[Zuerst veröffentlicht am 14.04.2009 - und heute wieder *top-aktuell*!]
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.... und nun raten wir 'mal WER uns dergestalt bedroht. |
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
[Zuerst veröffentlicht am 14.04.2009 - und heute wieder *top-aktuell*!]
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.... und nun raten wir 'mal WER uns dergestalt bedroht. |
Mehrere Feiertage - und möglicherweise etwas mehr Zeit ein längeres Video anzusehen ....
Hier ein paar Zeilen aus dem Untertitel.



Ich habe mir das Video in voller Länge angesehen und kann es empfehlen, weil ich in der letzten Zeit kein anderes gesehen habe das derart klar herausarbeitet woran die augenblickliche weltweite Wirtschaftspolitik leidet. Trump ist da - wie bei "ICE AGE" SCRAT, das prähistorische Säbelzahn-Eichhörnchen - ein ebenso tölpelhafter und zufälliger Auslöser, weil er von Wirtschaft keinen blassen Schimmer hat.
Es ist kaum zu glauben, noch weniger zu verstehen.
Wesentlicher Anteil von Geschichtsunterricht (uńd begleitenden Fächern wie Politik, Gesellschaft uns Staatsbürgerkunde, je nach Bundesland und die Aufstellung ist bestimmt noch nicht komplett) ist dem Thema »Entstehungsgeschichte des so-genannten "Dritten Reichs"« gewidmet. Generationen die nach dem II. Weltkrieg die Schulen durchlaufen haben wurden mit Bild- und Tondokumenten aus dieser Zeit mittels Spiralcurriculum unterrichtet:
".. Das Curriculum folgt damit nicht allein einer innerfachlichen Logik, sondern berücksichtigt auch entwicklungs- und lernpsychologische Gesichtspunkte, ordnet den Stoff nicht linear an, sondern in Form einer Spirale, so dass einzelne Themen im Laufe der Schuljahre mehrmals auf jeweils höherem Niveau und in differenzierterer Form wiederkehren. .."
Aus der Tatsache, daß es - neben den Enttäuschten in der Alt-Wählerschaft des Ostens - vor allem Jungwähler zur AfD zieht bedeutet ein wesentliches Versagen des Schulsystems und der Medien, denen es nicht gelungen ist die Perfidie der Vorgehensweise rechter Agitatoren zu entlarven. Die Folge-Generationen darauf vorzubereiten deren verschleierte Vorgehensweise zu durchschauen. Die Absicht demokratische Strukturen des Staates zu unterwandern somit abzuwehren.
Der Gedanke der *AUSGEWOGENHEIT* der Berichterstattung ist einerseits zu breit wenn gleiches Gewicht auf rechte Dogmatik wie auf demokratischen Ausgleich gelegt wird, andererseits zu eng wenn selbst erfolgversprechende und durch Vernunft begründete Forderungen aus Richtung der AfD pauschal verdammt werden.
Die traditionelle Haltung der (Staats-/ öffentlich-rechtlichen) Medien und insbesondere die Wahl der Themen ist in die Mitte der Gesellschaft gerichtet während die Ränder weitgehend ignoriert und daher ausgelassen werden. Mein Paradebeispiel ist die Zeit, die auf Erdbeben, Vulkanausbrüche und sonstige Naturereignisse auf anderen Kontinenten verschwendet wird, während drängende soziale Probleme im Inland in wenigen Sätzen abgetan werden.
Wer hier im Lande nicht weiß wie er die nächste Miete, den nächsten Einkauf, die Nachzahlung für Energieunternehmen bezahlen soll, wird sich wenig für die Not auf anderen Kontinenten interessieren - und bedauerlicherweise können sich die Medienverantwortlichen in diese Menschen in unserem Land nicht mehr hineindenken weil ihre Lebenswelt zu weit davon abgehoben ist.
Es ist sicher eine Tragödie wenn Tausende irgendwo sterben - doch wenn wir wenige Jahre zurückdenken wird klar:
Erst der globale Austausch von Informationen hat es mit sich gebracht, daß dafür Zeit in der Berichterstattung gebraucht wird, die für lokale Vorkommnisse dadurch fehlt. Hier mangelt es an Kriterien diesen Zustand zu ändern und das macht traditionelle Medien für viele Menschen irrelevant weil sie nicht ihre Erlebniswelt umfassen.
So kommt es, daß nach nur drei bzw. vier Generationen eine rechte Bewegung sich schleichend der Mehrheit in Wahlen nähert, und es sogar Politikern wie Herrn Spahn, der zudem behauptete "Ich kenne die Rechten!", nicht klar ist wie da mit dem Feuer gespielt wird. Die NSDAP gab sich *bürgerlich* und unterwanderte die Entscheidungsfunktionen des Staates durch Einschleusung von gesinnungstreuen Gefolgsleuten .... und war so 1933 schlagartig zur Machtergreifung in der Lage.
Wem das alles noch nicht reicht der werfe einen Blick nach Westen, in die USA: Da wird vor aller Öffentlichkeit ein Grundsatzprogramm der Entdemokratisierung, Agenda 2025, in die Tat umgesetzt.
Hitler wurde nicht geglaubt was in "Mein Kampf" stand - ebensowenig haben die Amerikaner verstanden was Trump als Gallionsfigur, nicht als Vordenker, umsetzen soll:
Einen autokratischen, christlich-fundamentalistischen Staat, in dem die Bibel über der Verfassung steht.
So lautet mein Appell: Politiker und Medien sollten Stück für Stück die Programmatik der AfD vor- und deren Folgen darstellen, anstatt sich mit Verbotsphantasien und Lebensläufen von AfD-Politikern zu verzetteln.
1. Video
2. Video
3. Video
Hier noch eine Betrachtung mit heiterem, aber dennoch nachdenklich machenden Unterton
BONUS Video
Siehe hierzu auch
→ Politik wird Pop: Anti-Trump-Songs und Parodien, die Laune machen
Verwundert rieb ich mir die Augen als ich die Forderungen las, die von den Jusos an die Koalitionsbedingungen geknüpft werden. Durch die Politiker von CDU/CSU und SPD nicht konkret zu sein sondern den Konjunktiv zu nutzen bringt dabei bestimmt keine Klarheit für das Wollen - so sehr Herr Spahn es versucht als logische Folge zu verkaufen: Erst handeln und verbessern, dann die Vereinbarungen erfüllen. Vielleicht. Wenn das erste Vorhaben "Wachstum" klappt.
Die Jusos verlangen und vergessen dabei völlig: Ihre Partei hat verloren!
Forderungen eine bestimmte Politik zu gestalten sind ja gut und schön, aber um das in die Tat umzusetzen braucht man eben Mehrheiten. Mehrheiten hingegen werden in der Politik mit Konzessionen, Kompromissen und Kooperation erreicht. Alles andere sind rosarote Träumereien und Wunschvorstellungen: Es gibt keinen Topf Gold am Ende des Regenbogens, liebe Jusos!
Über alledem schwebt die unausgesprochene Wahrheit unserer Zeit:
Wachstum ist nicht mehr zeitgemäß - es verhindert die Rettung des Planeten.
Darauf sollten die Jusos sich einlassen, denn es ist ihre Zukunft, die auf dem Spiel steht.
Erkennbar ist das aus dem Handeln der jungen Sozialdemokraten nicht. Sie sind lediglich eine jüngere und aggressivere Version der früheren Ur-Sozis .... die haben ihre Kernwähler allerdings ernst genommen und nicht durch Experimente à la Schröders *Agenda 2010* verprellt.
Nun rächt es sich, daß die SPD einstens die bessere CDU sein wollte. Man hat ihr bei den letzten Wahlen nicht mehr geglaubt. Und die Jusos sind nun dabei den letzten Rest an Glaubwürdigkeit zu zerlegen. Nicht einmal das Mit-Regieren wird man mehr der SPD zutrauen wenn es jetzt beim "Nein" bleibt und der ausgehandelte Vertrag nicht zustande kommt.
Nutznießer werden die Rechtspopulisten der AfD sein. Es kann nicht oft genug zum Blick auf die Geschichte nach 1918 bis 1933 verwiesen werden: Da haben die *Bürgerlichen* die NSDAP von oben herab kommentiert - so wie es Herr Spahn tut - und unterschätzt - so wie es die Jusos tun, und durch ihre Maximalforderungen die linken SPD Bestrebungen handlungsunfähig machen.
Neues Design im Gedichte-Blog

Unter dem Eindruck der Widrigkeit des Einparkens geschriebenes Gedicht - vor 20 Jahren.
Immer noch aktuell?
Es gibt zwar "Assistenzsysteme" .... jedoch der Streß bleibt erhalten.

So mancher Europäer mag sich fragen wie es wohl gekommen ist, daß eine Mehrheit der Wähler trotz der bekannten Charakterlosigkeit, Unwissenheit und sittlich-moralischen Verkommenheit des Bewerbers Donald J. Trump eine Mehrheit glaubte von ihm besser vertreten zu werden als durch die Kandidatin Kamala Harris.
Um Wahlentscheidung richtig einzuschätzen ist es Voraussetzung das überwiegende Denken der Mehrheit in der Bevölkerung der USA zu durchschauen:
Amerikaner sind Individualisten,
ihr Motto ist "Jeder für sich selbst!"
Deswegen werden Gemeinschaftsaufgaben nur mit Widerwillen mit-finanziert, denn wer von diesen Aufgaben nicht unmittelbar profitiert will dafür nicht zahlen.
So ist es zu verstehen wie es dort im Lande aussieht
[kein Anspruch auf Vollständigkeit der Aufstellung!]:
Forderungen von Politikern diese Zustände zu ändern und durch kollektives Handeln und vor allem Bezahlen einen Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen werden mit "SOZIALISMUS!" diskreditiert, einem Kampfbegriff vor allem der Wohlhabenden, die sich ihre *eigene Welt* in abgeschotteten, eingezäunten Ghettos schaffen und so tun, als ob sie die Wohlfahrt ihrer Mitbürger nichts angeht.
Während hierzulande Strukturen die der Allgemeinheit dienen, und die sich auf einem vergleichbar sehr hohem Niveau befinden, aus Unwissenheit der Meckerer und ewig Unzufriedenen beklagt werden, kommt in den USA selbst die ausgeschlossene Unterschicht nicht einmal auf die Idee es könnte angebracht sein durch eine Heranziehung Aller, für Alle, die Bedingungen des Lebens (und Überlebens!) sicherzustellen.
Mit dem Kampfbegriff SOZIALISMUS werden alle Versuche kollektivistisches Denken zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu verallgemeinern im Keim erstickt.
Der Grund dafür, daß die Fassade des *Amerikanischen Exzeptionalismus* immer noch geglaubt wird ist lediglich dadurch zu begründen, wie wenig Kenntnisse die dortige Bevölkerung von anderen Staaten und Lebensverhältnissen der Welt hat. Die *Eliten* wissen darum, haben aber großes Interesse das so zu belassen, weil dann an ihrer Stellung nicht gerüttelt wird. Die gehobene Mittelschicht - oft erstaunlich gut über die Verschiedenheit von Meinungsbild und Tatsachenwissen orientiert - strebt nach oben und glaubt deswegen sei eine allgemeine Aufklärung dem eigenen Streben nur hinderlich.
So bleibt es schließlich bei einem mangelhaften öffentlichen Schulsystem, und wer über genügend Geld verfügt kann seine - selbst ungeeigneten, da intellektuell nicht genügenden - Sprößlinge durch *Élite*(!) Einrichtungen schleusen und als Koryphäen aufbauen.
Siehe Donald J. Trump, dumm wie Bohnenstroh,
aber mit Élite-Uni Bachelor-Abschluß!¹
PS:
Europa ist vielerorts der Gegenbeweis für die US These Handeln für ein fiktives Volks-Kollektiv durch Politiker und im politischen Raum, also Ausrichtung des Staates auf das Gemeinwohl, und nicht Förderung des hemmungslosen Eigennutzes der Bürger, sei gleichzusetzen mit Sozialismus oder gar Kommunismus. Es ist unschwer vorstellbar, daß die Zufriedenheit selbst extremer Individualisten eine gesellschaftliche Absicherung im Notfall zu haben, diesen durchaus gelegen kommt.

¹ Zitat: "Während seiner Studienzeit war Trump akademisch, persönlich und politisch unauffällig."

Pictures & text ('footage') has been used respectfully in this article in accordance with the FAIR USE DOCTRINE of the U.S. Copyright Code Section 107
Many Europeans may wonder how it came about that, despite the well-known lack of character, full-blown ignorance, and moral depravity of candidate Donald J. Trump, a majority of voters believed they were better represented by him than by candidate Kamala Harris.
In order to correctly assess the voting decision, it is necessary to understand the prevailing mentality of the majority of the US population:
Americans are individualists,
their motto is "Every man for himself!"
Therefore, community projects are only co-financed with reluctance, because those who do not directly benefit from these projects do not want to pay for them.
This is how you can understand what the situation in the country looks like
[no claim to completeness!]:
Politicians' demands to change these conditions and achieve an improvement in the quality of life through collective action and, above all, payment are discredited with "SOCIALISM!", a battle cry primarily of the wealthy, who create their *own world* in isolated, fenced-in ghettos and act as if the welfare of their fellow citizens is none of their business.
While in this country [Germany] structures that serve the public and are at a comparably high level are lamented due to the ignorance of the complainers and the eternally dissatisfied, in the USA even the excluded lower class does not even consider that it might be appropriate to ensure the conditions of life (and survival!) by involving everyone, for all.
With the battle cry SOCIALISM, all attempts to generalize collectivist thinking to improve living conditions for all are nipped in the bud.
The reason the façade of *American exceptionalism* is still believed is simply due to the lack of knowledge the [US] population has of other countries and living conditions around the world. The *elites* are aware of this, but have a strong interest in keeping it that way, because then their position will not be shaken. The upper middle class – often surprisingly well-informed about the differences between opinion and factual knowledge – strives for the top and therefore believes that general enlightenment only hinders their own aspirations.
So, ultimately, we are left with a deficient public school system, and those with enough money can funnel their offspring – even those who are unsuitable because they lack intellectual skills – through *élite*(!) institutions and build them up as luminaries.
See Donald J. Trump, dumb as a stump,
but with an élite university bachelor's degree!¹

PS:
In many places, Europe is the counter-evidence to the US theory that acting for a fictitious national collective by politicians and in the political sphere, i.e., orienting the state toward the common good rather than promoting the unbridled self-interest of citizens, is equivalent to socialism or even communism. It's not hard to imagine that the satisfaction of having social security in case of emergency suits even extreme individualists quite well.

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Früher, als die Geld-Speicher bei Onkel Dagobert noch voll waren ....
Was man von Dagobert Duck lernen kann
Titel-/ Bild-Quelle: Dagobert-Duck-Effekt
Angesichts des Wahnsinns der zur Zeit aus USA gemeldet wird
bleibt nur noch ins Absurde auszuweichen ....
Wer es bis jetzt immer noch nicht wahr haben wollte:
.... über all die Symptome die auf Narzissmus hinweisen schreibe ich nichts - die kann man allerdings → dort nachlesen
Mit seiner völlig unsinnigen Zollpolitik hat er sich nun sein eigenes Grab geschaufelt:
Wenn es einen Bereich bei den Amerikanern gibt den sie niemandem *verzeihen* so ist es ihr Geld! Selbst jahrelange Freundschaften können wegen ein Paar Dollar zerbrechen - wie viel schlimmer ist es da, wenn die Pensionsrücklagen schmelzen wie Schnee in der Sonne!
_[Quelle Titelbild / verändert nach: Clay Bennett on GoComics]
Siehe zum Thema auch
→ Politik wird Pop: Anti-Trump-Songs und Parodien, die Laune machen