bookmark_borderAuf allen vier Extremitäten laufen ....

Auf allen vier Extre­mi­tä­ten lau­fen schien seit "Homo erec­tus" über­wun­den und stell­te einen wesent­li­chen Ent­wick­lungs­schritt dar, der die Hän­de von Men­schen frei mach­te und so die Mög­lich­kei­ten schuf, die wir durch Werk­zeug­ge­brauch und wei­te Sicht errun­gen haben.

Als ich das Video zuerst sah dach­te ich an einen April­scherz - war es offen­bar nicht - und im unten ein­ge­bet­te­ten Video kön­nen Sie sich selbst von die­ser abso­lu­ten Abnor­mi­tät überzeugen.

Anders als im Video aus­ge­drückt hal­te ich es aller­dings für eine Fol­ge von Inzucht die das Wachs­tum des Klein­hirns durch gene­ti­sche Defek­te beein­träch­tig­te und so einen schein­ba­ren Rück­schritt in der Evo­lu­ti­on her­vor brach­te. Da alle Nach­kom­men betrof­fen sind, (männ­lich & weib­lich), müs­sen die Anla­gen dafür schon aus der Vor­ge­ne­ra­ti­on her­rüh­ren. WIKIPEDIA sagt dazu es sei eine Form von Ata­xie, hier mit der Unfä­hig­keit das Gleich­ge­wicht im Ste­hen zu halten.

Jeden­falls ist es ein Bei­spiel dafür, wie wenig an Ände­rung der Erb­infor­ma­ti­on nötig ist um archai­sche Struk­tu­ren zurück­keh­ren zu las­sen. Oder umge­kehrt betrach­tet: Wie wenig wir von unse­ren Ursprün­gen, unse­ren äffi­schen Vor­fah­ren, ent­fernt haben - wir sind 'nack­te' Affen, mit etwas mehr Gehirn.


" .. we then see the fami­ly enjoy­ing them­sel­ves at a san­dy beach only an hour’s dri­ve away. In spi­te of its near­ness, they have never been to the sea befo­re .. Hati­ce, their mother, upon see­ing the sea for the first time in her life, says that she did not know that Allah had made such beauty .. "

 

Ich habe die­ses Zitat gewählt um noch auf eine ganz ande­re Bot­schaft auf­merk­sam zu machen die in die­ser Geschich­te steckt:
Es ist der ekla­tan­te Bruch zwi­schen dem was wir als Zivi­li­sa­ti­on bezeich­nen und dem, was nur ein paar tau­send Kilo­me­ter von hier noch All­tag und Wis­sens­stand des Bevöl­ke­rungs­durch­schnitts ist. Zieht man das in Betracht, so ist es nicht ver­wun­der­lich, wenn ein Staats­füh­rer vom Schla­ge des Herrn Erdo­gan leich­tes Spiel hat die­se Men­schen zu übertölpeln.

bookmark_borderAloisius herbei!

Hülf­him­mikreizs­ag­ga­ra­ment!

  Luja sag' i ...! 

  CC BY-SA 2.5
 
 

Der frü­he­re Dienst­mann - jetzt "Engel" - Aloi­si­us wur­de in einer Geschich­te von Lud­wig Tho­ma vom Him­mel zur Erde zurück geschickt, damit er der Baye­ri­schen Regie­rung den gött­li­chen Rat­schluss über­bringt. Abge­lenkt vom Getrie­be der Haupt­stadt jedoch geneh­migt er sich eine Maß Bier, und noch eine, und .... so war­tet die Baye­ri­sche Regie­rung bis heu­te auf die gött­li­che Erleuchtung.

Und der baye­ri­sche Landtag?

Na, der hat in der letz­ten Woche bewie­sen, dass er viel drin­gen­der einen gött­li­chen Rat braucht:
„ .. Die CSU will mit Unter­stüt­zung der 'Frei­en Wäh­ler' und den Grü­nen (!) in einer Stu­die unter­su­chen las­sen, ob durch homöo­pa­thi­sche Mit­tel der Ein­satz von Anti­bio­ti­ka gesenkt wer­den kann. Die Frei­en Demo­kra­ten sind ent­setzt: "Das Vor­ha­ben der baye­ri­schen Staats­re­gie­rung ist fahr­läs­sig, weil es bereits mit der Fra­ge­stel­lung sug­ge­riert, dass homöo­pa­thi­sche Mit­tel wie Glo­bu­li mul­ti­re­si­sten­te Kei­me bekämp­fen könn­ten“, sag­te der FDP-Poli­ti­ker Domi­nik Spit­zer. Bis­her habe kei­ne wis­sen­schaft­li­che Stu­die bewei­sen kön­nen, dass homöo­pa­thi­sche Mit­tel allein gegen Beschwer­den wirkten .. "

Real­sa­ti­re vom Feinsten.
Applaus gab es - wie zu erwar­ten - von Heil­prak­ti­ker­sei­te. Die auch in die­ser Stel­lung­nah­me eine längst wegen gro­ber Män­gel deklas­sier­te Stu­die bei Inten­siv­pa­ti­en­ten mit Sep­sis¹ aus dem Hut zaubern. 

Die Steu­er­zah­ler kostet die­se völ­lig unnö­ti­ge und unsin­ni­ge Stu­die wohl so um 400.000 €uro ....


Eine Fra­ge zum Nachdenken:
Die Homöo­pa­thie gab es schon vie­le Jahr­zehn­te VOR der Ein­füh­rung von Anti­bio­ti­ka - sie hat schwe­re & schwer­ste Infek­tio­nen weder abge­mil­dert noch geheilt. Wie­so soll­te es nun plötz­lich eine Wir­kung geben, wo doch frü­her nie eine nach­ge­wie­sen wer­den konnte?
 

 

¹ " ..Die Leta­li­tät der Sep­sis ist in Deutsch­land mit ca. 40% deut­lich höher als in ande­ren Län­dern. Es gibt drin­gen­den Bedarf an Ver­bes­se­run­gen, ein Blick in ande­re Län­der mag hel­fen, aber Unter­su­chun­gen zum Nut­zen vom Homöo­pa­thie sind eine Ver­schwen­dung von Res­sour­cen.. " [Quel­le]

bookmark_borderZitat (III)

Bald kommt wie­der die Zeit in der man sich ent­schei­den muss ob man beim 'alten' Strom­ver­sor­ger (bei uns "ente­ga") bleibt, oder sein Glück bei einem 'neu­en' Strom­ver­sor­ger ("bade­no­va") ver­sucht. Die­se Fra­ge hat­te ich im letz­ten Jahr mit "neu­er Strom­an­bie­ter" beant­wor­tet und als Dienst­lei­ster hat­te ich cheapenergy24 beauftragt.

Um es vor­weg zu sagen: Das war ein gro­ßer Fehler.
Denn am Ende wur­de die Ener­gie­ver­sor­gung beim 'neu­en' Strom­ver­sor­ger nicht nur teu­rer, es kam oben­drauf noch die (aus mei­ner Sicht nicht gerecht­fer­tig­te) Gebühr des Wechseldienstleisters.

cheapenergy24 | Schöpp­ler­stra­ße 9 | 86154 Augsburg
schrieb mir am 21.01.2019:

Ihre Opti­mie­rung war erfolgreich!
Lie­ber Herr wvs,
den Wech­sel Ihres Strom­ta­rifs haben wir ein­ge­lei­tet. Auf den bei­lie­gen­den Sei­ten haben wir Ihnen die wesent­li­chen Infor­ma­tio­nen zu dem Wech­sel trans­pa­rent auf­ge­führt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie in Kür­ze von Ihrem neu­en Anbieter.

Nichts davon wur­de *wahr*.
Weder lag die Ein­spa­rung tat­säch­lich über 30% - und trotz­dem wur­de eine 'Erfolgs­pro­vi­si­on' berech­net und bei mir abge­bucht, noch wur­de etwas bei dem neu­en Ver­trags­part­ner gespart - im Gegen­teil, die Kosten sind um ca. 10% gestiegen!

Vor dem neu­en Ver­trags­part­ner "bade­no­va" kann ich nur war­nen. Zuerst ein­mal war es unmög­lich einen tele­fo­ni­schen Kon­takt zu erhal­ten - Sie wis­sen schon, War­te­schlei­fe mit der Ansage 


"Ihr Anruf ist uns wichtig.
Im Moment sind alle Mit­ar­bei­ter in einem Kundengespräch.
Wir bit­ten um einen Augen­blick Geduld.
Der näch­ste freie Mit­ar­bei­ter wird sich um ihr Anlie­gen küm­mern."

 

Dann hat es gut zwei­ein­halb Mona­te gedau­ert, bis ich auf mein erstes E-Mail eine Ant­wort bekam. Die­se Ant­wort ging mit kei­nem Wort auf das Pro­blem ein, das ich moniert hat­te. Erst ein zwei­tes E-Mail wur­de dann wenig­stens zur Kennt­nis genom­men und ein Teil der Fra­gen wur­de beantwortet.

cheapenergy24 hat mitt­ler­wei­le auf mein letz­tes mail geant­wor­tet und mir erklärt:
Ganz falsch was ich da berech­ne, es kommt tat­säch­lich eine Erspar­nis raus, ich habe den Feh­ler gemacht vom Abschlags­be­trag aus­zu­ge­hen .... aha, ich kann also nicht rech­nen. Des­we­gen noch­mal gegen­über­ge­stellt die drei Berechnungen ....

Urtei­len Sie selbst:

¹ 1.111€ pro Jahr macht 92,58€ / Monat (aktu­el­le Zahlungen)

² 1.111€ -120€ = 991€ = 82,58€ / Monat

³   887,82 € pro Jahr macht 73,99€ / Monat ente­ga (alter Stromversorger)

¹ che­a­pen­er­gy sagt: ".. Der Abschlag bei bade­no­va soll­te bei einem kor­rek­ten Wert für bei 80 Euro/Monat lie­gen .." - Ob es dazu kommt? Fraglich.
² Berei­ningt auf geschätz­ten tat­säch­li­chen Ver­brauch (von che­a­pen­er­gy geschätzt) und unter Abzug des *Sofort­bo­nus* von 120€.
³ Kosten beim alten Versorger. 

 

bookmark_border"Rule Britannia, Britannia rule no more ..!"

Impe­ri­en - das lehrt die Geschich­te¹²³ - kom­men und gehen. Sie lehrt eben­so, wie die­ser Pro­zess von­stat­ten geht. Schau­en wir auf Bri­tan­ni­en, über den Kanal, so bie­tet sich uns nicht erst seit dem "Brexit vote" ein Bild der Selbst­be­weih­räu­che­rung, der anlaß­lo­sen Über­heb­lich­keit, der Unfä­hig­keit die wirk­li­che Stel­lung des Lan­des in der Welt zu erken­nen. Schon erst recht nicht, sie auszufüllen.

Die Frau Köni­gin steht als Sym­bol ein­sti­ger Grö­ße. Wenn das, was über sie im Lau­fe der vie­len Jah­re ihrer Regent­schaft geschrie­ben wur­de nur halb­wegs zutref­fend ist, dann läuft sie bestimmt näch­te­lang in end­lo­sen Kor­ri­do­ren umher und grü­belt dar­über nach, wie es pas­sie­ren konn­te, dass ihr einst so gro­ßes Land von einer Groß­macht zum klein­lich agie­ren­den, kei­fig-kläf­fi­gen Länd­chen mutierte.

War schon der zunächst mit einer tol­len Agen­da ange­tre­te­ne Came­ron eine bit­te­re Ent­täu­schung, weil er rasch zum Volks­ver­we­ser wur­de, so wur­de das vom Abklatsch der vor­ma­li­gen Frau That­cher, der Frau May, noch über­trof­fen. Den Todes­stoß ver­setz­te der einst­ma­li­gen bri­ti­schen Grö­ße spä­te­stens der nun 'regie­ren­de' Hans­kas­per John­son. Der wie ein auf­ge­bla­se­ner Frosch noch von Stär­ke rede­te als gera­de einer sei­ner eige­nen Par­la­men­ta­ri­er wäh­rend die­ser Rede zum poli­ti­schen Geg­ner überlief.

Groß­bri­tan­ni­en hat frü­he­re Errun­gen­schaf­ten behal­ten, die es zur "Groß­macht" mach­ten. Der­wei­len aller­dings, seit nach dem II. Welt­krieg, hat sei­ne tat­säch­li­che Bedeu­tung Jahr für Jahr abge­nom­men und ist nun auf dem Niveau eines mit­tel­gro­ßen Lan­des ange­kom­men - und das Attri­but "Groß­macht" wird höch­stens noch als maß­lo­se Über­heb­lich­keit und man­geln­der Wirk­lich­keits­sinn verstanden.

Sich selbst über lan­ge Jah­re zu über­schät­zen macht sich nicht gut auf der Welt­büh­ne. Die einst gro­ße Nati­on gibt sich durch das Behar­ren auf einst­ma­li­gen Pri­vi­le­gi­en und Mit­spra­che­rech­ten in der Welt­po­li­tik der Lächer­lich­keit preis. Denkt man an Eng­land, so kom­men unwei­ger­lich die her­um­rei­sen­den Hoo­li­gans ins Bild, die - pöbelnd, sau­fend, prü­gelnd - wahr­haf­tig kei­ne Bot­schaf­ter des guten Wil­lens darstellen. 


Wer es inner­halb von drei Jah­ren nicht auf die Rei­he bekommt den Aus­tritt der Nati­on aus der Euro­päi­schen Uni­on zu regeln hat sich selbst jede Fähig­keit abge­spro­chen bei grö­ße­ren Pro­ble­men in der Welt mit­zu­re­den. Dar­über täu­schen weder die von mir so gelieb­te bri­ti­sche Skur­ri­li­tät, noch die gedrech­sel­te Phra­sie­rung oder das poin­tier­te Tra­di­ti­ons­be­wußt­sein hinweg.

 
PS: Mög­li­cher­wei­se gäbe es da eine *ele­gan­te Lösung* ....

¹ Erstaun­li­che Par­al­le­len; Ralph Boll­mann: „Lob des Imperiums“
² Zer­fall der Imperien
³ Auf­stieg und Fall gro­ßer Impe­ri­en; John Dar­win: „Der impe­ria­le Traum. Die Glo­bal­ge­schich­te Gro­sser Rei­che 1400 – 2000“, Cam­pus Verlag

bookmark_borderHere-Too ..?!

Wer sich jetzt ange­sichts des Skan­dals um den FPÖ Vor­sit­zen­den auf's hohe Ross set­zen will sei gewarnt:

Wenn in einem EU Land die fin­ste­ren Machen­schaf­ten von Par­tei­mit­glie­dern hin­ter den Kulis­sen auf­ge­deckt wur­den bedeu­tet das nicht etwa, dass das eine gro­ße Aus­nah­me wäre.
Wo einer der Mäch­ti­gen (?) erwischt wur­de haben vie­le ande­re min­de­stens genau so viel Dreck am Stecken - und der Beweis dafür liegt auf der Hand:

Niemand will *whist­le­b­lower*
bes­ser schüt­zen als bisher.


 

Das kann doch nur bedeu­ten, dass die Befürch­tung besteht selbst eines Tages das Pro­blem zu haben *geoutet* zu wer­den, selbst am Pran­ger zu ste­hen. Fällt es ihnen auf, lie­be Lesen­de, wie weni­ge Poli­ti­ker - außer den in Öster­reich betrof­fe­nen - sich zu die­sem Skan­dal äußern?

Wie sagen uns die Poli­ti­ker immer wenn wir Beden­ken wegen der Staats­schnüf­fe­lei vor­brin­gen? "Wer nichts zu ver­ber­gen hat ...." Wir Bür­ger in Mas­se haben nichts zu ver­ber­gen - die­je­ni­gen, die etwas zu ver­ber­gen haben ver­hin­dern aller­dings, dass sie selbst zum Gegen­stand inten­si­ver Beob­ach­tung oder Unter­su­chung werden.

Da braucht man kein Geni­us zu sein
um zu ver­ste­hen warum.

Hin­weis: °°
Ab 22.Oktober letz­ten Jah­res wur­de per *crowd­fun­ding* ein Maga­zin namens "DOSSIER" [Wien] ver­kauft - das es damals noch nicht gab, und des­sen erste, mono­the­ma­ti­sche Aus­ga­be den Titel "Wer hat Angst vor der Kro­nen Zei­tung? Wie ein Bou­le­vard­blatt Öster­reich regiert; №1 | 4/2019 hat. Ich habe damals 52€ zuge­sagt und wur­de so 'Mit­glied' - das kön­nen Sie auch wer­den, oder nur das näch­ste Maga­zin bestel­len¹ → https://crowdfunding.dossier.at/

PS
Ich kann nicht ver­heh­len, dass es mich beson­ders beim Herrn FPÖ-Chef und Vize­kanz­ler Öster­reichs, Heinz-Chri­sti­an Stra­che, freut, dass er erwischt wur­de. Nun wird hof­fent­lich die Rech­te im EU Par­la­ment ins­ge­samt geschwächt.

¹ nur das Maga­zin kau­fen – 20 Euro (inkl. Versand)

bookmark_borderWas passiert während wir nicht so genau hinsehen .... (II)

Man kann es kaum glau­ben, was da in US Gazet­ten berich­tet wird:

Das Par­la­ment in den USA ist dabei ein "Ener­gie­si­cher­stel­lungs­ge­setz" zu ver­ab­schie­den, das über vie­le Jahr­zehn­te die Ver­sor­gung mit Gas aus den USA für Euro­pa fest­zur­ren soll - unum­kehr­bar, genau­so wie es bei TTIP mit dem Han­del und Son­der­ge­rich­ten pas­sie­ren sollte.

Welch ein Unfug, und wir hören davon nichts in den öffent­li­chen Medi­en! Unfug schon des­we­gen, weil wir trotz allen Säbel­ras­selns von Sei­ten der NATO seit Jahr­zehn­ten *sta­bil* (!) von den Rus­sen mit dem hier benö­tig­ten Gas ver­sorgt werden.

Wel­chen Grund soll­ten wir haben, das schmut­zi­ge, mit­tels 'Frack­ing' geför­der­te US Gas abzu­neh­men? Wo doch die Ver­sor­gung bei uns gesi­chert ist?



Bild­text:
A new bill — pas­sed by the Hou­se and being con­side­red by the Sena­te — would pro­vi­de bil­li­ons of dol­lars in sup­port for fos­sil fuel pro­jects inclu­ding frack­ing in Euro­pe. (Pho­to: Wen­dy Shattil/Bob Rozinksi/Creative Commons) 

Arti­kel­über­schrift:
**If Ever­yo­ne Lived Like Euro­peans, We'd Be Out of ​Earth's Resour­ces Today **

Im Text steht dann:
If the EU as a who­le were a coun­try, it would have the third lar­gest eco­lo­gi­cal foot­print in the world, behind only the U.S. and China. 


Wenn das so ist, dann fra­ge ich mich war­um aus­ge­rech­net die­ser *think tank* - in USA ansäs­sig (!) - in der Über­schrift die Euro­pä­er schmäht, wo doch die Ame­ri­ka­ner (und Chi­ne­sen) schlim­me­re Ver­schmut­zer sind! 

 

Sie­he hier­zu auch: U.S. Has the Most Cli­ma­te-Chan­ge Deni­ers of Any Rich Coun­try: Sur­vey

Über­set­zung des Bildtextes:
Wäh­rend die Finan­zie­rung von Pro­jek­ten mit fos­si­len Brenn­stof­fen in Euro­pa durch die USA vor­erst den rus­si­schen Ein­fluss ver­rin­gern könn­te, wür­den Was­ser­knapp­heit, Nah­rungs­mit­tel­knapp­heit und stei­gen­de Mee­res­spie­gel ver­schärft - alles "geo­po­li­ti­sche Bedro­hun­gen" für sich.
Im Gegen­satz zu sei­nem Namen wür­de das Euro­päi­sche Gesetz zur Ener­gie­ver­sor­gungs­si­cher­heit und -diver­si­fi­zie­rung wenig zur För­de­rung der Sicher­heit der Ver­ei­nig­ten Staa­ten beitragen.
"Die die­ser Gesetz­ge­bung zugrun­de lie­gen­de Logik ist zutiefst feh­ler­haft", heißt es in dem Brief. "Weit davon ent­fernt, eine sta­bi­le­re Welt zu sichern, wird die Aus­wei­tung des Exports von Flüs­sig­erd­gas nach Euro­pa zu einer insta­bi­le­ren Welt führen."
"Unab­hän­gig von der Geo­po­li­tik ist es nicht die Ant­wort, mehr töd­li­che fos­si­le Brenn­stof­fe nach Euro­pa oder in einen ande­ren Teil der Welt zu sen­den", sag­te Bill Sna­pe vom Cen­ter for Bio­lo­gi­cal Diver­si­ty. "Erd­gas ist Nar­ren­gold und wird unwei­ger­lich zu einer wei­te­ren Desta­bi­li­sie­rung jeder Regi­on füh­ren, die dar­auf ange­wie­sen ist."
Die Gesetz­ge­bung wird vor­an­ge­trie­ben, so wie Kin­der und Erwach­se­ne auf der gan­zen Welt Mona­te in einer glo­ba­len Kli­ma­schutz­kam­pa­gne sind, die in der Euro­päi­schen Uni­on und in Groß­bri­tan­ni­en erste Fort­schrit­te gemacht hat. Acht euro­päi­sche Län­der haben in die­ser Woche einen Vor­schlag vor­ge­stellt, ein Vier­tel des EU-Haus­halts für die Bekämp­fung des Kli­ma­wan­dels aus­zu­ge­ben, um eine Zusa­ge zu erfül­len, die EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­dent Jean-Clau­de Jun­cker Anfang die­ses Jah­res gegen­über der Kli­ma­schutz­po­li­ti­ke­rin Gre­ta Thun­berg abge­ge­ben hat­te Kli­ma­not­fall letz­te Woche unter dem Druck der inter­na­tio­na­len Bewe­gung Extinc­tion Rebellion.
"Die Kli­ma­wis­sen­schaft ist klar: Wir müs­sen jetzt einen aggres­si­ven glo­ba­len Über­gang zu sau­be­rer, erneu­er­ba­rer Ener­gie begin­nen", sag­te Hauter. "Wenn der Senat das Gegen­teil befür­wor­ten wür­de, wäre dies ein kla­rer Ver­zicht auf die mora­li­sche Ver­pflich­tung gegen­über gegen­wär­ti­gen und zukünf­ti­gen Gene­ra­tio­nen in die­sem Land und in jedem Land."

bookmark_borderSchöner Gigolo, armer Gigolo ....
oder: Herr Dix will die Monogamie abschaffen

Herr Deniz Y. Dix hat beim hpd [Huma­ni­sti­scher Pres­se­dienst] mit einem neu­en, bahn­bre­chen­den Arti­kel 'zuge­schla­gen'. Der Titel lau­tet sug­ge­stiv-dem­ago­gisch und mani­pu­la­tiv: "War­um wir die Mono­ga­mie über­den­ken soll­ten".

Als ich den Arti­kel las muss­te ich an die Zeit um 1966 bis 1970 den­ken, als wir im Chor skandierten 

"Die Frau von Welt geht nur ins Bett
mit Fah­nen­jun­kern B+Z(ett)!"

Wir - und ähn­li­che Grup­pen von *Jung­män­nern* - voll von Hor­mo­nen und Adre­na­lin, waren auf der Suche nach wil­li­gen Part­ne­rin­nen, an Hei­rat und Fami­lie, schon erst recht nicht an Ver­ant­wor­tung, dach­te kei­ner, wohl aber an hem­mungs­lo­sen und unver­bind­li­chen Sex.

Genau dar­an denkt auch der schwanz­ge­steu­er­te Herr Dix, Jahr­gang '92 und U30. Nur ver­brämt er es mit Schwur­bel­schwatz­ar­gu­men­ten um es geho­ben und über­legt, ja groß­män­nisch klin­gen zu las­sen. Es ist ein Mani­fest eines unrei­fen Jüng­lings, der für sei­ne pro­mis­kui­ti­ven Eska­pa­den Part­ne­rin­nen sucht, die auf einer all­ge­mei­nen, trend­be­ding­ten Mani­pu­la­ti­ons­wel­le zu Opfern gewor­den sind. Einer Mode­wel­le, die ihnen, den jun­gen Frau­en, sug­ge­riert, sie könn­ten ihre Unab­hän­gig­keit und Eman­zi­pa­ti­on nur dadurch bewei­sen, dass sie ihre war­nen­de inne­re Stim­me bei­sei­te schie­ben, die ihnen sagt was gut und rich­tig ist - und sol­chen Gigo­los vom Schla­ge des Herrn Dix auf den Leim gehen und mit ihm ins Bett hüp­fen .... no risk - no fun, no sex - no ful­film­ent, no emancipation! 

So ein Schwach­sinn! Da gibt es unter dem Dix'schen Bei­trag tat­säch­lich noch eine Rei­he von labi­len Cha­rak­te­ren die sich durch sol­che The­sen in ihrer Suche nach Per­sön­lich­keit irre­lei­ten las­sen und hef­tig­ste Zustim­mung signa­li­sie­ren. Ob straight, ob schwul, zu kurz zu den­ken ist kei­ne Sache der sexu­el­len Ori­en­tie­rung, es ist eher eine Sache von man­geln­der Denk­fä­hig­keit, das wird in der Kom­men­tar­sek­ti­on deutlich.

Dag­mar [Dag­mar am 2. Mai 2019 - 23:39] weist aller­dings auf ganz ande­re Sach­ver­hal­te hin:
".. Poly­amo­rie passt zur neo­li­be­ra­len Gesell­schaft. Die Schö­nen, Jun­gen, Rei­chen und die emo­tio­nal Sta­bil­sten kön­nen auf vie­le Part­ner hof­fen; ande­re, die der Kon­kur­renz nicht so gewach­sen sind, gehen leicht leer aus. Kann aber bei Mono­ga­mie mit Untreue und häu­fi­gen Tren­nun­gen auch so gese­hen wer­den. Schwie­rig wird außer der Kin­der­fra­ge aber auch, wie gegen­sei­ti­ge finan­zi­el­le Unter­stüt­zung gere­gelt wird .."

Genau. Das ist etwas, was Herr Dix und sei­ne Gesin­nungs­ge­nos­sen gern bei­sei­te schie­ben - wenig­stens ist von dem, was als Fol­ge von Sex im Rau­me steht nir­gend­wo die Rede.
War­um wohl?
Weil sol­che Jung­män­ner sich gern sexu­ell betä­ti­gen, aller­dings die dar­an hän­gen­de Ver­ant­wor­tung für even­tu­ell gezeug­te Kin­der gern den 'Bräu­ten', den Gespie­lin­nen über­las­sen - und wei­ter ziehen 

'Du, ich bin jetzt nicht so auf Kin­der
und Win­deln und Geschrei ein­ge­stellt, tschüss!'

.... und weg sind sie.
Das eben noch eman­zi­pier­te Sex­ob­jekt wird zum Sozi­al­fall, weil sich die Ker­le sofort zurück­zie­hen wenn es brenz­lig wird, wenn Stress und Ver­ant­wor­tung 'dro­hen'.

Wie hat Herr Dix sich in einer der Ver­öf­fent­li­chun­gen charakterisiert?
So →

Wie bei Amei­se und Gril­le - eine tref­fen­de Fabel.

Wor­auf ich nun noch war­te ist eine Stu­die, sind Zah­len, die das bele­gen, was Herr Dix ein­gangs sei­nes Arti­kels so aus­drückt:".. Wer meh­re­re Men­schen zugleich liebt oder sich die Pro­mis­kui­tät stolz auf die Fah­ne schreibt, gerät immer sel­te­ner unter Recht­fer­ti­gungs­druck und muss sich ins­be­son­de­re der jün­ge­ren Gene­ra­ti­on kaum noch erklären .."
Ein sol­ches sozio­lo­gi­sches Phä­no­men zu behaup­ten ist ein­fach - ich zweif­le aller­dings, ob der Herr Dix dafür irgend­wel­che hand­fe­sten, belast­ba­ren Bewei­se anfüh­ren kann. Bis zu die­sem Beweis behaup­te ich, dass er das frei erfun­den hat um sei­ner Fest­stel­lung Glaub­wür­dig­keit zu geben. Chri­sto­pher Hit­chens hat es so formuliert:
"Was ohne Beleg behaup­tet wer­den kann, kann auch ohne Beleg ver­wor­fen wer­den." Wie ich schon beim hpd schrieb: Sie wol­len doch nicht Gefahr lau­fen dass ich am Ende damit Recht behal­te, dass Gei­stes­wis­sen­schaft­ler in die Luft grei­fen und etwas behaup­ten (erfin­den!) ohne dafür die gering­sten Bewei­se zu haben?

Zum Abschluß noch dies:
Es quält mich die Fra­ge wie­so der hpd dem Herrn Dix eine Platt­form für sei­ne mehr als abwe­gi­gen The­sen bie­tet. Die Auf­ga­be, die sich der hpd stellt, lautet 

".. Der hpd ver­steht sich als Pres­se­por­tal, das die Anlie­gen huma­ni­stisch-auf­klä­re­ri­scher Posi­tio­nen öffent­lich­keits­wirk­sam prä­sen­tiert, damit die­se in der Poli­tik und den Medi­en grö­ße­re Beach­tung finden .."

Was an dem hier bespro­che­nen Arti­kel des Herrn Dix ist es wert '.. in der Poli­tik und den Medi­en grö­ße­re Beach­tung (zu) fin­den ..'?
Er ist schlam­pig durch­ge­se­hen, sie­he dort → ".. Denn Mono­ga­mie beher­bergt aus sei­ner Natur her­aus mora­li­sche Miss­stän­de, meint Deniz Y. Dix .." - 'sei­ner'? Seit wann ist 'Mono­ga­mie' männ­lich? Nicht lt. Duden .... und wahr­haf­tig nicht der wei­te­ren Dis­kus­si­on würdig.
Ein spät­pu­ber­tä­res Gedan­ken­kon­strukt, man wünscht dem Herrn Dix er möge erwach­sen werden.

bookmark_borderPrivatschulen

[Quel­le des Bild­zi­ta­tes: " .. Fund­stück des Tages .."]

Ich hat­te aus dem Stu­di­um zwei Freun­de die an Pri­vat­schu­len eine Anstel­lung fan­den. Einer in Süd­deutsch­land, am Boden­see, mit einem Hauch von Exklu­si­vi­tät, der ande­re an einer kon­fes­si­ons­ge­bun­de­nen Insti­tu­ti­on von welt­wei­tem Ruf mit ange­schlos­se­nem Internat.

Der Unter­schied bei­der Arbeits­plät­ze hät­te nicht grö­ßer sein kön­nen. Ging es doch beim einen Fall um 'höhe­re Gesell­schaft' (oder was man dazu auch immer sagen wür­de), im ande­ren Fall um Wei­ter­füh­rung einer Jahr­hun­der­te alten Tradition.

Wenn ich also von Pri­vat­schu­len lese erzeugt das eine gewis­se Auf­merk­sam­keit weil ich mit dem The­ma schon frü­her inten­siv in Ver­bin­dung kam. Selbst­ver­ständ­lich ist klar, dass es im Lau­fe der Jahr­zehn­te gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen gege­ben hat. Die betra­fen eher kir­chen­na­he Insti­tu­tio­nen, nicht aber die 'eli­tä­ren Lehr­an­stal­ten für exklu­si­ve Krei­se'. Denn deren Auf­ga­be ist es nach wie vor eine (ver­meint­li­che) Éli­te zu bil­den, die spä­ter ein­mal die Geschicke des Lan­des - wenn auch meist unsicht­bar oder wenig­stens mit wenig öffent­li­cher Wahr­neh­mung - bestim­men soll.

"Distink­ti­ons­ge­winn", so lern­te ich heu­te, kann neben dem oben geschil­der­ten Zweck des Errei­chens eines Exklu­si­vi­täts­zir­kels, ein gewünsch­ter Effekt sein. Nicht alle 'höher gestell­ten Per­so­nen' brau­chen aller­dings die­se Ent­fer­nung vom 'gemei­nen Pöbel'. Ich habe wäh­rend mei­ner selb­stän­di­gen Tätig­keit eine Rei­he von durch­aus jovia­len, volks­na­hen Unter­neh­mern ken­nen­ge­lernt, die kei­ner­lei Berüh­rungs­äng­ste hat­ten - aber das mag durch­aus eine beson­ders posi­ti­ve Aus­wahl gewe­sen sein.

Der Zweck der Pri­vat­schu­len ist nun ange­ris­sen. Die Fra­ge war­um in der FAZ ein Arti­kel erscheint, der das Augen­merk auf eine ande­re Facet­te der Pri­vat­schul­land­schaft lenkt - und damit sug­ge­riert es han­de­le sich doch um nichts exklu­si­ves, son­dern etwas stink­nor­ma­les, das nur etwas teu­rer sei - ist leicht beantwortet:

Allent­hal­ben rumort es im Lan­de wegen der sich aus­wei­ten­den Sche­re zwi­schen Arm und Reich .... und was ist da nahe­lie­gen­der, als zu berich­ten, dass 'reich sein' gar nicht so anders ist als 'arm sein'. Min­de­stens, so scheint es vom Titel her, sind die Ergeb­nis­se der Lehr­an­stal­ten für 'nor­ma­le Krei­se' nicht sehr ver­schie­den von denen, die 'bes­se­ren Krei­sen' 40.000 € pro Jahr für die Bil­dung ihrer Kin­der wert sind.

Da ver­gisst man doch gleich wie vie­le Men­schen das Jahr über durch­schnitt­lich von etwa der Hälf­te die­ses Betra­ges zu zwei Per­so­nen leben müssen.

Wir sehen nun sofort ein:
Mehr Geld zu haben ist beschwer­lich, denn es sichert nicht den Schul­erfolg der Kin­der, und wir haben spon­tan Mit­leid mit den armen Reichen.

Was brin­gen denn nun die "ELITE-AUSBILDUNGSSTÄTTEN"?

Das "net­wor­king", eine vor­neh­me Umschrei­bung dafür, dass man Fäden spinnt und sich mit den rich­ti­gen Per­so­nen zusam­men tut um gemein­sam den Wohl­stand dadurch zu erhö­hen, dass man sich Auf­trä­ge und 'Ver­bin­dun­gen' eröff­net. Es ist die moder­ne Umschrei­bung für "Vet­tern­wirt­schaft", wobei da nicht immer nur 'Vet­tern' im Sin­ne von Ver­wandt­schaft gemeint waren und sind: 

Man kennt halt jeman­den der wie­der jeman­den kennt, der eine Mög­lich­keit zum Geld ver­die­nen anbie­ten kann oder jeman­den kennt der das kann .... und so wei­ter, Sie verstehen ....

bookmark_borderDeniz Y. Dix

"X. hat nach Ende sei­nes Stu­di­ums erkannt, dass der Schul­dienst sei­ne aka­de­mi­sche Neu­gier nicht stil­len wer­de und such­te des­we­gen Her­aus­for­de­run­gen außer­halb die­ses Berufs­fel­des".

Es ist eine bekann­te und nicht ganz ehr­li­che Vor­ge­hens­wei­se, dass ein Lehr­amts­stu­di­um absol­viert wird, ohne das Ziel in den Schul­dienst zu gehen. Krea­tiv ver­brämt und *posi­tiv* aus­ge­drückt heißt es so wie im Ein­gangs­satz (oben, blau) dar­ge­stellt. Nicht ganz wahr, aber auch nicht ganz unwahr, Herr Dix kennt sich da aus, er hat dazu einen "Schnell­kurs" abge­hal­ten, der als Video auf­ge­zeich­net wur­de ["Crash­kurs Lügen­er­ken­nung"].

Will man beim Stu­di­um Auf­wand spa­ren, so ist die­ser Neben­weg über das Lehr­amts­stu­di­um ein pro­ba­tes Mit­tel, es win­ken meh­re­re Vor­tei­le als 'Beloh­nung':

- Zunächst wer­den in beson­ders für sie ein­ge­rich­te­ten Fächern Lehr­amts­stu­den­ten auf einem in den Schu­len benö­tig­tes Niveau unter­rich­tet. Das liegt fast immer unter dem, was die Haupt­fach­kom­mi­li­to­nen ler­nen müs­sen. "Stu­di­um light", bei gerin­ge­rem aka­de­mi­schen Anspruch hat der so Stu­die­ren­de noch einen Zeitgewinn.

- Die Bezeich­nung des stu­dier­ten Faches ist in der über­wie­gen­den Zahl der Fäl­le gleich. Lai­en wis­sen das häu­fig nicht, sie sehen nur die Bezeich­nung, ken­nen nicht den Unter­schied, und das bringt daher das glei­che Pre­sti­ge - bei gerin­ge­rem Auf­wand! Aus "Lehr­amt für Gym­na­si­en mit den Fächern Phi­lo­so­phie und Sozi­al­kun­de" wird dann "Lehr­amt Sozi­al­kun­de · Bil­dungs­wis­sen­schaf­ten · Lehr­amt Phi­lo­so­phie · (Trier)" und beim hpd wird dar­aus "Er stu­dier­te Poli­tik­wis­sen­schaft und Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Trier". 

 

Die son­der­ba­re Meta­mor­pho­se von "Sozi­al­kun­de" zu "Sozi­al­wis­sen­schaf­ten" zu "Poli­tik­wis­sen­schaf­ten" kann wahr­schein­lich nur Herr Dix erschöp­fend erklä­ren. Offi­zi­ell sind näm­lich bei­de Fächer völ­lig ver­schie­den nach Inhalt und Ausrichtung.


Die Stadt Frei­berg zu "Wich­ti­ge Per­sön­lich­kei­ten der Stadt"

Ich habe mir erst mal das "Werk" von Herrn Dix mit dem Titel "Besti flok­ku­rinn¹; Der Erfolg einer Sati­re­par­tei" [Stu­di­en­ar­beit aus dem Jahr 2014] bestellt. 13,99€ für 24 Sei­ten ist ein stol­zer Preis, ich soll­te viel­leicht mei­ne Diplom­ar­beit [> 80 Sei­ten, 800 Labor- und 600 Feld­ar­beits­stun­den; Dau­er 18 Mona­te] in ein Buch umwan­deln. Das wären umge­rech­net ca. 54,-€ pro Exem­plar, die noch den Vor­teil hät­ten, dass sie - nach­prüf­bar - das Wis­sen über die Ent­wick­lung von Amei­sen wäh­rend der Pup­pen­pha­se auf eine höhe­re Stu­fe geho­ben haben. 

Gro­ße Span­nung, ich wer­de das Werk des Herrn Dix stu­die­ren. Wie es Zufäl­le so an sich haben sind sie für die Einen ganz hilf­reich, den Ande­ren kom­men sie höchst unge­le­gen. Über Pla­gi­ats­fäl­le in der Wis­sen­schaft ist in den letz­ten Jah­ren so man­cher Möch­te­gern-Wis­sen­schaft­ler gestol­pert und am Ende war die erlo­ge­ne Repu­ta­ti­on per­dü! Mal sehen, wie es um das Polit-Werk tat­säch­lich steht und ob es einer gründ­li­chen Prü­fung stand­hält. Wenn Alles schief läuft und es weder mit phi­lo­so­phi­schen Tex­ten noch mit Lehr­amt läuft hat Herr Dix ja noch das *fall-back* als Poli­ti­ker in der Sati­re-Par­tei "Die Partei" ...

In einem jüngst ver­öf­fent­lich­tem Arti­kel beim hpd ver­tritt Herr Dix - nicht ganz unum­strit­ten, wie die Dis­kus­si­on zeigt - eini­ge The­sen zur Wahr­neh­mung der Phi­lo­so­phie, genauer:
Zur fal­schen Inter­pre­ta­ti­on des­sen, was eini­ge wich­ti­ge Phi­lo­so­phen gesagt bzw. was sie - Dix' Mei­nung nach hat­ten sagen wol­len. Voll Beschei­den­heit schob er spä­ter ein er habe nur den aktu­el­len Stand der Kennt­nis­se refe­riert. Aha, dann ist ja alles in But­ter, es sind *Ande­re* die in Zwei­fels­fäl­len den schwar­zen Peter haben ....

Was in den Gei­stes­wis­sen­schaf­ten [Zitat: ".. .."] unter Klar­heit ver­stan­den wird demon­striert sehr schön das nach­fol­gen­de Bild­zi­tat in dem Herr Dix auf eine Leser­fra­ge ant­wor­tet - mög­li­cher­wei­se erken­ne Sie, lie­be Lesen­de, was er eigent­lich sagen wollte ...?

Nun möch­te ich noch eine Abbil­dung anfü­gen, die sehr ele­gant zusam­men­fasst wie die obi­gen Ein­las­sun­gen des Herrn Dix zu Sin­ger aus mei­ner Sicht ein­zu­ord­nen sind:

¹ Besti flok­ku­rinn ist Islän­disch, es bedeu­tet "The best par­ty", zu Deutsch "Die beste Partei" → 
Wei­te­re Quellen:
https://de-de.facebook.com/denizdix
https://dubito-magazin.de/author/deniz-y-dix/
http://vereins.wikia.com/wiki/Freiberg
Bild Deniz Y. Dix → CC-BY-SA-4.0; 12. April 2016; Source www.partei-rlp.de; Aut­hor Isa­bel­la Zühlke.

bookmark_borderEhrlich sein & trotzdem irreleiten - geht das?

Wir haben nicht ver­spro­chen, dass die Mehr­hei­ten die Aus­wahl erge­ben wer­den und wir haben in der Tat betont, dass wir Redak­teu­re sind, die um Hand­lungs­emp­feh­lung bit­ten, nicht Kell­ner, die Bestel­lun­gen ent­ge­gen neh­men.
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We didn’t pro­mi­se that num­bers would make the choices and, in fact, were careful to empha­si­ze that we were edi­tors loo­king for gui­dance, not wai­ters taking orders.
[Quel­le]
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Vor ein paar Tagen habe ich die oben zitier­ten Zei­len gele­sen und mir gedacht: Wozu denn dann eine Umfra­ge, wenn die Ver­ant­wort­li­chen am Ende doch das machen was sie selbst für rich­tig halten?

Als ich dann ein wenig län­ger dar­über nach­ge­dacht habe kamen mir eini­ge Bei­spie­le in den Sinn wo wir - in ganz ande­rem Zusam­men­hang - mit genau die­ser Metho­de für dumm ver­kauft wer­den. Wo uns also vor­ge­gau­kelt wird wir könnten 

*uns ein­brin­gen*,
*mit entscheiden*,
*etwas bewegen*,

und wie sonst all die­se Sprach­hül­sen lau­ten. Alle­samt sagen sie zwar etwas Posi­ti­ves, sind jedoch zugleich der Beweis dafür, dass, wer auch immer eine sol­che Befra­gung ver­an­stal­tet, die Ein­sen­dun­gen ledig­lich als Ali­bi haben will, um sagen zu kön­nen: "Wir haben den Betrof­fe­nen Gele­gen­heit gege­ben sich mit dem The­ma zu befas­sen und uns dazu eine Rück­mel­dung zu geben." - So oder ähn­lich lau­ten doch stets die Beteue­run­gen, die lästi­ge Fra­gen nach der Betei­li­gung, der Ein­bin­dung der Betrof­fe­nen abbü­geln sollen.

Wir soll­ten uns für das neue Jahr vor­neh­men bei sol­chen Gele­gen­hei­ten die Betref­fen­den nicht unge­scho­ren davon­kom­men zu las­sen, son­dern ihnen deut­lich machen, dass sie mit die­ser stump­fen Rhe­to­rik­schlei­fe nicht punk­ten kön­nen. Manch­mal sind sie ein­fach nur zu *betriebs­blind* um zu erken­nen, was sie da eigent­lich tun.

bookmark_border"Leader of the free world", dass ich nicht lache ...!

In der online-Aus­ga­be der Zeit­schrift "The New Yor­ker" war ein Arti­kel zu lesen der in der print-Aus­ga­be erst am 24.12.18 erschei­nen wird. Es wird dort zwar sehr ein­drück­lich, stel­len­wei­se aller­dings mit typi­scher ame­ri­ka­ni­scher Über­le­gen­heits­po­se berich­tet wie sich die Euro­pä­er, ins­be­son­de­re Deutsch­land, von Trump aufs Korn genom­men füh­len. Zu Recht, wie die Autorin fest­stellt. Zu Unrecht, wie ich es sehe.

Der letz­te Absatz des Arti­kels ist hier zitiert:

But, no mat­ter how sharp Merkel’s words have beco­me, the idea that she can be Trump’s rival or his spar­ring part­ner is not rea­li­stic, eit­her. She has no mili­ta­ry to coun­ter Putin, no nuclear wea­pons, and no public sup­port for spen­ding the money requi­red for tho­se things. Euro­pe — with Brexit tra­vails and French pro­tests and angry popu­lists — is still unra­vel­ling (sic!).
“The­re was this mytho­lo­gy, as if Mer­kel could save us from our­sel­ves. She would save the Euro­pean pro­ject. She would save the rules-based order. She would save us from Trump,” 
Juli­an­ne Smith, a for­mer seni­or Pen­ta­gon offi­ci­al who is now living in Ber­lin, said. “There’s just no pro­s­pect of that.” Ange­la Mer­kel is not the lea­der of the free world, nor will she be.

[Quel­le; Decem­ber 24 & 31, 2018 Issue; How Trump Made War on Ange­la Mer­kel and Euro­pe; The Ger­man Chan­cell­or and other Euro­pean lea­ders have run out of pati­ence with the Pre­si­dent.]

{Über­set­zung:
Egal wie scharf Mer­kels Wor­te gewor­den sind, die Vor­stel­lung, dass sie Trumps Riva­le oder sein Spar­rings­part­ner sein kann, ist auch nicht rea­li­stisch. Sie hat kein Mili­tär gegen Putin, kei­ne Atom­waf­fen und kei­ne öffent­li­che Unter­stüt­zung für die Aus­ga­be der Sum­men, die für die­se Din­ge erfor­der­lich wären. Euro­pa - mit Brexit-Unsi­cher­hei­ten, fran­zö­si­schen Pro­te­sten und wüten­den Popu­li­sten - ent­wirrt noch sein Innen­ver­hält­nis. „Es gab die­sen Mythos als kön­ne Mer­kel uns vor uns selbst ret­ten. Das euro­päi­sche Pro­jekt ret­ten. Sie könn­te gere­gel­ten Umgang sichern. Sie wür­de uns vor Trump ret­ten “, sag­te Juli­an­ne Smith, eine ehe­ma­li­ge Beam­tin des Pen­ta­gon, die jetzt in Ber­lin lebt. „Dafür gibt es ein­fach kei­ne Aus­sicht.“ Ange­la Mer­kel ist weder die Anfüh­re­rin der frei­en Welt, noch wird sie es sein.
}

Weder war es jemals Mer­kels Absicht "lea­der of the free world" zu sein, noch gebühr­te nach den Eska­pa­den des der­zei­ti­gen Prä­si­den­ten der U.S.A., Trump, etwa die­sem der Titel. Der Histo­rie nach viel­leicht, aber das hat er durch die ersten Ent­schei­dun­gen als Prä­si­dent bereits ver­wirkt. "Lea­der of the free world" ohne tat­säch­lich die Sta­tur zu haben zu füh­ren, ganz im Gegenteil:
Er muss als der unge­bil­det­ste Prä­si­dent gel­ten den die U.S.A. jemals in moder­ner Zeit hat­ten, schlim­mer noch als G. W. Bush, der schon schlim­me Wis­sens­de­fi­zi­te hat­te, sie aller­dings durch Ver­trau­en in sei­nen Stab - und unter Beach­tung von des­sen Vor­ga­ben - so abmil­dern konn­te, dass es erträg­lich war.

Trump ist nicht nur unge­bil­det, das ist mitt­ler­wei­le nicht ein­mal mehr Dis­kus­si­ons­ge­gen­stand. Son­dern zusätz­lich durch und durch ver­lo­gen und offen­bar, glaubt man den US-Ermitt­lern, kri­mi­nell mit einem mafiö­sen Geflecht, das sei­ne Geschäfts­tä­tig­keit bes­ser beschreibt.

Sei­ne Wei­ge­rung zu lesen, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen mit Fach­leu­ten zu bespre­chen, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se nicht zu leug­nen son­dern zu akzep­tie­ren - das sind schon Grün­de genug ihn als "lea­der of the free world" abzu­leh­nen. Kom­men dann noch sei­ne kin­di­schen Emp­find­lich­kei­ten, die Sucht Applaus zu erhal­ten und sein Hang zu twit­tern, anstatt die übli­chen Ver­öf­fent­li­chungs­ka­nä­le zu nut­zen, dazu, so ist das Bild eines eben­so eit­len wie tum­ben Geld­prot­zes komplett.

Frau Mer­kel, der ich bestimmt in der über­wie­gen­den Zahl aller poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen nicht zustim­me, hat Recht behal­ten, als sie sag­te man müs­se sich dar­auf ein­rich­ten Euro­pa habe kei­ne ande­re Wahl mehr als sich selbst zu schüt­zen, weil auf alte Alli­an­zen kein Ver­lass mehr sei. 

Wir wer­den einen noch gefähr­li­che­ren Trump erle­ben wenn es ihm erst im neu­en Jahr juri­stisch an den Kra­gen geht. Dann wird uns nichts ande­res übrig blei­ben als auf eine feste Alli­anz zwi­schen Frank­reich und Deutsch­land zu ver­trau­en, die in der EU mit star­ker Hand den auf­wach­sen­den rechts­ra­di­ka­len Kräf­ten Paro­li bie­tet. Das wird umso bes­ser gelin­gen, wenn in der EU die links­ge­rich­te­ten Frak­tio­nen stär­ker ver­tre­ten sein wer­den - wozu es einer Stär­kung gera­de die­ser Kräf­te bei den kom­men­den Euro­pa­wah­len 2019 bedarf. 

Sie­he hier­zu auch: Der US-Prä­si­dent und sein Werk; Trump muss weg! Mit Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Mat­tis ver­lässt der letz­te "Erwach­se­ne" Trumps Kabi­nett. Jetzt gibt es selbst für Loya­li­sten nur noch eine Mög­lich­keit. Ein Kom­men­tar; Anna Sau­er­brey; Quel­le;

bookmark_borderMangelnde Vorbildfunktion und Zukunftsperspektive der Politik
*update* [18.12.2018]

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Radi­ka­li­sie­rung ist ein lang­wie­ri­ger Pro­zess, nichts geht dabei von jetzt auf gleich. Der Beginn des Umschwen­kens kommt aus einem all­ge­mei­nen Frust nicht mit den gesell­schaft­li­chen, tech­no­lo­gi­schen und inter­na­tio­na­len Ver­än­de­run­gen Schritt hal­ten zu kön­nen - und der ganz offen­sicht­li­chen Unfä­hig­keit der Poli­tik & Poli­ti­ker den Bür­gern eine Per­spek­ti­ve und Anlei­tung anzubieten.

Ich bin über­zeugt davon, dass das des­we­gen pas­siert, weil vie­le der dort Agie­ren­den selbst ähn­li­che Ver­ständ­nis- und Ori­en­tie­rungs­pro­ble­me haben und des­we­gen selbst ohne Ziel im Nebel herumstochern. 

Grund dafür ist ein Man­gel an Kennt­nis­sen und das hat sei­ne Ursa­che in einem Man­gel an Wil­len in Bil­dung zu inve­stie­ren. Wenn wir die Kür­zun­gen der letz­ten Jahr­zehn­te anse­hen sind es vor allem Bil­dung und Kul­tur die Strei­chun­gen hin­neh­men muss­ten. Dane­ben waren es die Dienst­lei­stungs­be­rei­che Poli­zei, Biblio­the­ken & Schwimm­bä­der und ganz wesent­lich, die Schu­len - wobei es hier nicht nur um die Gebäu­de geht, son­dern um die Leh­rer. Ganz abge­se­hen von den vie­len Expe­ri­men­ten gera­de im Schul­be­reich hat sich eine gewis­se Abschät­zig­keit gegen­über Leh­rern auf­ge­baut, wobei wie so oft ein paar 'fau­le Äpfel' das Image der Gesamt­heit ver­dor­ben haben. 

Wie soll sich "Zukunfts­op­ti­mis­mus" in der Bevöl­ke­rung auf­bau­en wenn um sie her­um ent­we­der Still­stand oder Zei­chen des Ver­falls zu beob­ach­ten sind?

Es ist nicht nur mei­ne Über­zeu­gung, dass sich lang­fri­stig durch die stei­gen­den Zah­len an immer schlech­ter gebil­de­ten, auf den Mobil­te­le­fo­nen dahind­ad­deln­den Men­schen, die­se aus Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit ent­ste­hen­de Radi­ka­li­sie­rung noch ver­stär­ken wird. Eine, was sage ich, zwei ver­lo­re­ne Gene­ra­tio­nen die nicht mehr "wis­sen", son­dern "mei­nen", "glau­ben" oder "hin­neh­men"- wenn sie nicht gar völ­lig des­in­ter­es­siert dahin lau­fen wo alle hin laufen:
r-a-t-s 
Zu den Rat­ten­fän­gern die ver­meint­lich ein­fa­che, in Wahr­heit völ­lig abstru­se Model­le anbie­ten, die jeder Prü­fung durch 'das wah­re Leben' nie­mals stand­hal­ten werden.

Die poli­ti­schen Akteu­re tra­gen unver­min­dert zum Miss­trau­en der Bevöl­ke­rung gegen­über Neue­run­gen bei, weil sie zunächst immer die Gefah­ren und Wider­stän­de beschrei­ben anstatt die Vor­zü­ge und erwei­ter­ten Mög­lich­kei­ten her­aus zu stel­len. Ein gutes Bei­spiel aus jüng­ster Zeit ist die Idee der "Digi­tal­in­itia­ti­ve". Da waren (und sind) die Zustän­dig­kei­ten unge­klärt - dabei hät­te das doch im Vor­feld geklärt wer­den kön­nen. Also bevor man es einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt gemacht hat. So ist wie­der ein lobens­wer­ter Ansatz geschei­tert, und das noch bevor eine grund­sätz­li­che Dis­kus­si­on um den Nut­zen und die Not­wen­dig­keit über­haupt in Gang gekom­men wäre:
Weil es näm­lich nie sinn­voll ist Tech­no­lo­gie um ihrer selbst wil­len zu beschaf­fen - weil Ande­re das auch tun - ohne die Lehr­kräf­te ent­spre­chend aus­ge­bil­det zu haben, damit dann ein sinn­vol­ler Ein­satz gewähr­lei­stet ist.

Der Fort­schritt erhöht mit jedem Jahr­zehnt sei­ne Geschwin­dig­keit. Men­schen kön­nen bedau­er­li­cher­wei­se pro Zeit­ein­heit nur eine bestimm­te Men­ge an Infor­ma­ti­on ver­ar­bei­ten. So kommt es zu einem Aus­ein­an­der­drif­ten zwi­schen immer schnel­ler fort­schrei­ten­der Ent­wick­lung und der Reak­ti­ons­fä­hig­keit der Gesell­schaft - im Ide­al­fall unter Anlei­tung und Füh­rung der Poli­tik - was zu einem Cha­os, manch­mal zu Angst und Ver­wei­ge­rung führt. Es wird nur noch ver­wal­tet, nicht mehr gestal­tet. In Deutsch­land feh­len die Visio­nä­re in der Poli­tik, nicht zuletzt weil jeder Ansatz dazu in den letz­ten drei­ßig Jah­ren von der Mit­tel­mä­ßig­keit erstickt wor­den ist.


Erwei­ter­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung 24. Nov 2015 um 22:22h.