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bookmark_borderDer Verfall ....

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.... der 'guten Sit­ten' schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an. In vie­len Berei­chen des täg­li­chen Lebens. Das steht nicht unter der Über­schrift "Frü­her war Alles bes­ser". Ver­än­de­run­gen sind gut und rich­tig, weil die all­ge­mei­nen Lebens­um­stän­de es ver­lan­gen. Den­noch dür­fen bestimm­te Grund­la­gen des Ver­hal­tens wie Kal­ku­lier­bar­keit, Offen­heit, Höf­lich­keit, Pünkt­lich­keit, Acht­sam­keit und Rück­sicht nicht zur Dis­po­si­ti­on stehen. 

Grund­be­din­gun­gen sind unver­äu­ßer­bar, völ­lig unab­hän­gig vom soge­nann­ten Zeitgeist:
Die Miß­ach­tung ande­rer Men­schen und ihrer Rech­te und Bedürf­nis­se kön­nen nicht ent­schul­digt wer­den, soll­ten nicht ent­schul­digt wer­den - soviel Zeit und Auf­wand müs­sen selbst in hek­ti­schen, betrieb­sa­men Tagen zur Ver­fü­gung sein.

Ach­ten Sie mal dar­auf in die­sen geschäf­ti­gen Tagen der Vor­weih­nachts­zeit - wie sehr unter­schei­den sich die Lip­pen­be­kennt­nis­se der Men­schen in Fest­tags­stim­mung zu die­sem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mit­men­schen tat­säch­lich umgehen ....

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bookmark_borderWer profitiert vom "sponsoring"?
*reloaded*

... unter die­ser Über­schrift habe ich kürz­lich* eine Umfra­ge bei "two­day" gemacht
- die Reso­nanz war 'mau'.
Das The­ma scheint gäh­nend langweilig ....

Das "scheint" steht da zu Recht, denn wenn man sich ansieht wel­che Sum­men so über den Tisch gehen wird klar:

  1. Das ist eine Form von Abschrei­bungs­be­trug auf Kosten der Allgemeinheit,
  2. Das ist eine Spiel­art von Kor­rup­ti­on und Vet­tern­wirt­schaft - nur der Name klingt besser,
  3. Das ist eine 'ver­deck­te Zuwen­dung' an Drit­te;
    (denen gegen­über man anson­sten kei­ne hin­läng­li­che Zah­lungs­ver­pflich­tung hat, die man aber den­noch 'beden­ken' will)

1.
 

 
Ein 'Cate­rer' müß­te einem Ver­ein für ein Buf­fet pro Kopf einen Betrag "X" berech­nen, den er dann als Ein­nah­me zu ver­steu­ern hät­te - er macht aus einem Teil der Lie­fe­rung ein 'spon­so­ring' (in Natu­ra­li­en) an den Ver­ein und bekommt eine Spen­den­quit­tung, die er steu­er­min­dernd gel­tend machen kann: Der Ver­ein hat was zu bei­ßen - der Lie­fe­rant berech­net das Gelie­fer­te so: Der 'berech­ne­te" Teil macht 75% der Kosten aus, für den gespen­de­ten Teil von 25% bekommt er eine Spen­den­quit­tung über 50% des Gesamt­wer­tes. Zusätz­lich wirbt er noch - mit Geneh­mi­gung des Ver­eins - als "Allein-Lie­fe­rant" von "gut­fuß 78" ....

Na, wenn das kei­ne 'win-win'-Situation ist!
In Wirk­lich­keit ist es Betrug & Steuerhinterziehung
- aller­dings gut versteckt ....

2.
 

 
 
 
Der Bau­un­ter­neh­mer Z för­dert den Ver­ein "Frem­der Wind", der Schü­ler ins Aus­land schickt - es ist natür­lich rei­ner Zufall, daß aus­ge­rech­net Kin­der aus sol­chen Fami­li­en 'aus­ge­wählt' wer­den, deren Eltern ihre Häu­ser von Z bau­en lie­ßen - wie­der eine der moder­nen "win-win"-Geschichten, alles legal, Z schreibt Kosten ab und die Bau-Eltern bekom­men einen 'ver­steck­ten Rabatt', sie spa­ren ja die Kosten für den Aus­land­auf­ent­halt ihrer Sprößlinge ....

2b.
 

 
 
 
Eine Vari­an­te davon ist:
Der A stellt den Sohn von B als Prak­ti­kan­ten ein und 'gewährt' ihm ein Aus­lands­jahr, des­sen Kosten er über­nimmt und steu­er­lich abschreibt - der B wie­der­um stellt die Toch­ter von A ein und die­se geht zu glei­chen Bedin­gun­gen wie der Sohn von A eben­so ein Jahr ins Ausland:

'win-win'
- bei­de spa­ren auf Kosten der Allgemeinheit ....

3.
 
1
 
 
 
Da wäre dann noch das Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men "P" - das ver­an­stal­tet Wett­be­wer­be für Kun­den. Wer gewinnt darf zum End­spiel einer loka­len Mann­schaft (Fuß­ball, Hand­ball, Vol­ley­ball, etc.) rei­sen - vol­le Kosten­über­nah­me durch das Unter­neh­men, 'top'-Hotel, alle Neben­ko­sten wer­den über­nom­men und ein Taschen­geld gibt's noch obendrauf .... 

Ein Schelm wer Böses denkt wenn:

  • erstens
    her­aus­kommt, daß eini­ge der lei­ten­den Her­ren beim Ener­gie­ver­sor­ger auch/gleichzeitig im Vor­stand der ent­spre­chen­den Ver­ei­ne sind,
  • zwei­tens
    Gewin­ner des Wett­be­werbs offen­bar mit Mehr­heit Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens "P" sind und
  • drit­tens
    sowohl bei den Char­ter­bus­sen, beim Cate­ring, als auch bei den Hotels "Rück­ver­gü­tun­gen" an die Ver­eins­kas­se geflos­sen sind - aus der z.B. die 'ehren­amt­li­chen' Vor­stän­de für ihren 'Auf­wand' ent­schä­digt werden ....

Wer hat's erfunden?
Nein, nicht die Schweizer.
Die ver­wal­ten nur das Schwarzgeld.

Aber wer muß es bezahlen?
Die Kun­den des Ener­gie­ver­sor­gers "P".
Begrün­det wird das aller­dings mit
".. gestie­ge­nen Markt­prei­sen für Öl und Gas .."

Bana­nen­re­pu­blik BRD.
Pfui!

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1 [Bild­quel­le]

* Der Arti­kel zur Umfra­ge wur­de zuerst am 18. Febru­ar 2009 ver­öf­fent­licht - auf­grund aktu­el­ler Dis­kus­si­on (u.a. Win­ter­spie­le in Ruß­land; FC Bay­ern; BVB etc,) woll­te ich noch­mal an die Varia­tio­nen des "spon­so­ring" erinnern.
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Bei dem Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men han­delt es sich übri­gens um die Stadt­wer­ke Mün­ster. Da ich nun dort kein Kun­de mehr bin - und des­we­gen kei­ne Repres­sa­li­en mehr befürch­ten muß - scheint es ange­bracht hier deut­lich zu sagen um wen es geht.

bookmark_borderAuf Krawall gebürstet ....

Der net­te Herr Gabri­el von der SPD.

Nach dem Par­tei­tag in Hes­sen ein wenig 'dünn­häu­tig', der Herr. Es lief wohl - ent­ge­gen sei­ner Aus­sa­ge - nicht alles rund bei der Ver­an­stal­tung. Nicht nur die Mit­glie­der­be­fra­gung, son­dern auch ande­re Vor­ge­hens­wei­sen der Bald-Koali­tio­nä­re (?) sind äußerst zwei­fel­haf­ter Natur.

Das Par­tei­tref­fen in Hes­sen soll­te die Genos­sen auf ein "JA" zum Koali­ti­ons­ver­trag einstimmen:
Der listen­rei­che Herr Gabri­el hat­te sich das so aus­ge­dacht um bei den Ver­hand­lun­gen immer mal wie­der Druck machen zu kön­nen - und die CDU/CSU hat wohl des­we­gen tat­säch­lich man­che Krö­te mehr geschluckt als ohne die­sen Schach­zug 'zu holen' gewe­sen wäre.

Spit­ze und sehr mutig war Frau Slomka. 

Von der ich nach die­sem Inter­view glau­be, daß sie den Herrn Gabri­el nicht so beson­ders gut lei­den kann, obwohl sie stand­haft das Gegen­teil beteuerte.
Mutig schon des­we­gen, weil sie nicht ein­knick­te, son­dern mun­ter wei­ter Salz in die Wun­de rieb ....

Jetzt bin ich mal gespannt wie es wei­ter­geht. Gera­de der Herr Gabri­el hat sich dafür stark gemacht die Macht der Poli­tik in den Auf­sichts­rä­ten der öffent­lich-recht­li­chen Anstal­ten zu verringern. 

Nun gibt es mit die­sem Inter­view ein Exem­pel an dem die Ernst­haf­tig­keit sei­nes Wol­lens geprüft wer­den kann.

bookmark_borderair fresheners

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Kürz­lich sah ich eine Wer­bung für "Raum­par­füm"
HOME SIGNATURE
von AIR WICK.

Da ich prin­zi­pi­ell der Auf­fas­sung bin sol­che zusätz­li­chen che­mi­schen Stof­fe müs­sen nicht sein wenn es nor­ma­les 'Lüf­ten' auch tut, habe ich mal nach­ge­se­hen was es im Inter­net dazu zu lesen gibt. Nicht viel, wie sich herausstellte.

Im eng­li­schen Sprach­raum gab es den fol­gen­den Text:

..Air Fres­he­ners are a com­mon com­mer­cial pro­duct used to crea­te a plea­sant smel­ling and clean indoor atmo­sphe­re in homes and busi­nesses. They are known to con­tain a num­ber of dif­fe­rent che­mical agents in order to neu­tra­li­ze offen­si­ve odors and crea­te a more plea­sant scent. The basic ingre­di­ents in air fres­he­ners are form­alde­hyde, petro­le­um distil­la­tes, 1,4 dichlo­r­oben­zene and aero­sol pro­pel­lants. Recent­ly many of the­se che­micals have been inve­sti­ga­ted for their safe­ty. Some com­mon che­micals found in air fres­he­ners have been found to be toxic to humans and may increa­se the inci­dence of many dif­fe­rent health pro­blems. Natu­ral and healt­hy air fres­he­ners are now being used as alter­na­ti­ves to con­ven­tio­nal air fres­he­ners in order to mini­mi­ze health hazards and envi­ron­men­tal pollution.

Envi­ron­men­tal Impact
The fra­grance indu­stry is esti­ma­ted to reach $6 bil­li­on in the U.S. by 2012. About $1.7 bil­li­on of this mar­ket is direct­ly rela­ted to air fres­he­ner sales, up $600 mil­li­on sin­ce 2003. The recent increa­se in the use of the­se pro­ducts sti­mu­la­ted a more com­pre­hen­si­ve inve­sti­ga­ti­on into their safe­ty. The­re are many con­cerns with using com­mon com­mer­cial air fres­he­ners but the main pro­blem lies in the types of che­micals pre­sent insi­de them. The most dan­ge­rous of the­se che­micals are phtha­la­tes (pro­no­un­ced ''thal-ates''). Phtha­la­tes are hazar­dous che­micals known to cau­se can­cer, hor­mo­n­al abnor­ma­li­ties, birth defects, and repro­duc­ti­ve problems.. 

[Quel­le]


Über­set­zung:
Luft­fri­scher sind ein geläu­fi­ges kom­mer­zi­el­les Pro­dukt, das eine ange­neh­me rie­chen­de und sau­be­re Innen­at­mo­sphä­re in Häu­sern und Unter­neh­men her­stel­len soll. Es ist bekannt, dass sie eine Rei­he ver­schie­de­ner che­mi­scher Mit­tel ent­hal­ten, um offen­si­ve Gerü­che zu neu­tra­li­sie­ren und einen ange­neh­me­ren Duft zu erzeu­gen. Die grund­le­gen­den Zuta­ten in Luft­fri­schern sind Form­alde­hyd, Erd­öl­de­stil­la­te, 1,4-Dichlorbenzol und Aero­sol-Treib­mit­tel. In jüng­ster Zeit wur­den vie­le die­ser Che­mi­ka­li­en auf ihre Sicher­heit unter­sucht. Eini­ge häu­fi­ge Che­mi­ka­li­en, die in Luft­fri­schern gefun­den wur­den, sind als für den Men­schen gif­tig gekenn­zeich­net und kön­nen die Inzi­denz vie­ler ver­schie­de­ner Gesund­heits­pro­ble­me erhö­hen. Natür­li­che und gesun­de Luft­er­fri­scher wer­den jetzt als Alter­na­ti­ven zu her­kömm­li­chen Luft­er­fri­scher ver­wen­det, um Gesund­heits­ri­si­ken und Umwelt­ver­schmut­zung zu minimieren.
Umwelt­be­la­stung
Die Duft­bran­che wird bis Ende 2012 schät­zungs­wei­se 6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in den USA ein­brin­gen. Etwa 1,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar die­ses Mark­tes ste­hen in direk­tem Zusam­men­hang mit dem Umsatz von Luft­er­fri­schern, der seit 2003 um 600 Mil­lio­nen US-Dol­lar gestie­gen ist. Die jüng­ste Zunah­me der Ver­wen­dung die­ser Pro­duk­te hat eine umfas­sen­de­re Unter­su­chung ihrer Sicher­heit ange­regt. Es gibt vie­le Beden­ken bei der Ver­wen­dung gän­gi­ger kom­mer­zi­el­ler Luft­er­fri­scher, aber das Haupt­pro­blem liegt in den Che­mi­ka­li­en, die in ihnen vor­han­den sind. Die gefähr­lich­sten die­ser Che­mi­ka­li­en sind Phtha­la­te (aus­ge­spro­chen ''Tha­la­te''). Phtha­la­te sind gefähr­li­che Che­mi­ka­li­en, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, hor­mo­nel­le Anoma­lien, Geburts­de­fek­te und repro­duk­ti­ve Pro­ble­me ver­ur­sa­chen.
 

 
Nun, das war zwar schon recht auf­schluß­reich, aber ich dach­te mir das Bun­des­um­welt­mi­ni­ste­ri­um könn­te mehr Infor­ma­ti­on haben. Ich schick­te also ein E-Mail mit fol­gen­den Fragen:

  • - Wel­che Erkennt­nis­se lie­gen in ihren Hau­se zu die­ser Pro­dukt­grup­pe vor?
  • - Gibt es Unter­su­chun­gen zu den meist gebräuch­li­chen Inhalts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Wel­che Wir­kun­gen haben die­se Pro­duk­te auf Ver­brau­cher und Umwelt?
  • - Gilt das ebe­so für län­ger­fri­sti­ge Anwen­dung und/oder ggf. Miß­ve­hält­nis zwi­schen Raum­grö­ße und ver­dun­sten­der Men­ge anIn­halts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Lie­gen ihnen Infor­ma­tio­nen zur Lang­zeit­stu­di­en bei Nut­zung die­ser Pro­duk­te vor? Wenn "Ja", mit wel­chen Ergebnissen?

Die erste Ant­wort war nicht sehr infor­ma­tiv, genau­ge­nom­men eine übli­che Abwim­me­lung mit All­ge­mein­plät­zen und der Hin­weis auf eine Bro­schü­re die dem­nächst erschei­nen wird.

Also setz­te ich noch­mal nach:
Mög­li­cher­wei­se waren aber mei­ne Fra­gen nicht prä­zi­se genug gestellt, wes­we­gen ich sie hier noch­mal einenge:

  • Müs­sen die Her­stel­ler von Luft­fri­schern für deren in-Ver­kehr-brin­gen die Ein­zel­sub­stan­zen benen­nen die in ihren Pro­duk­ten ver­wen­det werden?
  • Für wel­che Han­dels­pro­duk­te lie­gen Zulas­sun­gen vor und wel­che Inhalt­stof­fe sind dar­in jeweils vorhanden?
  • Sofern sich die Her­stel­ler auf Zulas­sung in ande­ren EU-Län­dern bezie­hen kön­nen, auf wel­che Grund­la­gen stüt­zen sie sich dann?
  • Lie­gen bei Ihnen Erkennt­nis­se und/oder Infor­ma­tio­nen zu
    Ver­brau­cher­sei­ten ähn­lich denen unter [=>
    http://www.toxipedia.org/display/toxipedia/Air+Fresheners] vor? Wenn "Ja" wie ist deren Webadresse? 

Als Ant­wort bekam ich ein wei­te­res E-Mail, dies­mal von einem höher­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter des Bun­des­am­tes. Ich zitie­re zwei Sätze:
".. bit­te haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass wir noch ein­mal abschlie­ßend auf das in Kür­ze erschei­nen­de Papier ver­wei­sen .." und ".. Wir bedau­ern, dass Sie mit dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot des Umwelt­bun­des­am­tes unzu­frie­den sind. Bit­te beden­ken Sie jedoch, dass wir als wis­sen­schaft­li­che Bun­des­ober­be­hör­de natur­ge­mäß nicht allen Ein­zel­in­ter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­res Lan­des gerecht wer­den kön­nen, weder im Infor­ma­ti­ons­spek­trum, noch in der Informationstiefe .."

WOW, dach­te ich da, das war mehr als deutlich!
Man kann 'laß uns mit dei­nen Fra­gen zufrie­den, wir haben Wich­ti­ge­res zu tun' natür­lich auch so aus­drücken .... die Höf­lich­keit ver­bie­tet mir Namen zu nen­nen und zu sagen, was ich von die­sem Herrn i.A. Dr. (med, von dem die zitier­ten Sät­ze stam­men) denke ....

War­ten wir also gemein­sam auf die dem­nächst erschei­nen­de Bro­schü­re "„Infor­ma­tio­nen über den Umgang mit Duftstoffen“"

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Sie­he hier­zu → Nach­ge­fasst: air fres­he­ners (Luft­ver­bes­se­rer?)

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderDAX & Konsorten

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DAX, MDAX, DowJo­nes, und so weiter ....

Trotz gerin­ger Ver­brei­tung des Akti­en­be­sit­zes in Hän­den der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung [sie­he insb. Abs.2] wer­den Tag für Tag die Daten im Fern­se­hen aus­ge­brei­tet und ver­le­sen, oft auch noch in Zusam­men­hang und Aus­wir­kun­gen erläutert.

Ich fra­ge mich - und bin sicher, damit nicht allei­ne zu sein - wem die­se Zah­len samt Erläu­te­run­gen eigent­lich nüt­zen. Mich inter­es­siert es nicht, ande­re Infor­ma­tio­nen wären mir statt­des­sen viel lieber.

".. In deut­schen Hän­den sind wei­ter­hin 37 Pro­zent der DAX-Papie­re, wie aus der am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se der Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young her­vor­geht. 2005 hat­ten Inve­sto­ren aus dem Inland mit 49 Pro­zent noch die Ober­hand gegen­über 44 Pro­zent aus dem Aus­land .."[Quel­le; v. 10.05.2013]

Dabei han­delt es sich NICHT um Pri­vat­an­le­ger, son­dern im wesent­li­chen um insti­tu­tio­nel­le Anleger. 

".. Die Aktie ist - und bleibt vor­erst - das Stief­kind der Anle­ger in Deutsch­land .. Nur fünf Pro­zent ihres Geld­ver­mö­gens oder 250 Mrd. DM hat­ten sie Ende 1995 in Akti­en inve­stiert. Damit haben Divi­den­den­pa­pie­re rela­tiv gese­hen sogar Boden ver­lo­ren, betrug doch der Anteil der Akti­en am pri­va­ten Geld­ver­mö­gen Anfang der 70er Jah­re noch gut zehn Pro­zent, heißt es im jüng­sten Monats­be­richt .."[Quel­le]

Auch hier ist es eine pau­scha­le Anga­be: "die Anle­ger". Unter glei­chem Link wird wei­ter ausgeführt:

".. Sind in Deutsch­land ledig­lich 14,6 Pro­zent der Akti­en in pri­va­ter Hand, so sind es in den USA 36, in Groß­bri­tan­ni­en 30 und in Japan 22 Pro­zent .."[Quel­le]

Da wird doch mehr als deut­lich, wie unnütz die Akti­en­schau in den Nach­rich­ten ist. Selbst von die­sen 14,6% Akti­en­be­sit­zern wird nur ein Bruch­teil sich mit den spär­li­chen Infor­ma­tio­nen im Fern­se­hen zufrie­den geben:

Wer - ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend - tat­säch­lich sein Geld in Akti­en anlegt, wird sich bestimmt umfas­sen­der infor­mie­ren und dazu ein­schlä­gi­ge Bör­sen­blät­ter, Akti­en­be­ra­ter in Finanz­zeit­schrif­ten oder News­let­ter nutzen.

Die Bör­sen­mi­nu­ten sind vor die­sem Hin­ter­grund nicht nur nutz­los, son­dern über­flüs­sig - und das seit Jah­ren. Sie sind allen­falls für Eines gut: Sie zei­gen auf wie ver­kru­stet die Struk­tu­ren in den Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen (oder die ihrer vor­ge­setz­ten Stel­len) tat­säch­lich sind und wie drin­gend da etwas getan wer­den müßte.

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*edit* (19:40h)
Beim Herrn blöd­bab­b­ler ist heu­te (7. Nov, 19:05) dan­kens­wer­ter­wei­se ein Bei­trag erschie­nen, der sich mit den Fol­gen des Akti­en­hö­hen­flu­ges aus­ein­an­der­setzt - sehr emp­feh­lens­wer­te Lektüre!

bookmark_borderSurveillance chills speech


| Ori­gi­nal­text

".. Cel­lu­lar has beco­me the pri­ma­ry mode of per­so­nal com­mu­ni­ca­ti­on on the pla­net. The­re are more than 6 bil­li­on pho­nes in use, with com­mu­ni­ca­ti­on ser­vices ran­ging from voice to text to the app mar­ket­place. The con­so­li­da­ti­on of so many modes of com­mu­ni­ca­ti­on onto a sin­gle plat­form – cel­lu­lar con­ver­gence – has made cel­lu­lar tele­pho­nes the sin­gle most important tool for per­so­nal expres­si­on on the planet.

The NSA’s over­ze­a­lous coll­ec­tion of Ame­ri­can cel­lu­lar data is thus all the more insi­dious. Sur­veil­lan­ce chills speech. The omni­pre­sent poten­ti­al for sur­veil­lan­ce forces voice and other forms of expres­si­on into inno­cuous pathways, taking what should be a powerful tool for per­so­nal deve­lo­p­ment and dum­bing it down into yet ano­ther tool for mar­ke­ting. The argu­ment that only ‘meta­da­ta’ is being coll­ec­ted is a non­star­ter – such data often reve­als more about a user’s beliefs, pre­fe­rence, and actions than the con­tent of a call ..”

| Über­set­zung

"..Mobil­te­le­fo­ne haben sich zu pri­mä­ren Form der per­sön­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten ent­wickelt. Es gibt mehr als 6 Mil­li­ar­den Han­dys im Ein­satz, wobei die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­lei­stun­gen von Tele­fo­nie über Text­an­wen­dun­gen bis zum App-Markt rei­chen. Die Kon­so­li­die­rung so vie­ler Arten der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf einer ein­zi­gen Platt­form - ihre Kon­ver­genz auf den Mobil­te­le­fo­nen - hat die­se zum wich­tig­sten Gerät für die per­sön­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten gemacht.

Die über­eif­ri­ge Samm­lung ame­ri­ka­ni­scher Han­dy-Daten durch die NSA ist somit viel heim­tücki­scher. Über­wa­chung führt zu Selbst­be­schrän­kung bei frei­er Rede. Das all­ge­gen­wär­ti­ge Poten­zi­al für Über­wa­chung zwingt die gespro­che­ne und ande­re For­men des Aus­drucks in unschäd­li­che Bah­nen, wodurch das, was ein lei­stungs­fä­hi­ges Werk­zeug für die per­sön­li­che Ent­wick­lung sein könn­te, zu einem wei­te­ren Instru­ment für Ver­mark­tung degra­diert wird. Das Argu­ment, dass nur "Meta­da­ten" gesam­melt wer­den ist eine Far­ce - sol­che Daten ver­ra­ten oft mehr über Über­zeu­gun­gen, Vor­lie­ben und Hand­lun­gen eines Benut­zers als der Inhalt des Gesprä­ches selbst."

[Ste­phen B. Wicker, elec­tro­nic sur­veil­lan­ce and pri­va­cy expert, pro­fes­sor of Elec­tri­cal and Com­pu­ter Engi­nee­ring at Cor­nell Uni­ver­si­ty dis­cus­ses how tech­no­lo­gy, social trends and govern­ment poli­cy have ope­ned the flood­gates for sur­veil­lan­ce and ero­ded pri­va­cy worldwide.]

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Sie­he hier­zu einen Bei­trag bei "tele­po­lis" der auf­zeigt, daß einer Mehr­heit in unse­rer Regie­rung die Pri­vat­sphä­re der Bevöl­ke­rung völ­lig schnurz & pie­pe ist.

bookmark_borderWas du nicht willst, ....

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Was du nicht willst, was man dir tu
- das füg' auch kei­nem andern zu!

Wie gut, daß es wenigs­tens jetzt einen Auf­schrei quer durch die Nati­on & die EU gibt weil Frau Mer­kel abge­hört wird. Angeb­lich ist das been­det. Wer's glaubt wird selig!

Das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz ist als völ­lig nutz­los ent­larvt. Die sit­zen sich offen­bar nur den Hin­tern platt. Die schlimm­sten Befürch­tun­gen sind bewie­sen. Ich bin gespannt, was da an Maß­nah­men erfolgt.

"Wir müs­sen ein biß­chen vor­sich­ti­ger sein wenn wir die Deut­schen aus­spio­nie­ren" - genau das muß ein Ende haben. Die Igno­ranz von Recht & Gesetz durch die Ame­ri­ka­ner darf so nicht wei­ter gehen - wird aber trotz­dem. Die U.S.A. sind wohl doch schon ein tota­li­tä­res System. Kein Zweifel.

Wenn wenig­stens dabei her­aus­kommt, daß die Schnüf­fe­lei hier im Lan­de zurück­ge­fah­ren wird, ist schon etwas gewon­nen. Frau Mer­kel wäre gut bera­ten Frau Leu­theu­sser-Schnar­ren­ber­ger als Justiz­mi­ni­ste­rin zu behal­ten - das wäre ein gutes Signal an die Bevöl­ke­rung, daß man das The­ma "Bür­ger­rech­te" wahr­haf­tig ange­hen will.

bookmark_borderLate Night

Eine TV-Serie die ich gern gese­hen habe, aber manch­mal nicht bei der ersten Aus­trah­lung sehen konn­te, läuft der­zeit im Spät-Spät-Pro­gramm auf Pro7. Das wäre noch kein Pro­blem, da ich eher eine 'Nacht­eu­le' bin. Was mich nervt ist die Tat­sa­che, daß in den Wer­be­pau­sen nach Mit­ter­nacht fast nur noch sol­che Spots lau­fen die irgend­wel­che dubio­sen Tele­fon-, Video- & Inter­net-Sex-Ange­bo­te zum Inhalt haben. 

Mal abge­se­hen von den durch­aus ein­fäl­ti­gen Tex­ten ist das Muster offen­bar auf wirk­lich ganz simp­le Gemü­ter aus­ge­rich­tet. Wenn gespro­chen wird sind Ton­la­ge und Beto­nung son­der­bar künst­lich und unna­tür­lich - im 'nor­ma­len' Leben spricht kein ver­nünf­ti­ger Mensch auf die­se Wei­se. Das soll wohl 'ero­ti­sie­rend' wir­ken - ich fin­de es eher lächerlich.

Wer­bung soll sich - wenig­stens nach Lehr­buch - immer an eine Ziel­grup­pe rich­ten. Mir fal­len fol­gen­de Mög­lich­kei­ten ein:

  1. Die Ziel­grup­pen­ana­ly­se ist unvoll­stän­dig oder basiert auf fal­schen 'samples';
  2. Auf Grund mei­ner beson­de­ren per­sön­li­chen Bedin­gun­gen gehö­re ich nicht zum zen­tra­len Bereich die­ser Ziel­grup­pe - dann ist die Adres­sa­ten­ana­ly­se gene­rell kor­rekt und ich lie­ge ein­fach nur weit außer­halb des anzu­neh­men­den Mittelwertes;
  3. Es gibt kei­ne Adres­sa­ten­ana­ly­se - die Wer­bung folgt ledig­lich einem unbe­stimm­ten "Schrot­schuß-Prin­zip".

Wie dem auch sei.
Ich fin­de die­se Wer­bung peinlich.

bookmark_borderWahlbeteiligung & Sitzverteilung

Seit Wochen wer­den nun Gesprä­che zu einer neu­en Koali­ti­on geführt. Was her­aus­kom­men wird ist ein Par­la­ment in dem den Regie­rungs­vor­schlä­gen brei­te Zustim­mung sicher ist, denn kein Abge­ord­ne­ter, der noch­mal ins Par­la­ment will, kann es sich lei­sten sich "non-kon­form" zu ver­hal­ten. Sonst ist er bei der näch­sten Wahl (spä­te­stens) sei­nen Posten los ....

2008 hat­te ich ange­sichts der nied­ri­gen Wahl­be­tei­li­gung schon mal einen Vor­schlag gemacht den ich hier noch­mal auf­neh­men, mit den neu­en Zah­len neu berech­nen und betrach­ten will [Sitz­ver­ga­be im Par­la­ment (18.10.2008)].

Die Wahl­be­tei­li­gung hat bei 71,5% gele­gen. Dem­nach nur das Votum von ca. drei Vier­teln der wahl­be­rech­tig­ten Bevöl­ke­rung - die Par­tei­en haben es also nicht geschafft, die Bür­ger zur Urne zu bekommen! 

Nach dem jet­zi­gen System wer­den sie mit "Luft­sit­zen" im Par­la­ment belohnt, Sit­ze für Null-Stimmen:
Die Zahl der Par­la­men­ta­ri­er ist doch von der Zahl der Wahlberech­tig­ten abhän­gig - war­um also nicht Abge­ord­ne­ten­man­da­te redu­zie­ren wenn weni­ger Berech­tig­te tat­säch­lich wäh­len? - und zwar pro­por­tio­nal zur Wahlbeteiligung .... 

Alle Par­tei­en müß­ten so min­de­stens die Wahl­be­tei­li­gung 'gemein­sam' erhö­hen - wenn sie sich schon von den Inhal­ten her kaum noch unter­schei­den. Weni­ger "Ver­dros­sen­heit" des Wahl­volks bedeu­te­te dann mehr Sit­ze im Par­la­ment. Das wäre aus mei­ner Sicht ein wün­schens­wer­tes Ergeb­nis einer sol­chen "Neu­be­rech­nung" (Ich war schon groß­zü­gig und habe 'auf­ge­run­det' wenn gebro­che­ne Zah­len herauskamen ...!).

[71,5% Wahl­bet.]

Par­tei
Pro­zent
 Sit­ze jetzt
 Sit­ze n. Korr.
CDU
34,1
 255
 182
CSU
7,4
 56
 40
 
 
CDU/CSU
41,5
 311
 222
SPD
25,7
 193
 138
Lin­ke
8,6
 64
 46
Grü­ne
8,4
 63
 45
GESAMT    631  451

 

180 (!) Abge­ord­ne­te weni­ger. Die Pro­por­tio­nen gleich, aber: weni­ger Dis­kus­sio­nen und Strei­te­rei­en, weni­ger Aus­ga­ben für das Par­la­ment .... man den­ke nur dar­an, wel­che enor­men Beträ­ge ein­ge­spart wür­den. Geld, das sinn­vol­ler als zur Ali­men­tie­rung von "Luft"-Sitzen im Par­la­ment genutzt wer­den könnte.

bookmark_borderSammelsurium (II)*

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Bei Herrn Spreng war zu lesen:
Kanz­ler­kan­di­da­tin könn­te sie ohne­hin nur dann wer­den, wenn sie in Ger­hard-Schrö­der-Manier bei der Land­tags­wahl antritt: Die näch­ste Kanz­le­rin muss aus Nord­rhein-West­fa­len kom­men. Das wäre eine gewag­te Ope­ra­ti­on, denn es gibt – im Gegen­satz zu Nie­der­sach­sen - kei­ne NRW-Iden­ti­tät.
Tja, da bin ich völ­lig ande­rer Mei­nung - wenn es eine Lan­des-Iden­ti­tät gibt, dann doch wohl eher in NRW als in Nie­der­sach­sen. Denn die Nie­der­sach­sen sind sehr verschieden:

  • Nord­west-Nie­der­sach­sen mit sei­nen stoi­schen Friesen,
  • die Heid­jer süd­lich von Hamburg, 
  • die 'Dia­spo­ra' ent­lang der vor­ma­li­gen DDR-Grenze,
  • die Braun­schwei­ger mit der Tra­di­ti­on Heinrichs,
  • Salz­git­ter & Wolfs­burg aus dem Boden gestampft als Industriestandorte,
  • Göt­tin­gen und das Umland als Dichter-und-Denker-Standort,
  • die Weser­an­sied­ler mit ihrer sehr drö­gen Art und
  • schließ­lich das etwas pro­vin­zi­el­le, aber doch kul­tu­rell rei­che Hannover.
  • Wahr­haf­tig kei­ne "Lan­de­si­den­ti­tät".

Nein, Herr Spreng, ganz sicher hat das Land NRW eine grö­ße­re Iden­ti­tät, denn es sind nur drei Regio­nen aus­zu­ma­chen: Mün­ster­land, Ruhr­ge­biet und Rhein­schie­ne - und die sind durch Berg­bau und Indu­strie durch und durch verwoben.

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"65 is the new 39" [65 ist das neue 39; Bezug: Lebensalter]
**"Mil­len­ni­als kom­men in Klum­pen. Über­all, wo ich sie sehe bewe­gen sie sich in Klum­pen von 4 oder 5 oder 6 oder mehr durch das Leben. Ich bin mir nicht sicher, ob dies bedeu­tet, daß sie alle Team-Play­er zum n-hoch-x-ten-Grad sind, oder ob sie es sich ein­fach nicht lei­sten kön­nen, ihre eige­ne Woh­nung zu mie­ten oder ihr eige­nes Mit­tag­essen zu bezah­len. Es ist so ärger­lich zu sehen, wie sie 'ver­klumpt' zusam­men Mit­tag­essen indem sie 2 oder 3 klei­ne Tische zusam­men­schie­ben - die sie dann, wenn sie gehen, zusam­men­ge­scho­ben lassen.
Sie ste­hen auf und gehen fort ... in einem Klumpen.
Mei­ne Anmer­kung für die Mil­len­ni­als ist: "Gewöhnt euch an den Gedan­ken, ich habe nicht die Absicht, in den Ruhe­stand zu gehen damit ihr mei­ne Arbeit haben könnt. 65 ist das neue 39. :-)
Und ich bin ein­zig­ar­tig, nicht klump-fähig." 

Aus die­sem Bei­trag zur Alters­dis­kus­si­on habe ich drei Din­ge gelernt & bemer­kens­wert gefunden:
  1. Die Gene­ra­ti­on um die zwan­zig wird als "Mil­len­ni­als" bezeichnet; 
  2. Die­se Gene­ra­ti­on unter­nimmt ALLES in Gruppen; 
  3. Die Gene­ra­ti­on ist auf sich selbst bezo­gen und nimmt auf ihre Umge­bung kei­ne Rücksicht. 

Eine Beob­ach­tung, die ich ähn­lich auch schon gemacht habe. Ver­wun­dert gemacht habe, denn es trifft nicht nur in Ame­ri­ka zu (da kommt der Ori­gi­nal­text her), son­dern auch in euro­päi­schen Län­dern. Ich kann mir kei­nen Reim dar­auf machen war­um das so ist. Irgend­ei­ne Erklä­rung wird es aber bestimmt geben.

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Kürz­lich habe ich mal wie­der etwas Fern­ge­se­hen, der Film heißt:
Mars attacks!
Das ist noch schlim­me­rer Kla­mauk als ich dach­te - trotz Beset­zung mit der Crè­me de la Crè­me von Schau­spie­lern. Aus der Wer­bung zum ursprüng­li­chen Start des Films hat­te ich den Ein­druck gewon­nen: Nicht beson­ders sehens­wert! - und in der Tat, jetzt, nach­dem ich mir den Film in gan­zer Län­ge 'ange­tan' habe bin ich über­zeugt, daß es rei­ne Zeit­ver­schwen­dung war. Egal, was die Film­kri­tik dazu noch an ver­qua­sten Flos­keln beschö­ni­gend zu sagen hat:
Der­art an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­nen Quatsch kann man wohl nur mit einem IQ unter 80 gut finden.
"Tim Bur­ton ließ sich für die­sen Film von Sam­mel­kar­ten inspi­rie­ren, die es in sei­ner Kind­heit in Kau­gum­mi­packun­gen gab." - kein Wun­der also, wenn sein 'Opus' ent­spre­chend flach & auf­ge­bla­sen wirkt .... es ist scha­de um jeden Cent der in die­ses Mach­werk inve­stiert wurde.

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* Erklä­rung zu 'Sam­mel­su­ri­um':
Wenn ich so durch die Blogs strei­fe fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben — weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

** Ori­gi­nal­text:
"Mil­len­ni­als Clump. Ever­y­whe­re I see them, they are moving through life in clumps of 4 or 5 or 6 or more. I'm not sure if this means they are all team play­ers to the nth degree, or if they sim­ply can't afford to rent their own apart­ment or buy their own lunch. It's so annoy­ing to see them clum­ped tog­e­ther for lunch with 2 or 3 litt­le tables pushed tog­e­ther, and then they lea­ve the litt­le tables pushed tog­e­ther when they rise and depart ... in a clump.
So my note to Mil­len­ni­als is "get used to it". I have no inten­ti­on of reti­ring so you can have my job. 65 is the new 39. :-) And I am sin­gu­lar, not clump-able."

bookmark_borderHistorische Figur oder fiktionaler Charakter?
*update*

Das Chri­sten­tum wur­de - und wird! - benutzt um Mas­sen zu kontrollieren.

Ame­ri­can Bibli­cal scho­lar Joseph Atwill will be appearing befo­re the Bri­tish public for the first time in Lon­don on the 19th of Octo­ber to pre­sent a con­tro­ver­si­al new discovery:
Anci­ent con­fes­si­ons recent­ly unco­ver­ed now pro­ve, accor­ding to Atwill, that the New Testa­ment was writ­ten by first-cen­tu­ry Roman ari­sto­crats and that they fab­ri­ca­ted the enti­re sto­ry of Jesus Christ.
{Über­set­zung: sie­he letz­ter Absatz}
. [Quel­le]

[screen shot]

Des­we­gen ist die Ant­wort auf die Titel­fra­ge eindeutig:
"Fik­tio­na­ler Cha­rak­ter" - histo­risch nicht zu bele­gen - und ich setz­te aus mei­ner Sicht hin­zu "Mas­sen­psy­cho­lo­gi­sches Instru­ment", des­sen Nütz­lich­keit stets von den Mäch­ti­gen aus­ge­nutzt wur­de, des­sen Ursprung aber in dem soge­nann­ten "Dunk­len Zeit­al­ter" der Geschich­te ver­lo­ren ging.


 

Nun blei­ben natür­lich Fra­gen offen, wie z.B. "War­um hat das frü­her nie­mand gemerkt?" oder "Wo waren die jetzt her­an­ge­zo­ge­nen Quel­len gela­gert?" und eine beson­ders wich­ti­ge Fra­ge "War­um wer­den die­se Infor­ma­tio­nen in einem Buch ver­öf­fent­licht - und nicht wie üblich in einem wis­sen­schaft­li­chen Fachblatt?"

Egal wie die Sache letzt­lich aus­geht ist sie doch in einer Wei­se 'auf­rüt­telnd':
Die Ver­mu­tung, in den Kir­chen­ar­chi­ven lage­re noch eine Fül­le von Infor­ma­tio­nen bekommt neue Nah­rung. Weder die Wis­sen­schaft und schon erst recht nicht das brei­te­re Publi­kum erfährt WAS die Kir­che even­tu­ell dort noch verbirgt. 

Denn es ist sicher, daß bri­san­tes Mate­ri­al, das den Bestand der Kirche(-n) gefähr­den könn­te, sehr sicher unter Ver­schluß ist. Da wird es wohl bleiben.

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* Der ame­ri­ka­ni­sche Bibel­wis­sen­schaft­ler Joseph Atwill wird in Lon­don am 19. Okto­ber vor der bri­ti­schen Öffent­lich­keit zum ersten Mal zu sehen sein, um sei­ne umstrit­te­ne Ent­deckung zu prä­sen­tie­ren: Histo­ri­sche Auf­zeich­nun­gen die er kürz­lich ent­deck­te bewei­sen, so Atwill, dass das Neue Testa­ment von römi­schen Ari­sto­kra­ten im ersten Jahr­hun­dert geschrie­ben wur­de und dass sie die gesam­te Geschich­te von Jesus Chri­stus frei erfun­den haben.
 


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*update* (14.10.2013; 12:00h)
Bei "tele­po­lis" gibt es hier­zu jetzt auch einen Artikel
"Ver­schwö­rungs­theo­rie: Chri­sten­tum als Psy-Op-Pro­gramm zur Nahostbefriedung"