bookmark_borderDer Mensch ....

glaubt ja am Lieb­sten das, was er schon immer geglaubt hat ....

Eine Mei­nung zu ändern, ein Vor­ur­teil auf­zu­ge­ben, ein lieb­ge­wor­de­nes Ritu­al zu durch­bre­chen erfor­dert mehr Auf­wand als Vie­le zu lei­sten bereit sind. Des­we­gen ist es ja so schwer in einem Land wie "D", mit stän­dig lau­ern­der Pres­se, etwas zu verändern:
Kaum ist es her­aus, wird es bekannt gemacht und schon hagelt es Kri­tik - oft sogar dann schon, wenn der Sach­ver­halt noch nicht ein­mal publi­ziert wur­de son­dern ledig­lich sche­men­haft in Kurz­form vor­liegt um eine Vor­ab-Infor­ma­ti­on zu geben ....

Das geht natür­lich nicht nur mit Din­gen des täg­li­chen Lebens so. Viel emp­fäng­li­cher sind Men­schen für Infor­ma­tio­nen zur Gesund­heit, ganz außer­or­dent­lich inter­es­sie­ren sol­che "Rezep­te" die es ermög­li­chen ohne Reue und ohne Ein­schrän­kun­gen wei­ter 'zu genie­ssen' - das erklärt - aus mei­ner Sicht - den augen­blick­li­chen 'boom' bei Koch- und Rezepte-Sendungen ....

Seit vie­len Jah­ren ver­tre­te ich die Auf­fas­sung, man sol­le sich nicht von "Rat­ge­bern" abhän­gig machen, weil nun ein­mal allen "Rat­ge­bern" gemein ist, daß sie mit dem Rat den sie geben Geld verdienen: 


Kein Rat = kein Geld!

Viel Rat = viel Geld!

Da liegt es doch nahe, wenn man annimmt, daß sol­che "Rat­ge­ber" immer neue, immer kom­ple­xe­re und immer mehr Rat­schlä­ge geben, die ein­schnei­den­de Ände­run­gen erfor­dern würden ....


10. Juli 2008 17:50

bookmark_borderEs geht abwärts ....

und das schnel­ler als zuvor erwartet ....
 




  [Quel­le]
 
Wie ja schon frü­her berich­tet gibt es seit gerau­mer Zeit Hin­wei­se, daß das Erd­öl spä­te­stens 2050 außer­or­dent­lich knapp sein wird - das bedeu­tet eine Umwäl­zung welt­weit, mit hef­tig­sten Ver­tei­lungs­kämp­fen. "Übrig blei­ben" nur Jene, die unab­hän­gig von Öl Nah­rung zu pro­du­zie­ren in der Lage sind - und da fra­ge ich:
Wer kann noch 'Land­wirt­schaft' betrei­ben die soviel abwirft, daß man davon leben und im näch­sten Jahr neu säen kann?

Vor die­sem Hin­ter­grund erscheint es plau­si­bel anzu­neh­men, daß die soge­nann­ten "Indu­strie­län­der" hin­ter die soge­nann­ten "Drit­te-Welt-Län­der" zurück­fal­len werden ....

 ∙ ▪  ▪ ∙ 

23. Juni 2009 21:53

bookmark_borderImmer wieder erfreulich ....

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.... ist es, wenn zu Unrecht ein­ge­sperr­te Men­schen end­lich ihre Frei­heit erlan­gen. Da schwebt uns hier­zu­lan­de natür­lich sofort das Bild des Herrn Mollath aus Bay­ern - wo die Uhren noch anders gehen - vor Augen ....

Doch "Halt!", das hat sich seit vor­ge­stern geän­dert, da wur­de der Herr Cho­dor­kow­ski 'befreit':

"Tri­umph der deut­schen Geheimdiplomatie"

Nach­rich­ten­sen­dun­gen und die main­stream-Pres­se sind voll davon und ein­hel­lig der Meinung:
Einer dem Unrecht getan wur­de ist zu Recht vor­zei­tig frei gekommen.
Im Geschwur­bel der Medi­en fehlt mir die (aus­ge­wo­ge­ne, dif­fe­ren­zie­ren­de) Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on - sonst gibt es zu jedem Pipi­fax eine "Son­der­sen­dung", hier wäre eine erwei­ter­te Betrach­tung der Gescheh­nis­se durch­aus wün­schens­wert und ange­bracht gewe­sen. Aber "Nada!", "Nichts!", "Not­hing!"

Was mich beson­ders stört:
Nie­mand scheint eine Initia­ti­ve für die bestimmt unschul­di­ge Chel­sea Man­ning [vor­mals: Brad­ley Man­ning] zur Befrei­ung aus den U.S.-Kerkern ange­sto­ßen zu haben. An der wur­de ein Exem­pel sta­tu­iert, näm­lich Staats­rai­son vor Rechtsstaatlichkeit.

Aber viel­leicht weiss ich nur nichts davon und es gibt eine 'gehei­me Mission' ....

Mollath - Man­ning - Cho­dor­kow­ski - drei wahl­los her­aus­ge­grif­fe­ne Bei­spie­le bestimmt nicht direkt ver­gleich­ba­rer Fäl­le von abge­stuf­ter Staats­will­kür. Allein schon Umfang und Art der Bericht­erstat­tung dar­über las­sen weit­ge­hen­de Schlüs­se über den Zustand und die Ziel­rich­tung unse­rer Repu­blik zu.

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bookmark_borderIch bin (k)ein Elephant, Madame!

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".. Ich bin ein Elephant, Madame! .." behan­delt den Auf­stand von Schü­lern die ver­su­chen die auto­ri­tä­ren Struk­tu­ren ihrer Schu­le zu durch­bre­chen. Sie ver­lan­gen eine demo­kra­ti­sche Schul­form. Der Film ent­larvt die Leh­rer, die sich an der alt­her­ge­brach­ten Form von Schu­le fest­klam­mern. [Bear­bei­te­tes Zitat nach WIKIPEDIA]

Die neue Schreib­wei­se "Elefant" hat die älte­re Form "Elephant" abge­löst - was wohl ganz im Sin­ne des Film­in­hal­tes als Ergeb­nis der Auf­leh­nung gegen alt­her­ge­brach­te Struk­tu­ren ver­stan­den und inter­pre­tiert wer­den kann. 

Ganz im Zeit­ge­fühl der aus­lau­fen­den sech­zi­ger Jah­re aus­ge­stal­tet war der Film zum dama­li­gen Zeit­punkt ein 'Auf­re­ger', denn sich gegen Auto­ri­tä­ten (Leh­rer) zu stem­men galt als Auf­ruhr gegen die bestehen­de Ord­nung. Den­noch waren der­glei­chen Anstö­ße wich­tig. Sie konn­ten den Aber­witz man­cher Rege­lun­gen und Ver­hal­tens­nor­men nicht nur in den Schu­len, son­dern den Umgang der Gesell­schaft mit ihren Her­an­wach­sen­den schlecht­hin, ver­deut­li­chen und durch die Über­spit­zung als unsin­nig und lei­stungs­min­dernd vorführen.

Viel­fach preis­ge­krönt ist der­glei­chen sozi­al- und gesell­schafts­kri­ti­sches Film­schaf­fen durch die gigan­to­ma­ni­schen U.S.-Produktionen abge­löst wor­den. Die sol­len nur noch 'unter­hal­ten', aber nicht mehr zum Nach­den­ken anre­gen. Wir sind über­schüt­tet mit ame­ri­ka­ni­schem Film­schund der von den wah­ren Pro­ble­men ablenkt und die not­wen­di­ge Kri­tik am gesell­schaft­li­chen Irr­weg in für die Mäch­ti­gen erträg­li­chen - weil unge­fähr­li­chen - Bah­nen lenkt.

Wenn also an irgend­ei­ner Stel­le der Satz "Frü­her war Alles bes­ser" zutrifft, dann bei dem, was uns heu­te so als "Filmkunst" prä­sen­tiert wird.

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[Trai­ler]

bookmark_borderDer Verfall ....

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.... der 'guten Sit­ten' schrei­tet mit Sie­ben-Mei­len-Stie­feln vor­an. In vie­len Berei­chen des täg­li­chen Lebens. Das steht nicht unter der Über­schrift "Frü­her war Alles bes­ser". Ver­än­de­run­gen sind gut und rich­tig, weil die all­ge­mei­nen Lebens­um­stän­de es ver­lan­gen. Den­noch dür­fen bestimm­te Grund­la­gen des Ver­hal­tens wie Kal­ku­lier­bar­keit, Offen­heit, Höf­lich­keit, Pünkt­lich­keit, Acht­sam­keit und Rück­sicht nicht zur Dis­po­si­ti­on stehen. 

Grund­be­din­gun­gen sind unver­äu­ßer­bar, völ­lig unab­hän­gig vom soge­nann­ten Zeitgeist:
Die Miß­ach­tung ande­rer Men­schen und ihrer Rech­te und Bedürf­nis­se kön­nen nicht ent­schul­digt wer­den, soll­ten nicht ent­schul­digt wer­den - soviel Zeit und Auf­wand müs­sen selbst in hek­ti­schen, betrieb­sa­men Tagen zur Ver­fü­gung sein.

Ach­ten Sie mal dar­auf in die­sen geschäf­ti­gen Tagen der Vor­weih­nachts­zeit - wie sehr unter­schei­den sich die Lip­pen­be­kennt­nis­se der Men­schen in Fest­tags­stim­mung zu die­sem "Fest der Feste" von dem, wie sie mit ihren Mit­men­schen tat­säch­lich umgehen ....

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bookmark_borderWer profitiert vom "sponsoring"?
*reloaded*

... unter die­ser Über­schrift habe ich kürz­lich* eine Umfra­ge bei "two­day" gemacht
- die Reso­nanz war 'mau'.
Das The­ma scheint gäh­nend langweilig ....

Das "scheint" steht da zu Recht, denn wenn man sich ansieht wel­che Sum­men so über den Tisch gehen wird klar:

  1. Das ist eine Form von Abschrei­bungs­be­trug auf Kosten der Allgemeinheit,
  2. Das ist eine Spiel­art von Kor­rup­ti­on und Vet­tern­wirt­schaft - nur der Name klingt besser,
  3. Das ist eine 'ver­deck­te Zuwen­dung' an Drit­te;
    (denen gegen­über man anson­sten kei­ne hin­läng­li­che Zah­lungs­ver­pflich­tung hat, die man aber den­noch 'beden­ken' will)

1.
 

 
Ein 'Cate­rer' müß­te einem Ver­ein für ein Buf­fet pro Kopf einen Betrag "X" berech­nen, den er dann als Ein­nah­me zu ver­steu­ern hät­te - er macht aus einem Teil der Lie­fe­rung ein 'spon­so­ring' (in Natu­ra­li­en) an den Ver­ein und bekommt eine Spen­den­quit­tung, die er steu­er­min­dernd gel­tend machen kann: Der Ver­ein hat was zu bei­ßen - der Lie­fe­rant berech­net das Gelie­fer­te so: Der 'berech­ne­te" Teil macht 75% der Kosten aus, für den gespen­de­ten Teil von 25% bekommt er eine Spen­den­quit­tung über 50% des Gesamt­wer­tes. Zusätz­lich wirbt er noch - mit Geneh­mi­gung des Ver­eins - als "Allein-Lie­fe­rant" von "gut­fuß 78" ....

Na, wenn das kei­ne 'win-win'-Situation ist!
In Wirk­lich­keit ist es Betrug & Steuerhinterziehung
- aller­dings gut versteckt ....

2.
 

 
 
 
Der Bau­un­ter­neh­mer Z för­dert den Ver­ein "Frem­der Wind", der Schü­ler ins Aus­land schickt - es ist natür­lich rei­ner Zufall, daß aus­ge­rech­net Kin­der aus sol­chen Fami­li­en 'aus­ge­wählt' wer­den, deren Eltern ihre Häu­ser von Z bau­en lie­ßen - wie­der eine der moder­nen "win-win"-Geschichten, alles legal, Z schreibt Kosten ab und die Bau-Eltern bekom­men einen 'ver­steck­ten Rabatt', sie spa­ren ja die Kosten für den Aus­land­auf­ent­halt ihrer Sprößlinge ....

2b.
 

 
 
 
Eine Vari­an­te davon ist:
Der A stellt den Sohn von B als Prak­ti­kan­ten ein und 'gewährt' ihm ein Aus­lands­jahr, des­sen Kosten er über­nimmt und steu­er­lich abschreibt - der B wie­der­um stellt die Toch­ter von A ein und die­se geht zu glei­chen Bedin­gun­gen wie der Sohn von A eben­so ein Jahr ins Ausland:

'win-win'
- bei­de spa­ren auf Kosten der Allgemeinheit ....

3.
 
1
 
 
 
Da wäre dann noch das Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men "P" - das ver­an­stal­tet Wett­be­wer­be für Kun­den. Wer gewinnt darf zum End­spiel einer loka­len Mann­schaft (Fuß­ball, Hand­ball, Vol­ley­ball, etc.) rei­sen - vol­le Kosten­über­nah­me durch das Unter­neh­men, 'top'-Hotel, alle Neben­ko­sten wer­den über­nom­men und ein Taschen­geld gibt's noch obendrauf .... 

Ein Schelm wer Böses denkt wenn:

  • erstens
    her­aus­kommt, daß eini­ge der lei­ten­den Her­ren beim Ener­gie­ver­sor­ger auch/gleichzeitig im Vor­stand der ent­spre­chen­den Ver­ei­ne sind,
  • zwei­tens
    Gewin­ner des Wett­be­werbs offen­bar mit Mehr­heit Mit­ar­bei­ter des Unter­neh­mens "P" sind und
  • drit­tens
    sowohl bei den Char­ter­bus­sen, beim Cate­ring, als auch bei den Hotels "Rück­ver­gü­tun­gen" an die Ver­eins­kas­se geflos­sen sind - aus der z.B. die 'ehren­amt­li­chen' Vor­stän­de für ihren 'Auf­wand' ent­schä­digt werden ....

Wer hat's erfunden?
Nein, nicht die Schweizer.
Die ver­wal­ten nur das Schwarzgeld.

Aber wer muß es bezahlen?
Die Kun­den des Ener­gie­ver­sor­gers "P".
Begrün­det wird das aller­dings mit
".. gestie­ge­nen Markt­prei­sen für Öl und Gas .."

Bana­nen­re­pu­blik BRD.
Pfui!

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1 [Bild­quel­le]

* Der Arti­kel zur Umfra­ge wur­de zuerst am 18. Febru­ar 2009 ver­öf­fent­licht - auf­grund aktu­el­ler Dis­kus­si­on (u.a. Win­ter­spie­le in Ruß­land; FC Bay­ern; BVB etc,) woll­te ich noch­mal an die Varia­tio­nen des "spon­so­ring" erinnern.
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Bei dem Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men han­delt es sich übri­gens um die Stadt­wer­ke Mün­ster. Da ich nun dort kein Kun­de mehr bin - und des­we­gen kei­ne Repres­sa­li­en mehr befürch­ten muß - scheint es ange­bracht hier deut­lich zu sagen um wen es geht.

bookmark_borderAuf Krawall gebürstet ....

Der net­te Herr Gabri­el von der SPD.

Nach dem Par­tei­tag in Hes­sen ein wenig 'dünn­häu­tig', der Herr. Es lief wohl - ent­ge­gen sei­ner Aus­sa­ge - nicht alles rund bei der Ver­an­stal­tung. Nicht nur die Mit­glie­der­be­fra­gung, son­dern auch ande­re Vor­ge­hens­wei­sen der Bald-Koali­tio­nä­re (?) sind äußerst zwei­fel­haf­ter Natur.

Das Par­tei­tref­fen in Hes­sen soll­te die Genos­sen auf ein "JA" zum Koali­ti­ons­ver­trag einstimmen:
Der listen­rei­che Herr Gabri­el hat­te sich das so aus­ge­dacht um bei den Ver­hand­lun­gen immer mal wie­der Druck machen zu kön­nen - und die CDU/CSU hat wohl des­we­gen tat­säch­lich man­che Krö­te mehr geschluckt als ohne die­sen Schach­zug 'zu holen' gewe­sen wäre.

Spit­ze und sehr mutig war Frau Slomka. 

Von der ich nach die­sem Inter­view glau­be, daß sie den Herrn Gabri­el nicht so beson­ders gut lei­den kann, obwohl sie stand­haft das Gegen­teil beteuerte.
Mutig schon des­we­gen, weil sie nicht ein­knick­te, son­dern mun­ter wei­ter Salz in die Wun­de rieb ....

Jetzt bin ich mal gespannt wie es wei­ter­geht. Gera­de der Herr Gabri­el hat sich dafür stark gemacht die Macht der Poli­tik in den Auf­sichts­rä­ten der öffent­lich-recht­li­chen Anstal­ten zu verringern. 

Nun gibt es mit die­sem Inter­view ein Exem­pel an dem die Ernst­haf­tig­keit sei­nes Wol­lens geprüft wer­den kann.

bookmark_borderair fresheners

.
Kürz­lich sah ich eine Wer­bung für "Raum­par­füm"
HOME SIGNATURE
von AIR WICK.

Da ich prin­zi­pi­ell der Auf­fas­sung bin sol­che zusätz­li­chen che­mi­schen Stof­fe müs­sen nicht sein wenn es nor­ma­les 'Lüf­ten' auch tut, habe ich mal nach­ge­se­hen was es im Inter­net dazu zu lesen gibt. Nicht viel, wie sich herausstellte.

Im eng­li­schen Sprach­raum gab es den fol­gen­den Text:

..Air Fres­he­ners are a com­mon com­mer­cial pro­duct used to crea­te a plea­sant smel­ling and clean indoor atmo­sphe­re in homes and busi­nesses. They are known to con­tain a num­ber of dif­fe­rent che­mical agents in order to neu­tra­li­ze offen­si­ve odors and crea­te a more plea­sant scent. The basic ingre­di­ents in air fres­he­ners are form­alde­hyde, petro­le­um distil­la­tes, 1,4 dichlo­r­oben­zene and aero­sol pro­pel­lants. Recent­ly many of the­se che­micals have been inve­sti­ga­ted for their safe­ty. Some com­mon che­micals found in air fres­he­ners have been found to be toxic to humans and may increa­se the inci­dence of many dif­fe­rent health pro­blems. Natu­ral and healt­hy air fres­he­ners are now being used as alter­na­ti­ves to con­ven­tio­nal air fres­he­ners in order to mini­mi­ze health hazards and envi­ron­men­tal pollution.

Envi­ron­men­tal Impact
The fra­grance indu­stry is esti­ma­ted to reach $6 bil­li­on in the U.S. by 2012. About $1.7 bil­li­on of this mar­ket is direct­ly rela­ted to air fres­he­ner sales, up $600 mil­li­on sin­ce 2003. The recent increa­se in the use of the­se pro­ducts sti­mu­la­ted a more com­pre­hen­si­ve inve­sti­ga­ti­on into their safe­ty. The­re are many con­cerns with using com­mon com­mer­cial air fres­he­ners but the main pro­blem lies in the types of che­micals pre­sent insi­de them. The most dan­ge­rous of the­se che­micals are phtha­la­tes (pro­no­un­ced ''thal-ates''). Phtha­la­tes are hazar­dous che­micals known to cau­se can­cer, hor­mo­n­al abnor­ma­li­ties, birth defects, and repro­duc­ti­ve problems.. 

[Quel­le]


Über­set­zung:
Luft­fri­scher sind ein geläu­fi­ges kom­mer­zi­el­les Pro­dukt, das eine ange­neh­me rie­chen­de und sau­be­re Innen­at­mo­sphä­re in Häu­sern und Unter­neh­men her­stel­len soll. Es ist bekannt, dass sie eine Rei­he ver­schie­de­ner che­mi­scher Mit­tel ent­hal­ten, um offen­si­ve Gerü­che zu neu­tra­li­sie­ren und einen ange­neh­me­ren Duft zu erzeu­gen. Die grund­le­gen­den Zuta­ten in Luft­fri­schern sind Form­alde­hyd, Erd­öl­de­stil­la­te, 1,4-Dichlorbenzol und Aero­sol-Treib­mit­tel. In jüng­ster Zeit wur­den vie­le die­ser Che­mi­ka­li­en auf ihre Sicher­heit unter­sucht. Eini­ge häu­fi­ge Che­mi­ka­li­en, die in Luft­fri­schern gefun­den wur­den, sind als für den Men­schen gif­tig gekenn­zeich­net und kön­nen die Inzi­denz vie­ler ver­schie­de­ner Gesund­heits­pro­ble­me erhö­hen. Natür­li­che und gesun­de Luft­er­fri­scher wer­den jetzt als Alter­na­ti­ven zu her­kömm­li­chen Luft­er­fri­scher ver­wen­det, um Gesund­heits­ri­si­ken und Umwelt­ver­schmut­zung zu minimieren.
Umwelt­be­la­stung
Die Duft­bran­che wird bis Ende 2012 schät­zungs­wei­se 6 Mil­li­ar­den US-Dol­lar in den USA ein­brin­gen. Etwa 1,7 Mil­li­ar­den US-Dol­lar die­ses Mark­tes ste­hen in direk­tem Zusam­men­hang mit dem Umsatz von Luft­er­fri­schern, der seit 2003 um 600 Mil­lio­nen US-Dol­lar gestie­gen ist. Die jüng­ste Zunah­me der Ver­wen­dung die­ser Pro­duk­te hat eine umfas­sen­de­re Unter­su­chung ihrer Sicher­heit ange­regt. Es gibt vie­le Beden­ken bei der Ver­wen­dung gän­gi­ger kom­mer­zi­el­ler Luft­er­fri­scher, aber das Haupt­pro­blem liegt in den Che­mi­ka­li­en, die in ihnen vor­han­den sind. Die gefähr­lich­sten die­ser Che­mi­ka­li­en sind Phtha­la­te (aus­ge­spro­chen ''Tha­la­te''). Phtha­la­te sind gefähr­li­che Che­mi­ka­li­en, von denen bekannt ist, dass sie Krebs, hor­mo­nel­le Anoma­lien, Geburts­de­fek­te und repro­duk­ti­ve Pro­ble­me ver­ur­sa­chen.
 

 
Nun, das war zwar schon recht auf­schluß­reich, aber ich dach­te mir das Bun­des­um­welt­mi­ni­ste­ri­um könn­te mehr Infor­ma­ti­on haben. Ich schick­te also ein E-Mail mit fol­gen­den Fragen:

  • - Wel­che Erkennt­nis­se lie­gen in ihren Hau­se zu die­ser Pro­dukt­grup­pe vor?
  • - Gibt es Unter­su­chun­gen zu den meist gebräuch­li­chen Inhalts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Wel­che Wir­kun­gen haben die­se Pro­duk­te auf Ver­brau­cher und Umwelt?
  • - Gilt das ebe­so für län­ger­fri­sti­ge Anwen­dung und/oder ggf. Miß­ve­hält­nis zwi­schen Raum­grö­ße und ver­dun­sten­der Men­ge anIn­halts­stof­fen die­ser Produkte?
  • - Lie­gen ihnen Infor­ma­tio­nen zur Lang­zeit­stu­di­en bei Nut­zung die­ser Pro­duk­te vor? Wenn "Ja", mit wel­chen Ergebnissen?

Die erste Ant­wort war nicht sehr infor­ma­tiv, genau­ge­nom­men eine übli­che Abwim­me­lung mit All­ge­mein­plät­zen und der Hin­weis auf eine Bro­schü­re die dem­nächst erschei­nen wird.

Also setz­te ich noch­mal nach:
Mög­li­cher­wei­se waren aber mei­ne Fra­gen nicht prä­zi­se genug gestellt, wes­we­gen ich sie hier noch­mal einenge:

  • Müs­sen die Her­stel­ler von Luft­fri­schern für deren in-Ver­kehr-brin­gen die Ein­zel­sub­stan­zen benen­nen die in ihren Pro­duk­ten ver­wen­det werden?
  • Für wel­che Han­dels­pro­duk­te lie­gen Zulas­sun­gen vor und wel­che Inhalt­stof­fe sind dar­in jeweils vorhanden?
  • Sofern sich die Her­stel­ler auf Zulas­sung in ande­ren EU-Län­dern bezie­hen kön­nen, auf wel­che Grund­la­gen stüt­zen sie sich dann?
  • Lie­gen bei Ihnen Erkennt­nis­se und/oder Infor­ma­tio­nen zu
    Ver­brau­cher­sei­ten ähn­lich denen unter [=>
    http://www.toxipedia.org/display/toxipedia/Air+Fresheners] vor? Wenn "Ja" wie ist deren Webadresse? 

Als Ant­wort bekam ich ein wei­te­res E-Mail, dies­mal von einem höher­ge­stell­ten Mit­ar­bei­ter des Bun­des­am­tes. Ich zitie­re zwei Sätze:
".. bit­te haben Sie Ver­ständ­nis dafür, dass wir noch ein­mal abschlie­ßend auf das in Kür­ze erschei­nen­de Papier ver­wei­sen .." und ".. Wir bedau­ern, dass Sie mit dem Infor­ma­ti­ons­an­ge­bot des Umwelt­bun­des­am­tes unzu­frie­den sind. Bit­te beden­ken Sie jedoch, dass wir als wis­sen­schaft­li­che Bun­des­ober­be­hör­de natur­ge­mäß nicht allen Ein­zel­in­ter­es­sen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­res Lan­des gerecht wer­den kön­nen, weder im Infor­ma­ti­ons­spek­trum, noch in der Informationstiefe .."

WOW, dach­te ich da, das war mehr als deutlich!
Man kann 'laß uns mit dei­nen Fra­gen zufrie­den, wir haben Wich­ti­ge­res zu tun' natür­lich auch so aus­drücken .... die Höf­lich­keit ver­bie­tet mir Namen zu nen­nen und zu sagen, was ich von die­sem Herrn i.A. Dr. (med, von dem die zitier­ten Sät­ze stam­men) denke ....

War­ten wir also gemein­sam auf die dem­nächst erschei­nen­de Bro­schü­re "„Infor­ma­tio­nen über den Umgang mit Duftstoffen“"

 ∙ ▪ ° ▪ ∙ 

Sie­he hier­zu → Nach­ge­fasst: air fres­he­ners (Luft­ver­bes­se­rer?)

bookmark_borderErdbevölkerung

So vie­le Men­schen wie noch nie leben auf die­sem Planeten.
Wäh­rend die Res­sour­cen schwin­den wächst die Zahl der Men­schen ste­tig wei­ter. Nicht line­ar, son­dern expo­nen­ti­ell. Das Pro­blem ist nicht die schie­re Zahl, son­dern die Tat­sa­che, daß alle die­se Men­schen Ener­gie ver­brau­chen. Direkt, durch die täg­li­chen Bedürf­nis­se Nah­rung zuzu­be­rei­ten - und indi­rekt, weil die Erzeu­gung des Bedarfs in allen Lebens­be­rei­chen Ener­gie verbraucht.

Da ist es erfreu­lich fest­zu­stel­len, daß es Hoff­nung wenig­stens in Teil­be­rei­chen der Ver­sor­gung gibt. Durch die Erfin­dung und mitt­ler­wei­le fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gie des 3-D-Druckens wer­den min­de­stens sol­che Pro­duk­te nicht mehr weit trans­por­tiert wer­den müs­sen die dem täg­li­chen Bedarf die­nen und sich auf die­sem Wege her­stel­len lassen.

Wer weiß, viel­leicht wird irgend­wann auf die­sem Wege der "Repli­ka­tor" aus der Star Trek-Serie Wirklichkeit:
Er ver­mag nicht nur Gegen­stän­de, son­dern auch Nah­rung ver­schie­den­ster Art herzustellen.

bookmark_borderDAX & Konsorten

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DAX, MDAX, DowJo­nes, und so weiter ....

Trotz gerin­ger Ver­brei­tung des Akti­en­be­sit­zes in Hän­den der all­ge­mei­nen Bevöl­ke­rung [sie­he insb. Abs.2] wer­den Tag für Tag die Daten im Fern­se­hen aus­ge­brei­tet und ver­le­sen, oft auch noch in Zusam­men­hang und Aus­wir­kun­gen erläutert.

Ich fra­ge mich - und bin sicher, damit nicht allei­ne zu sein - wem die­se Zah­len samt Erläu­te­run­gen eigent­lich nüt­zen. Mich inter­es­siert es nicht, ande­re Infor­ma­tio­nen wären mir statt­des­sen viel lieber.

".. In deut­schen Hän­den sind wei­ter­hin 37 Pro­zent der DAX-Papie­re, wie aus der am Frei­tag ver­öf­fent­lich­ten Ana­ly­se der Unter­neh­mens­be­ra­tung Ernst & Young her­vor­geht. 2005 hat­ten Inve­sto­ren aus dem Inland mit 49 Pro­zent noch die Ober­hand gegen­über 44 Pro­zent aus dem Aus­land .."[Quel­le; v. 10.05.2013]

Dabei han­delt es sich NICHT um Pri­vat­an­le­ger, son­dern im wesent­li­chen um insti­tu­tio­nel­le Anleger. 

".. Die Aktie ist - und bleibt vor­erst - das Stief­kind der Anle­ger in Deutsch­land .. Nur fünf Pro­zent ihres Geld­ver­mö­gens oder 250 Mrd. DM hat­ten sie Ende 1995 in Akti­en inve­stiert. Damit haben Divi­den­den­pa­pie­re rela­tiv gese­hen sogar Boden ver­lo­ren, betrug doch der Anteil der Akti­en am pri­va­ten Geld­ver­mö­gen Anfang der 70er Jah­re noch gut zehn Pro­zent, heißt es im jüng­sten Monats­be­richt .."[Quel­le]

Auch hier ist es eine pau­scha­le Anga­be: "die Anle­ger". Unter glei­chem Link wird wei­ter ausgeführt:

".. Sind in Deutsch­land ledig­lich 14,6 Pro­zent der Akti­en in pri­va­ter Hand, so sind es in den USA 36, in Groß­bri­tan­ni­en 30 und in Japan 22 Pro­zent .."[Quel­le]

Da wird doch mehr als deut­lich, wie unnütz die Akti­en­schau in den Nach­rich­ten ist. Selbst von die­sen 14,6% Akti­en­be­sit­zern wird nur ein Bruch­teil sich mit den spär­li­chen Infor­ma­tio­nen im Fern­se­hen zufrie­den geben:

Wer - ent­ge­gen dem all­ge­mei­nen Trend - tat­säch­lich sein Geld in Akti­en anlegt, wird sich bestimmt umfas­sen­der infor­mie­ren und dazu ein­schlä­gi­ge Bör­sen­blät­ter, Akti­en­be­ra­ter in Finanz­zeit­schrif­ten oder News­let­ter nutzen.

Die Bör­sen­mi­nu­ten sind vor die­sem Hin­ter­grund nicht nur nutz­los, son­dern über­flüs­sig - und das seit Jah­ren. Sie sind allen­falls für Eines gut: Sie zei­gen auf wie ver­kru­stet die Struk­tu­ren in den Nach­rich­ten­re­dak­tio­nen (oder die ihrer vor­ge­setz­ten Stel­len) tat­säch­lich sind und wie drin­gend da etwas getan wer­den müßte.

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*edit* (19:40h)
Beim Herrn blöd­bab­b­ler ist heu­te (7. Nov, 19:05) dan­kens­wer­ter­wei­se ein Bei­trag erschie­nen, der sich mit den Fol­gen des Akti­en­hö­hen­flu­ges aus­ein­an­der­setzt - sehr emp­feh­lens­wer­te Lektüre!

bookmark_borderSurveillance chills speech

| Ori­gi­nal­text

".. Cel­lu­lar has beco­me the pri­ma­ry mode of per­so­nal com­mu­ni­ca­ti­on on the pla­net. The­re are more than 6 bil­li­on pho­nes in use, with com­mu­ni­ca­ti­on ser­vices ran­ging from voice to text to the app mar­ket­place. The con­so­li­da­ti­on of so many modes of com­mu­ni­ca­ti­on onto a sin­gle plat­form – cel­lu­lar con­ver­gence – has made cel­lu­lar tele­pho­nes the sin­gle most important tool for per­so­nal expres­si­on on the planet.

The NSA’s over­ze­a­lous coll­ec­tion of Ame­ri­can cel­lu­lar data is thus all the more insi­dious. Sur­veil­lan­ce chills speech. The omni­pre­sent poten­ti­al for sur­veil­lan­ce forces voice and other forms of expres­si­on into inno­cuous pathways, taking what should be a powerful tool for per­so­nal deve­lo­p­ment and dum­bing it down into yet ano­ther tool for mar­ke­ting. The argu­ment that only ‘meta­da­ta’ is being coll­ec­ted is a non­star­ter – such data often reve­als more about a user’s beliefs, pre­fe­rence, and actions than the con­tent of a call ..”

| Über­set­zung

"..Mobil­te­le­fo­ne haben sich zu pri­mä­ren Form der per­sön­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten ent­wickelt. Es gibt mehr als 6 Mil­li­ar­den Han­dys im Ein­satz, wobei die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dienst­lei­stun­gen von Tele­fo­nie über Text­an­wen­dun­gen bis zum App-Markt rei­chen. Die Kon­so­li­die­rung so vie­ler Arten der Kom­mu­ni­ka­ti­on auf einer ein­zi­gen Platt­form - ihre Kon­ver­genz auf den Mobil­te­le­fo­nen - hat die­se zum wich­tig­sten Gerät für die per­sön­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on auf dem Pla­ne­ten gemacht.

Die über­eif­ri­ge Samm­lung ame­ri­ka­ni­scher Han­dy-Daten durch die NSA ist somit viel heim­tücki­scher. Über­wa­chung führt zu Selbst­be­schrän­kung bei frei­er Rede. Das all­ge­gen­wär­ti­ge Poten­zi­al für Über­wa­chung zwingt die gespro­che­ne und ande­re For­men des Aus­drucks in unschäd­li­che Bah­nen, wodurch das, was ein lei­stungs­fä­hi­ges Werk­zeug für die per­sön­li­che Ent­wick­lung sein könn­te, zu einem wei­te­ren Instru­ment für Ver­mark­tung degra­diert wird. Das Argu­ment, dass nur "Meta­da­ten" gesam­melt wer­den ist eine Far­ce - sol­che Daten ver­ra­ten oft mehr über Über­zeu­gun­gen, Vor­lie­ben und Hand­lun­gen eines Benut­zers als der Inhalt des Gesprä­ches selbst."

[Ste­phen B. Wicker, elec­tro­nic sur­veil­lan­ce and pri­va­cy expert, pro­fes­sor of Elec­tri­cal and Com­pu­ter Engi­nee­ring at Cor­nell Uni­ver­si­ty dis­cus­ses how tech­no­lo­gy, social trends and govern­ment poli­cy have ope­ned the flood­gates for sur­veil­lan­ce and ero­ded pri­va­cy worldwide.]

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Sie­he hier­zu einen Bei­trag bei "tele­po­lis" der auf­zeigt, daß einer Mehr­heit in unse­rer Regie­rung die Pri­vat­sphä­re der Bevöl­ke­rung völ­lig schnurz & pie­pe ist.