Die­se Fra­ge­stel­lung las ich gestern - und muss­te erst­mal lachen .... über die offen­sicht­li­che Naï­vi­tät der fra­gen­den Per­son.


Athe­isten haben über­haupt nichts zu erklä­ren. Für Athe­isten ist die Bibel eines von vie­len Mär­chen­bü­chern aus ver­gan­ge­nen Zei­ten. Wenn irgend­wer etwas zu erklä­ren hät­te sind es jene Men­schen, die der Bibel irgend­wel­che Bedeu­tung zuspre­chen. Wer eine sol­che Bedeu­tung behaup­tet muss den Beweis dafür erbrin­gen.

 

Ich gebe ein prak­ti­sches Bei­spiel:
Frau A. aus D. behaup­tet sie hät­te in einem Buch gele­sen Wöl­fe frä­ßen klei­ne Mäd­chen. Außer­dem stün­de in die­sem Buch: Wer die Geschich­ten, die dar­in ste­hen nicht glau­be sei ein schlech­ter Mensch.

Frau F. lässt Frau A. wis­sen, sie zweif­le dar­an, dass das Buch die Lebens­si­tua­tio­nen der Men­schen kor­rekt beschreibt.
Dar­auf­hin for­dert Frau A. die F. auf zu erklä­ren, wozu denn das Buch da sei, wenn es nicht das Leben beschrei­be.

Frau F. stellt fest "Das Buch ist ein Mär­chen­buch, nichts was dar­in beschrie­ben wird ist wahr! Es ist auch nicht mei­ne Pflicht etwas zu dem Buch zu erklä­ren oder zu bewei­sen - Sie, Frau A., sind es doch, die dem Buch beson­de­re Eigen­schaf­ten zuspricht. Also müs­sen Sie Bewei­se bei­brin­gen!"

Frau A. stellt nicht das Buch in Fra­ge. Ein Buch exi­stiert doch - und das seit vie­len Jahr­hun­der­ten - wer woll­te da behaup­ten es sei irrele­vant für die Gesell­schaft?

 
".. Truth is stran­ger than fic­tion, but it is becau­se Fic­tion is obli­ged to stick to pos­si­bi­li­ties; Truth isn’t .."
[Mark Twain]
Über­set­zung: Die Wahr­heit ist oft selt­sa­mer als eine freie Erfin­dung. Aber das liegt dar­an, dass jede Fik­ti­on ver­pflich­tet ist, sich an Mög­lich­kei­ten zu hal­ten.
Die Wahr­heit nicht.