bookmark_borderGeschichte

Als Natur­wis­sen­schaft­ler schaut man eher auf ein­zel­ne Fak­ten als auf eine umfas­sen­de Sicht­wei­se, die­se zeich­net sich höch­stens aus der Sum­me der Befun­de irgend­wann ab und ändert dann not­wen­di­ger­wei­se die Basis des Wis­sens, schreibt also 'neue Erkennt­nis­se' und ver­wirft teil­wei­se alte Ergebnisse.

Ganz anders ist es, wenn man die Geschich­te der Mensch­heit, der eige­nen Nati­on, des unmit­tel­ba­ren Lebens­krei­ses betrach­tet. Ich wage mich heu­te auf frem­des Ter­ri­to­ri­um: Gei­stes­wis­sen­schaft. "Geschich­te" aus natur­wis­sen­schaft­li­cher Sicht, unver­brämt, unge­schönt, unverzerrt. 

Eine *krea­tiv ver­än­der­te* Sicht der Geschich­te kommt von vie­len Sei­ten. Jede die­ser Sicht­wei­sen basiert auf dem Wunsch für die Gegen­wart die Ver­gan­gen­heit so erschei­nen zu las­sen, dass sie mög­lichst vor­teil­haft für die eige­ne Argumentation/Person ist.

Dabei ist es doch kein Man­gel, wenn man in der frü­he­ren Geschich­te sowohl klei­ne als auch gro­ße Feh­ler auf der 'eige­nen' Sei­te zulässt und wahr­heits­ge­treu dar­stellt. Es macht Geschich­te eher zu einer leben­di­gen, plau­si­blen und chao­ti­schen Rea­li­tät und weni­ger zu einem gut gemach­ten und viel­leicht noch bes­ser erzähl­ten Märchen.

Eine brei­te­re Sicht der Geschich­te kon­tra­stiert Geschich­ten mit unum­stöß­li­chen Fak­ten, die nicht immer zur vor­her fest­ge­leg­ten Erzäh­lung pas­sen, die man­che Men­schen gern ande­re glau­ben machen wollen.

Geschich­te hat Höhe­punk­te, aber nur weni­ge End­punk­te. So lan­ge man lebt wer­den Ände­run­gen nötig, denn es han­delt sich nicht um einen sta­ti­schen, son­dern einen dyna­mi­schen Prozess. 

Wovor man sich hüten soll­te ist, Ent­schei­dun­gen zu hin­ter­fra­gen, die vor einem bestimm­ten Hin­ter­grund in frü­he­ren Jah­ren getrof­fen wur­den. Die äuße­ren Umstän­de zu bele­ben, sie so dar­zu­stel­len wie es war, ist schon unmöglich: 

Man hat die Sicht­wei­se auf Ver­gan­ge­nes nur aus der eige­nen Per­spek­ti­ve - und die "Geschichts­schrei­bung" ori­en­tiert sich nach wie vor am 'gro­ßen Gan­zen' und nicht an Ein­zel­schick­sa­len (Aus­nah­men ausgenommen!).

Wo wir auf­merk­sam sein müs­sen ist, jeder 'krea­ti­ven Neu­fas­sung' auf die Spur zu kom­men, denn Mani­pu­la­tio­nen sind heut­zu­ta­ge schnel­ler und umfas­sen­der mög­lich als frü­her, wo man noch Papier und Stift brauch­te und Fäl­schun­gen leicht zu erken­nen waren. Elek­tro­nisch ist Vie­les mach­bar gewor­den - und die aktu­el­le Macht strebt gern danach ihre angeb­li­chen Wur­zeln etwas geschönt zu vermitteln.

bookmark_borderHerr Laschet .... aus NRW ....
.... na, was hat der wohl vor?


Der Herr Laschet ver­kün­de­te er wer­de die *Koope­ra­ti­on* zwi­schen dem Land NRW und Tön­nies" .. nun streng nach ord­nungs­be­hörd­li­chen Regeln ent­schei­den (las­sen?) .. " Das beträ­fe Werk­ver­trä­ge und Arbeitsbedingungen.

Da reibt sich der *durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger* die Augen und liest noch­mal was er da gera­de gele­sen hat.

Ist es nicht im Amts­eid eines jeden Amts­trä­gers fest­ge­hal­ten, dass er Recht und Gesetz für jeder­mann ver­tre­ten und ver­tei­di­gen wol­le? Scha­den von den Bür­gern abzu­wen­den gelo­be? So wahr ihm Gott helfe?

Was schlie­ßen wir nun dar­aus, dass Laschet das jetzt erst durch " .. been­den der Koope­ra­ti­on .. " tun will?
Er hat also bis­her Son­der­be­din­gun­gen¹, euphe­mi­stisch bezeich­net als *Koope­ra­ti­on*, wal­ten lassen.
Sicher ist der Herr Tön­nies CDU Mit­glied oder unter­stützt wenig­stens sei­ne ört­li­che CDU mit erheb­li­chen Mitteln. 


"Frue*er"™ nann­te man sol­che Sachen Bestechung [§ 334 StGB Bestechung]² und Vor­teils­nah­me [§ 331 StGB Vorteilsannahme]³. Und wer sie began­gen hat­te ver­lor Amt und Wür­den. Heu­te steht zu befürch­ten, dass der Herr Laschet am Ende gar unser Bun­des­kanz­ler wird. Eine Kas­sie­re­rin hin­ge­gen, die einen Pfand­bon ver­gißt wird frist­los gekün­digt. Wahr­schein­lich war sie in der fal­schen Par­tei ....
 

 

 

¹ Even­tu­ell kommt hier lt. RA Sol­mecke eher (§ 108e StGB) Bestech­lich­keit und Bestechung von Man­dats­trä­gern in Betracht.

²  Bestechung von Amts­trä­gern begeht, wer
einem Amts­trä­ger (Beam­ter, Ange­stell­ter im öffent­li­chen Dienst usw.), einem Euro­päi­schen Amts­trä­ger (Amts­trä­gers eines ande­ren Mit­glied­staats der Euro­päi­schen Uni­on), einem für den öffent­li­chen Dienst beson­ders Ver­pflich­te­ten oder einem Sol­da­ten der Bundeswehr
als Gegen­lei­stung dafür, dass er eine Amts­hand­lung (mit der der Amts­trä­ger sei­ne Dienst­pflich­ten ver­letzt) vor­ge­nom­men hat oder künf­tig vor­neh­men wird,
einen Vor­teil für die­sen oder einen Drit­ten anbie­tet, ver­spricht oder gewährt.

³ Der­je­ni­ge, der den Vor­teil gewährt, ist der Vor­teils­ge­wäh­rung (§ 333 StGB) bzw., falls der Vor­teil als Gegen­lei­stung für eine Ver­let­zung der Dienst­pflich­ten des Amts­trä­gers gewährt wird, der Bestechung (§ 334 StGB) schuldig.

bookmark_borderDiktatur der Alten
– Deutschland im Würgegriff der Rentner!

Dem­nächst hier zu lesen ...:



Nicht nur, dass die Rent­ner auf Kosten der jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen ein Leben wie Maden im Speck füh­ren, nein, sie schicken sich auch an nun das Inland für jün­ge­re Urlau­ber zu ver­stop­fen. Weil sie mit ihren teu­ren, von Super­ren­ten finan­zier­ten Wohn­mo­bi­len, Park­plät­ze bei Sehens­wür­dig­kei­ten, Land­stra­ßen, Auto­bah­nen und Cam­ping­plät­ze ver­stop­fen und so kein Platz mehr für die nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen von Arbei­ten­den ist, die doch 'Urlaub' viel drin­gen­der als die Rent­ner brau­chen. Ganz zu schwei­gen von der Drei­stig­keit immer und über­all ihre 'Erfah­rung' ins Spiel zu brin­gen - als ob dar­auf irgend­wer irgend­et­was gäbe! Alles anek­do­tisch und längst über­holt und natür­lich sowie­so durch Starr­sinn des Alters geprägt und daher nie zeit­ge­mäß, geschwei­ge denn popu­lär oder rele­vant nach heu­ti­gen Gesichts­punk­ten. Tra­di­ti­on war schon immer dem fort­schritt­li­chen Den­ken ohne Empa­thie oder mora­li­sche Skru­pel, aus­ge­rich­tet an der Opti­mie­rung des täg­li­chen Lebens im öko­no­mi­schen Sinn im Wege.
(Sie sind ein­ge­la­den wei­te­re Aspek­te zum schäd­li­chen Wir­ken der deut­schen Rent­ner hier nie­der­zu­le­gen. Wenn nicht hier, wo sonst?)
 
 

 

*edit*
Gut so, wei­ter so, geben wir es den Rent­nern, aber mächtig!

bookmark_borderGrüne Bevormundung
"It's not by chance, it's a feature!"¹

Wir hat­ten das schon an ande­rer Stel­le - und es zeigt auf, dass die "Grü­nen" kei­ne wirk­li­che Alter­na­ti­ve zu den son­sti­gen Par­tei­en dar­stel­len, son­dern immer mehr zu einer grün­ge­färb­ten CDU ver­kom­men sind. Die Vet­tern­wirt­schaft haben sie ja schon 1:1 kopiert. Nur sagt das Nie­mand so laut, Vie­le hof­fen dar­auf, es blei­be ver­bor­gen bis nach der näch­sten Bundestagswahl.

Wenn sowas pas­siert zeigt sich das 'wah­re' Gesicht:

Wer erin­nert sich noch an "Veggie Day"? Da woll­ten die Grü­nen auch zwangs­wei­se ihre Ideo­lo­gie der Gesamt­be­völ­ke­rung auf­drücken. und wem ver­dan­ken wir den Dosen­pfand, den Fla­schen­pfand und die mitt­ler­wei­le fünf ver­schie­de­nen Abfall­ton­nen mit einer fünf­fa­chen Kosten­be­la­stung? Den Grünen!

" .. die Grü­nen .. ver­wei­sen zudem auf das in den USA ent­wickel­te Pro­gramm Bark for Schools. Das Pro­gramm über­wacht nach Anga­ben der Ent­wick­ler die Akti­vi­tä­ten der Kin­der mit Blick auf Cyber­mob­bing, Erwach­se­nen­in­hal­te, Depres­sio­nen, Selbst­mord­ab­sich­ten oder sexu­el­le Belä­sti­gung .. " [golem]

Hier auf ein US Pro­gramm zu ver­wei­sen ist wirk­li­che geleb­te Ironie:
Aus­ge­rech­net ein sol­ches Pro­gramm, das in der Lage ist den Com­pu­ter aus­zu­spio­nie­ren, sol­len sich die Leu­te auf die Maschi­ne laden? Und dann noch 'sexu­el­le Belä­sti­gung' a là USA? Hat da mal jemand über­legt und nach­ge­se­hen, wel­che Restrik­tio­nen mit­trans­por­tiert wer­den - wo man doch die aus­ufern­de Prü­de­rie der Ame­ri­ka­ner kennt, die aller­dings Gewalt­dar­stel­lun­gen für durch­aus ver­tret­bar hal­ten? Kein Wun­der, wenn da die Poli­zei wahl­los um sich bal­lert. Nur, dass es bei uns auch fast kei­ne 'school shoo­tings' gibt wur­de da bei der Emp­feh­lung wohl übersehen ....

Wenn schon soll­ten die Grü­nen sich im Inland umse­hen und es gibt doch wahr­haf­tig genug Sach­ver­stand im Lan­de um sowas hier als freie Soft­ware zu beauf­tra­gen, aber dort sit­zen ja offen­bar nur Leu­te die etwas ver­bie­ten oder regeln wol­len, weil sie mei­nen mit Halb­bil­dung (wer hat von den Leu­ten in deren Füh­rungs­rän­gen denn über­haupt einen 'rich­ti­gen' Beruf erlernt?) die Bür­ger gän­geln zu sollen?

¹ "Es ist kein Zufall, es ist ein Merkmal!"

bookmark_borderWie der Herr, so's Gescherr ...!¹

["click!" ver­grö­ßert]

Vor eini­gen Wochen hat­te ich die Situa­ti­on, dass ich nach Hau­se kam und mein pri­va­ter Park­platz, reser­viert und als sol­cher erkenn­bar, war besetzt. Da nicht sofort klar war, WER da stand, stell­te ich mein Auto quer davor und hef­te­te einen Zet­tel an das Falsch­par­ker­au­to mit dem Hin­weis, wo ich zu fin­den sei.

Es stell­te sich spä­ter heraus:
Es war die Toch­ter der Schwe­ster der Bewoh­ne­rin der Dach­ge­schoss­woh­nung in unse­rem Haus die unbe­rech­tigt dort stand. 

Die Mit­be­woh­ne­rin, Tan­te der Falsch­par­ke­rin kam bei mir vor­bei - und wer nun denkt, sie sei wegen einer Ent­schul­di­gung gekom­men - weit gefehlt! - sie kam um mir mit­zu­tei­len wie ich da stün­de sei "Nöti­gung" und sie hät­te schon die Poli­zei angerufen.


Soviel Drei­stig­keit ver­schlug mir die Sprache:
Die Nich­te steht auf mei­nem Park­platz und ich wer­de bei der Poli­zei ange­schwärzt - obwohl doch ein Zet­tel am falsch gepark­ten Auto hing wo ich zu fin­den war .... näm­lich im Erd­ge­schoss des Hau­ses!
 

Spä­ter, ich war schon weg gefah­ren und hat­te in der Neben­stra­sse geparkt, kam erst die Dach­woh­nungs­mie­te­rin, dann ihre Schwe­ster, um mir wort­reich zu erklä­ren die Nichte/Tochter sei doch noch jung und .... wor­auf­hin ich nur sagen konn­te 'Sie kom­men hier­her und ver­su­chen etwas zu ent­schul­di­gen wofür sich doch ihre Nichte/Tochter ent­schul­di­gen müss­te. War­um kommt die jun­ge Dame nicht selbst um sich zu ent­schul­di­gen?' Die­se Fra­ge war den Damen ganz offen­sicht­lich unan­ge­nehm - min­de­stens bekam ich kei­ne Antwort.

Wir spu­len ein paar Tage vor­wärts und sind am heu­ti­gen Tage angekommen.
Nun raten Sie mal, wer gegen­über auf den Park­plät­zen so steht, dass sein Auto zwei Park­plät­ze einnimmt.
["click!" ver­grö­ßert]
Es ist die Mut­ter der Falsch­par­ke­rin, wie die­se rück­sichts­los ande­ren Park­platz­su­chen­den gegen­über. Da wird klar, war­um die Toch­ter sich so benom­men hat. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm! Sie kennt es nicht anders, denn ihre Mut­ter hat ihr das rück­sichts­lo­se Ver­hal­ten wohl oft genug demonstriert.
So wie heute.

¹ → Wie der Herr, so's Gescherr ...!

bookmark_borderEine Schleimspur ....

Eine Schleim­spur erkennt man nicht immer auf Anhieb, manch­mal muss man schon sehr genau lesen und über­le­gen, ob etwas als 'ange­mes­se­nes Lob' oder 'über­trie­be­ne Schlei­me­rei' zu bezeich­nen ist. 

Jeman­dem zu dan­ken, weil er sich für das all­ge­mei­ne Wohl ein­ge­setzt hat ist - da wer­den mir Vie­le zustim­men - eine löb­li­che Ange­le­gen­heit. Wer etwas - ohne selbst davon zu pro­fi­tie­ren - zustan­de bringt, was ande­ren hilft und für die All­ge­mein­heit eine posi­ti­ve Aus­wir­kung hat, das Leben erleich­tert oder nur unbe­que­me Umwe­ge aus dem Weg räumt, der hat bestimmt Lob verdient.

Ange­mes­sen.

Jede Über­trei­bung ist schon wie­der fast eine Schmä­le­rung, vor allem dann, wenn die Absicht zu schmei­cheln so deut­lich aus den Zei­len fliesst. 

Über­trei­bung.
Was kann denn an Lob 'über­trie­ben' sein? 

Wenn z. B. so getan wird als sei man selbst nicht in der Lage gewe­sen etwas zu tun - wo doch das Gegen­teil rich­tig ist, denn jeder wäre in der Lage gewe­sen es zu tun, nur hät­te es mehr Auf­wand geko­stet - und sich dann noch zu For­mu­lie­run­gen ver­steigt, die anson­sten, und bes­ser zum Stil pas­send, nur bei Courths-Mahler zu fin­den sind. Da ist von **pfle­ge immer noch gern und bei­na­he täg­lich ver­schie­de­ne Kon­tak­te** und **befürch­ten muss­ten, ihre in vie­len Jah­ren lieb­ge­won­ne­ne ..hei­mat mit einem Schlag zu ver­lie­ren** - mir kom­men die Trä­nen, die noch stär­ker flie­ßen wenn dann noch zu lesen ist **toll, das Wach­sen einer Com­mu­ni­ty zu erle­ben, und sich dar­an zu erfreu­en**. Lach­trä­nen, lie­be Leser:innen, sie trie­fen mir aus dem Auge wie das Schmalz aus dem Kom­men­tar aus dem die­se Zita­te stammen.

Jetzt fehlt nur noch das dazu irgend­wie pas­sen­de Gedicht.
Der Reim muss ja nicht unbe­dingt stim­men, denn die Rei­he der Cla­queu­re ist lang, so wie die Rei­he ihrer Bild­chen unter dem Gereimten.

Von soviel bür­ger­li­cher Unter­wür­fig­keit über­wäl­tigt ste­he ich mit Stau­nen und den­ke 'Ja, das ist der Grund war­um es in unse­rem Land kei­ne ech­ten Ver­än­de­run­gen gibt.' So wie bei Kin­dern der Keim des Ver­der­bens gelegt wird wenn es heißt "Das ist aber toll, das hast du aber gut gemacht!" wenn es an sich nichts zu loben gab, so geht es bei man­chen Erwach­se­nen wei­ter .... Pro­jek­ti­on vom Feinsten. 


 


 

 

 

 



 

 

 

 

 


 

 

bookmark_borderGeschichte - kreativ ins Gegenteil verändert

Aktu­el­le Mel­dung ver­brei­tet im Inter­net "Schrö­der bei LinkedIn"

" .. Damit wird Schrö­der zur Medi­en­mar­ke. Auf Nach­fra­ge von kress.de bestä­tig­te Albrecht Funk, der das Büro des Bun­des­kanz­lers a.D. lei­tet, dass der sowohl auf Deutsch wie auch auf Eng­lisch ver­öf­fent­lich­te Bei­trag ein Start­punkt für Wei­te­res sein soll. "Ger­hard Schrö­der wird hier regel­mä­ßig The­men ansto­ßen, die ihn bewe­gen. In der Regel wer­den das über­ge­ord­ne­te The­men abseits der Tages­po­li­tik sein", so Funk .. " [Quel­le] - wer das glaubt hat in den letz­ten Jah­ren nicht ver­folgt, was der 'Alt­kanz­ler', Ren­ten­kür­zer, Leih­ar­beits­be­für­wor­ter und Hartz IV-Ein­füh­rer, Mot­to: "Was­ser pre­di­gen und Wein sau­fen!" so in den Medi­en brabbelte. 

Der Pro­let, der zum Staats­mann wur­de. Tat­säch­lich? An sei­nen Taten kann man den 'wah­ren' Schrö­der erken­nen - und der ist bestimmt nur ein Abklatsch eines "Staats­man­nes", da hel­fen kei­ne Umdeu­tungs­ver­su­che oder Geschichts­ver­fäl­schun­gen. Der ehe­ma­li­ge Berufs­pro­test­ler der Grü­nen, Josch­ka Fischer, der zum Außen­mi­ni­ster avan­cier­te, und Schrö­der ver­stan­den sich auf eine Art, wie sie nur Unter­schicht­ler unter­ein­an­der her­zu­stel­len wis­sen. Es ist heu­te noch das, was die Ruhr­ge­biet­ler so stolz vor sich her­tra­gen, weil sie es nicht bes­ser wissen: 

Schlich­te Spra­che, schlich­tes Den­ken und eine schlich­te Sicht der Welt. Wer auch nur eines die­ser Merk­ma­le durch Bil­dung ver­liert gilt danach nicht mehr als "Einer von uns". 

"Kurz nach ihrem Amts­an­tritt stand die Regie­rung Ger­hard Schrö­ders vor der Ent­schei­dung, erst­mals seit dem Zwei­ten Welt­krieg deut­sche Sol­da­ten in einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zu schicken. Nach jah­re­lan­gen Bür­ger­krie­gen auf dem Bal­kan fiel das ehe­ma­li­ge Jugo­sla­wi­en aus­ein­an­der. Im Koso­vo wur­den Men­schen ver­folgt, ermor­det und ver­trie­ben. Des­halb betei­lig­te sich Deutsch­land an der Nato-Akti­on zur Befrie­dung des Kosovo."
So beschreibt sich der Herr Alt­kanz­ler selbst, bzw. läßt sich beschreiben:
" .. Ger­hard Schrö­der war von 1998 bis 2005 Bun­des­kanz­ler der Bun­des­re­pu­blik Deutschland.
(1) Sei­ne Kanz­ler­schaft war von den umfas­sen­den Refor­men der Agen­da 2010 geprägt. Sie tru­gen wesent­lich dazu bei, die inter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­fä­hig­keit der deut­schen Wirt­schaft zu stei­gern, den Indu­strie­stand­ort zu sichern und neue Arbeits­plät­ze zu schaf­fen. (2) Die Außen-, Euro­pa- und Sicher­heits­po­li­tik der Kanz­ler­schaft waren von gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen gekenn­zeich­net, wie dem Kampf gegen den inter­na­tio­na­len Ter­ro­ris­mus nach den Anschlä­gen am 11. Sep­tem­ber 2001, den Kon­flik­ten in Ex-Jugo­sla­wi­en, dem Wider­stand gegen den Irak-Krieg und der Ver­tie­fung der euro­päi­schen Eini­gung .. "
[Klam­mern () zugefügt]

Da ist doch Musik drin, da denkt sich jeder, der die Zeit sei­ner Kanz­ler­schaft nicht mit­er­lebt hat: Das muss ein pri­ma Kanz­ler gewe­sen sein, so vie­le posi­ti­ve Ergeb­nis­se sei­ner Führung!"

(1) "Das "Bünd­nis für Arbeit" zwi­schen Staat, Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern dämm­te die aus­ufern­de Arbeits­lo­sig­keit ein." so heißt es euphe­mi­stisch ver­frem­det auf einer Sei­te zum Wir­ken des Herrn Schrö­der in zwei von ihm geführ­ten Regie­run­gen. Wei­ter wird dort behaup­tet "Bestim­mend in der zwei­ten Amts­zeit Schrö­ders war die innen­po­li­ti­sche Dis­kus­si­on um das Reform­pro­gramm der "Agen­da 2010". Die Arbeits­lo­sig­keit war bedrückend hoch gewor­den, die Aus­ga­ben für Arbeits­lo­sen­geld und -hil­fe wuch­sen dem Staat über den Kopf. "Mut zur Ver­än­de­rung" for­der­te der Kanz­ler in die­ser Situa­ti­on." Es ging aller­dings nicht um 'Ver­än­de­run­gen' auf der Ein­nah­me­sei­te, son­dern dar­um, die Sozi­al­aus­ga­ben zurück zu fah­ren und Men­schen zu zwin­gen, auch in Jobs zu gehen, die nicht ihrer Qua­li­fi­ka­ti­on ent­spra­chen. Zudem wur­de die Kün­di­gungs­frist und der Kün­di­gungs­schutz geschwächt, und die Leih­ar­beit geför­dert - das war das Werk des Herrn Cle­mens, der anschlie­ßend in der Füh­rung des Leih­ar­beits-Welt­kon­zerns Adec­co einen Vor­stands­po­sten bekam.

(2) Zur Außen­po­li­tik heißt es " .. Kurz nach ihrem Amts­an­tritt stand die Regie­rung Ger­hard Schrö­ders vor der Ent­schei­dung, erst­mals seit dem Zwei­ten Welt­krieg deut­sche Sol­da­ten in einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zu schicken. Nach jah­re­lan­gen Bür­ger­krie­gen auf dem Bal­kan fiel das ehe­ma­li­ge Jugo­sla­wi­en aus­ein­an­der. Im Koso­vo wur­den Men­schen ver­folgt, ermor­det und ver­trie­ben. Des­halb betei­lig­te sich Deutsch­land an der Nato-Akti­on zur Befrie­dung des Koso­vo .." Die Grü­nen, einst hef­ti­ge NATO Geg­ner, waren dabei inten­siv betei­ligt. Der rechts­wid­ri­ge Ein­satz der Bun­des­wehr war so umstrit­ten wie die Kür­zun­gen und Gän­ge­lun­gen im Sozi­al­be­reich. Es gab vor allem des­we­gen Pro­ble­me, weil die Betei­li­gung im Ein­zel­nen nicht natio­nal, son­dern über die NATO durch US MIli­tär gesteu­ert wur­de, das kei­nes­wegs 'neu­tral' dar­an ging den Kon­flikt zu bereinigen.

(3) " .. Die inhalt­li­che Aus­rich­tung sei­ner Kanz­ler­schaft, etwa der Reform­kurs in (6) Ren­te, Gesund­heit und den Hartz-Geset­zen, sowie die Teil­nah­me am Koso­vo-Krieg, führ­ten zu inner­par­tei­li­chen Kon­flik­ten. In den Jah­ren sei­ner Kanz­ler­schaft hat sich eine bis dahin bei­spiel­lo­se Öff­nung der Bun­des­re­gie­rung für Anlie­gen und Metho­den des Lob­by­is­mus voll­zo­gen. Im Zuge des Welt­fi­nanz­crash 2007 erscheint vor allem die unter Schrö­der vor­an­ge­trie­be­ne Finanz­markt­de­re­gu­lie­rung, z.B. durch die Öff­nung des deut­schen Mark­tes gegen­über Hedge­fonds, von Bedeu­tung .. " Ins­be­son­de­re der letz­te Teil - davor noch von füh­ren­den SPD Poli­ti­kern wie Franz Mün­te­fe­ring als "Heu­schrecken" kor­rekt geschol­ten - war eine der wesent­li­chen Sün­den, die u.a. für den heu­ti­gen unge­brem­sten Anstieg der Mie­ten ver­ant­wort­lich sind. Fonds agie­ren um Ren­di­te zu erwirt­schaf­ten - und das geht stets zu asten derer, die die­se Mie­ten bezah­len müssen. 

(4) Erdoğan ist nun Staats- und Regie­rungs­chef in einem. Mit dabei als "beson­de­rer Freund" des Prä­si­den­ten ist auch Alt­kanz­ler Ger­hard Schrö­der. Da trifft doch glatt ein Spruch zu, den ich kürz­lich in einer US Ver­öf­fent­li­chung las: 


" .. His efforts to appear as 'elder sta­tes­man' would be far more cre­di­ble if he did not dis­play an irri­ta­ting enthu­si­asm for strong­men .. " {Ü: .. Sei­ne Bemü­hun­gen, als 'ver­dien­ter Staats­mann' auf­zu­tre­ten, wären weit­aus glaub­wür­di­ger, wenn er kei­ne irri­tie­ren­de Begei­ste­rung für skru­pel­lo­se Macht­ha­ber zei­gen wür­de ..}

 

 
Zu den 'skru­pel­lo­sen Macht­ha­bern' zählt der rus­si­sche Staats­prä­si­dent Putin, der wie ande­re Schrö­der-Freun­de dafür bekannt ist, in sei­nem Land mit eiser­nem Besen zu keh­ren und mit der Oppo­si­ti­on nicht gera­de zim­per­lich umzugehen.

(5) Was geflis­sent­lich ver­schwie­gen wird sind vier ver­gan­ge­ne Ehen, die teil­wei­se unter Betei­li­gung der Öffent­lich­keit und strit­tig been­det wur­den. Sind fünf Ehen ein Zei­chen von per­sön­li­cher Rei­fe und cha­rak­ter­li­cher Stabilität?

(6) Die Ren­ten­kür­zun­gen und die Ver­län­ge­rung der Lebens­ar­beits­zeit waren angeb­lich "alter­na­tiv­los" - was vor dem Hin­ter­grund einer lächer­li­chen Untä­tig­keit gegen­über den Steu­er­spar­mo­del­len der Wirt­schaft sehr befremd­lich anmu­tet. Durch eine Regu­lie­rung der Steu­er­po­li­tik hät­te vie­les von dem, was sich spä­ter als fata­le Ent­wick­lung für Arbeit­neh­mer her­aus­stell­te, ver­mie­den wer­den können. 

Nimmt man alle die­se nega­ti­ven Fol­gen zusam­men so kann man mit gutem Gewis­sen behaup­ten und bele­gen, dass die Regie­run­gen Schrö­der unter SPD-Füh­rung des Staats­we­sens genau das Gegen­teil des­sen dar­stell­te, was der Kern der Sozi­al­de­mo­kra­tie ein­mal vor Schrö­der und sei­nen Kabi­net­ten gewe­sen war. Die­se Poli­tik voll­ende­te Vie­les, wovor in den ver­gan­ge­nen Jah­ren der Regie­run­gen Kohl die CDU/CSU wohl­weis­lich zurück­ge­schreckt war.

Es war die Umstel­lung vom 'Sozi­al­staat' zu einem 'Neo­li­be­ra­len Wirt­schafts­staat' in dem der Sou­ve­rän, der Bür­ger, das Nach­se­hen hat. Was hef­ti­ge­re Ver­wer­fun­gen aus­ge­schlos­sen hat sind zwei Gründe:
Erstens nei­gen die Deut­schen nicht zu offe­ner Rebel­li­on gegen die 'Obrig­keit', zwei­tens geht es dem Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung immer noch bes­ser als den Bür­gern in ver­gleich­ba­ren Län­dern - und die Men­schen, die am Ende der Ein­kom­mens­ska­la ste­hen wer­den von der Poli­tik für ver­nach­läs­sig­bar gehal­ten. Ein schwe­rer Feh­ler, wie nicht zuletzt wegen der durch die Regie­run­gen Schrö­der und deren sozia­lem Kahl­schlag geför­der­ten rech­ten Bewe­gun­gen, wie der AfD sehr deut­lich zeigen.

Es stellt eine Per­ver­si­on des Den­kens dar, wenn man die Schrö­der­sche Regie­rungs­zeit nun im Nach­hin­ein als "poli­ti­sche Groß­tat" dar­zu­stel­len versucht. 

bookmark_borderVerwirrt am frühen Morgen ....

Wenn Sie mor­gens ihre Mail­box auf­ru­fen, noch dabei den ersten Kaf­fee zu genie­ßen, und schon fast gänz­lich wach, und Sie lesen dann fol­gen­de Schlagzeile 

dann wan­dert doch bestimmt bei Vie­len von Ihnen, wie bei mir, der näch­ste Blick auf das Datum des Arti­kels ... und wenn Sie dann sehen 

scheint die Welt wie­der in Ord­nung zu sein.
Scheint.
Nur kurz, denn dann lesen Sie, die­ses 'Schwar­ze Loch' befin­de sich im Sternbild 

Vor­bei ist es mit der Glaub­wür­dig­keit der Über­schrift - obwohl das Datum nicht der 01. April 2020 war. Sie den­ken an einen Witz­bold als Autor, der die Gut­gläu­big­keit der Lesen­den testen will.

Doch eine wei­te­re Suche ergibt:
Tat­säch­lich, ein Stern­bild die­ses Namens ist bei WIKIPEDIA zu fin­den - und was man da fin­det exi­stiert tatsächlich.

Nun kann der Tag beginnen ....

bookmark_borderVon den 10% lebe ich ....

Sie ken­nen viel­leicht die­se Anek­do­te - aber zur Ein­stim­mung muss ich sie hier voranstellen:



Ein Mathe­leh­rer trifft einen ehe­ma­li­gen Schü­ler auf dem Wochen­markt, wo die­ser einen Wurst­stand betreibt. Er ist erstaunt, aus­ge­rech­net die­sen, in Mathe schwa­chen Men­schen, als Kauf­mann tätig zu sehen.
Die Neu­gier treibt ihn an, er geht also hin und fragt den ehe­ma­li­gen Schüler
"Sag', mal Ulrich, du warst doch frü­her nicht so toll beim Rech­nen - ist das nicht schwer für dei­nen Ver­kaufs­stand hier, so vie­le Zah­len und so vie­le Ent­schei­dun­gen zu Pro­zen­ten und Dezimalen?"
Ulrich schaut ihn erstaunt an und sagt
"Nein, Herr Magi­ster, ich kau­fe eine Wurst um 50 Cent ein und ver­kau­fe sie für einen Euro - und von den 10% Dif­fe­renz lebe ich."

 

Die­ses Auto in die­sem Inse­rat bei *mobile.de* hat einen VB Preis von 6.200,- € - und ich ver­mu­te, dass der Ziel­preis 6.000,- € sein wird.
Dann fand ich noch ein ande­res Auto:

Nun schau­en Sie mal, was mobile.de mir für ein völ­lig iden­ti­sches Fahr­zeug gebo­ten hat - und noch nicht ein­mal die rich­ti­ge Kate­go­rie kennt, in die der Her­stel­ler das Auto einordnet: 

Nur zum Ver­gleich noch zwei wei­te­re Fahr­zeu­ge, die unter 'ähn­li­ches Ange­bot' gezeigt wur­den. Da kann man erken­nen, wel­che Ver­dienst­span­ne sich wer auch immer dahin­ter steht ausrechnet: 

Ange­bo­ten wer­den mir 1.050,- € "Mög­li­cher Ankauf­preis", Kon­junk­tiv, dar­aus wer­den dann viel­leicht schlaf­fe 750,- €, weil sich bestimmt Män­gel (!) fin­den las­sen .... für ein zuge­las­se­nes Auto, 1. Hand, alle TÜV/GTÜ Prü­fun­gen seit 2002 vor­han­den (mit Kilo­me­ter­stand!), also *ech­te* Kilo­me­ter, unfall­frei, 8-fach bereift, Auto­ma­tic mit Pan­ora­ma­dach, alle War­tun­gen und Repa­ra­tu­ren nach­ge­wie­sen. Dafür knapp über 1000 € zu bie­ten ist eine Frechheit!

Wis­sen Sie was ich dann lie­ber mache?
Ich ver­kau­fe 1x vier Alu­fel­gen, mit den zuge­hö­ri­gen Rei­fen (Som­mer- oder Win­ter­rei­fen) gebraucht [bis zu 1.995,- € Neu­preis] und bekom­me dafür mehr, als der "Mög­li­che Ver­kaufs­preis" für das kom­plet­te Auto sein könnte ....

Wenn das nicht eine abso­lu­te Betrugs­ma­sche ist um ver­trau­ens­se­li­ge Auto­ver­käu­fer ins Bocks­horn zu jagen und skru­pel­los abzu­zocken, dann weiß ich nicht was anson­sten die­se Kate­go­rie erfül­len würde ....

https://www.vonsulecki.com/Bilder_2020/05_2020/04087.png



Weil Sie so schön durch­ge­hal­ten haben jetzt noch ein Witz zum Abschluss - und der ist tat­säch­lich witzig:
Der Chef­koch erklärt sei­nem Lehrling:
"Also, du nimmst zwei Drit­tel Was­ser, ein Drit­tel Sah­ne und ein Drit­tel Brü­he und dann..." -
"Chef", unter­bricht der Lehr­ling, "das sind doch dann schon vier Drittel."
Dar­auf der Chef­koch zornig:
"Mensch, sei doch nicht so umständ­lich, dann nimmst du halt einen grö­ße­ren Topf!" 

 

bookmark_borderVerlust

Manch­mal, wenn ich so durch die Stra­ßen gehe und mich umse­he, sehe ich .... nichts!

Trotz 'vor­sich­ti­ger, beding­ter Locke­rung' ist es im all­ge­mei­nen doch noch nicht das Niveau an Publi­kum, was sich zu 'nor­ma­len' Zei­ten ins­be­son­de­re zu die­ser Jah­res­zeit drau­ßen tummelt.

Das ist gut so.

Noch etwas ist mir auf­ge­fal­len - und das hat mit CORONA über­haupt nichts zu tun:
Man sieht kaum noch Frau­en und Mäd­chen mit Röcken.

Scha­de, wie die so-genann­te 'Eman­zi­pa­ti­on' zu einer Nivel­lie­rung bzw. Anglei­chung der Beklei­dung geführt hat.
Nen­nen Sie mich einen *alten, gar­sti­gen Chau­vi­ni­sten*, aber das stört mich nicht:

Ein schwin­gen­der Rock, wie er noch häu­fig in den Sech­zi­gern über­all auf den Stra­ßen zu sehen war, hat doch 'was - und das ist irgend­wie durch die Ent­wick­lung seit­dem ver­lo­ren gegangen.

bookmark_borderGenerationen-"bashing", hier: Alle zwischen 20 und 45.

Zwei ver­lo­re­ne Bes­ser­wis­ser-Gene­ra­tio­nen, die hier gleich ihr Fett abbe­kom­men. Voll *brain­wa­shed* von den Mar­ke­ting­ab­tei­lun­gen ver­schie­de­ner Konzerne:

- Fit­ness, aber nur mit dem rich­ti­gen 'out­fit'!
"Funk­ti­ons­klei­dung", wie mit die­sem Kunst­wort ele­gant die Tat­sa­che ver­steckt wird, dass es sich dabei über­wie­gend um bil­lig­stes syn­the­ti­sches Mate­ri­al han­delt, dem man unbe­wie­se­ne und/oder nicht vor­han­de­ne Eigen­schaf­ten andich­tet und es dann zu über­teu­er­ten Prei­sen verkauft.
Eine Ein­schät­zung, ein Zitat dazu " .. Bei feucht-war­mem Wet­ter mit Tem­pe­ra­tu­ren ober­halb von 15 °C funk­tio­nie­ren Kli­ma­mem­bra­nen nur sehr ein­ge­schränkt .. " - mehr braucht man wohl nicht zu wissen.

- Jetzt noch die "GPS-Fit­ness-Arm­band­uhr mit Herz­fre­quenz-Anzei­ge und Farb-Dis­play" - da schlägt der Daten­schutz Purzelbäume!
GPS = Ortung wo war die­se Per­son zu wel­cher Zeit?
Herz­fre­quenz = Ablei­tung von Stö­run­gen der Herz­tä­tig­keit aus klein­sten Norm­ab­wei­chun­gen - gefun­de­nes Fres­sen für Ver­si­che­run­gen um spä­ter 'Vor­schä­di­gung' gel­tend zu machen und Zah­lung höhe­rer Prä­mi­en zu ver­lan­gen. Ganz zu schwei­gen von den Kosten für das Gerät, die Bat­te­rien und das min­de­stens not­wen­di­ge Mobil­te­le­fon mit blue­tooth .... und all die­se Daten wer­den dann noch an Apple und Goog­le nach USA gesen­det. Aber anson­sten sind die Men­schen die­ser Alters­grup­pe immer sehr 'daten­spar­sam' und 'auto­ri­täts­skep­tisch', welch eine Farce!

- Fit­ness­stu­di­os, weil drin­nen bes­ser ist als draußen?
Wer sich von einer gan­zen Indu­strie sol­chen Quatsch ein­flö­ßen lässt kann aus mei­ner Sicht nicht klar den­ken. Die sich da auf Bän­ken, Prit­schen, Lauf­bän­dern und Fahr­ra­d­ersatz abquä­len, unge­fil­ter­te stin­ki­ge Schweiß­luft, ver­mischt mit Wol­ken aus *Deodo­rants* atmen glau­ben dar­an, dass das bes­ser ist als im Wald und auf Wegen in Nah­erho­lungs­ge­bie­ten zu lau­fen? Wel­che Ein­falts­pin­sel! Das sind die Men­schen, die nur so genann­te 'natür­li­che Heil­mit­tel' neh­men, weil die 'böse Che­mie' ihren Kör­per angreift - dann aber die­ses Che­mi­ka­li­en­ge­misch in den Stu­di­os still­schwei­gend hin­neh­men und atmen? Da ist ja selbst die Gross­stad­luft noch besser ....

- Wasch­mit­tel­wun­der, weil das so gut riecht und sich so weich anfühlt?
Lie­be Leu­te: Wenn etwas 'riecht', muss das von irgend­et­was kom­men - was glaubt ihr wohl, macht die­sen (angeb­li­chen) Wohl­ge­ruch? Es sind Rück­stän­de aus dem Wasch­mit­tel, die der Wäsche anhaf­ten. Wenn etwas an der Wäsche ver­bleibt nach­dem sie gewa­schen wur­de: Erfüllt dann der Begriff "Sau­ber" noch sei­nen Zweck? Nein, die Wäsche ist nicht sau­ber, sie hat Anhaf­tun­gen von Che­mi­ka­li­en, die im Zwei­fels­fal­le durch­aus pro­ble­ma­tisch sein kön­nen, indem sie bei­spiels­wei­se All­er­gien aus­lö­sen und/oder die Nei­gung dazu ver­stär­ken - so sehr, dass es zum Aus­bruch kommt.
"Früh­lings­frisch" und "Kuschelz­art" - dar­auf fal­len Vie­le rein.

- Fla­schen­was­ser, Gatora­de, Red­Bull, Bio­na­de - das macht fit!?
Vor allem füllt es die Kas­sen der ent­spre­chen­den Her­stel­ler, wäh­rend der Nut­zen aller Bei­men­gun­gen durch­aus zwei­fel­haft ist. Das geht los mit syn­the­ti­schen Frucht­ge­schmäckern die dem Mine­ral­was­ser bei­gemengt wer­den und so aus einer Fla­sche für 1,- € ein "Life­sty­le­pro­dukt" für den drei­fa­chen Preis ent­ste­hen las­sen - ein­mal ganz abge­se­hen davon, dass schon der Preis von 1,- € für einen Drei­vier­tel­li­ter Was­ser hoff­nungs­los über­teu­ert ist. Wo doch unser Lei­tungs­was­ser oft bes­se­re Qua­li­tät als das teu­re Fla­schen­was­ser hat .... aber da steht natür­lich nicht "Evi­an" oder ähn­li­ches drauf ....
Die beson­ders "kon­stru­ier­ten" Geträn­ke, die es dann noch gibt, sind oft "Zucker­bom­ben".

Das Para­do­xon ist für mich stets die Fra­ge nach der "Che­mie" - auf der einen Sei­te wird alles, was irgend­wie als "Che­mie" iden­ti­fi­zier­bar ist, gemie­den. Ande­rer­seits wer­den vie­le Pro­duk­te mit "Che­mie" - die dort ver­steckt und ohne beson­de­re Hin­wei­se ent­hal­ten ist und nicht zur natür­li­chen Umwelt der Men­schen gehört, daher eine poten­ti­el­le Gefahr für die Gesund­heit sein kann, kri­tik­los hin­ge­nom­men, ja sogar als beson­ders "gesund" geschätzt.

Es fehlt an Bil­dung, wie so oft, um die Wer­be­sprü­che zu ent­lar­ven und zu erken­nen, wie man durch sie über den Tisch gezo­gen wird. Und die­se leicht­gläu­bi­ge, man­gel­haft gebil­de­te Teil­men­ge der Gesell­schaft will mit uns alten Kno­chen über das rich­ti­ge Ver­hal­ten, die rich­ti­ge Gesund­heits­stra­te­gie und die rich­ti­ge Ernäh­rung diskutieren?



Wel­che unver­schäm­te Anmaßung!

 

 

Wei­ter­le­sen → Man nennt es heu­te "Frue*er"™

bookmark_borderNächtliche Aktvitäten

Wäh­rend die­ser Zeit der Unsi­cher­heit gibt es vie­le Vor­schlä­ge für *Akti­vi­tä­ten*, die hel­fen sol­len sich zu beschäf­ti­gen. Eini­ge davon - das hat der (zwei­te) New Yor­ker black­out von 1965 gezeigt - gehen laut *Volks­mund* - angeb­lich nicht ohne Fol­gen ab:
Wie spä­ter erforscht wur­de war eine angeb­li­che Spit­ze bei den Gebur­ten offen­bar ledig­lich eine Zei­tungs­en­te. Als *sto­ry* hält sich das hart­näckig und tauch­te bei dem Strom­aus­fall im Novem­ber 2005 im Mün­ster­land wie­der auf. Nun, bei der erzwun­ge­nen Qua­ran­tä­ne, wird das bestimmt erneut die Phan­ta­sie beflügeln ....

1965:
Im Nord­osten der USA und in vie­len Tei­len Kana­das fiel am 9. Novem­ber 1965 für ca.30 Mil­lio­nen Men­schen der Strom aus.


1977:
" ..Maro­die­ren­de Hor­den plün­der­ten über 1600 Geschäf­te und leg­ten mehr als 1000 Brän­de. Bis heu­te miss­trau­en die New Yor­ker dem maro­den Strom­netz - zu Recht .." 

Das war es aber nicht, wovon ich berich­ten will - hier geht es um einen Hefe­zopf mit Rosi­nen und Zimt, den ich am 01.04. abends zube­rei­tet & gebacken habe:

 

Soll­ten Sie nun Appe­tit bekom­men haben, hier das Rezept:
Die Zutaten
- 270 g Mehl
- 90 g Zucker (kann auf 60g redu­ziert werden)
- 12 Tee­löf­fel Salz
- 1 Wür­fel fri­sche Hefe
- 180 ml Milch, ange­wärmt auf ca. 45-50°C
- 3 Eßlöf­fel Olivenöl
- 1 Ei

- 125g Rosi­nen / Sul­ta­ni­nen min­de­stens 6h ein­wei­chen und immer ein­mal vor­sich­tig(!) umrüh­ren bis sie schön rund­lich-prall gewor­den sind.

- 50 g Zucker mit
- 1 Eßlöf­fel Zimt mischen und bei­sei­te stellen.

- ein Ei tren­nen, das Eigelb mit ein wenig Was­ser (kalt) auf­mi­schen und einen Back­pin­sel bereit halten.

Mehl, Zucker, Salz mischen und eine Mul­de in der Mit­te las­sen. Die Hefe dort hin­ein brö­seln, mög­lichst klei­ne Bröck­chen. Nun die erwärm­te Milch vor­sich­tig über die Hefe gie­ßen, mit einem sau­be­ren Küchen­tuch bedecken und an einem war­men Ort für 10-15 Minu­ten gehen las­sen. Wenn sich Bla­sen gebil­det haben und die Hefe-Milch-Flüs­sig­keit hoch­ge­stie­gen ist kann es wei­ter­ge­hen. Das Öl und das zim­mer­war­me(!) Ei bei­geben und mit Küchen­ma­schi­ne oder Mixer gründ­lich mischen. Nach und nach noch­mal 60-80g Mehl zuge­ben, so lan­ge, bis der Teig sich ver­fe­stigt und all­mäh­lich vom Schüs­sel­rand löst.
Jetzt die gut abge­tropf­ten Rosi­nen zuge­ben und auf klei­ner Stu­fe unter­zie­hen bis sie gleich­mä­ßig im Teig ver­teilt sind.

Mit einem Teigs­cha­ber (Spa­tel) den Teig auf ein bemehl­tes Brett geben und die Hän­de mit Mehl bestäu­ben - nun kne­ten Sie den Teig ca. 120 mal, jeweils mit einer Vier­tel­dre­hung - immer mit dem Spa­tel lösen und ein wenig(!) Mehl zuge­ben, wenn der Teig anfängt zu kleben.

Nach dem Kne­ten in drei etwa glei­che Stücke Teig tei­len, jedes Stück zu einer lan­gen Wurst for­men - die Län­ge soll­te etwa gleich sein. Wenn Sie mögen nun in der Zucker-Zimt-Mischung wäl­zen und dann zu einem Zopf flech­ten (sie­he ober­stes Bild).

Den fer­ti­gen Zopf stel­len Sie nun - auf Back­pa­pier, noch­mals für 15-30 Minu­ten warm, bedeckt mit einem Küchen­hand­tuch, und zwar so lan­ge, bis sich das Volu­men etwa um die Hälf­te ver­grö­ßert hat. Unter­des­sen den Back­ofen auf 190°C / Umluft vorheizen.

Jetzt strei­chen Sie die Ei-Was­ser-Mischung vor­sich­tig und gleich­mä­ßig auf die Ober­flä­che des Zop­fes. Danach ab damit in den Back­ofen, den Sie jetzt auf 180°C / Umluft her­un­ter­dre­hen. Back­zeit unge­fähr 25-30 Minu­ten, ach­ten Sie dar­auf, dass die Ober­flä­che nicht zu dun­kel wird, wenn doch legen Sie ein Stück Alu­fo­lie mit der blan­ken Sei­te nach oben auf den Zopf. Zügig, den Ofen nicht zu lan­ge auflassen!

Am Ende der Back­zeit im Back­ofen ein wenig mit geöff­ne­ter Tür abküh­len las­sen, dann her­aus­neh­men und auf einem Git­ter abküh­len las­sen. Sofern Sie Zucker­guss mögen (ich nicht) kön­nen Sie nun 80 g Puder­zucker mit wenig Was­ser zu einer honig­ar­tig flie­ßen­den Mas­se ver­rüh­ren und in Strei­fen oder flä­chig auf dem noch war­men(!) Zopf verteilen.

Zube­rei­tungs­zeit 90 Minu­ten, Back­zeit (max.) 30 Minu­ten; ohne Rosineneinweichung.

PS:
Die­sen Hefe­teig kön­nen Sie auch [ohne Rosi­nen] für Blech­ku­chen zube­rei­ten, Belag Früch­te und/oder Streusel.