Manches war "Frue*er"™ schon besser.
Die Leute waren seltener in Eile.
Sie haben sich die Zeit genommen ihre Autos vernünftig zu parken ....
Autor: wvs
bookmark_borderKann denn fragen Sünde sein?
Aus einer intensiven, fast beendeten Diskussion eines Artikels bei 'krautreporter' war wieder einmal zu lernen, dass 'Gläubige' an ihrem Glauben festhalten und weder faktenbasierte Argumente, noch Beweise eines Gegenteils dessen, was sie akzeptieren, zum Umdenken bringen können.
Es sind in jeder Diskussion mit 'Gläubigen' die immer wiederkehrenden Argumente, längst widerlegt, die vorgebracht werden. Aldous Huxley wird das Zitat zugeschrieben
".. Facts do not cease to exist because they are ignored ..",
{Tatsachen hören nicht auf zu existieren wenn man sie ignoriert.}
Genau das ist eines der schwierigsten Probleme in solchen Diskussionen:
Die Basis, das Expertenwissen, oft auch nur das was man früher unter 'Allgemeinbildung' verstand können nicht mehr erwartet oder vorausgesetzt werden. So wird eine Darstellung von Fakten - trotz bestens belegter Forschungslage - deswegen abgelehnt, weil das Wort "Hypothese" mehrere Deutungen hat, insbesondere in den Naturwissenschaften also etwas ganz anderes bedeutet als in den Geisteswissenschaften.
Dazu kommt, dass viele Menschen - frei nach einer Feststellung von H.L. Mencken - lieber die Wahrheit ablehnen wenn sie ihnen unbequem erscheint, und stattdessen eine ganz offensichtliche Unwahrheit annehmen, wenn sie ihrer Bequemlichkeit dient oder ihr Vorurteil stützt.
Wie also kann man sich den Religiösen nähern, um sie auf die Unhaltbarkeit der Existenz eines übersinnlichen, allmächtigen Wesens zu verweisen, ohne ihre Gefühle zu verletzen oder sofort Widerstand bis hin zur Bedrohung hervorzurufen?
Direkte Konfrontation ist nicht geeignet, soviel steht wohl nach vielen Diskussionen, die ich dazu schon erlebt habe, fest. Beweise nach Faktenlage - besonders der Unmöglichkeit von immateriellen Geistwesen - werden nicht geglaubt oder abgelehnt. Oft ist es mangelndes Verständnis von Grundlagen der Naturwissenschaften, manchmal mangelnde Fähigkeit abstrakt zu denken, die einer Akzeptanz im Wege ist.
Kürzlich las ich von einem gänzlich anderen Ansatz, den ich wahrscheinlich einmal ausprobieren werde: Fragen stellen!
Der dort geschilderte Vorteil ist einleuchtend, der Betroffene 'Gläubige' muss selbst entscheiden was als Antwort geeignet ist und dabei verschiedene Aspekte abwägen ... wobei ihm möglicherweise logische Brüche, sachliche Widersprüche oder erfahrungsbasierte Unzulänglichkeiten einfallen können.
bookmark_borderIch seh' etwas was du nicht siehst!
Religion - Glaube; Definition, Unterschied, Kurzfassung
„Religion“¹ wird sowohl für die individuelle Religiosität als auch für die kollektive Religionstradition verwendet.
Der Begriff „Religiosität“ (in der Begriffserklärung oben) bezeichnet die Ehrfurcht vor der Ordnung und Vielfalt in der Welt und die allgemeine Empfindung einer nicht erklär- oder beweisbaren Wirklichkeit.
„Glaube“² bezeichnet das Überzeugtsein von der Lehre einer konkreten Religion.
„Glaube“ aber ist:
Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht“
– Hebr 11,1

Kurzfassung der obigen Begriffsbestimmungen:
Religion .... der Weg der/des Menschen zu Gott
Glaube .... Überzeugt sein von einer Religion, von Dingen die man nicht sieht.
Wir ersetzen "Religion" im zweiten Satz durch die Definition aus dem ersten Satz und erhalten so eine noch kürzere Fassung:
Glaube .... Überzeugt sein von einem Weg der/des Menschen zu Gott, von Dingen die man nicht sieht.
____________________________________________________________
¹ Religion bezeichnet .. den Weg des Menschen zu Gott im Sinn einer natürlichen Anlage, seine Vereinnahmung für Normen und Gesetze, als ihr Schöpfer oder Vollender in Zukunft.
² Das Wort Glaube bezeichnet eine Grundhaltung des Vertrauens, vor allem im Kontext religiöser Überzeugungen.
Anmerkung:
Verschiedene Definitionen wurden unter Verwendung von WIKIPEDIAᵃᵇ Einträgen verfasst
[ᵃ https://de.wikipedia.org/wiki/Religion; ᵇ https://de.wikipedia.org/wiki/Glaube]
bookmark_borderNun sind wir 'geschiedene Leute!'
Aus der Serie "Liebes Tagebuch" [13.07.2019]

Seit Jahren, liebes Tagebuch, bekomme ich von meiner heimlichen Freundin, Christiane H., fast regelmäßig Post. Bisher habe ich mich immer darüber gefreut, weil ich so am 'Puls der Zeit' bleiben konnte. Doch nun hat unsere Freundschaft einen Riß, einen Knacks, mindestens aber einen noch nie dagewesenen Tiefpunkt.
Früher hatte ich ein Verhältnis mit *Brigitte*, die mir Alles bot was ich brauchte um informiert zu sein was Frauen wünschen. Aber, liebes Tagebuch, da war ich ja noch unverheiratet und unbedarft. Irgendwann war es dann mit *Brigitte* vorbei, sie hat einen Weg eingeschlagen der mir ü b e r h a u p t nicht mehr gefiel - immer so betulich und puppig und Blümchen und Laura-Ashley-Stil und .... na ja, nicht mehr zeitgemäß. Wir paßten einfach nicht mehr zusammen.
Doch dann kam Christiane, die *Freundin*! Sie hat mir so überzeugend erklärt warum sie ausgerechnet mich haben will, so lieb geschrieben, mich so sehr umgarnt, dass ich schließlich schwach wurde .... niemand weiss davon, liebes Tagebuch, nur Du.
Tja, und dann kam der 11.07.19 - und Alles, ja wirklich Alles brach zusammen und es war vorbei mit unserer ungetrübten Beziehung!
Da hat sie versucht mich zu übertölpeln, liebes Tagebuch. Mir etwas anzutun, was mir gar nicht gefallen hat. Mich vom rechten Weg der Erkenntnis abzubringen und mich auf eine abschüssige Bahn zu schieben, an deren Ende es kein 'zurück' mehr geben konnte - wenn ich es denn überhaupt würde erreichen können .... sie hat mir zuvor immer ihre 'highlights des Monats' geschickt, Tagebuch, das war eine nette Geste. Was dann kam war das Ende der Unschuld.
Üblicherweise sind die Hauptthemen "Gesundheit", "Frisuren", "Liebe & Sex" - weder "Frisuren", noch "Liebe & Sex" sind dabei die Themen, die mich interessieren. Für "Frisuren" habe ich mittlerweile zu wenig Haare und ein Toupet kommt nicht in Frage (man schaue sich nur diese Witzfigur Trump an!), und bei "Liebe & Sex" ist für "Liebe" noch Raum, denn, liebes Tagebuch, es fehlt mir für "Sex" an Ausdauer .... so blieb denn in unserer Beziehung das gemeinsame Interesse für "Gesundheit" .... und das war schlagartig mit dem Brief von letzter Woche vorbei:
Sie wollte mir weismachen, dass ich mich auf Naturheilmittel (!) einlassen soll.
Liebes Tagebuch, das war ein Satz zuviel, ein grundfalscher Satz, den sie mir nicht hätte sagen dürfen, wenn ihr an unserer Beziehung etwas gelegen hätte.
Da hilft auch kein "Bleiben Sie bitte gesund!"
Schau' nur, Tagebuch, ich zeige dir das Machwerk das den Untergang bedeutet:

bookmark_borderKaboooom ...!
[via Liquid Waste Industries]
bookmark_borderIm Süden nichts Neues ....
Ein Beitrag aus 2015, der sich u.a. auf 2013 bezog:

Mittlerweile gibt es zwar Lager, um deren Name lange gerungen wurde, aber das grundsätzliche Problem ist immer noch nicht gelöst.
2013 ist sechs Jahre her.
Wie kann man einen solchen Verzug erklären?
Die vielen Tausende Toten sind dann wohl nach unserer
(angeblich?) christlich geprägten Leitkultur "Gottes Wille"?
Wie können die verantwortlichen Politiker noch ruhig schlafen?
Wie können sie überhaupt schlafen - mit so einer Last auf dem Gewissen?
bookmark_borderWas wir dringend brauchen sind Umwälzungen in Politik und Machtstrukturen, nicht nur Personalwechsel
" ..Fragt man nun, welche Sozialordnung dies am besten garantiert, so lehren historische Erfahrung wie theoretische Reflexionen: in einer modernen Demokratie und offenen Gesellschaft.
Worin bestehen deren Basismerkmale?
Es sind
- Abwahlmöglichkeit und
- Gewaltenteilung,
- Individualitätsprinzip und
- Menschenrechte,
- Pluralismus und
- Rechtsstaatlichkeit,
- Säkularität und
- Volkssouveränität.
Die folgenden Ausführungen gehen davon aus, dass diese Normen und Regeln verteidigenswert sind .."*
Verteidigenswert wohl schon, allein:
Wie anders als durch "Extremismus" zu erreichen?
Dazu ein paar Überlegungen.
Die fehlenden Kriterien:
1. Abwahlmöglichkeit
In unserem Wahlsystem ist es den Wählern unmöglich Politiker abzuwählen - durch die Ebene der Parteien wird selbst ein schlechter Politiker, den niemand mehr wählen würde, mit Platzierung durch seine Partei auf der Landesliste (o.ä.) wieder ein Mandat erhalten.
Das bedeutet: Es ist ein ganz kleiner Zirkel in jeder Partei der tatsächlich die Richtung vorgibt - und dieser Gruppe werden von den Mächtigen (Besitzer von Vermögen, Kommunikations- und Produktionsmitteln) die Richtlinien vorgegeben bzw. die Politiker kennen deren Notwendigkeiten und handeln vorauseilend, ohne Anweisung, im Eigeninteresse ihren Status zu erhalten.
2. Säkularität
Auf allen gesellschaftlichen Ebenen sind die Religionen in den Gremien vertreten, die das allgemeine Leben und die Struktur formen. Eine wesentliche Opposition gegen dieses Kartell von Glauben gegen Wissen und Vernunft ist nicht möglich, so lange diese Vertreter dort verbleiben und trotz schrumpfender Gläubigenzahl überproportional vertreten sind. Der gesellschaftliche Wandel schreitet schneller fort als es die Repräsentation gesellschaftlicher Gruppen in diesen Gremien darstellt.
Da also in unserer Gesellschaft die beiden oben erläuterten Voraussetzungen nicht vorhanden sind erübrigt sich (fast schon) die restliche Erörterung. Es ist vergleichbar mit einem Haus dem das Fundament fehlt.
Bürger die sich politisch engagieren wollen müssen dazu durch die Parteiroutine hindurch (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Bis sie schließlich da ankommen wo sie (mit-) entscheiden können sind sie wie Flusskiesel an der Mündung *rundgeschliffen* und auf Parteilinie - oder sie sind schon raus gemobbt oder freiwillig mit Frust ausgeschieden. Das System der Parteien verhindert 'große Würfe' und 'unorthodoxe Ideen', man bewegt sich im Mittelmaß. [Wie ansonsten in unserer Gesellschaft immer öfter, obwohl immer nach "Querdenkern" und "Generalisten" gefragt wird hat man Angst vor ihnen, da sie doch intelligenter und entscheidungsfreudiger sind als eben die vorgenannte "Mitte"]
Politiker werden nicht erst seit heute überfordert, das liegt auch an dem durch die Parteien geschickt immer weiter zu ihren Gunsten gewandelten System:
Um Konsens zu erreichen werden Rücksichten genommen, werden faule Kompromisse geschlossen, wird das Klientel hier und dort vor Ort einbezogen ihm genehme Kandidaten zu stützen, der Proporz bestimmt die Auswahl, nicht die Kompetenz.
Was Geld in die Kassen spült und den Amtsinhabern zusätzlich zu den Diäten hübsche Sümmchen und Pöstchen nach Ausscheiden einbringt (wenn sie sich "wohl"verhalten haben) wird vorrangig in Gesetzesform gebracht. Ich habe die Fremdzahlungen schon öfter als eine Crux bezeichnet, sie werden ja höflich verschleiernd als "Spende", oder "Zuwendung", oder "Sponsoring" deklariert, sind aber in Wahrheit BESTECHUNGSGELDER.
Wenn wir als Bürger das gegenüber Staatsdienern machen werden wir wegen Bestechung angeklagt.
Da haben wir zwei weitere Punkte die die derzeitige Politik als schlecht ausweisen:
- Mittelmaß,
- Bestechlichkeit,
Dazu kommen Unkenntnis von wesentlichen Strömungen in Gesellschaft und technischer Entwicklung die, weil es das Ego dieser Leute nicht verträgt, dann oft in kleinen Gremien mit Hilfe der regulierten Industrie entworfen werden und dementsprechend nicht zum Nutzen der Bevölkerung sein können und es fast immer auch nicht sind [Axel Voss, CDU, Leistungsschutzrecht EU (Siehe Abbildungen unten)].
Wer Berufspolitiker ist und noch nie (möglicherweise aber auch nach einer Lehre als Bankkaufmann) in dem dann vertretenen Feld gearbeitet hat, muss doch dilettieren [Spahn]!
Die oft zitierte *Masse* von intellektuell Minderbemittelten und Mitläufern .... die im übrigen an ihrer Situation nicht immer selbst Schuld haben, sondern denen oft die Chancen bereits von unserem Schulsystem sehr früh genommen worden sind, hat schon erst recht keine Chance jemals ihre Bedürfnisse erfüllt zu sehen
Jetzt zu beklagen, dass diese Menschen sich zu Pegida oder AfD hingezogen fühlen und vor der Glotze sitzen und Unterschichtfernsehen schauen ist billig, denn es hat doch genau den Grund, dass man sie als Wahlschafe gesehen und ihnen verführerische Lügen aufgetischt hat, um ihnen dann das Fell über die Ohren zu ziehen. Siehe hierzu den Sozialbericht, bzw. die Einschätzung zur Handhabung und Revision desselben durch das Kanzleramt, um den Bericht der Wissenschaftler "zu entschärfen" - man kann es ganz drastisch eine "Fälschung" nennen, die die Aussage nicht nur verwässert, sondern stellenweise sogar umdreht ["Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert]
So kommen zu
- Bestechlichkeit und
- Mittelmaß noch
- Unwissenheit,
- Großmannssucht (übersteigertes Ego, Selbstüberschätzung) und
- Fälschung wissenschaftlicher Befunde.
Dagegen fehlen diese zwei Aspekte:
- Abwahlmöglichkeit und
- Säkularität
Dieses Auseinanderdriften von Aufgabenstellung und Aufgabenerfüllung wird durch das Internet wie in einer Echokammer vervielfältigt - und das ist einmal der Grund für steigenden Unmut bei der Bevölkerung und dem Bestreben der Politik das Internet so zu regulieren [Öttinger!], dass sie wieder die Meinungshoheit zurück gewinnen.
Extremismus entsteht durch (gefühltes oder tatsächliches) Unrecht - und wenn schon im Grundsatz das Staatswesen weder demokratisch ist noch eine offene Gesellschaft gewährleistet - kann davon ausgegangen werden, dass die Forderungen das zu ändern immer von jenen als "extrem" bezeichnet werden, die am Fortbestehen der un-demokratischen Strukturen und geschlossenen Zirkeln (der Macht) ein Interesse haben.
Die mangelnde Möglichkeit den Volkswillen tatsächlich durch Vertreter in Parlamenten darzustellen, verbunden mit einem ausgeprägten Beharrungsvermögen überkommener Rechte und Repräsentanz in gesellschaftlich bestimmenden Gremien, macht es doch erst aus, dass Menschen sich, links und rechts der sogenannten "Mitte", angefüllt von trägen Mitläufern, radikalisieren.
Es ist "ohnmächtige Wut", die durch das System selbst generiert wird und Extremismus so erst ermöglicht. Die Vermutung es werde keine Politik für die Masse der Gesellschaft, sondern gegen sie gemacht, ist durch wissenschaftliche Forschung nachgewiesen.
Das Desinteresse der Gewählten, sich und ihre Tagesarbeit zu hinterfragen, ist ungebrochen.
Was nun als Gefahr droht und immer wahrscheinlicher wird ist eine steigende Gewaltbereitschaft. Dass das von den etablierten Politikern so gesehen wird kann daran abgelesen werden, dass die Überwachungsmöglichkeiten intensiviert und der Umfang bzw. die Tiefe ausgedehnt werden. Die Angst geht um bei denen, die seit Jahrzehnten in führenden Positionen standen und nie daran dachten, eines Tages zur Rechenschaft gezogen zu werden.
* [Quelle] Der Artikel ist aus einem Kommentar beim hpd entstanden.

Siehe zu diesem Thema auch:
- Wir leben in einer DEMOKRATIE. Teil ➀; Teil ➁; Teil ➂; Teil ➃;
- Wahl 2013 (3); Demokratie ausgehebelt: Parteienwillkür!
- Freiheit, Demokratie, Laïzismus
- Vielleicht wird es ja (doch) noch mit der Demokratie ....
bookmark_borderWie eine Fata Morgana: Die SPD ....
.... oder:
Der Untergang der SPD nach 150 Jahren Parteigeschichte.
Mein Großvater (mütterlicherseits), noch im späten 19. Jhdt. geboren, war, seit er mit 14 Jahren anfing zu arbeiten, SPD- und Gewerkschaftsmitglied. Sein Leben lang in der SPD, bis zu seiner Pensionierung in der Gewerkschaft. Wegen seiner Überzeugung wurde er - Vater von vier Töchtern, die älteste 1918 geboren, die jüngste 1925 - von den Nationalsozialisten 1934 aus dem Polizeidienst 'entfernt', weil nur Parteimitglieder der NSDAP Polizisten sein durften. Er hat sich und seine Familie durch die NS-Zeit gebracht. Keine der Töchter war im JM oder BDM. Sie hatten, einfallsreich, Wege gefunden um den Zwangseintritt zu vermeiden und waren schließlich, älter als 18, nicht mehr dazu verpflichtet.
Nach dem Kriegsende hat mein Großvater - als ehemals politisch Verfolgter, die vorrangig von den Alliierten in sicherheitsempfindliche Positionen eingestellt wurden - schnell Karriere gemacht und war zuletzt Polizeichef in einer hessischen Mittelstadt von ca. 50.000 Einwohnern.
Zeitlebens hat er die Schwäche der SPD beklagt sich gegen die rechten und rechtsradikalen Kräfte im Lande so zu positionieren, dass sie ihre eigenen Politikvorstellungen hätte durchsetzen können.
Nun steht die SPD wieder einmal am Scheideweg - die Parteivorsitzende und Fraktionsführerin Nahles hat das Handtuch geworfen und alle Ämter am 03.Juni 2019 niedergelegt. Plötzlich ist die Rede von 'Königsmord' und dass man 'so nicht miteinander umgehen könne', wo gerade eben noch heftigst intrigiert wurde.
Was bleibt ist der möglicherweise drohende Untergang der SPD, die ja - nach Jahren herber Verluste - unter die 20% Marke gesackt ist und ums Überleben kämpft.
Was sich seit Jahren angebahnt hat kommt nun allmählich zu Ende. Die Verantwortlichen für den Untergang dieser einst gewichtigen und nötigen Volkspartei sind fast alle noch unter den Lebenden. Bis auf Einen von ihnen ist es seltsam stumm geworden, sie sind aus der Öffentlichkeit weitgehend verschwunden - und das, aus gutem Grund.
Der eigentliche Mörder und Totengräber der SPD ist ein anderer, ausgerechnet einer, der der Partei seinen Aufstieg aus kleinsten Verhältnissen zu verdanken hat: Gerhard Schröder!

Die vor der Koalition SPD - GRÜNE (1998) regierenden Koalitionen lasse ich bewusst weg, das würde hier den Rahmen sprengen, deren unheilvolles Wirken ist allerdings als 'Vorlage' und 'Vorbereitung' mancher Maßnahmen der Regierungen Schröder anzusehen. Wenngleich die Regierungen Schröder [10/1998-10/2002; 10/2002-11/2005] für das nachfolgende Fiasko der SPD verantwortlich sind - mit Helfershelfern. Da zuerst die "Grünen", die es verstanden haben schattengleich im Hintergrund zu bleiben und so wird denn auch in der Öffentlichkeit das, was während der Schröder'schen Ära passierte, allein der SPD in die Schuhe geschoben.
In diesem wenigen Jahren von 1998 bis 2005 wurden die einschneidensten sozialen Veränderungen ausgerechnet von der Partei durchgesetzt, die laut Tradition "für Arbeitnehmer" zu kämpfen vorgab und sie mit der Gesetzgebung in diesen Jahren verriet.
Es war jedoch nicht allein die Hartz IV Regelung, sondern mit verantwortlich waren die flankierenden Hartz I-III und die Öffnungsgesetze, die Leiharbeit zu einem rasanten Aufschwung verhalfen und noch heute dafür verantwortlich sind Abertausende in Arbeitsverhältnisse zu zwingen, in denen sie ausgebeutet werden und an der untersten Lohngrenze liegen - vielfach ohne die sonst in deutschen Betrieben üblichen Sozialleistungen.
Die Reste der SPD sollte am besten die CDU/CSU übernehmen. Im wesentlichen war doch die Politik der großen Koalition(-en) sowieso ein Einheitsbrei mit wenigen Akzenten, die an der Haaren herbei gezogen wurden um noch den Anschein von Meinungsvielfalt zu bewahren.
Überhaupt ist es eine Frage inwieweit sich unsere etablierten Parteien noch unterscheiden:

Siehe hierzu auch
1. dieses Video
→ SPD: Schuld sind immer nur die Chefs | Panorama | NDR
2. diesen Artikel
→ Gesetzliche Inhumanität
bookmark_borderSicht von Christen und Muslimen auf die Gesellschaft
["click!" auf die Abbildung vergrößert]
ⓒwvs
Zur Erläuterung:
Zu jedem der Kennbuchstaben gibt er vier Balken, jeweils zwei näher beieinander links und zwei rechts. Die beiden linken Balken stellen die Einschätzung für unsere (christlich geprägte) Gesellschaft dar - wobei der äußerst linke Balken die Meinung der Muslime wiedergibt, der Balken daneben die Meinung der Geburtsdeutschen.
Unter dem gleichen Kennbuchstaben gibt es zwei weitere Balken von denen wieder der linke die Sicht der Muslime und der andere, rechte Balken die Sicht der Geburtsdeutschen darstellt - dieses Mal aber auf eine muslimisch geprägte Gesellschaft.
Für den Kennbuchstaben "H" (moralischer Verfall) wurden nur türkeistämmige Personen befragt.
bookmark_borderGesetzliche Inhumanität
Das Geordnete-Rückkehr-Gesetz ist ein weiteres Glied in einer Kette von Ungeschicklichkeiten und groben Fehlern, die die SPD in den Jahren seit der ersten Regierung Schröder gemacht hat. So ist denn nun von der führer- und wohl auch ziellosen Partei folgendes zu lesen:
Wenn die Frau Kanzlerin in ihrer Regierungszeit etwas richtig gemacht hat, dann war es die Öffnung der Grenzen für Asylsuchende in ihrer Not! Jede andere Handlungsweise ist falsch - wir haben über Jahrzehnte - direkt oder indirekt - von den armen Ländern profitiert. Nun war es an der Zeit etwas zurück zu geben.
Allerdings fehlte ein Aspekt, der weitaus wichtiger gewesen wäre:
Den Amerikanern, die für die endlosen Kriege und Scharmützel rund um den Globus verantwortlich sind, die rote Karte zu zeigen. Anstatt weiter zu hofieren und mit immer mehr Geld zu finanzieren:
Rauswerfen aus Deutschland!
Von Frau Kramp-Karrenbauer oder anderen Personen in der derzeitigen Führung der Nation ist es allerdings nicht zu erwarten.
bookmark_borderSammelsurium XXVI
Endlich 'mal 'was Neues!
[BRD]
Bei manchen technischen Erzeugnissen denkt man: Das ist die endgültige Form - so sehen (beispielsweise) Flugzeuge aus! Und dann kommt ein Examenskandidat und wirft die bisherige Sicht komplett über den Haufen .....
[ AUTOR / BILDQUELLE: Ingenieur.de ]

Man muss sich zu helfen wissen
[USA]
Eine Frage bei einem Test nicht beantworten zu können kommt vor - dieser Kandidat bekam allerdings wenigstens einen *halben Punkt* für Einfallsreichtum .....
[ AUTOR / BILDQUELLE: unbekannt ]

Zu *Höherem* berufen ...?
[BRD]
Frau von der Leyen (aka "vonderLügen") hat durchaus Defizite bei den Zustimmungswerten .....
[ AUTOR / BILDQUELLE: INFRATEST/Dimap via ARD ]

Vorbilder, falsche Vorbilder!
[USA]
Der Politik der USA mangelt es an Glaubwürdigkeit solange von dort Diktatoren mehr hofiert werden als demokratische gewählte Regierungschefs .....
[ AUTOR / BILDQUELLE: screenshot]

Geschichte - neu interpretiert
[USA]
Präsident Trump ist bekannt dafür Dinge zu erfinden wenn es ihm in den Kram passt - bei seiner Ansprache zum 4. Juli 2019 allerdings ging er zu weit, als er behauptete im Unabhängigkeitskrieg 1775 hätten die Amerikaner *Flugplätze* eingenommen .... die Folge war ein Ausbruch an Kreativität bei 'twitter', hier nur ein Beispiel..
[ AUTOR / BILDQUELLE: twitter];
Mehr dazu → HIER

Zu guter Letzt: ....
[BRD]
Im Blog ein Kommentar eines überaus vertrauenswürdigen Menschen - schon durch seine Kenntnisse der Orthografie bestens beleumundet ....
[ⓒ wvs

bookmark_borderRealität & Wahrnehmung
Beim Stöbern bin ich wieder einmal auf eine aufschlussreiche Webseite gestoßen - Da ging es um die Frage der Einschätzung bestimmter Kennzahlen in verschiedenen Ländern [Realität und Wahrnehmung in 14 Ländern]. Es wurde nach der geschätzten Anzahl von
- Migranten,
- Muslimen,
- Christen,
- über-65-jährigen, und
- Arbeitslosen
an der Bevölkerung gefragt. Aus diesen Zahlen konnte sodann ein "Index der Ignoranz" [„Index of Ignorance“] errechnet werden, nach dem die Länder in eine Reihenfolge gebracht wurden.
Die Aufstellung sieht so aus:
„Index of Ignorance“ {"click!" auf das Bild vergrößert}

[Quelle via fowid]
Zur Ursache für diese Verschiebung der Realitätswahrnehmung ist zu lesen:
".. Der Frage, wie diese Diskrepanzen entstehen, wird in der Studie nicht nachgegangen. Vermutlich ist es eine Mischung aus formaler Bildung, medialer Berichterstattung, Emotionalisierung eines Themas, Vorurteilen und sich jeweils verstärkendem ‚Gruppen-Wissen‘. Politische Bedeutung erhalten aber diese Annahmen, weil sie für den Einzelnen seine Realität abbilden, egal ob es stimmt oder nicht. Es wäre eine Hypothese, dass Politiker wie Silvio Berlusconi (in Italien) und Donald Trump (in den USA) durch eine dort verbreitete Haltung, „Was schert mich die Realität“ befördert werden .. "
Die Korrelation zwischen dem Hang nach autoritärer, rechts ausgerichteter Politik und dem *Ignoranzindex* ist nicht zu übersehen: Italien, USA, Polen, Ungarn und Frankreich!
Erfreulicherweise stehen hierzulande die Menschen ein wenig besser 'gebildet' da als in vielen anderen ähnlich entwickelten Staaten der Erde. Entgegen einem oft vertretenen Vorurteil .... ;c)
