bookmark_borderWas immer schon vermutet wurde ....

Was immer schon ver­mu­te­te wur­de kann nun nach­ge­le­sen wer­den, weil CNN über Mona­te Inter­views mit (anonym blei­ben­den) Mit­ar­bei­tern in der Nähe von Prä­si­dent Trump geführt hat. Es decken sich die Aus­sa­gen mit denen, die im neu­en Buch von Bol­ton ste­hen, wer­den sogar noch erweitert.

Der Mann ist nur ein schlech­ter, selbst­ver­lieb­ter und stroh­dum­mer Prä­si­den­ten­dar­stel­ler, der durch sei­ne psy­chi­sche Unzu­läng­lich­keit und Insta­bi­li­tät die Welt in Atem hält und von Dik­ta­to­ren jeder Art fas­zi­niert ist - Jahr­hun­der­te von US Füh­rung sind wie ausgelöscht.

An Trump kle­ben heu­te schon fast 150.000 Todes­fäl­le durch die Pan­de­mie, ein trau­ri­ger Rekord, der welt­weit die höch­sten Todes­zah­len gebracht hat. Durch sei­ne Unge­duld und sein Unver­ständ­nis für Wis­sen­schaft und die Not­wen­dig­keit von Vor­sichts­maß­nah­men. Es wer­den wohl bis zum Ende des Jah­res noch dop­pelt so vie­le Men­schen dort ster­ben, weil das Gesund­heits­sy­stem den Ansturm der expo­nen­ti­ell wach­sen­den Infi­zier­ten­zahl nicht mehr bewäl­ti­gen kön­nen wird.

Der näch­ste Prä­si­dent ist nicht zu benei­den, denn er muss den ent­stan­de­nen 'Sau­stall' aus­mi­sten und all die Scheuß­lich­kei­ten der Trump'schen Admi­ni­stra­ti­on ins Lot brin­gen, auf ein mensch­lich und mora­lisch akzep­ta­bles Niveau anheben.

Lesen Sie den gesam­ten Artikel → 

From pan­de­ring to Putin to abusing allies and igno­ring his own advi­sers, Trump's pho­ne calls alarm US officials
[Von Anbie­de­rung an Putin, über die Belei­di­gung von Ver­bün­de­ten, bis hin zum Igno­rie­ren sei­ner eige­nen Bera­ter - Trumps Tele­fon­an­ru­fe alar­mie­ren US-Beamte]

bookmark_borderWir sollten nicht zu laut über den US Präsidenten lachen ....


Der Herr Trump behaup­tet der­zeit wie­der ohne Unter­bre­chung, die USA sei­en die Nati­on mit den mei­sten Tests - was er nicht ver­steht ist, dass es nicht um die abso­lu­te Zahl geht, son­dern um die Zahl *per capi­ta*, bzw mit Bezug auf eine feste Grö­ßen­ord­nung, bei­spiels­wei­se *pro 100.000 Ein­woh­ner* - weil nur so die Zah­len ver­gleich­bar werden.

Wir soll­ten nicht zu laut über den US Prä­si­den­ten Pau­sen­clown lachen, denn bei uns gibt es Poli­ti­ker, die sind genau­so *bera­tungs­re­si­stent*, *igno­rant* und trotz­dem über­zeugt die Besten zu sein.

Ein her­aus­ra­gen­des Bei­spiel ist der Euro­pa­ab­ge­ord­ne­te der CDU Voss, ja, der, dem wir das Lei­stungs­schutz­recht mit Ver­gü­tung an Ver­la­ge zu ver­dan­ken haben. Jetzt ist er wie­der auf Kriegs­pfad um neue Opfer zu generieren:

Wer nicht die CORO­NA-App nutzt soll irgend­wel­che 'Nach­tei­le' davon haben - fest­ge­legt wer­den die so nach und nach, da ist sich der Herr Voss noch nicht so sicher WAS es denn sein soll. Haupt­sa­che Zwang, Haupt­sa­che Daten schau­feln, Haupt­sa­che er behält die Ober­hand und was zuvor ver­spro­chen wur­de (Anony­mi­tät!) passt natür­lich über­haupt nicht zu sei­ner Vor­stel­lung von "Frei­wil­lig­keit".


Was Herr Voss schein­bar nicht weiß, was ich ihm aber hier gern ein­mal sage ist:
Es gibt eine wach­sen­de Zahl von Mobil­te­le­fon­be­nut­zern denen die Apple- und Goog­le-Spio­na­ge via Soft­ware in den jewei­li­gen Tele­fo­nen stinkt, und zwar gewal­tig! Die des­we­gen zu frei­er Soft­ware umge­stellt haben. Das bedeu­tet, sie sind schon tech­nisch nicht in der Lage, sich bei App­Sto­re oder Goo­gle­Play irgend­ei­ne App aufs Tele­fon zu laden!
 

 

Noch­mal ganz ein­fach, damit es der Herr Voss versteht:
Ver­su­chen Sie mal, Herr Voss,
einem nack­ten Mann
in die Tasche zu greifen!

Zum The­ma pas­sen­de Artikel:

- Wann ich anfan­ge Sinn, Berech­ti­gung, und Nut­zen zu über­den­ken .... (26.07.2018)
- Alles "smart" - und was haben wir davon ...? (29.11.2013; *update* 08-04-2015)

bookmark_borderHerr Laschet


Han­lons Rasier­mes­ser im Sinn:
"Nie­mals der Bos­heit das zuschrei­ben,
was durch Dumm­heit ange­mes­sen erklärt wird."

Wenn die Nati­on lang­sam in Stücke zer­fällt, ist es am besten, 'Han­lons Rasier­mes­ser' im Auge zu behal­ten. Alter­na­tiv kann das Peter-Prin­zip zum tra­gen kom­men, eine Manage­ment­theo­rie, die Wiki­pe­dia sinn­ge­mäß fol­gen­der­ma­ßen erklärt:

"Das Peter-Prin­zip besagt, dass eine Per­son, die in ihrer Posi­ti­on kom­pe­tent ist, in eine höhe­re Posi­ti­on beför­dert wird, die unter­schied­li­che Fähig­kei­ten erfor­dert. Wenn der beför­der­ten Per­son die für ihre neue Rol­le erfor­der­li­chen Fähig­kei­ten feh­len, ist sie in ihrer neu­en Ebe­ne inkom­pe­tent und wird daher nicht erneut beför­dert. Wenn sie jedoch in ihrer neu­en Rol­le kom­pe­tent ist, wird sie erneut beför­dert, und wei­ter beför­dert, bis sie schließ­lich ein Niveau erreicht, auf dem sie total inkom­pe­tent ist. Da bleibt sie für den Rest ihrer Karriere."

Laschet hat es ein­fach geschafft, sich meh­re­re Level höher zu schlei­men, als es ein Mann mit sei­nen Talen­ten hät­te tun kön­nen sol­len. Wir kön­nen sei­ne Schrit­te ver­fol­gen, aber es ist schwer zu erklä­ren, war­um es bei ihm funk­tio­niert hat. Ich nei­ge dazu es zwei Umstän­den zuzuordnen:

  1. 1. Die SPD schwä­chel­te und war nicht in der Lage den Feh­lern aus der Schrö­der-Ära abzuschwören; 
  2. 2. Die weni­gen, auch weni­ger gei­stig fle­xi­blen NRW Poli­ti­ker (Spahn, Kar­lic­zek) waren schon nach Ber­lin abge­wan­dert und hät­ten kei­ne 'Lan­des­mut­ter' oder kei­nen 'Lan­des­va­ter' abge­ge­ben - so wie es Laschet mit sei­nem betu­lich-ält­li­chen Geha­be schon immer konnte. 

Nun ste­hen wir an der Schwel­le des lang­sa­men Rück­laufs der Neu­in­fi­zier­ten­zah­len - und Das CDU-Polit­bü­ro gibt bekannt der Herr Laschet schlägt genau das vor, was den Pfad zum Unter­gang bedeutet:

"Locke­rung", zunächst [aus­ge­rech­net!] Schu­len und Kin­der­gär­ten. Die per­fek­te Kon­stel­la­ti­on eine sehr schnell ein­set­zen­de expo­nen­ti­el­le Aus­brei­tung in Gang zu set­zen. Sei­ne "Exper­ten" sind aus dem Lager derer, die wenig wis­sen­schaft­lich erreicht haben und nun - als Gegen­mei­nung - eine gewis­se Auf­merk­sam­keit gegen­über den bes­se­ren und renom­mier­te­ren Kol­le­gen zu errei­chen hof­fen. Sich des­we­gen vor den Laschet'schen Wagen span­nen lassen.

Es ist unzwei­fel­haft rich­tig, dass die Zah­len der Neu­in­fek­tio­nen rück­läu­fig sind. Solan­ge aber noch eine Rela­ti­on von Infi­zier­ten zu Neu-Infi­zier­ten grö­ßer als 1:0,9 besteht wer­den wir die Pan­de­mie nicht zum Zusam­men­bruch bringen.
1:1 bedeu­tet doch, dass ledig­lich die Zahl der Infi­zier­ten nicht wei­ter ansteigt, sie bleibt auf dem der­zei­ti­gen Niveau. Erst wenn ein Kran­ker (oder auch nur Virus­trä­ger) weni­ger als eine ande­re Per­son infi­ziert ist eine Chan­ce zu obsiegen.

Kurz­um:

Wenn sich Herr Laschet beim Tref­fen der Lan­des­chefs mit der Kanz­le­rin durch­setzt wer­den wir ein Wie­der­auf­flam­men der Infek­ti­ons­zah­len sehen und die Bekämp­fung wird sich anstatt bis zum Som­mer (mög­li­cher­wei­se Herbst) bis in das näch­ste Jahr hin­zie­hen, min­de­stens aber so lan­ge, bis ein Impf­stoff zur Ver­fü­gung steht.


Die zusätz­li­chen Toten, die durch die­se Locke­rung zwangs­läu­fig zu bekla­gen sein wer­den, hat dann Herr Laschet auf dem Gewis­sen - mit­samt sei­nen auf­mer­sam­keits­gei­len Wis­sen­schaft­lern aus den hin­te­ren Rän­gen, die der Mas­se ihrer beson­ne­nen Kol­le­gen nun Kon­tra bie­ten.
 

 

bookmark_borderNun hat sich auch die FDP überflüssig gemacht

Ich sage nur: Der Sün­den­fall Thü­rin­gen in Per­son des Herrn Kemmerich.
Optisch pass­te er ja gut zum son­sti­gen AfD-Gefol­ge, sei­ne Stie­fel waren aller­dings auf den Bil­dern nicht zu sehen.
[Nein, sowas schreibt man ein­fach nicht.]

Nie­mand wird bezwei­feln, dass Herr Lind­ner als Par­tei­vor­sit­zen­der in die­ses unwür­di­ge Rän­ke­spiel ein­ge­schal­tet war und sein "Pla­cet" erteilt hat. Die soge­nann­ten Alt-Par­tei­en sind ins­ge­samt in einen Topf zu wer­fen. Die Ver­schie­den­heit ist mar­gi­nal und geht gegen Null. End­lich sah man auch was CDU und SPD FDP im Zwei­fels­fal­le alles tun um einer Poli­tik für die Bür­ger ent­ge­gen zu treten: 


Sich trotz aller gegen­tei­li­gen Beteue­run­gen mit der AfD zu ver­brü­dern, weil die ihnen ideo­lo­gisch näher steht als 'Die Linke'. 

 
Sie­he die­ses aktu­el­le Video
 

bookmark_border"Wer viel fragt geht viel irr!"
oder: Wer zu viele Fragen stellt spielt mit seinem Leben!

Nie­mand ist irgend­wo auf die­ser Welt noch sicher vor den Nach­stel­lun­gen der auto­ri­tä­ren Regie­run­gen und natür­lich ihren Geheim­dien­sten. Was nicht ganz offen läuft - und für weni­ge Tage die Empö­rung der gesam­ten Welt ein­nimmt um dann im San­de zu ver­lau­fen - wie bei­spiels­wei­se die Ermor­dung des Jour­na­li­sten Khash­og­gi durch das Régime in Sau­di Ara­bi­en, das wird von 'main­stream' nicht ein­mal wahr­ge­nom­men, geschwei­ge denn mit Auf­merk­sam­keit bedacht. Da ist ein gro­ßes Sport­er­eig­nis, ein Vul­kan­aus­bruch, oder auch nur ein Tier mit zwei Köp­fen wichtiger.

Fra­gen zu stel­len und Unge­reimt­hei­ten in den Regie­rungs­er­klä­run­gen auf­zu­zei­gen ist man­cher­orts auf der Welt ein Spiel mit dem Leben für jene, die es tun.

Ermor­de­te Jour­na­li­sten auf Mal­ta [sie­he auch ganz aktu­ell: Bis in die höch­sten Krei­se], in Kolum­bi­en und der Ukrai­ne, von den afri­ka­ni­schen Dik­ta­tu­ren über­haupt nicht zu reden [Impri­so­ned dis­si­dents in Egypt are dying from neglect; The wea­po­ni­sa­ti­on of infor­ma­ti­on dis­or­der; Nige­ri­an aut­ho­ri­ties’ dis­re­gard of the law], ein­ge­ker­ker­te Dis­si­den­ten und Whist­le­b­lower wie Assan­ge (Eng­land), Chel­sea Man­ning (USA), bedroh­te Jour­na­li­sten wie jüngst Green­wald (Bra­si­li­en) sind nur eini­ge Bei­spie­le von bedau­er­lich vie­len Attacken gegen das Her­aus­he­ben aus der Ver­ges­sen­heit und Dar­stel­lung der wah­ren Bege­ben­hei­ten und Ver­feh­lun­gen durch Jour­na­li­sten und cou­ra­gier­te Pri­vat­leu­te rund um die Welt.

Wir kön­nen von hier aus nicht viel tun - aller­dings reicht es oft schon eine Nach­richt zu wie­der­ho­len, sie zu ver­brei­ten und die *Sto­ry* am Leben zu hal­ten, um Akti­on gegen Unge­rech­tig­kei­ten zu beför­dern. Gera­de weil wir in siche­ren und sta­bi­len Ver­hält­nis­sen leben ist es wich­tig sich nicht zurück zu leh­nen und zu kon­su­mie­ren, son­dern gege­be­nen­falls ein­mal die/den eige­nen Bundestagsabgeordnete:n anzu­ru­fen und zu fra­gen was sie/er in einer bestimm­ten Ange­le­gen­heit - zu der man etwas gele­sen hat - als Mei­nung ver­tritt und wie der Sache, dem Recht, dazu ver­hol­fen wird zu obsiegen.

bookmark_borderImpeachment ....
schmeisst den Lumpen endlich raus!

Hier eine Über­sicht zum Amts­ent­he­bungs­pro­zess in USA. Ich wer­de dazu nur etwas schrei­ben, wenn es irgend­wel­che über­ra­schen­den Ereig­nis­se gibt. Einst­wei­len aus 'gut unter­rich­te­ter Quel­le': (The Washing­ton Post) How Mitch McConnell’s pro­po­sed Sena­te tri­al will work - And whe­re Demo­crats object ein paar Punk­te - zusam­men­ge­fasst aus der Mam­mut­sit­zung, die von 13:00 bis 01:30 Uhr dauerte.

Der gest­ri­ge Tag war ein rei­ner "Geschäfts­ord­nungs­tag" an dem mit ein­zel­nen Ände­rungs­vor­schlä­gen (11 ins­ge­samt) begon­nen wur­de. Dazwi­schen Dis­kus­sio­nen & Abstim­mun­gen .... das zog sich hin und da ist es nicht ver­wun­der­lich, dass eini­ge Sena­to­ren gegen Ende der Ses­si­on dahin dösten ....

Die 'lan­ge Woche' beginnt heu­te um 13.00 Uhr, wenn der Senats wie­der zusammenkommt:

1. Die Amts­ent­he­bungs­be­am­ten des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses wer­den Mitt­woch, Don­ners­tag und Frei­tag ihre Eröff­nungs­ar­gu­men­te vor­brin­gen. Sie haben 24 Stun­den Zeit und wer­den sie auf die­se drei Tage verteilen.

2. Die Anwäl­te des Prä­si­den­ten wer­den dann ihre Plä­doy­ers am Sams­tag begin­nen, es wird eine Pau­se am Sonn­tag geben, und ihre Plä­doy­ers wer­den am Mon­tag und Diens­tag fortgesetzt. 

3. Nach­dem bei­de Sei­ten ihre Eröff­nungs­ar­gu­men­te vor­ge­tra­gen haben, erhal­ten die Sena­to­ren 16 Stun­den, wahr­schein­lich auf zwei Tage ver­teilt, um schrift­li­che Fra­gen ein­zu­rei­chen, die von Chief Justi­ce John Roberts vor­ge­le­sen und von bei­den Sei­ten beant­wor­tet werden.

4. Erst danach wird über Zeu­gen und Doku­men­te abge­stimmt und danach mög­li­cher­wei­se über die end­gül­ti­ge Abstim­mung über die Amts­ent­fer­nung oder den Freispruch. 

5. Wenn sich alles in der bis in die Nacht dau­ern­den Sit­zung fest­ge­leg­ten Tem­po bewegt, wür­de die­se Abstim­mung wahr­schein­lich näch­sten Frei­tag oder Sams­tag, den 31. Janu­ar oder den 1. Febru­ar stattfinden.

6. Natür­lich hat alles das Poten­zi­al, sich aus­zu­deh­nen, und wenn Zeu­gen vor­ge­la­den wer­den, wird sich der gesam­te Pro­zess noch viel län­ger hinziehen.

Bei den Mehr­heits­ver­hält­nis­sen im Senat [53 Repu­bli­ka­ner - 47 Demo­kra­ten; für die Amts­ent­he­bung wären 23 des Senats nötig] ist davon aus­zu­ge­hen, dass Trump trotz sei­nes mie­sen Cha­rak­ters und schier end­lo­sen Geset­zes­über­tre­tun­gen und stän­di­gen Lügen im Amt blei­ben wird¹ - es bleibt daher nur zu hof­fen, dass er Ende die­ses Jah­res wenig­stens die 'rote Kar­te' bekommt und abge­wählt wird.

¹
Ein Leser­kom­men­tar aus der WP zu Trump und sei­nen Vasal­len fasst kom­pakt zusam­men, was über ihn zu sagen ist - und was die Geschich­te zuletzt dar­aus machen wird ist wohl nicht sehr ver­schie­den hiervon:

" .. We are vie­w­ing poli­ti­cal cor­rup­ti­on in full during the Sena­te tri­al of Donald J Trump. The Repu­bli­cans have put their par­ty over coun­try by pro­tec­ting a cor­rupt pre­si­dent. The sup­port of a des­pot. Even the oath of office and Sena­te tri­al could inspi­re the­se poli­ti­ci­ans to vote their con­sci­ence or impar­tia­li­ty. Least we for­get V.P.Pence, Secretary’s Pom­peo, And Per­ry as well as AG Barr And Con­gress­man Nunez and OMB direc­tor Mul­Va­ney are also invol­ved. This is how Trump drai­ned the swamp for his sup­port­ers. Att­or­ny gene­ral Barr was the AG that pro­du­ced the legal come­dy that allo­wed Rea­gan to inva­de Pana­ma and kid­nap Pre­si­dent Norie­ga, (two hundred civi­li­ans died). Now He is Trump’s muse that now pro­du­ces other legal alche­my that places America’s pre­si­dent abo­ve the law. Trump’s obses­si­ve lying,His bullying,his hateful rhe­to­ric are his per­so­nal trade­marks. His busi­ness style is bank­rupt­cy and cor­rup­ti­on, (remem­ber the fai­led Trump Uni­ver­si­ty and jud­ge­ment dis­sol­ving Trump’s cha­ri­ty). His for­eign poli­cy is dan­ge­rous and spec­ta­cu­lar­ly igno­rant. He con­ti­nues to take cre­dit for Obama’s eco­no­my (check a 10 year GDP chart). His tariffs are mis­ap­plied and kil­ling far­mers and manu­fac­tu­ring. And his immi­gra­ti­on poli­ci­es are cruel and inhu­man (even though it has lowe­red unem­ployment the­se new jobs are low paying that only ille­gals would do) The labor depart­ment sta­tis­tics for 2019 show that 44% of Ame­ri­can jobs pay only $18,000 a year. For tho­se of you that con­ti­n­ue to sup­port Trump after all the­se dis­ap­point­ments, I say this: Eit­her get real reli­gi­on and watch ano­ther news source and beco­me divorced from Trump’s news pro­pa­gan­da. Or con­ti­n­ue to think like ali­ens from ano­ther planet.......like Alabama. .. "

bookmark_borderHärtere Gangart

Nach­dem sich - völ­lig ohne Unter­stüt­zung durch die gro­ßen Sen­de­an­stal­ten der USA [CBS, NBC, ABC, CNN, MSNBC] und gegen die Ver­leum­dungs­kam­pa­gnen der gro­ßen US Blät­ter, allen vor­an die New York Times - Sena­tor Ber­nie San­ders mitt­ler­wei­le an die Spit­ze der demo­kra­ti­schen Kan­di­da­ten hoch­ge­ar­bei­tet hat, blei­ben sei­nen Geg­nern nicht mehr vie­le Mit­tel ihn auszuschalten. 

Ins­be­son­de­re die soge­nann­ten *Estab­lish­ment Demo­crats* und die *Main­stream Demo­crats* schie­len ungläu­big nach links und wun­dern sich, wie­so der klar aus­ge­spro­che­ne Begriff "Sozia­lis­mus" - der noch vor ein paar Jah­ren, noch vor der Wahl Oba­mas, das abso­lu­te "AUS" für jeden Kan­di­da­ten bedeu­tet hät­te - nun der­art popu­lär gewor­den ist, dass 54% der US Bevöl­ke­rung es nicht mehr als Hin­der­nis sehen einen Kan­di­da­ten zu wäh­len der dafür steht und wirbt.

Was wir uns hier über­haupt nicht vor­stel­len kön­nen ist in USA Alltag:
- kein all­ge­mein finan­zier­tes Gesundheitssystem
- kei­ne kosten­freie höhe­re Bildung
- kei­ne vol­le Ren­ten­ver­si­che­rung für Alle
- kei­ne Wahl­frei­heit von Schwan­ge­ren bei Abtreibungswunsch
[Aus­wahl, ver­kürzt dar­ge­stellt und unvoll­stän­dig - eine aus­führ­li­che Dar­stel­lun­gen fin­den Sie HIER und DORT.

San­ders selbst beschreibt sei­ne Posi­ti­on als "Demo­kra­ti­schen Sozia­lis­mus" und möch­te all die Rege­lun­gen und Vor­tei­le ein­füh­ren, die bei­spiels­wei­se die Bür­ger der nord­eu­ro­päi­schen Staa­ten [Däne­mark, Nor­we­gen, Finn­land, Schwe­den] bereits seit vie­len Jahr­zehn­ten haben und die auch bei uns in ähn­li­cher Aus­prä­gung gelten.

Der ehe­ma­li­ge Vize-Prä­si­dent Biden ist der Kan­di­dat der rech­ten und mitt­le­ren Demo­kra­ten. Das Wahl­volk hin­ge­gen steht auf Sei­ten von San­ders. Wie vie­le der soge­nann­ten *Pro­gres­si­ves*, der lin­ken Frak­ti­on in der Demo­kra­ti­schen Par­tei. Die Spal­tung konn­te im letz­ten Wahl­kampf noch ver­hin­dert werden. 

Wenn die­ses Mal aller­dings das Par­tei­estab­lish­ment wie­der mit fau­len Tricks [DNC / Was­ser­man-Schultz] zu arbei­ten ver­sucht ist mit einem Auf­ruhr zu rech­nen der sei­nes­glei­chen sucht. Der Unter­schied basiert auf einer in den Jah­ren seit 2016 ver­stärkt auf­ge­bau­ten Inter­net­prä­senz der Pro­gres­si­ven, die das Defi­zit der Bericht­erstat­tung der *main­stream media* [Eta­blier­te Fern­seh- und Zei­tungs­an­stal­ten] mehr als wett machen.

Wie Oca­sio-Cor­tez kürz­lich for­mu­lier­te: "Biden und ich wären in jedem ande­ren Land der zivi­li­sier­ten Welt nie­mals in der glei­chen Par­tei!" - da ver­wun­dert es nicht, wenn sie sich für San­ders als Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­ten 2020 ausspricht.

Wie mit sub­ti­len und weni­ger sub­ti­len Mit­teln der Ruf des Kan­di­da­ten San­ders rui­niert wer­den soll zeigt die­se Kari­ka­tur, die im letz­ten Bild mit unbe­wie­se­nen Behaup­tun­gen von nicht näher benann­ten 'Quel­len' ver­sucht zu unter­stel­len San­ders sei ein Frau­en­feind - und dies hier ist noch eine der freund­li­che­ren Darstellungen.

Stär­ke­rer Tobak ist sowas - das kommt von Sei­ten der Republikaner

So wie es aus­sieht wen­det sich die Trump-Wie­der­wahl-Kam­pa­gne nun eben­falls Ber­nie San­ders zu.

Für mich steht fest:
Soll­ten die Demo­kra­ten einen ande­ren Kan­di­da­ten als San­ders auf­stel­len wer­den sie die Wahl an Trump ver­lie­ren, und uns ste­hen dann vier wei­te­re Jah­re bevor in denen die USA all­mäh­lich in ein dik­ta­to­ri­sches Régime abglei­ten. Umwelt, und damit der gesam­te Pla­net, wer­den dar­un­ter bit­ter­lich leiden.

bookmark_borderStatusänderung

So ganz klamm­heim­lich und ohne viel Pres­se­auf­merk­sam­keit hat der Iran die US Trup­pen als "Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on" bezeich­net. Das wird Fol­gen haben.

Der ira­ni­sche Außen­mi­ni­ster ist ein stu­dier­ter Mann, der Jah­re in Den­ver, Colo­ra­do, USA, Recht stu­diert hat. Er betont ein­mal mehr, dass man sich an 'inter­na­tio­na­les Recht' hal­ten wer­de, ohne dabei zu erläu­tern, was das bedeu­tet. Er bemerkt eher so en pas­sant, dass die USA die Revo­lu­ti­ons­gar­den - ver­gleich­bar etwa mit den Mari­nes der USA - schon seit lan­gem zu Ter­ro­ri­sten erklär­ten. Die Büch­se der Pan­do­ra ist dank Trumps wahn­wit­zi­gem Angriff auf einen hohen ira­ni­schen Mili­tär geöff­net. Die Erschüt­te­run­gen wer­den wir deut­lich wahr­neh­men. Anders als das Groß­maul Trump, der von sei­nen Lau­nen gesteu­ert wird, über­las­sen die Ira­ner nichts dem Zufall und anders als er han­deln sie über­legt und sind dadurch überlegen.

Zu den Fol­gen¹, die das nach Kriegs­völ­ker­recht hat:
"Kom­bat­tan­ten", also uni­for­mier­te Sol­da­ten einer ande­ren als der eige­nen Macht haben das Recht nach Kriegs­völ­ker­recht behan­delt zu wer­den - "Ter­ro­ri­sten" hin­ge­gen sind 'vogel­frei', sie genie­ßen nicht die erwei­ter­ten Schutz­be­din­gun­gen des Rechts wenn sie auf­ge­grif­fen und gefan­gen genom­men werden.

Die­se Dimen­si­on ist wahr­schein­lich den US Mili­tärs klar - es ist jedoch äußerst zwei­fel­haft, dass Trump das weiß. Und wenn er es weiß, ob er über­haupt in der Lage ist, sich die Fol­gen vor­zu­stel­len, die das für US Sol­da­ten haben kann.

Es ist nicht zu ver­ken­nen, dass der Iran von einem Régime mit reli­giö­ser Ver­blen­dung und aus­ge­präg­tem Macht­be­wusst­sein gelenkt wird. Das berech­tigt die USA nach kei­nem Rechts­prin­zip auf die­sem Pla­ne­ten sich dort als *Welt­po­li­zist* auf­zu­spie­len und her­um­zu­bal­lern wie es ihnen gefällt.

¹ Men­schen­rech­te und Kriegs­recht; https://www.bundestag.de/resource/blob/415012/cbaf3931bc80d6586769500c0cbf6bdf/WF-II-040-06-pdf-data.pdf

bookmark_borderBetrachtungen zur Religion

Es wur­de im aus­lau­fen­den Jahr oft dar­über berich­tet, dass in allen mög­li­chen (Nicht-Regie­rungs-) Gre­mi­en, bei­spiels­wei­se im Rund­funk­rat, immer wenn 'inter­es­sier­te Bür­ger' per Dekret erwähnt sind, stets "ver­ges­sen" wird, den säku­la­ren Bür­gern einen Platz zu reser­vie­ren, obwohl sie doch mitt­ler­wei­le im Staa­te mehr als ein Drit­tel der Bevöl­ke­rung aus­ma­chen - was also für Reli­giö­se selbst­ver­ständ­lich scheint ist für ande­re noch aus­ge­schlos­sen. Säku­la­re Bür­ger müs­sen einen Platz am Tisch haben. Poli­ti­sche Kandidat:innen soll­ten sich dahin gehend engagieren.

Kein "inter­re­li­giö­ses" Gre­mi­um ist voll­stän­dig, wenn dort nicht-reli­giö­se Stim­men aus­ge­schlos­sen sind. Nur weil Athe­isten nicht an einen Gott glau­ben, heißt das nicht, dass sie kei­ne Mei­nung zu Ange­le­gen­hei­ten haben, die Reli­gi­on, die Regie­rung und deren Bezie­hung zuein­an­der betreffen.

Unnö­ti­ger Got­tes­be­zug soll­te ver­mie­den wer­den wo es heu­te noch üblich ist. Wenn eine Schu­le, ein Feu­er­wehr­haus, ein Kin­der­gar­ten ein­ge­rich­tet wer­den braucht man bei die­ser Zere­mo­nie kei­ne kirch­li­chen Wür­den­trä­ger - außer viel­leicht als ganz nor­ma­le Teil­neh­men­de. Gewähl­te Amts­trä­ger soll­ten Hin­wei­se auf (einen) Gott weg­las­sen, wenn sie Reden hal­ten oder Eide able­gen. Oder sich zumin­dest die Zeit neh­men, um anzu­er­ken­nen, dass Mil­lio­nen Deut­sche an kei­ne höhe­re Macht glauben.

Es ist nicht zwin­gend einer orga­ni­sier­ten Reli­gi­on anzu­ge­hö­ren um Deut­scher im Sin­ne des Grund­ge­set­zes zu sein. Auch (wohl­ver­stan­de­ner) "Patrio­tis­mus" ist nicht von Mit­glied­schaft in einer Reli­gi­on abhängig.

Vor­tei­le für reli­giö­se Wäh­ler darf es nicht geben, weil es die nicht-reli­giö­sen dem Staats­we­sen ent­frem­det und benach­tei­ligt. Daher ist es bes­ser wenn alle staat­li­chen Stel­len sich der För­de­rung von Reli­gi­on ent­hal­ten um so das Pro­ble­me voll­stän­dig zu vermeiden.

Athe­isten und ande­re Grup­pen, die sich auf die Tren­nung von Kir­che und Staat kon­zen­trie­ren, stel­len kei­ne For­de­run­gen, die reli­giö­se Staats­bür­ger benach­tei­li­gen wür­den - umge­kehrt bedau­er­li­cher­wei­se schon! Athe­isten möch­ten ledig­lich von der Regie­rung so behan­delt wer­den, wie die­se reli­giö­se Bür­ger behandelt. 

Das ist kei­ne per­sön­li­che Auffassung.
Das ver­langt unse­re Verfassung.

bookmark_borderEs heisst doch immer ....
*update* [21.11.2019]

Es heißt immer:
"Irgend­wo muss man doch den Anfang machen!"
Richtig.
Da machen sich aus­ge­rech­net Ban­ker - viel geschmäh­te und wenig men­schen­freund­li­che Grup­pe der Bevöl­ke­rung - auf, um etwas für die Umwelt und den Erhalt des Pla­ne­ten zu tun.
Was passiert?
Die Initia­ti­ve wird geblockt.
Wer ist verantwortlich?

CDU / CSU - die rei­ßen zwar mäch­tig ihre Mäu­ler auf um den Grü­nen Stim­men abzu­ja­gen. Wenn es aber *zum Schwu­re kommt* ist vor­bei mit lustig, da wird gemau­ert was das Zeug hält [ein wei­te­res Bei­spiel].

So ein Armutszeugnis.
Und besten­falls ein Neben­satz in den 'aus­ge­wo­ge­nen' Nachrichten.
"busi­ness as usual"

 

*update* [21.11.2019]
@ Erik­Mar­quardt:
" ..Die Koali­ti­on hat so getan, als wür­de sie end­lich einen Not­arzt rufen, um die Kli­ma­ka­ta­stro­phe zu bekämpfen.
Jetzt hat sie ergänzt, dass er lei­der nur Glo­bu­li dabei hat.. "


 

bookmark_borderAbsurditäten (II)

Stel­len Sie sich ein­mal fol­gen­des Sze­na­rio vor:

Ein Poli­ti­ker der CDU/CSU macht eine Radio­sen­dung und for­dert dar­in sämt­li­che höhe­re Lehr­an­stal­ten zu schlie­ßen - weil sie die "Brut­stät­ten" der lin­ken Gesin­nung und "Kader­schmie­den" für links-libe­ra­le Indok­tri­na­ti­on sei­en. Die die sonst noch total unent­schlos­se­nen Stu­die­ren­den im Nu zu Rot­front-Kämp­fern umpolen.

Wenn so was von einem Sprin­ger-Blatt käme wäre es nicht ver­wun­der­lich, aber von einem kon­ser­va­ti­ven Poli­ti­ker? Ich stel­le mir den Sturm der Ent­rü­stung vor, den sh*tstorm bei twit­ter und sonst wo, die Empö­rung der Talk­run­den ob die­ses Sakrilegs. 

Und nun hal­ten Sie sich fest:
Etwas grund­sätz­lich ähn­li­ches hat ein gestan­de­ner Senats­ab­ge­ord­ne­ter*¹* des Senats von Ten­nes­see gefor­dert - um dann spä­ter zu behaup­ten 'Ätsch­mann, war ledig­lich ein Scherz, nur so dahin gesagt, eine Über­spit­zung, nie etwa ernst gemeint'.

Das sah für mich anders aus, das hör­te sich durch­aus ernst an - und die Kör­per­spra­che zeigte:
Der meint was er sagt!

Das Video ist HIER abzu­ru­fen. Ich habe eine Kopie gemacht und DORT abge­legt - nur falls der Vor­gang plötz­lich ins Nir­va­na verschwindet ....

Da stellt sich die Frage:
Was geht uns das an wenn ein Hitz­kopf in Ten­nes­see sich hin­rei­ßen lässt und eine Schimpf­ka­no­na­de im Radio los­lässt? Auf den ersten Blick ist das so wie der berühm­te Sack Reis in Chi­na, auf den zwei­ten Blick aller­dings schau­en wir schon etwas bedröp­pel­ter, wenn wir an man­che unse­rer Poli­ti­ker den­ken, die es vor­zie­hen mit Mei­nung anstatt Fak­ten zu argu­men­tie­ren. Hier wird so etwas nicht der­art plump ver­an­stal­tet, da bedient man sich der fei­nen Spra­che in Talkrunden.

Intel­lekt und Wis­sen - die den ein­fa­chen *Strick­mu­stern* der Poli­tik Pro­ble­me machen - sind auch hier­zu­lan­de seit Jah­ren unter Beschuss!

*¹* WIKIPEDIA: Ker­ry E. Roberts (born Sep­tem­ber 24, 1961) is a Repu­bli­can mem­ber of the Ten­nes­see Sena­te for the 25th District ... In Sep­tem­ber 2019, Roberts made natio­nal news when he clai­med that hig­her edu­ca­ti­on should be abo­lished to limit the "libe­ral bree­ding ground."

Über­set­zung: "Wenn es irgend­et­was gibt das wir tun kön­nen um Ame­ri­ka heu­te noch zu ret­ten, dann ist es, unse­re sämt­li­chen Hoch­schu­len zu schlie­ßen und uns die­ser Brut­stät­ten libe­ra­len Gedan­ken­gu­tes zu entledigen!"



 
- Absur­di­tä­ten
- Absur­di­tä­ten wohin man schaut ….
- Absur­di­tä­ten: Werbe-Kauderwelsch ….
- Gene­ra­ti­on BK* ....

 

bookmark_borderAlle im gleichen Boot

Wer hier liest und kom­men­tiert ist weit ent­fernt von dem Gedan­ken­ge­bäu­de - wenn man es als sol­ches bezeich­nen kann - das in den Köp­fen der AfD-Wäh­ler des Ostens zurecht gezim­mert ist. Aus Dis­kus­sio­nen mit Anhän­gern der AfD weiß ich, nein, habe ich eine vage Vor­stel­lung wie die­ses Gebäu­de aussieht.

Aus­ge­fil­ter­te Argu­men­te die zum "Lei­den" des Ostens gehören:
Zuerst die (nicht zu leug­nen­den, immer noch nicht auf­ge­ar­bei­te­ten) Unta­ten der Treu­hand ¹, deren unge­nann­te Auf­ga­be es war Ost­fir­men, die eine Kon­kur­renz für eta­blier­te West­fir­men hät­ten wer­den kön­nen, *abzu­wickeln*. Dann die gebro­che­nen Ver­spre­chen der eta­blier­ten Par­tei­en, die all­zu zöger­li­che Anpas­sung der Lebens- und Ver­dienstumstän­de, das Groß­manns­geh­abe der ein­ge­wan­der­ten West-Fir­men, die stets durch­blicken las­sen, wie groß­zü­gig es doch von ihnen sei sich dort nie­der­zu­las­sen und für Arbeit zu sor­gen ... und so weiter.

Wer im Osten der Wen­de­zeit pfif­fig war ist abge­wan­dert. Fach­kräf­te und vor allem jün­ge­re Frau­en. Den dort Geblie­be­nen feh­len (weit­ge­hend) die Fer­tig­kei­ten sich zu ori­en­tie­ren, ihr Leben aktiv zu gestal­ten. Denn das war etwas, was ihnen der DDR-Staat abge­nom­men hat, der sie an der Hand führ­te und ver­sorg­te und dafür nichts ande­res ver­lang­te, als das sie das Maul hiel­ten und der Par­tei kei­ne Pro­ble­me machten.

Das sind nun die Par­tei­gän­ger / Wäh­ler der AfD. Die als Rat­ten­fän­ger auf­tritt und Wohl­ta­ten ver­spricht, wohl wis­send, dass die Mas­se der Men­schen dort nicht ihr Par­tei­pro­gramm lesen wird. Son­dern das glaubt, was münd­lich oder per Medi­en trans­por­tiert wird. Geschickt nutzt man das Miss­trau­en gegen­über den eta­blier­ten Par­tei­en, den Wes­sis aus, die viel ver­spro­chen haben - aber nicht lie­fer­ten, oder wenn, sehr zöger­lich und immer nur Bruch­tei­le des­sen, was ver­spro­chen war.

Im Osten, der frü­he­ren DDR, blie­ben die "Frem­den" ("Gast­ar­bei­ter") immer nur für bestimm­te Zeit. Sie hat­ten eine feste Zahl von Jah­ren oder Mona­ten, dann muss­ten sie wie­der ab nach Hau­se. Der Kon­takt zur Bevöl­ke­rung hielt sich in engen Gren­zen. Das ist es, was das *frem­deln* der ehe­ma­li­gen DDRler gegen­über anders­far­bi­gen Men­schen aus­macht. Die "Frem­den" blei­ben - und das macht Angst.

Wäh­rend wir seit der ersten Gast­ar­bei­ter­wel­le aus Grie­chen­land, Spa­ni­en und Ita­li­en an der­glei­chen bun­ten Bevöl­ke­rungs­zu­wachs gewöhnt wur­den. Erst mit der unstruk­tu­rier­ten Ein­wan­de­rung tür­ki­scher Men­schen aus Gebie­ten, die sich kul­tu­rell extrem von unse­rer Gesell­schaft unter­schie­den, haben wir hier eine ähn­li­che Ableh­nungs­wel­le gehabt. Die zwar nicht kom­plett über­wun­den ist, sich aber zu einem Teil durch die Assi­mi­la­ti­on von gan­zen Gene­ra­tio­nen entschärfte. 

Ein­mal abge­se­hen von den fun­da­men­ta­li­stisch-extre­mi­stisch den­ken­den Natio­nal­tür­ken, die hier­zu­lan­de ohne viel Lei­stung zu zei­gen, und ohne sich anpas­sen zu wol­len, den guten Ruf ihrer Lands­leu­te, die hier ihre Hei­mat gefun­den haben, durch ihr rot­zi­ges, auf­ge­bla­se­nes Geha­be ver­der­ben. Gleich­zei­tig aber alle Wohl­ta­ten des deut­schen Staa­tes in Anspruch neh­men und oft neben staat­li­cher Unter­stüt­zung noch unan­ge­mel­de­ten Beschäf­ti­gun­gen nach­ge­hen, die ihnen Lohn als Sach­lei­stun­gen zur Ver­fü­gung stel­len. Aber ich schwei­fe ab ....

Das fehlt im Osten (fast) völ­lig ² - und zusam­men mit gebrem­ster intel­lek­tu­el­ler Kapa­zi­tät der dort ver­blie­be­nen Bevöl­ke­rung ist ein gefähr­li­ches Gemisch aus Angst, ent­täusch­ter Hoff­nung und Fata­lis­mus ent­stan­den, das den Nähr­bo­den für Faschi­sten darstellt.

Habe ich eine Idee wie man das Dilem­ma löst?
Ja, indem man Hoff­nung erfüllt.

Wird das wahr werden?
Nein, denn die regie­ren­den Par­tei­en wer­den wei­ter - im Sin­ne des Kapi­tals - des­sen Inter­es­sen vor die der Ost­be­völ­ke­rung stel­len. So wie bei uns auch, nach­dem zuletzt die Regie­run­gen Schrö­der die Arbei­ter­schaft ver­ra­ten haben, die Gewerk­schaf­ten zer­schlu­gen und sich zu Knech­ten des Kapi­tals machten.

Was wir erken­nen müssen:
Die Tat­sa­che, dass wir kei­ne Demo­kra­tie mehr sind. Die Par­tei­en­struk­tur, deren Estab­lish­ment, ver­hin­dert demo­kra­ti­sche Ent­schei­dungs­fin­dung und deckt die­se Tat­sa­che mit dem Begriff "reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie" zu.

Was wir ver­ste­hen soll­ten ist:
Wir sit­zen mit dem Osten im glei­chen Boot. Unser ein­zi­ger Vor­teil ist, dass wir in den ersten Jah­ren der Bun­des­re­pu­blik noch Chan­cen und Frei­hei­ten hat­ten, die im Osten fehl­ten. Wir des­we­gen mehr *Spiel­raum*, ein bes­se­res Selbst­be­wusst­sein haben. Gera­de genug, um nicht den Mäch­ti­gen als Gefahr zu erschei­nen. Wer genau hin­schaut erkennt die Mecha­nis­men wie mitt­ler­wei­le sub­til dafür gesorgt wird die Schrau­ben enger anzuziehen: 

Über­wa­chungs­maß­nah­men und mehr Rech­te für staat­li­che Stel­len, Ein­grif­fe in die Pri­vat­sphä­re, Schlei­fung von bis­her grund­ge­setz­lich garan­tier­ten Rech­ten durch 'Not­ver­ord­nun­gen' oder mit dem Argu­ment der 'Ter­ror­be­kämp­fung', Restrik­tio­nen bei der Mei­nungs­äu­ße­rung, und weit­ge­hend gleich­ge­schal­te­ter Infor­ma­ti­ons­zu­gang durch welt­weit ope­rie­ren­de Medienkonzerne. 


Nun ist noch das Inter­net als Ven­til da - und all­mäh­lich haben selbst die Poli­ti­ker erkannt, dass ihnen die Mei­nungs­ho­heit ent­glit­ten ist und sie ver­su­chen, das wie­der 'ein­zu­fan­gen'. Indem sie das Inter­net zu regu­lie­ren suchen. Wie sag­te kürz­lich noch Frau Kramp-Kar­ren­bau­er? Man brau­che "Regeln gegen Mei­nungs­ma­che".
Die rich­ti­ge Ant­wort ist da: #nie­wie­der­cdu, #nie­wie­derc­su. Und wenn wir schon 'mal dabei sind gleich noch: #nie­wie­der­spd, #nie­wie­derfdp, und #nie­wie­der­grü­ne.

 

Was "Vor­ge­hen gegen Mei­nungs­ma­che" bedeu­tet kann man in tota­li­tä­ren Regi­men sehen. Des­we­gen ist nicht die AfD (#nie­mal­safd) die größ­te Gefahr in unse­rem Land, son­dern es sind die Poli­ti­ker vom Schla­ge See­ho­fer, Herr­mann, Schäub­le, Strobl, und so wei­ter ... die im Schafs­pelz daher kom­men und Krei­de fres­sen um von ihren wah­ren Absich­ten anzulenken. 

¹ ".. Die DDR wur­de zwei­mal verscherbelt
Ein­mal von Michail Gor­bat­schow 1990 für 18 Mil­li­ar­den Deut­sche Mark; Hel­mut Kohl zahl­te den völ­lig über­höh­ten Preis locker mit Steu­er­gel­dern. Zum zwei­ten Mal wur­de die DDR durch die Treu­hand­an­stalt von Bir­git Breu­el verkauft.
Die Treu­hand nahm küm­mer­li­che 34 Mil­li­ar­den Deut­sche Mark für die gesam­ten volks­ei­ge­nen Betrie­be ein und mach­te 245 Mil­li­ar­den Deut­sche Mark Ver­lust, weil sie die volks­ei­ge­nen Betrie­be qua­si an die west­deut­che Indu­strie ver­schenk­ten .." [Die Unta­ten Hel­mut Kohls]

² ".. In Ost­deutsch­land ist der Kon­takt zu Mus­li­min­nen und Mus­li­men in den Berei­chen Fami­lie, Freun­des- bzw. Bekann­ten­kreis, Arbeits- bzw. Aus­bil­dungs­platz sowie Nach­bar­schaft eher schwach aus­ge­prägt. So geben Befrag­te mehr­heit­lich – bei gra­du­el­len Unter­schie­den zwi­schen den Bun­des­län­dern – an, nie Kon­takt zu Mus­li­min­nen und Mus­li­men in den betrach­te­ten Berei­chen zu haben. Dabei unter­schei­den sich die ein­zel­nen ost­deut­schen Bun­des­län­der nicht nen­nens­wert von­ein­an­der. Im Durch­schnitt - über alle Kon­takt­räu­me hin­weg - geben unge­fähr 70 Pro­zent der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an, kei­nen Kon­takt zu Mus­li­min­nen und Mus­li­men zu haben. In West­deutsch­land liegt der ent­spre­chen­de Anteil bei unge­fähr 40 Prozent .."
[Ost­deutsch­land post­mi­gran­tisch Ein­stel­lun­gen der Bevöl­ke­rung Ost­deutsch­lands zu Mus­li­min­nen und Mus­li­men in Deutsch­land; S.39]

Wei­te­re Quellen:
- Sün­den­bock Treuhand
- Toten­grä­ber der ost­deut­schen Wirt­schaft? Die Treu­hand­an­stalt und die Fol­gen ihrer Poli­tik.


- Wie viel Mil­lio­nen sind es wirklich?
- Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit der Deut­schen nach Bun­des­län­dern im Jahr 2011
- Anzahl der Mus­li­me in Deutsch­land nach Glau­bens­rich­tung (Stand vari­iert von 2005 bis 2017*; in 1.000)
- Wer gehört zu Deutsch­land? Ost­deut­sche und Mus­li­me tei­len nicht nur Aus­gren­zungs­er­fah­run­gen – son­dern auch Kli­schees, die West­deut­sche von ihnen haben.

PS
Mei­ne Aus­füh­run­gen basie­ren auf dem, was ich in den Jah­ren '90-'94 durch län­ge­re Auf­ent­hal­te als Unter­rich­ten­der in der Erwach­se­nen­bil­dung in Thü­rin­gen in Gesprä­chen erfah­ren, gese­hen & gehört habe. In den Fol­ge­jah­ren war ich - mit Aus­nah­me der Zeit in USA von '99-'02 - immer wie­der ein­mal in den öst­li­chen Bun­des­län­dern. Mei­ne Erfah­run­gen sind also per­sön­li­cher Natur und stel­len kei­nen all­ge­mein­gül­ti­gen Sach­stand dar.