bookmark_borderWenn zwei das Gleiche tun ....

" .. Wenn zwei das Glei­che tun, so ist das nicht dasselbe .. "
Dar­auf kom­me ich gleich noch zu sprechen.

Bei Kom­mu­ni­ka­ti­on geht es heut­zu­ta­ge oft über­haupt nicht um Aus­tausch und Infor­ma­ti­on son­dern dar­um, sich zu behaup­ten. Wir mögen das bedau­ern, doch es ent­spricht dem Zeitgeist: 

Wo Fak­ten kei­nen Wert mehr haben sind die Argu­men­te wohl­feil. Es obsie­gen Jene, die sich bes­ser dar­stel­len, nicht die Ande­ren, die über­zeu­gen­de Argu­men­te haben. Aber: Selbst wenn Vie­le danach stre­ben so zu sein und sich in Ein­klang mit die­ser Art zu leben befin­den, heisst das noch nicht, dass es zwin­gend rich­tig ist oder gar sein muss.

Die näch­ste Über­le­gung ist dann logischerweise:
Wie Vie­le müs­sen das­sel­be tun, damit es als Norm aner­kannt wird?
Es ist eine Stan­dard­fra­ge - die den gro­ßen Nach­teil hat zwar ein­leuch­tend zu sein aber kei­nes­wegs ziel­füh­rend! Bes­ser müss­te es hei­ßen: Selbst wenn ein Ein­zi­ger einen Stand­punkt ver­tritt kann der die bes­se­re 'Norm' sein als das, was der Rest denkt.

Dies vor­an­ge­stellt möch­te ich spä­ter hier ein Zitat aus einer Debat­te zum Glau­ben wie­der­ge­ben, das ich in ähn­li­cher Form schon öfter benutzt habe:

Wenn ich mich an eine Stra­ßen­ecke stell­te und den Men­schen die dort gehen ver­kün­de­te sie mögen doch mir von nun an fol­gen, mir einen Teil ihrer Ein­künf­te über­las­sen, damit ich wei­ter die Wahr­heit einer höhe­ren Enti­tät ver­kün­den kann und dafür ver­sprä­che ich ihnen ein unge­trüb­tes Leben in para­die­si­scher Umge­bung und das anhal­tend bis in alle Ewig­keit - dann wür­de wohl irgend­wann ein Auto mit star­ken Män­nern vor­fah­ren, die mich mit sanf­ter oder wenig sanf­ter Art in einen Lei­nen­an­zug steck­ten, des­sen Ärmel über Kreuz mit Leder­bän­dern mei­ne Bewe­gungs­frei­heit ein­schrän­ken würden .... 

Soweit will ich es nicht kom­men las­sen, des­we­gen wer­de ich es nicht prak­tisch aus­pro­bie­ren, aber ich füge dann immer an:

Wenn sich Sonn­tags in Tala­re gehüll­te Per­so­nen in soge­nann­ten Got­tes­häu­sern hin­stel­len und Glei­ches erzäh­len, dann wird das Geld für sie sogar vom Staat ein­ge­zo­gen .... und (fast) nie­mand kommt auf die Idee ihre Geschich­ten von einer höhe­ren Macht, die noch nie jemand gese­hen hat oder bewei­sen konn­te, könn­te mög­li­cher­wei­se nur eine net­te Geschich­te sein die dazu dient ande­re für den eige­nen Unter­halt bezah­len zu lassen.

Der fol­gen­de Text ist das wei­ter oben ver­spro­che­ne Zitat des Neu­ro­wis­sen­schaft­lers Dr. Sam Har­ris aus einer Debat­te zwi­schen ihm und dem Evan­ge­li­kal-christ­li­schen Apo­lo­gi­sten Dr. Wil­liam Lane Craig.


" .. If you wake up tomor­row mor­ning thin­king that say­ing a few words in Latin over your pan­ca­kes is going to turn them into the body of Elvis Pres­ley - you have lost your mind.
But if you think more or less the same thing about a cracker and the body of Jesus you're just a Catholic .. "

Übersetzung:
" .. Wenn Sie mor­gen früh auf­wa­chen und den­ken, dass ein paar latei­ni­sche Wör­ter über ihre Pfann­ku­chen gespro­chen die­se in den Kör­per von Elvis Pres­ley ver­wan­deln wer­den - dann haben Sie den Ver­stand verloren.
Aber wenn Sie mehr oder weni­ger das­sel­be über eine Opla­de Obla­te und den Leib Jesu den­ken, sind Sie wahr­schein­lich nur ein Katho­lik .. "
 

 
Wie leicht erkenn­bar wird geht es hier nicht um 'gewin­nen', son­dern um Logik .... die jedem from­men Chri­sten (und natür­lich Gläu­bi­gen ähn­li­cher Reli­gio­nen) ver­deut­li­chen soll und kann (!), dass eine Behaup­tung, die nicht bewie­sen ist, kei­ner­lei Wert besitzt. Außer natür­lich für all jene Men­schen, die die­se Mär­chen erzäh­len und dadurch ihren Lebens­un­ter­halt bestrei­ten .... wenn sie nicht gera­de - wie vie­le katho­li­sche Geist­li­che - unge­straft Sexu­al­de­lik­te an Kin­dern begehen.

bookmark_border"..We share the same biology
regardless of ideology.."

Als ich kürz­lich ein Video einer jun­gen Frau aus dem äußer­sten Osten der Rus­si­schen Repu­blik sah kam ich aus dem Stau­nen nicht her­aus und gleich­zei­tig wur­de mir eine grund­le­gen­de Tat­sa­che zu den hier bei uns ver­lau­te­ten Infor­ma­tio­nen zu Russ­land klar:

Es wird hier stets nur über 

- das Tren­nen­de, das der offi­zi­el­len Regie­rungs­ver­laut­ba­rung fol­gen­de Nar­ra­tiv berich­tet, dabei wäre es doch ganz ein­fach, ein­mal über
- das Ver­bin­den­de zu berich­ten und so klar zu machen, dass "der Rus­se" kein Unter-, Über-, oder sonst­wie-Mensch ist, son­dern ein "Mensch-wie-Du-und-Ich".

Seit Jahr­hun­der­ten muss­te das gemei­ne Volk in Russ­land Ent­beh­run­gen, Ernied­ri­gun­gen, Unge­rech­tig­kei­ten und Macht­miss­brauch durch jede höher gestell­te Per­so­nen­grup­pe hin­neh­men, die je dort herrsch­te - das führ­te zu einem gna­den­lo­sen Exi­stenz­kampf, der sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen hat: 

Der durch­schnitt­li­che Rus­se ver­hält sich wie ein Ein­zel­kämp­fer, aus­ge­streck­te Ellen­bo­gen, drän­geln­de Rück­sichts­lo­sig­keit, kei­ne Dis­zi­plin bei Mas­sen, die etwas 'ergat­tern' wol­len .... die­se jahr­hun­der­te­lan­ge Prä­gung und Not­wen­dig­keit pri­mi­tiv­ste Instink­te zum Über­le­ben wal­ten zu las­sen sind daher prä­va­lent und mitt­ler­wei­le wohl auch in das Genom integriert.
[Cave: Pau­scha­le Aus­sa­ge, natür­lich gibt es da gro­ße Unter­schie­de, je nach Regi­on und Bildungsgrad]

Mein Bild von Russ­land war bis dahin geprägt von dem, was ich 1988 bei einem ein­wö­chi­gen Auf­ent­halt in Mos­kau und St. Peters­burg, damals noch 'Lenin­grad' gese­hen hat­te - und aus dem, was aus den Erzäh­lun­gen der Vor­ge­ne­ra­ti­on über den Russ­land­feld­zug berich­tet wor­den war. Immer aus deut­scher Per­spek­ti­ve, nie aus rus­si­scher Sicht, so wie etwa bei die­ser Quel­le.

Was ich in 1988 gese­hen hat­te stimmt heu­te bei wei­tem nicht mehr. Die Ver­än­de­run­gen sind viel­fäl­tig, und wenn man nicht in kür­ze­ren Abstän­den ein­mal hin­fährt ist es so wie über­all auf der Welt:
Der Fort­schritt macht, dass man zuvor Bekann­tes nicht mehr wiedererkennt.

So vie­le Jah­re nach dem II. Welt­krieg hiel­te ich es zudem für ange­bracht, nicht der offi­zi­el­len Dar­stel­lung blind zu ver­trau­en, son­dern sich mit den nun vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten (meh­re­re Vide­os) des Inter­nets ein Bild dar­über zu ver­schaf­fen, was ganz gewöhn­li­che Men­schen aus dem Land ins Inter­net stel­len und wie sie ihr Leben und ihre Lebens­um­stän­de in der dor­ti­gen Gesell­schaft beschreiben.

Was dabei deut­lich wird und was hier immer ver­ges­sen wird [Quel­le]:
" .. In 1985, at Cold War’s cli­max, Sting’s debut album fea­tured a song “Rus­si­ans” which show­ed a human image from across the Iron Curtain: “…the Rus­si­ans lover their child­ren too.” Through its anti-war lyrics, he tried to strike a music chord in the noi­sy hyste­ria of war. He insi­nu­a­ted how nuclear war­heads had no loyal­ty and even an Ame­ri­can could not save “his boy” from Oppenheimer’s dead­ly toy .. "


Bei mir blieb die bren­nen­de Fra­ge "War­um erfah­ren wir so viel über das, was in den USA pas­siert, und nur einen Bruch­teil der Infor­ma­ti­on zu dem, was in Russ­land pas­siert?" Könn­te es sein, dass uns die Ver­laut­ba­run­gen davon abhal­ten sol­len zu erken­nen, dass der gewöhn­li­che rus­si­sche Bür­ger, ganz unab­hän­gig von der jewei­li­gen Regie­rung nur das haben will, was wir auch haben wollen?
Ein zufrie­de­nes, gesun­des, fried­li­ches Leben!
 

 

Das Inter­net ist wahr­haf­tig in vie­ler­lei Hin­sicht pro­ble­ma­tisch, weil dort 'Stim­mung' gemacht wer­den kann - schaut man jedoch ein­mal nicht nur auf das, was uns mit knal­li­gen Titeln in den gewöhn­li­chen Medi­en prä­sen­tiert wird, so fin­det man dort so man­che 'Per­le', die es lohnt sich näher mit ihr zu beschäftigen.

bookmark_borderFriede auf Erden
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Ein neu­es Buch von Klaus Unge­rer mit dem Titel "Gott Go Home!", Unter­ti­tel "Frie­de auf Erden gibt es nur ohne Reli­gi­on" zeigt schon im Titel knapp und in deut­li­chen Wor­ten das größ­te Übel auf die­sem Pla­ne­ten auf.

Selbst­ver­ständ­lich geht es nicht nur um christ­li­che Reli­gio­nen, obwohl deren schäd­li­cher Ein­fluss auf die west­li­chen Län­der, sol­che, die sich laut offi­zi­el­ler Aus­sa­ge auf ein "jüdisch-christ­li­ches Fun­da­ment der Gesell­schaft" beru­fen, den größ­ten Scha­den ange­rich­tet hat. Der soge­nann­te "Geist christ­lich-abend­län­di­scher Kul­tur" wird alter­na­tiv her­an­ge­zo­gen, wohl des­we­gen, weil zu man­chen Epo­chen des Abend­lan­des der jüdi­sche Teil aus 'jüdisch-christ­lich' durch­aus umstrit­ten war, da die Kir­che selbst den Juden­hass ansta­chel­te und nach der Refor­ma­ti­on der hoch­ge­prie­se­ne Herr Luther einer der schlimm­sten Juden­has­ser in Wort und Schrift war. Das hin­dert aller­dings die heu­te füh­ren­den Reli­gi­ons­ver­tre­ter nicht dar­an sich wahl­wei­se des einen oder ande­ren Slo­gans zu bedienen. 

Wer nun denkt der Islam sei doch eine Frie­dens­re­li­gi­on soll­te sich den pod­cast [EPISODE #156] eines Gesprä­ches anhö­ren, das der ame­ri­ka­ni­sche Skep­ti­ker Micha­el Sher­mer kürz­lich mit Aya­an Hir­si Ali, einer erklär­ten Islam­geg­ne­rin zum The­ma "BEUTE: Ein­wan­de­rung, Islam und Ero­si­on der Frau­en­rech­te." führte.
Nicht alle The­sen von Frau Ali sind stim­mig und man­che sach­lich falsch, wie etwa ihre Behaup­tung Euro­pa sei durch die Auf­nah­me jun­ger, männ­li­cher, mus­li­mi­scher Asyl­su­chen­der zu einem Sumpf von all­täg­li­cher Ver­ge­wal­ti­gung ver­kom­men - die offi­zi­el­len Zah­len ¹ spre­chen deut­lich dagegen.

Seit mehr als 1800 Jah­ren gän­gelt (christ­li­che) Reli­gi­on in der Welt - gestärkt durch einen Pakt mit Kon­stan­tin I. im Jah­re 325 n. Chr. in Nicäa ², - zugun­sten des Kle­rus und sei­ner Hilfs­trup­pen aus Poli­ti­kern und son­sti­gen nahe­ste­hen­den Nutz­nie­ßern. Selbst in Ame­ri­ka waren die Spu­ren christ­li­cher Eife­rer ³ gegen ande­re Glau­bens­rich­tun­gen noch bis ins 20. Jahr­hun­dert zu beob­ach­ten und haben unend­li­ches Leid über die india­ni­sche Bevöl­ke­rung gebracht. Es sei betont, dass deren 'Reli­gi­on' sicher nicht bes­ser oder glaub­haf­ter ist als ande­re, aber die Frei­heit der Aus­übung nur bestimm­ten Reli­gio­nen zuzu­wei­sen ist min­de­stens eine gro­be Unge­rech­tig­keit, wahr­schein­li­cher eine ras­si­sti­sche Unterdrückung .

Wohin man schaut, wo immer Kri­sen­her­de auf­bre­chen: Stets ist Reli­gi­on im Spiel. Nach­ran­gig gibt es natür­lich noch ande­re Grün­de, wie etwa Ter­ri­to­ri­um oder - gera­de in der Anti­ke - der Wunsch nach Ver­bin­dung zwi­schen bestimm­ten hoch­ge­stell­ten Per­sön­lich­kei­ten. Tro­ja lässt grüßen!

Was bleibt ist nicht die angeb­li­che Ver­söhn­lich­keit der Kir­chen und ihrer Ver­tre­ter. Jüng­stes Bei­spiel wird die Wei­ge­rung des Köl­ner Bischofs sein, bereits gefer­tig­te Berich­te zur Über­grif­fen von geist­li­chen sind deren jahr­zehn­te­lan­ge Ver­tu­schung zu ver­öf­fent­li­chen. Da wird deut­lich, dass es dar­um geht die Insti­tu­ti­on zu schüt­zen - nicht die Opfer. In Köln wird die Prio­ri­tät der katho­li­schen Kir­che deut­lich: Macht­er­halt. Das schlägt gera­de zurück, die Zahl der Kir­chen­aus­trit­te erreich­te gera­de ein "All­zeit­hoch"!

Da wir ja bald Wah­len haben wer­den ist eines klar zu sagen:
Mehr als 60% der Poli­ti­ker der CDU und fast 80% derer in der CSU sind katho­li­sche Gläubige.
Als sol­che sind sie nach katho­li­scher Glau­bens­leh­re zuerst dem Papst, und danach dem Eid ver­pflich­tet - wol­len wir sol­che Poli­ti­ker wirk­lich haben?


Sie nicht wie­der zu wäh­len sollte
- jeder Frau im Lan­de eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit sein wenn sie auf Selb­stän­dig­keit hin­sicht­lich ihrer repro­duk­ti­ven Rech­te Wert legt, und
- jedem den­ken­den Wäh­ler eine Auf­ga­be sein, um den Ein­fluss von Kir­che im Lan­de zurück zu fah­ren und der Ver­nunft den Weg zu bereiten.

 

Wie die CDU, FDP, AfD gegen säku­la­re Inter­es­sen votieren:
- Kein Geld für "Ungläu­bi­ge"!

Ver­ge­wal­ti­gung
¹ Immer mehr Ver­ge­wal­ti­gun­gen durch Zuwan­de­rer in Deutsch­land? Die Wahr­heit sieht anders aus

Kon­stan­tin I.
² Kon­stan­tin / Kon­zil von Nicäa
" .. wird das nicä­ni­sche Kon­zil als einer der wesent­li­chen Bezugs­punk­te der Kir­chen­ge­schich­te angesehen .. "

Indianer/Unterdrückung
³ Abbil­dung 1

Abbil­dung 2

bookmark_border"You’re allowed to have your own opinions - but not your own facts"
"Du darfst eine eigene Meinung haben - aber nicht eigene Fakten."

Das Zitat in der Titel­zei­le stammt von einem ame­ri­ka­ni­schen Staats­mann [Daniel_Patrick_Moynihan] - und ja, die gab es dort frü­her tat­säch­lich als Regel, nicht als Ausnahme.

In die­sem Zitat steckt - kurz aus­ge­drückt - die Abwer­tung der gesam­ten Amts­füh­rung des abge­wähl­ten US Prä­si­den­ten, der von 2016 bis 2020 sein Unwe­sen getrie­ben und immer noch Ambi­tio­nen hat, sich noch ein­mal 'in den Ring zu bege­ben'.

Was für die Poli­tik gilt ist in den Natur­wis­sen­schaf­ten noch sehr viel wich­ti­ger - und es soll­te uns zu den­ken geben, dass es für Gei­stes­wis­sen­schaf­ten nicht zutrifft. Es dort also kei­ne beleg­ba­ren Fak­ten gibt, son­dern allen­falls Strö­mun­gen des Den­kens, die von grö­ße­ren Zah­len der aus dem glei­chen Fach stam­men­den Wis­sen­schaft­ler so als 'rich­tig' oder min­de­stens 'rele­vant' betrach­tet werden.

Die Natur­wis­sen­schaf­ten erfor­dern - um mit­spre­chen zu kön­nen - je nach Fach immer ein bestimm­tes Basis­wis­sen, dass nur mit eini­gem Auf­wand erar­bei­tet wer­den kann. Ich zitie­re mich hier ein­mal selbst:

 
In die­sem Zusam­men­hang fällt uns doch sogleich auf, dass es einen wesent­li­chen Ein­fluss­fak­tor in unse­rem Land (und nicht nur da!) gibt, der sich weder der einen, noch der ande­ren Wis­sen­schafts­rich­tung zuord­nen lässt und trotz­dem gro­ße Sum­men an öffent­li­chen Gel­dern verschlingt:

Die Reli­gi­onswis­sen­schaf­ten.

Die Basis der Reli­gi­on ist eine irgend­wie gear­te­te fik­ti­ve Enti­tät, die in einer fik­ti­ven Ebe­ne des Seins ange­sie­delt sein soll und fik­ti­ve Ansprü­che - selt­sa­mer­wei­se - nur an die Spe­zi­es "Homo sapi­ens" stellt.

Soviel Unge­wiss­heit - und so vie­le Inter­pre­ten für den Wil­len die­ser 'höhe­ren Macht', die alle­samt von der Gut­gläu­big­keit von Men­schen leben, die ihr Leben aus dem Bauch her­aus und nicht auf Fak­ten basie­rend füh­ren. Das sind mitt­ler­wei­le weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung - und den­noch wer­den die 'Geist­li­chen' von der ande­ren Hälf­te der Steu­er­zah­len­den mitfinanziert. 

Dazu kurz die Infor­ma­ti­on, die ich mit Stau­nen las:
Alle Geist­li­chen, Bischö­fe und höhe­ren Char­gen egal wel­cher Kir­chen wer­den aus Steu­er­gel­dern bezahlt - nicht aus Kir­chen­steu­er, nein, wie Staatsbedienstete!
Die­ses Geld fehlt an ande­rer Stel­le, bei­spiels­wei­se für Schu­len und Stra­ßen­bau, bzw. -unter­hal­tung. Vor dem Hin­ter­grund ist es auch bedeut­sam zu wis­sen, dass selbst die unter kirch­li­cher Lei­tung ste­hen­den sozia­len Ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­ser über­wie­gend aus staat­li­chen Mit­teln, manch­mal bis zu 90% (!) bezahlt werden.

bookmark_borderDankbar sein ....

Es gibt vie­le Tage, an denen man nichts bewusst wahr­nimmt, sie gehen vor­über ohne die Chan­ce, irgend­wie im Gedächt­nis zu blei­ben. Es gibt noch mehr Tage, an denen man nur beklagt was war - denn wir wis­sen doch Alle: Es gibt immer etwas zu meckern. Es gibt genau­so Tage, an denen will ein­fach nichts gelin­gen. Was man auch anpackt miss­lingt oder erzeugt zumin­dest klei­ne Katastrophen.

Und dann gibt es Tage, die wird man jah­re­lang erin­nern. Die sind in Ein­zel­hei­ten so tief ein­ge­prägt, dass jedes Detail für sich genom­men mehr Erin­ne­rung pro­du­ziert als gan­ze Lebens­ab­schnit­te, die schein­bar ereig­nis­los vor­über gingen.

So einen Tag habe ich heu­te erlebt.

Das 'high­light' war nicht, dass es mir gelun­gen ist Remou­la­de auf eine Fri­ka­del­le zu bekom­men ohne Hemd, Hose und Tisch eben­falls ver­se­hent­lich damit zu 'ver­zie­ren' ....

Es war ein Gespräch mit Men­schen die Offen­heit, Wahr­haf­tig­keit und Ver­ständ­nis für all die unter­schied­li­chen mensch­li­chen Regun­gen zeig­ten, die klei­nen Schwä­chen also, die wir Alle haben.

Die (Zitat)
» Auto­ri­tät haben, nicht auto­ri­tär sein « nicht nur pre­di­gen, son­dern leben.

Dan­ke!

bookmark_borderUmgeben von fröhlicher Kinderschar ....
oder:
Wie ein Vorurteil zur Verlogenheit wird

Sie­he zu,
dass dei­ne Got­tes­furcht
nicht Heu­che­lei sei!
[J. S. Bach, BWV 179]

Immer wie­der stößt man bei der Lek­tü­re von ein­schlä­gig reli­giö­sen The­men im Inter­net auf drei wesent­li­che Informationen:
1. Wie sehen die rechts-kon­ser­va­ti­ven Scharf­ma­cher die Kin­der­zahl bei sich selbst und bei denen, die aus ande­ren Kul­tur­krei­sen kommen?
2. Wie steht es um die Kin­der­zahl bei streng Katholischen?
3. Wie hal­ten Sie es für sich selbst mit dem Gedan­ken an eine gro­ße Kinderschar?

Die bei­den ersten Fra­ge­stel­lun­gen las­sen sich mit etwas Auf­wand recht ein­deu­tig erfor­schen, die Ein­stel­lung, die in der drit­ten Fra­ge steckt, muss jeder für sich selbst beant­wor­ten und mög­li­cher­wei­se wäre hier der rich­ti­ge Platz wenn Sie dazu etwas als Kom­men­tar bei­tra­gen wollten.

Wenn es stim­men wür­de, was uns die rechts­la­sti­gen Popu­li­sten weis machen wol­len, dann sähen die Bevöl­ke­rungs­zah­len in Euro­pa und ande­ren 'ent­wickel­ten' Län­dern viel höher aus als sie der­zeit tat­säch­lich sind. Wer sich wirk­lich infor­mie­ren will - und zwar unab­hän­gig und sach­lich - könn­te bei­spiels­wei­se „Lasst uns weg­kom­men von Angst und Mythen“, ein Inter­view beim Deutsch­land­funk lesen. Dort wird sehr anschau­lich dar­ge­stellt, wie die tra­di­tio­nel­len Fami­li­en­for­men von Zuwan­de­rern und wei­te­ren, nach­fol­gen­den hier inte­grier­ten, Gene­ra­tio­nen von frü­he­ren 'Gast­ar­bei­tern' sich durch die Expo­si­ti­on gegen­über der hier vor­han­de­nen Gesell­schaft ver­än­dert haben und ste­tig wei­ter verändern. 

Kurz gesagt steht da:
Je weni­ger reli­gi­ös Fami­li­en sind desto weni­ger Kin­der haben sie.

Es klaf­fen Annah­men mit den tat­säch­li­chen Zah­len weit aus­ein­an­der - und es gibt 'inter­es­sier­te Krei­se', die es gar nicht gut fin­den, wenn in die­ser Hin­sicht Auf­klä­rung betrie­ben wird, weil das ihre Stüt­zen sind, mit denen sie Men­schen für ihre Ideo­lo­gie gewin­nen wol­len. Was wir wis­sen sieht nüch­tern betrach­tet doch sehr viel weni­ger alar­mie­rend aus als das, was sich so in der Bevöl­ke­rung als Vor­ur­teil fest­ge­setzt hat:
".. Laut einer aktu­el­len Schät­zung leben knapp fünf Mil­lio­nen Mus­li­me in Deutsch­land. Doch um die Zahl wird gestrit­ten: Man­chen Athe­isten ist sie zu hoch, man­chen Islam­geg­nern oder Ver­tre­tern von Islam­ver­bän­den zu niedrig." 

Dazu fol­gen­de Ein­schät­zung aus wis­sen­schaft­li­cher Sicht: ".. die .. For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land‘ .. ein Pro­jekt der reli­gi­ons­kri­ti­schen Giord­a­no-Bru­no-Stif­tung .. geht davon aus, dass in Deutsch­land zuletzt 3,6 Mil­lio­nen „kon­fes­si­ons­ge­bun­de­ne Mus­li­me“ leb­ten – also etwa eine Mil­li­on weni­ger, als das Bun­des­amt annimmt .." [Quel­le]

Das hört sich doch schon sehr viel weni­ger dra­ma­tisch an, als das, was von den Frem­den­has­sern an Lügen ver­brei­tet wird. Viel wich­ti­ger wäre es, die wach­sen­de Kin­der­zahl bei den 'völ­ki­schen' Struk­tu­ren zu befürch­ten, denn die wer­den ihre Kin­der bestimmt nicht zu guten Demo­kra­ten erzie­hen wol­len. Nimmt man dann noch die ultra-reli­giö­sen Pro­te­stan­ten­grup­pie­run­gen jen­seits der Staats­kir­chen und die kon­ser­va­tiv-katho­li­schen Krei­se hin­zu, so kommt der Scha­den für die Gesell­schaft aus einer ganz ande­ren Ecke als uns die rech­ten Krei­se im Lan­de glau­ben machen wollen.

So kann man fol­ge­rich­tig das Zitat aus dem Arti­kel „Aus mei­ner Sicht sind alle Reli­gio­nen frau­en­feind­lich“ ver­ste­hen und jed­we­des Vor­ur­teil revidieren:
".. In Deutsch­land haben Ex-Mus­li­me eine poli­ti­sche Platt­form: den Zen­tral­rat der Ex-Mus­li­me. Des­sen Mot­to „Wir haben abge­schwo­ren!“ spielt auf den Stern-Titel „Wir haben abge­trie­ben!“ von 1971 an. Die Ex-Mus­li­me bre­chen auch ein Tabu, indem sie ihre Abkehr vom Glau­ben öffent­lich machen. Reli­gi­on wer­de häu­fig als ein fester Bestand­teil der Kul­tur soge­nann­ter mus­li­mi­scher Län­der wahr­ge­nom­men. Das wol­len die Ex-Mus­li­me widerlegen .."


Was hin­ge­gen alar­mie­rend ist, sind die Bestre­bun­gen der Poli­tik, die wegen ihrer engen Ver­bun­den­heit zu den Staats­re­li­gio­nen - die es dem Grund­ge­setz nach so nicht geben dürf­te! - nun auch noch die rechts­la­sti­gen Islam­ver­bän­de auf die Ebe­ne die­ser Reli­gio­nen anhe­ben anstatt, was ihre Auf­ga­be wäre, die Reli­gio­nen aus der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­fin­dung gänz­lich zu ver­ban­nen.
 

 

 

bookmark_borderWas uns die im US Mob (06.01.2021) integrierten *Christenmenschen* mit der Auswahl der Bibelsprüche sagen wollen ist unklar ..!?

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Wo immer Unru­he und Auf­ruhr auf die­ser Welt auf­tau­chen sind die *guten und from­men Chri­sten­men­schen* nicht weit, sie sor­gen aller­dings nicht für Ver­söh­nung und Abwie­ge­lung, son­dern gie­ßen noch Öl ins Feu­er .... aber lesen Sie, lie­be Lesen­de, selbst, was an den ent­spre­chen­den Bibel­stel­len steht.

[Pla­kat eines Teil­neh­mers an der Kapi­to­ler­stür­mung 06.01.2021]

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Jeden­falls lese ich dar­aus kei­ne Frie­dens­bot­schaft. Und Sie?

Hebrä­er 4:12
12 Denn das Wort Got­tes ist leben­dig und kräf­tig und schär­fer als jedes zwei­schnei­di­ge Schwert und dringt durch, bis es schei­det See­le und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Rich­ter der Gedan­ken und Sin­ne des Herzens.

Jere­mia 4:7
7 Es steigt her­auf der Löwe aus sei­nem Dickicht, und der Ver­der­ber der Völ­ker hat sich auf­ge­macht und ist aus­ge­zo­gen von sei­ner Stät­te, dein Land zu ver­wü­sten und dei­ne Städ­te zu ver­bren­nen, sodass nie­mand dar­in wohnt.

Psalm 67
Got­tes Segen über alle Welt 1 Ein Psalm­lied, vor­zu­sin­gen, beim Sai­ten­spiel. 2 Gott sei uns gnä­dig und seg­ne uns, er las­se uns sein Ant­litz leuch­ten, 3 dass man auf Erden erken­ne dei­nen Weg, unter allen Hei­den dein Heil. 4 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 5 Die Völ­ker freu­en sich und jauch­zen, dass du die Men­schen recht rich­test und regierst die Völ­ker auf Erden. 6 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 7 Das Land gibt sein Gewächs; es seg­ne uns Gott, unser Gott! 8 Es seg­ne uns Gott, und alle Welt fürch­te ihn!

bookmark_borderNochmal ....

.
Noch­mal ein The­ma auf­ge­nom­men das sehr häu­fig in Kom­men­ta­ren (vir­tu­el­le Dis­kus­si­on) und Gesprächs­run­den (rea­le Dis­kus­si­on) zu Pro­ble­men führt:

Vie­le Men­schen kön­nen nicht zwischen

  • einem Argu­ment basiert auf FAKTEN,
  • einer MEINUNG,
  • einem VORURTEIL,
  • einer durch Ein­fluss des SOZIALISATIONSUMFELDes
    beding­te Verhaltensweise, 
  • einer (gene­ti­schen) PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR
  • einer ande­ren Per­son unterscheiden.

.. Per­so­nen erle­ben Unbe­ha­gen (Dis­so­nanz) immer dann, wenn sie mit Argu­men­ten oder Erkennt­nis­sen (Kogni­tio­nen) über einen Teil­be­reich (Aspekt) ihres Ver­hal­tens kon­fron­tiert wer­den, der mit ihrem Selbst­kon­zept (Selbst­ein­schät­zung) / ihren Nor­men (ange­nom­me­nen Regeln und Über­zeu­gun­gen) nicht übereinstimmt .. 

[Quel­le]

Ein wesent­li­cher Fak­tor ist dabei, dass nicht zwi­schen der spre­chen­den / schrei­ben­den Per­son und den dar­ge­leg­ten Argu­men­ten (hof­fent­lich basiert auf Fak­ten) unter­schie­den wird:

Wegen eines unan­ge­neh­men und / oder abzu­leh­nen­den Argu­men­tes wird der Gesprächs­part­ner zum "Feind" erklärt - das bedeu­tet in vie­len Fäl­len völ­li­ge Ableh­nung, wo doch nur eine Facet­te der Per­son und das dar­aus resul­tie­ren­de Unbe­ha­gen (sie­he Zitat oben) aus­lö­send war! 

[Über­ar­bei­te­te Fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung am 06. Nov 2014 um 09:02 h]

bookmark_borderNur 'mal so erwähnt ....

 

Nur 'mal so erwähnt um was es sich bei "Anti­mo­ni­um T. C30" han­delt - weil zu lesen war:
" .. ich selbst neh­me auch, wenn mög­lich, die homöo­pa­thie in anspruch. mein wahl­spruch ist, so wenig che­mie wie mög­lich, nur so viel wie nötig .. "
 
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Zitat:
" .. Kali­um­an­tim­o­nyl­tar­trat, auch Brech­wein­stein, ist eine gesund­heits­schäd­li­che, nament­lich brech­reiz­erre­gend wir­ken­de che­mi­sche Ver­bin­dung. Sie wird durch Sät­ti­gen von gerei­nig­tem Wein­stein mit Anti­mon­oxid erhal­ten und bil­det farb­lo­se, durch­sich­ti­ge, glän­zen­de Kri­stal­le, die an der Luft bald undurch­sich­tig und weiß wer­den. Es ist ein Salz der Weinsäure .. "
 
 
∙ ▪ | ▪ ∙
  
 

Genau­ge­nom­men ist ALLES was wir zu uns neh­men "Che­mie":
 
 
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Koh­le­hy­dra­te = Getrei­de = Stär­ke = ver­netz­te Zucker (!)

 
∙ ▪ | ▪ ∙
  
Fet­te = tie­ri­sche / pflanz­li­che lang­ket­ti­ge Kohlenwasserstoffe
 
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Eiweiß = Mus­kel­fleisch & Milch­pro­duk­te = Gemisch aus Aminosäuren

 
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Was­ser (!)
 
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Fazit: Es gibt kei­ne "böse" oder "gute" Che­mie ...!

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[Quel­le Zitat & alle Bil­der: WIKIPEDIA]

Über­ar­bei­te­te Fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung 12. Jul 2010 um 6:17h

bookmark_borderFalsche Zuordnungen, mangelhafte Logik, wissenschaftsfeindliche Rhetorik ....

Die neu­en Restrik­tio­nen im Lan­de, teil­wei­se noch lokal unter­schied­lich ver­schärft, je nach Lage der Infek­ti­ons­zah­len, sind wie­der Grund für hef­ti­ge Pro­test­ak­tio­nen und eine Myria­de von unaus­ge­go­re­nen Theo­rien, die jeg­li­chen Sinn ver­mis­sen lassen.


Um es noch­mal ganz klar zu formulieren:
Es ist nicht die Schuld der Poli­tik wenn wirt­schaft­li­che Pro­ble­me durch die Restrik­tio­nen ent­ste­hen - es ist das Wir­ken eines töd­li­chen Virus, das sol­che Maß­nah­men erzwingt um nicht noch mehr Leben zu ver­lie­ren als unver­meid­bar erscheint.
Das erwünsch­te Ergeb­nis, eine fla­che­re Kur­ve, ist gleich­be­deu­tend mit schnel­le­rer Wie­der­eröff­nung allen gesell­schaft­li­chen und sozia­len Lebens.
 

 

Da der Mensch ein sozia­les Wesen ist - der der­zei­ti­ge 'noch'-Präsident der USA aus­ge­nom­men - sind die Beschrän­kun­gen der Kon­tak­te zu den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen in gera­der Linie beson­ders schmerz­haft. Wer aber gegen die Beschrän­kun­gen agiert kämpft mit der fal­schen Prä­mis­se, man kön­ne das Infek­ti­ons­ge­sche­hen irgend­wie für sich über­li­sten .... in Wahr­heit ist das die Unfä­hig­keit oder der Unwil­le sich mit der Rea­li­tät aus­ein­an­der zu setzen.

'Männ­lich­keit' und 'männ­li­che Wer­te' wie Tap­fer­keit vor dem Feind, Über­win­dungs­phan­ta­sien und Stand­haf­tig­keit sind bei einer Pan­de­mie völ­lig unge­eig­net - und doch sieht man gera­de bei Män­nern die­se Grund­hal­tung, die nur ins Ver­der­ben füh­ren kann.
Bei Frau­en hin­ge­gen ist es oft der Wunsch Nähe zu gege­ben und zu haben - und dahin­ter jeg­li­che Vor­sicht außer Acht zu lassen.

Es gibt, soviel steht fest, kei­ne ein­fa­chen und schmerz­lo­sen Lösun­gen zur Über­win­dung der Gefah­ren der Pan­de­mie. Die Hoff­nung auf Impf­stoff ist ver­früht und die Wahl ẃer als "Erstversorgte:r" damit geimpft wird ist aus mei­ner Sicht falsch. Pro­phy­lak­ti­sches Imp­fen erfor­dert eine sta­bi­le Gesund­heit - und gera­de bei den dis­ku­tier­ten Grup­pen der zuerst zu Ver­sor­gen­den ist das min­de­stens zweifelhaft.

Zwei­fel­haft ist auch die Reak­ti­on der Impf­geg­ner, die hier wie­der ein­mal hoch­kocht und bar jeder medi­zi­ni­schen Erkennt­nis und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung die Wirk­lich­keit und vor­teil­haf­ten Ergeb­nis­se von Imp­fun­gen leug­net. Radi­ka­li­sier­te For­men anti-wis­sen­schaft­li­chen Den­kens, bar jeder Grund­la­ge und völ­lig ohne Bewei­se, zieht sich durch all die Ver­öf­fent­li­chun­gen, die von den Impf­geg­nern kommen.

Ist die Ableh­nung aller Vor­sicht und von Imp­fun­gen durch Ein­zel­ne noch aus Ein­falt gebo­ren oder ist es schon ein mora­lisch ver­werf­li­cher Ver­such sich wich­tig zu machen indem wis­sent­lich Unwahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den? Emo­tio­nen, Selbst­be­weih­räu­che­rung und fal­sches Füh­rer­ver­ständ­nis als ver­meint­lich Wissende:r sind in die­ser Situa­ti­on fehl am Plat­ze. Gegen eine Pan­de­mie jeden­falls hel­fen sie nicht.

bookmark_borderWas uns - jetzt (noch) - und was spätere Generationen wahrscheinlich 'ausmacht' ....

Wie bekannt ist die Welt voll von Vor­ur­tei­len. Nun, nicht 'die Welt' abso­lut, son­dern die Men­schen auf der Welt. Vor­ge­ge­ben sind bei Men­schen nur eini­ge grund­sätz­li­che Bedürf­nis­se, die man so bei allen Tie­ren auf dem Pla­ne­ten fin­det: Nah­rungs­auf­nah­me, Fort­pflan­zung, Selbsterhaltung.

Was dar­über hin­aus geht ist aner­zo­gen und dazu­ge­lernt. Durch die Eltern, die erwei­ter­te Fami­lie, das Wohn­um­feld und die regio­na­len Bedin­gun­gen kom­men all die Erfah­run­gen zustan­de, die letzt­lich die Per­sön­lich­keit eines jeden Men­schen formen.

Wie­so sich mit die­sem The­ma befassen?
Weil es wesent­li­che Unter­schie­de gibt, wie das heu­te pas­siert - im Ver­gleich zu dem, wie es noch vor 50 Jah­ren ablief. Men­schen sind vom Grund­mu­ster her gleich geblie­ben, aber die Per­sön­lich­keits­bil­dung hat enor­men Wan­del durch­ge­macht. Das will ich ein­mal mit einer Gra­fik darstellen:

Obe­re Abbildung
Der Erzie­hungs­pro­zess war frü­her eine wesent­li­che Ein­fluss­nah­me der Eltern (hell­grün), die mit Her­an­wach­sen vom Umfeld­ler­nen und vom Erfah­rungs­ler­nen modi­fi­ziert wur­den. Men­schen wur­den dem­nach durch Eltern, erwei­ter­te Fami­lie und unmit­tel­ba­res sozia­les Umfeld geprägt.

Unte­re Abbildung
Der 'moder­ne' Mensch wächst bereits unter immer umfang­rei­cher und schrei­en­der wer­den­den Fremd­ein­flüs­sen auf. Eltern~ und Fami­li­en­ein­fluss sind stark redu­ziert, weil schon in frü­he­stem Kin­des­al­ter der erdrücken­de Medi­en­ein­fluss die­se vom Umfang her ein­schränkt und so indi­rekt zurück­drängt. Bestes Bei­spiel sind hier die Sechs­jäh­ri­gen, die auf dem Mobil­te­le­fon herumdaddeln!

Die sozia­le Bin­dung wird mit den Jahr­zehn­ten des Ein­flus­ses moder­ner Medi­en auf­ge­löst. Gleich­zei­tig wird die Tie­fe von Infor­ma­ti­on redu­ziert: Vie­le wis­sen immer mehr Ober­fläch­li­ches, spe­zi­el­les Wis­sen geht der Mas­se ver­lo­ren. Anstatt aus rea­len Ein­wir­kun­gen und Vor­komm­nis­sen Erfah­run­gen zu sam­meln wer­den unkri­tisch 'tal­king points' auf­ge­nom­men. Was dazu führt, dass schon Kin­der, und vor allem Jugend­li­che, welt­um­span­nen­den Trends aus­ge­lie­fert sind. Sie haben das kri­ti­sche Den­ken und Hin­ter­fra­gen von Mei­nun­gen - frü­her von Eltern und Umfeld mit­ge­teilt und ein­ge­ord­net - noch nicht gelernt, und gehen so den Ein­flüs­sen von Wer­bung und so genann­ten 'trend­set­tern' (influen­cern) auf den Leim.


Die­se Ent­wick­lung ist oben nicht im Zeit­ver­lauf, son­dern als Gegen­satz dar­ge­stellt. Man muss sie sich jedoch als lang­sam schlei­chen­den Pro­zess vor­stel­len, der im wesent­li­chen dafür ver­ant­wort­lich ist, dass heu­te nicht Fak­ten abge­wo­gen wer­den um zu einer kor­rek­ten Betrach­tung der Welt zu kom­men, son­dern Abzieh­bil­der über­nom­men wer­den, geschaf­fen von einer über­mäch­ti­gen Medi­en­welt, in der Mei­nun­gen als Wahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den.
 

 

bookmark_borderWissen statt Vermutungen ....

 Wenn es dar­um geht mit Mas­ken­geg­nern zu dis­ku­tie­ren braucht man Hin­ter­grund­wis­sen über die Art und Wei­se, in der Viren ver­brei­tet wer­den bzw. wel­che Über­tra­gungs­art die häu­fig­ste ist. Das wird in den bei­den ver­link­ten Arti­keln aus der füh­ren­den spa­ni­schen Zei­tung "El Pais" sehr klar und über­zeu­gend dar­ge­stellt.
 

 
Für mich war die wich­tig­ste Erkennt­nis:
Tröpf­chen­in­fek­tio­nen sind erheb­lich weni­ger gefähr­lich als jene, die durch fei­ne (Atem-) Stäu­be, Aero­so­le, ver­brei­tet wer­den.
 
The K fac­tor: why it mat­ters whe­re we are infec­ted with the coronavirus

A room, a bar and a class­room: how the coro­na­vi­rus is spread through the air

Einen sehr guten Bei­trag dar­über, war­um es in Deutsch­land eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge­re Todes­ra­te als andern­orts gibt, fin­det man in der Zeitung 

"The New York Times".
 
Die Bun­des­re­gie­rung infor­miert hierzu

Was gegen Aero­so­le in Innen­räu­men hilft