bookmark_borderVon Schlagzeilen ....

Eines muss man den Leu­ten bei BILD las­sen: Sie sind wort­ge­wandt und kreativ.

Das ist aber schon Alles, denn von 'Inhal­ten' kann man wohl kaum spre­chen. Eher von so-genann­ten "Mücken-Ele­fan­ten", was heißt: Aus einem Flie­gen­dreck macht man einen Rie­sen­mist­hau­fen. Womit wir sprach­lich etwa auf der Ebe­ne ange­kom­men sind die man bei BILD vor­fin­det. "Dem Volk" - ver­meint­lich - "aufs Maul geschaut" wie wei­land schon der Anti­se­mit Luther verkündete.

Ich habe zwei Bei­spie­le in Schrift­form und zwei als Abbil­dung. Die Ori­gi­nal­zei­tun­gen sind mir über die Jah­re abhan­den gekom­men oder so tief im Fun­dus ver­gra­ben, dass ich sie noch nicht wie­der gefun­den habe. Ich ver­si­che­re aller­dings unter allen mög­li­chen Eides­for­meln, dass die Titel­sei­ten­sprü­che so und nicht anders in BILD standen.

"Explo­si­on auf der Son­ne - Gefahr für die Erde!"
Da ging es um gehäuf­te Son­nen­flecken, völ­lig nor­mal, aber wenn anson­sten nix pas­siert kommt halt so etwas ....

"Wach­mann aß Hund Chap­pi weg - Entlassen!"
"Chap­pi" wer­den die jün­ge­ren Lesen­den hier nicht mehr ken­nen, es war eine Hundefuttermarke .... 

"Wir sind Papst!" [Eine der vie­len Quel­len]
Das war der unse­li­ge Miss­brauchs­ver­tu­scher Ratz­in­ger, mitt­ler­wei­le verstorben ....

Letz­tens lief ich im ört­li­chen Super­markt an der Bäcke­rei­t­he­ke vor­bei und las die Titel­zei­le. Man ver­kauft dort die BILD damit die Gäste län­ger sit­zen und mehr ver­zeh­ren .... das ist natür­lich nicht das, was ver­lau­tet wird, man nennt es euphe­mi­stisch ver­brämt "Lese­ser­vice" für die Kun­den. Kein beson­ders guter Ser­vice, möch­te ich anmer­ken, denn in Wie­ner Kaf­fee­häu­sern ist die Zei­tungs­lek­tü­re anspruchs­vol­ler und - ganz wesent­lich - stets gratis.
(Was auch wie­der nicht ganz kor­rekt ist, denn die Zei­tungs­abos stecken in den Gemein­ko­sten und die wie­der­um im 'Klei­nen Brau­nen' oder der 'Mélan­ge'.

Genug der Vor­re­de, hier die Abbil­dung: "Unser Fuß­ball in Trümmern"


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

bookmark_borderVom Kuriosum zur Realität:
Dass ich das noch erleben durfte
Dass ich das noch erleben muss!

Wenn das Selbst­be­stim­mungs­ge­setz kom­men soll­te wird dies kein sel­te­ner Anblick mehr sein ....

bookmark_borderZitat des Tages

I know this vio­la­tes the laws of phy­sics, but I never stu­di­ed law.”
Neither did Trump, and he seems to be just as untoucha­ble as Bugs Bun­ny at this point. 

Über­set­zung:
„Ich weiß, dass dies gegen die Geset­ze der Phy­sik ver­stößt, aber ich habe nie Jura studiert.“
Trump auch nicht, und er scheint zu die­sem Zeit­punkt genau­so schwer zu packen zu sein wie Bugs Bunny. 

Die Hoff­nung bleibt es wer­de das deut­sche Sprich­wort wahr:
»Vie­le Hun­de sind des Hasen Tod!«


Titel­ab­bil­dung unter Benut­zung des fol­gen­den Bil­des → Von Won­gx in der Wiki­pe­dia auf Deutsch - Über­tra­gen aus de.wikipedia nach Com­mons., Gemein­frei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2105294

bookmark_borderZu spät ...!

Ken­nen Sie das Gefühl wenn etwas unab­än­der­lich vor­über ist und Sie haben es ver­säumt sich noch Infor­ma­tio­nen zu beschaf­fen bevor die­ser Zeit­punkt eintrat?

Vor eini­gen Tagen und kürz­lich bestä­tigt bekam ich einen Anruf in dem mir mit­ge­teilt wur­de, dass ein lie­ber Freund ver­stor­ben ist. Zuletzt hat­ten wir an mei­nem Geburts­tag im Juni tele­fo­niert. Da war er sehr stark und erzähl­te mir er habe seit zwei Mona­ten auf jede wei­te­re Che­mo­the­ra­pie ver­zich­tet. Die habe ihn zum Skla­ven sei­ner Aus­schei­dun­gen gemacht und so wol­le er sein Leben nicht been­den. Er wur­de von einer pal­lia­tiv-medi­zi­ni­schen Betreu­ung zu Hau­se mit den Schmerz­mit­teln und allem sonst ver­sorgt was er brauchte.

Zu sei­nem Geburts­tag Anfang Febru­ar war er noch zer­ris­sen zwi­schen dem Gedan­ken an das Ster­ben und der Hoff­nung auf Bes­se­rung. Doch mit der Dia­gno­se "Bauch­spei­chel­drü­sen­kar­zi­nom" ist in der über­wie­gen­den Zahl der Fäl­le eine Hei­lung wie ein Lot­to­ge­winn. Die mei­sten Pati­en­ten ver­ster­ben innert 6-9 Mona­ten nach erster Dia­gno­se­stel­lung. Inso­weit war sei­ne spä­te­re Ent­schei­dung auf Che­mo­the­ra­pie zu ver­zich­ten die rich­ti­ge Wahl.

Wir hat­ten gute Tage wäh­rend unse­rer Zeit in Spa­ni­en zur Über­win­te­rung, ange­fan­gen 2011. Er war allei­ne mit sei­nem Hymer unter­wegs, wir waren zuerst seit Sep­tem­ber in Conil de la Fron­te­ra und sind dann Anfang Novem­ber zum ersten Mal in Mira­mar, zwi­schen Gan­dia und Denia gele­gen, gewe­sen. Fast Nach­barn - nur durch ein däni­sches Pär­chen getrennt - hat­ten wir manch inter­es­san­tes Gespräch. Was vie­le nicht wuss­ten war, dass er ein sehr nach­denk­li­cher Mensch gewe­sen ist, der fast schon phi­lo­so­phi­sche Erör­te­run­gen parat hat­te. Das Alles ver­steckt hin­ter einer Fas­sa­de des jovia­len Rhein­län­ders, der fes­selnd genau so stun­den­lang von der Suche nach einer bestimm­ten Löß­for­ma­ti­on erzäh­len konn­te, die er in sei­nem Leben als Bag­ger­fah­rer oft zu erle­di­gen hat­te. Stets war er zu einem Scherz auf­ge­legt, kann­te Wit­ze ohne Ende, und war dazu schlag­fer­tig wie kaum sonst jemand den ich in mei­nem Leben getrof­fen habe.

Im näch­sten Jahr kam er mit Part­ne­rin die er zwi­schen­durch beim Tan­zen ken­nen­ge­lernt hat­te. Das war sei­ne Para­de­dis­zi­plin, das konn­te er per­fekt .... und wie man unschwer erken­nen kann war es das was zuerst bei den Damen ankam. Das Zwei­te war sein gepfleg­tes Äuße­res, getoppt von einem lusti­gen Schnauz­bärt­chen mit per­fekt, weil total gleich­mä­ßig auf bei­den Sei­ten, gezwir­bel­tem Aus­lauf bis in die Spitzen.

Sie wer­den sich sicher fra­gen was es denn war was ich ver­säumt hat­te (von dem ich ein­gangs berichtete).
Es war genau die­ses Geheim­nis, das er nun mit ins Grab genom­men hat:
Wie bekam er das hin, dass sein Bart Tag für Tag in völ­lig gleich­mä­ßi­ger Form her­ge­rich­tet war? 

Da ich selbst Bart­trä­ger bin, aller­dings mit Voll­bart, woll­te ich schon immer den Schnau­zer so ele­gant haben wie die­ser Freund - der übri­gens den glei­chen Vor­na­men trug - doch irgend­wie schien mir das eine zu per­sön­li­che, gar inti­me Fra­ge zu sein und das habe ich nun von mei­nem Zögern ....



Mein Freund Wolf­gang Huhn,
gebo­ren 02.02.1948, ver­stor­ben am 27.07.2023,
aus Kruft im Pfäl­zi­schen wur­de 75 Jah­re alt.
Ich hät­te mir für ihn noch vie­le Jah­re mehr gewünscht.
Nicht nur, weil ich dann mög­li­cher­wei­se eines Tages,
ohne zu fra­gen, das *Bart­ge­heim­nis* erfah­ren hätte.

 

 

Ein herz­li­ches "Dan­ke!" geht an sei­ne jüng­ste Toch­ter Tan­ja für die umfas­sen­de Infor­ma­ti­on zu den letz­ten Lebenswochen.

 

bookmark_borderEine Empfehlung

Wenn Sie viel­leicht irgend­wann dem­nächst ein­mal eine knap­pe hal­be Stun­de Zeit haben rate ich dazu sich das Video mit dem Titel "Ist gemein­sa­me Sicher­heit mit Russ­land mög­lich?" [Red­ne­rin Prof. Dr. Gabrie­le Kro­ne-Schmalz] anzusehen.

Wie so oft wird die Red­ne­rin von inter­es­sier­ten Krei­sen mit fabri­zier­ter Pole­mik ange­grif­fen und es unter­bleibt eine Aus­ein­an­der­set­zung mit den vor­ge­tra­ge­nen Fak­ten und dar­aus her­ge­lei­te­ten Erkennt­nis­sen sowie Handlungsmöglichkeiten.

Wie eben­so oft steht hin­ter die­sen Machen­schaf­ten der Ein­fluss der USA, die nicht erst seit Ende des zwei­ten Welt­krie­ges eine Mili­tär­macht unter­hält, die in Zusam­men­ar­beit mit den diver­sen Geheim­or­ga­ni­sa­tio­nen zivi­ler und mili­tä­ri­scher Struk­tur die Inter­es­sen des Lan­des im Zwei­fel auch ent­ge­gen allen inter­na­tio­na­len Rech­ten durchdrücken.

Wie durch­aus offen­ge­legt und durch Ver­öf­fent­li­chun­gen in den USA selbst belegt (Offen­le­gungs­ver­pflich­tun­gen der Regie­rung gegen­über den Medi­en) steht fest, dass es nicht das Inter­es­se der USA ist Euro­pa als wirt­schaft­li­chen und geo­po­li­ti­schen Block - unter Ein­be­zie­hung Russ­lands - ent­ste­hen zu las­sen. Das wird unter ande­rem durch die der­zei­ti­ge Aus­rich­tung der NATO, die als 'lan­ger Arm der US Mili­tär­dok­trin' ver­stan­den wer­den kann gesichert.

Wer sich für Ver­nunft und Argu­men­te anstatt Pro­pa­gan­da und 'alter­na­ti­ve Fak­ten' ein­setzt begibt sich in die Gefahr von vorn­her­ein in die "Russ­land-Ver­ste­her-Schub­la­de" gepackt zu wer­den. *main­stream* will uns Allen weis­ma­chen es gäbe die Guten und die Bösen. Eine sehr ver­ein­fach­te Sicht der Welt, die der man­gel­haf­ten Bil­dung der Durch­schnitts­ame­ri­ka­ner - und zuneh­mend auch der Deut­schen (!) - ange­passt ist. Kom­ple­xi­tät der Argu­men­ta­ti­on wird nicht mehr von den Mas­sen der so-genann­ten 'Zivi­li­sa­ti­ons­ge­sell­schaf­ten' begrif­fen. Die­ser Man­gel ist alle­mal ein Nähr­bo­den für Paro­len­gläu­big­keit und Ver­sa­gen bei der Dif­fe­ren­zie­rung von Wahr­heit und inter­es­sen­be­ding­ter Diffamierung. 

Es kommt dar­auf an sich aus die­sem Mahl­strom der Ein­lul­lung und ten­den­ziö­sen Beein­flus­sung zu lösen und selbst zu den­ken. Dazu ver­hilft stets die Frage:
Wem nützt es die­se Stim­mung zu verbreiten? 
Wie so oft führt das dazu hin­ter den schein­bar so logi­schen Argu­men­ten die böse Absicht der Mani­pu­la­to­ren durch­schim­mern zu sehen.

bookmark_borderEtwas tun ..?!
Das etwas andere “Wort zum Sonntag”

Es gibt der­zeit eine Peti­ti­on gegen die Son­der­rech­te der Kir­chen in Sachen Arbeits­recht die noch Unter­stüt­zung braucht.

Die Kir­chen behaup­ten immer Son­der­rech­te zu haben und beru­fen sich dabei Auf die Wei­ma­rer Ver­fas­sung - über­nom­men in das Grundgesetz.
Die Wahr­heit sieht aller­dings ganz anders aus, wie Ingrid Mat­thä­us-Mai­er, Juri­stin und ehe­ma­li­ge lang­jäh­ri­ge SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te, darstellt:

(Zitat) ".. Die Kir­chen beru­fen sich bezüg­lich ihres ver­meint­li­chen Selbst­be­stim­mungs­rechts auf § 137 der Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung, der in Arti­kel 140 des Grund­ge­set­zes der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land über­nom­men wur­de. Dort steht aber aus­drück­lich 'Jede Reli­gi­ons­ge­sell­schaft ord­net und ver­wal­tet ihre Ange­le­gen­hei­ten selb­stän­dig inner­halb der Schran­ken des für alle gel­ten­den Geset­zes'. Von einem Selbst­be­stim­mungs­recht ist also kei­ne Rede, ledig­lich von einem Selbst­ord­nungs- und Selbst­ver­wal­tungs­recht und zwar – das ist wich­tig – inner­halb der Schran­ken des für alle gel­ten­den Geset­zes .." (Zitat Ende)

Mei­ne Bit­te: Ver­hel­fen sie einer guten Sache und einer demo­kra­ti­schen Not­wen­dig­keit, näm­lich der Gleich­be­hand­lung aller Staats­bür­ger, zum Erfolg, indem sie ein paar Minu­ten auf­wen­den um die­se Peti­ti­on zu unterzeichnen.

Dan­ke!

bookmark_borderWasser auf die Mühlen ....

Was­ser auf die Müh­len der AfD sind die Ver­su­che der Bevöl­ke­rung etwas auf­zu­zwin­gen was ganz offen­sicht­lich nur ein Min­der­heit will. Ein Kom­men­tar von mir beim hpd Arti­kel mit dem Titel "AfD will Offe­ner Gesell­schaft in Euro­pa den Kampf ansa­gen" - einer kri­ti­schen Stel­lung­nah­me zum Pro­gramm der Partei.

Zitat
".. Außer­dem will die AfD die "Gen­der-Ideo­lo­gie" stop­pen: Laut Leit­an­trag zur Euro­pa­wahl sei es "eine bio­lo­gi­sche Tat­sa­che und kein sozia­les Kon­strukt", dass es genau zwei Geschlech­ter gebe: Frau­en und Män­ner. "Die Pseu­do­wis­sen­schaft der Gen­der-Ideo­lo­gie bestrei­tet die­se bio­lo­gi­sche Grund­tat­sa­che." Die EU müs­se jede För­de­rung die­ser "skan­da­lö­sen Ideo­lo­gie" sofort been­den, meint die Partei.
Zitat Ende

Die­se Fest­stel­lung ist ein Para­de­bei­spiel dafür, war­um sich immer mehr Men­schen der AfD zuwen­den - sie sind es leid von einer Min­der­heit gezwun­gen zu wer­den die Spra­che zu ver­än­dern, die Wirk­lich­keit zu ver­leug­nen und etwas zu akzep­tie­ren was fik­ti­ven Cha­rak­ter hat.

Jeder soll gern sei­ne per­sön­li­che Situa­ti­on hin­sicht­lich des Geschlechts­emp­fin­dens selbst bestim­men. Es aller­dings ande­ren auf­zu­zwin­gen abstru­se Theo­rien hin­sicht­lich der Geschlechts­iden­ti­tät wider­spruchs­los hin­zu­neh­men und sich gar selbst ein­zu­schrän­ken um nie­man­dem 'auf die Füße zu tre­ten' ist ein unbil­li­ges Verlangen.

Die 'alter­na­ti­ve Rea­li­tät' in der es mehr als zwei bio­lo­gi­sche Geschlech­ter gibt ist schlicht­weg ein Man­gel an Bil­dung oder der Wunsch nach Auf­merk­sam­keit jener Men­schen, die anson­sten nichts Kon­kre­tes an Fer­tig­kei­ten, Ideen und Ver­hal­ten auf­zu­wei­sen haben.

Die pau­scha­le Ableh­nung sol­cher The­sen der AfD - anstatt sich damit kon­kret aus­ein­an­der­zu­set­zen und die Fra­ge nach dem Wahr­heits­ge­halt zu stel­len - ist genau der Grund war­um der Durch­schnitts­bür­ger dies als unge­recht emp­fin­det. Man­che Wahl­stim­me geht so als 'Trotz­re­ak­ti­on' zur AfD.

Aus­gren­zen und Igno­rie­ren sind kei­ne Metho­den die den eta­blier­ten Par­tei­en gehol­fen haben und wei­ter hel­fen wer­den die AfD in die Schran­ken zu weisen. 

Es fehlt an sach­li­cher Aus­ein­an­der­set­zung und Wider­le­gung der Pro­gram­ma­tik ... und an dem Mut sich ganz all­ge­mein gegen den Ver­such von Min­der­hei­ten zu stel­len die die Mei­nungs­ho­heit an sich zu rei­ßen versuchen.

bookmark_borderDie grüne Lust ....



 

 

 

 

 

 

 Vor ein paar Mona­ten hat­te ich über einen Men­schen berich­tet [Von ver­gan­ge­nem Ruhm] der durch eine Rea­li­ty-Show gestählt zum Pflan­zen­gu­ru gewor­den ist:
Ein Stu­dent des *haste nich gese­hen*, genau­er *Vega­ner Ernäh­rungs­be­ra­ter und Stu­dent für Phy­to­the­ra­pie*, der meist in sei­nen Vide­os genüss­lich dick­flüs­si­ge, grün­li­che Geträn­ke schlürft. Direkt aus dem Mixer.

Nun trifft es sich, dass die NZZ gera­de einen Arti­kel ver­fasst hat, der sich mit sol­cher­lei *gesun­den* Smoothies befasst. Ich zei­ge hier nur eine erste Über­sicht, bit­te gehen Sie zum Ori­gi­nal um alles zu lesen ...

bookmark_borderWenn der vermeintlich *jüngere* Blogger älter ist als der, der über ihn den Stab bricht ...!

Wie es der Zufall so will stol­pe­re ich da - noch­mal! - auf einen Arti­kel bei Herrn Schul­te der sich über mei­nen Arti­kel zu Blogs-50-Plus auf­regt, weil er denkt ich sei ein ahnungs­lo­ser, fre­cher Jungspund:
Wenn Ü50-Blog­ge­rIn­nen nicht den Vor­stel­lun­gen jün­ge­rer Blog­ger ent­spre­chen; By Horst Schul­te 24. Juli 2021

Das ist der, der das Lay­out sei­nes Blog in fast schon regel­mä­ßi­ger Fol­ge ver­än­dert, so wie ande­re Leu­te ihre Hem­den wech­seln, nie zufrie­den und immer was zu basteln. Dem Mann scheint es an Beschäf­ti­gung sinn­vol­ler Art zu fehlen.

Lie­ber Herr Schulte:
Ich bin 78 (2023) und gehö­re selbst zu den Ü50 Leuten.

Anstatt auf mich ein­zu­dre­schen soll­ten Sie sich lie­ber mit den Inhal­ten der Blogs die bei den blogs50plus geli­stet sind und den Argu­men­ten aus­ein­an­der­set­zen die ich dazu geschrie­ben habe - da hät­ten Sie eine sinn­vol­le­re Auf­ga­be als ihre Lay­outs zu verändern ...!

PS
Ich schrei­be das heu­te, weil die­ser Arti­kel von Herrn Schul­te immer noch online ist ! ohne die erhel­len­den Kommentare !
- wo wir doch einen regen Aus­tausch dazu hat­ten und ich das für erle­digt hielt
Daher noch­mal zum Mitdenken:
Es ging in dem Arti­kel von mir NICHT um das Alter, son­dern um die THEMEWAHL der Ü50 Blog­ger, Herr Schul­te! Haben Sie das jetzt end­lich verstanden?

bookmark_border*elektronik-zeit.de*: Bauernfängerei
Wie aus einem GRATIS-Angebot eine kostenpflichtige Bestellung wird

Quel­le aller Abbil­dun­gen ist die­ses → Vlog ".. Beste Solar­mo­dul (sic!) mit einer Flä­che unter 2 m²? Solar­mo­dul Ver­gleich ..", zu dem der Link unter dem die­ses, na sagen wir: 'nicht ganz wah­re Ange­bot' gemacht wird. 

Gegen den Wunsch Geld mit gelei­ste­tem Auf­wand zu ver­die­nen ist nichts einzuwenden.
Gegen Irre­füh­rung hin­sicht­lich der Kosten­pflicht eines zunächst als "Kosten­lo­ser Solar­mo­dul-Ver­gleich" gekenn­zeich­ne­ten Ange­bo­tes hin­ge­gen schon. Wenn sich her­aus­stellt, dass die Wahr­neh­mung immer­hin 34,99 € kosten soll.
Da hel­fen die schö­nen "Zer­ti­fi­kats-Bild­chen" wenig. Die sich sowie­so nicht auf die Art des Umgangs mit Nut­zern und die Qua­li­tät des Ange­bo­tes bezie­hen, son­dern ledig­lich bewei­sen kön­nen das zu bezah­len­de Ent­gelt wer­de tat­säch­lich beim Anbie­ter landen.

1. Hin­weis

2. Wei­ter­lei­tung → https://elektronik-zeit.de/solarmodul-vergleich-exceltabelle-kaufen/

3. Bestel­lung → https://www.digistore24.com/add/503647

Da läuft irgend­et­was schief. Der Betrei­ber soll­te sich über­le­gen, dass man nur einen guten Ruf zu ver­lie­ren hat, sei die Infor­ma­ti­on auch noch so begehrt, wert­voll oder bedienungsfreundlich ....

bookmark_borderEuphemismus pur:
".. eine für Sie hilfreiche Warnung ausgesprochen .."

Es gibt - um den Bezug zum letz­ten Arti­kel her­zu­stel­len - nicht nur gene­rell betrach­tet Arsch­lö­cher, son­dern ganz beson­ders sol­che, die sich ein­ge­schleimt und ange­bie­dert haben um an Macht zu kom­men. Eine die­ser armen Krea­tu­ren ist der Herr neon, bür­ger­lich Hesel­mann, der nun "two­day" irgend­wie mana­ged. Mit Rech­ten. Also so wie: Er darf was an den Struk­tu­ren ändern und die Ein­hal­tung von Recht und Ord­nung anmah­nen ... und im Zwei­fel, sei­nem natür­lich, ohne jede Gerichts­ver­hand­lung Recht spre­chen und bestim­men was nicht mehr unter die freie Mei­nungs­äu­ße­rung fällt und die Delin­quen­ten raus­wer­fen. Weil etwas nicht in sein Welt­bild passt. Gene­rell kom­men sol­che eher pau­scha­len *War­nun­gen*:

Ein tol­les neu­es *fea­ture* für einen Kon­troll­freak, tol­ler "two­day-Admin", tol­ler Titel, da zit­tern die weni­gen ver­blie­be­nen Blog­ger dort mäch­tig. Zwan­zig Jah­re ist man dort ohne das *flog­ging*, ähem, ich mei­ne natür­lich *flag­ging* aus­ge­kom­men .... na sowas, wie war das nur möglich?

Nun gibt es objek­ti­ve Tat­be­stän­de und sol­che, die eher per­sön­li­cher Mei­nung und Sicht der Welt zuzu­ord­nen sind. Die­se Grau­zo­ne macht sich der sau­be­re Herr neon zunut­ze. Wer nicht zu Kreu­ze kriecht wird eli­mi­niert. Welch ein Unglück! 

Von einer Platt­form wie "two­day" heut­zu­ta­ge raus­ge­wor­fen zu wer­den ist eine Lach­num­mer. Tum­meln sich doch dort seit Jah­ren (fast) nur noch from­me Trak­tat­ko­pie­rer, Stun­den­plan­schrei­ber und Platitüdenverbreiter:innen (!). Ergänzt durch ein paar Blogger:innen denen nach Jah­ren ein­fällt, dass sie da doch irgend­wo noch ein Blog hat­ten .... und die dann nach 1.000, 2.000 oder 3.000 Tagen Blog-Absti­nenz schrei­ben nun kämen sie aber end­gül­tig zurück und hät­ten ganz doll Lust wie­der zu blog­gen. Dabei bleibt es in den mei­sten Fällen.

Die Wei­ter­be­trei­bung von "two­day" ist fast so wie *Ein totes Pferd rei­ten*.
Jedoch:
Wenn es two­day nicht mehr gäbe, wen soll­te der Herrn Neon dann schurigeln?

bookmark_border"Al­lianz der Arschlöcher"
Verfall von Bildung und Benehmen

Die taz for­mu­liert es so: ".. In kol­lek­ti­ver Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung for­miert sich gera­de eine gesell­schaft­li­che Al­lianz der Arsch­lö­cher, die die Kli­ma­be­we­gung vor neue Her­aus­for­de­run­gen stellt .."
[Anmer­kung: Übli­cher­wei­se ist die­se Art von Bezeich­nung nicht so mein Ding,
aller­dings woll­te ich das Zitat nicht ver­än­dern und hat­te des­we­gen kei­ne Beden­ken es so im Titel zu benutzen]

Das ist nicht der ein­zi­ge Hin­weis dar­auf, dass sich ein wesent­li­cher Wan­del der Stim­mung brei­ter Bevöl­ke­rungs­tei­le abspielt, der bis in intel­lek­tu­el­le Krei­se geht, von denen zumin­dest man eine völ­lig ratio­na­le Betrach­tung erwar­ten wür­de. Nicht nur beim The­ma 'Kli­ma­ka­ta­stro­phe', son­dern auch mit Blick auf Wis­sen­schaft, die sich gegen den Ver­such weh­ren muss als 'belie­big' betrach­tet und auf die Stu­fe von 'alter­na­ti­ven Fak­ten' gestellt zu werden. 


Wesent­li­che Tei­le des aka­de­mi­schen Gebie­tes 'Gei­stes­wis­sen­schaf­ten' sind dabei die Fun­da­men­te zu zer­stö­ren, auf denen Wis­sen­schaft steht - in dem von Vorn­her­ein obso­le­ten Ver­such etwas nicht-exi­sten­tes als exi­stent zu dekla­rie­ren und zum Gegen­stand ihrer Betrach­tung zu machen:
Wenn erst eine (vor­geb­li­che) Pro­ble­ma­tik erdacht (!) wer­den muss, deren Ursa­chen man nach­her erfor­schen und wider­le­gen will, und dabei völ­lig igno­riert, dass es sich um einen selbst geschaf­fe­nen Popanz han­delt, ist das nach kei­nem tat­säch­li­chen Kri­te­ri­um noch Wis­sen­schaft, son­dern Dilet­tan­tis­mus, Wunsch­den­ken oder Hokus­po­kus, der sich mit Sprach­schöp­fun­gen und abstru­sen Gedan­ken­ge­bäu­den wich­tig machen will.
 

 
Erstaun­lich ist dar­an nur Eines:
Es gibt immer weni­ger Wider­stand sich gegen der­glei­chen Wis­sen­schafts­zer­stö­rung auf Klipp­schul­ni­veau zur Wehr zu set­zen. Die Angst brei­ter Krei­se sich damit Ärger, gar einen 'shit storm' ein­zu­han­deln, erstickt alle aka­de­mi­sche Auf­rich­tig­keit die ver­lan­gen wür­de sol­chen Hirn­ge­spin­sten die Stirn zu bieten.
Die man­gel­haf­te Ver­tei­di­gung des all­ge­mein gül­ti­gen wis­sen­schaft­li­chen Ansat­zes führt zu einer Wahr­neh­mung der Gesell­schaft die­se Wer­te sei­en ver­han­del­bar und nicht uni­ver­sal. Kein Wun­der also, wenn sich Men­schen die nie an einer höhe­ren Lehr­an­stalt stu­diert haben, ori­en­tie­rungs­los ob die­ser Ver­wir­run­gen, in die Arme von Schar­la­ta­nen wer­fen und deren 'woke' Argu­men­ta­ti­on für bare Mün­ze halten.

Mei­nes Erach­tens ist die­se Ent­wick­lung auf die brei­te Umschich­tung der Aus­bil­dungs­stät­ten für aka­de­mi­sche Inhal­te zurück zu füh­ren, die ihre Pfor­ten zuneh­mend für unge­eig­ne­te, aber bla­sier­te Absol­ven­ten von Schul­kar­rie­ren öff­nen muss­ten, die mit man­gel­haf­ter Vor­be­rei­tung daher­kom­men, weil sie in Scha­ren anspruchs­vol­le Fächer abwähl­ten und ihre Abitur­zeug­nis­se auf der Basis von belie­bi­gen Laber­fä­chern und sport­lich-krea­tiv-musi­schen, jedoch völ­lig anspruchs­lo­sen Son­der­we­gen erhal­ten haben. Es ist heu­te tat­säch­lich mög­lich Abitur zu machen ohne Deutsch, Mathe­ma­tik und min­de­stens eine Spra­che als Abitur­fach gewählt zu haben. Des­sen unge­ach­tet wer­den die­se 'Absol­ven­ten light' genau­so behan­delt wie jene, die sich mit wirk­lich anspruchs­vol­len Fächern qua­li­fi­ziert haben.

Der Man­gel an (gedank­li­cher) Trans­fer­fä­hig­keit und die zugleich vor­herr­schen­de Ahnungs­lo­sig­keit selbst in tri­via­len All­tags­kennt­nis­sen oder gar dem, was "Frue*er"™ unter All­ge­mein­bil­dung ver­stan­den wird, sind das gefähr­li­che Gemisch, auf des­sen Basis ein Anspruch auf Aner­ken­nung als 'gebil­det' zu gel­ten sich auf­baut - in dia­me­tra­lem Gegen­satz zu dem, was tat­säch­lich vor­han­den oder ziel­füh­rend vor­han­den ist. Frag­men­ta­ri­sches Wis­sen, ledig­lich von Such­ma­schi­nen auf­ge­nom­men und nie rich­tig stu­diert, wird bunt zusam­men­ge­wür­felt und die­se Halb­bil­dung als aus­rei­chen­de Grund­la­ge für höhe­re Ansprü­che angesehen. 

Es ist selbst­re­dend zu begrü­ßen wenn sich höhe­re Lehr­an­stal­ten nicht aus jenen Per­so­nen­krei­sen rekru­tie­ren, deren Eltern bereits dort anwe­send waren und ver­meint­lich ernst­haft und aus­schließ­lich stu­diert haben, son­dern allen Schich­ten gegen­über geöff­net wur­den. Der Feh­ler liegt aller­dings in der Art der Aus­wahl davor:
Die Absen­kung des all­ge­mei­nen Kennt­nis­stan­des, getrof­fen um die Zahl derer zu erhö­hen die stu­die­ren kön­nen soll­ten war auf jeden Fall der fal­sche Weg - wie das nun­mehr offen zu sehen­de Absacken wesentlcher Vor­aus­set­zun­gen für ein erfolg­rei­ches Stu­di­um erweist.

Ins­ge­samt füh­ren die­se Fak­to­ren dazu das Land im inter­na­tio­na­len Ver­gleich zu schwä­chen. Was als aus­glei­chen­de Gerech­tig­keit gegen­über den Aus­wahl­kri­te­ri­en der Ver­gan­gen­heit gedacht war ist durch dilet­tan­ti­sche Hand­ha­bung, den *Wan­del um jeden Preis*, zum Schwach­punkt für die Exi­stenz des Staa­tes gewor­den. Dazu noch eine völ­lig deso­la­te Ein­wan­de­rungs­po­li­tik ohne defi­nier­te Kri­te­ri­en über meh­re­re Jahr­zehn­te, die zu einem wei­te­ren Ver­fall der all­ge­mei­nen Bil­dung und Auf­recht­erhal­tung des­sen geführt haben, was als "Volks­cha­rak­ter" ange­se­hen wird. Men­schen, die in ihrer Hei­mat allen­falls rudi­men­tä­re Bil­dung erfah­ren haben und durch stren­ge reli­giö­se Geset­ze gebun­den waren haben durch die­se frü­he Prä­gung ein völ­lig ande­res Welt- und Men­schen­bild. Sieht man die­ses man­geln­de Demo­kra­tie­ver­ständ­nis von zuge­wan­der­ten Men­schen aus tota­li­tä­ren und Reli­gi­ons-abhän­gi­gen Gesell­schaf­ten ohne Scheu­klap­pen und beschö­ni­gen­de Euphe­mis­men, so ist die Gift­mi­schung perfekt.


Mein ein­fa­ches Bei­spiel was da ver­lo­ren gegan­gen ist:
Wer vor der Zuwan­de­rung bar­fuß oder in Flip-Flops gelebt hat wird die aus Pla­stik- und Gum­mi­gemisch maschi­nell gefer­tig­ten Schu­he zu Mond­prei­sen, "Frue*er"™ bekannt als "Turn­schu­he", als einen Segen emp­fin­den - denn die­sen Men­schen ist die Qua­li­tät und Dau­er­haf­tig­keit eines hand­werk­li­che gefer­tig­ten Leder­schu­hes unbe­kannt. Sie kön­nen nichts dafür, dass auf sol­chem Wege das Wis­sen um Qua­li­tät, Hand­werks­kunst und Wert von Gegen­stän­den aus dem kol­lek­ti­ven Bewußt­sein ver­schwin­den.
 

 
Zurück bleibt aller­dings nach und nach der Anspruch inter­na­tio­nal zu den Füh­rungs­na­tio­nen zu gehö­ren. Wenn *Wut­bür­ger* vor lau­ter Ärger über ein paar ver­lo­re­ne Minu­ten das viel wich­ti­ge­re Pro­blem der Erd­er­wär­mung hint­an stel­len ist das durch­aus gerechtfertigt.