bookmark_borderVon Wahrscheinlichkeiten

Es gibt im Inter­net man­nig­fal­ti­gen Unfug - das dient der Beschäf­ti­gung von Men­schen, die nichts Bes­se­res mit ihrer Zeit anzu­fan­gen wis­sen als sie 'tot zu schlagen'.

Doch hin und wie­der fin­det man *Per­len*, die tat­säch­li­chen Nut­zen in Form von Erkennt­nis­ge­winn brin­gen. So eine Sei­te habe ich per Zufall gefun­den und stel­le hier das Ergeb­nis der Ein­ga­be von Daten in eine Mas­ke dar, die es ermög­licht zu bestim­men wel­che Blut­grup­pe Kin­der eines Paa­res mit wel­cher Wahr­schein­lich­keit haben werden.


Das ist bei­lei­be kei­ne *Spie­le­rei*, denn wenn Mut­ter und Kind ver­schie­de­ne Blut­grup­pen und Rhe­sus-Fak­to­ren haben kann das rund um die Geburt zu Kom­pli­ka­tio­nen führen.

bookmark_borderHitze. Angst. Beleidigungen. Krieg.

Wenn es heiß ist schwin­det der Antrieb neue Gedan­ken zu fas­sen und sie abwä­gend gegen­über dem nie­der­zu­schrei­ben was man bis­her schon dach­te. Eine 'Hit­ze­träg­heit' setzt ein, das Den­ken wird schwer, die Stim­mung leicht gereizt, gepaart mit dem Hang zu Schläfrigkeit ....

Da ist es nahe­lie­gend noch­mal in die Kla­mot­ten­ki­ste zu grei­fen und etwas her­aus zu kra­men, das eine aktu­el­le Bedeu­tung hat und doch tief in den Tie­fen des Ser­vers sein Dasein fristete.

Ich emp­feh­le des­we­gen fol­gen­de Arti­kel zu lesen, die ich für wich­tig hal­te. Die den­noch bis­her nicht die Auf­merk­sam­keit hat­ten die mir für die­se The­men vorschwebt.

bookmark_borderVom Ungleichgewicht
und warum es gar nicht so schlecht war unter dem Kaiser zu leben

Der Finanz­mi­ni­ster ist auf der Suche nach Quel­len der Ein­spa­rung und nach Quel­len der Erhö­hung des Haus­hal­tes auf Bundesebene. 

War­um?

Weil alle Res­sorts stän­dig Mehr­for­de­run­gen haben und weil mehr als die Hälf­te des Etats übli­cher­wei­se schon durch Geset­ze ver­teilt sind und des­we­gen dar­über nicht ver­fügt wer­den kann. Nimmt man dann noch die Zins­last und den Abbau der Ver­schul­dung dazu - immer unter der Vor­aus­set­zung es blei­be dabei den Etat nicht über die so-genann­te 'Schul­den­brem­se' hin­aus zu bela­sten - dann hilft selbst spa­ren nicht mehr dar­über hin­weg, dass schwe­re Ein­schnit­te in man­chen Berei­chen drin­gend erfor­der­lich sind.

Im rss-feed tauch­te die­ser Arti­kel auf → Neue Rekord­ge­win­ne in der Auto­mo­bil­bran­che – wer erwirt­schaf­tet und wer bekommt sie? [01.09.2023] den ich mit zuneh­men­dem Stau­nen las. Drei Mil­lio­nen am Tag ohne einen Fin­ger zu rüh­ren? Da stimmt doch etwas nicht, das kann nur eine Ente sein.

Nein, das ist tat­säch­lich wahr.
Zita­te:

  • Der Net­to­ge­winn [Mer­ce­des] aus fort­ge­führ­ten Akti­vi­tä­ten nach Steu­ern betrug 14,8 Mil­li­ar­den Euro, ein Plus von 34% Pro­zent gegen­über 2021.
    Von die­ser Wert­schöp­fung, die die arbei­ten­den Men­schen bei Mer­ce­des erbracht haben, beka­men die Beschäf­tig­ten 2022 etwa 53% ab, die Kapi­tal­sei­te unge­fähr 47%.
  • Dem­nach erhielt Ste­fan Quandt Mit­te Mai 2023 etwa 1,4 Mil­li­ar­den Euro auf sein Giro­kon­to über­wie­sen. Das ent­spricht etwa 3,85 Mil­lio­nen Euro pro Tag, ein Jahr lang. Susan­ne Klat­ten erhielt etwa 1,14 Mil­li­ar­den Euro oder, auf ein Jahr umge­rech­net, 3,1 Mil­lio­nen Euro pro Tag.
    Ein Mit­ar­bei­ter von BMW ver­dien­te 2022 durch­schnitt­lich 95.000 Euro. Ste­phan Quandt ver­dien­te also 14.700 Mal so viel. Anders aus­ge­drückt: Ste­fan Quandt ver­dient so viel wie 14.700 Mit­ar­bei­ter zusam­men. Susan­ne Klat­ten ver­dient so viel wie 12.000 Mit­ar­bei­ter.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist die Dis­kus­si­on über die Gehäl­ter der Kon­zern­bos­se gera­de­zu eine Dis­kus­si­on über *pea­nuts*. Sie lenkt vom abso­lut unver­ständ­li­chen Gefäl­le der Ver­mö­gens­ver­tei­lung und der Ali­men­tie­rung durch Anla­ge von Geld zur Maxi­mie­rung des Ver­mö­gens ohne selbst arbei­ten zu müs­sen ab.

Da fällt mir noch etwas ande­res ein:
Es wur­de zu Zei­ten des Kai­ser­rei­ches die Éli­te ange­grif­fen weil sie ver­mö­gend war und Geld ein­nahm, das aus der Arbeit ande­rer Men­schen stamm­te. Obschon sie dar­aus viel für ihre Unter­ta­nen aus­ge­ge­ben haben, mehr jeden­falls als die­se heu­te Anteil am von ihnen erwirt­schaf­te­ten Gewinn haben.


Fazit:
Das so-genann­te 'Pro­le­ta­ri­at' bekommt in der Demo­kra­tie weni­ger als zu Zei­ten der Feu­dal­herr­schaft. Für mich sieht das wie ein schlech­ter Tausch aus. Eine hab­gie­ri­ge Min­der­heit hat die Poli­tik im Griff und die­se sorgt dafür, dass die Ver­tei­lung so bleibt wie gehabt. Wie sieht es mit dem Mit­spra­che­recht der so gebeu­tel­ten Mas­sen aus? Das mag ich nicht aus­füh­ren, weil die dafür not­wen­di­gen Begrif­fe den hier gepfleg­ten Sprach­rah­men spren­gen wür­den ...!
 

 
Mein Tip für den Finanz­mi­ni­ster: Zie­hen Sie doch ein­fach aus den Kon­zern­ge­win­nen nur drei Pro­zent mehr als "Sol­da­ri­täts­ab­ga­be aus Akti­en-Ren­di­te" her­aus. Den Aktio­nä­ren fal­len die­se drei Pro­zent kaum auf - dem Land und den Bedürf­nis­sen der Bür­ger hül­fe es enorm.

bookmark_borderLang, lang ist's her ....

  • Als Kind habe ich ein­mal aus Blut­wurst einen *Blut­wurst­hund* zurecht gebis­sen: Ver­schwen­dung von Nah­rungs­res­sour­cen, und mein Vater so "Man spielt nicht mit Lebensmitteln!"
  • Spä­ter als Teen­ager habe ich - um mich über die poli­ti­schen Absich­ten der ver­schie­de­nen Par­tei­en zu infor­mie­ren - Par­tei­ver­an­stal­tun­gen u.a. auch von der NPD besucht und mich dort in eine Anwe­sen­heits­li­ste eingetragen.
  • Als Stu­dent habe ich in der Fach­schaft 'Bio­lo­gie' Posi­ti­on gegen den Ver­such lin­ker Grup­pen ein­ge­nom­men die ver­such­ten die Diplom-Prü­fun­gen abzu­schaf­fen. Da wur­de ich als "Rech­ter Kapi­talknecht" betitelt.
  • Ein­mal habe ich vor der Men­sa einem Kind auf die Füße getre­ten und die­se Geschich­te so erzählt, als ob es eine ande­re Per­son gewe­sen sei und ich es nur beob­ach­tet hätte ....

Woll­te ich ein poli­ti­sches Amt beklei­den könn­te es sein, dass die­se "Taten" - began­gen vor mehr als 50 Jah­ren - mir nun zum Nach­teil gerei­chen könn­ten. Irgend­ein fin­di­ger Jung­re­por­ter gräbt sowas aus und schon wäre mein Ruf ruiniert.

Es gibt wahr­haf­tig schlim­me­re Unta­ten und wich­ti­ge­re Pro­ble­me in unse­rem Land die von der Pres­se nicht oder nur unzu­rei­chend behan­delt wer­den. Da brau­chen wir doch wahr­haf­tig kei­ne Lamen­tie­re­rei und Auf­re­gung über ein Pam­phlet das der Herr Aiwan­ger aus Bay­ern irgend­wann in sei­ner Jugend angeb­lich oder tat­säch­lich ver­fasst oder ver­teilt hat. Selbst wenn alles stim­men wür­de wäre es völ­lig unbe­deu­tend für den aktu­el­len poli­ti­schen Diskurs.

Genau die Leu­te, die immer ver­lan­gen es sol­le doch nun ein­mal Schluss sein mit dem Opfer­ge­ha­be der Deut­schen wegen des Drit­ten Rei­ches, hät­ten in die­sem Fall ein­mal Grund dafür zu plä­die­ren die Ver­gan­gen­heit ruhen zu lassen.

Beson­ders befremd­lich ist aller­dings die Stel­lung­nah­me des mit vie­len Affä­ren1 bis 5 befleck­ten Herrn Dob­rindt: " ..Es geht jetzt dar­um, dass Klar­heit ent­steht, und dann kann man über Wei­te­res reden .." - der soll­te sich an sei­ne eige­ne Nase fas­sen die ein wenig län­ger ist, gera­de so wie bei Pinocchio.

¹ 2012 ZDF-Affä­re
² 2017 Unbe­lieb­te­ster Minister
³ 2018 Neue Bera­ter-Affä­re trifft Alex­an­der Dobrindt
Nach­fol­ge-Ver­ant­wor­tung

⁵ Zitat: »».. Das Pkw-Maut-Desa­ster der CSU kostet rund 243 Mil­lio­nen Euro
Die Geschich­te der Pkw-Maut geht damit unrühm­lich zu Ende. 2013 im Bun­des­tags­wahl­kampf von der CSU laut­stark gefor­dert, hat­ten die Mini­ster Alex­an­der Dob­rindt und spä­ter Andre­as Scheu­er (bei­de CSU) ver­sucht, eine bun­des­weit auf allen Fern­stra­ßen fäl­li­ge Pkw-Maut durch­zu­set­zen. Ende 2018 hat­te Scheu­er dazu mit den Unter­neh­men ver­trag­lich ver­ein­bart, bis Okto­ber 2020 ein System auf­zu­bau­en und für zwölf Jah­re zu betreiben.
Die Pro­jekt­ge­sell­schaft „Auto­ticket“ soll­te dafür 2,1 Mil­li­ar­den Euro erhal­ten. Gut eine hal­be Mil­li­ar­de Euro net­to pro Jahr soll­te der Bund laut Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um mit der Maut ein­neh­men – vor allem von aus­län­di­schen Fahr­zeug­hal­tern ..««
[Quel­le]

bookmark_borderErinnern Sie sich noch ....

.... wie aus den USA die Ver­mu­tung ver­brei­tet wur­de chi­ne­si­schen Labo­ren in Wuhan sei­en ein paar Viren namens "COVID-19" [Beta­co­ro­na­vi­rus SARS-CoV-2; Akro­nym von eng­lisch co ronavirus dise­a­se 2019] ent­kom­men?
Dann sehen Sie doch 'mal auf die­ser Sei­te von mir aus dem Jahr 2015 unter der Über­schrift "Rechts­freie Räu­me" nach "Sam­mel­su­ri­um XXI"

Hier eine ver­klei­ner­te Abbil­dung, Ori­gi­nal­grö­ße unter dem obi­gen Link

Das deut­sche Sprichwort
"Wer im Glas­haus sitzt soll nicht mit Stei­nen werfen!"
scheint hier mehr als ange­bracht wenn man die US Machen­schaf­ten in der Ukrai­ne betrachtet.

bookmark_borderNichts Halbes und nichts Ganzes ....

»» ..Nach einem Kri­sen­tref­fen im Kanz­ler­amt ver­stän­dig­ten sich SPD, FDP und Grü­ne dar­auf, im Haus­halt 2025 rund 2,4 Mil­li­ar­den Euro an Mehr­ko­sten dafür zu ver­an­schla­gen, wie Fami­li­en­mi­ni­ste­rin Lisa Paus heu­te dar­leg­te. „Das har­te Rin­gen hat sich in jedem Fall gelohnt“, erklär­te die Grü­nen-Poli­ti­ke­rin. Ange­sichts der Ein­trü­bung des Wirt­schafts­kli­mas sei sie zufrie­den mit dem Ergeb­nis. Ursprüng­lich woll­te Paus zwölf Mil­li­ar­den Euro für das Pro­jekt, wäh­rend Finanz­mi­ni­ster Chri­sti­an Lind­ner nur zwei Mil­li­ar­den Euro für 2025 vor­sah. Die Mini­ste­rin blockier­te dar­auf­hin das Wachs­tums­chan­cen­ge­setz des FDP-Poli­ti­kers zur Steu­er­ent­la­stung von Fir­men. Mit der Ein­füh­rung der Kin­der­grund­si­che­rung sol­len bis­he­ri­ge Lei­stun­gen wie Kin­der­geld oder Kin­der­zu­schlag gebün­delt werden ..««
[Quel­le: Ampel einigt sich auf Kin­der­grund­si­che­rung – Rund 2,4 Mil­li­ar­den Euro für 2025 ein­ge­plant via G&G newsletter]

Hart­näckig­keit gehört ganz offen­sicht­lich zu den wesent­li­chen Eigen­schaf­ten von Frau Paus. Ihr wird eine lin­ke Posi­ti­on inner­halb der Grü­nen zuge­ord­net - und betrach­tet man ihre Kar­rie­re ist das zutref­fend. Der Kampf um mehr Geld für eine Kin­der­grund­si­che­run­gist ach­tens­wert, das Ergeb­nis vor dem Hin­ter­grund der poli­ti­schen Kon­stel­la­ti­on mager, und die Fol­gen wer­den kaum zu wesent­li­chen Ver­bes­se­run­gen der Situa­ti­on von wirk­lich armen Kin­dern führen. 

"Wir ent­la­sten Deutsch­land" wird da blu­mig versprochen.
Wirklich? 

Wenn gleich­zei­tig Ent­la­stun­gen in Sachen Besteue­rung für Unter­neh­men vor­ge­stellt wer­den erscheint der Sieg der Frau Paus für ihre Her­zens­an­ge­le­gen­heit wie ein Pyr­rhus­sieg. Um sozia­le Aus­ge­gli­chen­heit her­zu­stel­len bedarf es mehr einer Steu­er­erhö­hung für Groß­kon­zer­ne und Extrem­be­sit­zen­de, für die Steu­er­schlupf­lö­cher meist mit der Begrün­dung nicht gestopft wer­den sie wür­den dann abwan­dern. Mag sein, eini­ge die­ser Leu­te wür­den das tun - doch blie­be genug übrig um wirk­lich nütz­li­che sozia­le Auf­ga­ben zu finanzieren.

Damit mei­ne ich nicht die wei­te­re Anhe­bung der Zah­lun­gen wie Grund­si­che­rung und Auf­stockung: Erste­re ist bar jeden Ansat­zes sich Arbeit zu suchen, letz­te­res eine Sub­ven­ti­on von Geiz bei der Bezah­lung der Mit­ar­bei­ten­den durch trick­reich agie­ren­de Unternehmen.

Ins­ge­samt ist etwas faul an dem jet­zi­gen Sozi­al­sy­stem. Geflis­sent­lich wird ver­mie­den die wah­ren Kosten­trei­ber zu benennen:
Es sind die Zuwen­dun­gen für Kin­der­scha­ren der Zuge­wan­der­ten aus weni­ger ent­wickel­ten Gebie­ten der Welt. Fol­gen­des hat­te ich kürz­lich vor Augen:

Eine jun­ge Mut­ter, wohl noch um Mit­te 20, mit fünf Kin­dern und wie­der (sicht­bar) schwan­ger. Die Kin­der wie die Orgel­pfei­fen, das älte­ste Mäd­chen so um sechs oder sie­ben, danach wohl etwa alle wei­te­ren Kin­der im Jah­res­ab­stand, das Jüng­ste in der Kar­re .... kein Vater weit und breit, der war wohl arbeiten ....

Zusam­men­ge­rech­net macht allein das Kin­der­geld für die­se Grup­pie­rung 1.250 € monat­lich aus, das ist etwa der Betrag den ein bes­ser gestell­ter Rent­ner nach 40 Jah­ren Ein­zah­lung in die Ren­ten­kas­se auf sei­nem Kon­to sieht. Kommt noch der Kin­der­zu­schlag hin­zu, pro Jahr sind das – bei Bezug des Höchst­be­tra­ges – ein Plus von 492 Euro, ergibt sich ein monat­li­cher Gesamt­be­trag von 1.291 € aus den Sozi­al­kas­sen und ich bezweif­le, dass die­se jun­ge Mut­ter jemals in die Lage kom­men wird auf der Sei­te der Bevöl­ke­rung zu ste­hen die dafür arbei­ten und mit ihren Steu­ern für der­glei­chen Zah­lun­gen auf­kom­men muss.


Gro­tesk wird das gan­ze Kon­strukt wenn man von der Sor­ge hört, die Ren­ten sei­en bald nicht mehr zu zah­len! Bei den Ren­ten­emp­fän­gern han­delt es sich doch um all die Men­schen, die die­sen Staat für vie­le Arbeits­jah­re finan­zi­ell (und man­che zudem ideell) getra­gen haben. Da ist es völ­lig unver­ständ­lich wenn für Zuge­wan­der­te immer mehr gelei­stet wird, die *Alt­be­völ­ke­rung* hin­ge­gen um ihre Exi­stenz ban­gen muss. Soli­da­ri­tät mit denen die weni­ger haben als man zum Leben braucht ist wich­tig und rich­tig - was fehlt sind ver­nünf­ti­ge Gren­zen der Ali­men­tie­rung wenn die Bedürf­ti­gen kei­ner­lei Anstren­gun­gen machen selbst etwas bei­zu­tra­gen .... und sei es nur den Kin­der­se­gen zu mini­mie­ren. Das auch, weil es ange­sichts der Situa­ti­on auf die­sem Pla­ne­ten nicht mehr zeit­ge­mäß ist frei weg Kin­der in die Welt zu set­zen, deren Unter­halt abseh­bar (!) nicht die Eltern, son­dern die All­ge­mein­heit zu tra­gen hat.
 

 
Die Zah­len von oben bezie­hen sich nur auf das bis­he­ri­ge System. Nicht berück­sich­tigt sind wei­te­re Kosten die vom Staat über­nom­men werden:
Wohngeld/Sozialwohnungen, Aus­stat­tung des Haus­hal­tes, Zuschüs­se für die Teil­ha­be die nicht durch ande­re Mit­tel gedeckt sind, Kran­ken­ver­si­che­rung kosten­frei für alle Per­so­nen die­ses Haushaltes.

Kein Wun­der also, wenn sol­che Zuge­wan­der­ten, die selbst arbei­ten, und sich ohne jeg­li­che Sozi­al­zu­wen­dung unter­hal­ten, stau­nend erle­ben WAS mög­lich ist.
Ein Zitat, wor­auf ein Kom­men­ta­tor antwortete:

Nun wüss­te ich gern, wel­che Rela­ti­on es zwi­schen bedürf­ti­gen deut­schen Fami­li­en und denen die zuge­wan­dert sind gibt. Da wäre auch die durch­schnitt­li­che Kin­der­zahl sehr auf­schluss­reich - obwohl ich kürz­lich eine Stu­die las die behaup­te­te, es gäbe bei zuge­wan­der­ten Müt­tern eine leicht erhöh­te Rate an Fehl­ge­bur­ten, scheint es mir eher so zu sein, dass dann die­se jun­ge Frau mit fünf Kin­dern von der ich wei­ter oben berich­tet habe viel­leicht sechs oder mehr Kin­der haben würde? 

PS:
Als Grund für die­se Tat­sa­che ".. bei zuge­wan­der­ten Müt­tern eine leicht erhöh­te Rate an Fehl­ge­bur­ten .." hät­te ich zwei­fels­oh­ne eine Vermutung.
Doch dies ist ein jugend­frei­es Blog und da ver­bie­ten sich wei­te­re Ausführungen .... 

bookmark_borderEine Verschwörungs-Theorie. Die keine ist!

Noch nie zuvor habe ich eine Ver­schwö­rungs­theo­rie ernst genom­men oder ernst­haft diskutiert.
Das wird dem­nach heu­te eine 'Pre­miè­re'.

Über­all im Inter­net fin­det man das Ange­bot eine kosten­lo­se Ein­schät­zung auto­ma­ti­siert erstel­len zu kön­nen, die die Ent­schei­dung für eine Solar­an­la­ge erleich­tern soll. Kei­ner redet dabei vom Nut­zen für die Umwelt. Es wird gewor­ben mit "Ren­di­te", "return of invest­ment", und "Unab­hän­gig­keit". Dadurch, dass meh­re­re kon­kur­rie­ren­de Fir­men sich mel­den und Ange­bo­te abge­ben, die man dann in Ruhe ver­glei­chen kann, soll man sich ein bes­se­res Bild davon machen was so eine Anla­ge tut:

Sie frisst erst mal viel Geld. Sofort. Ob es sich jemals lohnt steht in den Ster­nen, denn alle Berech­nun­gen gehen von Vor­aus­set­zun­gen aus die besten­falls als Kaf­fe­satz-Lese­rei durch­ge­hen kön­nen. Doch der Glau­be ver­setzt ja sprich­wört­lich Berge.

Sie­he da, wenn man die­se Ange­bo­te bekommt, und ein­mal etwas genau­er nach­prüft wer denn da hin­ter den anbie­ten­den Solar-Instal­la­ti­ons­fir­men steckt stellt sich heraus:

Es sind die gro­ßen Strom­kon­zer­ne, wie e-on, ewe, EnBW, Vat­ten­fall und so wei­ter, die die Unfä­hig­keit und das jah­re­lan­ge Mau­ern der Vor­gän­ger­re­gie­run­gen nutzten:

- Ihre geziel­te Lob­by­kraft haben sie gegen gut geplan­te und scho­nend aus­zu­füh­ren­de Ver­än­de­run­gen der Strom­wirt­schaft weg von zen­tra­ler Ver­tei­lung hin zu dezen­tra­ler, scho­nen­der und indi­vi­du­el­ler Erzeu­gung eingesetzt;

- zugleich von der brei­ten Öffent­lich­keit völ­lig unbe­merkt wur­de eine sol­che Kapa­zi­tät an Fir­men auf­ge­baut, die in ihrem Sin­ne die Ent­ste­hung dezen­tra­ler Ver­sor­gung mit Ener­gie wei­ter ver­zö­gern und sicher­stel­len, dass sie die Lage und Ent­wick­lun­gen der Zukunft wei­ter bestim­men. Die Ver­zö­ge­rung ist nicht offen­sicht­lich, der Weg ist aber klar: Es wer­den die Prei­se der Anla­gen so gestal­tet, dass der Kreis der Inter­es­sen­ten die das bezah­len kön­nen klein gehal­ten wird - dar­an ändern selbst die Steu­er­ermä­ßi­gun­gen nichts. Ver­gleicht man die Kosten, die die Pro­du­zen­ten für Anla­gen­tei­le berech­nen, so sind die Prei­se für die End­ver­brau­cher fast drei Mal so hoch;

- nun, da der Zeit­punkt "X" gekom­men ist, an dem sich der Kli­ma­wan­del selbst mit äußer­sten Mar­ke­ting­an­stren­gun­gen nicht mehr weg­dis­ku­tie­ren läßt, folgt die "Ern­te" der Vor­be­rei­tun­gen dadurch, dass die­se kon­zern­be­stimm­ten Solar­teur-Unter­neh­men sol­che Anla­gen andie­nen, die die Abhän­gig­keit von den Groß­kon­zer­nen bewahren.

Wodurch, wer­den Sie fra­gen, soll das gesche­hen, denn die Men­schen stre­ben doch frei­wil­lig danach sich der Solar­tech­nik zu bedienen!

Das ist frag­los der per­fi­de Ansatz:
Es wer­den Solar­an­la­gen emp­foh­len, gleich­zei­tig wird - Gebets­müh­len­ar­tig - betont man kön­ne so nur 40 bis 60% des Ver­brau­ches selbst erwirt­schaf­ten und brau­che daher immer eine Netz­an­bin­dung um die rest­li­che Ener­gie vom Ver­sor­ger zu beziehen.
Glaubt ein poten­zi­el­ler Kun­de das nicht, so ver­kauft man ihm eben dazu noch eine teu­re, aber nutz­lo­se Spei­cher­ka­pa­zi­tät, die sei­ne Eigen­ver­sor­gung ver­bes­sern soll und ihm so viel Geld aus der Tasche zieht, dass er finan­zi­ell an sei­ne Gren­zen stößt - und wer finan­zi­ell zu kämp­fen hat kämpft nicht gegen Großkonzerne!
Aller­dings ver­bes­sert sich die Aut­ar­kie nie soweit, dass eine wirk­li­che Netz­un­ab­hän­gig­keit dar­aus ent­ste­hen könn­te. Es muss also immer noch Strom von den Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men gekauft wer­den - und die bestim­men den Preis. Oder klem­men sich hin­ter die Poli­tik, die dann per Dekret im Sin­ne der Kon­zer­ne einen Spott­preis für den selbst­er­zeug­ten Solar­strom festlegt.

Das ist das neue Geschäfts­mo­dell der Ener­gie­kon­zer­ne beim Strom:

Dafür Sor­ge zu tra­gen die Pri­vat­leu­te nie für ihren Eigen­be­darf aus­rei­chen­den Strom pro­du­zie­ren zu las­sen, und zugleich den über­schüs­si­gen Solar­strom bil­lig ein­zu­kau­fen ( 8 Cent!) - und den pri­va­ten Pro­du­zen­ten sodann über das Netz wie­der zu ver­kau­fen. Eige­ne Pro­duk­ti­ons­ko­sten und Kosten für den Ein­kauf der Kon­zer­ne auf der Strom­bör­se ver­rin­gern sich so. Dann ver­trei­ben sie den so noch preis­wer­ter als je zuvor gewor­de­nen Strom für einen viel höhe­ren Preis (> 40 Cent!) an die Verbraucher.
"Von den paar-und-fünf Pro­zent Dif­fe­renz lebe ich!", sag­te der Flei­scher­mei­ster Wuttke.


Wenn wir par­al­lel die all­fäl­li­ge Ver­sor­gung mit Treib­stoff für Autos anse­hen ist es den Kon­zer­nen gelun­gen den Wahn­sinn Was­ser­stoff durch­zu­drücken. War­um wird das getan, wo doch die Erzeu­gung den vier­fa­chen Ener­gie­auf­wand des­sen bedeu­tet, was der Was­ser­stoff am Ende lei­stet?


Ganz einfach:
Man braucht dafür eine Tank­stel­len­in­fra­struk­tur ... und wer hat da die Nase vorn? Noch eine Klei­nig­keit fiel mir auf:

Es ist natür­lich rei­ner Zufall, dass der Was­ser­stoff­preis etwa auf glei­cher Höhe wie die fos­si­len Kraft­stof­fe liegt ...!

Die in den Stra­ßen lie­gen­den Gas­lei­tun­gen kön­nen im Lauf der Jah­re zu Was­ser­stoff­lei­tun­gen umge­baut wer­den. Wie­der stecken die Ener­gie­rie­sen den Pro­fit ein. Von Zau­ber­hand wer­den aus ERD­GAS­hei­zun­gen dann WAS­SER­STOFF­hei­zun­gen, und man stel­le sich vor wie vie­le noch vor­han­de­ne Hei­zun­gen da ümge­rü­stet wer­den müs­sen, die Instal­la­teu­re kön­nen sich jetzt schon die Hän­de reiben!


Nie­mand fragt nach den Fol­gen, Schä­den und Hin­der­nis­sen für die Ener­gie­wen­de wenn es dar­um geht beque­mer - weil ohne all­ge­mei­nes Umden­ken mög­lich - die fos­si­len Ener­gie­trä­ger zu redu­zie­ren. Was­ser­stoff, auch der so-genann­te 'grü­ne' Was­ser­stoff ist nicht 'grün' son­dern Ener­gie­ver­geu­dung. Hier wird wie­der ein­mal von der Poli­tik gekleckert anstatt geklotzt:
Kon­zen­tra­ti­on allein auf Solar­tech­nik und Wind­kraft wären das Gebot der Stun­de!
 

 
Pri­va­te Lade­stecker sind OK, aber Lade­säu­len von Pri­vat­leu­ten für die öffent­li­che Nut­zung [*.pdf!] sind nicht gewünscht. 
So bleibt die Preis­ge­stal­tung für den Lade­strom an den Elek­tro­säu­len in weni­gen Hän­den - ohne irgend­wel­che lästi­gen Wett­be­wer­ber. Sie kön­nen belie­big nach oben gescho­ben wer­den und die Pfrün­de sind gesi­chert. EDEKA (ein Bei­spiel von meh­re­ren) baut jetzt schon Lade­säu­len vor sei­nen Filia­len auf: Das bestä­tigt, dass damit mehr ver­dient wird als es koste­te, Kapi­ta­lis­mus und Wachs­tum ohne Ende.

Zeit hat­ten die Ener­gie­rie­sen genug.
Wäh­rend all der Jah­re der Regie­run­gen Schrö­der und Mer­kel konn­ten sie ihren Ein­fluss gel­tend machen und ins­ge­heim die Zukunft pla­nen - etwas, was die Poli­ti­ker mit ihren *Vier-Jah­res-Legis­la­tur-Scheu­klap­pen* nie hin­be­kom­men, denn lang­fri­sti­ge Pla­nun­gen kom­men so gut wie nie vor. Man ist ja mög­li­cher­wei­se gar nicht mehr an der Macht .... und war­um dann den Nach­fol­gen­den das Leben leich­ter machen, deren Hand­lungs­op­tio­nen erwei­tern und opti­mie­ren - und zugleich für die Bür­ger Wert schaf­fen und ihnen hel­fen die Kosten für Ener­gie zu reduzieren?
Mit Neben­tä­tig­kei­ten abzocken und dann lukra­ti­ve Pöst­chen bekom­men wenn man die Kon­zer­ne als Stimm­vieh 'bedient' hat - so lief das. Und läuft es noch. Und wenn nicht eines Tages Neben­tä­tig­kei­ten für Abge­ord­ne­te ganz ver­bo­ten wer­den wird das nie ein Ende haben.

Abschlie­ßend noch ein Bon­mot aus einer Bro­schü­re eines Unter­neh­mens an dem EnBW mehr­heit­lich betei­ligt ist.
Lachen Sie nicht, es ist zwar Real­sa­ti­re doch mit bit­ter­bö­sem Beigeschmack!

bookmark_borderNur falls Sie dachten: "Was macht der wohl jetzt ...?"

Wie bereits im letz­ten Bei­trag mit­ge­teilt bin ich der­zeit damit beschäf­tigt eine Solar-Anla­ge ("Pho­to­vol­ta­ik-Array") zu pla­nen und die ersten Schrit­te dazu sind abgeschlossen. 

Da ich die gesam­te Pla­nung, den Umfang und die Ein­zel­tei­le, sowie das Lay­out und die erfor­der­li­chen Geneh­mi­gun­gen selbst erle­di­ge, muss­te ich viel Zeit dar­auf ver­wen­den die Grund­la­gen zu ler­nen und die Fein­hei­ten zu beach­ten. Eine sol­che Inve­sti­ti­on im fünf­stel­li­gen Bereich will gut vor­be­rei­tet sein. Nur so ver­mei­det man teu­re Fehlkäufe.

Die mei­sten Anbie­ter sind *im Gold­rausch* und wol­len schnell reich wer­den. Daher gilt es einer­seits Mond­prei­se zu mei­den und ande­rer­seits trotz­dem Qua­li­tät zu suchen - ein lang­wie­ri­ges Unter­fan­gen. Ich habe sel­ten eine sol­che Fru­stra­ti­on am Com­pu­ter erlebt! Es gab Tage, da habe ich wütend abge­schal­tet und bereut jemals mit die­ser Sache ange­fan­gen zu haben. 

Vie­le Anbie­ter ver­wei­sen auf Infor­ma­tio­nen die man angeb­lich bei ihnen fin­den kann, doch stellt sich her­aus, dass die mei­sten mit vor­geb­li­chem Ser­vice ledig­lich Kun­den­da­ten sam­meln wol­len und zwar so wie ihre Kon­kur­ren­ten auch, mach­mal sogar ohne sich die Mühe zu machen die­se Ein­ga­be­sei­ten wenig­stens auf ihr Unter­neh­men vom Design her anzupassen:

So stößt man bei vie­len Fir­men auf völ­lig iden­ti­sche Masken.

Am Ende wird dann ein Ange­bot für eine Bera­tung vor Ort gemacht, wohl in der Absicht die poten­zi­el­len Käu­fer durch geschul­tes Per­so­nal zu über­teu­er­ten Anla­gen zu überreden.

Die Solar­pa­nel (36) sind aus Tsche­chi­en ein­ge­trof­fen. Der Preis dafür lag etwa bei der Hälf­te des­sen, was der gün­stig­ste Anbie­ter einer Kom­plett­an­la­ge mir berech­net hätte.

Auf die Bat­te­rien aus Chi­na war­te ich noch. Die übli­che Trans­port­zeit von sechs bis acht Wochen für die See­ver­schif­fung und die anschlie­ßen­de Zulie­fe­rung an die Emp­fän­ger­adres­se sind noch nicht um. Hier konn­te ich ein wirk­li­ches Schnäpp­chen machen, aller­dings mit dem klei­nen Haken mir selbst den Zusam­men­bau aus Bat­te­rie­zel­len und Aktiv-Gehäu­se zuzumuten.
Jedoch:
Was sehr vie­le Vide­os bewei­sen ist die Mög­lich­keit mit Geduld, Vor­sicht und etwas hand­werk­li­chem Geschick da sehr viel Geld zu spa­ren. So habe ich 28 kW Bat­te­rie­ka­pa­zi­tät für weni­ger als 5.000€ bekom­men. 'Nor­mal' wäre ein Preis für die­se Lei­stung etwa beim drei- bis fünf­fa­chen die­ses Betrages.

Mehr Ein­zel­hei­ten dort → https://www.re-actio.com/wordpress/?p=115501
Wie es ande­re DIYler gemacht haben sieht man in die­sem Video

Nun ging es um die Unter­kon­struk­ti­on, die manch­mal als 'Array', 'Tische' oder 'Auf­st­än­de­rung' bezeich­net wird. Ich hät­te gern das Pro­dukt eines inter­na­tio­nal agie­ren­den deut­schen Her­stel­lers gekauft, doch *O Wun­der*, in USA kostet das etwa ein Drit­tel (!) des­sen, was die Fir­ma hier in Deutsch­land berech­net. Für das iden­ti­sche Pro­dukt. Nun ja, die Nach­fra­ge bestimmt den Preis - und da es in USA sehr viel mehr Anbie­ter gibt muss man dort wohl Kon­zes­sio­nen machen die hier nicht nötig sind weil einer­seits das Publi­kum nicht infor­miert ist und ande­rer­seits weni­ge Mit­be­wer­ber (ich habe vier gezählt) den Markt bedienen.

Da war­te ich nun auf das Ange­bot eines pol­ni­schen Her­stel­lers, der bedient übli­cher­wei­se Groß­an­la­gen ab 100kW, hat aber ein Herz für klei­ne Abneh­mer wie mich - von man­chen deut­schen Händ­lern und Her­stel­lern bekam ich nicht ein­mal eine Ant­wort. Dazu spä­ter noch ein eige­ner Arti­kel, denn ich hal­te es schlicht­weg für schlech­tes Geschäfts­ge­ba­ren wenn nicht ein­mal der Ein­gang bestä­tigt wird, und ein paar Zei­len geschrie­ben wer­den war­um man mich nicht bedie­nen kann oder will. 

bookmark_borderMal mehr, mal weniger.

Die letz­ten Wochen inten­siv und davor schon ein paar Mona­te so neben­bei habe ich mich mit dem The­ma Solar­an­la­gen befasst. Es ist recht viel Infor­ma­ti­on auf allen Kanä­len, aber da tum­meln sich vie­le *Macher*, die wenig Ahnung von den Not­wen­dig­kei­ten haben, die so ein Unter­richt mit sich bringt - will sagen:
Es trennt sich schnell die Spreu vom Wei­zen und man erkennt, dass es gleich­sin­nig an Kom­pe­tenz zum The­ma fehlt.

Zwei Hin­wei­se möch­te ich gern geben:

- zuerst eine Rei­he von Unter­rich­ten des Köl­ner Pro­fes­sors Dr. Ulf Blieske der das The­ma sehr gründ­lich, kom­pe­tent und mit Medi­en gut dar­ge­stellt erklärt. An man­chen Stel­len muss­te ich zwei­mal das Video durch­lau­fen las­sen weil ich es beim ersten Lauf nicht auf­ge­nom­men habe.
[Zur Über­sicht der Vide­os → Kurs Pho­to­vol­ta­ik] Ab Video # 15 wird es für Lai­en inter­es­sant, wer mehr über Grund­la­gen der Tech­nik und Che­mie ler­nen will soll­te bei #1 anfan­gen. Die aus­la­den­de Gestik ist manch­mal ein wenig zu viel. Da könn­te die Vor­le­sung ins­ge­samt gewin­nen wenn sich das ein­schrän­ken liesse.

- Zwei­tens habe ich mir ange­se­hen wie die Son­nen-Auf- und -unter­gangs-Zei­ten abge­bil­det auf ein Gelän­de aus­se­hen.
Es geht dort dar­um, den tat­säch­li­chen Son­nen­stand im Süden zu bestim­men, nicht die magne­ti­sche Süd bzw. Nordrichtung.
Nach die­sem tat­säch­li­chen Son­nen­ver­lauf wer­den Solar­an­la­gen ausgerichtet.
Erstaunt hat mich wie weit das besonn­te Are­al sich durch die Jah­res­zei­ten unter­schei­det. Eine Abbil­dung der Gren­zen der Ein­strah­lung ist mit roter und grü­ner Linie dargestellt.

bookmark_border.... des die Gewaltenteilung missachtenden Eingreifens des vormaligen Gesundheitsministers Jens Spahn ....

».. Er [der deut­sche Bun­des­tag] täte jedoch weit bes­ser dar­an, Zeit und Mit­tel in Tat­sa­chen­for­schung und ehr­li­che Auf­klä­rung der Öffent­lich­keit und der Ärz­te­funk­tio­nä­re zu inve­stie­ren, ins­be­son­de­re auch in die Kor­rek­tur des die Gewal­ten­tei­lung miss­ach­ten­den Ein­grei­fens des vor­ma­li­gen Gesund­heits­mi­ni­sters Jens Spahn ¹ – das von sei­nem Nach­fol­ger bis­lang nicht kor­ri­giert wor­den ist –, einen höchst­rich­ter­li­chen Ent­scheid zu miss­ach­ten und den Zugang zu Natri­um-Pent­o­bar­bi­tal selbst dort zu blockie­ren, wo das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt die men­schen­recht­li­che Pflicht des Staa­tes zur Gewäh­rung die­ses Zugangs abschlie­ßend fest­ge­stellt hat ..«
[Quel­le]

Bei Herrn Spahn wun­dert man sich nicht mehr.
Man hofft nun dar­auf, er möge bloß nicht wie­der in eine macht­vol­le Posi­ti­on aufrücken.
Was bedau­er­li­cher­wei­se bei einem CDU/CSU Wahl­sieg dro­hen könn­te, sie­he unten!

Bild­zi­tat des Textes

Was das The­ma Ster­be­hil­fe angeht hat doch ein hal­bes Jahr­hun­dert ein Sta­tus bestan­den der kei­ne Aus­wüch­se irgend­ei­ner Art her­vor­ge­bracht hat. Bei­de Ent­wür­fe hät­ten die Rechts­la­ge nach dem letz­ten Urteil gegen den Ster­be­hil­fe­pa­ra­gra­phen nicht bes­ser, son­dern schlech­ter gemacht. Inso­weit ist es zu begrü­ßen, dass sie kei­ne Mehr­hei­ten fan­den. Somit ist der 2015 völ­lig unnö­tig ein­ge­führ­te § 217 StGB immer noch ver­fas­sungs­wid­rig und mit­hin nich­tig. Was bedeu­tet die Situa­ti­on vor 2015 ist wie­der hergestellt.

Es bedarf daher gar kei­ner neu­en gesetz­li­chen Regelung!

Das Bestre­ben ins­be­son­de­re der kon­ser­va­ti­ven Poli­tik der letz­ten 16 Jah­re vor der *Ampel* etwas regu­lie­ren zu müs­sen war schon so oft vor den höch­sten Gerich­ten und ist jedes Mal kra­chend geschei­tert - wenn 'Ler­nen' Ver­hal­tens­än­de­rung bedeu­tet scheint die Lern­wil­lig­keit der Abge­ord­ne­ten irgend­wie gestört zu sein. Min­de­stens spricht die Zahl der abge­schmet­ter­ten Vor­stö­ße dafür.

Der Sou­ve­rän ist immer noch der Bür­ger, und des­sen aus­drück­li­cher Wil­le wird bei­sei­te gescho­ben und damit abgewertet. 

OT: Not­wen­di­ge Ergän­zung zur Bevormundung
Obwohl ich anfangs der Ampel­re­gie­rung dach­te es wer­de sich nun man­ches zum Bes­se­ren keh­ren wird mir zuneh­mend klar welch ein Irr­tum das war.

Die­ter Nuhr - den ich bestimmt nicht in all sei­nen The­sen für aus­ge­wo­gen hal­te - hat jüngst eini­ge Anmer­kun­gen gemacht mit denen ich hin gegen grund­sätz­lich übereinstimme.

Quel­len zu ¹ am Anfang des Tex­tes ganz oben
1. Gene­rell zeigt er sich äußerst schmal­lip­pig, wenn es um das The­ma Ster­be­hil­fe geht. Mehr­fach - über Jah­re hin­weg - fra­gen wir bei ihm an - kein Inter­view, kei­ne Ant­wort auf unse­re Fra­gen. Bei "Maisch­ber­ger" konn­te er nicht aus­wei­chen: Spahn gab zu, dass er nach dem bahn­bre­chen­den Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts erst ein­mal "schlucken muss­te". Doch ein Recht auf Ster­ben wür­de noch lan­ge nicht bedeu­ten, dass es eine Pflicht zum Hel­fen gebe. [Quel­le]

2a. Sen­dung „Maisch­ber­ger. die woche v. 26.02.2020“ [*.pdf]:
San­dra Maisch­ber­ger: „War­um sind Sie so vehe­ment dage­gen? Also ich habe mich gefragt, was hat
das mit Ihnen zu tun? Also man weiß, Sie kom­men aus dem Mün­ster­land, katho­li­sche Erzie­hung ist
das ein Stein in Ihrer Bio­gra­fie, der sagt, ich kann nur so und nicht anders?“

Jens Spahn: „Ich möch­te nicht, dass wir irgend­wann Pla­ka­te in Deutsch­land haben „Schö­ner
ster­ben bei uns“, um es jetzt sehr zuge­spitzt zu machen...“

San­dra Maisch­ber­ger: „...sehr zuge­spitzt!“
Jens Spahn: „...oder das Geld ver­dient wird sozu­sa­gen mit dem Sterben.“

2b. Jens Spahn in der Sen­dung „Maisch­ber­ger. die Woche v. 26.02.2020“:
„Ich neh­me die Lage der Pati­en­ten, der Men­schen sehr, sehr ernst. Da gehe ich echt nicht leicht
drü­ber weg – auch aus vie­len Gesprä­chen her­aus. Aber, das hat das Urteil eben auch gesagt: es gibt
kei­nen Anspruch dar­auf, dass jemand einem hel­fen muss!“

Ein Argu­ment, dass nicht greift, so der Ver­fas­sungs­recht­ler Gers­dorf. Der Staat soll das
Betäu­bungs­mit­tel her­aus­ge­ben, mehr nicht!
O-Ton
Prof. Huber­tus Gers­dorf, Verfassungsrechtler:
„Der Staat wird nicht zum Dea­ler, son­dern er wird zum Grund­rechts­ver­wirk­li­cher! Nur dann, wenn
er die ent­spre­chen­den Ansprü­che regelt, kann von dem Grund­recht Gebrauch gemacht werden.“

3. Mit­te April beton­te Spahn in einem Schrei­ben an Rechts- und Gesund­heits­exper­tIn­nen, dass ein neu­es Ster­be­hil­fe­ge­setz auf brei­te Zustim­mung in der Gesell­schaft sto­ßen müs­se. Eine Mehr­heit in der Bevöl­ke­rung für selbst­be­stimm­tes Ster­ben gibt es aller­dings längst.
Laut einer Stu­die von Infra­test dimap, die kurz vor dem Urteil im Febru­ar ver­öf­fent­licht wur­de, spra­chen sich 67 Pro­zent gegen den damals noch gel­ten­den Para­gra­fen 217 aus, 81 Pro­zent befür­wor­te­ten aus­drück­lich, dass es Ärz­tIn­nen gestat­tet sein soll­te, Men­schen beim Sui­zid zu unterstützen.
Auch Brenn­ecke weiß, dass es kei­nen Klä­rungs­be­darf mehr gibt, wenn es um die Zustim­mung in der Bevöl­ke­rung geht. „Es ist eine boden­lo­se Frech­heit zu behaup­ten, man bräuch­te in die­ser Fra­ge noch Zeit.“ [Quel­le]

bookmark_borderKurz vorm Ertrinken ....
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”
[Heute mit Bedauern, da einen Tag zu spät]

Der Satan lebt von den See­len, die er sich ein­ver­lei­ben kann. So zumin­dest haben die Men­schen ihn erfun­den. Denn letzt­lich frisst der Teu­fel, was wir ihm zuschrei­ben - ist er doch ein Pro­dukt mensch­li­cher Fantasie.

Der Mit­glie­der­schwund treibt die eta­blier­ten christ­li­chen Kir­chen zu Hand­lun­gen, die noch vor Jah­ren kaum denk­bar gewe­sen wären. In ihrer Ver­zweif­lung geschieht das, was ich schon Frue*er"™ (Sie­he Links unten) vor­her­ge­sagt habe und vor dem ich gewarnt habe: 

Da geben sich die isla­mi­schen und christ­li­chen Fik­ti­ons­ver­brei­ter (sie­he Block­ab­satz oben!) brü­der­lich die Hand - wobei die Mus­li­me wegen ihrer Reli­gi­ons­ge­set­ze zunächst alles ver­spre­chen und sich als freu­di­ge und ver­läss­li­che Brü­der geben - um dann beim Sieg über die Christ­li­chen ins Fäust­chen zu lachen ob deren Naï­vi­tät, den Dolch zu wet­zen, und den Infi­dels die Keh­le durchzuschneiden. 

Für unse­re *Staats­kir­chen* scheint das Motto
"In der Not frisst der Teu­fel Flie­gen" [alter­na­ti­ve Erklä­rung]
zu gelten.
Oder eben die Volksweisheit
"Kurz vorm Ertrin­ken greift man nach jedem Strohhalm"

Sol­che Spruch­weis­hei­ten gehen nach und nach schon dadurch ver­lo­ren, dass es der Mehr­zahl der hier ange­sie­del­ten Mus­li­me an Sprach­fer­tig­keit fehlt. Min­de­stens den abge­schot­tet von der All­ge­mein­heit leben­den Frauen.

Der wah­re Skan­dal ist jedoch, dass sich die Poli­ti­ker in Baden-Würt­tem­berg nicht scheu­en öffent­li­che Mit­tel dafür ein­zu­set­zen eine reli­giö­se Inte­gra­ti­on zu för­dern - und sich dazu der Per­so­nen zu bedie­nen, die den größ­ten Nut­zen von die­sem Vor­ha­ben ein­strei­chen und am wenig­sten neu­tral in der Sache sind. In NRW sorgt die Ber­tels­mann Stif­tung für ent­spre­chend getürk­te *For­schun­gen* und lie­fert Begrün­dun­gen, in ande­ren Bun­des­län­dern geht man gleich zur Sache um so "den Glau­ben" zu stüt­zen. Da den­ke ich nur an den Spruch vom toten Pferd, denn die Tage der dog­ma­ti­schen Glau­bens­ge­mein­schaf­ten sind gezählt. Egal mit welch faden­schei­ni­gen Argu­men­ten ihr Erhalt her­bei­ge­re­det oder erzwun­gen wer­den soll.

Nur scha­de um das vie­le ver­schwen­de­te Geld, das auf dem Weg dahin ver­lo­ren geht.

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bookmark_borderMit Ideen von vorgestern werden Probleme von morgen nie zu lösen sein.

Die­sen Schluß­satz im Titel oben schrieb ich unter dem letz­ten Kom­men­tar zu mei­nem Arti­kel vom 11-05-2009; 02:35h; 560 views (Datum von heute).

Dar­in ging es um Wachs­tum, das in Wahr­heit ein "Null­sum­men­spiel" sei. Aller­dings mehr und mehr Res­sour­cen ver­brauch­te und uns näher an den Abgrund schob, wie mitt­ler­wei­le offen­bar gewor­den ist.
Davon woll­te damals wie heu­te eine Mehr­heit nichts wis­sen. Die Poli­tik täuscht Hand­lung vor wo doch nur Dog­men jon­gliert wer­den. Die Bequem­lich­keit in der sich die Deut­schen ein­ge­rich­tet haben und die von *Mut­ti* so lan­ge prak­ti­ziert wur­de ist wohl mäch­ti­ger als die Angst vor dem Aus­maß des Unter­gan­ges der uns bevorsteht.

Gehen Sie bit­te 'mal hin und lesen Sie was ich 2009 schrieb.
Sie wer­den denken:
Das könn­te er heu­te noch ver­öf­fent­li­chen* und die Lesen­den wür­den Unter­schie­de der Ent­ste­hungs­zeit nicht merken.

So WENIG hat sich in die­sen 14 Jah­ren getan ...!

* Der Titel für den Arti­kel von 2009 wür­de dann aller­dings lau­ten "Wachs­tum, oder: Was man so bezeichnet ...."