bookmark_borderGedankenanstoß

NACHRICHTEN
Sie sind grau­sam, spek­ta­ku­lär aber irgend­wie doch mei­stens weit weg.
Kom­men sie näher und betref­fen Dich selbst, oder Dei­ne Fami­lie, dann wer­den aus Nach­rich­tern Tatsachen.
Das wei­te­re Leben gibt es nur mit die­sen Tatsachen.
Nun zeigt sich, was für mich der Sinn des Lebens ist.
Erst die Kri­sen zei­gen die Stärken.
Eine neue Chan­ce tut sich auf.

[Quel­le]

Quer durch das Inter­net - ins­be­son­de­re zwi­schen den vie­len Tau­send Blogs - zu wan­dern und Gedan­ken ande­rer Blog­ger zu lesen zu über­le­gen und ein wenig davon als Über­zeu­gung zu ver­in­ner­li­chen .... das ist für mich die Zeit dafür wert. Aus dem oben zitier­ten Blog­ein­trag blie­ben für mich aller­dings Fra­gen offen:

  1. War­um wer­den die­se Nach­rich­ten von der Blog­ge­rin nicht hin­ter­fragt? Wo doch bestimmt nicht immer davon aus­zu­ge­hen ist, daß alle Nach­rich­ten auch wah­re Nach­rich­ten sind? Erst kürz­lich wur­de ruch­bar wie aus Regie­rungs­krei­sen "tal­king points" vor­ge­ge­ben wer­den um die Öffent­lich­keit nicht mit kom­ple­xen Vor­gän­gen zu 'bela­sten', son­dern ein­fa­che Gedan­ken­strän­ge 'vor­zu­den­ken' und so zu 'ver­fe­sti­gen';
  2. War­um sucht sie nicht danach, wer ein Inter­es­se haben könn­te sie durch kon­zen­trier­te Agen­tur­nach­rich­ten mit gleich­lau­ten­den Infor­ma­tio­nen auf eine gedank­li­che Schie­ne zu set­zen und sie dadurch von Fra­gen abzu­hal­ten, die sie aktu­ell anson­sten stel­len könnte?

Mani­pu­la­ti­on wohin man schaut.
Kauf dies, kauf das, den­ke dies, den­ke das, tue dies, tue das, ...!
Eine ewi­ge Ket­te von Auf­for­de­run­gen und Ange­bo­ten die von der wah­ren Mise­re in man­chen Lebens­be­rei­chen ablen­ken soll.

Bei­spiels­wei­se von der Fra­ge war­um der Herr Finanz­mi­ni­ster die Gren­ze für die steu­er­li­che Ent­la­stung erst jen­seits eines Jah­res­be­tra­ges von mehr als 270.000 € Haus­halts­ein­kom­men fest­ge­legt hat¹,²,³. Das ist also für Herrn Lind­ner "Ent­la­stung der unte­ren Ein­kom­men von der kal­ten Progression"?

Ein *gro­ßer Wurf* sähe anders aus:
Anhe­bung der Steu­er­quo­te für alle Ein­kom­men über 1 Mio €/Jahr auf 60%, denn ob eine Per­son 550.000 € oder 400.000 €/Jahr zur Ver­fü­gung hat wird die­se Per­son ver­schmer­zen kön­nen, hin­ge­gen machen 15% mehr bei 1.000 €/Monat schon eine wesent­li­che Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät der Betrof­fe­nen aus. 

Sozi­al und libe­ral sind doch kei­ne unüber­wind­ba­ren Gegen­sät­ze, lie­be Koalitionäre.

¹ Bis zu 2000 Euro für Fami­li­en: Wer von Lind­ners Steu­er­ent­la­stun­gen pro­fi­tie­ren würde
² Ein rich­ti­ger Schritt zur steu­er­li­chen Entlastung
³ Update „Es pro­fi­tie­ren 48 Mil­lio­nen Men­schen davon“: Lind­ner will brei­te Mit­te der Gesell­schaft entlasten

bookmark_borderO Herr* vergib ihnen nicht - denn sie wissen sehr wohl was sie getan haben und vermutlich immer noch tun!

Robert Zol­lit­sch, der eme­ri­tier­te Erz­bi­schof von Frei­burg und vor­ma­li­ger Vor­sit­zen­der der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, hat sich in einer Video­bot­schaft zu Wort gemel­det. Klein­laut, zer­knirscht, über­schwäng­lich in eige­nen Schuld­ein­ge­ständ­nis­sen, wie es Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che nun häu­fi­ger tun.

".. Durch die­se Wort­wahl zeigt sich, dass trotz all der auf­ge­fah­re­nen Geschüt­ze der rhe­to­ri­schen Gei­ße­lung, die zuge­ge­be­ner­ma­ßen empa­thi­scher und umfas­sen­der daher kommt als zu frü­he­ren Zeit­punk­ten, auch nach zwölf Jah­ren eine zen­tra­le Erkennt­nis noch immer kei­nen Ein­zug gehal­ten hat: Es geht um kein tadelns­wer­tes "Ver­hal­ten", es geht um Straf­ta­ten. Die­se müs­sen durch den Rechts­staat ver­folgt, auf­ge­klärt und bestraft wer­den, das Bereu­en allei­ne reicht nicht. Auch die For­mu­lie­rung "sich schul­dig machen" ver­harm­lost das, was pas­siert ist: Das Ver­tu­schen von Ver­bre­chen. Das, was Zol­lit­sch schil­dert, ist Straf­ver­ei­te­lung und kein "gra­vie­ren­der Feh­ler". Doch dadurch, dass katho­li­sche Ver­tre­ter noch immer in kirch­li­chen Beicht­ka­te­go­rien den­ken und spre­chen, zeigt sich, dass sie gedank­lich die Welt ihrer Par­al­lel­ju­stiz noch immer nicht ver­las­sen haben .."
[Quel­le]

Wor­te sind Schall und Rauch, genug von dem Gesül­ze - jetzt müs­sen end­lich Taten sprechen!
Das min­de­ste für die­se Rede in einer Video­an­spra­che von 2010 wäre die Ent­schul­di­gung bei der frü­he­ren Justiz­mi­ni­ste­rin Leu­theu­sser-Schnar­ren­ber­ger. Zwölf Jah­re Untä­tig­keit, wer braucht da noch mehr Bewei­se für eine Ver­schlep­pung der Auf­klä­rung durch die katho­li­sche Kirche? 

* PS zur Titelzeile
Nur damit es klar ist: Die­ses "O Herr" benut­ze ich nicht als Anru­fung einer fik­ti­ven Per­son, son­dern in dem Sin­ne von "O Herr laß' Hirn vom Him­mel reg­nen!" Es ist eine Flos­kel, mehr nicht.

bookmark_borderAlles ganz harmlos ..!?

Stel­len wir uns ein­mal vor wir wären eine frem­de Macht. Die unauf­fäl­lig die Ver­hält­nis­se und das sozia­le Gefü­ge in einem Land ken­nen ler­nen woll­te. Die sich für einen mög­li­chen Kon­flikt einen Vor­teil an Wis­sen aneig­nen wollte?
Was wäre der beste Ansatz das zu erreichen?
Myria­den von getreu­en Staats­die­nern in ver­deck­ter Art und Wei­se in die­ses Land zu schicken und sie in das All­tags­ge­sche­hen ein­zu­bin­den. Sie beob­ach­ten zu las­sen wel­che Struk­tu­ren es gibt und zugleich aus­for­schen zu las­sen wo die stra­te­gisch wich­ti­gen Berei­che lie­gen und wie die Lan­des­ver­tei­di­gung dis­lo­ziert ist, die im Ver­tei­di­gungs­fall die­se Objek­te und Berei­che abzu­decken hätte.

In Spa­ni­en gibt es eine rie­si­ge Zahl an chi­ne­si­schen Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten die das gesam­te Sor­ti­ment an Bil­lig­wa­re ver­kau­fen das man hier­zu­lan­de in KEDI, KIK, Th.Phillips oder express Shops fin­det. Ist es völ­lig 'nor­mal', daß Ein­zel­han­dels­ver­käu­fer flie­ßend Spa­nisch spre­chen und vie­le davon zusätz­lich sogar noch Eng­lisch oder Fran­zö­sisch? Selbst wenn man unter­stellt die­se Läden sei­en inha­ber­ge­führt und die Mit­ar­bei­ten­den sei­en alle Fami­lie kön­nen - wegen der Kosten und Wett­be­werbs­si­tua­ti­on - die­se Geschäf­te unmög­lich wirt­schaft­lich arbei­ten und überleben. 

Daher bleibt nur der Umkehr­schluß: "Das brau­chen sie gar nicht!"

War­um? Weil sie ver­deckt arbei­ten­de Emis­sä­re sind, deren Deckung die­se Läden sind und die in Wahr­heit ihren Lebens­un­ter­halt aus ande­ren Quel­len bekommen. 

Betrach­tet man eine ande­re Situa­ti­on, näm­lich die, die wir in Deutsch­land vor­fin­den. Hier sind ganz ande­re Tat­sa­chen für eine frem­de Macht inter­es­sant als in Spa­ni­en. Bei uns geht es dar­um die Spit­zen­po­si­ti­on der Wirt­schaft auf den Welt­märk­ten zu erkun­den. Was führt zum Erfolg, wel­che Eigen­schaf­ten der Mit­ar­bei­ten­den braucht es und wie wer­den die­se aus­ge­bil­det? Wie arbei­ten die Betrie­be und wel­che Struk­tu­ren sind dazu geeig­net den Erfolg zu stabilisieren?

Betrach­tet man die Zah­len der aus­län­di­schen Stu­die­ren­den und deren Her­kunfts­län­der, so fällt es schwer an rei­nen Zufall zu glau­ben - Zufall des­we­gen, weil sie aus bestimm­ten Län­dern hier­her kom­men um zu stu­die­ren und in gro­ßer Zahl spä­ter hier blei­ben und wei­ter im Lan­de leben:
Sehr gut gebil­de­te Men­schen, die das Zeug hat­ten sich hier im Stu­di­um zu behaup­ten, Abschlüs­se zu errei­chen und sich zu etablieren.

Sicher, ein Teil die­ser Men­schen ist wahr­schein­lich völ­lig unver­däch­tig und bestimmt nicht dar­auf aus hier zu spio­nie­ren oder sonst­wie dem Gast­land zu scha­den, in dem sie eine lan­ge Zeit ihres Lebens zuge­bracht haben, und noch ver­brin­gen. Zwei­fels­frei ist es genau­so gerecht­fer­tigt zu postu­lie­ren unter ihnen sei­en eine Zahl von aus­län­di­schen Agen­ten, Teil einer 'Fünf­ten Kolon­ne', womög­lich mili­tä­risch aus­ge­bil­de­te Ope­ra­tiv­kräf­te, die irgend­wann 'akti­viert' wer­den könn­ten - wenn es ihr 'Vater­land' von ihnen verlangt.

Hier eine Über­sicht wer wie­viel Anteil an den Stu­die­ren­den stellt:


 

Beson­ders auf­schluß­reich scheint mir hín­ge­gen, wer wie lan­ge bleibt und wel­cher Anteil die­ser Men­schen deut­sche Staats­bür­ger­schaft annimmt:

".. So lag der Anteil der nach zehn Jah­ren Ein­ge­bür­ger­ten unter den tür­ki­schen Stu­die­ren­den mit 24 % zwar unter dem Durch­schnitt, fiel aber den­noch höher aus als bei inter­na­tio­na­len Stu­die­ren­den mit rus­si­scher (12 %), chi­ne­si­scher (10 %) und ame­ri­ka­ni­scher Staats­an­ge­hö­rig­keit (3 %). Über­durch­schnitt­li­che Antei­le an Ein­ge­bür­ger­ten waren nach zehn Jah­ren bei­spiels­wei­se unter kame­ru­ni­schen (50 %), bra­si­lia­ni­schen (34 %) und indi­schen (32 %) Stu­die­ren­den zu beobachten .."

[Quel­le]
Ver­ges­sen wir die als 'über­durch­schnitt­lich' (nach Antei­len) bezeich­ne­ten Stu­die­ren­den, die aus Län­dern kom­men in denen die Kon­kur­renz groß und die Chan­cen gering sind, dann blei­ben die ande­ren Grup­pen übrig .... und das sind die­je­ni­gen, bei denen ich die Fra­ge stel­le "Alles ganz harmlos ..!?"

bookmark_borderNichts ist beständiger als der Wandel

Unter dem Titel "Blick zurück ....; ver­öf­fent­licht am 30-12-2010 11:00h"
schrieb ich vor 12 Jah­ren ein paar Gedan­ken zum Jah­res­wech­sel auf:


 

Ist es nicht erschreckend fest­zu­stel­len, das könn­te ich in die­sem Jahr wiederholen?
NICHTS ist bes­ser geworden!
Eher das Gegenteil.

(Nen­nen Sie gern Argu­men­te dage­gen - wenn Sie es anders sehen!)

bookmark_borderDer Beweis für eine "Begründete Vermutung"

Schon des Öfte­ren habe ich beklagt, daß es einen Man­gel an natur­wis­sen­schaft­li­cher Bil­dung gibt.
Der Grund dafür ist nicht etwa der Ver­lust an Wis­sen allein, son­dern der unzwei­fel­haf­te Ver­lust an kla­rem Den­ken, der damit einhergeht:
Wer nicht über die Tat­sa­che unter­rich­tet wur­de die dar­stellt war­um allein Fak­ten nütz­lich sind wäh­rend Mei­nung sich dem immer zu unter­wer­fen hat, der wird im all­ge­mei­nen Leben eben­so die Distanz zu 'Mei­nung' ver­lie­ren und sie anstel­le von 'Fak­ten' akzeptieren.

Die Gefahr liegt also in der man­gel­haf­ten Kon­fron­ta­ti­on dessen,
was ohne jede fak­ti­sche Basis an The­se in die Welt gesetzt wird
um allei­ne bestimm­ten Inter­es­sen zu dienen!

Es gibt nun eine neue wis­sen­schaft­li­che Erhe­bung zu die­ser grund­sätz­li­chen Fra­ge­stel­lung - und die führt den Beweis wie sehr eine Ver­nach­läs­si­gung der Natur­wis­sen­schaf­ten in den Cur­ri­cu­la der Schu­len spä­ter das Unter­schei­dungs­ver­mö­gen zwi­schen Wahr­heit und Schar­la­ta­ne­rie trübt. Die wirkt zwei­fel­los so, daß Dem­ago­gen ein leich­te­res Spiel haben ihre The­sen unter die Leu­te zu bringen.
Wer nicht gelernt hat zu unter­schei­den kann es spä­ter nur noch sel­ten nachholen.

Hier eine ein­füh­ren­de Ansicht, "click!" auf die Dar­stel­lung führt zur Originaldatei.




 

Sie­he hier­zu auch
- Reli­gi­on sucks! 26-07-2012
- Unwis­sen­heit (I) 12-03-2014
- Unwis­sen­heit (II) 13-03-2014
- Re-visi­ted: Unwis­sen­heit (III) 6-06-2018

!! For my Eng­lish spea­king audi­ence plea­se see the excerpt

Evo­lu­ti­on vs. Crea­tio­nism in the Class­room: The Lasting Effects of Sci­ence Education
Ben­ja­min W. Arold; ifo Insti­tu­te, Munich, 2022; ifo Working Paper No. 379

".. Anti-sci­en­ti­fic atti­tu­des can impo­se sub­stan­ti­al costs on socie­ties. Can schools be an important agent in miti­ga­ting the pro­pa­ga­ti­on of such atti­tu­des? This paper inve­sti­ga­tes the effect of the con­tent of sci­ence edu­ca­ti­on on anti-sci­en­ti­fic atti­tu­des, know­ledge, and choices .."

bookmark_borderHurricanes vs Electric Vehicles
/ Elektrofahrzeuge während tropischer Stürme ....

Today I got an email with the fol­lo­wing mes­sa­ge:

Ori­gi­nal Text (Eng­lish); [Deut­scher Text wei­ter unten auf die­ser Seite]

A lot of food to sti­mu­la­te a lot of thought.

Evacua­tions in Flo­ri­da... Folks had to dri­ve far enough to get out of the path of the storm. Hundreds of thou­sands of cars on the roads, all at one time. 

So what if all the cars and trucks were elec­tric? Think about this situa­ti­on in tho­se terms. As bad as it is now, what would it be like then?

By the time they got to Jack­son­ville or Val­do­sta, they would all need to be rech­ar­ged. How long would they have to wait for a spot at a rech­ar­ging sta­ti­on? After spen­ding three to four hours on the road, If they made it to the rech­ar­ging sta­ti­on for a three-hour rech­ar­ge, would the storm have caught up with them? Whe­re would the elec­tri­ci­ty come from to char­ge all the­se vehic­les, sin­ce Jack­son­ville and Val­do­sta would be wai­ting for the sun to shi­ne (the wind would cer­tain­ly be blo­wing!) and the­re would not be enough sto­rage bat­te­ries to char­ge them all? What if they got stuck in the traf­fic jam of all traf­fic jams and were stran­ded on the road? How would AAA get to them with a rech­ar­ging truck (with a gas gene­ra­tor on it)? How could the traf­fic jam be resol­ved after wai­ting for thou­sands of cars to be char­ged? And how many cars could be char­ged befo­re the AAA trucks had to return to base to be rech­ar­ged them­sel­ves? The stran­ded cars would have no air con­di­tio­ning, no wipers, no radio, no GPS. The cell towers would be over­loa­ded with calls until the pho­ne bat­te­ries were dead. No res­cue vehic­les could access the needy.

Tho­se affec­ted would unli­kely think about CO2 savings at that point, kno­wing that Chi­na and India were at that very moment buil­ding hundreds of new coal-fired power plants to fuel their gro­wing eco­no­mies. How long would it take the U.S. to chan­ge poli­ci­es and to build the nee­ded gas or nuclear power plants? How many peo­p­le would die waiting?

Whe­re would all the dead elec­tric car bat­te­ries be buried? Next to the dead peo­p­le who died with them?

Get real, folks! We are hea­ded for a self-made dis­aster. Wake up to the rea­li­ties of man­da­to­ry elec­tric vehic­les! The­re is no plan to deal with the­se issues. One might even suspect that this dis­aster IS the plan!


My ans­wer to the aut­hor of this message:
A few que­sti­ons to for­ward to the per­son who wro­te this story:

    If we do not­hing about glo­bal warming ...
  • How many peo­p­le will cer­tain­ly die - wit­hout a hur­ri­ca­ne - if the tem­pe­ra­tures rise to abo­ve the 100°F mark during most of the year?
  • How many peo­p­le won't even be living in Flo­ri­da any more becau­se the sea level has risen more than three feet?
  • How many peo­p­le will die from dou­ble the vio­lent wea­ther events than nowa­days due to glo­bal warming?
  • Just say­ing ....

 

 
PS / Some *Logic*
If the char­ging truck could char­ge other cars - couldn't it char­ge itself?

Ger­man

Vie­le Gedan­ken um das Nach­den­ken anzuregen.

Eva­ku­ie­run­gen in Flo­ri­da... Die Leu­te muss­ten weit genug fah­ren, um dem Sturm aus­zu­wei­chen. Hun­dert­tau­sen­de Autos gleich­zei­tig auf den Straßen.

Was wäre, wenn alle Autos und Last­wa­gen elek­trisch wären? Betrach­ten Sie die­se Situa­ti­on in die­ser Dimen­si­on. So schlimm es jetzt ist, wie wäre es dann?

Bis sie in Jack­son­ville oder Val­do­sta ankä­men, muss­ten alle Elek­tro­fahr­zeu­ge auf­ge­la­den wer­den. Wie lan­ge müss­ten sie auf einen Platz an einer Lade­sta­ti­on war­ten? Wenn sie es nach drei bis vier Stun­den auf der Stra­ße bis zur Lade­sta­ti­on geschafft hät­ten, um drei Stun­den auf­zu­la­den, hät­te der Sturm sie dann ein­ge­holt? Woher wür­de der Strom kom­men, um all die­se Fahr­zeu­ge auf­zu­la­den, wäh­rend Jack­son­ville und Val­do­sta dar­auf war­ten wür­den, dass die Son­ne scheint (der Wind wür­de sicher­lich wehen!) und es nicht genü­gend Strom/Ladestationen geben wür­de, um sie alle auf­zu­la­den? Was, wenn sie im Stau aller Staus stecken blei­ben und auf der Stra­ße lie­gen blei­ben? Wie wür­de AAA mit einem Lade­wa­gen (mit einem Gas­ge­ne­ra­tor dar­auf) zu ihnen kom­men? Wie könn­te der Stau auf­ge­löst wer­den, wo doch noch Tau­sen­de von Autos auf­ge­la­den wer­den müs­sen? Und wie vie­le Autos könn­ten tat­säch­lich auf­ge­la­den wer­den, bevor die AAA-Last­wa­gen zur Basis zurück­keh­ren müss­ten, um selbst auf­ge­la­den zu wer­den? Die gestran­de­ten Autos hät­ten kei­ne Kli­ma­an­la­ge, kei­ne Schei­ben­wi­scher, kein Radio, kein GPS. Die Mobil­funk­ma­sten wür­den mit Anru­fen über­la­stet, bis die Tele­fon­bat­te­rien leer wären. Kei­ne Ret­tungs­fahr­zeu­ge konn­ten zu den Bedürf­ti­gen gelangen.

An CO2-Ein­spa­run­gen wür­den die Betrof­fe­nen zu die­sem Zeit­punkt wohl kaum den­ken, wis­send, dass Chi­na und Indi­en genau in die­sem Moment Hun­der­te neu­er Koh­le­kraft­wer­ke bau­en, um ihre wach­sen­de Wirt­schaft anzu­trei­ben. Wie lan­ge wür­den die USA brau­chen, um ihre Poli­tik zu ändern und die benö­tig­ten Gas- oder Kern­kraft­wer­ke zu bauen? 

Wie vie­le Men­schen wür­den beim War­ten sterben?

Wo wür­den all die lee­ren Elek­tro­au­to­bat­te­rien ver­gra­ben wer­den? Neben den Toten, die mit ihnen starben?

Hört auf zu träu­men, Leu­te! Wir steu­ern auf eine selbst­ge­mach­te Kata­stro­phe zu. Seht die Rea­li­tät obli­ga­to­ri­scher Elek­tro­fahr­zeu­ge! Es gibt kei­nen Plan, sich mit die­sen Pro­ble­men zu befas­sen. Man könn­te sogar ver­mu­ten, dass die­se Kata­stro­phe der Plan IST!


Mei­ne Ant­wort an den Autor die­ser Nachricht:
Ein paar Fra­gen an die Per­son, die die­se Geschich­te geschrie­ben hat:

    Wenn wir nichts gegen den Kli­ma­wan­del tun ...
  • Wie vie­le Men­schen wer­den ganz sicher ster­ben, wenn die Tem­pe­ra­tu­ren den größ­ten Teil des Jah­res über die 100°F-Marke [37,8 ° C] steigen?
  • Wie vie­le Men­schen wer­den nicht ein­mal mehr in Flo­ri­da leben, weil der Mee­res­spie­gel um mehr als einen Meter gestie­gen ist?
  • Wie vie­le Men­schen wer­den durch die dop­pelt so häuf­tig wie heu­te wegen glo­ba­ler Erwär­mung auf­tre­ten­den Tro­pen­stür­me sterben?
  • Ich mein ja nur ....

     

 
PS:
Wenn der Lade-LKW ande­re Autos laden kann könn­te er sich doch auch selbst laden?

bookmark_borderZum "Tag der deutschen Einheit"
Das Ergebnis nach 70 Jahren *Umerziehung* im Anschluß an den II. Weltkrieg in Europa:
BRD als rechtslastige Pseudodemokratie nach US-amerikanischem Muster

In der SZ war kürz­lich Fol­gen­des zu lesen:

".. Beim Blick auf die Geschich­te wird deut­lich, dass es die gol­de­ne Ver­gan­gen­heit der Demo­kra­tie nie gab, von der die Unter­gangs­er­zäh­lun­gen leben. Wann soll­te sie gewe­sen sein? In den Fünf­zi­ger­jah­ren, in denen die poli­ti­sche Klas­se noch Nazis in ihren Rei­hen hat­te? In den Sieb­zi­gern, als der Links­extre­mis­mus das Land erschüt­ter­te? Auch inter­na­tio­nal gestal­tet sich die Suche nach der gro­ßen Ver­gan­gen­heit wenig über­zeu­gend. Die Welt des Kal­ten Krie­ges etwa, mit bru­ta­ler Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums und frag­wür­di­gen Krie­gen der Super­mäch­te, lässt sich kaum als demo­kra­ti­scher Jung­brun­nen ver­ste­hen .." [Zitat­quel­le]

Die Autorin ver­läßt - wie in vie­len gei­stes­wis­sen­schaft­li­chen Fächern üblich - den beweis­ba­ren Teil der Geschich­te und betrach­tet ein­sei­tig den Teil, der ihr Nar­ra­tiv stüt­zen soll: 

Da fällt der Begriff "bru­ta­le Hege­mo­nie des Sowjet­im­pe­ri­ums" und auf dem ande­ren Auge ist sie 'blind', wenn sie die "bru­ta­le Hege­mo­nie des US Impe­ria­lis­mus" nicht ein­mal ansatz­wei­se in ihre Über­le­gun­gen einbezieht.
Sie for­mu­liert weiter: 

".. So ergibt sich eine gera­de­zu ver­blüf­fen­de Erfolgs­ge­schich­te, wenn sich der Blick histo­risch wei­tet und die erste Jahr­hun­dert­hälf­te in die Ana­ly­se ein­be­zo­gen wird. Gab es in den Zwan­zi­ger­jah­ren rund 30 Län­der mit demo­kra­ti­scher Herr­schaft, so waren es 1989 knapp 70 und 1995 schon 115, wäh­rend es heu­te mehr als 120 sind .." [ebd.]

Hier wird ein­zig der Blick auf posi­ti­ve Erschei­nun­gen des Auf­wach­sens des Kapi­ta­lis­mus gerich­tet, die dadurch 'bewie­sen' wer­den sol­len, daß sich die Zahl der Demo­kra­tien auf der Welt erhöh­te. Seit wann wer­den Erfol­ge an demo­kra­ti­scher Mit­be­stim­mung nicht an objek­ti­ven Kri­te­ri­en wie Betei­li­gung der Arbei­ten­den an ihrer Arbeits­lei­stung oder Beein­flus­sung der poli­ti­schen Vor­ha­ben zugun­sten der Arbei­ten­den, also den Inhal­ten demo­kra­ti­schen Han­delns gemes­sen, son­dern ledig­lich an der Zahl von so benam­ten Systemen?

Wie sich die Ent­wick­lung seit Anbe­ginn des letz­ten Jahr­hun­derts tat­säch­lich begab läßt sich leicht mit einem Satz zusammenfassen:
Der anfäng­li­che Raub­tier­ka­pi­ta­lis­mus nach US-ame­ri­ka­ni­schem Muster im Zuge der Indu­strie­ali­sie­rung wur­de in Euro­pa in abge­mil­der­ter Form durch­ge­setzt und durch zwei Welt­krie­ge in denen es um Geld und Ein­fluß­sphä­ren ging so gefe­stigt, daß ein öst­li­cher und west­li­cher Block entstand. 

Mit­tels Mili­tär­macht und Geheim­dienst­tä­tig­keit haben haben die USA ins­be­son­de­re nach dem II. Welt­krieg ihren Ein­fluß erhal­ten und aus­ge­baut, sodaß im Bereich von EU und NATO ein ein­heit­li­ches Feind­bild und Denk­mu­ster geschaf­fen und genährt wird. Das beson­de­re Augen­merk gilt dabei dem vor­ran­gi­gen Bestre­ben die­se Balan­ce zu erhal­ten und jeg­li­che Stö­rung zu sank­tio­nie­ren. Dabei wer­den selbst radi­kal rech­te Strö­mun­gen nicht etwa ver­dammt, son­dern dazu benutzt die Ver­wer­fun­gen in eine für die US Hege­mo­nie gün­sti­ge Rich­tung umzuleiten.

Bei Feyn­sinn ist dazu ausgeführt:
".. Die Glo­ba­li­sie­rung durch Kapi­tal und Geo­stra­te­gie der zuletzt ein­zi­gen Welt­macht USA hat dazu geführt, dass sie allein für die von ihr beherrsch­te Hemi­sphä­re (NATO, EU) die ideo­lo­gi­sche Aus­rich­tung bestimmt. Ihre Regeln, ihr poli­ti­sches System, ihre (neo­li­be­ra­le) Wirt­schafts­ord­nung hat auf der gan­zen Welt zu gel­ten .." [Zitat­quel­le]

".. Dann muss man oben­drein noch zur Kennt­nis neh­men, dass – es wur­de hier mehr­fach ange­spro­chen – es offen­bar eine Fern­be­die­nung gibt, die dazu führt, dass deut­sche Poli­ti­ker kei­ne deut­schen Inter­es­sen, son­dern ersicht­lich die der USA umset­zen .." [Zitat­quel­le]

Wenn man also die der­zei­ti­ge poli­ti­sche Land­schaft und den statt­fin­den­den Stell­ver­tre­ter­krieg betrach­tet, so wird schnell deut­lich war­um einer­seits bei unse­ren Poli­ti­kern nur eine Denk­rich­tung vor­herrscht und ander­seits der Kon­flikt vie­le 'Väter' hat. 


Stimmt die The­se, daß Ver­hält­nis­se, die in den USA herr­schen, immer ein paar Jah­re Vor­lauf brau­chen um hier anzu­kom­men, so stel­le ich die Fra­ge "Wol­len wir ein spät­ka­pi­ta­li­sti­sches System wie es der­zeit dort mit allen ras­si­sti­schen, umwelt­zer­stö­ren­den und men­schen­ver­ach­ten­den Facet­ten zu beob­ach­ten gibt - oder wol­len wir eine wah­re Demo­kra­tie mit Teil­ha­be Aller und geringst­mög­li­chem Ein­fluß derer, die ledig­lich Kapi­tal­in­ter­es­sen ver­tre­ten?"
 

 

bookmark_borderWas ist Wirklichkeit ..?!

Heu­te bekam ich ein Bild zuge­sandt, das mich zugleich amü­siert und nach­denk­lich gestimmt hat.
Sehen Sie selbst:



 

1. Fehlanzeige!
Manch­mal fra­ge ich mich wo all die Mah­ner, War­ner und Vor­her­sa­ger geblie­ben sind die ihre Pro­gno­sen auf allen Kanä­len und in Demon­stra­tio­nen ver­brei­tet haben und noch - jetzt mit ähn­li­chen, aber ange­passt-ver­än­der­ten Aus­sa­gen - verbreiten.

2. Was wenn nichts mehr stimmt?
Wei­ter fra­ge ich mich, was nun die treu­en Nach­plap­pe­rer, Mit­läu­fer, Gefolgs­leu­te und Unter­stüt­zer als neu­en Lebens­in­halt anse­hen, wo doch ganz wesent­li­che Ele­men­te des­sen, was pas­sie­ren soll­te, nicht ein­ge­tre­ten sind.

3. Selbst­er­teil­te Kompetenz
Unter dem Titel "Dra­ma; Heu­te: Fall­bei­spie­le statt “Wort zum Sonn­tag”; 07-03-2021." habe ich einen Arti­kel ver­öf­fent­licht der sich mit der selbst­zu­ge­teil­ten Kom­pe­tenz bei Inkom­pe­ten­ten und der Ver­lo­gen­heit durch Weg­las­sen wich­ti­ger Aspek­te der tat­säch­li­chen Absich­ten ergeben. 

4. Gen­der­wahn
Dazu hat­te ich Stel­lung genom­men [dort wei­te­re Links], denn die Viel­fäl­tig­keit der ver­zwei­fel­ten Ver­su­che Auf­merk­sam­keit zu haben wer­den immer gro­tes­ker - sie­he Bild oben.

Sind denn die Leu­te mas­sen­wei­se so weit von der Wirk­lich­keit ent­fernt um nicht mehr zu erken­nen wie sehr sie in Denk­mu­ster und Ver­hal­tens­nor­men gescho­ben wer­den die sich selbst wider­spre­chen und durch die sie sich immer wei­ter von der objek­ti­vier­ba­ren Wirk­lich­keit entfernen?

 

[Quel­le des Bei­trags­bil­des ]

bookmark_borderSelten, und doch ....

Heu­te sah ich das Video eines Energiefachmannes.
Seit­dem läßt mir der dort ver­kün­de­te Inhalt kei­ne Ruhe.
Es kommt sel­ten vor daß ich ins Grü­beln gerate.
Jetzt aber schon:
Er hat eine Erhö­hung der Kosten um das Vier­fa­che (!) ab 01.10.2022 errechnet.

Zudem kam ein Brief unse­res Gas­ver­sor­gers in dem ange­kün­digt wur­de WIE sich der Gas­preis erhöht:
von der­zeit 11,47 ct/kWh um 20,76 ct/kWh auf 32,23 ct/kWh (inkl. 19 % Mehrwertsteuer).
Inklu­si­ve aller son­sti­gen neu­en Auf­prei­se lan­den wir dem­nach bei ca. drei­fa­chem Gaspreis.
Der Grund­preis ist mit 9,90 € festgelegt.

Anstatt 177 € pro Monat bedeu­tet das 530 € 'Abschlags­be­trag' / Monat.
(Dies unter der Annah­me der Abschlag sei hin­sicht­lich des tat­säch­li­chen Ver­brau­ches ange­mes­sen gewesen.)

Ich befürch­te, wir müs­sen dem­nächst jeden zwei­ten Tag einen Fasten­tag ein­le­gen um das tra­gen zu können.
Und:
Wis­sen Sie was mich am mei­sten umtreibt?
Wenn sol­che Poli­ti­ker wie Herr Spahn (CDU) öffent­lich ver­kün­den die CDU/CSU Regie­run­gen [vor der Ampel­ko­ali­ti­on] hät­ten die *Erneu­er­ba­re Ener­gie* in den Jah­ren ihrer Regie­rungs­zeit enorm ausgebaut.
Wo lebt die­ser Mann eigentlich? 

Ein Ver­gleich der Tari­fe [veri­vox] ergab, daß (bei glei­chem Ver­brauch) der preis­wer­te­ste Ver­trag ca. 6.500 €/Jahr, der der­zei­tig höch­ste Ver­trag 15.700 €/Jahr beträgt. Immer vor­aus­ge­setzt, die Prei­se bewe­gen sich nicht noch stei­ler nach oben. Kann mir jemand erklä­ren wie die Dif­fe­renz von ca. 9.000€ zustan­de kommt? Bei glei­chem Ver­brauch? 750 €/Monat? Wenn man davon aus­ge­hen kann, daß die Ver­sor­ger etwa zu glei­chen Bedin­gun­gen in den glei­chen Märk­ten einkaufen?


Falls ich da nicht irgend­wo einen grund­sätz­li­chen Feh­ler in der Logik gemacht habe bleibt mir nur noch zu sagen:
Ja, ich bin sehr dafür die­sen vor­han­de­nen Wucher zu stop­pen und dazu den Preis für Gas nach oben zu begren­zen!
 

 

bookmark_borderParallel

Zugleich:
(Haus­bau XXX, letz­te Fol­ge. Wei­te­re Bau- und Umbau­maß­nah­men wer­den unter neu­er Rubrik "Rund ums Haus" geschrieben.)

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Eine Super­markt­ket­te hier im Nord­we­sten heißt "COMBI", mit dem Slo­gan "Moin, Frisch, Neben­an".

Bei COMBI war vor eini­ger Zeit Umbau. Man woll­te wohl der Kon­kur­renz nicht klag­los das Feld über­las­sen, denn EDEKA Märk­te gibt es schon vier und dem­nächst kommt noch ein MARKTKAUF dazu. Das macht dann fünf Märk­te - und ich fra­ge mich ernst­haft wer das Ange­bot noch kau­fen soll, denn die Ein­woh­ner­zahl ist nicht sprung­haft gewach­sen. Eben­so­we­nig schlei­chend. Ein Mysterium.

Der Umbau brach­te mich auf eine nicht all­täg­li­che Idee, denn der Betrieb des Super­mark­tes lief neben den Umbau­ten par­al­lel. Eine Zumu­tung für die Kun­den - und zunächst ver­such­te man mit einem "Umbau­bo­nus" auf die gekauf­ten Waren den Unmut vie­ler Kau­fen­den zu besänf­ti­gen. Das ging eine Woche, und schlief dann sang- und klang­los ein. Kei­ne Ansa­ge oder Mit­tei­lung, ein­fach so.

Was ich dar­aus gelernt habe und was nun gestern in die Tat umge­setzt wurde:
Es ist mög­lich bei lau­fen­dem Betrieb Umbau­ten vor­zu­neh­men, man muß nur die klei­nen Stö­run­gen hin­neh­men und ent­we­der die eine oder die ande­re Sache ein wenig ver­zö­gern oder beschleu­ni­gen um nicht plötz­lich zwei Din­ge gleich­zei­tig tun zu müssen.

Mit dem Umbau der Gara­ge habe ich gezö­gert weil dort erstens Vor­rä­te lagern, und zwei­tens ein wei­te­rer Kühl­schrank steht, weil der in der Küche vor­han­de­ne selbst für einen Zwei-Per­so­nen-Haus­halt zu klein gera­ten ist.
[Da fra­ge ich mich manch­mal was die­se Küchen­pla­ner sich dabei den­ken - völ­lig weltfremd!]

Dem Bei­spiel von COMBI fol­gen - das war nun das gro­ße Ziel und ich bin mit dem Fort­schritt der Arbei­ten sehr zufrie­den. Für den Boden hat­te ich (gebrauch­te) Pla­stik­pa­let­ten 80 x 100 cm gekauft, ihnen die Stand­fü­ße (9 pro Palet­te) abge­schnit­ten und ihre Höhe so von 13 cm auf 4,5 cm redu­ziert. Dar­auf kam nun eine Lage Par­ti­kel­board­plat­ten" [OSB; auch 'Grob­span­plat­te'] mit Nut und Feder. So ist der Boden jetzt noch­mal gedämmt, was hof­fent­lich dem Raum­kli­ma zugu­te kommt.
Das Tor bekommt eine Sty­ro­por-Däm­mung, im rück­wär­ti­gen Bereich, gegen­über des Tores, folgt ein Schwer­last­re­gal mit 18 Fach­bö­den 50 x 100 cm, dann ist end­lich das Pro­blem gelöst wohin all der Klein­kram gepackt wer­den soll, den man zwar sel­ten braucht - den­noch gern griff­be­reit zur Hand hat.

In der näch­sten Woche kommt dann die Elek­tri­zi­täts­ge­sell­schaft und moder­ni­siert den Haus­an­schluß, wonach der Elek­tro­be­trieb einen neu­en Zäh­ler­ka­sten set­zen wird - und wir sind damit auf dem neue­sten Stand der Tech­nik. Ist bei Strom bestimmt eine gute Wahl, beson­ders wenn man an die Alter­na­ti­ven denkt. Die Gara­ge wird zukünf­tig in LED Licht getaucht sein - die alten Neon­röh­ren sind schon abge­klemmt, zwi­schen­zeit­lich schal­te ich einen LED Bau­strah­ler ein wenn das Tages­licht weni­ger wird.

[Eini­ge weni­ge Bil­der habe ich gemacht, sie fol­gen später.]

bookmark_borderExodus,
oder, um mit den Bremer Stadtmusikanten zu sprechen:
"Etwas besseres als den Tod finden wir allemal!"

Die Aus­sichts­lo­sig­keit je ein frei­es und siche­res Leben füh­ren zu kön­nen ist ange­sichts einer ras­si­sti­schen Mas­se von mehr als der Hälf­te der Bewoh­ner der USA für alle Far­bi­gen, ins­be­son­de­re jedoch die Nach­kom­men der aus Afri­ka ver­schlepp­ten ehe­ma­li­gen Skla­ven­po­pu­la­ti­on stam­men­den Men­schen, allgegenwärtig. 

Zwar gab es ver­schie­de­ne Wel­len der Auf­klä­rung und Anglei­chung, doch gegen die unter­schwel­li­gen Äng­ste des wei­ßen Pro­le­ta­ri­ats ist kei­ne 'Umer­zie­hung' jemals sta­bil geblie­ben und vor allem in den ehe­ma­li­gen Skla­ven­hal­ter­staa­ten ist das Tra­gen einer Waf­fe nicht nur sym­bo­lisch zu ver­ste­hen, son­dern eine Maß­nah­me der Abgren­zung zwi­schen Rassen:

Kein Schwar­zer wird offen eine Waf­fe tra­gen - das wäre eine Ziel­schei­be an sich zu tra­gen, eine Her­aus­for­de­rung sich töten zu las­sen. Wei­ße hin­ge­gen tra­gen 'offen', weil ihnen das ein Gefühl der Über­le­gen­heit und die Sicher­heit der höhe­ren Wer­tig­keit in den Augen der Geset­zes­hü­ter ver­mit­telt - wohl­ge­merkt nur dort, wo Ras­sis­mus noch offen gelebt wer­den darf. 

Die Gewalt durch Ord­nungs­kräf­te (pri­va­te Mili­zen und Wach­dien­ste) und Poli­zei, die bei Aus­ein­an­der­set­zun­gen und töd­lich ver­lau­fen­den Amts­hand­lun­gen stets zunächst über jeden Ver­dacht von Will­kür oder Amts­miß­brauch erha­ben sind, rich­tet sich gegen Alle die eine ande­re Haut­far­be als 'weiß' haben. Gra­du­el­le Ände­run­gen durch die in den letz­ten Jah­ren häu­fi­ger gewor­de­nen Doku­men­ta­tio­nen mit den Mobil­te­le­fon­ka­me­ras soll­ten nicht dar­über hin­weg­täu­schen, daß schon dar­aus eine gegen­läu­fi­ge Gesetz­ge­bung erfolgt ist, die in man­chen Staa­ten das bild­li­che Fest­hal­ten von sol­che Poli­zei­hand­lun­gen unter Stra­fe stellt und daher abschrecken­de Wir­kung (vor­aus­ei­len­de Selbst­be­schrän­kung) hervorruft.

Nicht weni­ge den­ken also dar­über nach sich dem zu ent­zie­hen. Sie den­ken an das, was Gene­ra­tio­nen von Euro­pä­ern, Asia­ten und Men­schen aus dem Rest der Welt gedacht haben als sie nach USA auswanderten:

Ein bes­se­res Leben in Frei­heit und Selbst­be­stim­mung, den Ertrag ihrer Hän­de Arbeit für sich und ihre Kin­der zu ver­wen­den, und vor dem Gesetz mit allen ande­ren Men­schen gleich behan­delt zu werden.

Die Gewalt in den letz­ten Jah­ren gegen­über (über­wie­gend unbe­waff­ne­ten!) Schwar­zen, die welt­weit Empö­rung her­vor­ge­ru­fen haben, gleich­wohl im Ursprungs­land schnell ver­ges­sen waren, ist durch nichts zu ent­schul­di­gen. Die Über­ra­schung der Täter aller­dings war unver­kenn­bar, sie haben ver­blüfft zur Kennt­nis neh­men müs­sen, daß ihre Taten Kon­se­quen­zen haben. 

Doch steht bei alle­dem die Fra­ge im Raum ob es denn tat­säch­lich gelin­gen kann dem Ras­sis­mus zu ent­flie­hen und sich eine neue Basis zu schaf­fen, auf der sich ein bes­se­res Leben auf­bau­en lie­ße. Mir scheint es mög­lich, jedoch gibt es wohl Bedin­gun­gen die erfüllt sein müs­sen und das Vor­ha­ben erfolg­reich wer­den zu las­sen. Grund­sätz­lich wei­se ich dar­auf hin wie ähn­lich die­se Bedin­gun­gen in jede Rich­tung sind:
Egal von wo nach wo die­se Ent­schei­dung Men­schen führt sind es immer die glei­chen Vor­aus­set­zun­gen die für einen Erfolg nötig sind.

  • Der Wil­le sich in die bestehen­de Gesell­schaft ein­zu­glie­dern - was nicht bedeu­tet alle Iden­ti­tät fah­ren zu las­sen, son­dern sich an zusätz­li­che Gepflo­gen­hei­ten zu gewöh­nen und die­se im Außen­kon­takt vor­ran­gig zu pflegen.
  • Die Bereit­schaft im Zwei­fels­fall nicht auf der Ebe­ne beschäf­tigt zu wer­den die man zuvor inne­hat­te und Zeit bis zur Aner­ken­nung in Kauf zu nehmen.
  • Die Erkennt­nis, daß nir­gend­wo auf die­ser Welt ohne eige­nen Ein­satz etwas in den Schoß fällt, sozia­le Lei­stun­gen irgend­wann vor­bei sein wer­den (wenn sie denn von Anbe­ginn über­haupt da waren), und daß dann der eige­ne Ein­satz den Unter­halt sichern muß.

Schwar­zen Men­schen - so scheint mir - wer­den hier­zu­lan­de weni­ger Res­sen­ti­ments ent­ge­gen­ge­bracht als allen Anders­far­bi­gen. Inso­weit sehe ich grund­sätz­lich gute Aus­sich­ten. Bes­ser jeden­falls als jene für Men­schen aus dem Nahen Osten und mit mus­li­mi­schem Glau­ben. Kor­ri­gie­ren Sie mich gern, wenn Sie das anders sehen.