bookmark_borderWarnung aus der Zukunft für unsere Gegenwart?
Eine nicht 'bierernst' gemeinte Erörterung

War Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Betrach­tet man die Ent­wick­lung rund um die Welt - weg von Huma­ni­tät und sozia­lem Den­ken, hin zu Men­schen­ver­ach­tung und rechts­ra­di­ka­lem Ras­sis­mus - so gibt es vie­le Bei­spie­le für Fehl­ent­wick­lun­gen deren Fol­gen unse­re Nach­kom­men dau­er­haft beein­träch­ti­gen wer­den. Das gilt für den exzes­si­ven Res­sour­cen­ver­brauch eben­so wie für die viel­fäl­ti­ge Ver­schmut­zung und Ver­seu­chung der Umwelt von der wir Alle leben¹. carbon-cycle
Vie­len Men­schen scheint der Kreis­lauf der atem­ba­ren Gase und des Was­sers auf unse­rem Pla­ne­ten, und unse­re Abhän­gig­keit von Pflan­zen und Tie­ren für deren Sta­bi­li­tät nicht bewußt zu sein. 

Über Jahr­tau­sen­de haben die Glau­bens­ge­mein­schaf­ten den Men­schen gesagt "Macht euch die Erde unter­tan" - und damit der Zer­stö­rung ihr OK gegeben.

Im gesell­schaft­lich-poli­ti­schen Bereich unse­res Lebens meh­ren sich die Zei­chen des Ver­falls: Fami­li­en bre­chen aus­ein­an­der oder wer­den gar nicht erst gegrün­det, man rennt dem mate­ri­el­len Besitz nach und ver­gißt dabei, dass es nur ein Leben zu leben gibt und man kein Leben 2.0 haben wird um alles anders, mög­li­cher­wei­se bes­ser zu machen.

Da kommt für mich Geor­ge Orwell mit sei­nem Werk "1984" ins Spiel.

Aus den Sci-Fi Sto­ries in den Medi­en ken­nen wir den ewi­gen Kampf um den Erhalt von Impe­ri­en, sei es mit sanf­ten oder dra­sti­schen Mit­teln. Orwell hat eine Dik­ta­tur von "Big Brot­her" in "1984" beschrie­ben - und wenn man genau hin­sieht ent­deckt man unend­lich vie­le Par­al­le­len dazu in unse­rer Zeit.

War Geor­ge Orwell also ein Bote aus der Zukunft
der uns war­nen wollte?

Ist er gekom­men um uns zu war­nen indem er in sei­nem Buch die Ver­hält­nis­se beschrieb auf die wir zusteu­ern? Ist des­we­gen in "1984" mit Ana­lo­gien gear­bei­tet wor­den, die uns 'bekannt' vor­kom­men sol­len, um uns dazu zu brin­gen vom der­zei­ti­gen Pfad in den Unter­gang abzu­ge­hen, und uns zu besin­nen bevor es zu spät ist?

Orwell hat bestimmt in guter Absicht geschrie­ben. Er unter­schätz­te wohl die Träg­heit der Mas­sen, die über­wie­gend in sei­nem Buch ledig­lich eine wei­te­re span­nen­de, alter­na­ti­ve Zukunfts­vi­si­on sehen, und die War­nung, die dar­in ver­steckt ist, igno­rie­ren. Die anvi­sier­te Ziel­grup­pe gleich nach Erschei­nen [Eng­li­sche Erst­aus­ga­be 08.Juni 1949; Deut­sche Erst­aus­ga­be 1950] war noch von Krieg und Völ­ker­mord gezeich­net. Zu jener Zeit hat­ten die Men­schen Bes­se­res zu tun als Bücher zu lesen - es gab wenig zu essen und das zu beschaf­fen war zeitaufwendig.

Hät­te da ein Bot­schaf­ter aus der Zukunft nicht ein bes­se­res Zeit­fen­ster gewählt? Man könn­te ein­wen­den: Viel­leicht steht es nicht in der Macht derer die in der fer­nen Zukunft leben das so genau zu bestim­men? Min­de­stens hat das Buch spä­ter, als für die Grund­be­dürf­nis­se gesorgt war, doch noch eine gro­ße Ver­brei­tung gefun­den. Immer­hin wer­den, wenn man heu­te von über­mä­ßi­ger staat­li­cher Über­wa­chung spricht, oft "1984" oder "Orwell'sche Ver­hält­nis­se" als Kür­zel für sol­che Zustän­de benutzt. Vie­le ken­nen also den Autor und den Titel - bedau­er­lich nur, dass sie den Inhalt nicht so gut ken­nen, und wenn doch, ihn nicht zum Anlaß neh­men den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen die Fra­gen zu stel­len, die sich dar­aus herleiten.

War­um geben sich die Bot­schaf­ter aus der Zukunft - von denen Orwell einer hät­te sein kön­nen - nicht ein­fach zu erken­nen und sto­ßen die nöti­gen Ver­än­de­run­gen an um eine "bes­se­re Zukunft" sicher zu stel­len? Dar­an ist die Ober­ste Direk­ti­ve schuld [Zitat]:

".. ein Aus­druck des Prin­zips der Nicht­ein­mi­schung, vor allem, aber nicht aus­schließ­lich, gegen­über Prä­warp²-Zivi­li­sa­tio­nen, wes­halb sie deskrip­tiv auch Nicht­ein­mi­schungs­di­rek­ti­ve genannt wird .."

Wir wis­sen aus den Sci-Fi-Seri­en und -Fil­men, dass es den War­nern aus der Zukunft ver­wehrt ist direk­ten Ein­fluß auf das aktu­el­le Gesche­hen einer ver­gan­ge­nen Kul­tur zu nehmen.
Die­se Grund­re­gel³ wird auch in ande­ren Sci-Fi-Wer­ken und -Fil­men immer wie­der zum Gegen­stand gemacht, den­ken wir nur an die Ter­mi­na­tor-Rei­he, in der die Risi­ken eines Zeit-Para­do­xons durch die Rei­se von der Zukunft in die Ver­gan­gen­heit oder von dort in die Zukunft the­ma­ti­siert sind.


Wenn also Geor­ge Orwell ein Bote aus der Zukunft war, der uns durch die Schöp­fung des Buches "1984" indi­rekt war­nen woll­te, wäre es dann nicht an der Zeit Maß­nah­men zu ergrei­fen die­ses Schick­sal von uns abzu­wen­den?

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¹
Abbil­dung Karbon­kreis­lauf | Gemeinfrei
File: Car­bon cycle-cute diagram-german.png; Erstellt: 20. Mai 2011

²
Prä­warp-Zivi­li­sa­tio­nen sind sol­che, die noch nicht schnel­ler als Licht­ge­schwin­dig­keit rei­sen können.

³ Zitat
Die „Ober­ste Direk­ti­ve“ ist der wich­tig­ste poli­ti­sche Grund­satz der Föde­ra­ti­on. Sie ent­hält ein ver­bind­li­ches Nicht­ein­mi­schungs­prin­zip in die inter­nen Ange­le­gen­hei­ten ande­rer Zivi­li­sa­tio­nen, ganz beson­ders, solan­ge die­se noch kei­ne Warp-Tech­no­lo­gie ent­wickelt haben. Sol­che „Prä-Warp-Zivi­li­sa­tio­nen“ genie­ßen den beson­de­ren Schutz ihrer kul­tu­rel­len und gei­sti­gen Ent­wick­lung vor Ein­flüs­sen aus höher ent­wickel­ten Zivi­li­sa­tio­nen. Die ober­ste Direk­ti­ve schließt ein prin­zi­pi­el­les Ver­bot aller Maß­nah­men ein, die geeig­net sein könn­ten, die natür­li­che Ent­wick­lung einer Prä-Warp-Zivi­li­sa­ti­on zu ver­än­dern, selbst wenn dies unter den besten Absich­ten oder unbe­merkt geschä­he. Erlaubt sind ledig­lich getarn­te anthro­po­lo­gi­sche Beob­ach­tungs­expe­di­tio­nen mit dem Ziel der Erfor­schung nicht raum­fah­ren­der Zivi­li­sa­tio­nen unter Beach­tung der Nicht­ein­mi­schung.

Sie­he hier­zu auch: https://www.ifex.org/europe_central_asia/2018/07/04/censorship-machine-lgbt-poland

 

bookmark_borderEin politisches 'Statement'?
Nein, nein, nie und nimmer ....

Wenn es zum "Schwu­re" kommt erkennt man die wah­re Haltung:

Quel­le Bild­zi­tat: http://www.tagesschau.de/inland/oezil-guendogan-steinmeier-101.html

"Respekt" für einen dik­ta­to­risch agie­ren­den Staats­chef der die Oppo­si­ti­on ins Gefäng­nis wirft und die Pres­se mund­tot macht? Instinkt­lo­sig­keit ist hier noch eine mil­de Beur­tei­lung des­sen, wes­sen sich die­se Fuß­bal­ler schul­dig gemacht haben.

bookmark_borderM O R G E N (22.04.18) wird Frau Nahles noch "wichtiger" als sie jetzt schon ist
*update* [24.04.2018]

Klei­ne Zusam­men­stel­lung anläß­lich der anste­hen­den Inthro­ni­sie­rung von Frau Nah­les an der Par­tei­spit­ze der SPD - wird sie gewählt ist es end­gül­tig um die SPD gesche­hen, sie wird untergehen.

*update* [24.04.2018]
Sie­he dazu eine Bilanz der "Nach­Denk­Sei­ten"
https://youtu.be/XL7GBQx2b-4
   

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Noch einen BONUS-Link der Frau Schwe­sig gewid­met ist.
Da lernt man, dass selbst die abwe­gig­sten Vor­ha­ben Applaus finden.
Bei der SPD.

01. April 2014
Manue­la Schwe­sig konkretisiert ....

.... und immer dar­an den­ken: Nichts ist so, wie es zu sein scheint ...!

bookmark_borderNoch mal zu "Unterschichtgetöse" ....
*update* [13.03.2020]


.


ftn

[Dis­kus­si­ons­bei­trag aus fol­gen­der Quel­le]

Als ich am 13. August 2015 mei­nen Arti­kel zum soge­nann­ten "RAP" schrieb for­mu­lier­te ich so ' .. Es ist eine Anein­an­der­rei­hung von übel­ster Gos­sen­spra­che, mit ras­si­sti­schen Unter­tö­nen .. und Macho­pa­ro­len gespickt .. '

Sol­che Mach­wer­ke auch noch mit Prei­sen aus­zu­zeich­nen, weil ein Teil der irre­ge­lei­te­ten Jugend - wegen man­geln­der Anlei­tung in Geschmacks­fra­gen aus ihrem Eltern­haus - eine Zeit lang sol­chen Dreck gut fin­det, min­de­stens so lan­ge, bis nach der Puber­tät bei ihnen wie­der der Kopf ihre Hand­lun­gen bestimmt, ist der Tri­umph von Geld über Verstand.

Hier zeigt sich, dass die gesell­schaft­li­chen Wer­te sich schon sehr weit ver­scho­ben haben, heim­lich, still und lei­se ist mora­li­sches Den­ken "out" und der Run nach dem Geld "in" gewor­den - koste es was es wolle! 

Der Autor des oben gezeig­ten Zita­tes ist dabei noch freund­lich, wenn er "RAP" als "Musi­gen­re" bezeich­net, für was ich das hal­te kann ich hier nicht hinschreiben ....

*update* [13.03.2020]
Zu wel­chen Fol­gen die­se Hofie­rung von Ver­brei­tern sol­cher ver­ton­ten Unver­schämt­hei­ten führt kann man dort → „Ich kann ger­ne Täter wer­den“: Fler und die para­so­zia­le Bedro­hung nach­le­sen - das soll­te jeden ver­nünf­tig den­ken­den Men­schen gegen die­ses Lum­pen­pack mit Gos­sen­spra­che auf die Bar­ri­ka­den bringen!
Und kom­me mir nie­mand mit "künst­le­ri­scher Freiheit"!
Wer sich der­art als Bedro­hung erweist gehört wegen Gemein­ge­fähr­lich­keit aus dem Ver­kehr gezogen.

bookmark_borderA newsletter full of lies and false assumptions ....

Today a fri­end sent a news­let­ter - and I couldn't resist to show some alter­na­ti­ves to the author's con­clu­si­ons. Most Ame­ri­cans ask que­sti­ons and sta­te the obvious. But the 'brain­wa­sh' in the basic school system keeps them from que­stio­ning "Ame­ri­can Excep­tio­na­lism" and mili­ta­ry / secret ser­vices inter­ven­ti­on and covert actions around the world. And it has got­ten worse through the years sin­ce after WWII .... no end in sight.

[source: Simon Black; http://sovereignman.com/]


“What is it about this place that makes it so poor?”
It was a simp­le que­sti­on posed to me by a fri­end as we wal­ked the streets of Mana­gua, Nica­ra­gua ear­lier this week.
Nica­ra­gua is a love­ly place. But it’s poor. Very poor. It’s the least deve­lo­ped eco­no­my in Cen­tral Ame­ri­ca... and that’s say­ing something.
But it’s worth con­side­ring: what makes an eco­no­my like Nica­ra­gua so poor? And what makes others so wealthy?
Having tra­ve­led to near­ly 120 count­ries, I’ve seen the full ran­ge of rich and poor nati­ons. And I’ll tell you, it has not­hing to do with natu­ral resour­ces or anything like that.
I often have mee­tings with seni­or mini­sters and govern­ment offi­ci­als around the world who tell me all about the ama­zing resour­ces they have in their country.
“We have so much fore­stry land,” or, “Our bau­xi­te reser­ves are among the hig­hest in the world…”
Irrele­vant. Vene­zue­la has incre­di­ble oil reser­ves. Yet they’ve been living in pover­ty for years.
(Now that oil pri­ces are down the Vene­zue­lan govern­ment has had to decla­re every sin­gle Fri­day a holi­day becau­se they can’t afford to keep the lights on.)
Ukrai­ne has some of the most excep­tio­nal farm­land on the pla­net. But the coun­try is total­ly broke.
150 years ago, Hong Kong was a tiny vil­la­ge of illi­te­ra­te fisherman.
50 years ago in Sin­ga­po­re they used to defe­ca­te in the streets, and visi­tors would have to step over rivers of feces in the down­town area.
25 years ago Esto­nia was still part of the crumbling Soviet Union.
None of tho­se places has any resour­ces to speak of. But they’ve beco­me among the wealt­hiest in the world.
What’s the dif­fe­rence bet­ween Hong Kong and Ukrai­ne? Sin­ga­po­re and Vene­zue­la? Esto­nia and Nicaragua?
One of the things I’ve lear­ned in my tra­vels over the years is that wealt­hy nati­ons do have some com­mon characteristics.

Left: Ori­gi­nal Text;                       Right: My Alter­na­ti­ve Text

 

1.

The first set is cul­tu­ral. Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re that values hard work. Know­ledge. Pro­duc­ti­vi­ty. Inno­va­ti­on. Risk-taking. Saving. Self-reliance.

I’m not try­ing to say that peo­p­le in poor count­ries don’t work hard. Far from it.

The point is that if working hard and saving money are strong CULTURAL values (which tends to be the case in Asia), a coun­try is going to do better. 

1a.

Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re to bla­me unem­ployment on the indi­vi­du­al, not on mista­kes made by cor­po­ra­te lea­ders. Know­ledge that's free (Secon­da­ry Edu­ca­ti­on) is under­fun­ded; Hig­her edu­ca­ti­on is so expen­si­ve that the majo­ri­ty of gra­dua­tes car­ry this debt for decades.
Inno­va­ti­on, if suc­cessful, will be bought up to curb com­pe­ti­ti­on, flan­ked by laws and regulations.
Count­ries do bet­ter by exploi­ting cheap labor in tho­se count­ries they pre­vious­ly desta­bi­li­zed in order to install pup­pet regimes. 

2.

Second, wealt­hy nati­ons have much bet­ter insti­tu­ti­ons. The rule of law is strong. Pri­va­te pro­per­ty rights are strong. Cor­rup­ti­on is limi­t­ed. Regu­la­ti­on is sen­si­ble. Taxa­ti­on is rea­sonable and efficient.

It’s simp­le; no one wants to do busi­ness in a cor­rupt dictatorship.

Bad insti­tu­ti­ons dri­ve away for­eign inve­stors. And as capi­tal is one of the cri­ti­cal com­pon­ents of eco­no­mic growth, cho­king off exter­nal invest­ment suf­fo­ca­tes an economy. 

2a.

Second, wealt­hy nati­ons have more 'fine tun­ed' insti­tu­ti­ons with a lay­out favoring tho­se who can afford it. Thus the rule of law is depen­dent on the amount of money inve­sted. Pri­vate pro­perty rights are good only if the­re isn't an eco­no­mic advan­ta­ge for the rich if they grab it. 

Cor­rup­tion is cal­led "net­wor­king". Regu­la­tion is in favor of tho­se who belong to the estab­lish­ment. Taxa­tion is for tho­se who deri­ve inco­me from work - tho­se ear­ning through 'invest­ment' don't pay.

Invest­ment into the U.S.A. drop­ped sin­ce Trump took office - but he's just out­spo­ken, whe­re­as the for­mer admi­ni­stra­ti­ons dealt their bia­sed actions for the rich in secrecy.

3.

Last (and most important­ly), wealt­hy nati­ons have an “inclu­si­ve” economy.

This means that peo­p­le aren’t medieval serfs toi­ling away for the estab­lish­ment. If someone deve­lo­ps skills, works hard, and takes risks, they’ve got a good chan­ce of moving up the socioe­co­no­mic food chain.

Eco­no­mists call this “inco­me mobi­li­ty”. In the United Sta­tes it’s known as the “Ame­ri­can Dream”. 

3a.

Peo­p­le are no lon­ger slaves belon­ging to a per­son - nowa­days they belong to cor­po­ra­ti­ons. The data show that only in rare cases peo­p­le reach ano­ther level on the social lad­der. The few who make it are adver­ti­sed, tho­se who don't are not reco­gnized. They are the majority.

Soli­da­ri­ty with the weak is dead, com­pas­si­on is prac­ti­ced by word, the con­sci­ence is num­bed by a cha­ri­ty check on Christmas.

Any 'sur­plus' on inco­me has to be saved for reti­re­ment, as the systems in place (Social Secu­ri­ty) have been plun­de­red to pay for exce­s­si­ve mili­ta­ry spending. 

Bab­b­le

Yet all three of the­se fac­tors are start­ing to dis­ap­pear in the US… and in the West in general.

America’s self-reli­ant, risk-taking, hard working, pio­nee­ring cul­tu­re hel­ped pro­pel it to beco­me the wealt­hiest nati­on on the planet.

But the­se traits are rapid­ly vanis­hing, dis­pla­ced by a cul­tu­re that values instant gra­ti­fi­ca­ti­on, con­su­mer debt, and govern­ment handouts.

The insti­tu­ti­ons are fal­te­ring as well. Rule of Law is less pre­dic­ta­ble, with the govern­ment chan­ging the rules in its sole dis­creti­on when­ever it likes. 

Facts 

The explo­ita­ti­on all around the world lea­ves almost no more resour­ces to rob. The decli­ne is also due to the fact that for­mer pro­du­cers of raw mate­ri­al lear­ned that it pays to install and boost pro­duc­tion of goods & sale of tho­se wit­hout the middle-man.

The US-System its­elf fostert con­su­mer debt becau­se the banks had no limit to bar them from rip­ping off the avera­ge Joe. To bla­me the so cal­led "gou­vern­ment hand­outs" is absurd, when mil­ta­ry spen­ding is thou­sand­fold that of help for the poor and needy.

The rule of law has chan­ged only in one direc­tion: To the advan­ta­ge of tho­se who can afford an expen­si­ve law firm that doesn't ask what's right or wrong but only how much money can be squeezed out of any sin­gle client. 

They pass new rules every day gover­ning ever­ything from what you can/cannot put in your own body, to how you are allo­wed to rai­se your own child, with much of it enforced at gunpoint.
And through an offi­ci­al form of theft known as Civil Asset For­feit­u­re, govern­ment agen­ci­es now ste­al more pri­va­te pro­per­ty from peo­p­le than all the thie­ves and burglars in the coun­try combined.
This is bana­na repu­blic stuff.
Most of all, though, it’s the eco­no­mic struc­tu­re that’s eroding.
The inclu­si­ve eco­no­my of Ame­ri­ca is vanis­hing. It’s beco­ming ‘extra­c­ti­ve,’ mea­ning that the system is desi­gned for the bene­fit of the estab­lish­ment and rig­ged against the individual.
You can see this most nota­b­ly in finan­ce; cen­tral ban­kers have held inte­rest rates down to prac­ti­cal­ly zero for eight years in order to bail out lar­ge banks and the fede­ral government.
Yet in doing so, they have deci­ma­ted the pro­s­pects for reti­rees, respon­si­ble savers, and most of all, young people.
It’s no won­der that the Midd­le Class no lon­ger com­pri­ses the lar­gest seg­ment of the US popu­la­ti­on, accor­ding to Pew Research.
Lar­ry Fink, CEO of Black­rock (the lar­gest asset manage­ment firm in the world) said that a typi­cal 35-year old will now need to set asi­de 3x as much money for reti­re­ment as his/her par­ents did, sim­ply becau­se inte­rest rates are so low.
And Wil­liam Dud­ley, Pre­si­dent of the Fede­ral Reser­ve Bank of NY (and one of the most important Fed offi­ci­als) recent­ly remark­ed how the US is fal­ling behind in terms of inco­me mobility.
“The chan­ce of achie­ving the Ame­ri­can Dream,” he told his audi­ence, “is not the hig­hest for child­ren born in America.”
That’s a pret­ty ama­zing state­ment, and it high­lights how obvious (and important) the­se trends are.
Again, we’re not tal­king about ‘What If’. We’re tal­king about ‘What Is.’ And it has pro­found impli­ca­ti­ons for your long-term prosperity.

bookmark_borderParallelen

bildzitat
 

world   Das etwas 'schief gelau­fen' ist bei der Inter­gra­ti­on und "Wie­der­ver­ei­ni­gung" des Osten Deutsch­lands dürf­te mitt­ler­wei­le auch dem letz­ten Bür­ger unse­rer Repu­blik auf­ge­fal­len sein. War­um das so ist wird in einem intel­li­gen­ten Essay von Frank Rich­ter dar­ge­stellt. Das Buch ist ab März erhältlich. 

Bei "kraut­re­por­ter" wur­de eine Zusam­men­fas­sung ver­öf­fent­licht in der es ein­gangs heißt:

  .. Er war Chef der Säch­si­schen Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung, als der Auf­stieg von Pegi­da begann. Mit „Hört end­lich zu!” hat er einen der span­nend­sten Debat­ten­bei­trä­ge zur poli­ti­schen Lage Deutsch­lands geschrie­ben. Er zeigt dar­in, wel­che Feh­ler wir im Umgang mit Pegi­da began­gen haben. Und war­um die Erfah­run­gen der Ost­deut­schen mehr Beach­tung verdienen .. 

Je län­ger ich gele­sen habe desto mehr ist mir auf­ge­fal­len wel­che Par­al­le­le zwi­schen Reli­gi­on und dem Wachs­tums­glau­be des Neo­li­be­ra­lis­mus besteht. In bei­den Ideo­lo­gien wird den 'Gläu­bi­gen' das selb­stän­di­ge Den­ken unter­sagt. Sobald die Schäf­chen anfan­gen Fra­gen zu stel­len kommt es zu Zwei­feln an der Gül­tig­keit der Aus­sa­gen. Ewi­ges Wachs­tum geht zu Lasten der Umwelt - und wenn Reli­gi­on hin­ter­fragt wird bricht das Gedan­ken­ge­bäu­de man­gels greif­ba­rer, zufrie­den­stel­len­der Begrün­dung zusammen.

Kein Wun­der also, wenn sich Par­tei­en "christ­lich" nen­nen - ohne tat­säch­lich christ­lich zu han­deln - son­dern den wirt­schaft­li­chen Erfolg als Maß für den Wert eines Men­schen pro­pa­gie­ren. Glück­li­cher­wei­se gibt es immer mehr jun­ge Men­schen die die­ser sehr ein­sei­ti­gen Betrach­tung skep­tisch gegen­über ste­hen und statt­des­sen erken­nen, dass "glück­lich sein" nicht von Geld abhängt. Folg­lich geht das Stre­ben nach mehr frei­er Zeit, in der selbst gewähl­te Zie­le ver­folgt wer­den kön­nen. Glei­cher­ma­ßen führt es zu wach­sen­der Kir­chen­fer­ne. Das beob­ach­ten natür­lich die gro­ßen Reli­gio­nen mit zueh­men­dem Miß­trau­en und die ersten Gegen­be­we­gun­gen sind bereits zu beobachten.

Die christ­li­chen Amts­trä­ger und ihre Hel­fers­hel­fer in poli­ti­schen Ämtern hau­en zuneh­mend auf Kri­tik ein - sie stel­len wo sie nur kön­nen Ver­nunft und wis­sen­schaftl­ci­he Erkennt­nis­se in Fra­ge. Wir sind geneigt das vor allem in den U.S.A. zu bemän­geln - wäh­rend­des­sen läuft es bei uns still und lei­se, ohne gro­ße Beach­tung, schon in der glei­chen Richtung. 

Dazu ein Beispiel:
Erschreckend fand ich, dass 7% [ande­re Quel­len bis zu 10%] aller ange­hen­den und schon im Vor­be­rei­tungs­dienst befind­li­che Bio­lo­gie­leh­rer die Evo­lu­ti­on nicht ken­nen oder akzep­tie­ren. Reli­gi­ös Vor­ge­präg­te sind da in der Mehr­zahl, athe­istisch Den­ken­de stel­len die Minderheit.

Es wird hier deut­lich, wie die Redu­zie­rung der natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächer, ins­be­son­de­re der Bio­lo­gie, sich nun­mehr nach Jahr­zehn­ten auswirkt:
Was nicht gelehrt wird wird durch Hören­sa­gen und Mei­nung ersetzt ....
Anhand die­ses Bei­spiels wird eben­so deut­lich war­um es an Aus­bil­dung in Fra­gen der Wirt­schaft an unse­ren Schu­len mangelt:
Wer zuviel dar­über weiß geht den Neo­li­be­ra­len nicht so leicht auf den Leim!

bookmark_borderKein schöner Land ....

Kein schö­ner Land als die U.S.A. kön­nen sich man­che Leu­te vorstellen:

Cow­boys auf wil­den Pfer­den hüten unüber­seh­ba­re Rin­der­her­den, die wacke­ren Sied­ler­frau­en im Strei­fen­kleid mit wei­ßer Schür­ze kochen, backen, put­zen und stop­fen Strümp­fe wäh­rend ihre Män­ner mit Flin­te und Bogen der Jagd nach­ge­hen damit wenig­stens ein­mal pro Woche Fleisch auf den Tisch kommt ... aus dem Saloon säu­selt ein ein­sa­mer Coun­try-Sän­ger "Bury Me Not on the Lone Prai­rie" mit rau­chi­ger Stim­me und wenn er nicht singt plärrt ein elek­tri­sches Kla­vier einen Dixie ....

Vor­bei.

Jetzt wird es lang­sam selbst für legal ein­ge­rei­ste Visa­hal­ter unan­ge­nehm - und wer bei kla­rem Ver­stand ist soll­te sich hüten selbst zum Ein­kau­fen (!) für ein paar Tage nach dort zu fliegen:
Wer kein US-Staats­bür­ger ist ist betrof­fen für unbe­stimm­te Zeit und ohne Recht auf anwalt­li­che Hil­fe oder Anhö­rung in den Gefäng­nis­sen der Ein­wan­de­rungs­be­hör­de zu schmo­ren ...! [mou­se-over zoomt das Bild]

swing  

bookmark_borderMänner, so'ne und so'ne ....

Wie soll ich das jetzt anfangen? 

Erst von den ganz 'har­ten Bur­schen' reden und dann von 'ver­weich­lich­ten Mut­ter­söhn­chen' um dann fest­zu­stel­len, dass das Gros der Män­ner wahr­schein­lich genau in der Mit­te liegt?

Wahr­schein­lich ist es das Beste, ich fan­ge mit einem Bei­spiel an und sage, wie ich genau auf die­ses The­ma gekom­men bin. Der Aus­gangs­punkt war, dass gleich zwei Frau­en sich um einen Mann küm­mern der auf ver­schie­de­ne Art durch die Behör­den­müh­le gedreht wurde:

Für "tot" erklärt obwohl er doch putz­mun­ter war,
nach Inter­ven­ti­on wie­der "auf­er­stan­den" zu den Lebenden,
dann von der glei­chen Behör­de noch­mal für "tot" erklärt
- und die­ses Mal kam es ganz dicke, denn als er sich [mit Recht!] beschwer­te und die Ver­ant­wort­li­chen nicht gera­de freund­lich ansprach betrie­ben die - nein, nicht die drit­te "für-tot-Erklä­rung"
- son­dern sei­ne Ent­mün­di­gung und die Bestel­lung eines gesetz­li­chen Vormundes.

Wie sowas sehr will­kür­lich unbe­schol­te­nen Men­schen pas­sie­ren kann, die Behör­den­ver­sa­gen, oder Mau­sche­lei­en von Behör­den mit Unter­neh­men und Ban­ken auf­decken und anpran­gern, ist ja seit dem Fall Gustl Mollath im baye­ri­schen Muster­land für Behör­den­will­kür und ~ über­heb­lich­keit bestens bekannt.

Es soll, des­we­gen habe ich sehr weit aus­ge­holt, kein Zwei­fel ent­ste­hen, dass ich ganz auf der Sei­te der so Betrof­fe­nen bin .... und nun kom­me ich end­lich zum Thema:

Män­ner sol­len nicht den Macho raus­hän­gen, höre ich und lese ich stän­dig seit Jah­ren. Sie sol­len häus­lich sein, ihren Anteil am Haus­halt über­neh­men, dabei aber nicht die klei­nen Gesten für die Part­ne­rin ver­ges­sen. Sie sol­len sich gleich­be­rech­tigt um die Kin­der küm­mern und so wenig­stens einen Teil der Bela­stung von den Schul­tern ihrer Frau nehmen.

Soweit die Theo­rie. Die Pra­xis sieht ganz anders aus.

Der Viel­ver­die­ner wird als Exi­stenz­si­che­rer von den mei­sten Frau­en wenn nicht ganz offen, dann min­de­stens aus dem Unter­be­wußt­sein her­aus bevor­zugt. Es geht gera­de noch, wenn er nicht über­ra­gend aber doch so gut ver­dient, dass ein klei­nes Zubrot, von der Frau ver­dient, die Fami­lie 'mit­hal­ten' läßt und wenig­stens zwei Urlau­be pro Jahr und der gro­ße Flach­bild­schirm herausspringen.

Ande­rer­seits - und das ist es was mich ver­blüfft - wer­den Total­ver­sa­ger ohne Per­spek­ti­ve und Ent­schluß­kraft, nicht sport­lich und auch nicht beson­ders attrak­tiv, von Frau­en 'bemut­tert' und mit Wohl­ta­ten, Zuspruch und Zuwen­dung verwöhnt.

Dage­gen hat es ein Mann der mal rich­tig zupackt und was auf die Bei­ne stel­len kann - ohne gleich einen Hand­wer­ker oder sei­ne Mama ein­zu­schal­ten - schwer. Ker­nig und gesund zu sein ist ein Nach­teil, denn die Auf­merk­sam­keit haben die krän­keln­den, lei­den­den Hypo­chon­der. Kochen, Backen, Haus­halts­ma­schi­nen bedie­nen, immer den rich­ti­gen Ton fin­den und dafür sor­gen, dass Freund­schaf­ten nicht ein­schla­fen, son­dern gepflegt wer­den, alle Stö­run­gen abweh­ren und sich um das all­ge­mei­ne Wohl­erge­hen der Fami­lie küm­mern - das ist irgend­wie gar nichts wert wenn ein ver­husch­ter Ver­sa­ger daher kommt und auf die Mit­leids­tour setzt. Dar­auf ver­traut, die Frau­en rund­um wer­den ihn schon bemut­tern und umhegen. 

Lan­ge Jah­re habe ich die The­se nicht geglaubt die da lautet:
Män­ner wer­den Frau­en nie verstehen!
Je älter ich wer­de, desto wah­rer scheint mir die­ser Spruch.

bookmark_borderWider das "Vergessen"

" .. ein bekann­ter Poli­ti­ker, der im Hin­ter­zim­mer von einem Waf­fen­lob­by­isten eine 100.000 DM-Bar­spen­de ent­ge­gen­nimmt, die spä­ter spur­los verschwindet.

Was sich wie ein Agen­ten­kri­mi¹ liest, wur­de in den 90er Jah­ren mit der CDU-Spen­den­af­fä­re² bit­te­re poli­ti­sche Realität.

Der besag­te Poli­ti­ker heißt Wolf­gang Schäub­le und wird an die­sem Diens­tag neu­er Bun­des­tags­prä­si­dent. Schäub­le wird dann aus­ge­rech­net für die Kon­trol­le der Par­tei­fi­nan­zen zustän­dig sein und frag­wür­di­ge Par­tei­spen­den prüfen .. "

[Quel­le:abge­ord­ne­ten­watch
/ Rund­mail v. 22.10.2017]

"Wer nichts zu ver­ber­gen hat hat auch nichts zu befürch­ten!" - so heißt es doch immer. Soll­te das wirk­lich zutref­fen, so wun­dert sich augen­rei­bend der Staats­bür­ger, war­um hat dann die CDU unter H. Kohl sei­ner­zeit gemau­ert und sich mit allen Kräf­ten gewehrt die Spen­den­af­fä­re auf­klä­ren zu lassen?

Über die Rol­le Schäubles grü­belt der 'durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger' schon des­we­gen, weil er aus der gan­zen Affä­re wie ein Phö­nix aus der Asche wie­der in höch­ste Staats­äm­ter gekom­men ist (und nun wie­der kommt). Ist es nur das beharr­li­che Schwei­gen zu der frü­he­ren Sache, der stück­wei­se zuge­ge­be­ne Sach­ver­halt immer dann wenn die Beweis­la­ge es schon erge­ben hat­te oder gar ein Wis­sen, das ande­ren amtie­ren­den Poli­ti­kern einen nicht wie­der gut zu machen­den Image­scha­den zufü­gen könn­te bzw. die Par­tei abstür­zen ließe?

Was frü­her ging wird heu­te noch gern so gemacht - Spen­den wer­den gestückelt und so wird die Ver­öf­fent­li­chung ver­zö­gert .... oft gera­de so lan­ge, bis die Öffent­lich­keit ander­wei­tig 'abge­lenkt' ist und der Vor­gang so unter­halb des Radars bleibt.

Was übrig bleibt ist ein unge­klär­ter Par­tei­spen­den­skan­dal, des­sen Haupt­ak­teur nun in jenes Amt kom­men wird das sol­cher­lei Machen­schaf­ten ver­hin­dern soll.


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¹ WIKIPEDIA:
" .. Es gebe hun­der­te von [Sta­si-]Pro­to­kol­len, die dem Unter­su­chungs­aus­schuss über­ge­ben wer­den könn­ten. Die­ser wer­te­te die Abhör­pro­to­kol­le mit Ver­weis auf den Schutz des gespro­che­nen Worts im Grund­ge­setz, auf die Ille­ga­li­tät der Abhör­ak­tio­nen sowie aus poli­tisch-mora­li­schen Grün­den nicht aus .. Das Bun­des­in­nen­mi­ni­ste­ri­um mach­te im April 2000 publik, dass Sta­si-Abhör­pro­to­kol­le west­deut­scher Poli­ti­ker, die sich in Bun­des­be­sitz befan­den, nach einem Beschluss der Regie­rung Kohl kurz vor der Wie­der­ver­ei­ni­gung ver­nich­tet wurden .. "

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² WIKIPEDIA:
" .. Mit­te Febru­ar 2000 ver­häng­te Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Thier­se gemäß dem Par­tei­en­gesetz gegen die CDU wegen fal­scher Rechen­schafts­be­rich­te eine Geld­bu­ße von 41,3 Mil­lio­nen DM. Die CDU ließ die­se Ent­schei­dung gericht­lich über­prü­fen, unter­lag jedoch in letz­ter Instanz vor dem Bundesverwaltungsgericht. .. "

 

bookmark_borderLokales

Dem kürz­lich hoch­will­kom­me­nen Besuch von Frau S & Herrn F aus O hat­ten wir es zu verdanken:

Drei mit­ge­brach­te Vari­an­ten des hes­si­schen Natio­nal­ge­trän­kes aus defi­nier­ter Nach­bar­schaft mit sehr unter­schied­li­cher Note stan­den zur Ver­ko­stung an. Alle­samt stamm­ten sie von der Kel­te­rei Stier, Am Kreuz­stein 25, 63477 Maintal.
[Der Autor weist dar­auf hin, dass die­ser Ver­ko­stungs­be­richt völ­lig unab­hän­gig erstellt wur­de und er in kei­ner­lei Geschäfts­be­zie­hung zum Her­stel­ler steht.]

Obwohl wir - Frau G. & ich - grund­sätz­lich eher dem als "Süß­ge­spritz­ten" bezeich­ne­ten Misch­ge­tränk aus Apfel­wein und Zitro­nen­li­mo­na­de zuspre­chen mach­ten wir uns dar­an, die­se drei 'Stöff­scher' in ihrer rei­nen Form zu ver­ko­sten. So war gewähr­lei­stet, dass kei­ne Bei­mi­schung den Genuß trübt und/oder den Geschmack des Ori­gi­nals verfälscht.

An drei auf­ein­an­der fol­gen­den Tagen wid­me­ten wir uns der eben­so schwie­ri­gen wie bela­sten­den Auf­ga­be - sind doch die­se Spe­zia­li­tä­ten immer­hin mit 6% Alko­hol aus­ge­stat­tet .... und die gehen an den Trin­kern nicht spur­los vorüber.

Doch nun ohne wei­te­re Umschwei­fe zum Ergebnis:

01

KAWUMM ...! So trifft den Trin­ker der erste Schluck des Kra­wall­schop­pens, ganz sei­nem Namen gerecht wer­dend. Ein her­bes Tröpf­chen mit fruch­tig-kräf­ti­gem Nach­ge­schmack. Nichts für zar­te See­len, das ist gewiß. Trotz­dem süf­fig und mit jedem Glas mil­der erschei­nend .... ein guter zwei­ter Platz für Lieb­ha­ber der kräf­ti­gen Variante.

 

02

WOW ...! Hier ist ein wei­cher, ver­füh­re­risch-süf­fi­ger, trotz­dem nicht 'süßer' Geschmack am Werk, unter­stützt von der anspre­chen­den hell­gold-kla­ren Far­be des Apfel­wei­nes. Schon beim ersten Schluck drängt sich der Gedan­ke auf: "Hätt' ich doch nur noch mehr davon im Vorrat!"
Ganz ein­deu­tig unser erklär­ter & erhe­ben­der Favo­rit für unver­dünn­ten Genuß, har­mo­nisch, ele­gant, daher sehr empfehlenswert.

 

03

TATAA ...! Ein zunächst glatt-flach erschei­nen­der Ein­druck, der sich zuneh­mend aus­brei­tet und am Ende in eine herb-metal­li­sche Note über­geht. Leicht getrübt wie sei­ne grau­gel­be Far­be - wegen des Nach­ge­schmacks - das Urteil: Aus der hier bespro­che­nen Aus­wahl nur für den drit­ten Platz geeignet.

 

bookmark_borderExponentiell - sag' ich doch schon länger ....

exp

 
[Quel­le; ver­än­dert durch hin­zu­fü­gen der Exponentialkurve]
 

 
 

Zuerst - das ist das Wesen der Expo­nen­ti­al­kur­ve - ist der Anstieg kaum sicht­bar, ver­läuft fast par­al­lel zur x-Ach­se. Gegen Ende aller­dings erfolgt der Anstieg rasant.

Dazu gibt es ein Bei­spiel, das ich immer wie­der sehr ein­drucks­voll fin­de, weil es demon­striert, wie "uner­war­tet" das abläuft. Es sprengt unse­re im Nor­mal­fall vor­herr­schen­de Vor­stel­lung von linea­ren Ver­läu­fen und ist für Lai­en ver­blüff­ned, ja sogar zweifelhaft. 

Wis­sen­schaft ist nicht zu diskutieren.
Das fällt den vie­len Laber­köp­fen schwer zu verstehen.
Ein­fa­ches Bei­spiel: Die Erde ist rund.
Dadurch, dass die­se Tat­sa­che von man­chen Men­schen bezwei­felt wird - weil sie mei­nen kei­ne Krüm­mung der Ober­flä­che erken­nen zu kön­nen - ändert sich NICHTS am Wahr­heits­ge­halt des wis­sen­schaft­li­chen Befun­des. Dis­kus­si­on hin oder her bleibt er wahr, auch wenn es man­chen nicht gefällt ....

Genau­so wird die Erwär­mung der Expo­nen­ti­al­kur­ve fol­gen. Bis zu einem Punkt, an dem mit allen Mit­teln der Tech­nik die uns zur Ver­fü­gung ste­hen kei­ne Umkehr mehr erzwun­gen wer­den kann.

Spä­te­stens dann wer­den die Erwär­mungs­leug­ner erken­nen, dass sie sich ver­rannt und des­we­gen geirrt haben. Hof­fent­lich leben mög­lichst vie­le von ihnen noch um das Ergeb­nis ihrer Igno­ranz zu erleben.

 

bookmark_borderZufriedenheit

Haben Sie in der (gera­de) aus­klin­gen­den Woche von der "Zufrie­den­heits­stu­die" gehört? Und von den tol­len Ergeb­nis­sen der Bür­ger­be­fra­gung
[" .. die Fra­ge, wie es sich in Deutsch­land gut leben lässt .. "] in sound­so­vie­len Ver­an­stal­tun­gen mit Poli­ti­kern, die wis­sen woll­ten wie "das Volk" denkt und was es sich wünscht?

Schon die Fra­ge sug­ge­riert "Es geht uns gut, sag' ja nicht das Gegen­teil" - aber da mag ich ein ande­res Sprach­ver­ständ­nis als die Ver­an­stal­ter haben. Außer­dem bin ich bei sol­cher Art Ver­an­stal­tung immer skep­tisch, denn in Betrie­ben wer­den sie genutzt um die Beleg­schaft zu mani­pu­lie­ren .... Poli­ti­ker tun sowas ja fast nie ..?!

Da kom­me ich jetzt daher und behaup­te: Alles Ali­bi-Ver­an­stal­tun­gen und die Poli­tik schert sich einen feuch­ten Keh­richt dar­um was "das Volk" denkt .... 

Denn es geht schon mit den Gesprächs­run­den los:
Je nach­dem in wel­cher Ein­kom­mens- und Lebens­si­tua­ti­on die Ein­ge­la­de­nen ste­hen wer­den ihre Bedürf­nis­se sein. Wer nicht genug zu essen hat - und des­we­gen zur Tafel geht - inter­es­siert sich nicht für sol­che Ver­an­stal­tun­gen und wird dazu auch nicht ein­ge­la­den, denn selbst der Poli­ti­ker aus Hin­ter­tup­fing weiß, dass die­se Art von "Volk" nicht zufrie­den sein kann.

Fragt man dage­gen jene Men­schen, von denen oft behaup­tet wird sie sei­en "die Mit­te der Gesell­schaft" - also bie­de­rer Durch­schnitt mit Rei­hen­haus und VW - dann fal­len die Ant­wor­ten bestimmt ganz anders aus, weil die­se Leu­te nicht um ihre Exi­stenz fürch­ten müs­sen. Kein Wun­der also, wenn Bedürf­nis­se wie "siche­rer Arbeits­platz", "Gesund­heit", "Frie­de" genannt werden.

Der soge­nann­te „Glücks­at­las 2013“ der Deut­schen Post (mitt­ler­wei­le gibt es einen neu­en Glücks­at­las, ich habe ihn im Inter­net aller­dings erst nach län­ge­rem Suchen gefun­den) - war­um aus­ge­rech­net die deut­sche Post sowas erfor­schen läßt hat nach mei­ner Auf­fas­sung übri­gens nichts mit ihren Kern­auf­ga­ben zu tun. Aber mög­li­cher­wei­se gibt es ja ein Kapi­tel "Zufrie­den­heit & Glück der Emp­fän­ger von Brief­post in Deutschland" .... 

Wenn ich dann noch lese " .. der Frei­bur­ger Finanz­wis­sen­schaft­ler Bernd Raf­fel­hü­schen .. " - der Hans-Dampf-in-allen-Gas­sen˟ der Wis­sen­schaft mit Mei­nung zu Allem & Jedem - sei feder­füh­rend gewe­sen weiß ich wo die­se Ergeb­nis­se hin­ge­hö­ren: In die Tonne!

Sol­che "Stu­di­en" die­nen nur einem Zweck: Es ste­hen ein paar Kern­sät­ze in der Zusam­men­fas­sung die sich in den Medi­en gut zitie­ren und die Regie­rungs­po­li­tik blen­dend aus­se­hen las­sen. Der Rest ist nicht so wich­tig, und vie­le der Bericht­erstat­ter schau­en sich sowie­so nicht den kom­plet­ten Text an son­dern schrei­ben von der 'Pres­se­mit­tei­lung' ab.
Was beim stau­nen­den Publi­kum ankommt ist die gewünsch­te Botschaft:
Es geht uns gut, bes­ser denn je, und bei der Wahl im näch­sten Jahr bit­te kei­ne Experimente!

So. Jetzt gehe ich in die Küche und mache mir einen Beu­tel "Mikro­wel­len­pop­corn" und den ver­zeh­re ich wäh­rend ich mir eini­ge you­tube-Film­chen zur Holz­be­ar­bei­tung anse­he .... ist ja bald Weihnachten.

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