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bookmark_borderMeanwhile .... at the end of the world ....
Wie Kleinigkeiten große Kreise ziehen ....

Litt­le things are often over­ra­ted as major blun­ders and it is most­ly tabloid jour­na­lism that is respon­si­ble for this. Howe­ver, the­re are examp­les that show that a cam­paign that was run ear­lier for a com­ple­te­ly dif­fe­rent pur­po­se remain­ed so stron­gly in the memo­ry of the popu­la­ti­on that even a mar­gi­nal simi­la­ri­ty in the later adver­ti­se­ments did lead to very unde­si­ra­ble results.

An exam­p­le of this recent­ly drew ever wider cir­cles in Korea. A pre­vious­ly issued ad initia­ted by a femi­nist orga­nizati­on had appeared to make fun of the size of the geni­tals of male compatriots.

Once two dif­fe­rent dis­plays, one for a "Life­style Plat­form" , ano­ther for "Online fashion store Mus­in­sa" were issued, pro­tests of male Kore­ans aro­se, who saw it as an insult to their *mas­cu­li­ni­ty*.

Small misun­derstan­dings - big consequences:
The ads have been withdrawn. 

Klei­nig­kei­ten wer­den oft zu Groß­ereig­nis­sen auf­ge­bla­sen und meist sind es Sen­sa­ti­ons­me­di­en die das zu ver­ant­wor­ten haben. Nun gibt es aller­dings Bei­spie­le dafür, dass eine Kam­pa­gne, die für einen ganz ande­ren Zweck geschal­tet wur­de, so stark in der Erin­ne­rung der Bevöl­ke­rung bleibt, dass selbst eine nur mar­gi­na­le Ähn­lich­keit in spä­te­ren Anzei­gen zu sehr uner­wünsch­ten Ergeb­nis­sen füh­ren können.

Ein Bei­spiel dafür zog jüngst in Korea Krei­se. Es war vor­mals eine Anzei­ge von Femi­ni­stin­nen erschie­nen, die sich über die Grö­ße der Geni­ta­lia männ­li­cher Lands­leu­te lustig machte.

Als jetzt zwei unter­schied­li­che Anzei­gen, eine für eine "Life­style Plat­form", eine ande­re für "Online fashion store Mus­in­sa" erschie­nen, häuf­ten sich die Pro­te­ste der (männ­li­chen) Korea­ner, die dar­in eine Belei­di­gung ihrer *Männ­lich­keit* sahen.

Klei­ne Miß­ver­ständ­nis­se - gro­ße Folgen:
Die Anzei­gen wur­den gecancelt.


[via → The Korea Herald]

bookmark_borderPlakativ ..!?

Seit Jah­ren hören wir:
Nach der Wahl wird Alles bes­ser .... nein, es wur­de nie besser!
16 Jah­re Still­stand sind genug, jetzt muss wirk­lich etwas passieren.
Das geht nur OHNE CDU/CSU.

[Bild­quel­le für alle Abbil­dun­gen; es wur­den eini­ge Ände­run­gen vorgenommen.]

bookmark_borderFest, flüssig, gasförmig überflüssig ...!

Bilan­zie­rend stel­le ich fest wie sehr die Flut an Mails ansteigt. Nicht die Art von elek­tro­ni­scher Post die man gern bekommt, von Fami­lie und Freun­den, bei­spiels­wei­se. Nein, es sind die­se Bestä­ti­gungs­mails die irgend­wann im Pro­zess in Erklä­rungs­mails über­ge­hen was als näch­stes pas­siert .... um sich dann in Hin­weis­mails zu ver­wan­deln, die den Ver­sand­zu­stand der bestell­ten Ware dar­stel­len. Schließ­lich, ganz am Ende, wird dann noch ein Mail ver­sandt in dem steht, dass man die Sen­dung emp­fan­gen hat - oder, wenn man nicht da war, wo sie abzu­ho­len ist. Gar nicht davon zu reden, was noch dazu kommt wenn es sich um Ware hen­delt die über den Zoll läuft!

So vie­le E-Mails und davon die über­wie­gen­de Zahl völ­lig ohne jeden Nut­zen. Wer hat denn so etwas 'erfun­den' und war­um machen immer mer Unter­neh­men die­sen Schwach­sinn mit?

Als ich kürz­lich Auf­be­wah­rungs­bo­xen bestell­te kamen nacheinander

- Bestä­ti­gung der Bestellung
- Wie­der­rufs­be­leh­rung und Bestell­num­mer / Überweisungskonto;
- Rech­nung und Lie­fer­schein, jetzt mit Lie­fer­num­mer und Rechnungsnummer;
- Hin­weis­mail was bei Beschä­di­gun­gen zu tun sei;
- Bestä­ti­gung, dass die Ware dem Ver­sen­der ange­kün­digt wurde;
- Bestä­ti­gung unter wel­cher Track­ing-Num­mer der Logi­sti­ker sie Sen­dung führt;
- Bestä­ti­gung, dass die Ware beim Trans­por­teur in Emp­fang genom­men wurde;
- Bestä­ti­gung dar­über, dass die Ware sich 'in Aus­lie­fe­rung' befindet;
- Vor­aus­sicht­li­che Lieferzeit;
- Bestä­ti­gung der Auslieferung.

Jeder der Kon­tak­te / jedes E-Mail hat­te einen Zweck, zugegeben.
In der Sum­me aber ent­stand bei mir ledig­lich ein scha­les Gefühl von 'viel Lärm um Nichts', denn es hät­te gereicht mir in einem Mail die Num­mern mit­zu­tei­len, danach viel­leicht noch die vor­aus­sicht­li­che Lieferzeit.
Eine Bestä­ti­gung, dass ich die Ware habe ist ja nun der Gip­fel des 'over­kill' (Ziff.2) und völ­lig sinnfrei.

Wenn ich mir das hoch­ge­rech­net vor­stel­le, bezo­gen auf den Ver­brauch von Ener­gie, ist zwei­fels­oh­ne Jeder­mann klar, wel­che unsin­ni­ge Ver­schwen­dung dabei vor­liegt. Des­sen unge­ach­tet habe ich wenig Hoff­nung auf Ände­rung sol­cher Bom­bar­de­ments an E-Mails. 

bookmark_borderWas Sie schon immer
über Meerjungfrauen wissen wollten ....

Kürz­lich wur­de ich wie­der auf einen alten Arti­kel von mir auf­merk­sam, weil ver­mehrt danach gesucht wur­de, der Titel lautet:

"Darf man eine Meer­jung­frau essen?"

Dar­auf gekom­men bin ich, als ich bei einem US-Blog zufäl­lig auf einen Bericht über einen Streit zwi­schen Islam-Gelehr­ten stieß, die die Fra­ge erör­ter­ten ob die­se 'beson­de­re' Spei­se halal oder haram sei.
Ich will hier nicht alle Argu­men­te wie­der­ho­len, des­we­gen nur ein Aus­zug aus dem 'Ent­scheid' - wie Sie leicht erken­nen sind sich die gelehr­ten Her­ren nicht ganz einig ...

Recht inter­es­sant hin­ge­gen ist für mich, dass es offen­bar kei­nen Zwei­fel bei den isla­mi­schen Vor­den­kern gibt, dass Meer­jung­frau­en existieren.

bookmark_borderEin wenig Völkermord gefällig?
Fragen Sie den Vatikan, der hat 'Experten'

Bezug → Völ­ker­mord in Ruan­da Zeit online Bei­trag → Wie recht­fer­tigt ein Prie­ster einen Völ­ker­mord, Herr Schomburg? 
Es wird ja stets behaup­tet der Vati­kan sei an Auf­klä­rung von Prie­ster­ver­bre­chen inter­es­siert und tue Alles, was zur Auf­ar­bei­tung nötig sei. Außer­dem lägen die Bei­tei­li­gung oder gar Anstif­tung zu Völ­ker­mord oder vie­le hun­dert Jah­re zurück .... hal­ten Sie inne, lie­be Lesen­de, und ori­en­tie­ren Sie sich neu!

Nicht ist ver­gan­gen, Vie­les ver­ges­sen, und was noch nicht ver­ges­sen wur­de und noch nicht abge­ur­teilt wur­de ver­sucht der Vati­kan aktiv zu hin­ter­trei­ben. Ich fra­ge mich nach sol­chen Ent­hül­lun­gen immer wer von wem gelernt hat: 

Der Vati­kan von der Mafia oder die Mafia vom Vati­kan oder ....?

Lese­pro­be:

bookmark_bordercryptocurrency
oder:
Des Kaisers neue Kleider

*update* [17.07.2021; 13:00h]
*update* [06.02.2022; 21:00h]

Nen­nen Sie mich blö­de, unbe­weg­lich, rück­stän­dig oder einen ver­grei­sten Fortschrittsfeind:

Ich hal­te nichts von "cryp­to­cur­ren­cy".
Man kann die­se Wäh­rung nicht sehen,
man kann die­se Wäh­rung nicht riechen,
man kann die­se Wäh­rung nicht anfassen.
Was man weder sehen, noch rie­chen, noch anfas­sen kann ist eine Illusion.

Sie besteht nur, weil *JEMAND* ver­si­chert sie sei existent.
Bis jetzt habe ich noch kei­ne Erklä­rung gefun­den, die mir, finanz­tech­ni­schem Lai­en, plau­si­bel erklärt hät­te WAS "cryp­to­cur­ren­cy" ist und wie der Wert 'geschöpft' wird. Ist das so etwas, was frü­her nur Ban­ken machen konn­ten, näm­lich durch Ver­ga­be von Kre­di­ten "Geld zu schöp­fen" - und nun kann es jeder mit einem schnel­len Com­pu­ter und einer Gra­fik­kar­te die einen Bat­zen Geld kostet? 

Dann wäre das nur eine ande­re Masche Sach­wer­te für Weni­ge zu reser­vie­ren und fik­ti­ve Wer­te auf den Rest der Men­schen zu ver­tei­len. Nur Sach­wer­te haben Bestand und einen von jed­we­der Wäh­rung unab­hän­gi­gen Wert. Rei­che Men­schen inve­stie­ren nicht in fik­ti­ve Wer­te, sie inve­stie­ren in Sachwerte.

Wenn ich dann eine sol­che Ein­schät­zung lese,
".. Sup­port­ers of Bit­co­in and other cryp­to­cur­ren­ci­es cla­im that the­se finan­cial plat­forms are inher­ent­ly trust­less systems - that is, they’re not direct­ly tied to any nati­on-sta­te, govern­ment, or body. They would argue that cryp­to­cur­ren­cy is supe­ri­or to tra­di­tio­nal phy­si­cal cur­ren­ci­es becau­se it is not depen­dent on, for instance, the U.S. fede­ral govern­ment. .. Grund­fest notes that regard­less of whe­ther you think that’s a good or bad thing, it’s not enti­re­ly accu­ra­te. Cryp­to­cur­ren­cy aren’t real­ly trust­less at all. They are still reli­ant on the under­ly­ing infras­truc­tu­re powe­ring cryp­to­cur­ren­ci­es like Bit­co­in, much of which is loca­ted in Chi­na. The Chi­ne­se govern­ment could theo­re­ti­cal­ly make chan­ges to cryp­to­cur­ren­ci­es at a fun­da­men­tal level by impo­sing its will on the data miners who keep them running .."
[Quel­le]

kom­me ich zu dem Ergebnis:
Das ist mir eine zu win­di­ge Ange­le­gen­heit um mich dar­auf einzulassen.

Und ich ver­ra­te ihnen noch ein Geheimnis:
Das mei­ste Geld auf die­sem Pla­ne­ten, näm­lich das, was nicht in Mün­zen und Schei­nen exi­stiert, hat genau die Eigen­schaf­ten, die "cryp­to­cur­ren­cy" zuge­schrie­ben werden.

Für mich bedeu­tet es, dass auch die­ses Geld 'nicht exi­stent' ist.
Wenn der Wert auf einem 'Ver­spre­chen' basiert, es sei etwas wert, was pas­siert dann wenn plötz­lich die­ses Ver­spre­chen wider­ru­fen wird und wegfällt?

Irgend­wer muss drin­gend dem klei­nen Jun­gen aus dem Mär­chen Bescheid sagen
- er wird wie­der ein­mal gebraucht ...!

¹ Über­set­zung:
Befür­wor­ter von Bit­co­in und ande­ren Kryp­to­wäh­run­gen behaup­ten, dass die­se Finanz­platt­for­men von Natur aus ver­trau­ens­wür­di­ge Syste­me sind – das heißt, sie sind nicht direkt an einen Natio­nal­staat, eine Regie­rung oder eine Kör­per­schaft gebun­den. Sie wür­den argu­men­tie­ren, dass Kryp­to­wäh­rung tra­di­tio­nel­len phy­si­schen Wäh­run­gen über­le­gen ist, weil sie bei­spiels­wei­se nicht von der US-Bun­des­re­gie­rung abhän­gig ist.
Grund­fest stellt fest, dass es nicht ganz kor­rekt ist, unab­hän­gig davon, ob Sie das für gut oder schlecht hal­ten. Kryp­to­wäh­run­gen sind nicht wirk­lich ver­trau­ens­wür­dig. Sie sind immer noch auf die zugrun­de lie­gen­de Infra­struk­tur ange­wie­sen, die Kryp­to­wäh­run­gen wie Bit­co­in antreibt, von denen sich ein Groß­teil in Chi­na befin­det. Die chi­ne­si­sche Regie­rung könn­te theo­re­tisch Ände­run­gen an Kryp­to­wäh­run­gen auf grund­le­gen­der Ebe­ne vor­neh­men, indem sie den Data Minern, die sie am Lau­fen hal­ten, ihren Wil­len aufzwingt.

*update* [17.07.2021; 13:00h]
Sie­he hier­zu fol­gen­de Artikel:
Deep in rural Chi­na, bit­co­in miners are pack­ing up; A govern­ment clamp­down has forced most of them offline
Der Bit­co­in-Crash ist pro­gram­miert; Der per­ma­nent stei­gen­de Strom­ver­brauch zwingt die markt­stärk­ste Kryp­to­wäh­rung in ein Pon­zi-System. Ver­eb­ben die Geld­zu­flüs­se, kommt der Absturz 

*update* [06.02.2022; 21:00h]
Sieh hier­zu → Die Bit­co­in-Fal­le | Doku über die Abzocke mit Kryp­to-Wäh­run­gen; das ARD radio­fea­ture · 06.02.2022 · 52 Min.

bookmark_borderTell it as it is ...!

Wer hier öfter liest weiß, dass ich Frau von der Ley­en nicht beson­ders gut fin­de und noch weni­ger ihre übli­che Argu­men­ta­ti­on. Sie hat - solan­ge sie in Deutsch­land ihr Unwe­sen trieb - noch häu­fi­ger als ande­re Poli­ti­ker nicht nur maß­los über­trie­ben, son­dern min­de­stens genau­so häu­fig gelo­gen die Ver­hält­nis­se und ihr Wir­ken ein wenig auf­ge­bes­sert dargestellt.

Nun aber hat sie den "Brexi­te­ers" ein­mal kräf­tig und sehr deut­lich die Levi­ten gele­sen. Obwohl sie wahr­schein­lich den Text nicht ver­fasst hat trug sie ihn mit Über­zeu­gung und ohne Zögern vor. Lesen Sie selbst, der Text ist aus den Unter­ti­teln zusam­men­ge­setzt.
 



 

bookmark_borderAnna-Nicole Einfältig Heinrich (25) Präses EKD

Was als muti­ge Tat geprie­sen wird
ist in Wahr­heit ein Offen­ba­rungs­eid
der evan­ge­li­schen Kir­che
.

25 Len­ze alt, da täu­schen man­che Bil­der eher mehr Lebens­jah­re vor, und bis­her ein Bache­lor vor­zu­wei­sen. Nun an einer katho­li­schen Uni­ver­si­tät, Fach­be­reich "Pasto­ral­theo­lo­gie¹ und Homi­le­tik²" auf dem Weg zum Masters, "Digi­tal Huma­ni­ties³ und Men­schen­bild und Wer­te".

Wie tief sind wir als Nati­on gesun­ken wenn ein sol­ches 'Stu­di­um' als aka­de­mi­sche Lei­stung und Vor­be­rei­tung auf ein lan­ges Leben in geho­be­ner Posi­ti­on ange­se­hen wird. Zu ler­nen Grup­pen von Men­schen zu bequat­schen anzu­spre­chen und ihnen das Mär­chen vom 'lie­ben Gott im Him­mel' so zu erzäh­len, dass sie es glau­ben und dafür ihre Kir­chen­steu­er zah­len - von der wie­der­um Men­schen wie Frau Anna-Nico­le Hein­rich ein beque­mes Leben, finan­zi­ell sor­gen­frei und (noch?) ange­se­hen in der Gesell­schaft bezahlt bekommen.

Das ist frei­lich beque­mer als das Leben ihres Vaters, der als LKW Fah­rer tätig war.
Man kann ihr eine gewis­se prak­ti­sche Intel­li­genz nicht absprechen. 

Nun, eine beson­ders gro­ße Gefolg­schaft - ".. Okay lie­be Com­mu­ni­ty .." - hat die jun­ge Dame nicht.
Wenn man sich die Zah­len ansieht, die so 'fol­lo­wen' [2.430] und auf ihre tweets antworten.
Aber das kann ja noch mehr werden.
Allein das Amt wird sicher ein paar 'fol­lower' bringen.

Für mich ist die­ses Getue um die neue Amts­trä­ge­rin Teil eines letz­ten Auf­bäu­mens der Kir­che gegen ihren bereits lan­ge begon­ne­nen Zer­fall. Unauf­halt­sa­men Ver­fall, denn die digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­mög­lich­kei­ten neh­men den frü­her allein mei­nungs­bil­den­den Medi­en, die immer 'kir­chen­freund­lich' waren, all­mäh­lich die Mei­nungs­ho­heit weg.

Und das ist gut so.

¹

".. In der Evan­ge­li­schen Theo­lo­gie ver­steht man dar­un­ter seit Fried­rich Schlei­er­ma­cher einen Teil­be­reich der Prak­ti­schen Theo­lo­gie, näm­lich die Leh­re von Wesen, Amt, Beruf und Rol­le des Pfarrers .."
[Quel­le]

²

".. in der Theo­lo­gie die Predigtlehre .."
[Quel­le]

³

".. digi­ta­le Geisteswissenschaften .."
[Quel­le]