bookmark_borderDer "Multi-Tasking-Irrtum"

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Wie schon öfter berich­tet kommt die Wis­sen­schaft vie­len Din­gen auf die Spur die der durch­schnitt­li­che Beob­ach­ter zwar ver­mu­tet, aber man­gels wis­sen­schaft­li­cher Unter­su­chun­gen oder Bewei­se nicht als 'gesi­chert' anse­hen kann.

Im "Tele­graph" - nicht unbe­dingt das Refe­renz­blatt für exak­te Wis­sen­schaft, das will ich gern zuge­ben - wur­de über eine Stu­die berich­tet, die die Wahr­neh­mung hin­sicht­lich des "mul­ti-tas­kings" den­noch min­de­stens auf­weicht, wenn nicht gar widerlegt. 

.. Mul­ti­tas­king is an excu­se to get wives to do more work .. Not only are women .. given twice as much work, they’re also expec­ted to do it all in half the time ..

Die zugrun­de lie­gen­de Unter­su­chung stammt zwar schon aus 1987¹, wur­de aber erst 2007 'online' ver­öf­fent­licht und damit (min­de­stens als 'abstract' [Zusam­men­fas­sung]) einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt gemacht.

Der kom­plet­te Text ist nur gegen eine Zah­lung von 30,- €uro zu bezie­hen, daher nur weni­ge Sät­ze aus der Zusam­men­fas­sung [1989]:

Mit einer mit­tels MRT [eng­lisch MRI]; oft auch als "Kern­spin­to­mo­gra­fie" bezeich­net] durch­ge­führ­ten Unter­su­chung wur­de nach­ge­wie­sen, dass beim Ver­such zwei Din­ge zugleich zu erle­di­gen die Auf­merk­sam­keit zwi­schen bei­den hin-und-her springt, also nie tat­säch­lich "gleich­zei­tig" auf bei­de Auf­ga­ben ver­teilt wird. 

Das, so mei­ne ich, kann man getrost als das Ende der "Mul­ti-Tas­king-Dis­kus­si­on" - egal wel­chen Geschlechts - anse­hen. Eine Mehr­zahl der Lesen­den sieht das auch so:

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¹ Recei­ved: 21 Dec 1987; Published online: 29 May 2007.

bookmark_borderBöse, böse, böse ....

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Ich war sehr erstaunt die­sen Arti­kel gera­de in der Deut­schen Apo­the­ker Zei­tung zu lesen - er basiert auf einem ande­ren Arti­kel, der in der Süd­deut­schen Zei­tung ver­öf­fent­licht war.
Erstaunt des­we­gen, weil die Apo­the­ker bis­her eher unkri­tisch die Arz­nei­zu­be­rei­tun­gen in ihre Rega­le stel­len und "Auf­klä­rungs­ge­sprä­che" mit Pati­en­ten eher "Ver­kaufs­ge­sprä­che" sind: "Fra­gen Sie ihren Arzt oder Apo­the­ker" - wird näm­lich sel­ten tat­säch­lich "Auf­klä­rung" bringen.

Mich wun­dert der Inhalt die­ser Betrach­tun­gen nicht.

Seit Jah­ren schrei­be ich immer mal wie­der etwas zu den Machen­schaf­ten der Phar­ma­in­du­strie. Wobei aber nicht ver­ges­sen wer­den darf - das klang auch in den zitier­ten Arti­keln an, dass es eine Viel­zahl von nütz­li­chen Arz­nei­ent­wick­lun­gen gibt die tat­säch­lich zur Ver­bes­se­rung der Volks­ge­sund­heit beitragen.

Noch­mal ganz kurz und ohne wei­te­re Begrün­dung, weil die nur mit ver­tief­ten Kennt­nis­sen der Phy­sio­lo­gie & Patho­phy­sio­lo­gie zu ver­ste­hen ist, zwei Arz­nei­mit­tel­grup­pen die sofort und ohne Scha­den ver­zicht­bar wären:

  • - Lipid­sen­ker, also Stof­fe, die Cho­le­ste­rin sen­ken (sol­len). Wobei zwei­fel­haft ist, ob ein erhöh­ter Wert auch "Krank­heits­wert" hat oder nicht nur Aus­druck einer indi­vi­du­el­len Kon­sti­tu­ti­on bzw. gene­ti­scher Prädisposition;
  • - Alle Schmerz­mit­tel die nicht Ace­tyl­sa­li­cyl­säu­re, Par­acet­amol und Ibu­profen als Mono­sub­stanz ent­hal­ten. Dar­un­ter fal­len zuerst alle Misch­prä­pa­ra­te und sämt­li­che Ent­wick­lun­gen die nach 1980 in den Markt kamen.

bookmark_borderTrans­port (1)

Teil 2
Wie erfol­gen die Auf­nah­me des Was­sers und der Makro-/Mi­kro­ele­men­te?

In der gesam­ten beleb­ten Umwelt gibt es drei wesent­li­che Pro­zes­se mit deren Hil­fe Sub­stan­zen in Lebe­we­sen hin­ein und aus Lebe­we­sen her­aus beför­dert werden:

  1. Dif­fu­si­on
    Inner­halb der Zel­len wer­den Was­ser und ande­re Sub­stan­zen auf der phy­si­ka­li­schen Grund­la­ge der Dif­fu­si­on bewegt und so ausgetauscht.
  2. Osmo­se
    Zwi­schen Zel­len, zwi­schen ver­schie­de­nen Gewe­ben, und zwi­schen der Umwelt und leben­den Zel­len erfol­gen die Was­ser- und Sub­stanz­ver­tei­lung durch Osmo­se, weil semi­per­meable Mem­bra­nen zu pas­sie­ren sind. 
  3. Akti­ver Trans­port
    Wer­den Stof­fe nicht durch die bei­den vor­her benann­ten Mecha­nis­men aus­ge­tauscht, dann wer­den sie "aktiv", d.h. durch (gesteu­er­te, ener­gie­ver­brau­chen­de) Kanä­le geschleust. In man­chen Fäl­len wer­den Stof­fe zuvor an Trans­por­tei­wei­ße ange­dockt und erst dann kön­nen sie trans­por­tiert werden.
  • Das pas­siert immer dann, 
    • wenn Stof­fe zu 'sper­rig' sind
      (che­misch: stark ver­zweig­te Moleküle),
    • wenn ihr Durch­mes­ser sehr groß ist
      (che­misch: Teil­chen­grö­ße der betei­lig­ten Ato­me, abhän­gig von der Posi­ti­on im Periodensystem),
    • weil sie (star­ke, ungleich ver­teil­te) elek­tri­sche Teilladun­gen haben
      (che­misch: Elek­tro­ne­ga­ti­vi­tät), oder
    • weil sie gegen ein Kon­zen­tra­ti­ons­ge­fäl­le trans­por­tiert wer­den müssen.

Fort­set­zung "Mine­ral­stof­fe (III)" folgt

bookmark_borderSammelsurium IX

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Stift statt Computer

" .. Blei­stif­te, Kulis und Fül­ler her .. "

Vie­le Jah­re mei­nes Lebens habe ich unter­rich­tet. Meist natur­wis­sen­schaft­li­chen Stoff. Also einen Bereich, der für die mei­sten Men­schen schon Hor­ror ver­brei­tet bevor sie der ersten Unter­richts­stun­de bei­gewohnt haben.

Wäh­rend all die­ser Jah­re haben sich die Metho­den und Medi­en mehr­fach ver­än­dert, oft, zurück­blickend, nicht zum Bes­se­ren in Hin­sicht auf die Ver­mitt­lung des Lernstoffes.
Da ich der Auf­fas­sung war, dass das Mit­den­ken der Zuhö­rer geför­dert wird wenn die Inhal­te lang­sam an einer gro­ßen Tafel oder auf einem Flip-Chart ent­wickelt wer­den, habe ich die Medi­en­flut abgelehnt.
In gewis­ser Wei­se hat es mich daher durch­aus mit Genug­tu­ung erfüllt als ich weni­ge Jah­re vor mei­nem Ruhe­stand eine Ver­öf­fent­li­chung mit dem Titel "Back to Talk and Chalk!" [Zurück zu Lehr­vor­trag und Tafel] las, die einer kon­ser­va­ti­ven Stoff­ver­mitt­lung das Wort sprach.

Nun gibt es eine Unter­su­chung zum Ler­nen bei Stu­den­ten. Die fand her­aus, dass - per Hand - selbst schrei­ben den Lern­stoff bes­ser festigt als das mit Com­pu­ter zu erledigen.

Spä­te Bestä­ti­gung. Der Mensch ist anders ange­legt und die Evo­lu­ti­on wird noch vie­le Jahr­hun­der­te brau­chen bis sich das viel­leicht ändert.

Bezug:
Stu­dents Who Take Notes With Lap­tops Learn Less, and the Rea­son May Sur­pri­se You

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Behördenbelustigung

Infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung endet in den Amtsstuben

".. Ins­ge­samt habe es für Hoeneß’s Steu­er­ak­te 8.130 Zugriffs­be­rech­ti­gun­gen gege­ben, wovon auf etli­che Mit­ar­bei­ter meh­re­re sol­che Berech­ti­gun­gen ent­fie­len .."
 
Bevor ich die­se Zei­len beim "law­blog" gele­sen habe war ich schon der Auf­fas­sung, dass die fast unbe­schränk­te Zugriffs­mög­lich­keit auf Daten ande­rer Men­schen für den durch­schnitt­lich voy­eu­ri­stisch gestimm­ten Behör­den­mit­ar­bei­ter eine Ver­su­chung dar­stel­len MUSS der er leicht erliegt - man braucht sich doch nur die Zuseh­erzah­len bei Sen­dun­gen wie "Big Brot­her" vor Augen zu füh­ren die von genau die­ser mensch­li­chen Schwä­che leben.

Da sit­zen sich "Zugriffs­be­rech­tig­te" in schlicht ein­ge­rich­te­ten, schmuck­lo­sen Ein­heits­bü­ros den Hin­tern platt und anstatt Däum­chen zu dre­hen schau­en sie eben mal nach was ihr Nach­bar so auf dem Kon­to hat, wohin er Rei­sen gebucht hat und wie er ver­si­chert ist, und, wo er schon dabei ist schaut er mal mit wem der letzt­lich tele­fo­niert hat und was in den Mails steht ...

Kon­trol­le?
Richtervorbehalt?
Eine Lachnummer.

Wenn ein­mal der Damm gebro­chen ist gibt es kein Halten.
Wir sind für die­se Amts-Würst­chen ein offe­nes Buch.

Gute Unter­hal­tung!

Quel­le:
8.130 Zugriffs­be­rech­ti­gun­gen

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Ein bißchen Frieden Krieg ....

".. Krieg zur Not in Kauf nehmen .."

".. Nur eine ent­schlos­se­ne Ant­wort eröff­net eine Chan­ce auf Frie­den in der Ukrai­ne .. damals wie heu­te haben die USA und ihre euro­päi­schen Ver­bün­de­ten kei­ne ande­re Wahl, als Putins Feh­de­hand­schuh auf­zu­neh­men .."
 

Wie schon frü­her ange­deu­tet wird die KRIEGsvor­be­rei­tung vorangetrieben:
Alter­na­tiv­los, gna­den­los, ideenlos ...!

Die Wirt­schaft der EU sta­gniert weil die Bür­ger mit Mas­se mit allen Kon­sum­gü­tern aus­ge­stat­tet sind und die der soge­nann­te 'bür­ger­li­che Haus­halt' ver­meint­lich oder tat­säch­lich sein eigen nen­nen muß um als sol­cher zu gel­ten - und wel­cher Deut­sche woll­te das wohl nicht?

Es gibt kei­nen Bedarf, kei­ne Nach­fra­ge mehr, die erfüllt wer­den müßten. 

Da könn­te ein Krieg doch pri­ma dafür sor­gen die bestehen­de Infra­struk­tur zu zer­stö­ren - und nach einem Krieg ist wie von Zau­ber­hand wie­der "Nach­fra­ge" nach Industrieproduktion:

Die ist heu­te weit­ge­hend in der Hand von Groß­kon­zer­nen die klug ver­mei­den die den Kon­su­men­ten bekann­ten Mar­ken zu ändern und so die Zusam­men­hän­ge, vor allem die Besitz­ver­hält­nis­se, verschleiern.

Die Gier einer klei­nen Zahl von Men­schen nach immer mehr und mehr reißt Natio­nen in den Abgrund weil die von ihnen mani­pu­lier­ten Poli­ti­ker nicht anders han­deln kön­nen und wol­len - ganz offen­bar und öffent­lich sichtbar.

Mei­ne Hoff­nung als "Nach­kriegs­kind" (*1945) ein­mal - ohne je einen Krieg erlebt zu haben - in Ruhe zu ster­ben scheint sich nicht zu erfül­len. Schade.

Quel­le Zitat:
Der Westen muss Putin stop­pen und Der Stan­dard - Österreich

bookmark_border"ROUNDUP" [Glyphosat; Monsanto]

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Glyphosate (Roundup) and Kidney Disease

A heret­ofo­re inex­pli­ca­ble fatal, chro­nic kid­ney dise­a­se that has affec­ted poor far­ming regi­ons around the glo­be may be lin­ked to the use of bio­che­mical giant Monsanto's Roun­dup her­bici­de in are­as with hard water, a new stu­dy has found.

The new stu­dy was published in the Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health.

Rese­ar­chers sug­gest that Roun­dup, or gly­pho­sa­te, beco­mes high­ly toxic to the kid­ney once mixed with"hard" water or metals like arse­nic and cad­mi­um that often exist natu­ral­ly in the soil or are added via fer­ti­li­zer. Hard water con­ta­ins metals like cal­ci­um, magne­si­um, stron­ti­um, and iron, among others.
On its own, gly­pho­sa­te is toxic, but not detri­men­tal enough to era­di­ca­te kid­ney tissue.

The gly­pho­sa­te mole­cu­le was paten­ted as a her­bici­de by Monsan­to in the ear­ly 1970s. The com­pa­ny soon brought gly­pho­sa­te to mar­ket under the name "Roun­dup," which is now the most com­mon­ly used her­bici­de in the world.

The hypo­the­sis helps explain a glo­bal rash of the myste­rious, fatal Chro­nic Kid­ney Dise­a­se of Unknown etio­lo­gy (CKDu) that has been found in rice pad­dy regi­ons of nor­t­hern Sri Lan­ka, for exam­p­le, or in El Sal­va­dor, whe­re CKDu is the second lea­ding cau­se of death among males.

For the rest of the artic­le, see:
http://rt.com/news/monsanto-roundup-kidney-disease-921/

What's the con­nec­tion to human popu­la­ti­on num­bers? Well, the use of her­bici­des is quite rele­vant to the need to pro­du­ce enough food for the world's gro­wing popu­la­ti­on. Some her­bici­des may be com­ple­te­ly inap­pro­pria­te for use any­whe­re near human water
supplies. 

Eine neue Stu­die hat fest­ge­stellt, dass eine bis­her uner­klär­li­che, töd­lich ver­lau­fen­de chro­ni­sche Nie­ren­er­kran­kun­gen, von der beson­ders arme Anbau­ge­bie­te rund um den Glo­bus mit har­tem Was­ser betrof­fen sind, auf die Ver­wen­dung des Her­bi­zids Roun­dup [Her­stel­ler: Bio­che­mie­rie­se Monsan­to] zurück­zu­füh­ren sein könnten.

Die neue Stu­die wur­de im "Inter­na­tio­nal Jour­nal of Envi­ron­men­tal Rese­arch and Public Health" ver­öf­fent­licht .

Die For­scher ver­mu­ten, dass Roun­dup, Gly­pho­sat, hoch toxisch auf die Nie­ren wirkt, sofern es mit mit "har­tem" Was­ser oder Metal­len wie Arsen und Cad­mi­um, die oft natür­lich im Boden vor­han­den sind oder
über Dün­ge­mit­tel zuge­setzt wer­den. Har­tes Was­ser ent­hält, unter ande­rem, Metal­le wie Cal­ci­um, Magne­si­um, Stron­ti­um und Eisen.
Gly­pho­sat ist allei­ne schon gif­tig, aber nicht schäd­lich genug um Nie­ren­ge­we­be zu zerstören.

Das Gly­pho­sat-Mole­kül wur­de als Her­bi­zid von Monsan­to in den frü­hen 1970er Jah­ren paten­tiert. Das Unter­neh­men brach­te bald Gly­pho­sat unter dem Namen " Roun­dup" in den Markt, das jetzt das am häufigsten
ver­wen­de­ten Her­bi­zid in der Welt ist.

Die Hypo­the­se hilft eine glo­ba­le Wel­le der geheim­nis­vol­len, fata­len "Chro­nic Kid­ney Dise­a­se unbe­kann­ter Ätio­lo­gie" (CKDu) zu erklä­ren, die in Reis­re­gio­nen im nörd­li­chen Sri Lan­ka oder zum Bei­spiel in El Sal­va­dor gefun­den wer­den, wo CKDu die zweit­häu­fig­ste Todes­ur­sa­che bei Män­nern ist.

Den Rest des Arti­kels [in Eng­lisch] fin­den Sie unter:

http://rt.com/news/monsanto-roundup-kidney-disease-921/

Wo ist die Ver­bin­dung zur Bevölkerungszahlen?
Nun, der Ein­satz von Her­bi­zi­den ist durch­aus rele­vant um genug Nah­rung für die wach­sen­de Weltbve­völ­ke­rung zu pro­du­zie­ren. Eini­ge Her­bi­zi­de könn­ten abso­lut unge­eig­net für den Ein­satz über­all in der Nähe mensch­li­cher Was­ser­ver­sor­gung sein. 

[Ori­gi­nal­text Eng­lisch per E-Mail; mit freund­li­cher Geneh­mi­gung. Über­set­zung W.v.Sulecki]


Sie­he hier­zu auch: 
http://laislafoundation.org/

bookmark_borderWas man nicht unbedingt wissen muß, ....

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.... was aber auch nicht scha­det zu wissen:

  • Glas wird in meh­re­ren Tau­send Jah­ren nicht zer­setzt - was bedeu­tet: Es ist prak­tisch unver­gäng­lich. Es ist außer­dem eine Sub­stanz die unend­lich vie­le Male recy­celt wer­den kann.
  • Gold ist das ein­zi­ge Metall das nicht oxi­diert - selbst wenn es vie­le Jah­re in der Erde liegt.
  • Die mensch­li­che Zun­ge ist der ein­zi­ge Mus­kel der nur an einer Sei­te befe­stigt ist. Anson­sten haben alle Mus­keln zwei Ansatzpunkte.
  • Sobald man kei­nen Durst mehr ver­spürt muß man trin­ken - weil bei Aus­trock­nung der Durst-Mecha­nis­mus 'aus­ge­schal­tet' wird.
  • Nach dem Essen Was­ser zu trin­ken senkt die Aci­di­tät (Säu­re­ge­halt; Säu­re­grad) der Mund­höh­le um 60% - aller­dings senkt Was­ser auch die Säu­re­kon­zen­tra­ti­on im Magen und redu­ziert so die Ver­dau­ungs­lei­stung. Es ist daher klug nicht zuviel Was­ser zu trinken ;)
  • "Null" (0) ist die ein­zi­ge Zahl die man nicht in römi­schen Zif­fern schrei­ben kann.
  • In Unter­see­boo­ten wird Erd­nuß­öl zum Kochen ver­wen­det weil es nicht 'raucht' bis es auf etwa 230°C erhitzt ist.
  • Das Geräusch, das man hört wenn man eine Muschel ans Ohr hält, ist nicht das Rau­schen des Oze­ans - es ist das Rau­schen des eige­nen Blu­tes in den Blut­ge­fä­ßen des Ohres.
  • Neun von zehn Lebe­we­sen auf der Erde leben im Meer.
  • Die Zucht­for­men der Bana­ne kön­nen sich nicht mehr auf natür­li­chem Wege ver­meh­ren. Sie brau­chen zur Repro­duk­ti­on mensch­li­che Hil­fe. Die Früch­te der natür­li­chen For­men der Bana­ne sind Bee­ren - und die kön­nen sich ohne mensch­li­che Hil­fe ver­meh­ren. Außer­dem trei­ben Bana­nen Rhi­zo­me (Wur­zel­spros­se), dar­aus wach­sen neue Pflanzen.
  • Flug­plät­ze in höher gele­ge­nen Gebie­ten der Erde brau­chen län­ge­re Start- und Lan­de­bah­nen weil die Dich­te der Luft mit der Höhe abnimmt.
  • Zäh­ne und Ner­ven­zel­len sind die ein­zi­gen Gewebs­ty­pen des Men­schen die nicht zur Rege­ne­ra­ti­on fähig sind.
  • Im alten Grie­chen­land bedeu­te­te einer jun­gen Frau einen Apfel zuzu­wer­fen einen Hei­rats­an­trag - wenn sie ihn fing war das eine Zusage.
  • Intel­li­gen­te Men­schen haben mehr Kup­fer und Zink in ihren Haa­ren - je mehr, desto intelligenter.
  • Der Kome­ten­schweif weist immer in die der Son­ne abge­wand­te Richtung.
  • Die Schwei­negrip­pe-Imp­fung (1976) rief mehr Erkran­kun­gen und Todes­fäl­le her­vor als sta­ti­stisch ohne Imp­fung auf­ge­tre­ten wären.
    [Grip­pe­imp­fun­gen sind nur für älte­re, geschwäch­te Per­so­nen und bett­lä­ge­ri­ge, bereits ander­wei­tig erkrank­te Kin­der sinnvoll.]
  • Kof­feïn ver­stärkt die Wir­kung von Schmerz­mit­teln und wird die­sen oft bei­gemischt - der Mecha­nis­mus ist fol­gen­der: Kof­feïn erhöht kurz­zei­tig (30 min.) die Durch­blu­tung, auch des Magens, und die Wirk­sub­stan­zen pas­sie­ren schnel­ler ins Blut.
  • Der mili­tä­ri­sche Gruß erin­nert an das Hoch­klap­pen des Visiers bei den Rit­ter­rü­stun­gen um dem Kon­tra­hen­ten das Gesicht zu zeigen.
  • Der Hand­schlag, das 'Hän­de rei­chen', waren Gesten um dem Gegen­über zu zei­gen, daß man unbe­waff­net war.
  • Wenn der Mensch stirbt geht zuerst die Seh­fä­hig­keit, zuletzt die Hör­fä­hig­keit zu Ende.
  • Erd­bee­ren sind die ein­zi­gen Früch­te bei denen die Samen außen wach­sen - was wir als Frucht essen ist der ver­grö­ßer­te Blütenboden.
  • Avo­ca­dos sind von allen Früch­ten die­je­ni­gen mit den mei­sten Kalo­rien - sie ent­hal­ten ca. 160 kcal/100g Fruchtmasse.
  • Der Mond ent­fernt sich pro Jahr um ca. 6 cm von der Erde.
    [Sie­he hier­zu => "vom mond"]
  • Täg­lich wächst das Gewicht der Erde um ca. 100 Ton­nen durch den Welt­raum­staub, der auf die Erde fällt.
  • Die Schwer­kraft der Erde limi­tiert die Höhe der Ber­ge auf ca. 15.000m.
  • Vor Brücken wer­den Marsch­ko­lon­nen von Sol­da­ten ange­wie­sen den Gleich­schritt auf­zu­lö­sen - weil anson­sten Schwin­gun­gen ent­ste­hen könn­ten, die die Brücke zum Ein­sturz brin­gen können.
  • Am Äqua­tor ist das Gewicht um ca. 1% reduziert.
  • Pro Kilo­gramm Gewicht wer­den bei einem Welt­raum­start 530 kg Treib­stoff gebraucht
  • Der Buch­sta­be "J" kommt im Peri­oden­sy­stem der Ele­men­te nicht mehr vor [Jod wird im Peri­oden­sy­stem mit "I" gekenn­zeich­net; ame­ri­ka­ni­sche Les­art ist: (Iod) vom eng­li­schen "iod­i­ne" - Falsch!; von »ioei­des«, griech. vio­lett. Die älte­re Schreib­wei­se war: »Jod« mit dem Sym­bol »J«.].

bookmark_borderMargarine Streichfett - mit Butter
*update* (22-05-2015)

Las­sen sie mich mit einem Zitat beginnen:

.. Mit einem But­ter­an­teil von 21 % ver­bin­det die Mélan­ge-Vari­an­te Rama mit But­ter das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama. Denn sie schmeckt nicht nur lecker, son­dern ent­hält auch gutes Pflan­zen­öl und ist auch gekühlt streich­zart. Rama mit But­ter ent­hält 70 % Fett .. 

*edit* 22.05.2015:
"Rama"/ Uni­le­ver hat sei­ne Sei­ten 'umge­schich­tet' - dadurch wird der obi­ge Link ① obso­let. Hier die => Neue Adres­se.
Schon wie­der wird etwas Neu­es bewor­ben, dies­mal ganz ohne But­ter!

Mer­ken Sie, wie Sie da über den Tisch gezo­gen wer­den? Was denn "das Gute" in der Mar­ga­ri­ne "Rama" sein soll wird über­haupt nicht näher erklärt - wahr­schein­lich des­we­gen, weil es da nichts zu erklä­ren gäbe!

Vie­le Jahr­zehn­te lang hat uns die Mar­ga­ri­ne-Indu­strie ver­sucht ein­zu­re­den But­ter sei gesund­heits­schäd­lich. Was man davon alles bekom­men soll­te: Herz­in­farkt, Darm­krebs, Fett­le­ber .... prak­tisch alles außer Pest & Cholera.

Es ist sicher rich­tig, daß But­ter - im Über­fluß geges­sen - für vie­le Krank­hei­ten weg­be­rei­tend ist. Das aber nur dann, wenn für das Über­maß auf der ande­ren Sei­te kein Aus­gleich geschaf­fen wird:
Men­schen bewe­gen sich heu­te - berufs­be­dingt, weni­ge Beru­fe aus­ge­nom­men - viel weni­ger als noch vor ein­hun­dert Jah­ren. Geges­sen wird aber viel­fach noch so, als ob wir alle Schwerst­ar­bei­ter wären. Die Dis­kre­panz zwi­schen Kalo­rien­auf­nah­me und ~ver­brauch ist es, die die Pro­ble­me schafft. But­ter ist dar­an bestimmt nicht "schuld".

Der Haupt­übel­tä­ter ist nach Auf­fas­sung der Fach­me­di­zi­ner und der "Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung" der ZUCKER - gegen des­sen Bei­mi­schung in ver­schie­den­ste Nah­rungs­zu­be­rei­tun­gen, in die er nun wahr­haf­tig nicht gehört und wo man ihn auch nicht ver­mu­ten wür­de, end­lich ein­mal gesetz­ge­be­risch vor­ge­gan­gen wer­den müß­te .... aber das ist ein ande­rer Schau­platz, wenn­gleich nicht weni­ger bedeutsam.

But­ter wird in Deutsch­land in drei Klas­sen unter­teilt;:

  • "Deut­sche Markenbutter" 
  • "Deut­sche Molkereibutter" 
  • und 

  • "Land­but­ter"
  • - zur Qua­li­tät gibt es umfang­rei­che Tests, Infor­ma­tio­nen und Hin­wei­se, die unter den ver­link­ten Quel­len erläu­tert werden.

Zusätz­lich gibt es noch But­ter mit Bei­men­gun­gen unter­schied­li­cher Art über deren Nut­zen ich hier eben­falls kei­ne Aus­sa­ge machen will - ggf. spä­ter ein­mal in einer sepa­ra­ten Betrach­tung zum Über­an­ge­bot bestimm­ter Pro­dukt­grup­pen in Deutsch­land und den Folgen.

Die wesent­li­chen Bestand­tei­le der But­ter sind aller­dings überschaubar:
Milch­fett, Was­ser (max. 16%), Milch­zucker, Mine­ral­stof­fe, Cho­le­ste­rin, Pro­te­ine, fett­lös­li­che Vit­ami­ne, Milch­säu­re und Aro­ma­stof­fe. Ölsäu­re und ande­re, kurz­ket­ti­ge gesät­tig­te Fett­säu­ren bil­den den Fett­ge­halt der But­ter. Die Fär­bung der But­ter rührt von den bei der Ernäh­rung der Kühe benutz­ten Fut­ter­mit­teln her, es wer­den aber zur gleich­mä­ßi­gen Fär­bung heu­te auch natür­li­che Farb­stof­fe wie Beta-Caro­tin zugesetzt.

Mar­ga­ri­ne besteht aus fol­gen­den Substanzen:
Gehär­te­ten und unge­här­te­ten Fet­ten, Was­ser oder Mager­milch mit einem Fett­ge­halt zwi­schen 80% und 90%, Säue­rungs­mit­tel (Milch­säu­re, Zitro­nen­säu­re, Sau­er­mol­ke, Joghurt­kul­tu­ren). Die gelb­li­che Far­be der Mar­ga­ri­ne wird mit zuge­setz­tem Beta-Caro­tin erreicht. Eine Zuga­be der fett­lös­li­chen Vit­ami­nen A, D und E erfolgt einer­seits, weil damit eine Kon­ser­vie­rungs­wir­kung erzielt wird, ande­rer­seits, um die Far­be der von But­ter anzu­glei­chen. 90% der Fet­te sind pflanz­lich (Erd­nuss­öl, Son­nen­blu­men­öl, Palm­öl, Raps­öl, Soja­öl oder Weizenkeimöl).

Der ver­meint­li­che Vor­teil von Mar­ga­ri­ne soll­te ihr gerin­ge­rer Anteil an Cho­le­ste­rin sein. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en konn­ten aber bis­her NIE den Nach­weis erbrin­gen, daß das auch tat­säch­lich ein Vor­teil ist. Im Gegen­teil. Denn Mar­ga­ri­ne ent­hält schwer ver­dau­li­che und für den mensch­li­chen Stoff­wech­sel ungün­sti­ge Substanzen:

Die gehär­te­ten Fet­te ent­hal­ten wenig essen­ti­el­le Fett­säu­ren⑯, die meist vor­han­de­nen trans-Fett­säu­ren sind schwer ver­dau­lich. Wei­che Mar­ga­ri­nen aus unge­här­te­ten Fet­ten ent­hal­ten mehr essen­ti­el­le, unge­sät­tig­te Fett­säu­ren und gerin­ge Men­gen an Cho­le­ste­rin und trans-Fett­säu­ren. Die Trans-Fett­säu­ren erhö­hen den LDL-Cho­le­ste­rin-Spie­gel und füh­ren - vor allem bei Frau­en - zur Athero­skle­ro­se.

Die Stif­tung Waren­test schreibt nun zu Mar­ga­ri­ne [Zitat]

"Rama, die Mut­ter aller Mar­ga­ri­nen? Das war ein­mal: „Rama Ori­gi­nal“ ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr, son­dern ein Streich­fett. Der Grund: Sie ent­hält nur noch 70 Pro­zent Fett. Noch zur Ver­öf­fent­li­chung unse­res Mar­ga­ri­ne­tests im Heft 208 hat­te „Rama Ori­gi­nal“ einen Fett­ge­halt von 80 Pro­zent und war somit eine Mar­ga­ri­ne. Die schein­bar klei­ne Ände­rung ent­puppt sich also als gra­vie­ren­de Pro­dukt­um­stel­lung. Wer nicht genau hin­sieht, bemerkt es nicht ein­mal. „Streich­fett mit 70 Pro­zent Fett“ steht nur klein gedruckt auf der Ver­packung. Dort steht auch: „3 Pflan­zen­öle“, aber nicht, aus wel­chen Ölen das Streich­fett her­ge­stellt wird. Bei der Mar­ga­ri­ne waren noch Son­nen­blu­men-, Mais- und Raps­öl ein­zeln aufge­führt. Erkenn­bar ist nur, dass das neue Pro­dukt eine ande­re Fett­säu­re­zu­sam­men­set­zung hat und kon­ser­viert wird.
Fazit: Uni­le­ver Deutsch­land hat das Tra­di­ti­ons­pro­dukt heim­lich stark ver­än­dert. Das grenzt an Verbrauchertäuschung." 

Die Kran­ken­kas­sen und Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen geben ab und zu Emp­feh­lun­gen die ent­we­der nicht ganz unei­gen­nüt­zig oder fern von jeder Rea­li­tät sind:
Die AOK z.B. emp­fiehlt Misch­zu­be­rei­tun­gen, die aber etwa das Dop­pel­te von dem kosten, was man für rei­ne But­ter bezahlt. Die Apo­the­ken­um­schau - die ich sonst wegen ihrer Wer­bung für unnüt­ze Arz­nei­pro­duk­te grund­sätz­lich weni­ger schät­ze - emp­fiehlt hin­ge­gen, mit sehr kla­ren Unter­schei­dun­gen, weder das eine noch das ande­re Pro­dukt und rät von den Zwi­schen­pro­duk­ten ab. Weil dar­in zwar weni­ger schä­di­gen­de Stof­fe ent­hal­ten sind - der durch­schnitt­li­che Ver­brau­cher davon aber meist die dop­pel­te Men­ge aufs Brot streicht: Im Ergeb­nis bleibt die ungün­sti­ge Stoff­kom­bi­na­ti­on gleich - der Preis hat sich aber ver­vier­facht (!).

.. das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama .. 

Nach dem alten Wahl­spruch aus dem Mar­ke­ting "If you can't beat them - join them!" [frei über­setzt: Wenn du sie nicht schla­gen kannst ver­bün­de dich mit ihnen!] wird nun angeb­lich "das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama" verbunden.

In Wahr­heit ist es ein stil­les Ein­ge­ständ­nis des Ver­sa­gens des jah­re­lan­gen Trom­mel­feu­ers gegen die But­ter - und zugleich der Ver­such durch 'line-exten­si­on' wie­der Markt­an­tei­le zurück­zu­ge­win­nen die im Mar­ga­ri­ne-Seg­ment 'wie But­ter in der Son­ne' (!) weg­ge­schmol­zen sind und so den Pro­fit geschmä­lert haben. In sol­chen Fäl­len wer­den Kon­zer­ne wie Uni­le­ver ganz schnell sehr geschäf­tig und suchen nach Lösun­gen, die ihnen die Gewin­ne sichern. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, daß genau die­ser Kon­zern zuvor die But­ter ver­teu­felt hat, die er jetzt mit der Mar­ga­ri­ne vermischt.

Mir stellt sich dabei nur eine Frage:
War­um soll man sich ein Misch­fett für teu­re­res Geld als But­ter ver­kau­fen las­sen wenn es doch die Mög­lich­keit gibt But­ter in rei­ner Form, ohne Zusät­ze zu erwer­ben? Das wird wohl das Geheim­nis von Unilever/RAMA blei­ben. But­ter-Männ­chen und RAMA-Mäd­chen* mögen noch so nied­lich aus­ge­dacht sein, ein Argu­ment für den Kauf die­ses Mix­pro­duk­tes sind sie bestimmt nicht. Zumal - wie oben bereits erwähnt, die Stif­tung Waren­test erklärt:

RAMA ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr.

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* Hier gibt es auch noch Klärungsbedarf:
War­um heißt es eigent­lich nicht "But­ter-Mann" und "RAMA-Frau" - oder "But­ter-Männ­chen" und "RAMA-Frau­chen" - oder "But­ter-Jun­ge" und "RAMA-Mäd­chen"?
Das sind die 'gän­gi­gen' Gegen­satz­paa­re in der deut­schen Spra­che. Aber die Mar­ke­ting­leu­te sind ja dafür bekannt die Spra­che zu verhunzen.

Ein inter­es­san­ter Aspekt am Ran­de ist die Ver­tei­lung der Welt­pro­duk­ti­on an Butter:
Indi­en ist der größ­te Pro­du­zent, dort wird sechs­mal soviel But­ter her­ge­stellt als bei uns in Deutschland.

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Abbil­dung Butterdose;
[#But­ter oder Margarine?];
⑯ "essen­ti­el­le Fett­säu­ren" sind sol­che Fet­te, die der Mensch nicht selbst bil­den kann und des­we­gen mit der Nah­rung zufüh­ren muß.
[Histo­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen der Wand der Blut­ge­fä­ße; führt zu Blut­druck­erhö­hung durch Ver­en­gung und Ver­här­tung (Abnah­me der Ela­sti­zi­tät) der Gefäß­wand] - sie­he hier­zu die Bei­trags­rei­he "Herz- Gefä­sse - Blut" Blutdruckregulation.

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Tja, lie­be Leu­te:

Wer es bis­her noch nicht glau­ben woll­te fin­det hier erneut einen Beweis dafür, wie in die Pro­gram­me aus U.S.-Produktion Hin­ter­tür­chen ein­ge­baut wer­den um, neben ande­ren Schnüf­fe­lei­en, INDUSTRIESPIONAGE zu betreiben.

Denn gera­de die INDUSTRIE nutzt Cis­co .... 
 
[screen shot]
 
[Quel­le: cis­co | http://www.golem.de/news/security-forscher-entdecken-sicherheitsluecken-in-cisco-routern-1309-101600.html]
 

bookmark_borderDer Calhoun-Effekt

.. Ein Fünf­tel der jetzt 20-jäh­ri­gen Süd­ko­rea­ner soll für den Rest des Lebens Sin­gles blei­ben. Sinkt die Bereit­schaft für feste Bezie­hun­gen oder nimmt der Trend zur Ase­xua­li­tät zu? Ein düste­res Bild der sexu­el­len Bezie­hun­gen in Süd­ko­rea malt das KIHASA. Nach einem Bericht des Insti­tuts wer­den immer mehr Män­ner und Frau­en für den Rest ihres Lebens Sin­gles bleiben .. 

[Zitat­quel­le]

Stress durch Über­be­völ­ke­rung und zuwe­nig Indi­vi­du­al­di­stanz füh­ren zu ver­rin­ger­ter Fer­ti­li­tät & Libi­do - das erklärt den von KIHASA berich­te­ten Befund. Sie­he dazu auch "Pro­xe­mics", und dort spe­zi­ell die Abschnit­te zu Indi­vi­du­al­di­stanz und Revierdistanz.

Was Cal­houn her­aus­fand war ganz verblüffend:

Wächst eine Mäu­se­po­pu­la­ti­on in einem zur Ver­fü­gung ste­hen­den Gebiet über eine bestimm­te Indi­vi­du­en­zahl hin­aus, so ent­steht eine Stress­si­tua­ti­on, die die Frucht­bar­keit und Paa­rungs­be­reit­schaft sin­ken läßt. Bis wie­der genü­gend Indiv­du­al­raum vor­han­den ist. Dann setzt die art­spe­zi­fi­sche Ver­meh­rungs­quo­te wie­der ein.

So abstrakt das The­ma mög­li­cher­wei­se auch auf den ersten Blick erschei­nen mag, hat es doch prak­ti­sche Bedeu­tung. Ich grei­fe hier nur einen Aspekt her­aus, wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem The­ma fin­den sich reich­lich unter der Über­schrift "Inter­kul­tu­rel­le Kompetenz". 

In den Kul­tur­krei­sen unse­res Pla­ne­ten herr­schen sehr unter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen zur Indi­vi­du­al­di­stanz vor, die sich in der zwi­schen­mensch­li­chen Ver­hal­tens- und Inter­ak­ti­ons­struk­tur zeigt:

  • kühl / entscheidend:
    - Nord­eu­ro­pa / Nord­ame­ri­ka (Deutsch­land, Nor­we­gen, USA)
  • warm­her­zig / impulsiv:
    - Latein­ame­ri­ka / Süd­eu­ro­pa (Bra­si­li­en, Mexi­co, Ita­li­en, Spanien)
  • zuvor­kom­mend / konfrontationsscheu:
    - Asi­en (Viet­nam, Chi­na, Japan)

Sexua­li­tät erfor­dert einen ande­ren Men­schen in die­se Nah­zo­ne, die "Indi­vi­du­al­di­stanz", hin­ein­zu­las­sen. Dazu ist es not­wen­dig Aggres­si­on zu unter­drücken. Stress durch zu häu­fi­ge Erfah­rung der Unter­schrei­tung der Indi­vi­du­al­di­stanz im All­tag macht aber zuneh­mend aggres­si­ver - und redu­ziert so die Fähig­keit des Indi­vi­du­ums "Nähe" zuzu­las­sen. Uner­wünsch­te und bei hoher Bevöl­ke­rungs­dich­te unver­meid­ba­re Inter­ak­ti­on mit frem­den Men­schen zerrt so sehr an den Ner­ven, daß die Chan­ce auf Sexua­li­tät sich zuneh­mend verringert.

Wenig ver­wun­der­lich ist, daß das in dem Bei­trag bei 'hei­se' für asia­ti­sche Län­der beschrie­ben wird: Ist doch dort die Dich­te der Bevöl­ke­rung beson­ders groß. Das, gepaart mit der asia­ti­schen Abnei­gung gegen­über Kon­fron­ta­ti­on (s.o.), ist gera­de­zu eine 'Brut­stät­te' für stress­be­ding­te Asexualität.

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John B. Cal­houn; [Wiki­pe­dia; gibt's bedau­er­li­cher­wei­se nur auf Englisch]
② (KIHASA) [www.kihasa.re.kr Korea Insti­tu­te for Health and Social Affairs ]
Pro­xe­mics 

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 ④ [Paa­rungs­ver­hal­ten]
⑤ [Über­be­le­gung von Zucht­kä­fi­gen]

bookmark_borderCephalopoden (Nachtrag)

Kürz­lich hat­te ich zum Ver­gleich Cepa­ha­lo­po­den - Mammalia 
einen Bei­trag
ver­faßt. Inter­es­san­ter­wei­se ist in der Woche danach eine neue For­schungs­ar­beit ver­öf­fent­licht wor­den, die eini­ge Aspek­te der zuvor erwähn­ten Gehirn- und Ner­ven­sy­stem­ar­chi­tek­tur bei den Kopf­fü­ßern auf­nimmt und genau­er dar­stellt wie die Zusam­men­hän­ge sind.

Es ging dabei spe­zi­fisch um die Ner­ven­struk­tur in den Armen. Dort sind - wie zuvor bereits ange­spro­chen - nahe­zu 60% der gesam­ten Ner­ven loka­li­siert. Auch zur Rege­ne­ra­ti­on der Arme gibt es einen neu­en Bericht - und wenn man ver­glei­chend ansieht wie das Wachs­tum bei den Säu­ge­tie­ren von­stat­ten geht - es wird von eins­prie­ßen­den Ner­ven­fa­sern gesteu­ert - dann lag die Ver­mu­tung nahe, daß das bei den Mol­lus­ken mög­li­cher­wei­se ähn­lich 'gere­gelt' sein könnte.
Ist es, und die Neu­ro­trans­mit­ter, die vor­han­den sind um die Vor­gän­ge steu­ern, sind eben­so iden­tisch mit jenen, die bei Säu­ge­tie­ren gefun­den werden.

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Wei­te­re Lite­ra­tur zu Stu­di­en an Cepha­lo­po­den [Eng­lisch]

bookmark_borderInhomogen

Gemein­hin wer­den die soge­nann­ten "Athe­isten" als Gegen­pol zu den "Gläu­bi­gen" (Chri­sten, Mos­lems, etc.) genannt - und dabei wird völ­lig ver­kannt, daß es sich um eine inho­mo­ge­ne Grup­pe han­delt, deren Mit­glie­der sehr unter­schied­li­che Grund­über­zeu­gun­gen haben. Allen gemein­sam ist vor­der­grün­dig eine Ableh­nung jeg­li­chen "Glau­bens", es zäh­len nur Bewei­se, also objek­ti­vier­ba­re Tatsachen. 
[wahl2009] 
Anson­sten aber gibt es, wie eine Stu­die der Uni­ver­si­tät von Chat­ta­noo­ga her­aus­fand, gro­ße Unter­schie­de in der Moti­va­ti­on und Aus­prä­gung der Weltanschauung. 

Es wur­den dazu sechs Unter­grup­pen gebil­det (Abb.) die von tota­ler bis stil­ler Ableh­nung des Glau­bens rei­chen. Die erho­be­nen Zah­len sind natürlch nicht 1:1 auf Euro­pa zu über­tra­gen, die Ein­tei­lung hin­ge­gen scheint mir mit dem über­ein­zu­stim­men, was ich selbst aus Beob­ach­tung, in Gesprä­chen und aus Gele­se­nem für schlüs­sig halte.

Wis­sen­schaft­lich begrün­de­te Ableh­nung (1) macht mit knapp 38% die größ­te Grup­pe aus, es folgt die Grup­pe der "Ableh­nungs­ak­ti­vi­sten" (2) mit 23%, und an drit­ter Stel­le ste­hen die Got­tes­ab­leh­ner (4) mit knapp 15%. 

Inter­es­sant ist aus mei­ner Sicht die Grup­pe (6) der "ritu­el­len Athe­isten", die sich äußer­lich nicht als Athe­isten zu erken­nen geben und mit der Teil­nah­me an christ­li­chen (und ande­ren reli­giö­sen) Ritua­len 'so-tun-als-ob' sie zuge­hö­rig wären. Immer­hin han­delt es sich dabei um die viert­größ­te Grup­pe, mit 12,5% fast so groß wie die der Gottesablehner.

Die Fra­ge nach der Moti­va­ti­on die­ser letzt­ge­nann­ten Grup­pe kann ich aus eige­ner Erfah­rung und Hand­lungs­wei­se erklären:
Es gibt Fami­li­en­si­tua­tio­nen in denen eine Nicht-Teil­nah­me an reli­giö­sen Festen zur Zer­split­te­rung des Fami­li­en­ver­bun­des füh­ren wür­de - und da macht man not­ge­drun­gen die Ritua­le mit, weil ande­res Ver­hal­ten von Eini­gen weder ver­stan­den noch akzep­tiert wür­de. Es ist eine Situa­ti­on in der die Dar­stel­lung der eige­nen Auf­fas­sung mit viel Auf­wand und Unstim­mig­kei­ten ver­bun­den wäre. Da ist es im Sin­ne der Erhal­tung von har­mo­ni­scher Stim­mung oft bes­ser sich nicht zu erklären. 


Abbil­dung: Chat­ta­noo­ga-athe­ism-rese­arch; Stu­dy­ing Non-Belief