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bookmark_borderWas bleibt unterm Strich ...?

Vom Gast­ar­bei­ter zum Mit­bür­ger - ein Traum, der nur ver­ein­zelt wahr wur­de!
Dem Herrn bloed­bab­b­ler gewidmet ....


 
Ras­sis­mus / Anti-Rassismus
".. inkon­se­quen­te Anti­ras­si­sten, die fest­ge­fah­re­ne Grup­pen­iden­ti­tä­ten in den Vor­der­grund stel­len statt den ein­zel­nen Men­schen. Ein sol­cher Anti­ras­sis­mus habe näm­lich "das Poten­zi­al, die Gesell­schaft auf ähn­li­che Wei­se zu spal­ten wie der Ras­sis­mus selbst. Weil es eben nicht um die Men­schen geht, son­dern um die Attri­bu­te, die man ihnen zuschreibt." Den Ras­sis­mus, erklärt Abdel-Samad, bekämp­fe man daher am besten durch das Lösen star­rer Loya­li­tä­ten und .. über­kom­me­nen Iden­ti­täts­scha­blo­nen, die wir alle mit uns her­um­schlep­pen. An deren Stel­le sol­le eine welt­of­fe­ne Kul­tur des Plu­ra­lis­mus tre­ten, "die sich natür­lich ent­wickelt, nicht aber durch ideo­lo­gi­sches Social Engi­nee­ring einer Iden­ti­täts­po­li­tik, die nur zu noch mehr Spal­tung führt". Die Öff­nung von kol­lek­ti­ven Iden­ti­tä­ten sieht Abdel-Samad nicht zuletzt auch als Vor­aus­set­zung für eine gelun­ge­ne Integrationspolitik .." 

Zitat aus: "Hamed Abdel-Samad: Wege aus der Iden­ti­täts­fal­le"]
 
 
Nicht alles, was sich wie Ras­sis­mus anhört ist auch Ras­sis­mus. Das vor­weg geschickt will ich hier kei­ne Vor­ur­tei­le fort­füh­ren oder Men­schen, egal woher sie kom­men, irgend­wie wer­ten oder in Schub­la­den stecken.

Zu einer gründ­li­chen Betrach­tung der Bilanz nach mehr als 60 Jah­ren Ein­wan­de­rung, die von den Par­tei­en der bestehen­den Koali­ti­on und eini­gen ande­ren, die nur noch außer­par­la­men­ta­risch ver­tre­ten sind, stets abwei­chend beti­telt wur­de, gehört aller­dings Din­ge beim Namen zu nen­nen und bit­te­re Wahr­hei­ten auszusprechen.

Vie­le Län­der der heu­ti­gen EU began­nen mit einer Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne die lang­fri­sti­gen Fol­gen zu über­den­ken, und schon gar nicht zu über­wa­chen. Ein­wan­de­rung wur­de als unver­zicht­ba­re Reak­ti­on auf den Arbeits­kräf­te­man­gel ange­se­hen. War das zunächst noch von der Bevöl­ke­rung akzep­tiert, da die "Gast­ar­bei­ter" aus Län­dern kamen, die eine zu Deutsch­land ver­gleich­ba­re Geschich­te und Lebens­art hat­ten, wenig­stens aus christ­lich struk­tu­rier­ten Gesell­schaf­ten stamm­ten, sodass sie sich nur in Klei­nig­kei­ten, wie etwa den Zuta­ten ihrer Haupt­ge­rich­te unter­schie­den. Es dau­er­te aller­dings nicht lan­ge, bis die Stim­mung sich wandelte.

Das änder­te sich grund­le­gend und ohne ent­spre­chen­de Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men durch den Staat als tür­ki­sche Gast­ar­bei­ter in Deutsch­land ein­wan­der­ten, von denen ange­nom­men wur­de, sie wür­den wahr­schein­lich wegen der gesell­schaft­lich und reli­gi­ös so sehr ver­schie­de­nen Auf­fas­sun­gen und fami­liä­rer Lebens­ent­wür­fe, irgend­wann mit ihrem erar­bei­te­ten Ren­ten­an­spruch im Ruhe­stand nach Hau­se zurück­keh­ren wol­len. Die Ent­wick­lung seit­dem stellt sich dem­ge­gen­über kom­plett anders als in die­sen Vor­her­sa­gen ange­nom­men dar.


Das rosi­ge Bild, was ins­be­son­de­re die Lin­ken manch­mal schwär­me­risch ver­brei­ten, ist dabei genau­so falsch, wie der Gegen­ent­wurf der Rech­ten, die ihre Iden­ti­tät aus der Abwer­tung von Ein­wan­de­rern bezie­hen, die sie für 'min­der­wer­tig' hal­ten um sich selbst aufzuwerten. 

 

Die Ver­klä­rung und Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on des­sen, was mit Ein­wan­de­rungs­po­li­tik bzw. Inte­gra­ti­ons­po­li­tik zu errei­chen ist und wie Ein­wan­de­rung die Gesell­schaft des Gast­lan­des berei­chern soll, ist hin­ge­gen ein 'Wohl­fühl­ele­ment' der Lin­ken, die sich dadurch zu bes­se­ren, weil aus­ge­spro­chen altru­isti­schen Men­schen erklä­ren können.

Was fehlt ist eine nüch­ter­ne Fest­stel­lung von Tat­sa­chen, die nicht ver­schweigt, dass aus frem­dem sozio­lo­gi­schen Gefü­ge kom­men­de Men­schen anders geprägt sind und daher einen lan­gen Pro­zess der Ände­rung von Grund­auf­fas­sun­gen vor sich haben, den Vie­le schaf­fen. Vie­le ande­re nie schaf­fen wer­den, weil sie es im Extrem ein­fach nicht wol­len. Da liegt zwar der Wunsch vor im Gast­land zu leben und des­sen Annehm­lich­kei­ten, vor allem die sicher ver­füg­ba­ren sozia­len Lei­stun­gen (im Ver­gleich zum Her­kunfts­land), für die die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung mit ihren Steu­ern zahlt in Anspruch¹ zu neh­men, anson­sten aber so wei­ter zu leben, zu den­ken und sich zu ver­hal­ten wie sie es zuvor gewohnt waren. Ja sogar häu­fig die Lebens­wei­se im 'Gast­land' ver­ächt­lich zu machen, sich damit zu brü­sten wie leicht man den Deut­schen Geld aus der Tasche zie­hen kann.

Wie sich am Bei­spiel der tür­ki­schen Ein­wan­de­rer gezeigt hat ver­lau­fen die Ent­wick­lun­gen völ­lig ver­schie­den zum 'gewünsch­ten' Inte­gra­ti­ons­ge­sche­hen, je nach­dem wel­che sozio­lo­gi­sche Grup­pe die­ser Natio­na­li­tät man betrach­tet. Aus jah­re­lan­ger Beob­ach­tung sind vier Grup­pen grob zu unter­schei­den. Tür­ken mit und ohne Bin­dung an den Islam, Kur­den mit oder ohne reli­giö­se Bin­dung. Es scheint, als ob es zwi­schen die­sen Grup­pen ein Gefäl­le gibt, das die Wahr­schein­lich­keit einer Ein­glie­de­rung in die hie­si­ge Gesell­schaft mehr oder weni­ger wahr­schein­lich macht, und zwar von "wenig wahr­schein­lich" zu "sehr wahrscheinlich":
Streng reli­giö­se Tür­ken, mili­tan­te Kur­den², wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Tür­ken, wenig bis über­haupt nicht reli­giö­se Kurden.

Das Bild wird durch die letz­te Ein­wan­de­rungs­wel­le der Jah­re 2015 (mitt­ler­wei­le zah­len­mä­ßig stark abge­schwächt) bis heu­te noch ver­kom­pli­ziert, denn trotz grund­le­gend glei­cher Reli­gi­ons­ba­sis im Islam ist doch die prak­ti­sche Lebens­füh­rung und damit zusam­men­hän­gen­de Kul­tur der ver­schie­de­nen Eth­ni­en breit gestreut. Die "typi­schen" Ein­wan­de­rer gibt es nicht, wes­we­gen der Ver­such Alle mit den glei­chen Regeln und Maß­nah­men ein­zu­glie­dern schon im Ansatz zum Schei­tern ver­ur­teilt ist. Das ist zugleich ein wesent­li­cher Gesichts­punkt der die Fra­ge auf­wirft, ob wir denn in den nord­west­eu­ro­päi­schen Län­dern über­haupt ein Kon­zept für eine sol­che Inte­gra­ti­on ent­wickeln kön­nen, das die­ser Sach­la­ge gerecht wer­den könnte.

Wovon das Wohl­erge­hen Ein­ge­wan­der­ter abhängt ist an der Art ihrer Beschäf­ti­gung, ihrer reli­giö­sen Bin­dung und ihrer Bereit­wil­lig­keit, sich dem neu­en gesell­schaft­li­chen Gefü­ge anzu­pas­sen fest zu machen. Wesent­lich­stes Ele­ment ist die Fähig­keit sich in der Lan­des­spra­che zu unter­hal­ten, und zwar nicht nur eines Fami­li­en­mit­glie­des, son­dern aller Fami­li­en­mit­glie­der glei­cher­ma­ßen. Ohne Sprach­kennt­nis­se ist jeder Ver­such einer Inte­gra­ti­on zum Schei­tern verurteilt.

Die The­se, es wer­de durch die Arbeit der Zuge­wan­der­ten in die Sozi­al­sy­ste­me ein­ge­zahlt ist zwar kor­rekt, doch hält man dage­gen die Kosten, die eine sol­che Fami­lie ver­ur­sacht, so wird die Bilanz schnell nega­tiv. Dies ins­be­son­de­re, wenn Arbei­ten ver­rich­tet wer­den, die im unte­ren Bereich der Lohn­ska­la ange­sie­delt sind:

- Hier wer­den Antei­le am sozia­len Gefü­ge nur bedingt ein- aber oft in gro­ßem Umfang aus­ge­zahlt. Etwa Kin­der­geld, Wohn­geld, Kran­ken­ver­si­che­rungs­lei­stun­gen und Betreu­ung in Kin­der­gar­ten und Schu­len. In den Schu­len müs­sen für ein­ge­wan­der­te Kin­der erheb­lich höhe­rer Auf­wand und eine schwer auf­zu­ho­len­de Distanz zu alters­glei­chen Kin­dern aus hei­mi­scher Bevöl­ke­rung ange­nom­men wer­den, wofür es zahl­rei­che Bele­ge aus den Schul­ver­wal­tun­gen gibt.

- Die sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Unter­schie­de füh­ren schnell zu einer Über­for­de­rung der übli­chen Struk­tu­ren - und obwohl die Schul­ver­wal­tun­gen das erkannt haben und abzu­stel­len ver­su­chen bleibt stets der Satz "Gut gewollt ist nicht gleich gut gemacht!" aktu­ell, weil sich das Bild vom Ver­wal­tungs­schreib­tisch aus oft in wirk­lich­keits­frem­de Akti­on ergiesst, die am Man­gel nichts ändert, son­dern sogar wei­te­re Stö­run­gen her­vor­ru­fen kann. 

Was bis­her erör­tert wur­de gilt für die erste Gene­ra­ti­on. Die Bilanz für die zwei­te und wei­te­re Gene­ra­tio­nen derer, die sich aus ver­schie­den­sten Grün­den nicht ein­glie­dern wol­len oder es man­gels intel­lek­tu­el­ler Fähig­kei­ten schlicht­weg nicht kön­nen, sieht beson­ders schlimm aus:

Die Kin­der ler­nen ein Rol­len­ver­ständ­nis, das von dem unse­ren extrem abwei­chen kann. Etwa, was die Rol­le der Frau angeht. Wenn Jun­gen unge­bremst die Macho­al­lü­ren aus­le­ben dür­fen, wäh­rend Mäd­chen in die­nen­de, unter­wür­fi­ge Rol­len gedrängt wer­den, kann das nicht gut gehen. Die so zu klei­nen männ­li­chen Tyran­nen erzo­ge­nen Kna­ben, durch den Islam bestärkt alle Anders­gläu­bi­gen und Ungläu­bi­gen sei­en min­der­wer­ti­ge Krea­tu­ren, beneh­men sich auch Per­so­nen außer­halb ihres Kul­tur­krei­ses, gegen­über so, wie sie es gelernt haben: 

Über­heb­lich, auf­müp­fig, frech, ver­ächt­lich - oder eine Kom­bi­na­ti­on davon. 


Die Über­be­to­nung männ­li­cher Pri­vi­le­gi­en schafft eine Schicht von Her­an­wach­sen­den, die kei­ne Gren­zen mehr akzep­tiert und sich schon dadurch von der Kern­be­völ­ke­rung ganz wesent­lich unter­schei­det, sich auch bewusst abhebt und schließ­lich nicht mehr ein­glie­dern und anpas­sen will.

 

Dem ste­hen dia­me­tral ande­re Grup­pen gegen­über, die sich 'ein­glie­dern', indem sie als 'deut­sche Tugen­den' beschrie­be­ne Ver­hal­tens­wei­sen über­neh­men, ja manch­mal sogar über­kom­pen­sie­ren, indem sie die­se Ver­hal­tens­mu­ster aus­ge­präg­ter zei­gen als Geburts­deut­sche. Men­schen aus die­ser Grup­pe, nicht nur Kin­der und Jugend­li­che, son­dern ins­be­son­de­re ihre Eltern, dür­fen gleich­wohl als die "Erfolg­rei­chen" ange­se­hen wer­den, denen eine naht­lo­se Inte­gra­ti­on in weni­gen Jah­ren gelingt und wei­ter­hin, in Fol­ge­ge­nera­tio­nen, gelin­gen wird. Es zeich­net sich deut­lich ab, dass zwi­schen den Extre­men die Unter­schie­de zwei wesent­li­che Ursa­chen haben:

Reli­gi­on und Intellekt.

"Alle Deut­schen sind Über­flie­ger und kön­nen alles errei­chen" - das ist ein immer noch vor­han­de­ner Trug­schluss der zum Wohl der Gesell­schaft ins­ge­samt ein­mal demon­tiert und offen kom­mu­ni­ziert wer­den soll­te - und das gilt ver­gleichs­wei­se natür­lich für Men­schen aus ande­ren Kul­tur­krei­sen und Lebens­ver­hält­nis­sen. Wenn aber (bei­spiels­wei­se) tür­ki­sche Frau­en so an das Haus gebun­den sind, dass sie trotz Jahr­zehn­te lan­ger Anwe­sen­heit in Deutsch­land immer noch nicht die Spra­che beherr­schen, so deu­tet das auf Absicht oder Gleich­gül­tig­keit hin, die nicht akzep­tiert wer­den kann, wenn man die Errun­gen­schaf­ten der moder­nen Gesell­schaft nicht ad absur­dum füh­ren will.
[Die vor­ge­nann­ten tür­ki­schen Frau­en könn­ten sicher bes­ser leben und mehr tun als in dem engen Gefü­ge in das sie der reli­giö­se Wahn ein­bin­det, nur damit die obi­ge Anmer­kung nicht miss­ver­stan­den wird.]

Um auf eine posi­ti­ve Note zu enden will ich noch von einer syri­schen Fami­lie berich­ten, die aus mei­ner Sicht ein Para­de­bei­spiel für gelun­ge­ne Inte­gra­ti­on ist:
Vater, Mut­ter und drei Söh­ne sind geflo­hen. Alle haben inner­halb von zwei Jah­ren Deutsch gelernt. Die drei Kna­ben besu­chen alle das Gym­na­si­um mit gro­ßem Erfolg. Die Mut­ter, von Beruf Apo­the­ke­rin, hat nicht gewar­tet bis sie in ihrem Beruf etwas fand und hat statt­des­sen in einer Schu­le in der 'Über­mit­tags­be­treu­ung' Arbeit gefun­den. Der Vater, Elek­tro­in­ge­nieur von Beruf, hat eine Fort­bil­dung zu moder­nen CAD-Syste­men & Pro­gram­men gemacht, war ein­ein­halb Jah­re als 'Prak­ti­kant' bei einem Unter­neh­men um die Arbeits­welt ken­nen zu ler­nen, und wur­de dann in ein Fest­an­stel­lungs­ver­hält­nis übernommen.
Nach fünf Jah­ren ist die­se Fami­lie voll inte­griert, sie trägt ihre Kosten selbst und die Söh­ne wer­den alle­samt in höhe­ren Beru­fen wesent­lich zu den Staats­fi­nan­zen bei­tra­gen - wodurch sie mehr ein­zah­len als sie frü­her an Kosten ver­ur­sacht haben.

¹
".. Die Zuwan­de­rung aus nicht-west­li­chen Regio­nen ist in der Regel ungün­stig für die öffent­li­chen Finan­zen. Dies gilt ins­be­son­de­re für die Her­kunfts­ge­bie­te Kari­bik, West­asi­en, Tür­kei und Nord-, Zen­tral- und West­afri­ka mit Net­to­ko­sten von 200.000 € bis 400.000 € pro Ein­wan­de­rer sowie Marok­ko, Horn von Afri­ka und Sudan mit Net­to­ko­sten von 550.000 € auf 600.000 € pro Ein­wan­de­rer. Zum Ver­gleich: Ein durch­schnitt­li­cher Nie­der­län­der ist in sei­nem Leben unge­fähr „bud­get­neu­tral“.
Aus allen Migra­ti­ons­mo­ti­ven schei­nen west­li­che Ein­wan­de­rer „bes­ser abzu­schnei­den“ als nicht-west­li­che Ein­wan­de­rer. Die Dif­fe­renz beträgt ca. 125.000 € für Arbeits- und Stu­di­en­mi­gran­ten und 250.000 € für Asyl- und Familienmigranten.
Für sich genom­men schei­nen nur zwei Kate­go­rien für die öffent­li­chen Finan­zen der Nie­der­lan­de gün­stig zu sein; Arbeits­mi­gra­ti­on aus west­li­chen Län­dern (außer mit­tel- und ost­eu­ro­päi­schen Län­dern), Asi­en (außer Mitt­le­rer Osten) und Latein­ame­ri­ka sowie Stu­di­en­mi­gra­ti­on aus der EU. Alle ande­ren For­men der Zuwan­de­rung sind besten­falls haus­halts­neu­tral oder haben erheb­li­che nega­ti­ve fis­ka­li­sche Auswirkungen .. "
['..As regards the net con­tri­bu­ti­on of immi­grants to public finan­ces, the­re are sub­stan­ti­al dif­fe­ren­ces be-
tween groups with dif­fe­rent migra­ti­on moti­ves as regi­stered by the Dutch Immi­gra­ti­on and Naturali-
sati­on Ser­vice (IND). Only labour migra­ti­on gene­ra­tes a posi­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of, on average,
€125,000 per immi­grant. Stu­dy migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of
€75,000. Fami­ly migra­ti­on shows, on avera­ge, a nega­ti­ve net con­tri­bu­ti­on of about €275,000 per im-
migrant. Asyl­um migra­ti­on shows a nega­ti­ve figu­re as well, amoun­ting to an avera­ge of €475,000 per
immigrant.
The­re are also con­sidera­ble dif­fe­ren­ces by regi­on of ori­gin. On avera­ge, Western immi­grants make a
posi­ti­ve con­tri­bu­ti­on of €25,000, while non-western immi­grants cost near­ly €275,000. Within the cat-
ego­ries Western and non-Western the­re is, howe­ver, much varia­ti­on..'
ebda.]
„Der gren­zen­lo­se Wohl­fahrts­staat“ Jan van de Beek, Hans Roo­den­burg, Joop Har­tog und Ger­rit Kref­fer, 2021, Amster­dam School of Eco­no­mics. [Link: Gren­zelo­ze Ver­zor­gings­staat]

²
".. Die Kur­di­sche Arbei­ter­par­tei PKK tritt heu­te bei ihrem Kampf für die Rech­te der Kur­den am mili­tan­te­sten auf, auch wenn sie mili­tä­risch kaum Chan­cen gegen die tür­ki­sche Armee hat. Spek­ta­ku­lä­re Aktio­nen bis hin zu Selbst­ver­bren­nun­gen und ter­ro­ri­sti­schen Anschlä­gen mar­kie­ren über Jahr­zehn­te die Poli­tik der PKK .." - so eine 'offi­zi­el­le' Dar­stel­lung im ZDF, die ich mir nicht zu eigen mache.

bookmark_borderAnanas

Irgend­wie habe ich den Ein­druck, dass in den letz­ten Mona­ten ver­mehrt Ana­nas in den Obst­ab­tei­lun­gen ange­bo­ten wird. Her­kunfts­land Costa Rica, eines der sta­bi­le­ren Län­der in Mit­tel­ame­ri­ka und von Staats wegen dar­auf bedacht die Umwelt zu erhal­ten, nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten zu för­dern, und immer mehr Gebie­te des Lan­des in Natur­re­ser­va­te umzuwandeln.

Wenn man Ana­nas kauft hän­gen manch­mal klei­ne Zet­tel­chen dran, die erklä­ren, wie man an den Teil der Frucht kommt, der von Inter­es­se, näm­lich 'ess­bar' ist. Sehr bedau­er­lich wie das erklärt wird: Über­wie­gend falsch!


Die Abbil­dung zeigt eine fal­sche Metho­de bei der ein guter Teil des ess­ba­ren Frucht­fleischs ver­lo­ren geht - und wenn man es anders macht bekommt man mehr davon für den Ver­zehr und weni­ger Abfall.

Übri­gens:
Was bei der Suche unter "Ana­nas schä­len" an Video-Anlei­tun­gen her­aus­kommt ist trau­rig. Eini­ge Vide­os sind dilet­tan­tisch gemacht, ande­re zei­gen Men­schen die Angst vor gro­ßen Mes­sern haben, wie­der ande­re zer­mat­schen die Frucht oder wäh­len völ­lig untaug­li­che Metho­den. Bei dem mei­sten 'Köchen' geht aber mehr als nötig an Frucht verloren.

Wie es rich­tig geht
1. Strunk (Blü­ten­an­satz oben, läng­lich-spit­ze Blät­ter) quer mit Brot­mes­ser abschneiden;
2. Boden par­al­lel zum obe­ren Schnitt entfernen;
3. Frucht auf die unter Schnitt­flä­che stel­len und rund­um von oben nach unten die äuße­re bräun­li­che Haut entfernen;
4. Auf­recht ste­hen­de Frucht mit drei Schnit­ten (!) von oben nach unten längs in Sech­stel teilen;
5. Von jedem der sechs Stücke den innen lie­gen­den har­ten Kern abtrennen;
6. Je nach Wunsch in Strei­fen (längs) oder Stücke (quer) schneiden,

Man soll ja nicht nur meckern, son­dern es bes­ser machen - des­we­gen dem­nächst hier dazu ein Video ....

bookmark_borderErinnern Sie sich noch ...?

Erin­nern Sie sich noch an den Arti­kel vor ein paar Tagen als es um die Medi­en­kom­pe­tenz und die Digi­ta­li­sie­rung ging?

Nun gibt es eine Ver­öf­fent­li­chung, die mit unwi­der­leg­ba­rer Klar­heit zeigt, dass die Kom­pe­tenz der CDU/CSU auf die­sem Gebiet völ­lig unzu­rei­chend, ja schon gemein­ge­fähr­lich ist. Wäh­rend immer mehr Fall­stricke für nor­ma­le Inter­net­nut­zer gespannt wer­den und die­sen das Leben schwer machen fehlt es bei den Regie­rungs­par­tei­en selbst an basa­len Grund­kennt­nis­sen der Daten­si­cher­heit und Sorg­falt im Umgang mit Daten.

Hier ein kur­zer Aus­zug aus einem Arti­kel einer sach­kun­di­gen Pro­gram­mier­fach­frau, Lilith Witt­mann. Frau Witt­manns Arti­kel ist ins­ge­samt sehr auf­schluss­reich und Sie soll­ten sich dort ein­mal umse­hen.

Es bleibt zu hof­fen, dass die­se Koali­ti­on bei der Bun­des­tags­wahl die "Rote Kar­te" gezeigt bekommt und das hof­fent­lich so lan­ge, bis die mafiö­sen Hin­ter­grund­struk­tu­ren aus­ge­löst sind ....

bookmark_borderWenn Sie 'mal etwas Zeit haben ....

Wenn Sie 'mal etwas Zeit haben könn­ten Sie sich das ver­link­te Video anse­hen. Es ist eine Kopie aus dem Video­pool des ZDF, bei mir auf dem Ser­ver lie­gend, weil anson­sten sol­che Vide­os immer plötz­lich nicht mehr da sind .... son­der­bar, sehr sonderbar!

https://www.vonsulecki.com/videos/210504_sendung_dan_3328k_p15v15.mp4

Wenn Sie dann erfah­ren haben wel­che Machen­schaf­ten im Hin­ter­grund, jen­seits der öffent­li­chen Wahr­neh­mung so ablau­fen, dann wer­den Sie ver­ste­hen war­um ich seit Jah­ren schon immer wie­der dar­auf hin­wei­se, dass die Bevöl­ke­rung jene wählt, die sie belü­gen und betrü­gen und das mit 'Metho­de' vor der Öffent­lich­keit geschickt ver­bor­gen hält.

#nie­mehr­cdu
#nie­mehrc­su
#nie­mehr­spd
#nie­mehrfdp
usw.

bookmark_border1.000 Fälle; 700 Betroffene

Nun raten Sie 'mal, um was es sich da handelt.

"Aa-haaa!", wer­den Sie den­ken, "das sind ja Zah­len ohne Bezug, wie soll man dazu Stel­lung nehmen?"
Kor­rekt, 1.000 Fäl­le kön­nen viel sein wenn es bei­spiels­wei­se um Dieb­stahl in einem Geschäft gin­ge. Aber zugleich sehr wenig, wenn es die Zahl der Men­schen wäre, die in einer Mil­lio­nen­stadt bei 'rot' über die Stra­ße gehen.

Ein Hin­weis:
Bei uns gibt es die­se Sache um die es geht schon lan­ge nicht mehr.
Noch wäh­rend mei­ner Lebens­zeit gab es das - und ich wur­de selbst 'Opfer'.

Mehr als zwei Feh­ler beim Vor­le­sen in der 2. Klas­se führ­ten beim stren­gen Regi­ment unse­res Klas­sen­leh­rers, Herrn Schram­mek, zu 'leich­ten Schlä­gen auf den Hin­ter­kopf' - um bes­se­re Durch­blu­tung des Gehirns (!) zu fördern.
Einer die­ser 'leich­ten Schlä­ge' fiel aller­dings so aus, dass ich mit dem Nasen­rücken auf das Pult schlug und einen Bruch hat­te, der lang­wie­rig abheil­te und zu einem immer noch sicht­ba­ren leich­ten Huckel (vor­nehm: "Erhe­bung") führte.
Das war 1952. Aber ich erin­ne­re es noch so, als ob es gestern gewe­sen wäre.

Es geht also um das Züch­ti­gungs­recht an Schu­len, das in Deutsch­land weit­ge­hend 1973 (Bay­ern 1983) abge­schafft wurde.

Das The­ma beschäf­tigt mich nicht mehr als vie­le ande­re Unge­rech­tig­kei­ten die­ser Welt, aber heu­te wur­de ich wie­der dar­auf auf­merk­sam, als ich einen kur­zen Video­clip ansah: "The­se Loui­sia­na Reps Voted in Favor of Span­king School Kids" [→ Bezug auf die Zah­len im Titel im Video ab 03:10 min.]
Ist es noch nötig dar­auf hin­zu­wei­sen, dass ins­be­son­de­re Buben, und dar­un­ter vor allem far­bi­ge Kin­der betrof­fen sind?

Es ist beschä­mend die Argu­men­te der Ver­fech­ter zu hören. Die wahr­schein­lich wie die mei­sten ihrer Lands­leu­te davon über­zeugt sind in der besten Demo­kra­tie der Welt und dem Land mit der größ­ten Frei­heit von allen Län­dern der Erde zu woh­nen .... arme ver­blen­de­te Seelen.

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- [2019] Kin­der haben beson­de­re Rech­te – seit 1998 in Deutsch­land zum Bei­spiel auf eine gewalt­freie Erziehung.


- [2017] Kör­per­li­che Züch­ti­gung durch Leh­rer ist in Deutsch­land seit 1973 ver­bo­ten, in den USA dür­fen Leh­rer in 19 Bun­des­staa­ten ihre Schü­ler noch immer schlagen.


- [2016] 27. Dezem­ber 1951 - Züch­ti­gungs­recht von Lehr­her­ren wird abgeschafft.


- [2012] Indi­en will die Züch­ti­gung von Schü­lern ver­bie­ten. Eine Stu­die hat erge­ben, dass Stock­schlä­ge, Ohr­fei­gen und das Zie­hen an Ohren und Haa­ren zum Schul­all­tag der Kin­der gehören.

bookmark_borderHerr Laschet .... und Herr Söder ...:

Vie­le poli­ti­sche Jour­na­li­sten und Laschets gesam­ter Stab von Bera­tern ver­su­chen, über­zeu­gend über „Laschetis­mus“ zu schrei­ben, aber es ist nichts da. Es ist, als wür­de man ver­su­chen, eine gro­ße Lee­re mit Eigen­schaf­ten zu fül­len, oder ein Haus allei­ne aus Sand zu bau­en, und so zu defi­nie­ren was Laschet aus­macht. Es gibt kei­ne über­zeu­gen­de Per­sön­lich­keit, nur aus Reli­gi­on bezo­ge­ne Idea­le oder Prin­zi­pi­en die manch­mal ein wenig durch­schei­nen. Es gibt kei­ne Logik für die Poli­tik, die er bis­her betrie­ben hat, ein­mal davon abge­se­hen, dass stän­di­ge Schwan­kun­gen zwi­schen Posi­tio­nen von man­chen Men­schen als "Hand­lung" defi­niert wer­den. Außer­halb des poli­ti­schen Eigen­in­ter­es­ses 'etwas Bedeu­ten­des wer­den zu wol­len' gibt es kei­ne Merk­ma­le, die ihn her­aus­he­ben und für ein Spit­zen­amt befä­hi­gen. Er will regie­ren, weil es das ist was mit­tel­mä­ßi­ge Leu­te wie er in die­sem Land so tun. 

Und der Herr Söder? War das nicht der, der Kreu­ze auf­hän­gen ließ? Sich einen Dreck dar­um scher­te, dass das ent­ge­gen dem Tren­nungs­ge­bot des Grund­ge­set­zes steht? Der noch vor Tagen wis­sen ließ, er wer­de die Ent­schei­dung des Prä­si­di­ums akzep­tie­ren wenn des­sen Wahl auf Laschet fie­le? Der mit schar­ren­den Hufen bereit ist Ber­lin zum zwei­ten Mün­chen zu machen, mit all dem Filz und den Unge­reimt­hei­ten, mit äußer­sten rechts­la­sti­gen Ten­den­zen, die dort sowie­so schon bestehen und Lob­by­ver­flech­tun­gen, die denen in Bay­ern nichts nachstehen?

Weder der eine noch der ande­re Kan­di­dat sind staats­män­ni­sche und gesetz­te Per­sön­lich­kei­ten - der eine ein bedat­tel­ter Gruß­on­kel, der ande­re ein mit-dem-Kopf-durch-die-Wand toben­der Wüte­rich, der kei­ne Gren­zen kennt wenn er so rich­tig los­legt .... trotz­dem scheint Söder noch die bes­se­re Wahl zwi­schen zwei Übeln zu sein.
Wenn er es nicht wird kommt aus dem Süden ein Tsu­na­mi auf Laschet zu, und die Par­tei wird bei den anste­hen­den Wah­len zum ersten Mal erle­ben was es heißt nicht behaup­ten zu kön­nen 'man habe ja als stärk­ste Par­tei den Wäh­ler­auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung bekom­men' - weil ihnen die Grü­nen dann den Rang ablau­fen werden.

Zitat aus "twit­ter":
".. Immer­hin hat Laschet die Metho­de Gra­vi­ta­ti­on statt Visi­on weit getra­gen. Nun jedoch prallt sie auf Mar­kus Söder .."
Näch­stes Zitat zeigt, wer der *BILD* Redak­ti­on der lieb­ste Kan­di­dat wäre:
CDU/CSU mit Söder
CDU/CSU mit Laschet

bookmark_borderWolkenweich ..?!

Manch­mal kann ich nicht widerstehen.
Vor allem, wenn ich eine sol­che Anzei­ge sehe.
Meist steht dabei "Ohne Deko­ra­ti­on".
Hier steht es nicht.

Mei­ne Chance!

Ich wer­de dem Unter­neh­men schrei­ben:

Behal­ten Sie die wol­ken­wei­che Auflage,
schicken Sie mir nur die jun­ge Dame.
Ich hät­te Ver­wen­dung für sie,
denn Vie­les in Haus­halt wird mir lang­sam schwer,
und sie wird bestimmt eine gro­ße Hil­fe sein.
Bit­te geben Sie dem Mädel etwas Ordentliches
zum Anzie­hen mit, hier kann es kalt werden.

Falls Sie Beden­ken haben:

Mei­ne Frau ist ein­ver­stan­den und lässt fragen,
mit wel­chem Getränk die jun­ge Dame zu ver­sor­gen ist
- das kor­rek­te Getränk zu ser­vie­ren ist ihr ein
wich­ti­ges Anlie­gen. Denn das Per­so­nal arbeitet
bes­ser wenn es zufrie­den und gut ver­sorgt ist.


["click!" vergrößert]

 

 

bookmark_borderWenn zwei das Gleiche tun ....

" .. Wenn zwei das Glei­che tun, so ist das nicht dasselbe .. "
Dar­auf kom­me ich gleich noch zu sprechen.

Bei Kom­mu­ni­ka­ti­on geht es heut­zu­ta­ge oft über­haupt nicht um Aus­tausch und Infor­ma­ti­on son­dern dar­um, sich zu behaup­ten. Wir mögen das bedau­ern, doch es ent­spricht dem Zeitgeist: 

Wo Fak­ten kei­nen Wert mehr haben sind die Argu­men­te wohl­feil. Es obsie­gen Jene, die sich bes­ser dar­stel­len, nicht die Ande­ren, die über­zeu­gen­de Argu­men­te haben. Aber: Selbst wenn Vie­le danach stre­ben so zu sein und sich in Ein­klang mit die­ser Art zu leben befin­den, heisst das noch nicht, dass es zwin­gend rich­tig ist oder gar sein muss.

Die näch­ste Über­le­gung ist dann logischerweise:
Wie Vie­le müs­sen das­sel­be tun, damit es als Norm aner­kannt wird?
Es ist eine Stan­dard­fra­ge - die den gro­ßen Nach­teil hat zwar ein­leuch­tend zu sein aber kei­nes­wegs ziel­füh­rend! Bes­ser müss­te es hei­ßen: Selbst wenn ein Ein­zi­ger einen Stand­punkt ver­tritt kann der die bes­se­re 'Norm' sein als das, was der Rest denkt.

Dies vor­an­ge­stellt möch­te ich spä­ter hier ein Zitat aus einer Debat­te zum Glau­ben wie­der­ge­ben, das ich in ähn­li­cher Form schon öfter benutzt habe:

Wenn ich mich an eine Stra­ßen­ecke stell­te und den Men­schen die dort gehen ver­kün­de­te sie mögen doch mir von nun an fol­gen, mir einen Teil ihrer Ein­künf­te über­las­sen, damit ich wei­ter die Wahr­heit einer höhe­ren Enti­tät ver­kün­den kann und dafür ver­sprä­che ich ihnen ein unge­trüb­tes Leben in para­die­si­scher Umge­bung und das anhal­tend bis in alle Ewig­keit - dann wür­de wohl irgend­wann ein Auto mit star­ken Män­nern vor­fah­ren, die mich mit sanf­ter oder wenig sanf­ter Art in einen Lei­nen­an­zug steck­ten, des­sen Ärmel über Kreuz mit Leder­bän­dern mei­ne Bewe­gungs­frei­heit ein­schrän­ken würden .... 

Soweit will ich es nicht kom­men las­sen, des­we­gen wer­de ich es nicht prak­tisch aus­pro­bie­ren, aber ich füge dann immer an:

Wenn sich Sonn­tags in Tala­re gehüll­te Per­so­nen in soge­nann­ten Got­tes­häu­sern hin­stel­len und Glei­ches erzäh­len, dann wird das Geld für sie sogar vom Staat ein­ge­zo­gen .... und (fast) nie­mand kommt auf die Idee ihre Geschich­ten von einer höhe­ren Macht, die noch nie jemand gese­hen hat oder bewei­sen konn­te, könn­te mög­li­cher­wei­se nur eine net­te Geschich­te sein die dazu dient ande­re für den eige­nen Unter­halt bezah­len zu lassen.

Der fol­gen­de Text ist das wei­ter oben ver­spro­che­ne Zitat des Neu­ro­wis­sen­schaft­lers Dr. Sam Har­ris aus einer Debat­te zwi­schen ihm und dem Evan­ge­li­kal-christ­li­schen Apo­lo­gi­sten Dr. Wil­liam Lane Craig.


" .. If you wake up tomor­row mor­ning thin­king that say­ing a few words in Latin over your pan­ca­kes is going to turn them into the body of Elvis Pres­ley - you have lost your mind.
But if you think more or less the same thing about a cracker and the body of Jesus you're just a Catholic .. "

Übersetzung:
" .. Wenn Sie mor­gen früh auf­wa­chen und den­ken, dass ein paar latei­ni­sche Wör­ter über ihre Pfann­ku­chen gespro­chen die­se in den Kör­per von Elvis Pres­ley ver­wan­deln wer­den - dann haben Sie den Ver­stand verloren.
Aber wenn Sie mehr oder weni­ger das­sel­be über eine Opla­de Obla­te und den Leib Jesu den­ken, sind Sie wahr­schein­lich nur ein Katho­lik .. "
 

 
Wie leicht erkenn­bar wird geht es hier nicht um 'gewin­nen', son­dern um Logik .... die jedem from­men Chri­sten (und natür­lich Gläu­bi­gen ähn­li­cher Reli­gio­nen) ver­deut­li­chen soll und kann (!), dass eine Behaup­tung, die nicht bewie­sen ist, kei­ner­lei Wert besitzt. Außer natür­lich für all jene Men­schen, die die­se Mär­chen erzäh­len und dadurch ihren Lebens­un­ter­halt bestrei­ten .... wenn sie nicht gera­de - wie vie­le katho­li­sche Geist­li­che - unge­straft Sexu­al­de­lik­te an Kin­dern begehen.

bookmark_borderMenschen, die ....

.... ohne uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung behaup­ten "Medi­zin­kun­di­ge" zu sein und "Heil­kun­de" zu betrei­ben lei­den an einem Grad der Selbst­über­schät­zung der schon als 'patho­lo­gisch' bezeich­net wer­den muss.

 
Siehe →
Bildzitat

.... Behaup­tun­gen zu The­men von denen sie nichts ver­ste­hen abge­ben - und das als Minister*in - sind Opfer ihrer eige­nen Unfä­hig­keit für das Amt und ihrer offen­sicht­lich nur durch­schnitt­li­chen Bil­dung, dar­un­ter als höch­ste Stu­fe ein Fern­stu­di­um (!). Der Dun­ning-Kru­ger-Effekt lässt grüssen!
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Neben der Lokal­po­li­tik enga­gier­te sich Kar­lic­zek in der bis 2005 selbst­stän­di­gen katho­li­schen Bro­ch­ter­becker Pfarr­ge­mein­de St. Peter und Paul unter ande­rem in der Firm­ka­te­che­se sowie am Ibben­bü­re­ner Goe­the-Gym­na­si­um als Klassenpflegschaftsvorsitzende .. "
Aber:
" .. Kar­lic­zek äußer­te, jeder tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt habe sich hin­ter dem christ­li­chen Men­schen­bild ein­zu­rei­hen .. " - da wis­sen wir doch gleich, war­um die­se Frau vom net­ten Herrn Laschet emp­foh­len wurde ....
#nie­mehr­cdu

 
Siehe →
Bildzitat

.... als Minister*in - mit gro­ßen Sum­men Geld um sich wer­fen ohne zu wis­sen, dass das alles hät­te gespart wer­den kön­nen bzw. für bes­se­re Zwecke, wie bei­spiels­wei­se Anschaf­fun­gen von Hard­ware für Schu­len, hät­te aus­ge­ge­ben wer­den kön­nen, gehö­ren aus dem Amt ent­fernt. Ins­be­son­de­re des­we­gen, weil wenn tota­le Unfä­hig­keit aus­fie­le nur noch der Ver­dacht auf Vet­tern­wirt­schaft bliebe ....
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Sie ist die Toch­ter von Wolf­gang Lei­rich, der von 1975 bis 1987 Schul­de­zer­nent der Stadt Köln gewe­sen war .. " und dann noch dies: " .. Yvonne Gebau­er ist die erste Schul­mi­ni­ste­rin seit Grün­dung des Lan­des NRW ohne Hoch­schul­ab­schluss .. "
#nie­mehrfdp

 
Siehe →
Bildzitat

.... in einem Land leben, das sich für ein Vor­bild von Demo­kra­tie, Fort­schritt und Spit­zen­lei­stun­gen hält, von dem sie glau­ben bes­ser zu sein als der Rest der Welt, man­gelt es an Bil­dung und Selbstkritik.
Die Tat­sa­chen sehen anders aus:

 
Siehe →
Bildzitat

.... sich so ablich­ten (las­sen?) wie die US Abge­ord­ne­te Lau­ren Boe­bert, mit Waf­fen im Hin­ter­grund und kei­nen Argu­men­ten, son­dern ledig­lich flot­ten Sprü­chen, fällt es nicht schwer ande­re Nicht-Den­ker für sich zu gewinnen ....

 
Siehe →
Bildzitat

bookmark_border.... und dann kam plötzlich Corona!

Weit­hin bekannt ist der soge­nann­te "Volks­mund", der (meist) in Rei­men Weis­hei­ten ver­kün­det, die sich über vie­le Jahr­hun­der­te aus der Beob­ach­tung des Seins, der Gesell­schaft und des unmit­tel­ba­ren Umkrei­ses der Men­schen erge­ben haben. Man­che sind mehr, ande­re weni­ger prä­sent, eini­ge kom­men immer 'mal wie­der zum Vor­schein wenn es Ereig­nis­se auf der Welt gibt, die man damit mehr oder manch­mal auch weni­ger tref­fend und knapp ein­ord­nen kann.

Ein sol­ches *Schmuck­stück*, lie­be Lesen­de, hät­te ich heu­te anzubieten:


" .. Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te!
Sagen alle fau­len Leu­te .. "
 

Es gibt Vari­an­ten, wie bei­spiels­wei­se " .. Was du heu­te kannst besor­gen - das ver­schie­be nicht auf mor­gen! .. " oder " .. Genia­le Men­schen begin­nen gro­ße Wer­ke, flei­ßi­ge Men­schen voll­enden sie .." oder " .. Tu heu­te etwas, wor­auf du mor­gen stolz sein kannst. .. ". Den letz­ten Spruch möch­te ich gern umwan­deln in
"Tu heu­te etwas, was dir mor­gen Ärger erspart".

Wis­sen Sie war­um? Weil es Situa­tio­nen gibt, in denen man das nicht Geta­ne nicht nach­ho­len kann. Das gilt bei­spiels­wei­se für ein gutes Wort, ein Lob oder eine net­te Geste für eine ande­re Per­son, die ver­stor­ben ist, bevor man sie wie­der gese­hen hat. Es gilt eben­so, wenn eine Ver­fü­gung nicht getrof­fen wur­de, die man wegen Krank­heit nicht mehr nach­ho­len kann. Gera­de in die­ser Zeit, in der plötz­lich durch Coro­na die eige­ne Ent­schei­dungs­fä­hig­keit ver­lo­ren geht, ist es wich­tig Vor­sor­ge getrof­fen zu haben was pas­sie­ren soll wenn man die Krank­heit nicht über­lebt. "Frue*er"™ dach­te man an eine sol­che Vor­sor­ge viel­fach erst, wenn man - hoch betagt - erwar­ten muss­te nicht mehr lan­ge zu leben. Das war zu Zei­ten, als das Leben noch nicht von Ter­min­pla­nern, Mee­tings und Mobil­te­le­fo­nen bestimmt war. Heu­te soll­ten alle Men­schen, egal wel­chen Alters, dar­an den­ken und für jene, die sie über­le­ben wer­den, eine Basis für deren Han­deln schaffen.

Wenn Sie jetzt den­ken 'was hat der denn für Anwand­lun­gen!' lie­gen Sie rich­tig: "Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät" (aus der Wer­bung zitiert), das war es, was mir aus einem Traum ver­blieb und ich dach­te, es könn­te hilf­reich sein ein­mal dar­auf hinzuweisen.

bookmark_border"You’re allowed to have your own opinions - but not your own facts"
"Du darfst eine eigene Meinung haben - aber nicht eigene Fakten."

Das Zitat in der Titel­zei­le stammt von einem ame­ri­ka­ni­schen Staats­mann [Daniel_Patrick_Moynihan] - und ja, die gab es dort frü­her tat­säch­lich als Regel, nicht als Ausnahme.

In die­sem Zitat steckt - kurz aus­ge­drückt - die Abwer­tung der gesam­ten Amts­füh­rung des abge­wähl­ten US Prä­si­den­ten, der von 2016 bis 2020 sein Unwe­sen getrie­ben und immer noch Ambi­tio­nen hat, sich noch ein­mal 'in den Ring zu bege­ben'.

Was für die Poli­tik gilt ist in den Natur­wis­sen­schaf­ten noch sehr viel wich­ti­ger - und es soll­te uns zu den­ken geben, dass es für Gei­stes­wis­sen­schaf­ten nicht zutrifft. Es dort also kei­ne beleg­ba­ren Fak­ten gibt, son­dern allen­falls Strö­mun­gen des Den­kens, die von grö­ße­ren Zah­len der aus dem glei­chen Fach stam­men­den Wis­sen­schaft­ler so als 'rich­tig' oder min­de­stens 'rele­vant' betrach­tet werden.

Die Natur­wis­sen­schaf­ten erfor­dern - um mit­spre­chen zu kön­nen - je nach Fach immer ein bestimm­tes Basis­wis­sen, dass nur mit eini­gem Auf­wand erar­bei­tet wer­den kann. Ich zitie­re mich hier ein­mal selbst:

 
In die­sem Zusam­men­hang fällt uns doch sogleich auf, dass es einen wesent­li­chen Ein­fluss­fak­tor in unse­rem Land (und nicht nur da!) gibt, der sich weder der einen, noch der ande­ren Wis­sen­schafts­rich­tung zuord­nen lässt und trotz­dem gro­ße Sum­men an öffent­li­chen Gel­dern verschlingt:

Die Reli­gi­onswis­sen­schaf­ten.

Die Basis der Reli­gi­on ist eine irgend­wie gear­te­te fik­ti­ve Enti­tät, die in einer fik­ti­ven Ebe­ne des Seins ange­sie­delt sein soll und fik­ti­ve Ansprü­che - selt­sa­mer­wei­se - nur an die Spe­zi­es "Homo sapi­ens" stellt.

Soviel Unge­wiss­heit - und so vie­le Inter­pre­ten für den Wil­len die­ser 'höhe­ren Macht', die alle­samt von der Gut­gläu­big­keit von Men­schen leben, die ihr Leben aus dem Bauch her­aus und nicht auf Fak­ten basie­rend füh­ren. Das sind mitt­ler­wei­le weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung - und den­noch wer­den die 'Geist­li­chen' von der ande­ren Hälf­te der Steu­er­zah­len­den mitfinanziert. 

Dazu kurz die Infor­ma­ti­on, die ich mit Stau­nen las:
Alle Geist­li­chen, Bischö­fe und höhe­ren Char­gen egal wel­cher Kir­chen wer­den aus Steu­er­gel­dern bezahlt - nicht aus Kir­chen­steu­er, nein, wie Staatsbedienstete!
Die­ses Geld fehlt an ande­rer Stel­le, bei­spiels­wei­se für Schu­len und Stra­ßen­bau, bzw. -unter­hal­tung. Vor dem Hin­ter­grund ist es auch bedeut­sam zu wis­sen, dass selbst die unter kirch­li­cher Lei­tung ste­hen­den sozia­len Ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­ser über­wie­gend aus staat­li­chen Mit­teln, manch­mal bis zu 90% (!) bezahlt werden.

bookmark_borderWas uns - jetzt (noch) - und was spätere Generationen wahrscheinlich 'ausmacht' ....

Wie bekannt ist die Welt voll von Vor­ur­tei­len. Nun, nicht 'die Welt' abso­lut, son­dern die Men­schen auf der Welt. Vor­ge­ge­ben sind bei Men­schen nur eini­ge grund­sätz­li­che Bedürf­nis­se, die man so bei allen Tie­ren auf dem Pla­ne­ten fin­det: Nah­rungs­auf­nah­me, Fort­pflan­zung, Selbsterhaltung.

Was dar­über hin­aus geht ist aner­zo­gen und dazu­ge­lernt. Durch die Eltern, die erwei­ter­te Fami­lie, das Wohn­um­feld und die regio­na­len Bedin­gun­gen kom­men all die Erfah­run­gen zustan­de, die letzt­lich die Per­sön­lich­keit eines jeden Men­schen formen.

Wie­so sich mit die­sem The­ma befassen?
Weil es wesent­li­che Unter­schie­de gibt, wie das heu­te pas­siert - im Ver­gleich zu dem, wie es noch vor 50 Jah­ren ablief. Men­schen sind vom Grund­mu­ster her gleich geblie­ben, aber die Per­sön­lich­keits­bil­dung hat enor­men Wan­del durch­ge­macht. Das will ich ein­mal mit einer Gra­fik darstellen:

Obe­re Abbildung
Der Erzie­hungs­pro­zess war frü­her eine wesent­li­che Ein­fluss­nah­me der Eltern (hell­grün), die mit Her­an­wach­sen vom Umfeld­ler­nen und vom Erfah­rungs­ler­nen modi­fi­ziert wur­den. Men­schen wur­den dem­nach durch Eltern, erwei­ter­te Fami­lie und unmit­tel­ba­res sozia­les Umfeld geprägt.

Unte­re Abbildung
Der 'moder­ne' Mensch wächst bereits unter immer umfang­rei­cher und schrei­en­der wer­den­den Fremd­ein­flüs­sen auf. Eltern~ und Fami­li­en­ein­fluss sind stark redu­ziert, weil schon in frü­he­stem Kin­des­al­ter der erdrücken­de Medi­en­ein­fluss die­se vom Umfang her ein­schränkt und so indi­rekt zurück­drängt. Bestes Bei­spiel sind hier die Sechs­jäh­ri­gen, die auf dem Mobil­te­le­fon herumdaddeln!

Die sozia­le Bin­dung wird mit den Jahr­zehn­ten des Ein­flus­ses moder­ner Medi­en auf­ge­löst. Gleich­zei­tig wird die Tie­fe von Infor­ma­ti­on redu­ziert: Vie­le wis­sen immer mehr Ober­fläch­li­ches, spe­zi­el­les Wis­sen geht der Mas­se ver­lo­ren. Anstatt aus rea­len Ein­wir­kun­gen und Vor­komm­nis­sen Erfah­run­gen zu sam­meln wer­den unkri­tisch 'tal­king points' auf­ge­nom­men. Was dazu führt, dass schon Kin­der, und vor allem Jugend­li­che, welt­um­span­nen­den Trends aus­ge­lie­fert sind. Sie haben das kri­ti­sche Den­ken und Hin­ter­fra­gen von Mei­nun­gen - frü­her von Eltern und Umfeld mit­ge­teilt und ein­ge­ord­net - noch nicht gelernt, und gehen so den Ein­flüs­sen von Wer­bung und so genann­ten 'trend­set­tern' (influen­cern) auf den Leim.


Die­se Ent­wick­lung ist oben nicht im Zeit­ver­lauf, son­dern als Gegen­satz dar­ge­stellt. Man muss sie sich jedoch als lang­sam schlei­chen­den Pro­zess vor­stel­len, der im wesent­li­chen dafür ver­ant­wort­lich ist, dass heu­te nicht Fak­ten abge­wo­gen wer­den um zu einer kor­rek­ten Betrach­tung der Welt zu kom­men, son­dern Abzieh­bil­der über­nom­men wer­den, geschaf­fen von einer über­mäch­ti­gen Medi­en­welt, in der Mei­nun­gen als Wahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den.