bookmark_borderNeues vom Mafiaboss Don Trumpone

Der GM Che­fin Mary Bar­ra hat er anemp­foh­len anstatt ein Werk in Ohio zu schlie­ßen es doch lie­ber zu ver­kau­fen - ein Prä­si­dent, der nicht ver­steht, dass es in sei­nem Land den viel geprie­se­nen "Frei­en Markt" gibt, der Alles allei­ne regelt. Angeb­lich. Und dass er dar­auf kei­nen Ein­fluss hat ist ihm offen­bar auch nicht klar.

Nicht nur, dass Herr Trump Geld von allen Län­dern in denen Ame­ri­ka­ner sta­tio­niert sind erpres­sen will, nein, er möch­te nun noch 'was oben­drauf bezahlt haben.

Er ver­lang­te kürz­lich, wie­der ein­mal: ".. dass (die Ver­bün­de­ten) nicht nur alle Kosten der US-Streit­kräf­te auf ihrem Ter­ri­to­ri­um abdecken, son­dern auch eine zusätz­li­che Prä­mie von 50 Pro­zent zah­len müs­sen, um ame­ri­ka­ni­schen Schutz zu erhalten .."

 

Da kann ich nur ant­wor­ten: Tschüss Ame­ri­ka­ner, viel Spaß zu Hau­se, da gibt es wenig­stens die rich­ti­ge Steak-Sau­ce und das grün gefärb­te Zucker­ge­tränk *moun­tain dew* das ihr hier in Deutsch­land so schreck­lich ver­misst und dem ihr nachweint.

 

Bis­her kann­ten wir der­glei­chen *Ange­bot, das man nicht aus­schla­gen kann* nur von Mafia­fa­mi­li­en­ober­häup­tern in US Fil­men, nun erle­ben wir es *live* vom regie­ren­den Präsidenten.

Viel­leicht soll­te ihm einer sei­ner Bera­ter ein­mal erzäh­len war­um das bis­he­ri­ge Ver­fah­ren der Sta­tio­nie­rung sei­ner Trup­pen schon ein Plus für Ame­ri­ka (und ein Minus für alle Sta­tio­nie­rungs­län­der!) darstellt:
Soll­te es zu einem kon­ven­tio­nel­len Krieg kom­men fän­de er nicht auf ame­ri­ka­ni­schem Boden statt.

Es ist nur zu begrü­ßen, wenn die USA ihre hier sta­tio­nier­ten Trup­pen abzie­hen, so wer­den wenig­stens kei­ne ihrer Basen auf deut­schem Boden zum Ziel - und mit die­sen die umlie­gen­den Städ­te und Gemeinden ....

》 By Griff Wit­te; Novem­ber 27, 2018
BERLIN — Some­ti­mes, even in the best of rela­ti­on­ships, per­cep­ti­ons fail to ali­gn: One side sen­ses that all is going swim­mingly. The other is mise­ra­ble. So it is, appar­ent­ly, with the United Sta­tes and Ger­ma­ny. Ask the avera­ge Ame­ri­can, and the German-U.S. part­ner­ship is hale and hear­ty. The avera­ge Ger­man has the oppo­si­te view, see­ing a fri­end­ship gone sour.
Tho­se were the fin­dings of a joint sur­vey con­duc­ted by the U.S-based Pew Rese­arch Cen­ter and Germany’s Kör­ber Foun­da­ti­on. The results were released over­night Mon­day, and pre­sen­ted Tues­day at a for­eign poli­cy forum in Ber­lin. 《
[Zitat Quel­le]

bookmark_borderWas der Schwejk zu sagen gehabt hätte ....

Bei einem lan­ge *stum­men* Blog­ger las ich heu­te einen Bei­trag mit den nach­ste­hen­den Titel - wor­auf­hin mir ein paar Gedan­ken ein­fie­len, die ich Ihnen hier wie­der­ge­ben möchte:
".. Jesus Chri­stus war auch unschul­dig…, sag­te Schwe­jk, und sie ham ihn doch gekreuzigt.."
[Jaros­lav Hašek: Die Aben­teu­er des bra­ven Sol­da­ten Schwe­jk, Kapi­tel 4]

Wie durch­aus tref­fend hat der Schwe­jk die Sach­la­ge in knap­pe Wor­te gefasst - wobei er die­ses Bei­spiel auch an einer ande­ren Per­son als Jesus hät­te fest­ma­chen kön­nen .... nur wäre er dann wie­der mit der (christ­lich-katho­li­schen) Geist­lich­keit anein­an­der gera­ten. Und gera­de das woll­te er doch - wo er Auf­merk­sam­keit nie gebrau­chen konn­te - durch­aus vermeiden.

Er hät­te anson­sten dar­auf hin­ge­wie­sen, dass es sich bei der Bibel­ge­schich­te von Jesus um eine schö­ne Fik­ti­on han­delt, deren Grund­la­ge über vie­le Jahr­hun­der­te zusam­men­ge­tra­ge­ne Frag­men­te sind und daher besten­falls 'anek­do­tisch' genannt wer­den kön­nen und nie­mals eine ernst zu neh­men­de "Quel­le" im histo­ri­schen Sin­ne sind!

Wei­ter­hin hät­te er bestimmt den Zusam­men­hang zwi­schen dem Wohl­le­ben der Geist­lich­keit auf Kosten der Mas­sen (= Gläu­bi­gen) auf­ge­zeigt und ange­merkt, sie lie­ßen sich hofie­ren und ali­men­tie­ren indem sie den Men­schen (= Gläu­bi­gen) from­me Geschich­ten erzähl­ten und ihnen bei Nicht­ach­tung ewi­ge Ver­damm­nis und schmo­ren in der Höl­le androhten.

Sicher wäre er auch auf den Aspekt der Kum­pa­nei zwi­schen der welt­li­chen Obrig­keit und den geist­li­chen Wür­den­trä­gern zu deren bei­der­sei­ti­gem Nut­zen ein­ge­gan­gen und hät­te auf­ge­zeigt wie sie Was­ser pre­dig­ten und Wein sau­fen wür­den solan­ge sie sicher sein konn­ten man käme ihnen nicht auf die Schliche.

Obwohl er selbst dem ande­ren Geschlecht eher abhold war hät­te er gleich­wohl die Lude­rig­keit und Ver­dor­ben­heit der Pfaf­fen ange­pran­gert, die sich an jed­we­der Per­son auf irgend­ei­ne sexu­el­le Art - in Beicht­stüh­len, in Sakri­stei­en, ja sogar auf dem Altar zu ver­gnü­gen such­ten - mit ganz, ganz weni­gen Aus­nah­men und dass sie unbe­scha­det die­ser ver­ach­tungs­wür­di­gen Aus­nut­zung ihrer her­aus­ge­ho­be­nen Stel­lung als *Seel­sor­ger* dann in den Mes­sen ihren Schäf­chen auf­ge­ge­ben hät­ten sich sexu­ell ent­halt­sam zu zei­gen, weil das allein Gott wohl­ge­fäl­lig sei ....

Das alles hät­te der Schwe­jk sicher gesagt, wenn er nicht, wie oben schon erwähnt, lie­ber Din­ge für sich behal­ten hät­te, die ihm Ärger mit Auto­ri­tä­ten ein­brin­gen würden.

Ein Glück, dass wir heu­te sagen dür­fen, dass das Geschäfts­mo­dell "GLAUBE" ein aus­lau­fen­des Modell ist, da es auf rei­ner Fik­ti­on beruht und noch nie­mand, der die Exi­stenz eines Got­tes behaup­tet hat, einen Beweis dafür erbrin­gen konn­te. Wir dür­fen auch sagen, dass nicht nur die katho­li­sche Kir­che inner­lich ver­rot­tet ist, son­dern eben­so alle ande­ren *Glau­bens­ge­mein­schaf­ten*, da sie auf dem glei­chen Geschäfts­mo­dell beru­hen, näm­lich der Leicht­gläu­big­keit von Men­schen die nicht gelernt haben Rich­tig und Falsch bzw. Wahr­heit und Lüge zu unter­schei­den ...die also Ent­schei­dun­gen 'aus dem Bauch her­aus' treffen.

Der Schwe­jk war ein schlau­es Kerl­chen. Er hat­te schon erkannt was immer mehr Men­schen jetzt so all­mäh­lich ler­nen, da ihnen end­lo­se Infor­ma­ti­on per Inter­net zur Ver­fü­gung steht:

Die Welt beschreibt man am besten mit einer logi­schen Fol­ge von Fak­ten, sol­chen Fak­ten, deren Beweis man antre­ten kann. Was nicht bewie­sen wer­den kann ist nicht exi­stent .... aber ich will 'mal nicht so streng sein, man­ches mag nur bis­her noch nicht beweis­bar sein und ist den­noch schlüs­sig, pas­send wie Schloss und Schlüs­sel, und des­we­gen las­sen wir es einst­wei­len gel­ten und hof­fen spä­ter den Beweis antre­ten zu können.

Sicher ist nur, dass jed­we­de Reli­gi­on den Men­schen eher scha­det als nützt. Das gilt seit Anbe­ginn der Aufzeichnungen:
Reli­gi­on ver­bin­det nicht, wie behaup­tet wird, son­dern entzweit!

bookmark_borderWas es braucht um Erfolg zu haben

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PS°°E°

 
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[Quel­le: twit­ter]

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Talent sei, so die Aus­sa­ge, eine Kom­bi­na­ti­on aus Intel­li­genz, Élan & Sozi­al­kom­pe­tenz. Ganz rich­tig ergänzt ein ande­rer twit­te­rer man müs­se doch wohl auch "Kön­nen" haben um erfolg­reich zu sein. Dem kann ich nur bei­pflich­ten, um dann fest­zu­stel­len, dass zusätz­lich Wis­sen und Erfah­rung bestimmt nicht scha­den würden.

Talent ist, das sei dem Herrn Joa­kim Bar­neus¹ mit­ge­teilt, eine ange­bo­re­ne Eigen­schaft die man nicht erwer­ben kann son­dern haben muß.

Wer frei­lich weder Kön­nen, noch Wis­sen oder Erfah­rung hat wird das mög­li­cher­wei­se anders ein­schät­zen. Es zeigt aber, wel­che fehl­ge­lei­te­ten Dumm­köp­fe glau­ben ledig­lich mit Geschwätz die Welt erobern zu können.

"Élan", per Defi­ni­ti­on " .. Zustand freu­di­ger Erre­gung, lei­den­schaft­li­chen Eifers; von freu­dig erreg­ter Zustim­mung, lei­den­schaft­li­cher Anteil­nah­me getra­ge­ner Taten­drang; Hoch­stim­mung, Enthu­si­as­mus .. " ist etwas, was man bei einer posi­ti­ven Ein­stel­lung zu dem, was man beruf­lich tut, erwar­ten soll­te - eine Selbst­ver­ständ­lich­keit also, die hier als beson­de­re Lei­stung her­aus­ge­stri­chen wird.

Wer also der­glei­chen her­vor­hebt ist nicht beson­ders intel­li­gent, weiß nicht wovon er spricht und zeigt erheb­li­che Män­gel an Wis­sen und Kom­pe­tenz. Nicht 'Sozi­al­kom­pe­tenz', denn das ist nur ein 'label' und bedeu­tet in Wahr­heit wohl eher sich in einer Grup­pe ähn­lich Inkom­pe­ten­ter wohl zu füh­len und mit dem Strom zu schwimmen.

Der Schrei­ber des Aus­gangst­weets wird wohl eines jener Hät­schel­kin­der sein denen ihre Mut­ter stets auf jeden Pups ein "Das hast du aber toll gemacht!" ent­ge­gen­schal­len ließ. So kann man ja nur ein über­stei­ger­tes Selbst­bild bekom­men das einer prak­ti­schen Prü­fung nicht stand­hält. Bedauernswert.

Wer an die unbe­grenz­te "Mach­bar­keit" im Sin­ne neo­li­be­ra­ler Struk­tu­ren denkt wird wohl kaum ver­ste­hen, schon erst recht nicht akzep­tie­ren, dass "Talent" nie eine erwerb­ba­re Eigen­schaft ist, son­dern gene­tisch fixiert vor­han­den sein & geför­dert wer­den muß, um sich zu entfalten.

¹ Joa­kim Bar­neus [Inhal­te des twit­ter accounts gelöscht (Stand: 15.02.2019); jetzt bei pin­te­rest → https://www.pinterest.de/pin/191614159123541128/]

[Zuerst ver­öf­fent­licht 07.01.2016 um 00:03]

bookmark_borderNeu definiert: "Sozial" in "Soziale Medien"
oder: "Wer nichts zu verbergen hat ...!"

New York Insu­r­ers Can Eva­lua­te Your Social Media Use — If They Can Pro­ve Why It’s Needed
New gui­dance applies to com­pa­nies ope­ra­ting in New York, but indu­stry con­sul­tants say it could have an impact bey­ond the state’s borders

New York’s top finan­cial regu­la­tor is going to allow life insu­r­ers to use data from social media and other non­tra­di­tio­nal sources when set­ting pre­mi­um rates, though the insu­r­ers will have to pro­ve the infor­ma­ti­on doesn’t unf­air­ly dis­cri­mi­na­te against cer­tain customers.

[Quel­le]


[Bild: screen­shot von twitter]


Was sich da anbahnt ist durch­aus ver­stö­rend - denn es wird mit dem *abgrei­fen* der Daten aus (den soge­nann­ten) sozia­len Medi­en nicht enden. Genau genom­men wird es wahr­schein­lich wei­ter gehen, denn ich bin über­zeugt, dass die­ser Vor­stoß einer Lebens­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft bedeutet:
Vie­le ande­re Gesell­schaf­ten benut­zen schon die­se Daten ille­gal um ihre vor­han­de­nen und neue Kun­den nach Risi­ko zu bewerten.

Der Man­gel liegt wie immer in der Träg­heit der Regu­la­ti­ons­be­hör­den. Die sind (erfah­rungs­ge­mäß meist) unter­be­setzt, falsch oder unzu­rei­chend infor­miert, schlech­ter bezahlt und daher ohne Spitzenpersonal.

Nun ja, höre ich sagen, das ist in U.S.A., bei uns herr­schen ja viel stren­ge­re Daten­si­cher­heits­be­stim­mun­gen. Wirk­lich? Viel­leicht auf dem Papier. Wer­den sich Gesell­schaf­ten dar­an hal­ten? Ich den­ke: Nein.

Was vor die­sem Hin­ter­grund drän­gen­der ist als je zuvor:
Ein Schutz für *whist­le­b­lower*, denn nur wenn das lea­k­en von der­glei­chen Ver­stö­ßen straf­frei gestellt wird ist damit zu rech­nen, dass es zu unser aller Wohl passiert.

bookmark_border"Leader of the free world", dass ich nicht lache ...!

In der online-Aus­ga­be der Zeit­schrift "The New Yor­ker" war ein Arti­kel zu lesen der in der print-Aus­ga­be erst am 24.12.18 erschei­nen wird. Es wird dort zwar sehr ein­drück­lich, stel­len­wei­se aller­dings mit typi­scher ame­ri­ka­ni­scher Über­le­gen­heits­po­se berich­tet wie sich die Euro­pä­er, ins­be­son­de­re Deutsch­land, von Trump aufs Korn genom­men füh­len. Zu Recht, wie die Autorin fest­stellt. Zu Unrecht, wie ich es sehe.

Der letz­te Absatz des Arti­kels ist hier zitiert:

But, no mat­ter how sharp Merkel’s words have beco­me, the idea that she can be Trump’s rival or his spar­ring part­ner is not rea­li­stic, eit­her. She has no mili­ta­ry to coun­ter Putin, no nuclear wea­pons, and no public sup­port for spen­ding the money requi­red for tho­se things. Euro­pe — with Brexit tra­vails and French pro­tests and angry popu­lists — is still unra­vel­ling (sic!).
“The­re was this mytho­lo­gy, as if Mer­kel could save us from our­sel­ves. She would save the Euro­pean pro­ject. She would save the rules-based order. She would save us from Trump,” 
Juli­an­ne Smith, a for­mer seni­or Pen­ta­gon offi­ci­al who is now living in Ber­lin, said. “There’s just no pro­s­pect of that.” Ange­la Mer­kel is not the lea­der of the free world, nor will she be.

[Quel­le; Decem­ber 24 & 31, 2018 Issue; How Trump Made War on Ange­la Mer­kel and Euro­pe; The Ger­man Chan­cell­or and other Euro­pean lea­ders have run out of pati­ence with the Pre­si­dent.]

{Über­set­zung:
Egal wie scharf Mer­kels Wor­te gewor­den sind, die Vor­stel­lung, dass sie Trumps Riva­le oder sein Spar­rings­part­ner sein kann, ist auch nicht rea­li­stisch. Sie hat kein Mili­tär gegen Putin, kei­ne Atom­waf­fen und kei­ne öffent­li­che Unter­stüt­zung für die Aus­ga­be der Sum­men, die für die­se Din­ge erfor­der­lich wären. Euro­pa - mit Brexit-Unsi­cher­hei­ten, fran­zö­si­schen Pro­te­sten und wüten­den Popu­li­sten - ent­wirrt noch sein Innen­ver­hält­nis. „Es gab die­sen Mythos als kön­ne Mer­kel uns vor uns selbst ret­ten. Das euro­päi­sche Pro­jekt ret­ten. Sie könn­te gere­gel­ten Umgang sichern. Sie wür­de uns vor Trump ret­ten “, sag­te Juli­an­ne Smith, eine ehe­ma­li­ge Beam­tin des Pen­ta­gon, die jetzt in Ber­lin lebt. „Dafür gibt es ein­fach kei­ne Aus­sicht.“ Ange­la Mer­kel ist weder die Anfüh­re­rin der frei­en Welt, noch wird sie es sein.
}

Weder war es jemals Mer­kels Absicht "lea­der of the free world" zu sein, noch gebühr­te nach den Eska­pa­den des der­zei­ti­gen Prä­si­den­ten der U.S.A., Trump, etwa die­sem der Titel. Der Histo­rie nach viel­leicht, aber das hat er durch die ersten Ent­schei­dun­gen als Prä­si­dent bereits ver­wirkt. "Lea­der of the free world" ohne tat­säch­lich die Sta­tur zu haben zu füh­ren, ganz im Gegenteil:
Er muss als der unge­bil­det­ste Prä­si­dent gel­ten den die U.S.A. jemals in moder­ner Zeit hat­ten, schlim­mer noch als G. W. Bush, der schon schlim­me Wis­sens­de­fi­zi­te hat­te, sie aller­dings durch Ver­trau­en in sei­nen Stab - und unter Beach­tung von des­sen Vor­ga­ben - so abmil­dern konn­te, dass es erträg­lich war.

Trump ist nicht nur unge­bil­det, das ist mitt­ler­wei­le nicht ein­mal mehr Dis­kus­si­ons­ge­gen­stand. Son­dern zusätz­lich durch und durch ver­lo­gen und offen­bar, glaubt man den US-Ermitt­lern, kri­mi­nell mit einem mafiö­sen Geflecht, das sei­ne Geschäfts­tä­tig­keit bes­ser beschreibt.

Sei­ne Wei­ge­rung zu lesen, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen mit Fach­leu­ten zu bespre­chen, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se nicht zu leug­nen son­dern zu akzep­tie­ren - das sind schon Grün­de genug ihn als "lea­der of the free world" abzu­leh­nen. Kom­men dann noch sei­ne kin­di­schen Emp­find­lich­kei­ten, die Sucht Applaus zu erhal­ten und sein Hang zu twit­tern, anstatt die übli­chen Ver­öf­fent­li­chungs­ka­nä­le zu nut­zen, dazu, so ist das Bild eines eben­so eit­len wie tum­ben Geld­prot­zes komplett.

Frau Mer­kel, der ich bestimmt in der über­wie­gen­den Zahl aller poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen nicht zustim­me, hat Recht behal­ten, als sie sag­te man müs­se sich dar­auf ein­rich­ten Euro­pa habe kei­ne ande­re Wahl mehr als sich selbst zu schüt­zen, weil auf alte Alli­an­zen kein Ver­lass mehr sei. 

Wir wer­den einen noch gefähr­li­che­ren Trump erle­ben wenn es ihm erst im neu­en Jahr juri­stisch an den Kra­gen geht. Dann wird uns nichts ande­res übrig blei­ben als auf eine feste Alli­anz zwi­schen Frank­reich und Deutsch­land zu ver­trau­en, die in der EU mit star­ker Hand den auf­wach­sen­den rechts­ra­di­ka­len Kräf­ten Paro­li bie­tet. Das wird umso bes­ser gelin­gen, wenn in der EU die links­ge­rich­te­ten Frak­tio­nen stär­ker ver­tre­ten sein wer­den - wozu es einer Stär­kung gera­de die­ser Kräf­te bei den kom­men­den Euro­pa­wah­len 2019 bedarf. 

Sie­he hier­zu auch: Der US-Prä­si­dent und sein Werk; Trump muss weg! Mit Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Mat­tis ver­lässt der letz­te "Erwach­se­ne" Trumps Kabi­nett. Jetzt gibt es selbst für Loya­li­sten nur noch eine Mög­lich­keit. Ein Kom­men­tar; Anna Sau­er­brey; Quel­le;

bookmark_borderAus "religiösen Gründen" ....

In den USA meh­ren sich die Fäl­le in denen Dienst­lei­ster und Hand­werks­be­trie­be Kun­den nicht bedie­nen oder abwei­sen weil sie mit deren Lebens­wei­se oder sexu­el­ler Ori­en­tie­rung nicht zurecht kom­men - der Stan­dard­satz lau­tet dann " .. aus reli­giö­sen Grün­den muß ich es ableh­nen sol­che Kun­den zu bedienen .. "

Das bekommt viel Applaus von den recht­sten­die­ren­den Reli­gio­ten aus dem Bible Belt, dem ehe­ma­li­gen Kon­för­de­rier­ten­gebiet im Süd­osten bis mitt­le­ren Westen. Die Regie­rung Trump besteht wie bekannt über­wie­gend aus Mit­glie­dern von Sek­ten pro­te­stan­ti­schen Ursprun­ges, die hin­ter sol­chem Ver­hal­ten ste­hen und es bil­li­gen, ja noch durch anste­hen­de Gesetz­ge­bung for­cie­ren wollen.

Gera­de die­se ver­bohr­ten Chri­sten fal­len in den letz­ten Tagen durch eine gewis­se Wei­ner­lich­keit und Empö­rung auf weil es eini­ge Unter­neh­men gewagt haben ihnen nun den Ser­vice zu ver­wei­gen. Weil sie der Regie­rung Trump ange­hö­ren. Sie erle­ben nun am eige­nen Lei­be was es heißt wegen sei­ner Über­zeu­gung dis­kri­mi­niert zu wer­den, gera­de sie, die zusätz­lich zu reli­giö­sen Ent­schul­di­gun­gen für Dis­kri­mi­nie­rung gern auch Her­kunft (Lati­nos) und Haut­far­be (Schwar­ze) heranziehen.

An die­sem Hin und Her kann man erken­nen, wel­che Krei­se die­ses ras­si­stisch-rechts­ra­di­ka­le Gedan­ken­ge­bäu­de der Repu­bli­ka­ner ins­ge­samt und der Regie­rung Trump im Beson­de­ren anspricht und ermu­tigt. Das, ver­mischt mit einer unfaß­bar ver­blen­de­ten Mas­se an Reli­giö­sen, ist eine Ideo­lo­gie, die den Ras­sis­mus des Drit­ten Rei­ches noch übertrifft. 

Vor die­sem Hin­ter­grund ist es beson­ders wich­tig hier bei uns jede auf­kei­men­de (Rechts-) Radi­ka­li­sie­rung die auf Ras­se, Her­kunft oder Reli­gi­on basiert ener­gisch zu bekämp­fen und gar nicht erst stär­ker wer­den zu lassen.

Wobei ich noch beto­nen möch­te, dass Reli­gi­on in kei­ner Wei­se die Staats­füh­rung in irgend­ei­ner Art bestim­men kön­nen soll­te - wir sind da schon auf einem guten Weg der Tren­nung von Kir­chen und Staat, aber noch nicht weit genug, wie immer wie­der gera­de aus Bay­ern stam­men­de katho­li­sche und aus Baden-Würt­tem­berg stam­men­de evan­ge­li­sche Poli­ti­ker beweisen.

bookmark_borderVon da an ging's bergab ...? Ⓐ

Die AfD schätzt den Grund für ihre Schwä­che in Bay­ern so ein:

» .. Offen­bar hät­ten die Frei­en Wäh­ler Stim­men geko­stet. „Die sit­zen seit zehn Jah­ren im Land­tag und sie bin­den unser bür­ger­li­ches Wäh­ler­po­ten­zi­al.“ .. «

[Quel­le]

"unser bür­ger­li­ches Wäh­ler­po­ten­zi­al"? - da bin ich aber platt. Mein­ten die mög­li­cher­wei­se "Reichs­bür­ger" mit "bür­ger­lich"? Das könn­te mir schon eher einleuchten.
Mit AfD-Sprü­chen wie „Unse­re Frau­en und Mäd­chen trau­en sich abends nicht mehr auf die Stra­ße.“ - die nicht dem ent­spre­chen, was die Mas­se der Frau­en & Mäd­chen selbst erle­ben und den­ken - holt man nie­man­den hin­ter dem Ofen her­vor. Aller­dings ist es bezeich­nend dafür, wie die AfD denkt.
{click! ver­grö­ßert die Abbildung} 

Beim Herrn Hit­ler, in sei­nem "Kampf", hieß das 

» ..„Der schwarz­haa­ri­ge Juden­jun­ge lau­ert stun­den­lang, sata­ni­sche Freu­de in sei­nem Gesicht, auf das ahnungs­lo­se Mäd­chen, das er mit sei­nem Blut schän­det und damit sei­nem, des Mäd­chens, Vol­ke raubt. Mit allen Mit­teln ver­sucht er, die ras­si­schen Grund­la­gen des zu unter­jo­chen­den Vol­kes zu verderben .. « 

(zitiert nach Isra­el-Nach­rich­ten; Copy­right © Isra­el Nach­rich­ten Ltd. 2012-2018.)

Die Pla­ka­te der AfD mit dem Frau­en- & Mäd­chen-Spruch hän­gen auch bei uns in Hes­sen. Ich bin sehr gespannt, ob es - ähn­lich wie in Bay­ern - zu einem schlech­te­ren Ergeb­nis als bis­her in ande­ren Län­dern kommt. Sehr wahr­schein­lich ist es nicht, denn im zen­tra­len Hes­sen rund um Frank­furt gibt es schon seit vie­len Jahr­zehn­ten star­ke rechts­ra­di­ka­le Strö­mun­gen, die zum Teil noch in den spä­ten Sech­zi­gern wur­zeln. Es sind die trau­ma­ti­sier­ten Ost­flücht­lin­ge gewe­sen (meist als "Ver­trie­be­ne" bezeich­net), die radi­kal wur­den - wahr­schein­lich (ohne es ent­schul­di­gen zu wol­len) weil sie, schon ein­mal ver­trie­ben, um ihre Exi­stenz ban­gen wenn "Frem­des" um sie her­um auftaucht.

Des­we­gen ist es umso wich­ti­ger, dass die Lin­ke, die SPD und die Grü­nen zusam­men genug Stim­men bekom­men um ein "wei­ter so!" der eher rechts ste­hen­den Par­tei­en zu ver­hin­dern. Und obwohl ich den Herrn Schä­fer-Güm­bel für einen ernst zu neh­men­den Poli­ti­ker hal­te traue ich nicht sei­ner Partei. 

Daher wer­de ich "Die Lin­ke" wählen.

Da kommt das Bild her → https://de.statista.com/statistik/daten/studie/754391/umfrage/stimmenanteile-der-afd-in-den-bundeslaendern-bei-der-bundestagswahl/

bookmark_borderO "neuer Mann"
.... mich reizt deine schöne Gestalt!??

Bezug:
"kraut­re­por­ter"; Esther Göbel; Schön­heits­idea­le beim Mann; 18. Okto­ber 2018;
"Oh Boy! Es ist auf ein­mal sehr stres­sig, ein schö­ner Mann zu sein". 

Zitat aus dem oben genann­ten Bei­trag
[Über die­sen Link kann man den gesam­ten Arti­kel lesen]:

» .. Und „Male­b­log­ger“ wie der Ame­ri­ka­ner Adam Gal­lag­her, der mit Mode- und Life­style-Tipps 1,2 Mil­lio­nen Fol­lower ver­sorgt , macht auf Insta­gram vor, wie man(n) aus­zu­se­hen hat. Das deut­sche Pen­dant zu Gal­lag­her heißt zum Bei­spiel Dani­el Fox, der eben­falls über Insta­gram nicht nur Mode prä­sen­tiert, son­dern auch Inspi­ra­ti­on zum eige­nen Fit­ness­ver­hal­ten und zum Rei­sen ver­spricht und 1,7 Fol­lower um sich schart. Mit sei­nen zwei Kum­pels Kosta und San­dro betreibt Dani­el zusätz­lich einen Blog, the modern man, in dem die drei ihr Lebens­mot­to in einem Satz so zusam­men­fas­sen: „…Gents, it's your time! We would like to take you on a jour­ney ... the way of life in the 21st cen­tu­ry and it's based on fashion, fit­ness and the life­style of a modern man“ .. Und auf You­tube ertei­len Män­ner wie Sami Sli­ma­ni ande­ren Män­nern in Schmink-Tuto­ri­als Tipps , wie sich zum Bei­spiel Augen­rin­ge weg­pin­seln las­sen. In einem die­ser Vide­os sagt Sli­ma­ni: „Ich hof­fe, die­ses Video wird auch ein Zei­chen set­zen für die Män­ner da drau­ßen, dass Make-up nichts ist, wovor ihr euch scheu­en müsst. Weil Make-up ist sowas Uni­ver­sel­les; Män­ner, Frau­en, jeder kann das nut­zen. Ihr wisst nicht, wie wich­tig so ein Erst­ein­druck ist!“ .. « 

Dazu habe ich fol­gen­de Anmerkung:
Es scha­det bestimmt nicht, wenn auch Män­ner end­lich ler­nen sich regel­mä­ßig zu pfle­gen und auf ein adret­tes Äuße­res zu ach­ten - dann auf Schmin­ke & Stu­dio als "Heils­leh­re" zu ver­trau­en spielt nur denen in die Hän­de, die sol­che trends gestal­ten um den Pro­fit zu optimieren.

Frü­her™ lern­ten Män­ner (bei denen das zu Hau­se ver­säumt oder nicht mög­lich war) in Zivil- oder Mili­tär­dienst die Grund­la­gen der Kör­per­pfle­ge. Man mag über Mili­tär den­ken wie man will:
Der Gebrauch von Was­ser, Sei­fe, Bür­ste & Kamm
hat aus so man­chem Stin­ker einen
pas­sa­bel aus­se­hen­den & wohl­rie­chen­den Kerl gemacht.


Der wah­re Hin­ter­grund der männ­li­chen "Schön­heits­wel­le" ist doch:
Nach­dem sich die Umsät­ze bei den Frau­en in vie­len Berei­chen nicht mehr stei­gern las­sen weil man ihnen schon allen Schrott ange­dreht hat - unter der ver­meint­li­chen Not­wen­dig­keit nur so einen Part­ner fin­den zu kön­nen - geht man jetzt auf die ande­re Hälf­te der Bevöl­ke­rung über.
Nach­dem den Män­nern ein­ge­trich­tert wur­de sie hät­ten "Sof­ties" zu sein kom­men jetzt die nöti­gen Aces­soirs, d.h. sie wer­den als unab­ding­bar pro­pa­giert. Bei Män­nern wer­den pro­por­tio­nal zu weni­ge Kla­mot­ten ver­kauft, sie benut­zen nicht genug Kos­me­tik ... da geht doch noch was!
 

 
Ich fin­de es bedrückend, wenn hier [bei "kraut­re­por­ter"] die­ses hohe Lied der neu­en Männ­lich­keit mit Bei­spie­len wie "Sami Sli­ma­ni"* gesun­gen wird, ohne dabei auf die ganz offen­sicht­li­che Absicht der Umsatz­ver­meh­rung in bestimm­ten Teil­seg­men­ten des Mark­tes hinzuweisen.

* [klingt ein wenig wie die Marke(-n) "Ange­lo Littri­co" oder "Bru­no Bana­ni", jeden­falls total gekün­stelt, und dann noch die­ser halb-ver­schla­fe­ne Gesichts­aus­druck - sol­len das die heu­ti­gen Frau­en etwa attrak­tiv fin­den? Der sieht für mich wie eine schlan­ke­re, jün­ge­re Ver­si­on von Glööck­ler aus!]

bookmark_borderAufforderung zur Blasphemie [2018]

Über­set­zung
» Per­sön­lich hal­te ich Blas­phe­mie für ehren­haft und ehr­lich. Es ist eine Pflicht den­ken­der Men­schen, Skep­sis gegen­über über­na­tür­li­chem Hokus­po­kus auszudrücken.
Aber Zwei­fel an Göt­tern haben seit Jahr­tau­sen­den Hin­rich­tun­gen, Mor­de, Stei­ni­gun­gen, Ver­bren­nun­gen und ande­re Stra­fen ver­ur­sacht. Gläu­bi­ge sind so emp­find­lich hin­sicht­lich ihrer Dog­men, dass sie manch­mal die töten, die sie in Fra­ge stellen.
Noch vor zwei Jahr­hun­der­ten herrsch­te - mei­ne Güte! - in Euro­pa sol­cher Wahn­sinn. Und der­sel­be Wahn­sinn hin­dert noch heu­te die mus­li­mi­sche Welt am Gedeihen.
Gegen­wär­tig schrei­ben 13 isla­mi­sche Natio­nen den Tod für Athe­is­mus vor, und die Ankla­ge wegen Blas­phe­mie löst Gräu­el aus.
«

Es kann nicht oft genug erwähnt werden:
Nicht die 'rei­ne Leh­re' der ver­schie­de­nen Reli­gio­nen tötet, son­dern Jene, die deren Aus­le­gung unver­än­dert in die Moder­ne über­nom­men haben und sie heu­te noch, nach mehr als 2000 Jah­ren, zwin­gend zur Lebens­grund­la­ge machen. 

Äch­tung oder Boy­kott sol­cher Umstän­de wären bestimmt angebracht.
Doch unse­re Poli­ti­ker wol­len uns weis­ma­chen, dass "Wan­del durch Han­del" Erfolg bringt. Das bringt ledig­lich eini­gen Unter­neh­men Pro­fi­te und den Par­tei­en Spen­den - geän­dert hat sich in den gut 50 Jah­ren die ich das bewußt über­blicke •••• nichts!

∘ ∘ ∘ ∘ ∘

Wer Eng­lisch lesen kann, dem sei der kom­plet­te (ver­link­te) Text empfohlen.

Wei­te­re Quel­len zum Thema
→ https://www.deutschlandfunk.de/atheismus-die-aechtung-der-unglaeubigen.1148.de.html?dram:article_id=376766
→ https://www.mena-watch.com/warum-atheismus-im-arabischen-raum-als-groesste-gefahr-gilt/
→ https://www.igfm.de/abfall-vom-islam/

bookmark_borderAus der Serie "Opa erzählt vom Krieg":
Dreiste Lügner ....

.
Drei­ste Lüg­ner - und das noch nicht mal sehr geschickt ver­bor­gen - sit­zen in der Redak­ti­on die den fol­gen­den Quatsch ver­zapft hat [letz­ter Absatz]:

1

Unter Ver­dre­hung von Tat­sa­chen, ja der genau­en Umkehr der Wahr­heit wird behaup­tet anzei­gen­fi­nan­zier­te Blät­ter sei­en ein wah­rer Hort des "guten Jour­na­lis­mus" - obwohl doch ein Blick auf die sin­ken­den Absatz­zah­len und sogar das voll­stän­di­ge Feh­len von Redak­tio­nen (Münster'sche Zei­tung) das Gegen­teil beweist.

Die ein­zi­ge Erklä­rung ("Ent­schul­di­gung"?) für sol­che Falsch­dar­stel­lung wäre die Angst vor Ver­öf­fent­li­chun­gen wie den "kraut­re­por­tern" oder "cor­rec­tiv". Davor, von tat­säch­lich gutem Jour­na­lis­mus über­flüs­sig gemacht zu wer­den. Dazu wird es nach mei­ner Auf­fas­sung sowie­so kom­men, und alle Lügen der eta­blier­ten Pres­se wer­den es nicht ver­hin­dern können.

*update*
Ein Blick auf das Ergebnis/Wachstum bei den bei­den hier exem­pla­risch genann­ten Publi­ka­tio­nen nach eini­gen Jah­ren Betrieb straft zusätz­lich die Nega­tiv­be­richt­erstat­tung aus 2014 Lügen.

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 03. Nov 2014 um 7:50h

 

bookmark_borderGrundsätzlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern ....
*update* [09.02.2019]

.... und doch fin­de ich mich wie­der dabei genau das zu tun. Las­sen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

.. Die Bericht­erstat­tung ver­stärkt all­zu­oft Panik und Angst, was im Fal­le des Atten­tats von Mün­chen beson­ders deut­lich wur­de. Und sie ver­mit­telt auch jetzt den Ein­druck, als sei es gera­de beson­ders unsi­cher in Deutsch­land zu leben. Obwohl das Gegen­teil der Fall ist. .. Die­se Äng­ste der Men­schen ste­hen in einem gera­de­zu absur­den Miss­ver­hält­nis zu den tat­säch­li­chen Risi­ken für den Einzelnen.
Obwohl es also kei­ne Zeit in der Geschich­te gab, in der man so sicher in Mit­tel­eu­ro­pa leben konn­te wie jetzt, neh­men die Äng­ste der Men­schen immer stär­ker zu. Man fühlt sich bedroht von Ter­ro­ris­mus, Amok­läu­fern und Flücht­lin­gen, die angeb­lich so vie­le Straf­ta­ten begehen .. 

[Quel­le]

Was mich in mei­nem eige­nen Umfeld trau­rig stimmt ist die Unfä­hig­keit Wahr­heit und Lüge aus­ein­an­der zu hal­ten. Ver­nunft wal­ten zu las­sen und sich von Fak­ten, Plau­si­bi­li­tät, nicht Gerüch­ten, lei­ten zu las­sen bevor eine Mei­nung gebil­det wird. Genau die­se Angst und Ver­un­si­che­rung von denen Stad­ler spricht erle­be ich in den Gesprä­chen der letz­ten Tage und Wochen. Es wird geglaubt was an Gerüch­ten bei face­book, hier stell­ver­tre­tend für die soge­nann­ten "sozia­len" Medi­en genannt, oder in irgend­wel­chen dritt­klas­si­gen Anzei­gen­blätt­chen steht, die Alles abschrei­ben was Zei­len füllt - weil sooo vie­le Men­schen ja nicht lügen kön­nen, ganz im Gegen­teil zur Lügen­pres­se, wo Weni­ge, angeb­lich gesteu­ert, die Unwahr­heit verbreiten.

Nun ist die Pres­se ins­ge­samt selbst Schuld an die­sem Ver­dacht, hat es doch zu vie­le Bei­spie­le gera­de im letz­ten Jahr­zehnt gege­ben, bei denen der stau­nen­den Öffent­lich­keit etwas ver­mit­telt wur­de was sich spä­ter als Ente her­aus­ge­stellt hat. Grund­säz­lich jedoch gibt es bei uns kei­nen Zwei­fel an dem Wahr­heits­wil­len der Medi­en - ledig­lich die Qua­li­tät der Ver­fol­gung die­ses heh­ren Zie­les läßt manch­mal zu wün­schen übrig. 

*edit* [09.02.2019]

Ein­schrän­kend zu den Aus­sa­gen des vori­gen Absat­zes kom­me ich mitt­ler­wei­le zu einer ande­ren Schluss­fol­ge­rung hin­sicht­lich der Absich­ten der Pres­se­or­ga­ne: Sie ver­hal­ten sich - ob nun gezielt ver­an­laßt oder per Zufall, wobei ich zu erste­rem ten­die­re - 'staaats­tra­gend', was bedeu­tet, es wird die aktu­el­le Regie­rungs­po­li­tik nicht hin­ter­fragt son­dern ledig­lich kom­men­tiert.
LINK: "Ehr­lich sein & trotz­dem irre­lei­ten - geht das?"

*/edit*

Es wird mir bei­spiels­wei­se immer vor­ge­hal­ten wir leb­ten hier, in einer nord­west­fä­li­schen Klein­stadt, auf einer "Insel der Seli­gen" was Kri­mi­na­li­tät ins­ge­samt, im Ver­gleich zu Gewalt­ver­bre­chen und Eigen­tums­de­lik­ten in ghet­to­ähn­li­chen Berei­chen der Groß­städ­te, oder Über­grif­fe bzw. Straf­ta­ten von Aus­län­dern andern­orts, angeht.

Was die­se 'Über­zeug­ten' - durch Fäl­le in ihrer Umge­bung alar­miert und schockiert - völ­lig ver­ges­sen ist, dass Sta­ti­stik nicht nach ein­zel­nen Berei­chen fragt, son­dern ein Gesamt­bild, einen Über­blick zeich­net. Da mag es einen oder meh­re­re Schwer­punk­te an Kri­mi­na­li­tät irgend­wo im Lan­de geben. Das ändert den­noch nichts an der sta­ti­sti­schen Aus­sa­ge es gäbe weni­ger Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land als vor zehn Jahren:
Zwar kann punk­tu­ell die Kri­mi­na­li­tät hoch sein, in der Brei­te muß dem aus mathe­ma­ti­schen Grün­den ein Rück­gang ent­ge­gen stehen! 

Dazu bedarf es aller­dings zwei­er­lei Fertigkeiten:
Erstens muß man ein wenig Mathe­ma­tik ver­ste­hen, und zwei­tens muß man zur Abstrak­ti­on in der Lage sein, d.h. sich von der punk­tu­el­len Betrach­tung lösen und eine gene­rel­le Sicht einnehmen.

Die Über­le­gung war­um die Dar­stel­lung des Herrn Stad­ler den­noch stimmt ist ein­fach. Zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung glau­ben lie­ber eine beque­me Lüge als eine unbe­que­me Wahr­heit. Das ent­spricht in etwa dem Anteil der Men­schen die irra­tio­nal, aus dem Bauch her­aus, 'den­ken'(?) und handeln.

Ohne Selbst­mit­leid sit­ze ich dann und grüb­le über Don Qui­xo­te [Don Qui­jo­te] und Micha­el Kohl­haas, um schließ­lich bei Götz v. Ber­li­chin­gen zu landen ....

Aktua­li­sier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 31. Jul 2016 um 4:37h

bookmark_borderImpfgegner da treffen wo es wehtut

Wer nicht impft bekommt weni­ger Geld, eine Initia­ti­ve aus Queens­land, Australien.
Das fin­de ich des­we­gen gut, weil dann die­ses Geld dafür ver­wen­det wer­den kann den Scha­den aus­zu­glei­chen, den die klei­ne Zahl [Wahr­schein­lich­keit 1 zu 1.000.000] von Kin­dern erlei­det die wirk­lich Impf­schä­den davon­tra­gen. Wobei immer noch nicht end­gül­tig gesagt wer­den kann, ob Schä­den tat­säch­lich von der Imp­fung stam­men oder ob es eine sta­ti­stisch erwart­ba­re und daher rein zufäl­li­ge Koin­zi­denz ist.

Zitat:

".. Eltern, die ihre Kin­der nicht immu­ni­sie­ren, gefähr­den sowohl
ihre eige­nen Kin­der als auch die Kin­der anderer .."

impfung

hpd-Arti­kel: Wer nicht impft, bekommt weni­ger Geld vom Staat