der Erfolg ist zwei­fel­haft, die Fol­gen aller­dings sind abseh­bar.

Wie das Video im Bei­trag "Der Weg zum Über­wa­chungs­staat ...." zeigt, ist es schwer der Öffent­lich­keit eine Gefahr zu ver­mit­teln von der sie aktu­ell nicht betrof­fen ist, zukünf­tig aber betrof­fen sein wird. Unaus­weich­lich - um mit dem Lieb­lings­wort der Kanz­le­rin zu spre­chen: "Alter­na­tiv­los".

Wenn nicht eine Umbe­sin­nung ein­tritt. Wofür wenig Hoff­nung besteht.

Das kennt man aus ande­ren Berei­chen, wie z. B. aus dem Kata­stro­phen­schutz oder der Vor­sor­ge für das Ren­ten­al­ter (zusätz­lich zu der staat­li­chen Ren­te). Was nicht unmit­tel­bar bedroht wird aus­ge­blen­det, ver­drängt, negiert. Noch nicht ein­mal gleich­mä­ßig von allen poten­ti­ell Betrof­fe­nen weil es da noch indi­vi­du­ell abge­stuf­tes Gefah­ren­be­wußt­sein gibt.

Wenn irgend­wo in einer U-Bahn­sta­ti­on wie­der mal ein Über­fall statt­fin­det oder auf einer Innen­stadt­stra­ße eine Grup­pe über einen ein­zel­nen Men­schen her­fällt kommt sofort - reflex­ar­tig - der Ruf nach mehr Über­wa­chung. Die dann zwangs­läu­fi­ge Ver­schie­bung der kri­mi­nel­len Aki­vi­tä­ten aus dem über­wach­ten in die nicht über­wach­ten Berei­che ... mit der Ten­denz der Aus­brei­tung zur Total­über­wa­chung - dann ist end­lich abso­lu­te Sicher­heit erreicht.

.... und Deutsch­land ist end­gül­tig ein Über­wa­chungs­staat.