bookmark_borderExponentiell - sag' ich doch schon länger ....

exp

 
[Quel­le; ver­än­dert durch hin­zu­fü­gen der Exponentialkurve]
 

 
 

Zuerst - das ist das Wesen der Expo­nen­ti­al­kur­ve - ist der Anstieg kaum sicht­bar, ver­läuft fast par­al­lel zur x-Ach­se. Gegen Ende aller­dings erfolgt der Anstieg rasant.

Dazu gibt es ein Bei­spiel, das ich immer wie­der sehr ein­drucks­voll fin­de, weil es demon­striert, wie "uner­war­tet" das abläuft. Es sprengt unse­re im Nor­mal­fall vor­herr­schen­de Vor­stel­lung von linea­ren Ver­läu­fen und ist für Lai­en ver­blüff­ned, ja sogar zweifelhaft. 

Wis­sen­schaft ist nicht zu diskutieren.
Das fällt den vie­len Laber­köp­fen schwer zu verstehen.
Ein­fa­ches Bei­spiel: Die Erde ist rund.
Dadurch, dass die­se Tat­sa­che von man­chen Men­schen bezwei­felt wird - weil sie mei­nen kei­ne Krüm­mung der Ober­flä­che erken­nen zu kön­nen - ändert sich NICHTS am Wahr­heits­ge­halt des wis­sen­schaft­li­chen Befun­des. Dis­kus­si­on hin oder her bleibt er wahr, auch wenn es man­chen nicht gefällt ....

Genau­so wird die Erwär­mung der Expo­nen­ti­al­kur­ve fol­gen. Bis zu einem Punkt, an dem mit allen Mit­teln der Tech­nik die uns zur Ver­fü­gung ste­hen kei­ne Umkehr mehr erzwun­gen wer­den kann.

Spä­te­stens dann wer­den die Erwär­mungs­leug­ner erken­nen, dass sie sich ver­rannt und des­we­gen geirrt haben. Hof­fent­lich leben mög­lichst vie­le von ihnen noch um das Ergeb­nis ihrer Igno­ranz zu erleben.

 

bookmark_borderPizzaschneider

Für man­che Men­schen gehört "Piz­za" zum unab­ding­bar Not­wen­di­gen, zum Erhalt der guten Lau­ne, zur Inspi­ra­ti­on bei der Bewäl­ti­gung von kniff­li­gen Auf­ga­ben. Ich hal­te es nicht für ein voll­wer­ti­ges Essen, eine nach­hal­ti­ge Mahl­zeit oder Vor­aus­set­zung zum Glück.

Dies nur vor­weg, denn es geht hier nicht um das Essen, son­dern um die Vor­be­rei­tun­gen dazu. Wie bekannt ist Piz­za übli­cher­wei­se rund. Ein­mal abge­se­hen von der, die aus klei­nen Fen­stern in Fuß­gän­ger­pas­sa­gen her­aus ver­kauft wird und auf gro­ßen, recht­ecki­gen Ble­chen gebacken wird. Völ­lig unab­hän­gig von der Form ist weder das, was auf dem gro­ßen, noch das, was auf einem klei­nen run­den Blech gebacken wird als ein Stück mit zwei Hän­den zu hal­ten und muß daher - der Titel deu­tet es schon an - mit einem Schneid­werk­zeug zer­klei­nert werden. 

pizzaschneider

Die­ses Werk­zeug ist ein Pizzaschneider.

Wie unschwer zu erken­nen ist, besteht er aus einem Griff mit quer­lie­gen­der Parier­stan­ge, wie bei einem Schwert dazu ange­bracht, dass sich der Nut­zer nicht selbst mit sei­nem eige­nen Gerät ver­letzt. Sach­ge­mä­ße Hand­ha­bung vor­aus­ge­setzt gelingt das dem über­wie­gen­den Teil der Piz­za­zer­le­ger die mit einem Piz­za­schnei­der han­tie­ren auch.

 
Wei­ter erkennt man an dem Bild (oben), dass das Gerät aus einer run­den Klin­ge besteht, die ein­sei­tig am Schaft befe­stigt ist. Bit­te behal­ten Sie die­sen Punkt beson­ders im Gedächt­nis, denn er wird spä­ter in die­sem Arti­kel noch Bedeu­tung erlangen.

Nach Benut­zung wird - außer bei code­schrei­ben­den, in abge­dun­kel­ten Räu­men auf der Tasta­tur klim­pern­den Nerds - der Piz­za­schnei­der gerei­nigt. Wer Geld genug zusam­men­bringt kann sich eine Geschirr­spül­ma­schi­ne zule­gen, die die­se Rei­ni­gungs­auf­ga­be bestens erle­digt .... wenn, ja W E N N der jewei­li­ge Nut­zer den Piz­za­schnei­der R I C H T I G in den Besteck­korb legt.

Ja, ja, lie­be stau­nen­de Leser, trotz moder­ner Tech­nik wird noch ein wenig Denk­ar­beit von den Beschickern die­ses Rei­ni­gungs­wun­ders erwartet! 

Im unte­ren Bild sind die zwei wesent­li­chen, denk­ba­ren Posi­tio­nen des zu rei­ni­gen­den Piz­za­schnei­ders gezeigt [Auf­nah­me gestellt, da dem wer­ten Publi­kum kei­ne ver­schmutz­ten Besteck­tei­le dar­ge­bo­ten wer­den sol­len]. Es gibt natür­lich - bei Ver­nach­läs­si­gung der vor­ge­ge­be­nen Ver­tie­fun­gen des Kor­bes - wei­te­re Mög­lich­kei­ten für krea­ti­ve Köp­fe. Man könn­te bei­spiels­wei­se den Piz­za­schnei­der quer & mit­tig über die Ober­kan­te des Besteck­kor­bes plat­zie­ren. Wie gesagt, 'krea­ti­ve' Köp­fe könn­ten das in Erwä­gung zie­hen. Und Anarchisten. 
pizzaschneider In Posi­ti­on B - das kann ich Ihnen aus lang­jäh­ri­ger Erfah­rung berich­ten - ist das Ergeb­nis makel­los. Das kommt daher, dass das Schnei­de­rad frei dre­hen kann, Was­ser aus den Düsen des Dreh­ar­mes der Maschi­ne die Klin­ge erreicht und so selbst zwi­schen ihm und der Hal­te­rung für die Ach­se vor­han­de­ne Piz­za­be­lag­re­ste vom Gerät ent­fernt werden.

In Posi­ti­on A hin­ge­gen - die ich, wie Sie aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Erör­te­run­gen sicher schon ver­mu­ten, nie selbst in Erwä­gung zie­he - lastet das gesam­te Gewicht des Schaf­tes auf dem Schneid­rad, das zudem noch im Korb fixiert ist, da es den Quer­schnitt fast völ­lig aus­füllt. So wird eine Bewe­gung des Rades ver­hin­dert und der Piz­za­schnei­der behält häß­lich aus­se­hen­de und v e r d e r b l i c h e Reste zwi­schen Schnei­de­rad und Achs­trä­ger zurück.

Ein Bei­spiel dafür, wie mit ein wenig Über­le­gung ein bes­se­res Ergeb­nis bei glei­chem Auf­wand erreicht wird. Nach­den­ken, mit­den­ken, ein wenig Phan­ta­sie bei sol­chen Haus­ar­bei­ten wird dadurch belohnt, dass Sie einen tip-top-sau­be­ren Piz­za­schnei­der in der Besteck­ab­la­ge haben, vor des­sen näch­stem Gebrauch sie sich nicht fürch­ten müs­sen weil er ver­gam­melt aussieht .... 

bookmark_borderBegründete Vermutung

Ver­schwö­run­gen der Art wie man sie in den Man­tel-und-Degen-Fil­men frü­her sehen konn­te wer­den heu­te ele­gan­ter ausgeführt:
Man grün­det Gesell­schaf­ten mit unver­fäng­li­chen Geschäfts­vor­fäl­len und ver­steckt dann die Machen­schaf­ten, die uner­kannt blei­ben sol­len, hin­ter die­ser Fassade.
Wer sind die "Guten" und wer die "Bösen", die sol­cher­lei Tar­nungs­be­trie­be ansto­ßen und unter­hal­ten? Sind es wirk­lich Gute und Böse oder ist so etwas mög­li­cher­wei­se sogar zu unser Aller Wohl?

Nun, in Zwei­fels­fäl­len schaut man sich die jün­ge­re Geschich­te an, manch­mal noch die davor lie­gen­de Zeit und ver­gleicht was damals getan wur­de und wie es ablief - das ist schon immer eine sehr auf­schluß­rei­che Betrach­tungs­wei­se gewe­sen, denn die Varia­ti­ons­mög­lich­kei­ten der Mas­sen­täu­schung und ~mani­pu­la­ti­on haben sich zwar tech­nisch wei­ter ent­wickelt, sind aber grund­sätz­lich gleich geblieben.

Archi­ve von Behör­den, Kom­mu­nen, Staa­ten unter­lie­gen immer noch einer Geheim­hal­tungs­frist. Die kann sehr lang sein. Ich behaup­te, dass das zum Schutz der rechts­wid­rig han­deln­den Akteu­re geschieht, denn die sind nach 50 Jah­ren Sperr­zeit meist tot. Oder, soll­ten es nur (!) 30 Jah­re sein, sind Taten, die sie began­gen haben, ver­jährt und damit zwar pein­lich aber nicht mehr zu verfolgen.

Im all­ge­mei­nen tun sich staat­li­che Insti­tu­tio­nen schwer damit den Bür­gern gegen­über ihr Tun offen zu legen. Obwohl es ein­schlä­gi­ge Geset­zes­än­de­run­gen und mitt­ler­wei­le Ver­ord­nun­gen gibt wird gemau­ert was das Zeug hält. Schon das macht den Bür­ger stut­zig, denn wird nicht immer gera­de von jenen die ungern etwas öffent­lich machen behaup­tet wer nichts Böses im Sinn habe kön­ne doch jed­we­der kri­ti­schen Unter­su­chung getrost ins Auge sehen?.

Für den 'durch­schnitt­li­chen Bür­ger' stimmt das wohl - aber für offi­zi­el­le Stel­len? Da wer­den, das lehrt die Lebens­er­fah­rung, nicht immer 2 + 2 = 4 sein, da kommt auch schon mal 5 oder 6 raus ... und die über­schüs­si­ge Men­ge fließt sogleich in dunk­le Kanä­le oder schwar­ze Kas­sen. Hat­ten wir alles schon. Ist zwar zöger­lich, aber letzt­end­lich doch ans Licht gekom­men. Nicht immer frei­wil­lig. Wahr­schein­lich nicht immer kom­plett, weil nur das zuge­ge­ben wird, was irgend­wie nach­weis­bar sein könnte.

Wie ich schon andeu­te­te kann man Rück­schlüs­se zie­hen, bei­spiels­wei­se von den Machen­schaf­ten der CIA in den fünf­zi­ger und sech­zi­ger Jah­ren zu heu­ti­gen (ver­mut­ba­ren) Akti­vi­tä­ten. Aller­dings gibt es unter den Auf­zeich­nun­gen eine Rei­he eher kurio­ser als ernst­zu­neh­men­der Beispiele.

Wenn Sie sich also dem­nächst wie­der ein­mal die Fra­ge stel­len war­um gera­de die­ser oder jener Jung­un­ter­neh­mer in einem hart umkämpf­ten Markt so erfolg­reich ist: Es liegt wahr­schein­lich nicht an Kön­nen und Ein­satz, son­dern oft­mals an die­ser beson­de­ren Art Hin­ter­grund­fi­nan­zie­rung und Förderung.
Mei­nungs­füh­rer - das erkennt man, wenn man die gela­de­nen Gäste bei den Talk-Shows genau­er unter die Lupe nimmt - wer­den 'gemacht'. Indem man sie zuerst auf­baut, sie dann prä­sen­tiert und schließ­lich als Sprach­rohr nutzt. 

bookmark_borderTransparenz

Lie­be Lese­rin­nen & Leser,

in einer Demo­kra­tie wer­den Poli­ti­ker gewählt um die Inter­es­sen der Bür­ger wahr­zu­neh­men. Daher ist es völ­lig unver­ständ­lich wenn die gewähl­ten Volks­ver­tre­ter ver­su­chen bestimm­te Vor­gän­ge vor den Bür­gern zu ver­stecken, ja dem Volk die Kom­pe­tenz abspre­chen die­se poli­ti­schen Vor­gän­ge über­haupt zu ver­ste­hen - und sie des­we­gen geheim hal­ten wollen.

Die Liste ähn­li­cher Absur­di­tä­ten ist lang. Was hier noch hel­fen kann die Grund­idee Euro­pas zu ret­ten ist abso­lu­te Offen­heit hin­sicht­lich Ver­hand­lungs­ab­läu­fen und Auf­deckung aller Bezie­hungs­ge­flech­te inner­halb der EU.

DiEM25 hat dazu eine Peti­ti­on gestartet.
Ich möch­te Sie bit­ten ein Zei­chen zu set­zen und durch ihre Unter­schrift zu hel­fen mehr Trans­pa­renz zu schaffen.

bookmark_borderDie "Blütezeit" des Netzes .... (Teil III)

Im die­sem letz­ten Teil, Teil III, set­ze ich mich mit ver­blie­be­nen Aspek­ten aus­ein­an­der, die der Autor Horx aus den von ihm ver­tre­te­nen The­sen zu erken­nen glaubt. Und natür­lich mit der von ihm pro­pa­gier­ten " .. Hass­kul­tur bei Face­book & Co .."
Gestern ging es um die Alters- und Bil­dungs­struk­tur der angeb­lich so wenig duld­sa­men "Gebil­de­ten und Jün­ge­ren" die nicht stän­dig "ange­hasst" und "ange­pö­belt" wer­den wollen.

The­ma heu­te ist also "Hass­kul­tur bei Face­book & Co.", wobei ich mir wie­der einen etwas aus­schwei­fen­den Bogen erlau­be, nur Hass wäre ja lang­wei­lig. Bes­ser ist rich­tig Zoff, so mit Anwalt & Gerich­ten ...! Nein, nicht wirk­lich, aber ein Schlen­ker zu den von Horx so geprie­se­nen "Qua­li­täts­me­di­en" muß erlaubt sein.

"For 15 years Litt­le Green Foot­balls has been a lea­ding source of uni­que sto­ries and opi­ni­on about news, poli­tics, art, cul­tu­re and music, as well as a host for one of the best com­men­ting com­mu­ni­ties on the web, won­derful­ly free of the trolls and haters that pla­gue most com­ment sections."

[Quel­le des Zita­tes]

Die­ses Zitat stel­le ich des­we­gen an den Anfang, weil es beweist:
Es geht auch anders als mit Pöbe­lei & Hass­ti­ra­den in Kom­men­ta­ren. Anders als Herr Horx in sei­ner eher gene­rel­len Aus­sa­ge sehe ich die Ursa­che in dem Mix des Publi­kums, dem Umgang mit Stö­rern und dem ange­streb­ten Leser- (und Schrei­ber-) niveau eines Veröffentlichungsmediums:

Je brei­ter ange­legt und je weni­ger spe­zi­fisch die Inhal­te sind, desto wahr­schein­li­cher sind Ent­glei­sun­gen. Das ist ein­fach erklärt. Wenn ein Leser etwas nicht ver­steht hat er (min­de­stens) drei Mög­lich­kei­ten der Reaktion:
Wegsurfen,
lächer­lich machen,
gegen­hal­ten, oft aggressiv. 

Je kom­ple­xer also die Erör­te­run­gen sind, umso mehr "Aus­schlag" an Emo­tio­nen wer­den sie her­vor­ru­fen - und wegen der (rela­ti­ven) Anony­mi­tät über­schla­gen sich oft die über­hitz­ten Argu­men­te, glei­ten ins Per­sön­li­che und manch­mal sogar Gesetz­wid­ri­ge ab. 

Wenn der Anspruch eines Blogs erhal­ten wird wer­den jene, die die Inhal­te nicht ver­ste­hen irgend­wann auf­ge­ben und weg blei­ben. Erste Grup­pe eliminiert.

Es ist die Auf­ga­be der Mode­ra­ti­on für Ord­nung zu sor­gen, damit soll­te es wenig­stens eine Wei­le Ruhe geben, weil ganz ohne die­se Begleit­erschei­nung der "Leser­brief­er­satz-Kom­men­ta­re" wird es nie gehen. Der Unter­schied - und das ver­kennt Herr Horx völ­lig - zu einem Leser­brief­ka­sten bei Redak­tio­nen ist deren Mög­lich­keit Har­mo­nie zu sug­ge­rie­ren indem die Stö­rer aus­ge­son­dert und gar nicht erst ver­öf­fent­licht wer­den. Das ist aus mei­ner Sicht nicht "bes­ser" im Sin­ne von mehr Qua­li­tät, auch nicht demo­kra­tisch, son­dern Macht­aus­übung im Sin­ne von Mei­nungs­steue­rung der Mas­sen. Mode­ra­ti­on & ein bekann­ter, streng ein­ge­hal­te­ner Ord­nungs­rah­men lösen nicht das Pro­blem mit Aggres­si­ven. Sie machen das Lesen für die wirk­lich inter­es­sier­ten ein­fa­cher. Bei "tele­po­lis" hilft bei­spiels­wei­se eine Bewer­tung der Qua­li­tät durch Mit­kom­men­ta­to­ren Aus­wüch­se zu vermeiden.

"Ver­ächt­lich machen", die drit­te Vari­an­te, kann nach dem Prin­zip "Glei­ches mit glei­chem ver­gel­ten" (nicht so gute Wahl) oder durch völ­li­ges Igno­rie­ren (beste Wahl) ange­gan­gen wer­den. Die Agie­ren­den lau­fen ins Lee­re, ihre Attacken lau­fen sich tot. Es wird ruhig.

" .. Wenn sich her­aus­stellt, dass Face­book durch die Hass­kap­pen der Welt über­nom­men wird, wird irgend­wann nie­mand mehr zu Face­book gehen .. " so schreibt Horx und es steckt die Unter­stel­lung dar­in, dass face­book das etwa nicht recht sein könn­te. Ich behaup­te das Gegen­teil, denn der Umgang mit Rekla­ma­tio­nen - selbst von staat­li­chen Stel­len - beweist genau das Gegen­teil. Es inter­es­siert face­book nur vor­der­grün­dig wel­che INHALTE bewegt wer­den. Wor­auf es ankommt sind die DATEN der Nutzer:
Bar­geld lacht! Jede Infor­ma­ti­on die Geld bringt wird ver­ar­bei­tet, da stö­ren Unter­su­chun­gen des "WIE?" "WARUM?" oder "WAS?" nur bei der Gene­rie­rung von 'pro­fit'.

Was an 'usern' an einem Ende ver­lo­ren geht wird am ande­ren Ende neu ein­stei­gen .... die Schwan­kun­gen bedin­gen sich nur aus den abso­lut vor­han­de­nen poten­ti­el­len Nut­zern, deren Zahl schwankt ja eben­falls nach Jahrgängen.

face­book ist
das Unter­schich­ten­fern­se­hen
über­tra­gen auf 'print'

- so ein­fach, so klar, so falsch ein­ge­schätzt vom Zukunfts­for­scher. Ein umfas­sen­de­res Fazit (auch) hier­zu folgt ganz am Ende des Beitrages

" .. Die Medi­en wer­den sich wie­der auf ihre gei­stig-­kul­tu­rel­len Kern­funktionen besin­nen .. " - das wird nicht genü­gen. Die Kern­funk­ti­on der Medi­en ist als Vier­te Gewalt die drei ande­ren Gewal­ten des demo­kra­ti­schen Staa­tes zu kon­trol­lie­ren. Das wer­den sie weder ana­log noch digi­tal schaf­fen wenn die Paro­le so ver­stan­den wer­den soll, dass sie es jetzt schon ganz rich­tig machen. Gera­de für die als leuch­ten­des Bei­spiel für einen gelun­ge­nen ana­log-digi­ta­len Auf­tritt benann­te "Zeit" ist eine poli­ti­sche Nähe ins­ge­samt und spe­zi­ell durch ihre Redak­ti­ons­mit­glie­der zu ver­zeich­nen. Nicht nur auf das Inland bezo­gen, auch für ande­re Regierungen. 

" .. weil der Kern des­sen, was sie tun, authen­ti­sche Sinn­pro­duk­ti­on ist .. " - einer die­ser kryp­tischn Horx-Sät­ze die Alles oder Nichts bedeu­ten können:
Wenn Redak­tio­nen mit Lob­by­isten, Ver­bän­den und ein­zel­nen Regie­rungs­ver­tre­tern eng ver­bun­den sind erweckt das min­de­stens den Anschein von Par­tei­lich­keit. Nicht von "Sinn­pro­duk­ti­on" im Sin­ne (!) der Bevöl­ke­rung die die­se Blät­ter bezahlen. 

Das Gegen­teil also von vor­ur­teils­frei­er, aus­ge­wo­ge­ner Bericht­erstat­tung. Viel­leicht spricht Horx des­we­gen von " .. wirk­lich guten Quali­tätsmedien .. " und erspart es sich, die­se lee­re Flos­kel mit Inhalt zu fül­len. Die Qua­li­täts­me­di­en arbei­ten alle­samt mit den Agen­tur­mel­dun­gen, nur ver­ein­zelt wer­den noch Eigen­re­cher­chen durch­ge­führt. Wo da die Qua­li­tät zu fin­den ist bleibt rätselhaft.

Groß­ver­la­ge, das darf nicht uner­wähnt blei­ben, haben ein Inter­es­se Poli­tik mit­zu­be­stim­men. Richt­li­ni­en macht die Kanz­le­rin, gut befreun­det, wie bekannt, u.a. mit Frau Sprin­ger. Kaf­fee­kränz­chen wie bei Mül­lers? Mit Aus­tausch von Back­re­zep­ten? Wenig glaubhaft!

Auf­klä­rung betrei­ben heu­te die wenig­sten die­ser "Qua­li­täts­me­di­en". Die kommt von völ­lig auf sich gestell­ten Web­log­be­trei­bern, You­tubern und ande­ren Ein­zel­kämp­fern [Mar­kus Becke­dahl (netz­po­li­tik); Tilo Jung (Jung & naiv); alter­na­ti­ve Redak­tio­nen wie "Kraut­re­por­ter", leser­fi­nan­ziert.] - oft gera­de gegen den Wider­stand der Eta­blier­ten. Dort erfährt der Leser Hin­ter­grün­de, die aus falsch ver­stan­de­ner Staats­rä­son oder Angst um die eige­ne Posi­ti­on im Ver­tei­lungs­kampf um Anzei­gen­gel­der in den gro­ßen Häu­sern nicht mehr zu fin­den sind.

Fazit, und jetzt ernen­ne ich mich zum "Zukunfts­for­scher":

Nicht die "Qua­li­täts­me­di­en" wer­den uns wahr­haf­tig infor­mie­ren, son­dern kom­men­tie­ren­de Aggre­ga­to­ren, Spar­ten­blogs & kom­men­tier­te Videomitschnitte.
Nicht die "Blü­te­zeit", son­dern der "Honey­moon" ist vor­bei. Die Kon­so­li­die­rung, schon weit fort­ge­schrit­ten was die Blog­land­schaft angeht, wird sich wei­ter fort­set­zen. Übrig bleibt dann irgend­wann ein Kon­glo­me­rat aus Ein­zel­kämp­fern, Grup­pen­kämp­fern und Massenveröffentlichern. 

Also wie schon immer.
Nur über­wie­gend elektronisch ....

bookmark_borderSammelsurium XIX

MALHEUR Wildlife Refuge

[near Burns,Oregon]
Viel­leicht hät­te mal jemand die Rebel­len von MALHEUR, Ore­gon über die Bedeu­tung des fran­zö­si­schen Wor­tes "mal­heur" auf­klä­ren sol­len. Mög­lich, dass sie dann einen ande­ren Ort gewählt hätten.

Der Aus­gang die­ser von den "besorg­ten ame­ri­ka­ni­schen Bür­gern" ange­zet­tel­ten Rebel­li­on wäre den­noch andern­orts nicht sehr ver­schie­den vom jet­zi­gen Ende gewesen. 

____________________________________________________________
m°lh°°r
[Quel­le]
____________________________________________________________

Ein Lehr­stück dazu, wie man NICHT rebel­lie­ren sollte!

Kein Plan, kei­ne Ord­nung, kei­ne For­de­run­gen - und dann noch Vor­be­straf­te unter den Anfüh­rern. Sowas geht nicht gut, zeigt aber wes Gei­stes Kind die­se frei­en Bür­ger sind.

Putin

____________________________________________________________
m°lh°°r
[Quel­le]
____________________________________________________________

Durch einen geschick­ten Schach­zug hat sich Prä­si­dent Putin gleich in meh­rer­lei Rich­tung "Luft" verschafft:
Erstens macht er sich unent­behr­lich als Gesprächs­part­ner im Syri­en­kon­flikt, denn nach­weis­lich ist sei­ne Inter­ven­ti­ons­trup­pe & Luft­waf­fe unter all den Kriegs­par­tei­en die erfolgreichste.
Zwei­tens federt er die Fol­gen der Ame­ri­ka­nisch-Ira­ni­schen Ver­stän­di­gung ab. Weil jetzt wie­der Ein­käu­fe im Westen mög­lich sind und sein Land nicht mehr so drin­gend wie zuvor gebraucht wird.
Drit­tens lenkt das Gesche­hen in Syri­en ob sei­ner Bri­sanz von den Fol­gen der Krim-Annek­ti­on und dem Abspal­tungs­pro­zeß der Ost-Ukrai­ne ab.
Still & lei­se betreibt er noch ganz ande­re Din­ge im Hintergrund.

HAWAII

Wenn Sie mal Lan­ge­wei­le haben und nicht Soli­taire spie­len wol­len kann ich eine Web­cam emp­feh­len - da pas­siert nicht sehr viel, aber man hört aller­hand Geräu­sche und des­we­gen paßt die­se Dar­bie­tung auch als Hin­ter­grund­ge­räusch .... es han­delt sich um eine Web­cam der CORNELL Uni­ver­si­tät, Itha­ca, NY, die in KAUAI, HI Alba­tros­se beob­ach­tet. Manch­mal schwenkt sie auf ande­re vor­bei­kom­men­de Tie­re. Nach­teil ist die 11h-Zeit­ver­schie­bung zu uns, Vor­teil die Infra­rot-Nacht­be­leuch­tung und der 24-h-Betrieb.

Ein­fach mal rein­se­hen ....

____________________________________________________________
m°lh°°r
[Quel­le Bild]
____________________________________________________________

Atheismus

Nur mal so zur Erinnerung:

____________________________________________________________
m°lh°°r
[Quel­le unbe­kannt, ver­mut­lich "twit­ter"]
____________________________________________________________

Da muss etwas geschehen ....


Aus der Kolum­ne von Tho­mas Fischer, Verfassungsrichter:

____________________________________________________________

m°lh°°r
m°lh°°r
[Quel­le]
____________________________________________________________

bookmark_borderAsyl, eine Zwischenbilanz

Zustrom
Wir ver­zeich­nen einen Zustrom von Asyl­su­chen­den aus den ver­schie­den­sten Län­dern - und da die Schleu­sen offen sind strö­men auch Vie­le mit die wir erstens nicht haben wol­len und die zwei­tens auch kei­ne Not lei­den. Anders als Men­schen in Kriegs- und Span­nungs­ge­bie­ten. Men­schen ohne Asyl­grün­de ver­stär­ken das Pro­blem. Weil die schie­ren Zah­len schon Angst unter der Bevöl­ke­rung aus­lö­sen. Sei es gerecht­fer­tigt oder nicht - es ist in sich ein logi­sti­sche Pro­blem, denn auch die­se Men­schen müs­sen erst­mal ver­sorgt werden.

Kri­mi­nel­le
Wir sehen eine zuvor schon ein­ge­rei­ste Zahl an Men­schen die hier kri­mi­nel­le Absich­ten ver­wirk­li­chen wol­len - wir sind uns einig dar­in, dass so etwas nicht gedul­det wer­den kann und darf und dass die Poli­zei dage­gen alles Mög­li­che unter­neh­men muß. Geht man aber von einer sta­ti­sti­schen Ver­tei­lung des Guten & Bösen auf der Welt aus, so sind die Asyl­su­chen­den nicht mehr oder weni­ger kri­mi­nell als die eige­ne Bevölkerung.

Die Vor­komm­nis­se von Köln sind sicher kein Ein­zel­fall. Sie sind nicht der aller­er­ste Fall sol­cher Kri­mi­na­li­tät. Jetzt wer­den sie des­we­gen mit beson­de­rer Auf­merk­sam­keit wahr­ge­nom­men, weil es ein her­aus­ra­gen­des Datum & ein tou­ri­stisch stark fre­quen­tier­ter Ort ist.

Es heißt aber strikt von den vie­len Zuwan­de­rern zu tren­nen die aus ganz ande­ren Grün­den einreisen.

Kri­mi­nel­le gibt es in jeder Popu­la­ti­on - und mit einem sinn­voll gestal­te­ten Ein­wan­de­rungs­recht könn­ten die aktu­el­len Pro­ble­me sehr viel bes­ser ange­gan­gen werden.

Amts­ver­sa­gen
Wir haben ein Amt für Migra­ti­on das es jah­re­lang wie in einem Dorm­rö­schen­schlaf ver­säumt hat sei­ne Struk­tur so ein­zu­rich­ten, dass auch ein über­durch­schnitt­li­cher Zustrom bewäl­tigt wer­den kann. Ein Teil des Übels ist die Unfä­hig­keit adäquat zu erfas­sen & zu ver­tei­len, so kann es zu Unre­gi­strier­ten und Mehr­fach­re­gi­strier­ten - und einer Fehl­ver­tei­lung der knap­pen Res­sour­cen - kommen.

Feh­ler­haf­te und/oder nicht vor­han­de­ne Einwanderungspolitik
Wir haben eine Poli­tik, seit Jah­ren, die leug­net, dass wir [de fac­to] ein Ein­wan­de­rungs­land sind und Ein­wan­de­rer brau­chen um die Alters­py­ra­mi­de zu glät­ten bzw. umzu­dre­hen. Die sich selbst ange­sichts die­ser Tat­sa­chen - offen vor Jeder­manns Augen! - immer noch wei­gert ein Ein­wan­de­rungs­ge­setz zu ver­ab­schie­den das den Zustrom regelt und so zu einer Beru­hi­gung bzw. Absen­kung der Zah­len von Ille­ga­len füh­ren würde.

Reli­gi­on
Wir erle­ben einen Kul­tur- und Reli­gi­ons­kampf, des­sen Ursprung aus mei­ner Sicht eher bei den Mus­li­men zu suchen ist, denn sie haben es in den letz­ten 100 Jah­ren ver­säumt sich den Ver­än­de­run­gen die­ser Welt anzu­pas­sen - und nun sind sie [teil­wei­se] in Panik den Anschluß zu verlieren.
Gebil­de­te­re unter ihnen sehen kei­ne Zukunft und machen sich auf den Weg ....
Was die Kul­tur angeht darf man kein Umden­ken in weni­gen Tagen erwarten:
Sol­che Pro­zes­se dau­ern - bis also die Neu­an­kömm­lin­ge wis­sen wie hier das Rechts­sy­stem und die gesell­schaft­li­chen Nor­men sind und sie natür­lich erst dann befol­gen kön­nen, wird es eini­ge Zeit dauern.

Kon­troll­ver­lust der Groß­mäch­te & ent­so­li­da­ri­sier­te EU-Länder
Wir beob­ach­ten Groß­mäch­te, die ihr eige­nes Wohl über Alles stel­len und mit Nai­vi­tät glau­ben die Welt auf immer in ihrem Sin­ne beein­flus­sen zu kön­nen - und die eben­so in Panik sind, weil sie erken­nen, dass ande­re Völ­ker das ganz anders sehen und kei­ne Anlei­tung mehr dul­den wol­len die nur den Anlei­ten­den dient (sie­he Süd­ame­ri­ka, Vene­zue­la, Bra­si­li­en, etc., und die mei­sten der afri­ka­ni­schen und süd­ost­asia­ti­schen Staaten.).

Dann noch die man­geln­de Soli­da­ri­tät der EU Län­der, die zwar die Vor­tei­le gern ange­nom­men haben, die Nach­tei­le aber nicht mit­tra­gen wol­len. Da rächt es sich, dass die EU mit aller Macht aus­ge­wei­tet wur­de um einer Ein­fluß­nah­me Ruß­lands vor­zu­beu­gen und die Gren­zen nach Osten zu schieben.

Die Net­to­zah­ler & auf­nah­me­be­rei­ten Län­der müß­ten hier den Geld­hahn für die Unwil­li­gen zudre­hen! Es kann nicht erwar­tet wer­den, dass nur weni­ge Län­der die gesam­te Last tragen.

Auch die Ays­l­su­chen­den müs­sen ein­se­hen:
Es kann nicht immer das Land ihrer Wahl sein, das sie auf­nimmt. Sofern nichts ent­ge­gen­steht müs­sen sie bereit sein dort­hin zu gehen wo man ihnen Sicher­heit für sich und ihre Kin­der, eine Unter­kunft und eine Zukunft bietet.
Das müß­te noch sehr viel deut­li­cher als bis­her in den Her­kunfts­län­dern bekannt gemacht wer­den. Wozu gibt es denn die soge­nann­ten "sozia­len Medi­en"? Hier wäre endl­lich ein­mal eine sinn­vol­le Nut­zung die­ser anson­sten nutz­lo­sen Plauderecken.

Woh­nungs­markt; Infrastruktur
Wir beob­ach­ten einen Woh­nungs­markt der an Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen derer ori­en­tiert ist die Kapi­tal ange­häuft & vor dem Fis­kus in 'Sicher­heit' gebracht haben. Unter Ver­nach­läs­si­gung oder Pri­va­ti­sie­rung hat die soge­nann­te öffent­li­che Hand Auf­ga­ben, die ihr zukom­men, an Gesell­schaf­ten abge­ge­ben obwohl Bei­spie­le seit Jahr­zehn­ten zei­gen, dass dies immer zu Lasten der Mit­tel- und Unter­schicht geht. Wegen der lan­gen Zeit­räu­me die hier für Pla­nung und Fer­ti­gung von Wohn­raum nötig sind wird es lan­ge dau­ern bis Ent­span­nung ein­kehrt. In die­sem Bereich sehe ich die größ­ten Pro­ble­me, weil woh­nen mit inte­grie­ren ver­wo­ben ist und der Ghet­to­bil­dung vor­ge­beugt wer­den muß - wo doch zugleich sol­che Ghet­to­woh­nun­gen am schnell­sten & billg­s­ten zu bau­en sind. Der BDA hat aber schon seit ein paar Mona­ten eine Arbeits­grup­pe gebil­det. Die sich die­ser Sache annimmt und Vor­schlä­ge erar­bei­tet. Die Poli­tik wäre gut bera­ten hier ein­mal auf die Fach­leu­te zu hören.

Arbeits­markt
Wir haben einen Arbeits­markt, des­sen Öff­nung für gering­fü­gi­ge Beschäf­ti­gung und Weg­nah­me von Arbeit­neh­mer­rech­ten seit der Regie­rung Schrö­der [Cle­ment, Hartz] alle zuvor durch die Gewerk­schaf­ten errun­ge­nen Sicher­hei­ten für die abhän­gig Beschäf­tig­ten wie­der kas­siert haben. An der Lage der Betrof­fe­nen wird sich nichts ändern, denn selbst wenn sie in Kon­kur­renz mit den Zuge­wan­der­ten ste­hen kämp­fen bei­de Grup­pen nicht immer um die glei­chen Jobs - das wird allei­ne schon durch die Sprach­bar­rie­re noch ein paar Jah­re so blei­ben. Es ist und bleibt ein Pro­blem­feld, in mei­nen Augen das zweitwichtigste.

Eine Ver­nach­läs­si­gung der Kern­be­völ­ke­rung und deren Bedürf­nis­se, ins­be­son­de­re derer, die von Sozi­al­lei­stun­gen leben, sind der Anfang vom Unter­gang. Wel­cher Hartz IV Emp­fän­ger ver­steht schon für klein­ste Feh­ler mit Lei­stungs­ent­zug 'bestraft' zu wer­den, wenn ande­rer­seits an Asyl­be­wer­ber groß­zü­gig und ohne Bedin­gun­gen aus­ge­teilt wird?

Stand­ort­be­stim­mung, Rol­le der Poli­tik und Gefahreneinschätzung
Ins­ge­samt betrach­tet kann man die momen­ta­ne Lage als ein kaum noch zu über­se­hen­des Gemisch aus Ver­sa­gen in der Ver­gan­gen­heit, aktu­el­len Unzu­läng­lich­kei­ten, und Ver­fol­gung von Regio­nal­in­ter­es­sen beschrei­ben. Die - jede für sich - schon ein Poten­ti­al zu Unru­he in der Bevöl­ke­rung beinhalten.

Dazu kommt eine Über­heb­lich­keit der Poli­tik. Die sich der Pres­se bedient und ihr zugleich die Marsch­rich­tung vor­gibt - sofern sie nicht selbst von gro­ßen Pres­se­häu­sern (Sprin­ger, Bur­da) getrie­ben ist. Und sich des­we­gen nicht traut gegen deren Inter­es­sen vor­zu­ge­hen. Ganz im Gegen­teil, sich anzu­bie­dern und des­we­gen zwar nicht als "Lügen­pres­se", aber doch als "Die-gan­ze-Wahr­heit-ver­schwei­gen-Pres­se" bezeich­net wer­den kann. Fern­se­hen & Rund­funk über­wie­gend eingeschlossen.

Die Über­heb­lich­keit setzt sich da fort, wo Poli­tik nicht mehr die Kar­ten auf den Tisch legt und es dem "mün­di­gen Bür­ger" selbst über­läßt aus einer Fül­le von Fak­ten, neu­tral prä­sen­tiert, sich ein Bild zu machen. Son­dern ein Bild vor­zu­täu­schen sucht das den jewei­li­gen Par­tei­in­ter­es­sen genehm ist (bei­spiels­wei­se die de Mai­zie­re-Aus­sa­ge zur "Ver­un­si­che­rung").

Rech­te Poli­tik bie­tet Schlag­wor­te an die ein­gän­gig sind weil sie selbst von wenig Gebil­de­ten ver­stan­den wer­den, man braucht nicht viel zu den­ken, das über­neh­men Ande­re, und die ein­fa­chen Lösungs­vor­schlä­ge sind wie ein Heilsversprechen:
Schon klein­ste 'Bewei­se' wer­den als Erfolg für die Gesamt­ideo­lo­gie verkauft.

Lin­ke Poli­tik tut sich schwe­rer, weil das Prin­zip der Umver­tei­lung von Macht & Geld zunächst gegen die mensch­li­che Natur ist, sich also nicht unmit­tel­bar son­dern mit Ver­zö­ge­rung als Beloh­nung für aktu­el­len Ver­zicht einstellt.
Lin­ke Poli­tik ist aber eine Garan­tie dafür, dass es nicht um die Inter­es­sen von Mäch­ti­gen geht. Nicht das Wohl­erge­hen derer, die Arbeits­mit­tel bereit­stel­len, son­dern das der Arbei­ten­den die die Wer­te schaf­fen ist im Fokus.

Die Zah­len ins­ge­samt - ich hat­te das schon mal ange­spro­chen - sind bestimmt nicht beunruhigend:
Wie ich vor eini­gen Tagen J.G. auf sei­ne Ein­las­sung "Euro­pe will be under the rule of Islam" schrieb, die Pro­zent­zahl aller bekann­ten & geschätz­ten Zuwan­de­rer liegt bei 1,3% im Ver­gleich zur Gesamt­be­völ­ke­rung der BRD. Selbst mit Nach­zug von Fami­li­en [da zeigt sich was Paro­len ver­mö­gen: Einer­seits sind es zuvie­le jun­ge Män­ner, die da kom­men - und gleich­zei­tig wer­den Phan­ta­sie­zah­len zu angeb­lich nach­kom­men­den Fami­li­en unter­stellt. Bei­des geht aber doch nicht!] wer­den es viel­leicht 2, oder gar drei Pro­zent werden.

Da machen mir 9% unkon­trol­lier­te und durch Zuge­ständ­nis an Erdo­gan noch stei­gen­de Zuwan­de­rung aus der Tür­kei schon grö­ße­re Sor­gen. Zumal es sich da um zwei ver­fein­de­te Blöcke [Tür­ken / Kur­den] han­delt die dazu nei­gen ihre Kon­flik­te hier­zu­lan­de aus­zu­tra­gen. Die sich zudem, das hat die Ver­gan­gen­heit gezeigt, über­wie­gend auch nicht inte­grie­ren WOLLEN - was ich für viel schlim­mer halte.

Den­noch, die wirk­li­che Gefahr für Woh­nung, Güter und Leben kommt von denen, die schon län­ger hier woh­nen und kri­mi­nel­le Struk­tu­ren unter dem Auge des Geset­zes auf­ge­baut haben - unbe­hel­ligt. Auch das bedarf drin­gend der Auf­merk­sam­keit der Poli­tik. Wenn es sein muß gegen die Grü­nen, die da feder­füh­rend einen Traum von "Mul­ti-Kul­ti" träu­men. Obwohl das Schei­tern längst erwie­sen ist und nüch­tern fest­ge­stellt wer­den muß:
Anpas­sung an UNSERE Kul­tur ist von­nö­ten [sie­he 4. & 5.!] - anders geht es nicht!

Ver­such einer Zusam­men­fas­sung: "Zie­le"
Men­schen in Not muß man hel­fen. Selbst unter Inkauf­nah­me von Rand­er­schei­nun­gen wie IS-Ein­schleu­sung und Kri­mi­na­li­tät. Denn dafür ist die man­gel­haf­te Orga­ni­sa­ti­on ver­ant­wort­lich und das darf nicht auf dem Rücken der Not­lei­den­den aus­ge­tra­gen werden.
Selbst bei bes­se­rer Orga­ni­sa­ti­on lie­ße sich - so die all­ge­mei­ne Lebens­er­fah­rung - feh­ler­haf­te Beur­tei­lung durch die mit der Zuwan­de­rer­prü­fung betrau­ten Kräf­te nicht aus­schlie­ßen. Es gibt kei­ne 100% Sicherheit.

Wir kön­nen das schaf­fen. Dazu ist Deutsch­land in der Lage. Aber die Struk­tu­ren müs­sen stim­men. Ghet­tos & Mas­sen­un­ter­künf­te sind bestimmt die fal­sche Vor­ge­hens­wei­se. Inte­gra­ti­on kann nur gelin­gen wenn sich neue & alte Bür­ger auf­ein­an­der zube­we­gen und in der glei­chen Umge­bung woh­nen. Da ist noch viel Bedarf an Ver­än­de­run­gen. Die Bevöl­ke­rung muß wahr­heits­ge­treu und ohne Umschwei­fe gesagt bekom­men, dass das Opfer bedeutet.

'Ver­nünf­ti­ge' Poli­tik muß den Steu­er­pflich­ti­gen, die bis­her nach Schlupf­lö­chern suchen und hier­zu­lan­de wenig oder kei­ne Steu­ern zah­len, auf den Fer­sen blei­ben und sie drin­gen­der denn je zur Kas­se bit­ten. Als Teil der Gesell­schaft sind sie ver­pflich­tet ihren (gerech­te­ren) Anteil zu zahlen.



Die­ser Erör­te­rung ist ein Gedan­ken­aus­tausch per E-Mail und Tele­fon­ge­sprä­chen mit mei­nem Sohn vor­aus­ge­gan­gen, dem ich für sei­ne kon­struk­ti­ven & kri­ti­schen Ein­wän­de herz­lich danke.

bookmark_borderEin halbes Jahrhundert ....

.
Als ich mich im Juli 1963 per Schiff auf den Weg in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka, kurz: U.S.A., auf­mach­te wuß­te ich kaum etwas über das, was mich da erwar­ten würde.

In Syra­cu­se, N.Y., emp­fing mich mei­ne Gast­fa­mi­lie, Vater, Mut­ter, Gast­bru­der & ~schwe­ster. Der erste Anlauf­punkt war das Haus der Schwe­ster mei­nes Gast­va­ters, die in Syra­cu­se wohn­te. Da gab es ein aus­ge­dehn­tes Abend­essen und am näch­sten Tag fuh­ren wir zum Wohn­ort der Gast­fa­mi­lie, nach Gou­ver­neur, N.Y., nicht weit vom St. Lorenz Was­ser­weg ent­fernt gele­gen. Jeden­falls eine typi­sche Klein­stadt im Nord­we­sten des Staa­tes New York, kaum 7.000 Ein­woh­ner und sechs Kir­chen, alle nahe des Ortszentrums.

In der Umge­bung - dem 'Coun­ty' - haupt­säch­lich Wei­de­wirt­schaft, Milch­kü­he, aber auch Tal­k­um­för­de­rung und Holzwirtschaft.

Die Schu­le, Gou­ver­neur Seni­or High School, war nur weni­ge Minu­ten vom Haus mei­ner Gast­fa­mi­lie ent­fernt. So konn­te ich den über­wie­gen­den Teil des Schul­jah­res dar­auf ver­zich­ten in den Schul­bus zu stei­gen um zum Unter­richt zu kommen.

In die­ser Regi­on der U.S.A. war die Welt noch in Ord­nung. Was nach Les­art der dor­ti­gen Gesell­schaft bedeu­te­te: Kei­ne Ras­sen­un­ru­hen, kei­ne Arbeits­lo­sig­keit, kei­ne reli­gi­ons­lo­sen Anwoh­ner - und wenn wel­che da gewe­sen wären hät­ten sie es der Mehr­heit bestimmt nicht mitgeteilt ....

Wäh­rend des Jah­res geschah dann das Ungeheuerliche:
Ein far­bi­ger Schü­ler wur­de ange­mel­det und besuch­te fort­an die Schu­le - und weil wenig über die Hin­ter­grün­de bekannt war bro­del­te die Gerüchteküche.



 
x°°y°

 

[Quel­le der Abbildung] 

Zu die­ser Zeit gab es in den Sezes­si­ons­staa­ten noch "Ras­sen­tren­nung"*, die erst 1964, dem Jahr in dem ich im Juni wie­der nach Deutsch­land zurück rei­ste, auf­ge­ho­ben wurde.

Was ist nach 50 Jah­ren "Auf­he­bung der Ras­sen­tren­nung" das Fazit?
For­mal mag es zwar Ände­run­gen gege­ben haben, von einer Gleich­be­rech­ti­gung der far­bi­gen US-Bevöl­ke­rung kann aller­dings nicht die Rede sein. Es wer­den durch unver­hält­nis­mä­ßi­ge poli­zei­li­che Über­grif­fe immer noch Schwar­ze anders behan­delt als Wei­ße (Sie­he hier­zu auch "Black Lives Mat­ter" [#Black­Li­ves­Mat­ter] & die­sen Bericht).

Das Land hat sich ver­än­dert. Ich habe mich ver­än­dert. Wie anders soll­te man die Ent­wick­lung in fünf­zig Jah­ren beschrei­ben? Das Ame­ri­ka von heu­te ist nicht mehr das Land, in das ich all die Jah­re nach mei­ner Rück­kehr wie­der rei­sen und dort leben woll­te. Das habe ich schon 1998 gemerkt, als ich zum ersten Mal wie­der mehr als ein paar Wochen Urlaub dort ver­bracht habe. 

Noch viel hef­ti­ger war der Schock als die Regie­rung Bush 2002 begann das Land in ein Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis zu ver­wan­deln, von dem die drin­nen kaum etwas merken:
Ein­tritt und Aus­gang mit
- ver­schärf­ten Personenkontrollen,
- Metalldetektoren,
- Ganz­kör­per­scan­nern und
- sicher­heits­dienst­li­cher Behand­lung inclusive
- Iris­scan und
- Fingerabdrücken.

"Land of the Free" - das war ein­mal und ist unwie­der­bring­lich ver­lo­ren .... wenn es auch den Tou­ri­sten der ADAC-geführ­ten-deutsch­spra­chi­ge-Rei­se­lei­tung-inbe­grif­fen-Tour und den Drei-Tage-Shop­ping-New-York Rei­sen­den anders erschei­nen mag.

 * Sie­he hier­zu auch fol­gen­den LINK

bookmark_borderSammelsurium XVIII

.

America at War

Wie­vie­le Jah­re schät­zen Sie, lie­be Lesen­de, waren die U.S.A. NICHT im Krieg mit 'irgend­wem & irgend­wo' auf der Welt?
Dazu gibt es jetzt Daten & eine 'time­line'

____________________________________________________________
g°°gl°

[Quel­le: www.activistpost.com]

____________________________________________________________

=> Year-by-year Time­line of America’s Major Wars (1776−2011)

147

Die Welt­wirt­schaft wird nur von einer klei­nen Zahl von Unter­neh­men - die aller­dings beachht­li­che Grö­ße oder welt­um­span­nen­de Ver­bin­dun­gen haben - gesteuert.
Ich hat­te frü­her schon die Ver­mu­tung geäu­ßert, dass es nicht die Unter­neh­men selbst sind, die sol­che Bestre­bun­gen machen, son­dern die Auf­sichts­rä­te, besetzt mit Ban­ken­ver­tre­tern. Die Kre­dit­not­wen­dig­keit für gro­ße Unter­neh­men treibt sie in Abhän­gig­kei­ten zu Geld­häu­sern. Die dann wie­der­um über Fir­men­schick­sa­le ent­schei­den:
"Plat­zen" Kre­di­te sind die Unter­neh­men fer­tig, leicht für 'klei­nes Geld' zu haben und wer sitzt da an der Quel­le, wer hat das Wis­sen und die Macht?

Richard Dawkins

Richard Daw­kins ‏@RichardDawkins [vom 20.12.2015]

All reli­gious beliefs are stu­pid. But most­ly harm­less unless their fol­lo­wers take tho­se beliefs serious­ly. Or, worse, act on them.

Über­set­zung:
Jede Art reli­giö­sen Glau­bens ist dumm. Aller­dings harm­los, solan­ge die Gläu­bi­gen die­se Reli­gi­on nicht ernst neh­men. Oder, schlim­mer, sogar danach handeln.

Da kann ich nur beipflichten.