bookmark_borderAus der Serie "Opa erzählt vom Krieg":
Saisonware

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Die mei­sten Geschäf­te sind mitt­ler­wei­le dazu über­ge­gan­gen bestimm­te Beklei­dungs­pro­duk­te nur noch sai­so­nal anzu­bie­ten. Das ist kei­ne beson­ders intel­li­gen­te Sache. Genau­so ver­hält es sich mit den vor­han­de­nen Grö­ßen: Eini­ge Pro­duk­te wer­den nur in klei­ner & besten­falls mitt­le­rer Grö­ße ange­bo­ten. Wer, wie ich, Hosen mit Bund­wei­ten über 40 und Hem­den ab XXL kau­fen möch­te bekommt nichts "modi­sches", son­dern besten­falls alt­backe­ne Ein­heits­far­ben und tri­ste Muster.

Doch zurück zu den sai­so­na­len Sortimenten:
Jetzt ist der Som­mer bald end­gül­tig vor­bei und die Herbst­wa­re ist noch immer nicht 'am Lager' - gleich­zei­tig ist dies aber die Jah­res­zeit in der die Mas­se der Rent­ner sich nach Süden, zum Über­win­tern, auf den Weg macht. Wer jetzt nach Süden fährt kehrt nicht vor April/Mai näch­sten Jah­res zurück. 

Die Zah­len der Über­win­te­rer stei­gen seit Jah­ren an. Wer aber im Aus­land über­win­tert fällt hier­zu­lan­de als "Kun­de" aus, es sei denn, das was dem Kauf­wunsch ent­spricht, ist schon vor­her im Ange­bot. Da es im euro­päi­schen Süden weni­ger kalt ist braucht die­se Kun­den­grup­pe die soge­nann­te "Über­gangs­klei­dung" - und für den süd­li­chen 'Win­ter', der mehr unse­rem frü­hen Herbst ähnelt, soge­nann­te "Herbst­gar­de­ro­be".

Da wäre es doch sinn­voll, wenn die Beklei­dungs­an­bie­ter schon vor der Abrei­se der Über­win­te­rer ein ent­spre­chen­des Ange­bot vor­rä­tig hät­ten - dazu noch in ande­ren Far­ben als beige und grau oder schwarz, denn das ist nicht mehr dem Geschmack der älte­ren Gene­ra­ti­on von heu­te angemessen.

Mehr als ein­mal bekam ich bei mei­nen Ver­su­chen mei­ne Gar­de­ro­be zu ergän­zen zu hören: "Das kommt erst in zwei bis drei Wochen" oder "In ihrer Grö­ße haben wir das nicht" oder "Das wird nur für die 'Jun­ge Mode-Kol­lek­ti­on' so gefer­tigt".

Ich will nur mal auf­schrei­ben was ich gern gekauft hät­te - und nicht gefun­den habe. Trotz inten­si­ver Suche.
- zwei Rol­lis, Baum­wol­le, in bor­deaux und grün;
- zwei lan­ge Car­go-Jeans in blau und braun, aber kein "Stretch";
- zwei lang­är­me­li­ge Hem­den, Karo­mu­ster, Button-down-Kragen;
- eine leich­te Herbst­jacke gegen Regen, ungefüttert;
Und jetzt, lie­be Leser, rech­nen sie das mal hoch auf meh­re­re hun­dert­tau­send über­win­tern­de Rentner!

Tja, da ist nun die Bereit­schaft da die Wirt­schaft anzu­kur­beln - aber kein Ange­bot vor­han­den. Ich wer­de wohl in Spa­ni­en kau­fen müs­sen. Aller­dings ist wegen der dort durch­schnitt­lich klei­ne­ren und dün­ne­ren Män­ner­welt das Pro­blem nicht gerin­ger .... was bei uns als XL ange­bo­ten wird ist dort als XXL gela­belt, und XXXL bedeu­tet unser XXL - ist aber häu­fig nur in ein oder zwei Stücken vor­han­den. Wenn überhaupt.

Letzt­end­lich wer­de ich wohl auf Kata­log­an­bie­ter wie "Land­send"¹ oder "JCPen­ny" oder "ama­zon" zurück­grei­fen müs­sen und ich höre schon das Stöh­nen der Ein­zel­händ­ler der Ver­sand­han­del neh­me ihnen Kun­den weg .... 

Ja wie denn sonst, lie­be Ein­zel­händ­ler, wenn ihr nicht fle­xi­bel genug seid auf eine seit Jah­ren bekann­te und stei­gen­de NACHFRAGE zu reagieren? 

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 23. Sep 2014 um 15:33h

 
¹ gestri­chen, weil dort nur noch bis Grö­ße XXL ver­kauft wird.

bookmark_borderEs besteht ein Zusammenhang ....

Es besteht ein Zusam­men­hang zwi­schen Bil­dung und Aber­glau­be. Das ist - soweit ich weiß - unbe­strit­ten. Wer über weni­ger natur­wis­sen­schaft­li­che Kennt­nis­se ver­fügt ist dem­nach leich­ter geneigt Natur­phä­no­me­ne als "von Gei­stern ver­ur­sacht" und eige­ne Phan­ta­sien als "medi­ta­ti­ve Erkennt­nis­se" wahr­zu­neh­men. Die Anthro­po­so­phie 'ver­führt' ein­fa­che Gemü­ter leich­ter als klar den­ken­de Menschen. 

Um es auf den Punkt zu bringen: 
Ich hal­te der­glei­chen Spin­ne­rei für eine psy­chi­sche Stö­rung!
Wer - außer einer gei­stig gestör­ten Per­son - glaubt an sol­che 'über­sinn­li­chen Wesen'?
Hier kommt wie­der Rudolf Stei­ner ins Spiel - Stich­wort: "Wal­dorf­schu­len". Ich bin mir sicher, dass vie­le Eltern, die ihre Kin­der dort unter­rich­ten las­sen, nicht wis­sen auf wel­chem absur­den Fun­da­ment die soge­nann­te "Wal­dorf-Päd­ago­gik" steht.

Doch nun zum Text den ich hier - als abschrecken­des Bei­spiel - vor­stel­len will. Manch­mal läßt sich schon an der Art der sprach­li­chen Dar­stel­lung fest­stel­len, daß hier Unwis­sen­heit - um nicht zu sagen 'Dumm­heit' - am Werk ist ....

Dazu dies Bei­spiel, das offen­bar ein Pla­gi­at aus einer Schrift mit dem Titel "Hauch­dünn: 20 Essays über die Wand zwi­schen sinn­li­cher und über­sinn­li­cher Welt von Jostein Sæther" ist, wobei der Text gram­ma­ti­ka­lisch ver­än­dert wur­de - zum Schlech­te­ren! Auch der Bezug auf Stei­ner ist ent­fernt wor­den, denn dann hät­te man die Fäl­schung / das Pla­gi­at schnell ent­lar­ven können.
[Unver­än­dert zitiert, Her­vor­he­bung (fett) & Nume­rie­rung von mir; Ori­gi­nal­text als → Abbil­dung]:

  1. 1. " .. Wenn ich medi­ta­tiv die Situa­ti­on erreicht habe, im rei­nen Geist zu ver­wei­len, und in einer Begeg­nung mit einem ande­ren Wesen mich befin­de, wie erken­ne ich, dass die­ses Wesen mir wohl­ge­sinnt ist?
     
    Völ­lig unnö­ti­ge Schach­te­lung und Ver­dre­hung des Sat­zes, der hät­te lau­ten kön­nen "Wenn ich im 'rei­nen Geist' ver­wei­le, wie erken­ne ich dann ob ein Wesen, dem ich begeg­ne, mir wohl­ge­son­nen ist?" 
     
  2. 2. Wie unter­schei­de ich zwi­schen Wesen und Wesen?
     
    Wie unter­schei­de ich zwi­schen ver­schie­de­nen Wesen? - das war ja wohl gemeint ....
     
  3. 3. Wie erscheint Luzi­fer, wie erscheint Ahri­man in mei­nem höhe­ren Bewusst­sein?
     
    "Luzi­fer" und "Ahri­man" - tja, da geht es los mit dem Aber­glau­be .... außer­dem müß­te der Satz lau­ten: Wie erschei­nen Luzi­fer und Ahri­man in mei­nem höhe­ren Bewußtsein?
     
  4. 4. Es besteht bei­spiels­wei­se die Situa­ti­on nach einer kar­mi­schen Erkennt­nis über mich selbst, die meh­re­re Sequen­zen aus einer frü­he­ren Inkar­na­ti­on in Ägyp­ten ima­gi­na­tiv zeig­te, aber auch eini­ge Rät­sel hin­ter­ließ, sodass ich einen grö­ße­ren Zusam­men­hang ver­fol­gen will, die den Bezug zur Gegen­wart erhel­len könn­te.
     
    Hä? Eine 'frü­he­re Inkar­na­ti­on' hat­te also 'Erkennt­nis­se' gelie­fert und Rät­sel hin­ter­las­sen - und das soll irgend­wie Bezug zur Gegen­wart haben .... so wirr der Satz auf­ge­baut ist, so wirr ist die gram­ma­ti­ka­li­sche Ver­ar­bei­tung. 'sodass ich den grö­ße­ren Zusam­men­hang ver­fol­gen will' steht irgend­wie iso­liert da, paßt nicht zum Rest des Satzes. 
     
  5. 5. Zunächst las­sen sich kei­ne wei­te­ren Ima­gi­na­tio­nen erbil­den.
     
    Den Zustand "Ima­gi­na­tio­nen" zu haben, nennt man "Ver­lust des Rea­li­täts­be­wußt­seins" - man sieht und hört etwas, was tat­säch­lich nicht vor­han­den ist .... 'erbil­den' - so ein Quatsch: Die Vor­sil­be 'er-' soll wohl 'schmückend' sein - es klingt aber nur geschraubt. Das Wort gibt es nicht.
     
  6. 6. Ich gera­te statt­des­sen in einen beun­ru­hi­gen­den inne­ren Dun­kel, der mich qua­si emp­fiehlt, die Medi­ta­ti­on zu been­den.
     
    Oh, oh! Da schlägt die Gram­ma­tik hef­ti­ge Pur­zel­bäu­me .... Ange­mes­se­ner wäre wohl:
    "Ich gera­te statt­des­sen in ein beun­ru­hi­gen­des, inne­res Dun­kel, das mir emp­fiehlt die Medi­ta­ti­on zu beenden"
     
  7. 7. Was liegt dabei vor?
     
  8. 8. Ist es ein Aus­druck der soge­nann­ten Hüter der Schwel­le, der mich vor der har­ten Erkennt­nis des Kar­mas beschützt?
     
  9. Sind es nun meh­re­re 'Hüter' oder ist es ein 'Hüter'?
    Oha! 'Die har­te Erkennt­nis des Kar­mas' - das muß 'was ganz Schlim­mes sein!
     

  10. 9. Mich anbie­tet, mei­ne Fra­gen zu über­den­ken, sie von aller Ego­is­mus zu befrei­en .. "
  11. [Zitat Ende]
     
    Hier bie­tet sich der Satz an: 
     
    "Mir und mich ver­wech­sel ich nich' das kommt bei mich nich' vor!"
    Der Pla­gia­tor hat den vor­lie­gen­den Text durch meh­re­re Feh­ler im Aus­druck / in der Gram­ma­tik sinn­ent­stellt, schein­bar weil er dach­te, man kön­ne so sei­ne Fäl­schung nicht erkennen. 

Stel­len Sie sich vor: Es gibt Men­schen, die auf der­glei­chen Gefa­sel her­ein­fal­len und die­sen Betrü­gern abneh­men, dass sie mit irgend­wel­chen Gei­stern in Ver­bin­dung ste­hen. Dann zah­len sie viel Geld um zu erfah­ren, was Ver­stor­be­ne ihnen aus dem Jen­seits (!) noch unbe­dingt zu sagen haben. Der fau­le Zau­ber ist erst zu Ende, wenn das 'Opfer' kei­nen baren Hel­ler mehr besitzt - dann ver­stum­men die Geister .... 


Redi­gier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung am: 17. Jul 2009 um 20:01h

bookmark_borderWarnung aus der Zukunft für unsere Gegenwart?
Eine nicht 'bierernst' gemeinte Erörterung

War Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Betrach­tet man die Ent­wick­lung rund um die Welt - weg von Huma­ni­tät und sozia­lem Den­ken, hin zu Men­schen­ver­ach­tung und rechts­ra­di­ka­lem Ras­sis­mus - so gibt es vie­le Bei­spie­le für Fehl­ent­wick­lun­gen deren Fol­gen unse­re Nach­kom­men dau­er­haft beein­träch­ti­gen wer­den. Das gilt für den exzes­si­ven Res­sour­cen­ver­brauch eben­so wie für die viel­fäl­ti­ge Ver­schmut­zung und Ver­seu­chung der Umwelt von der wir Alle leben¹. carbon-cycle
Vie­len Men­schen scheint der Kreis­lauf der atem­ba­ren Gase und des Was­sers auf unse­rem Pla­ne­ten, und unse­re Abhän­gig­keit von Pflan­zen und Tie­ren für deren Sta­bi­li­tät nicht bewußt zu sein. 

Über Jahr­tau­sen­de haben die Glau­bens­ge­mein­schaf­ten den Men­schen gesagt "Macht euch die Erde unter­tan" - und damit der Zer­stö­rung ihr OK gegeben.

Im gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Bereich unse­res Lebens meh­ren sich die Zei­chen des Ver­falls: Fami­li­en bre­chen aus­ein­an­der oder wer­den gar nicht erst gegrün­det, man rennt dem mate­ri­el­len Besitz nach und ver­gißt dabei, dass es nur ein Leben zu leben gibt und man kein Leben 2.0 haben wird um alles anders, mög­li­cher­wei­se bes­ser zu machen.

Da kommt für mich Geor­ge Orwell mit sei­nem Werk "1984" ins Spiel.

Aus den Sci-Fi Sto­ries in den Medi­en ken­nen wir den ewi­gen Kampf um den Erhalt von Impe­ri­en, sei es mit sanf­ten oder dra­sti­schen Mit­teln. Orwell hat eine Dik­ta­tur von "Big Brot­her" in "1984" beschrie­ben - und wenn man genau hin­sieht ent­deckt man unend­lich vie­le Par­al­le­len dazu in unse­rer Zeit.

War Geor­ge Orwell also ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Ist er gekom­men um uns zu war­nen indem er in sei­nem Buch die Ver­hält­nis­se beschrieb auf die wir zusteu­ern? Ist des­we­gen in "1984" mit Ana­lo­gien gear­bei­tet wor­den, die uns 'bekannt' vor­kom­men sol­len, um uns dazu zu brin­gen vom der­zei­ti­gen Pfad in den Unter­gang abzu­ge­hen, und uns zu besin­nen bevor es zu spät ist?

Orwell hat bestimmt in guter Absicht geschrie­ben. Er unter­schätz­te wohl die Träg­heit der Mas­sen, die über­wie­gend in sei­nem Buch ledig­lich eine wei­te­re span­nen­de, alter­na­ti­ve Zukunfts­vi­si­on sehen, und die War­nung, die dar­in ver­steckt ist, igno­rie­ren. Die anvi­sier­te Ziel­grup­pe gleich nach Erschei­nen [Eng­li­sche Erst­aus­ga­be 08.Juni 1949; Deut­sche Erst­aus­ga­be 1950] war noch von Krieg und Völ­ker­mord gezeich­net. Zu jener Zeit hat­ten die Men­schen Bes­se­res zu tun als Bücher zu lesen - es gab wenig zu essen und das zu beschaf­fen war zeitaufwendig.

Hät­te da ein Bot­schaf­ter aus der Zukunft nicht ein bes­se­res Zeit­fen­ster gewählt? Man könn­te ein­wen­den: Viel­leicht steht es nicht in der Macht derer die in der fer­nen Zukunft leben das so genau zu bestim­men? Min­de­stens hat das Buch spä­ter, als für die Grund­be­dürf­nis­se gesorgt war, doch noch eine gro­ße Ver­brei­tung gefun­den. Immer­hin wer­den, wenn man heu­te von über­mä­ßi­ger staat­li­cher Über­wa­chung spricht, oft "1984" oder "Orwell'sche Ver­hält­nis­se" als Kür­zel für sol­che Zustän­de benutzt. Vie­le ken­nen also den Autor und den Titel - bedau­er­lich nur, dass sie den Inhalt nicht so gut ken­nen, und wenn doch, ihn nicht zum Anlaß neh­men den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen die Fra­gen zu stel­len, die sich dar­aus herleiten.

War­um geben sich die Bot­schaf­ter aus der Zukunft - von denen Orwell einer hät­te sein kön­nen - nicht ein­fach zu erken­nen und sto­ßen die nöti­gen Ver­än­de­run­gen an um eine "bes­se­re Zukunft" sicher zu stel­len? Dar­an ist die Ober­ste Direk­ti­ve schuld [Zitat]:

".. ein Aus­druck des Prin­zips der Nicht­ein­mi­schung, vor allem, aber nicht aus­schließ­lich, gegen­über Prä­warp²-Zivi­li­sa­tio­nen, wes­halb sie deskrip­tiv auch Nicht­ein­mi­schungs­di­rek­ti­ve genannt wird .."

Wir wis­sen aus den Sci-Fi-Seri­en und -Fil­men, dass es den War­nern aus der Zukunft ver­wehrt ist direk­ten Ein­fluß auf das aktu­el­le Gesche­hen einer ver­gan­ge­nen Kul­tur zu nehmen.
Die­se Grund­re­gel³ wird auch in ande­ren Sci-Fi-Wer­ken und -Fil­men immer wie­der zum Gegen­stand gemacht, den­ken wir nur an die Ter­mi­na­tor-Rei­he, in der die Risi­ken eines Zeit-Para­do­xons durch die Rei­se von der Zukunft in die Ver­gan­gen­heit oder von dort in die Zukunft the­ma­ti­siert sind.


Wenn also Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft war, der uns durch die Schöp­fung des Buches "1984" indi­rekt war­nen woll­te, wäre es dann nicht an der Zeit Maß­nah­men zu ergrei­fen die­ses Schick­sal von uns abzu­wen­den?

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¹
Abbil­dung Karbon­kreis­lauf | Gemeinfrei
File: Car­bon cycle-cute diagram-german.png; Erstellt: 20. Mai 2011

²
Prä­warp-Zivi­li­sa­tio­nen sind sol­che, die noch nicht schnel­ler als Licht­ge­schwin­dig­keit rei­sen können.

³ Zitat
Die „Ober­ste Direk­ti­ve“ ist der wich­tig­ste poli­ti­sche Grund­satz der Föde­ra­ti­on. Sie ent­hält ein ver­bind­li­ches Nicht­ein­mi­schungs­prin­zip in die inter­nen Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Zivi­li­sa­tio­nen, ganz beson­ders, solan­ge die­se noch kei­ne Warp-Tech­no­lo­gie ent­wickelt haben. Sol­che „Prä-Warp-Zivi­li­sa­tio­nen“ genie­ßen den beson­de­ren Schutz ihrer kul­tu­rel­len und gei­sti­gen Ent­wick­lung vor Ein­flüs­sen aus höher ent­wickel­ten Zivi­li­sa­tio­nen. Die ober­ste Direk­ti­ve schließt ein prin­zi­pi­el­les Ver­bot aller Maß­nah­men ein, die geeig­net sein könn­ten, die natür­li­che Ent­wick­lung einer Prä-Warp-Zivi­li­sa­ti­on zu ver­än­dern, selbst wenn dies unter den besten Absich­ten oder unbe­merkt geschä­he. Erlaubt sind ledig­lich getarn­te anthro­po­lo­gi­sche Beob­ach­tungs­expe­di­tio­nen mit dem Ziel der Erfor­schung nicht raum­fah­ren­der Zivi­li­sa­tio­nen unter Beach­tung der Nicht­ein­mi­schung.

Sie­he hier­zu auch: https://www.ifex.org/europe_central_asia/2018/07/04/censorship-machine-lgbt-poland

 

bookmark_borderSo lange es noch geht ....
*update* [27.06.2018]



 
Bil­der wie die­ses hier wer­den zukünf­tig mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit nicht mehr recht­mä­ßig sein, denn das EU-Par­la­ment stimm­te am 20. Juni 2018 für eine Urhe­ber­rechts­re­form [Arti­kel 13]. Was das bedeu­tet ist an meh­re­ren Stel­len nach­zu­le­sen [Quel­le 1; Quel­le 2]

Durch soge­nann­te 'upload'-Filter sol­len Bil­der und Tex­te nur noch kosten­pflich­tig genutzt wer­den dür­fen - in die­sem Fall wür­de also gesperrt wer­den, weil Bil­der wie dies unter Urhe­ber­recht fallen.

Upload­fil­ter und Lei­stungs­schutz­recht sind das "Erbe" des Schwät­zers aus Schwa­ben, Oet­tin­ger, der vor­über­ge­hend für Inter­net & neue Medi­en [Kom­mis­sar für die Digi­ta­le Gesell­schaft und Wirt­schaft] zustän­dig war. Gera­de er, der am wenig­sten ver­siert für die­se Auf­ga­be war und vom Inter­net schon erst recht kei­ne Ahnung hat. 

Da zeigt sich wie­der das bekann­te Muster:
Was in Deutsch­land nicht oder nur schwer durch­setz­bar ist, was von allen Fach­leu­ten als Unsinn bezeich­net wird, was zudem mehr Scha­den als Nut­zen bringt, das wird auf die EU-Ebe­ne gescho­ben und dann dort mit­tels der kon­ser­va­ti­ven Mehr­heit durch die Hin­ter­tü­re bei uns wirksam.

Als EU-Kom­mis­sar für Haus­halt und Per­so­nal treibt Gün­ther Oet­tin­ger wei­ter sein Unwe­sen in Brüs­sel - er, der Chi­ne­sen als „Schlitz­oh­ren und Schlitz­au­gen“ bezeich­ne­te, die schwar­ze Schuh­creme im Haar trü­gen, .. von einer dro­hen­den Ein­füh­rung der „Pflicht-Homo­ehe“ sprach und die Frau­en­quo­te, die Müt­ter­ren­te, die Min­dest­ren­te, die Ren­te mit 63 und das Betreu­ungs­geld kri­ti­sier­te. [Zitat]

Der Beste der Besten der Besten, wie leicht erkenn­bar ist ...!

{Sie­he hier­zu auch: https://www.re-actio.com/wordpress/?page_id=78060}

*update* [27.06.2018]
Auch sowas dürf­te man nicht mehr:


Bild: screen­shot von twitter

 

bookmark_borderAußer Spesen nix gewesen ..?!

Da war doch kürz­lich der Herr Zucker­berg bei der EU. Zu einer noch 'hoch­not­pein­li­che­ren Befra­gung' als er sie zuvor im US-Kon­greß zu absol­vie­ren hat­te. Er setz­te durch, dass er auf die Fra­gen am Ende zusam­men ant­wor­ten durf­te - und kürz­te dann die (sei­ne) Ant­wort­zeit lt. Pres­se­be­richt auf 20 min. ab. Sehr bedau­er­lich, denn so wur­den eini­ge der Fra­gen nicht beant­wor­tet .... und der Befrag­te ver­si­cher­te, alle Ant­wor­ten schrift­lich nachzureichen.

texas/JG
[Zitat aus dem Blog von Herrn 'bloed­bab­b­ler'; Link in der Sei­ten­lei­ste] 'mou­se over' ver­grö­ßert; "click!" auf das Bild öff­net ein neu­es Fen­ster.
 

Da hat der Herr bloed­bab­b­ler ganz zu Recht den Fin­ger in die Wun­de gelegt. Es ist ein Ärger­nis, dass seit Jah­ren vie­le öffent­li­che Insti­tu­tio­nen zwar den Daten­miß­brauch von 'face­book' bekla­gen, ande­re­seits aber dort eine Prä­senz unter­hal­ten und ihre Kun­den dort­hin schicken.

Ent­we­der man meint es ernst mit der Gei­sse­lung die­ser Machen­schaf­ten und boy­kot­tiert das Unter­neh­men so lan­ge bis es sich an die Stan­dards der Euro­pä­er anpaßt - oder man nimmt den Daten­miß­brauch hin. Eine von bei­den Alter­na­ti­ven geht nur, es gibt kei­nen Mit­tel­weg oder Kompromiß.

Schau­en wir uns die Fol­gen der Ent­hül­lun­gen von Snow­den an so wird klar:
Was zuvor ille­gal war wur­de klamm­heim­lich lega­li­siert, die Frau Kanz­le­rin mach­te was sie immer macht, sie sitzt Pro­ble­me aus. Die Poli­tik ver­sagt auf gan­zer Linie. Über die Grün­de kann man nur spe­ku­lie­ren. Aller­dings ist wohl eine Tat­sa­che mit bestim­mend, und zwar die Unfä­hig­keit vie­ler Par­la­men­ta­ri­er mit der rasan­ten Ent­wick­lung der elek­tro­ni­schen Welt der Daten­ver­ar­bei­tung mitzuhalten. 

So wer­den wir hier wie­der ein­mal erle­ben wie ein mul­ti­na­tio­na­ler Kon­zern auf Gesetz­ge­bung und Rech­te der Nut­zer pfeift und tut was er will.

Und was tun die Bür­ger der EU?
Sie wäh­len genau wie­der jene Poli­ti­ker die ihnen das ein­ge­brockt haben.

bookmark_borderEin politisches 'Statement'?
Nein, nein, nie und nimmer ....

Wenn es zum "Schwu­re" kommt erkennt man die wah­re Haltung:

Quel­le Bild­zi­tat: http://www.tagesschau.de/inland/oezil-guendogan-steinmeier-101.html

"Respekt" für einen dik­ta­to­risch agie­ren­den Staats­chef der die Oppo­si­ti­on ins Gefäng­nis wirft und die Pres­se mund­tot macht? Instinkt­lo­sig­keit ist hier noch eine mil­de Beur­tei­lung des­sen, wes­sen sich die­se Fuß­bal­ler schul­dig gemacht haben.

bookmark_borderDas ist 'mal eine gute Idee ....

   Wie meist in sol­chen Fäl­len stieß ich gestern eher zufäl­lig auf das Ange­bot eines Ber­li­ner "start-up"-Unternehmens das nicht nur einen Ver­gleich der Strom­ta­ri­fe anbie­tet, sowas gibt es ja wie Sand am Meer, son­dern zusätz­lich noch die Qua­li­tät des Lie­fer­un­ter­neh­mens und die Kun­den­zu­frie­den­heit in die Bewer­tung einbezieht. 

["click!"] fvjol

Dar­aus - und ver­si­che­rungs­mä­ßig abge­deckt - macht "Switch­up" nach Anga­be von ganz weni­gen eige­nen Daten einen Vor­schlag für einen Wech­sel. Der wird dann auch noch stän­dig optimiert.

In mei­nem Fall waren die drei Alter­na­tiv­an­ge­bo­te zwi­schen 230,- und 180,- € / Jahr preis­wer­ter als bei dem jet­zi­gen Anbie­ter. Das ist schon ein beacht­li­cher Betrag, der etwa 20% auf die Jah­res­sum­me für einen 2-Per­so­nen-Haus­halt ausmacht.
Das dau­er­te kei­ne 12 Stun­den von Nach­fra­ge bis Ange­bot - schnel­ler geht es wohl kaum.

Ein sicher als "sozi­al" zu bezeich­nen­des Ange­bot, das zudem für den Strom­ab­neh­mer völ­lig kosten­frei ist. Es sticht wohl­tu­end aus dem damp­fen­den Sumpf der "Start-ups" her­aus, die oft nur ihren eige­nen Vor­teil im Auge haben .... 

bookmark_borderVerdammt stolz - zu Recht ...?

Heu­te im News­let­ter von "cor­rec­tiv" ist fol­gen­des zu lesen:

Bei der Dis­kus­si­on und Abstim­mung über die Regie­rungs­be­tei­li­gung haben die SPD-Genos­sen und Genos­sin­nen gezeigt, dass es die Demo­kra­ten in unse­rem Land gibt. Und dar­auf kann jeder von ihnen ver­dammt stolz sein.

Schön wär's wenn es wahr wäre ...!

Doch bedau­er­li­cher­wei­se stimmt die Aus­sa­ge nicht.
Min­de­stens nicht im Kern.
Es ging ledig­lich dar­um Ja oder Nein zur Koali­ti­on zu sagen.

Die SPD-Mit­glie­der hat­ten eine Wahl zwi­schen zwei Übeln. Sie stan­den mit dem Rücken an der Wand, zwi­schen Skyl­la und Cha­ryb­dis weil sie nur das Ergeb­nis, nicht über die Inhal­te abstim­men konnten.

Das als Tri­umph der Demo­kra­ten zu benennen
ist eine Umkehr der Wahrheit.

Par­tei­en wer­den von klei­nen Zir­keln geführt. Die sind aus den regio­na­len Zir­keln her­vor­ge­gan­gen. Wie dort die Kan­di­da­ten 'gekürt' wer­den folgt einem bewähr­ten Muster der "Mei­nungs­bil­dung" wie sie in Grup­pen­ver­an­stal­tun­gen benutzt werden:

Vor­schlä­ge wer­den gesam­melt, Alles wird auf­ge­schrie­ben, dann wird 'prio­ri­siert', das bedeu­tet, es wer­den davon die The­men wei­ter ver­folgt, die eine Mehr­heit der Stim­men bekommen.

Das hat zwei wesent­li­che Feh­ler, oder beinhal­tet Manipulationsmöglichkeiten:

Der erste Feh­ler ist, dass es den Mode­ra­to­ren mög­lich ist The­men zu steu­ern, indem sie ent­we­der Vor­schlä­ge selbst ein­brin­gen oder sol­che The­men an bevor­zug­te Stel­le brin­gen die in ihr Kon­zept 'pas­sen'.
Neh­men wir an es sei­en 12 Punk­te genannt wor­den, dann wer­den aller­dings nur 5 The­men wei­ter ver­folgt, im Ergeb­nis fal­len dem­nach mehr als die Hälf­te der von der Basis gewünsch­ten Dis­kus­si­ons­punk­te weg.
Begrün­det wird das dann als not­wen­di­ge Straf­fung und Kon­zen­tra­ti­on auf das Wesentliche.

Das pas­siert eben­so auf den fol­gen­den Ebe­nen - und das Ergeb­nis ist nicht mehr demo­kra­ti­sche Teil­ha­be son­dern von oben gesteu­er­te Manipulation.

So geht es auch im Geran­gel um Personen.
Was her­aus­kommt ist Mit­tel­maß, jede/ -r extre­me (von die­sem Mit­tel­maß) abwei­chen­de Dis­kus­si­on­ge­dan­ke oder Kan­di­dat / -in wird mit dem Hin­weis auf die Not­wen­dig­keit einer Beschrän­kung des The­men­spek­trums abgeschmettert.

239.000 Mit­glie­der von 463.722 stimm­be­rech­tig­ten Mit­glie­dern* bestim­men also über eine neue Regie­rung. Von ca. 82 Mil­lio­nen Bür­gern, von denen wie­der­um rund 61,5 Mil­lio­nen wahl­be­rech­tigt sind. Da sind die abstim­mungs­be­rech­tig­ten SPD-Mit­glie­der so in etwa 0,38% der Bevöl­ke­rung. Das allei­ne - ganz abge­se­hen von den son­sti­gen hier dis­ku­tier­ten Punk­ten - ist schon ein wesent­li­cher Aspekt der die Aus­sa­ge der Kanz­le­rin " .. Ich gra­tu­lie­re der @spdde zu die­sem kla­ren Ergeb­nis und freue mich auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit zum Woh­le unse­res Lan­des .. " gro­tesk erschei­nen läßt. 

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Abge­ge­be­ne Stim­men: 378.437,
davon wirk­sam abge­ge­be­ne Stim­men: 363.494.
Mit Ja stimm­ten 239.604 Mit­glie­der (66,02 Prozent),
mit Nein 123.329 Mitglieder.
Die Betei­li­gung lag bei rund 78 Prozent.

 

bookmark_borderWider das "Vergessen"

" .. ein bekann­ter Poli­ti­ker, der im Hin­ter­zim­mer von einem Waf­fen­lob­by­isten eine 100.000 DM-Bar­spen­de ent­ge­gen­nimmt, die spä­ter spur­los verschwindet.

Was sich wie ein Agen­ten­kri­mi¹ liest, wur­de in den 90er Jah­ren mit der CDU-Spen­den­af­fä­re² bit­te­re poli­ti­sche Realität.

Der besag­te Poli­ti­ker heißt Wolf­gang Schäub­le und wird an die­sem Diens­tag neu­er Bun­des­tags­prä­si­dent. Schäub­le wird dann aus­ge­rech­net für die Kon­trol­le der Par­tei­fi­nan­zen zustän­dig sein und frag­wür­di­ge Par­tei­spen­den prüfen .. "

[Quel­le:abge­ord­ne­ten­watch
/ Rund­mail v. 22.10.2017]

"Wer nichts zu ver­ber­gen hat hat auch nichts zu befürch­ten!" - so heißt es doch immer. Soll­te das wirk­lich zutref­fen, so wun­dert sich augen­rei­bend der Staats­bür­ger, war­um hat dann die CDU unter H. Kohl sei­ner­zeit gemau­ert und sich mit allen Kräf­ten gewehrt die Spen­den­af­fä­re auf­klä­ren zu lassen?

Über die Rol­le Schäubles grü­belt der 'durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger' schon des­we­gen, weil er aus der gan­zen Affä­re wie ein Phö­nix aus der Asche wie­der in höch­ste Staats­äm­ter gekom­men ist (und nun wie­der kommt). Ist es nur das beharr­li­che Schwei­gen zu der frü­he­ren Sache, der stück­wei­se zuge­ge­be­ne Sach­ver­halt immer dann wenn die Beweis­la­ge es schon erge­ben hat­te oder gar ein Wis­sen, das ande­ren amtie­ren­den Poli­ti­kern einen nicht wie­der gut zu machen­den Image­scha­den zufü­gen könn­te bzw. die Par­tei abstür­zen ließe?

Was frü­her ging wird heu­te noch gern so gemacht - Spen­den wer­den gestückelt und so wird die Ver­öf­fent­li­chung ver­zö­gert .... oft gera­de so lan­ge, bis die Öffent­lich­keit ander­wei­tig 'abge­lenkt' ist und der Vor­gang so unter­halb des Radars bleibt.

Was übrig bleibt ist ein unge­klär­ter Par­tei­spen­den­skan­dal, des­sen Haupt­ak­teur nun in jenes Amt kom­men wird das sol­cher­lei Machen­schaf­ten ver­hin­dern soll.


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¹ WIKIPEDIA:
" .. Es gebe hun­der­te von [Sta­si-]Pro­to­kol­len, die dem Unter­su­chungs­aus­schuss über­ge­ben wer­den könn­ten. Die­ser wer­te­te die Abhör­pro­to­kol­le mit Ver­weis auf den Schutz des gespro­che­nen Worts im Grund­ge­setz, auf die Ille­ga­li­tät der Abhör­ak­tio­nen sowie aus poli­tisch-mora­li­schen Grün­den nicht aus .. Das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um mach­te im April 2000 publik, dass Sta­si-Abhör­pro­to­kol­le west­deut­scher Poli­ti­ker, die sich in Bun­des­be­sitz befan­den, nach einem Beschluss der Regie­rung Kohl kurz vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung ver­nich­tet wurden .. "

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² WIKIPEDIA:
" .. Mit­te Febru­ar 2000 ver­häng­te Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Thier­se gemäß dem Par­tei­en­gesetz gegen die CDU wegen fal­scher Rechen­schafts­be­rich­te eine Geld­bu­ße von 41,3 Mil­lio­nen DM. Die CDU ließ die­se Ent­schei­dung gericht­lich über­prü­fen, unter­lag jedoch in letz­ter Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht. .. "

 

bookmark_borderSo muß es gemacht werden ...!

Island war in den letz­ten Jah­ren schon oft Vor­rei­ter einer ver­nunft­ba­sier­ten Zukunfts­ent­wick­lung - gut so, und ich wünsch­te mir, in unse­rem Land fän­den sich eben­so muti­ge wie auf­ge­klär­te Poli­ti­ker die gegen Hokus­po­kus, Igno­ranz und reli­giö­se Ein­fluß­nah­me vorgingen.

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  Quel­le des Bildzitates


 
Über­set­zung
Wir Islän­der schät­zen unse­re Ver­bun­den­heit mit den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka. Es ist eine gro­ße Nati­on mit einer Geschich­te, auf die das Land stolz sein soll­te. Zur Zeit aller­dings schei­nen sie die Medi­zin - wel­che auch immer das ist, die ihnen der Arzt ver­schrie­ben hat - ver­ges­sen zu haben ein­zu­neh­men. Island möch­te einem Freund in Not zur Sei­te ste­hen. In die­sem Sin­ne schicken wir Leh­rer dort­hin, die in länd­li­chen Gemein­den, infi­ziert mit Igno­ranz und Aber­glau­be, auf­klä­ren und unter­stüt­zen sol­len. Was wir kei­nes­falls dul­den wer­den ist eine Inva­si­on der Art von Igno­ranz und Aber­glau­be wie sie von den Tele-Evan­ge­li­sten pro­pa­giert wird.

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Nicht ver­ges­sen: .... nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

bookmark_borderWem nützt BREXIT ...?

brexit

Link

Die fünft­größ­te Wirt­schafts­na­ti­on, der min­de­stens zweit­wich­tig­ste euro­päi­sche Ban­ken­platz, das war es, was die Begehr­lich­keit der US-Mil­li­ar­dä­re schon lan­ge geweckt hat­te - eine "Über­nah­me" nur unmög­lich dadurch, dass Groß­bri­tan­ni­en zur EU gehör­te. Brexit, erschie­nen wie aus dem Nichts, war der erste Schritt zum Erfolg.

Das sagt zumin­dest der oben ver­link­te Arti­kel - und es ist eine Aus­sa­ge die mit Fak­ten & Zah­len unter­legt ist. Ein­zel­ne Hin­wei­se gab es ja schon vor den Neu­wah­len die so desa­strös für die Regie­rungs­par­tei aus­ging. Wie bei­spiels­wei­se die finan­zi­el­le Aus­trock­nung des NHS, in ganz offen­sicht­li­cher Vor­be­rei­tung einer Pri­va­ti­sie­rung - und Ame­ri­ka­ni­sie­rung, indem US-Ver­si­che­run­gen der vor­ran­gi­ge Zugriff gesi­chert wer­den soll. Oder schon ist? Wir wer­den es erleben.

» .. designed to set us
into permanent alignment
with Trump’s America .. «

Das ist das Ziel. Im Arti­kel wird nach­ge­wie­sen wie in Zusam­men­spiel zwi­schen Agen­tu­ren und *Dien­sten* Face­book-Daten gezielt ein­ge­setzt wur­den um das erwünsch­te Ergeb­nis bei dem Brexit-Refe­ren­dum zu erreichen.

*u p d a t e:
Sie­he hier­zu auch "As a Bri­tish EU nego­tia­tor, I can tell you that Brexit is going to be far worse than anyo­ne could have gues­sed"*

bookmark_borderMindestens eine Ratte hat schon das sinkende Schiff verlassen* ....

det

Es war in allen Gazet­ten zu lesen und den Fern­seh­nach­rich­ten zu sehen:
Piëch ver­kauft, er trennt sich von sei­nen Antei­len.

Die deut­sche Auto­mo­bil­in­du­strie hat die Zei­chen der Zeit fehl­ge­deu­tet und sich zu lan­ge auf ihren 'Lor­bee­ren' aus­ge­ruht. Ver­har­ren in alten Bah­nen und Risi­ko­scheu, Über­le­gen­heits­ge­füh­le, der Ver­lust an 'Boden­haf­tung', sat­te Zufrie­den­heit und fet­te Tan­tie­men - das hat die Inno­va­ti­ons­freu­dig­keit nicht nur bei VW / Porsche/ Audi in Bah­nen gelenkt die in der sich ver­än­dern­den Welt kei­nen Bestand mehr haben werden.

Was mit pfif­fi­gen Ideen und Enga­ge­ment geschafft wer­den kann bewei­sen seit eini­ger Zeit in Aachen die Mit­ar­bei­ten­den einer Uni­ver­si­täts­aus­glie­de­rung:

Der "Streets­coo­ter" wird mitt­ler­wei­le - nach­dem das Unter­neh­men von der Post gekauft wur­de - in Serie gebaut und die Pro­duk­ti­on könn­te noch ver­drei­facht werden.

Nun bin ich sehr gespannt wie das wei­ter­geht. Im PKW-Bau mit Elek­tro­an­trieb sind die deut­schen Auto­bau­er schon abge­hängt, jetzt macht ihnen ein klei­nes 'start-up' den Trans­por­t­er­be­reich strei­tig .... und nur von Staats­ka­ros­sen und Pre­sti­ge­fahr­zeu­gen wird in einer Zeit wach­sen­der Emis­si­ons­be­schrän­kung kein Blu­men­topf mehr zu gewin­nen sein.

* Rede­wen­dung "Die Rat­ten ver­las­sen das sin­ken­de Schiff"