Ist doch ganz einfach ....
[Quelle]
15. April 2009 20:54
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
glaubt ja am Liebsten das, was er schon immer geglaubt hat ....
Eine Meinung zu ändern, ein Vorurteil aufzugeben, ein liebgewordenes Ritual zu durchbrechen erfordert mehr Aufwand als Viele zu leisten bereit sind. Deswegen ist es ja so schwer in einem Land wie "D", mit ständig lauernder Presse, etwas zu verändern:
Kaum ist es heraus, wird es bekannt gemacht und schon hagelt es Kritik - oft sogar dann schon, wenn der Sachverhalt noch nicht einmal publiziert wurde sondern lediglich schemenhaft in Kurzform vorliegt um eine Vorab-Information zu geben ....
Das geht natürlich nicht nur mit Dingen des täglichen Lebens so. Viel empfänglicher sind Menschen für Informationen zur Gesundheit, ganz außerordentlich interessieren solche "Rezepte" die es ermöglichen ohne Reue und ohne Einschränkungen weiter 'zu geniessen' - das erklärt - aus meiner Sicht - den augenblicklichen 'boom' bei Koch- und Rezepte-Sendungen ....
Seit vielen Jahren vertrete ich die Auffassung, man solle sich nicht von "Ratgebern" abhängig machen, weil nun einmal allen "Ratgebern" gemein ist, daß sie mit dem Rat den sie geben Geld verdienen:
Kein Rat = kein Geld!
Viel Rat = viel Geld!
Da liegt es doch nahe, wenn man annimmt, daß solche "Ratgeber" immer neue, immer komplexere und immer mehr Ratschläge geben, die einschneidende Änderungen erfordern würden ....

10. Juli 2008 17:50
und das schneller als zuvor erwartet ....
Vor diesem Hintergrund erscheint es plausibel anzunehmen, daß die sogenannten "Industrieländer" hinter die sogenannten "Dritte-Welt-Länder" zurückfallen werden ....
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.... ist es, wenn zu Unrecht eingesperrte Menschen endlich ihre Freiheit erlangen. Da schwebt uns hierzulande natürlich sofort das Bild des Herrn Mollath aus Bayern - wo die Uhren noch anders gehen - vor Augen ....
Doch "Halt!", das hat sich seit vorgestern geändert, da wurde der Herr Chodorkowski 'befreit':
Nachrichtensendungen und die mainstream-Presse sind voll davon und einhellig der Meinung:
Einer dem Unrecht getan wurde ist zu Recht vorzeitig frei gekommen.
Im Geschwurbel der Medien fehlt mir die (ausgewogene, differenzierende) Hintergrundinformation - sonst gibt es zu jedem Pipifax eine "Sondersendung", hier wäre eine erweiterte Betrachtung der Geschehnisse durchaus wünschenswert und angebracht gewesen. Aber "Nada!", "Nichts!", "Nothing!"
Was mich besonders stört:
Niemand scheint eine Initiative für die bestimmt unschuldige Chelsea Manning [vormals: Bradley Manning] zur Befreiung aus den U.S.-Kerkern angestoßen zu haben. An der wurde ein Exempel statuiert, nämlich Staatsraison vor Rechtsstaatlichkeit.
Aber vielleicht weiss ich nur nichts davon und es gibt eine 'geheime Mission' ....
Mollath - Manning - Chodorkowski - drei wahllos herausgegriffene Beispiele bestimmt nicht direkt vergleichbarer Fälle von abgestufter Staatswillkür. Allein schon Umfang und Art der Berichterstattung darüber lassen weitgehende Schlüsse über den Zustand und die Zielrichtung unserer Republik zu.
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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behandelt den Aufstand von Schülern die versuchen die autoritären Strukturen ihrer Schule zu durchbrechen. Sie verlangen eine demokratische Schulform. Der Film entlarvt die Lehrer, die sich an der althergebrachten Form von Schule festklammern. [Bearbeitetes Zitat nach WIKIPEDIA]
Die neue Schreibweise "Elefant" hat die ältere Form "Elephant" abgelöst - was wohl ganz im Sinne des Filminhaltes als Ergebnis der Auflehnung gegen althergebrachte Strukturen verstanden und interpretiert werden kann.
Ganz im Zeitgefühl der auslaufenden sechziger Jahre ausgestaltet war der Film zum damaligen Zeitpunkt ein 'Aufreger', denn sich gegen Autoritäten (Lehrer) zu stemmen galt als Aufruhr gegen die bestehende Ordnung. Dennoch waren dergleichen Anstöße wichtig. Sie konnten den Aberwitz mancher Regelungen und Verhaltensnormen nicht nur in den Schulen, sondern den Umgang der Gesellschaft mit ihren Heranwachsenden schlechthin, verdeutlichen und durch die Überspitzung als unsinnig und leistungsmindernd vorführen.
Vielfach preisgekrönt ist dergleichen sozial- und gesellschaftskritisches Filmschaffen durch die gigantomanischen U.S.-Produktionen abgelöst worden. Die sollen nur noch 'unterhalten', aber nicht mehr zum Nachdenken anregen. Wir sind überschüttet mit amerikanischem Filmschund der von den wahren Problemen ablenkt und die notwendige Kritik am gesellschaftlichen Irrweg in für die Mächtigen erträglichen - weil ungefährlichen - Bahnen lenkt.
Wenn also an irgendeiner Stelle der Satz "Früher war Alles besser" zutrifft, dann bei dem, was uns heute so als "Filmkunst" präsentiert wird.
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.... der 'guten Sitten' schreitet mit Sieben-Meilen-Stiefeln voran. In vielen Bereichen des täglichen Lebens. Das steht nicht unter der Überschrift "Früher war Alles besser". Veränderungen sind gut und richtig, weil die allgemeinen Lebensumstände es verlangen. Dennoch dürfen bestimmte Grundlagen des Verhaltens wie Kalkulierbarkeit, Offenheit, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Achtsamkeit und Rücksicht nicht zur Disposition stehen.
Grundbedingungen sind unveräußerbar, völlig unabhängig vom sogenannten Zeitgeist:
Die Mißachtung anderer Menschen und ihrer Rechte und Bedürfnisse können nicht entschuldigt werden, sollten nicht entschuldigt werden - soviel Zeit und Aufwand müssen selbst in hektischen, betriebsamen Tagen zur Verfügung sein.
Achten Sie mal darauf in diesen geschäftigen Tagen der Vorweihnachtszeit - wie sehr unterscheiden sich die Lippenbekenntnisse der Menschen in Festtagsstimmung zu diesem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mitmenschen tatsächlich umgehen ....
... unter dieser Überschrift habe ich kürzlich* eine Umfrage bei "twoday" gemacht
- die Resonanz war 'mau'.
Das Thema scheint gähnend langweilig ....
Das "scheint" steht da zu Recht, denn wenn man sich ansieht welche Summen so über den Tisch gehen wird klar:
1.
Ein 'Caterer' müßte einem Verein für ein Buffet pro Kopf einen Betrag "X" berechnen, den er dann als Einnahme zu versteuern hätte - er macht aus einem Teil der Lieferung ein 'sponsoring' (in Naturalien) an den Verein und bekommt eine Spendenquittung, die er steuermindernd geltend machen kann: Der Verein hat was zu beißen - der Lieferant berechnet das Gelieferte so: Der 'berechnete" Teil macht 75% der Kosten aus, für den gespendeten Teil von 25% bekommt er eine Spendenquittung über 50% des Gesamtwertes. Zusätzlich wirbt er noch - mit Genehmigung des Vereins - als "Allein-Lieferant" von "gutfuß 78" ....
Na, wenn das keine 'win-win'-Situation ist!
In Wirklichkeit ist es Betrug & Steuerhinterziehung
- allerdings gut versteckt ....
2.
Der Bauunternehmer Z fördert den Verein "Fremder Wind", der Schüler ins Ausland schickt - es ist natürlich reiner Zufall, daß ausgerechnet Kinder aus solchen Familien 'ausgewählt' werden, deren Eltern ihre Häuser von Z bauen ließen - wieder eine der modernen "win-win"-Geschichten, alles legal, Z schreibt Kosten ab und die Bau-Eltern bekommen einen 'versteckten Rabatt', sie sparen ja die Kosten für den Auslandaufenthalt ihrer Sprößlinge ....
2b.
Eine Variante davon ist:
Der A stellt den Sohn von B als Praktikanten ein und 'gewährt' ihm ein Auslandsjahr, dessen Kosten er übernimmt und steuerlich abschreibt - der B wiederum stellt die Tochter von A ein und diese geht zu gleichen Bedingungen wie der Sohn von A ebenso ein Jahr ins Ausland:
'win-win'
- beide sparen auf Kosten der Allgemeinheit ....
3.
1
Da wäre dann noch das Energieversorgungsunternehmen "P" - das veranstaltet Wettbewerbe für Kunden. Wer gewinnt darf zum Endspiel einer lokalen Mannschaft (Fußball, Handball, Volleyball, etc.) reisen - volle Kostenübernahme durch das Unternehmen, 'top'-Hotel, alle Nebenkosten werden übernommen und ein Taschengeld gibt's noch obendrauf ....
Ein Schelm wer Böses denkt wenn:
Wer hat's erfunden?
Nein, nicht die Schweizer.
Die verwalten nur das Schwarzgeld.
Aber wer muß es bezahlen?
Die Kunden des Energieversorgers "P".
Begründet wird das allerdings mit
".. gestiegenen Marktpreisen für Öl und Gas .."
Bananenrepublik BRD.
Pfui!
Der nette Herr Gabriel von der SPD.
Nach dem Parteitag in Hessen ein wenig 'dünnhäutig', der Herr. Es lief wohl - entgegen seiner Aussage - nicht alles rund bei der Veranstaltung. Nicht nur die Mitgliederbefragung, sondern auch andere Vorgehensweisen der Bald-Koalitionäre (?) sind äußerst zweifelhafter Natur.
Das Parteitreffen in Hessen sollte die Genossen auf ein "JA" zum Koalitionsvertrag einstimmen:
Der listenreiche Herr Gabriel hatte sich das so ausgedacht um bei den Verhandlungen immer mal wieder Druck machen zu können - und die CDU/CSU hat wohl deswegen tatsächlich manche Kröte mehr geschluckt als ohne diesen Schachzug 'zu holen' gewesen wäre.
Spitze und sehr mutig war Frau Slomka.
Von der ich nach diesem Interview glaube, daß sie den Herrn Gabriel nicht so besonders gut leiden kann, obwohl sie standhaft das Gegenteil beteuerte.
Mutig schon deswegen, weil sie nicht einknickte, sondern munter weiter Salz in die Wunde rieb ....
Jetzt bin ich mal gespannt wie es weitergeht. Gerade der Herr Gabriel hat sich dafür stark gemacht die Macht der Politik in den Aufsichtsräten der öffentlich-rechtlichen Anstalten zu verringern.
Nun gibt es mit diesem Interview ein Exempel an dem die Ernsthaftigkeit seines Wollens geprüft werden kann.
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Kürzlich sah ich eine Werbung für "Raumparfüm"
HOME SIGNATURE von AIR WICK.
Da ich prinzipiell der Auffassung bin solche zusätzlichen chemischen Stoffe müssen nicht sein wenn es normales 'Lüften' auch tut, habe ich mal nachgesehen was es im Internet dazu zu lesen gibt. Nicht viel, wie sich herausstellte.
Im englischen Sprachraum gab es den folgenden Text:
..Air Fresheners are a common commercial product used to create a pleasant smelling and clean indoor atmosphere in homes and businesses. They are known to contain a number of different chemical agents in order to neutralize offensive odors and create a more pleasant scent. The basic ingredients in air fresheners are formaldehyde, petroleum distillates, 1,4 dichlorobenzene and aerosol propellants. Recently many of these chemicals have been investigated for their safety. Some common chemicals found in air fresheners have been found to be toxic to humans and may increase the incidence of many different health problems. Natural and healthy air fresheners are now being used as alternatives to conventional air fresheners in order to minimize health hazards and environmental pollution.
Environmental Impact
The fragrance industry is estimated to reach $6 billion in the U.S. by 2012. About $1.7 billion of this market is directly related to air freshener sales, up $600 million since 2003. The recent increase in the use of these products stimulated a more comprehensive investigation into their safety. There are many concerns with using common commercial air fresheners but the main problem lies in the types of chemicals present inside them. The most dangerous of these chemicals are phthalates (pronounced ''thal-ates''). Phthalates are hazardous chemicals known to cause cancer, hormonal abnormalities, birth defects, and reproductive problems..
Übersetzung:
Luftfrischer sind ein geläufiges kommerzielles Produkt, das eine angenehme riechende und saubere Innenatmosphäre in Häusern und Unternehmen herstellen soll. Es ist bekannt, dass sie eine Reihe verschiedener chemischer Mittel enthalten, um offensive Gerüche zu neutralisieren und einen angenehmeren Duft zu erzeugen. Die grundlegenden Zutaten in Luftfrischern sind Formaldehyd, Erdöldestillate, 1,4-Dichlorbenzol und Aerosol-Treibmittel. In jüngster Zeit wurden viele dieser Chemikalien auf ihre Sicherheit untersucht. Einige häufige Chemikalien, die in Luftfrischern gefunden wurden, sind als für den Menschen giftig gekennzeichnet und können die Inzidenz vieler verschiedener Gesundheitsprobleme erhöhen. Natürliche und gesunde Lufterfrischer werden jetzt als Alternativen zu herkömmlichen Lufterfrischer verwendet, um Gesundheitsrisiken und Umweltverschmutzung zu minimieren.
Umweltbelastung
Die Duftbranche wird bis Ende 2012 schätzungsweise 6 Milliarden US-Dollar in den USA einbringen. Etwa 1,7 Milliarden US-Dollar dieses Marktes stehen in direktem Zusammenhang mit dem Umsatz von Lufterfrischern, der seit 2003 um 600 Millionen US-Dollar gestiegen ist. Die jüngste Zunahme der Verwendung dieser Produkte hat eine umfassendere Untersuchung ihrer Sicherheit angeregt. Es gibt viele Bedenken bei der Verwendung gängiger kommerzieller Lufterfrischer, aber das Hauptproblem liegt in den Chemikalien, die in ihnen vorhanden sind. Die gefährlichsten dieser Chemikalien sind Phthalate (ausgesprochen ''Thalate''). Phthalate sind gefährliche Chemikalien, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, hormonelle Anomalien, Geburtsdefekte und reproduktive Probleme verursachen.
Nun, das war zwar schon recht aufschlußreich, aber ich dachte mir das Bundesumweltministerium könnte mehr Information haben. Ich schickte also ein E-Mail mit folgenden Fragen:
Die erste Antwort war nicht sehr informativ, genaugenommen eine übliche Abwimmelung mit Allgemeinplätzen und der Hinweis auf eine Broschüre die demnächst erscheinen wird.
Also setzte ich nochmal nach:
Möglicherweise waren aber meine Fragen nicht präzise genug gestellt, weswegen ich sie hier nochmal einenge:
Als Antwort bekam ich ein weiteres E-Mail, diesmal von einem höhergestellten Mitarbeiter des Bundesamtes. Ich zitiere zwei Sätze:
".. bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir noch einmal abschließend auf das in Kürze erscheinende Papier verweisen .." und ".. Wir bedauern, dass Sie mit dem Informationsangebot des Umweltbundesamtes unzufrieden sind. Bitte bedenken Sie jedoch, dass wir als wissenschaftliche Bundesoberbehörde naturgemäß nicht allen Einzelinteressen der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes gerecht werden können, weder im Informationsspektrum, noch in der Informationstiefe .."
WOW, dachte ich da, das war mehr als deutlich!
Man kann 'laß uns mit deinen Fragen zufrieden, wir haben Wichtigeres zu tun' natürlich auch so ausdrücken .... die Höflichkeit verbietet mir Namen zu nennen und zu sagen, was ich von diesem Herrn i.A. Dr. (med, von dem die zitierten Sätze stammen) denke ....
Warten wir also gemeinsam auf die demnächst erscheinende Broschüre "„Informationen über den Umgang mit Duftstoffen“"
Siehe hierzu → Nachgefasst: air fresheners (Luftverbesserer?)
So viele Menschen wie noch nie leben auf diesem Planeten.
Während die Ressourcen schwinden wächst die Zahl der Menschen stetig weiter. Nicht linear, sondern exponentiell. Das Problem ist nicht die schiere Zahl, sondern die Tatsache, daß alle diese Menschen Energie verbrauchen. Direkt, durch die täglichen Bedürfnisse Nahrung zuzubereiten - und indirekt, weil die Erzeugung des Bedarfs in allen Lebensbereichen Energie verbraucht.
Da ist es erfreulich festzustellen, daß es Hoffnung wenigstens in Teilbereichen der Versorgung gibt. Durch die Erfindung und mittlerweile fortgeschrittene Technologie des 3-D-Druckens werden mindestens solche Produkte nicht mehr weit transportiert werden müssen die dem täglichen Bedarf dienen und sich auf diesem Wege herstellen lassen.
Wer weiß, vielleicht wird irgendwann auf diesem Wege der "Replikator" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er vermag nicht nur Gegenstände, sondern auch Nahrung verschiedenster Art herzustellen.
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DAX, MDAX, DowJones, und so weiter ....
Trotz geringer Verbreitung des Aktienbesitzes in Händen der allgemeinen Bevölkerung [siehe insb. Abs.2] werden Tag für Tag die Daten im Fernsehen ausgebreitet und verlesen, oft auch noch in Zusammenhang und Auswirkungen erläutert.
Ich frage mich - und bin sicher, damit nicht alleine zu sein - wem diese Zahlen samt Erläuterungen eigentlich nützen. Mich interessiert es nicht, andere Informationen wären mir stattdessen viel lieber.
".. In deutschen Händen sind weiterhin 37 Prozent der DAX-Papiere, wie aus der am Freitag veröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung Ernst & Young hervorgeht. 2005 hatten Investoren aus dem Inland mit 49 Prozent noch die Oberhand gegenüber 44 Prozent aus dem Ausland .."[Quelle; v. 10.05.2013]
Dabei handelt es sich NICHT um Privatanleger, sondern im wesentlichen um institutionelle Anleger.
".. Die Aktie ist - und bleibt vorerst - das Stiefkind der Anleger in Deutschland .. Nur fünf Prozent ihres Geldvermögens oder 250 Mrd. DM hatten sie Ende 1995 in Aktien investiert. Damit haben Dividendenpapiere relativ gesehen sogar Boden verloren, betrug doch der Anteil der Aktien am privaten Geldvermögen Anfang der 70er Jahre noch gut zehn Prozent, heißt es im jüngsten Monatsbericht .."[Quelle]
Auch hier ist es eine pauschale Angabe: "die Anleger". Unter gleichem Link wird weiter ausgeführt:
".. Sind in Deutschland lediglich 14,6 Prozent der Aktien in privater Hand, so sind es in den USA 36, in Großbritannien 30 und in Japan 22 Prozent .."[Quelle]
Da wird doch mehr als deutlich, wie unnütz die Aktienschau in den Nachrichten ist. Selbst von diesen 14,6% Aktienbesitzern wird nur ein Bruchteil sich mit den spärlichen Informationen im Fernsehen zufrieden geben:
Wer - entgegen dem allgemeinen Trend - tatsächlich sein Geld in Aktien anlegt, wird sich bestimmt umfassender informieren und dazu einschlägige Börsenblätter, Aktienberater in Finanzzeitschriften oder Newsletter nutzen.
Die Börsenminuten sind vor diesem Hintergrund nicht nur nutzlos, sondern überflüssig - und das seit Jahren. Sie sind allenfalls für Eines gut: Sie zeigen auf wie verkrustet die Strukturen in den Nachrichtenredaktionen (oder die ihrer vorgesetzten Stellen) tatsächlich sind und wie dringend da etwas getan werden müßte.
*edit* (19:40h)
Beim Herrn blödbabbler ist heute (7. Nov, 19:05) dankenswerterweise ein Beitrag erschienen, der sich mit den Folgen des Aktienhöhenfluges auseinandersetzt - sehr empfehlenswerte Lektüre!
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| Originaltext
".. Cellular has become the primary mode of personal communication on the planet. There are more than 6 billion phones in use, with communication services ranging from voice to text to the app marketplace. The consolidation of so many modes of communication onto a single platform – cellular convergence – has made cellular telephones the single most important tool for personal expression on the planet. The NSA’s overzealous collection of American cellular data is thus all the more insidious. Surveillance chills speech. The omnipresent potential for surveillance forces voice and other forms of expression into innocuous pathways, taking what should be a powerful tool for personal development and dumbing it down into yet another tool for marketing. The argument that only ‘metadata’ is being collected is a nonstarter – such data often reveals more about a user’s beliefs, preference, and actions than the content of a call ..” | Übersetzung "..Mobiltelefone haben sich zu primären Form der persönlichen Kommunikation auf dem Planeten entwickelt. Es gibt mehr als 6 Milliarden Handys im Einsatz, wobei die Kommunikationsdienstleistungen von Telefonie über Textanwendungen bis zum App-Markt reichen. Die Konsolidierung so vieler Arten der Kommunikation auf einer einzigen Plattform - ihre Konvergenz auf den Mobiltelefonen - hat diese zum wichtigsten Gerät für die persönliche Kommunikation auf dem Planeten gemacht. Die übereifrige Sammlung amerikanischer Handy-Daten durch die NSA ist somit viel heimtückischer. Überwachung führt zu Selbstbeschränkung bei freier Rede. Das allgegenwärtige Potenzial für Überwachung zwingt die gesprochene und andere Formen des Ausdrucks in unschädliche Bahnen, wodurch das, was ein leistungsfähiges Werkzeug für die persönliche Entwicklung sein könnte, zu einem weiteren Instrument für Vermarktung degradiert wird. Das Argument, dass nur "Metadaten" gesammelt werden ist eine Farce - solche Daten verraten oft mehr über Überzeugungen, Vorlieben und Handlungen eines Benutzers als der Inhalt des Gespräches selbst." |
Siehe hierzu einen Beitrag bei "telepolis" der aufzeigt, daß einer Mehrheit in unserer Regierung die Privatsphäre der Bevölkerung völlig schnurz & piepe ist.