Lie­bes Tage­buch,
du kannst dir nicht vor­stel­len wie ver­blüfft ich bin!

Gestern hat­te ich eine Tafel "Rum-Trau­ben-Nuss" in einer Schreib­tisch­schub­la­de lie­gen .... und heu­te ist sie weg. To-tal, nichts mehr da, kei­ne Spur, selbst die Ver­packung: Ver­schwun­den!

Nun bin ich abso­lut sicher, lie­bes Tage­buch, und du kennst mich und es die abso­lu­te Wahr­heit, dass nie­mand hier in der Woh­nung war, der dafür in Fra­ge kommt die Scho­ko­la­de etwa mit­ge­nom­men und heim­lich geges­sen zu haben.

Es muss einen Aggre­gat­zu­stand geben, der die Scho­ko­la­de ein­fach ver­schwin­den lässt. So etwa wie Jod direkt vom festen in den gas­för­mi­gen Zustand über­geht - und wenn das nicht in einem Behäl­ter pas­siert der ver­schlos­sen ist, und der das Jod am ver­we­hen hin­dert, dann fin­det man es nicht mehr.

Lie­bes Tage­buch, es muss so sein wie beim Jod:
Scho­ko­la­de sub­li­miert und ist weg.

Rät­sel­haft bleibt aller­dings das gleich­zei­ti­ge Ver­schwin­den der Ver­packung.
Aber die­ser Sache wer­de ich schon noch auf den Grund gehen.

Tschüss, Tage­buch, ich muss jetzt los und ein paar Tafeln Scho­ko­la­de besor­gen.
Für Ver­suchs­zwecke, ver­steht sich.

Ja, ja, ich den­ke dar­an, dass für 'aus­sa­ge­fä­hi­ge' Ergeb­nis­se eine Min­dest­zahl von Ver­su­chen nötig ist.
Was meinst du, Tage­buch, ob ich erst Mal mit 20 Tafeln anfan­ge?