Aber sehen Sie selbst:
Kategorie: 'Offene' Fragen
bookmark_borderWas die Kanadier (nicht nur) den südlichen Nachbarn voraus haben:
bookmark_borderVon Bürgerrechten ....
Wenn jemand vorhätte unser Staatswesen in eine Diktatur zu verwandeln, was wäre dazu der erste Schritt?
Es gälte die Opposition auszuschalten, indem man ihr die Möglichkeit nimmt Gleichgesinnte über die Gefahr, die für die Demokratie droht, zu informieren. Sodann müsste es untersagt werden, sich friedlich zu versammeln und Kundgebungen abzuhalten. Sicher wäre es angebracht, die Presse gleichzuschalten, das bedeutet, anstelle der Redaktionen bei größeren Publikationsorganen und bei Rundfunk und Fernsehen, einen Stab von Beauftragten übernehmen zu lassen - oder mindestens zu dekretieren alle Erzeugnisse zunächst einer Zensurbehörde vorzulegen und erst auf deren Zustimmung hin zu veröffentlichen. Letzter Schritt könnte dann die Verhaftung der Oppositionsführer:innen aus fadenscheinigen Gründen sein - da findet sich doch selbst in einer Demokratie doch schon immer etwas, das benutzt wird.
Es ist klar, dass hier von Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, und Pressefreiheit die Rede ist.
Wenn zur Zeit also Rechte der Bürger eingeschränkt werden, darf das immer nur im Einzelfall geschehen, nicht pauschal - und es müssen gewichtige Gründe vorliegen. Ganz wesentlich ist allerdings auch ein Ende für diese vielleicht nötigen Einschränkungen zu bestimmen. Noch wichtiger scheint mir, dass es keine Vorbehalte wegen der Art und des Umfanges und der Inhalte geben darf. Laut Versammlungsgesetz ist lediglich eine Information der Behörden nötig - und die kann nur feststellen ob die Sicherheit und der geregelte Ablauf gewährleistet sind. Sonst nichts.
[Da ich kein Jurist bin bitte ich um Kommentar(-e) zu dem hier angerissenen Thema um es juristisch 'haltbar' und 'begründet' zu machen.]
bookmark_borderWie vorhergesagt ....
*update* [02.05.2020]
" .. Dienstag, 28. April
7.30 Uhr – Corona-Reproduktionsrate steigt wieder an
Die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus ist in Deutschland wieder gestiegen. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Montagabend hervor. Demnach steckt jeder Infizierte einen weiteren Menschen an, die Reproduktionsrate liegt also bei 1. Die Zahl der Neuerkrankungen geht damit anders als in den letzten Tagen nicht mehr zurück. Um die Epidemie abflauen zu lassen, muss die Reproduktionsrate nach RKI-Angaben dauerhaft unter 1 liegen .. "
Die Experten, u.a. auch der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Prof. Dr. Karl Lauterbach, haben es vorhergesagt und vor Sorglosigkeit gewarnt:
Die Zahlen der Neuinfektionen steigen wieder an.
Kanzlerin Merkel hatte bei der Ankündigung erster Lockerungen der Corona-Maßnahmen sehr deutlich appelliert die Regeln einzuhalten, weil schon vermeintlich kleine Änderungen der Reproduktionszahl erhebliche Folgen haben können und deswegen Vorsicht angeraten sei.
Wir haben hier ein Beispiel dafür, wie falsch all die Politiker [Laschet, Lindner, Kretschmer (Sachsen), u.a.] mit ihren voreiligen Öffnungsphantasien entgegen jeder wissenschaftlichen Vernunft und Warnung gelegen haben - und unter solchen Voraussetzungen Schulen und Kindergärten wieder ohne Einschränkungen zu öffnen ist gleichbedeutend einem Todesurteil für weitere Opfer an die Pandemie, die zweifelsfrei daraus resultieren werden.
Laschet allerdings, ein alter Politfuchs, hat offenbar erkannt, dass er anders formulieren muss um nicht sofort anzuecken und drückt sich vorsichtiger aus als zuvor.
Es bleibt zu hoffen, dass eine breite Öffentlichkeit erkennt, welche Politiker rücksichtslos die Interessen von Unternehmen anstatt die Interessen ihrer Wählerschaft durchboxen. Die CDU wird in einigen Bundesländern die Quittung bekommen, wie schon zuvor die SPD wegen Doppelzüngigkeit nach dem Erbe der Regierungen Schröder [Hartz-Reformen, Wegfall des Kündigungsschuzes, Rentenkürzungen]. Das immer noch nicht von Parteioberen der SPD verurteilt wurde und zu dessen Abschaffung es zwar immer wieder Gedanken, aber keine Aktionen gibt.

*update* [02.05.2020]
Wie auch Teile der Presse versuchen durch 'in-Frage-stellen' zu den Regierungsmassnahmen Emotionen zu schüren anstatt Wissen zu vermehren wird sehr schön in dem nachfolgend als Zitat dargestellten Ausschnitt aus einem Artikel¹ aufgezeigt, den ich meinen Lesern als Lektüre empfehlen möchte:

¹ Das Corona-Virus und der „kritische Geist“
Wer nur fragt, bleibt dumm: Augstein, Fleischhauer und die kalkulierte Ignoranz
20. April 2020
bookmark_borderVernichtung. Keine Alternative.
*update* [23.04.2020]
oder: Die Grenzen dessen, was wir als Menschheit verantworten können.
»» Die drei Hauptthesen:
❶ dass wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachsen sind;
❷ dass wir mehr herstellen als vorstellen und verantworten können: und
❸ dass wir glauben, das, was wir können, auch zu dürfen, nein: zu sollen, nein: zu müssen
– diese drei Grundthesen sind angesichts der im letzten Vierteljahrhundert offenbar gewordenen Umweltgefahren leider aktueller und brisanter als damals .. ««
[Anders; 1979. Quelle]
Als ich das gestern gelesen habe dachte ich
'.. Das ist es doch, was ich seit Jahren als These vertrete: Nicht alles was man kann soll man auch tun.
Im Gegenteil: Erst wenn man die Folgen des Tuns abgewogen hat kann entschieden werden WIE es weitergehen soll.
OB es überhaupt weitergehen kann!"
Selbst dann ist es noch wichtig zwei weitere Schritte zu tun und die Frage zu stellen:
Können wir überhaupt die Folgen abschätzen oder ist ein zu großer Faktor an Unsicherheit vorhanden?
Und wenn diese Frage dahingehend beantwortet werden muss, dass nicht genügend Informationen vorliegen das abzuschätzen, wer ist dann verantwortlich das Projekt zu stoppen?
Wird es einen Gesamtrahmen auf der Erde geben, der diese Entscheidung allenthalben gleichlautend ermöglicht oder sind hier wieder Partikularinteressen im Wege und alles bleibt beim Alten, beim "Weiter so und nicht verzagen?!"
Nun stellt sich noch die Frage "Wer ist dieses ominöse "wir"?
Da stehen mehrere mögliche Schuldige zur Verfügung. Und bereits bevor sie benannt sind kann festgestellt werden was sie - einzeln und im Chor - sagen bzw. tun werden .... sie werden mit Fingern auf Andere zeigen, sie werden sagen "die waren es". Sie werden allerdings auch keinerlei Versuch unternehmen die schwerwiegenden Folgen abzuwenden oder versuchen zu führen, in der Absicht, die Negativfolgen abzumildern oder gar ganz zu vermeiden.
Das menschliche Unvermögen in größeren Dimensionen, also über den eigenen Horizont hinaus zu denken, wird eine globale, abgestimmte und einzig richtige Aktion verhindern. Waren es erst nur einzelne Arten, so war es noch unbewusst. Sind es Arten wie die Bienen, oder Insekten insgesamt, so werden die Folgen schon deutlicher. Sind es allerdings ganze Ökosysteme, ist es eine so gewaltige Masse an Arten, dass es die Meisten nicht mehr fassen, geschweige denn verarbeiten können.
Somit ist das "wir" identifiziert - wir Alle auf dem Planeten sind gemeint. Vorrangig jene Menschen, die in den sogenannten 'zivilisierten' Ländern leben, "wir", die wir am meisten von all dem profitieren, reißen die Unbeteiligten, Unschuldigen in den weniger entwickelten Ländern gleich mit in den Abgrund. Die werden - wie bei einem Tsunami - nicht einmal rechtzeitig erkennen, wie gewaltig das Ende kommt.
*update* [23.04.2020]
Aktuelle Ergänzung zu → ❸ dass wir glauben, das, was wir können, auch zu dürfen, nein: zu sollen, nein: zu müssen - dazu ein Bericht zu einem neuen Weg anstatt einen Impfstoff zu injizieren eine RNA zu nehmen und den Körper der/des Betroffene:n selbst die Immunantwort 'herstellen' zu lassen:
→ → → Covid-19: Studie mit mRNA-Impfstoffen läuft an – viele offene Fragen
bookmark_borderDer Zusammenhang zwischen Denken, Lesen und dem Verständnis der Welt
Quelle: "Lesen formt das Gehirn"
Wir haben einen Einfluß "darauf", dadurch nämlich, dass wir verlangen, daß wer hier leben will auch die/unsere Sprache beherrscht. Was ich bezweifele ist, dass vom häufig zu hörenden Abwiegeln (" .. es reicht, wenn man auch mangelhafte Sprache hinnimmt, manche tun sich eben schwer .. ") nichts besser werden kann ....
Die Haltung alles hinzunehmen weil man ja angeblich nichts ändern kann oder weil man "Andere nicht in ihrer Identität einschränken will" - solche Haltung wird nie zu einer Verbesserung der Situation führen!
Damit ich nicht mißverstanden werde:
Diese Forderung erstreckt sich genauso auf die deutsche Kernbevölkerung - auch da ist noch viel nachzuarbeiten.
Quelle: twitter
Insbesondere bei den Bayern, die sich irgendwie für 'besonders' halten und offenbar nicht erkennen, dass sie sich dadurch lächerlich machen, vor allem wenn sie von Zugereisten verlangen sie mögen doch bitte "Deutsch" sprechen.
Zu Zeiten war es in unserem Land nötig sich des Hochdeutschen zu bedienen um ernst genommen zu werden - niemand hat etwas gegen Dialekte, ich habe selbst Wurzeln in Hessen - aber wenn ich nicht gelernt habe vernünftig zu sprechen entlarve ich mich als mindestens schlecht gebildet .... gerade da scheidet sich dann die Spreu vom Weizen:
Wer die Sprache beherrscht kann sich integrieren, wer nicht bleibt ausgegrenzt ....
Kann / Muß man Abhilfe schon bei den Eltern schaffen?
JEIN, Sprachmischmasch ist nicht tolerabel und Hilfe Deutsch zu lernen sollte angeboten werden! Warum sollten wir anders handeln und alle Nachteile in Kauf nehmen die eine (manchmal bewußte) Abschottung fremdsprachlicher Zuzügler mit sich bringt?
Zugleich allerdings bleibt festzustellen, dass Kinder schneller die neue Sprache lernen und ihre Chance daher besser ist. Was bleibt ist die elterliche 'Bremse', das Unvermögen sich in den neuen Verhältnissen zurecht zu finden - es fehlt das Verständnis für Zusammenhänge und das WARUM etwas so ist und verlangt wird. Letztlich, so wurde in den letzten Jahrzehnten am Beispiel vieler Eingewanderter deutlich, treibt man sie dadurch in die Arme der Extremisten jedweder Couleur.
Einer meiner früheren Nachbarn (als ich noch in Münster i. Westf. wohnte) war Türke, sprach fließend Deutsch und Englisch - dementsprechend hat er die berufliche Intergration geschafft und hat eine führende Position erreicht. Das war nicht einfach. Was ihn - so sagte er in einem Gespräch - motiviert hat, war die Beobachtung von Fremden in der Türkei:
Dort wurde nur akzeptiert wer entweder der Sprache mächtig war - oder sich zumindest fließend Englisch unterhalten konnte .... das zu leugnen oder mangelhafte Kenntnis zu beschönigen, oder einfach nur darüber hinwegzusehen, bringt niemanden & nichts voran.
Gleichzeitig scheint nun durch die Untersuchungen in verschiedenen Ländern (siehe Link / Quelle beim obigen Zitat) bewiesen, dass Denken und Ideenreichtum durch ausgeprägte Lesefähigkeit gefördert werden - ja sogar als Voraussetzung dafür anzusehen sind sich im Gemeinwesen zurecht zu finden. Das ist eine Umschreibung für Integrationsfähigkeit, und nicht nur dafür, sondern auch um hierzulande zufrieden und glücklich zu werden.
Vor Jahren (2004) schrieb ein Blogger bei twoday folgende Zeilen:
" .. ich würde zwar nicht so weit gehen, zu sagen, dass man nicht trotz sprachlicher unzulänglichkeiten oder rechtschreibfehler intelligente beiträge schreiben kann, .. "
Ich wage es allerdings genau das zu behaupten. Wer nicht sauber denkt kann nicht sauber formulieren - deswegen ist das, was da mit erheblichen sprachlichen Mängeln geschrieben wird, nicht lesenswert.
Der Niedergang des Bloggens geht genau in diese Richtung: Diejenigen (ehemaligen) Blogger die sich mit der Rechtschreibung und Logik eines Textes schwer taten sind zu "facebook" abgewandert - dort sind sie nun die "Einäugigen unter den Blinden" und können sich toll fühlen ....
Siehe dazu auch: → "Die Sprache ist der Schlüssel zum Lernen"
Revidierte Fassung des Artikels vom 19. Apr 2018; 1:42h.
bookmark_borderOh, diese Expertenflut!
*update* [18.04.2020; 11:00h]
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht wie lästig Experten den "Entscheidern" in unserem Staat sein können? Insbesondere dann, wenn sie in ihrem finanziellen Spielraum, in der Ausstattung ihrer Forschungseinrichtungen nicht von der Politik total abhängig sind?
"Den Mächtigen die Wahrheit sagen" ist nicht vorteilhaft, wenn man deren Wohlwollen braucht um zu existieren. Weil darunter Viele sind, die Widerspruch schon seit Jahren nicht gehört haben. Die es nicht gewohnt sind, dass man ihnen widerspricht oder auch nur Teile ihrer Überzeugung in Frage stellt. Deswegen umgeben sich diese einflussreichen 'Anführer' lieber mit solchen Experten, die auch mal 'Fünfe gerade sein lassen' und die Wissenschaft so verbiegen, dass sie zum gewünschten Ergebnis passt.
Sehr fatal. Selbst der geringste Zweifel an der Wahrheitsliebe und Unbestechlichkeit der Wissenschaft ist geeignet auch die mit in den Abgrund zu ziehen, die korrekt arbeiten und nicht für Gefälligkeitswissenschaft zu haben sind. Die Kategorie von Bestechlichen ist leicht zu erkennen - insbesondere dann, wenn das Urteil der sonstigen Fachleute auf einem bestimmten Sachgebiet genau das Gegenteil aussagt als das, was sie namens und im Auftrage veröffentlichen.
Doch es gibt eine Kategorie, die ich für noch viel gefährlicher halte. Es sind die aus den Medien bestens bekannten Volksaufklärer, Talkshowhosts, Wissenssendungsmoderatoren und sogar Nachrichtensprecher, die vielleicht sogar in einem bestimmten Bereich vertiefte Kenntnisse haben, und es darin zu Ehren und Aufmerksamkeit gebracht haben. Aber eben nur darin, und nicht generell.
Viele darunter vergessen nun ihre natürlichen und theoretisch untermauerten Grenzen:
Sie begeben sich in Bereiche, in denen sie nicht sehr viel mehr als der durchschnittlich gebildete Laie wissen können, weil sie es nicht studiert haben und keinen Stab von Fachleuten ihr eigen nennen, der sie da fundiert beraten würde. Das sind die Menschen, die jede Selbstkritik verlernt haben, die nie Zweifel hegen, sie könnten etwas nicht verstehen, die sich gar für kompetent halten ihre Meinung als Fakten zu vertreten.
Gerade in angespannten Zeiten wie wir sie derzeit erleben tauchen plötzlich "Experten" in Massen auf, in einem Umfang, den man unter normalen Bedingungen nicht gewohnt ist.
Wo kommen die plötzlich Alle her? Aus welchen Löchern kriechen sie heraus, sie, von denen man bis dato nichts gehört hatte und nichts wusste?
Das hat schon nichts mehr mit "Spezialisierung" zu tun, das ist schlicht wie Piraterie:
In einem fremden Gewässer, in dem man sich nicht auskennt, aber dennoch Schiff, Ladung und Mannschaft ohne Plan und Ziel der Ungewissheit aussetzt - nur um das eigene Ego aufzublasen, sich für etwas ein Renommee zu verschaffen von dem man nichts versteht, und schließlich die Hauptmotivation für Viele darunter: Geld.
Wenn Sie also wieder einmal ein bekanntes Gesicht in den Medien sehen - und über die derzeitige Pandemie reden hören - dann stellen Sie sich die Frage
"Was berechtigt diese Person zu ihren Aussagen? Ist dieser Mensch überhaupt dafür ausgebildet zu diesem Thema etwas allgemein Gültiges, Wahrhaftiges, und Weiterführendes zu sagen?"
Wenn Ihnen dann Zweifel kommen liegen Sie in den meisten Fällen richtig.
*update* [18.04.2020; 11:00h]
Passend zum Thema 'Wissenschaftler die zu Politikhuren werden' (u.a. dieser Artikel) & zum Artikel über Herrn Laschet, diese mittelmäßige Niete, der offenbar Aspirationen auf die Kanzlerschaft hat:
Streeck, Laschet, StoryMachine: Schnelle Daten, pünktlich geliefertCoronakrise: Wie ein Wissenschaftler zum Kronzeugen für einen raschen Exit wurde. Eine Rekonstruktion von Christian Schwägerl und Joachim Budde
bookmark_border"Best vorbereitet" .... wofür?
Und dann fand ich heute eine Darstellung, die eine Liste von Ländern zeigte, die *angeblich*(!) die am besten vorbereiteten Länder sein sollten .... dem stelle ich hier eine andere Darstellung gegenüber, die die Zahl der Fälle in verschiedenen Ländern zeigt - vergleichen Sie selbst und entscheiden Sie, welche Länder tatsächlich bei der Bekämpfung erfolgreich sind.

[hint, hint!: Die USA stellen
4,3% der Weltbevölkerung aber mittlerweile 25% der Fälle; der Trend geht in Richtung 33% - was einem Drittel aller Fälle entsprechen würde. Viel fehlt nicht mehr, aktuell sind es 671.425 von 2.172.031 Infizierten, was 32% entspricht.]
Darstellung nur Europa
Hier ist es interessant zu vergleichen, wie viele Menschen infiziert wurden, aber vor allem, wie viele davon geheilt wurden bzw. gestorben sind .... in Deutschland starben bisher 0,34%, dagegen sind es in Spanien 9,6% und Italien 7,6%.
In England, wo Boris Johnson lange die Trump-Linie von "Leugnung einer Gefahr" verfolgte, ist - traurigerweise für die Menschen - der Prozentsatz 7,57. Das entspricht dem, was sich in Italien abspielte und durchaus vermeidbar gewesen wäre.

Weltweit bekannte Fälle

bookmark_border'wahr'
bookmark_borderDie Gedanken sind frei - wie lange noch?
Laut einem Bericht aus jüngster Zeit dort
→ »» New AI Turns Brain Signals Into Human Speech With 97% Accuracy ««
ist es mindestens schon möglich Gedankenimpulse als Sprache, also Worte, auszugeben. Noch allerdings muss die Versuchsperson dabei mitwirken und Worte sprechen, deren Impulsfolge im EEG dann von der KI durch Vergleich und Wiederholung tatsächlich als Wort identifizierbar sind.
Von dieser Variante ausgehend wird es sich bestimmt dahingehend entwickeln, dass es eines Tages erreicht wird "Gedanken" zu lesen - und dann ist es vorbei mit der Gedankenfreiheit. Es ist wieder einmal eine solche Wegscheide bei der Entwicklung, wie wir sie schon öfter sahen:
Will man beispielsweise den Menschen helfen, die durch körperliche Einschränkungen die 'normale' Bedienung (beispielsweise) eines Computers nicht leisten können - oder will man diese Möglichkeit dazu nutzen ganz pauschal und allgemein, so wie jetzt schon bei der Speicherung von Daten auch unverdächtiger Bürger, jeden Menschen auszuforschen und so versuchen, 'die Bösen' auszufiltern, bevor sie etwas Böses tun können?
Wie nah dabei die gute und böse Absicht einer übergeordneten "Autorität" liegen könnte und machbar wären ist - mindestens für mich - erschreckend. Stellen Sie sich einmal vor, ein Verrückter wie Trump könnte ein solches Instrument vorfinden und gar nutzen!
Es gibt Entwicklungen, die sollte man besser nicht weiter vorantreiben.
bookmark_borderWirklich ...?
"Everything happens for a reason!"
"Alles passiert aus einem Grund!" - das hörte ich kürzlich in einem Video von einem Diskussionsteilnehmer .... es ging im weiteren Gespräch dort unter, hat mich allerdings noch eine Weile beschäftigt.
Die Aussage ist falsch - mindestens in der Form, in der sie in dem vorstehenden Satz getroffen wurde.
Eine richtige Aussage wäre:
"Ich tue Alles aus einem Grund!" - eine Selbstoffebarung, die vermuten lässt, dass der Sprechende nicht imer seine wahre Absicht darstellt, sondern insgeheim eine andere Zielsatzung hat als aus dem gesprochenen Wort zu entnehmen ist.
Auch folgender Satz wäre richtig:
Menschen tun Alles aus einem Grund!"
Damit ist lediglich festgestellt, welche Bandbreite des Wollens uns begegnet und dass niemand etwas grundlos tut oder plant. Dabei wird, ganz klar, keine übergeordnete, übersinnliche, oder handelnde Kraft angenommen.
Ganz allgemein gesagt:
Was passiert ist stets reiner Zufall.
Wenn Menschen etwas tun haben sie ein Ziel - das ist der "Grund" ihres Handelns. Demnach ist "Grund" personenbezogen - abstrakt muss stattdessen "Zufall" gesetzt werden.
Der Satz lautetet richtig also:
"Everything happens by chance - unless planned by people!"
["Alles passiert aus Zufall,
sofern nicht der Plan von Menschen dahinter steht!"]
bookmark_borderIch frage mich ....

Mathematisch ist klar,
dass es keine Methode gibt,
Gewinnzahlen exakt vorherzusagen.
Wenn es tatsächlich eine Möglichkeit wäre,
dann würde doch die,
die das 'durchschaut' haben,
das Geld kassieren,
in Freuden damit leben und das war's dann.
Wieso sollten sie das verbreiten?
Ich frage mich:
Wer fällt auf solch eine Bauernfängerei herein?


Die lustigsten Vorfälle beschert uns wie immer das Leben.
Möglicherweise soll das ja provozieren, zum Nachdenken anregen ....
Ich frage mich:
Ob die Gläubigen, der Pastor und die Veranstalter die Ironie dieser Schautafelanzeige verstanden haben?


Dieser Aha-Effekt, wenn Sie plötzlich erkennen, dass Sie selbst zu der Gruppe von Personen gehören, die von CORONA am meisten gefährdet bzw. bedroht wird, und über die sich alle anderen Altersgruppen die meisten Sorgen machen:
Zu den "Älteren".
Ich frage mich:
Ab wann genau ist man eigentlich "alt"?
bookmark_borderVon "wahr", "metaphorisch wahr" und Vorteilen
Vor Kurzem sah ich mir ein englischsprachiges Video an. Da ging es um die Frage, ob es immer nötig ist die Wahrheit zu kennen oder ob es schon von Vorteil ist zu vermuten etwas sei wahr und sich entsprechend zu verhalten. Weil man dann besser dran sei, als wenn man darauf wartet die Wahrheit zu kennen und dann erst zu handeln.
Der Kernsatz lautete:
" ..These are ideas that aren't true in a factual sense - but they are true enough, that if you behave as if they were true, you come out ahead of where you would be if you behaved according to the fact they were not true.. "
Übersetzung:
Dies sind Ideen, die im eigentlichen Sinne nicht wahr sind - aber sie sind wahr genug, dass Sie, wenn Sie sich so verhalten, als ob sie wahr wären, dem voraus sind, wo Sie wären, wenn Sie sich entsprechend der Tatsache verhalten würden, dass sie nicht wahr sind.
Die Folgerung ist demnach:
Es ist besser gleich und mit weniger Gewißheit etwas anzupacken als zuzuwarten bis alle Informationen vorliegen.
Nun ist klar, warum wir zwar eine der führenden Nationen auf dem Planeten sind, es aber hierzulande immer etwas länger dauert bis Dinge erledigt werden. Entlang dieses Prozesses wird viel Engagement zerstört, weil die Initiative tatkräftiger Mitarbeiter immer wieder gebremst und so allmählich abgeflacht wird.

