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bookmark_borderGoldgräberstimmung

Wenn irgend­wo auf der Welt Gold gefun­den wird, und die Chan­ce besteht danach schür­fen zu dür­fen, bewe­gen sich Mas­sen an die­se Orte, sichern sich Schürf­rech­te, und fan­gen an reich zu werden ....

Eine ähn­li­che Situa­ti­on gibt es der­zeit am Markt der Gebraucht­im­mo­bi­li­en.
Da sehen Vie­le plötz­lich die Chan­ce erheb­lich rei­cher zu wer­den und ihre Häu­ser zu einem viel höhe­ren Preis zu ver­kau­fen, als dem tat­säch­li­chen Markt­wert entspricht. 

"Ange­bot und Nach­fra­ge bestim­men den Preis einer Ware"
Da ist es doch völ­lig legal und ver­ständ­lich, wenn die Ver­käu­fer neue Wege fin­den, um ihre Häu­ser gut zu ver­kau­fen. Wäh­rend es frü­her ledig­lich ein 'Auf­schlag' auf den Preis war, den die Besit­zer selbst bezahl­ten als sie kauf­ten, ist es nun die Zeit ver­schie­de­ner alter­na­ti­ver Modelle.

Das erste Modell ist den frü­he­ren DM-Preis in einen zah­len­mä­ßig glei­chen €-Preis umzu­wan­deln, und das oft ohne dass irgend­wel­che wert­erhal­ten­den Maß­nah­men bau­li­cher Art statt­ge­fun­den hät­ten. Es sind eigent­lich 'Sanie­rungs­fäl­le', die einen Reno­vie­rungs­stau von meh­re­ren Jahr­zehn­ten haben. Wenn Bade­zim­mer aus den 80-ziger Jah­ren in ocker­gelb und k*ckbraun, geflammt und mit Bor­dü­ren neben einer 30 Jah­re alten Ölhei­zung mit kel­ler­ge­schweiß­tem Tank vor­han­den sind und trotz­dem Mond­prei­se ver­langt wer­den heißt es für Käu­fer "Ach­tung! Kosten­fal­le!" Denn eine Bade­zim­mer­re­no­vie­rung schlägt im Mit­tel mit ca. 12. bis 18.000 € zu Buche, die Ent­sor­gung der (bald nicht mehr betriebs­fä­hi­gen) Ölhei­zung samt Tank kostet unge­fähr 22. bis 24.000 €.
Das ist etwas, was noch durch Ver­hand­lung gemil­dert wer­den kann. Ein wich­ti­ges Hin­der­nis ist jedoch, dass ein ver­kau­fen­der Besit­zer stets den Wert sei­ner Immo­bi­lie über­schätzt, das 'Gefühl' ist hier der Schlüs­sel, denn es ver­stellt die Sicht auf den wah­ren Wert.

Ein ande­res Modell ist im Inter­net ver­füg­ba­re Stan­dard­wer­te für den Qua­drat­me­ter­preis von Häu­sern zu ver­lan­gen, eine typi­sche "Äpfel-mit-Bir­nen-ver­glei­chen­de Vor­ge­hens­wei­se". Dabei blei­ben häu­fig wich­ti­ge preis­be­stim­men­de Kri­te­ri­en außer Acht: Lage, Nach­bar­schaft, Erreich­bar­keit, Infra­struk­tur, Pfle­ge und Modernisierungsaufwand.
War ein Wohn­ge­biet frü­her ein­mal begeh­rens­wert, so kann es bei­spiels­wei­se durch Verlagerung/Schließung eines Ein­kaufs­zen­trums einen Wert­ver­lust geben, oder schon dadurch, dass eine frü­her vor­han­de­ne Kin­der­ta­ges­stät­te man­gels noch im Umfeld woh­nen­der Kin­der geschlos­sen und in eine Alten­be­geg­nungs­stät­te umge­wan­delt wurde.


Die aller­neue­ste Ver­si­on ist diese:
Man legt einen Preis für das Haus fest und lässt es von Inter­es­sen­ten besich­ti­gen. Dann müs­sen die­se Per­so­nen ihr wei­te­res Inter­es­se schrift­lich bekun­den und ein GEBOT abge­ben für das sie das Objekt erwer­ben wollen.
Die Höchst­bie­ten­den sind dann die neu­en Besit­zer - so min­de­stens die Theorie!

 

Bei die­sem Modell gibt es ver­schie­de­ne Pro­ble­me, die offen­bar man­chen Ver­käu­fern nicht klar sind, denn sie brau­chen sich ja nicht um eine Finan­zie­rung des gebo­te­nen Prei­ses Gedan­ken machen - das ist die sehr oft ins Cha­os und Ver­der­ben füh­ren­de Auf­ga­be der bie­ten­den Käufer!

Wel­che Fall­stricke gibt es bei einem sol­chen Modell?
  1. Belei­hungs­gren­zen der Hypothekenbanken
  2. Man­geln­des Eigenkapital
  3. Man­geln­des Einkommen
  4. Extre­me Ver­lu­ste im Fal­le eines Wiederverkaufs.

Das sind bestimmt nicht alle Grün­de war­um man Vor­sicht wal­ten las­sen soll­te. Gleich­wohl sind damit die gröb­sten Unstim­mig­kei­ten angesprochen.
Nun zu den Punk­ten im Einzelnen.

  1. Belei­hungs­gren­zen
Die Hypo­the­ken­ban­ken ver­fü­gen über eine umfas­sen­de Markt­über­sicht und lang­jäh­ri­ge Erfah­rung zu den Wer­ten ver­schie­den­ster Haus­mo­del­le in den Regio­nen des Lan­des. Sie kön­nen aus den Daten der Ver­gan­gen­heit Wahr­schein­lich­kei­ten her­lei­ten, wer wel­che Sum­men erfolg­reich oder nicht finan­zie­ren kann und wel­che Beträ­ge im Fal­le der Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Schuld­ner aus einer Ver­stei­ge­rung von Objek­ten zu erlö­sen sind.
Dar­aus erge­ben sich für jedes Objekt Gren­zen der Finan­zie­rung - und wenn ein Bie­ter für ein nach dem vor­ge­nann­ten Modell einen unmög­li­chen Preis gebo­ten hat, nicht über gro­ße Finanz­re­ser­ven ver­fügt, dann wird es nichts mit dem Kauf und den Scha­den haben dann Käu­fer und Ver­käu­fer. Zwar nicht unbe­dingt finan­zi­el­ler Art, so doch ideel­ler Art, weil sich ihre Hoff­nun­gen nicht erfüllt haben. 

  2. Man­geln­des Eigenkapital
ist ein Miss­ver­hält­nis zwi­schen Gesamt­wert eines Hau­ses und dem Geld, was der Käu­fer flüs­sig machen kann. Eine Faust­re­gel ist bei­spiels­wei­se: Je älter die Käu­fer desto höher muss ihr Eigen­ka­pi­tal sein, min­de­stens ver­lan­gen die mei­sten Finan­zie­rer 20% des Wer­tes plus aller Kauf­ne­ben­ko­sten¹, die in kei­nem Fall in die Finan­zie­rung ein­ge­hen kön­nen. Vie­le poten­ti­el­le Käu­fer haben zwar etwas Geld gespart, indes­sen bei wei­tem nicht genug um zu kau­fen. Wenn der Preis eines mitt­le­ren Hau­ses von 120m² bei 275.000 € ange­nom­men wird, dann benö­ti­gen die Käu­fer ca. 50.000 € Eigen­ka­pi­tal aus der Kauf­sum­me. Zusätz­lich für Mak­ler, Grund­er­werbs­steu­er, Nota­ri­ats­ge­büh­ren noch (je nach Bun­des­land gleich­wohl ver­schie­den) min­de­stens wei­te­re 36.000 €. Dem­ge­gen­über ste­hen die blu­mi­gen Mak­ler­sprü­che zu den der­zeit gefor­der­ten Zin­sen, die Preis­gün­stig­keit vor­täu­schen, wo es doch für die mei­sten Kauf­wil­li­gen äußerst knapp wer­den wird. Nicht jeder Kun­de bekommt eine Finan­zie­rung mit Zin­sen unter 1% - da wer­den die Kon­ten abge­fragt und wer öfter ein­mal den Dis­po über län­ge­re Zeit genutzt hat und monat­lich nicht wenig­stens einen klei­ne­ren Betrag anspa­ren konn­te hat ganz schlech­te Kar­ten. Wer glaubt ledig­lich das Geld auf­brin­gen zu müs­sen was aktu­ell an Mie­te gezahlt wird irrt! Wie im obi­gen Bei­spiel gezeigt wer­den für ein Haus um 300.000 € wahr­schein­lich 85. bis 90.000 € an flüs­si­gem Kapi­tal gebraucht. Die Zei­ten einer Voll­fi­nan­zie­rung sind vorbei.

  3. Man­geln­des Einkommen
steht zu den bei­den ande­ren Punk­ten in Ver­bin­dung, denn wer schon Schwie­rig­kei­ten hat monat­lich ohne Pro­ble­me 'über die Run­den' zu kom­men hat meist weder das Eigen­ka­pi­tal noch das Geld die Hypo­the­ken zu bedie­nen. Selbst wenn eine Erb­schaft das benö­tig­te Kapi­tal bereit­stellt kann es für die Finan­zie­rung nicht genü­gend monat­li­ches Ein­kom­men sein, denn auch hier haben die Ban­ken Erfah­rungs­wer­te zu den Kosten die ein x-Per­so­nen­haus­halt in der Y-Regi­on des Lan­des hat - und ob genü­gend 'frei­es Geld' bleibt, um die Zah­lun­gen an die Bank lei­sten zu kön­nen. Es wer­den übli­cher­wei­se Min­dest­be­trä­ge fest­ge­legt die ein Haus­halt einer bestimm­ten Grö­ße und Per­so­nen­zahl braucht, und in die Beur­tei­lung der Kre­dit­wür­dig­keit ein­be­zo­gen. Das ist das erste KO-Kri­te­ri­um, weil viel zu knapp gerech­net wird. Gera­de bei jün­ge­ren Fami­li­en wird dazu noch der Fak­tor Fami­li­en­pla­nung zu beden­ken sein. Wenn näm­lich ein Ein­kom­men kom­plett weg­fällt kommt man­che Haus­halts­kas­se ins Minus, und auf Dau­er ist das nicht durch­zu­hal­ten und die Immo­bi­lie ist weg ....

  4. Wie­der­ver­kauf
Die Ver­lu­ste beim even­tu­ell nöti­gen Ver­kauf wer­den vor allem durch über­höh­te Prei­se beim Kauf her­vor­ge­ru­fen. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, ob das ein Neu­bau oder eine Gebraucht­im­mo­bi­lie war. Wer beim Kauf zu hoch bezahlt hat wird beim Ver­kauf ver­lie­ren. Ein Traum­haus ist mög­li­cher­wei­se nur für den Besit­zer als Betrach­ter vor­han­den, alle ande­ren Leu­te sehen ein Stan­dard­haus das viel zu teu­er ange­bo­ten wird.


Wie auf­ge­zeigt ist es also mit dem 'neu­en' Bie­ter­mo­dell für den Haus­ver­kauf, auf das sich beson­ders cle­ve­re Haus­ver­käu­fer wegen der hohen Nach­fra­ge kapri­ziert haben, nicht ganz unge­fähr­lich. Für bei­de Seiten! 
Denn was nützt es dem Ver­käu­fer, wenn rei­hen­wei­se nach und nach die Höchst­bie­ten­den weg­bre­chen, weil sie es nicht schaf­fen eine Finan­zie­rung für den über­höh­ten, nicht dem tat­säch­li­chen Objekt­wert ent­spre­chen­den Ange­bots­preis zu bekommen?
Was nützt es den Höchst­bie­ten­den, wenn sie bis an die 'Schmerz­gren­ze' gebo­ten haben und nach­her weder für eine Küche, Maler­ar­bei­ten oder eine drin­gen­de Gerä­te­an­schaf­fung Geld übrig ist?

 

PS
Was hier für die Betrach­tung zugrun­de lag waren die Über­le­gun­gen zu gebrauch­ten Immo­bi­li­en. Eine völ­lig ande­re Situa­ti­on fin­det man beim Neu­bau vor. Eine Aus­sa­ge, die wir bei meh­re­ren Fer­tig­haus­an­bie­tern gehört haben war "Also unter 350.000 € fan­gen wir gar nicht erst an über Ein­zel­hei­ten zu reden, das ergibt sich aus den Anfor­de­run­gen die durch die Ener­gie­ver­ord­nun­gen für Neu­bau­ten gel­ten!" Wenn der­glei­chen Ansa­ge nicht kam wur­de spä­te­stens im Gespräch recht schnell deut­lich: Was als "Muster­haus" unter 300.000 € dekla­riert war wur­de durch not­wen­di­ge "Son­der­wün­sche" oder "Kom­fort­stu­fen" oder ähn­lich euphe­mi­sti­sche Umschrei­bun­gen doch wie­der auf die 350.000er-Marke hochgeschoben.
"Catch 22"²,³ oder die Unmög­lich­keit fik­ti­ven Min­dest­aus­ga­ben zu entkommen. 

¹ Kauf­ne­ben­ko­sten: Mak­ler, Grund­er­werb­steu­er, Grund­steu­er, Gerichts­ko­sten, Notariatskosten.
Plus alle son­sti­gen Aus­ga­ben, die nicht unmit­tel­bar den Wert des Objek­tes stei­gern (und nie in die Finan­zie­rung ein­ge­hen!), wie Küchen, Außen­an­la­gen, Fuß­bö­den, Malerarbeiten .... 

² ³
 

bookmark_borderWas bleibt unterm Strich ...?

Vom Gast­ar­bei­ter zum Mit­bür­ger - ein Traum, der nur ver­ein­zelt wahr wur­de!
Dem Herrn bloed­bab­b­ler gewidmet ....


 
Ras­sis­mus / Anti-Rassismus
".. inkon­se­quen­te Anti­ras­si­sten, die fest­ge­fah­re­ne Grup­pen­iden­ti­tä­ten in den Vor­der­grund stel­len statt den ein­zel­nen Men­schen. Ein sol­cher Anti­ras­sis­mus habe näm­lich "das Poten­zi­al, die Gesell­schaft auf ähn­li­che Wei­se zu spal­ten wie der Ras­sis­mus selbst. Weil es eben nicht um die Men­schen geht, son­dern um die Attri­bu­te, die man ihnen zuschreibt." Den Ras­sis­mus, erklärt Abdel-Samad, bekämp­fe man daher am besten durch das Lösen star­rer Loya­li­tä­ten und .. über­kom­me­nen Iden­ti­täts­scha­blo­nen, die wir alle mit uns her­um­schlep­pen. An deren Stel­le sol­le eine welt­of­fe­ne Kul­tur des Plu­ra­lis­mus tre­ten, "die sich natür­lich ent­wickelt, nicht aber durch ideo­lo­gi­sches Social Engi­nee­ring einer Iden­ti­täts­po­li­tik, die nur zu noch mehr Spal­tung führt". Die Öff­nung von kol­lek­ti­ven Iden­ti­tä­ten sieht Abdel-Samad nicht zuletzt auch als Vor­aus­set­zung für eine gelun­ge­ne Integrationspolitik .." 

Zitat aus: "Hamed Abdel-Samad: Wege aus der Iden­ti­täts­fal­le"]
 
 
Nicht alles, was sich wie Ras­sis­mus anhört ist auch Ras­sis­mus. Das vor­weg geschickt will ich hier kei­ne Vor­ur­tei­le fort­füh­ren oder Men­schen, egal woher sie kom­men, irgend­wie wer­ten oder in Schub­la­den stecken.

Zu einer gründ­li­chen Betrach­tung der Bilanz nach mehr als 60 Jah­ren Ein­wan­de­rung, die von den Par­tei­en der bestehen­den Koali­ti­on und eini­gen ande­ren, die nur noch außer­par­la­men­ta­risch ver­tre­ten sind, stets abwei­chend beti­telt wur­de, gehört aller­dings Din­ge beim Namen zu nen­nen und bit­te­re Wahr­hei­ten auszusprechen.

Vie­le Län­der der heu­ti­gen EU began­nen mit einer Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne die lang­fri­sti­gen Fol­gen zu über­den­ken, und schon gar nicht zu über­wa­chen. Ein­wan­de­rung wur­de als unver­zicht­ba­re Reak­ti­on auf den Arbeits­kräf­te­man­gel ange­se­hen. War das zunächst noch von der Bevöl­ke­rung akzep­tiert, da die "Gast­ar­bei­ter" aus Län­dern kamen, die eine zu Deutsch­land ver­gleich­ba­re Geschich­te und Lebens­art hat­ten, wenig­stens aus christ­lich struk­tu­rier­ten Gesell­schaf­ten stamm­ten, sodass sie sich nur in Klei­nig­kei­ten, wie etwa den Zuta­ten ihrer Haupt­ge­rich­te unter­schie­den. Es dau­er­te aller­dings nicht lan­ge, bis die Stim­mung sich wandelte.

Das änder­te sich grund­le­gend und ohne ent­spre­chen­de Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men durch den Staat als tür­ki­sche Gast­ar­bei­ter in Deutsch­land ein­wan­der­ten, von denen ange­nom­men wur­de, sie wür­den wahr­schein­lich wegen der gesell­schaft­lich und reli­gi­ös so sehr ver­schie­de­nen Auf­fas­sun­gen und fami­liä­rer Lebens­ent­wür­fe, irgend­wann mit ihrem erar­bei­te­ten Ren­ten­an­spruch im Ruhe­stand nach Hau­se zurück­keh­ren wol­len. Die Ent­wick­lung seit­dem stellt sich dem­ge­gen­über kom­plett anders als in die­sen Vor­her­sa­gen ange­nom­men dar.


Das rosi­ge Bild, was ins­be­son­de­re die Lin­ken manch­mal schwär­me­risch ver­brei­ten, ist dabei genau­so falsch, wie der Gegen­ent­wurf der Rech­ten, die ihre Iden­ti­tät aus der Abwer­tung von Ein­wan­de­rern bezie­hen, die sie für 'min­der­wer­tig' hal­ten um sich selbst aufzuwerten. 

 

Die Ver­klä­rung und Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on des­sen, was mit Ein­wan­de­rungs­po­li­tik bzw. Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zu errei­chen ist und wie Ein­wan­de­rung die Gesell­schaft des Gast­lan­des berei­chern soll, ist hin­ge­gen ein 'Wohl­fühl­ele­ment' der Lin­ken, die sich dadurch zu bes­se­ren, weil aus­ge­spro­chen altru­isti­schen Men­schen erklä­ren können.

Was fehlt ist eine nüch­ter­ne Fest­stel­lung von Tat­sa­chen, die nicht ver­schweigt, dass aus frem­dem sozio­lo­gi­schen Gefü­ge kom­men­de Men­schen anders geprägt sind und daher einen lan­gen Pro­zess der Ände­rung von Grund­auf­fas­sun­gen vor sich haben, den Vie­le schaf­fen. Vie­le ande­re nie schaf­fen wer­den, weil sie es im Extrem ein­fach nicht wol­len. Da liegt zwar der Wunsch vor im Gast­land zu leben und des­sen Annehm­lich­kei­ten, vor allem die sicher ver­füg­ba­ren sozia­len Lei­stun­gen (im Ver­gleich zum Her­kunfts­land), für die die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung mit ihren Steu­ern zahlt in Anspruch¹ zu neh­men, anson­sten aber so wei­ter zu leben, zu den­ken und sich zu ver­hal­ten wie sie es zuvor gewohnt waren. Ja sogar häu­fig die Lebens­wei­se im 'Gast­land' ver­ächt­lich zu machen, sich damit zu brü­sten wie leicht man den Deut­schen Geld aus der Tasche zie­hen kann.

Wie sich am Bei­spiel der tür­ki­schen Ein­wan­de­rer gezeigt hat ver­lau­fen die Ent­wick­lun­gen völ­lig ver­schie­den zum 'gewünsch­ten' Inte­gra­ti­ons­ge­sche­hen, je nach­dem wel­che sozio­lo­gi­sche Grup­pe die­ser Natio­na­li­tät man betrach­tet. Aus jah­re­lan­ger Beob­ach­tung sind vier Grup­pen grob zu unter­schei­den. Tür­ken mit und ohne Bin­dung an den Islam, Kur­den mit oder ohne reli­giö­se Bin­dung. Es scheint, als ob es zwi­schen die­sen Grup­pen ein Gefäl­le gibt, das die Wahr­schein­lich­keit einer Ein­glie­de­rung in die hie­si­ge Gesell­schaft mehr oder weni­ger wahr­schein­lich macht, und zwar von "wenig wahr­schein­lich" zu "sehr wahrscheinlich":
Streng reli­giö­se Tür­ken, mili­tan­te Kur­den², wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Tür­ken, wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Kurden.

Das Bild wird durch die letz­te Ein­wan­de­rungs­wel­le der Jah­re 2015 (mitt­ler­wei­le zah­len­mä­ßig stark abge­schwächt) bis heu­te noch ver­kom­pli­ziert, denn trotz grund­le­gend glei­cher Reli­gi­ons­ba­sis im Islam ist doch die prak­ti­sche Lebens­füh­rung und damit zusam­men­hän­gen­de Kul­tur der ver­schie­de­nen Eth­ni­en breit gestreut. Die "typi­schen" Ein­wan­de­rer gibt es nicht, wes­we­gen der Ver­such Alle mit den glei­chen Regeln und Maß­nah­men ein­zu­glie­dern schon im Ansatz zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Das ist zugleich ein wesent­li­cher Gesichts­punkt der die Fra­ge auf­wirft, ob wir denn in den nord­west­eu­ro­päi­schen Län­dern über­haupt ein Kon­zept für eine sol­che Inte­gra­ti­on ent­wickeln kön­nen, das die­ser Sach­la­ge gerecht wer­den könnte.

Wovon das Wohl­erge­hen Ein­ge­wan­der­ter abhängt ist an der Art ihrer Beschäf­ti­gung, ihrer reli­giö­sen Bin­dung und ihrer Bereit­wil­lig­keit, sich dem neu­en gesell­schaft­li­chen Gefü­ge anzu­pas­sen fest zu machen. Wesent­lich­stes Ele­ment ist die Fähig­keit sich in der Lan­des­spra­che zu unter­hal­ten, und zwar nicht nur eines Fami­li­en­mit­glie­des, son­dern aller Fami­li­en­mit­glie­der glei­cher­ma­ßen. Ohne Sprach­kennt­nis­se ist jeder Ver­such einer Inte­gra­ti­on zum Schei­tern verurteilt.

Die The­se, es wer­de durch die Arbeit der Zuge­wan­der­ten in die Sozi­al­sy­ste­me ein­ge­zahlt ist zwar kor­rekt, doch hält man dage­gen die Kosten, die eine sol­che Fami­lie ver­ur­sacht, so wird die Bilanz schnell nega­tiv. Dies ins­be­son­de­re, wenn Arbei­ten ver­rich­tet wer­den, die im unte­ren Bereich der Lohn­ska­la ange­sie­delt sind:

- Hier wer­den Antei­le am sozia­len Gefü­ge nur bedingt ein- aber oft in gro­ßem Umfang aus­ge­zahlt. Etwa Kin­der­geld, Wohn­geld, Kran­ken­ver­si­che­rungs­lei­stun­gen und Betreu­ung in Kin­der­gar­ten und Schu­len. In den Schu­len müs­sen für ein­ge­wan­der­te Kin­der erheb­lich höhe­rer Auf­wand und eine schwer auf­zu­ho­len­de Distanz zu alters­glei­chen Kin­dern aus hei­mi­scher Bevöl­ke­rung ange­nom­men wer­den, wofür es zahl­rei­che Bele­ge aus den Schul­ver­wal­tun­gen gibt.

- Die sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Unter­schie­de füh­ren schnell zu einer Über­for­de­rung der übli­chen Struk­tu­ren - und obwohl die Schul­ver­wal­tun­gen das erkannt haben und abzu­stel­len ver­su­chen bleibt stets der Satz "Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht!" aktu­ell, weil sich das Bild vom Ver­wal­tungs­schreib­tisch aus oft in wirk­lich­keits­frem­de Akti­on ergiesst, die am Man­gel nichts ändert, son­dern sogar wei­te­re Stö­run­gen her­vor­ru­fen kann. 

Was bis­her erör­tert wur­de gilt für die erste Gene­ra­ti­on. Die Bilanz für die zwei­te und wei­te­re Gene­ra­tio­nen derer, die sich aus ver­schie­den­sten Grün­den nicht ein­glie­dern wol­len oder es man­gels intel­lek­tu­el­ler Fähig­kei­ten schlicht­weg nicht kön­nen, sieht beson­ders schlimm aus:

Die Kin­der ler­nen ein Rol­len­ver­ständ­nis, das von dem unse­ren extrem abwei­chen kann. Etwa, was die Rol­le der Frau angeht. Wenn Jun­gen unge­bremst die Macho­al­lü­ren aus­le­ben dür­fen, wäh­rend Mäd­chen in die­nen­de, unter­wür­fi­ge Rol­len gedrängt wer­den, kann das nicht gut gehen. Die so zu klei­nen männ­li­chen Tyran­nen erzo­ge­nen Kna­ben, durch den Islam bestärkt alle Anders­gläu­bi­gen und Ungläu­bi­gen sei­en min­der­wer­ti­ge Krea­tu­ren, beneh­men sich auch Per­so­nen außer­halb ihres Kul­tur­krei­ses, gegen­über so, wie sie es gelernt haben: 

Über­heb­lich, auf­müp­fig, frech, ver­ächt­lich - oder eine Kom­bi­na­ti­on davon. 


Die Über­be­to­nung männ­li­cher Pri­vi­le­gi­en schafft eine Schicht von Her­an­wach­sen­den, die kei­ne Gren­zen mehr akzep­tiert und sich schon dadurch von der Kern­be­völ­ke­rung ganz wesent­lich unter­schei­det, sich auch bewusst abhebt und schließ­lich nicht mehr ein­glie­dern und anpas­sen will.

 

Dem ste­hen dia­me­tral ande­re Grup­pen gegen­über, die sich 'ein­glie­dern', indem sie als 'deut­sche Tugen­den' beschrie­be­ne Ver­hal­tens­wei­sen über­neh­men, ja manch­mal sogar über­kom­pen­sie­ren, indem sie die­se Ver­hal­tens­mu­ster aus­ge­präg­ter zei­gen als Geburts­deut­sche. Men­schen aus die­ser Grup­pe, nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern ins­be­son­de­re ihre Eltern, dür­fen gleich­wohl als die "Erfolg­rei­chen" ange­se­hen wer­den, denen eine naht­lo­se Inte­gra­ti­on in weni­gen Jah­ren gelingt und wei­ter­hin, in Fol­ge­ge­nera­tio­nen, gelin­gen wird. Es zeich­net sich deut­lich ab, dass zwi­schen den Extre­men die Unter­schie­de zwei wesent­li­che Ursa­chen haben:

Reli­gi­on und Intellekt.

"Alle Deut­schen sind Über­flie­ger und kön­nen alles errei­chen" - das ist ein immer noch vor­han­de­ner Trug­schluss der zum Wohl der Gesell­schaft ins­ge­samt ein­mal demon­tiert und offen kom­mu­ni­ziert wer­den soll­te - und das gilt ver­gleichs­wei­se natür­lich für Men­schen aus ande­ren Kul­tur­krei­sen und Lebens­ver­hält­nis­sen. Wenn aber (bei­spiels­wei­se) tür­ki­sche Frau­en so an das Haus gebun­den sind, dass sie trotz Jahr­zehn­te lan­ger Anwe­sen­heit in Deutsch­land immer noch nicht die Spra­che beherr­schen, so deu­tet das auf Absicht oder Gleich­gül­tig­keit hin, die nicht akzep­tiert wer­den kann, wenn man die Errun­gen­schaf­ten der moder­nen Gesell­schaft nicht ad absur­dum füh­ren will.
[Die vor­ge­nann­ten tür­ki­schen Frau­en könn­ten sicher bes­ser leben und mehr tun als in dem engen Gefü­ge in das sie der reli­giö­se Wahn ein­bin­det, nur damit die obi­ge Anmer­kung nicht miss­ver­stan­den wird.]

Um auf eine posi­ti­ve Note zu enden will ich noch von einer syri­schen Fami­lie berich­ten, die aus mei­ner Sicht ein Para­de­bei­spiel für gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on ist:
Vater, Mut­ter und drei Söh­ne sind geflo­hen. Alle haben inner­halb von zwei Jah­ren Deutsch gelernt. Die drei Kna­ben besu­chen alle das Gym­na­si­um mit gro­ßem Erfolg. Die Mut­ter, von Beruf Apo­the­ke­rin, hat nicht gewar­tet bis sie in ihrem Beruf etwas fand und hat statt­des­sen in einer Schu­le in der 'Über­mit­tags­be­treu­ung' Arbeit gefun­den. Der Vater, Elek­tro­in­ge­nieur von Beruf, hat eine Fort­bil­dung zu moder­nen CAD-Syste­men & Pro­gram­men gemacht, war ein­ein­halb Jah­re als 'Prak­ti­kant' bei einem Unter­neh­men um die Arbeits­welt ken­nen zu ler­nen, und wur­de dann in ein Fest­an­stel­lungs­ver­hält­nis übernommen.
Nach fünf Jah­ren ist die­se Fami­lie voll inte­griert, sie trägt ihre Kosten selbst und die Söh­ne wer­den alle­samt in höhe­ren Beru­fen wesent­lich zu den Staats­fi­nan­zen bei­tra­gen - wodurch sie mehr ein­zah­len als sie frü­her an Kosten ver­ur­sacht haben.

¹
".. Die Zuwan­de­rung aus nicht-west­li­chen Regio­nen ist in der Regel ungün­stig für die öffent­li­chen Finan­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Her­kunfts­ge­bie­te Kari­bik, West­asi­en, Tür­kei und Nord-, Zen­tral- und West­afri­ka mit Net­to­ko­sten von 200.000 € bis 400.000 € pro Ein­wan­de­rer sowie Marok­ko, Horn von Afri­ka und Sudan mit Net­to­ko­sten von 550.000 € auf 600.000 € pro Ein­wan­de­rer. Zum Ver­gleich: Ein durch­schnitt­li­cher Nie­der­län­der ist in sei­nem Leben unge­fähr „bud­get­neu­tral“.
Aus allen Migra­ti­ons­mo­ti­ven schei­nen west­li­che Ein­wan­de­rer „bes­ser abzu­schnei­den“ als nicht-west­li­che Ein­wan­de­rer. Die Dif­fe­renz beträgt ca. 125.000 € für Arbeits- und Stu­di­en­mi­gran­ten und 250.000 € für Asyl- und Familienmigranten.
Für sich genom­men schei­nen nur zwei Kate­go­rien für die öffent­li­chen Finan­zen der Nie­der­lan­de gün­stig zu sein; Arbeits­mi­gra­ti­on aus west­li­chen Län­dern (außer mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Län­dern), Asi­en (außer Mitt­le­rer Osten) und Latein­ame­ri­ka sowie Stu­di­en­mi­gra­ti­on aus der EU. Alle ande­ren For­men der Zuwan­de­rung sind besten­falls haus­halts­neu­tral oder haben erheb­li­che nega­ti­ve fis­ka­li­sche Auswirkungen .. "
['..As regards the net con­tri­bu­ti­on of immi­grants to public finan­ces, the­re are sub­stan­ti­al dif­fe­ren­ces be-
tween groups with dif­fe­rent migra­ti­on moti­ves as regi­stered by the Dutch Immi­gra­ti­on and Naturali-
sati­on Ser­vice (IND). Only labour migra­ti­on gene­ra­tes a posi­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of, on average,
€125,000 per immi­grant. Stu­dy migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of
€75,000. Fami­ly migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of about €275,000 per im-
migrant. Asyl­um migra­ti­on shows a nega­ti­ve figu­re as well, amoun­ting to an avera­ge of €475,000 per
immigrant.
The­re are also con­sidera­ble dif­fe­ren­ces by regi­on of ori­gin. On avera­ge, Western immi­grants make a
posi­ti­ve con­tri­bu­ti­on of €25,000, while non-western immi­grants cost near­ly €275,000. Within the cat-
ego­ries Western and non-Western the­re is, howe­ver, much varia­ti­on..'
ebda.]
„Der gren­zen­lo­se Wohl­fahrts­staat“ Jan van de Beek, Hans Roo­den­burg, Joop Har­tog und Ger­rit Kref­fer, 2021, Amster­dam School of Eco­no­mics. [Link: Gren­zelo­ze Ver­zor­gings­staat]

²
".. Die Kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK tritt heu­te bei ihrem Kampf für die Rech­te der Kur­den am mili­tan­te­sten auf, auch wenn sie mili­tä­risch kaum Chan­cen gegen die tür­ki­sche Armee hat. Spek­ta­ku­lä­re Aktio­nen bis hin zu Selbst­ver­bren­nun­gen und ter­ro­ri­sti­schen Anschlä­gen mar­kie­ren über Jahr­zehn­te die Poli­tik der PKK .." - so eine 'offi­zi­el­le' Dar­stel­lung im ZDF, die ich mir nicht zu eigen mache.

bookmark_borderDer Senat in Frankreich will Musliminnen unter 18 Jahren
das Tragen eines Kopftuchs an öffentlichen Orten verbieten

*update* [26.04.2021]*2. update* [05.05.2021]

*2.update" 05.05.2021
Fal­sche Tole­ranz Das Kopf­tuch ist nicht neutral
Ein Ver­bot des Kopf­tuchs für Beam­tin­nen ist nun mög­lich. Rich­tig so, meint der Isla­mis­mus­exper­te Man­sour. Es ist mehr als ein Stück Stoff. Ein Gast­bei­trag von Ahmad Mansour.
______________________________________________

 
*update" 26.04.2021
Frank­reichs pen­sio­nier­te Gene­rä­le ermah­nen die Poli­tik und war­nen vor einem Bürgerkrieg
[26. April 2021]
______________________________________________

 
→ #pastou­ch­e­a­m­on­hi­jab / #hand­soff­my­hi­jab / #Hän­de­Weg­Von­Mei­nem­Hi­jab

 
Die Fran­zo­sen haben es gewagt sich gegen rel­giö­sen Fana­tis­mus und gegen die For­mel "catch them young!" ("packt sie wenn sie noch jung sind!") zu ver­wen­den und daher heißt eine Titelzeile:
"Senat will Kopf­tuch­ver­bot für jun­ge Mus­li­min­nen;
Der Senat in Frank­reich will Mus­li­min­nen unter 18 Jah­ren das Tra­gen eines Kopf­tuchs an öffent­li­chen Orten verbieten."

Zitat:
".. Eine Regie­rung kann es nicht jedem Ein­woh­ner nach sei­nen per­sön­li­chen Sinn Machen. Der Löwen­an­teil, der Ein­woh­ner, die in der Bur­ka Trä­ge­rin eine Ver­schan­de­lung des allen Ein­woh­nern gehö­ren­den öffent­li­chen Rau­mes sieht, steht eine Min­der­heit im ein­stel­li­gen Bereich gegen­über, die genau die­ses Ver­schan­deln durch­set­zen will. Islam­Kri­ti­ker sehen dar­in den Begin der Isla­mi­sie­rung, den es zu ver­hin­dern gilt. Hier hat der Gesetz­ge­ber (das Par­la­ment) die Auf­ga­be, ein aus­ge­wo­ge­nes Gesetz zu beschlie­sen. Genau das ist in Frank­reich gesche­hen. Das Par­la­ment hat gespro­chen und damit ist die Sache erle­digt. Von Isla­mi­sti­sche Frau­en zu ver­lan­gen, dass sie von alle Burka,-und Kopf­tuch­ver­bo­te begei­stert sind, ver­langt nie­mand. Dass sie aber die Burka/Kopftuch Geset­ze befol­gen, das ver­langt der Staat mit Recht .." [sic!]



Die Auf­re­gung ist groß, die Ver­nunft bleibt auf der Strecke!
Wor­um geht es und war­um sind die twit­ter hash­tags - und vor allem die 'Kämp­fe­rin­nen' dort auf dem Holzweg?
Sie wen­den sich gegen etwas, das nie­mand for­dert, und das außer in Frank­reich nie­mand bis­her so ein­ge­führt hat. Kin­der zu ver­schlei­ern heißt Kin­der an die Bedeckung zu gewöh­nen - mit all dem Nega­ti­ven, was schließ­lich dar­an geknüpft ist. Wie in den christ­li­chen Reli­gio­nen wer­den im Islam früh die Wei­chen gestellt Kin­der 'ein­zu­fan­gen' bevor sie reli­gi­ons­mün­dig wer­den. Dage­gen wen­det sich die Gesetzgebung:
Kin­der sol­len spä­ter ein­mal selbst und unbe­ein­flusst ent­schei­den kön­nen ob sie sich einer Glau­bens­rich­tung anschlie­ßen wollen.
Dar­aus eine sol­che Akti­on zu machen zeigt aus mei­ner Sicht nur, wie hier eine Instru­men­ta­li­sie­rung die eige­nen Inter­es­sen der­je­ni­gen för­dern soll, die hin­ter dem gan­zen unnüt­zen Geze­te­re stehen.
Noch viel schlim­mer ist jene Grup­pe von angeb­lich 'lin­ken' Poli­ti­kern, die sich der Sache der­art anneh­men, dass sie dage­gen Sturm lau­fen - ein völ­lig ver­dreh­tes Ver­ständ­nis des­sen, was 'Lin­ke Poli­tik' dar­stel­len sollte:
Absti­nenz von jeder Art von Religion!

 

 

-------------------- Ver­schleie­rung und Kopftuch --------------------
→ Wo ist die Ver­schleie­rung verboten?
→ Rebel­lin­nen hin­ter dem Schleier
→ Ver­schleie­rungs­ver­bot: Eine gemisch­te Bilanz
→ Bur­ka­ver­bot als Tyran­nei der Mehrheit?
→ "Senat bestä­tigt Bur­ka­ver­bot im öffent­li­chen Raum; Der fran­zö­si­sche Senat bekräf­tig­te das bestehen­de Bur­ka­ver­bot. Zuvor bewer­te­ten Men­schen­recht­ker das Ver­bot als Ver­stoß gegen die Religionsfreiheit."
→ Nach Frank­reich und Öster­reich: Auch Schweiz stimmt für Verhüllungsverbot
→ Schlei­er­ver­bo­te in Frankreich
-------------------- "catch them young" --------------------
→ Frank­reich: Debat­te um Kinderkopftuch-Verbot
→ Catch them young, watch them grow
→ Tre­a­su­res of Innocence
→ CTY

bookmark_borderHerr Laschet .... und Herr Söder ...:

Vie­le poli­ti­sche Jour­na­li­sten und Laschets gesam­ter Stab von Bera­tern ver­su­chen, über­zeu­gend über „Laschetis­mus“ zu schrei­ben, aber es ist nichts da. Es ist, als wür­de man ver­su­chen, eine gro­ße Lee­re mit Eigen­schaf­ten zu fül­len, oder ein Haus allei­ne aus Sand zu bau­en, und so zu defi­nie­ren was Laschet aus­macht. Es gibt kei­ne über­zeu­gen­de Per­sön­lich­keit, nur aus Reli­gi­on bezo­ge­ne Idea­le oder Prin­zi­pi­en die manch­mal ein wenig durch­schei­nen. Es gibt kei­ne Logik für die Poli­tik, die er bis­her betrie­ben hat, ein­mal davon abge­se­hen, dass stän­di­ge Schwan­kun­gen zwi­schen Posi­tio­nen von man­chen Men­schen als "Hand­lung" defi­niert wer­den. Außer­halb des poli­ti­schen Eigen­in­ter­es­ses 'etwas Bedeu­ten­des wer­den zu wol­len' gibt es kei­ne Merk­ma­le, die ihn her­aus­he­ben und für ein Spit­zen­amt befä­hi­gen. Er will regie­ren, weil es das ist was mit­tel­mä­ßi­ge Leu­te wie er in die­sem Land so tun. 

Und der Herr Söder? War das nicht der, der Kreu­ze auf­hän­gen ließ? Sich einen Dreck dar­um scher­te, dass das ent­ge­gen dem Tren­nungs­ge­bot des Grund­ge­set­zes steht? Der noch vor Tagen wis­sen ließ, er wer­de die Ent­schei­dung des Prä­si­di­ums akzep­tie­ren wenn des­sen Wahl auf Laschet fie­le? Der mit schar­ren­den Hufen bereit ist Ber­lin zum zwei­ten Mün­chen zu machen, mit all dem Filz und den Unge­reimt­hei­ten, mit äußer­sten rechts­la­sti­gen Ten­den­zen, die dort sowie­so schon bestehen und Lob­by­ver­flech­tun­gen, die denen in Bay­ern nichts nachstehen?

Weder der eine noch der ande­re Kan­di­dat sind staats­män­ni­sche und gesetz­te Per­sön­lich­kei­ten - der eine ein bedat­tel­ter Gruß­on­kel, der ande­re ein mit-dem-Kopf-durch-die-Wand toben­der Wüte­rich, der kei­ne Gren­zen kennt wenn er so rich­tig los­legt .... trotz­dem scheint Söder noch die bes­se­re Wahl zwi­schen zwei Übeln zu sein.
Wenn er es nicht wird kommt aus dem Süden ein Tsu­na­mi auf Laschet zu, und die Par­tei wird bei den anste­hen­den Wah­len zum ersten Mal erle­ben was es heißt nicht behaup­ten zu kön­nen 'man habe ja als stärk­ste Par­tei den Wäh­ler­auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung bekom­men' - weil ihnen die Grü­nen dann den Rang ablau­fen werden.

Zitat aus "twit­ter":
".. Immer­hin hat Laschet die Metho­de Gra­vi­ta­ti­on statt Visi­on weit getra­gen. Nun jedoch prallt sie auf Mar­kus Söder .."
Näch­stes Zitat zeigt, wer der *BILD* Redak­ti­on der lieb­ste Kan­di­dat wäre:
→ CDU/CSU mit Söder
→ CDU/CSU mit Laschet

bookmark_border16 + 8 + 16 = ?

Man soll­te mei­nen, dass dem durch­schnitt­lich inter­es­sier­ten Bür­ger eine Zahl von Jah­ren aus­rei­chen, um sich ein Bild davon zu machen, was die Poli­ti­ker einer Par­tei erstens vor Wah­len ver­spre­chen und was sie zwei­tens danach tat­säch­lich umset­zen und für eben­die­se Wäh­ler tun.

Bildzitat

Ein Blick zurück zeigt, dass die­se Grund­an­nah­me - so ein­fach sie doch wäre - nicht bis zu denen durch­dringt, die als Wäh­ler bestim­men was sie für ihre eige­nen Inter­es­sen für die beste Wahl halten.

16 Jah­re Kohl, 8 Jah­re Schrö­der, 16 Jah­re Mer­kel .... eine Bilanz des Grauens:

  • ⦿ Stra­ßen in maro­dem Zustand (außer in Bay­ern, weil die CSU seit Jah­ren die ver­ant­wort­li­chen Mini­ster stell­te: " .. Die Ver­kehrs­mi­ni­ster Peter Ram­sau­er, Alex­an­der Dob­rindt und Andre­as Scheu­er [alle CSU; Anm. d.Verf.] hät­ten offen­kun­dig jah­re­lang weg­ge­schaut. „Mini­ster Scheu­er muss end­lich ent­schlos­sen han­deln und die Stra­ßen in sei­ner Ver­ant­wor­tung in Ord­nung brin­gen. Wenn es um die Sicher­heit geht, darf nicht gespart wer­den” .. ")
  •  

  • ⦿ Auto­bahn­maut oder an Inve­sto­ren ver­scher­bel­te Auto­bah­nen und Ver­fall & Zoff bei der Bahn
  •  

  • ⦿ Skan­da­le, Affä­ren und Vor­teils­nah­me der Amts­trä­ger und ehe­ma­li­gen Amtsträger
  •  

  • ⦿ Sche­re arm-reich so weit geöff­net wie nie
  •  

  • ⦿ Pri­vat­sen­der zuge­las­sen, jah­re­lang aus­ge­baut und öffent­lich-recht­li­che Anstal­ten zu Par­tei­sprach­roh­ren verkommen
  •  

  • ⦿ Kir­chen­ein­fluss auf den Staat trotz Skan­da­len verstärkt
  •  

  • ⦿ Schlei­fung der Arbeit­neh­mer­rech­te durch Hartz I -IV [*.pdf-Datei !]
  •  

  • ⦿ Schlech­te­ste & teu­er­ste Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tur in Euro­pa. [T-Mobi­le kostet in de Nie­der­lan­den weni­ger als die Hälf­te des­sen, was wir bezahlen!]
  •  

  • ⦿ Ren­ten­kür­zun­gen und Erhö­hung der Lebens­ar­beits­zeit [" .. Die rot-grü­ne Regie­rung hat­te im Rah­men der Agen­da­po­li­tik eine Absen­kung des Niveaus auf 46 Pro­zent im Jahr 2020 und 43 Pro­zent (2030) beschlos­sen .. " (Quel­le)]
  •  

  • ⦿ Scho­nung der Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten in Sachen Steu­ern - Erhö­hun­gen für Lohn­steu­er­zah­ler
  •  

  • ⦿ Ban­ken­ret­tung unter dem Deck­man­tel der Hil­fe für ver­schul­de­te Staa­ten der EU [" .. Nie wie­der soll­ten euro­päi­sche Ban­ken mit Steu­er­geld geret­tet wer­den. Nie wie­der soll­ten Staa­ten Plei­te­ban­ken bei­ste­hen müs­sen. So hieß es nach der Finanz­kri­se. Doch die Ver­su­chung ist ein­fach zu groß: Ob bei Skan­dal­häu­sern wie der Mon­te dei Paschi, ABLV oder seit Jah­ren hoch­pro­ble­ma­ti­schen Fäl­len wie der NORD/LB – auch mehr als 10 Jah­re nach der Kri­se eilen die EU-Staa­ten ihren Ban­ken noch immer regel­mä­ßig zu Hil­fe und schau­feln Steu­er­gel­der in mut­maß­li­che Mil­li­ar­den­grä­ber. Das Ban­ken­ret­ten hat in Euro­pa selbst in wirt­schaft­lich sta­bi­len Zei­ten Kon­junk­tur .. "; (Quel­le)]
  •  

  • ⦿ Was in "D" nicht durch­ge­setzt wer­den kann wird mit­tels EU durchgedrückt
  •  

  • ⦿ x-fache Gesund­heits­re­for­men, Abbau und Pri­va­ti­sie­rung von Kran­ken­häu­sern - die Ver­sor­gung in der Flä­che ist qua­li­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv völ­lig unzureichend
  • .... und so viel mehr!

War­um das jetzt und hier?
Bildzitat

Weil ich die aktu­el­len Zah­len der Mei­nungs­um­fra­gen gese­hen habe und es ein­fach los­wer­den muss­te. Die Bür­ger haben nichts gelernt:

Sie wäh­len wohl wie­der genau jene Poli­ti­ker / Par­tei­en, die ihnen in den letz­ten 40 Jah­ren (!) das Fell über die Ohren gezo­gen haben.

Abbil­dung "Regie­run­gen BRD": Liste der deut­schen Bun­des­re­gie­run­gen;
Abbil­dung "Wolf im Schafs­pelz" Inter­net­fund ohne Quelle

bookmark_border"..We share the same biology
regardless of ideology.."

Als ich kürz­lich ein Video einer jun­gen Frau aus dem äußer­sten Osten der Rus­si­schen Repu­blik sah kam ich aus dem Stau­nen nicht her­aus und gleich­zei­tig wur­de mir eine grund­le­gen­de Tat­sa­che zu den hier bei uns ver­lau­te­ten Infor­ma­tio­nen zu Russ­land klar:

Es wird hier stets nur über 

- das Tren­nen­de, das der offi­zi­el­len Regie­rungs­ver­laut­ba­rung fol­gen­de Nar­ra­tiv berich­tet, dabei wäre es doch ganz ein­fach, ein­mal über
- das Ver­bin­den­de zu berich­ten und so klar zu machen, dass "der Rus­se" kein Unter-, Über-, oder sonst­wie-Mensch ist, son­dern ein "Mensch-wie-Du-und-Ich".

Seit Jahr­hun­der­ten muss­te das gemei­ne Volk in Russ­land Ent­beh­run­gen, Ernied­ri­gun­gen, Unge­rech­tig­kei­ten und Macht­miss­brauch durch jede höher gestell­te Per­so­nen­grup­pe hin­neh­men, die je dort herrsch­te - das führ­te zu einem gna­den­lo­sen Exi­stenz­kampf, der sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen hat: 

Der durch­schnitt­li­che Rus­se ver­hält sich wie ein Ein­zel­kämp­fer, aus­ge­streck­te Ellen­bo­gen, drän­geln­de Rück­sichts­lo­sig­keit, kei­ne Dis­zi­plin bei Mas­sen, die etwas 'ergat­tern' wol­len .... die­se jahr­hun­der­te­lan­ge Prä­gung und Not­wen­dig­keit pri­mi­tiv­ste Instink­te zum Über­le­ben wal­ten zu las­sen sind daher prä­va­lent und mitt­ler­wei­le wohl auch in das Genom integriert.
[Cave: Pau­scha­le Aus­sa­ge, natür­lich gibt es da gro­ße Unter­schie­de, je nach Regi­on und Bildungsgrad]

Mein Bild von Russ­land war bis dahin geprägt von dem, was ich 1988 bei einem ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in Mos­kau und St. Peters­burg, damals noch 'Lenin­grad' gese­hen hat­te - und aus dem, was aus den Erzäh­lun­gen der Vor­ge­ne­ra­ti­on über den Russ­land­feld­zug berich­tet wor­den war. Immer aus deut­scher Per­spek­ti­ve, nie aus rus­si­scher Sicht, so wie etwa bei die­ser Quel­le.

Was ich in 1988 gese­hen hat­te stimmt heu­te bei wei­tem nicht mehr. Die Ver­än­de­run­gen sind viel­fäl­tig, und wenn man nicht in kür­ze­ren Abstän­den ein­mal hin­fährt ist es so wie über­all auf der Welt:
Der Fort­schritt macht, dass man zuvor Bekann­tes nicht mehr wiedererkennt.

So vie­le Jah­re nach dem II. Welt­krieg hiel­te ich es zudem für ange­bracht, nicht der offi­zi­el­len Dar­stel­lung blind zu ver­trau­en, son­dern sich mit den nun vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten (meh­re­re Vide­os) des Inter­nets ein Bild dar­über zu ver­schaf­fen, was ganz gewöhn­li­che Men­schen aus dem Land ins Inter­net stel­len und wie sie ihr Leben und ihre Lebens­um­stän­de in der dor­ti­gen Gesell­schaft beschreiben.

Was dabei deut­lich wird und was hier immer ver­ges­sen wird [Quel­le]:
" .. In 1985, at Cold War’s cli­max, Sting’s debut album fea­tured a song “Rus­si­ans” which show­ed a human image from across the Iron Curtain: “…the Rus­si­ans lover their child­ren too.” Through its anti-war lyrics, he tried to strike a music chord in the noi­sy hyste­ria of war. He insi­nu­a­ted how nuclear war­heads had no loyal­ty and even an Ame­ri­can could not save “his boy” from Oppenheimer’s dead­ly toy .. "


Bei mir blieb die bren­nen­de Fra­ge "War­um erfah­ren wir so viel über das, was in den USA pas­siert, und nur einen Bruch­teil der Infor­ma­ti­on zu dem, was in Russ­land pas­siert?" Könn­te es sein, dass uns die Ver­laut­ba­run­gen davon abhal­ten sol­len zu erken­nen, dass der gewöhn­li­che rus­si­sche Bür­ger, ganz unab­hän­gig von der jewei­li­gen Regie­rung nur das haben will, was wir auch haben wollen?
Ein zufrie­de­nes, gesun­des, fried­li­ches Leben!
 

 

Das Inter­net ist wahr­haf­tig in vie­ler­lei Hin­sicht pro­ble­ma­tisch, weil dort 'Stim­mung' gemacht wer­den kann - schaut man jedoch ein­mal nicht nur auf das, was uns mit knal­li­gen Titeln in den gewöhn­li­chen Medi­en prä­sen­tiert wird, so fin­det man dort so man­che 'Per­le', die es lohnt sich näher mit ihr zu beschäftigen.

bookmark_border"You’re allowed to have your own opinions - but not your own facts"
"Du darfst eine eigene Meinung haben - aber nicht eigene Fakten."

Das Zitat in der Titel­zei­le stammt von einem ame­ri­ka­ni­schen Staats­mann [Daniel_Patrick_Moynihan] - und ja, die gab es dort frü­her tat­säch­lich als Regel, nicht als Ausnahme.

In die­sem Zitat steckt - kurz aus­ge­drückt - die Abwer­tung der gesam­ten Amts­füh­rung des abge­wähl­ten US Prä­si­den­ten, der von 2016 bis 2020 sein Unwe­sen getrie­ben und immer noch Ambi­tio­nen hat, sich noch ein­mal 'in den Ring zu bege­ben'.

Was für die Poli­tik gilt ist in den Natur­wis­sen­schaf­ten noch sehr viel wich­ti­ger - und es soll­te uns zu den­ken geben, dass es für Gei­stes­wis­sen­schaf­ten nicht zutrifft. Es dort also kei­ne beleg­ba­ren Fak­ten gibt, son­dern allen­falls Strö­mun­gen des Den­kens, die von grö­ße­ren Zah­len der aus dem glei­chen Fach stam­men­den Wis­sen­schaft­ler so als 'rich­tig' oder min­de­stens 'rele­vant' betrach­tet werden.

Die Natur­wis­sen­schaf­ten erfor­dern - um mit­spre­chen zu kön­nen - je nach Fach immer ein bestimm­tes Basis­wis­sen, dass nur mit eini­gem Auf­wand erar­bei­tet wer­den kann. Ich zitie­re mich hier ein­mal selbst:

 
In die­sem Zusam­men­hang fällt uns doch sogleich auf, dass es einen wesent­li­chen Ein­fluss­fak­tor in unse­rem Land (und nicht nur da!) gibt, der sich weder der einen, noch der ande­ren Wis­sen­schafts­rich­tung zuord­nen lässt und trotz­dem gro­ße Sum­men an öffent­li­chen Gel­dern verschlingt:

Die Reli­gi­onswis­sen­schaf­ten.

Die Basis der Reli­gi­on ist eine irgend­wie gear­te­te fik­ti­ve Enti­tät, die in einer fik­ti­ven Ebe­ne des Seins ange­sie­delt sein soll und fik­ti­ve Ansprü­che - selt­sa­mer­wei­se - nur an die Spe­zi­es "Homo sapi­ens" stellt.

Soviel Unge­wiss­heit - und so vie­le Inter­pre­ten für den Wil­len die­ser 'höhe­ren Macht', die alle­samt von der Gut­gläu­big­keit von Men­schen leben, die ihr Leben aus dem Bauch her­aus und nicht auf Fak­ten basie­rend füh­ren. Das sind mitt­ler­wei­le weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung - und den­noch wer­den die 'Geist­li­chen' von der ande­ren Hälf­te der Steu­er­zah­len­den mitfinanziert. 

Dazu kurz die Infor­ma­ti­on, die ich mit Stau­nen las:
Alle Geist­li­chen, Bischö­fe und höhe­ren Char­gen egal wel­cher Kir­chen wer­den aus Steu­er­gel­dern bezahlt - nicht aus Kir­chen­steu­er, nein, wie Staatsbedienstete!
Die­ses Geld fehlt an ande­rer Stel­le, bei­spiels­wei­se für Schu­len und Stra­ßen­bau, bzw. -unter­hal­tung. Vor dem Hin­ter­grund ist es auch bedeut­sam zu wis­sen, dass selbst die unter kirch­li­cher Lei­tung ste­hen­den sozia­len Ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­ser über­wie­gend aus staat­li­chen Mit­teln, manch­mal bis zu 90% (!) bezahlt werden.

bookmark_borderAbgrundtiefer Hass ....
Abysmal Hatred

Abgrund­tie­fer Hass, Unfä­hig­keit Fak­ten von Lügen zu unter­schei­den, man­gel­haf­te Bil­dung und irra­tio­na­le Denk­wei­se stecken hin­ter sol­chen Abbil­dun­gen, wie ich sie gera­de von einem Freund aus USA zuge­schickt bekam. Es ist ein Foto / Meme, das in ultra-rech­ten Krei­sen aus­ge­tauscht wird.

Ras­sis­mus, wie man ihn in sol­cher Offen­heit selbst in USA sel­ten erlebt. Dazu Wis­sen­schafts­feind­lich­keit, die unter­stellt alle Dok­tor­gra­de jen­seits der Medi­zin sei­en kei­ner Erwäh­nung und an sich nichts wert. Alle im Text impli­zier­ten Eigen­schaf­ten sind so ver­fälscht, dass ein extrem nega­ti­ves Gefühl beim Betrach­ter erzeugt wer­den soll - und wie wir seit dem 06.01.2021 wis­sen, auch erzeugt wird!
 

[Trans­la­ti­on: Abys­mal hat­red, ina­bi­li­ty to distin­gu­ish facts from lies, ina­de­qua­te edu­ca­ti­on and irra­tio­nal thin­king are behind such images as this one which I have just recei­ved from a fri­end in the USA. It's a photo/meme that is exch­an­ged in ultra-right circles.
Racism as you rare­ly expe­ri­ence it in such open­ness, even in the USA. In addi­ti­on, hosti­li­ty towards sci­ence, which assu­mes all doc­to­ral degrees bey­ond medi­ci­ne are not to be men­tio­ned and in them­sel­ves are worth not­hing. All pro­per­ties implied in the text are fal­si­fi­ed in such a way that an extre­me­ly nega­ti­ve pic­tu­re is gene­ra­ted in the viewer's mind - suc­cessful­ly, as we know sin­ce 01/06/2021.]

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[Über­set­zung: Fal­scher Prä­si­dent­schafts­an­wär­ter - mit sei­ner Frau deren Dok­tor­ti­tel gefälscht ist - neben einer Frau die kei­ne ist - neben einem Mann der kein US-Bür­ger ist, die alle hof­fen, dass Sie die gefälsch­ten Nach­rich­ten­sen­dun­gen sehen - und die ver­fälsch­te Prä­si­dent­schafts­wahl akzep­tie­ren - und dass es wei­ter geht mit einem fal­schen Neustart]

 

bookmark_borderBewahre mich vor Sturm & Wind
- und Menschen die katholisch sind ...!
Das etwas andere "Wort zum Sonntag"
*update* [23.01.2021; 12:00h]

CDU - so geht Niedergang!

 
Der Herr Laschet bringt eine Schar von ande­ren Katho­li­ken mit, die all das sagen und för­dern wer­den, was er in expo­nier­ter Stel­lung nicht sagen oder för­dern darf, was aller­dings nach katho­li­sche Leh­re sei­ne Auf­ga­be ist, da ein Katho­lik zuerst der Kir­che und dem Papst, und erst zweit­ran­gig dem Gesetz gegen­über ver­ant­wort­lich ist.

So, wie ein Bein sel­ten allein kommt, kommt ein Katho­lik sel­ten allein .... 

Soll­te Armin Laschet Kanz­ler wer­den, hie­ße sein Kanz­ler­amts­mi­ni­ster Natha­na­el Lim­in­ski. Lim­in­ski war '.. bis zu sei­ner Beru­fung zum Chef der Staats­kanz­lei NRW im Juni 2017 .. Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer und Büro­lei­ter Armin Laschets wäh­rend des­sen Amts­zeit als Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im nord­rhein-west­fä­li­schen Land­tag ..' Bis dahin arbei­te­te der 35-Jäh­ri­ge im Hin­ter­grund. Im Okto­ber 2017 ent­sand­te die Lan­des­re­gie­rung Lim­in­ski in den ZDF-Fern­seh­rat. So wird an meh­re­ren Fron­ten für die katho­li­sche Kir­che agiert, weit­ge­hend unbe­merkt von der Öffentlichkeit.

 
Anni­ka Brock­schmidt [@ardenthistorian] weist auf *twit­ter* auf das Umfeld, die Umstän­de und die Unver­schämt­hei­ten hin, die aus die­ser Ecke kommen.

 
So ist auch andern­orts die Freu­de groß [Evan­ge­li­sche Nach­rich­ten­agen­tur IDEA]:
".. Denn das Sprach­rohr der Evan­ge­li­ka­len der Evan­ge­li­schen Alli­anz Deutsch­land (EAD) freut sich über den Muster-Katho­li­ken, der als Vor­sit­zen­der der CDU gewählt wurde .."
Kein Wun­der, denn der Chef bei IDEA ist zugleich (frei­ge­stell­ter) evan­ge­li­scher Pfar­rer und Mit­glied der rechts­kon­ser­va­ti­ven "Evan­ge­li­schen Notgemeinschaft".

Sie sehen, lie­be Lesen­de, da fügt sich das Puz­zle zusam­men, von dem wir immer nur ein paar Tei­le zu sehen bekommen:
Die bei­den Groß­kir­chen regie­ren über­all im Lan­de mit! Nicht uner­war­tet also, wenn wir immer noch die kon­ser­va­ti­ven und men­schen­feind­li­chen Strö­mun­gen in der Poli­tik und in den Medi­en haben, die uns Alle in eine Rich­tung zwin­gen wol­len, die SIE für rich­tig hal­ten, und die seit Jahr­zehn­ten schon obso­let, da nicht mehr zukunfts­fä­hig ist.

#Nie­Mehr­CDU (gilt auch für die CSU)!
Ach, und wo wir gera­de ein­mal dabei sind → #Nie­Mehr­SPD

.... und immer an Arti­kel 13 (inzwi­schen Arti­kel 17) denken ....

Immer wie­der wer­den neue Gräu­el­ta­ten im Namen und mit Wis­sen der katho­li­schen Kir­che bekannt
→ Katho­li­sche „Mother and Baby Homes“: Irlands Schande
Textauszug:
".. Es ist bereits der sech­ste Unter­su­chungs­be­richt, der sich mit dem Miss­brauch und der Miss­hand­lung in katho­li­schen Insti­tu­tio­nen beschäf­tigt. In drei die­ser Berich­te ging es um den sexu­el­len Kin­des­miss­brauch durch Geist­li­che, einer han­del­te von den Quä­le­rei­en, denen Kin­der in Bes­se­rungs­an­stal­ten und Wai­sen­häu­sern aus­ge­setzt waren, und ein Bericht beschrieb die Ver­bre­chen an jun­gen Frau­en, die unver­hei­ra­tet schwan­ger gewor­den oder dem Kle­rus zu selbst­stän­dig waren. Sie wur­den in Klö­stern weg­ge­sperrt und muss­ten für die Non­nen arbei­ten .." [Link]

bookmark_borderNochmal ....

.
Noch­mal ein The­ma auf­ge­nom­men das sehr häu­fig in Kom­men­ta­ren (vir­tu­el­le Dis­kus­si­on) und Gesprächs­run­den (rea­le Dis­kus­si­on) zu Pro­ble­men führt:

Vie­le Men­schen kön­nen nicht zwischen

  • einem Argu­ment basiert auf FAKTEN,
  • einer MEINUNG,
  • einem VORURTEIL,
  • einer durch Ein­fluss des SOZIALISATIONSUMFELDes
    beding­te Verhaltensweise, 
  • einer (gene­ti­schen) PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR
  • einer ande­ren Per­son unterscheiden.

.. Per­so­nen erle­ben Unbe­ha­gen (Dis­so­nanz) immer dann, wenn sie mit Argu­men­ten oder Erkennt­nis­sen (Kogni­tio­nen) über einen Teil­be­reich (Aspekt) ihres Ver­hal­tens kon­fron­tiert wer­den, der mit ihrem Selbst­kon­zept (Selbst­ein­schät­zung) / ihren Nor­men (ange­nom­me­nen Regeln und Über­zeu­gun­gen) nicht übereinstimmt .. 

[Quel­le]

Ein wesent­li­cher Fak­tor ist dabei, dass nicht zwi­schen der spre­chen­den / schrei­ben­den Per­son und den dar­ge­leg­ten Argu­men­ten (hof­fent­lich basiert auf Fak­ten) unter­schie­den wird:

Wegen eines unan­ge­neh­men und / oder abzu­leh­nen­den Argu­men­tes wird der Gesprächs­part­ner zum "Feind" erklärt - das bedeu­tet in vie­len Fäl­len völ­li­ge Ableh­nung, wo doch nur eine Facet­te der Per­son und das dar­aus resul­tie­ren­de Unbe­ha­gen (sie­he Zitat oben) aus­lö­send war! 

[Über­ar­bei­te­te Fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung am 06. Nov 2014 um 09:02 h]

bookmark_borderWas uns - jetzt (noch) - und was spätere Generationen wahrscheinlich 'ausmacht' ....

Wie bekannt ist die Welt voll von Vor­ur­tei­len. Nun, nicht 'die Welt' abso­lut, son­dern die Men­schen auf der Welt. Vor­ge­ge­ben sind bei Men­schen nur eini­ge grund­sätz­li­che Bedürf­nis­se, die man so bei allen Tie­ren auf dem Pla­ne­ten fin­det: Nah­rungs­auf­nah­me, Fort­pflan­zung, Selbsterhaltung.

Was dar­über hin­aus geht ist aner­zo­gen und dazu­ge­lernt. Durch die Eltern, die erwei­ter­te Fami­lie, das Wohn­um­feld und die regio­na­len Bedin­gun­gen kom­men all die Erfah­run­gen zustan­de, die letzt­lich die Per­sön­lich­keit eines jeden Men­schen formen.

Wie­so sich mit die­sem The­ma befassen?
Weil es wesent­li­che Unter­schie­de gibt, wie das heu­te pas­siert - im Ver­gleich zu dem, wie es noch vor 50 Jah­ren ablief. Men­schen sind vom Grund­mu­ster her gleich geblie­ben, aber die Per­sön­lich­keits­bil­dung hat enor­men Wan­del durch­ge­macht. Das will ich ein­mal mit einer Gra­fik darstellen:

Obe­re Abbildung
Der Erzie­hungs­pro­zess war frü­her eine wesent­li­che Ein­fluss­nah­me der Eltern (hell­grün), die mit Her­an­wach­sen vom Umfeld­ler­nen und vom Erfah­rungs­ler­nen modi­fi­ziert wur­den. Men­schen wur­den dem­nach durch Eltern, erwei­ter­te Fami­lie und unmit­tel­ba­res sozia­les Umfeld geprägt.

Unte­re Abbildung
Der 'moder­ne' Mensch wächst bereits unter immer umfang­rei­cher und schrei­en­der wer­den­den Fremd­ein­flüs­sen auf. Eltern~ und Fami­li­en­ein­fluss sind stark redu­ziert, weil schon in frü­he­stem Kin­des­al­ter der erdrücken­de Medi­en­ein­fluss die­se vom Umfang her ein­schränkt und so indi­rekt zurück­drängt. Bestes Bei­spiel sind hier die Sechs­jäh­ri­gen, die auf dem Mobil­te­le­fon herumdaddeln!

Die sozia­le Bin­dung wird mit den Jahr­zehn­ten des Ein­flus­ses moder­ner Medi­en auf­ge­löst. Gleich­zei­tig wird die Tie­fe von Infor­ma­ti­on redu­ziert: Vie­le wis­sen immer mehr Ober­fläch­li­ches, spe­zi­el­les Wis­sen geht der Mas­se ver­lo­ren. Anstatt aus rea­len Ein­wir­kun­gen und Vor­komm­nis­sen Erfah­run­gen zu sam­meln wer­den unkri­tisch 'tal­king points' auf­ge­nom­men. Was dazu führt, dass schon Kin­der, und vor allem Jugend­li­che, welt­um­span­nen­den Trends aus­ge­lie­fert sind. Sie haben das kri­ti­sche Den­ken und Hin­ter­fra­gen von Mei­nun­gen - frü­her von Eltern und Umfeld mit­ge­teilt und ein­ge­ord­net - noch nicht gelernt, und gehen so den Ein­flüs­sen von Wer­bung und so genann­ten 'trend­set­tern' (influen­cern) auf den Leim.


Die­se Ent­wick­lung ist oben nicht im Zeit­ver­lauf, son­dern als Gegen­satz dar­ge­stellt. Man muss sie sich jedoch als lang­sam schlei­chen­den Pro­zess vor­stel­len, der im wesent­li­chen dafür ver­ant­wort­lich ist, dass heu­te nicht Fak­ten abge­wo­gen wer­den um zu einer kor­rek­ten Betrach­tung der Welt zu kom­men, son­dern Abzieh­bil­der über­nom­men wer­den, geschaf­fen von einer über­mäch­ti­gen Medi­en­welt, in der Mei­nun­gen als Wahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den.
 

 

bookmark_borderLaschet, Merz,
und der 'wiedererweckte' Herr Röttgen

Bei uns ste­hen ja auch Wah­len an.
Wie in den USA.
Wegen der unde­mo­kra­ti­schen Begleit­erschei­nun­gen dort geht das hier manch­mal unter.
Wie dort ist es eine Wahl zwi­schen den ledig­lich abge­stuf­ten Übeln.

Wenn ich davon aus­ge­he, einer der in der Über­schrift genann­ten Kan­di­da­ten wer­de *Kanz­ler­kan­di­dat* der CDU/CSU, sind es alle­samt irgend­wie geschass­te, ent­las­se­ne, raus­ge­ekel­te Män­ner. Wol­len wir so einen als Kanzler?

Der „Nord Stream 2 war nie im deut­schen Interesse“-Röttgen ist ein von US Inter­es­sen ein­ge­kauf­ter Polit­knecht, der dem­entspre­chend mit unbe­wie­se­nen Ver­schwö­rungs­theo­rien ver­sucht die Ver­bin­dun­gen nach Russ­land madig zu machen und die Pipe­line zu ver­hin­dern - die Grün­de sind all­zu faden­schei­nig. Pas­sier­te es wür­den die USA ihr drecki­ges Frack­ing­gas lie­fern. Wol­len wir das hier­zu­lan­de wirk­lich benut­zen? Und wol­len wir so einen Kapi­ta­li­sten­knecht wie Rött­gen als Kanzler?

Der Herr Laschet ist das Mit­tel­maß in Per­son - zu schlau um sich zu weit aus dem Fen­ster zu hän­gen, zu fad um Men­schen zu begei­stern, zu bür­ger­lich um zukunfts­wei­sene Ideen zu pro­du­zie­ren und zu ver­ses­sen auf 'höhe­re poli­ti­sche Wei­hen' um zu erken­nen, dass er dafür nicht geeig­net ist.
Für einen Lan­des­va­ter bei den nicht beson­ders anspruchs­vol­len Nord­rhein-West­fa­len langt es gera­de noch - aber wol­len wir so einen Men­schen als Kanzler?

Herrn Merz habe ich mal in Ber­lin Tem­pel­hof eine Wei­le beob­ach­ten kön­nen. Sicht­lich genervt zwi­schen all den 'durch­schnitt­li­chen' Men­schen war­ten zu müs­sen, die wie er auf eine ver­zö­ger­te Maschi­ne warteten.
Er reprä­sen­tiert den unter­neh­mer­freund­li­chen, markt- und neo­li­be­ra­len Flü­gel und hat bestimmt die Inter­es­sen derer im Sinn und Fokus, die die schma­le Ober­schicht der 'Wirt­schafts­len­ker' und 'Lei­stungs­klas­se' in unse­rem Land dar­stel­len. So weit abge­ho­ben, die so genann­ten 'klei­nen Leu­te' sind nicht sein Ding. Er bewegt sich in ande­ren Kreisen.
Wäre das etwa der Rich­ti­ge als Kanz­ler für uns?

Wis­sen Sie, was ich mir da schon bes­ser vor­stel­len könnte?
Trotz all der Beden­ken gegen Grü­ne Poli­tik der Vergangenheit?

Einen grü­nen Kanz­ler vom Schla­ge des Herrn Habeck kann ich mir da schon eher vor­stel­len. Wir brau­chen neue Ideen, fri­schen Wind, Zukunfts­vi­sio­nen .... und bit­te kei­ne Minister/in vom Schla­ge Trit­tin, Kret­sch­mann, Hof­rei­ter, Göring-Eckardt.

Oder ganz etwas Ausgefallenes:
Wie wäre es mit Frau Baer­bock,
mit 97,1 Pro­zent der Stim­men wiedergewählt,
bestes Ergeb­nis der Parteigeschichte,
als neue Kanzlerin?

Jun­ge Frau­en an der Spit­ze - das funk­tio­niert in Island, Däne­mark, Finn­land und Neuseeland.
War­um nicht auch bei uns?