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bookmark_borderFakten vs. Meinung

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  .. Ich kann mich über­haupt nicht in jeman­den rein­ver­set­zen, der Fak­ten für ver­han­del­bar hält .. Mir ist schon häu­fi­ger auf­ge­fal­len, dass die­ses Wort irgend­wie bei man­chen Leu­ten als "das könn­te mor­gen wider­legt wer­den" inter­pre­tiert wird.
Nein.
Kann es nicht.
Sowas wie "bei einer Befra­gung gaben 50% der Befrag­ten an, an Engel zu glau­ben" ist ein Fakt.
"Also glau­ben 50% der Bevöl­ke­rung an Engel" nicht.

Das wird nicht anders, wenn man ande­re befragt und ande­re Ant­wor­ten kriegt. Nicht mal dann, wenn man die­sel­ben Men­schen noch­mal befragt, und sie dies­mal anders antworten .. 

Fak­ten sind wirk­lich und bestehen und kön­nen weder wahr noch falsch sein. Inter­pre­ta­tio­nen der Fak­ten kön­nen wahr oder falsch sein .. 

[Quel­le; #2.update]

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Das paßt zu dem, was bereits häu­fi­ger hier dis­ku­tiert wurde.
Zum Bei­spiel dort => Eine Fra­ge der Perspektive ....
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Ande­res Bei­spiel, das aus einem Blog stammt:

.. oder man­ja­na (übri­gens das Lieb­lings­wort der Spanier) .. 
[Zitat]

- das aller­dings wird anders geschrie­ben als man es spricht:

mañana,

das "n" mit der Til­de "ñ" wird wie "nj" gesprochen.

Wie­der so eine Klugscheißerei.
Wen inter­es­siert denn sowas?

OK, das ist ein Bei­spiel dafür,
dass man nicht "glau­ben" kann,
son­dern "wis­sen" muß
- oder es ist eben falsch.
Es läßt sich nicht 'dis­ku­tie­ren'.

bookmark_borderEs war einmal ein Oettinger ....

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Lie­be Kinder,
gebt fein Acht,
ich hab' euch etwas mit­ge­bracht
:

Die Geschich­te vom schwä­bi­schen Oettinger.

Der Herr Oet­tin­ger ist ganz doll beleidigt.
Weil ihn nie­mand ver­steht wenn er Eng­lisch spricht.

Da hat er sich gerächt und die Netz­neu­tra­li­tät weggeputzt.

Ein­fach so.
Ätsch!
Weil er es konnte.
Viel­leicht dach­te er auch nur "Neu­tra­li­tät" ist 'was ganz, ganz Schlimmes.
Noch schlim­mer als SPD und Flüchlinge.

Jetzt lacht er über die,
die zwar Eng­lisch können
aber nicht die Netz­neu­tra­li­tät retten.

bookmark_border"verspotten, verhöhnen, verlachen"

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Lie­be Kinder,
gebt fein Acht,
ich hab' euch etwas mit­ge­bracht
:

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[Quel­le]

Ein neu­es Wort!
Es heißt "ridi­küli­sie­ren".
Es lei­tet sich vom eng­li­schen Wort "to ridi­cu­le" her, das bedeu­tet zu Deutsch: "ver­spot­ten, ver­höh­nen, ver­la­chen". Und wißt ihr war­um wir jetzt ein sol­ches neu­es Wort ler­nen dürfen?

Weil " .. Spra­che nicht sta­tisch ist son­dern sich im Zeit­ab­lauf ver­än­dert .. ".

Ich habe es ja schon immer gesagt:
Erst kommt die neue Recht­schrei­bung,
dann kam der "RAP"
und jetzt kommt "Deng­lisch" als neue Amtssprache.

Die "WELT" wird es uns schon beibringen ....

*edit*
Wie der Fran­zo­se spricht:
Du sub­li­me au ridi­cu­le il n'y a qu'un pas.
[Vom Erha­be­nen zum Lächer­li­chen ist nur ein Schritt;
Napo­lé­on Bonaparte]

bookmark_borderSchweinisches ....

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.... kann man in die­sem Bei­trag sehen
=> "Zurück zur Natur"
[via Kraut­re­por­ter].

PS:
Wenn vie­le Men­schen die­se Infor­ma­ti­on ver­brei­ten und alle bereit wären ein paar Cent mehr zu zah­len könn­te es für die­se Tie­re ein bes­se­res Leben bedeuten ....

bookmark_borderAb welchem Alter ist der Mensch
als Autofahrer ein untragbares Risiko?

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Die­se Fra­ge wur­de gestern in der "Aktu­el­len Stun­de" des WDR in der Anmo­de­ra­ti­on zu einem Unfall mit vier Ver­letz­ten gestellt. Die Fah­re­rin des ver­ur­sa­chen­den Fahr­zeugs ist 89 Jah­re alt.

Der Poli­zei­spre­cher bemerk­te dazu folgendes:
"Es gibt kei­ne Hin­wei­se, dass das Alter der Fah­re­rin ursäch­lich für den Unfall war. Sie hat einen ganz nor­ma­len, ver­kehrs­tüch­ti­gen Ein­druck hinterlassen."

Da fra­ge ich mich, war­um die­se Nach­richt mit dem Schwer­punkt "Alter" anmo­de­riert wur­de. Ich ken­ne mehr jun­ge Fah­rer die unsi­cher sind als älte­re die 'tüdelig' sind. Daher ist es für mich eine beson­de­re Art der Dis­kri­mi­nie­rung durch sol­che Bemer­kun­gen wie oben dar­ge­stellt. Es wird nicht aus­drück­lich eine Gefahr bejaht, sie wird in per­fi­der, ver­steck­ter Form unterstellt.

Was tat­säch­lich eine Gefahr dar­stellt kommt in dem Video schon heraus:
Eine zu kur­ze Ampel­pha­se, die ver­hin­dert, dass älte­re Men­schen, die nicht so schnell lau­fen kön­nen, Müt­ter mit Kin­der­wa­gen, und zusätz­li­chen Klein­kin­dern, oder Schul­kin­der, den Über­weg in gesam­ter Län­ge zurücklegen. 

Anstatt sich mit den Ver­kehrs­pla­nern aus­ein­an­der­zu­set­zen und sie zur Situa­ti­on zu befra­gen ist es natür­lich ein­fa­cher die Alten zu diskriminieren.

bookmark_borderDemocratising Europe

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  .. This is not going to be a coali­ti­on of par­ties. It should be a coali­ti­on of citi­zens. They can belong to any par­ty they want. This will not admit par­ties into it. It is not a par­ty and it is not an alli­ance of par­ties. The idea is to crea­te a grass­roots move­ment across Euro­pe of Euro­pean citi­zens inte­re­sted in demo­cra­ti­sing Euro­pe. They can belong to any par­ty. Of cour­se they will be invol­ved in other cam­paigns in their local com­mu­ni­ties, in their mem­ber sta­tes, in their nati­ons. May­be you will have peo­p­le from dif­fe­rent par­ties from the same coun­try. I can easi­ly ima­gi­ne that, and actual­ly I would like that. Becau­se if the idea is not to repli­ca­te natio­nal poli­tics, why can’t you have that? But per­so­nal­ly, I count a lot on the Cor­by­ni­tes. The idea is to crea­te a grass­roots move­ment … inte­re­sted in demo­cra­ti­sing Europe .. 

[Quel­le: “One very simp­le, but radi­cal, idea: to demo­cra­tise Europe.”]

Über­set­zung:
Dies wird kei­ne Koali­ti­on aus Par­tei­en wer­den. Es soll­te eine Koali­ti­on von Bür­gern sein. Sie dürf­ten jed­we­der Par­tei ange­hö­ren. Par­tei­en selbst wer­den dar­in nichts zu suchen haben. Es soll kei­ne Par­tei sein und auch kei­ne Alli­anz aus Par­tei­en. Die Idee ist eine Bür­ger­be­we­gung, quer durch Euro­pa, von euro­päi­schen Bür­gern zu schaf­fen, die dar­an inter­es­siert sind Euro­pa zu demo­kra­ti­sie­ren. Sie kön­nen belie­bi­gen Par­tei­en ange­hö­ren. Selbst­re­dend wer­den sie in ande­re Vor­ha­ben in ihren Städ­ten, Län­dern, Natio­nen ein­ge­bun­den sein. Viel­leicht sogar Men­schen aus ver­schie­de­nen Par­tei­en aus dem glei­chen Land. Ich kann mir leicht vor­stel­len, dass das so wer­den wird, und ich wür­de es sehr begrü­ßen. Weil der Grund­ge­dan­ke (die Visi­on) nicht ein Abklatsch natio­na­ler Poli­tik ist, und war­um soll­te das nicht funk­tio­nie­ren? Per­sön­lich zäh­le ich auf die "Cor­by­ni­tes"*. Die Idee einer Basis­be­we­gung, dar­an inter­es­siert Euro­pa zu demokratisieren ..

Sowas wird eini­gen Poli­ti­kern in der EU nicht beson­ders gut gefal­len. Denn Varou­fa­kis ist einer, der es sowohl popu­lär machen als auch anfüh­ren könnte. 

Ent­ge­gen der durch die Medi­en­het­ze geschaf­fe­nen Vor­ur­tei­le ist er der Mann, der in die Zukunft denkt und sich nicht im "Klein-Klein" des poli­ti­schen Tages­ge­schäf­tes ergeht, immer ängst­lich auf Stim­mun­gen und Quo­ten schau­end, anstatt die Zukunft zu pla­nen und den Weg dahin zu ebnen.

Wenn Poli­tik & Poli­ti­ker die Bür­ger schon viel Geld kosten, dann müs­sen sie, ver­dammt noch­mal, dafür min­de­stens Visio­nen und Model­le für eine lebens­wer­te Zukunft liefern.

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* ["Cor­by­ni­tes" = Anhän­ger des bri­ti­schen Labour-Kan­di­da­ten Jere­my Corbyn]

bookmark_borderGerüchte, Fakten und Toleranz ....

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Immer wenn kei­ne "ech­ten" Infor­ma­tio­nen vor­lie­gen wer­den Gerüch­te gestreut. Und von den Zuhö­ren­den natür­lich geglaubt. Je län­ger ein Gerücht ver­brei­tet wird, desto mehr Aus­schmückung bekommt es. Zum Schluß weiß nie­mand mehr, was eigent­lich der Anlaß dazu war. Es gibt "Böse" und "Gute", und letz­te­re sind es, die flei­ßig dar­an arbei­ten das auch so zu zementieren.

Fak­ten sind da nur hinderlich.

Jede Abwei­chung von der "gut­bür­ger­li­chen Norm", also dem Durch­schnitts­ver­hal­ten der Deut­schen, wird als Stö­rung des eige­nen Welt­bil­des ange­se­hen und des­we­gen abge­lehnt, ins Lächer­li­che gezo­gen oder gar bekämpft.

Ein paar Beispiele:

Wer an Astro­lo­gie, Pen­deln, Tarot und Natur­heil­kun­de glaubt denkt ver­kehrt. Das ist längst wis­sen­schaft­lich bewie­sen. Trotz­dem wird es immer noch ver­brei­tet. Für all die­sen Hum­bug feh­len jeg­li­che Bewei­se - das ist aber den Anhän­gern egal, denn sie "glau­ben" an das was sie tun, erle­ben und erzählt bekommen. 

Eine ein­zel­ne Beob­ach­tung ist kein "Beweis". Es ist ein zufäl­li­ges Ergeb­nis ohne wei­te­re Bedeu­tung. Mög­li­cher­wei­se kann ein Bei­spiel hel­fen das zu erklären:

Frau X hat Zahn­schmer­zen. Sie hat gehört, dass da Gewürz-Nel­ken hel­fen sol­len. Sie beißt also auf eine Nel­ke - und drei Tage spä­ter sind die Schmer­zen weg. Frau X wird also jetzt sagen: Nel­ken hel­fen gegen Zahn­schmer­zen, ich habe es selbst erlebt!

Was dabei völ­lig ver­kannt wird ist, dass es eben KEIN Beweis ist, son­dern eine ein­zel­ne Beobachtung.
Die Nel­ken haben kei­ne sol­che Wir­kung. Der Zahn­schmerz wäre nach drei Tagen auch ohne sie weg gewe­sen. Es wur­de ledig­lich ein Ereig­nis mit einem ande­ren Ereig­nis - in unzu­läs­si­ger Wei­se - ver­bun­den und dar­aus eine fal­sche Schluß­fol­ge­rung gezogen.

Ein Beweis im wis­sen­schaft­li­chen Sin­ne liegt dann vor, wenn z.B. >120 Per­so­nen mit Zahn­schmerz in zwei Grup­pen geteilt wer­den, davon die Hälf­te mit Gewürz­nel­ken ver­sorgt wird und die ande­re Hälf­te nicht. Die ohne Nel­ken bekom­men etwas, was so aus­sieht & riecht wie Nelken.

Man beob­ach­tet jetzt und nimmt die Zahl derer in bei­den Grup­pen auf bei denen der Zahn­schmerz weg ist oder nicht. Ein Ver­gleich und die mathe­ma­ti­sche Berech­nung erge­ben die Wahr­schein­lich­keit mit der das Ergeb­nis in jeder Grup­pe auftritt.

Das Ergeb­nis ist eindeutig:
Nel­ken sind gegen Zahn­schmerz unwirksam.

Wis­sen­schaft zu akzep­tie­ren fällt schwer.

Astro­lo­gie:
Es gibt bis heu­te kei­nen Astro­lo­gen der ein kon­kre­tes Ereig­nis kon­kret hat vor­her­sa­gen können.
Wenn die Astro­lo­gie die Zukunft vor­her­sa­gen könn­te müß­te sie eine Tat­sa­che benen­nen kön­nen, wie etwa:

Am 22. Dezem­ber 2015 um 10:21 Uhr wer­den auf der Stra­ße von Mira­mar nach Gan­dia am Kreis­ver­kehr zwei Autos zusam­men­sto­ßen. Eines davon ist ein Vol­vo, das ande­re ist ein VW-Trans­por­ter. Der Fah­rer des Vol­vo wird nur leicht ver­letzt, der Fah­rer des Trans­por­ters über­haupt nicht. Eine unbe­tei­lig­te Füß­gän­ge­rin springt vor Schreck in den Gra­ben und bricht sich den rech­ten Arm.

Es ist aber das Wesen der Astro­lo­gi­schen Vor­her­sa­gen dass sie vage blei­ben, etwa so:

Am 22. Dezem­ber wird sich am Krei­sel der Stra­ße von Mira­mar nach Gan­dia ein Ver­kehrs­un­fall ereignen.

Erken­nen Sie den Unterschied?
Nichts Kon­kre­tes, nur Vermutungen!

Alle ande­ren Geheim­wis­sen­schaf­ten wie Tarot, Pen­deln, oder Natur­heil­kun­de arbei­ten nach dem glei­chen Prinzip:
Unschar­fe, all­ge­mei­ne Aus­sa­gen die nie kon­kret wer­den und allen­falls eine Ähn­lich­keit, nie aber Über­ein­stim­mung mit der Beob­ach­tung bzw. der Wirk­lich­keit haben. 

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Jetzt zum Fazit:
Jeman­den des­we­gen zu 'has­sen' weil er sich - anstatt zu glau­ben - lie­ber an Fak­ten hält ist kei­ne Lösung, kei­ne sinn­vol­le Ver­hal­tens­wei­se. Genau­so­we­nig ist es rich­tig jeman­den des­we­gen abzu­leh­nen weil er sol­chen Unfug glaubt.

Es zu dis­ku­tie­ren muß dage­gen erlaubt sein. Eine abwei­chen­de Mei­nung zu ver­tre­ten macht aus dem Gegen­über kei­nen schlech­te­ren Men­schen den man ver­ach­ten muß. Man nennt das Toleranz. 

bookmark_borderVom Umgang mit dem "Digitalen" ....

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Sieht man sich auf der Stra­ße und in Ver­kehrs­mit­teln um so fällt auf: 

Smart­phones wohin man schaut!

Aller­dings fällt auch auf, dass es sich fast nie um Men­schen jen­seits der 60 han­delt. Haben die kei­ne moder­ne Tech­nik zur Ver­fü­gung oder wol­len sie die­sen "neu­mo­der­nen Schnick-Schnack" nicht?

Wenn ich mit sol­chen Leu­ten rede, mit ihnen län­ger ins Gespräch kom­me, fällt mir auf wie abweh­rend Vie­le reagie­ren. Es ist fast schon Angst vor der Tech­nik die sich da offen­bart. Das ist aber schnell aus­zu­räu­men wenn man erklärt wel­che Din­ge man damit tun kann - und dass es leich­ter zu hand­ha­ben ist als gemein­hin gedacht wird. Man­che der Mög­lich­kei­ten wecken Inter­es­se, man muß sich nur Zeit neh­men sie ver­ständ­lich zu erklären.

Anstatt aber nun über die den Stab zu bre­chen die auch dann noch ableh­nend sind scheint es mir wich­ti­ger dar­über nach­zu­den­ken WIE man die­se immer grö­ßer und schwe­rer zu über­win­den­de Hür­de besei­ti­gen könnte.
Denn nicht alle "Senio­ren" haben ja - sehr bedau­er­lich - den berühm­ten Enkel mit dem digi­ta­len Händ­chen, der ihnen das Tele­fon ein­stellt und ihnen eine Anlei­tung zur Nut­zung gibt.

Wie also könn­te man die Situa­ti­on verbessern?

Ein Teil der Ableh­nung scheint daher zu rüh­ren, dass die Ver­käu­fer mit ihrem tech­nikla­sti­gen Kau­der­welsch den Ein­druck ver­mit­teln: ' .. Du bist zu blö­de sowas zu bedie­nen - ich las­se mich her­ab obwohl ich weiß, dass du sowie­so nichts kau­fen wirst .. '

Sie stel­len oft sol­che Eigen­schaf­ten vor, an denen die Senio­ren kein Inter­es­se haben - anstatt Fra­gen zu stel­len und her­aus­zu­fin­den WAS denn eine Kauf­ent­schei­dung beför­dern könn­te. Schlecht aus­ge­bil­de­te Ver­käu­fer eben, die nicht erkannt haben wor­auf es beim Ver­kauf ankommt. Schlech­te Fir­men­po­li­tik dazu, denn irgend­wer ist ja für die man­gel­be­haf­te­te Schu­lung zuständig.

Ande­rer­seits ist die Wer­bung Schuld an die­ser Abwehr - denn sie setzt auf stän­di­gen Wan­del. Aber die älte­re Gene­ra­ti­on will sowas nicht. Wäh­rend die Anzei­gen immer neue Modell­ge­ne­ra­tio­nen und "fea­tures" anprei­sen, möch­ten die älte­ren unter den poten­ti­el­len Nut­zern lie­ber etwas 'Bewähr­tes', 'Erprob­tes', 'Bestän­di­ges' und län­ger­fri­stig Nutz­ba­res. Weil nicht in einer Weg­werf­men­ta­li­tät auf­ge­wach­sen, will die­ses älte­re Kli­en­tel - man hat­te Din­ge die lan­ge zu gebrau­chen waren bevor Ersatz beschafft wer­den muß­te - genau die­se Eigen­schaf­ten für eine immer­hin statt­li­che Investition. 

Drit­tens ist es oft eine Fra­ge der Ein­schrän­kun­gen, die mit höhe­rem Lebens­al­ter ein­her­ge­hen. Wer will schon im Infor­ma­ti­ons­ge­spräch alle die­se Ein­schrän­kun­gen erör­tern? Seh­schwä­che, zum Bei­spiel, obwohl all­täg­lich bei Men­schen über Mit­te 40. Oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen durch Arthri­tis oder Arthro­se, die die Beweg­lich­keit von Hand & Fin­gern begren­zen. Manch­mal auch ein alters­be­ding­tes Zit­tern durch Ner­ven­stö­run­gen oder schlim­mer, Par­kin­son. Oder ein­fach nur eine Mus­kel­schwä­che, die Fest­hal­ten & Bedie­nen erschweren.

Zuletzt natür­lich sol­che Beden­ken, die aus der Dis­kus­si­on um die Daten­si­cher­heit erwach­sen. Da ist noch viel zu ver­än­dern, denn es gibt kein System das vom Start weg ohne Goog­le & Kon­sor­ten aus­kommt. Das wäre z.B. für mich ein wich­ti­ges Kri­te­ri­um für einen Neukauf.

bookmark_borderArm dran ....

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 [Abbil­dung aus "twit­ter"]
 

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In dem auf­ge­heiz­ten Kli­ma wegen der der­zeit immer noch dilet­tan­ti­schen Hand­ha­bung der Regi­strie­rung und Unter­brin­gung von Flücht­lin­gen geht eine ande­re Tat­sa­che unter:

Die Grün­de für die Flucht so vie­ler aus ihrer Hei­mat.

Solan­ge aber an die­sen Grün­den nichts geän­dert wird kann es nicht bes­ser wer­den. Ideen sind genug da, frei­wil­li­ge Hel­fer eben­so, aller­dings zuneh­mend selbst aus­ge­streßt. Was fehlt sind die Struk­tu­ren, es fehlt an Geld und es fehlt an posi­ti­ven Signa­len auf den ober­sten Regie­rungs­krei­sen. Nein, im Gegen­teil, es gibt eine immer glei­che Zahl von Ver­tre­tern der Regie­rung die Öl in die Flam­men gie­ßen. Bei der näch­sten Wahl wird sich den­noch nichts ändern, weil das unser Wahl­recht nicht her­gibt bzw. eine älte­re Gene­ra­ti­on domi­niert die bit­te kei­ne Ände­run­gen haben will.

Statt­des­sen fliegt die Frau Kanz­le­rin nach Hal­tern am See - sicher eine publi­kums­wirk­sa­me Geste, mehr aber auch nicht.

Wel­che Pro­ble­me wer­den denn dadurch gelöst?
Keine.

Ein Flucht­grund ist die Zunah­me der Ver­ar­mung durch die krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Vie­le flie­hen weil sie die Abwärts­spi­ra­le erken­nen und nicht abwar­ten wol­len bis es sie selbst so trifft, dass ihnen kei­ne Mög­lich­kei­ten mehr bleiben. 

Was zu tun bleibt ist in der Abbil­dung zu sehen: Es geht dar­um nicht zu war­ten son­dern gezielt gegen die Armut - auch in der EU! - vor­zu­ge­hen. Wenn das nur nicht aus den Augen ver­lo­ren wird.

bookmark_borderVon "Brandstiftern" ....

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Fal­sche Schluß­fol­ge­rung, Frau Fietz!
Wir soll­ten als Net­to-Zah­ler das Geld reden las­sen und denen den Hahn zudre­hen, die uns nicht unter­stüt­zen - anstatt die zu bestra­fen, die aus Not & wegen ver­fehl­ter Poli­tik (seit Jah­ren, Gefolgs­treue zu den U.S.-Vorgaben) vor Krieg und Zer­stö­rung ihrer Hei­mat eine neue Per­spek­ti­ve suchen.

"Dum­me" - d.h.ungebildete Brand­stif­ter zün­den Häu­ser & Flücht­lings­un­ter­künf­te an. "Gebil­de­te" Brand­stif­ter bedie­nen Uräng­ste indem sie 'zün­deln­de' Gedan­ken ver­brei­ten und sich ihre eige­ne Zukunfts­furcht von der See­le schrei­ben, nicht wahr, Frau Fietz?

Da kann man schon an der Wort­wahl erken­nen WAS sol­che Arti­kel bewir­ken sol­len. CSU läßt grü­ßen, baye­ri­scher & Münch­ner Filz 'fei­ern fröh­li­che Urständ'

bookmark_borderVom Abstieg einer Plattform

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Die Über­sicht zeigt den Zugriffs­ver­lauf zu mei­nem zwei­ten Blog bei "two­day" - in dem seit eini­gen Jah­ren nur noch neue Bei­trä­ge aus dem "wordpress"-Blog [die­ses Blog] in Kurz­fas­sung vor­ge­stellt wer­den. Sie kann als Bei­spiel für den Ver­lauf vie­ler Blogs als exem­pla­risch gelten.

Ins­ge­samt ist die Zahl der Bei­trä­ge in (fast) allen Blogs zurück gegan­gen, die Zahl der Blogs ist zusam­men­ge­schmol­zen - und nach mei­nem Ver­ständ­nis ist auch die Qua­li­tät von Bei­trä­gen und Kom­men­ta­ren dort über die Jah­re zurück gegangen.
Aus­nah­men gibt es natür­lich, die sind über die Jah­re stets von glei­cher & erfreu­li­cher Güte gewesen. 

"face­book" & "twit­ter" kosten Zeit - die dann für die Blogs feh­len­de Leser & Kom­men­ta­to­ren bedingen. 

Etwas mehr als 12 Jah­re gibt es "two­day" nun schon, aller­dings sehe ich das Ende nahen .... scha­de eigent­lich, denn es ver­schwin­det dadurch irgend­wann die Viel­falt der Ange­bo­te im Inter­net. Es ist aber gleich­zei­tig ein Bei­spiel für den Satz:

"Nichts ist bestän­di­ger als der Wandel!"