Sortiert nach

×

bookmark_borderNeue "Quoten" braucht das Land ...!
*update* (01-07-2016)

Das Bei­spiel des Refe­ren­dums in Groß­bri­tan­ni­en hat es wie­der ein­mal gezeigt:

Die älte­ren Wäh­ler und länd­li­che Regio­nen sind kon­ser­va­tiv ein­ge­stellt. Sie ver­hin­dern so neue Ideen, alter­na­ti­ve Kon­zep­te und in die Zukunft wei­sen­de Pla­nun­gen. Dazu kommt der Ein­fluß derer, die Euro­pa schwä­chen wol­len und die 'Arbeit' der Lob­by­isten (vor­nehm für "Bestechung").

So wie dort in der EU / in Groß­bri­tan­ni­en ist es bei uns in Deutsch­land. Die Rent­ner - mit einer Ren­ten­er­hö­hung Mit­te die­sen Jah­res bei Lau­ne gehal­ten - wer­den wie­der CDUCSUSPDFDPGRÜNE wäh­len und es wird sich NICHTS in die­sem Land zum Bes­se­ren wenden. 

Des­we­gen ist es an der Zeit Ände­run­gen am Wahl­sy­stem vor­zu­neh­men. Eine Idee dazu hat­te ich frü­her schon ein­mal aufgeschrieben.

Nun etwas Neues:
Um den Jün­ge­ren - um deren Zukunft es bei jeder Wahl geht, die aber stets den Älte­ren gegen­über in der Min­der­zahl sind - mehr Gewicht zu ver­schaf­fen, müß­te dem Wahl­recht für die Stim­men­ge­wich­tung ein "Wer­tungs­fak­tor nach Lebens­al­ter" zuge­fügt werden. 

Etwas so:
16 - 20 Jah­re => Fak­tor 1,2
20 - 30 Jah­re => Fak­tor 1,4
30 - 40 Jah­re => Fak­tor 1,6
40 - 50 Jah­re => Fak­tor 2,0
50 - 60 Jah­re => Fak­tor 1,2
60 - 70 Jah­re => Fak­tor 0,8
70 - 80 Jah­re => Fak­tor 0,5
80 und älter   => Fak­tor 0,2

Die 20 - 50 Jah­re alten Wähl/-er/-innen hät­ten so trotz gerin­ge­rer Zahl durch den Mul­ti­pli­ka­ti­ons­fak­tor ein grö­ße­res Stimm­po­ten­ti­al. Je näher die Wäh­ler­schaft ihrem bio­lo­gi­schen Ende zugeht, desto gerin­ger wäre ihr Ein­fluß auf die aktu­el­le und zukünf­ti­ge Poli­tik des Landes.

Ver­bun­den mit einer - je nach Wahl­be­tei­li­gung - schwan­ken­den Zahl von Bun­des­tags­man­da­ten könn­te auf die­se Wei­se eine in die Zukunft gerich­te­te Poli­tik eine sehr viel bes­se­re Chan­ce haben als im der­zei­ti­gen System.

_________________________________________ 

*update*
[01.07.2016]
"kraut­re­por­ter" hat zu die­sem The­ma einen umfas­sen­den Beitrag

bookmark_border"Should I Stay or Should I Go"

.. "Should I Stay or Should I Go" is a song by the Eng­lish punk rock band the Clash, from their album Com­bat Rock. It was writ­ten in 1981 and fea­tured Mick Jones on lead vocals. It beca­me the band's only num­ber-one sin­gle on the UK Sin­gles Chart, a deca­de after it was ori­gi­nal­ly released .. 

[Quel­le | => Die­se Sei­te in deut­scher Spra­che]

Tja, die Fra­ge ob sie blei­ben oder gehen sol­len beschäf­tigt die Bri­ten nun schon eine gan­ze Wei­le. Den Titel gibt es schon seit 1981.
Ein gera­de­zu pro­phe­ti­scher Titel denkt man an BREXIT.

Für vie­le Posi­tio­nen von "Pro" bis "Con­tra" gibt es gute Argumente:

  • Es stimmt bei­spiels­wei­se, dass die EU selbst­herr­lich Ent­schei­dun­gen trifft, die so von natio­na­len Par­la­men­ten ungern ent­schie­den wür­den - dabei hat das bri­ti­sche Par­la­ment kräf­tig mit­ge­wirkt, weil es die Chan­ce sah unge­lieb­te Regeln durch die EU zu begrün­den und sich so reinzuwaschen.
  • Es stimmt aller­dings auch, dass die Eng­län­der sich aus Teil­be­rei­chen der EU-Regeln aus­ge­klinkt haben, sich ver­wei­gern und dem­entspre­chend die Aus­tritts­be­für­wor­ter es nur für einen klei­nen Schritt hal­ten sich ganz von Euro­pa zu lösen. Die EU - so sagen die Befür­wor­ter von außer­halb - wäre bes­ser dran die Eng­län­der gehen zu lassen.
  • Ban­ken­platz Lon­don, Zoll­frei­er Han­del, Inter­na­tio­na­le Unter­neh­men – Groß­bri­tan­ni­en pro­fi­tiert von der EU und das wür­de weg­fal­len, sagen die Austrittsgegner.
  • Stär­kung des U.S.-Einflusses sei zu erwar­ten. Da haben die Aus­tritts­geg­ner bestimt nicht Unrecht, denn mit dem bri­ti­schen Gesund­heits­we­sen geht es schon los .... 

Ich fän­de es scha­de, wenn es zum Brexit kommt. Davon geht die Welt den­noch nicht unter. Es wür­de schwe­rer die EU-Gre­mi­en zu reno­vie­ren, dem EU Par­la­ment mehr Befüg­nis­se zu ver­schaf­fen. Aller­dings ist das nur eine Ver­zö­ge­rung, denn die Ver­hält­nis­se in Spa­ni­en, Por­tu­gal, Grie­chen­land und Frank­reich wer­den da ein Umschwen­ken kurz­fri­stig erzwin­gen. Die kon­ser­va­ti­ven Kräf­te sind im Nie­der­gang begrif­fen - sie haben es nur noch nicht so rich­tig gemerkt.

"Should I Stay or Should I Go" .... sol­che "Ver­bin­dun­gen" über die Musik jeden­falls wer­den schon gar nicht betrof­fen sein ....



Quel­le Beitragstitel

bookmark_borderReligion
(ja, schon wieder, aber anders ....)

Wir wer­fen den Mos­lems vor "Fun­da­men­ta­li­sten" zu sein.
Da stel­le ich fest "Auch Deutsch­land ist ein Gottesstaat!"

112 Kürz­lich wur­de mir erneut an einem Bei­spiel klar wie ver­nich­tend Reli­gi­on sein kann. Wo die Reli­giö­sen doch genau das Gegen­teil behaup­ten und wenn etwas schief läuft es den Ungläu­bi­gen in die Schu­he zu schie­ben versuchen.

Chri­sten wer­den stets ange­hal­ten die Gebo­te zu leben und es ist nicht schick­lich deren Inhalt zu hin­ter­fra­gen. Der 'güti­ge Gott' ist zugleich Vor­bild und Mah­nung nicht vom rech­ten Wege abzu­wei­chen. Nun, für die mei­sten Gebo­te mag es aus einem tie­fe­ren mora­li­schen Ver­ständ­nis° Ent­spre­chun­gen mit ähn­li­chen For­de­run­gen an das Ver­hal­ten der Men­schen unter­ein­an­der geben - eini­ge aller­dings ste­hen nur da für Chri­sten. Ande­re Men­schen kön­nen nichts damit anfangen. 

Soll­ten Sie, lie­ber Leser, prak­ti­zie­ren­der Christ sein, dann ken­nen Sie die zehn Gebo­te bestimmt in-und-aus­wen­dig. Ich ver­wei­se hier nur dar­auf, weil es Leu­te gibt die da eine Erin­ne­rungs­stüt­ze brau­chen. Es gibt sogar sol­che The­sen: ".. bil­den die 10 Gebo­te so etwas wie den „Schlüs­sel“ zu einer gelun­ge­nen Lebens­ge­stal­tung .." - und die vie­len Men­schen auf der Erde ohne 'christ­li­che Füh­rung'? Alle lebensunfähig?

Das spielt mir direkt in die Hän­de, denn auf die­sen Anspruch woll­te ich hin­aus. Es wird unter­stellt, dass man sein Leben ohne in einer Kir­che, ohne Christ zu sein nicht mei­stern kön­ne. Ein abso­lu­ter Anspruch, der emp­find­li­che See­len schon ins Grü­beln brin­gen kann und manch­mal sogar labi­le Men­schen in den Abgrund stürzt, weil sie 'glau­ben' die­sem Anspruch nicht zu genü­gen und daher sowie­so ver­dammt seien.

Der zür­nen­de Gott, der zür­nen­de Pfar­rer, die zür­nen­de Obrig­keit, der zür­nen­de Leh­rer, die zür­nen­den Eltern .... alle for­dern von dem her­an­wach­sen­den Nach­wuchs Unter­wer­fung, Wohl­ver­hal­ten, Ein­hal­tung von Gebo­ten und dar­aus her­ge­lei­te­ten son­sti­gen Verhaltensregeln.

Was für eine schreck­li­che Zwangs­si­tua­ti­on das bedeu­ten kann ist jedem klar der die Fol­gen betrach­tet. Jeg­li­cher Ent­decker­drang, sich erpro­ben, Gren­zen aus­lo­ten, Neu­gier befrie­di­gen und so einen Platz in der Gesell­schaft zu erlan­gen wird ausgemerzt.

Gehor­sam und Unter­wer­fung statt Frei­heit und auf­rech­tem Gang.
Nein, das kann nicht, darf nicht so bleiben.
Fan­gen wir damit an die­se Struk­tu­ren immer dann zu hin­ter­fra­gen wenn wir durch ihr Wir­ken defor­mier­te Per­sön­lich­kei­ten erken­nen. Es kann nur bes­ser wer­den, selbst wenn es manch­mal nicht ohne Kon­flikt abge­hen wird.
 
 
PS
Bevor ich es vergesse:
Ein guter Anfang ist die tota­le Tren­nung von Kir­che & Staat.
Vie­le wün­schen es, allein die 'christ­li­chen' Abge­ord­ne­ten wol­len es nicht ändern. Obwohl so man­cher hoch­ge­stell­te Poli­ti­ker gegen Gebo­te ver­stößt - z.B. das Ehe­bruchs­ge­bot, mit Gelieb­ter und (bedau­erns­wer­tem) Kind aus der Ver­bin­dung. Sol­che Men­schen nennt man Heuch­ler oder Scheinheilige.
Wäh­len wir doch ein­fach sol­che Abge­ord­ne­ten, die unse­ren Wil­len umzu­set­zen bereit sind ....

 
 

_____________________________________ 

° (das dem Men­schen inne­wohnt, wes­we­gen auch 'Wil­de' so etwas wie Gebo­te hat­ten bevor sie die schreck­li­chen Ver­brei­ter des Glau­bens tra­fen)
 
 

bookmark_borderVom "Alles wissen wollen"

Mei­ne seli­ge Mut­ter - sie ruhe in Frie­den - hat­te eine Lebens­weis­heit für Ehe­frau­en parat, die sie, Jahr­gang 1921, zu jeder pas­sen­den (oder auch unpas­sen­den) Gele­gen­heit zu äußern pflegte:

Männer dürfen Alles essen,
aber nicht Alles wissen.

Mir scheint, die­se Weis­heit hat sich, mit ein wenig ver­scho­be­ner Per­spek­ti­ve, bis in höch­ste Poli­ti­ker­krei­se verbreitet:

Bürger sollen wählen,
aber nicht Alles wissen.

In der ver­gan­ge­nen Woche gab es eine poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung zum The­ma "Trans­pa­renz zum Lob­by­is­mus im Bundestag"

abgeordnetenwatch.de schreibt dazu:

Dass aus­ge­rech­net zwei Poli­ti­ker der CDU/CSU gegen abgeordnetenwatch.de Stim­mung machen, hat uns nicht über­rascht. Denn unse­re erfolg­rei­che Haus­aus­weis-Kla­ge gegen den Bun­des­tag hat ver­gan­ge­nes Jahr ans Licht gebracht, dass die Uni­on per Geheim­ver­fah­ren mehr als 750 Lob­by­isten Zugang zu den Abge­ord­ne­ten­bü­ros ver­schafft hat - dar­un­ter Waf­fen­pro­du­zen­ten, Atom­kon­zer­ne und Frack­ing­un­ter­neh­men. Sie und vie­le ande­re gin­gen im Bun­des­tag jah­re­lang unent­deckt ein und aus.

Trotz all die­ser klei­nen Schrit­te in Rich­tung Trans­pa­renz - gegen erbit­ter­ten Wider­stand der­je­ni­gen Poli­ti­ker, die am mei­sten von den Lob­by­isten pro­fi­tie­ren, aber nicht wol­len, dass man davon erfährt - ist es noch ein lan­ger Weg bis die Mas­se der Abge­ord­ne­ten begreift:
Sie sind ihren Wäh­lern zuerst ver­pflich­tet, wenn es auch viel ein­fa­cher ist sich von eini­gen weni­gen Orga­ni­sa­tio­nen ali­men­tie­ren zu las­sen. Es gilt doch gera­de bei sol­chen Abhän­gig­kei­ten beson­ders wach­sam zu sein, denn "ACTIO = REACTIO", wer annimmt ist nach­her gezwun­gen zu geben.

Das grund­sätz­li­che Pro­blem der Ein­fluß­nah­me ist durch Trans­pa­renz allei­ne frei­lich noch nicht gelöst. Dazu bedarf es wei­te­rer Schrit­te. Einen davon hal­te ich per­sön­lich für den Wich­tig­sten überhaupt:
Nen­nen wir doch das, was da so scham­haft-ver­nied­li­chend, euphe­mi­stisch, als "Lob­by­is­mus" bezeich­net wird beim rich­ti­gen Namen - es ist, allei­ne schon von den Sum­men her betrach­tet, Bestechung! Ein Straftatbestand.

 

bookmark_border.. wat den Eenen sin UHL, is den Annern sin Nachtigall° ....

Eine(-n) "UHL" haben wir schon lan­ge und der gibt scheuß­li­che Töne von sich, meist durch­drun­gen von deut­lich rechts­la­sti­ger Gesin­nung die man eher der rechts­ra­di­ka­len Sze­ne zuord­nen wür­de .... zusam­men mit sei­ner Par­tei­freun­din Has­sel­feldt, die ihm in nichts nach­steht. Ein Scharf­ma­che­rin, die sich - wie Uhl - seit Jah­ren dank einer 'Haus­macht' an offen­bar gleich­ge­sinn­ten Wäh­lern hal­ten und Ein­fluß neh­men können.

Die­ser baye­ri­sche - woher sonst? - UHL übt gern und viel Kri­tik, scheint aber nun recht dünn­häu­tig, denn er möch­te sei­ne Machen­schaf­ten und Ver­flech­tun­gen nicht öffent­lich gemacht haben. Er, der bei vie­len Gele­gen­hei­ten für einen "glä­ser­nen Bür­ger" plä­dier­te [meme: "Hat der Uhl eigent­lich schon die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung gefor­dert?"]

Da ver­wun­dert es nicht, dass der bewuß­te Uhl flam­men­de Reden gegen jede Art von Trans­pa­renz­in­itia­ti­ve hält, die sei­ne Mau­sche­lei­en auf­decken könnten.

° [Quel­le]

bookmark_borderIrgendein Depp mäht irgendwo immer ....

.... und natür­lich rat­tert eben­so eine Hecken­sche­re. Der Grün­schnitt wird am Schluß mit einem Laub­blä­ser weg­ge­pu­stet .... das hat schon Rein­hard Mey in Wor­te & Musik gefaßt. Sei­ne Ver­stim­mung scheint schon ein wenig abge­klun­gen zu sein. Min­de­stens klin­gen die Zei­len recht moderat.


 

Ich kom­me dar­auf, weil ich heu­te früh von infer­na­li­schem Lärm geweckt wurde.
Lärm von einer Heckenschere.
Da muß­te ich an Super­märk­te denken.
Sie wer­den den­ken "Super­märk­te?
Wie­so denn gera­de Super­märk­te?"

Der Grund dafür ist einfach:

Stel­len sie sich ein­mal vor was pas­sie­ren wür­de wenn - wahl­los - ein paar Super­märk­te in ihrem Wohn­ort nie­der­ge­ris­sen und weg­trans­por­tiert würden.
Da stün­den sie vor den kläg­li­chen Resten auf dem Grund­stück und müß­ten womög­lich sehr viel län­ge­re Strecken zurück­le­gen um sich zu ver­sor­gen. Wenn aller­dings auch rund­um alle Super­märk­te weg wären müß­ten sie sehr, sehr weit fah­ren - und wenn sie kei­nen Super­markt mehr fin­den müß­ten sie viel­leicht Hun­gers sterben ....

Nun stel­len sie sich ein­fach mal vor wie es den Bie­nen, Hum­meln und Schweb­flie­gen geht: 

Die fin­den nichts mehr für sich und ihre Nach­kom­men­schaft wenn Hecken, Büsche und Bäu­me auf "SCHÖN" getrimmt wer­den und dabei alle Blü­ten & Früch­te ver­nich­tet und weg­trans­por­tiert werden.

Leben geop­fert für eine aus­ufern­de "Ästhe­tik".
"Mein schö­ner Gar­ten" läßt grüßen.
Eine Schande.

[Quel­le]

bookmark_borderReisen

bildet

macht satt ....

Sie ken­nen bestimmt die­se T-Shirts, lie­be Leser, die man über­all auf der Welt in Sou­ve­nir­lä­den zu kau­fen bekommt, die mit der Auf­schrift:
 

Mei­ne Eltern waren in Dubai
und alles was sie mir mit­ge­bracht haben
ist die­ses lau­si­ge T-Shirt!


 

Ich war heu­te in Hamburg.
Mor­gens hin, Spät­nach­mit­tag wie­der zurück.
Aus Gründen ....
Mach ich nicht alle Tage. 

Dort habe ich vier Cin­na­mon-and Rai­sin-BAGELs geges­sen und zwei suuuper gro­ße Kaf­fee getrun­ken .... die erste Bestel­lung ist unten abge­bil­det. Kosten 5,00 €uro. Bei der zwei­ten Char­ge hät­te ich das Bild nur dupli­zie­ren müs­sen. Aber sie bekom­men auch so den Eindruck.

22

Der Bagel­shop liegt am öst­li­chen Ende der Oster­stra­ße in Ham­burg Eims­büt­tel. Sehr empfehlenswert.

Ach, übrigens:
Wenn sie nicht extra des­we­gen nach Ham­burg fah­ren wol­len - vom Selbst-Backen rate ich ab, das ist sehr kom­plex - kön­nen sie auch Bagel­pa­ke­te bestellen.

[Ich ste­he zum Bagel­shop in kei­ner Bezie­hung und erhal­te für die­se Emp­feh­lung kein Honorar]

bookmark_borderWas wir aus "Hänsel & Gretel" lernen ....

.. Vor einem gro­ßen Wal­de wohn­te ein armer Holz­hacker mit sei­ner Frau und sei­nen zwei Kin­dern; das Büb­chen hieß Hän­sel und das Mäd­chen Gre­tel. Er hat­te wenig zu bei­ßen und zu bre­chen, und ein­mal, als gro­ße Teue­rung ins Land kam, konn­te er das täg­li­che Brot nicht mehr schaf­fen. Wie er sich nun abends im Bet­te Gedan­ken mach­te und sich vor Sor­gen her­um­wälz­te, seufz­te er und sprach zu sei­ner Frau: »Was soll aus uns wer­den? Wie kön­nen wir unse­re armen Kin­der ernäh­ren da wir für uns selbst nichts mehr haben?« »Weißt du was, Mann«, ant­wor­te­te die Frau, »wir wol­len mor­gen in aller Frü­he die Kin­der hin­aus in den Wald füh­ren, wo er am dick­sten ist. Da machen wir ihnen ein Feu­er an und geben jedem noch ein Stück­chen Brot, dann gehen wir an unse­re Arbeit und las­sen sie allein. Sie fin­den den Weg nicht wie­der nach Haus, und wir sind sie los.« »Nein, Frau«, sag­te der Mann, »das tue ich nicht; wie sollt ich's übers Herz brin­gen, mei­ne Kin­der im Wal­de allein zu las­sen! Die wil­den Tie­re wür­den bald kom­men und sie zer­rei­ßen.« »Oh, du Narr«, sag­te sie, »dann müs­sen wir alle vie­re Hun­gers ster­ben, du kannst nur die Bret­ter für die Sär­ge hobeln«, und ließ ihm kei­ne Ruhe, bis er einwilligte .. "
[Quel­le]

Wie sehr sich doch die Zei­ten geän­dert haben seit die Gebrü­der Grimm "Hän­sel & Gre­tel" schrie­ben - haben sie sich tat­säch­lich so sehr geändert?

Kin­der sind sel­te­ner gewor­den in unse­rer Gesell­schaft, daher wer­den sie nicht als 'Last' oder 'zusätz­li­che Esser' gese­hen. Was aller­dings immer noch nicht bedeu­tet, dass sich ab einem bestimm­ten Alter die­se Ein­stel­lung nicht wandelt.
Ich nen­ne es "Ent­so­li­da­ri­sie­rung", also den Beginn eines Zeit­rau­mes in dem Eltern ihre Kin­der nicht mehr als Freu­de, son­dern als Bela­stung emp­fin­den.

Im Tier­reich ken­nen wir die "Nest­flüch­ter" und die "Nest­hocker", erste­re sind sofort nach ihrer Geburt völ­lig unab­hän­gig und oft auch auf sich allei­ne gestellt. Die Eltern­tie­re gehen ihrer Wege und küm­mern sich nicht mehr um den Nachwuchs.
Weil wir selbst uns um unse­re Nach­kom­men­schaft bemü­hen - die offen­bar zuneh­mend, wenn auch oft unfrei­wil­lig "Nest­hocker" sind und vie­le Jah­re brau­chen bis sie auf eige­nen Füßen ste­hen - nei­gen wir dazu sol­che Tie­re, die sich ähn­lich ver­hal­ten, sich also um ihre Jun­gen küm­mern, mehr zu mögen als die soge­nann­ten "Raben­el­tern".
Was den Raben übri­gens Unrecht tut.

 
Im eng­li­schen Sprach­raum wird der Begriff "Afforda­bili­ty" ver­wen­det, was über­setzt etwa "Bezahl­bar­keit" bzw. "Erschwing­lich­keit" bedeu­tet. Das hängt wahr­schein­lich mit der beson­de­ren angel­säch­si­schen Nei­gung zusam­men Alles zu quan­ti­fi­zie­ren, meß­bar und ver­gleich­bar machen zu wol­len. Der Begriff wird im wesent­li­chen dahin ver­stan­den, ob sich 'die Jone­ses von neben­an' etwas mehr oder weni­ger lei­sten kön­nen als man selbst.

Da die wei­ter­füh­ren­den Lehr­an­stal­ten dort (z.B. U.S.A.; Kana­da; Eng­land; Austra­li­en etc.) den Eltern erheb­li­che Kosten ver­ur­sa­chen trifft der Ter­mi­nus "Afforda­bili­ty" wahr­haf­tig zu. Denn es geht man­ches nur des­we­gen nicht, weil die Eltern es sich nicht lei­sten kön­nen. Obwohl ihre Kin­der das Poten­ti­al hät­ten. Eine beson­de­re Aus­prä­gung des Kapi­ta­lis­mus, die sich in den letz­ten Jah­ren ein wenig auf­ge­weicht hat, dann bedau­er­li­cher­wei­se die Absol­ven­ten mit einem Schul­den­berg im Nacken auf Arbeits­su­che entläßt.

Eine Vari­an­te zu alle­dem wird in Deutsch­land noch immer prak­ti­ziert, es ist das "Kost­geld" [eine ins Gegen­teil der ursprprüng­li­chen Bedeu­tung ver­kehr­te Bezeich­nung, sie­he Wiki­pe­dia], das Eltern von ihren Kin­dern ver­lan­gen sobald die­se über ein eige­nes Ein­kom­men ver­fü­gen und noch zu Hau­se woh­nen. Es ist aus der Mode gekom­men, wird von man­chen Eltern aber noch ver­langt und als völ­lig nor­mal ange­se­hen. Wahr­schein­lich des­we­gen, weil sie es genau so selbst erlebt haben.

Nun ist es sehr unter­schied­lich, was die­se Eltern mit dem Kost­geld tun: Wäh­rend es man­che als Zuschlag zu ihrem Haus­halts­bud­get sehen, spa­ren es ande­re Men­schen für ihre Kin­der. Sie wol­len auf die­se Wei­se sicher sein, dass nicht im jugend­li­chen Über­schwang Geld sinn­los ver­praßt wird.

Wie gesagt, es ist nicht der Nor­mal­fall, denn meist wer­den Kin­der bis sie das Haus ver­las­sen hier­zu­lan­de mit allem ver­sorgt was sie brau­chen, inklu­si­ve einer Ausbildung.

Davon völ­lig abge­setzt tritt ein wei­te­res, ganz unter­schied­li­ches Pro­blem­feld hinzu:
Die elter­li­che Unab­hän­gig­keit, der Wunsch, trotz der Sor­ge um ihre Kin­der, ein eige­nes 'Privat'leben zu haben.

Je nach Alter und Typo­lo­gie leben Eltern die­se Wün­sche ganz ver­schie­den aus:
Wäh­rend es man­chen nur dann wohl ist wenn sie ihre Kin­der um sich haben müs­sen ande­re ihre Kin­der zwar ver­sorgt, aber mög­lichst weit weg wis­sen - und natü­lich gibt es zwi­schen die­sen bei­den Extre­men alle denk­ba­ren Varianten.

Nach mei­ner Beob­ach­tung - und hier kom­me ich auf die ein­gangs beschrie­be­ne "Ent­so­li­da­ri­sie­rung" zurück - sind die­se Ver­hal­tens­wei­sen abhän­gig von drei Faktoren:

  • Alter
  • Bil­dungs­stand
  • Umfeld
  • (und zwar genau in die­ser Reihenfolge) 

Neh­men wir bei­spiels­wei­se Frau S.(35) und Herrn H.(40). Frau S. hat einen her­an­wach­sen­den Sohn M. (14). Frau S. und Herr H. wol­len über das Wochen­en­de ver­rei­sen. Der Sohn bleibt zu Hau­se, hütet Woh­nung und Hund.
Toll, denkt der Sohn, 'sturm­frei' das gan­ze Wochenende!

Wäh­rend also Frau S. und Herr H. sich irgend­wo ver­wöh­nen & ver­wöh­nen las­sen geht zu Hau­se die Post ab .... M. lädt Kum­pel & Kum­pelinen zum Grill­fest, die Musik dröhnt, es wird von Raum zu Raum getram­pelt. Toll, der M. wünscht sich es könn­te immer so bleiben.
Wirklich?

Betrach­ten wir das noch­mal genauer:
Frau S. und Herr H. haben Spaß, die Nach­barn weni­ger. Wäh­rend sich erste­re amü­sie­ren und sich um nichts küm­mern müs­sen treibt zu Hau­se der M. sein Unwesen.
Ist ihm dabei wirk­lich so wohl wie es den Anschein hat?
Ich bezweif­le das sehr.
Er ist allein, und das in einem Alter, in dem Jugend­li­che Ori­en­tie­rung und Anlei­tung brau­chen. In dem sie einen siche­ren Rück­halt haben müs­sen. Der M. hin­ge­gen teilt die Auf­merk­sam­keit sei­ner Mut­ter mit der für ihren 'Gefähr­ten' H. - sie hat zwar die Ver­ant­wor­tung für den M., ist dem alters- und intel­lekt­be­dingt kei­nes­wegs gewachsen.

"Ent­so­li­da­ri­sie­rung" bei allen Betei­lig­ten, eine trau­ri­ge Geschich­te, die doch anfangs so posi­tiv aussah.

Hän­sel & Gre­tel - von ihren Eltern ver­sto­ßen - haben es am Ende doch geschafft. Sie haben den Wid­rig­kei­ten getrotzt.
Aber das war ja ein Märchen ....

_____________________________________________ 


 
" .. Wer­bung und das Vor­bild der Nach­barn schaf­fen immer neue Begier­den. „Kee­ping up with the Jone­ses“, nennt man das in den USA: Die Jones von neben­an haben immer ein grö­ße­res Auto, ein schicke­res Sofa, eine bes­se­re Espres­so-Maschi­ne .. " [Quel­le]


 
1
[Quel­le]

bookmark_borderDas macht doch nichts, das merkt doch keiner ....



 

"STASI 2.0" in Gestalt des vor­ma­li­gen Innen­mi­ni­sters Schäub­le, der jetzt als Finanz­mi­ni­ster sein Unwe­sen treibt, ist schon lan­ge pas­sé. Sein Schwie­ger­sohn [ .. ver­hei­ra­tet mit Chri­stine, geb. Schäub­le .. ] sorgt min­de­stens schon in Baden-Würt­tem­berg für kon­ti­nu­ier­li­chen Ein­fluß [Mini­ste­ri­um für Inne­res, Digi­ta­li­sie­rung und Migra­ti­on] der Familie.

Wir sind nicht einmal mehr bei "Stasi 3.0",
wir driften auf "Stasi 4.0" zu.

"Frü*er" nann­te man das was wir heu­te erle­ben "Sala­mi­tak­tik" - und es wur­de der DDR zuge­schrie­ben. Seit der soge­nann­ten "Wie­der­ver­ei­ni­gung" pas­siert das - offen oder ver­deckt - in vie­len Berei­chen des öffent­li­chen Lebens genau nach die­sem Muster.

Die Aus­spä­hung ist gren­zen­los, gegen die Machen­schaf­ten der NSA sei angeb­lich nichts zu machen, und wenn die gro­ßen Auto­fir­men die Daten der Besit­zer abgrei­fen und deren Ver­hal­ten minu­ti­ös notie­ren steht der Herr Ver­kehrs­mi­ni­ster im Fran­ken­feld-Anzug wie ein Komö­di­ant da° und bläst hei­ße Luft­bal­lon-Phra­sen heraus ....

Bin ich da allein auf wei­ter Flur und bil­de mir sowas nur ein, neh­me ich die­se Umschich­tung und den Trend zu STA­SI-Vor­ge­hens­wei­sen viel­leicht anders wahr als es den Tat­sa­chen entspricht??

Was die Gesetz­ge­bung und die Über­wa­chung angeht sieht es nicht anders aus. Stück für Stück sind die Dau­men­schrau­ben enger gewor­den. Was in 2000 noch nicht als Infor­ma­tio­nen abge­grif­fen wer­den konn­te wird heu­te en mas­se abge­fragt, zuge­ord­net, ver­netzt und gespeichert.

In der Ver­gan­gen­heit wur­den Geset­ze ver­fas­sungs­kon­form ver­faßt, heu­te geht der Gesetz­ge­ber an die äußer­ste Gren­ze: Infor­ma­ti­ons­frei­heits­ge­setz, Ter­ror­ab­wehr, Daten­schutz, Abhör­prak­ti­ken, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Vor­rats­da­ten­spei­che­rung .... oder das von der Vor­sit­zen­den der CSU-Lan­des­grup­pe im Bun­des­tag, Ger­da Has­sel­feldt, so heiß gelieb­te "Betreu­ungs­geld".

Es wird bewußt über die ver­fas­sungs­mä­ßig vor­ge­ge­be­nen Rah­men­be­din­gun­gen hin­aus geschos­sen - um dann zuzu­se­hen, ob sich jemand zur Wehr setzt, wer sich dage­gen zur Wehr setzt, und wel­ches Ergeb­nis das hat. Oft ist es so, dass von den ange­streb­ten Rege­lun­gen nichts übrig bleibt, aber genau­so oft kommt es vor, dass immer ein wenig mehr gere­gelt wird als zuvor - Sala­mi­tak­tik, ich erwähn­te den Begriff schon wei­ter oben.

Der 'bra­ve Bür­ger' schaut sich im Staa­te um, reibt sich die Augen, und wun­dert sich (all­mäh­lich von den Medi­en ein­ge­lullt) über nichts mehr ....

________________________________________ 

° Zitat " .. sei­ne Anzü­ge, von denen der ein oder ande­re an Tape­ten­mu­ster aus den 70er Jah­ren erin­nert. .. " [Quel­le]

bookmark_borderIm Dschungel verschollen ....

Nein, nicht wirklich.
Nur so im über­tra­ge­nen Sinne.

Haben Sie schon ein­mal eine Web­sei­te einer öffent­li­chen Insti­tu­ti­on, z. B. ihres Wohn­or­tes, auf­ge­schla­gen und dort ver­sucht etwas Bestimm­tes zu finden?

Aha.

Dann wer­den Sie bemerkt haben:
Behör­den­mit­ar­bei­ter den­ken (man­cher­orts) in ande­ren Kate­go­rien als der Normalbürger.

Wenn ich mir die Titel­lei­ste der städ­ti­schen Web­sei­te anse­he, und dort den Begriff "Bür­ger­ser­vice" anklicke, rech­ne ich damit etwas über Öff­nungs­zei­ten, Zustän­dig­kei­ten und Ansprech­part­ner zu finden.

Statt­des­sen fin­de ich "Histo­ri­sches", "Anfahrt" und "Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr".

"Histo­ri­sches" hät­te ich in der Rubrik "Tou­ris­mus" ver­mu­tet. "Anfahrt" eben­so, denn die Bür­ger wis­sen doch wo sie woh­nen und wie man da hin­kommt. Die Feu­er­wehr in allen Ehren - aber die hät­te ich in der Spal­te "Ver­ei­ne" oder "Dienst­lei­stun­gen" erwartet.

Es scheint auch sehr unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen zur Infor­ma­ti­ons­tie­fe zu geben. So reicht es mir nicht zu erfah­ren wann der Rat wie­der tagt, son­dern ich wüß­te gern was da dis­ku­tiert wer­den soll. Und das ein wenig aus­führ­li­cher, damit ich die Stand­punk­te erken­ne und abwä­gen kann was mir bes­ser oder weni­ger gefällt.

Was völ­lig fehlt sind grund­sätz­li­che Infor­ma­tio­nen. Sowas wie Bebau­ungs­vor­schrif­ten. Dar­an erkennt man, wie offen oder bie­der eine Stadt regiert wird:
Gie­bel nach Ost-West und Klin­ker­fas­sa­de, Dach zwi­schen 35 und 50°, Hecken­hö­he 120 cm und Zäu­ne nicht höher als 80 cm - da steht fest, dass es sich nicht um 'moder­ne' Bebau­ung son­dern pro­vin­zi­el­les "Wei­ter so wie bis­her!" handelt. 

Sehen Sie das anders?
Wider­spre­chen Sie mir!

PS
Ich habe aus dem Dschun­gel herausgefunden.
Völ­lig unver­sehrt, aber ein biß­chen verwirrt.

bookmark_borderDer IMF hat sich geirrt - sehr bedauerlich ....

.. The Inter­na­tio­nal Mone­ta­ry Fund has final­ly admit­ted that it was wrong to recom­mend austeri­ty as ear­ly as it did in 2010-2011. The IMF now agrees that it should have wai­ted until the US and EU eco­no­mies were on a sus­tainable growth-path befo­re advi­sing them to trim their bud­get defi­ci­ts and redu­ce public spen­ding. Accor­ding to a report issued by the IMF’s rese­arch divi­si­on, the Inde­pen­dent Eva­lua­ti­on Office (IEO): “IMF advo­ca­cy of fis­cal con­so­li­da­ti­on pro­ved to be pre­ma­tu­re for major advan­ced eco­no­mies, as growth pro­jec­tions tur­ned out to be optimistic…This poli­cy mix was less than ful­ly effec­ti­ve in pro­mo­ting reco­very and exa­cer­ba­ted adver­se spillovers.”
Now there’s an understatement .. 

[Quel­le des Zita­tes]

Trotz der oben geschil­der­ten Erkennt­nis steht die neue Run­de mit Grie­chen­land unter Vor­be­halt - der Scha­den dürf­te aller­dings sehr viel grö­ßer sein als jetzt abzu­se­hen ist.
Wider jede Ver­nunft wird der Total­aus­ver­kauf des soge­nann­ten "Tafel­sil­bers" vor­an getrie­ben. Wer jetzt noch nicht erkannt hat um was es den Ver­hand­lern geht dem ist nicht zu helfen:

Alles, was noch von Wert ist in Grie­chen­land wird an "Inve­sto­ren" ver­scher­belt werden!

Es wer­den genau jene "insti­tu­tio­nel­len Anle­ger" zugrei­fen die schon seit Jah­ren für das Cha­os aus über­hitz­ten Märk­ten und betrü­ge­ri­schen Anla­gen ver­ant­wort­lich sind. Das Cha­os, her­vor­ge­ru­fen von wirt­schafts­wis­sen­schaft­li­chen Dilet­tan­ten wie unse­rem Finanz­mi­ni­ster, das nicht nur Grie­chen­land in den Abgrund geris­sen hat.

Es ist gegen jede Ver­nunft einen Schul­den­schnitt län­ger zu ver­wei­gern. Weil dadurch der Zeit­raum bis zur Gesun­dung der grie­chi­schen Staats­fi­nan­zen immer wei­ter in die Zukunft gescho­ben wird.

Der IMF hat sich geirrt was die Maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung und Rege­ne­rie­rung der Wirt­schaft in Grie­chen­land angeht - sehr bedau­er­lich, aber wer schert sich schon um die paar Grie­chen wenn es dar­um geht das schnel­le Geld zu machen?

bookmark_border" Einmal mit Profis arbeiten ...!"

Den Spruch aus der Titel­zei­le ken­nen vie­le Men­schen - und in der Tat, wir wün­schen uns doch Poli­ti­ker, die sol­che Pro­fis sind. Die Pro­ble­me nicht nur dis­ku­tie­ren und sich gegen­sei­tig dafür ver­ant­wort­lich machen, son­dern sie mit gering­stem Auf­wand und zur Zufrie­den­heit der größt­mög­li­chen Zahl von Bür­gern lösen.

Ein - sicher nicht feh­ler­frei­er und total von Zwän­gen unab­hän­gi­ger - Poli­ti­ker die­ser Art ist der Pre­mier von Kana­da. Sehen Sie selbst:
 


 

Kommt Ihnen da nicht - so wie mir - die Gal­le hoch wenn Sie mit unse­ren Poli­ti­kern ver­glei­chen? Die sich in Klein­lich­kei­ten erge­hen und nur dar­an den­ken ihre Pfrün­de zu sichern anstatt das Wohl derer im Auge zu haben, von denen sie gewählt wur­den? Den­ken Sie nur an eines der sta­ti­schen Fern­seh­in­ter­views mit Mer­kel oder die flap­sig-abwei­sen­de Schnod­de­rig­keit von Gabriel.

Ich wün­sche mir hier­zu­lan­de Poli­ti­ker vom For­mat und der Intel­li­genz des Justin Trudeau.