Planeten herrschen sehr unterschiedliche Auffassungen zur Individualdistanz vor, die sich in der zwischenmenschlichen Verhaltens- und Interaktionsstruktur zeigt:
Sexualität erfordert einen anderen Menschen in diese Nahzone, die "Individualdistanz", hineinzulassen. Dazu ist es notwendig Aggression zu unterdrücken. Stress durch zu häufige Erfahrung der Unterschreitung der Individualdistanz im Alltag macht aber zunehmend aggressiver - und reduziert so die Fähigkeit des Individuums "Nähe" zuzulassen. Unerwünschte und bei hoher Bevölkerungsdichte unvermeidbare Interaktion mit fremden Menschen zerrt so sehr an den Nerven, daß die Chance auf Sexualität sich zunehmend verringert.
Wenig verwunderlich ist, daß das in dem Beitrag bei 'heise' für asiatische Länder beschrieben wird: Ist doch dort die Dichte der Bevölkerung besonders groß. Das, gepaart mit der asiatischen Abneigung gegenüber Konfrontation (s.o.), ist geradezu eine 'Brutstätte' für stressbedingte Asexualität.
① John B. Calhoun; [Wikipedia; gibt's bedauerlicherweise nur auf Englisch]
② (KIHASA) [www.kihasa.re.kr Korea Institute for Health and Social Affairs ]
③ Proxemics
Als vor ein paar Tagen Pofalla vor die Presse trat um die Nation zu belügen wurde ich via "http://pofallabeendetdinge.tumblr.com/" auf tumblr aufmerksam. Irgendwie war mir diese Blog-Alternative für Eilige zuvor noch nie so richtig bewußt geworden.
Um mich dort umzusehen und die Möglichkeiten auszuprobieren habe ich mich angemeldet [http://wvs2.tumblr.com/] und ein wenig herumprobiert. Sehr umständlich und wenig intuitiv, von der Handhabung her ein Graus - so ist mein erstes Urteil.
Die Bandbreite des Dienstes hinsichtlich der Themen ist enorm, aber es sind sehr viele 'Spezialthemen' dabei, die, meiner Einschätzung nach, nur eine begrenzte Leserschaft haben werden. Ich kenne keine exakten Zahlen. Das ist lediglich eine sehr persönliche Meinung nach Durchsicht von wenigstens 60-70 Präsenzen.
In typisch amerikanischer Manier wird Alles was mit Körper & Sexualität zu tun hat irgendwie 'heimlich' behandelt. Generell hatte ich den Eindruck von "Sauberkeit" und "Reinheit" - ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit, da wieder eine private Einschätzung. Ich finde das immer bigott, besonders unter dem Eindruck, daß 60% der weltweiten Pornoindustrie in den U.S.A. beheimatet sind (und weitere 30% in den Niederlanden, da bleibt für den Rest der Welt nicht viel übrig). Aber ich schweife ab.
Zusammengefaßt stelle ich fest:
"tumblr" ist nichts für mich. Zu umständlich, zu spezialisiert in Einzelthemen, zu elitär der Anspruch in den meisten Präsenzen.
*edit*
Ich habe mal nach Zahlen gesucht:
- WiWo-2011
- WiWo-2013
- Sueddeutsche