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bookmark_borderZufall

Rück­blickend stel­le ich fest:
Die Erfol­ge bestimm­ter Musik­grup­pen in den sieb­zi­ger und acht­zi­ger Jah­ren waren nicht aus ihrem Reper­toire oder der Qua­li­tät der Instru­men­ten­be­herr­schung der Band­mit­glie­der zu erklären.

Sie sind allei­ne Aus­druck der jewei­li­gen Kapa­zi­tät der Plat­ten­fir­men - dies in Sicht auf deren Pro­dukt­port­fo­lio und die Zahl der ver­füg­ba­ren Mit­ar­bei­ter für die jeweils vor­han­de­nen Sparten. 

Das Mar­ke­ting hat bewußt Ent­wick­lun­gen vor­ge­hal­ten, pau­siert oder geför­dert, je nach­dem wel­che Ver­kaufs­er­lö­se aus den gera­de pro­mo­te­ten Künst­lern erreicht wurden:
Wenn das Publi­kum die prä­sen­tier­ten Künst­ler & deren Musik nicht annahm stan­den schon die näch­sten 'in Reser­ve' und wur­den auf den Markt geworfen.

Selbst außer­or­dent­lich gute Bands hat­ten also kei­ne Chan­ce wenn sie das Geschäft gestört hät­ten solan­ge nicht der 'pro­fit' (zusätz­lich zu den Kosten der Pro­mo­ti­on der jewei­li­gen Grup­pen) ein­ge­fah­ren war, solan­ge wur­den neue Ent­wick­lun­gen unterdrückt.

Die U.S.-Musikproduzenten haben sich welt­weit eta­bliert und han­del­ten schon vor Jahr­zehn­ten als Kar­tell - des­sen Vor­han­den­sein aber bestimmt nie­mand wird nanchwei­sen kön­nen, weil es das Wesen sol­cher gehei­mer Ver­ein­ba­run­gen ist kei­ne Spu­ren zu hinterlassen.

Bands, die dem­nach zur "Unzeit" - also der Erfolgs- und Ertrags­zeit einer ande­ren Grup­pe - ihre Pro­duk­te anbo­ten konn­ten noch so gut sein, man hat­te an ihnen kein Inter­es­se, weil sie ein bereits flo­rie­ren­des Geschäft gestört hät­ten. Und das mit unge­wis­sem Aus­gang, denn man wuß­te ja was die pro­mo­te­te Band ein­brach­te, wäh­rend es bei einer 'neu­en' For­ma­ti­on noch durch­aus unge­wiß erschei­nen mußte.

So kam es, daß mei­ne Favo­ri­ten trotz her­aus­ra­gen­der Musik nie über eine brei­te Öffent­lich­keit verfügten.


=> Gitar­re bei 1:45 !!

 

bookmark_borderWeiter so ...!

In der Pres­se ist zu lesen:

" .. Ange­sichts des anhal­ten­den Skan­dals um den Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst haben .. Kir­chen­aus­trit­te im Bis­tum Lim­burg deut­lich zuge­nom­men .. seit sei­nem Amts­an­tritt zum Jah­res­be­ginn 2008 bis Ende ver­gan­ge­nen Jah­res rund 25.000 Katholiken .. "

Der Ein­satz des Bischofs ist bemer­kens­wert. Ich hof­fe sehr, er macht noch eini­ge Zeit so wei­ter, min­de­stens so lan­ge, bis die Wel­len der Ent­rü­stung deut­lich über das Bis­tum hin­aus wirk­sam wer­den und auch im Rest der Bun­des­re­pu­blik die (noch) ein­ge­tra­ge­nen Katho­li­ken erken­nen wor­um es bei (nicht nur der katho­li­schen) Kir­che geht:

Wohl­le­ben der Amts­trä­ger zu Lasten 
von Kir­chen­mit­glie­dern und Steuerzahlern.

Wie kaum bekannt ist - und auch sel­ten ver­öf­fent­licht wird - unter­stützt der Staat die Kir­chen jähr­lich mit hor­ren­den Beträ­gen. Die Sum­men sind wegen der Ver­flech­tun­gen gera­de in sozia­len Berei­chen nicht exakt zu bezif­fern, belau­fen sich aber nach all­ge­mein ver­füg­ba­ren Quel­len auf min­de­stens 450 Mio. €uro.

Was Jahr­zehn­te an Über­zeu­gungs­ar­beit der Athe­isten nicht lei­sten konn­ten - weil die Ansät­ze meist an den Intel­lekt und nicht an das Gefühl der Noch-Kir­chen­mit­glie­der und 'Gläu­bi­gen' gerich­tet waren - schafft nun mög­li­cher­wei­se im Allein­gang ein ein­zel­ner katho­li­scher Bischof:

Umden­ken und Kir­chen­aus­trit­te en mas­se ....


 ∙ ▪  ▪ ∙ 

  • " .. Alle ost­deut­schen Bun­des­län­der zusam­men hal­ten die Kir­chen auf die­se Wei­se mit der stol­zen Sum­me von 93 Mil­lio­nen Euro allein an "Dota­tio­nen" aus [Stand: 2009] .. "
    Quel­le
  • " .. 459 Mil­lio­nen Euro, wel­che die deut­schen Bun­des­län­der bis­her Jahr für Jahr an die bei­den deut­schen Wohl­stands- und Macht­kir­chen, die römisch-katho­li­sche Kir­che und die evan­ge­li­sche Kir­che .. (zah­len)"
    Quel­le
  • " .. Die kirch­li­chen Sozi­al­ein­rich­tun­gen Dia­ko­nie und Cari­tas wer­den .. mit ca. 50 Mil­li­ar­den Euro jähr­lich vom Staat finan­ziert, .. zusätz­lich zu ca. 15 Mil­li­ar­den Euro Staats­gel­dern und neun Mil­li­ar­den Euro Kirchensteuern .. "
    Quel­le | Car­sten Frerk [2000/2002] "Finan­zen und Ver­mö­gen der Kir­che in Deutschland"
  • " .. 2010 kom­men ins­ge­samt 459 Mil­lio­nen Euro zusam­men, allein 103 Mil­lio­nen in Baden-Würt­tem­berg und 88 Mil­lio­nen in Bay­ern. 266 Mil­lio­nen gehen an die evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen, 193 an die katho­li­schen Bistümer .. "
    Quel­le

bookmark_borderWas man nicht unbedingt wissen muß, ....

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.... was aber auch nicht scha­det zu wissen:

  • Glas wird in meh­re­ren Tau­send Jah­ren nicht zer­setzt - was bedeu­tet: Es ist prak­tisch unver­gäng­lich. Es ist außer­dem eine Sub­stanz die unend­lich vie­le Male recy­celt wer­den kann.
  • Gold ist das ein­zi­ge Metall das nicht oxi­diert - selbst wenn es vie­le Jah­re in der Erde liegt.
  • Die mensch­li­che Zun­ge ist der ein­zi­ge Mus­kel der nur an einer Sei­te befe­stigt ist. Anson­sten haben alle Mus­keln zwei Ansatzpunkte.
  • Sobald man kei­nen Durst mehr ver­spürt muß man trin­ken - weil bei Aus­trock­nung der Durst-Mecha­nis­mus 'aus­ge­schal­tet' wird.
  • Nach dem Essen Was­ser zu trin­ken senkt die Aci­di­tät (Säu­re­ge­halt; Säu­re­grad) der Mund­höh­le um 60% - aller­dings senkt Was­ser auch die Säu­re­kon­zen­tra­ti­on im Magen und redu­ziert so die Ver­dau­ungs­lei­stung. Es ist daher klug nicht zuviel Was­ser zu trinken ;)
  • "Null" (0) ist die ein­zi­ge Zahl die man nicht in römi­schen Zif­fern schrei­ben kann.
  • In Unter­see­boo­ten wird Erd­nuß­öl zum Kochen ver­wen­det weil es nicht 'raucht' bis es auf etwa 230°C erhitzt ist.
  • Das Geräusch, das man hört wenn man eine Muschel ans Ohr hält, ist nicht das Rau­schen des Oze­ans - es ist das Rau­schen des eige­nen Blu­tes in den Blut­ge­fä­ßen des Ohres.
  • Neun von zehn Lebe­we­sen auf der Erde leben im Meer.
  • Die Zucht­for­men der Bana­ne kön­nen sich nicht mehr auf natür­li­chem Wege ver­meh­ren. Sie brau­chen zur Repro­duk­ti­on mensch­li­che Hil­fe. Die Früch­te der natür­li­chen For­men der Bana­ne sind Bee­ren - und die kön­nen sich ohne mensch­li­che Hil­fe ver­meh­ren. Außer­dem trei­ben Bana­nen Rhi­zo­me (Wur­zel­spros­se), dar­aus wach­sen neue Pflanzen.
  • Flug­plät­ze in höher gele­ge­nen Gebie­ten der Erde brau­chen län­ge­re Start- und Lan­de­bah­nen weil die Dich­te der Luft mit der Höhe abnimmt.
  • Zäh­ne und Ner­ven­zel­len sind die ein­zi­gen Gewebs­ty­pen des Men­schen die nicht zur Rege­ne­ra­ti­on fähig sind.
  • Im alten Grie­chen­land bedeu­te­te einer jun­gen Frau einen Apfel zuzu­wer­fen einen Hei­rats­an­trag - wenn sie ihn fing war das eine Zusage.
  • Intel­li­gen­te Men­schen haben mehr Kup­fer und Zink in ihren Haa­ren - je mehr, desto intelligenter.
  • Der Kome­ten­schweif weist immer in die der Son­ne abge­wand­te Richtung.
  • Die Schwei­negrip­pe-Imp­fung (1976) rief mehr Erkran­kun­gen und Todes­fäl­le her­vor als sta­ti­stisch ohne Imp­fung auf­ge­tre­ten wären.
    [Grip­pe­imp­fun­gen sind nur für älte­re, geschwäch­te Per­so­nen und bett­lä­ge­ri­ge, bereits ander­wei­tig erkrank­te Kin­der sinnvoll.]
  • Kof­feïn ver­stärkt die Wir­kung von Schmerz­mit­teln und wird die­sen oft bei­gemischt - der Mecha­nis­mus ist fol­gen­der: Kof­feïn erhöht kurz­zei­tig (30 min.) die Durch­blu­tung, auch des Magens, und die Wirk­sub­stan­zen pas­sie­ren schnel­ler ins Blut.
  • Der mili­tä­ri­sche Gruß erin­nert an das Hoch­klap­pen des Visiers bei den Rit­ter­rü­stun­gen um dem Kon­tra­hen­ten das Gesicht zu zeigen.
  • Der Hand­schlag, das 'Hän­de rei­chen', waren Gesten um dem Gegen­über zu zei­gen, daß man unbe­waff­net war.
  • Wenn der Mensch stirbt geht zuerst die Seh­fä­hig­keit, zuletzt die Hör­fä­hig­keit zu Ende.
  • Erd­bee­ren sind die ein­zi­gen Früch­te bei denen die Samen außen wach­sen - was wir als Frucht essen ist der ver­grö­ßer­te Blütenboden.
  • Avo­ca­dos sind von allen Früch­ten die­je­ni­gen mit den mei­sten Kalo­rien - sie ent­hal­ten ca. 160 kcal/100g Fruchtmasse.
  • Der Mond ent­fernt sich pro Jahr um ca. 6 cm von der Erde.
    [Sie­he hier­zu => "vom mond"]
  • Täg­lich wächst das Gewicht der Erde um ca. 100 Ton­nen durch den Welt­raum­staub, der auf die Erde fällt.
  • Die Schwer­kraft der Erde limi­tiert die Höhe der Ber­ge auf ca. 15.000m.
  • Vor Brücken wer­den Marsch­ko­lon­nen von Sol­da­ten ange­wie­sen den Gleich­schritt auf­zu­lö­sen - weil anson­sten Schwin­gun­gen ent­ste­hen könn­ten, die die Brücke zum Ein­sturz brin­gen können.
  • Am Äqua­tor ist das Gewicht um ca. 1% reduziert.
  • Pro Kilo­gramm Gewicht wer­den bei einem Welt­raum­start 530 kg Treib­stoff gebraucht
  • Der Buch­sta­be "J" kommt im Peri­oden­sy­stem der Ele­men­te nicht mehr vor [Jod wird im Peri­oden­sy­stem mit "I" gekenn­zeich­net; ame­ri­ka­ni­sche Les­art ist: (Iod) vom eng­li­schen "iod­i­ne" - Falsch!; von »ioei­des«, griech. vio­lett. Die älte­re Schreib­wei­se war: »Jod« mit dem Sym­bol »J«.].

bookmark_borderPIAAC-Test

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Besorg­nis­er­re­gend sind in die­sem Zusam­men­hang ins­be­son­de­re die über­wie­gend nur ele­men­ta­ren Lese- und all­tags­ma­the­ma­ti­schen Kom­pe­ten­zen der Per­so­nen, die maxi­mal einen Haupt­schul­ab­schluss haben. Das deut­sche Schul­sy­stem und die darauf­folgenden Bil­dungs­in­sti­tu­tio­nen sind anschei­nend nicht in der Lage, die gesam­te deut­sche Bevöl­ke­rung mit Grund­kom­pe­ten­zen aus­zu­stat­ten, die über das ele­men­ta­re Niveau von Stu­fe I hin­aus­ge­hen.

So ver­die­nen im Durch­schnitt aller OECD-Län­der Erwerbs­tä­ti­ge auf der höch­sten Lese­kom­pe­tenz­stu­fe im Mit­tel 40% mehr als jene auf Kom­pe­tenz­stu­fe II und rund 61% mehr als Erwerbs­tä­ti­ge auf der nied­rig­sten Kom­pe­tenz­stu­fe. In Deutsch­land sind die ent­spre­chen­den Ein­kom­mens­un­ter­schie­de mit 52% bezie­hungs­wei­se 86% sogar noch deut­li­cher aus­ge­prägt.

So konn­ten in Deutsch­land zum Bei­spiel 12,6 Pro­zent der Test­per­so­nen kei­ne Com­pu­ter-Maus bedienen.
Von den Erwach­se­nen, die den Com­pu­ter-Test mach­ten, waren die mei­sten ledig­lich in der Lage, ein­fa­che Pro­ble­me lösen, wie zum Bei­spiel das Ein­sor­tie­ren von E-Mails in bereits ange­leg­te Ordner.
Kom­ple­xe­re Auf­ga­ben wie das Navi­gie­ren über Web­sei­ten und eigen­stän­di­ge Pro­blem­lö­sun­gen in meh­re­ren Schrit­ten beherrsch­te dage­gen nur 36 Prozent.

Ich fas­se die - aus mei­ner Sicht - wesent­li­chen Gesichts­punk­te zusammen:

Es fehlt an der Bereit­schaft der Poli­tik die Schul­be­din­gun­gen so zu ver­än­dern, daß eine brei­te­re all­ge­mei­ne Bil­dung erreicht wird. Dar­über täu­schen auch nicht die bes­se­ren Ergeb­nis­se der Teil­neh­mer hin­weg, die sich im unte­ren Alters­seg­ment befin­den. Nicht nur Grund­fer­tig­kei­ten zeich­nen einen 'mün­di­gen Bür­ger' aus. Wer sich ent­wickeln soll braucht eine brei­te Grund­la­ge, ins­be­son­de­re auch in den Naturwissenschaften.

Man will hier­zu­lan­de offen­bar kon­su­mie­ren­de Bür­ger, dafür spricht die Öff­nung der Schu­len für "spon­so­ring" durch Unter­neh­men, aber nicht umfas­send gebil­de­te Bür­ger - das könn­te den zügel­lo­sen Kon­sum­emp­feh­lun­gen zuwiederlaufen.

Die man­geln­de tech­ni­sche Kom­pe­tenz der Bür­ger spie­gelt die eben­so man­geln­de Kom­pe­tenz in die­sem Feld bei der über­wie­gen­den Zahl der Poli­ti­ker wie­der. Wo die Poli­tik einer Ent­wick­lung kei­ne Bedeu­tung bei­mißt wer­den auch kei­ne Maß­nah­men getrof­fen dort Kom­pe­ten­zen zu bil­den & zu fördern.

Aus der Unter­su­chung geht zudem noch her­vor, daß wir im Ver­gleich nicht so gut aus­se­hen wie uns immer wie­der sei­tens der Poli­tik weis­ge­macht wird. Mit­tel­feld für die "Euro­päi­sche Füh­rungs­na­ti­on" - zu sol­chen Super­la­ti­ven ver­stei­gen sich schon man­che Gazet­ten - ist in Wahr­heit ein Armuts­zeug­nis. Nimmt man dann noch hin­zu, daß wir nur ver­gleich­bar mit den U.S.A und ihrem wesent­lich schlech­ter struk­tu­rier­ten Bil­dungs­sy­stem sind anstatt mit füh­ren­den euro­päi­schen Län­dern tut ein Übriges.

Die mil­de Schel­te in den Nach­rich­ten der mei­sten Sen­der sagt mehr dar­über aus wie es um die Infor­ma­ti­ons­tie­fe und ~wahr­haf­tig­keit bei uns bestellt ist: Schlecht, nein, grottenschlecht.

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Hin­wei­se:
  • Aus Deutsch­land nah­men 5465 Men­schen teil.
  • Alle Zita­te stam­men aus dem PIAAC-Test-Bericht der zum frei­en down­load bereit steht. 
    • Hier die Zah­len aus dem Bericht: 
      • In der deut­schen Bevöl­ke­rung ins­ge­samt ver­fü­gen 45% nur über gerin­ge (Stu­fe I oder weni­ger), 29% über mitt­le­re (Stu­fe II) und 7% über hohe (Stu­fe III) technologie­basierte Pro­blem­lö­se­kom­pe­ten­zen.
      • Grund­la­gen bzw. Erklä­run­gen der Prü­fung von Kom­pe­tenz­stu­fen zur "tech­ni­schen Kom­pe­tenz" fin­den sich auf/ab Sei­te 66 des Berichtes. 

    Sie­he hier­zu auch:
    » Blick zurück: "Zusam­men­hän­ge" «
    » Was ist die "Neue Recht­schrei­bung"? «

    bookmark_borderSammelsurium

    Wenn ich so durch die Blogs streife
    fal­len mir Din­ge auf die für einen eige­nen Bei­trag nicht genug sind, die ich aber doch irgend­wie kom­men­tie­ren will. Manch­mal sind es auch scam-Mails die sich von dem übli­chen Schrott abhe­ben - weil sie beson­ders dreist daher­kom­men. Oder ich bekom­me etwas Wit­zi­ges zuge­schickt von dem ich glau­be Ande­re könn­ten es auch wit­zig finden.

    Hier also ein klei­nes 'Sam­mel­su­ri­um' aus der letz­ten Zeit ....

    Da ist zunächst ein 'pay-pal'-scam-mail gekommen:
    Da ich pay-pal nicht benut­ze war ich natür­lich auch nicht irritiert.
    Aber wenn wer nicht so genau hin­sieht könn­te er schon auf sowas reinfallen ....
    Blitzi hat mir ein Video geschickt. Ein wah­res Kleinod .... 
    An Regen­ta­gen wird sich wahr­schein­lich man­cher Hun­de­be­sit­zer wün­schen sein Hund könn­te DAS auch ...!
     ∙ ▪  ▪ ∙ 
    Auf­ge­fal­len ist mir auch das fol­gen­de Bild des Lei­ters Mar­ke­ting von Sony-Mobile:
    Wenn jemand der­art gezwun­gen lacht soll­te er sich lie­ber mit ern­stem Gesicht abbil­den las­sen. Ich weiß nicht wer das Bild aus­ge­sucht hat um es zu ver­öf­fent­li­chen. Dem Augen­schein nach muß es jemand gewe­sen sein der Herrn van Schie nicht beson­ders gut lei­den kann ....
     ∙ ▪  ▪ ∙ 
    Dann war da noch die Ant­wort eines Blog­gers [Peter­mann | Stil­sucht] auf die Ein­la­dung für die deut­sche Aus­ga­be der "Huf­fing­ton Post" - ohne Bezah­lung! - Text zu verfassen:
    " .. Ich gebe ihren Vor­schlag gern an mei­nen Ver­mie­ter, den Lebens­mit­tel­händ­ler, den Tank­wart und die Tele­kom wei­ter. Viel­leicht kann ich in Zukunft dort ja eben­falls ohne Bezah­lung alle nöti­gen Din­ge bekom­men. Soll­te das klap­pen, wer­de ich mich gern bei Ihnen mel­den und dann kön­nen wir bestimmt super zusammenarbeiten .. "
    [Zitat aus dem ver­link­ten Text]
    Das war die rich­ti­ge Ant­wort - was bil­den die sich ein? Schlimm genug wenn Prak­ti­kan­ten seit Jah­ren schon kei­ne Bezah­lung mehr bekommen.
    In "Nach­le­se" zum Wahl­aus­gang und zu den Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen fand ich fol­gen­den Text sehr aufschlußreich:
    ".. Sie [die Sozi­al­de­mo­kra­ten | SPD] hat­ten einen star­ken Zeit­geist gegen sich, haben ihm aber auch bereit­wil­lig nach­ge­ge­ben. Ein­zel­ne Maß­nah­men, etwa in der Finanz­markt­de­re­gu­lie­rung, aber auch die Dere­gu­lie­rung der Arbeits­märk­te im Zuge der Agen­da 2010 sind teil­wei­se von Sozi­al­de­mo­kra­ten beson­ders betrie­ben wor­den. Dabei muss ja gar nicht alles schlecht dar­an gewe­sen sein, aber das Wachs­tum des Nied­rig­lohn­sek­tors in Deutsch­land geht ein­deu­tig auf das Kon­to Schrö­ders und der SPD. Wobei sie sich dar­über nicht rich­tig Rechen­schaft able­gen kann, weil die­se Refor­men ja in gewis­sem Sinn "Erfolg" hat­ten. Deutsch­land hat sei­ne Wett­be­werbs­fä­hig­keit auf Kosten sei­ner Part­ner gesteigert .."
    [Zitat]
    Sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Poli­ti­ker haben den Vor­ga­ben der Kon­ser­va­ti­ven 'ent­spro­chen' und sich dadurch für ihre Wäh­ler end­gül­tig 'unwähl­bar' gemacht.
     ∙ ▪  ▪ ∙ 

    bookmark_borderKonditionierung

    Die Maschi­ne­rie der U.S.-Filmindustrie
    wirft Jahr für Jahr Fil­me auf den Markt deren Inhal­te dar­auf abge­stellt sind bestimm­te Ver­hal­tens­wei­sen der 'Staats­macht' als völ­lig nor­mal darzustellen.

    Wenn Poli­zi­sten, Detec­ti­ves, Geheim-Agen­ten, und mili­tä­ri­sche Spe­zi­al­kräf­te den "Feind" bekämp­fen han­deln sie in den sel­ten­sten Fäl­len nach Recht & Gesetz. Sie ste­hen - im Dienst der 'guten Sache' - natür­lich über dem Gesetz.

    Wenn dann im 'rich­ti­gen Leben' ein paar Opfer zu bekla­gen sind weil irgend­ein Orts­she­riff oder High­way-Tro­o­per aus der Hüf­te geschos­sen hat - so what! Genau­so wird auf ver­schie­de­nen Kriegs­schau­plät­zen nicht so genau dar­auf geach­tet ob der Ein­satz nach Kriegs­völ­ker­recht statt­fin­det. B. Man­ning wan­der­te für die Offen­le­gung sol­cher Kriegs­ver­bre­chen für 30 Jah­re ins Gefäng­nis -'col­la­te­ral damage'.

    Wenn man dann noch die Droh­nen - "Kil­ler­spie­le" für die rich­ti­ge Welt - dazu­nimmt, wird das Bild abgerundet: 

    Was Schwar­zen­eg­ger, Segal, Stal­lo­ne, Van­D­am­me, Wil­lis und Kol­le­gen in Fil­men vor­ex­er­zie­ren hat sich tief in das ame­ri­ka­ni­sche Bewußt­sein als kor­rek­tes Ver­hal­ten ein­ge­fres­sen. Und nicht nur das ame­ri­ka­ni­sche Bewußt­sein, son­dern mitt­ler­wei­le auch in das bei ande­ren Men­schen rund um die Welt.

    Kon­di­tio­nie­rung.
    Sowas macht man auch mit Laborratten.
    Nur kön­nen die nicht mit Mes­ser, Pisto­le oder Fern­be­die­nung umgehen.
    Sie bezah­len auch nicht dafür auf die­se Wei­se kon­di­tio­niert zu werden. 

    bookmark_borderMargarine Streichfett - mit Butter
    *update* (22-05-2015)

    Las­sen sie mich mit einem Zitat beginnen:

    .. Mit einem But­ter­an­teil von 21 % ver­bin­det die Mélan­ge-Vari­an­te Rama mit But­ter das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama. Denn sie schmeckt nicht nur lecker, son­dern ent­hält auch gutes Pflan­zen­öl und ist auch gekühlt streich­zart. Rama mit But­ter ent­hält 70 % Fett .. 

    *edit* 22.05.2015:
    "Rama"/ Uni­le­ver hat sei­ne Sei­ten 'umge­schich­tet' - dadurch wird der obi­ge Link ① obso­let. Hier die => Neue Adres­se.
    Schon wie­der wird etwas Neu­es bewor­ben, dies­mal ganz ohne But­ter!

    Mer­ken Sie, wie Sie da über den Tisch gezo­gen wer­den? Was denn "das Gute" in der Mar­ga­ri­ne "Rama" sein soll wird über­haupt nicht näher erklärt - wahr­schein­lich des­we­gen, weil es da nichts zu erklä­ren gäbe!

    Vie­le Jahr­zehn­te lang hat uns die Mar­ga­ri­ne-Indu­strie ver­sucht ein­zu­re­den But­ter sei gesund­heits­schäd­lich. Was man davon alles bekom­men soll­te: Herz­in­farkt, Darm­krebs, Fett­le­ber .... prak­tisch alles außer Pest & Cholera.

    Es ist sicher rich­tig, daß But­ter - im Über­fluß geges­sen - für vie­le Krank­hei­ten weg­be­rei­tend ist. Das aber nur dann, wenn für das Über­maß auf der ande­ren Sei­te kein Aus­gleich geschaf­fen wird:
    Men­schen bewe­gen sich heu­te - berufs­be­dingt, weni­ge Beru­fe aus­ge­nom­men - viel weni­ger als noch vor ein­hun­dert Jah­ren. Geges­sen wird aber viel­fach noch so, als ob wir alle Schwerst­ar­bei­ter wären. Die Dis­kre­panz zwi­schen Kalo­rien­auf­nah­me und ~ver­brauch ist es, die die Pro­ble­me schafft. But­ter ist dar­an bestimmt nicht "schuld".

    Der Haupt­übel­tä­ter ist nach Auf­fas­sung der Fach­me­di­zi­ner und der "Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung" der ZUCKER - gegen des­sen Bei­mi­schung in ver­schie­den­ste Nah­rungs­zu­be­rei­tun­gen, in die er nun wahr­haf­tig nicht gehört und wo man ihn auch nicht ver­mu­ten wür­de, end­lich ein­mal gesetz­ge­be­risch vor­ge­gan­gen wer­den müß­te .... aber das ist ein ande­rer Schau­platz, wenn­gleich nicht weni­ger bedeutsam.

    But­ter wird in Deutsch­land in drei Klas­sen unter­teilt;:

    • "Deut­sche Markenbutter" 
    • "Deut­sche Molkereibutter" 
    • und 

    • "Land­but­ter"
    • - zur Qua­li­tät gibt es umfang­rei­che Tests, Infor­ma­tio­nen und Hin­wei­se, die unter den ver­link­ten Quel­len erläu­tert werden.

    Zusätz­lich gibt es noch But­ter mit Bei­men­gun­gen unter­schied­li­cher Art über deren Nut­zen ich hier eben­falls kei­ne Aus­sa­ge machen will - ggf. spä­ter ein­mal in einer sepa­ra­ten Betrach­tung zum Über­an­ge­bot bestimm­ter Pro­dukt­grup­pen in Deutsch­land und den Folgen.

    Die wesent­li­chen Bestand­tei­le der But­ter sind aller­dings überschaubar:
    Milch­fett, Was­ser (max. 16%), Milch­zucker, Mine­ral­stof­fe, Cho­le­ste­rin, Pro­te­ine, fett­lös­li­che Vit­ami­ne, Milch­säu­re und Aro­ma­stof­fe. Ölsäu­re und ande­re, kurz­ket­ti­ge gesät­tig­te Fett­säu­ren bil­den den Fett­ge­halt der But­ter. Die Fär­bung der But­ter rührt von den bei der Ernäh­rung der Kühe benutz­ten Fut­ter­mit­teln her, es wer­den aber zur gleich­mä­ßi­gen Fär­bung heu­te auch natür­li­che Farb­stof­fe wie Beta-Caro­tin zugesetzt.

    Mar­ga­ri­ne besteht aus fol­gen­den Substanzen:
    Gehär­te­ten und unge­här­te­ten Fet­ten, Was­ser oder Mager­milch mit einem Fett­ge­halt zwi­schen 80% und 90%, Säue­rungs­mit­tel (Milch­säu­re, Zitro­nen­säu­re, Sau­er­mol­ke, Joghurt­kul­tu­ren). Die gelb­li­che Far­be der Mar­ga­ri­ne wird mit zuge­setz­tem Beta-Caro­tin erreicht. Eine Zuga­be der fett­lös­li­chen Vit­ami­nen A, D und E erfolgt einer­seits, weil damit eine Kon­ser­vie­rungs­wir­kung erzielt wird, ande­rer­seits, um die Far­be der von But­ter anzu­glei­chen. 90% der Fet­te sind pflanz­lich (Erd­nuss­öl, Son­nen­blu­men­öl, Palm­öl, Raps­öl, Soja­öl oder Weizenkeimöl).

    Der ver­meint­li­che Vor­teil von Mar­ga­ri­ne soll­te ihr gerin­ge­rer Anteil an Cho­le­ste­rin sein. Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en konn­ten aber bis­her NIE den Nach­weis erbrin­gen, daß das auch tat­säch­lich ein Vor­teil ist. Im Gegen­teil. Denn Mar­ga­ri­ne ent­hält schwer ver­dau­li­che und für den mensch­li­chen Stoff­wech­sel ungün­sti­ge Substanzen:

    Die gehär­te­ten Fet­te ent­hal­ten wenig essen­ti­el­le Fett­säu­ren⑯, die meist vor­han­de­nen trans-Fett­säu­ren sind schwer ver­dau­lich. Wei­che Mar­ga­ri­nen aus unge­här­te­ten Fet­ten ent­hal­ten mehr essen­ti­el­le, unge­sät­tig­te Fett­säu­ren und gerin­ge Men­gen an Cho­le­ste­rin und trans-Fett­säu­ren. Die Trans-Fett­säu­ren erhö­hen den LDL-Cho­le­ste­rin-Spie­gel und füh­ren - vor allem bei Frau­en - zur Athero­skle­ro­se.

    Die Stif­tung Waren­test schreibt nun zu Mar­ga­ri­ne [Zitat]

    "Rama, die Mut­ter aller Mar­ga­ri­nen? Das war ein­mal: „Rama Ori­gi­nal“ ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr, son­dern ein Streich­fett. Der Grund: Sie ent­hält nur noch 70 Pro­zent Fett. Noch zur Ver­öf­fent­li­chung unse­res Mar­ga­ri­ne­tests im Heft 208 hat­te „Rama Ori­gi­nal“ einen Fett­ge­halt von 80 Pro­zent und war somit eine Mar­ga­ri­ne. Die schein­bar klei­ne Ände­rung ent­puppt sich also als gra­vie­ren­de Pro­dukt­um­stel­lung. Wer nicht genau hin­sieht, bemerkt es nicht ein­mal. „Streich­fett mit 70 Pro­zent Fett“ steht nur klein gedruckt auf der Ver­packung. Dort steht auch: „3 Pflan­zen­öle“, aber nicht, aus wel­chen Ölen das Streich­fett her­ge­stellt wird. Bei der Mar­ga­ri­ne waren noch Son­nen­blu­men-, Mais- und Raps­öl ein­zeln aufge­führt. Erkenn­bar ist nur, dass das neue Pro­dukt eine ande­re Fett­säu­re­zu­sam­men­set­zung hat und kon­ser­viert wird.
    Fazit: Uni­le­ver Deutsch­land hat das Tra­di­ti­ons­pro­dukt heim­lich stark ver­än­dert. Das grenzt an Verbrauchertäuschung." 

    Die Kran­ken­kas­sen und Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen geben ab und zu Emp­feh­lun­gen die ent­we­der nicht ganz unei­gen­nüt­zig oder fern von jeder Rea­li­tät sind:
    Die AOK z.B. emp­fiehlt Misch­zu­be­rei­tun­gen, die aber etwa das Dop­pel­te von dem kosten, was man für rei­ne But­ter bezahlt. Die Apo­the­ken­um­schau - die ich sonst wegen ihrer Wer­bung für unnüt­ze Arz­nei­pro­duk­te grund­sätz­lich weni­ger schät­ze - emp­fiehlt hin­ge­gen, mit sehr kla­ren Unter­schei­dun­gen, weder das eine noch das ande­re Pro­dukt und rät von den Zwi­schen­pro­duk­ten ab. Weil dar­in zwar weni­ger schä­di­gen­de Stof­fe ent­hal­ten sind - der durch­schnitt­li­che Ver­brau­cher davon aber meist die dop­pel­te Men­ge aufs Brot streicht: Im Ergeb­nis bleibt die ungün­sti­ge Stoff­kom­bi­na­ti­on gleich - der Preis hat sich aber ver­vier­facht (!).

    .. das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama .. 

    Nach dem alten Wahl­spruch aus dem Mar­ke­ting "If you can't beat them - join them!" [frei über­setzt: Wenn du sie nicht schla­gen kannst ver­bün­de dich mit ihnen!] wird nun angeb­lich "das Beste der But­ter mit dem Guten der Rama" verbunden.

    In Wahr­heit ist es ein stil­les Ein­ge­ständ­nis des Ver­sa­gens des jah­re­lan­gen Trom­mel­feu­ers gegen die But­ter - und zugleich der Ver­such durch 'line-exten­si­on' wie­der Markt­an­tei­le zurück­zu­ge­win­nen die im Mar­ga­ri­ne-Seg­ment 'wie But­ter in der Son­ne' (!) weg­ge­schmol­zen sind und so den Pro­fit geschmä­lert haben. In sol­chen Fäl­len wer­den Kon­zer­ne wie Uni­le­ver ganz schnell sehr geschäf­tig und suchen nach Lösun­gen, die ihnen die Gewin­ne sichern. Dabei ist es völ­lig gleich­gül­tig, daß genau die­ser Kon­zern zuvor die But­ter ver­teu­felt hat, die er jetzt mit der Mar­ga­ri­ne vermischt.

    Mir stellt sich dabei nur eine Frage:
    War­um soll man sich ein Misch­fett für teu­re­res Geld als But­ter ver­kau­fen las­sen wenn es doch die Mög­lich­keit gibt But­ter in rei­ner Form, ohne Zusät­ze zu erwer­ben? Das wird wohl das Geheim­nis von Unilever/RAMA blei­ben. But­ter-Männ­chen und RAMA-Mäd­chen* mögen noch so nied­lich aus­ge­dacht sein, ein Argu­ment für den Kauf die­ses Mix­pro­duk­tes sind sie bestimmt nicht. Zumal - wie oben bereits erwähnt, die Stif­tung Waren­test erklärt:

    RAMA ist kei­ne Mar­ga­ri­ne mehr.

    ∙ ▪  ▪ ∙
     

    * Hier gibt es auch noch Klärungsbedarf:
    War­um heißt es eigent­lich nicht "But­ter-Mann" und "RAMA-Frau" - oder "But­ter-Männ­chen" und "RAMA-Frau­chen" - oder "But­ter-Jun­ge" und "RAMA-Mäd­chen"?
    Das sind die 'gän­gi­gen' Gegen­satz­paa­re in der deut­schen Spra­che. Aber die Mar­ke­ting­leu­te sind ja dafür bekannt die Spra­che zu verhunzen.

    Ein inter­es­san­ter Aspekt am Ran­de ist die Ver­tei­lung der Welt­pro­duk­ti­on an Butter:
    Indi­en ist der größ­te Pro­du­zent, dort wird sechs­mal soviel But­ter her­ge­stellt als bei uns in Deutschland.

    ∙ ▪  ▪ ∙
     
    Abbil­dung Butterdose;
    [#But­ter oder Margarine?];
    ⑯ "essen­ti­el­le Fett­säu­ren" sind sol­che Fet­te, die der Mensch nicht selbst bil­den kann und des­we­gen mit der Nah­rung zufüh­ren muß.
    [Histo­lo­gi­sche Ver­än­de­run­gen der Wand der Blut­ge­fä­ße; führt zu Blut­druck­erhö­hung durch Ver­en­gung und Ver­här­tung (Abnah­me der Ela­sti­zi­tät) der Gefäß­wand] - sie­he hier­zu die Bei­trags­rei­he "Herz- Gefä­sse - Blut" Blutdruckregulation.

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    bookmark_borderBerluscon-iiiih ...!

    Ein­gangs:
    Es ist nicht fein auf Einen der schon am Boden liegt ein­zu­tre­ten. Aber genau das wird jetzt nach und nach ein­set­zen - zu Vie­len und zu lan­ge hat Ber­lus­co­ni selbst übel mitgespielt.

    Weil er zwan­zig Jah­re zuerst für sich, für sei­ne Gesell­schaf­ten, dann für sei­ne Par­tei - und erst ganz zuletzt für das ita­lie­ni­sche Volk gewirkt hat braucht man wohl kein Mit­leid zu haben. Ein sol­cher Mensch ist skru­pel­los und gera­de Ber­lus­co­ni hat selbst oft kein Mit­leid gezeigt wenn es nicht in sei­ne Plä­ne paßte. 

    Dabei ist er kein Ein­zel­fall, son­dern wohl eher 'Die Spit­ze des Eis­bergs', denn auch in ande­ren Län­dern gibt es Ver­strickun­gen mit dem Rot­licht­mi­lieu und schmut­zi­ge Geschäf­te vor­bei an der Legalität.

    Ohne den Schutz sei­nes Senats­po­stens könn­te ihm - wie jedem x-belie­bi­gen Bür­ger Ita­li­ens - nun der Antritt der Haft­stra­fen dro­hen. Man­che Ita­lie­ner wer­den schon lan­ge dar­auf warten.

    bookmark_borderMaut

    Maut für Ausländer?
    Nur für Ausländer?
    Eine Lachnummer!

    Ich hat­te schon frü­her dar­auf hin­ge­wie­sen wie das lau­fen wür­de - und nun sind wir bald soweit. Damals schrieb ich:
    " .. Zwar faselt die CSU noch etwas von 'belastungsneutrale(-r) Ein­füh­rung' - aber das sind die übli­chen Nebel­ker­zen um die wah­ren Absich­ten zu verschleiern.

    Für den Stra­ßen­bau wird nichts übrig blei­ben. Der Finanz­mi­ni­ster hat so vie­le Löcher zu stop­fen daß ihm ein sol­cher "Maut-Regen" nur recht sein kann .. "

    Das, was ich damals schrieb ist auch heu­te noch aktuell.

    Die CSU hat eine eige­ne "Ver­hand­lungs­de­le­ga­ti­on" für die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen. Allei­ne das ist eine Lach­num­mer oder ein Trau­er­spiel - je nach Natur des Betrachters.

    Mei­ne Pro­gno­se für die Zukunft:
    Wir bekom­men eine PKW-Maut.
    Alle Auto­fah­rer wer­den zah­len müssen.
    Ein Aus­gleich für deut­sche Fah­rer wird nicht stattfinden.
    Das Geld wird nicht zweck­ge­bun­den für Stra­ßen­bau ein­ge­setzt werden.

    Die Län­der wer­den Auto­bahn­ab­schnit­te - wie schon in eini­gen Län­dern aus­ge­führt - an pri­va­te Unter­neh­mens­kon­sor­ti­en lang­fri­stig "ver­mie­ten". Schon des­we­gen drängt die Zeit zur Ein­füh­rung einer PKW-Maut, denn dann steht wei­te­ren Ver­trä­gen mit "Inve­sto­ren" nichts mehr im Wege. Und die Poli­tik wird auch die­se für die Steu­er­zah­ler letzt­lich fata­le Rege­lung als "alter­na­tiv­los" ver­kau­fen. Das Geld wird in die Haus­hal­te flie­ßen, Gewin­ne machen die Betrei­ber­fir­men - und die Stra­ßen­bau­be­hör­den wer­den wei­ter aus Steu­er­mit­teln bezahlt werden.

    Für die Inve­sto­ren wie "Geld drucken" - die Steu­er­zah­ler bluten.

    Bleibt mir nur noch fol­gen­des anzumerken:
    Ich war­te dar­auf, daß der erste CDU-Wäh­ler mir wegen der Maut sein Leid kla­gen will .... 

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    Sie­he hier­zu auch:

     

    bookmark_borderDer Bankrott der Vereinigten Staaten
    ist nun sicher

    Über­set­zung
    des unter "http://www.thedailycrux.com/Post/43485/porter-stansberry-the-bankruptcy-of-the-united-states-is-now-certain" ver­öf­fent­lich­ten Tex­tes mit der Überschrift:

    Por­ter Stans­ber­ry:
    Der Bank­rott der Ver­ei­nig­ten Staa­ten ist nun sicher
    Fri­day, 27. Sep­tem­ber 2013

    ∙ ▪  ▪ ∙
     

    Heu­te beinhal­tet das Essay kei­ne kom­pli­zier­ten finan­zi­el­len Geheim­nis­se ... kei­ne lang­at­mi­gen Erklä­rung des Anlei­he­mark­tes ... kei­ne Anga­ben über eine aus­ge­feil­te Optio­nen-Stra­te­gie. Nein, nein. Heu­te möch­te ich über etwas reden, das ein­fach und grund­le­gend ist ... etwas, dass jeder Ame­ri­ka­ner ver­ste­hen sollte ...

    Wenn Sie Geld lei­hen haben Sie es irgend­wann zurück­zu­zah­len ... plus Zinsen.

    Das ist alles, was Sie wis­sen müs­sen, um die Finanz­kri­se - und die schreck­li­chen Fol­gen vor denen wir ste­hen - zu begrei­fen. Wenn wir nicht auf­hö­ren, Kre­di­te von aus­län­di­schen Gläu­bi­gern aufzunehmen.

    Vor der Finanz­kri­se von 2008/2009 wur­de Ame­ri­ka in einen rie­si­gen Schul­den finan­zier­ten Aus­ga­ben­boom gestürzt. Unse­re Defi­zi­te gerie­ten außer Kon­trol­le, weil wir fort­ge­setzt mehr ver­brauch­ten als wir pro­du­zier­ten. Die Schul­den um die­sen Kon­sum zu finan­zie­ren häuf­ten sich in Form von Hypo­the­ken und Staats­de­fi­zit an. Der ent­stan­de­ne Immo­bi­li­en­boom trieb wie­der­um die Finanz­in­du­strie in das Deba­kel, das die AIG zer­stör­te und aus­lösch­te, Bear Stear­ns und Leh­man Brot­hers vernichtete.

    Was Men­schen über "Boom & Bust"1 weni­ger rea­li­sie­ren ist, daß Aus­län­der wei­ter immer mehr US-Ver­mö­gens­wer­te anhäu­fen. In kur­zer Zeit erwar­ben so aus­län­di­sche Anle­ger Ver­mö­gen im Wert von net­to 2.5 Bil­lio­nen US-$$.

    Das fol­gen­de Dia­gramm, mit Daten aus der Filia­le St. Lou­is der Fede­ral Reser­ve erstellt, zeigt die aktu­el­len Kon­to­stän­de von 1980 bis 2006. Wie Sie sehen kön­nen, ist der Han­dels- und Finanz­aus­gleich2 zwi­schen Ame­ri­ka und dem Rest der Welt völ­lig aus dem Gleich­ge­wicht gera­ten. Mit Beginn in der Mit­te der 1990er Jah­re und einer Beschleu­ni­gung in den Jah­ren nach 2000. Dies geschah, weil die Ame­ri­ka­ner irgend­wann begon­nen haben weit mehr zu ver­brau­chen als sie pro­du­zier­ten. Die Finan­zie­rung des Defi­zits wur­de über bil­li­ge Kre­di­te in Dol­lar, der Welt-Reser­ve­wäh­rung, ausgeführt ...

    ABBILDUNG:
     
    US-Finanzdesaster

    Kein Gerin­ge­rer als der legen­dä­re Inve­stor War­ren Buf­fett hat im Jahr 2003 gewarnt, daß unse­re natio­na­le Prä­fe­renz für Kon­sum statt Spar­sam­keit unse­re Wäh­rung schließ­lich rui­nie­ren und eine Finanz­kri­se aus­lö­sen wür­de. Er war beson­ders besorgt, daß wir jetzt so viel Kre­dit­auf­nah­me und Aus­ga­ben hat­ten, dass wir von aus­län­di­schen Gläu­bi­gern abhän­gig gewor­den waren. Er beschrieb die Situa­ti­on in einem Arti­kel den er für die Zeit­schrift For­bes ver­faß­te und nann­te es "Squan­der­ville vs Thrift­ville."3

    Buf­fett warn­te, daß wir in Bezug auf den Rest der Welt zwangs­läu­fig immer ärmer und unse­re Gläu­bi­ger immer rei­cher wür­den. Er schrieb:

    Ich freue mich dar­über eine War­nung lie­fern zu kön­nen, denn unser natio­na­les Ver­mö­gen wird gera­de mit einer alar­mie­ren­den Geschwin­dig­keit ins Aus­land über­tra­gen. Eine Fort­dau­er die­ses Trans­fers wird zu gro­ßen Schwie­rig­kei­ten führen.

    So kam es auch. Wir lie­hen uns so viel Geld, dass in den Jah­ren 2004, 2005 und 2006 die Finanz­ge­sell­schaf­ten mehr als 40% aller erziel­ten Gewin­ne im S&P-500 aus Zin­sen erwirt­schaf­te­ten! Wenn 40% aller Gewin­ne der Wirt­schaft aus Finan­zie­rungs­ge­büh­ren bezo­gen wer­den, haben wir eine Gesell­schaft, die außer Rand und Band gera­ten ist. Wir haben uns unser Land in eine Art rie­si­gen Geld­au­to­ma­ten ver­wan­delt ... was der Auto­mat aus­gab waren die Erspar­nis­se von aus­län­di­schen Investoren.

    Es waren die­se Kre­dit­auf­nah­me und Aus­ga­ben, die­ser stän­di­ge Ver­brauch weit, weit über unse­re Fähig­keit zu pro­du­zie­ren. Das war die Ursa­che für unse­re finan­zi­el­len Pro­ble­me. Es gibt kei­ne ande­re, ein­fa­che­re und genaue­re Metho­de, um die wirk­li­chen Grund­la­gen des­sen zu ver­ste­hen, was pas­sier­te. Buf­fett erklär­te in sei­nem For­bes-Arti­kel wie das geschah:

    "In der Tat hat sich unser Land wie eine außer­or­dent­lich rei­che Fami­lie benom­men, die einen rie­sen­gro­ßen Bau­ern­hof besitzt. Um vier Pro­zent mehr zu ver­brau­chen als wir pro­du­zier­ten - das ent­spricht dem Han­dels­bi­lanz­de­fi­zit - haben wir, Tag für Tag, sowohl Stücke der Farm ver­kauft, als auch Hypo­the­ken auf das, was wir noch besa­ßen, stän­dig erhöht."

    Vie­le Men­schen (vor allem US-Poli­ti­ker) sagen stän­dig, daß die­se Defi­zi­te kei­ne Rol­le spie­len, dass wir sie "uns selbst" schul­den. Das ist ein­fach nicht wahr, wor­auf Buf­fett schon vor 10 Jah­ren hinwies: 

    "Der Rest der Welt besitzt erstaun­li­che $ 2.5 Bil­lio­nen mehr an Wer­ten in den USA als wir in ande­ren Län­dern besit­zen ... Um die $ 2.5 Bil­lio­nen aus­län­di­scher Betei­li­gun­gen in Per­spek­ti­ve zu set­zen, muß man sie mit den $ 12 Bil­lio­nen Gesamt­wert aller von Pri­vat beses­se­nen US-Akti­en ver­glei­chen."

    Aus­län­dern Mie­te (bzw. Zin­sen) auf deren Ver­mö­gens­wer­te zu zah­len wird unse­ren Wohl­stand und unse­ren Lebens­stan­dard unter­gra­ben. "So wie die aus­län­di­schen Betei­li­gun­gen wach­sen wer­den die jähr­li­chen Net­to-Kapi­tal­an­la­ge­ge­win­ne aus dem Land abflie­ßen", erklär­te Buf­fett. "Des­we­gen wer­den Divi­den­den und Zin­sen, die wir an die Welt zah­len, stän­dig anstei­gen, anstatt daß wir - wie in der Ver­gan­gen­heit - Net­to-Emp­fän­ger aus ande­ren Län­dern sind. Wir erle­ben eine nega­ti­ve Bilanz­ent­wick­lung: Adieu Freu­de - Hal­lo Frustration!"

    Nun, wei­ter unten wer­de ich Ihnen ein paar Daten nen­nen. Aber Sie brau­chen grund­sätz­lich nicht ein­mal Fak­ten um die fol­gen­den Grund­satz­fra­gen zu beantworten ... 

    ∙ ▪  ▪ ∙

     
    • Hat sich in den letz­ten fünf Jah­ren irgend­et­was Greif­ba­res in der Art und Wei­se des Lebens und der Art, wie wir in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wirt­schaf­ten, verändert? 
    • Haben wir damit begon­nen tat­säch­lich mehr zu pro­du­zie­ren als wir verbrauchen? 
    • Haben wir auf­ge­hört, eine Gesell­schaft zu sein die davon beses­sen ist zu konsumieren?
    • Haben wir den Wahn­sinn gestoppt unse­ren Kauf­rausch durch Schul­den zu finanzieren?
    • Haben wir irgend­et­was aus der Kri­se gelernt - und unse­re finan­zi­el­len, kul­tu­rel­len oder mora­li­schen Aus­schwei­fun­gen geändert?

    ∙ ▪  ▪ ∙
     

    Wie ver­spro­chen ... ein paar Fakten:
    Seit dem vier­ten Quar­tal 2009 hat sich das US-Lei­stungs­bi­lanz­de­fi­zit um mehr als 100 Mil­li­ar­den Dol­lar pro Quar­tal erhöht. Als Ergeb­nis besit­zen Aus­län­der nun $ 4.2 Bil­lio­nen mehr US-Invest­ment­ver­mö­gen als wir im Aus­land besit­zen. Das sind $ 1.7 Bil­lio­nen mehr als zum Zeit­punkt der ersten War­nung Buf­fetts zu die­sem Rie­sen­pro­blem im Jahr 2003. Anders gesagt, das Pro­blem ist jetzt um 68 % größer.

    Und hier kom­men ein paar Zah­len die Ihnen sonst nie­mand sagen wird - nicht ein­mal Buf­fett. Aus­län­der besit­zen nun 25 Bil­lio­nen US-$$ in US-Ver­mö­gens­wer­ten. Und trotz­dem kon­su­mie­ren wir wei­ter­hin weit mehr als wir pro­du­zie­ren, und wir ver­schul­den uns wei­ter mas­siv um unse­re Defi­zi­te zu finanzieren. 

    Seit 2007 hat die gesam­te Staats­ver­schul­dung in den USA (auf Bun­des- , Staats- und loka­ler Ebe­ne) von etwa 10 Bil­lio­nen auf $ 20 Bil­lio­nen US-$$ verdoppelt. 

    Unter­des­sen redu­zier­te sich die Grö­ße der bei Fan­nie und Fred­die4 gebuch­ten Hypo­the­ken seit 2007 leicht und sank von $ 4,9 auf 4,6 Bil­lio­nen Dol­lar. Das ist eine gute Nach­richt, nicht wahr? 

    Kei­nes­wegs. Die Exzes­se wur­den ledig­lich in einer neu­en Agen­tur 'ver­bucht'. Die "Bun­des- Hypo­the­ken­bank", die "Fede­ral Housing Admi­ni­stra­ti­on", hält nun 20% aller Hypo­the­ken in den USA - gegen­über weni­ger als 5% in 2007. 

    Die Ver­schul­dung der Stu­die­ren­den, eben­falls durch staat­li­che Garan­tien ange­spornt, boom­te genau­so, seit 2007 auf mehr als 1 Bil­li­on US-$$, eine Ver­dop­pe­lung. Ins­ge­samt hat Ver­schul­dung in unse­rer Wirt­schaft seit 2007 von rund 50 Bil­lio­nen auf mehr als 60 Bil­lio­nen US-$$ zugenommen. 

    Viel­leicht könn­ten wir die­se Ver­pflich­tun­gen erfül­len wenn unse­re Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten rasch erwei­tert wür­den. Wur­den sie aber nicht. Seit 2007 hat sich die Pro­duk­ti­on auf einer Pro-Kopf-Basis redu­ziert. Real war das Pro-Kopf-BIP5 in den USA am Ende des Jah­res 2007 43.635,59 US-$$. Am Ende des Jah­res 2012 betrug es $ 43.063,36 US-$$. Ein wich­ti­ger Grund war­um die Pro­duk­ti­vi­tät sinkt: Mehr Ame­ri­ka­ner als je zuvor arbei­ten nicht. Heu­te sind mehr als 900.000 Ame­ri­ka­ner nicht in der Erwerbs­be­völ­ke­rung. Das sind 13% mehr Men­schen als im Jahr 2007 die nicht arbeiten. 

    Wer arbei­tet? Die Regie­rung, die pro­du­ziert nichts. Wir schät­zen die Gesamt­be­schäf­ti­gung in der Bun­des­re­gie­rung wur­de seit 2007 um fast 400.000 erhöht - oder rund 10%. Offi­zi­ell ist die Zahl mit 276.000 Neu­ein­stel­lun­gen ange­ge­ben. Aber wir wis­sen, daß zwi­schen 100.000 und 200.000 Arbeits­plät­zen bei der Natio­nal Secu­ri­ty Admi­ni­stra­ti­on [NSA] bzw. CIA nicht gezählt wurden. 

    Was tun all die­se net­ten Men­schen um uns zu die­nen? Mei­stens schrei­ben sie neue Regeln die wir befol­gen sol­len. Es gab im Jahr 2007 22.771 Sei­ten von Bun­des-Regeln und Vor­schrif­ten. Heu­te gibt es 27.274 Sei­ten von Regeln die die Bür­ger zu befol­gen haben - 20% mehr Regeln in nur sechs Jah­ren. Und wie wer­den die­se neu­en Mit­ar­bei­ter und die neu­en Regeln uns bei der Lösung unse­res Kern­pro­blems - den aus­ufern­den Aus­ga­ben - hel­fen? Mei­ne Wet­te ist sie wer­den nichts helfen. 

    An den Ursa­chen der Finanz­kri­se hat sich über­haupt nichts geän­dert. Wir haben immer noch rie­si­ge Men­gen an Schul­den, viel zu viel, um sie jemals wirk­lich zu finan­zie­ren. Wir lei­hen noch wei­ter und und mit immer höhe­ren Beträ­gen, als ob über­haupt nichts schief gegan­gen sei. Nun, wie­der ein­mal, erwirt­schaf­ten die Finanz­un­ter­neh­men rie­si­ge, unver­hält­nis­mä­ßi­ge Gewin­ne die 20% des S&P 500 ausmachen. 

    Das pas­siert nicht nur bei uns. In der Euro­päi­schen Wäh­rungs­uni­on belief sich die Staats­ver­schul­dung im Jahr 2007 auf 66% des BIP. Heu­te sind es mehr als 90%. Im Ver­ei­nig­ten König­reich betrug im Jahr 2007 die Staats­ver­schul­dung 43% der gesam­ten Wirt­schafts­lei­stung. Heu­te liegt sie eben­falls bei 90%. Unglaub­lich ... nie­mand in der ent­wickel­ten Welt zu sein scheint in der Lage zu sein mehr Wohl­stand zu erzeu­gen. Nur mehr Schulden. 

    Um die­se Schul­den zu finan­zie­ren ver­kau­fen wir wei­ter­hin Tei­le unse­res "Bau­ern­hofs" an Aus­län­der. Auf die­se Wei­se sind wir im Lau­fe der Zeit viel ärmer gewor­den. Vor zehn Jah­ren erar­bei­te­ten die Volks­wirt­schaf­ten von Bra­si­li­en, Russ­land, Indi­en und Chi­na (die soge­nann­ten "BRIC" Natio­nen6) rund 29 % unse­rer Wirt­schafts­lei­stung. Bis 2007 waren ihre Volks­wirt­schaf­ten auf 53% der uns­ri­gen ange­wach­sen. Heu­te ent­spre­chen sie 91%. Unse­re Kre­dit­auf­nah­me treibt ihren Boom. Buf­fett hat­te gewarnt, dies wür­de gesche­hen. Und er hat­te Recht. 

    Er warn­te auch davor, was pas­sie­ren wür­de, nach­dem wir uns all die­se Schul­den auf­ge­halst hätten: 

    Frü­her oder spä­ter wird die Schul­den-Regie­rung, mit Blick auf immer höhe­re Zah­lun­gen für den Schul­den­dienst, sich ent­schei­den eine hoch infla­tio­nä­re Poli­tik zu betrei­ben - das heißt, die Drucker­pres­se anzu­wer­fen um mehr Dol­lars aus­zu­ge­ben, was deren Wert immer wei­ter ver­dün­nen wird ...

    Die­se Aus­sicht ist der Grund war­um ich, wenn ich ein Bewoh­ner von 'Spar­stadt' wäre, mich für den direk­ten Besitz von 'Schuldenstadt'-Liegenschaften ent­schei­den wür­de anstatt Anlei­hen von der Regie­rung zu neh­men. Die mei­sten Regie­run­gen fin­den es mora­lisch viel schwie­ri­ger aus­län­di­sches Eigen­tum zu beschlag­nah­men, als die Kauf­kraft zu 'ver­dün­nen' und damit den Zins­an­spruch von Aus­län­dern real zu mini­mie­ren. Heim­li­cher Dieb­stahl wird so dem Dieb­stahl mit Gewalt gegen­über bevorzugt. 

    Buf­fett hat­te wie­der mal recht. Im Jahr 2009 begann die Fede­ral Reser­ve [Kurz­form: Fed; Anm.d.Ü.] mas­siv die US-Schul­den in Geld umzu­wan­deln. Das US-Finanz­mi­ni­ste­ri­um durf­te mehr Schul­den ver­an­las­sen und die Rück­zah­lung bestehen­der Schul­den ein­fach durch den Ver­kauf an die Fede­ral Reser­ve til­gen (die schafft die Mit­tel für sol­che Käu­fe durch Drucken von Geld). Die Fed hat seit­dem 3,5 Bil­lio­nen US-$$ gedruckt. Und gera­de in die­ser Woche ver­sprach sie das wei­ter so zu tun. Als Ergeb­nis ist seit 2007 der "M2" - ein grund­le­gen­des Maß für zir­ku­lie­ren­des Geld in der US-Wirt­schaft - um 38 % nach oben gegangen. 

    Was machen nun unse­re aus­län­di­schen Her­ren? Sie ver­schleu­dern Regie­rungs-Schuld­ver­schrei­bun­gen und kau­fen US-Ver­mö­gens­wer­te. Chi­ne­si­sche Fir­men besit­zen nun IBMs PC-Spar­te, die AMC Film­thea­ter­ket­te, den Schwei­ne­fleisch­pro­du­zen­ten Smit­h­field, sowie eini­ge unse­rer wert­voll­sten neue Ener­gie­quel­len, über Equi­ty-Deals mit Devon Ener­gy und Che­sapea­ke Ener­gy. Bis­her hat allein Chi­na im Jahr 2013 10 Mil­li­ar­den US-$$ für US-Ver­mö­gens­wer­te aus­ge­ge­ben, ver­gli­chen mit weni­ger als 1 Mil­li­ar­de im Jahr 2008. 

    Unse­re aus­län­di­schen Her­ren wer­den in Kür­ze mit dem Kauf gro­ßer Men­gen von US-Immo­bi­li­en begin­nen, indem sie ihre Bestän­de wegen der Ver­pflich­tun­gen von Fred­die und Fan­nie redu­zie­ren und direkt in die zugrun­de lie­gen­den Ver­mö­gens­wer­te inve­stie­ren. Im Jahr 2012 kauf­ten die Chi­ne­sen für 3 Mil­li­ar­den US-$$ gewerb­li­che Immo­bi­li­en in Kali­for­ni­en. Bald, so glau­be ich, wer­den sie den Kauf von gro­ßen Pake­ten von US-Wohn­häu­sern begin­nen. So wer­den Mil­lio­nen von Ame­ri­ka­nern ... in drei oder vier Jah­ren ... buch­stäb­lich Mie­te an die Chi­ne­sen zah­len. Es ist sicher, daß das passiert.

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    1 Boom & Bust = in Euro­pa spre­chen wir von der "Immo­bi­li­en­bla­se", die schließ­lich platzt.
    2 bei uns "Han­dels­bi­lanz­über­schuß"
    3 to squan­der = ver­pras­sen, ver­schleu­dern; thrift = Spar­sam­keit, spar­sam sein.
    4 Fan­nie und Fred­die US-Hypo­the­ken­ban­ken die vor der Immo­bi­li­en­kri­se den über­wie­gen­den Teil der staat­li­chen Sub­ven­tio­nen in Haus­bau & den über­wie­gen­den Teil pri­va­ter Haus­fi­nan­zie­rung abwickelten.
    5 Pro-Kopf-BIP Brut­to-Inlands-Pro­dukt, Maß für die Wirt­schafts­lei­stung eines Lan­des (nicht unumstritten).
    6 "BRIC"-Nationen, auch "BRICS", Bra­si­li­en, Russ­land, Indi­en, Chi­na und Süd­afri­ka - soge­nann­te "auf­stre­ben­de Wirt­schafts­na­tio­nen" (US-Les­art!); wobei sich die Fra­ge stellt, ob die­se - aus US-Sicht getrof­fe­ne Ein­ord­nung - heu­te noch Bestand hat oder nur noch Aus­druck der US-Hybris ist.

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    Anmer­kung wvs:
    Für die Über­set­zung wird kei­ne Gewähr über­nom­men. Es han­delt sich um eine frei­wil­li­ge· pri­va­te Lei­stung ohne Bezah­lung - und daher auch ohne jeg­li­che Haftung.

    Eini­ge Absät­ze am Ende des ursprüng­li­chen Tex­tes wur­den nicht berück­sich­tigt, weil sie nach mei­ner Auf­fas­sung kei­ne neu­en Fak­ten anfüh­ren son­dern nur Ite­ra­tio­nen des vor­her Geschrie­be­nen darstellen.

    Soll­ten sie, lie­be Leser, Feh­ler fin­den, so bit­te ich um Mit­tei­lung per Mail oder in den Kom­men­ta­ren. Danke.

    bookmark_borderEinheit

    Ein­heit - und blü­hen­de Land­schaf­ten - das wur­de uns schon vor vie­len Jah­ren ver­spro­chen.

    Ich habe nicht den Ein­druck, daß wir ein 'ein­heit­li­ches' Volk sind. Vor zehn Jah­ren hat­te ich mehr Hoff­nung als heu­te. Mitt­ler­wei­le war ich mehr­fach im soge­nann­ten "Osten". Sowie man als 'West­ler' erkannt wird ändert sich die Ein­stel­lung - lei­der bei den mei­sten Men­schen nicht zum Positiven. 

    Das ist der Aber­witz: Wo kaum noch Geschäfts­tä­tig­keit statt­fin­det sind die Stra­ßen brand­neu, die Indu­strie­ge­bie­te geräu­mig und die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­struk­tu­ren sind auf dem neue­sten Stand - genau das Gegen­teil im Westen. Der Auf­bau Ost ist weit vor­an­ge­schrit­ten - dafür ist die Infra­struk­tur West am Ende weil die Kom­mu­nen kein Geld mehr haben. 

    Das hat­te ich vor mehr als fünf­zehn Jah­ren schon mal vor­aus­ge­sagt und wur­de an dem Abend gleich von meh­re­ren mei­ner Freun­de ange­gan­gen. Ich sei zu nega­tiv, zu kri­tisch und überhaupt ....

    Es ist in die­sem Fall bedau­er­lich Recht behal­ten zu haben.