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bookmark_borderWas du nicht willst, ....

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Was du nicht willst, was man dir tu
- das füg' auch kei­nem andern zu!

Wie gut, daß es wenigs­tens jetzt einen Auf­schrei quer durch die Nati­on & die EU gibt weil Frau Mer­kel abge­hört wird. Angeb­lich ist das been­det. Wer's glaubt wird selig!

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist als völ­lig nutz­los ent­larvt. Die sit­zen sich offen­bar nur den Hin­tern platt. Die schlimm­sten Befürch­tun­gen sind bewie­sen. Ich bin gespannt, was da an Maß­nah­men erfolgt.

"Wir müs­sen ein biß­chen vor­sich­ti­ger sein wenn wir die Deut­schen aus­spio­nie­ren" - genau das muß ein Ende haben. Die Igno­ranz von Recht & Gesetz durch die Ame­ri­ka­ner darf so nicht wei­ter gehen - wird aber trotz­dem. Die U.S.A. sind wohl doch schon ein tota­li­tä­res System. Kein Zweifel.

Wenn wenig­stens dabei her­aus­kommt, daß die Schnüf­fe­lei hier im Lan­de zurück­ge­fah­ren wird, ist schon etwas gewon­nen. Frau Mer­kel wäre gut bera­ten Frau Leu­theu­sser-Schnar­ren­ber­ger als Justiz­mi­ni­ste­rin zu behal­ten - das wäre ein gutes Signal an die Bevöl­ke­rung, daß man das The­ma "Bür­ger­rech­te" wahr­haf­tig ange­hen will.

bookmark_borderLate Night

Eine TV-Serie die ich gern gese­hen habe, aber manch­mal nicht bei der ersten Aus­trah­lung sehen konn­te, läuft der­zeit im Spät-Spät-Pro­gramm auf Pro7. Das wäre noch kein Pro­blem, da ich eher eine 'Nacht­eu­le' bin. Was mich nervt ist die Tat­sa­che, daß in den Wer­be­pau­sen nach Mit­ter­nacht fast nur noch sol­che Spots lau­fen die irgend­wel­che dubio­sen Tele­fon-, Video- & Inter­net-Sex-Ange­bo­te zum Inhalt haben. 

Mal abge­se­hen von den durch­aus ein­fäl­ti­gen Tex­ten ist das Muster offen­bar auf wirk­lich ganz simp­le Gemü­ter aus­ge­rich­tet. Wenn gespro­chen wird sind Ton­la­ge und Beto­nung son­der­bar künst­lich und unna­tür­lich - im 'nor­ma­len' Leben spricht kein ver­nünf­ti­ger Mensch auf die­se Wei­se. Das soll wohl 'ero­ti­sie­rend' wir­ken - ich fin­de es eher lächerlich.

Wer­bung soll sich - wenig­stens nach Lehr­buch - immer an eine Ziel­grup­pe rich­ten. Mir fal­len fol­gen­de Mög­lich­kei­ten ein:

  1. Die Ziel­grup­pen­ana­ly­se ist unvoll­stän­dig oder basiert auf fal­schen 'samples';
  2. Auf Grund mei­ner beson­de­ren per­sön­li­chen Bedin­gun­gen gehö­re ich nicht zum zen­tra­len Bereich die­ser Ziel­grup­pe - dann ist die Adres­sa­ten­ana­ly­se gene­rell kor­rekt und ich lie­ge ein­fach nur weit außer­halb des anzu­neh­men­den Mittelwertes;
  3. Es gibt kei­ne Adres­sa­ten­ana­ly­se - die Wer­bung folgt ledig­lich einem unbe­stimm­ten "Schrot­schuß-Prin­zip".

Wie dem auch sei.
Ich fin­de die­se Wer­bung peinlich.

bookmark_borderFaschistoïde Tendenzen

Am Wochen­en­de habe ich mir - lan­ge nach Mit­ter­nacht - noch einen Film ange­se­hen: Star­ship Tro­o­pers 3 "Mar­au­der". Wie bei Teil 1, den ich vor­mals im Kino sah, war ich nicht beson­ders erbaut von dem, was da über den Bild­schirm flimmerte.

Die Idee mit intel­li­gen­ten Kerb­tie­ren (Insek­ten) ist geni­al aus­ge­ar­bei­tet - ins­be­son­de­re deren Fähig­keit kol­lek­tiv zu agie­ren und über­legt zu han­deln. Auch das Vor­han­den­sein eines "super-bug" als "brain" für die gro­ßen Ent­wür­fe des Insek­ten­han­delns ist neu gewe­sen. Das wiegt aber - sehr bedau­er­lich - den son­sti­gen Schund in die­sem Film nicht auf. 

Eine Recher­che ergab dann auch, daß die Roman­vor­la­ge .. Mili­ta­ry Sci­ence-Fic­tion-Roman von Robert A. Hein­lein aus dem Jahr 1959. Die deutsch­spra­chi­ge Aus­ga­be erschien erst 20 Jah­re spä­ter unter dem Titel Sternenkrieger ..
[Quel­le]
nicht in allen Teil­aspek­ten dem ent­spricht, was nach­her in dem Strei­fen von Ver­hoe­ven dar­aus gemacht wurde. 

Des­we­gen wun­dert es mich auch nicht, fol­gen­de Rezen­si­on zu lesen:
.. Der Film wur­de von Ver­hoe­ven nach eige­ner Aus­sa­ge als Sati­re auf den Faschis­mus und Mili­ta­ris­mus konzipiert.[1] Die Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en indi­zier­te den Film 1999 auf­grund der Gewalt­dar­stel­lun­gen und des pro-mili­ta­ri­stisch inter­pre­tier­ten Inhalts. Nach Ansicht der BPjM spie­len die sati­ri­schen Ele­men­te nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Der Film sei ver­ro­hend und geeig­net, Kin­der und Jugend­li­che sozi­al­ethisch zu desorientieren ..
[Quel­le]

Tota­le Mili­ta­ri­sie­rung & faschi­sto­ide Ten­den­zen - das ist eher unter­trie­ben. Die Ver­ro­hung der Gesell­schaft, öffent­li­che Hin­rich­tun­gen als Spek­ta­kel insze­niert, erin­nern eher an mit­tel­al­ter­li­che Feu­dal­struk­tu­ren als eine Zukunfts­per­spek­ti­ve für die Zivi­li­sa­ti­on auf unse­rem Planeten.

In sehr abge­schwäch­ter Form wird das bei "Wiki­pe­dia" ausgedrückt:
.. Zudem besinnt er sich auf die sati­ri­schen und schwarz­hu­mo­ri­gen Wur­zeln des ersten Teils und kari­kiert die immer noch neo­fa­schi­sti­sche Gesell­schaft, die Föde­ra­ti­on die jede Mög­lich­keit nutzt ihre Macht zu erhal­ten und den Krieg als not­wen­di­gen Bestand­teil ihrer Kul­tur zu verkaufen ..
[Quel­le]
Von "sati­risch" oder "schwarz­hu­mo­rig" kann aber wohl kaum die Rede sein. Min­de­stens nicht für mein Ver­ständ­nis die­ser Charakterisierung.

Ein absto­ßen­des, bil­li­ges Mach­werk, ganz ein­deu­tig an ein bestimm­tes Publi­kum gerichtet:
Die Leu­te, die man­nig­fal­ti­ge Explo­sio­nen, wil­de Schie­ße­rei­en, zer­fetz­te und blut­sprit­zen­de Kör­per und ein HASSOBJEKT - in die­sem Fall Insek­ten­ar­ti­ge - brau­chen um ihre eige­ne 'Supe­rio­ri­tät' bestä­tigt zu sehen.

Der sexi­sti­sche Aspekt ist bei Wiki­pe­dia nicht bespro­chen, des­we­gen will ich hier noch dar­auf ein­ge­hen. Dazu ein­gangs ein Zitat zur Pilo­tin, im Film ver­lobt mit einem Gene­ral, hin­ge­zo­gen aller­dings zu einem Colo­nel, den sie am Ende auch hei­ra­tet. Es ist die Schau­spie­le­rin Jolene Bla­lock die hier als zen­tra­les Objekt der Begier­de Vie­ler fungiert.
Notiz am Rande:
".. 2001 wur­de ihr schließ­lich die Rol­le der T’Pol in der Serie Enter­pri­se ange­bo­ten, die sie .. in allen 98 Epi­so­den der Serie ver­kör­per­te .. Zuletzt dreh­te Bla­lock an Star­ship Tro­o­pers 3: Mar­au­der, dem drit­ten Teil der Star­ship-Tro­o­pers-Rei­he .."

Die Schau­spie­le­rin pro­fi­tiert wohl auch von einer gewis­sen Ähn­lich­keit mit Ange­li­na Jolie und Jen­ni­fer Lopez - zumin­dest ist es der glei­che Frau­en­typ, der wäh­rend einer Pha­se vor und nach der Jahr­tau­send­wen­de pro­pa­giert wur­de, sie­he z.B. Pro­to­typ "Lara Croft: Tomb Rai­der 20012003".

Um die­ses Kabi­nett­stück ledig­lich auf 'pro­fit' abge­stell­ten Schund­films end­gül­tig unmög­lich zu machen wird dann zuerst sub­til ver­steckt, spä­ter deut­li­cher ange­deu­tet, und am Ende geballt ein­ge­paukt Reli­gi­on ins Spiel gebracht. Zuerst natür­lich die 'fal­sche' Reli­gi­on in Form der 'Anbe­tung' des gro­ßen Brain-Bugs. Fal­sche Göt­ter - so das Fazit - füh­ren zum Tode der Anbe­ten­den. Den 'ein­zig rich­ti­gen' Gott anzu­be­ten führt aller­dings zu Glück, Heil & Harmonie.

Die­se gefühlstrie­fen­de Ver­eh­rung eines Got­tes, mit den ent­spre­chen­den Ritua­len gar­niert, in Ver­bin­dung mit der pseu­do-reli­giö­sen mili­ta­ri­sti­schen Gesell­schafts­form über­schrei­tet dann auch jeg­li­che Gren­ze des Erträglichen.

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

Die­ser Film reiht sich naht­los an ande­re, ver­gleich­ba­re ame­ri­ka­ni­sche Pro­duk­te an - alle­samt von einer "Herrenrasse"-Mentalität durch­zo­gen. Die darf sich ALLES erlau­ben, Recht und Gesetz sind 'was für 'sis­sies' ....

Da bleibt nur Shake­speare zu zitie­ren [»Ham­let« (II, 2)]
".. Ist dies schon Toll­heit, hat es doch Methode .. "

bookmark_borderSammelsurium (III)*

[ws_table id="4"]

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

bookmark_borderI - Robot ....

In einem 'telepolis'-Beitrag wird von Kampf­ro­bo­tern berichtet
die der U.S.-Armee von den Her­stel­lern in einer Waf­fen­show vor­ge­führt wur­den. Der Bei­trag mit dem Titel "Auto­nom im Kampf­ein­satz" stellt " .. die Fähig­kei­ten von Robo­tern .." dar - bedingt, denn nicht so aus­führ­lich, wie man es erwar­tet. Von 'auto­nom', soviel kann man her­aus­le­sen, ist aller­dings der­zeit nicht die Rede.

Immer­hin wird ange­deu­tet wel­che Lei­stun­gen sol­che Maschi­nen allei­ne brin­gen könn­ten und daß sie der­zeit noch von mensch­li­cher Ent­schei­dung abhän­gig sind:
Schie­ßen dür­fen sie nur wenn es ihnen ein Mensch erlaubt. 

Wie über­aus rücksichtsvoll.

bookmark_borderWochenend & Sonnenschein ....

und dann mit dir im Wald allein ....

Das war die Titel­zei­le eines Songs der "Come­di­an Har­mo­nists" - die Gene­ra­ti­on, der die­ses Lied bekannt ist, stirbt lang­sam weg .... damals waren die 'Bedürf­nis­se' nach Nähe genau­so aus­ge­prägt wie heu­te - aller­dings waren Zei­ten noch anders.
Strenger.
Prüder.
Eben 'sitt­sa­mer'.

"Die Pil­le" gab es auch noch nicht. Wer unver­hei­ra­te­ten Men­schen für ihre Akti­vi­tä­ten Unter­schlupf gewähr­te konn­te wegen Kup­pe­lei von übel­mei­nen­den Nach­barn ver­pfif­fen werden.

 ∙ ▪ + ▪ ∙ 

Das war es aber nicht, von dem ich schrei­ben woll­te. Mir ist etwas ande­res auf­ge­fal­len und ich habe dar­auf­hin mei­ne Post­fä­cher und Web­logs in die Ver­gan­gen­heit hin überprüft:

Kein SPAM am Wochenende!

Da war ich doch eini­ger­ma­ßen platt. Die Spam­mer arbei­ten nicht etwa 247 - wie ich es erwar­tet hat­te - son­dern wie 'bra­ve Bür­ger' Mo-Do 9-17h, Fr 9-14h. Wer hät­te das gedacht. Son­der­bar auch des­we­gen, weil sie doch - angeb­lich! - aus so ver­schie­de­nen Län­dern kommen.

Oder etwa nicht?

Sofort habe ich eine neue "Ver­schwö­rungs­theo­rie" parat:
Es gibt gar kei­ne 'pri­va­ten' Spam­mer, das sind alles von irgend­wel­chen (wel­chen wohl!) Regie­run­gen ange­stell­te Leu­te, die wie­der und wie­der mit die­sen Metho­den ver­su­chen sich Zugang zu pri­va­ten Com­pu­tern zu verschaffen. 

Das erklärt doch zumin­dest, war­um die Geheim­dien­ste in vie­len Fäl­len, von denen wir Bür­ger glau­ben die wären wich­tig, kei­ne Ahnung haben. 

So, wie eini­ge Mit­ar­bei­ter der soge­nann­ten "Dien­ste" gan­ze Zei­tun­gen ein­scan­nen um einen Arti­kel über eine Par­la­men­ta­rie­rin zu spei­chern, ent­wer­fen & ver­sen­den Kol­le­gen von denen SPAM-Mails und wer­ten sie aus. Damit kann man ganz, ganz vie­le Behör­den­mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen - und weil die Zahl der Com­pu­ter­nut­zer immer noch steigt braucht man halt immer mehr davon .... 

Ich weiß auch, wer sich das aus­ge­dacht hat. Die Idee stammt von Fried­rich, die prak­ti­sche Umset­zung wur­de Pofalla übertragen.

 ∙ ▪ + ▪ ∙ 


Hier eine "Ori­gi­nal­fas­sung":


 
 

bookmark_borderBlickwinkel

Immer wie­der stel­le ich erstaunt fest:
Es gibt Men­schen in unse­rem Land die vom täg­li­chen Kampf ums Über­le­ben nichts mit­be­kom­men und daher glau­ben es sei schon Alles ganz gut & rich­tig so wie es ist.

Es stimmt natür­lich, daß es uns grund­sätz­lich viel bes­ser geht als den Men­schen in 'armen' Län­dern, wie z.B. fast über­all in Afri­ka. Wir haben eine bes­se­re Ver­sor­gung an Grund­nah­rungs­mit­teln, Sicher­heit und Gesund­heit. Zusätz­lich noch aller­lei unnö­ti­gen Schnick-Schnack der zum Über­le­ben nicht gebraucht wird, des­sen Erwerb und Unter­halt und einen gro­ßen Teil des müh­sam erwor­be­nen Ein­kom­mens kostet.

Unter­schie­de in der Lebens­er­war­tung rüh­ren in der heu­ti­gen Zeit nicht mehr allei­ne von den grund­sätz­li­chen Lebens­be­din­gun­gen her. Die immer wie­der auf­flam­men­den Kon­flik­te wer­den zwar von Mili­zen aus­ge­tra­gen, aber von der Zivil­be­völ­ke­rung erdul­ded, erlit­ten und mit dem Leben bezahlt. 

Bei uns sind sol­cher­lei Gefah­ren nicht vor­han­den. Wir lei­den an Krank­hei­ten die durch Über­maß an Essen, Trin­ken und Arbeit - oder Kom­bi­na­tio­nen dar­aus - her­rüh­ren. Oder es sind Unfäl­le bei Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen die den 'Kick' lie­fern, den unser zivi­li­sier­tes Leben anson­sten nicht mehr hergibt.

Na ja, manch­mal ist das so.
Wenn wir uns kei­ne Frei­zeit­be­schäf­ti­gung lei­sten kön­nen weil die Ein­künf­te gera­de mal die Exi­stenz sichern sieht es schon ganz anders aus. Und da kom­me ich wie­der zu dem ein­gangs dar­ge­stell­ten Gedan­ken wie gut es uns denn tat­säch­lich geht.

Fünf­zehn bis zwan­zig Pro­zent der Bun­des­bür­ger, je nach Quel­le, ver­die­nen min­de­stens ca. 30% mehr als dem bun­des­deut­schen Durch­schnitt ent­spricht. Die haben bestimmt nicht zu kla­gen. Aber wie sieht es mit dem Rest aus? Wenn zehn Pro­zent der Arbei­ten­den von ihrer Arbeit allei­ne nicht leben kön­nen und zusätz­li­che staat­li­che Hil­fe in Anspruch neh­men müs­sen? Wenn wei­te­re zehn Pro­zent, also mit den vor­he­ri­gen zusam­men zwan­zig Pro­zent, kei­ne feste Anstel­lung mehr haben, oder Ver­trä­ge, die über Jah­re als befri­stet abge­schlos­sen wer­den und nie Sicher­heit gewähr­lei­sten. Zukunfts­per­spek­ti­ve? Null!

Es gibt selbst in die­ser Grup­pe vie­le zufrie­de­ne Men­schen - trotz all der Unsi­cher­heit. Da sind die Äuße­run­gen der Igno­ran­ten dop­pelt schmerz­haft und ganz sicher unangebracht.

bookmark_borderWaffenlieferanten der Welt

Mit "Krieg" läßt sich viel Geld verdienen.

Es sind nicht die Län­der der "Drit­ten Welt", die sich unbe­dingt & frei­wil­lig mit Waf­fen aus­stat­ten wol­len - es sind die soge­nann­ten "Indu­strie­na­tio­nen", allen vor­an die U.S.A., die Hil­fe nur dann anbie­ten wenn sie zugleich Waf­fen lie­fern können.

Es wer­den Mit­tel in die armen Län­der ver­ge­ben, sogar beträcht­li­che Sum­men. Die sind zu einem über­wie­gen­den Teil dafür gedacht Waf­fen­käu­fe im Geber­land zu täti­gen. So fließt das "wohl­tä­tig gespen­de­te" Geld wie­der an die Wohl­tä­ter zurück und sta­bi­li­siert dort die Wirt­schaft - neben­bei wer­den die Aktio­nä­re immer reicher. 

Der­wei­len hun­gern die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern und haben kein Dach über dem Kopf, weil das ins Land flie­ßen­de Geld von kor­rup­ten Poli­ti­kern ver­ein­nahmt wird. Nach­dem sie ihren 'Anteil' abge­zwackt haben zah­len sie die Kre­di­te bei den Gebern ab und erhal­ten ihre Macht & das dar­aus resul­tie­ren­de Wohl­le­ben durch Waf­fen­ge­walt - Waf­fen haben sie ja genug gehortet.

Wer Geschäf­te mit Waf­fen macht wird aus einer Über­sicht deut­lich, ver­ar­bei­tet sind die Zah­len bis 2009.

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"click!" auf die Abbil­dung vergrößert

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bookmark_borderWahlbeteiligung & Sitzverteilung

Seit Wochen wer­den nun Gesprä­che zu einer neu­en Koali­ti­on geführt. Was her­aus­kom­men wird ist ein Par­la­ment in dem den Regie­rungs­vor­schlä­gen brei­te Zustim­mung sicher ist, denn kein Abge­ord­ne­ter, der noch­mal ins Par­la­ment will, kann es sich lei­sten sich "non-kon­form" zu ver­hal­ten. Sonst ist er bei der näch­sten Wahl (spä­te­stens) sei­nen Posten los ....

2008 hat­te ich ange­sichts der nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung schon mal einen Vor­schlag gemacht den ich hier noch­mal auf­neh­men, mit den neu­en Zah­len neu berech­nen und betrach­ten will [Sitz­ver­ga­be im Par­la­ment (18.10.2008)].

Die Wahl­be­tei­li­gung hat bei 71,5% gele­gen. Dem­nach nur das Votum von ca. drei Vier­teln der wahl­be­rech­tig­ten Bevöl­ke­rung - die Par­tei­en haben es also nicht geschafft, die Bür­ger zur Urne zu bekommen! 

Nach dem jet­zi­gen System wer­den sie mit "Luft­sit­zen" im Par­la­ment belohnt, Sit­ze für Null-Stimmen:
Die Zahl der Par­la­men­ta­ri­er ist doch von der Zahl der Wahlberech­tig­ten abhän­gig - war­um also nicht Abge­ord­ne­ten­man­da­te redu­zie­ren wenn weni­ger Berech­tig­te tat­säch­lich wäh­len? - und zwar pro­por­tio­nal zur Wahlbeteiligung .... 

Alle Par­tei­en müß­ten so min­de­stens die Wahl­be­tei­li­gung 'gemein­sam' erhö­hen - wenn sie sich schon von den Inhal­ten her kaum noch unter­schei­den. Weni­ger "Ver­dros­sen­heit" des Wahl­volks bedeu­te­te dann mehr Sit­ze im Par­la­ment. Das wäre aus mei­ner Sicht ein wün­schens­wer­tes Ergeb­nis einer sol­chen "Neu­be­rech­nung" (Ich war schon groß­zü­gig und habe 'auf­ge­run­det' wenn gebro­che­ne Zah­len herauskamen ...!).

[71,5% Wahl­bet.]

Par­tei
Pro­zent
 Sit­ze jetzt
 Sit­ze n. Korr.
CDU
34,1
 255
 182
CSU
7,4
 56
 40
 
 
CDU/CSU
41,5
 311
 222
SPD
25,7
 193
 138
Lin­ke
8,6
 64
 46
Grü­ne
8,4
 63
 45
GESAMT    631  451

 

180 (!) Abge­ord­ne­te weni­ger. Die Pro­por­tio­nen gleich, aber: weni­ger Dis­kus­sio­nen und Strei­te­rei­en, weni­ger Aus­ga­ben für das Par­la­ment .... man den­ke nur dar­an, wel­che enor­men Beträ­ge ein­ge­spart wür­den. Geld, das sinn­vol­ler als zur Ali­men­tie­rung von "Luft"-Sitzen im Par­la­ment genutzt wer­den könnte.

bookmark_borderGewollt - aber nicht gekonnt.

Kürz­lich hat­te ich über eine Stu­die zur Bil­dung in Euro­pa berichtet.

Auf einen Aspekt, der dort behan­delt wur­de, möch­te ich noch­mal näher ein­ge­hen. Es ist der Umgang der 'älte­ren Gene­ra­ti­on' mit dem Inter­net (trifft aber auch auf man­che Jün­ge­ren zu).

In der Stu­die war zu lesen die mei­sten Nut­zer könn­ten mal gera­de E-Mails ver­sen­den, sie in vor­be­rei­te­te Kate­go­rien ein­sor­tie­ren und sich von einer Web­sei­te zur näch­sten bewegen.

Nun wer­den immer wie­der Ange­bo­te gemacht die ver­spre­chen "Eige­ne Home­page in drei Minu­ten" oder so ähn­lich. Da gibt es eine Zahl von Per­so­nen, denen ein sol­ches Ange­bot ent­ge­gen­kommt und die sich dann dar­an 'ver­su­chen' - und das mei­ne ich wört­lich, denn meist enden die­se Ver­su­che kläglich.

Offen­bar gehen die Nut­zer sol­cher Ange­bo­te mit viel Élan dar­an etwas auf die Bei­ne zu stel­len. Dann mer­ken sie, daß es mit Auf­wand ver­bun­den ist. Und sie stel­len fest: Ganz ohne grund­sätz­li­ches Wis­sen zu Sei­ten­auf­bau und html/css geht es doch nicht.

Es bleibt also ein Frag­ment übrig. Wobei man­che Erstel­ler das nicht ein­mal als Frag­ment sehen - sie hal­ten es für 'nor­mal' oder 'kom­plett' oder gar 'nutz­bar'. Ins­be­son­de­re die Nut­zung des Apo­stroph hat eine beson­de­re Aus­prä­gung auf die­sen Seiten ....

Scha­de um jede Minu­te, die sich Jemand damit beschäftigt.

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Die ver­link­ten Sei­ten im Über­blick - "klick!" auf das jewei­li­ge Bild ver­grö­ßert.
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Der Besu­cher wird von ner­vi­gen Anzei­gen ver­folgt
die sich an sei­nen Maus­zei­ger heften ....

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Der Betrei­ber ver­fügt offen­bar über einen eige­nen Ser­ver
- das 'lay­out' kann aller­dings nicht über­zeu­gen ....
.... und das mit den Links muß noch geübt werden.

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Ein Bei­spiel bei dem der poten­ti­el­le Betrei­ber
vor der Auf­ga­be kapi­tu­liert hat ....

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