bookmark_borderÜber das (sehr unterschiedlich ausgeprägte) Bedürfnis mit alten Freunden zu sprechen ....

Mei­ne Frau hat­te eine Freun­din seit Schul­ta­gen, die nicht nur (annä­hernd) das glei­che Fach stu­dier­te, son­dern auch noch am sel­ben Stu­di­en­ort. Was lag da näher, als zusam­men eine Stu­den­ten­woh­nung zu mie­ten? So leb­ten sie für meh­re­re Jah­re. Das war die Situa­ti­on als ich mei­ne Frau ken­nen­lern­te. Als wir hei­ra­te­ten - alle Welt hat­te uns gründ­lich gewarnt, dass eine sol­che mit­tel­lo­se Ehe nie gut gehen kön­ne - zog mei­ne Frau aus der mit der Freun­din bewohn­ten Bude aus und wir hat­ten eine klei­ne Ein­lie­ger­woh­nung bei einer Fabri­kan­ten­fa­mi­lie mit zwei Söh­nen. Da das Unter­neh­mer­ehe­paar häu­fig rei­sen muss­te war der *deal*:
Wir pas­sen auf die Kna­ben auf - im Gegen­zug dür­fen wir kosten­frei woh­nen. Die­ses Arran­ge­ment ließ einen Teil der War­ner ver­stum­men, denn kosten­frei zu woh­nen war eine sehr gro­ße Erleich­te­rung und Erspar­nis für unser schma­les Budget.

Die Freun­din, mit der mei­ne Frau vie­le Jah­re in Schu­le und Stu­di­um gemein­sam ver­bracht hat­te, sahen wir noch­mal bei unse­rer Hoch­zeit. Danach - sie hat­te das Stu­di­um been­det, wäh­rend mei­ne Frau wegen Schwan­ger­schaft pau­sier­te und Urlaubs­se­me­ster ange­mel­det hat­te - sahen wir die­se Freun­din nie wie­der. Alle Ver­su­che mei­ner Frau sie zu kon­tak­tie­ren / zu tref­fen lie­fen ins Leere.

Da fragt man sich, was die­se *Funk­stil­le* her­vor­ge­ru­fen hat. Sie wer­den sich das bestimmt eben­falls fra­gen, wenn Sie ähn­li­ches erlebt haben. So wie ich.

Anfangs mei­ner Stu­di­en­zeit lern­te ich einen Kom­mi­li­to­nen ken­nen, der die glei­che Fächer­kom­bi­na­ti­on stu­dier­te [Bota­nik / Zoo­lo­gie / Bio­che­mie / Mikro­bio­lo­gie, er aller­dings in der Zoo­lo­gie als Ver­tie­fungs­fach Orni­tho­lo­gie, wäh­rend ich Ento­mo­lo­gie wähl­te]. Fort­an waren wir häu­fig zusam­men unter­wegs, nicht nur beim Stu­di­um in Vor­le­sun­gen und Prak­ti­ka, son­dern auch in dem was man so 'Frei­zeit' nennt, dem, was damals noch das Stu­den­ten­le­ben war, bevor man es mit vie­len Refor­men zu einer Art ver­län­ger­ter Schu­le gemacht hat und damit einen wich­ti­gen Teil wegnahm:
Die Eigen­ver­ant­wor­tung für den Fort­gang und den Abschluss der Stu­di­en. Wer frü­her abge­schlos­sen hat war selb­stän­dig und wuss­te sich bei Schwie­rig­kei­ten durch Impro­vi­sa­ti­on zu hel­fen - heu­te dage­gen kom­men Absol­ven­ten aus den Uni­ver­si­tä­ten, die dar­auf getrimmt sind zu 'funk­tio­nie­ren', also fremd­be­stimmt Anord­nun­gen aus­zu­füh­ren .... aber ich schwei­fe ab.

Die­ser Freund und Stu­di­en­kol­le­ge erklär­te mit­ten in der gemein­sa­men Prü­fungs­vor­be­rei­tung für die Diplom­prü­fung er wer­de das Stu­di­um hin­wer­fen und sich als Mar­ke­ting­un­ter­neh­mer selb­stän­dig machen. Ich habe ihn dann noch ein paar Mal getrof­fen. Er hat­te einen neue Freun­din, das Geschäft ließ sich gut an, eine Erb­schaft ermög­lich­te Inve­sti­tio­nen, alles bestens. Nur wur­den mei­ne Ver­su­che ihn zu kon­tak­tie­ren bald von der neu­en Freun­din, dann Ehe­frau, abgeblockt.
Zum zehn­jäh­ri­gen Geschäfts­ju­bi­lä­um wur­den mei­ne Frau und ich noch­mal ein­ge­la­den. Ich hat­te den Ein­druck, mein Freund woll­te zei­gen, dass er es 'geschafft' hat­te, jeden­falls waren vie­le viel wich­ti­ge­re Gäste als wir anwe­send. Wir, Freun­de aus alten Zei­ten, konn­ten doch zu die­ser Zeit kei­nen Nut­zen mehr brin­gen .... dabei erin­ne­re ich mich noch an die Zeit, als er wegen der lau­fen­den Zah­lun­gen für sein Haus nichts mehr zu essen kau­fen konn­te und der Öltank leer war, was bedeu­te­te, dass die Hei­zung aus war. Da wohn­te er vor­über­ge­hend bei mir und wur­de auch ver­pflegt. Alles 'Schnee von gestern'.

Das Unter­neh­men besteht heu­te noch. Und ich war­te - bis­her ver­geb­lich - auf eine klei­ne Notiz zum Geschenk, das ich anläss­lich der Geburt sei­nes Soh­nes einem Ange­stell­ten über­ge­ben habe. Der mich vor der Haus­tü­re abfer­tig­te, weil der Herr Z. jetzt kei­ne Zeit für mich hätte.

Ich sehe da Par­al­le­len zu dem, was mei­ne Frau mit ihrer Freun­din erlebt hat. Wenn ich an die­se Fäl­le den­ke erscheint vor mei­nem gei­sti­gen Auge ein gro­ßes WARUM mit dickem Fra­ge­zei­chen dahin­ter. War­um sind einst so ver­trau­te Men­schen irgend­wann abwei­send und auf Abstand bedacht? Es kann nicht dar­an lie­gen, dass man Unaus­ge­spro­che­nes im Her­zen trägt. Dafür war das Ver­hält­nis zu 'offen', hat man sich die Wahr­heit gesagt. Es blei­ben so nagen­de Zwei­fel, die wir, nicht nur mei­ne Frau und ich, son­dern wir Alle wohl mit ins Grab nehmen. 

bookmark_borderFett, noch mehr Fett, und nochmals mehr .... aber die billige Sorte

oder: Wie man But­ter mit bil­li­gem Fett verman(t)scht und so Pro­fit macht.

Das The­ma hat­te ich frü­her schon ein­mal behan­delt - es hat dem 'Sie­ges­zug' die­ser Pant­sche­rei kei­nen Abbruch getan. Men­schen glau­ben der Wer­bung - selbst wenn es Bewei­se dafür gibt, dass sie nach Strich und Faden belo­gen und um ihr sau­er ver­dien­tes Geld betro­gen wer­den. Wer möch­te kann den vor­he­ri­gen Arti­kel "Mar­ga­ri­ne Streich­fett - mit But­ter *update* (22−05−2015)" lesen, das war zu "Rama mit But­ter" und "But­ter mit Rama" .... nur in wech­seln­den Antei­len, aber immer wur­de das bil­li­ge Fett teu­rer als die *ech­te* But­ter ver­kauft. Seit gerau­mer Zeit hat der pan-euro­päi­sche Misch­kon­zern ARLA FOODS "Raps­öl mit But­ter" ver­mengt. Eine neue *sto­ry* und die­sel­be Pant­sche­rei. Nur teurer.

Kürz­lich las ich: "Kühe machen kli­ma­schäd­li­che Gase" - bei sowas den­ke ich immer ob das von "ein­schlä­gig inter­es­sier­ten Krei­sen" lan­ciert wur­de? Von den Mar­ga­ri­ne­her­stel­lern, die­sel­ben, die uns in einem ande­ren Seg­ment die ver­harm­lo­sen­den Lügen rund um Zucker auf­ge­tischt(!) haben, um die But­ter schlecht zu machen ...?

Aktu­ell sind jeden­falls die Wer­be­leu­te wie­der aktiv und prei­sen ihre Misch-masch-Streich­fet­te wie Gold an. Jeden­falls gibt es nur noch weni­ge Men­schen, die den Wert rei­ner But­ter zu schät­zen wis­sen und statt einen Pla­stik­be­häl­ter mit einem Fett­ge­misch lie­ber ein Stück gute But­ter in eine But­ter­do­se packen.

Die ist dann - wenn sie dem Kühl­schrank ent­nom­men wird - nicht *streich­zart*, da muss man ein wenig Geduld mit­brin­gen, bis man in das Bröt­chen bei­ssen kann. Das wird wohl auch ein Grund für den Erfolg der Pant­scher sein:
Heut­zu­ta­ge wol­len die Kon­su­men­ten "instant reward", sofor­ti­ge Beloh­nung, alles soll am besten schon gestern pas­siert sein .... und sie mer­ken nicht, wie auch das zum schnel­le­ren Ver­schleiß ihrer Kräf­te & ihres Kör­pers bei­trägt. "Wer schnel­ler isst ist frü­her tot!" möch­te man da in Abwand­lung des Sprich­wor­tes ausrufen. 

Hier nun eini­ge Bil­der, die ich aktu­ell aus dem Inter­net kopiert habe. Sie stel­len kei­ne sta­ti­stisch rele­van­te Aus­wahl dar, son­dern sind eine punk­tu­el­le Betrach­tung der Inhalts­stof­fe und Prei­se von But­ter und Misch­fet­ten (als Brot­auf­strich). Ich habe aller­dings sol­che Pro­duk­te gewählt die breit ver­füg­bar und damit offen­bar füh­rend im Markt sind.


Ver­gleich But­ter - Mischfett 
 
   


Hier im Ver­gleich But­ter und Mischfette:
Wie zu erken­nen ist der Preis für die Misch­fett­zu­be­rei­tung iden­tisch mit dem Preis für *rei­ne* But­ter. Bei einem But­ter­ge­halt von maxi­mal 50%, also der Hälf­te des­sen, was da im Pla­stik­be­cher ist - und da das zuge­setz­te Raps­öl oder son­sti­ge indu­stri­ell erzeug­te Fett sehr viel gün­sti­ger für den Her­stel­ler ein­zu­kau­fen ist als Sah­ne (für die But­ter), ver­grö­ßert sich die Profitmarge.

Das ist der ein­zi­ge Grund war­um es die­se Fet­te gibt:
Man ver­dient dar­an mehr!


Nähr­wer­te But­ter - Mischfett 
 
   
   


"click!" auf die Tabel­len vergrößert

bookmark_borderHUAWEI & Congstar - ein Erfolgspaar

Am neu­en Wohn­ort habe ich weder sta­tio­nä­res Tele­fon noch kabel­ge­bun­de­nen D-Rou­ter - wozu auch, wenn sich das sehr viel preis­gün­sti­ger und mit glei­cher Qua­li­tät auf ande­re Art bewerk­stel­li­gen lässt.

Das Hua­wei E5577 [ohne Fir­men­lo­go wie in die­ser Abbil­dung, wenn man es selbst kauft; Grö­ße ca. 10×6 cm, 2 cm dick.] 4G Mobi­le Hot­spot ist zwar schon etwas älter, tut aller­dings mit unver­min­der­ter Lei­stung sei­nen Dienst. Hat man kein Gerät, dann besteht natür­lich die Mög­lich­keit es von cong­star zu bekommen.

Mit "cong­star" (Tele­kom-Toch­ter­un­ter­neh­men) habe ich einen Ver­trag "cong­star Homes­pot 30 flex" über 30 GB / Monat. Mit 14 Tagen Kün­di­gungs­zeit zum Monats­en­de und der Mög­lich­keit GB zuzu­bu­chen wenn das zuge­teil­te Kon­tin­gent nicht rei­chen soll­te. Das kostet zusätz­lich zu den 30 GB für 20 € noch­mal 10 € für 10 GB. Der Ver­trag kostet beim Abschluß ein­ma­lig eine Einrichtungsgebühr.

Um mei­nen Ver­brauch zu über­schau­en hat­te ich im Janu­ar (fast lücken­los) den täg­li­chen Ver­brauch notiert. Die fol­gen­de Abbil­dung zeigt das, die grün mar­kier­ten Ver­bräu­che sind über *hot­spot* per Mobil­te­le­fon weil das cong­star Ange­bot nur im Wohn­ort gül­tig ist - da war­te ich dar­auf, dass es das für die Nut­zung in der gesam­ten Repu­blik geben wird. Bei der Tele­kom ist es schon rea­li­siert - der Preis ist aller­dings unverschämt. 



Bis zum 27.01.2020 hat­te ich kumu­liert 27 GB ver­braucht - in etwa durch­schnitt­lich dem­nach 1 GB / Tag.

Sie­he auch → Früh-erTM war es ....

bookmark_borderWas die Evolution so alles bestimmt
  oder: Wie der Sterbeprozeß aus biologischer Sicht gesehen werden kann

Wir sind es gewohnt, unse­re Umwelt nach bestimm­ten Kri­te­ri­en zu beur­tei­len. Da spie­len ästhe­ti­sche Über­le­gun­gen eine grö­ße­re Rol­le als die zugrun­de lie­gen­den prag­ma­ti­schen Abläu­fe der Steue­rung und Rück­kopp­lung, die in Wahr­heit jedes Lebe­we­sen bestim­men. Ein nied­li­ches Kätz­chen und ein put­zi­ger Wel­pe sind Orga­nis­men, die durch gene­ti­sche Steue­run­gen bestehen und erhal­ten wer­den. Bei einer emo­tio­na­len Betrach­tung sieht man ande­re Eigen­schaf­ten als die, die die­se Orga­nis­men am Leben halten.

Es ist ja so, dass wir - gene­tisch vor­be­stimmt- uns zum Indi­vi­du­um ent­wickeln. Zu einem gerin­gen Anteil erler­nen wir zusätz­lich in den frü­hen Lebens­jah­ren noch all das, was nötig ist ein selbst­be­stimm­tes Leben zu füh­ren. Von den gere­gel­ten Abläu­fen der Organ­funk­ti­on, der Steue­rung durch das Gehirn und die­ses wie­der­um abhän­gig von den Außen­rei­zen, die vom Gehirn ver­ar­bei­tet und in sei­ne Steue­rungs­funk­ti­on ein­ge­baut wer­den, mer­ken wir im Regel­fall nicht viel. 

Wenn aller­dings eine - manch­mal auch nur sehr klei­ne - Funk­ti­ons­stö­rung auf­tritt, kann das wohl­aus­ge­wo­ge­ne Zusam­men­spiel der Pro­zes­se gefähr­lich aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten. Je nach­dem auf wel­cher Ebe­ne der Steue­rung das pas­siert kommt es zu Fol­ge­er­schei­nun­gen - von deren Stö­rung man manch­mal erst sehr viel spä­ter etwas erkennt, weil sie sehr lang­sam verlaufen.

Ganz ein­fach ist das mit einem Mobi­le zu vergleichen:
Jede Stö­rung, also eine Aus­len­kung des Gleich­ge­wich­tes, führt zu einer Reak­ti­on aller vor­han­de­nen Teil­ge­wich­te und es ent­steht dort Cha­os, wo zuvor Aus­ge­wo­gen­heit bestand.

Sehr inter­es­sant ist die­ser Umstand wenn man an die Abläu­fe wäh­rend des Ster­bens denkt. Was vor­der­grün­dig - weil es vom Nor­mal­fall abweicht - als Unord­nung erscheint ist in Wahr­heit eine genau­so prä­zi­se Tak­tung der Abläu­fe, wie sie für das Fort­be­stehen des Lebens vor­han­den und unab­ding­bar sind.
So genau wie man den Fort­gang des Ster­be­pro­zes­ses beschrei­ben kann, so unge­nau ist die Erkennt­nis zu den Ursa­chen. Nicht das, was oft als Aus­lö­ser ver­mu­tet wird muss die­sen Pfad ins Ver­der­ben, die Ein­lei­tung des Ster­bens bedeuten. 

Hier möch­te ich eine Über­le­gung zum Tier­reich im all­ge­mei­nen ein­fü­gen. Die mei­sten Tie­re ster­ben nicht einen natür­li­chen (Alters-) Tod. Sie ster­ben durch Gewalt­an­wen­dung eines Fein­des. Sie wer­den getö­tet und gefres­sen. Da hat die Evo­lu­ti­on ledig­lich Mecha­nis­men für die maxi­ma­le Abwehr dem Feind gegen­über ent­wickelt: Mit allen Reser­ven wehrt sich "Beu­te" dage­gen gefres­sen zu wer­den - und zwar so lan­ge, bis der Tod eintritt.

Beim Men­schen hin­ge­gen ist das anders gere­gelt. In den vie­len Tau­sen­den von Jah­ren der mensch­li­chen Ent­wick­lung hat sich eine stu­fen­wei­se ablau­fen­de Reak­ti­ons­ket­te aus­ge­bil­det, die mit nur gerin­gen Varia­tio­nen in Zeit und Inten­si­tät bei allen ster­ben­den Men­schen zu beob­ach­ten ist. Dies alles hier noch­mal auf­zu­li­sten wäre müßig. Da gibt es ver­schie­de­ne, recht aus­sa­ge­kräf­ti­ge, anschau­li­che Quel­len [sie­he ganz unten], die das sehr gut darstellen.

Sicher bei alle­dem ist aller­dings auch, dass gera­de die "Fort­schrit­te" der moder­nen Medi­zin, die rund ums Ster­ben ange­prie­sen oder gar auf­ge­zwun­gen wer­den, eine ekla­tan­te Ver­nach­läs­si­gung der bis­her vor­han­de­nen Erkennt­nis­se zu den phy­sio­lo­gi­schen Abläu­fen wäh­rend des Ster­be­pro­zes­ses sind. Die mei­sten Maß­nah­men sind sogar dazu geeig­net das Gegen­teil von dem zu bewir­ken was sie bewir­ken sol­len: Dass näm­lich die Ster­ben­den in Stil­le, ohne Qua­len und psy­chi­sche Auf­ruhr, vor allem ohne Schmer­zen 'gehen' kön­nen und ihr Leben fried­lich beenden.

Künst­li­che Ernäh­rung, zwangs­wei­se Flüs­sig­keits­zu­fuhr, Tech­ni­ken der Wie­der­be­le­bung (die häu­figst zum Koma führt) sei­en hier nur bei­spiel­haft genannt.

"Fort­schritt", der die bio­lo­gi­schen Grund­la­gen außer Acht lässt ist in Wahr­heit genau das Gegen­teil des­sen, was man dem Wort­sinn ent­spre­chend annimmt: Wahnsinn.

Und wofür wird die­ser Fir­le­fanz veranstaltet?
Wie stets geht es auch da um Geld.
Die Ster­ben­den noch ein Zeit lang am Leben zu hal­ten und das Unaus­weich­li­che her­aus­zu­zö­gern bedeu­tet "Kas­se machen" mit nutz­lo­sen Metho­den und Mit­teln - weil die­se Pati­en­ten nie wie­der zu einem selbst­be­stimm­ten Leben gesun­den werden.

Dem ist nur mit einer Pati­en­ten­ver­fü­gung zu begeg­nen! Die soll­te man mit dem Haus­arzt bespre­chen und aus­fül­len, ggf. dort und bei nahen Ver­wand­ten hinterlegen. 

Han­deln Sie umge­hend, denn: Der Tod ist gewiss, die Stun­de unge­wiss ….*

Quel­len zum Nach­le­sen über Abläu­fe rund um das Ster­ben aus ver­schie­de­ner Sicht:
1. Wor­an erkennt man den bevor­ste­hen­den Tod?
2. Den Ster­be­pro­zess erken­nen: Das sind die Anzei­chen des Todes
3. Anzei­chen der letz­ten Lebensphasen
4. Anzei­chen des nahen­den Todes
5. Beglei­tung im Sterbeprozess

[Die­se Auf­li­stung bedeu­tet nicht, dass ich mit allen geäu­ßer­ten Dar­stel­lun­gen und Über­le­gun­gen ein­ver­stan­den bin oder sie als abso­lu­te Wahr­heit bezeich­nen will. Sie sind jedoch ein guter Anhalt, um den Ster­be­pro­zess bes­ser zu verstehen.]

 
Sie­he → *

bookmark_borderWenn Zwei sich zusammen tun ....

Stel­len Sie sich fol­gen­des vor:

Zwei älte­re Her­ren sit­zen über einen Bestell­zet­tel gebeugt - der eine schon ein wenig ange­hei­tert weil er das Allein­sein schlecht erträgt und des­we­gen öfter mal zur Fla­sche greift, der ande­re schon ein wenig tüdelig weil er ein paar Jah­re älter ist. 

Sie wol­len eine Bestel­lung machen und fül­len zusam­men den Bestell­zet­tel aus. Der Arti­kel, den sie bestel­len hat eine Bestell­num­mer - die über­tra­gen sie aus dem Kata­log. Fer­tig. In den Umschlag. Absenden.

Wenig spä­ter kommt die Sen­dung: Gleich drei­mal der glei­che Arti­kel, nicht etwa drei ver­schie­de­ne Artikel.

Wie­der beu­gen sie sich über Kata­log und Bestell­zet­tel - und ab geht die Post!

Wenig spä­ter kommt die Sendung:
Wie­der drei­mal der eine Arti­kel und nicht nur ein­mal wie sie glaub­ten bestellt zu haben.
Die erste Bestel­lung waren sie noch gewillt zu behal­ten, doch gleich sechs­mal den Arti­kel den sie nur ein­mal kau­fen wollten?
Nein, das ist dann doch zu viel.

Sie blät­tern im Kata­log, weil sie 'mal gehört haben:
Da gibt es eine Num­mer die man anruft um sol­che fal­schen Lie­fe­run­gen rück­gän­gig zu machen. Sie fin­den die Num­mer und rufen an.

Die net­te jun­ge Dame am ande­ren Ende der Lei­tung erklärt ihnen:

"Die Zahl, die vor der Bestell­num­mer steht, und die Sie in die erste Spal­te ein­ge­tra­gen haben, ist die Refe­renz­num­mer zur Abbil­dung, und das war die Drei. Danach kommt die Bestell­num­mer. Die erste Spal­te ist aber nicht für die Refe­renz­num­mer, son­dern für die Anzahl, die Sie von die­sem Arti­kel haben wol­len. Da haben Sie eine "Drei" ein­ge­tra­gen - des­we­gen haben sie den Arti­kel drei­mal bekommen."

Die wei­te­re Erklä­rung spa­re ich mir.
Nur soviel:
Die bei­den Kory­phä­en waren sehr betre­ten, als sie von die­ser miss­glück­ten Bestel­lung erzähl­ten. Befragt, wie es denn mit der Rück­sen­dung geklappt habe erklär­ten sie: '..Wir haben alles behal­ten, denn wenn wir es zurück gesandt hät­ten wäre es viel mehr Leu­ten klar gewor­den, dass wir da einen dicken Feh­ler gemacht haben ..'

bookmark_borderWas Döner und Alter miteinander verbindet
Aus der Serie "Opa erzählt vom Krieg":

In der Frem­de greift man öfter nach bereits fer­ti­ger Nah­rung anstatt etwas selbst zu berei­ten. Zwar woh­nen wir in einer nur vor­über­ge­hend unbe­wohn­ten Woh­nung, doch ohne die Absicht selbst zu kochen. Das wäre eine Sache, die man dann macht, wenn man län­ger bleibt und nicht nur Lebens­mit­tel, son­dern auch die son­sti­gen Zuta­ten in aus­rei­chen­der Men­ge kau­fen will - da ist es oft (und in die­sem Fall sicher) bes­ser, 'aus­wärts' etwas zu essen zu kaufen.

So lan­de­te ich heu­te Abend in Garb­sen / Auf der Horst in einem Döner Shop gleich um die Ecke ....

Es ent­spann sich fol­gen­der Dia­log mit einem der drei Mit­ar­bei­ter - die sich mit­ein­an­der bereits bei mei­nem Ein­tritt, mit Sei­ten­blicken auf mich, leb­haft unter­hal­ten hat­ten wäh­rend ich noch die Leucht­ta­fel mit dem Ange­bot studierte:
"Was möch­ten Sie denn bestellen?"

Ich:
"Zwei Döner­ta­schen bit­te, ein­mal mit schar­fer, ein­mal mit mil­der Soße und in den Döner mit der schar­fen Soße bit­te die gemisch­ten Sala­te, in den ande­ren nur Weiß­kraut, Zwie­beln und Zazi­ki. Und eine klei­ne Pom­mes, bitte."

Der Döner­koch:
"OK, wird zube­rei­tet ...." sprach mit sei­nen zwei Mit­ar­bei­tern in einer mir unbe­kann­ten Spra­che, ver­mut­lich tür­kisch, und dann wie­der zu mir gewandt " sagen Sie mal' wie alt sind Sie?"

Ich:
"Ach, war­um wol­len Sie das denn wis­sen? Geht hier der Preis für den Döner nach Lebens­al­ter - je älter desto preiswerter?"

Mitt­ler­wei­le war ein wei­te­rer Kun­de her­ein­ge­kom­men, der den letz­ten Teil der Dis­kus­si­on noch gehört hat­te - und als er von einem der Mit­ar­bei­ter gefragt wur­de was er denn haben woll­te hat­te er sich für einen Döner mit Hüh­ner­fleisch entschieden.

Mich frag­te der Chef zwischendrin:
"Wol­len Sie Huhn oder Lamm?"

Ich ant­wor­tet:
"Lamm, aber Sie haben mei­ne Fra­ge noch nicht beant­wor­tet: Geht der Preis für das Essen nach Lebensalter?"

Chef:
"Nein, aber sagen Sie mir trotz­dem wie alt Sie sind?"

Ich las­se ihn wissen:
"Ich bin 75"

Dar­auf­hin wirft der ande­re Kun­de ein:
"Ich auch - und ich bekom­me doch den glei­chen Preis wie die­ser Herr [zeigt auf mich]?"

Alle drei Döner­män­ner lachen und der Chef sagt:
"Natür­lich, alle die 75 sind bekom­men den glei­chen Preis - der steht da oben [zeigt auf die Leuchttafel]."

Mitt­ler­wei­le ist die Bestel­lung für den ande­ren Kun­den fer­tig. Er woll­te Huhn. Das war schon in aus­rei­chen­der Men­ge am Rota­ti­ons­spieß gebra­ten. Er bezahlt fünf Euro für sei­nen Döner und geht.

Der Chef fragt mich:
"Haben Sie als Sie jung waren viel Sport getrieben?"

Ich erwi­de­re:
"Ja, bis Mit­te Drei­ßig bin ich mitt­le­re und lan­ge Strecken gelau­fen, alles zwi­schen 1.500 m und Halb­ma­ra­thon, und dafür habe ich trainiert."

Der Chef [zu sei­nen Mit­ar­bei­tern gewandt, spricht wie­der eine mir unver­ständ­li­che Spra­che und] sagt dann - wäh­rend die ande­ren noch dis­ku­tie­ren - auf Deutsch zu mir:
"Das dach­ten wir schon, wir haben gewet­tet wie alt Sie sind. Ich lag mit 70 am näch­sten an ihrem Alter. Die ande­ren haben Sie jün­ger geschätzt. Und wir alle Drei den­ken, der Mann, der gera­de ging war min­de­stens 80. Er hat nicht die Wahr­heit gesagt."

Ich ant­wor­te:
"Na pri­ma! Und was muss ich nun bezahlen?"

Der Mit­ar­bei­ter neben der Kas­se schaut den Chef an [und sagt etwas - wie­der - in mir unver­ständ­li­cher Spra­che, der ant­wor­tet ihm dar­auf] wor­auf­hin der Kas­sen­mann zu mir sagt:
"Macht zusam­men zehn Euro!"

Ich zah­le, bedan­ke mich und den­ke im Gehen
'Die Pom­mes waren auf das Haus!'

bookmark_borderMitteilung *update* [01.02.2020]

Hal­lo lie­be Lesende,

wegen einer drin­gen­den Fami­li­en­an­ge­le­gen­heit muss­te ich umge­hend und ohne Ver­zug nach Han­no­ver abrei­sen - und wie es aus­sieht, wer­de ich nicht dazu kom­men den gewohn­ten täg­li­chen Bei­trag zu lie­fern .... das tut mir leid. Schau­en Sie trotz­dem 'mal vor­bei, denn wenn sich die Gele­gen­heit ergibt kommt hier mög­li­cher­wei­se doch etwas Neues.

Man liest sich,
vie­le Grü­ße, Ihr
WvS

**update**
Ab mor­gen [02.02.2020] geht es hier für drei Tage wie­der 'nor­mal' zu.
Dann ist von Mitt­woch bis Frei­tag wie­der Pause.

bookmark_borderFreitagstexter Siegerehrung (4. KW 2020)

Hal­lo & guten Mor­gen an alle Teil­neh­men­den des dies­wö­chi­gen "Frei­tags­text­er­wett­be­werbs", kurz "Frei­tags­tex­ter". Ein klei­nes, aber krea­ti­ves Teil­neh­mer­feld, die Jury hat­te ihre lie­be Not!

Heu­te nur ganz kurz - ich muss­te in einer drin­gen­den Fami­li­en­an­ge­le­gen­heit nach Han­no­ver fah­ren und da blieb wenig mehr Zeit als die Sie­ge­rin zu proklamieren.

Gra­tu­la­ti­on, Frau Ara­xe, ein denk­wür­di­ger Ein­fall, und ich fra­ge mich, ob da Ereig­nis­se aus dem 'rea­len Leben' mit­schwan­gen, als Sie ihren Sie­ger­bei­trag for­mu­lier­ten ...- oder erst nur die Erwar­tung des­sen, was da kom­men soll­te? .... Ich über­rei­che den Pokal, bit­te gut dar­auf auf­pas­sen, es gibt nur die­sen einen ....

- - -

Wei­ter geht es am 31.01.2020 bei → dem "Gru­sel­ka­bi­nett" der Frau Araxe.

Hier noch­mal ein "DANKESCHÖN!" an alle Teilnehmenden!

bookmark_borderEs grünt so grün (II)

Man muss schon höl­lisch auf­pas­sen und genau hin­se­hen wenn man ein­kauft - so wie ich gera­de letz­te Woche auf der Suche nach Pflan­zen für einen run­den 10-Liter-Behäl­ter, der frü­her ein­mal als Qua­ran­tä­ne­becken gedient hat­te, und nun zu einem Wüsten­bio­top wer­den soll­te. Nein, nicht so rich­tig "Wüste", es soll­ten nur Suk­ku­len­ten rein­ge­setzt werden.

Wo schaut man da zuerst nach? Im Gar­ten­cen­ter eines Heim­wer­ker­mark­tes, schon weil es da die größ­te Aus­wahl geben soll. Vor Ort haben wir noch einen etwas grö­ße­ren Gärt­ne­rei­be­trieb, das war der zwei­te Ort für mei­ne Suche. Wie es der Zufall so woll­te sah ich beim Ein­kauf von Lebens­mit­teln im Aldi gleich neben dem REWE, mei­nem eigent­li­chen Ziel, ein Son­der­an­ge­bot "Suk­ku­len­ten".

Im Gar­ten­cen­ter koste­ten die Jung­pflan­zen die­ser Arten zwi­schen 5,99 und 7,99€. Beim ört­li­chen Gar­ten­groß­be­trieb waren sie preis­wer­ter, das fing bei 4,50€ an. Aber ALDI schoss den Vogel ab: Pro Stück 1,99€!

Nor­ma­ler­wei­se plä­die­re ich zwar dafür beim loka­len Ein­zel­han­del zu kau­fen - aber bei die­sen Preis­un­ter­schie­den gilt das nicht mehr, denn sie sind betriebs­wirt­schaft­lich nicht zu erklä­ren. Die Dif­fe­renz bei den drei gekauf­ten Pflan­zen war von ca. 18,-€ beim Gar­ten­cen­ter zu ca. 6,-€ bei ALDI zwölf Euro.

So wur­de ich stol­zer Besit­zer von drei Suk­ku­len­ten, zwei Kak­teen und einem Dick­blatt­ge­wächs. In dem Töpf­chen der letzt­ge­nann­ten Pflan­ze lag noch ein loser Stän­gel einer ande­ren Pflan­ze mit ein paar Blät­tern - den habe ich zum Bewur­zeln in ein klei­nes Glas gestellt .... und soll­te er über­le­ben ver­bes­sert sich mei­ne Bilanz auf 3=4. Jetzt heißt es war­ten und gedul­dig sein. Über das wei­te­re Gedei­hen wer­de ich berichten.

bookmark_borderEine Ewigkeit ....

In der schö­nen neu­en Inter­net­welt gibt es 'tops' und 'flops'. Sei­ten die kom­men - und über Jah­re bestehen, Sei­ten, die für kur­ze Zeit viel Inter­es­se auf sich zie­hen und rasch wie­der verschwinden.

Auf eine der lang­le­big­sten Sei­ten die ich ken­ne möch­te ich Sie auf­merk­sam machen:


Abbil­dung: I didn’t know you thought that way.

Man­che der täg­lich erschei­nen­den Dar­stel­lun­gen sind erst auf den zwei­ten oder gar drit­ten Blick ver­ständ­lich, manch­mal muss man noch­mal wie­der hin­ge­hen um sie sich anzu­schau­en und einen Sinn zu erkennen. 

Jeden­falls ist es immer einen Blick dort­hin wert, denn wer sich so lan­ge 'hält' ver­steht es der Leser­schaft etwas zu bie­ten. Etwas, das weit über eine täg­li­che Rou­ti­ne hin­aus geht. Es ist auch nicht 'Kult', son­dern soli­des Hand­werk, gepaart mit ana­ly­ti­scher Kom­pe­tenz - dabei schlicht in der Form und wit­zig von den Ideen her.

Vor eini­ger Zeit hat­te ich geplant einen Arti­kel zu schrei­ben der den Titel haben soll­te "face­book ver­bie­ten, sofort!" und die Links zu den vie­len Ver­feh­lun­gen die­ser Platt­form sind schon gesam­melt - dann kommt Jes­si­ca Hagy und malt ein Bild­chen wie das oben gezeig­te und ich stamp­fe das, was ich schon geschrie­ben hat­te ein. Weil ihre Dar­stel­lung so viel bes­ser auf­zeigt was der Man­gel bei die­sem ('face­book' und ande­ren) so genann­ten "Sozia­len Medi­en" ist:
Sie sam­meln Men­schen, die sich nicht län­ger kon­zen­trie­ren kön­nen als ein paar kur­ze Minu­ten, die kei­ne zwei ver­schie­de­nen Gedan­ken mit­ein­an­der sinn­voll ver­knüpft dar­stel­len kön­nen und die nicht in der Lage sind ihre unend­li­chen Schwä­chen rich­tig ein­zu­schät­zen. Aus­nah­men wie immer, es gibt natür­lich auch dort Inhal­te mit Wert - das gro­ße 'Rau­schen' machen aller­dings eher die dümm­li­chen All­ge­mein­plät­ze, Lügen und Ver­schwö­rungs­theo­rien aus.

Nun ist es doch schon fast ein "face­book ver­bie­ten" Arti­kel gewor­den - aber Sie wer­den mir nicht böse sein, weil Sie ja nun Jes­si­ca Hagy's Sei­te ken­nen. Das ent­schä­digt irgend­wie. Hof­fe ich.


Sie­he auch: Mei­nungs­ma­ni­pu­la­ti­on ohne Absicht ...?

bookmark_border"Wer viel fragt geht viel irr!"
oder: Wer zu viele Fragen stellt spielt mit seinem Leben!

Nie­mand ist irgend­wo auf die­ser Welt noch sicher vor den Nach­stel­lun­gen der auto­ri­tä­ren Regie­run­gen und natür­lich ihren Geheim­dien­sten. Was nicht ganz offen läuft - und für weni­ge Tage die Empö­rung der gesam­ten Welt ein­nimmt um dann im San­de zu ver­lau­fen - wie bei­spiels­wei­se die Ermor­dung des Jour­na­li­sten Khash­og­gi durch das Régime in Sau­di Ara­bi­en, das wird von 'main­stream' nicht ein­mal wahr­ge­nom­men, geschwei­ge denn mit Auf­merk­sam­keit bedacht. Da ist ein gro­ßes Sport­er­eig­nis, ein Vul­kan­aus­bruch, oder auch nur ein Tier mit zwei Köp­fen wichtiger.

Fra­gen zu stel­len und Unge­reimt­hei­ten in den Regie­rungs­er­klä­run­gen auf­zu­zei­gen ist man­cher­orts auf der Welt ein Spiel mit dem Leben für jene, die es tun.

Ermor­de­te Jour­na­li­sten auf Mal­ta [sie­he auch ganz aktu­ell: Bis in die höch­sten Krei­se], in Kolum­bi­en und der Ukrai­ne, von den afri­ka­ni­schen Dik­ta­tu­ren über­haupt nicht zu reden [Impri­so­ned dis­si­dents in Egypt are dying from neglect; The wea­po­ni­sa­ti­on of infor­ma­ti­on dis­or­der; Nige­ri­an aut­ho­ri­ties’ dis­re­gard of the law], ein­ge­ker­ker­te Dis­si­den­ten und Whist­le­b­lower wie Assan­ge (Eng­land), Chel­sea Man­ning (USA), bedroh­te Jour­na­li­sten wie jüngst Green­wald (Bra­si­li­en) sind nur eini­ge Bei­spie­le von bedau­er­lich vie­len Attacken gegen das Her­aus­he­ben aus der Ver­ges­sen­heit und Dar­stel­lung der wah­ren Bege­ben­hei­ten und Ver­feh­lun­gen durch Jour­na­li­sten und cou­ra­gier­te Pri­vat­leu­te rund um die Welt.

Wir kön­nen von hier aus nicht viel tun - aller­dings reicht es oft schon eine Nach­richt zu wie­der­ho­len, sie zu ver­brei­ten und die *Sto­ry* am Leben zu hal­ten, um Akti­on gegen Unge­rech­tig­kei­ten zu beför­dern. Gera­de weil wir in siche­ren und sta­bi­len Ver­hält­nis­sen leben ist es wich­tig sich nicht zurück zu leh­nen und zu kon­su­mie­ren, son­dern gege­be­nen­falls ein­mal die/den eige­nen Bundestagsabgeordnete:n anzu­ru­fen und zu fra­gen was sie/er in einer bestimm­ten Ange­le­gen­heit - zu der man etwas gele­sen hat - als Mei­nung ver­tritt und wie der Sache, dem Recht, dazu ver­hol­fen wird zu obsiegen.

bookmark_borderFreitagstexter [04. KW 2020]

Als glück­li­cher Gewin­ner des Frei­tags­tex­ter-Wett­be­werbs der letz­ten Woche bei Frau la-mam­ma im Blog "the-patch­work-fami­ly ..." - begrü­ße ich alle hier Lesen­den recht herz­lich zur dies­wö­chi­gen Runde. 

Frei­tags­tex­ter ..??
Wie läuft das ab ..?
Was müs­sen Sie tun ..?

Eine kur­ze Zusam­men­fas­sung, die Regeln sind unkompliziert:

Das Gan­ze beginnt am Frei­tag und endet immer am näch­sten Mitt­woch, genau­er Diens­tag um Mit­ter­nacht. Danach wer­den kei­ne Bei­trä­ge mehr ange­nom­men. Frei­tags geht das zu beschrei­ben­de Foto (ganz unten ein­ge­fügt) online, mitt­wochs dar­auf prä­sen­tiert der Gast­ge­ber in einem wei­te­ren Bei­trag "die/den Gewin­ner/-in". Mehr­fach­teil­nah­me ist erlaubt, einen Rechts­weg gibt es nicht.
[ → Regeln gibt es für alle Fäl­le noch ein­mal hier.]

Der Pokal:

Der neue/nächste Gewin­ner hat dann andert­halb Tage Zeit, ein Foto raus­zu­su­chen und SEINEN Bei­trag vor­zu­be­rei­ten, der Frei­tags auf sei­nem eige­nen Blog online geht. 

Ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist selbst ein Blog zu betrei­ben in dem man den näch­sten Wett­be­werb aus­rich­ten kann. Wer das nicht hat kann mit­ma­chen, aller­dings nur "außer Konkurrenz".

Die Ban­ner (also den Frei­tags­tex­ter-Hea­der und den Pokal) klaut man sich zum Ein­bau­en in den Bei­trag der Ein­fach­heit hal­ber beim vor­he­ri­gen Gewin­ner (Rechts­klick & speichern).

.... hier das Bild, das der Beschrei­bung harrt - nur mun­ter ans Werk!