Ein wirklich sehenswertes Video - knapp gehalten, aber geradewegs auf den Punkt, den Nerv der Nutznießer zentral getroffen .... hach, wie ich dem Mann für seine Rede danke! Sie müsste noch breiter verfügbar gemacht werden.
Kategorie: Glaube
bookmark_borderZitat (IV)
» The only thing necessary
for the triumph of religion
is for rational people
to do nothing «
[©wvs/2019]

Die Nordkirche meint, es gäbe mindestens zehn Gründe dafür, Religionsunterricht in öffentlichen Schulen zu haben. Einen davon habe ich herausgegriffen, um ihn etwas genauer zu betrachten.
Das Zitat:
".. Die Rede von Gott im Zentrum. Der Religionsunterricht lebt von der für alle erkennbaren Position des Faches und der Unterrichtenden: im Zentrum der religiösen Bildung steht nach evangelischem Verständnis die Rede von Gott. Auf dieser Grundlage lädt der Religionsunterricht zur kritischen Auseinandersetzung ein .."
[Quelle]
Der Religionsunterricht, dominiert von der evangelischen Religion, lädt keineswegs zur 'kritischen Auseinandersetzung' ein. Das kann er überhaupt nicht. Denn eine Voraussetzung für eine Diskussion, eine Einschränkung hinsichtlich der zulässigen Argumente vorab festzulegen bedeutet sie nur in einem begrenzten Rahmen zuzulassen - und dann ist es keine 'kritische Auseinandersetzung', sondern eine gesteuerte Indoktrination.
Das Gedankenkonstrukt "GOTT" als Grundlage für eine 'kritische Auseinandersetzung' zu nennen ist in sich ein Paradoxon:
Etwas, das nicht nachweisbar ist, kann nicht kritisch diskutiert werden. Alle Argumente dazu sind beliebig, denn schon die Grundlage der Auseinandersetzung (Diskussion) ist beliebig.

Basis für diesen Beitrag von da → hpd: Zehn Gründe für den Religionsunterricht?
bookmark_borderF: "Was ist Gott?"
A: "Gott ist ein reines Geistwesen." [Anselm Grün]
Aus der Serie "Liebes Tagebuch"
Liebes Tagebuch,
es gibt etwas Sensationelles zu berichten: "Gott ist ein reines Geistwesen." Ach wusstest du schon? Steht doch in der Überschrift? .... Na klar, hatte ich völlig übersehen, ich bin so aufgeregt von dieser Nachricht.
Bei einem Herrn Weissenborn war zu lesen:
".. Damit, mit seiner Definition Gottes als eines "reinen Geistwesens" - wir verneigen uns mit Bewunderung - ist Anselm Grün .. eine denkerische Glanzleistung gelungen, indem er, wenn nicht expressis verbis und vermutlich ohne bewusste Absicht, so doch logisch zwingend den Schluss auf die reale Nicht-Existenz Gottes nahelegt .. Wenn Gott als reines, also körper- und hirnloses Geistwesen unmöglich ist, so kann er natürlich nicht faktisch .., sondern nur fiktional in den Köpfen der Menschen .. existieren .. Was aber Anselm Grün, den Meisterschüler Karl Rahners, betrifft, so schlage ich vor, ihm in Anerkennung seiner radikal revolutionären Dogmatik als einem Aufklärer des 21. Jahrhunderts die Ehrenmitgliedschaft im IBKA (Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten) anzutragen. - Sollte er bescheiden ablehnen .. so bedeute man ihm, dass das menschliche Denken mitunter auch ungewollt zu durchaus richtigen Ergebnissen gelangen kann .."
[Quelle des Zitates]
Ich war ehrlich erstaunt das zu lesen, Tagebuch. Ausserdem muss ich zugeben, dass mir der Herr Grün - wie ich jetzt durch intensive Nachforschung gelernt habe - ein durchaus bekannter Autor und Benediktinermönch, mit über 300 Buchveröffentlichungen, bis dato nicht bekannt war.
Gut, die Werke handeln meist von Engeln und Gebeten und christlicher Lebenshilfe, da weißt du, liebes Tagebuch, das ist nicht so mein Ding. Deswegen ist es wohl entschuldbar wenn ich als Atheist ihn nicht kenne.
Wenn Gott, von dem da die Rede ist, 'wesenlos' und nur als 'Geisteswesen' definiert wird ist wenigstens geklärt, warum bisher noch niemand sagen konnte wo "er" - oder "sie"? - sich eigentlich aufhält. Da siehst du mal liebes Tagebuch, vor welche schwerwiegende Frage die Leser hier gestellt sind - sie fragen sich bestimmt auch wo du eigentlich herkommst und hin verschwindest wenn wir hier mit dem Gespräch fertig sind.
Also dieser Gott existiert nicht, soviel steht fest. Und weil es ein Mönch gesagt hat wird es wohl stimmen. Weil Mönche von Berufs wegen nicht lügen dürfen, hmmm, prinzipiell, es sei denn es geht um den Missbrauch von Kindern, da machen sie das einfach und hoffen es merkt niemand 'was. Vom Lügen. Und vom Kinderschänden. Und wenn doch beten sie und büßen und beten wieder, diesmal zehn Rosenkränze und dann ist Alles wieder gut. Für sie. Nicht für die armen Kinder.
Jetzt aber schnell zurück zu dem wesenlosen Gott. Liebes Tagebuch: Hätte mir das jemand noch gestern gesagt 'Gott ist ein reines Geistwesen', dann hätte ich gefragt "Wer sagt sowas?" und wenn man mir dann gesagt hätte 'Ein Benediktinermönch', dann hätte ich es nicht geglaubt. Aber nun habe ich es gelesen, und das ist in der überwiegenden Zahl von Fällen richtig, ähem, es sei denn es steht bei *facebook*, da ist es meistens nur eine Meinung, kein Faktum.
"Gott ist ein reines Geistwesen" - pffft! das war eine Überraschung, wär' ich von selbst niiie drauf gekommen, liebes Tagebuch, jetzt muss ich mich erst mal davon erholen. Vielleicht ein Mittagsschläfchen .... tschüß, Tagebuch, bis demnächst.
[Verweis via hpd: "Kirchentage, Ketzertage, Humanistentage"]
bookmark_borderSchon immer gab es Vernunft
Die Werke von Aristophanes sind uns heute wieder zugänglich. Das war für viele Jahrhunderte wegen der aufwachsenden christlichen Religion nicht so, denn beispielsweise die Herrscher Theodosius I und II, zwischen 400 und 500 n.Chr. achteten sehr darauf jede Opposition zum Christentum mit dem Tode zu bestrafen. Derzeit kann die überwiegende Zahl von Menschen alte Werke in Griechich oder Lateinisch nicht mehr direkt lesen, ich selbst hatte zwar Latein , aber eben nur bis zum *Kleinen Latinum*. Wir brauchen sprachkundige Wissenschaftler, die uns diese Inhalte in unsere Sprache übersetzen. Viele von Aristophanes' Stücken findet man im Repertoire der Theater, sie sind von ihrer Aussage her zeitlos - wenn man sie verstehen will und kann.
Der berühmte Dramatiker legt skeptische Worte in den Mund seiner Charaktere. Auf diese Weise ist nicht er die Person die diese Aussage macht - es ist die Kunstfigur, der Schauspieler, der sich gegen Götter und Konvention, gegen Aussagen anderer Dichter wendet. Zwei Zitate aus dem Stück "Die Wolken":
Eine Person (Sokrates) spricht ¹:
„Es gibt kein solches Wesen wie Gott. Sag mir, wo hast du jemals Regen ohne Wolken gesehen? Wenn Gott Regen bringt, sollte er das tun, wenn der Himmel klar ist und keine Wolken zu sehen sind.“
Ein anderer Schauspieler (Strepsiades) trägt vor ²:
„Sie schwören auf den olympischen Zeus! Was für ein Schwachsinn! Zu denken, dass jemand in deinem Alter noch denkt, dass Zeus existiert!“
Es fehlte also nicht an beweglichem Geist, lange bevor der christliche Dumpfsinn die damals entwickelte Welt überzog und die Vernunft durch eine fiktive Geschichte ersetzte. Eineinhalbtausend Jahre Stillstand und Verfolgung von Andersdenkenden .... und heute wollen uns die Religiösen das Ende der 'dunklen Zeiten' als ihr Verdienst verkaufen.
Dreister gehts nicht.

¹ Auszug aus Aristophanes: Die Wolken - Kapitel 2
Strepsiades:
Wie, – Zeus, der olympische Zeus, der soll kein Gott sein? – nicht existieren?
Sokrates:
Nur nicht albern! Was faselst du da mir von Zeus? Es gibt keinen Zeus!
Strepsiades: Ei, was sagst du?
Und wer regnet denn dann? Das mußt du nun doch mir vor allen Dingen erklären!
Sokrates:
Wer? Diese, sonst niemand! Das will ich dir gleich mit gewichtigen Gründen beweisen!
Du, sag mir einmal, ob du jemals den Zeus hast regnen sehn ohne Wolken?
Bedenk doch: ein Regen aus blauer Luft, und die Wolken sind dann wohl auf Reisen?
Strepsiades:
Bei Apollon! Das sitzt ja wie angeschweißt: das hast du vortrefflich bewiesen!
Sonst freilich, da glaubt' ich: wenn Zeus durch ein Sieb sein Wasser abschlage, dann regn' es.
Jetzt sag mir: wer macht denn den Donner? Denn sieh: da fahr' ich halt immer zusammen.
Sokrates:
Sie donnern, wenn übereinandergerollt sie sich wälzen.
² Auszug aus Aristophanes; Die Wolken, aus: Die Lustspiele des Aristophanes, Deutsch von J. J. C. Donner, Band 1, Seite 1 – 126; Entstehungsdatum: 423 v. Chr.; Erscheinungsdatum: 1861; Verlag: C. F. Winter’sche Verlagshandlung; Erscheinungsort: Leipzig und Heidelberg; Übersetzer: Johann Jakob Christian Donner; Originaltitel: αἱ νεφέλαι
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Wohl bist du, bei’m olymp’schen Zeus, nicht recht gescheit.
Strepsiades.(lachend.)
Da seht mir, seht! Olympischer Zeus! O Geckerei!
Der glaubt, der alte große Mensch, noch an den Zeus!
Pheidippides.
Was lachst du denn darüber?
Strepsiades.
Weil ich denke, du Seist kindisch, daß du solch verlegne Mährchen glaubst.
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Passend zum Thema:
- Aufklärung obsiegt, trotz aller Widerstände
- Aus den Tiefen des Mittelalters in die Neuzeit ....
- Zu Zauberei, Tarot, Horoskopen, Übersinnlichem, Hexerei und Spuk (II)
- ♪ Ketzer sein bedarf ♫ es wenig ....
- **colossal fail** des "Ethik"Rates ....
- "Glauben" vs. "Wissen"
bookmark_borderIch seh' etwas was du nicht siehst!
Religion - Glaube; Definition, Unterschied, Kurzfassung
„Religion“¹ wird sowohl für die individuelle Religiosität als auch für die kollektive Religionstradition verwendet.
Der Begriff „Religiosität“ (in der Begriffserklärung oben) bezeichnet die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die allgemeine Empfindung einer nicht erklär- oder beweisbaren Wirklichkeit.
„Glaube“² bezeichnet das Überzeugtsein von der Lehre einer konkreten Religion.
„Glaube“ aber ist:
Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“
– Hebr 11,1

Kurzfassung der obigen Begriffsbestimmungen:
Religion .... der Weg der/des Menschen zu Gott
Glaube .... Überzeugt sein von einer Religion, von Dingen die man nicht sieht.
Wir ersetzen "Religion" im zweiten Satz durch die Definition aus dem ersten Satz und erhalten so eine noch kürzere Fassung:
Glaube .... Überzeugt sein von einem Weg der/des Menschen zu Gott, von Dingen die man nicht sieht.
____________________________________________________________
¹ Religion bezeichnet .. den Weg des Menschen zu Gott im Sinn einer natürlichen Anlage, seine Vereinnahmung für Normen und Gesetze, als ihr Schöpfer oder Vollender in Zukunft.
² Das Wort Glaube bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens, vor allem im Kontext religiöser Überzeugungen.
Anmerkung:
Verschiedene Definitionen wurden unter Verwendung von WIKIPEDIAᵃᵇ Einträgen verfasst
[ᵃ https://de.wikipedia.org/wiki/Religion; ᵇ https://de.wikipedia.org/wiki/Glaube]
bookmark_borderForderungen: Zum Zusammenspiel zwischen Staat und (organisierter) Religion
.... und den Folgen für das soziale Gefüge, in dem sich dadurch andere Interessengruppen ermutigt fühlen ähnliche Sonderleistungen für sich zu fordern.
Unser Staatswesen ist weit entfernt davon *Soziale Marktwirtschaft* oder gar *Sozialismus* zu sein. Es herrscht ein als *demokratisch* gelabelter Populismus vor, der - vordergründig nur 'vermeintlich', in Wahrheit 'total sicher' - die jahrzehntelange Politik so ausgestaltet hat:
Versteckt von vielen Armen nehmen und es den Reichen geben - und blumig das Gegenteil behaupten, in der Gewissheit, dass es nicht Viele gibt, die den Umverteilern auf die Schliche kommen.
Ist es gerechtfertigt, das so zu formulieren und wenn "Ja", ist es dann eine Verpflichtung dazu aufzurufen, etwas am politischen System, an der Ausgestaltung des Staatswesens, an der Art und Weise wie der Staat funktioniert zu ändern, um diesem Zustand zu beenden?
Wenn wir Gegenpositionen nennen - wozu rufen wir auf?
Die Macht der Gescholtenen zu brechen?
Die Macht der Gescholtenen zu übernehmen?
Die Macht Einiger über Andere endgültig auszuschalten?
Religion ist hier nur ein Beispiel für Forderungen und deren Erfüllung durch den Staat:
Wozu führt *persönlicher Glaube* für die Gläubigen?
Sie dürfen - neben den versprochenen Belohnungen wie 'ewiges Leben' und 'Paradies' - für ihren Glauben Sonderkonditionen erwarten, sie werden in vielen Bereichen auch heute noch bevorzugt, hofiert, herausgehoben. Das alles ohne jede persönliche LEISTUNG, lediglich auf Grund einer Gruppenzugehörigkeit.
Sie tragen die Sorge um Gebrechliche, Arme, Alte, ganz Junge als *Schild* gegen die Regeln vor sich her, die für die Allgemeinheit ganz selbstverständlich GÜLTIG sind.
Es freut mich wenn eine Überzeugung FÜR jemanden wirkt und er damit glücklich ist. Es freut mich nicht, wenn diese Person aus dieser Überzeugung besondere Rechte oder Privilegien herleitet.
Schon deswegen nicht, weil der Glaube an eine allmächtige Kraft, die über uns bestimmt und wacht, eine mir unverständliche Gutgläubigkeit, eine kindliche Naїvität und einen Beweis für mangelhafte naturwissenschaftliche Bildung darstellt.
Das insgesamt ist freilich für die jetzt Herrschenden eine gute Sache, denn wer nicht mit zwei Füßen auf der Erde steht und an höhere Wesen glaubt wird auch die "weltliche Obrigkeit" nicht in Frage stellen.
[Revidierte Fassung; Erstveröffentlichung 16.03.2019 um 12:00h]
bookmark_borderSammelsurium XXV
*update*
Biologen irren (auch mal)
[Deutschland]
MERKE: Nicht alles was biologisch klingt oder Biologen sagen ist Biologie. Oder automatisch wahr.

[hpd.de; Humanistischer Pressedienst]
Dieses Beispiel zeigt sehr eindeutig, wie einer, der von Biologie nichts versteht (unterer Kommentar), sich erklärt, dass der Biologe keine Antwort auf seinen Kommentar bekommt.
Richtig ist die Schlussfolgerung schon deswegen nicht, weil die Äußerungen des Biologen schlichtweg falsch, *unbiologisch* sind:
1. Die genetische Veränderung an allen Lebewesen ist rein zufällig - während die Veränderungen durch Zucht oder Genmanipulation gezielt mit einem Zweck verbunden sind.
2. Spontane Änderungen oder Zucht sind langsame Prozesse und da sie ohne menschliches Zutun ablaufen sterben ungünstige Kombinationen oder Eigenschaften aus - anders als bei der Gentechnik, wo sie erhalten werden wenn sie dem Manipulationszweck dienen.
3. Ein Beispiel - ein besonders positives Beispiel! - für die Gentechnik (hier die Herstellung von Lab für die Käseherstellung) bedeutet schon lange nicht, dass alle Manipulationen gleichermaßen sinnvoll und ungefährlich sind.
Vielleicht wäre es sogar besser auf diese künstliche Produktion von Lab zu verzichten wenn man unterstellt, dass Käse aus der Milch von Hochleistungskühen gemacht wird - und das verursacht Umweltschäden - da wäre es doch klüger weniger Lab zu haben, weniger Käse zu produzieren (nur aus tierischem Lab, wenigstens so lange Kälber noch geschlachtet werden) und so die Umwelt zu schonen.
Es ist zwar korrekt, dass bei der Manipulation gezielt vorgegangen wird, doch es ist dadurch nicht der Beweis erbracht, das sei 'ungefährlich'! Ganz im Gegenteil: Die Folgen von solchen Manipulationen - sollten diese Organismen irgendwie in die Umwelt 'entwischen' - sind völlig unklar. Sie können Alles sein: Von Frankensteins Monster bis rosarotem Einhorn, bildlich gesprochen. Niemand kann das voraussagen.
Ignoranz
[U.S.A.]
Die Verkörperung dieser Asimov'schen Aussage ist der derzeitige Präsident. Und viele der von ihm ausgewählten Amtsträger. Und bestimmt von fast allen seiner Wähler.

Übersetzung:
In den Vereinigten Staaten herrscht eine Kultur der Unwissenheit, und das war schon immer so. Die Belastung durch Antiintellektualismus schlängelt sich wie ein roter Faden durch unser politisches und kulturelles Leben, getragen von der falschen Vorstellung, dass Demokratie bedeutet, dass "meine Ignoranz ebenso gut ist wie dein Wissen".[Isaac Asimov]
Islam - Scharia
[Deutschland]
Wie passen die beiden Titel, d.h. die dahinter stehenden Artikel zusammen? Es wird hier deutlich, warum es so schwer ist sich dem Thema "ISLAM" zu nähern, denn egal aus welchem Blickwinkel man es betrachtet: Selbst wenn man weltanschaulich neutral herangeht stößt man auf die Unvereinbarkeit - religiöse Gesetze nicht mehrüber weltliche zu stellen ist ein wesentliches Merkmal der *Aufklärung* gewesen und unverzichtbar für unsere heutige Sicht der Welt.
Es sei denn, man gehört den 'religiösen Arbeitskreisen' der Parteien an .....

[hpd.de; Humanistischer Pressedienst]
Schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche
[U.S.A. / Deutschland]
Zuviel Hygiene ist manchmal schlimmer als zu wenig! Das ist wenigstens der Befund einer Studie, die in www.journalmed.de besprochen wurde und aus den USA stammt..


[EU-Studie: Schlechte Mundgesundheit und unregelmäßige Zahnarztbesuche steigern Krebsrisiko]
Seit Jahren behaupte ich, dass es nicht gut sein kann mit chemischen Keulen gegen die unseren Körper besiedelnden Keime (Bakterien, Viren, Pilze) vorzugehen. Das gilt für die Haut und Körperhöhlen (die biologisch betrachtet überwiegend, mit Ausnahme des Verdauungstraktes, Hauteinstülpungen sind).
Wie jetzt im Rahmen einer Studie zur den Risiken von Krebs der oberen Luft- und Speisewege herausgefunden wurde, fördern auch die antiseptischen Mundspülungen das Krebsrisko.
Die Studie stammt aus USA. Dort empfehlen die Hersteller dieser Mundspülungen die mehrmals tägliche Benutzung ihres Produktes (!), mindestens aber nach jeder Nahrungsaufnahme. Klar, Zähne putzen ist unbequemer und dauert etwas länger - aber offensichtlich ist es risikoloser als Mundspülungen. Bequemlichkeit hat also, wie stets, ihren Preis.
Siebenköpfige Hydra ...?
[Deutschland]
Für viele Jahre war die Frau budenzauberin stets an vorderster Front wenn es darum ging schwerste Strafen gegen alle möglichen Missetäter zu verhängen, beispielsweise die Todesstrafe für Kinderschänder.
Ich dachte schon sie bliebe nun weg und verschonte die Welt von ihren teils irren abwegigen Ideen und Sichtweisen - aber neiiiin! - sie ist wieder da. Mercy, bewahre, ....

[ⓒwvs]
Alle* außer der Frau budenzauberin sind dumm, doof oder unterbelichtet:
Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen, andere Mütter, Verkäuferinnen ... Männer sowieso, etc. - wann immer diese Frau irgendwie in 'ihren Kreisen' gestört wird ist das Anlass (verbal) zuzuschlagen, mit dem Ziel der völligen Unterwerfung und Zerstörung des Objektes ihres Hasses und Unmutes.
Da kennt sie nichts, die Frau budenzauberin!
* ihre Kumpelinnen und unterwürfige Männer ausgenommen.
* u p d a t e *
Arabische Ziffern
[U.S.A.]
Eine Umfrage die US-Amerikaner während einiger Tage beantworten konnten stelle ich hier noch als Bild vor - mit der Anmerkung, dass das Ergebnis bei uns möglicherweise nicht viel besser aussehen würde..

[ⓒhttp://www.dailycartoonist.com/; Cartoon Pressedienst für Cartoonisten]
Übersetzung des Bildtextes:
Sollten Schulen in Amerika Arabische Ziffern als Teil des Curriculums unterrichten?

bookmark_borderWas der Schwejk zu sagen gehabt hätte ....
Bei einem lange *stummen* Blogger las ich heute einen Beitrag mit den nachstehenden Titel - woraufhin mir ein paar Gedanken einfielen, die ich Ihnen hier wiedergeben möchte:
".. Jesus Christus war auch unschuldig…, sagte Schwejk, und sie ham ihn doch gekreuzigt.."
[Jaroslav Hašek: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk, Kapitel 4]
Wie durchaus treffend hat der Schwejk die Sachlage in knappe Worte gefasst - wobei er dieses Beispiel auch an einer anderen Person als Jesus hätte festmachen können .... nur wäre er dann wieder mit der (christlich-katholischen) Geistlichkeit aneinander geraten. Und gerade das wollte er doch - wo er Aufmerksamkeit nie gebrauchen konnte - durchaus vermeiden.
Er hätte ansonsten darauf hingewiesen, dass es sich bei der Bibelgeschichte von Jesus um eine schöne Fiktion handelt, deren Grundlage über viele Jahrhunderte zusammengetragene Fragmente sind und daher bestenfalls 'anekdotisch' genannt werden können und niemals eine ernst zu nehmende "Quelle" im historischen Sinne sind!
Weiterhin hätte er bestimmt den Zusammenhang zwischen dem Wohlleben der Geistlichkeit auf Kosten der Massen (= Gläubigen) aufgezeigt und angemerkt, sie ließen sich hofieren und alimentieren indem sie den Menschen (= Gläubigen) fromme Geschichten erzählten und ihnen bei Nichtachtung ewige Verdammnis und schmoren in der Hölle androhten.
Sicher wäre er auch auf den Aspekt der Kumpanei zwischen der weltlichen Obrigkeit und den geistlichen Würdenträgern zu deren beiderseitigem Nutzen eingegangen und hätte aufgezeigt wie sie Wasser predigten und Wein saufen würden solange sie sicher sein konnten man käme ihnen nicht auf die Schliche.
Obwohl er selbst dem anderen Geschlecht eher abhold war hätte er gleichwohl die Luderigkeit und Verdorbenheit der Pfaffen angeprangert, die sich an jedweder Person auf irgendeine sexuelle Art - in Beichtstühlen, in Sakristeien, ja sogar auf dem Altar zu vergnügen suchten - mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen und dass sie unbeschadet dieser verachtungswürdigen Ausnutzung ihrer herausgehobenen Stellung als *Seelsorger* dann in den Messen ihren Schäfchen aufgegeben hätten sich sexuell enthaltsam zu zeigen, weil das allein Gott wohlgefällig sei ....
Das alles hätte der Schwejk sicher gesagt, wenn er nicht, wie oben schon erwähnt, lieber Dinge für sich behalten hätte, die ihm Ärger mit Autoritäten einbringen würden.
Ein Glück, dass wir heute sagen dürfen, dass das Geschäftsmodell "GLAUBE" ein auslaufendes Modell ist, da es auf reiner Fiktion beruht und noch niemand, der die Existenz eines Gottes behauptet hat, einen Beweis dafür erbringen konnte. Wir dürfen auch sagen, dass nicht nur die katholische Kirche innerlich verrottet ist, sondern ebenso alle anderen *Glaubensgemeinschaften*, da sie auf dem gleichen Geschäftsmodell beruhen, nämlich der Leichtgläubigkeit von Menschen die nicht gelernt haben Richtig und Falsch bzw. Wahrheit und Lüge zu unterscheiden ...die also Entscheidungen 'aus dem Bauch heraus' treffen.
Der Schwejk war ein schlaues Kerlchen. Er hatte schon erkannt was immer mehr Menschen jetzt so allmählich lernen, da ihnen endlose Information per Internet zur Verfügung steht:
Die Welt beschreibt man am besten mit einer logischen Folge von Fakten, solchen Fakten, deren Beweis man antreten kann. Was nicht bewiesen werden kann ist nicht existent .... aber ich will 'mal nicht so streng sein, manches mag nur bisher noch nicht beweisbar sein und ist dennoch schlüssig, passend wie Schloss und Schlüssel, und deswegen lassen wir es einstweilen gelten und hoffen später den Beweis antreten zu können.
Sicher ist nur, dass jedwede Religion den Menschen eher schadet als nützt. Das gilt seit Anbeginn der Aufzeichnungen:
Religion verbindet nicht, wie behauptet wird, sondern entzweit!
bookmark_borderVon "Definitionen" ....
".. Deshalb ist Naturwissenschaft immer nur der aktuelle Stand des Irrtums, Philosophie eine evidenzfreie Meinungsäußerung und Religion der festbetonierte Stand des Irrtums .."
[Quelle]
In endlosen Diskussionen um die Relevanz von Definitionen fallen mir immer zwei Extreme auf:
Die ganz verzagte Einstellung es gäbe keine allgemein gültige Definition, alles sei schließlich individuell, so wie der Mensch, der sie aufstellt - und die unverrückbare Überzeugung es stehe doch für viele Bereiche des Lebens schon eine klare Beschreibung mit endgültig definierten Begriffen fest. Was sonst noch vorkommt fällt zwischen diese Extreme.
Damit könnte man es gut sein lassen und sich nicht weiter darüber Gedanken machen. Schließlich gibt es Wichtigeres! Ja? Gibt es das? Sind nicht Definitionen das Gerüst, an dem wir uns, andere, das Leben, die Welt und das Universum messen um zu verstehen? Das kann doch nicht unwichtig sein.
Ist es bestimmt auch nicht - nur müssen Voraussetzungen eingehalten werden, damit Definitionen einen Sinn haben. Es nützt doch niemandem etwas, wenn man zwar den gleichen Begriff ausspricht, darunter aber etwas grundsätzlich Verschiedenes versteht. So ist es denn eine gute Grundlage für Diskussionen sich über die Begriffe (und deren Definition) ein Bild zu machen, einen Konsens herzustellen.
Von da an wird es schwierig.
Die Christlichen - auf deren festbetonierte Definition der Welt ich hier in diesem Zusammenhang nicht weiter eingehen will - behaupten beispielsweise die Evolution sei als "Theorie" gekennzeichnet. Daher sei ihr Wahrheitsanspruch von vornherein abzulehnen. Da besteht ein grundsätzlicher Gedankenfehler, denn "Theorie" bedeutet naturwissenschaftlich etwas anderes als in geisteswissenschaftlicher Deutung.
Naturwissenschaftlich ist es eine offene Aussage, da sich durch experimentelle Forschung, Beobachtung und daraus herzuleitende Erkenntnis die Sicht auf einen Zustand, eine frühere Beweisführung und deren Ergebnis durchaus ändern können, ohne dass dabei das gesamte Gedankengebäude zusammenbräche. Nehmen wir als Beispiel ein Haus, an dem eine Tür verbreitert wird - dadurch ändert sich nichts Wesentliches am Zweck aber bei der Nutzbarkeit, denn nun passen größere Gegenstände hindurch.
Geisteswissenschaftlich betrachtet ist eine "Theorie" so relevant wie die andere, es gibt keine Möglichkeit die Richtigkeit der einen oder die Irrigkeit der anderen zu beweisen. Um ganz deutlich zu werden: Dafür fällt mir kein passendes Beispiel ein. Möglicherweise liegt das daran, dass ich Natur- und kein Geisteswissenschaftler bin.
Können Sie, liebe Lesende, da helfen?
bookmark_border** Hoch sensibel **
Dieser Artikel bezieht sich auf diesen Text bei Frau zuckerwattewolkenmond, kurz "zucker".
Hochsensibilität (Kurzform: HSP) ist ein wissenschaftlich nicht genau definiertes angebliches Syndrom.
Die Psychologie meint dafür Kennzeichen gefunden zu haben, sagt allerdings gleichzeitig, man könne keine exakte Eingrenzung vornehmen, weil die Datenlage noch zu begrenzt sei.
Es ist immer verdächtig, wenn ein einzelner Lehrstuhl bzw. ein einzelner Wissenschaftler sein Augenmerk auf eine vergleichsweise vage beschriebene Krankheit richtet - während die Fachkollegen darum einen Bogen machen oder es als Nebensächlichkeit, gar als irrelevant abtun.
Dazu sagt WIKIPEDIA:
".. Elaine Aron① nennt als Beleg die Zwillingsforschung, welche unter anderem eine signifikante familiäre Häufung der Hochsensibilität erkennen lasse. .."
Ich lese das so:
Die Frau Aron hat seit Beginn ihrer *Forschung* in den neunziger Jahren keine handfesten Beweise und ist mit ihrer Deutung der (angeblichen) Ergebnisse allein auf weiter Flur ....
Und wissen Sie warum?
Weil die Frau Aron postuliert:
".. Einem Erklärungsansatz zufolge stufe der Thalamus bei hochsensiblen Personen (HSP) mehr Reize als „wichtig“ ein, die dann das Bewusstsein erreichten .."
Wer sich mit der Neurophysiologie auskennt weiß etwas, was der Frau Aron bisher offensichtlich noch niemand erklärt hat:
Die Einschätzung der Bedeutung von eingehenden Informationen werden beim Menschen nicht vom Thalamus, sondern von der Formatio reticularis gesteuert. Sie ist wie ein Filter mit Öffnungen versehen, die mehr oder weniger geöffnet sind und so mehr oder weniger Informationen ins Bewußtsein vordringen lassen. Es ist ein sehr alter Teil des Gehirns, der uns Menschen davor schützen soll zwischen einem Überangebot von Informationen Wichtiges nicht rechtzeitig zu erkennen.
Wer sich in diesem Feld der (Neuro-) Wissenschaft bewegt und das nicht weiß ist nach meiner Auffassung nicht genug qualifiziert ein solches Syndrom zu beschreiben und muß daher zu vagen Beschreibungen Zuflucht nehmen, die völlig unzureichend und daher wertlos sind.
Wissen Sie was?
Ich halte das für eine von diesen Modeerscheinungen. Wie man Kaffee von Starbucks trinken muß um "in" zu sein, muß "man(n oder Frau)" HSP haben oder mindestens gehabt haben um zu den außergewöhnlichen Menschen zu gehören. Manche Menschen sind es wegen ihrer intellektuellen Leistung. Andere wegen ihrer handwerklichen Fertigkeiten .... Wer nichts außergewöhnlich gut kann nennt sich eben "außergewöhnlich sensibel", so, als ob das eine besondere Leistung sei.
Was sagen andere Fachwissenschaftler zu Frau Arons steilen Thesen?
".. Ihre (Arons) These, dass über 20 Prozent der Menschen hochsensibel seien, ist auch heute noch umstritten – sowohl auf wissenschaftlichem als auch auf therapeutischem Gebiet .." [Quelle]
Weiterhin spricht gegen die mitgeteilten Symptome②, dass sie so gut wie bei jedem Menschen vorkommen, lediglich in Ausprägung und Dauer verschieden. Wer also nach einer Krankheit sucht die nicht klar abgegrenzt und klinisch erfaßbar ist, kann mit der "Hochsensibilität" gut zurecht kommen. Natürlich braucht man dann vertiefte Kenntnisse welche Symptome typisch sind, aber dafür gibt es ja mittlerweile Ratgeberseiten im Netz.
Wenn ihnen, liebe Lesende, das alles noch nicht genügt, dann will ich noch anfügen:
Die meisten "Therapeuten" für HSP sind .... Heilpraktiker③.
Von denen weiß man ja, dass sie Beweise weder für das Vorhandensein einer bestimmten Krankheit noch für die Wirksamkeit der *Therapie* brauchen.
Es reicht, wenn der Patient daran glaubt.
Und zahlt.

①
https://de.wikipedia.org/wiki/Elaine_Aron

②
Test zur Hochsensitivität nach Aron
- 01. Die Stimmungen und Gefühle anderer Menschen beeinflussen mich.
- 02. Koffein wirkt sich besonders stark auf mich aus.
- 03. Ich neige zu Schmerzempfindlichkeit.
- 04. Ich habe ein reiches, komplexes Innenleben
- 05. Laute Geräusche rufen ein Gefühl des Unwohlseins in mir hervor.
- 06. Kunst und Musik können mich tief bewegen.
- 07. Ich bin gewissenhaft.
- 08. Ich erschrecke leicht.
- 09. Veränderungen in meinem Leben lassen mich aufschrecken und beunruhigen mich.
- 10. Wenn viel um mich herum los ist, reagiere ich schnell gereizt oder fühle mich unwohl
- 11. Ich bin sehr darum bemüht, Fehler zu vermeiden beziehungsweise nichts zu vergessen
- 12. Es nervt mich sehr, wenn man von mir verlangt mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.
- 13. Ich werde fahrig, wenn ich in kurzer Zeit viel zu erledigen habe.
- 14. Ich achte darauf, mir keine Filme und TV-Serien mit Gewaltszenen anzuschauen.
- 15. An stressigen Tagen muss ich mich zurückziehen können- ins Bett oder in einen abgedunkelten Raum beziehungsweise an irgendeinen Ort, an dem ich meine Ruhe habe und keinen Reizen ausgesetzt bin.
- 16. Helles Licht, unangenehme Gerüche, laute Geräusche oder kratzige Stoffe beeinträchtigen mein Wohlbefinden.
- 17. Wenn Menschen sich in ihrer Umgebung unwohl fühlen, meine ich zu wissen, was getan werden müsste, damit sie sich wohl fühlen.
- 18. Ein starkes Hungergefühl verursacht heftige Reaktionen, es beeinträchtigt meine Laune und meine Konzentration.
- 19. Ich bemerke und genieße feine und angenehme Gerüche, Geschmacksrichtungen, Musik und Kunstgegenstände.
- 20. Als ich ein Kind war, schienen meine Eltern und Lehrer mich für sensibel und schüchtern zu halten.
- 21. Es zählt zu meinen absoluten Prioritäten, mein tägliches Leben so einzurichten, dass ich aufregende Situationen oder solchen, die mich überfordern, aus dem Weg gehe.
- 22. Wenn ich mich mit jemandem messen muss oder man mich bei der Ausübung einer Arbeit beobachtet, werde ich so nervös und fahrig, dass ich viel schlechter abschneide als unter normalen Bedingungen.
Wenn Sie zwölf oder mehr Aussagen mit Ja beantwortet haben, sind Sie wahrscheinlich ein hochsensitiver Mensch. Kein psychologischer Test ist jedoch so genau, dass Sie ihr Leben danach ausrichten sollten. Es könnte beispielsweise auch sein, dass nur wenigen Aussagen auf Sie zutreffen, diese jedoch umso stärker ausgeprägt sind und dann wäre es ebenfalls gerechtfertigt, dass Sie zu den Hochsensiblen (-sensitiven) zu zählen.

③
Ein paar Beispiele für Werdegänge als *Therapeut/-in für HSP*
Fortbildung im "christlichen Handauflegen"
Fortbildung zur zertifizierten Godly-Play-Erzählerin (Godly Play / Gott im Spiel; Verein Godly Play Deutschland)
Reiki Meistergrad nach Usui
Focusing, Klientenzentrierte Gesprächstherapie
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Psychoanalytische Kunsttherapie
Dipl. Pädagogik, parallel dazu in Psychologie, Körper-, Gespräch- und Gestalttherapie), Kommunikation und Bewusstseinserweiterung fortgebildet.
intensive Selbsterforschung, Bewusstseinerweiterung und Spiritualität im Alltag
Lehramtsstudium, sprachwissenschaftliches Magisterstudium
bookmark_borderAufforderung zur Blasphemie [2018]
Übersetzung
» Persönlich halte ich Blasphemie für ehrenhaft und ehrlich. Es ist eine Pflicht denkender Menschen, Skepsis gegenüber übernatürlichem Hokuspokus auszudrücken.
Aber Zweifel an Göttern haben seit Jahrtausenden Hinrichtungen, Morde, Steinigungen, Verbrennungen und andere Strafen verursacht. Gläubige sind so empfindlich hinsichtlich ihrer Dogmen, dass sie manchmal die töten, die sie in Frage stellen.
Noch vor zwei Jahrhunderten herrschte - meine Güte! - in Europa solcher Wahnsinn. Und derselbe Wahnsinn hindert noch heute die muslimische Welt am Gedeihen.
Gegenwärtig schreiben 13 islamische Nationen den Tod für Atheismus vor, und die Anklage wegen Blasphemie löst Gräuel aus. «

Es kann nicht oft genug erwähnt werden:
Nicht die 'reine Lehre' der verschiedenen Religionen tötet, sondern Jene, die deren Auslegung unverändert in die Moderne übernommen haben und sie heute noch, nach mehr als 2000 Jahren, zwingend zur Lebensgrundlage machen.
Ächtung oder Boykott solcher Umstände wären bestimmt angebracht.
Doch unsere Politiker wollen uns weismachen, dass "Wandel durch Handel" Erfolg bringt. Das bringt lediglich einigen Unternehmen Profite und den Parteien Spenden - geändert hat sich in den gut 50 Jahren die ich das bewußt überblicke •••• nichts!
Wer Englisch lesen kann, dem sei der komplette (verlinkte) Text empfohlen.
Weitere Quellen zum Thema
→ https://www.deutschlandfunk.de/atheismus-die-aechtung-der-unglaeubigen.1148.de.html?dram:article_id=376766
→ https://www.mena-watch.com/warum-atheismus-im-arabischen-raum-als-groesste-gefahr-gilt/
→ https://www.igfm.de/abfall-vom-islam/
bookmark_borderRaus aus der Ecke ...!
Es gab eine Zeit, in der war es nicht besonders klug sich gegen den Strom zu bewegen. Es sei denn man war bereit sein Leben zu riskieren. Das war die Zeit die nur noch wenige heute Lebende - und wenn, dann als Kinder - mitgemacht haben:
Die Zeit des sogenannten "Dritten Reichs".
Im Osten der jetzigen Republik gab es nach '49 die DDR, in deren Grenzen es auch nicht gut oder klug war sich gegen den Strom, sprich: "Deutschen Sozialismus", mit einem stark bieder-bürgerlichen Einschlag, auszusprechen. Man 'arrangierte' sich, machte Tauschgeschäfte um die mangelhafte Zuteilung und Planwirtschaft abzumildern .... und lebte ansonsten ohne viele Illusionen in den durch das System, das Régime gesetzten Grenzen.
Ähnlich war es - allerdings bestimmt nicht lebensgefährlich - in den Anfangsjahren der Bundesrepublik sich als "links" und/oder "ungläubig" zu 'outen'. Das waren die Zeiten, in denen die Kirchenzugehörigkeit über 90% betrug. Die Kollaboration der großen Kirchen mit dem Hitlerreich wurde nach und nach offenbar und führte zu einem ersten Schub an Austritten, der sich in den späten Sechzigern steigerte und bis heute dazu geführt hat, dass es (jeweils) weniger evangelische und katholische Kirchenmitglieder gibt als Menschen, die sich als "Atheisten", "Humanisten" oder "Agnostiker" bezeichnen.
Wissen hat den Glauben ersetzt, und das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung. Vor allem deswegen, weil damit ein Plus an persönlicher Freiheit einher geht. Freilich, weil dazu gehörig, auch mit größerer persönlicher Verantwortung.
Stellen Sie sich selbst die Frage:
Wann war ich zuletzt in einer Kirche?
Wenn das höchstens einmal im Jahr zu Weihnachten war sind Sie schon derart "kirchenfern", dass der Vollzug des Austrittes längst überfällig war ....

Mein Appell an alle noch zögerlichen, aber 'ausstiegswilligen' oder 'ausstiegsreifen' Menschen ist daher:
Treten Sie jetzt aus, es wird ihnen weder persönlich noch gesellschaftlich schaden - Sie dürfen allerdings sicher sein, dass Sie nicht mehr Teil eines zerfallenden, verrotteten und grundsätzlich sich selbst am meisten dienenden Geldschöpfungssystem sind.
Es ist an der Zeit, dass die Einflußnahme der auf weniger als die Hälfte der Bevölkerung geschrumpften "christlichen" Religionen endlich beendet wird. Die Mitgliedszahlen bilden - dargestellt in mehreren Untersuchungen - nicht mehr die tatsächlichen "Gläubigen" ab, da Viele nur noch auf dem Papier einer Glaubensgemeinschaft angehören.
