bookmark_borderVon Obsessionen ....

Eine Zeit lang, das muss ich zuge­ben, hat­te ich eine Pha­se, in der ich stän­dig Wet­ter­be­rich­te ansah. Mor­gens, Mit­tags und Abends - immer auf der Suche nach dem best dar­ge­stell­ten und akku­ra­te­sten Wet­ter­be­richt. Zu der Zeit zeich­ne­te ich das Euro­pa­wet­ter, das loka­le Wet­ter und die 14-Tage-Wet­ter­pro­gno­se auf. Screen­shot auf Screen­shot füll­te den Com­pu­ter­spei­cher. Als die­ser knapp wur­de, trans­fe­rier­te ich die Daten­flu­ten auf eine exter­ne "Wetter"-Festplatte. Die­se Obses­si­on mit dem Wet­ter dau­er­te etwa so um 16 bis 18 Mona­te, so genau lässt es sich im Rück­blick nicht mehr nach­voll­zie­hen, jeden­falls waren es knapp ein­ein­halb Jahre.

So, wie sie gekom­men war, die­se Beses­sen­heit mit dem Wet­ter, so ver­ging sie ganz plötz­lich und die Erkennt­nis mach­te sich breit "Wozu das Alles?" .... fast schlag­ar­tig war es vor­bei. Wie eine schlim­me Infek­ti­on, von der man, gene­sen, nun wider die Wirk­lich­keit wahr­nimmt und sich über sich selbst wun­dert. Wie konn­te es nur so weit kommen?

Vor­sich­ti­ge Nach­fra­gen bei Freu­den und Bekann­ten, in der Fami­lie und beim Small­talk zu Anläs­sen erga­ben die fast schon erstaun­li­che Tatsache:
Fast jeder Mensch hat sol­che Obses­sio­nen, mal mehr, mal weni­ger aus­ge­prägt. Der Gegen­stand die­ser nicht immer ganz offen­sicht­li­chen Abwei­chung von der Norm, von ange­mes­se­ner Ein­schät­zung der Bedeu­tung von Ereig­nis­sen, von Ein­ord­nung zufäl­li­ger Ereig­nis­se in ein absur­des Gedan­ken­ge­rüst ist kei­ne Sel­ten­heit, son­dern ganz offen­sicht­lich eine Erschei­nung, die zu uns Men­schen gehört. Es fängt bei 'selek­ti­ver Wahr­neh­mung' an und hört bei einer ver­zeh­ren­den Beses­sen­heit auf. 

So erklä­re ich mir die unsin­ni­gen Paro­len und Ver­mu­tun­gen derer, die wenig Kennt­nis­se zu Infek­ti­ons­krank­hei­ten und den ver­schie­den­sten Aus­lö­sern haben, und - unter­stützt durch die sozia­le Iso­la­ti­on wegen Covid - jede noch so absur­de Infor­ma­ti­on auf­neh­men und sie zu einer Welt­ver­schwö­rung hoch­sti­li­sie­ren. Die Wirk­lich­keit ist wenig spek­ta­ku­lär - da machen sich Vie­le eben ein neu­es Bild der Wirk­lich­keit in der sie die 'Wis­sen­den' sind, die lächelnd auf die Ahnungs­lo­sen um sie her­um her­ab sehen kön­nen und mit süf­fi­san­tem Unter­ton erklä­ren was sich wirk­lich abspielt, wer davon pro­fi­tiert und wes­we­gen das immer noch nur einem klei­nen Kreis - zu dem sie selbst­re­dend gehö­ren - als Insi­der­wis­sen zur Ver­fü­gung steht.

Die Imp­fung mit Impf­stoff A ist unwirk­sam, die mit Impf­stoff B macht Dau­er­schä­den, und wenn wer Impf­stoff C bekommt ist die­se Per­son spä­te­stens in sechs Wochen tot. 

Bewei­se? Keine!

Da kommt mir die anfangs geschil­der­te Beschäf­ti­gung mit dem Wet­ter schon wie­der weni­ger aus­ge­flippt, fast schon akzep­ta­bel, ja sogar ziem­lich nor­mal vor. Viel­leicht soll­te ich 'mal den Hin­wei­sen nach­ge­hen, dass bestimm­te Hoch­druck­la­gen die Infek­ti­ons­wahr­schein­lich­keit erhöhen ...?

bookmark_borderBLIND SPOT ....

Sci­ence doesn't care how peo­p­le vote

Wir über­se­hen ganz offen­sicht­li­che Gegebenheiten.
Manch­mal habe ich den Ein­druck wir wol­len die Wahr­heit / Wirk­lich­keit nicht erken­nen .... was schon 2008 in wis­sen­schaft­li­chen Krei­sen dis­ku­tiert wur­de hat­te gegen die Inter­es­sen der Gesell­schaf­ten und ihre Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen kei­ne Chan­ce. Der Fil­me­ma­cher Adol­fo Doring war kaum ver­stor­ben, da ver­schwand sofort die­ser Film.

Nun ist der Film dort → Slijepa tač­ka - Blind­s­pot - 2008 - Srp­ski jezik zu fin­den, in eng­li­scher Spra­che. Eine wei­te­re Sei­te hier → Blind­s­pot¹; Soll­te er auch dort ver­schwin­den habe ich noch eine Kopie, die ich dann ggf. hier­her ver­lin­ken werde.

Unter der alten Adres­se (neben­ste­hen­de Links) fin­det man die­se Doku­men­ta­ti­on nicht mehr. Der Autor ist 2016 ver­stor­ben und wer auch immer die Mög­lich­keit hat­te nutz­te sie, um die­sen bri­san­ten Film zu löschen und auf der Sei­te wird nun unter → https://blindspotdoc.com/# eine Sei­te geführt, die eupho­ri­sie­rend über die Zukunft durch tech­no­lo­gi­schen Fort­schritt spricht - kein Wort von den Nach­tei­len die die Ver­schwen­dung von Resour­cen für den gesam­ten Pla­ne­ten bedeutet.   - Links sind 'tot' .... irgend­wem haben die Inhal­te des Films nicht gefal­len, sie waren zu deut­lich in ihrem Fazit: Wir sind dabei uns selbst und den Pla­ne­ten zu ver­nich­ten, Schuld dar­an haben die Groß­kon­zer­ne, die ihren 'pro­fit' aus Kosten der Umwelt meh­ren. Und hin­ter all dem steckt das US Bestre­ben noch Domi­nanz der Welt.
Aus­zü­ge aus dem Doku­men­tar­film "BLIND SPOT" von Adol­fo Doring Blind Spot
  1. Teil 1
  2. Teil 2
  3. Teil 3

Blind Spot
Doring wro­te and direc­ted the docu­men­ta­ry film Blind Spot, about the cur­rent [→ 2008 (!)] oil and ener­gy cri­sis². It explo­res the sub­ject of peak oil and its impli­ca­ti­ons for the future of civi­lizati­on. It inclu­des inter­views with socio­lo­gist Wil­liam R Cat­ton, evo­lu­tio­na­ry bio­lo­gist Jason Brad­ford, envi­ron­men­tal ana­lyst Lester Brown, NASA's James E. Han­sen, aut­hor Bill McKib­ben, phy­si­cist Albert Allen Bart­lett, and others.[3]

The film was shown in 2008 at the Wood­stock Film Festi­val, Lon­don Inde­pen­dent Film Festi­val, and Euro­pean Film Festi­val Moscow. 

Der 'blin­de Fleck', eine Stel­le auf der Netz­haut des Auges, die kei­ne Seh­zel­len ent­hält, wes­we­gen man an die­ser Stel­le kei­ne Sin­nes­ein­drücke haben kann.
Beim Auto­fah­ren als 'toter Win­kel' (zwi­schen Außen- und Rück­spie­gel) bezeichnet.

¹ Zitat aus der Beschrei­bung:
" .. Blind Spot is a docu­men­ta­ry film that illu­stra­tes the cur­rent oil and ener­gy cri­sis that our world is facing. Wha­te­ver mea­su­res of igno­rance, greed, wishful thin­king, we have put our­sel­ves at a cross­roads, which offer two paths with dire con­se­quen­ces. If we con­ti­n­ue to burn fos­sil fuels we will cho­ke the life out of the pla­net and if we don't our way of life will collapse.

² Die­se War­nun­gen wur­den bereits vie­le Jah­re vor­her vom 'Club of Rome' im Jah­re 1972 vor­ge­tra­gen [Die Gren­zen des Wachs­tums] - aller­dings schon zu die­ser Zeit abge­tan als unnö­ti­ger Alar­mis­mus.; und wie­der wur­den seit 2008 13 Jah­re ver­tan um gegen die Kli­ma­kri­se vorzugehen.
Zitat der Schluss­fol­ge­rung der '72er Veröffentlichung:
" .. Unse­re gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on ist so ver­wickelt und so sehr Ergeb­nis viel­fäl­ti­ger mensch­li­cher Bestre­bun­gen, daß kei­ne Kom­bi­na­ti­on rein tech­ni­scher, wirt­schaft­li­cher oder gesetz­li­cher Maß­nah­men eine wesent­li­che Bes­se­rung bewir­ken kann. Ganz neue Vor­ge­hens­wei­sen sind erfor­der­lich, um die Mensch­heit auf Zie­le aus­zu­rich­ten, die anstel­le wei­te­ren Wachs­tums auf Gleich­ge­wichts­zu­stän­de füh­ren. Sie erfor­dern ein außer­ge­wöhn­li­ches Maß von Ver­ständ­nis, Vor­stel­lungs­kraft und poli­ti­schem und mora­li­schem Mut. Wir glau­ben aber, daß die­se Anstren­gun­gen gelei­stet wer­den kön­nen, und hof­fen, daß die­se Ver­öf­fent­li­chung dazu bei­trägt, die hier­für not­wen­di­gen Kräf­te zu mobilisieren .. "

The­re is no panic in this film ....just an abso­lu­te and stark rea­li­ty that we eit­her choo­se to face or not.

But you will not see this film on net­work TV or just about nowhe­re else. It chal­lenges too direct­ly fun­da­men­tal assump­ti­ons on which the con­ti­nu­an­ce of our cor­po­ra­te eco­no­my and our con­su­mer cul­tu­re is based - in par­ti­cu­lar, the unque­stio­ned assump­ti­on that growth is good, that "expan­si­on is tan­ta­mount to pro­gress" .. "

Erst­ver­öf­fent­li­chung: 03.01.2009 um 19:33h; Links geprüft und teil­wei­se gekenn­zeich­net, tote Links stillgelegt,

bookmark_borderVorne "Hui!", hinten "Pfui!"
*update* [05.03.2021]

Das ist in Hes­sen ein Tadel für sol­che Men­schen oder Unter­neh­men, die ein glanz­vol­les Image fast unfehl­ba­rer 'per­for­mance' in die Öffent­lich­keit posau­nen - und die in Wahr­heit nicht ein Fünk­chen Ehr­geiz haben die­se plum­pen Über­trei­bun­gen auch nur teil­wei­se zu erfüllen.

Die­ses Bild (leicht ver­kürzt, aber authen­tisch) fand ich heu­te im Maileingang

War­um es mich beson­ders ver­är­gert stel­len Sie leicht fest, denn mein Inter­net­an­schluss bei der Tele­kom Magen­ta Zuhau­se L soll fol­gen­de Eigen­schaf­ten haben:

down­load → 100 MBit/s max.
upload → 40 Mbit/s max.
mit Inter­net flat und Fest­netz flat.

Beim Abschluss wur­de ich gefragt, ob ich einen Mobil­funk­ver­trag hät­te, weil dann für das Fest­netz der soge­nann­te "Magen­ta­vor­teil" zuträ­fe - das bedeu­tet: Flat­rate auch vom Fest­netz in alle Mobilfunknetze.

Als mir dann für Anru­fe in Mobil­funk­net­ze Zusatz­ge­büh­ren abver­langt und abge­bucht wur­den habe ich rekla­miert. Da hieß es dann "Ihr Mobil­funk­ver­trag ist vor dem ein­ge­schlos­se­nen Ver­trags­zeit­raum und mit einem ermä­ßig­ten Preis gebucht - da trifft der "Magen­ta­vor­teil" bei Ihnen nicht zu."

Das hät­te ich noch hin­ge­nom­men, da es nicht sehr häu­fig vor­kommt - aber wenn Sie sehen wel­che Geschwin­dig­kei­ten mein Inter­net­an­schluss tat­säch­lich erreicht wer­den Sie ver­ste­hen, war­um ich nach mitt­ler­wei­le vier Ver­su­chen das über Beschwer­de, Tech­nik, 'hot­line' und Ser­vice­cen­ter zu ver­än­dern nun wirk­lich stin­kig bin. Stel­le ich mir vor ich hät­te noch das Ange­bot "smart home" ange­nom­men, dann spuck­te die Hei­zung bei 80°C Dampf und der Kühl­schrank samt Gefrier­teil wäre auf­ge­taut, die Woh­nungs­tür stün­de seit Stun­den sperr­an­gel­weit offen und die Beleuch­tung schal­te­te sich in Inter­val­len aus und ein ....

Hier die Über­sicht einer Aus­wahl von gemes­se­nen Werten
(mit dem von der Regie­rung über eine Dritt­fir­ma bereit­ge­stell­ten tool A).

Nicht bei einem der vie­len Tests
war die upload-Geschwin­dig­keit über 50 MBit/s!
Ich bezah­le den dritt­teu­er­sten Tarif und bekom­me eine Lei­stung, die noch unter dem liegt, was für den bil­lig­sten Tarif aus­gwie­sen ist.


 
 
 

 
 
 

&➁ erfolg­rei­che Mes­sun­gen; ➂ abge­bro­che­ne Mes­sung, kein upload mög­lich; ➃ Was ich gebucht habe - und noch nie (seit Novem­ber 2020) zur Ver­fü­gung hatte.

Bei völ­lig unter­ir­di­scher tat­säch­li­cher Lei­stung in der Wirk­lich­keit wer­den mir online sol­che Ange­bo­te gemacht:

 

Es ist unmög­lich von der Tele­kom eine schrift­li­che Ant­wort zu bekom­men. Jeg­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on läuft per Tele­fon, vor­zugs­wei­se auch die zu den Män­geln im Fest­netz und Inter­net über den Mobil­funk­an­schluss. Ver­su­che ich es über das Inter­net so fin­det die Tele­kom­soft­ware mei­nen Wohn­ort nicht

 

Prü­fen Sie ein­mal selbst, ob Sie unter der ange­ge­be­nen PLZ den Ort Bad Hers­feld fin­den .... die Tele­kom behaup­tet PLZ oder Wohn­ort sei­en ungül­tig. So viel Unzu­läng­lich­keit kann sich nur ein Mono­po­list lei­sten der durch die Legis­la­ti­ve und deren nach­ge­schal­te­te Behör­den nicht mehr kon­trol­liert wer­den kann, weil dort nur Dilet­tan­ten am Werk sind, die von den smar­ten Mana­gern der Tele­kom über den Tisch gezo­gen wer­den. Anders kann man sich die­se unsäg­li­chen Ver­sa­gens­fäl­le schon nicht mehr erklären.

Ich bin über­zeugt, das hat Methode!
Wenn ich nichts schrift­lich in Hän­den habe kann ich nichts bewei­sen, und wenn ich nichts bewei­sen kann, kann ich auch kei­ne Kla­ge wegen Nicht-Erfül­lung des Ver­tra­ges erheben. 

Eines ist sicher:
Den 700 € teu­ren Haus­an­schluss bei unse­rem neu­en Haus wer­de ich nicht legen las­sen. Abge­se­hen davon, dass für knapp 7 m Kabel vom Haus aus zur näch­sten erreich­ba­ren Tele­kom­lei­tung die­ser Preis (eine Pau­scha­le!) eine Unver­schämt­heit ist.

Als ich nach meh­re­ren Ver­su­chen per Tele­fon kürz­lich einen Tech­ni­ker am Tele­fon hat­te erklär­te er mir, das sei ein Feh­ler der am Rou­ter läge und des­we­gen brauch­te ich einen - kosten­pflich­ti­gen! - Tech­ni­ker­ter­min. Was ich dan­kend ablehn­te und des­we­gen an einen ande­ren Tech­ni­ker ver­wie­sen wur­de, der mir ohne die­sen Ter­min hel­fen soll­te. Die­ser Mann erklär­te mir dann der Feh­ler sei nicht beim Rou­ter zu suchen, son­dern es sei­en Bau­ar­bei­ten an den Lei­tun­gen für das hie­si­ge Wohn­vier­tel Schuld an den 'Stö­run­gen', und die wür­den am 18.02. been­det sein. Auf mei­nen Hin­weis, dass Aus­fäl­le des Inter­nets und des Tele­fons auch nachts auf­tre­ten, zu Zei­ten, an denen bestimmt nie­mand arbei­tet, hat er ein­fach auf­ge­legt. Der 18. 02. ist vor­bei - die man­gel­haf­te Inter­net­ver­bin­dung ist nach wie vor da.

Der Gip­fel der Unver­schämt­heit war dann, dass ich wenig spä­ter am Tag eine Auf­for­de­rung bekam doch die Umstän­de bei der Lösung (!) mei­ner "Stö­rungs­be­schwer­de" zu bewerten.

Wie sind denn Ihre Erfah­run­gen, lie­be Lesende?

*update* [05.03.2021]

Mitt­ler­wei­le wur­de mir - ohne wei­te­ren Hin­weis oder Kom­men­tar - der soge­nann­te "Magen­ta-Vor­teil" im Monat Febru­ar mit 0,00€ berech­net. Nun bin ich nicht sicher, ob das bedeu­tet, dass ich ihn nun habe und er nichts kostet, oder ob es bedeu­tet, dass ich ihn nicht bekom­me und dafür freund­li­cher­wei­se von der Tele­kom nichts berech­net wird .... 

Der drit­te Tech­ni­ker, den ich am Tele­fon hat­te als mit­ten in der Nacht, so etwa um 01:12h das Inter­net aus­fiel erklär­te mir, die Stö­rung sei dar­auf zurück zu füh­ren, dass 'groß­räu­mi­ge War­tungs- und update-Arbei­ten an den Ser­vern der Tele­kom getä­tigt wür­den die bis min­de­stens 05:30 anhal­ten wür­den - danach sei aber alles wie­der OK

Die­ser Mann erklär­te mir, dass der *speed test* der Bun­des­netz­agen­tur untaug­lich sei die Geschwin­dig­keit kor­rekt zu mes­sen, die das eige­ne Inter­net habe. Als ich da Zwei­fel äußer­te wur­de ich belehrt 'Ich habe 80% Kun­den­zu­frie­den­heit, und Sie spre­chen mir Kom­pe­tenz ab?' Hat­te ich gar nicht, son­dern nur den Teil der sich auf die Bun­des­netz­agen­tur bezog.

Um noch­mal mei­ne Lei­tung - die er wegen der Arbei­ten nun nicht bis zum Rou­ter prü­fen kön­ne, die aber, soweit er kom­me, kei­ne Stö­run­gen habe - rich­tig und umfas­send zu prü­fen, wür­de er mich Frei­tag­abend so unge­fähr um 21:30h anru­fen .... dar­auf war­te ich aller­dings immer noch.

A Dazu heißt es auf der Webseite:
" .. Die Breit­band­mes­sung wur­de von der zafa­co GmbH im Auf­trag der Bun­des­netz­agen­tur ent­wickelt und erfüllt die Vor­ga­ben des Gre­mi­ums Euro­päi­scher Regu­lie­rungs­stel­len für elek­tro­ni­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on (BEREC) .."

bookmark_border"..We share the same biology
regardless of ideology.."

Als ich kürz­lich ein Video einer jun­gen Frau aus dem äußer­sten Osten der Rus­si­schen Repu­blik sah kam ich aus dem Stau­nen nicht her­aus und gleich­zei­tig wur­de mir eine grund­le­gen­de Tat­sa­che zu den hier bei uns ver­lau­te­ten Infor­ma­tio­nen zu Russ­land klar:

Es wird hier stets nur über 

- das Tren­nen­de, das der offi­zi­el­len Regie­rungs­ver­laut­ba­rung fol­gen­de Nar­ra­tiv berich­tet, dabei wäre es doch ganz ein­fach, ein­mal über
- das Ver­bin­den­de zu berich­ten und so klar zu machen, dass "der Rus­se" kein Unter-, Über-, oder sonst­wie-Mensch ist, son­dern ein "Mensch-wie-Du-und-Ich".

Seit Jahr­hun­der­ten muss­te das gemei­ne Volk in Russ­land Ent­beh­run­gen, Ernied­ri­gun­gen, Unge­rech­tig­kei­ten und Macht­miss­brauch durch jede höher gestell­te Per­so­nen­grup­pe hin­neh­men, die je dort herrsch­te - das führ­te zu einem gna­den­lo­sen Exi­stenz­kampf, der sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen hat: 

Der durch­schnitt­li­che Rus­se ver­hält sich wie ein Ein­zel­kämp­fer, aus­ge­streck­te Ellen­bo­gen, drän­geln­de Rück­sichts­lo­sig­keit, kei­ne Dis­zi­plin bei Mas­sen, die etwas 'ergat­tern' wol­len .... die­se jahr­hun­der­te­lan­ge Prä­gung und Not­wen­dig­keit pri­mi­tiv­ste Instink­te zum Über­le­ben wal­ten zu las­sen sind daher prä­va­lent und mitt­ler­wei­le wohl auch in das Genom integriert.
[Cave: Pau­scha­le Aus­sa­ge, natür­lich gibt es da gro­ße Unter­schie­de, je nach Regi­on und Bildungsgrad]

Mein Bild von Russ­land war bis dahin geprägt von dem, was ich 1988 bei einem ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in Mos­kau und St. Peters­burg, damals noch 'Lenin­grad' gese­hen hat­te - und aus dem, was aus den Erzäh­lun­gen der Vor­ge­ne­ra­ti­on über den Russ­land­feld­zug berich­tet wor­den war. Immer aus deut­scher Per­spek­ti­ve, nie aus rus­si­scher Sicht, so wie etwa bei die­ser Quel­le.

Was ich in 1988 gese­hen hat­te stimmt heu­te bei wei­tem nicht mehr. Die Ver­än­de­run­gen sind viel­fäl­tig, und wenn man nicht in kür­ze­ren Abstän­den ein­mal hin­fährt ist es so wie über­all auf der Welt:
Der Fort­schritt macht, dass man zuvor Bekann­tes nicht mehr wiedererkennt.

So vie­le Jah­re nach dem II. Welt­krieg hiel­te ich es zudem für ange­bracht, nicht der offi­zi­el­len Dar­stel­lung blind zu ver­trau­en, son­dern sich mit den nun vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten (meh­re­re Vide­os) des Inter­nets ein Bild dar­über zu ver­schaf­fen, was ganz gewöhn­li­che Men­schen aus dem Land ins Inter­net stel­len und wie sie ihr Leben und ihre Lebens­um­stän­de in der dor­ti­gen Gesell­schaft beschreiben.

Was dabei deut­lich wird und was hier immer ver­ges­sen wird [Quel­le]:
" .. In 1985, at Cold War’s cli­max, Sting’s debut album fea­tured a song “Rus­si­ans” which show­ed a human image from across the Iron Curtain: “…the Rus­si­ans lover their child­ren too.” Through its anti-war lyrics, he tried to strike a music chord in the noi­sy hyste­ria of war. He insi­nu­a­ted how nuclear war­heads had no loyal­ty and even an Ame­ri­can could not save “his boy” from Oppenheimer’s dead­ly toy .. "


Bei mir blieb die bren­nen­de Fra­ge "War­um erfah­ren wir so viel über das, was in den USA pas­siert, und nur einen Bruch­teil der Infor­ma­ti­on zu dem, was in Russ­land pas­siert?" Könn­te es sein, dass uns die Ver­laut­ba­run­gen davon abhal­ten sol­len zu erken­nen, dass der gewöhn­li­che rus­si­sche Bür­ger, ganz unab­hän­gig von der jewei­li­gen Regie­rung nur das haben will, was wir auch haben wollen?
Ein zufrie­de­nes, gesun­des, fried­li­ches Leben!
 

 

Das Inter­net ist wahr­haf­tig in vie­ler­lei Hin­sicht pro­ble­ma­tisch, weil dort 'Stim­mung' gemacht wer­den kann - schaut man jedoch ein­mal nicht nur auf das, was uns mit knal­li­gen Titeln in den gewöhn­li­chen Medi­en prä­sen­tiert wird, so fin­det man dort so man­che 'Per­le', die es lohnt sich näher mit ihr zu beschäftigen.

bookmark_borderMenschen, die ....

.... ohne uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung behaup­ten "Medi­zin­kun­di­ge" zu sein und "Heil­kun­de" zu betrei­ben lei­den an einem Grad der Selbst­über­schät­zung der schon als 'patho­lo­gisch' bezeich­net wer­den muss.

 
Siehe →
Bildzitat

.... Behaup­tun­gen zu The­men von denen sie nichts ver­ste­hen abge­ben - und das als Minister*in - sind Opfer ihrer eige­nen Unfä­hig­keit für das Amt und ihrer offen­sicht­lich nur durch­schnitt­li­chen Bil­dung, dar­un­ter als höch­ste Stu­fe ein Fern­stu­di­um (!). Der Dun­ning-Kru­ger-Effekt lässt grüssen!
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Neben der Lokal­po­li­tik enga­gier­te sich Kar­lic­zek in der bis 2005 selbst­stän­di­gen katho­li­schen Bro­ch­ter­becker Pfarr­ge­mein­de St. Peter und Paul unter ande­rem in der Firm­ka­te­che­se sowie am Ibben­bü­re­ner Goe­the-Gym­na­si­um als Klassenpflegschaftsvorsitzende .. "
Aber:
" .. Kar­lic­zek äußer­te, jeder tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt habe sich hin­ter dem christ­li­chen Men­schen­bild ein­zu­rei­hen .. " - da wis­sen wir doch gleich, war­um die­se Frau vom net­ten Herrn Laschet emp­foh­len wurde ....
#nie­mehr­cdu

 
Siehe →
Bildzitat

.... als Minister*in - mit gro­ßen Sum­men Geld um sich wer­fen ohne zu wis­sen, dass das alles hät­te gespart wer­den kön­nen bzw. für bes­se­re Zwecke, wie bei­spiels­wei­se Anschaf­fun­gen von Hard­ware für Schu­len, hät­te aus­ge­ge­ben wer­den kön­nen, gehö­ren aus dem Amt ent­fernt. Ins­be­son­de­re des­we­gen, weil wenn tota­le Unfä­hig­keit aus­fie­le nur noch der Ver­dacht auf Vet­tern­wirt­schaft bliebe ....
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Sie ist die Toch­ter von Wolf­gang Lei­rich, der von 1975 bis 1987 Schul­de­zer­nent der Stadt Köln gewe­sen war .. " und dann noch dies: " .. Yvonne Gebau­er ist die erste Schul­mi­ni­ste­rin seit Grün­dung des Lan­des NRW ohne Hoch­schul­ab­schluss .. "
#nie­mehrfdp

 
Siehe →
Bildzitat

.... in einem Land leben, das sich für ein Vor­bild von Demo­kra­tie, Fort­schritt und Spit­zen­lei­stun­gen hält, von dem sie glau­ben bes­ser zu sein als der Rest der Welt, man­gelt es an Bil­dung und Selbstkritik.
Die Tat­sa­chen sehen anders aus:

 
Siehe →
Bildzitat

.... sich so ablich­ten (las­sen?) wie die US Abge­ord­ne­te Lau­ren Boe­bert, mit Waf­fen im Hin­ter­grund und kei­nen Argu­men­ten, son­dern ledig­lich flot­ten Sprü­chen, fällt es nicht schwer ande­re Nicht-Den­ker für sich zu gewinnen ....

 
Siehe →
Bildzitat

bookmark_borderFriede auf Erden
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Ein neu­es Buch von Klaus Unge­rer mit dem Titel "Gott Go Home!", Unter­ti­tel "Frie­de auf Erden gibt es nur ohne Reli­gi­on" zeigt schon im Titel knapp und in deut­li­chen Wor­ten das größ­te Übel auf die­sem Pla­ne­ten auf.

Selbst­ver­ständ­lich geht es nicht nur um christ­li­che Reli­gio­nen, obwohl deren schäd­li­cher Ein­fluss auf die west­li­chen Län­der, sol­che, die sich laut offi­zi­el­ler Aus­sa­ge auf ein "jüdisch-christ­li­ches Fun­da­ment der Gesell­schaft" beru­fen, den größ­ten Scha­den ange­rich­tet hat. Der soge­nann­te "Geist christ­lich-abend­län­di­scher Kul­tur" wird alter­na­tiv her­an­ge­zo­gen, wohl des­we­gen, weil zu man­chen Epo­chen des Abend­lan­des der jüdi­sche Teil aus 'jüdisch-christ­lich' durch­aus umstrit­ten war, da die Kir­che selbst den Juden­hass ansta­chel­te und nach der Refor­ma­ti­on der hoch­ge­prie­se­ne Herr Luther einer der schlimm­sten Juden­has­ser in Wort und Schrift war. Das hin­dert aller­dings die heu­te füh­ren­den Reli­gi­ons­ver­tre­ter nicht dar­an sich wahl­wei­se des einen oder ande­ren Slo­gans zu bedienen. 

Wer nun denkt der Islam sei doch eine Frie­dens­re­li­gi­on soll­te sich den pod­cast [EPISODE #156] eines Gesprä­ches anhö­ren, das der ame­ri­ka­ni­sche Skep­ti­ker Micha­el Sher­mer kürz­lich mit Aya­an Hir­si Ali, einer erklär­ten Islam­geg­ne­rin zum The­ma "BEUTE: Ein­wan­de­rung, Islam und Ero­si­on der Frau­en­rech­te." führte.
Nicht alle The­sen von Frau Ali sind stim­mig und man­che sach­lich falsch, wie etwa ihre Behaup­tung Euro­pa sei durch die Auf­nah­me jun­ger, männ­li­cher, mus­li­mi­scher Asyl­su­chen­der zu einem Sumpf von all­täg­li­cher Ver­ge­wal­ti­gung ver­kom­men - die offi­zi­el­len Zah­len ¹ spre­chen deut­lich dagegen.

Seit mehr als 1800 Jah­ren gän­gelt (christ­li­che) Reli­gi­on in der Welt - gestärkt durch einen Pakt mit Kon­stan­tin I. im Jah­re 325 n. Chr. in Nicäa ², - zugun­sten des Kle­rus und sei­ner Hilfs­trup­pen aus Poli­ti­kern und son­sti­gen nahe­ste­hen­den Nutz­nie­ßern. Selbst in Ame­ri­ka waren die Spu­ren christ­li­cher Eife­rer ³ gegen ande­re Glau­bens­rich­tun­gen noch bis ins 20. Jahr­hun­dert zu beob­ach­ten und haben unend­li­ches Leid über die india­ni­sche Bevöl­ke­rung gebracht. Es sei betont, dass deren 'Reli­gi­on' sicher nicht bes­ser oder glaub­haf­ter ist als ande­re, aber die Frei­heit der Aus­übung nur bestimm­ten Reli­gio­nen zuzu­wei­sen ist min­de­stens eine gro­be Unge­rech­tig­keit, wahr­schein­li­cher eine ras­si­sti­sche Unterdrückung .

Wohin man schaut, wo immer Kri­sen­her­de auf­bre­chen: Stets ist Reli­gi­on im Spiel. Nach­ran­gig gibt es natür­lich noch ande­re Grün­de, wie etwa Ter­ri­to­ri­um oder - gera­de in der Anti­ke - der Wunsch nach Ver­bin­dung zwi­schen bestimm­ten hoch­ge­stell­ten Per­sön­lich­kei­ten. Tro­ja lässt grüßen!

Was bleibt ist nicht die angeb­li­che Ver­söhn­lich­keit der Kir­chen und ihrer Ver­tre­ter. Jüng­stes Bei­spiel wird die Wei­ge­rung des Köl­ner Bischofs sein, bereits gefer­tig­te Berich­te zur Über­grif­fen von geist­li­chen sind deren jahr­zehn­te­lan­ge Ver­tu­schung zu ver­öf­fent­li­chen. Da wird deut­lich, dass es dar­um geht die Insti­tu­ti­on zu schüt­zen - nicht die Opfer. In Köln wird die Prio­ri­tät der katho­li­schen Kir­che deut­lich: Macht­er­halt. Das schlägt gera­de zurück, die Zahl der Kir­chen­aus­trit­te erreich­te gera­de ein "All­zeit­hoch"!

Da wir ja bald Wah­len haben wer­den ist eines klar zu sagen:
Mehr als 60% der Poli­ti­ker der CDU und fast 80% derer in der CSU sind katho­li­sche Gläubige.
Als sol­che sind sie nach katho­li­scher Glau­bens­leh­re zuerst dem Papst, und danach dem Eid ver­pflich­tet - wol­len wir sol­che Poli­ti­ker wirk­lich haben?


Sie nicht wie­der zu wäh­len sollte
- jeder Frau im Lan­de eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit sein wenn sie auf Selb­stän­dig­keit hin­sicht­lich ihrer repro­duk­ti­ven Rech­te Wert legt, und
- jedem den­ken­den Wäh­ler eine Auf­ga­be sein, um den Ein­fluss von Kir­che im Lan­de zurück zu fah­ren und der Ver­nunft den Weg zu bereiten.

 

Wie die CDU, FDP, AfD gegen säku­la­re Inter­es­sen votieren:
- Kein Geld für "Ungläu­bi­ge"!

Ver­ge­wal­ti­gung
¹ Immer mehr Ver­ge­wal­ti­gun­gen durch Zuwan­de­rer in Deutsch­land? Die Wahr­heit sieht anders aus

Kon­stan­tin I.
² Kon­stan­tin / Kon­zil von Nicäa
" .. wird das nicä­ni­sche Kon­zil als einer der wesent­li­chen Bezugs­punk­te der Kir­chen­ge­schich­te angesehen .. "

Indianer/Unterdrückung
³ Abbil­dung 1

Abbil­dung 2

bookmark_borderblogs50plus wird "5" - eine Erfolgsstory

[Bild geklaut bei "blogs50plus"; "click!" auf das Bild führt dorthin ....]

Wenn Sie 'net­wor­king' schät­zen, ab und an 'human touch' Sto­ries zur Erbau­ung brau­chen und Tipps zu Gesund­heit, Mode, Kos­me­tik, Rei­sen, Ernäh­rung - von Lai­en mit Lie­be auf­be­rei­tet - und stets mit "Ent­hält bezahl­te Wer­bung" kor­rekt gekenn­zeich­ne­te Tex­te lesen möch­ten, dann sind Sie bei blog50plus gut aufgehoben. 

Über­wie­gend fin­det sich eine bun­te Mischung aus vie­ler­lei Lebens(-beratungs-)blickwinkeln bei blog50plus, meist aus weib­li­cher Per­spek­ti­ve und gezielt auf weib­li­ches Publikum:
Von Frau­en für Frauen.

Aber, mei­ne Her­ren Leser, das ist es doch, war­um wir frü­her schon "Bri­git­te" gele­sen haben - wir Män­ner woll­ten den weib­li­chen Gedan­ken­gän­gen auf die Spur kom­men .... nun ver­la­gert es sich dahin, wo es per­sön­li­cher wird:

Die Schrei­be­rin­nen bei blog50plus gestat­ten einen Blick in das pri­va­te Den­ken und Leben. Was in gro­ßen Frau­en­zeit­schrif­ten nie gelei­stet wer­den kann.

Ab und an gibt es ver­ein­zelt Män­ner, die sich dort zu sehr deli­ka­ten und teil­wei­se pikan­ten Din­gen äußern .... und "nein", da geht es nicht um Sexua­li­tät, blogs50plus ist in die­ser Hin­sicht total 'sau­ber', son­dern um ein ande­res Grund­be­dürf­nis: Essen! 

Stel­len Sie sich 'mal vor, es gibt bei blogs50plus sogar Lyrik- und Pro­sablogs, und ganz ver­ein­zelt, kaum zu glau­ben, auch sol­che zu poli­ti­schen The­men .... aber wer jen­seits der 50 inter­es­siert sich schon für sowas ..?!

blogs50plus, eine Samm­lung von lesens­wer­ten Blog­va­ri­an­ten, nicht unbe­dingt nur von Inter­es­se für Alle jen­seits der 50 .... viel Spaß beim Stö­bern dort, wenn Sie für eine Wei­le dem tat­säch­li­chen Exi­stenz­kampf ent­flie­hen und in eine hei­le, fik­ti­ve Welt ent­flie­hen möch­ten, in der Frie­de und Har­mo­nie dominieren .... 


Zuletzt noch ein hoch­ver­dien­tes "Dan­ke!" an die Betrei­be­rin­nen Uschi & Maria, die selbst­los vie­le Stun­den zubrin­gen um das alles zu 'wup­pen' und den Blog-Aggre­ga­tor am Lau­fen zu hal­ten!
 

 

PS:
Ich hof­fe immer noch, dass es mir gelingt,
irgend­wann ein­mal "Blogs50plus live!"
tat­säch­lich kom­plett von A-Z zu laden ....
bis jetzt kam ich nie über "CD" hinaus.

bookmark_border (XIV) Unterschiede

Es gibt Ein­schät­zun­gen, die kann man erst im Ver­gleich so recht tref­fen. Bei­spiels­wei­se den zwi­schen Kön­nern und Dilettanten.

Dilet­tan­ten reden um den hei­ßen Brei her­um, fin­den Grün­de war­um etwas so oder so nicht geht, stel­len Ver­fah­rens­plä­ne auf die nicht ein­ge­hal­ten wer­den, ver­su­chen durch Ver­zö­ge­rung von ihrer Unsi­cher­heit abzu­len­ken und hal­ten sich skla­visch an for­ma­le Strukturen. 

Der Anspruch von sol­cher­lei Stüm­pern hin­ge­gen deckt sich in kei­ner Wei­se mit dem Weni­gen, was sie tat­säch­lich vor­zu­wei­sen haben. 

Kön­ner und wah­re Fach­leu­te hin­ge­gen grei­fen zu, lei­sten Her­vor­ra­gen­des, sprü­hen vor Ideen, sind sich ihrer Sache sicher, und stel­len in kür­ze­ster Zeit das fer­tig, wozu Dilet­tan­ten in Mona­ten nicht in der Lage waren. 

Von der ersten Bespre­chung bis zum fer­ti­gen Höhen­plan in zwei Schnitt­ebe­nen in 14 Tagen, das ist eine Spit­zen­lei­stung die ihres­glei­chen sucht. 

Ein "Dan­ke­schön!" an unse­ren Archi­tek­ten¹.

¹ Wenn Sie selbst umwelt­be­wußt, mit Holz und gerin­gem CO2-foot­print bau­en wol­len, und wis­sen möch­ten, um wen es sich han­delt, schrei­ben Sie mir ein E-Mail, dann bekom­men Sie die Adresse.

bookmark_borderSammelsurium XXXII

Schnee, wer hätte das erwartet?

Nach­dem die­ses Bild foto­gra­fiert war kamen noch ein paar Zen­ti­me­ter dazu .... 


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Wortwitz auf Mathebasis

Mancher Text lebt vom 'Wort­klang' und über Asso­zia­tio­nen - und bedau­er­lich ist, dass man sol­che Tex­te nicht über­set­zen kann, weil der 'gag' ver­lo­ren geht ....
  


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Immer diese Nörgelfragen!

Sie ken­nen sicher die­se Mails in denen Sie auf­ge­for­dert wer­den ihr "Kun­den­er­leb­nis" zu beschrei­ben. Die sind meist so aus­ge­legt, dass man nur etwas Posi­ti­ves sagen kann, min­de­stens einen Stern ver­ge­ben muss, und nie das schrei­ben kann, was wirk­lich das *Erleb­nis* war.
So eine Sache erleb­te ich kürz­lich und wur­de dann gefragt, war­um ich kei­nen news­let­ter mehr haben woll­te (den ich übri­gens nie bestellt hat­te, son­dern der mir geschickt wur­de, weil ich eine Bestel­lung auf­ge­ge­ben hat­te - und die sogleich wie­der stor­nier­te, als ich die unver­schäm­ten Ver­sand­ko­sten sah).
  


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Katholische Wandlung

Zuletzt noch ein Bei­spiel wie sich etwas ins Posi­ti­ve ver­keh­ren kann was erst schlecht aussieht:
Da woll­te eine Schrei­be­rin über katho­li­sche Lebens­art schwa­dro­nie­ren - und ihr Blog wur­de *geka­pert*, dann mit Bei­trä­gen zu "Golf­sport" gefüllt.
Für die Schrei­be­rin ein Ärger­nis, für die poten­zi­el­len Lesen­den ein Segen (!) sich nicht mit katho­li­schem Schrott zutex­ten las­sen zu müssen.
  


[Über die Gram­ma­tik­feh­ler im Golf-Text schau­en wir groß­zü­gig hinweg]

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bookmark_border (XIII) Das 'schwebende' Haus

Vor­he­ri­ge Fol­ge → Nun ist es da …./> (XII)



Die Wür­fel sind gefal­len - und hier ist nun eine erste Abbil­dung des Hau­ses in Rela­ti­on zum Gelän­de .... und wenn Sie den­ken, "Das schwebt ja in der Luft!", dann lie­gen Sie schon fast rich­tig mit die­ser Ein­schät­zung. Des Rät­sels Lösung sind aber nicht etwa die all­seits bekann­ten "Sie­mens Luft­ha­ken", an denen das Gebäu­de auf­ge­hängt wird .... sondern ....

Es kom­men schon ein paar Stüt­zen unter das Fun­da­ment, und die wie­der­um ruhen auf soge­nann­ten "Schraub­fun­da­men­ten", die man sich wie gro­ße Dübel mit einer Län­ge bis zu 5 Metern (!) vor­stel­len muss, die anstatt in eine Wand in den Boden ver­senkt wer­den - und dar­auf wird mit­tels sehr sta­bi­ler Kant­höl­zer das Haus in der Höhe und nach den Sei­ten gehalten.

Das Gelän­de wird so 'natur­be­las­sen', das heißt es wird nicht durch Bag­ger­ar­bei­ten ver­dich­tet, der natür­li­che Bewuchs stellt sich unter dem Haus nach und nach wie­der ein, Kleinst- und Klein­le­be­we­sen fin­den Nah­rung und Schat­ten, grö­ße­re Tie­re und Vögel fin­den Ruhe- und Schat­ten­plät­ze .... so haben alle die dort leben wer­den etwas davon und wer­den nicht - wie anson­sten üblich - aus dem Are­al ver­trie­ben. Wir leben oben auf der Platt­form und tei­len gern mit allen Lebe­we­sen, die dar­un­ter ihre Hei­mat fin­den werden.

Des­we­gen gibt es auch kei­nen Zaun. Zäu­ne tren­nen und signa­li­sie­ren Abstand und den Wunsch unbe­hel­ligt zu blei­ben. Wir wer­den sehr freund­li­che und umgäng­li­che Nach­barn haben, des­we­gen erüb­ri­gen sich (so wie es die ande­ren Nach­barn an der Stra­ße auch hal­ten) künst­li­che Grenzen. 

bookmark_borderImmer wieder "neu" .... *update*
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Unter­ti­tel:
Kur­ze Betrach­tung der Welt­si­tua­ti­on - und weil sich das immer 'gut macht' - unter Zuhil­fe­nah­me (!) klas­si­scher Zitate.

"Habe nun, ach! Philosophie,
Juri­ste­rei und Medizin,
Und lei­der auch Theologie
Durch­aus stu­diert, mit hei­ßem Bemühn.
Da steh' ich nun, ich armer Tor,
Und bin so klug als wie zuvor!" 


{Wiki­pe­dia; Zitat; "Nacht", Zei­len 354 – 359}; [Her­vor­he­bung (fett) von mir] 

Über den "Faust" ist bestimmt schon genug geschrie­ben, Klu­ges und weni­ger Klu­ges, des­we­gen braucht die Welt bestimmt nicht noch eine Inter­pre­ta­ti­on. In der Schu­le waren mir Inter­pre­ta­tio­nen schon des­we­gen zuwi­der, weil sie auf 'Mei­nung' und nicht auf (nach­voll­zieh­ba­ren!) Fak­ten beruh­ten. Da konn­ten sich die "Vor-68er" in mei­ner Klas­se, Schwa­fel­köp­fe ohne Sub­stanz, so rich­tig aus­las­sen .... aber ich schwei­fe schon wie­der ab.

Wor­auf ich ihr Augen­merk, lie­be Lesen­de, rich­ten woll­te ist die Zei­le, die oben im Zitat fett her­vor­ge­ho­ben ist. Als ich kürz­lich wie­der ein­mal den Faust las stach sie mir - wie nie zuvor - ins Auge:

Und lei­der auch Theo­lo­gie

Schaut man sich auf der Welt um, so wird deutlich:
Alle Kri­sen­her­de sind irgend­wie mit dem The­ma "Reli­gi­on" ver­knüpft - und als Neben­ef­fekt (?) geht es natür­lich stets auch um Geld. Seit vie­len Jah­ren hat sich an den loka­len Kon­flik­ten nichts geän­dert - sie schwe­len so vor sich hin, flam­men immer mal wie­der auf, wer­den kurz­zei­tig in den Medi­en 'ver­wur­stet' - und das war's dann auch. Es wird nie enden, solan­ge sich reli­giö­se Eife­rer die Köp­fe ein- oder abschlagen ....

Und die Ent­wick­lungs­po­li­tik? Da wird doch 'was getan!
Puste­ku­chen, hier greift ein ande­res Faust-Zitat:

" .. denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrun­de geht;
Drum bes­ser wär's, daß nichts entstünde .. "

Ja, sie ist ein wohl­mei­nen­der Ansatz, der aber immer wie­der im Cha­os endet weil Mecha­nis­men & Struk­tu­ren aus ent­wickel­ten Län­dern in weni­ger ent­wickel­te Län­der 'über­tra­gen' wer­den und dort wegen feh­len­der Struk­tur nicht sin­voll sind. Ein­schla­fen, weil sie die Men­schen, die sie betrei­ben sol­len, über­for­dert oder die benö­tig­ten Res­sour­cen so stra­pa­ziert, dass es nie zu einem wirt­schaft­lich sinn­vol­len Ergeb­nis füh­ren kann.

[Erst­ver­öf­fent­licht am: 29. Jun 2014 um 12:00h]