bookmark_borderFett, noch mehr Fett, und nochmals mehr .... aber die billige Sorte

oder: Wie man But­ter mit bil­li­gem Fett verman(t)scht und so Pro­fit macht.

Das The­ma hat­te ich frü­her schon ein­mal behan­delt - es hat dem 'Sie­ges­zug' die­ser Pant­sche­rei kei­nen Abbruch getan. Men­schen glau­ben der Wer­bung - selbst wenn es Bewei­se dafür gibt, dass sie nach Strich und Faden belo­gen und um ihr sau­er ver­dien­tes Geld betro­gen wer­den. Wer möch­te kann den vor­he­ri­gen Arti­kel "Mar­ga­ri­ne Streich­fett - mit But­ter *update* (22−05−2015)" lesen, das war zu "Rama mit But­ter" und "But­ter mit Rama" .... nur in wech­seln­den Antei­len, aber immer wur­de das bil­li­ge Fett teu­rer als die *ech­te* But­ter ver­kauft. Seit gerau­mer Zeit hat der pan-euro­päi­sche Misch­kon­zern ARLA FOODS "Raps­öl mit But­ter" ver­mengt. Eine neue *sto­ry* und die­sel­be Pant­sche­rei. Nur teurer.

Kürz­lich las ich: "Kühe machen kli­ma­schäd­li­che Gase" - bei sowas den­ke ich immer ob das von "ein­schlä­gig inter­es­sier­ten Krei­sen" lan­ciert wur­de? Von den Mar­ga­ri­ne­her­stel­lern, die­sel­ben, die uns in einem ande­ren Seg­ment die ver­harm­lo­sen­den Lügen rund um Zucker auf­ge­tischt(!) haben, um die But­ter schlecht zu machen ...?

Aktu­ell sind jeden­falls die Wer­be­leu­te wie­der aktiv und prei­sen ihre Misch-masch-Streich­fet­te wie Gold an. Jeden­falls gibt es nur noch weni­ge Men­schen, die den Wert rei­ner But­ter zu schät­zen wis­sen und statt einen Pla­stik­be­häl­ter mit einem Fett­ge­misch lie­ber ein Stück gute But­ter in eine But­ter­do­se packen.

Die ist dann - wenn sie dem Kühl­schrank ent­nom­men wird - nicht *streich­zart*, da muss man ein wenig Geduld mit­brin­gen, bis man in das Bröt­chen bei­ssen kann. Das wird wohl auch ein Grund für den Erfolg der Pant­scher sein:
Heut­zu­ta­ge wol­len die Kon­su­men­ten "instant reward", sofor­ti­ge Beloh­nung, alles soll am besten schon gestern pas­siert sein .... und sie mer­ken nicht, wie auch das zum schnel­le­ren Ver­schleiß ihrer Kräf­te & ihres Kör­pers bei­trägt. "Wer schnel­ler isst ist frü­her tot!" möch­te man da in Abwand­lung des Sprich­wor­tes ausrufen. 

Hier nun eini­ge Bil­der, die ich aktu­ell aus dem Inter­net kopiert habe. Sie stel­len kei­ne sta­ti­stisch rele­van­te Aus­wahl dar, son­dern sind eine punk­tu­el­le Betrach­tung der Inhalts­stof­fe und Prei­se von But­ter und Misch­fet­ten (als Brot­auf­strich). Ich habe aller­dings sol­che Pro­duk­te gewählt die breit ver­füg­bar und damit offen­bar füh­rend im Markt sind.


Ver­gleich But­ter - Mischfett 
 
   


Hier im Ver­gleich But­ter und Mischfette:
Wie zu erken­nen ist der Preis für die Misch­fett­zu­be­rei­tung iden­tisch mit dem Preis für *rei­ne* But­ter. Bei einem But­ter­ge­halt von maxi­mal 50%, also der Hälf­te des­sen, was da im Pla­stik­be­cher ist - und da das zuge­setz­te Raps­öl oder son­sti­ge indu­stri­ell erzeug­te Fett sehr viel gün­sti­ger für den Her­stel­ler ein­zu­kau­fen ist als Sah­ne (für die But­ter), ver­grö­ßert sich die Profitmarge.

Das ist der ein­zi­ge Grund war­um es die­se Fet­te gibt:
Man ver­dient dar­an mehr!


Nähr­wer­te But­ter - Mischfett 
 
   
   


"click!" auf die Tabel­len vergrößert

bookmark_borderEs grünt so grün (II)

Man muss schon höl­lisch auf­pas­sen und genau hin­se­hen wenn man ein­kauft - so wie ich gera­de letz­te Woche auf der Suche nach Pflan­zen für einen run­den 10-Liter-Behäl­ter, der frü­her ein­mal als Qua­ran­tä­ne­becken gedient hat­te, und nun zu einem Wüsten­bio­top wer­den soll­te. Nein, nicht so rich­tig "Wüste", es soll­ten nur Suk­ku­len­ten rein­ge­setzt werden.

Wo schaut man da zuerst nach? Im Gar­ten­cen­ter eines Heim­wer­ker­mark­tes, schon weil es da die größ­te Aus­wahl geben soll. Vor Ort haben wir noch einen etwas grö­ße­ren Gärt­ne­rei­be­trieb, das war der zwei­te Ort für mei­ne Suche. Wie es der Zufall so woll­te sah ich beim Ein­kauf von Lebens­mit­teln im Aldi gleich neben dem REWE, mei­nem eigent­li­chen Ziel, ein Son­der­an­ge­bot "Suk­ku­len­ten".

Im Gar­ten­cen­ter koste­ten die Jung­pflan­zen die­ser Arten zwi­schen 5,99 und 7,99€. Beim ört­li­chen Gar­ten­groß­be­trieb waren sie preis­wer­ter, das fing bei 4,50€ an. Aber ALDI schoss den Vogel ab: Pro Stück 1,99€!

Nor­ma­ler­wei­se plä­die­re ich zwar dafür beim loka­len Ein­zel­han­del zu kau­fen - aber bei die­sen Preis­un­ter­schie­den gilt das nicht mehr, denn sie sind betriebs­wirt­schaft­lich nicht zu erklä­ren. Die Dif­fe­renz bei den drei gekauf­ten Pflan­zen war von ca. 18,-€ beim Gar­ten­cen­ter zu ca. 6,-€ bei ALDI zwölf Euro.

So wur­de ich stol­zer Besit­zer von drei Suk­ku­len­ten, zwei Kak­teen und einem Dick­blatt­ge­wächs. In dem Töpf­chen der letzt­ge­nann­ten Pflan­ze lag noch ein loser Stän­gel einer ande­ren Pflan­ze mit ein paar Blät­tern - den habe ich zum Bewur­zeln in ein klei­nes Glas gestellt .... und soll­te er über­le­ben ver­bes­sert sich mei­ne Bilanz auf 3=4. Jetzt heißt es war­ten und gedul­dig sein. Über das wei­te­re Gedei­hen wer­de ich berichten.

bookmark_borderApfelsaft, Apfelwein und Co.
Bonuscontent: Paviane, Hunde & Katzen

Wann haben Sie zuletzt so rich­tig 'natür­li­chen' Apfel­saft getrunken? 

Ich mei­ne sol­chen Saft, der aus rei­fen, geschro­te­ten Apfel­stücken gepresst wird und nur die natür­li­che Süße und eine Trü­bung von Eiweiß­stof­fen und Scha­len­in­halt­stof­fen hat.

In den spä­ten 80er Jah­ren, als es noch häu­fi­ger zu Erkran­kun­gen nach Genuß von frisch gepress­tem Apfel­saft kam, war es für die klei­nen, loka­len Lie­fe­ran­ten des Mate­ri­als klar, dass sie ihre Pro­duk­ti­on ändern muss­ten - oder man­gels Kund­schaft Plei­te gehen würden.

Ver­nünf­ti­ge, vor­beu­gen­de Maß­nah­men gegen bak­te­ri­ell oder myko­troph aus­ge­lö­ste Stö­run­gen bestehen dar­in, auf die Ver­wen­dung von Fall­obst zu ver­zich­ten bzw. bei des­sen Ver­wen­dung einen zusätz­li­chen Rei­ni­gungs­gang hin­zu zu fügen.

Die von den Ver­mark­tern der Säf­te und Wei­ne aus Obst (also nicht nur bei Äpfeln) vor­ge­schla­ge­ne Lösung war jedoch die Pasteu­ri­sie­rung, die den Geschmack, den Kör­per und den Cha­rak­ter von ech­tem Saft oder natür­lich gego­re­nem Wein verändert.

Wer jetzt erwar­tet hat­te die Land­wirt­schafts­lob­by wer­de das das Wort ergrei­fen und sich für die klei­nen Erzeu­ger, die sol­che Maß­nah­men wegen der gerin­gen erzeug­ten Men­gen nicht oder nur schwer erwirt­schaf­ten konn­ten in die Bre­sche wer­fen, der hat­te falsch gedacht:
Sie blie­ben stumm, und so sind die mei­sten hier­zu­lan­de ver­kauf­ten Säf­te und Obst­wei­ne 'Indu­strie­pro­duk­te', mit nur gering­fü­gi­gen Unter­schie­den. Denn das Beson­de­re, den regio­na­len Cha­rak­ter durch regio­nal wach­sen­de Sor­ten mit typi­schem Geschmack dar­stel­len­de, ist wegen der umfang­rei­chen 'Behand­lung' verschwunden.

"Apfel­saft" in Super­märk­ten, in Groß­be­trie­ben erzeugt, ist heu­te über­wie­gend eine kla­re Flüs­sig­keit, die fast nichts mit frisch gepress­tem Apfel­most - und gele­gent­lich sogar nichts mehr mit Äpfeln zu tun hat.
Wenn sie sich etwas Gutes tun wol­len schau­en Sie sich 'mal in der Gegend um wo sie woh­nen. Da gibt es bestimmt einen spe­zia­li­sier­ten Bau­ern­hof der ihnen selbst pro­du­zier­ten Saft oder Wein aus lokal gewach­se­nen Früch­ten ver­kau­fen kann - nur gibt es da dann kein Sonderangebot 

"Apfel­saft (aus Kon­zen­trat) 1,5 Ltr. für 99 Cent!"

Zum Schluss möch­te ich Sie noch auf eine außer­ge­wöhn­li­che Tier­be­zie­hung auf­merk­sam machen:

Das fried­li­che Zusam­men­le­ben zwi­schen Pavia­nen, Hun­den und Kat­zen. Evo­lu­ti­on ist ein vom Men­schen unab­hän­gi­ges Grund­prin­zip der beleb­ten Natur - des­we­gen fin­det sie immer statt.

Das ist für mich der tröst­li­che Gedan­ke in die­ser unein­sich­ti­gen Welt, die von Men­schen domi­niert ist die nur ihren eige­nen Nut­zen im Sinn haben. So, als ob sie allei­ne auf dem Pla­ne­ten wohn­ten. Evo­lu­ti­on wird noch exi­stie­ren wenn sich die Men­schen selbst aus­ge­rot­tet haben.

Ganz zum Schluss noch "Bohe­mi­an Rhap­so­dy" à la TRUMP
- ein Glanz­stück der Persiflage!

bookmark_borderFachkompetenz gibt es genug ....

Neue Woh­nung = neue Gerä­te, Uten­si­li­en, Anschaf­fun­gen, kurzum: 

Es bringt Ver­än­de­run­gen mit sich, die weit über den Rah­men des Orts­wech­sels hin­aus­ge­hen. Denn das ist der klei­ne­re Teil. Alles was die Nor­ma­li­tät des All­tags aus­ge­macht hat wird für den Zeit­raum zwi­schen Ein­packen und Vor­be­rei­ten des Umzugs und Aus­räu­men der Umzugs­ki­sten und Wie­der­her­stel­lung eines 'nor­ma­len' Lebens bei­sei­te gescho­ben und gegen ein fast all­täg­li­ches Cha­os getauscht.

Wo war noch­mal .... wohin habe ich das ein­ge­packt .... war das in der Kiste für die Küche oder für das Bad ...? Sie ver­ste­hen was gemeint ist. 

Das ist nicht ein­fach, und alle Leu­te die umzie­hen müs­sen damit umge­hen und irgend­wie fer­tig wer­den. Da fängt es an inter­es­sant zu wer­den, denn jeder Mensch hat erstens eine ande­re Auf­fas­sung von Ord­nung und zwei­tens eine ande­re Art von Fer­tig­keit das erwünsch­te Ziel in die Tat umzusetzen.

Dar­auf will ich nicht näher ein­ge­hen, das wird sehr per­sön­lich, son­dern mich dem zuwen­den was ich mit der Titel­zei­le anrei­ßen wollte:

Neue Gerä­te und Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de kom­men zwangs­läu­fig mit neu­en Räum­lich­kei­ten und ande­ren Umstän­den in der neu­en Woh­nung hin­zu. Nach mehr als 25 Umzü­gen in 45 Jah­ren kann ich mit Bestimmt­heit sagen, dass die Umzugs­ko­sten allei­ne den gerin­ge­ren Teil aus­ma­chen - es sind die Klei­nig­kei­ten, die noch­mal min­de­stens eben­so viel kosten. Das geht damit los, dass die Küche für meh­re­re Tage nicht nutz­bar ist - da hat man noch Glück, wenn es nur Tage und nicht Wochen sind. Und in die­sen Tagen kann man nicht fasten - da braucht man feste und flüs­si­ge Nah­rung. Das ist dann ein wirk­li­ches Organisationsproblem.

Kurz­fri­sti­ge Not­wen­dig­keit etwas durch einen Hand­wer­ker (Instal­la­ti­on, Elek­tro, Schrei­ner, Deko­ra­teur) rich­ten oder her­stel­len zu lassen?

Ver­ges­sen Sie es, das ist unmöglich! 

Ich gebe nur ein Beispiel:
Von sechs orts­an­säs­si­gen Klemp­ne­rei­en habe zwei gleich abge­sagt weil sie kei­ne neu­en Kun­den mehr anneh­men. Eine macht selbst nur kom­plet­te Neu­in­stal­la­tio­nen in Woh­nun­gen / Häu­sern, alles ande­re an 'Klei­nig­kei­ten' machen Sub­un­ter­neh­mer. Eine wei­te­re Fir­ma will in drei Wochen jeman­den vor­bei­schicken um sich die Sache mal anzu­se­hen - Ter­mi­ne hat man aber erst wie­der im März frei. Zwei wei­te­re Betrie­be haben es nicht ein­mal nötig gehabt eine Ant­wort zu schreiben.

Fach­li­che Kom­pe­tenz ist ja da in unse­rem Land. Man­gel gibt es nur bei den Ter­mi­nen, der Zeit, die­se Kom­pe­tenz für sich nutz­bar zu machen. Ler­nen Sie also recht­zei­tig selbst Hand anzu­le­gen und bestimm­te Klei­nig­kei­ten allei­ne zu erle­di­gen. Min­de­stens dann, wenn Sie nicht eine Wei­le ins Hotel zie­hen wol­len bis alle Hand­wer­ker durch sind und die Spe­di­ti­ons­mit­ar­bei­ter ihre Sachen wie­der aus­ge­packt haben .... ein sol­cher Umzug liegt dann aller­dings preis­lich in der Grö­ßen­ord­nung des­sen, was ein Klein­wa­gen kostet. 

bookmark_borderWas Sie schon immer über "Moos" wissen wollten

Wer schon bei "ama­zon" bestellt hat kennt das: Ein paar Tage nach­dem die Ware gelie­fert wur­de kommt ein Mail und dar­in steht der Satz 

".. möch­ten Sie Ihre Trans­ak­ti­on bei Amazon.de bewerten? .."

Die übli­che "Ster­ne Bewer­tung" (Abbil­dung) von 1-5, so wie an vie­len Stel­len im Inter­net. Das ist immer eine Schwie­rig­keit, denn vie­le Eigen­schaf­ten von Waren die man gekauft hat lernt man erst nach und nach ken­nen und Feh­ler stel­len sich meist erst nach län­ge­rem Gebrauch ein.

So hat­te ich vor eini­ger Zeit eine kabel­lo­se Maus / Tasta­tur Kom­bi­na­ti­on mit ein­ge­bau­tem Akku (auf­lad­bar, Kabel war dabei) gekauft - die war Spit­ze, selbst nach mehr­mo­na­ti­gem Gebrauch. Als ich dann eine Zwei­te kauf­te war das ein Reinfall:
Sie funk­tio­nier­te nur wenn das Lade­ka­bel für den ein­ge­bau­ten Akku in der Maus steck­te - ein Unding, ins­be­son­de­re bei der Maus.

Was nun tun? Eine schlech­te Bewer­tung hin­ter­her schie­ben? Die Rück­ga­be­frist war auch abge­lau­fen, wegen des Umzugs. Nun, 'etwas Schwund ist immer' und bei dem Preis kann ich es ver­schmer­zen. Ärger­lich wäre es nur wenn ande­re Käu­fer sich auf mei­ne posi­ti­ve Bewer­tung ver­las­sen .... und dann ver­las­sen sind weil nichts rich­tig funktioniert.
Des­we­gen wer­de ich zukünf­tig wohl ver­zich­ten sol­che Bewer­tun­gen zu schreiben.

Was man­che Rezen­sen­ten machen fin­de ich dage­gen lustig - obwohl es dem ursprüng­li­chen Fra­ger bestimmt nicht hilft und wahr­schein­lich nicht gefällt, ent­larvt es die­sen doch als ein wenig ein­fäl­tig - min­de­stens aber schlecht infor­miert über sein Hob­by, das er ja selbst ausübt.

So sah die­se Anmer­kung aus:

bookmark_borderWarum intelligente Menschen es vorziehen alleine zu sein und Gruppen meiden.

I. Pro­blem­lö­sungs­an­sät­ze
Es wur­den Stu­di­en durch­ge­führt, die zei­gen, dass in der heu­ti­gen moder­nen Gesell­schaft vie­le hoch intel­li­gen­te Men­schen es vor­zie­hen allein zu sein¹. Die Grün­de für die­se Theo­rie haben damit zu tun, wie unse­re Vor­fah­ren Pro­ble­me gelöst haben - und wie sie heu­te bes­ser gelöst wer­den. Vor Jahr­hun­der­ten haben Men­schen zusam­men­ge­ar­bei­tet, um Pro­ble­me zu lösen. Das Kon­zept "Zwei (und mehr!) Köp­fe sind bes­ser als einer“ hat sich in der Mensch­heits­ent­wick­lung bewährt, da mehr Köp­fe mehr Ideen bedeu­te­ten und die Zusam­men­ar­beit die Din­ge ein­fa­cher mach­te. Nicht erst seit heu­te sind die­se Kon­zep­te durch die Evo­lu­ti­on der Com­pu­ter­tech­nik und den Zufluss von Tech­no­lo­gie all­ge­mein weni­ger bedeut­sam, schon in den Jahr­hun­der­ten zuvor waren es ein­zel­ne 'Den­ker', die die Zivi­li­sa­ti­on und die Wis­sen­schaf­ten vor­an gebracht haben.

II. An sich glau­ben, Nega­ti­vi­tät vermeiden
Eini­ge glau­ben, dass das Gesetz der Anzie­hung² eine gro­ße Rol­le für das spielt, was Sie im Leben erle­ben. Wenn Sie sich etwas vor­ge­nom­men haben und voll und ganz dar­an glau­ben, dass Sie es kön­nen, wer­den Sie in den mei­sten Fäl­len einen Weg fin­den, Ihr Ziel zu errei­chen. Posi­ti­ves Den­ken (gepaart mit posi­ti­vem Han­deln) kann Ihnen hel­fen, fast alles zu bekom­men, was Sie sich wün­schen. Geben Sie die­se Zie­le an einen Freund oder eine Grup­pe von Freun­den wei­ter, so müs­sen die nur ein­mal sagen: "Das kannst Du nicht!" - und schon ist es um Ihre Plä­ne gesche­hen! Nega­ti­vi­tät nährt Nega­ti­vi­tät. Das ist genau das, was sie nicht brau­chen. Um die Chan­cen auf Ziel­er­rei­chung zu ver­bes­sern müs­sen sie allei­ne sein, oder min­de­stens frei von Nega­ti­vi­tät, und in der Lage, die­se posi­ti­ve Stim­mung aufrechtzuerhalten.

III. Einst und Jetzt
Durch die Evo­lu­ti­on haben wir die ange­bo­re­ne Fähig­keit ent­wickelt, vie­le Pro­ble­me selbst zu lösen. Wäh­rend es in der Ver­gan­gen­heit von Vor­teil war, mit einer Grup­pe zusam­men­zu­ar­bei­ten, ermu­tigt uns die Art und Wei­se, wie wir den­ken jetzt Wege zu fin­den, um Pro­ble­me auf eige­ne Faust zu lösen. Unse­re Aus­bil­dung hat sich ver­bes­sert. Die Tech­no­lo­gie ist wei­ter fort­ge­schrit­ten und wir haben Zugang zu immer mehr Res­sour­cen. Dies bedeu­tet nicht, dass wir bei schwie­ri­ge­ren Pro­ble­men auf die Hil­fe unse­rer Freun­de ver­zich­ten soll­ten. Es bedeu­tet ein­fach, dass wir uns voll­stän­di­ger kon­zen­trie­ren kön­nen, wenn wir allei­ne arbei­ten. Anstel­le des "Zwei-Köp­fe-Kon­zepts" kann die Men­ta­li­tät "zu vie­le Köche, die im Brei rüh­ren" Cha­os ver­ur­sa­chen und den Pro­blem­lö­sungs­pro­zess verlangsamen.

IV. Sozia­le Kon­tak­te sind wich­tig, aber in Maßen
Die Stu­di­en, die zeig­ten³, dass intel­li­gen­te Men­schen es oft vor­zie­hen, allein zu sein, zeig­ten auch, dass die­sel­ben Men­schen häu­fi­ger Kon­tak­te knüp­fen. Dies bedeu­tet nicht unbe­dingt, dass sie mehr Zeit mit Freun­den ver­brin­gen, son­dern dass sie die Welt um sich her­um erkun­den und nach neu­en und auf­re­gen­den Akti­vi­tä­ten suchen. Zeit mit Freun­den zu ver­brin­gen ist aus vie­len ande­ren Grün­den wich­tig, soll­te sich aber in Gren­zen hal­ten. Wenn es dar­um geht, Pro­ble­me zu lösen oder Lösun­gen für bestimm­te Fra­gen zu fin­den, ist der Wunsch die Ant­wor­ten selbst her­aus­zu­fin­den umso grö­ßer, je höher die Intel­li­genz ist.

Intel­li­gent zu sein bedeu­tet nicht, dass Sie unso­zi­al sind und Ihre Freun­de mei­den. Wenn Sie Ihre Welt erkun­den und Zeit mit den Men­schen ver­brin­gen, die Sie mögen, kön­nen Sie die nöti­ge Zeit abseits aller Ernst­haf­tig­keit des Lebens ver­brin­gen. Sie kön­nen sich ent­span­nen und amü­sie­ren, ohne sich Gedan­ken dar­über machen zu müs­sen, was erle­digt wer­den muss oder wel­che Fri­sten ein­zu­hal­ten sind.

Grund­sätz­lich geht es nicht dar­um irgend­je­man­dem zu gefal­len, also attrak­tiv im phy­si­schen Sinn zu sein oder zu wer­den. Es geht um eine gei­sti­ge Grund­hal­tung die schlicht zusam­men­ge­fasst heisst:


Nur wer sich selbst gut fin­det
wird auch von ande­ren gut gefunden.

 

Kon­zen­trie­ren Sie sich und ihre Auf­merk­sam­keit auf Din­ge, die Sie sich selbst, ihrem Leben, oder dem Leben ande­rer gegen­über, schlecht füh­len las­sen? Beschwe­ren, jam­mern, zwei­feln Sie, erzäh­len Sie Geschich­ten dar­über wie Sie nicht gut genug, klug genug, stark genug sind? Sich selbst nie­der­zu­ma­chen und das Gefühl zu pfle­gen, dass Sie es nicht ver­die­nen, das zu haben, was Sie wirk­lich wol­len, bedeu­tet, dass Sie sich nie­mals gut füh­len wer­den. Sie wer­den nie etwas bekom­men wenn sie es nicht wirk­lich wol­len und sich dabei gut fühlen.

Alles beginnt und endet mit einem Gefühl. Das ist der Punkt. Sie möch­ten, dass sich all die­se Din­ge gut anfüh­len und um sie zu bekom­men, müs­sen Sie sich gut mit ihnen fühlen.
Soweit die ursprüng­li­che Dar­stel­lung des "Law of Attrac­tion".


Die Moti­va­ti­on etwas zu errei­chen ist emotional,
die Metho­de es zu errei­chen ist rational.

 


1./3. How intel­li­gence, popu­la­ti­on den­si­ty, and fri­end­ship affect modern happiness.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26847844
2./4. Law Of Attrac­tion Or: Feel Good NOW – Attract GREAT Later
[Posi­ti­ves Ver­hal­ten & Den­ken zieht posi­ti­ves Leben nach sich].


Basis für die­se ange­lehn­te Erör­te­rung bzw. stark bear­bei­te­te Über­set­zung ist die­ser Arti­kel / die­ses Video; Sci­ence Explains Why Very Intel­li­gent Peo­p­le Pre­fer To Be Alo­ne; team­s­oul; Sep­tem­ber 21, 2018; https://iamfearlesssoul.com/science-explains-why-very-intelligent-people-prefer-to-be-alone/;
Ich distan­zie­re mich aus­drück­lich von der all­ge­mein durch "team­s­oul" ver­tre­te­nen Philosophie

bookmark_borderNeues von der Brexit-Front ..?!

Haben Sie sich in den letz­ten Wochen auch manch­mal gefragt was so mit dem Brexit los ist? Man hört nichts mehr davon, er ist aus dem all­ge­mei­nen Bewusst­sein schon fast ver­schwun­den .... so schnell geht das öffent­li­che Inter­es­se ver­lo­ren und die Medi­en­auf­merk­sam­keit vorbei.

Lesen Sie eine Zusam­men­fas­sung aus GB - und Sie wer­den erkennen:
Nichts ist gelöst, es schwelt immer wei­ter, kei­ne Sei­te wird es ermög­li­chen einen geord­ne­ten Brexit zu gewährleisten.

" .. Grund­sätz­lich erge­ben die Kern­aus­sa­gen der Par­tei­en kei­nen Sinn mehr. Die Tories set­zen sich dafür ein, dass sie den Brexit schaf­fen, was ihnen nicht gelin­gen wird. Labour setzt sich dafür ein, eine Par­tei der sozia­len Gerech­tig­keit zu sein, was sie nicht ist. Und die LibDem set­zen sich dafür ein, dass Jere­my Cor­byn nicht an die Macht kommt, was sie nicht errei­chen können.

Boris John­son ist viel­leicht der erste Pre­mier­mi­ni­ster, der auf der Grund­la­ge eines Plans Wahl­kampf macht, der sei­ne Bot­schaft direkt wider­legt. Sein Slo­gan lau­tet "Get Brexit Done". Das wird ein­deu­tig benutzt wie eine Gat­ling-Kano­ne¹ und auch so ein­ge­setzt. Aber - mit Nach­druck betont!- sein Deal bringt Brexit nicht zustan­de. Im Gegen­teil, es bil­det die Grund­la­ge für die Fort­set­zung des Stam­mes­kriegs im Par­la­ment und im Land. 

Das Abkom­men mit der EU sieht einen Über­gang bis Dezem­ber 2020 vor, mit einer Frist von Juli 2020, um eine Ver­län­ge­rung zu ver­ein­ba­ren. Das ist natür­lich ein Alb­traum, denn es trennt die Rea­li­tät der nahen Kliff­kan­te eines 'no deal' von dem Punkt, an dem die bri­ti­sche Regie­rung eine Ent­schei­dung tref­fen muss. Heu­te Mor­gen bot John­son eine "abso­lu­te Garan­tie" an, dass er den Über­gang nicht ver­län­gern würde. 

Das ist wahr­schein­lich Unsinn. Höchst­wahr­schein­lich wird er es im Juli ableh­nen, wenn es ein­fach sein wird, und wird dann irgend­wie ver­zwei­felt einen Weg fin­den müs­sen, um im Dezem­ber zu ver­län­gern, wenn es unend­lich kom­pli­ziert sein wird. 

Es gibt wenig bis gar kei­ne Chan­ce, dass die­se Sache in dem fest­ge­leg­ten Zeit­raum von 12 Mona­ten erle­digt wird. Zunächst muss die bri­ti­sche Regie­rung her­aus­fin­den, was sie will. Was ist die Prio­ri­tät - ein Deal mit der EU oder einer mit den USA? .. "


[Zitat aus → Week in Review: Not­hing the­se peo­p­le say makes the least bit of sen­se; Par­ty poli­tics: All three natio­nal par­ties hold con­tra­dic­to­ry posi­ti­ons; By Ian Dunt; Fri­day, 15 Novem­ber 2019, 12:59.]>/span

Sehen Sie?
Da wird es am Ende des näch­sten Jah­res nicht anders aus­se­hen als vori­ges Jahr und die­ses Jahr - und unter­des­sen blei­ben uns die Bri­ten - auf die EU & ins­be­son­de­re Deutsch­land schimp­fend² - erhal­ten. Aller­dings ohne dass sie für den wei­te­ren Ver­bleib irgend­ei­ne Ver­ant­wor­tung über­neh­men oder Zah­lun­gen lei­sten. Geschickt ein­ge­fä­delt, und ganz ohne Skru­pel wird dort oben­drauf noch behaup­tet die EU sei der Bösewicht.

¹ a rapid-fire, crank-dri­ven gun with a cylind­ri­cal clu­ster of seve­ral bar­rels. The first prac­ti­cal machi­ne gun, it was offi­ci­al­ly adopted by the US Army in 1866. → eine kur­bel­ge­trie­be­ne Schnell­feu­er­waf­fe mit einem zylin­dri­schen Bün­del aus meh­re­ren Läu­fen. Als erstes prak­ti­sches Maschi­nen­ge­wehr wur­de es 1866 von der US-Armee offi­zi­ell adoptiert.

²  


 
 
 
 

bookmark_borderEin 'Wunder' ist geschehen ...!

Was ist tat­säch­lich gesche­hen? Denn Sie wis­sen ja: Ich glau­be nicht an Wunder!

Vor ein paar Tagen hat­te ich mei­nen Tin­ten­rol­ler­stift zur Repa­ra­tur ver­sandt - ein Geschenk einer dank­ba­ren Klas­se, mit ein­gra­vier­tem Namen. Fast ein gan­zes Jahr lern­ten die Teil­neh­men­den in einem Spi­ral­cur­ri­cu­lum was zu den The­men Anatomie/Physiologie/Pathophysiologie des Men­schen und Arz­nei­mit­tel­leh­re für sie berufs­re­le­vant war. 

Sol­che Geschen­ke ach­tet man, denn es ist mehr als nur ein Schreib­ge­rät, es ist eine ste­te Erin­ne­rung an *feed-back* von den Unter­rich­te­ten. Ein Geschenk habe ich in all den Jah­ren, die ich Erwach­se­ne unter­rich­tet habe, eher sel­ten bekom­men hat­te. Was in den Acht­zi­gern noch gang und gäbe war ist immer mehr aus der Mode gekom­men. Vie­le den­ken, '.. der wird doch dafür bezahlt ..' und so unter­bleibt jede noch so klei­ne Geste der Aner­ken­nung oftmals.

Nun bin ich schon wie­der abge­schweift, denn ich woll­te Ihnen ja von einer ganz ande­ren, einer erfreu­li­chen Sache berichten:
Die­sen Tin­ten­rol­ler­stift hat­te ich also seit vie­len Jah­ren, und es gibt immer noch Minen dafür zu kau­fen: Blau, schwarz, grün, rot - ein Wun­der, denn oft wird die Pro­duk­ti­on von der­glei­chen preis­wer­ten Ersatz­tei­len ein­ge­stellt und der Nut­zer des Gerä­tes bleibt ohne Nach­schub - das Gerät wird wertlos.

Nicht so bei einem LAMY!

 

["click!" ver­grö­ßert]

Nun hat­te ich den Stift an C. Josef LAMY GmbH in Hei­del­berg geschickt und was ich schrieb sehen Sie im Bild (gel­ber Zettel).

Für ein paar Tage hör­te ich nichts davon und dach­te schon: Auf dem Post­we­ge ver­lo­ren gegangen.
Bis dann am 24.10. der DHL-Bote ein klei­nes Päck­chen brach­te und zu mei­ner gro­ßen Freu­de ent­hielt es den Stift.

Repa­riert.

Kur­ze Anmer­kung auf dem Lieferschein:
"Wir haben Ihre/n Reparatur/Umtausch kosten­los für Sie aus­ge­führt".

Eine neue Mine war eben­falls noch in das Gerät ein­ge­legt worden.


[Die­se loben­de Dar­stel­lung ist aus ehr­li­cher Über­zeu­gung hier nie­der­ge­legt - ohne jede Beein­flus­sung oder gar Bezah­lung; aus rei­ner Dank­bar­keit für die immer sel­te­ner wer­den­de Geste der Pro­dukt­ver­ant­wor­tung über den Kauf hinaus.]

bookmark_borderEine 2000 Jahre alte Mythologie, die von einer primitiven Hirtenkultur entwickelt worden ist ...

Ein wirk­lich sehens­wer­tes Video - knapp gehal­ten, aber gera­de­wegs auf den Punkt, den Nerv der Nutz­nie­ßer zen­tral getrof­fen .... hach, wie ich dem Mann für sei­ne Rede dan­ke! Sie müss­te noch brei­ter ver­füg­bar gemacht werden.

bookmark_borderKönnten Sie ....

.... so auf Anhieb erklä­ren, was man unter "Toxi­nen" ver­steht oder was "Stoff­wech­sel­gif­te" sind?

Kei­ne Sor­ge, über die Bedeu­tung der Wor­te strei­tet sich nie­mand. Wohl aber über deren Vor­kom­men im mensch­li­chen Orga­nis­mus. Der Ver­dacht, dass man Sie über den Tisch zie­hen will um an ihr Geld zu kom­men, liegt immer dann beson­ders auf der Hand, wenn man Sie mit der­glei­chen Tira­den an Fremd­wor­ten und pseu­do-medi­zi­ni­schen Begrif­fen traktiert!

Wer kei­ne bösen Absich­ten hat wird das, was er Ihnen sagen will in ver­ständ­li­cher Spra­che erklären.

Es ist ja unzwei­fel­haft so, dass wir mehr Spu­ren von che­mi­schen Stof­fen beim Atmen, beim Essen oder ein­fach nur beim Fau­len­zen zu uns neh­men. Genau dar­auf wei­sen die Heils­brin­ger aus der eso­te­ri­schen Ecke hin und - wen wun­dert es - bie­ten sogleich Abhil­fe für 99,89€ an ....


Noch­mal ganz ein­fach und klar ausgedrückt:
Wir besit­zen mit unse­ren Orga­nen, dem Immun­sy­stem und der Haut als Schutz­schild gegen Fremd­ein­flüs­se ein bewähr­tes Reper­toire an Mecha­nis­men uns gesund zu hal­ten und Scha­den abzuwenden.

 

Wir brau­chen nichts von Alle­dem, was uns da ange­bo­ten wird.

Jeg­li­che Form von "Rei­ni­gungs­ri­tua­len", sei­en sie nur psy­chi­scher oder (meist) phy­si­scher Art sind unnütz, denn selbst wenn der Mensch sich 'krank' fühlt bleibt das Abwehr­sy­stem gegen Fremd­ein­wir­kung intakt und wirk­sam. Eine sol­che Kon­stel­la­ti­on ist oft sogar wirk­sa­mer als wenn der Mensch gesund ist.

Mysti­sche Flos­keln, Ver­sen­kung, Ritua­le, Aku­punk­tur, Bäder, Aus­schwem­mun­gen, Aus­lei­tun­gen, ener­ge­ti­sche Ablei­tung, Ent­schlackung, basi­sche Rege­ne­ra­ti­on, Ajur­ve­da, Räu­cher­hüt­chen, Kröp­fen .... die Rei­he der angeb­lich hilf­rei­chen Metho­den und Mit­tel­chen lie­ße sich end­los fort­set­zen, der mensch­li­chen Phan­ta­sie sind bekannt­lich kaum Gren­zen gesetzt.

Was hilft ist Wissenschaft:
Die Abwehr beginnt schon mit dem Spei­chel und ande­ren Drü­sen­se­kre­ten, dem Magen mit sei­ner Säu­re­schwel­le. Im Stoff­wech­sel wer­den mit­tels Nie­re, Leber, Darm und zel­lu­lä­rer Abwehr selbst Kleinst­men­gen von gif­ti­gen oder unbrauch­ba­ren Sub­stan­zen oder Zellen/Zellfragmenten unschäd­lich gemacht und in Win­des­ei­le ausgeschleust.

 

Für kei­ne der behaup­te­ten anthro­po­so­phisch oder durch ande­re Heils­leh­ren ver­kün­de­ten Metho­den und Ein­grif­fe gibt es Bewei­se, die einer ordent­li­chen wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chung stand­hal­ten könn­ten. Sie set­zen alle­samt auf Gut­gläu­big­keit und Unwis­sen­heit der 'Opfer' ihrer Machenschaften.

Sie­he hier­zu auch:
"Detox" ist die neue "Ent­schlackung" *update* [04.08.2019]
Ernäh­rung: Eiweiß
Wie sich eine Heil­prak­ti­ke­rin den Ener­gie­stoff­wech­sel des Men­schen vorstellt ....
Zur Über­do­sie­rung von Baldrian
Vit­ami­ne & Spurenelemente ....
*BONUS*
→ "Ordent­li­che Medis" - Neu­es von der "Sim­pel­denk­front"

bookmark_borderREWE

Immer wie­der stößt man auf die klei­nen Schwei­ne­rei­en im geschäft­li­chen Umgang mit den Ver­brau­chern. REWE ist da unter den ganz Gro­ßen kei­ne Aus­nah­me. Aller­dings sind die 'Den­ker' dort schon recht geschickt in dem was sie tun. Es hat eine Wei­le gedau­ert, bis ich es gemerkt habe - und wenn ich nicht letz­tens eine Rekla­ma­ti­on wegen eines Klein­ar­ti­kels gehabt hät­te wäre es wahr­schein­lich unbe­merkt geblieben.

Wenn ich koche - und mei­stens koche ich die Haupt­mahl­zeit des Tages - dann brau­che ich fast immer Knob­lauch. Beim letz­ten Ein­kauf habe ich gleich zwei Knol­len gekauft, dies­mal aber die getrock­ne­ten, nicht die fri­schen. Des­we­gen hat­te ich mir den Preis ange­se­hen: 'Frisch' geht per Gewicht, 'Getrock­net' geht per Stück.
An der Kas­se wur­de aber der getrock­ne­te wie fri­scher Knob­lauch berechnet.
Aller­dings geht es nicht um die paar Cents Dif­fe­renz, son­dern um das, was dabei so ganz neben­bei herauskam ....

Sehen Sie hier zwei Kas­sen­zet­tel neben­ein­an­der ("click!" vergrößert)

 

Die Pfei­le zei­gen auf das Detail, das mich auf die Spur brach­te wie angeb­li­che Vor­tei­le dann klamm­heim­lich weg­ge­nom­men werden:

Links sehen Sie eine Quit­tung über einen Ein­kauf von über 90€ - da war der höch­ste Tan­kra­batt " ..über 60€ 0,04€/Liter.. ". Rechts ein Ein­kauf unter 30€ - da wur­de damit gewor­ben " ..ab 90€ spa­ren Sie 0,06€ / Liter.."

So wird der Höchst­ra­batt bei grö­ße­rem Ein­kaufs­be­trag auf 0,04€ / Liter begrenzt.
*Cle­ve­re* Kerl­chen, die sich so etwas ausdenken.

bookmark_borderKann denn fragen Sünde sein?

Aus einer inten­si­ven, fast been­de­ten Dis­kus­si­on eines Arti­kels bei 'kraut­re­por­ter' war wie­der ein­mal zu ler­nen, dass 'Gläu­bi­ge' an ihrem Glau­ben fest­hal­ten und weder fak­ten­ba­sier­te Argu­men­te, noch Bewei­se eines Gegen­teils des­sen, was sie akzep­tie­ren, zum Umden­ken brin­gen können.

Es sind in jeder Dis­kus­si­on mit 'Gläu­bi­gen' die immer wie­der­keh­ren­den Argu­men­te, längst wider­legt, die vor­ge­bracht wer­den. Aldous Hux­ley wird das Zitat zugeschrieben
".. Facts do not cea­se to exist becau­se they are igno­red ..",
{Tat­sa­chen hören nicht auf zu exi­stie­ren wenn man sie ignoriert.} 

Genau das ist eines der schwie­rig­sten Pro­ble­me in sol­chen Diskussionen:
Die Basis, das Exper­ten­wis­sen, oft auch nur das was man frü­her unter 'All­ge­mein­bil­dung' ver­stand kön­nen nicht mehr erwar­tet oder vor­aus­ge­setzt wer­den. So wird eine Dar­stel­lung von Fak­ten - trotz bestens beleg­ter For­schungs­la­ge - des­we­gen abge­lehnt, weil das Wort "Hypo­the­se" meh­re­re Deu­tun­gen hat, ins­be­son­de­re in den Natur­wis­sen­schaf­ten also etwas ganz ande­res bedeu­tet als in den Geisteswissenschaften.

Dazu kommt, dass vie­le Men­schen - frei nach einer Fest­stel­lung von H.L. Men­cken - lie­ber die Wahr­heit ableh­nen wenn sie ihnen unbe­quem erscheint, und statt­des­sen eine ganz offen­sicht­li­che Unwahr­heit anneh­men, wenn sie ihrer Bequem­lich­keit dient oder ihr Vor­ur­teil stützt.

Wie also kann man sich den Reli­giö­sen nähern, um sie auf die Unhalt­bar­keit der Exi­stenz eines über­sinn­li­chen, all­mäch­ti­gen Wesens zu ver­wei­sen, ohne ihre Gefüh­le zu ver­let­zen oder sofort Wider­stand bis hin zur Bedro­hung hervorzurufen?

Direk­te Kon­fron­ta­ti­on ist nicht geeig­net, soviel steht wohl nach vie­len Dis­kus­sio­nen, die ich dazu schon erlebt habe, fest. Bewei­se nach Fak­ten­la­ge - beson­ders der Unmög­lich­keit von imma­te­ri­el­len Geist­we­sen - wer­den nicht geglaubt oder abge­lehnt. Oft ist es man­geln­des Ver­ständ­nis von Grund­la­gen der Natur­wis­sen­schaf­ten, manch­mal man­geln­de Fähig­keit abstrakt zu den­ken, die einer Akzep­tanz im Wege ist.

Kürz­lich las ich von einem gänz­lich ande­ren Ansatz, den ich wahr­schein­lich ein­mal aus­pro­bie­ren wer­de: Fra­gen stellen!
Der dort geschil­der­te Vor­teil ist ein­leuch­tend, der Betrof­fe­ne 'Gläu­bi­ge' muss selbst ent­schei­den was als Ant­wort geeig­net ist und dabei ver­schie­de­ne Aspek­te abwä­gen ... wobei ihm mög­li­cher­wei­se logi­sche Brü­che, sach­li­che Wider­sprü­che oder erfah­rungs­ba­sier­te Unzu­läng­lich­kei­ten ein­fal­len können.