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bookmark_borderKonditionierung

Die Maschi­ne­rie der U.S.-Filmindustrie
wirft Jahr für Jahr Fil­me auf den Markt deren Inhal­te dar­auf abge­stellt sind bestimm­te Ver­hal­tens­wei­sen der 'Staats­macht' als völ­lig nor­mal darzustellen.

Wenn Poli­zi­sten, Detec­ti­ves, Geheim-Agen­ten, und mili­tä­ri­sche Spe­zi­al­kräf­te den "Feind" bekämp­fen han­deln sie in den sel­ten­sten Fäl­len nach Recht & Gesetz. Sie ste­hen - im Dienst der 'guten Sache' - natür­lich über dem Gesetz.

Wenn dann im 'rich­ti­gen Leben' ein paar Opfer zu bekla­gen sind weil irgend­ein Orts­she­riff oder High­way-Tro­o­per aus der Hüf­te geschos­sen hat - so what! Genau­so wird auf ver­schie­de­nen Kriegs­schau­plät­zen nicht so genau dar­auf geach­tet ob der Ein­satz nach Kriegs­völ­ker­recht statt­fin­det. B. Man­ning wan­der­te für die Offen­le­gung sol­cher Kriegs­ver­bre­chen für 30 Jah­re ins Gefäng­nis -'col­la­te­ral damage'.

Wenn man dann noch die Droh­nen - "Kil­ler­spie­le" für die rich­ti­ge Welt - dazu­nimmt, wird das Bild abgerundet: 

Was Schwar­zen­eg­ger, Segal, Stal­lo­ne, Van­D­am­me, Wil­lis und Kol­le­gen in Fil­men vor­ex­er­zie­ren hat sich tief in das ame­ri­ka­ni­sche Bewußt­sein als kor­rek­tes Ver­hal­ten ein­ge­fres­sen. Und nicht nur das ame­ri­ka­ni­sche Bewußt­sein, son­dern mitt­ler­wei­le auch in das bei ande­ren Men­schen rund um die Welt.

Kon­di­tio­nie­rung.
Sowas macht man auch mit Laborratten.
Nur kön­nen die nicht mit Mes­ser, Pisto­le oder Fern­be­die­nung umgehen.
Sie bezah­len auch nicht dafür auf die­se Wei­se kon­di­tio­niert zu werden. 

bookmark_borderMargarine Streichfett - mit Butter
*update* (22-05-2015)

Las­sen sie mich mit einem Zitat① beginnen:

.. Mit einem But­ter­an­teil von 21 % ver­bin­det die Mélan­ge-Vari­an­te Rama mit But­ter das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama. Denn sie schmeckt nicht nur lecker, son­dern ent­hält auch gutes Pflan­zen­öl und ist auch gekühlt streich­zart. Rama mit But­ter ent­hält 70 % Fett .. 

*edit* 22.05.2015:
"Rama"/ Uni­le­ver hat sei­ne Sei­ten 'umge­schich­tet' - dadurch wird der obi­ge Link ① obso­let. Hier die => Neue Adres­se.
Schon wie­der wird etwas Neu­es bewor­ben, dies­mal ganz ohne But­ter!

Mer­ken Sie, wie Sie da über den Tisch gezo­gen wer­den? Was denn "das Gute" in der Mar­ga­ri­ne "Rama" sein soll wird über­haupt nicht näher erklärt - wahr­schein­lich des­we­gen, weil es da nichts zu erklä­ren gäbe!

Vie­le Jahr­zehn­te lang hat uns die Mar­ga­ri­ne-Indu­strie ver­sucht ein­zu­re­den But­ter sei gesund­heits­schäd­lich. Was man davon alles bekom­men soll­te: Herz­in­farkt, Darm­krebs, Fett­le­ber .... prak­tisch alles außer Pest & Cholera.

Es ist sicher rich­tig, daß But­ter - im Über­fluß geges­sen - für vie­le Krank­hei­ten weg­be­rei­tend ist. Das aber nur dann, wenn für das Über­maß auf der ande­ren Sei­te kein Aus­gleich geschaf­fen wird:
Men­schen bewe­gen sich heu­te - berufs­be­dingt, weni­ge Beru­fe aus­ge­nom­men - viel weni­ger als noch vor ein­hun­dert Jah­ren. Geges­sen wird aber viel­fach noch so, als ob wir alle Schwerst­ar­bei­ter wären. Die Dis­kre­panz zwi­schen Kalo­rien­auf­nah­me und ~ver­brauch ist es, die die Pro­ble­me schafft. But­ter ist dar­an bestimmt nicht "schuld".

Der Haupt­übel­tä­ter ist nach Auf­fas­sung der Fach­me­di­zi­ner und der "Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung" der ZUCKER - gegen des­sen Bei­mi­schung in ver­schie­den­ste Nah­rungs­zu­be­rei­tun­gen, in die er nun wahr­haf­tig nicht gehört und wo man ihn auch nicht ver­mu­ten wür­de, end­lich ein­mal gesetz­ge­be­risch vor­ge­gan­gen wer­den müß­te .... aber das ist ein ande­rer Schau­platz, wenn­gleich nicht weni­ger bedeutsam.

But­ter wird in Deutsch­land in drei Klas­sen unter­teilt②;③:

  • "Deut­sche Markenbutter" 
  • "Deut­sche Molkereibutter" 
  • und 

  • "Land­but­ter"
  • - zur Qua­li­tät gibt es umfang­rei­che Tests⑥, Infor­ma­tio­nen⑦ und Hin­wei­se⑧, die unter den ver­link­ten Quel­len erläu­tert werden.

Zusätz­lich gibt es noch But­ter mit Bei­men­gun­gen unter­schied­li­cher Art über deren Nut­zen ich hier eben­falls kei­ne Aus­sa­ge machen will - ggf. spä­ter ein­mal in einer sepa­ra­ten Betrach­tung zum Über­an­ge­bot bestimm­ter Pro­dukt­grup­pen in Deutsch­land und den Folgen.

Die wesent­li­chen Bestand­tei­le der But­ter sind aller­dings überschaubar:
Milch­fett, Was­ser (max. 16%), Milch­zucker, Mine­ral­stof­fe, Cho­le­ste­rin, Pro­te­ine, fett­lös­li­che Vit­ami­ne, Milch­säu­re und Aro­ma­stof­fe. Ölsäu­re und ande­re, kurz­ket­ti­ge gesät­tig­te Fett­säu­ren bil­den den Fett­ge­halt der But­ter. Die Fär­bung der But­ter rührt von den bei der Ernäh­rung der Kühe benutz­ten Fut­ter­mit­teln her, es wer­den aber zur gleich­mä­ßi­gen Fär­bung heu­te auch natür­li­che Farb­stof­fe wie Beta-Caro­tin zugesetzt.

Mar­ga­ri­ne④ besteht aus fol­gen­den Substanzen:
Gehär­te­ten und unge­här­te­ten Fet­ten, Was­ser oder Mager­milch mit einem Fett­ge­halt zwi­schen 80% und 90%, Säue­rungs­mit­tel (Milch­säu­re, Zitro­nen­säu­re, Sau­er­mol­ke, Joghurt­kul­tu­ren). Die gelb­li­che Far­be der Mar­ga­ri­ne wird mit zuge­setz­tem Beta-Caro­tin erreicht. Eine Zuga­be der fett­lös­li­chen Vit­ami­nen A, D und E erfolgt einer­seits, weil damit eine Kon­ser­vie­rungs­wir­kung erzielt wird, ande­rer­seits, um die Far­be der von But­ter anzu­glei­chen. 90% der Fet­te sind pflanz­lich (Erd­nuss­öl, Son­nen­blu­men­öl, Palm­öl, Raps­öl, Soja­öl oder Weizenkeimöl).

Der ver­meint­li­che Vor­teil von Mar­ga­ri­ne soll­te ihr gerin­ge­rer Anteil an Cho­le­ste­rin sein. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en konn­ten aber bis­her NIE den Nach­weis erbrin­gen, daß das auch tat­säch­lich ein Vor­teil ist. Im Gegen­teil. Denn Mar­ga­ri­ne⑨ ent­hält schwer ver­dau­li­che und für den mensch­li­chen Stoff­wech­sel ungün­sti­ge Substanzen:

Die gehär­te­ten Fet­te ent­hal­ten wenig essen­ti­el­le Fett­säu­ren⑯, die meist vor­han­de­nen trans-Fett­säu­ren sind schwer ver­dau­lich. Wei­che Mar­ga­ri­nen aus unge­här­te­ten Fet­ten ent­hal­ten mehr essen­ti­el­le, unge­sät­tig­te Fett­säu­ren und gerin­ge Men­gen an Cho­le­ste­rin und trans-Fett­säu­ren. Die Trans-Fett­säu­ren erhö­hen den LDL-Cho­le­ste­rin-Spie­gel und füh­ren - vor allem bei Frau­en - zur Athero­skle­ro­se⑰.

Die Stif­tung Waren­test schreibt nun zu Mar­ga­ri­ne [Zitat⑤]

"Rama, die Mut­ter aller Mar­ga­ri­nen? Das war ein­mal: „Rama Ori­gi­nal“ ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr, son­dern ein Streich­fett. Der Grund: Sie ent­hält nur noch 70 Pro­zent Fett. Noch zur Ver­öf­fent­li­chung unse­res Mar­ga­ri­ne­tests im Heft 2⁄08 hat­te „Rama Ori­gi­nal“ einen Fett­ge­halt von 80 Pro­zent und war somit eine Mar­ga­ri­ne. Die schein­bar klei­ne Ände­rung ent­puppt sich also als gra­vie­ren­de Pro­dukt­um­stel­lung. Wer nicht genau hin­sieht, bemerkt es nicht ein­mal. „Streich­fett mit 70 Pro­zent Fett“ steht nur klein gedruckt auf der Ver­packung. Dort steht auch: „3 Pflan­zen­öle“, aber nicht, aus wel­chen Ölen das Streich­fett her­ge­stellt wird. Bei der Mar­ga­ri­ne waren noch Son­nen­blu­men-, Mais- und Raps­öl ein­zeln aufge­führt. Erkenn­bar ist nur, dass das neue Pro­dukt eine ande­re Fett­säu­re­zu­sam­men­set­zung hat und kon­ser­viert wird.
Fazit: Uni­le­ver Deutsch­land hat das Tra­di­ti­ons­pro­dukt heim­lich stark ver­än­dert. Das grenzt an Verbrauchertäuschung." 

Die Kran­ken­kas­sen und Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen geben ab und zu Emp­feh­lun­gen die ent­we­der nicht ganz unei­gen­nüt­zig oder fern von jeder Rea­li­tät sind:
Die AOK z.B. emp­fiehlt Misch­zu­be­rei­tun­gen⑩, die aber etwa das Dop­pel­te von dem kosten, was man für rei­ne But­ter bezahlt. Die Apo­the­ken­um­schau - die ich sonst wegen ihrer Wer­bung für unnüt­ze Arz­nei­pro­duk­te grund­sätz­lich weni­ger schät­ze - emp­fiehlt hin­ge­gen, mit sehr kla­ren Unter­schei­dun­gen, weder das eine noch das ande­re Pro­dukt und rät von den Zwi­schen­pro­duk­ten⑪ ab. Weil dar­in zwar weni­ger schä­di­gen­de Stof­fe ent­hal­ten sind - der durch­schnitt­li­che Ver­brau­cher davon aber meist die dop­pel­te Men­ge aufs Brot streicht: Im Ergeb­nis bleibt die ungün­sti­ge Stoff­kom­bi­na­ti­on gleich - der Preis hat sich aber ver­vier­facht (!).

.. das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama .. 

Nach dem alten Wahl­spruch aus dem Mar­ke­ting "If you can't beat them - join them!" [frei über­setzt: Wenn du sie nicht schla­gen kannst ver­bün­de dich mit ihnen!] wird nun angeb­lich "das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama" verbunden.

In Wahr­heit ist es ein stil­les Ein­ge­ständ­nis des Ver­sa­gens des jah­re­lan­gen Trom­mel­feu­ers gegen die But­ter - und zugleich der Ver­such durch 'line-exten­si­on' wie­der Markt­an­tei­le zurück­zu­ge­win­nen die im Mar­ga­ri­ne-Seg­ment 'wie But­ter in der Son­ne' (!) weg­ge­schmol­zen sind und so den Pro­fit geschmä­lert haben. In sol­chen Fäl­len wer­den Kon­zer­ne wie Uni­le­ver ganz schnell sehr geschäf­tig und suchen nach Lösun­gen, die ihnen die Gewin­ne sichern. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, daß genau die­ser Kon­zern zuvor die But­ter ver­teu­felt hat, die er jetzt mit der Mar­ga­ri­ne vermischt.

Mir stellt sich dabei nur eine Frage:
War­um soll man sich ein Misch­fett für teu­re­res Geld als But­ter ver­kau­fen las­sen wenn es doch die Mög­lich­keit gibt But­ter in rei­ner Form, ohne Zusät­ze zu erwer­ben? Das wird wohl das Geheim­nis von Unilever/RAMA blei­ben. But­ter-Männ­chen und RAMA-Mäd­chen* mögen noch so nied­lich aus­ge­dacht sein, ein Argu­ment für den Kauf die­ses Mix­pro­duk­tes sind sie bestimmt nicht. Zumal - wie oben bereits erwähnt, die Stif­tung Waren­test erklärt:

RAMA ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr.

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* Hier gibt es auch noch Klärungsbedarf:
War­um heißt es eigent­lich nicht "But­ter-Mann" und "RAMA-Frau" - oder "But­ter-Männ­chen" und "RAMA-Frau­chen" - oder "But­ter-Jun­ge" und "RAMA-Mäd­chen"?
Das sind die 'gän­gi­gen' Gegen­satz­paa­re in der deut­schen Spra­che. Aber die Mar­ke­ting­leu­te sind ja dafür bekannt die Spra­che zu verhunzen.

Ein inter­es­san­ter Aspekt am Ran­de ist die Ver­tei­lung der Welt­pro­duk­ti­on an Butter:
Indi­en ist der größ­te Pro­du­zent, dort wird sechs­mal soviel But­ter her­ge­stellt als bei uns in Deutschland.

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⑭ Abbil­dung Butterdose;
⑮ [#But­ter oder Margarine?];
⑯ "essen­ti­el­le Fett­säu­ren" sind sol­che Fet­te, die der Mensch nicht selbst bil­den kann und des­we­gen mit der Nah­rung zufüh­ren muß.
⑰[Histo­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen der Wand der Blut­ge­fä­ße; führt zu Blut­druck­erhö­hung durch Ver­en­gung und Ver­här­tung (Abnah­me der Ela­sti­zi­tät) der Gefäß­wand] - sie­he hier­zu die Bei­trags­rei­he "Herz- Gefä­sse - Blut" Blutdruckregulation.

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bookmark_borderImmer noch gut für ein paar Dollar mehr ....

In der U.S.-Filmindustrie man­gelt es nach den vie­len Jahren
von 'block­bu­ster' zu 'block­bu­ster' zwi­schen­drin immer mal wie­der an The­men. Vor allem sol­chen, bei denen die Ame­ri­ka­ner gut aus­se­hen und ihren eige­nen Anspruch die beste, wirt­schaft­lich stärk­ste und demo­kra­tisch­ste Nati­on der Welt zu sein, vor­füh­ren können.

Beson­ders beliebt sind dabei Rück­grif­fe auf die Nazi­zeit in Deutsch­land. Man soll­te doch den­ken, daß irgend­wann das The­ma 'aus­ge­mol­ken' ist. Ist es grund­sätz­lich ja auch.

Mit "Ing­lou­rious Baster­ds" reiht sich nun ein wei­te­res die­ser Mach­wer­ke in die Ket­te von unglaub­wür­di­gen und lächer­li­chen Geschichts­klit­te­run­gen ein. 

Bedau­er­lich war bei die­sem Strei­fen die Mit­wir­kung von vie­len renom­mier­ten deut­schen & öster­rei­chi­schen Schau­spie­lern. Da gilt wohl das alte römi­sche Sprich­wort "pecu­niam non olet".

Natür­lich "sie­gen" am Ende die Guten - oder die, die in die­sem mora­lisch wie mensch­lich frag­wür­di­gen Strei­fen als die Guten auf­ge­baut wur­den. Damit ist der 2001 wund­ge­schla­ge­nen ame­ri­ka­ni­schen Nati­on wie­der ein­mal die Wan­ge getät­schelt wor­den. So ein­fach geht das wenn man geschicht­li­che Wahr­heit und Kom­ple­xi­tät der poli­ti­schen Situa­ti­on ver­leug­net um mehr Span­nung und Action in dem Film unterzubringen:
Wenn es mit vie­len Explo­sio­nen rich­tig knallt, die Maschi­nen­pi­sto­len Lei­ber zer­fet­zen und Mes­ser das Blut sprit­zen las­sen ist dem simp­len ame­ri­ka­ni­schen Durch­schnitts­ge­schmack Genü­ge getan und die Kas­sen klingeln ....

Ich bedaue­re aller­dings, daß sol­cher Schund vom Geld deut­scher Gebüh­ren­zah­ler zur Vor­füh­rung ange­kauft wur­de. Da ist es mir völ­lig egal wenn Taran­ti­nos Film (bis er 2012 über­holt wur­de) laut WIKIPEDIA sein 'finan­zi­ell größ­ter Erfolg' war. 

Ein­nah­men und Qua­li­tät lau­fen nicht zwangs­wei­se synchron.

bookmark_borderVon wegen "Mutti": R-R-G!

Beim "Cice­ro" gab es eine Umfrage
- und obwohl ich von sol­chen pseu­do-wis­sen­schaft­li­chen Mei­nungs­for­schern nicht viel hal­te ist es doch recht auf­schluß­reich wie die Sym­pa­thien ver­teilt werden.

Min­de­stens deckt sich das Ergeb­nis mit dem, wor­über ich kürz­lich schon mal berich­tet hatte.

bookmark_borderSenioren-Einheitsbrei ...?

.
oder:
"Die Alzis ral­len nicht
dass sie das schon x-Mal gele­sen haben."

 

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Die Stich­wort­su­che tauch­te nun schon mehr­fach in mei­nem 'coun­ter' auf - da wur­de ich neu­gie­rig und habe nach­ge­se­hen. Was ich fand war ein wei­te­res Bei­spiel dafür, wie wenig in man­chen 'Blät­tern' selbst pro­du­ziert son­dern von Agen­tu­ren abge­schrie­ben wird. "Pres­se­mit­tei­lung" heißt es dann, das Pro­dukt von dem abge­schrie­ben wer­den darf, nein, SOLL, denn Irgend­wer steckt doch dahin­ter und zahlt. Will also eine mög­lichst gro­ße Ver­brei­tung erreichen ....
 
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. 
Alles "Qua­li­täts­pres­se", ver­steht sich!

bookmark_borderZustandsbeschreibung

Daß die U.S.-Verfassung zuneh­mend 'aus­ge­höhlt' und ihres Sin­nes beraubt wird müß­te uns hier in Euro­pa wenig stören. 
Wir sind ja nicht direkt betrof­fen. Laß die doch ihre eige­nen Bür­ger geset­zes­wid­rig aus­spä­hen. Selbst schuld, wenn die sich nicht dage­gen wehren.

Bedau­er­li­cher­wei­se ist das in meh­re­ren Rich­tun­gen falsch. Wir sind natür­lich betrof­fen, indi­rekt durch die Zusam­men­ar­beit hie­si­ger Geheim­dien­ste mit NSA und CIA. Manch­mal sogar direkt - näm­lich bei einer Rei­se die nach oder durch die U.S.A. führt.

Ich war zuletzt 2004 dort. Da war es noch nicht so schlimm wie jetzt. Aber schon so offen­sicht­lich bür­ger­feind­lich, daß ein Bekann­ter, den ich dort besuch­te, mit mir gut 500m weg von der Stra­ße ans hin­te­re Ende sei­nes Grund­stückes lief. Und erst dort offen über den Stand der Din­ge in sei­nem Land sprach. Er hat­te Angst von der Stra­ße aus 'abge­hört' zu wer­den. 2004.

Wo wir heu­te ste­hen ist mitt­ler­wei­le bekannt. Die gan­ze Trag­wei­te aller­dings scheint der soge­nann­ten "brei­ten Öffent­lich­keit" noch immer nicht bewußt zu sein - oder sie wird ver­drängt. Wie so vie­le der bren­nen­den Pro­ble­me in unse­rem Land durch Fuß­ball & Tele­vi­si­on über­tüncht. Manch­mal braucht es nur einen ver­lo­ge­nen Poli­ti­ker der sich hin­stellt und behaup­tet es sei nichts Unge­setz­li­ches passiert:
"Lieb Vater­land magst ruhig sein ...!"
Ich kann von einer Rei­se in die U.S.A. nur abra­ten. Nicht nur wegen der Flug­gast­da­ten­bank in die man als Rei­sen­der dort­hin sogleich gerät, son­dern auch wegen der Behand­lung durch die INS-Ein­rei­se­be­am­ten. Die kön­nen - völ­lig unbe­grün­det und obwohl man ein gül­ti­ges Visum hat - eine Ein­rei­se ver­wei­gern. Mög­li­cher­wei­se ein­fach des­we­gen, weil man ihnen als Per­son nicht gefällt. Es gibt kei­ne Hand­ha­be gegen der­glei­chen Willkür.

Ist das allei­ne noch nicht Grund genug, so kommt die anlaß­lo­se Durch­su­chung und Spei­che­rung (!) der auf elek­tro­ni­schen Medi­en gespei­cher­ten Daten hin­zu (sie­he 'screen shot', unten). Nie­mand ist davor sicher - und das gilt für Tele­fo­ne & Com­pu­ter, selbst digi­ta­le Kame­ras. Wer ver­schlüs­sel­te Daten auf der Maschi­ne hat muß sogar damit rech­nen, daß die Gerä­te kon­fis­ziert wer­den. Die Kosten für den Ver­such die zurück zu bekom­men dürf­te den Wert der Hard­ware um eini­ges übersteigen.

 
[screen shot]
 

[Quel­le]

Das Land hat vie­le sehens­wer­te, ein­ma­li­ge Land­schaf­ten und eine Tier- und Pflan­zen­welt die man teil­wei­se nur dort und sonst nir­gends auf der Welt sehen kann. Aber ist es das letzt­end­lich wert?

Wenn mehr Tou­ri­sten dar­über nach­den­ken wür­den sich der­glei­chen Maß­nah­men NICHT zu unter­wer­fen und ein­fach fern­zu­blei­ben könn­te das einen Umdenk­pro­zeß ein­lei­ten - denn wenn's um Geld geht reagie­ren selbst anson­sten fried­li­che U.S.-Geschäftsleute heftig.

OK. Ich sehe es ein. Das ist, wie die Ame­ri­ka­ner sagen wür­den "wishful thin­king". Zu vie­le Unbe­darf­te nut­zen "Fünf-Tage-Shop­ping-Rei­se" nach New York oder "Rund­rei­se ame­ri­ka­ni­scher Westen, ADAC, mit deut­scher Rei­se­lei­tung" .... den Teil­neh­mern ist Poli­tik sowie­so fremd oder schlicht piepegal.

Näch­ste Woche ist Wahl - und 'Mut­ti' wird's schon richten ....

bookmark_borderDer Calhoun-Effekt①

.. Ein Fünf­tel der jetzt 20-jäh­ri­gen Süd­ko­rea­ner soll für den Rest des Lebens Sin­gles blei­ben. Sinkt die Bereit­schaft für feste Bezie­hun­gen oder nimmt der Trend zur Ase­xua­li­tät zu? Ein düste­res Bild der sexu­el­len Bezie­hun­gen in Süd­ko­rea malt das KIHASA②. Nach einem Bericht des Insti­tuts wer­den immer mehr Män­ner und Frau­en für den Rest ihres Lebens Sin­gles bleiben .. 

[Zitat­quel­le]

Stress durch Über­be­völ­ke­rung und zuwe­nig Indi­vi­du­al­di­stanz füh­ren zu ver­rin­ger­ter Fer­ti­li­tät & Libi­do - das erklärt den von KIHASA berich­te­ten Befund. Sie­he dazu auch "Pro­xe­mics"③, und dort spe­zi­ell die Abschnit­te zu Indi­vi­du­al­di­stanz und Revierdistanz.

Was Cal­houn① her­aus­fand war ganz verblüffend:

Wächst eine Mäu­se­po­pu­la­ti­on in einem zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gebiet über eine bestimm­te Indi­vi­du­en­zahl hin­aus, so ent­steht eine Stress­si­tua­ti­on, die die Frucht­bar­keit und Paa­rungs­be­reit­schaft sin­ken läßt. Bis wie­der genü­gend Indiv­du­al­raum vor­han­den ist. Dann setzt die art­spe­zi­fi­sche Ver­meh­rungs­quo­te wie­der ein.

So abstrakt das The­ma mög­li­cher­wei­se auch auf den ersten Blick erschei­nen mag, hat es doch prak­ti­sche Bedeu­tung. Ich grei­fe hier nur einen Aspekt her­aus, wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den sich reich­lich unter der Über­schrift "Inter­kul­tu­rel­le Kompetenz". 

In den Kul­tur­krei­sen unse­res Pla­ne­ten herr­schen sehr unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen zur Indi­vi­du­al­di­stanz vor, die sich in der zwi­schen­mensch­li­chen Ver­hal­tens- und Inter­ak­ti­ons­struk­tur zeigt:

  • kühl / entscheidend:
    - Nord­eu­ro­pa / Nord­ame­ri­ka (Deutsch­land, Nor­we­gen, USA)
  • warm­her­zig / impulsiv:
    - Latein­ame­ri­ka / Süd­eu­ro­pa (Bra­si­li­en, Mexi­co, Ita­li­en, Spanien)
  • zuvor­kom­mend / konfrontationsscheu:
    - Asi­en (Viet­nam, Chi­na, Japan)

Sexua­li­tät erfor­dert einen ande­ren Men­schen in die­se Nah­zo­ne, die "Indi­vi­du­al­di­stanz", hin­ein­zu­las­sen. Dazu ist es not­wen­dig Aggres­si­on zu unter­drücken. Stress durch zu häu­fi­ge Erfah­rung der Unter­schrei­tung der Indi­vi­du­al­di­stanz im All­tag macht aber zuneh­mend aggres­si­ver - und redu­ziert so die Fähig­keit des Indi­vi­du­ums "Nähe" zuzu­las­sen. Uner­wünsch­te und bei hoher Bevöl­ke­rungs­dich­te unver­meid­ba­re Inter­ak­ti­on mit frem­den Men­schen zerrt so sehr an den Ner­ven, daß die Chan­ce auf Sexua­li­tät sich zuneh­mend verringert.

Wenig ver­wun­der­lich ist, daß das in dem Bei­trag bei 'hei­se' für asia­ti­sche Län­der beschrie­ben wird: Ist doch dort die Dich­te der Bevöl­ke­rung beson­ders groß. Das, gepaart mit der asia­ti­schen Abnei­gung gegen­über Kon­fron­ta­ti­on (s.o.), ist gera­de­zu eine 'Brut­stät­te' für stress­be­ding­te Asexualität.

∙ ▪  ▪ ∙
 

① John B. Cal­houn; [Wiki­pe­dia; gibt's bedau­er­li­cher­wei­se nur auf Englisch]
② (KIHASA) [www.kihasa.re.kr Korea Insti­tu­te for Health and Social Affairs ]
③ Pro­xe­mics 

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 ④ [Paa­rungs­ver­hal­ten]
⑤ [Über­be­le­gung von Zucht­kä­fi­gen]

bookmark_bordertumblr

Als vor ein paar Tagen Pofalla vor die Pres­se trat um die Nati­on zu belü­gen wur­de ich via "http://pofallabeendetdinge.tumblr.com/" auf tumb­lr auf­merk­sam. Irgend­wie war mir die­se Blog-Alter­na­ti­ve für Eili­ge zuvor noch nie so rich­tig bewußt geworden.

Um mich dort umzu­se­hen und die Mög­lich­kei­ten aus­zu­pro­bie­ren habe ich mich ange­mel­det [http://wvs2.tumblr.com/] und ein wenig her­um­pro­biert. Sehr umständ­lich und wenig intui­tiv, von der Hand­ha­bung her ein Graus - so ist mein erstes Urteil. 

Die Band­brei­te des Dien­stes hin­sicht­lich der The­men ist enorm, aber es sind sehr vie­le 'Spe­zi­al­the­men' dabei, die, mei­ner Ein­schät­zung nach, nur eine begrenz­te Leser­schaft haben wer­den. Ich ken­ne kei­ne exak­ten Zah­len. Das ist ledig­lich eine sehr per­sön­li­che Mei­nung nach Durch­sicht von wenig­stens 60-70 Präsenzen.

In typisch ame­ri­ka­ni­scher Manier wird Alles was mit Kör­per & Sexua­li­tät zu tun hat irgend­wie 'heim­lich' behan­delt. Gene­rell hat­te ich den Ein­druck von "Sau­ber­keit" und "Rein­heit" - ohne Anspruch auf All­ge­mein­gül­tig­keit, da wie­der eine pri­va­te Ein­schät­zung. Ich fin­de das immer bigott, beson­ders unter dem Ein­druck, daß 60% der welt­wei­ten Por­no­in­du­strie in den U.S.A. behei­ma­tet sind (und wei­te­re 30% in den Nie­der­lan­den, da bleibt für den Rest der Welt nicht viel übrig). Aber ich schwei­fe ab.

Zusam­men­ge­faßt stel­le ich fest:
"tumb­lr" ist nichts für mich. Zu umständ­lich, zu spe­zia­li­siert in Ein­zel­the­men, zu eli­tär der Anspruch in den mei­sten Präsenzen. 

*edit*
Ich habe mal nach Zah­len gesucht:
- WiWo-2011
- WiWo-2013
- Sued­deut­sche

bookmark_borderWARUM?

Die­se Fra­ge stel­le ich mir immer noch, jetzt, nach der Lek­tü­re eines Arti­kels in der Süd­deut­schen Zeitung.
Wo ich doch auf Auf­klä­rung durch den Arti­kel gehofft hatte.

Doch von Anfang an.
Online war unter der »head­line«¹:
" .. Über­wa­chung durch Geheim­dien­ste Aus Angst vor dem Volk .. " ver­faßt von Jut­ta Weber (13. August 2013) die fol­gen­de »tag­li­ne«²⁻³ᵃ⁻³ᵇ zu lesen:

" .. Die Späh­af­fä­re macht deut­lich, wie sehr sich die Sicher­heits­po­li­tik des Westens gewan­delt hat - hin zu einer gefähr­li­chen Daten­sam­mel­wut. Die eigent­lich inter­es­san­te Fra­ge ist:
War­um über­wa­chen demo­kra­ti­sche Gesell­schaf­ten ihre eige­ne Bevöl­ke­rung so hautnah? .. "

Im »wrap-up«⁴ lau­te­te die Fra­ge­stel­lung dann so:

" .. Letzt­end­lich muss man sich aber fra­gen, war­um demo­kra­ti­sche Regie­run­gen so gro­ße Angst vor ihren Bevöl­ke­run­gen haben .. "

Bei gemein­sa­mer Betrach­tung der Ein­gangs­fra­ge und des abschlie­ßen­den Sat­zes ist das Ergeb­nis des Artikels:
"Demo­kra­ti­sche Regie­run­gen über­wa­chen ihre Bevöl­ke­rung weil sie Angst vor ihr haben." Selbst das wird dann wie­der ein­ge­schränkt, weil es in Fra­ge­form geklei­det ist. Ob die gestell­ten Fra­gen Rele­vanz haben bleibt ohne­hin offen. Auch dazu ver­mis­se ich eine Erör­te­rung in dem Artikel.

Ich will hier bestimmt kei­ne Text­in­ter­pre­ta­ti­on à la Gym­na­si­um machen, doch fra­ge ich mich als Leser was ein Bei­trag in einer renom­mier­ten Zei­tung soll, der die selbst­ge­stell­te Ein­gangs­fra­ge im Text­ver­lauf nur vage anreißt und statt einer Lösung am Ende nur eine wei­te­re Fra­ge stellt. Da hät­te ich doch mehr erwar­tet, zumal von einer Wis­sen­schaft­le­rin, die sich mit dem The­ma Kom­mu­ni­ka­ti­on in wei­te­rem Sin­ne befaßt und daher als fach­kom­pe­tent ange­se­hen wer­den sollte. 

Ich füh­le mich 'ver­schau­kelt' - weil ich Zeit geop­fert habe um den Arti­kel zu lesen und hin­ter­her genau­so schlau bin wie vor der Lektüre.

Dabei fal­len mir - weil ich es andern­orts gele­sen und selbst dar­über nach­ge­dacht habe - schon ein paar Grün­de ein. Da wäre zunächst der Gedan­ke der Erfor­schung der jeweil­gen Stim­mungs­la­ge im Lan­de. Das kann für die Durch­set­zung von poli­ti­schen Zie­len bedeut­sam sein, weil es unklug ist gegen eine Mehr­heit Poli­tik zu machen. 

Es wäre ins­be­son­de­re auch an die Erfor­schung der Hal­tung der eige­nen Par­tei­gän­ger und der Oppo­si­ti­on zu den­ken - denn ich bin sicher, das Kanz­ler­amt bekommt dar­über Dos­siers gelie­fert. Ein Teil der Geheim­nis­krä­me­rei ist bestimmt des­we­gen vor­han­den, weil man die­se Aus­spä­hung weder den eige­nen Par­tei­leu­ten, noch einer brei­ten Öffent­lich­keit als "unver­zicht­bar" oder "alter­na­tiv­los" ver­kau­fen könn­te. Die Lügen­ge­bäu­de, die um die Aus­spä­hung auf­ge­baut wer­den, loh­nen sich doch nur, wenn dafür bei dem 'inne­ren Zir­kel' Infor­ma­tio­nen ankom­men um derent­wil­len sich die­se Lüge­rei lohnt.

Wei­ter könn­te man an die Ver­flech­tung zwi­schen Poli­tik und Wirt­schaft, oder zwi­schen Poli­tik und Finanz­we­sen im Lan­de denken:
Da ist es doch von gro­ßem Vor­teil wenn die ande­ren Akteu­re aus­ge­späht wer­den und man so "Hebel" in die Hand bekommt um For­de­run­gen abweh­ren oder Lei­stun­gen ein­for­dern zu kön­nen. Ande­re 'erpreß­bar' zu machen ist immer bes­ser als selbst erpreßt zu wer­den - und bei den Sum­men und Fol­gen, die durch die Regie­rungs­po­li­tik ent­ste­hen ist ein Wis­sens­vor­sprung von außer­or­dent­li­chem Vor­teil. "Wis­sen ist Macht" gilt im poli­ti­schen Geschäft doch min­de­stens eben­so wie in der rei­nen Wissenschaft.

Schließ­lich ist der inter­na­tio­na­le, ins­be­son­de­re euro­päi­sche Raum zu beden­ken: Auch dort wer­den die Bevöl­ke­run­gen von ihren Regie­run­gen aus­ge­späht - aber auch die staat­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und die jewei­li­gen Poli­ti­ker. So bie­tet auf die­ser Ebe­ne ein Kennt­nis­vor­sprung durch die Geheim­dien­ste durch­aus inter­es­san­te Mög­lich­kei­ten. Wie im Inland führt auch bei den aus­län­di­schen Aus­ge­späh­ten die Tat­sa­che, daß sie nicht genau wis­sen WAS ihr Gegen­über von ihnen an 'klei­nen Geheim­nis­sen' weiß zu einer Ver­un­si­che­rung - und wer 'ver­un­si­chert' ist, ist leich­ter zu mani­pu­lie­ren. Ein 'guter' Geheim­dienst hat also für eine Regie­rung durch­aus hand­fe­ste Vor­tei­le. Wes­we­gen ich sicher bin, daß die For­de­rung aus ver­schie­den­sten Krei­sen nach Abschaf­fung der 'Dien­ste' nicht erfüllt wer­den wird. Sie sind nun mal ein Trumpf im Ärmel der Herr­schen­den auf den die­se nicht ver­zich­ten werden.

Zwei­fel habe ich aber den­noch - und zwar an der Lei­stung der 'Dien­ste' die hier­zu­lan­de vor­han­den sind:
Es sind nicht immer die Besten, die dort­hin gelan­gen. Oft sind es aus­ge­dien­te Sol­da­ten, ehe­ma­li­ge Poli­zi­sten, weg­ge­lob­te Ver­wal­tungs­leu­te - und bestimmt nicht nicht die 'crè­me-de-la-crè­me' - min­de­stens ist das mein Ein­druck von den weni­gen Berüh­run­gen die ich mit akti­ven oder im Ruhe­stand befind­li­chen Per­so­nen aus dem Geheim­dienst­be­reich hat­te. Die waren eher mit­tel­mä­ßi­ge, spie­ßi­ge und nur durch­schnitt­lich intel­li­gen­te Menschen. 

Ob die in der Lage sind tat­säch­lich rele­van­te Ergeb­nis­se zu liefern?

Man könn­te auf "Schwarm­in­tel­li­genz" hof­fen. Dage­gen spricht aber wie­der die Beob­ach­tung der weni­gen, expo­nier­ten Ver­tre­ter der Zunft. Oder deren Auf­tre­ten. Wer über wirk­lich bedeut­sa­me 'Geheim­nis­se' von ande­ren Men­schen Bescheid weis tritt anders auf und benimmt sich souveräner. 

PS.
Mei­ne eige­ne Über­schrift genügt nicht den Anfor­de­run­gen, die bei Herrn Nömix an eine Über­schrift gestellt wer­den. Dies ist mir klar und den­noch blei­be ich dabei ledig­lich ein "War­um?" dort­hin zu schrei­ben. Wenn schon in über­re­gio­na­len Zei­tun­gen nicht nach jour­na­li­sti­schen Regeln gear­bei­tet wird kann ich, nein, will ich es mir erlau­ben die Regeln bei­sei­te zu las­sen und das zu tun was mir gefällt.

∙  ▫  ∙

¹ »head­line; Zitat Nömix: »Zwei Haupt­fra­gen müs­sen in einer Schlag­zei­le beant­wor­tet wer­den, näm­lich Wer? und Was?« (aus: Wolf Schnei­der, “Die Überschrift“)
² »tag­li­ne«
Eine »tag­li­ne« (vom eng­li­schen »tag« für „Auf­hän­ger“ und »line« für „Zei­le“) ent­hält die Bot­schaft einer Prä­sen­ta­ti­ons­sei­te in einem Satz.
³ᵃ »slo­gan« (syn­onym für »tag­li­ne«, auch »cla­im«)
Der »slo­gan« soll in kom­pak­ter Form eine Aus­sa­ge ver­mit­teln und die Öffent­lich­keit schlag­ar­tig beein­flus­sen. In Deutsch­land wird in Fach­krei­sen auch der Begriff »cla­im« - deutsch "Anspruch" - verwendet.
³ᵇ »Slo­gans« sind kur­ze Phra­sen, die beschrei­ben­de oder emo­tio­na­le Infor­ma­tio­nen vermitteln.
⁴ »wrap-up«; »wrap-up line« - hier han­delt es sich um eine abschlie­ßen­de For­mu­lie­rung, die die Zusam­men­fas­sung der vom Autor ver­tre­te­nen The­sen / Mei­nung / Auf­fas­sung wie­der­ge­ben soll.

bookmark_borderÖkofaschisten .... (1)

eine - von vie­len - Beschrei­bun­gen für die Par­tei "Die Grünen". 

Sie hat sich den Namen red­lich ver­dient, es sei an Fla­schen- und Dosen­pfand erin­nert, oder an die The­se Ben­zin sol­le irgend­wann 5,- DM kosten - weit sind wir davon nicht mehr entfernt. 

[06082013]"Die Grü­nen" geben sich recht­zei­tig vor der Wahl wie­der ein­mal durch eige­ne Ver­laut­ba­rung als Öko­fa­schi­sten zu erken­nen. Die ver­kün­de­te Idee ist ein erneu­tes Bei­spiel was "Ideo­lo­gie" bedeutet:

Aus­schal­tung jeg­li­cher Ver­nunft und Logik zugun­sten einer Idee.

Zitat:
 

[06082013]

⋆ FAZ via Legal Tri­bu­ne ⋆

Dabei moch­te ich die Par­tei anfangs, denn sie waren die Ein­zi­gen, die schon früh auf die öko­lo­gi­schen Gefah­ren des end­lo­sen Wachs­tums­ge­dan­kens für Natur und Umwelt hin­ge­wie­sen haben. Aber immer als "Gesamt­pa­ket". Wer "A" sag­te soll­te auch "B" und "C" sagen - und wer das nicht woll­te konn­te nicht "grün" sein ....

[06082013]Dann noch die­ses Neu­sprech: "veggie day" - klingt irgend­wie 'nied­li­cher' als "Roh­kost­tag" oder "Vege­ta­rier­tag" oder "Fleisch­frei­er Tag" .... 

Es gibt gute Grün­de dafür nicht jeden Tag Fleisch zu essen - was aber über­haupt nicht geht ist eine "Anord­nung" von poli­ti­scher Sei­te. Die­se Über­heb­lich­keit bestim­men zu wol­len was für Ande­re gut ist steckt so tief in den Köp­fen der Grü­nen, daß sie jedes Maß und Ziel ver­lie­ren. Beson­ders frech ist der Gedan­ke, das in 'öffent­li­chen Kan­ti­nen' ein­zu­füh­ren - die dort Essen­den wer­den sich hof­fent­lich bei der kom­men­den Wahl dar­auf besin­nen wer ihnen die­se "Sup­pe" ein­ge­brockt hat.

Waren die Grü­nen wegen ihrer Steig­bü­gel­hal­ter­funk­ti­on für aller­lei Gemein­hei­ten gegen­über dem Wahl­volk bis­her schon nicht wähl­bar so kommt nun noch das Tüp­fel­chen auf das "i" dazu.

Wie­der ein­mal wird das Pro­blem nicht an der Wur­zel ange­packt:
Anstatt die Mas­sen­tier­hal­tung gezielt zu zer­schla­gen - indem die gesetz­li­chen Auf­la­gen auch ergeb­nis­ori­en­tiert geprüft und durch­ge­setzt wer­den - greift die grü­ne Par­tei da an, wo es ihr nicht weh tut, beim Ver­brau­cher. Hof­fent­lich sind die klug genug sich bei der Bun­des­tags­wahl für die­se - und ähn­li­che - "Wohl­ta­ten" der Grü­nen für das Volk durch Stimm­ver­ga­be für eine ande­re Par­tei zu bedanken.

* zum Bei­trag dort → "Öko­fa­schi­sten .... (2)"
oder
dort → "Öko­fa­schi­sten .... (2); Heu­te: Grü­ne Phi­lo­so­phie statt “Wort zum Sonntag”"

 

Sie­he auch → Geschich­te - krea­tiv ins Gegen­teil verändert
 

bookmark_borderSonnensteuer

Ganz recht, eine Steu­er auf Sonnenlicht ...!

Das hat sich die Ener­gie­ver­sor­gungs­ge­sell­schaft in Ari­zo­na aus­ge­dacht - Ori­gi­nal­text aus dem Blog "treehugger.com":

Arizona's big­gest power uti­li­ty, Ari­zo­na Public Ser­vice (APS), has announ­ced their inten­ti­on to imple­ment what would effec­tively be a tax on the sun .. APS would like to start char­ging a month­ly fee to sell clean power back to the grid (in their Orwel­li­an lan­guage, they call it a "con­ve­ni­ence char­ge"). A source says that that the fee could be of around $100/month or $1,200/year, enough to chan­ge the eco­no­mic attrac­ti­ve­ness of small systems. [No more free sun: Arizona's big­gest power uti­li­ty wants to tax solar]

Ich bin gespannt, wann hier bei uns die erste Gesell­schaft auf die Idee kommt ....

bookmark_borderFeind Freund hört mit!

 

[28072013]

 

Unter dem Titel "STASI 3.0: Die deut­schen Behör­den wis­sen alles über die Bür­ger" fin­det sich eine sehr gute, über­sicht­li­che und erläu­ter­te Auf­stel­lung des­sen, was schon im Inland an "Maß­nah­men" mög­lich ist.

Es ist an uns Allen, das unter die Leu­te zu brin­gen - vor allem an sol­che Mit­men­schen her­an­zu­tra­gen, die nicht im Inter­net unter­wegs sind - denn die haben oft nicht die gering­ste Ahnung was da so abläuft und vor allem nicht, daß sie selbst, obwohl sie mit dem Inter­net nicht ver­traut und dort auch nicht aktiv sind, trotz­dem betrof­fen sind!

Wer dann immer noch nicht glau­ben will, daß die The­se "Wer nichts zu ver­ber­gen hat ..." nicht mehr gül­tig ist, dem sei die­ser Arti­kel zum The­ma empfohlen.