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bookmark_borderArm in Deutschland - eine Replik
.... und ein Appell sich politisch zu engagieren!

Im Zuge eines Gedan­ken­aus­tauschs per Kom­men­ta­ren zum The­ma "War­um isst du Fleisch, obwohl du weißt, dass Tie­re dafür lei­den? " ergab sich eine Dis­kus­si­on mit *@ S.N.* dar­über, ob ich behaup­ten kön­ne es gäbe Aus­beu­tung (und als Fol­ge Armut) in Deutsch­land und der Grund dafür sei die Tat­sa­che, dass die Regie­rung nicht für die Bür­ger regie­re, son­dern für Kapi­tal & Großunternehmen:

Das grund­sätz­li­che Pro­blem ist aller­dings - wie in so vie­len Berei­chen unse­res Lan­des - dass in den Par­la­men­ten nicht im Sin­ne der Bür­ger gehan­delt wird, son­dern die Mini­ste­ri­en mit den regu­lier­ten Ver­bän­den und Groß­be­trie­ben eng zusam­men arbei­ten und so deren Inter­es­sen im Vor­der­grund stehen.

Sie­he → [Wohl eher Rei­chen­ver­tre­ter ] (https://www.freitag.de/autoren/zebralogs/wohl-eher-reichenvertreter) . Zusätz­lich gab es in der letz­ten 'Armuts­stu­die' von Frau Nah­les (2018; redi­giert bis zur Unkennt­lich­keit durch das Kanz­ler­amt!) bereits umfang­rei­che Hinweise.

Fazit:
Den Poli­ti­kern will hier­zu­lan­de offen­bar nie­mand auf die Füße tre­ten der noch eine Zukunft vor sich hat - die dann sehr schnell vor­bei sein kann "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" wenn die Geschol­te­nen ihre Pres­se- und Fern­seh­freun­de mobi­li­sie­ren. Inso­weit sind wir nicht bes­ser als eine Bananenrepublik.

Des­we­gen dis­ku­tie­ren wir nicht über die Hin­ter­grün­de, son­dern über Auf­re­ger (wie "Tier­leid"), die uns beschäf­ti­gen und davon abhal­ten sol­len über die wirk­lich wich­ti­gen Fra­gen wie man­geln­de poli­ti­sche Reprä­sen­ta­ti­on durch die gewähl­ten Ver­tre­ter zu diskutieren.

Dar­auf kam fol­gen­de Ant­wort von Herrn "S. N." (Her­vor­he­bun­gen im Text von mir):
" .. Ich glau­be nicht, dass in Deutsch­land vie­le Men­schen "aus­ge­beu­tet" wer­den. Wir beu­ten alle zusam­men die Men­schen in den ärme­ren Län­dern aus. Aber das ist Poli­tik, nicht Ernäh­rung. Kön­nen sich ärme­re Men­schen in Deutsch­land nicht gesund ernäh­ren? Das hal­te ich für ein Gerücht. Ich stam­me aus einer rela­tiv armen Fami­lie. M.E. haben wir sehr gesund geges­sen. Natür­lich nichts aus dem Reform­haus oder (die gab es damals noch nicht) Bio­la­den, der Unter­schied zum sonst mög­li­chen gesun­den Essen ist mehr eso­te­risch, ich glau­be nicht, dass sich hier eine Wir­kung auf die Lebens­er­war­tung seri­ös nach­wei­sen lässt (nur der Unter­schied von fast food zu Bio­la­den ist offen­sicht­lich). Fleisch gab es nur in klei­nen Men­gen (sonn­tags z.B. ein grö­ße­res Hähn­chen für 8 Per­so­nen, das war vor der Bat­te­rie­hal­tung, da waren Hähn­chen noch teu­er) - neben­bei, ich ver­mu­te, ohne hier­zu Unter­su­chun­gen gese­hen zu haben, dass der Umstand, dass die Deut­schen immer grö­ßer (und dicker) wer­den, mit dem immer mehr anstei­gen­den Fleisch­kon­sum zu tun hat. In gerin­gem Umfang ist Fleisch­essen aber jeden­falls gesund. Gemü­se kam zum gerin­gen Teil aus dem eige­nen Gar­ten. Kar­tof­feln kamen vom Bau­ern und wur­den ein­ge­la­gert. Auf den Tisch kam anson­sten das, was sai­so­nal gera­de aus der Umge­bung gün­stig ver­füg­bar war, alles wur­de täg­lich frisch gekocht. Das bringt mich auf den Punkt "Zeit". Natür­lich kostet so eine Ernäh­rung, gera­de wenn wenig Geld da ist, sehr viel Zeit (aber wenig Geld). Mei­ne Mut­ter hat­te fast gar kei­ne "Frei­zeit". Im Zeit­al­ter des Frei­zeit­wahns, wo Men­schen soviel Frei­zeit haben, dass sie sie tot schla­gen müs­sen, kommt natür­lich nie­mand auf den Gedan­ken, dass Zeit Geld ist und man daher, feh­len­des Geld durch opfern von Frei­zeit kom­pen­sie­ren kann. Und gera­de Hartz IV Emp­fän­ger und Rent­ner haben eins mehr als genug: Zeit. Aller­dings erfor­dert dies Eigen­in­itia­ti­ve und Dis­zi­plin und wer das nicht gelernt hat, hat ein Pro­blem. Wer also von klein auf lernt, dass man sich mit Geld ganz viel Frei­zeit erkau­fen kann, die man dann tot­schlägt, aber nie gelernt hat, wie man durch Auf­wen­den von Zeit Geld spart, nun der kommt nicht zurecht .. "

Aus­zug aus mei­ner Antwort:

Es tut mir leid zu wider­spre­chen was "Aus­beu­tung" angeht. Was Sie zur Aus­beu­tung in den so genann­ten "Drit­te Welt Län­dern" schrei­ben ist wahr, aller­dings trifft es für die BRD weni­ger zu als für ande­re, wie z.B. die U.S.A. und anstatt etwas "zu glau­ben" hal­te ich es damit "Fak­ten abzu­wä­gen" um etwas zu beur­tei­len. Gefüh­le täu­schen oft.

Wenn ein Vor­stand eines Unter­neh­mens an einem Tag mehr als das Jah­res­ge­halt des am schlech­te­sten bezahl­ten Mit­ar­bei­ters ver­dient hal­te ich das für Aus­beu­tung, oder wenn ein Arbei­ter bei vol­ler Stun­den­zahl noch vom Staat (den Steu­er­zah­lern!) unter­stützt wer­den muss, damit er von sei­ner Arbeit leben kann, dann hal­te ich auch das für Aus­beu­tung und zwar nicht nur des Arbei­ters son­dern von uns Allen.

Ein Bei­spiel aus der BRD, weil anson­sten immer nur die Ame­ri­ka­ner als Kapi­ta­li­sten und damit (schlech­tes) Bei­spiel ange­dient werden:
Zitat Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekommen?

" .. Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro ver­dien­te. Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin .. "

Mein Ein­wand ein Arbei­ter­ge­halt pro Tag trifft also nicht zu, es sind nur 350 anstatt 365 Tage. Das ist nicht mehr nur "zu viel", das ist unver­schämt gierig!

Es gäbe noch vie­le wei­te­re Zita­te zu nen­nen, ich wer­de die ent­spre­chen­den Quel­len wei­ter unten anhängen.

Was viel bedeut­sa­mer ist steht nicht kom­pakt in einem Satz, es steht zwi­schen den Zeilen!

Der Herr "S. N." hat sein Leben als *under­dog* treff­lich ange­nom­men, so haben es die Kapi­ta­li­sten gern, ein Armer, oder min­de­stens arm auf­ge­wach­se­ner, der sei­ne Situa­ti­on nicht denen anla­stet die dafür ver­ant­wort­lich sind - son­dern den noch ärme­ren Hartz IV-lern und Rentnern. 

Der nicht *glaubt*, dass es Aus­beu­tung gibt - hat ja nie­mand im Fern­se­hen gesagt und die Frau Kanz­le­rin hat vor ein paar Jah­ren den tol­len Spruch "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" aus­ge­spro­chen - wie kann da irgend­je­mand auf die Idee kom­men dem zu widersprechen?

Der es als nor­mal ansieht, dass sei­ne Mut­ter für sie­ben Per­so­nen rund um die Uhr schuf­ten muss­te wäh­rend die Frau Fabri­kan­ten­gat­tin mit Haus­per­so­nal 'erle­di­gen ließ' und wahr­schein­lich dem Per­so­nal noch alle erdenk­li­chen Haus­halts­ge­rä­te zur Arbeits­er­leich­te­rung vom fürst­li­chen Gehalt des Herrn Gat­ten zur Ver­fü­gung stellte.

Der es als nor­mal und durch­aus ver­tret­bar ansieht, wenn Arme und Rent­ner eben mehr Zeit ein­set­zen müs­sen und sich abrackern - wäh­rend der Herr Vor­stand zum Gol­fen geht, sich in Sana­to­ri­en pfle­gen lässt, mehr­mals im Jahr urlaubt, im eige­nen Feri­en­do­mi­zil, ver­steht sich, das die Arbei­ter in sei­ner Fabrik durch Lohn­ver­zicht zugun­sten des Erhal­tes ihrer Arbeits­plät­ze finan­ziert haben, "Dan­ke!" denkt der Herr Vor­stand, ihr seid ja wirk­lich zum Lachen einfältig! 

Der den "Frei­zeit­wahn" beschwört - das freut die Arbeit­ge­ber, wo sie doch stän­dig dar­auf hin­wei­sen, dass die Arbei­ter lie­ber mehr arbei­ten sol­len als nach Frei­zeit zu fra­gen, am Ende gar noch gegen Bezah­lung, so wie Urlaub, das ist doch jetzt schon viel mehr als die an Frei­zeit aus­hal­ten, die wis­sen ja nicht, was sie mit soviel Frei­zeit anfan­gen sol­len usw.

Und wahr­schein­lich, nach dem was er so erklärt hat, ist sei­ne Fami­lie christ­lich geson­nen, sein Name hat christ­li­che Wur­zeln, viel­leicht sogar, nach der Kin­der­zahl zu urtei­len ent­we­der katho­lisch oder frei­kirch­lich-evan­ge­lisch ori­en­tiert, und wer christ­lich erzo­gen ist hat gelernt nie Auto­ri­tä­ten in Fra­ge zu stel­len, der ver­tei­digt die Obrig­keit, die es ja stets bes­ser weiß und ein­rich­tet als der ein­fa­che Mensch, woher soll der es auch in sei­ner Ein­fach­heit gelernt haben?

"Eigen­in­itia­ti­ve" und "Disi­plin" - da klin­gelt doch 'was? Der Herr Beck (SPD) hat das so ähn­lich zu Zei­ten der SPD-Grü­nen-Koali­ti­on einem Arbeits­lo­sen gesagt "Waschen und rasie­ren, dann krie­gen Sie auch einen Job". Die­se Abge­ho­ben­heit der Poli­tik, und es gibt Men­schen, die das für gut und rich­tig hal­ten und sich in ihr Schick­sal fügen, so wie Herr "S.N."

Was ler­nen wir aus dem, was uns der Herr "S. N." sagt?

Es ist der schma­len Schicht von "Bes­ser Ver­die­nen­den", den "füh­ren­den Poli­ti­kern", den "Wirt­schafts­ma­gna­ten", den Men­schen der "Ober­schicht" gelun­gen Men­schen wie den Herrn S. N. davon zu über­zeu­gen, dass sie, die "Obe­ren", schon für ihn den­ken und han­deln - er muss sich nur gefü­gig in alles drein schicken was sie von ihm wol­len und vor allem nicht auf­mucken und die gesell­schaft­li­che Unter­tei­lung, die Schich­tung, nicht in Fra­ge stellen!

Kon­zern­chefs ver­die­nen gut 330 Mal mehr als ihre Arbeiter
18. Mai 2016
US-Kon­zern­len­ker ver­die­nen 330 Mal mehr als ihre Ange­stell­ten. Auch deut­sche Vor­stands­vor­sit­zen­de ver­die­nen deut­lich mehr als die eige­nen Leute.
In Deutsch­land über­wacht die Deut­sche Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz (DSW) gemein­sam mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) die Gehäl­ter der Dax-Vor­stän­de und setzt sie ins Ver­hält­nis zu den Ein­kom­men der ein­fa­chen Arbeit­neh­mer. Im ver­gan­ge­nen Jahr beka­men die Dax-Chefs im Mit­tel 54 Mal so viel wie ihre Angestellten.

Kien­baum-Stu­die: Vor­stän­de in SDAX und TecDAX ver­die­nen ein Fünf­tel der DAX-Kol­le­gen

Köln, 13. Sep­tem­ber 2017 Die Gehäl­ter von Vor­stän­den in SDAX und TecDAX lie­gen deut­lich zurück gegen­über dem, was die Chefs bei den größ­ten Unter­neh­men im DAX30 ver­die­nen. Rund ein Fünf­tel eines durch­schnitt­li­chen DAX-Vor­stands­ge­halts zah­len die SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men im Medi­an ihren Chefs. Dabei zeich­nen sich gera­de im TecDAX gro­ße Unter­schie­de zwi­schen den ver­schie­de­nen Unter­neh­men ab. Ein­zel­ne Ver­tre­ter der im TecDAX geli­ste­ten Unter­neh­men kön­nen es bei der Ver­gü­tung sogar mit den ganz Gro­ßen in Deutsch­land auf­neh­men. Das ergibt eine aktu­el­le Stu­die der Per­so­nal- und Manage­ment­be­ra­tung Kien­baum, für die Kien­baum die Vor­stands­ver­gü­tung der SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men für das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr ana­ly­siert hat.

Mein Chef und ich – die Spann­brei­te der durch­schnitt­li­chen Jahresgehälter

10 Mil­lio­nen Euro Jah­res­ge­halt? Womit ist das gerecht­fer­tigt? Das fra­gen sich zahl­rei­che Arbeit­neh­mer, wenn sie auf die Jah­res­ein­kom­men der Vor­stän­de gro­ßer Dax-Unter­neh­men blicken. Und wenn die­se Mana­ger dann ent­las­sen wer­den, weil sie z. B. in unsau­be­re Geschäf­te ver­wickelt waren, bekom­men sie häu­fig noch eine lebens­läng­li­che Ren­te. Nicht mehr nach­voll­zieh­bar für den Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher, der es gera­de mal so schafft, finan­zi­ell über die Run­den zu kommen.

Der Post-Chef Frank Appel ver­dient sogar sage und schrei­be das 232-fache Ein­kom­men und führt damit die Gehalts­li­ste der deut­schen Kon­zern­chefs an. 

Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekom­men?

Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro verdiente.
Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin.

 

Zuerst ver­öf­fent­licht am 29. März 2019 um 00:30h.

 

bookmark_borderWie eine Ameise unter Vielen
Like one ant among many

Son­nen­un­ter­gän­ge oder Son­nen­auf­gän­ge habe ich in mei­nen 70+ Jah­ren schon öfter gese­hen - sie sind, wie alle Bewe­gun­gen im Uni­ver­sum eine von phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und che­mi­schen Pro­zes­sen abhän­gi­ge Erschei­nung von Him­mels­kör­pern, hier unse­rer Son­ne, die, wie die Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers, in stets nach­voll­zieh- und erklär­ba­rer Wei­se wie­der­keh­ren .... die Mathe­ma­tik ermög­licht es die­se Ereig­nis­se sekun­den­ge­nau vor­her­zu­sa­gen .... das konn­ten schon Völ­ker 6.000 Jah­re vor unse­rer Zeit­rech­nung, und zwar mit sehr viel pri­mi­ti­ve­ren Mög­lich­kei­ten als wir sie heu­te haben.

Die Natur und das Welt­all sind nicht von uns abhän­gig, son­dern wir von ihnen. Wir sind ein Sand­korn im gro­ßen Gefü­ge, unser Leben hat die glei­che Bedeu­tung wie das Leben einer Amei­se unter den vie­len Aber­tau­sen­den von ande­ren Amei­sen - wir sind ein (zuge­ge­ben beson­de­res) Tier unter den vie­len Arten auf unse­rem Planeten.

Und dass der Pla­net Erde mitt­ler­wei­le zer­stört wird ist nicht zuletzt Schuld der Kir­chen, die sug­ge­riert haben Men­schen sei­en *etwas Beson­de­res, nach dem Bil­de Got­tes* und dürf­ten sich des­we­gen alle ande­ren Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten *unter­tan* machen, sie aus­beu­ten, quä­len, zer­stö­ren - weil wir etwas *Bes­se­res* seien.

So ein Unfug.
Und nun haben wir das Dilemma!

__________________________________________________ 

Trans­la­ti­on
In my 70+ years I have seen quite a few sun­sets / sun­ri­ses. They are, like all move­ments in the uni­ver­se, phe­no­me­na of cele­sti­al bodies depen­dent on forces of phy­sics and che­mical pro­ce­s­ses. Our sun's move­ment is, like the phy­sio­lo­gy of our body, hap­pe­ning in a regu­lar, peri­odi­cal, inter­con­nec­ted and com­pre­hen­si­ble way .... sci­ence and math enables us to pre­dict the­se events to the mil­li­se­cond and down to the mole­cu­les that form our body .... the anci­ents were able to do some of this alre­a­dy 6,000 years befo­re our era. And they did it with much more pri­mi­ti­ve tools than tho­se we have at hand today.

Natu­re and the uni­ver­se do not depend on us. We depend on them. We are like a grain of sand con­side­ring the lar­ge sca­le of the uni­ver­se. Our life has the same value as the life of any ant among the many thou­sands upon thou­sands of other ants. We are just one ani­mal among the many spe­ci­es on our pla­net (admit­ted­ly quite dif­fe­rent from most others).

And the fact that pla­net earth is now being destroy­ed can be attri­bu­ted to faith, churches, Chri­stia­ni­ty and the like: They sug­gest men & women are some­thing spe­cial, crea­ted *in God's image* and are the­r­e­fo­re allo­wed to *sub­due*, exploit, tor­tu­re, and destroy all other living beings on this pla­net - becau­se we are sup­po­sedly somehow *bet­ter* than them.

Bull­shit.
And now we have to deal with the consequences!


 
Added the trans­la­ti­on; Published first 01.06.2019;01:00h.

bookmark_borderWenn das nicht das Ende von Trump endgültig besiegelt hat ....

Wer hät­te je gedacht, dass ein­mal ein US Prä­si­dent in einer Fern­seh­de­bat­te eine rechts­ra­di­ka­le Hass­or­ga­ni­sa­ti­on dazu aufruft:

"Hal­tet euch zurück und hal­tet euch bereit!"


Der Effekt war, dass die­se 'Proud Boys" sogleich ihr Logo beän­dert haben. Sie haben die Bot­schaft von Trump ver­stan­den und umge­setzt - das allei­ne genügt schon, um des­sen Abwie­ge­lungs­ver­su­che ad absur­dum zu füh­ren. "Lea­der of the free World" als Ideen­ge­ber einer rechts­ra­di­ka­len Wel­le, die durch Ame­ri­ka schwappt?

Na, da sind wir ja nicht mehr weit ent­fernt von dem, was noch in der Fern­seh­se­rie "The Man in the High Cast­le" als Fik­ti­on dar­ge­stellt wur­de - der ein­zi­ge Unter­schied ist, dass anstatt Hit­ler der Name Trump ste­hen wird.

(Abbil­dung rechts: Lalo Alca­raz – AMS)
Wenn die­ser Faschist wie­der gewählt wird kann sich kei­ner mehr dahin­ge­hend erklä­ren man habe doch nicht gewusst was der Prä­si­den­ten­dart­stel­ler Trump beab­sich­tigt habe. 

Ande­rer­seits:
Wenn er bei einer Nie­der­la­ge das Wei­ße Haus nicht ver­lässt, son­dern sei­ne 'Proud Boys' zu Schutz und Hil­fe ruft und damit einen Bür­ger­krieg anzet­telt wird es hof­fent­lich den Repu­bli­ka­nern deut­lich wer­den, wel­che Schlan­ge sie da an ihrem Busen genährt haben.

 
PS

Ein Freund aus USA schrieb mir zur Fernsehdiskussion:
" .. His deme­an­or was that of a scow­ling, pug­na­cious, petu­lant, aggrie­ved litt­le boy instead of a rela­xed, com­pe­tent, con­fi­dent man. .. "
Ü:
" .. Sein Ver­hal­ten war das eines miss­mu­ti­gen, streit­lu­sti­gen, lau­ni­schen, belei­dig­ten klei­nen Jun­gen anstel­le eines ent­spann­ten, kom­pe­ten­ten, selbst­be­wuss­ten Mannes .. "

 

bookmark_borderEmpfehlung

Wie sich Coro­na aus­brei­tet - Animationen.

Klicken Sie auf die nach­fol­gen­den Linkadressen
um sich die­se wirk­lich tol­len Ani­ma­tio­nen anzusehen

https://english.elpais.com/society/2020-10-28/a-room-a-bar-and-a-class-how-the-coronavirus-is-spread-through-the-air.html

https://english.elpais.com/society/2020-10-30/the-k-factor-why-it-matters-where-we-are-infected-with-the-coronavirus.html?rel=listapoyo

bookmark_border (X) Brunetti, übernehmen Sie ...!

Nein, lie­be Lesen­de, es geht nicht um den deut­schen Kri­mi der in Vene­dig spielt und den dar­in auf­tre­ten­den "Com­mis­sa­rio Bru­net­ti", son­dern um einen tat­säch­li­chen Herrn Bru­net­ti, der Geschäfts­füh­rer eines Ser­vice­un­ter­neh­mens ist, das sich mit Mietern/Vermietung im Immo­bi­li­en­be­reich befasst.

Der Hin­ter­grund war die Suche nach einer Miet­woh­nung in der Stadt, in der wir das Haus bau­en. Für die Zeit von jetzt bis zum Ein­zug. Weil es Unsinn wäre, gera­de in der Bau­pha­se, meh­re­re Male vom jet­zi­gen zum zukünf­ti­gen Wohn­ort hin und her zu fah­ren. Da war klar, dass eine Woh­nung vor Ort die kosten­gün­sti­ge­re Vari­an­te sein würde.

Vor mehr als zwei Mona­ten haben wir also ange­fan­gen zu suchen. Das Ergeb­nis waren vie­le Besich­ti­gun­gen, doch wer will schon als Ver­mie­ter sol­che Mie­ter haben, bei denen von vorn­her­ein klar ist: Die blei­ben höch­stens ein­ein­halb Jahre.


Wie aus der neben­ste­hen­den Abbil­dung her­vor­geht ["click!" auf das Bild ver­grö­ßert] war das Unter­neh­men des Herrn Bru­net­ti irgend­wie in den Ver­miet­pro­zeß ein­ge­glie­dert. Es wur­de zunächst ein 'Mas­sen­be­sich­ti­gungs­ter­min' ver­öf­fent­licht - der dann aller­dings - weil es irgend­wel­che Grün­de gab - platzte!

Nun kam heu­te, Wochen spä­ter, wie­der Post von Bru­net­tis Mit­strei­te­rin­nen, sei­ner Frau/Schwester/Tochter(?) glei­chen Namens, das Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis ist nicht ganz klar, jeden­falls von einer Frau Bru­net­ti, die den mir bis­lang unbe­kann­ten Titel "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" trägt, sowie einer Frau Pau­lus, die mit "Team­as­si­stenz" beti­telt wur­de. Auch die­sen Titel kann­te ich bis­lang nicht.

Eine Suche nach der ersten Berufs­be­zeich­nung "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" blieb - schon erwar­tet, weil der Ver­dacht von 'Phan­ta­sie­be­zeich­nung' nahe lag - ergeb­nis­los. Bei der zwei­ten Bezeich­nung "Team­as­si­stenz" gab es eine Beschreibung:
Und sie­he da, es war das, was man "Frue*er"™, ganz ohne Lamet­ta, als "Sekre­tä­rin" bezeich­ne­te. Nur gab es in der Ver­gan­gen­heit noch kei­ne "Teams". Das ist eine Erfin­dung der spä­ten acht­zi­ger Jah­re, des­we­gen also erst danach die Ver­wand­lung von "Sekre­tä­rin" zur "Team­as­si­sten­tin". Eine Betrach­tung der Auf­ga­ben der "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" hin­ge­gen ergab, dass es sich dabei um den Arbeits­platz einer "Sach­be­ar­bei­te­rin für Miet­sa­chen" han­deln muss.

In mei­ner Ant­wort habe ich des­we­gen fol­gen­der­ma­ßen formuliert:
"Abge­se­hen davon bin ich, Diplom-Bio­lo­ge, MSc., und Master of Busi­ness Edu­ca­ti­on, MBA, Fach­schwer­punkt Mar­ke­ting, Pro­fes­sor (US), schon sehr erstaunt, mit welch heh­ren Titeln sich heut­zu­ta­ge eine Sach­be­ar­bei­te­rin ("Ver­mie­tungs­man­ge­rin") und eine Sekre­tä­rin ("Team­as­si­sten­tin") schmücken um Ein­druck zu machen."

Was hal­ten Sie von die­ser Titelflut?
Gerecht­fer­tigt oder nicht?

PS
Wis­sen Sie, was mich zum Schmun­zeln bringt?
Der Gedan­ke wenn Herr Geschäfts­füh­rer Bru­net­ti zu Frau (ange­nom­men: Ehe­frau) Ver­mie­tungs­ma­na­ge­rin Bru­net­ti sagt:
"Na, Frau Bru­net­ti, darf ich mir ihre Lie­gen­schaf­ten ein­mal genau­er ansehen?"


 
2. PS
Wir haben mitt­ler­wei­le eine Woh­nung gefun­den, am Ran­de des Kur­zen­trums. Da, wo Ruhe­ständ­ler wie wir, "auf ebe­nen Wegen", wie der Arzt mei­ner Groß­mutter zu sagen pfleg­te, spa­zie­ren gehen.


 

 

bookmark_border (IX) Entscheidungen

Was soll den Aus­schlag geben?

Die End­pha­se der Ent­schei­dung zwi­schen der Art wie unser Haus gebaut wer­den soll naht.

Es ste­hen zwei Mög­lich­kei­ten zur Wahl:
- Die erste Mög­lich­keit erfor­dert län­ger dau­ern­den, inten­si­ven eige­nen Ein­satz und Unwäg­bar­kei­ten ent­lang des Weges - aller­dings ist das zu erwar­ten­de Ergeb­nis ori­gi­nell, unüb­lich und ver­mut­lich kostengünstig.
- Die zwei­te Mög­lich­keit ist soli­de, erprobt und wird im Wesent­li­chen unab­hän­gig vom eige­nen Ein­satz erle­digt, der finan­zi­el­le Rah­men ist bes­ser über­schau­bar - das Ergeb­nis gerät wahr­schein­lich eher 'main­stream' und all­täg­lich. Wenn auch mit 'Pfiff', also nicht unbe­dingt 'gut bürgerlich'.

Kurz:
1. Ver­rückt und finan­zi­ell offen;
2. Gedie­gen und soli­de finanziert.

Muss es denn immer so weit aus­ein­an­der liegen?
Könn­te es nicht 'mal ein­fa­cher zu ent­schei­den sein?
In vier Wochen ist es soweit, da muss ent­schie­den werden.


Am lieb­sten wäre mir ein Turm ohne sicht­ba­re Türen. An den wür­de ich dann einen lan­gen, blon­den 'fake'-Zopf hän­gen der über ein bis zwei Stock­wer­ke von ganz oben her­un­ter reicht. Dazu ein Klin­gel­schild anbrin­gen auf dem steht "Rapun­zel" und "Für Ein­laß bit­te laut 'Rapun­zel, Rapun­zel, laß' dein Haaar her­un­ter' rufen!" - wor­auf­hin sich ein (mecha­nisch gesteu­er­ter) Glatz­kopf aus dem Fen­ster lehnt und ruft "Rapun­zel ist off­line, ver­su­chen Sie es spä­ter noch einmal!"

bookmark_borderWohin religiöser Wahn führt

oder:

"Evan­ge­li­ka­le Chri­sten", die der­zeit ver­su­chen sich auch in Euro­pa zu etablieren.

Nach Berech­nun­gen ver­schie­de­ner Umfra­ge­insti­tu­te machen die soge­nann­ten "Evan­ge­li­ka­len Chri­sten" ledig­lich ca. 6 - 15 % aller der Per­so­nen aus, die sich in USA als "Chri­sten" bezeich­nen - und doch sind sie mit mehr als sechs Top Posi­tio­nen in der US Regie­rung vertreten:

Vize­prä­si­dent, Außen­mi­ni­ster, Senats­vor­sit­zen­der und meh­re­re Spit­zen­po­li­ti­ker der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei, Sena­to­ren und Mit­glie­der des Repräsentantenhauses.

Wenn wir uns in den Rei­hen unse­rer Poli­ti­ker umse­hen packt uns wahr­schein­lich völ­lig ver­gleich­bar das Grau­sen, denn die­se Men­schen sol­len ratio­na­le Ent­schei­dun­gen auf der Basis von Fak­ten tref­fen. Wie ist ihnen das mög­lich, wenn sie an einen fik­ti­ven güti­gen Bart­trä­ger im Him­mel und einen von ihm am Kreuz (!) geop­fer­ten Sohn glau­ben, die bei­de von einem unsicht­ba­ren Geist­we­sen umschwebt werden?

Nach­fol­gend eini­ge Bil­der, die die­sen Wahn(-sinn) der Über­hö­hung eines durch und durch amo­ra­li­schen Men­schen wie Trump dar­stel­len, Slogan
"Jesus is my saviour, Trump is my President"

   


[("click!" ver­grö­ßert); Bild-Quel­le: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]


 

bookmark_borderIm frühen vorigen Jahrhundert ....

Schon im frü­hen vori­gen Jahr­hun­dert gab es Men­schen wie den US Prä­si­den­ten Roo­se­velt und vie­le ande­re, die erkann­ten, dass dem Gewinn­stre­ben die Natur zum Opfer fal­len könn­te und daher von Staats wegen der Zer­stö­rung ein Rie­gel vor­ge­scho­ben wer­den musste.

 

Die­se For­mu­lie­rung aus dem Text­aus­schnitt im obi­gen Bild stammt von Prä­si­dent Roo­se­velt, der ein eif­ri­ger Errich­ter von Natio­nal­parks wur­de. Vor die­sem Hin­ter­grund fällt der momen­ta­ne Amts­in­ha­ber¹ ledig­lich als unge­ho­bel­ter und unge­bil­de­ter, skru­pel­lo­ser Lüg­ner und Lüm­mel aus jedem halb­wegs zivi­li­sier­ten Rahmen.

.. In a word², we have thought­less­ly, and to a lar­ge degree unnec­ces­s­a­ri­ly, dimi­nis­hed the resour­ces upon which not only our pro­spe­ri­ty but the pro­spe­ri­ty of our child­ren and our children's child­ren must always depend. We have beco­me gre­at in a mate­ri­al sen­se becau­se of the lavish use of our resour­ces, and we have just rea­son to be proud of our growth. But the time has come to inqui­re serious­ly what will hap­pen when our forests are gone,when the coal, the iron, the oil, and the gas are exhau­sted, when the soils shall have been still fur­ther­im­po­ve­ris­hed and washed into the streams, pol­lu­ting the rivers, deni­ding the fields, and obs­truc­ting navi­ga­ti­on. The­se que­sti­ons do not rela­te only to the next cen­tu­ry or to the next generations .. 

Las­sen wir uns nicht ein­re­den, es sei zu spät zum Han­deln. Obwohl seit dem obi­gen Appell schon wie­der ein­hun­dert Jah­re³ ver­gan­gen sind. Wenn alle mit­ma­chen kann das Umwelt Desa­ster mög­li­cher­wei­se noch auf­ge­hal­ten werden.

 

¹
 
(Donald J. TRUMP, 45. Präsident)

 

²

  Über­set­zung:
" .. Mit einem Wort, wir haben gedan­ken­los und weit­ge­hend unnö­tig die Res­sour­cen ver­rin­gert, von denen nicht nur unser Wohl­stand, son­dern auch der Wohl­stand unse­rer Kin­der und der Kin­der unse­rer Kin­der immer abhän­gen muss. Wir sind in mate­ri­el­ler Hin­sicht groß­ar­tig gewor­den, weil wir unse­re Res­sour­cen ver­schwen­de­risch ein­ge­setzt haben, und wir haben allen Grund, stolz auf unser Wachs­tum zu sein.
Aber es ist an der Zeit, ernst­haft zu fra­gen, was pas­sie­ren wird, wenn unse­re Wäl­der ver­schwun­den sind, wenn die Koh­le, das Eisen, das Öl und das Gas erschöpft sind, wenn die Böden noch wei­ter ver­armt und in die Bäche gespült wor­den sind, wodurch die Flüs­se ver­schmutzt wer­den, die Fel­der ver­armt sein wer­den und die Schiffahrt behin­dert sein wird.
Die­se Fra­gen bezie­hen sich nicht nur auf das näch­ste Jahr­hun­dert oder die näch­sten Generationen .. "


 

³
  Eine wei­ter­ge­hen­de Ein­schät­zung­des Roosevelt'schen Einflusses:
"By lin­king con­ser­va­ti­on to the­mes of civi­lizati­on, Ame­ri­can patrio­tism and mora­li­ty," she wri­tes, "Roo­se­velt tur­ned the con­ser­va­ti­on issue from one of pri­va­te use of resour­ces into a public con­cern about the future of the United Sta­tes." It was a the­me he built on in his final Sta­te of the Uni­on address later that year. [Quel­le]


 
[("click!" ver­grö­ßert); Bild-Quel­le: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]

  Sie­he hier­zu auch:
"THEODORE ROOSEVELT: “CONSERVATION AS A NATIONAL DUTY” (13 MAY 1908)""


 

bookmark_border (VIII) Wenn sich 'Wege' kreuzen ....

In einem lan­gen Leben gibt es man­nig­fal­ti­ge Kon­tak­te zu ande­ren Men­schen. Man­che sind weit weg von den eige­nen Lebens­um­stän­den, ande­re näher. Doch häu­fig sind die Begeg­nun­gen - oft nur wegen Klei­nig­kei­ten - für das wei­te­re Leben von Bedeu­tung. Es wird nicht immer sofort deut­lich oder sicht­bar, manch­mal merkt man erst nach Jah­ren wie tief der Ein­schnitt war, den eine Begeg­nung gebracht hat.

Eini­ge die­ser Men­schen hel­fen aller­dings geplant dabei gro­ße Auf­ga­ben zu mei­stern, die man selbst nicht ohne deren Anlei­tung, Ein­fluss und Spe­zi­al­wis­sen abschlie­ßen könn­te. So ruht auf ihnen Ver­trau­en und Ver­ant­wor­tung zugleich:
Man begibt sich in ihre Obhut in der Hoff­nung, sie wer­den sich schon der Ver­ant­wor­tung bewusst sein und den rich­ti­gen Weg in die Zukunft weisen.


("click!" vergrößert)
Letz­te Woche stand ich vor dem nun­mehr gero­de­ten Grund­stück, auf dem im näch­sten Jahr ein Haus, unser erstes selbst gebau­tes Haus, ste­hen soll - und ich dach­te an die vie­len gekauf­ten und wie­der ver­kauf­ten Häu­ser und wie sie unser Leben mit gestal­tet haben. 


 
Die­ses Haus wird anders sein,
weil es das letz­te Haus ist,
in dem wir leben werden. 

 
Natür­lich bau­en wir nicht 'phy­sisch' mit, das über­las­sen wir lie­ber den Fach­leu­ten. So wie wir auch gespannt auf die Ideen sind, die wir in den näch­sten zwei Tagen ken­nen ler­nen wer­den. Am Ende soll der Plan ste­hen. Es muss gelin­gen. Wir sind bereit zu Kompromissen:
Die müs­sen schon des­we­gen sein, weil man­cher Wunsch das Bud­get spren­gen würde. 

Bericht zum Ergeb­nis folgt als Zusam­men­fas­sung dem­nächst hier. 

bookmark_borderVon "Bildung" & "Religion"

So über­zeu­gend man­che Bon­mots auf den ersten Blick klin­gen, so sehr sind sie doch weit ab von der Wirk­lich­keit. Dazu gehört das wei­ter unten zitier­te Ver­hält­nis zwi­schen Bil­dung und Reli­gi­on. Zwar ist es kor­rekt anzu­neh­men, dass dem 'nicht-reli­gi­ös-vor­ge­bil­de­ten' Men­schen so der Zugang zu bestimm­ten Bezü­gen auf reli­giö­se Inhal­te in Lite­ra­tur und Kunst ver­bor­gen blei­ben. Dies jedoch als Vor­wand für eine brei­te Wei­ter­füh­rung der gei­sti­gen Ver­ge­wal­ti­gung durch reli­giö­se Dok­trin zu wäh­len ist mehr als absurd. Schließ­lich kön­nen sol­che Bezü­ge leicht auf ande­rem Wege her­ge­stellt wer­den. Damit wür­de das feh­len­de Ver­ständ­nis kor­ri­giert.
 

»» .. Bil­dung ohne Reli­gi­on ist unvoll­stän­dig
und Reli­gi­on ohne Bil­dung ist gefähr­lich
.. ««

 
"Bil­dung" muss auf (nach­prüf­ba­ren, uni­ver­sell gül­ti­gen) Fak­ten beru­hen um trag­fä­hig zu sein - inso­weit han­delt es sich bei der Aus­sa­ge daher um einen Fehl­schluss. Wenn also Fak­ten feh­len und durch "Glau­be" bzw. "Reli­gi­on" ersetzt wer­den, so kann es sich nicht um Bil­dung han­deln, son­dern wird "Indok­tri­na­ti­on", da das Wesen der ver­mit­tel­ten Inhal­te kei­nen Zwei­fel an ihren Grund­la­gen zulässt.
 
Der Anspruch jed­we­der Reli­gi­on ist abso­lut, Ver­säum­nis­se (Sün­den) wer­den unter Stra­fe gestellt, es wird eine 'Erb­schuld' postu­liert, die es her­nach nötig macht, sich ohne zu hin­ter­fra­gen zu unter­wer­fen. Das wider­spricht dem moder­nen Men­schen­bild und ver­setzt zurück in die Zei­ten vor der Aufklärung.

 
PS:
Dem zwei­ten Teil der zitier­ten Aus­sa­ge ist wohl zuzu­stim­men. Die gläu­big­sten Men­schen sind nach meh­re­ren For­schungs­ar­bei­ten jene, die am wenig­sten gebil­det sind.
 
 
[Zitat von [Mey­er-Blanck, Micha­el: Tra­di­ti­on –Inte­gra­ti­on –Qua­li­fi­ka­ti­on. Die bil­den­de Auf­ga­be des Reli­gi­ons­un­ter­richts an Euro­pas Schu­len. In: EvTh 4/2003, 280] via https://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/049-Schluss-Wieviel_Religion_braucht_die_Bildung.pdf]

 
An Evo­lu­ti­on & Reli­gi­on gleich­zei­tig "glau­ben"? Ein Irrweg.
"Glau­ben" vs. "Wis­sen"
Vom "Glau­ben" und "Ver­trau­en" ....

 

 

bookmark_borderThe *best* ..?!

Wenn Sie wie­der ein­mal einer viel wich­ti­ge­ren Arbeit aus­wei­chen wol­len und nicht so recht wis­sen wie:
Hier ist die Lösung
 

Wenn Sie nur ein­mal sehen wol­len wel­che Län­der auf die ersten Neun [in der Liste unten] fol­gen und als jene bezeich­net wer­den, in denen man am besten lebt [Umfra­ge­er­geb­nis­se bei US Ame­ri­ka­nern]:
 

 
#1 Schweiz

#2 Kana­da

#3 Neu­see­land

#4 Austra­li­en

#5 Däne­mark

#6 Nie­der­lan­de

#7 Guya­na

#8 Nor­we­gen

#9 Deutschland 

Und wie sähe ihre per­sön­li­che Län­der­li­ste aus?

 

 

bookmark_borderFür die Katz ...!

Die Droh­ne ist wie­der weg. Nach­dem es mit zwei ver­schie­de­nen (spe­zi­ell für die­sen Zweck neu gekauf­ten) Mobil­te­le­fo­nen nicht gelun­gen ist sie auch nur zu einem Mucks zu veranlassen. 

Beim ersten Tele­fon war der Man­gel schon im Hard­ware­be­reich: Es hat­te eine 32 Bit Struk­tur, und das reich­te für die Steu­er­ein­heit nicht aus. Das fand ich aller­dings erst her­aus, nach­dem ich es schon gekauft hat­te - in der Beschrei­bung war das 'ver­se­hent­lich' wohl ver­ges­sen wor­den. Nun ja, Laden­hü­ter mit ver­al­te­ter Tech­nik wer­den so an die nichts­ah­nen­den Kun­den vertickt. 

Beim zwei­ten Tele­fon gelang es nicht, es von einer ein­mal ange­nom­me­nen Adres­se für die App - das war die, die für die Steue­rung und die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Droh­ne und Steu­er­ein­heit nötig war - wie­der abzu­brin­gen. Aus einem mir uner­find­li­chen Grund woll­te das Gerät die benö­tig­te App nicht laden, son­dern sprang auf eine ande­re Adres­se als die ein­ge­ge­be­ne. Und das war's dann. 

Dann hat­te ich nach drei Tagen Her­um­kas­pe­rei mit Apps, Wie­der­her­stel­lung der Werks­ein­stel­lun­gen, unzäh­li­gen Stun­den war­ten bis sich letz­te­rer wie­der ein­ge­stellt hat­te, und mehr als 12 ver­jö­kel­ten GB in die­ser Zeit, den Kaf­fee auf. Ich habe alle drei Gerä­te wie­der zurück geschickt, zwei Tele­fo­ne & die Droh­ne samt Zubehör.

Und wis­sen Sie, lie­be Lesen­de, was mich an der gan­zen Sache wirk­lich stört?
In den locker-flocki­gen you­tube-Vide­os die ich mir zur Vor­be­rei­tung ange­se­hen habe klapp­te das immer, also die Instal­la­ti­on und Inbetriebnahme. 

Viel­leicht hat der Herr bloed­bab­b­ler Recht, der mir vor einer Zeit jeg­li­che Kom­pe­tenz in Com­pu­ter­hard und ~soft­ware absprach.
 
TWIMC:
Und "Nein", das ist KEIN Ver­such mich irgend­wie ran­zu­wan­zen ....
 

 
PS
Aller­dings habe ich von der Rodungs­ak­ti­on eini­ge Video­auf­nah­men - und sobald die fer­tig und bei you­tube ein­ge­stellt sind wer­de ich hier nach dort verlinken ....