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bookmark_borderEntscheiden Sie für ihre Privatsphäre !

Liegt Ihnen an ihrer Privatsphäre?
Fin­den Sie Aus­spä­hung durch den Geheim­dienst normal?
Glau­ben Sie noch Beteue­run­gen wie "alles geht nach Recht & Gesetz!"?

Der Bun­des­ge­richts­hof urteilt gegen Aus­spä­hung ohne Grenzen.
Die Poli­ti­ker im Geheim­dienst­aus­schuß spre­chen sich gegen Pega­sus aus.
Der Geheim­dienst schert sich nicht dar­an und kauft den Tro­ja­ner, setzt ihn umge­hend ein.


Die Kanz­le­rin ver­tei­digt das.
Wol­len wir so eine wei­te­re Regie­rung, dann unter dem wachs­wei­chen Laschet, die Ver­spre­chen gibt und hin­ten­her­um genau das Gegen­teil des­sen zulässt/einführt was sie den Wäh­lern ver­spro­chen hat?

 



 

 

Nie wie­der CDU/CSU #nie­wie­der­cdu #nie­wie­derc­su
[Abbil­dun­gen → Quel­le]

bookmark_borderNichts dazugelernt! {➁}
Vom Wüten der Spanier in amerikanischen Kolonien bis zu dem der United Fruit Company

Das Leid der mit­tel- und süd­ame­ri­ka­ni­schen Län­der fing mit der Erobe­rung der Spa­ni­er und Por­tu­gie­sen an. Die über­fie­len die dor­ti­gen Hoch­kul­tu­ren mit ihren unge­ho­bel­ten und unge­bil­de­ten, aber got­tes­fürch­ti­gen Söld­nern. Im Auf­trag von Köni­gen und katho­li­schem Kle­rus wur­den die Län­der dort - vor­geb­lich um sie mit dem Chri­sten­tum zu 'ret­ten' - über­fal­len. Erst mit­tels bes­se­rer Waf­fen­tech­nik nie­der­ge­met­zelt wur­de ihr Gold geraubt, sie wur­den mit anstecken­den Krank­hei­ten aus­ge­rot­tet, und schließ­lich ihrem Schick­sal über­las­sen, als es nichts mehr zu holen gab.

Gegen Ende des 19. Jahr­hun­derts - sie hat­ten sich nie so recht von dem schlim­men Wüten der ein­ge­fal­le­nen Kolo­ni­al­mäch­te erholt und neben den Spa­ni­ern und Por­tu­gie­sen hat­ten sich noch Nie­der­län­der, Fran­zo­sen und Eng­län­der zur wei­te­ren Plün­de­rung und Aus­beu­tung auf­ge­macht - waren in USA die früh­ka­pi­ta­li­sti­schen Han­dels­ge­sell­schaf­ten lang­sam zu sol­cher Grö­ße gewach­sen, dass sie sich un anschick­ten die Lücke zu fül­len, die die schwä­cher wer­den­den Kolo­ni­al­mäch­te in den Län­dern Mit­tel- und Süd­ame­ri­kas hin­ter­las­sen hat­ten. Weil in Euro­pa genug Schar­müt­zel und Kriegs­hand­lun­gen unter den dor­ti­gen Natio­nen, mal mehr mal weni­ger auf­flamm­ten, konn­ten sie sich rasch aus­brei­ten, indem sie in den ver­schie­de­nen Staa­ten gro­ße Län­de­rei­en bil­lig erwar­ben und sich so fest eta­blier­ten. Mit Kor­rup­ti­on und Gewalt brei­te­ten sie sich wei­ter aus und wur­den schließ­lich von den loka­len Pres­se­or­ga­nen als "El Pul­po" beti­telt, was ihre Ver­flech­tung mit der Poli­tik und dem Kle­rus , ihre All­ge­gen­wär­tig­keit als tref­fen­de Meta­pher kennzeichnete.

In der fol­gen­den Abbil­dung sind eini­ge der Eck­punk­te der Aus­beu­tung und der Stüt­zung der zugrun­de lie­gen­den Machen­schaf­ten exem­pla­risch, bei­lei­be nicht voll­stän­dig, auf­ge­führt. Ganz unten auf der Sei­te fin­den Sie Links zu den jewei­li­gen Ereignissen.


BANA­NEN-REPU­BLI­Ken
Der Begriff kommt daher, dass sich die United Fruit Com­pa­ny [UFC] mit­tels aller mög­li­chen und meist unge­setz­li­chen Machen­schaf­ten, der Hil­fe der ört­li­chen 'Obrig­kei­ten', iden­tisch mit weni­gen Plan­ta­gen­be­sit­zern, der dor­ti­gen 'Éli­te', die sie durch ent­spre­chen­de Zuwen­dun­gen gefü­gig und von sich abhän­gig gemacht hat­ten, gegen alle radi­ka­len und mode­ra­ten Ver­su­che absi­cher­ten, die Rech­te der dor­ti­gen Bevöl­ke­run­gen und ins­be­son­de­re der Arbei­ter auf ihren Besit­zun­gen abzu­si­chern. So konn­ten die Arbei­ten­den zu Skla­ven gemacht wer­den, was dem Unter­neh­men üppi­ge Gewin­ne und die Mög­lich­keit des Zukaufs wei­te­rer Län­de­rei­en ermöglichte.

Für mehr als ein­ein­halb Jahr­hun­der­te bedeu­te­te das die wirt­schaft­li­che Unter­jo­chung der Län­der süd­lich der USA, die zur Absi­che­rung ihrer Inter­es­sensphä­re sich nicht scheu­te mit­tels sub­ver­si­ver Tätig­keit ihrer Geheim­dien­ste und Ein­satz des US Mili­tärs das bei­spiel­lo­se Wüten der UFC und spä­ter wei­te­rer US-Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten zu flan­kie­ren und stabilisieren.

Seit 1899 also, bis zum miss­glück­ten Umsturz­ver­such in Kuba 196465 - und unter den Augen der stau­nen­den Welt­öf­fent­lich­keit, die aller­dings weder poli­tisch noch mili­tä­risch in der Lage gewe­sen wäre die­sem Trei­ben ein Ende zu berei­ten. Die teil­wei­se in Mit­tä­ter­schaft und/oder 'Bünd­nis­treue' zu den Ame­ri­ka­nern noch half der­glei­chen Bemü­hen und Gesetz­lo­sig­kei­ten zu ermög­li­chen. Vie­le euro­päi­sche Län­der schau­ten weg wenn Dik­ta­tu­ren ihre Bevöl­ke­run­gen durch Ermor­dung von Oppo­si­tio­nel­len dezi­mier­ten. Ein Skan­dal, der heu­te noch immer nicht kom­plett auf­ge­ar­bei­tet ist und an dem Vie­le mit­ge­wirkt haben, die sich heu­te als 'Frie­dens­hü­ter' und 'wirk­li­che Demo­kra­ten' bezeich­nen. Die Ver­lo­gen­heit die­ser Zeit vor der Jahr­hun­dert­wen­de setzt sich im Tot­schwei­gen und Abwie­geln bis heu­te fort.


- Hon­du­ras; Coup 1911.
- Gua­te­ma­la, die CIA inter­ve­nier­te im Juni 1954 in Zusam­men­ar­beit mit gua­te­mal­te­ki­schen Mili­tärs; Poli­cy State­ment Pre­pared in the Depart­ment of Sta­te; Umsturz vom Juni 1954.
- Kolum­bi­en
- Kuba: 1. Unab­hän­gig­keits­kampf; 2. Inter­ven­ti­on der USA und Sou­ve­rä­ni­tät; 3. Revo­lu­ti­on 1959

Nichts dazu­ge­lernt! {➃} s.u.:
Was noch fehlt sind wei­te­re Län­der wie
- Nica­ra­gua; Beli­ze; Argen­ti­ni­en; Bra­si­li­en; Chi­le; Peru.

Ins­be­son­de­re das Ver­hält­nis der USA zu Mexi­ko ist von Lug & Trug, gebro­che­nen Ver­trä­gen und Krieg gekenn­zeich­net - wobei von Sei­ten der USA die Geschichts­schrei­bung - ähn­lich wie der Mas­sen­mord an den India­nern - mit ver­klä­ren­der Fäl­schung der Beschrei­bung von Ereig­nis­sen so dar­ge­stellt wird, so, als ob die USA stets in bester Absicht und natür­lich recht­mä­ßig gehan­delt hätten.

Sie­he auch →
Nichts dazu­ge­lernt! {➀}

Kommt bald:
→ Nichts dazu­ge­lernt! {➂}
Nach dem II. Welt­krieg “Kal­ter / hei­ßer Krieg” gegen lin­ken Ein­fluß in der Welt
→ Nichts dazu­ge­lernt! {➃}
Dik­ta­tu­ren in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka: Gestützt durch die USA, Pro­fit vor Menschenwürde
→ Nichts dazu­ge­lernt! {➄}
Schick­sals­jahr 1964 “Rund­um­schlag gegen den Kom­mu­nis­mus” – die USA Märchenstunde
→ Nichts dazu­ge­lernt! {➅}
Und heu­te?
Wie wird es wei­ter gehen auf dem Planeten? 

bookmark_borderWeil "lernen" Verhaltensänderung bedeutet hätte:
Nichts dazugelernt! {➀}
Afghanistan, neue Delle im Amerkanischen Ego.

Wie hin­läng­lich bekannt gab es seit Bestehen der USA man­nig­fal­ti­ge "loka­le Kon­flik­te"ff. ("Mili­tär­ope­ra­tio­nen"), die immer nach dem glei­chen Muster ange­zet­telt und genutzt wurden: 


Wäh­rend mei­ner Lebens­zeit haben die Ame­ri­ka­ner eini­ge Krie­ge aus­ge­foch­ten, die welt­weit unter der Bezeich­nung "Krieg" - im Gegen­satz zu den oben ange­führ­ten loka­len Desta­bi­li­sie­rungs­ak­tio­nen - geführt wurden: 

1. Korea (1950)
2. Viet­nam (1964)
3. Irak (1991 / '92)
4. Afgha­ni­stan (2001)

Trotz über­ra­gen­der mili­tä­ri­scher Aus­rü­stung und weit­rei­chen­der Unter­stüt­zung durch jeweils wech­seln­de Alli­ier­te ist es den Ame­ri­ka­nern nach dem II. Welt­krieg nicht gelun­gen aus einem die­ser Krie­ge sieg­reich her­vor­zu­ge­hen. Unzäh­li­ge Zivi­li­sten und Sol­da­ten sind gestor­ben, Unmen­gen an Mate­ri­al wur­de ver­nich­tet, Res­sour­cen wie Treib­stof­fe, Metal­le und Gase wur­den unnütz ver­geu­det, und gan­ze Regio­nen wur­den durch den Ein­satz von Che­mi­ka­li­en gegen Men­schen und Natur auf Jah­re verseucht. 


[Die ver­tief­te Betrach­tung der ein­zel­nen mili­tä­ri­schen und ver­deck­ten Ope­ra­tio­nen wird in den näch­sten Tagen in meh­re­ren Tei­len fol­gen; Nichts dazu­ge­lernt! {➁} blickt auf die "United Fruit Com­pa­ny" und die fata­len, bis heu­te anhal­ten­den Fol­gen des­sen, was bei­spiels­wei­se die­ses US Unter­neh­men mit Regie­rungs­un­ter­stüt­zung in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka ange­rich­tet hat.]

bookmark_borderDas Leiden empfindungsfähiger Tiere
Fast schon ein "Wort zum Sonntag"

Die Pflicht der EU-Mit­glied­staa­ten Tier­schutz­an­for­de­run­gen bei der For­mu­lie­rung und Umset­zung von Richt­li­ni­en „voll und ganz zu berück­sich­ti­gen“ besteht seit Jah­ren. Betrach­tet man dem­ge­gen­über die Taten, sprich gesetz­li­chen Initia­ti­ven, so drängt sich der Ein­druck auf hier wer­de haupt­säch­lich gere­det und fast nichts getan!

Die Sen­si­bi­li­täts­be­rück­sich­ti­gung der EU wur­de in Titel II Arti­kel 13 des Ver­trags über die Arbeits­wei­se der Euro­päi­schen Uni­on (AEUV) auf­ge­nom­men ¹[screen shot sie­he unten]. Emp­fin­dung bezieht sich auf die Fähig­keit, Bewusst­sein, Gefüh­le und Emo­tio­nen zu haben. Emp­fin­dungs­fä­hi­ge Tie­re kön­nen Freu­de und Schmerz erfah­ren. Genau wie wir Men­schen haben füh­len­de Tie­re ein Leben, das gut oder schlecht ver­lau­fen kann.

Emp­fin­dung ist ein kom­ple­xes Kon­zept und bezieht sich auch auf unter­schied­li­che Bewusst­seins­ebe­nen und kogni­ti­ve Fähig­kei­ten. Eine Betrach­tung der ver­schie­de­nen For­schungs­er­geb­nis­se beweist jedoch, dass Tie­re weit­aus kom­ple­xe­re Gefühls­wel­ten haben als ihnen in der Ver­gan­gen­heit zuge­spro­chen wurden. 


Auch in die­sem Zusam­men­hang kann und will ich nicht ver­säu­men dar­auf hin­zu­wei­sen, woher die­se Miss­ach­tung der Mit-Krea­tur stammt: Es ist die Sicht­wei­se der gro­ßen Reli­gio­nen, die Tie­re auf eine tie­fer Stu­fe des Seins fest­legt und ihnen der­glei­chen Fähig­kei­ten abspricht, weil dadurch der Mensch als 'Geschöpf Got­tes' eine Auf­wer­tung erfährt.
 

 

Der wich­ti­ge Punkt ist jedoch, dass staat­li­che Maß­nah­men einen gro­ßen Ein­fluss auf das Wohl­be­fin­den von Mil­lio­nen von Tie­ren haben kön­nen, da füh­len­de Tie­re Freu­de und Leid - ähn­lich wie Men­schen(!) - empfinden.

Wel­chen emp­fin­dungs­fä­hi­gen Tie­ren könn­te eine erwei­ter­te Gesetz­ge­bung hel­fen? Nun, die deut­schen Zucht­be­trie­be züch­ten und schlach­ten jedes Jahr über eine Mil­li­ar­de land­wirt­schaft­li­che Nutz­tie­re. Der größ­te Teil davon sind Hüh­ner, Schwei­ne und Rin­der. Wir ver­zeh­ren jähr­lich Mil­li­ar­den Mee­res­tie­re, haupt­säch­lich Fische. Vie­le von ihnen sind emp­fin­dungs­fä­hig, und Mil­lio­nen von Krab­ben, Hum­mern, Krebs­tie­ren und Tin­ten­fi­schen sind im Tier-Recht und im öffent­li­chen Bewusst­sein prak­tisch unsichtbar. 

Momen­tan sind die Aus­wir­kun­gen der Regie­rungs­po­li­tik auf emp­fin­dungs­fä­hi­ge Tie­re gekenn­zeich­net von einer Ver­leug­nungs­hal­tung, die die Tier­in­ter­es­sen weit­ge­hend aus­schließt jedoch Pro­fit­in­ter­es­sen berück­sich­tigt. Wenn man dies bilan­zie­rend betrach­tet, so ist die poli­ti­sche Behaup­tung, dass eine Gesetz­ge­bung zur Berück­sich­ti­gung der Sen­si­bi­li­tät von Nutz­tie­ren unnö­tig sei unfassbar.

Geset­ze unter Berück­sich­ti­gung der Sen­si­bi­li­tät (Bewusst­sein, Gefüh­le von Schmerz und Lei­den, Gemüts­schwan­kun­gen), bei Tie­ren haben das Poten­zi­al, das Leben von Mil­li­ar­den von Lebe­we­sen, die heu­te noch unter qual­vol­len Umstän­den ihr Leben fri­sten müs­sen, wesent­lich zu verbessern. 

Bedau­er­li­cher­wei­se rich­tet sich indes­sen die Poli­tik der jet­zi­gen Koali­ti­ons­re­gie­rung aus CDU/CSU/SPD in Gestalt der Frau Mini­ste­rin Julia Klöck­ner, Poli­ti­ke­rin der CDU, nicht am Wohl emp­fin­dungs­fä­hi­ger Tie­re, son­dern an der Ideo­lo­gie der Par­tei­spen­der, des im länd­li­chen Raum domi­nie­ren­den Bau­ern­stan­des und der kon­zern­ar­tig betrie­be­nen Mega-Land­wirt­schafts­be­trie­be auf dem Gebiet der ehe­ma­li­gen DDR aus. Die hoh­le, sophi­sti­sche Logik der Inter­es­sen­ver­bän­de, die stets behaup­ten es sei schon viel erreicht und mehr scha­de - wen wun­dert die­se For­mu­lie­rung noch - dem "Stand­ort Deutsch­land", weil dann Arbeits­plät­ze (!) auf dem Spiel stün­den, run­det die Ver­lo­gen­heit der untä­ti­gen, den­noch angeb­li­chen Tier­freun­de ab. 

¹ Basis der Betrach­tun­gen ist der "Ver­trag über die Arbeits­wei­se der Euro­päi­schen Uni­on (AEUV)" [PDF Datei]

PS
Wie sieht es mit den soge­nann­ten "Wir­bel­lo­sen" aus? All den sechs- und acht­bei­ni­gen Krab­bel­tie­ren, die so schnell mit Gift aus­ge­merzt wer­den weil sie - angeb­lich - ver­zicht­bar und schäd­lich sind. Die ersten Anzei­chen ihrer Abwe­sen­heit sind schon erkenn­bar, denn was den Men­schen Freu­de macht, wie zwei­fels­oh­ne der viel­stim­mi­ge Gesang der Vögel, wird stel­len­wei­se schon weni­ger, weil ihnen die Nah­rung aus­geht .... und weil ihre Eier­scha­len durch das auf­ge­nom­me­ne Gift so dünn pro­du­ziert wer­den, dass die Brut ver­trock­net und gan­ze Gene­ra­tio­nen ausfallen.
Mit "Bald schwei­gen die Vögel dann", könn­te das zukünf­ti­ge Sze­na­rio beti­telt wer­den. Bitter.

bookmark_borderfirefox verliert 20% Nutzer

Unter dem Titel "Fire­fox ver­liert 20 Pro­zent Nut­zer in zwei­ein­halb Jah­ren" gibt es einen Arti­kel bei GOLEM zu lesen, des­sen Inhalt mich nicht wun­dert. Nur was die Grün­de angeht wird da ein viel zu hohes Ross bestie­gen. Es sind aus mei­ner Sicht nicht tech­ni­sche Fein­hei­ten und kom­ple­xe Struk­tu­ren im Hin­ter­grund - es sind eher die immer wie­der stö­ren­den Klei­nig­kei­ten die bei jeder Ände­rung dem Nut­zer auf die Ner­ven gehen .... und so habe ich einen Kom­men­tar geschrie­ben, den ich hier als Kopie einstelle


.

bookmark_borderHomöopathie: Forschung für *Das große Nichts*

In Baden-Würt­tem­berg will man die Zusatz­be­zeich­nung "Homöo­pa­thie" aus der Wei­ter­bil­dungs­ord­nung strei­chen - aber an der Zusatz­be­zeich­nung "Homöo­pa­thie" wol­len man­che Ärz­te und ins­be­son­de­re Poli­ti­ker(!) fest­hal­ten
Die­se Infor­ma­ti­on kann nicht weit genug gestreut werden:

Kei­ne Ahnung von irgend­et­was, das als "Fort­schritt" oder "Ent­wick­lung" in 200 Jah­ren statt­ge­fun­den hät­te! Die erstaun­li­che Sprach­lo­sig­keit, das Man­tra-arti­ge Wie­der­ho­len von lee­ren Phra­sen 'man müs­se wei­ter for­schen' weil ja die Nach­fra­ge da sei (!). 

Wel­cher Mensch nimmt so eine Ahnungs­lo­sig­keit als "Pro­fes­sio­na­li­tät" wahr?

https://www.redditmedia.com/r/de/comments/orvodw/die_super_mega_gewaltigen_fortschritte_der/?ref_source=embed&ref=share&embed=true

bookmark_borderErklärungsnot

Wie bekannt bin ich bestimmt kein Impf­muf­fel oder Kri­ti­ker der Ein­schrän­kun­gen, die nötig waren, um die expo­nen­ti­el­len Infek­ti­ons-Anstie­ge mit Covid 19 im ver­gan­ge­nen und die­sem Jahr einzudämmen.

Nun aber kommt es mir doch sehr zwei­fel­haft vor wie man den Bür­gern in unse­rem Land­kreis ver­ständ­lich machen will, dass bei den vor­lie­gen­den Zah­len (Tabel­le) erneut Ein­schrän­kun­gen nötig sei­en. Mir jeden­falls erschließt sich nicht wel­che Logik dahin­ter ste­hen könn­te. Hät­ten Sie eine Idee?

bookmark_borderSex, aus christlicher Sicht und doch ganz anders ...!

Mei­ne Leser wer­den sich ver­mut­lich die Augen wischen und ihren Augen nicht trau­en wenn sie erken­nen, dass ich hier zwei sehr gelun­ge­ne Arti­kel emp­feh­len möch­te, die zwar von grund­sätz­lich christ­li­cher Gesin­nung getra­gen sind, jedoch for­dern sie Kin­der, Jugend­li­che und vor allem in Ämtern ste­hen­de und sonst­wie für noch-nicht-ganz-erwach­se­ne ver­ant­wort­li­che Per­so­nen auf, die Mot­ten­ki­ste zu öff­nen und den alten Plun­der rauszuwerfen ....

Aus mei­ner Sicht erge­ben bei­de Arti­kel zusam­men ein bes­se­res Bild einer neu­en Sicht­wei­se der Sexua­li­tät und den dar­aus ent­ste­hen­den Fol­gen als jeder Arti­kel für sich, und was Sie kei­nes­falls ver­säu­men soll­ten ist, die dar­un­ter ste­hen­den Kom­men­ta­re zu lesen.

Sex: Chri­sten, ent­spannt euch!
Sex vor der Ehe? Ja, bitte!

Zitate:
" .. Wir befin­den uns im Jahr 2021. Lie­bes­paa­re haben selbst­ver­ständ­lich Sex. Alle Lie­bes­paa­re? Nein! Eine Bubble aus unbeug­sa­men Christfluencer:innen und hip­pen Pastor:innen lei­stet uner­müd­lich Wider­stand. Sex gehört für sie allein in die Ehe — und Paa­re soll­ten war­ten. Doch gesun­de Part­ner­schaf­ten sind ganz­heit­lich .. "

" .. Wenn es ein Reiz­the­ma unter Chri­sten gibt, dann Sex. Über wenig kön­nen Chri­sten so dau­er­haft und lei­den­schaft­lich strei­ten wie dar­über, wer wem wann wie an die Wäsche darf. Die einen wol­len Sex stark regle­men­tie­ren, die ande­ren sich auf kei­nen Fall regle­men­tie­ren las­sen. Was fehlt: Eine christ­li­che Sexu­al­ethik, die Frei­heit schenkt, Lust an der Lust hat und mit Lei­den­schaft ver­ant­wor­tungs­voll han­delt. Ein Ent­wurf .. "

bookmark_borderDer Weltraum .... unendliche Weiten ....

..Der Welt­raum, unend­li­che Wei­ten. Wir schrei­ben das Jahr 2200. Dies sind die Aben­teu­er des Raum­schiffs Enter­pri­se, das mit sei­ner 400 Mann star­ken Besat­zung 5 Jah­re unter­wegs ist, um frem­de Gala­xien zu erfor­schen, neu­es Leben und neue Zivi­li­sa­tio­nen. Vie­le Licht­jah­re von der Erde ent­fernt dringt die Enter­pri­se in Gala­xien vor, die nie ein Mensch zuvor gese­hen hat..“

So wur­de die Serie "Raum­schiff Enter­pi­se" mit Cap­tain Kirk 1972 vor­ge­stellt, und heu­te, knapp 50 Jah­re spä­ter flie­gen kurz nach­ein­an­der zwei gut betuch­te Mil­li­ar­dä­re in eine Erd­um­lauf­bahn und erklä­ren der stau­nen­den Erd­be­völ­ke­rung was sie in Sachen Raum­flug noch so vor­ha­ben. Frem­de Gala­xien zu besu­chen wird noch etwas dau­ern - und mög­li­cher­wei­se ist das auch gut so.

Erin­nern Sie sich noch an die Par­odie bei den Mup­pets "Schwei­ne im Welt­all!"? Das war Kult - und heute?

Die Her­ren Bezos und Bran­son war­ten nun sicher auf den Drit­ten im Bun­de, Herrn Musk, damit ihr Trio kom­plett ist. Letz­te­rer hat sei­ne iden­ti­schen Absich­ten schon bekannt gemacht. 

Alles nur 'Show' und Erfül­lung von Kindheitsträumen?
"..Nein, denn die drei Mil­li­ar­dä­re insze­nie­ren sich selbst als nichts Gerin­ge­res als die Ret­ter der Mensch­heit. Bezos, Bran­son und Co. wol­len uns weis­ma­chen, dass es ihnen beim Welt­raum­tou­ris­mus um mehr geht als ein Geschäft. Elon Musk und Jeff Bezos schwebt vor, einen Teil der Mensch­heit ins All zu ver­frach­ten. Bezos träumt von einem rotie­ren­den Zylin­der im Welt­all. Elon Musk möch­te eine Kolo­nie auf dem Mars besie­deln.." [Quel­le]


Wis­sen Sie, lie­be Lesen­de, was mich an dem gan­zen Rum­mel um die­se rei­chen Men­schen im All mäch­tig stört? Jeder Mensch in fast allen Län­dern der Erde braucht umfang­rei­che behörd­li­che Geneh­mi­gun­gen nur um einen Zaun um sein Grund­stück zu bau­en. In USA gibt es viel­tau­send­fa­che 'codes', Bestim­mun­gen, die jeg­li­che Akti­vi­tät ihrer Bür­ger bis ins Klein­ste regeln.
 

 

Wie kann es sein, dass drei rei­che Unter­neh­mer Aus­flü­ge ins All unter­neh­men? Tätig­kei­ten ent­wickeln, die sonst Regie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen vor­be­hal­ten sind? Sich jen­seits aller welt­weit gel­ten­den und in lang­wie­ri­gen Ver­hand­lun­gen beschlos­se­nen Regeln als Pri­vat­leu­te ein Recht her­aus­neh­men, das sie ledig­lich aus ihrer Fähig­keit her­lei­ten alle Hin­der­nis­se davor mit viel Geld aus dem Weg räu­men und Kri­tik an ihrem Vor­ge­hen mit Geld zuzu­schmei­ßen und so mun­dot machen?

Gibt es denn Nie­man­den, kei­ne inter­na­tio­na­le Behör­de oder Orga­ni­sa­ti­on, die sol­chem Trei­ben ein Ende berei­ten kann?
Hat der baye­ri­sche Innen­mi­ni­ster Herr­mann schon die Erwei­te­rung der Vor­rats­da­ten­spei­che­rung gefordert?
Zuletzt:
Wo bleibt der Auf­schrei der Femi­ni­stin­nen, was sagt Frau Schwarzer?

bookmark_border'Feigheit vor dem Feind'

Mit gro­ßem Bedau­ern habe ich vor eini­ger Zeit den Hin­weis des hpd Pres­se­dien­stes gele­sen, man wer­de zukünf­tig kei­ne Kom­men­ta­re auf der Web­sei­te mehr zulas­sen, da das erfor­der­li­che Per­so­nal feh­le, um eine Durch­sicht der ein­ge­hen­den Anmer­kun­gen zu den erschie­ne­nen Arti­keln zu gewährleisten.

Die Zahl der Kom­men­ta­re zu die­sem Arti­kel lag (zuletzt geprüft) bei 96. Es gab all­ge­mei­nes Bedau­ern mit und ohne Ver­ständ­nis, Äuße­run­gen von ver­är­ger­ten Lesern, Ange­bo­te beim Scree­ning zu hel­fen und so unge­fähr Alles sonst, was man in sol­chen Fäl­len liest.

Ohne jeden Erfolg - Kom­men­ta­re sind abge­schal­tet, und das bleibt wohl so.

Nun kann ich ver­ste­hen, dass es viel Arbeit ist den Schrott von sinn­vol­len Kom­men­ta­ren zu tren­nen. Dass aber aus­ge­rech­net ein Pres­se­dienst einer Orga­ni­sa­ti­on die sich den Huma­nis­mus auf den Schild schreibt Dis­kus­si­on abwürgt scheint mit völ­lig daneben.

Was also könn­te noch die Redak­ti­on moti­viert haben die­sen Schritt zu gehen, sozu­sa­gen als leich­ten Schubs es durchzuziehen ...? 

Spe­ku­la­tiv! höre ich da zu Recht, ja, hier erlau­be ich mir ein­mal zu spe­ku­lie­ren und bin dabei nicht allei­ne.
Es war in der Ver­gan­gen­heit öfter zu Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten zwi­schen Redak­ti­on und Lesen­den gekom­men, die sich u.a. am Ver­weis auf die so-genann­ten 'Sozia­len Medi­en' bezo­gen. Dort war man der Mei­nung es gäbe kaum Alter­na­ti­ven, auf Sei­ten der Kri­ti­ker kam eine Fül­le von Vor­schlä­gen was an Stel­le der Daten­sau­ger wie *face­book* bes­ser geeig­net sei - und zudem mit bes­se­rem Daten­schutz. Aller­dings war sie 'bera­tungs­re­si­stent' - geän­dert hat es nichts.
Die Dis­kus­si­on war hef­tig, und ich kann mir schon vor­stel­len, dass da die Redak­ti­on end­gül­tig die Nase voll hat­te und "Abschal­ten!" die Devi­se wurde. 

Ab und zu lese ich noch­mal beim hpd, zuneh­mend weni­ger. Auch da bin ich nicht allein. Ich hal­te es für ein Unding kei­ne Dis­kus­si­on mehr zuzu­las­sen und dann aus­ge­rech­net auf *face­book* zu ver­wei­sen. Das bei dem Publi­kum, das der hpd anspre­chen will. "Feig­heit vor dem Feind!" schrieb ich in den Titel, weil ich den Ver­dacht habe, dass auch eini­ge der Autoren (exem­pla­risch ¹) dort ganz froh sind, wenn nicht mehr direkt unter ihren manch­mal ver­un­glück­ten Ela­bo­ra­ten die bei­ßen­de Kri­tik steht, die ihnen bestimmt nicht gefal­len hat.

¹ → Schö­ner Gigo­lo, armer Gigo­lo ....
oder: Herr Dix will die Mono­ga­mie abschaffen

¹ → Deniz Y. Dix

bookmark_borderHow fiction is brought to life
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Wie Fiktion zur Wahrheit wird

".. I once read in a children’s book about saints, which was that the aut­hor didn’t cla­im the­se things had hap­pen­ed, only that they would have hap­pen­ed if God had wan­ted them to .."

And that's how the dilem­ma of explai­ning any devia­ti­on of faith from rea­li­ty has been ele­gant­ly mastered:
What kind of limits would God have in such an assump­ti­on? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" as the Anglo-Saxons put it and once again we skep­tics stand the­re with our mouths open and we are speechl­ess about how hocus-pocus is tur­ned into truth with out-of-the-air reasoning?

So what do you do, how do you respond?
Quite sim­ply, do not be ama­zed and destroy the approach by tur­ning their sto­ry against them:
If it was God who wan­ted the­re to be only peo­p­le 'in his own image', then he would not have wan­ted athe­ists. Sin­ce they exist, God can­not have crea­ted humans. 

To sum up I'd like to add this quo­te: ".. befo­re you can learn to live with your own truth, or even with other people’s views of truth, you need to be able to reject the pret­ty lies — per­so­nal, poli­ti­cal, cos­mo­lo­gi­cal — that seem so much more invi­ting and attractive .."

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".. Ich habe ein­mal in einem Kin­der­buch über Hei­li­ge gele­sen, dass der Autor nicht behaup­te­te, dass es sie tat­säch­lich gege­ben habe, son­dern dass es sie gege­ben hät­te, wenn Gott es so gewollt hätte .." 

Und schon ist das Dilem­ma der Erklä­rung jeg­li­cher Abwei­chung des Glau­bens von der Wirk­lich­keit ele­gant gemeistert:
Was hät­te Gott denn für Gren­zen in einer sol­chen Annah­me? Null, nada, nix, nien­te, not­hing! "Ever­ything goes!" sagen die Angel­sach­sen und wir Skep­ti­ker ste­hen wie­der ein­mal mit off­nem Mund da und es ver­schlägt uns die Spra­che wie Hokus­po­kus mit aus der Luft gegrif­fe­nen Begrün­dun­gen zur Wahr­heit gemacht wird?

Was also tun, wie entgegnen?
Ganz ein­fach, sich nicht ver­blüf­fen las­sen und den Ansatz zer­stö­ren indem man das Modell umdreht:
Wenn es Gott war, der gewollt hät­te, dass es nur Men­schen 'nach sei­nem Bil­de' gibt, dann hät­te er kei­ne Athe­isten haben wol­len. Da es sie gibt kann nicht Gott die Men­schen erschaf­fen haben.

Zusam­men­fas­send möch­te ich die­ses Zitat anfü­gen: ".. bevor Sie ler­nen kön­nen, mit Ihrer eige­nen Wahr­heit oder sogar mit den Ansich­ten ande­rer Leu­te zu leben, müs­sen Sie in der Lage sein, die beque­men Lügen zurück­zu­wei­sen - per­sön­li­che, poli­ti­sche, kos­mo­lo­gi­sche – auch wenn sie so viel ein­la­den­der und attrak­ti­ver sind als die Wahrheit .." 

bookmark_borderVon Denkmälern .... für lebende Personen

"Ket­ten­sä­gen­mas­sa­ker" - und schon setzt wahr­schein­lich bei Ihnen, lie­be Lesen­de, das so genann­te "Kopf­ki­no" ein, und wenn Sie ein­schlä­gi­ge Film­sze­nen gese­hen haben ganz sicher.

Ein Nach­bar ist Ket­ten­sä­ge­welt­mei­ster - es ver­geht kein Tag (außer Sonn­tag) an dem nicht sei­ne Ket­ten­sä­ge benutzt wird - und wenig spä­ter sei­ne Kreis­sä­ge, kurz danach immer wie­der die Kettensäge. 


Ich fra­ge mich, was es stän­dig zu sägen gibt, ins­be­son­de­re, da ich noch nie eine Lie­fe­rung von Holz habe kom­men sehen, die für die­sen Nach­barn bestimmt gewe­sen wäre.

 

Trotz­dem 'beglücken' der sin­gen­de Ton der Kreis­sä­ge kurz, der mehr schnar­ren­de Ton der Ket­ten­sä­ge oft für meh­re­re Stun­den (!) die Nachbarschaft. 

Als ich kürz­lich einer Nach­ba­rin gegen­über mei­ne Ver­wun­de­rung und mein Befrem­den dar­über offen­bar­te, dass es einen Nach­barn gibt der fast schon unun­ter­bro­chen seit Wochen Sägen im Ein­satz hat, ern­te­te ich nur ein Schul­ter­zucken, einen Geste der Unwis­sen­heit und ein abweh­ren­des "Sowas hören wir schon gar nicht mehr!" Kein Ver­such einer Erläu­te­rung, ver­husch­te Heim­lich­tue­rei und die ganz offen­sicht­li­che Unlust das The­ma irgend­wie zu erklä­ren bzw. für mich als neu Zuge­zo­ge­nen zu vertiefen.

Es gibt recht son­der­ba­re "Hob­bys", und je älter ich wer­de desto mehr davon begeg­nen mir ... und wie sieht das bei Ihnen aus? Sägen Sie auch?