Wahlhinweis (9), vorletzte Folge

Wun­dern Sie sich auch so wie ich wenn plötz­lich alle CDU/CSU Poli­ti­ker von sich behaup­ten sie wären die wahr­haf­ti­gen Kli­ma­be­wah­rer? Wenn der Herr Laschet gestern noch "Hü!" und heu­te "Hott!" sagt, wo doch sei­ne Bilanz in NRW in Sachen Kli­ma­schutz ver­hee­rend ausfällt?


["click!" auf das Bild vergrößert]

Dar­über, wer wirk­lich seit Jah­ren gebremst hat, führ­te "Green­peace" Buch und hat das nach­fol­gen­de Bild als Titel­sei­te sei­ner Bro­schü­re "klimabremser-cdu-csu_07_21.pdf" ver­öf­fent­licht.

Gut, dass es im Inter­net noch die Mög­lich­kei­ten gibt die Lüg­ner der CDU/CSU zu ent­lar­ven - sie arbei­ten schon kräf­tig dar­an, das in der Zukunft zu unter­bin­den. Mit grund­ge­setz­wid­ri­gen Geset­zen und Erlas­sen, jedes schmut­zi­ge Mit­tel ist Recht!

Wenn Sie wol­len, dass das Inter­net frei von poli­ti­scher Regu­lie­rung bleibt und bereits getrof­fe­ne Zen­sur­ver­su­che abge­baut wer­den, wenn Sie wol­len, dass der Plant geret­tet wird, dann wäh­len Sie bit­te NICHT die CDU/CSU oder ande­re Par­tei­en bei denen im Namen "F" und "D" zusam­men vorkommen!

Kommentare

  1. Fai­rer­wei­se muss man hier sagen zum Bild: Nicht nur CDU-/CSU-Mit­glie­der abgebildet!

    Küsten­bar­bie (wie man sie nennt) ist auch mit dabei, und deren Par­tei­buch ist von der SPD.

    1. Na so was, das habe ich völ­lig über­se­hen - ich dach­te die Leu­te bei "Green­peace" machen das korrekt.
      "Küsten­bar­bie"¹, tol­le Verhohnepiepelung.
      Als ich noch­mal nach­ge­se­hen habe fiel mir auf:
      Es heißt oben in der Abbil­dung '.. Kli­ma­brem­ser der Gro­ßen Koali­ti­on ..' - dazu gehö­ren natür­lich auch SPD Politiker ....

      Nichts­de­sto­we­ni­ger ist es wurscht wohin die abge­bil­de­ten Per­so­nen sich posi­tio­nie­ren wenn im Ergeb­nis ihre Hand­lun­gen das glei­che Ziel haben. Alle irgend­wie von irgend­wel­che 'inter­es­sier­ten Krei­sen' bezahlt und daher in deren Sinn tätig.
      .................................................................
      ¹ ".. „Küsten-Bar­bie“, „Quo­ten-Frau“, „Bestes Stück“ - Spitz­na­men von Manue­la Schwe­sig (39, SPD) .." 

      1. "Küsten­bar­bie" hat sich ein­fach mit der Zeit für Frau Schwe­sig als Spitz­na­me her­aus­kri­stal­li­siert, nach­dem sie aus der Bun­des­po­li­tik wie­der nach MV zurück ging. Kei­ne Ahnung, wer damit mal ange­fan­gen hat...

        Das stimmt, das Blatt von Green­peace stimmt in die­ser Hinsicht.
        Ich woll­te es nur anmer­ken, weil du dich sehr auf die Ver­tre­ter der CDU/CSU dar­in ver­steift hat­test (wovon der Groß­teil in der Tat stamm unter den Abge­bil­de­ten, aber eben nicht nur ;) ).

        1. Manch­mal - das hast du rich­tig ange­merkt - geht mir der Gaul durch .... das Maß an Kor­rup­ti­on, Vet­tern­wirt­schaft und ech­ten Gau­ner­stücken ist der­art durch­trie­ben, dass es mich sogar noch vor Ärger beben lässt. Neu­lich habe ich einen Notar im Gespräch gefragt, ob es denn so gar kei­ne Hand­ha­be dage­gen gibt. Die Ant­wort war etwa so:
          Grau­zo­nen der Gesetz­ge­bung wer­den erst durch Ereig­nis­se gerichts­be­kannt und abge­ur­teilt - und bis dahin muss man mit Schwam­mig­keit und Davon­kom­men von Geset­zes­bre­chern leben ....

        2. Da hat der Notar wohl recht...

          Wobei man sagen muss: Man hat den Ein­druck, es liegt teil­wei­se auch an der Pra­xis­fer­ne der gro­ßen Poli­tik, dass die solch schwam­mi­ge Geset­ze ent­wer­fen und beschlie­ßen. Schlicht­weg: Die den­ken, sie haben Wun­der was beschlos­sen, den gro­ßen Wurf gelan­det, in Wahr­heit aber nur ein unheim­lich theo­re­tisch funk­tio­nie­ren­des Kon­strukt beschlos­sen, und Leu­te, die auf Pra­xis ori­en­tiert sind, brau­chen nicht lang, um eine Lücke zu fin­den, die sie für ihre Zwecke aus­nut­zen können.

        3. Das ist bestimmt eine der nahe­lie­gen­den Annah­men, zu abgesetzt.
          Eine ande­re wäre sie machen das mit Absicht um aus­zu­lo­ten wie weit sie gehen kön­nen - Bei­spiel Vorratsdaten.
          Drit­te Mög­lich­keit: es schrei­ben Fir­men die Geset­ze und sche­ren sich nicht um Gesetzmäßigkeit.
          Egal wie - für das Salär soll­te es schon den Bür­gen die­nen, nicht Gesell­schaf­ten oder Geldgebern

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