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bookmark_borderHeirat

Rück­blickend stel­le ich fest, dass in all den Jah­ren in denen ich Ehe­schlie­ßun­gen erlebt habe, von ihnen gehört oder gele­sen habe, eine Beob­ach­tung sich bewahrheitete:


Je grö­ßer der Auf­wand für
die Feier,
die Zahl der Gäste,
den Umfang des Menüs und
den Ring für die Braut
- desto kurz­le­bi­ger war
der Bestand der Ehe.

 

bookmark_borderNobelpreisträger Physik, Physiologie, Medizin, Chemie die als "Amerikaner" vereinnahmt werden.
Nobel Prize winners in physics, physiology, medicine and chemistry who are misappropriated as "Americans".

[Plea­se scroll down or jump to Read this in Eng­lish]

Das die Ame­ri­ka­ner *krea­tiv* mit Zah­len umge­hen ist seit der Sta­ti­stik der CIA bekannt - denn dort wur­den jähr­lich die Berech­nun­gen so ange­stellt und ver­öf­fent­licht, dass immer die USA an der Spit­ze jeder gra­fi­schen Dar­stel­lung standen.
Die Autoren des Arti­kels "Para­do­xes of Reli­gi­on and Sci­ence in the USA" ste­hen in die­ser Hin­sicht in einer lan­gen Tra­di­ti­on und brin­gen den Beweis, dass auch ein Pulit­zer­preis nicht zu kor­rek­ter Dar­stel­lung bei­trägt - wenn die Autoren beseelt sind zu *Gods own Coun­try* zu gehören.

Die Tabel­len sind hier nur auf­ge­nom­men um den geschätz­ten Lesern ohne lan­ges Suchen einen Über­blick zu ver­schaf­fen - wenn sie mögen! Anson­sten scha­det es nicht, wenn Sie ganz nach unten scrol­len und sich ein­fach die gra­fi­schen Dar­stel­lun­gen ansehen. 


Aus­gangs­punkt für mich hier­zu etwas zu schrei­ben war die wirk­lich drei­ste Behaup­tung die USA sei­en *selbst­ver­ständ­lich!* füh­rend in allen Wis­sen­schaf­ten vor sämt­li­chen son­sti­gen Län­dern der Welt. Man erkennt sofort: Hier tobt der Glau­be an den Exzep­tio­na­lis­mus.
 

Nobelpreise pro Land und Bevölkerung

Über­set­zung:
Wis­sen­schaft und Reli­gi­on prä­sen­tie­ren in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten zwei Para­do­xien. Auf der einen Sei­te sind die USA unan­ge­foch­ten welt­weit füh­rend in der Wis­sen­schaft. Die USA sind jedoch auch das wohl­ha­ben­de Indu­strie­land mit der am wei­te­sten ver­brei­te­ten Skep­sis gegen­über der Wis­sen­schaft, ins­be­son­de­re in Bezug auf Kli­ma­wan­del, Impf­stof­fe und Evo­lu­ti­on. Wie kön­nen die­se bei­den schein­bar unver­ein­ba­ren Tat­sa­chen mit­ein­an­der in Ein­klang gebracht werden?

Nobel­preis­trä­ger Phy­sik 2000 bis 2022;
22 Preis­trä­ger "Ame­ri­ka­ner" , 38 aus ande­ren Ländern.
Hier davon zu spre­chen die Ame­ri­ka­ner sei­en "undis­pu­ted world lea­der in sci­ence" ist durch die tat­säch­li­chen Zah­len sofort als Falsch­aus­sa­ge zu entlarven.

2022
Alain Aspect, Frankreich
John F. Clau­ser, Ver­ei­nig­te Staaten
Anton Zei­lin­ger, Österreich
2021
Klaus Has­sel­mann, Deutschland
Syu­kuro Mana­be, Ver­ei­nig­te Staaten
Gior­gio Pari­si, Italien
2020
Roger Pen­ro­se, Großbritannien
Rein­hard Gen­zel, Deutschland
Andrea Ghez, Ver­ei­nig­te Staaten
2019
James Pee­b­les, Kanada
Michel Mayor, Schweiz
Didier Que­loz, Schweiz
2018
Arthur Ash­kin, Ver­ei­nig­te Staaten
Don­na Strick­land, Kanada
Gérard Mou­rou, Frankreich
2017
Rai­ner Weiss, Ver­ei­nig­te Staaten
Bar­ry Barish, Ver­ei­nig­te Staaten
Kip Thor­ne, Ver­ei­nig­te Staaten
2016
David Thouless, Großbritannien
Dun­can Hald­ane, Großbritannien
Micha­el Koster­litz, Großbritannien
2015
Takaa­ki Kaji­ta, Japan
Arthur B. McDo­nald, Kanada
2014
Isa­mu Aka­sa­ki, Japan
Hiro­shi Ama­no, Japan
Shu­ji Naka­mu­ra, Ver­ei­nig­te Staaten
2013
Peter Higgs, Großbritannien
Fran­cois Eng­lert, Belgien
2012
Ser­ge Hero­che, Frankreich
David Wine­land, Ver­ei­nig­te Staaten
2011
Saul Perl­mut­ter, Ver­ei­nig­te Staaten
Adam G. Riess, Ver­ei­nig­te Staaten
Bri­an P. Schmidt, Ver­ei­nig­te Staaten
2010
And­re Geim, Russland/Niederlande
Kostya Novo­sel­ov, Russland/Großbritannien
2009
Charles K. Kao, China
Wil­lard S. Boyle, Kanada
Geor­ge E. Smith, Ver­ei­nig­te Staaten
2008
Yoi­chi­ro Nam­bu, Ver­ei­nig­te Staaten
Mako­to Koba­ya­shi, Japan
Toshi­hi­de Mas­ka­wa, Japan
2007
Albert Fert, Frankreich
Peter Grün­berg, Deutschland
2006
John C. Mather, Ver­ei­nig­te Staaten
Geor­ge F. Smoot, Ver­ei­nig­te Staaten
2005
Roy J. Glau­ber, Ver­ei­nig­te Staaten
John L. Hall, Ver­ei­nig­te Staaten
Theo­dor W. Hänsch, Deutschland
2004
David J. Gross, Ver­ei­nig­te Staaten
H. David Polit­zer, Ver­ei­nig­te Staaten
Frank Wilc­zek, Ver­ei­nig­te Staaten
2003
Alex­ei A. Abri­ko­s­sow, Russland
Wita­li L. Gins­burg, Russland
Antho­ny J. Leg­gett, Großbritannien
2002
Ray­mond Davis Jr., Ver­ei­nig­te Staaten
Mas­a­to­shi Koshi­ba, Japan
Ric­car­do Giac­co­ni, Italien/Vereinigte Staaten
2001
Wolf­gang Ket­ter­le, Deutschland
Eric A. Cor­nell, Ver­ei­nig­te Staaten
Carl E. Wie­man, Ver­ei­nig­te Staaten
2000
Scho­res I. Alfjo­row, Russland
Jack S. Kil­by, Ver­ei­nig­te Staaten
Her­bert Kroe­mer, Deutschland

Nobel­preis­trä­ger Che­mie seit 1950;
81 Preis­trä­ger die von den USA als "Ame­ri­ka­ner" ver­ein­nahmt werden
Davon im Aus­land geboren: 

Lars Onsa­ger (* 27. Novem­ber 1903 in Kri­stia­nia, heu­te Oslo Her­bert Charles Brown (* 22. Mai 1912 als Her­bert Bro­var­nik in London Hen­ry Tau­be (* 30. Novem­ber 1915 in Neu­dorf, Saskatchewan
Yuan Tseh Lee (chi­ne­sisch 李遠哲, Pinyin Lǐ Yuǎnz­hé; * 19. Novem­ber 1936 in Shin­chi­ku, Japa­ni­sches Kaiserreich)  Charles John Peder­sen (* 3. Okto­ber 1904 in Busan, dama­li­ges Korea, heu­ti­ges Südkorea Sid­ney „Sid“ Alt­man (* 7. Mai 1939 in Mon­tré­al, Kanada
Rudolph Arthur Mar­cus (* 21. Juli 1923 in Mon­tré­al, Kanada) Geor­ge Andrew Olah, eigent­lich Györ­gy Oláh (* 22. Mai 1927 in Budapest Mario José Moli­na (* 19. März 1943 in Mexiko-Stadt;
Ahmed Hassan Zewail * 26. Febru­ar 1946 in Daman­hur, König­reich Ägypten Alan Gra­ham MacDi­ar­mid (* 14. April 1927 in Master­ton, Neuseeland Ven­ka­tra­man „Ven­ki“ Rama­krish­n­an, OM (* 1. April 1952 in Chi­dam­ba­ram, Tamil Nadu)
Mar­tin Kar­plus (* 15. März 1930 in Wien) Micha­el Levitt (* 9. Mai 1947 in Pre­to­ria) ist ein aus Südafrika Arieh Wars­hel (* 20. Novem­ber 1940 in Sde Nahum, Israel) 
Aziz Sancar (* 8. Sep­tem­ber 1946 in Savur, Pro­vinz Mar­din, Türkei) Sir James Fra­ser Stodd­art (* 24. Mai 1942 in Edinburgh) Joa­chim Frank (* 12. Sep­tem­ber 1940 in Wei­den­au an der Sieg)
John Ban­ni­ster Goo­denough (* 25. Juli 1922 in Jena) Micha­el Stan­ley Whit­ting­ham, kurz Stan Whit­ting­ham, (* 22. Dezem­ber 1941 in Not­ting­ham, England) David Wil­liam Cross MacMillan[1] (* 16. März 1968 in Bellshill, Schottland)

Die­se 21 Wis­sen­schaft­ler die einen Nobel­preis erhal­ten haben sind kei­ne gebür­ti­gen Amerikaner.

Wenn unter­stellt wer­den kann, dass die Quo­te der - fälsch­lich - als "Ame­ri­ka­ner" bezeich­ne­ten Nobel­preis­trä­ger ihre Wis­sen­schafts­lauf­bahn in ande­ren Län­dern begon­nen haben und dann erst nach USA gegan­gen sind weil man ihnen dort lukra­ti­ve und gut aus­ge­stat­te­te Labo­ra­to­ri­en zur Ver­fü­gung gestellt hat [ich ken­ne einen Fall per­sön­lich, der aus Han­no­ver nach USA abwan­der­te weil er in Nie­der­sach­sen trotz Zusa­gen nach mehr als drei Jah­ren immer noch weder Per­so­nal noch Aus­stat­tung bekom­men hat­te], wird klar wie die hohen Zah­len der Nobel-Ehrun­gen zustan­de kom­men, obwohl die Durch­schnitts­ame­ri­ka­ner weder gebil­det noch wiß­be­gie­rig sind.

Eine Tabel­le mit erwei­ter­ten Daten "Nobel­preis­trä­ger Phy­sio­lo­gie oder Medi­zin" fin­det man unter
"Nobel­preis­trä­ger"

WIKIPEDIA: Nobel­preis­trä­ger Phy­sio­lo­gie oder Medi­zin; Die nicht-Ame­ri­ka­ner sind gelb eingefärbt.

2000 Paul Greengard  2000 Eric R. Kandel  2001 Leland H. Hartwell 
2002 H. Robert Horvitz  2003 Paul C. Lauterbur  2004 Richard Axel 
2004 Lin­da B. Buck  2006 Andrew Fire  2006 Craig Mello 
2007 Mario Capecchi  2007 Oli­ver Smithies  2009 Eliza­beth Blackburn 
2009 Carol W. Greider  2009 Jack Szostak  2011 Bruce Beutler 
2013 James Rothman  2013 Ran­dy Schekman  2013 Tho­mas Südhof 
2014 John O’Keefe 2015 Wil­liam C. Campbell  2017 Jef­frey C. Hall 
2017 Micha­el Rosbash  2017 Micha­el W. Young  2018 James P. Allison 
2019 Wil­liam G. Kaelin  2019 Gregg Semenza  H2020 arvey J. Alter 
2020 Charles M. Rice 

Wenn das noch nicht über­zeu­gend genug ist um die maß­lo­se Über­trei­bung zu ent­lar­ven hier noch Nobel­prei­se im Ver­hält­nis zur Bevölkerungszahl: 

Land Bevöl­ke­rung Nobel­prei­se Prei­se / 100K
USA 338.289.857 275 81,2
GB  67.508.936 100  148,1
DE  84.079.811 82  97,5
FR  64.626.628 55  85,1
SW  10.549.347 29  94,7
RU  144.713.314 27  18,7
JA  123.951.692 27  21,8
PO  40.017.555 27  67,5
CA  38.454.327 19  49,4
IT  59.037.474 19  32,2

Als gra­fi­sche Dar­stel­lung wird die Dis­kre­panz zwi­schen der Aus­sa­ge und den tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­sen noch deut­li­cher. Die Zah­len für die Nobel­prei­se beru­hen auf Anga­ben der SZ (Süd­deut­sche Zei­tung). Deren Daten wie­der­um basie­ren auf den offi­zi­el­len Anga­ben des Nobel Preis Komittees.

So sehen sich die Amerikaner:

Nobelpreise pro Land und Bevölkerung

Die tat­säch­li­che Rei­hung der Län­der berech­net auf die Bevöl­ke­rungs­zah­len sieht so aus:

Nobelpreise pro Land und Bevölkerung

This article translated to English:

The fact that the Ame­ri­cans work *crea­tively* with num­bers has been known sin­ce the sta­tis­tics of the CIA - becau­se the cal­cu­la­ti­ons were made and published the­re every year in such a way that the USA was always at the top of every gra­phic representation.
The aut­hors of the artic­le "Para­do­xes of Reli­gi­on and Sci­ence in the USA" stand in a long tra­di­ti­on in this regard and pro­vi­de evi­dence that even a Pulit­zer Pri­ze does not con­tri­bu­te to cor­rect pre­sen­ta­ti­on - if the aut­hors are inspi­red to do so To belong to *Gods own Country*.

The tables are only inclu­ded here to give the valued rea­ders an over­view wit­hout having to search for a long time - if they like! Other­wi­se, there's no harm in scrol­ling all the way down and just loo­king at the graphs.


The start­ing point for me to wri­te some­thing about this topic was the real­ly bold cla­im that the USA *of cour­se!* is the lea­der in all sci­en­ces, ahead of all other count­ries in the world. One reco­gnizes imme­dia­te­ly: The belief in excep­tio­na­lism is raging here.
 

Nobel prizes per country and population

Nobel Lau­rea­te in Phy­sics 2000 to 2022;
22 win­ners "Ame­ri­can" , 38 from other countries.
Spea­king of which the Ame­ri­cans are strong>"undis­pu­ted world lea­der in sci­ence" can be imme­dia­te­ly expo­sed as a fal­se state­ment by the actu­al numbers.

2022
Alain Aspect, Frankreich
John F. Clau­ser, Ver­ei­nig­te Staaten
Anton Zei­lin­ger, Österreich
2021
Klaus Has­sel­mann, Deutschland
Syu­kuro Mana­be, Ver­ei­nig­te Staaten
Gior­gio Pari­si, Italien
2020
Roger Pen­ro­se, Großbritannien
Rein­hard Gen­zel, Deutschland
Andrea Ghez, Ver­ei­nig­te Staaten
2019
James Pee­b­les, Kanada
Michel Mayor, Schweiz
Didier Que­loz, Schweiz
2018
Arthur Ash­kin, Ver­ei­nig­te Staaten
Don­na Strick­land, Kanada
Gérard Mou­rou, Frankreich
2017
Rai­ner Weiss, Ver­ei­nig­te Staaten
Bar­ry Barish, Ver­ei­nig­te Staaten
Kip Thor­ne, Ver­ei­nig­te Staaten
2016
David Thouless, Großbritannien
Dun­can Hald­ane, Großbritannien
Micha­el Koster­litz, Großbritannien
2015
Takaa­ki Kaji­ta, Japan
Arthur B. McDo­nald, Kanada
2014
Isa­mu Aka­sa­ki, Japan
Hiro­shi Ama­no, Japan
Shu­ji Naka­mu­ra, Ver­ei­nig­te Staaten
2013
Peter Higgs, Großbritannien
Fran­cois Eng­lert, Belgien
2012
Ser­ge Hero­che, Frankreich
David Wine­land, Ver­ei­nig­te Staaten
2011
Saul Perl­mut­ter, Ver­ei­nig­te Staaten
Adam G. Riess, Ver­ei­nig­te Staaten
Bri­an P. Schmidt, Ver­ei­nig­te Staaten
2010
And­re Geim, Russland/Niederlande
Kostya Novo­sel­ov, Russland/Großbritannien
2009
Charles K. Kao, China
Wil­lard S. Boyle, Kanada
Geor­ge E. Smith, Ver­ei­nig­te Staaten
2008
Yoi­chi­ro Nam­bu, Ver­ei­nig­te Staaten
Mako­to Koba­ya­shi, Japan
Toshi­hi­de Mas­ka­wa, Japan
2007
Albert Fert, Frankreich
Peter Grün­berg, Deutschland
2006
John C. Mather, Ver­ei­nig­te Staaten
Geor­ge F. Smoot, Ver­ei­nig­te Staaten
2005
Roy J. Glau­ber, Ver­ei­nig­te Staaten
John L. Hall, Ver­ei­nig­te Staaten
Theo­dor W. Hänsch, Deutschland
2004
David J. Gross, Ver­ei­nig­te Staaten
H. David Polit­zer, Ver­ei­nig­te Staaten
Frank Wilc­zek, Ver­ei­nig­te Staaten
2003
Alex­ei A. Abri­ko­s­sow, Russland
Wita­li L. Gins­burg, Russland
Antho­ny J. Leg­gett, Großbritannien
2002
Ray­mond Davis Jr., Ver­ei­nig­te Staaten
Mas­a­to­shi Koshi­ba, Japan
Ric­car­do Giac­co­ni, Italien/Vereinigte Staaten
2001
Wolf­gang Ket­ter­le, Deutschland
Eric A. Cor­nell, Ver­ei­nig­te Staaten
Carl E. Wie­man, Ver­ei­nig­te Staaten
2000
Scho­res I. Alfjo­row, Russland
Jack S. Kil­by, Ver­ei­nig­te Staaten
Her­bert Kroe­mer, Deutschland

Nobel Pri­ze Lau­rea­tes in Che­mi­stry sin­ce 1950 ;
81 win­ners who are assi­mi­la­ted by the USA as "Ame­ri­cans".
Of which born abroad:

Lars Onsa­ger (* 27. Novem­ber 1903 in Kri­stia­nia, heu­te Oslo Her­bert Charles Brown (* 22. Mai 1912 als Her­bert Bro­var­nik in London Hen­ry Tau­be (* 30. Novem­ber 1915 in Neu­dorf, Saskatchewan
Yuan Tseh Lee (chi­ne­sisch 李遠哲, Pinyin Lǐ Yuǎnz­hé; * 19. Novem­ber 1936 in Shin­chi­ku, Japa­ni­sches Kaiserreich)  Charles John Peder­sen (* 3. Okto­ber 1904 in Busan, dama­li­ges Korea, heu­ti­ges Südkorea Sid­ney „Sid“ Alt­man (* 7. Mai 1939 in Mon­tré­al, Kanada
Rudolph Arthur Mar­cus (* 21. Juli 1923 in Mon­tré­al, Kanada) Geor­ge Andrew Olah, eigent­lich Györ­gy Oláh (* 22. Mai 1927 in Budapest Mario José Moli­na (* 19. März 1943 in Mexiko-Stadt;
Ahmed Hassan Zewail * 26. Febru­ar 1946 in Daman­hur, König­reich Ägypten Alan Gra­ham MacDi­ar­mid (* 14. April 1927 in Master­ton, Neuseeland Ven­ka­tra­man „Ven­ki“ Rama­krish­n­an, OM (* 1. April 1952 in Chi­dam­ba­ram, Tamil Nadu)
Mar­tin Kar­plus (* 15. März 1930 in Wien) Micha­el Levitt (* 9. Mai 1947 in Pre­to­ria) ist ein aus Südafrika Arieh Wars­hel (* 20. Novem­ber 1940 in Sde Nahum, Israel) 
Aziz Sancar (* 8. Sep­tem­ber 1946 in Savur, Pro­vinz Mar­din, Türkei) Sir James Fra­ser Stodd­art (* 24. Mai 1942 in Edinburgh) Joa­chim Frank (* 12. Sep­tem­ber 1940 in Wei­den­au an der Sieg)
John Ban­ni­ster Goo­denough (* 25. Juli 1922 in Jena) Micha­el Stan­ley Whit­ting­ham, kurz Stan Whit­ting­ham, (* 22. Dezem­ber 1941 in Not­ting­ham, England) David Wil­liam Cross MacMillan[1] (* 16. März 1968 in Bellshill, Schottland)

The­se 21 Nobel Pri­ze-win­ning sci­en­tists are not nati­ve Americans.

If it can be assu­med that the pro­por­ti­on of Nobel Pri­ze win­ners who were - incor­rect­ly - refer­red to as "Ame­ri­cans" began their sci­en­ti­fic care­ers in other count­ries and then only went to the USA becau­se they were given lucra­ti­ve and well-equip­ped labo­ra­to­ries the­re [I know of a case per­so­nal­ly, who emi­gra­ted from Hano­ver to the USA becau­se after more than three years he still had neither staff nor equip­ment in Lower Sax­o­ny despi­te pro­mi­ses], it beco­mes clear how the high num­bers of Nobel honors come about, alt­hough avera­ge Ame­ri­cans are neither edu­ca­ted nor inqui­si­ti­ve and inte­re­sted in science.

A table with exten­ded data "Nobel pri­ze win­ners in phy­sio­lo­gy or medi­ci­ne" can be found under
"Nobel­preis­trä­ger"

WIKIPEDIA: Nobel­preis­trä­ger Phy­sio­lo­gie oder Medi­zin; Non-Ame­ri­cans colo­red yellow.

2000 Paul Greengard  2000 Eric R. Kandel  2001 Leland H. Hartwell 
2002 H. Robert Horvitz  2003 Paul C. Lauterbur  2004 Richard Axel 
2004 Lin­da B. Buck  2006 Andrew Fire  2006 Craig Mello 
2007 Mario Capecchi  2007 Oli­ver Smithies  2009 Eliza­beth Blackburn 
2009 Carol W. Greider  2009 Jack Szostak  2011 Bruce Beutler 
2013 James Rothman  2013 Ran­dy Schekman  2013 Tho­mas Südhof 
2014 John O’Keefe 2015 Wil­liam C. Campbell  2017 Jef­frey C. Hall 
2017 Micha­el Rosbash  2017 Micha­el W. Young  2018 James P. Allison 
2019 Wil­liam G. Kaelin  2019 Gregg Semenza  H2020 arvey J. Alter 
2020 Charles M. Rice 

If that's not con­vin­cing enough to debunk the exce­s­si­ve exag­ge­ra­ti­on, here are Nobel pri­zes in rela­ti­on to population:

Land Bevöl­ke­rung Nobel­prei­se Prei­se / 100K
USA 338.289.857 275 81,2
GB  67.508.936 100  148,1
DE  84.079.811 82  97,5
FR  64.626.628 55  85,1
SW  10.549.347 29  94,7
RU  144.713.314 27  18,7
JA  123.951.692 27  21,8
PO  40.017.555 27  67,5
CA  38.454.327 19  49,4
IT  59.037.474 19  32,2

As a gra­phic repre­sen­ta­ti­on, the dis­crepan­cy bet­ween the state­ment and the actu­al con­di­ti­ons beco­mes even clea­rer. The num­bers for the Nobel Pri­zes are based on infor­ma­ti­on from the SZ (South­ger­man news­pa­per). Their data, in turn, is based on the offi­ci­al infor­ma­ti­on from the Nobel Pri­ze Committee.

This is how Ame­ri­cans see themselves:

Nobelpreise pro Land und Bevölkerung

The actu­al ran­king of the count­ries based on the popu­la­ti­on figu­res looks like this:

Nobelpreise pro Land und Bevölkerung

bookmark_borderEtwas Altes und etwas Neues ....

drehschalter nostalgie Mei­ne Mut­ter pfleg­te stets ihre abge­leg­te Gar­de­ro­be ein­zu­mot­ten (wie es frü­her hieß, als Klei­der­mot­ten noch eine oft gese­he­ne Pla­ge waren). Sie hat­te die The­se, dass bestimm­te Mode­strö­me nach festen Zeit­span­nen von 20 Jah­ren für Klei­der, 25 Jah­ren bei Schu­hen wie­der­keh­ren würden.

Nun bin ich auf die­sem Gebiet nicht sehr bewan­dert, wur­de aller­dings doch sehr neu­gie­rig als ich in einem News­let­ter zur Archi­tek­tur, den ich seit eini­gen Jah­ren bezie­he, eine Nost­al­gie-Schal­ter- und Acces­soires-Serie sah. Ich habe mir die E-Kata­lo­ge zusen­den las­sen und als ich die Preis­li­ste durch­blät­ter­te wur­de mir klar:
Etwas 'Altes' neu zu kau­fen das nicht vom Floh­markt oder Abbruch­haus stammt kann rich­tig viel Geld kosten. Der abge­bil­de­te Schal­ter zum Bei­spiel kostet in der Basis­aus­füh­rung etwas mehr als 50€ - ohne MwSt.!

Es ist eben etwas teu­rer wenn man auf den Trend auf­sprin­gen oder Exklu­si­vi­tät haben will ....

Beruf CEM (community engagement manager)
 
Ein völ­lig ande­res The­ma sind die krea­ti­ven neu­en Berufs­be­zeich­nun­gen die man wie Pil­ze aus dem Boden, Ouups!, dem Inter­net schie­ßen sieht. Da fand ich kürz­lich eine Bezeich­nung die ich noch nicht kann­te, die mir nach der Erklä­rung, die ich dafür eben­falls fand, gar nicht mehr so neu vor­kam. Es han­delt sich wohl um eine Tätig­keit die man "Frue*er"™ als Sach­be­ar­bei­ter/-in bezeichnete.
Da heu­te für fast jede Tätig­keit ein "Stu­di­um" gebraucht wird, selbst wenn man da "Frue*er"™ nur eine "Leh­re" absol­vier­te, müs­sen wohl zwangs­läu­fig die Namen für der­art gehyp­te Beru­fe dem Trend fol­gen und auf­ge­wer­tet wer­den. Da kann man nur hof­fen, dass die Bezah­lung genau­so üppig aus­fällt wie die Bezeich­nung im Orga-Schema.
Selbst wenn es mit der Bezeich­nung "Sach­be­ar­bei­te­rin für Kun­den­kon­tak­te" getan gewe­sen wäre.

bookmark_border§ 219

Wie Vie­les in unse­rer Repu­blik ist selbst die Gesetz­ge­bung rund um Schwan­ger­schaft und Abtrei­bung nicht auf ratio­na­ler Ebe­ne gestal­tet, son­dern zwingt der Bevöl­ke­rungs­mehr­heit die Nor­men einer Min­der­heit auf. Die­se Min­der­heits­vor­stel­lun­gen sind dahin­ge­hend miss­ge­lei­tet, als sie die wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se bei­sei­te schie­ben und eige­ne Begriff­lich­kei­ten wäh­len, die ihre Sicht schon durch die Wort­wahl ver­deut­li­chen. Sach­ver­hal­te wer­den dem­nach min­de­stens mit­tels Vor­ein­ge­nom­men­heit in der Sprach­wahl ver­zer­rend dar­ge­stellt. So, dass die Wahl einer Abtrei­bung nega­tiv, der Erhalt der Schwan­ger­schaft posi­tiv erscheint.

Zu der oft schwie­ri­gen Lebens­si­tua­ti­on der Schwan­ge­ren wird durch die­sen Bera­tungs­zwang - der laut Gesetz das Ziel haben soll kei­nen Abbruch zu wäh­len - kommt nun noch ein gewich­ti­ger mora­li­scher Zwang hin­zu. Zwar sol­len die Mög­lich­kei­ten nach der Geburt dar­ge­stellt wer­den die - ver­meint­lich, sel­ten tat­säch­lich - eine Hil­fe für die wer­den­de Mut­ter sein könn­ten, wobei völ­lig ver­kannt wird, dass es genü­gend Hin­wei­se gibt, wie spä­ter die Pro­ble­me, die eine Frau zum Gedan­ken an Abbruch geführt haben, trotz aller Zusi­che­run­gen erbeut auf­tau­chen. Nun noch ver­stärkt und erschwe­rend bestimmt durch die Ver­sor­gung des Kindes. 

Was sagt das Gesetz?
Straf­ge­setz­buch (StGB) § 219 Bera­tung der Schwan­ge­ren in einer Not- und Konfliktlage
(1) Die Bera­tung dient dem Schutz des unge­bo­re­nen Lebens. Sie hat sich von dem Bemü­hen lei­ten zu las­sen, die Frau zur Fort­set­zung der Schwan­ger­schaft zu ermu­ti­gen und ihr Per­spek­ti­ven für ein Leben mit dem Kind zu eröff­nen; sie soll ihr hel­fen, eine ver­ant­wort­li­che und gewis­sen­haf­te Ent­schei­dung zu tref­fen. Dabei muß der Frau bewußt sein, daß das Unge­bo­re­ne in jedem Sta­di­um der Schwan­ger­schaft auch ihr gegen­über ein eige­nes Recht auf Leben hat und daß des­halb nach der Rechts­ord­nung ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch nur in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen in Betracht kom­men kann, wenn der Frau durch das Aus­tra­gen des Kin­des eine Bela­stung erwächst, die so schwer und außer­ge­wöhn­lich ist, daß sie die zumut­ba­re Opfer­gren­ze über­steigt. Die Bera­tung soll durch Rat und Hil­fe dazu bei­tra­gen, die in Zusam­men­hang mit der Schwan­ger­schaft bestehen­de Kon­flikt­la­ge zu bewäl­ti­gen und einer Not­la­ge abzu­hel­fen. Das Nähe­re regelt das Schwangerschaftskonfliktgesetz.

Hier soll der her­vor­ge­ho­be­ne Satz, zen­tra­le Idee des Para­gra­phen, etwas genau­er unter die Lupe genom­men wer­den. Aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht ist es - um das gleich ein­lei­tend anzu­mer­ken - eine Dar­stel­lung, die durch Fak­ten nicht gestützt ist. Es muss dem­nach davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass die Art der Fest­le­gung ent­we­der aus Unwis­sen­heit oder mit vol­ler Absicht so gewählt wur­de um Frau­en, die sich mit der Absicht eines Abbruchs an die Bera­tungs­stel­len wen­den, noch vor dem Gespräch als Rechts­bre­che­rin­nen und Kinds­tö­te­rin­nen zu verunglimpfen.

Aus der bis­he­ri­gen Dis­kus­si­on in den Medi­en ist deut­lich gewor­den, dass es vor allem kirch­li­che Krei­se, dar­un­ter vor­ran­gig katho­li­sche Offi­zi­el­le sind, die sich gegen jede Form der Rege­lung für eine straf­freie und selbst­be­stimm­te Rechts­norm der Abtrei­bung stellen.

Es ste­hen sich zwei Frak­tio­nen gegenüber:
Die Abtrei­bungs­geg­ner, auch Pro-Life (Für das Leben) genannt, und die Abtrei­bungs­be­für­wor­ter, mit der Bezeich­nung Pro-Choice (Für die freie Wahl der Mutter).
Nach den Ver­ständ­nis der Extre­mi­sten von Pro-Life wer­den mit Befruch­tung die Zel­len zu einer Per­son mit See­le und vol­len Men­schen­rech­ten, wodurch Abtrei­bung zum Mord wird und des­we­gen vom Staat zu unter­bin­den ist.
Pro-Choice ver­neint die­se Fest­le­gung und setzt als Gren­ze der Mensch­wer­dung den ersten selb­stän­di­gen Atem­zug die­ser nun­mehr selb­stän­di­gen Person.

Bei­de Posi­tio­nen sind aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht unzutreffend.

Eine Schwan­ger­schaft wird in drei Abschnit­te geteilt, deren Zeit­dau­er fest­steht und in denen die aus der Zell­ver­ei­ni­gung von Eizel­le mit der Samen­zel­le ent­stan­de­ne Zell­mas­se (Zygo­te) nun ent­wickelt und letz­ten Endes bei vol­ler Aus­tra­gungs­zeit als Baby gebo­ren wird.
Der erste Abschnitt (1.Trimenon) ist gekenn­zeich­net von der Ein­ni­stung in die Gebär­mut­ter­schleim­haut, durch den der wach­sen­de Zell­klum­pen sich eine Ver­sor­gung mit Nähr­stof­fen durch den müt­ter­li­chen Orga­nis­mus sichert. Öfter als gedacht kommt es jedoch gera­de in die­sem begin­nen­den Sta­di­um der Ent­wick­lung zu Feh­lern, die dann zum Abgang die­ser Zell­mas­se füh­ren. Gelingt die Ein­ni­stung ist das, was sich da anhef­tet, kei­nes­falls bereits ein Mensch oder ein defi­nier­tes Lebewesen.

Es bleibt fest­zu­hal­ten, dass es drei Mög­lich­kei­ten des Ver­laufs nach einer Befruch­tung geben kann:
1. die 'Zell­mas­se' stirbt bereits durch Fehl­funk­ti­on bei der Ein­ni­stung oder Fehl­ge­burt inner­halb der ersten Wochen nach Einnistung;
2. Abtrei­bung oder Früh­ge­burt füh­ren zum Abster­ben der Frucht;
3. Geburt und erfor­der­li­cher Rei­fe­grad ermög­li­chen die Wand­lung vom Fötus zum Kind, zu einer tat­säch­li­chen Person.

Die Fäl­le nach 1. und 2. sind häu­fi­ger als jene zu 3. und ihre Häu­fig­keit nimmt gegen Ende des zwei­ten Tri­me­nons ab. 


Ein­schrän­kend bleibt hier fol­gen­des festzuhalten:
Eine "Per­son", ein selb­stän­di­ges Lebe­we­sen zu wer­den erfor­dert nicht etwa nur vege­ta­ti­ve Funk­tio­nen wie Herz­schlag, phy­si­sche Bedin­gun­gen wie Miniar­tur­form eines Baby­kör­pers, son­dern ein Bewusst­sein als Per­son.
Dem­nach ver­steht man unter "Embro" eine unrei­fe Mas­se an Zel­len als Vor­stu­fe eines mensch­li­chen Orga­nis­mus. Dies beschreibt einen Zeit­raum von der Emp­fäng­nis bis etwa zur ach­ten Schwan­ger­schafts­wo­che. Von "Fötus" spricht man bei einem unrei­fen men­schen­ty­pi­schen Orga­nis­mus, der alle ange­leg­ten Orga­ne und Gewe­be hat, die­ser Zeit­raum umfasst die Zeit ab der neun­ten Woche bis zur Geburt.
Von einer eigen­stän­di­gen Per­son hin­ge­gen geht man erst aus wenn das Gehirn soweit funk­ti­ons­fä­hig ist, dass von einem "Bewusst­sein" aus­ge­gan­gen wer­den kann. Das ist im all­ge­mei­nen ab dem fünf­ten Monat bzw. der 17. Schwan­ger­schafts­wo­che im zwei­ten Abschnitt (2. Tri­me­non) der Fall.
Das soll­te - will man die Rech­te bei­der Sei­ten abwä­gen - die Gren­ze sein, ab der eine Abtrei­bung nur noch unter ganz extre­men Ver­hält­nis­sen gestat­tet wer­den kann. 

 

bookmark_borderKennen Sie Janis Joplin?
Oder ihre 'Nachfolgerin' Courtney Hadwin?

Janis Jop­lin - viel­ver­spre­chen­der Anfang, immer bes­ser im Lauf der weni­gen Jah­re die sie hat­te, und durch Dro­gen und Alko­hol rui­niert ("Sou­thern Com­fort"). Das Ende: Überdosis.

Stim­me und Art des Vor­trags waren unver­gleich­lich. Über vie­le Jah­re gab es kei­ne Sän­ge­rin, die mit ihr ver­gleich­bar gewe­sen wäre.
Bis Court­ney Had­win auf­tauch­te. Auf einer die­ser Talentshows.
".. Court­ney Had­win, war in der Zeit zwi­schen 2015 und 2018 Filia­li­stin (sic!) in bri­ti­schen und us-ame­ri­ka­ni­schen Wett­be­wer­ben, so u.a. 2017 bei Voice Kids UK und 2018 bei America’s Got Talent .."
Urtei­len Sie selbst, ich bin auf die Kom­men­ta­re gespannt.

Und hier noch ein Stück aus etwas spä­te­rer Zeit, dies­mal qua­li­fi­ziert sie sich als wür­di­ge Inter­pre­tin eines Welt­erfolgs von Tina Turner

bookmark_borderDer Mensch ist "Krone der Schöpfung"? Wollen Sie mich verschaukeln?
Mankind is the summit of creation? Are you kidding me?

Vor kur­zem hat­ten wir hier im Blog eine Dis­kus­si­on zum The­ma "Anthro­po­zen­tris­mus", kurz gesagt: Der Mensch steht auf der ober­sten Stu­fe allen Lebens und darf sich daher aller Lebe­we­sen bedienen.
Mit zuneh­men­der Erkennt­nis zu den Lei­stun­gen von Tie­ren, die teil­wei­se gleich­ar­ti­ge Intel­li­genz- und Ver­hal­tens­mu­ster zei­gen, und das obwohl ihre Lebens­räu­me von denen der Men­schen ver­schie­den sind, wan­delt sich gleich­sin­nig zwangs­wei­se die 'Behand­lung' die­ser Arten durch die Men­schen. Zwangs­läu­fig wird die­ser Anpas­sungs­pro­zess lang­wie­rig sein. Jedoch kann auf Dau­er eine Leug­nung der Rech­te ande­rer Spe­zi­es nicht unter­drückt wer­den, wenn man nicht die Rech­te der eige­nen Art negie­ren will.

Zum Video schrei­ben die Autoren:
".. Wer­den Sie Zeu­ge, wie ein hung­ri­ger Tin­ten­fisch mit wech­seln­der Far­be an einem klug aus­ge­dach­ten psy­cho­lo­gi­schen Test teil­nimmt. Nach tage­lan­gem Trai­ning steht der Tin­ten­fisch vor der Ent­schei­dung, eine von zwei ver­locken­den Beu­te­tie­ren zu ergrei­fen und zu ver­schlin­gen: Wird er auf die leben­den Kreb­se war­ten oder gleich die Gar­ne­len fres­sen? Sein fas­zi­nie­ren­des Ver­hal­ten stellt unser Ver­ständ­nis der Ursprün­ge der Intel­li­genz in Frage.
Die­ses bahn­bre­chen­de Expe­ri­ment wur­de vom Stan­ford Marsh­mal­low Test adap­tiert, der ursprüng­lich für Kin­der ent­wickelt wurde .."

We recent­ly had a dis­cus­sion on the topic "Anthro­po­cen­trism" in this blog, in short: Man is on the hig­hest level of all life and may the­r­e­fo­re use all living beings as seems appropriate.
With incre­a­sing know­ledge of the per­for­mance of ani­mals, some of which show simi­lar pat­terns of intel­li­gence and beha­vi­or as humans, alt­hough their habi­tats are dif­fe­rent, the 'tre­at­ment' of the­se spe­ci­es by humans chan­ges in the same sen­se. Ine­vi­ta­b­ly, this adjust­ment pro­cess will be leng­thy. Howe­ver, a deni­al of the rights of other spe­ci­es can­not be per­ma­nent­ly sup­pres­sed unless one wants to nega­te the rights of one's own species.

The aut­hors wri­te about the video:
".. Wit­ness a hun­gry, color-chan­ging cuttle­fi­sh take part in an oddly ado­rable, psy­cho­lo­gi­cal test. Fol­lo­wing days of trai­ning, the cuttle­fi­sh is faced with the decis­i­on to strike and devour one of two temp­ting prey: Will it wait for the live cray­fi­sh or imme­dia­te­ly strike the shrimp? Its intri­guing beha­vi­or is chal­len­ging our under­stan­ding of the ori­g­ins of intelligence.
This ground­brea­king expe­ri­ment was adapt­ed from the Stan­ford Marsh­mal­low Test, ori­gi­nal­ly desi­gned for children .."


Hier­zu passt → Sind wir die Kro­ne der Schöpfung?

bookmark_borderNeulich bei reddit

[Bezug]
Nach­dem ich ein paar Kom­men­ta­re zum The­ma ".. Weni­ger Reli­gi­on, mehr Lebens­pra­xis – Kret­sch­mann hält Schü­ler­idee für „wenig durch­dacht .." gele­sen hat­te war mir klar, dass es schon an der Zeit ist ein­mal eine neue Sei­te häu­fi­ger zu besu­chen und mich dort umzu­se­hen. Es ist jeden­falls deut­lich zu erken­nen, dass man­che jun­gen Leu­te viel genau­er infor­miert und sehr viel kri­ti­scher mit den der­zeit han­deln­den Poli­ti­kern sind als ich bis­her dach­te. Hier ein Bei­spiel (Das unte­re Bild­zi­tat ist von mir)

   


 

bookmark_borderIt is what it is ...! Is it?

".. Fly­ing over the dor­mant Mau­na Kea vol­ca­no on Jan. 18, 2023, the for­ma­ti­on first appeared as a small, soaring white object befo­re emit­ting an arc-like wave and slow­ly span­ning out into a spi­ral. The spi­ral then faded into a ring-like shape, ending a stun­ning visu­al trans­for­ma­ti­on that was caught on video .." [source]

".. Als die For­ma­ti­on am 18. Janu­ar (2023) über den ruhen­den Vul­kan Mau­na Kea flog, erschien sie zunächst als klei­nes, hoch flie­gen­des, wei­ßes Objekt, bevor es eine bogen­ar­ti­ge Wel­le aus­sen­de­te und sich lang­sam zu einer Spi­ra­le auf­spann­te. Die Spi­ra­le ver­blass­te dann zu einer Ring­form, die die­se atem­be­rau­ben­de visu­el­le Trans­for­ma­ti­on been­de­te. Sie wur­de als Video fest­ge­hal­ten .." [Quel­le]

bookmark_borderWer ist Prof. Dr. Dominik(us) H. Enste?

Ein umtrie­bi­ger Herr, rechts­la­stig, katho­lisch, US geprägt, low-pro­fi­le, aber sehr einflussreich.

Eine Kol­la­ge:

 


 


 


 


 


 


 


 


 
Prof. Dr. Domi­nik H. Enste stu­dier­te lt. WIKIPEDIA bei Pro­fes­sor James McGill Buchanan Jr., von dem nach sei­nem Tode ein Brief­wech­sel mit dem Mil­li­ar­där Charles G. Koch auf­ge­fun­den wur­de, in dem die­se bei­den Män­ner ver­ein­bar­ten in den Jah­ren vor 2010 einen ver­deck­ten Plan zum Umbau des poli­ti­schen Gefü­ges der USA zugun­sten der klei­nen Min­der­heit der Super­rei­chen und zum Nach­teil der Bevöl­ke­rungs­mehr­heit (zu ent­wickeln) und auch des­sen Rea­li­sie­rung in die Wege (zu lei­ten). Das ist - sieht man sich die Wirt­schaft und Poli­tik der USA heu­te an, - weit­ge­hend gelungen.
Zitat: ".. Buchanan sprach sich dafür aus, die gewünsch­ten poli­ti­schen Ver­än­de­run­gen mög­lichst unsicht­bar durch­zu­füh­ren; so soll die Schlei­fung der sozia­len Siche­rungs­sy­ste­me (Sozi­al­staat) nicht direkt ver­laut­bart wer­den, son­dern sie soll getarnt als Refor­men zur Sta­bi­li­sie­rung der Syste­me durch­ge­führt werden .."

Es steht zu ver­mu­ten, dass Prof. Dr. Domi­nik H. Enste nicht aufs Gera­te­wohl die­sen Pro­fes­sor in USA aus­ge­sucht hat, son­dern sehr genau wuss­te, wel­che Wirt­schafts­phi­lo­so­phie die­ser ver­trat. Ist es da nicht logisch anzu­neh­men, er wer­de hier und in sei­nen ver­schie­de­nen Ämtern eine ähn­li­che Sicht ver­tre­ten und ver­su­chen durch­zu­set­zen? Klamm­heim­lich, so wie es sein Vor­bild eben­falls unter­nom­men hatte.

Ist sein Wir­kungs­ort Aka­de­mie für Inte­gres Wirt­schaf­ten (IW Aka­de­mie GmbH) vom Namen her ein Euphe­mis­mus der ver­schlei­ern soll, dass es in Wahr­heit genau um die gegen­tei­li­ge Ziel­rich­tung, näm­lich die Beein­flus­sung von Poli­tik und Wirt­schafts­or­ga­ni­sa­tio­nen geht? Der­art, dass sie den neo­li­be­ra­len, gewis­sen­lo­sen Pfad wäh­len und so die Mas­se der Gesell­schaft schä­di­gen?
 
WIKIPEDIA sagt:
".. Im FAZ Öko­no­men­ran­king gehör­te Enste in den Jah­ren 2017, 2018, 2019, 2020 zu den 100 ein­fluss­reich­sten Öko­no­men Deutschlands .."
Zu Recht einflussreich?
Ich habe da erheb­li­che Zwei­fel an der wis­sen­schaft­li­chen Objek­ti­vi­tät.
 
 

bookmark_borderWie unwichtig und doch überheblich ....

Wie unwich­tig - und doch über­heb­lich wir Men­schen sind - wird mir immer wie­der ein­mal klar. Beson­ders dann, wenn ich Berich­te über die neue­sten Erkennt­nis­se der bereits vor Jahr­zehn­ten gestar­te­ten Satel­li­ten lese und die zuge­hö­ri­gen Bil­der anse­he. Wir leben auf die­sem win­zi­gen Him­mels­kör­per "Erde", der im Ver­gleich noch sehr jung ist. Aus den Erklä­run­gen wird deut­lich wel­che erstaun­li­chen Erkennt­nis­se wir durch die­se For­schung gewinnen: 

Das Licht, das wir heu­te emp­fan­gen, ist teil­wei­se von Anbe­ginn des Uni­ver­sums. Der Zeit, als es mit einem gro­ßen Knall [big bang] anfing sich zum heu­ti­gen Bild aus­zu­deh­nen. Das geht wei­ter so. Wir sind die­sen Vor­gän­gen hoff­nungs­los aus­ge­lie­fert. Was da an Mas­sen bewegt wird ist für uns unvor­stell­bar. Nicht greif­bar ohne dass wir Hilfs­mo­del­le bemü­hen, die uns das ver­ständ­lich machen.

Die Sum­me der Zufäl­le, die das All in sei­ner jet­zi­gen Form ent­ste­hen ließ, ist schier unglaub­lich. Kein Wun­der also, wenn Men­schen seit eh und je danach trach­ten her­aus­zu­fin­den, ob es ein "WER" hin­ter der Exi­stenz des Welt­alls und allem, was dar­in her­um­fliegt, zu fin­den gibt. Die Ant­wort ist hin­ge­gen ganz einfach:

Ob nun ein Zufall allei­ne oder vie­le Zufäl­le neben­ein­an­der oder gar gleich­zei­tig ist völ­lig egal, es sind und blei­ben Zufäl­le, die sich aus den Grund­la­gen von Che­mie und Phy­sik erge­ben. Sor­ry, lie­be Gläu­bi­ge, aber da wird euch ein rie­sen­gro­ßer Bär auf­ge­bun­den wenn es Men­schen gibt die behaup­ten euch das mit einer "höhe­ren Macht" erklä­ren zu kön­nen. Fragt euch doch ein­mal wer den Nut­zen davon hat wenn ihr das so glaubt. Sind es nicht Jene, die dann von euren 'mil­den Gaben' pro­fi­tie­ren und seit Anbe­ginn ihrer Reli­gi­on den größ­ten Gewinn davontragen? 

DAS ist hin­ge­gen kein Zufall, das ist Methode!

 
 

bookmark_borderRassismus (II)

You’ve got to be taught to hate and fear
You’ve got to be taught from year to year
It’s got to be drum­med in your dear litt­le ear
You’ve got to be careful­ly taught

You’ve got to be taught to be afraid
Of peo­p­le who­se eyes are oddly made
And peo­p­le who­se skin is a diff’rent shade
You’ve got to be careful­ly taught

You’ve got to be taught befo­re it’s too late
Befo­re you are six or seven or eight
To hate all the peo­p­le your rela­ti­ves hate
You’ve got to be careful­ly taught

[1949 Broad­way musi­cal “South Paci­fic”
by Richard Rod­gers and Oscar Ham­mer­stein II

Hass und Angst müs­sen dir bei­gebracht werden
Sie müs­sen von Jahr zu Jahr gelehrt werden
Es muss in dein klei­nes Öhr­chen getrom­melt werden
Man muss es dich sorg­fäl­tig lehren.

Angst zu haben muss einem bei­gebracht werden
Vor Men­schen deren Augen selt­sam aussehen
Und Men­schen, deren Haut einen ande­ren Farb­ton hat
Man muss es dich sorg­fäl­tig lehren.

Du musst belehrt wer­den, bevor es zu spät ist
Bevor du sechs oder sie­ben oder acht bist
Alle Men­schen zu has­sen, die dei­ne Ver­wand­ten hassen
Man muss es dich sorg­fäl­tig lehren.

Über­set­zung

Dar­an wur­de ich heu­te erin­nert als ich aus Ent­fer­nung Fet­zen einer Talk­show mit anhör­te. Mich erschreckt immer die­se unglaub­li­che Naï­vi­tät der Gäste wenn es um The­men wie Ster­ben und Krieg geht. Vor allem um Krieg. Da wer­den die 'Fein­de' dämo­ni­siert, wo sie doch genau­so Men­schen sind, For­de­run­gen gestellt die Aber­tau­sen­de von Opfern for­dern .... und die, die es for­dern müs­sen es ja nicht selbst ausbaden! 

Ich bin bei­lei­be kein Pazi­fist, doch gera­de weil ich Reser­ve­of­fi­zier war bin ich fest davon über­zeugt, dass man ALLES tun muss um Krieg zu ver­mei­den. Wenn er denn schon tobt soll­te man immer dar­an den­ken, wie es wei­ter­ge­hen soll wenn ein­mal das Kriegs­ma­te­ri­al ver­schlis­sen, genug jun­ge Men­schen getö­tet und jeg­li­che Inf­ra- und gesell­schaft­li­che Struk­tur zer­bombt ist.

Der 'Feind' ver­schwin­det nicht vom Erd­bo­den. Also heißt es mit ihm ins Gespräch zu kom­men und nach den Waf­fen die Ver­nunft spre­chen zu las­sen und ein erneu­tes auf­flam­men zu ver­hin­dern. Es kommt nun dar­auf an nicht mit Fin­gern auf die zu zei­gen, die (ver­meint­lich und/oder tat­säch­lich) den Krieg begon­nen haben. Ver­söh­nung und Frie­de brau­chen Men­schen die sich nicht an Aus­se­hen, Her­kom­men und ver­gan­ge­nen Taten abar­bei­ten, son­dern das gemein­sa­me Ziel ver­fol­gen Kon­flik­te bei­zu­le­gen und zum All­tag über zu gehen.
Wer aller­dings gelernt hat in Fein­den 'Unter­men­schen' zu sehen - die Agi­ta­to­ren sind wie­der unter uns die das als Auf­ga­be zur Ver­brei­tung wahr­neh­men - der kennt nur Hass und phy­si­schen Angriff.

Las­sen Sie uns gemein­sam dar­auf hof­fen, dass mit einer Lie­fe­rung an Pan­zern tat­säch­lich das erreicht wird, was einen Anfang vom Ende des Krie­ges bedeu­ten könn­te. Und dar­auf, dass alle die an Ver­hand­lun­gen teil­neh­men nicht 'Sie­ger' sein wol­len, son­dern danach trach­ten 'gute Nach­barn' zu sein. Selbst wenn das Gegen­über anders aus­sieht, spricht und wahr­schein­lich auch denkt.