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Oba­ma On Rus­si­an Hacking: 
'We Need To Take Action. And We Will'

[Quel­le]

Die regie­rungs­un­ab­hän­gi­gen Exper­ten in U.S.A. haben vor ein paar Tagen den Vor­wurf als "halt­los & unsin­nig" zurück­ge­wie­sen - da fragt sich der Beobachter:
Was bezwecken die Ame­ri­ka­ner durch die­se Drohgebärde?

Sind sie tat­säch­lich dar­auf aus einen Cyber­krieg vom Zau­ne zu brechen?
Soll das der Auf­takt zu einen 'rich­ti­gen' Krieg sein, wenn die Rus­sen dann nicht taten­los zuse­hen und sich zur Wehr set­zen? Im Inland (U.S.A.) geht es ja schon los mit der Hexen­jagd gegen Alle die nicht am Russ­land­bas­hing teilnehmen ....

Das Alles paßt zusam­men mit den War­nun­gen, den halt­lo­sen Grün­den, die vor­ge­scho­ben wer­den. Das kommt von wei­te­ren "Exper­ten" in U.S.A., die davon spre­chen, dass die sozia­le Spal­tung in Euro­pa und die Mise­re der Staats­fi­nan­zen aller ent­wickel­ten Län­der der Welt nur durch einen Krieg been­det wer­den könn­te. Der wür­de auf einen Schlag der Regie­rung jedes Mit­tel in die Hand geben die Feh­ler und Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te mit drei dicken Wirt­schafts­bla­sen auszubügeln. 

Um wel­chen Preis!
Die Fol­gen sind unab­seh­bar, und wir wer­den da ohne unser Zutun mit hin­ein­ge­zo­gen, unse­re Nato-Uschi steht schon Gewehr bei Fuß.

bookmark_borderZufriedenheit

Haben Sie in der (gera­de) aus­klin­gen­den Woche von der "Zufrie­den­heits­stu­die" gehört? Und von den tol­len Ergeb­nis­sen der Bür­ger­be­fra­gung
[" .. die Fra­ge, wie es sich in Deutsch­land gut leben lässt .. "] in sound­so­vie­len Ver­an­stal­tun­gen mit Poli­ti­kern, die wis­sen woll­ten wie "das Volk" denkt und was es sich wünscht?

Schon die Fra­ge sug­ge­riert "Es geht uns gut, sag' ja nicht das Gegen­teil" - aber da mag ich ein ande­res Sprach­ver­ständ­nis als die Ver­an­stal­ter haben. Außer­dem bin ich bei sol­cher Art Ver­an­stal­tung immer skep­tisch, denn in Betrie­ben wer­den sie genutzt um die Beleg­schaft zu mani­pu­lie­ren .... Poli­ti­ker tun sowas ja fast nie ..?!

Da kom­me ich jetzt daher und behaup­te: Alles Ali­bi-Ver­an­stal­tun­gen und die Poli­tik schert sich einen feuch­ten Keh­richt dar­um was "das Volk" denkt .... 

Denn es geht schon mit den Gesprächs­run­den los:
Je nach­dem in wel­cher Ein­kom­mens- und Lebens­si­tua­ti­on die Ein­ge­la­de­nen ste­hen wer­den ihre Bedürf­nis­se sein. Wer nicht genug zu essen hat - und des­we­gen zur Tafel geht - inter­es­siert sich nicht für sol­che Ver­an­stal­tun­gen und wird dazu auch nicht ein­ge­la­den, denn selbst der Poli­ti­ker aus Hin­ter­tup­fing weiß, dass die­se Art von "Volk" nicht zufrie­den sein kann.

Fragt man dage­gen jene Men­schen, von denen oft behaup­tet wird sie sei­en "die Mit­te der Gesell­schaft" - also bie­de­rer Durch­schnitt mit Rei­hen­haus und VW - dann fal­len die Ant­wor­ten bestimmt ganz anders aus, weil die­se Leu­te nicht um ihre Exi­stenz fürch­ten müs­sen. Kein Wun­der also, wenn Bedürf­nis­se wie "siche­rer Arbeits­platz", "Gesund­heit", "Frie­de" genannt werden.

Der soge­nann­te „Glücks­at­las 2013“ der Deut­schen Post (mitt­ler­wei­le gibt es einen neu­en Glücks­at­las, ich habe ihn im Inter­net aller­dings erst nach län­ge­rem Suchen gefun­den) - war­um aus­ge­rech­net die deut­sche Post sowas erfor­schen läßt hat nach mei­ner Auf­fas­sung übri­gens nichts mit ihren Kern­auf­ga­ben zu tun. Aber mög­li­cher­wei­se gibt es ja ein Kapi­tel "Zufrie­den­heit & Glück der Emp­fän­ger von Brief­post in Deutschland" .... 

Wenn ich dann noch lese " .. der Frei­bur­ger Finanz­wis­sen­schaft­ler Bernd Raf­fel­hü­schen .. " - der Hans-Dampf-in-allen-Gas­sen˟ der Wis­sen­schaft mit Mei­nung zu Allem & Jedem - sei feder­füh­rend gewe­sen weiß ich wo die­se Ergeb­nis­se hin­ge­hö­ren: In die Tonne!

Sol­che "Stu­di­en" die­nen nur einem Zweck: Es ste­hen ein paar Kern­sät­ze in der Zusam­men­fas­sung die sich in den Medi­en gut zitie­ren und die Regie­rungs­po­li­tik blen­dend aus­se­hen las­sen. Der Rest ist nicht so wich­tig, und vie­le der Bericht­erstat­ter schau­en sich sowie­so nicht den kom­plet­ten Text an son­dern schrei­ben von der 'Pres­se­mit­tei­lung' ab.
Was beim stau­nen­den Publi­kum ankommt ist die gewünsch­te Botschaft:
Es geht uns gut, bes­ser denn je, und bei der Wahl im näch­sten Jahr bit­te kei­ne Experimente!

So. Jetzt gehe ich in die Küche und mache mir einen Beu­tel "Mikro­wel­len­pop­corn" und den ver­zeh­re ich wäh­rend ich mir eini­ge you­tube-Film­chen zur Holz­be­ar­bei­tung anse­he .... ist ja bald Weihnachten.

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˟ Hin­ter­grund

bookmark_border337.000 sind ganz schön viel ....

.... in Rela­ti­on zur Gesamt­be­völ­ke­rung aller­dings fast nichts.

Die­ser Satz beglei­tet mich nun schon ein paar Tage, seit Regie­rungs­spre­cher Sei­bert ihn in der Bun­des­pres­se­kon­fe­renz aussprach.

Tat­säch­lich und für sich genom­men hat er natür­lich Recht.

Nun sind die­se Unter­schrif­ten von Men­schen in die­sem Land die sich aktiv mit den Inhal­ten der in Rede ste­hen­den Abkom­men aus­ein­an­der­set­zen. daher mit mehr als nur der Fer­tig­keit die Abkür­zun­gen in Voll­be­zeich­nun­gen wie­der­zu­ge­ben, also mit "Sach­ver­stand" urtei­len. In Fol­ge des­sen ableh­nen, was dort fest­ge­schrie­ben wer­den soll. 

Sei­bert urteilt aus sei­ner spe­zi­fi­schen Sicht: Zah­len sind rele­vant wenn es um Mehr­hei­ten im Par­la­ment geht, wenn es um Staats­fi­nan­zen geht, wenn es auf inter­na­tio­na­lem Par­kett um Hil­fe und Unter­stüt­zung geht. 

 
  Hier aller­dings ist eine rei­ne Betrach­tung von Zah­len unan­ge­bracht, weil "Sinn­voll" oder "Falsch" nicht von abso­lu­ten Zah­len abhängt, son­dern von den Fol­gen, die eine bestimm­te Rege­lung tat­säch­lich hat. 

Der Regie­rungs­spre­cher ver­fährt nach dem Muster das ihm geläu­fig ist. Da erkennt man, war­um Poli­tik so oft an der Lebens­wirk­lich­keit vor­bei geht. Es wer­den die fal­schen Prä­mis­sen zu Grun­de gelegt, des­we­gen muß die Schluß­fol­ge­rung zwangs­wei­se falsch sein.

Hal­ten wir also fest:
Zah­len­gläu­big­keit ver­schlei­ert den Blick für die Argu­men­te, ver­hin­dert dem­nach eine ratio­na­le Aus­ein­an­der­set­zung - und ist ein wohl­fei­les Argu­ment für Jene, die wohl um die Män­gel wis­sen, man­ches wahr­schein­lich mit Absicht so gere­gelt haben wollen!
Nur, bit­te­schön, die Betrof­fe­nen sol­len es mög­lichst nicht erkennen.

Eine Regie­rung aller­dings, die im Nach­hin­ein Geset­ze so mma­ni­pu­liert, dass frü­he­re Straf­ta­ten von soge­nann­ten "Dien­sten" durch die­se Ände­rung einen Frei­brief erteilt bekom­men anstatt die­se Geset­zes­über­tre­tun­gen für­der­hin zu ver­hin­dern, hat bestimmt nicht das im Sinn was im Amts­eid geschwo­ren wird, näm­lich das " .. Wohl des deut­schen Vol­kes (zu) mehren .." 

bookmark_borderDer 'merkbefreite' Herr Gabriel ....

.... ist so von sich ein­ge­nom­men, dass er nicht ein­mal merkt was ihm da vom Ver­fas­sungs­ge­richt als Kuckucks-Ei ins Nest gelegt wur­de. Der vor­der­grün­dig von ihm als SIEG gefei­er­te Spruch zum Begeh­ren der 'Einst­wei­li­gen Ver­fü­gung' ist in Wahr­heit eine schal­len­de Ohr­fei­ge für alle Betei­lig­ten an den Ver­hand­lun­gen. Sie haben es in sie­ben Jah­ren (!) nicht zustan­de gebracht ein­deu­ti­ge Regeln zu Papier zu brin­gen und soll­ten daher nicht ver­wun­dert sein, wenn ihnen ihr Mach­werk nun zer­pflückt wird.

Es bleibt aller­dings ein scha­ler Bei­geschmack. Da es kaum wahr­schein­lich ist die Regeln des Gerichts in den weni­gen Tagen bis zur Unter­schrift zu ändern wird es so kommen:

Es wird in Kraft gesetzt und es wer­den Tat­sa­chen geschaf­fen - so, wie es die Regie­run­gen Mer­kel schon immer gemacht haben. Völ­lig igno­rie­rend was Recht & Gesetz in die­sem Land von ihnen als Hand­lung verlangen.

"Auf Zeit spie­len" (aus­sit­zen), und "umfal­len" (das Gegen­teil von dem tun was der Bevöl­ke­rung ver­spro­chen wur­de) sind die neu­en Tugen­den der Poli­tik. Min­de­stens seit Kohl, Schrö­der und Merkel.

bookmark_borderKrieg in Syrien und Gründe für den Konflikt.

.... und nun noch ein paar Wor­te zum Syri­en­krieg - die Infor­ma­tio­nen sind sehr nah an dem, was ich von geflüch­te­ten Syrern zu Teil­aspek­ten im per­sön­li­chen Gespräch gehört habe. 

Wer hat wel­che Inter­es­sen und war­um unter­neh­men Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, die U.S.A. und die NATO nichts gegen die schlei­chen­de Ent­de­mo­kra­ti­sie­rung in der Tür­kei? Ein Blick auf Sun­ni­ten und Schii­ten, und auf Assad, der als Ale­vit den kur­di­schen Ale­vi­ten nahe­steht - denen, die gera­de von Erdo­gan 'umge­sie­delt' und dabei rein zufäl­lig auch ein wenig dezi­miert (!) werden.

bookmark_borderZur Frage der Verzerrung der Wirklichkeit

Gre­gor Gysi zum Euro - wahr­haft pro­phe­tisch! - und jetzt weiß man auch, war­um ver­sucht wur­de ihm alles mög­li­che anzu­hän­gen um sich sei­ner (poli­tisch) zu entledigen.
Zudem ein wei­te­rer Beweis für mei­ne The­se, dass nur "Die Lin­ke" den Wirt­schafts­pro­zeß in der EU (und welt­weit) kor­rekt beschreibt und den rich­ti­gen Ansatz hat ihn so zu len­ken, dass er denen zugu­te kommt die den "pro­fit" generieren.

bookmark_borderEine Frage der Perspektive

Oder: Es sind immer die "Ande­ren" die irren ....

"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nach­ti­gall!" - so spricht der Volks­mund und wir ken­nen Alle Bei­spie­le, dass das in der Wirk­lich­keit sei­nen Aus­druck findet.

Kürz­lich las ich einen Kom­men­tar zu einer Erör­te­rung über die Schwam­mig­keit von Begrif­fen deren Benut­zung in den Medi­en als "ein­deu­tig" ange­se­hen wird - was natür­lich schon wegen der Viel­falt der mensch­li­chen Natur nie zutref­fend sein kann. In die­sem Kom­men­tar fin­det sich fol­gen­de Passage:

.. Zum Bei­spiel singt auch der Baju­wa­re jeden Sonn­tag aus vol­ler Keh­le Allah U Akhbar, jedoch nicht auf ara­bisch, son­dern in sei­ner Lan­des­spra­che und in kol­lek­ti­ver Form ritu­ell-zere­mo­ni­el­ler Kult­hand­lun­gen, in denen das Abbild eines grau­samst Gefol­ter­ten und Gekreu­zig­ten mit sei­ner gar wis­sen­schaft­lich gynä­ko­lo­gisch unmög­li­chen, aber trotz­dem nach­hal­tig behaup­te­ten Geburt aus einer Jung­frau und manch­mal sogar eksta­tisch und in Trance gefal­len ange­be­tet wird. Wehe das wagt jemand als gei­stes­krank anzu­mah­nen und ver­sucht es zu ver­hin­dern. Das wür­de sogleich zum Bereit­stel­len eines Schei­ter­hau­fens füh­ren oder in einer psych­ia­tri­schen Zwangs­mass­nah­me enden .. 

Die soge­nann­te "Deut­sche Leit­kul­tur" ist christ­lich geprägt, Eides­for­meln wer­den durch "So wahr mir Gott hel­fe!" abge­schlos­sen und in kirch­lich betrie­be­nen Insti­tu­tio­nen (Kin­der­gär­ten, Alten­hei­men, Sozi­al­dien­sten) bestimmt die Ein­hal­tung reli­giö­ser Nor­men über Anstel­lung bzw. Ent­las­sung von Individuen.

Gleich­zei­tig spre­chen wir hier­zu­lan­de aber über "Isla­mi­sten" - und damit mei­nen wir in abschät­zi­ger Form "Ver­blen­de­te". Wo, so fra­ge ich Sie, ist der Unter­schied zwi­schen der Ver­blen­dung der Mus­li­me und der Ver­blen­dung der Chri­sten? Glau­ben doch die Anhän­ger bei­der (und vie­ler ande­rer Glau­bens­rich­tun­gen) an fik­ti­ve, nie bewie­se­ne und natur­wis­sen­schaft­lich nicht halt­ba­ren über­ge­ord­ne­te Wesen, deren Exi­stenz zwei­fel­haft ist und deren tat­säch­li­ches Wir­ken besten­falls auf Visio­nen von Ein­zel­per­so­nen fußt ("Wun­der", "Erschei­nun­gen").

"Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nach­ti­gall!" - es wird Zeit die­se Per­spek­ti­ve aus unse­rem 'Kul­tur­kreis' zu hin­ter­fra­gen und dar­aus Schlüs­se zu zie­hen. Wel­che Art von Ver­nunft ist das, die - um die Bibel zu zitie­ren - 'den Split­ter im Auge der Ande­ren' sieht und 'den Bal­ken im eige­nen Auge' übersieht?

Radi­ka­le wohin man schaut, egal wel­che kul­tu­rell-reli­giö­se Prä­gung vor­han­den sein mag. Wie über­heb­lich es war als die Spa­ni­er im Namen des Glau­bens in Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka wüte­ten! Auch das ist Teil unse­res viel geprie­se­nen "sozio-kul­tu­rel­len Hintergrundes"!

Nie­mand (fast nie­mand) nimmt dar­an Anstoß, dass die U.S.A. über­all auf der Welt - ähn­lich wie Ter­ro­ri­sten - fol­tern, ver­ur­tei­len und per Fern­steue­rung exe­ku­tie­ren. Gleich­zei­tig wer­den die im Nahen Osten und Afri­ka wüten­den Mili­zen und selbst­er­nann­ten Got­tes­krie­ger als Aus­ge­burt der Höl­le ange­se­hen, die man aus­rot­ten muß um Frie­den zu schaffen.

Unse­re Per­spek­ti­ve ist falsch. Man hat uns den Blick­win­kel seit Jahr­zehn­ten erfolg­reich 'antrai­niert'. Bleibt die Fra­ge wer davon pro­fi­tiert. "Ver­schwö­rungs­theo­rien", höre ich da Eini­ge sagen.

Ja, stimmt, aller­dings wer­den die Anzei­chen immer deut­li­cher, dass Vie­les, was noch vor zwan­zig, drei­ssig oder mehr Jah­ren als 'absurd' bezeich­net wur­de, mitt­ler­wei­le als Tat­sa­che feststeht.

Zeit für einen Perspektivwechsel ...?

 

bookmark_borderVerschwörungstheorie ..?!

33Heu­te gelesen:

.. Hard evi­dence or no, I stand whol­ly with a well-con­nec­ted source in Istan­bul with whom I have had an exten­ded email exch­an­ge sin­ce last weekend. “I don’t mean a total fab­ri­ca­ti­on,” he wro­te Satur­day in explai­ning what had hap­pen­ed. “Pro­ba­b­ly more of a pro­vo­ca­ti­on and trap laid by Erdoğan.” Never mind what you read in the cor­po­ra­te press: The­se sus­pi­ci­ons are wide­ly shared, I am told, among diplo­mats with long records of Midd­le East ser­vice and some of the bet­ter peo­p­le at State .. 

Über­set­zung
" .. Har­te Bewei­se oder nicht, ich ste­he auf der Sei­te einer gut ange­bun­de­nen Quel­le in Istan­bul, mit der ich seit dem letz­ten Wochen­en­de einen erwei­ter­ten E-Mail-Aus­tausch hat­te. "Ich mei­ne kei­ne tota­le Insze­nie­rung", schrieb er am Sonn­abend um zu erklä­ren was pas­siert war. "Wahr­schein­lich eher eine Pro­vo­ka­ti­on und eine Fal­le, von Erdoğan gelegt." Egal was man in der Unter­neh­mens­pres­se liest: Die­se Ver­däch­ti­gun­gen wer­den, wie mir gesagt wur­de, weit­ge­hend unter Diplo­ma­ten mit lan­gen Auf­ent­hal­ten im Mitt­le­ren Osten geteilt und das sind eini­ge der erfah­ren­sten Men­schen beim Aus­wär­ti­gen Dienst .. "
[Quel­le]

Wer sich mit Schur­ken wie Erdoğan ein­läßt muß sich gefal­len las­sen, dass deren Schur­ke­rei­en auf sie zurück­fal­len. Die EU und Deutsch­land ins­be­son­de­re kla­gen zwar den Völ­ker­mord an den Arme­ni­ern an - aber dem Völ­ker­mord an den Kur­den schau­en sie seit Mona­ten zu! 

Jetzt läßt Erdoğan end­gül­tig die Mas­ke fal­len und "säu­bert" sein Reich, dreht die säku­la­re Tür­kei um in einen mus­li­mi­schen Got­tes­staat. Die U.S.A., sonst schnell dabei der­glei­chen zu ver­ur­tei­len hal­ten sich zurück, weil sie den tür­ki­schen Luft­waf­fen­stütz­punkt nicht ver­lie­ren wollen. 

Am Ende wer­den sie wohl auch Fet­hul­lah Gulen an die Tür­kei aus­lie­fern, des­sen der tür­ki­sche Staats­chef Mit­te Dezem­ber 2013 nicht hab­haft wer­den konn­te, als es schon ein­mal eine Säu­be­rungs­wel­le wie die jetzt beob­ach­te­te in der Tür­kei gab.

Gülen ist bei­lei­be kein from­mes Lamm:

"Der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de im baden-würt­tem­ber­gi­schen Land­tag, Peter Hauk, ver­lang­te im Febru­ar 2014 Ein­sicht in inter­ne Berich­te des Lan­des­ver­fas­sungs­schut­zes, in denen der Gülen-Bewe­gung vor­ge­wor­fen wur­de, teil­wei­se im Wider­spruch zur frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung zu ste­hen." [Quel­le] - das berech­tigt aller­dings selbst Herrn Erdoğan nicht den Stab über ihn zu bre­chen und sich als 'Rich­ter' auf­zu­spie­len, singt er doch im glei­chen 'Chor' ....

Aber was zählt schon ein Men­schen­le­ben in den U.S.A., die sich auf­schwin­gen welt­weit die von ihnen iden­ti­fi­zier­ten "Fein­de" - ohne Rechs­staat­lich­keit auch nur zu simu­lie­ren - per Droh­ne zu ermorden.

Wie jeder Dik­ta­tor stellt Erdoğan zunächst den Intel­lek­tu­el­len nach, in Uni­ver­si­tä­ten und Schu­len wird 'gesäu­bert'. Was zurück­bleibt ist das unwis­sen­de, gläu­bi­ge Land­volk, der ana­to­li­sche Volks­is­lam, schon immer die Quel­le des Übels. Jour­na­li­sten, Rich­ter, Anwäl­te, Ver­wal­tungs­be­am­te, Listen mit tau­sen­den regime­kri­ti­schen Men­schen, sowas zau­bert kei­ner aus dem Hut, das braucht Vor­be­rei­tung von lan­ger Hand - wer hier noch an eine spon­ta­ne Akti­on der tür­ki­schen Regie­rung glaubt zieht sich wahr­schein­lich die Hose mit der Kneif­zan­ge an.

*edit*
Gera­de gese­hen bei twitter =>
tweet

bookmark_borderNeue "Quoten" braucht das Land ...!
*update* (01-07-2016)

Das Bei­spiel des Refe­ren­dums in Groß­bri­tan­ni­en hat es wie­der ein­mal gezeigt:

Die älte­ren Wäh­ler und länd­li­che Regio­nen sind kon­ser­va­tiv ein­ge­stellt. Sie ver­hin­dern so neue Ideen, alter­na­ti­ve Kon­zep­te und in die Zukunft wei­sen­de Pla­nun­gen. Dazu kommt der Ein­fluß derer, die Euro­pa schwä­chen wol­len und die 'Arbeit' der Lob­by­isten (vor­nehm für "Bestechung").

So wie dort in der EU / in Groß­bri­tan­ni­en ist es bei uns in Deutsch­land. Die Rent­ner - mit einer Ren­ten­er­hö­hung Mit­te die­sen Jah­res bei Lau­ne gehal­ten - wer­den wie­der CDUCSUSPDFDPGRÜNE wäh­len und es wird sich NICHTS in die­sem Land zum Bes­se­ren wenden. 

Des­we­gen ist es an der Zeit Ände­run­gen am Wahl­sy­stem vor­zu­neh­men. Eine Idee dazu hat­te ich frü­her schon ein­mal aufgeschrieben.

Nun etwas Neues:
Um den Jün­ge­ren - um deren Zukunft es bei jeder Wahl geht, die aber stets den Älte­ren gegen­über in der Min­der­zahl sind - mehr Gewicht zu ver­schaf­fen, müß­te dem Wahl­recht für die Stim­men­ge­wich­tung ein "Wer­tungs­fak­tor nach Lebens­al­ter" zuge­fügt werden. 

Etwas so:
16 - 20 Jah­re => Fak­tor 1,2
20 - 30 Jah­re => Fak­tor 1,4
30 - 40 Jah­re => Fak­tor 1,6
40 - 50 Jah­re => Fak­tor 2,0
50 - 60 Jah­re => Fak­tor 1,2
60 - 70 Jah­re => Fak­tor 0,8
70 - 80 Jah­re => Fak­tor 0,5
80 und älter   => Fak­tor 0,2

Die 20 - 50 Jah­re alten Wähl/-er/-innen hät­ten so trotz gerin­ge­rer Zahl durch den Mul­ti­pli­ka­ti­ons­fak­tor ein grö­ße­res Stimm­po­ten­ti­al. Je näher die Wäh­ler­schaft ihrem bio­lo­gi­schen Ende zugeht, desto gerin­ger wäre ihr Ein­fluß auf die aktu­el­le und zukünf­ti­ge Poli­tik des Landes.

Ver­bun­den mit einer - je nach Wahl­be­tei­li­gung - schwan­ken­den Zahl von Bun­des­tags­man­da­ten könn­te auf die­se Wei­se eine in die Zukunft gerich­te­te Poli­tik eine sehr viel bes­se­re Chan­ce haben als im der­zei­ti­gen System.

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*update*
[01.07.2016]
"kraut­re­por­ter" hat zu die­sem The­ma einen umfas­sen­den Beitrag

bookmark_borderReligion
(ja, schon wieder, aber anders ....)

Wir wer­fen den Mos­lems vor "Fun­da­men­ta­li­sten" zu sein.
Da stel­le ich fest "Auch Deutsch­land ist ein Gottesstaat!"

112 Kürz­lich wur­de mir erneut an einem Bei­spiel klar wie ver­nich­tend Reli­gi­on sein kann. Wo die Reli­giö­sen doch genau das Gegen­teil behaup­ten und wenn etwas schief läuft es den Ungläu­bi­gen in die Schu­he zu schie­ben versuchen.

Chri­sten wer­den stets ange­hal­ten die Gebo­te zu leben und es ist nicht schick­lich deren Inhalt zu hin­ter­fra­gen. Der 'güti­ge Gott' ist zugleich Vor­bild und Mah­nung nicht vom rech­ten Wege abzu­wei­chen. Nun, für die mei­sten Gebo­te mag es aus einem tie­fe­ren mora­li­schen Ver­ständ­nis° Ent­spre­chun­gen mit ähn­li­chen For­de­run­gen an das Ver­hal­ten der Men­schen unter­ein­an­der geben - eini­ge aller­dings ste­hen nur da für Chri­sten. Ande­re Men­schen kön­nen nichts damit anfangen. 

Soll­ten Sie, lie­ber Leser, prak­ti­zie­ren­der Christ sein, dann ken­nen Sie die zehn Gebo­te bestimmt in-und-aus­wen­dig. Ich ver­wei­se hier nur dar­auf, weil es Leu­te gibt die da eine Erin­ne­rungs­stüt­ze brau­chen. Es gibt sogar sol­che The­sen: ".. bil­den die 10 Gebo­te so etwas wie den „Schlüs­sel“ zu einer gelun­ge­nen Lebens­ge­stal­tung .." - und die vie­len Men­schen auf der Erde ohne 'christ­li­che Füh­rung'? Alle lebensunfähig?

Das spielt mir direkt in die Hän­de, denn auf die­sen Anspruch woll­te ich hin­aus. Es wird unter­stellt, dass man sein Leben ohne in einer Kir­che, ohne Christ zu sein nicht mei­stern kön­ne. Ein abso­lu­ter Anspruch, der emp­find­li­che See­len schon ins Grü­beln brin­gen kann und manch­mal sogar labi­le Men­schen in den Abgrund stürzt, weil sie 'glau­ben' die­sem Anspruch nicht zu genü­gen und daher sowie­so ver­dammt seien.

Der zür­nen­de Gott, der zür­nen­de Pfar­rer, die zür­nen­de Obrig­keit, der zür­nen­de Leh­rer, die zür­nen­den Eltern .... alle for­dern von dem her­an­wach­sen­den Nach­wuchs Unter­wer­fung, Wohl­ver­hal­ten, Ein­hal­tung von Gebo­ten und dar­aus her­ge­lei­te­ten son­sti­gen Verhaltensregeln.

Was für eine schreck­li­che Zwangs­si­tua­ti­on das bedeu­ten kann ist jedem klar der die Fol­gen betrach­tet. Jeg­li­cher Ent­decker­drang, sich erpro­ben, Gren­zen aus­lo­ten, Neu­gier befrie­di­gen und so einen Platz in der Gesell­schaft zu erlan­gen wird ausgemerzt.

Gehor­sam und Unter­wer­fung statt Frei­heit und auf­rech­tem Gang.
Nein, das kann nicht, darf nicht so bleiben.
Fan­gen wir damit an die­se Struk­tu­ren immer dann zu hin­ter­fra­gen wenn wir durch ihr Wir­ken defor­mier­te Per­sön­lich­kei­ten erken­nen. Es kann nur bes­ser wer­den, selbst wenn es manch­mal nicht ohne Kon­flikt abge­hen wird.
 
 
PS
Bevor ich es vergesse:
Ein guter Anfang ist die tota­le Tren­nung von Kir­che & Staat.
Vie­le wün­schen es, allein die 'christ­li­chen' Abge­ord­ne­ten wol­len es nicht ändern. Obwohl so man­cher hoch­ge­stell­te Poli­ti­ker gegen Gebo­te ver­stößt - z.B. das Ehe­bruchs­ge­bot, mit Gelieb­ter und (bedau­erns­wer­tem) Kind aus der Ver­bin­dung. Sol­che Men­schen nennt man Heuch­ler oder Scheinheilige.
Wäh­len wir doch ein­fach sol­che Abge­ord­ne­ten, die unse­ren Wil­len umzu­set­zen bereit sind ....

 
 

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° (das dem Men­schen inne­wohnt, wes­we­gen auch 'Wil­de' so etwas wie Gebo­te hat­ten bevor sie die schreck­li­chen Ver­brei­ter des Glau­bens tra­fen)
 
 

bookmark_border.. wat den Eenen sin UHL, is den Annern sin Nachtigall° ....

Eine(-n) "UHL" haben wir schon lan­ge und der gibt scheuß­li­che Töne von sich, meist durch­drun­gen von deut­lich rechts­la­sti­ger Gesin­nung die man eher der rechts­ra­di­ka­len Sze­ne zuord­nen wür­de .... zusam­men mit sei­ner Par­tei­freun­din Has­sel­feldt, die ihm in nichts nach­steht. Ein Scharf­ma­che­rin, die sich - wie Uhl - seit Jah­ren dank einer 'Haus­macht' an offen­bar gleich­ge­sinn­ten Wäh­lern hal­ten und Ein­fluß neh­men können.

Die­ser baye­ri­sche - woher sonst? - UHL übt gern und viel Kri­tik, scheint aber nun recht dünn­häu­tig, denn er möch­te sei­ne Machen­schaf­ten und Ver­flech­tun­gen nicht öffent­lich gemacht haben. Er, der bei vie­len Gele­gen­hei­ten für einen "glä­ser­nen Bür­ger" plä­dier­te [meme: "Hat der Uhl eigent­lich schon die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung gefor­dert?"]

Da ver­wun­dert es nicht, dass der bewuß­te Uhl flam­men­de Reden gegen jede Art von Trans­pa­renz­in­itia­ti­ve hält, die sei­ne Mau­sche­lei­en auf­decken könnten.

° [Quel­le]