bookmark_borderFalsche Zuordnungen, mangelhafte Logik, wissenschaftsfeindliche Rhetorik ....

Die neu­en Restrik­tio­nen im Lan­de, teil­wei­se noch lokal unter­schied­lich ver­schärft, je nach Lage der Infek­ti­ons­zah­len, sind wie­der Grund für hef­ti­ge Pro­test­ak­tio­nen und eine Myria­de von unaus­ge­go­re­nen Theo­rien, die jeg­li­chen Sinn ver­mis­sen lassen.


Um es noch­mal ganz klar zu formulieren:
Es ist nicht die Schuld der Poli­tik wenn wirt­schaft­li­che Pro­ble­me durch die Restrik­tio­nen ent­ste­hen - es ist das Wir­ken eines töd­li­chen Virus, das sol­che Maß­nah­men erzwingt um nicht noch mehr Leben zu ver­lie­ren als unver­meid­bar erscheint.
Das erwünsch­te Ergeb­nis, eine fla­che­re Kur­ve, ist gleich­be­deu­tend mit schnel­le­rer Wie­der­eröff­nung allen gesell­schaft­li­chen und sozia­len Lebens.
 

 

Da der Mensch ein sozia­les Wesen ist - der der­zei­ti­ge 'noch'-Präsident der USA aus­ge­nom­men - sind die Beschrän­kun­gen der Kon­tak­te zu den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen in gera­der Linie beson­ders schmerz­haft. Wer aber gegen die Beschrän­kun­gen agiert kämpft mit der fal­schen Prä­mis­se, man kön­ne das Infek­ti­ons­ge­sche­hen irgend­wie für sich über­li­sten .... in Wahr­heit ist das die Unfä­hig­keit oder der Unwil­le sich mit der Rea­li­tät aus­ein­an­der zu setzen.

'Männ­lich­keit' und 'männ­li­che Wer­te' wie Tap­fer­keit vor dem Feind, Über­win­dungs­phan­ta­sien und Stand­haf­tig­keit sind bei einer Pan­de­mie völ­lig unge­eig­net - und doch sieht man gera­de bei Män­nern die­se Grund­hal­tung, die nur ins Ver­der­ben füh­ren kann.
Bei Frau­en hin­ge­gen ist es oft der Wunsch Nähe zu gege­ben und zu haben - und dahin­ter jeg­li­che Vor­sicht außer Acht zu lassen.

Es gibt, soviel steht fest, kei­ne ein­fa­chen und schmerz­lo­sen Lösun­gen zur Über­win­dung der Gefah­ren der Pan­de­mie. Die Hoff­nung auf Impf­stoff ist ver­früht und die Wahl ẃer als "Erstversorgte:r" damit geimpft wird ist aus mei­ner Sicht falsch. Pro­phy­lak­ti­sches Imp­fen erfor­dert eine sta­bi­le Gesund­heit - und gera­de bei den dis­ku­tier­ten Grup­pen der zuerst zu Ver­sor­gen­den ist das min­de­stens zweifelhaft.

Zwei­fel­haft ist auch die Reak­ti­on der Impf­geg­ner, die hier wie­der ein­mal hoch­kocht und bar jeder medi­zi­ni­schen Erkennt­nis und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung die Wirk­lich­keit und vor­teil­haf­ten Ergeb­nis­se von Imp­fun­gen leug­net. Radi­ka­li­sier­te For­men anti-wis­sen­schaft­li­chen Den­kens, bar jeder Grund­la­ge und völ­lig ohne Bewei­se, zieht sich durch all die Ver­öf­fent­li­chun­gen, die von den Impf­geg­nern kommen.

Ist die Ableh­nung aller Vor­sicht und von Imp­fun­gen durch Ein­zel­ne noch aus Ein­falt gebo­ren oder ist es schon ein mora­lisch ver­werf­li­cher Ver­such sich wich­tig zu machen indem wis­sent­lich Unwahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den? Emo­tio­nen, Selbst­be­weih­räu­che­rung und fal­sches Füh­rer­ver­ständ­nis als ver­meint­lich Wissende:r sind in die­ser Situa­ti­on fehl am Plat­ze. Gegen eine Pan­de­mie jeden­falls hel­fen sie nicht.

bookmark_borderOTTO Versand - jetzt wird's lustig

Zur Ein­stim­mung kopie­re ich hier den kom­plet­ten Schrift­wech­sel samt Anhän­gen. Aus­gangs­punkt war, dass unser Trock­ner den Umzug nicht über­stan­den hat­te und sich am neu­en Wohn­ort wei­ger­te sei­nen Dienst zu tun, bzw. so heiß wur­de, dass Dampf aus allen Rit­zen hervordrang.

Weil wir zuvor gute Erfah­rung mit Gerä­ten von OTTO gemacht hat­ten woll­te ich wie­der dort bestel­len. Doch zu mei­ner gro­ßen Ver­wun­de­rung sprang der Preis als ich zur Kas­se ging plötz­lich um 100,- €uro!
Den Bestell­vor­gang habe ich dar­auf hin abgebrochen.

Da ich nun mal so bin wie ich bin woll­te ich der Sache auf den Grund gehen und erfah­ren, was denn da von einer Sekun­de auf die ande­re pas­siert war und schrieb an den Kundendienst.
Da wur­de ich erst Mal ver­trö­stet, der alte Spruch " .. momen­tan hohes Mail­auf­kom­men und lei­der führt das zu War­te­zei­ten .. bla, bla, ..." das übli­che Geschwätz. So etwas neh­me ich schon gar nicht mehr ernst und es regt mich nicht auf.

Was dann aber folg­te war der Ham­mer .... aber lesen Sie selbst:
[Das erste Mail ist ganz unten in den Bil­dern, das jüng­ste Mail ganz oben.]

Nun bin ich sehr gespannt, was ich als Ant­wort von OTTO ins Post­fach bekomme.
Bericht folgt, sobald ich etwas von dort höre.

Sie­he hier­zu auch → Die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen ¹ ²

bookmark_borderHeute Morgen: Schnee ...!

Das fehl­te noch zu mei­ner Ver­wir­rung - Schnee am Mor­gen und kei­ne Ahnung wo das Gerät zur Schnee­be­sei­ti­gung im Haus zu fin­den war .... es gab ein *hap­py­end*, der Mak­ler wuss­te es.

Es lie­gen arbeits- und auf­re­gungs­rei­che Wochen hin­ter mir, seit ich ab 10.11. 'Pau­se' mach­te .... und was haben Sie so in den ver­gan­ge­nen drei Wochen erlebt?

bookmark_borderWissen statt Vermutungen ....

 Wenn es dar­um geht mit Mas­ken­geg­nern zu dis­ku­tie­ren braucht man Hin­ter­grund­wis­sen über die Art und Wei­se, in der Viren ver­brei­tet wer­den bzw. wel­che Über­tra­gungs­art die häu­fig­ste ist. Das wird in den bei­den ver­link­ten Arti­keln aus der füh­ren­den spa­ni­schen Zei­tung "El Pais" sehr klar und über­zeu­gend dar­ge­stellt.
 

 
Für mich war die wich­tig­ste Erkennt­nis:
Tröpf­chen­in­fek­tio­nen sind erheb­lich weni­ger gefähr­lich als jene, die durch fei­ne (Atem-) Stäu­be, Aero­so­le, ver­brei­tet wer­den.
 
The K fac­tor: why it mat­ters whe­re we are infec­ted with the coronavirus

A room, a bar and a class­room: how the coro­na­vi­rus is spread through the air

Einen sehr guten Bei­trag dar­über, war­um es in Deutsch­land eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge­re Todes­ra­te als andern­orts gibt, fin­det man in der Zeitung 

"The New York Times".
 
Die Bun­des­re­gie­rung infor­miert hierzu

Was gegen Aero­so­le in Innen­räu­men hilft

 

bookmark_borderEtwas ganz anderes ....

Manch­mal, wenn es so aus­sieht als ob es nie­mals zu einer Lösung kom­men könn­te sobald ein schwie­ri­ges Pro­blem auf­ge­taucht ist, lohnt es sich (gei­stig) ein paar Schrit­te Abstand zu neh­men und mit neu­er Per­spek­ti­ve auf das Pro­blem zu schauen.

Wir sind es gewohnt, dass uns bestimm­te Kür­zel, Bewer­tun­gen ent­hal­tend, zu Eigen­na­men gelie­fert wer­den. Meist sol­len die­se Adjek­ti­ve ein bestimm­tes Bild erzeu­gen, uns also dar­an hin­dern die Ein­ord­nung, die als 'offi­zi­el­le' Les­art bezeich­net wer­den kann, zu hin­ter­fra­gen. Wenn man das tut, wird man manch­mal auf ganz ande­re Gedan­ken und Ein­schät­zun­gen kom­men. Das ist für Poli­ti­ker und ihre Absich­ten höchst unbe­quem, und doch muss es statt­fin­den, denn eine gering­fü­gi­ge Ände­rung der Per­spek­ti­ve ist in vie­len Fäl­len schon geeig­net der Lösung von Pro­ble­men näher zu kommen.


Mer­ke:
Wer stets nur in gewohn­ten Bah­nen denkt
wird neue Zie­le nicht errei­chen.
 

 

Die Welt hat seit Jah­ren ein Pro­blem mit Nord­ko­rea - das aller­dings basiert nicht dar­auf, dass die Schul­di­gen allei­ne dort zu fin­den wären! Einen gro­ßen Teil an Ver­ant­wor­tung für die Schwie­rig­kei­ten in die­ser Regi­on basiert auf der Hal­tung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die es nie ver­wun­den haben, dort knapp an einem ähn­li­chen Deba­kel wie in Viet­nam vor­bei­ge­schlit­tert zu sein. Sie konn­ten bis­her, weil ja kein Frie­dens­ver­trag geschlos­sen wur­de, dar­auf ver­wei­sen, dass die Situa­ti­on noch Klä­rungs­be­darf habe und man wer­de sehen .... so wur­de stets die wah­re Absicht unaus­ge­spro­chen gelas­sen: Ein Fuß in der Tür zu haben, um die Prä­senz und die Mili­tär­ba­sen zu rechtfertigen.

So, wie die Inter­es­sen der Bank nicht die Inter­es­sen von Lina Bra­a­ke sind, ist es nicht ¹im Inter­es­se der USA einen Frie­den mit Nord­ko­rea zu schlie­ßen - weil sie dann abzie­hen müss­ten. Das in einer Zeit, in der Chi­na schon in den Start­lö­chern steht jede der Lücken zu fül­len, die ein schwa­ches Ame­ri­ka irgend­wo auf der Welt öffnet.

Die Alter­na­ti­ve:
¹  
[Bild­quel­le]
Die Schwä­che der USA könn­te nun - betrach­tet man die Ent­wick­lung als neue Chan­ce für die EU und die deut­sche Außen­po­li­tik - aus­ge­nutzt wer­den um von die­ser Sei­te aus den Frie­dens­pro­zess erneut zu bele­ben zu ver­su­chen. Die Aus­sicht wäre aus meh­rer­lei Grün­den nicht schlecht, und die Welt könn­te ins­ge­samt davon pro­fi­tie­ren eine nuklea­re Gefahr weni­ger zu haben.

Ins­be­son­de­re, wenn sich etwa ent­ge­gen der Pro­gno­sen, der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump erneut gewählt sähe, käme eine sol­che Initia­ti­ve genau rich­tig um ihm zu zei­gen, dass sowohl die EU wie auch Ber­lin auf sei­ne Mei­nung, Eitel­kei­ten und Pro­vo­ka­tio­nen einen Dreck geben.


Nord- und Süd­ko­rea wol­len Frie­den und ato­ma­re Abrüstung
Korea: Des­in­ter­es­se an der Wiedervereinigung?
Wie die USA ver­su­chen, die Wie­der­ver­ei­ni­gung Kore­as zu verhindern
70 Jah­re Korea­krieg: Kein Frie­dens­ver­trag in Sicht


The EU can beco­me a play­er in North Korea [Feb 12, 2020]
It’s Time for the Euro­pean Uni­on to Talk to North Korea [March 02, 2020]¹
What’s wrong with the EU poli­cy towards North Korea and how to fix it [Mar 06, 2020]

¹Über­set­zung des Bildtextes:
Drit­tens, soll­te Brüs­sel - zusam­men mit Ber­lin - einen unab­hän­gi­gen Ent­wurf für die korea­ni­sche Halb­in­sel vor­le­gen, der von Pjöng­jang als neu­tral und objek­tiv ange­se­hen wird, besteht kein Zwei­fel dar­an, dass die Ver­hand­lungs­füh­rer der DVRK begei­stert sein wür­den. Sie mögen es vor­zie­hen, direkt mit Washing­ton zu spre­chen, aber wenn die Ame­ri­ka­ner nicht bereit sind zuzu­hö­ren, ist es sinn­los, an einen Ver­hand­lungs­tisch zurück­zu­keh­ren. Wenn die­ser Tisch nach Brüs­sel ver­legt wird, wären die nord­ko­rea­ni­schen Diplo­ma­ten sicher­lich bereit, hin zu fliegen.

bookmark_borderO, diese Ironie!

Die frü­he Mensch­heit - heu­te noch in spär­li­chen Resten in weni­gen Enkla­ven auf der Welt von der soge­nann­ten "Zivi­li­sa­ti­on" abge­schirmt - war bis ins Mit­tel­al­ter hin­ein nicht prü­de und kör­per­feind­lich. Das begann erst, als die Kir­che, damals ja noch rein katho­lisch, dem lusti­gen und fri­vo­len Volk mit erho­be­nem Zei­ge­fin­ger droh­te und befahl, sich keusch und züch­tig zu beklei­den um "Gott" gefäl­lig zu sein.

Ist es da nicht ein Trep­pen­witz der Welt­ge­schich­te, wenn aus­ge­rech­net die Ver­tre­ter die­ser Kin­der­schän­der- und Ver­tu­scher-Orga­ni­sa­ti­on "katho­li­sche Kir­che", die schlimm­ste Bilanz in Sachen sexu­el­lem Miss­brauch und unzüch­ti­gem Lebens­wan­del trotz aller gegen­tei­li­gen Gebo­te haben und das Mis­se­tä­ter­feld anführen?

Wenn sich die katho­li­sche und evan­ge­li­sche Kir­che, die nur noch weni­ger als die Hälf­te aller Men­schen im Lan­de orga­ni­sie­ren, wovon nach eige­ner Aus­sa­ge ledig­lich etwa 7% noch zu Got­tes­dien­sten gehen, also als "Gläu­bi­ge" bezeich­net wer­den kön­nen, der Poli­tik als "Sach­ver­stän­di­ge in ethi­schen und mora­li­schen Fra­gen" andie­nen und von jener so befragt werden?

Erst Sit­te und Moral als Stüt­zung der eige­nen Macht pro­pa­gie­ren, dann die­se Grund­sät­ze ver­ges­sen und sich der Flei­sches­lust hin­ge­ben, um schließ­lich wie­der­um den Zei­ge­fin­ger zu erhe­ben, sich auf das höch­ste Ross zu set­zen und sich zuletzt, trotz die­ser trau­ri­gen Bilanz, als Wäch­ter von Sit­te, Moral, Lebens­schutz und allen Fra­gen rund um das Ster­ben aufzuspielen?


7% der Bevöl­ke­rung, die dem Rest ihre ver­schro­be­ne Mei­nung zu Lebens­fra­gen auf­drücken wol­len. Und das in einem demo­kra­ti­schen Staats­we­sen, in dem angeb­lich eine Tren­nung von Kir­che und Staat vor­han­den sein soll?
 

 

So kann es nicht weitergehen.
Sagen Sie das ein­mal ihrer/ihrem Bundestagsabgeordneten.
Oder noch bes­ser: Wäh­len Sie im Sep­tem­ber 2021 Abge­ord­ne­te von ande­ren Par­tei­en, die nicht das 'christ­li­che' schon im Par­tei­na­men füh­ren und der Bigot­te­rie Vor­schub leisten.

bookmark_borderDie dunkle Seite der Macht ....

Die 'dunk­le Sei­te der Macht' hat über­all auf der Welt ein gewis­se Attrak­ti­on. Der Ein­stieg ist leicht, die all­mäh­li­che Ver­ro­hung und Kri­tik­lo­sig­keit gegen­über dem "Bösen" ist schlei­chend und ehe sich die Erkennt­nis ein­stellt wohin man abge­drif­tet ist - ist es schon zu spät für ein 'zurück'.


.. Immer­hin neun Pro­zent [der Deut­schen] wür­den lie­ber auf der "dunk­len Sei­te" ste­hen, sie füh­len sich also eher zu Darth Vader, den Sith und dem Todes­s­tern hin­ge­zo­gen ..
 

[Quel­le]

 
Betrach­tet man die Welt­po­li­tik, so wird klar: 

Es ist ein Hang zur (domi­nie­ren­den) Auto­ri­tät vor­han­den, es wird allent­hal­ben nach (star­ken, ja sogar skru­pel­lo­sen) Füh­rungs­per­so­nen gesucht, eine ein­fach struk­tu­rier­te (rech­te) Ideo­lo­gie mit kla­rem Feind­bild ist attrak­tiv für Vie­le, die sich nicht selbst Gedan­ken machen wol­len oder können. 

Sehen Sie, lie­be Lesen­de, wohin das führt?

Das sind die Anhän­ger der 'dunk­len Sei­te der Macht' die sich offen dazu beken­nen .... und die Dun­kel­zif­fer ist wahr­schein­lich beträcht­lich, wenn­gleich dazu die Fak­ten fehlen.

Doch wozu nun die­se Analogie?

Sie beschreibt die augen­blick­li­che Situa­ti­on in Ame­ri­ka. Die dunk­le Sei­te regiert. Sie kennt kei­ne 'nor­ma­len' mensch­li­chen Regeln und Ver­hal­tens­wei­sen. Mit­ge­fühl mit Schwa­chen und Behin­der­ten, Ver­ant­wor­tung für eige­nes Tun, eine fun­da­men­ta­le Über­zeu­gung Gutes tun zu müs­sen, eine Ver­pflich­tung zu Wahr­heit in den Aus­sa­gen, Ach­tung jedes Men­schen unab­hän­gig von sei­ner Haut­far­be - Fehlanzeige! 

Für die 'dunk­le Sei­te' zählt nur der Augen­blick. Zählt nur die unmit­tel­ba­re Beloh­nung durch Applaus. Zäh­len Freund­schaf­ten und Ver­spre­chen nichts, sie wer­den schnell über Bord gewor­fen wenn es oppor­tun erscheint. Nichts ist sicher, es gibt kei­ner­lei Verläßlichkeit. 

In weni­ger als einem Monat wis­sen wir, ob die 'hel­le Sei­te der Macht' obsiegt hat. Ob die Men­schen in den USA ver­stan­den haben, wohin, in wel­chen Abgrund, sie die dunk­le Sei­te geschleift hat .... und dann wird es nötig sein sich den Feh­lern der hel­len Sei­te zuzu­wen­den und da mit Repa­ra­tu­ren zu beginnen.

bookmark_borderLaschet, Merz,
und der 'wiedererweckte' Herr Röttgen

Bei uns ste­hen ja auch Wah­len an.
Wie in den USA.
Wegen der unde­mo­kra­ti­schen Begleit­erschei­nun­gen dort geht das hier manch­mal unter.
Wie dort ist es eine Wahl zwi­schen den ledig­lich abge­stuf­ten Übeln.

Wenn ich davon aus­ge­he, einer der in der Über­schrift genann­ten Kan­di­da­ten wer­de *Kanz­ler­kan­di­dat* der CDU/CSU, sind es alle­samt irgend­wie geschass­te, ent­las­se­ne, raus­ge­ekel­te Män­ner. Wol­len wir so einen als Kanzler?

Der „Nord Stream 2 war nie im deut­schen Interesse“-Röttgen ist ein von US Inter­es­sen ein­ge­kauf­ter Polit­knecht, der dem­entspre­chend mit unbe­wie­se­nen Ver­schwö­rungs­theo­rien ver­sucht die Ver­bin­dun­gen nach Russ­land madig zu machen und die Pipe­line zu ver­hin­dern - die Grün­de sind all­zu faden­schei­nig. Pas­sier­te es wür­den die USA ihr drecki­ges Frack­ing­gas lie­fern. Wol­len wir das hier­zu­lan­de wirk­lich benut­zen? Und wol­len wir so einen Kapi­ta­li­sten­knecht wie Rött­gen als Kanzler?

Der Herr Laschet ist das Mit­tel­maß in Per­son - zu schlau um sich zu weit aus dem Fen­ster zu hän­gen, zu fad um Men­schen zu begei­stern, zu bür­ger­lich um zukunfts­wei­sene Ideen zu pro­du­zie­ren und zu ver­ses­sen auf 'höhe­re poli­ti­sche Wei­hen' um zu erken­nen, dass er dafür nicht geeig­net ist.
Für einen Lan­des­va­ter bei den nicht beson­ders anspruchs­vol­len Nord­rhein-West­fa­len langt es gera­de noch - aber wol­len wir so einen Men­schen als Kanzler?

Herrn Merz habe ich mal in Ber­lin Tem­pel­hof eine Wei­le beob­ach­ten kön­nen. Sicht­lich genervt zwi­schen all den 'durch­schnitt­li­chen' Men­schen war­ten zu müs­sen, die wie er auf eine ver­zö­ger­te Maschi­ne warteten.
Er reprä­sen­tiert den unter­neh­mer­freund­li­chen, markt- und neo­li­be­ra­len Flü­gel und hat bestimmt die Inter­es­sen derer im Sinn und Fokus, die die schma­le Ober­schicht der 'Wirt­schafts­len­ker' und 'Lei­stungs­klas­se' in unse­rem Land dar­stel­len. So weit abge­ho­ben, die so genann­ten 'klei­nen Leu­te' sind nicht sein Ding. Er bewegt sich in ande­ren Kreisen.
Wäre das etwa der Rich­ti­ge als Kanz­ler für uns?

Wis­sen Sie, was ich mir da schon bes­ser vor­stel­len könnte?
Trotz all der Beden­ken gegen Grü­ne Poli­tik der Vergangenheit?

Einen grü­nen Kanz­ler vom Schla­ge des Herrn Habeck kann ich mir da schon eher vor­stel­len. Wir brau­chen neue Ideen, fri­schen Wind, Zukunfts­vi­sio­nen .... und bit­te kei­ne Minister/in vom Schla­ge Trit­tin, Kret­sch­mann, Hof­rei­ter, Göring-Eckardt.

Oder ganz etwas Ausgefallenes:
Wie wäre es mit Frau Baer­bock,
mit 97,1 Pro­zent der Stim­men wiedergewählt,
bestes Ergeb­nis der Parteigeschichte,
als neue Kanzlerin?

Jun­ge Frau­en an der Spit­ze - das funk­tio­niert in Island, Däne­mark, Finn­land und Neuseeland.
War­um nicht auch bei uns?

bookmark_borderArm in Deutschland - eine Replik
.... und ein Appell sich politisch zu engagieren!

Im Zuge eines Gedan­ken­aus­tauschs per Kom­men­ta­ren zum The­ma "War­um isst du Fleisch, obwohl du weißt, dass Tie­re dafür lei­den? " ergab sich eine Dis­kus­si­on mit *@ S.N.* dar­über, ob ich behaup­ten kön­ne es gäbe Aus­beu­tung (und als Fol­ge Armut) in Deutsch­land und der Grund dafür sei die Tat­sa­che, dass die Regie­rung nicht für die Bür­ger regie­re, son­dern für Kapi­tal & Großunternehmen:

Das grund­sätz­li­che Pro­blem ist aller­dings - wie in so vie­len Berei­chen unse­res Lan­des - dass in den Par­la­men­ten nicht im Sin­ne der Bür­ger gehan­delt wird, son­dern die Mini­ste­ri­en mit den regu­lier­ten Ver­bän­den und Groß­be­trie­ben eng zusam­men arbei­ten und so deren Inter­es­sen im Vor­der­grund stehen.

Sie­he → [Wohl eher Rei­chen­ver­tre­ter ] (https://www.freitag.de/autoren/zebralogs/wohl-eher-reichenvertreter) . Zusätz­lich gab es in der letz­ten 'Armuts­stu­die' von Frau Nah­les (2018; redi­giert bis zur Unkennt­lich­keit durch das Kanz­ler­amt!) bereits umfang­rei­che Hinweise.

Fazit:
Den Poli­ti­kern will hier­zu­lan­de offen­bar nie­mand auf die Füße tre­ten der noch eine Zukunft vor sich hat - die dann sehr schnell vor­bei sein kann "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" wenn die Geschol­te­nen ihre Pres­se- und Fern­seh­freun­de mobi­li­sie­ren. Inso­weit sind wir nicht bes­ser als eine Bananenrepublik.

Des­we­gen dis­ku­tie­ren wir nicht über die Hin­ter­grün­de, son­dern über Auf­re­ger (wie "Tier­leid"), die uns beschäf­ti­gen und davon abhal­ten sol­len über die wirk­lich wich­ti­gen Fra­gen wie man­geln­de poli­ti­sche Reprä­sen­ta­ti­on durch die gewähl­ten Ver­tre­ter zu diskutieren.

Dar­auf kam fol­gen­de Ant­wort von Herrn "S. N." (Her­vor­he­bun­gen im Text von mir):
" .. Ich glau­be nicht, dass in Deutsch­land vie­le Men­schen "aus­ge­beu­tet" wer­den. Wir beu­ten alle zusam­men die Men­schen in den ärme­ren Län­dern aus. Aber das ist Poli­tik, nicht Ernäh­rung. Kön­nen sich ärme­re Men­schen in Deutsch­land nicht gesund ernäh­ren? Das hal­te ich für ein Gerücht. Ich stam­me aus einer rela­tiv armen Fami­lie. M.E. haben wir sehr gesund geges­sen. Natür­lich nichts aus dem Reform­haus oder (die gab es damals noch nicht) Bio­la­den, der Unter­schied zum sonst mög­li­chen gesun­den Essen ist mehr eso­te­risch, ich glau­be nicht, dass sich hier eine Wir­kung auf die Lebens­er­war­tung seri­ös nach­wei­sen lässt (nur der Unter­schied von fast food zu Bio­la­den ist offen­sicht­lich). Fleisch gab es nur in klei­nen Men­gen (sonn­tags z.B. ein grö­ße­res Hähn­chen für 8 Per­so­nen, das war vor der Bat­te­rie­hal­tung, da waren Hähn­chen noch teu­er) - neben­bei, ich ver­mu­te, ohne hier­zu Unter­su­chun­gen gese­hen zu haben, dass der Umstand, dass die Deut­schen immer grö­ßer (und dicker) wer­den, mit dem immer mehr anstei­gen­den Fleisch­kon­sum zu tun hat. In gerin­gem Umfang ist Fleisch­essen aber jeden­falls gesund. Gemü­se kam zum gerin­gen Teil aus dem eige­nen Gar­ten. Kar­tof­feln kamen vom Bau­ern und wur­den ein­ge­la­gert. Auf den Tisch kam anson­sten das, was sai­so­nal gera­de aus der Umge­bung gün­stig ver­füg­bar war, alles wur­de täg­lich frisch gekocht. Das bringt mich auf den Punkt "Zeit". Natür­lich kostet so eine Ernäh­rung, gera­de wenn wenig Geld da ist, sehr viel Zeit (aber wenig Geld). Mei­ne Mut­ter hat­te fast gar kei­ne "Frei­zeit". Im Zeit­al­ter des Frei­zeit­wahns, wo Men­schen soviel Frei­zeit haben, dass sie sie tot schla­gen müs­sen, kommt natür­lich nie­mand auf den Gedan­ken, dass Zeit Geld ist und man daher, feh­len­des Geld durch opfern von Frei­zeit kom­pen­sie­ren kann. Und gera­de Hartz IV Emp­fän­ger und Rent­ner haben eins mehr als genug: Zeit. Aller­dings erfor­dert dies Eigen­in­itia­ti­ve und Dis­zi­plin und wer das nicht gelernt hat, hat ein Pro­blem. Wer also von klein auf lernt, dass man sich mit Geld ganz viel Frei­zeit erkau­fen kann, die man dann tot­schlägt, aber nie gelernt hat, wie man durch Auf­wen­den von Zeit Geld spart, nun der kommt nicht zurecht .. "

Aus­zug aus mei­ner Antwort:

Es tut mir leid zu wider­spre­chen was "Aus­beu­tung" angeht. Was Sie zur Aus­beu­tung in den so genann­ten "Drit­te Welt Län­dern" schrei­ben ist wahr, aller­dings trifft es für die BRD weni­ger zu als für ande­re, wie z.B. die U.S.A. und anstatt etwas "zu glau­ben" hal­te ich es damit "Fak­ten abzu­wä­gen" um etwas zu beur­tei­len. Gefüh­le täu­schen oft.

Wenn ein Vor­stand eines Unter­neh­mens an einem Tag mehr als das Jah­res­ge­halt des am schlech­te­sten bezahl­ten Mit­ar­bei­ters ver­dient hal­te ich das für Aus­beu­tung, oder wenn ein Arbei­ter bei vol­ler Stun­den­zahl noch vom Staat (den Steu­er­zah­lern!) unter­stützt wer­den muss, damit er von sei­ner Arbeit leben kann, dann hal­te ich auch das für Aus­beu­tung und zwar nicht nur des Arbei­ters son­dern von uns Allen.

Ein Bei­spiel aus der BRD, weil anson­sten immer nur die Ame­ri­ka­ner als Kapi­ta­li­sten und damit (schlech­tes) Bei­spiel ange­dient werden:
Zitat Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekommen?

" .. Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro ver­dien­te. Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin .. "

Mein Ein­wand ein Arbei­ter­ge­halt pro Tag trifft also nicht zu, es sind nur 350 anstatt 365 Tage. Das ist nicht mehr nur "zu viel", das ist unver­schämt gierig!

Es gäbe noch vie­le wei­te­re Zita­te zu nen­nen, ich wer­de die ent­spre­chen­den Quel­len wei­ter unten anhängen.

Was viel bedeut­sa­mer ist steht nicht kom­pakt in einem Satz, es steht zwi­schen den Zeilen!

Der Herr "S. N." hat sein Leben als *under­dog* treff­lich ange­nom­men, so haben es die Kapi­ta­li­sten gern, ein Armer, oder min­de­stens arm auf­ge­wach­se­ner, der sei­ne Situa­ti­on nicht denen anla­stet die dafür ver­ant­wort­lich sind - son­dern den noch ärme­ren Hartz IV-lern und Rentnern. 

Der nicht *glaubt*, dass es Aus­beu­tung gibt - hat ja nie­mand im Fern­se­hen gesagt und die Frau Kanz­le­rin hat vor ein paar Jah­ren den tol­len Spruch "Der Auf­schwung kommt bei den Men­schen an!" aus­ge­spro­chen - wie kann da irgend­je­mand auf die Idee kom­men dem zu widersprechen?

Der es als nor­mal ansieht, dass sei­ne Mut­ter für sie­ben Per­so­nen rund um die Uhr schuf­ten muss­te wäh­rend die Frau Fabri­kan­ten­gat­tin mit Haus­per­so­nal 'erle­di­gen ließ' und wahr­schein­lich dem Per­so­nal noch alle erdenk­li­chen Haus­halts­ge­rä­te zur Arbeits­er­leich­te­rung vom fürst­li­chen Gehalt des Herrn Gat­ten zur Ver­fü­gung stellte.

Der es als nor­mal und durch­aus ver­tret­bar ansieht, wenn Arme und Rent­ner eben mehr Zeit ein­set­zen müs­sen und sich abrackern - wäh­rend der Herr Vor­stand zum Gol­fen geht, sich in Sana­to­ri­en pfle­gen lässt, mehr­mals im Jahr urlaubt, im eige­nen Feri­en­do­mi­zil, ver­steht sich, das die Arbei­ter in sei­ner Fabrik durch Lohn­ver­zicht zugun­sten des Erhal­tes ihrer Arbeits­plät­ze finan­ziert haben, "Dan­ke!" denkt der Herr Vor­stand, ihr seid ja wirk­lich zum Lachen einfältig! 

Der den "Frei­zeit­wahn" beschwört - das freut die Arbeit­ge­ber, wo sie doch stän­dig dar­auf hin­wei­sen, dass die Arbei­ter lie­ber mehr arbei­ten sol­len als nach Frei­zeit zu fra­gen, am Ende gar noch gegen Bezah­lung, so wie Urlaub, das ist doch jetzt schon viel mehr als die an Frei­zeit aus­hal­ten, die wis­sen ja nicht, was sie mit soviel Frei­zeit anfan­gen sol­len usw.

Und wahr­schein­lich, nach dem was er so erklärt hat, ist sei­ne Fami­lie christ­lich geson­nen, sein Name hat christ­li­che Wur­zeln, viel­leicht sogar, nach der Kin­der­zahl zu urtei­len ent­we­der katho­lisch oder frei­kirch­lich-evan­ge­lisch ori­en­tiert, und wer christ­lich erzo­gen ist hat gelernt nie Auto­ri­tä­ten in Fra­ge zu stel­len, der ver­tei­digt die Obrig­keit, die es ja stets bes­ser weiß und ein­rich­tet als der ein­fa­che Mensch, woher soll der es auch in sei­ner Ein­fach­heit gelernt haben?

"Eigen­in­itia­ti­ve" und "Disi­plin" - da klin­gelt doch 'was? Der Herr Beck (SPD) hat das so ähn­lich zu Zei­ten der SPD-Grü­nen-Koali­ti­on einem Arbeits­lo­sen gesagt "Waschen und rasie­ren, dann krie­gen Sie auch einen Job". Die­se Abge­ho­ben­heit der Poli­tik, und es gibt Men­schen, die das für gut und rich­tig hal­ten und sich in ihr Schick­sal fügen, so wie Herr "S.N."

Was ler­nen wir aus dem, was uns der Herr "S. N." sagt?

Es ist der schma­len Schicht von "Bes­ser Ver­die­nen­den", den "füh­ren­den Poli­ti­kern", den "Wirt­schafts­ma­gna­ten", den Men­schen der "Ober­schicht" gelun­gen Men­schen wie den Herrn S. N. davon zu über­zeu­gen, dass sie, die "Obe­ren", schon für ihn den­ken und han­deln - er muss sich nur gefü­gig in alles drein schicken was sie von ihm wol­len und vor allem nicht auf­mucken und die gesell­schaft­li­che Unter­tei­lung, die Schich­tung, nicht in Fra­ge stellen!

Kon­zern­chefs ver­die­nen gut 330 Mal mehr als ihre Arbeiter
18. Mai 2016
US-Kon­zern­len­ker ver­die­nen 330 Mal mehr als ihre Ange­stell­ten. Auch deut­sche Vor­stands­vor­sit­zen­de ver­die­nen deut­lich mehr als die eige­nen Leute.
In Deutsch­land über­wacht die Deut­sche Schutz­ver­ei­ni­gung für Wert­pa­pier­be­sitz (DSW) gemein­sam mit der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) die Gehäl­ter der Dax-Vor­stän­de und setzt sie ins Ver­hält­nis zu den Ein­kom­men der ein­fa­chen Arbeit­neh­mer. Im ver­gan­ge­nen Jahr beka­men die Dax-Chefs im Mit­tel 54 Mal so viel wie ihre Angestellten.

Kien­baum-Stu­die: Vor­stän­de in SDAX und TecDAX ver­die­nen ein Fünf­tel der DAX-Kol­le­gen

Köln, 13. Sep­tem­ber 2017 Die Gehäl­ter von Vor­stän­den in SDAX und TecDAX lie­gen deut­lich zurück gegen­über dem, was die Chefs bei den größ­ten Unter­neh­men im DAX30 ver­die­nen. Rund ein Fünf­tel eines durch­schnitt­li­chen DAX-Vor­stands­ge­halts zah­len die SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men im Medi­an ihren Chefs. Dabei zeich­nen sich gera­de im TecDAX gro­ße Unter­schie­de zwi­schen den ver­schie­de­nen Unter­neh­men ab. Ein­zel­ne Ver­tre­ter der im TecDAX geli­ste­ten Unter­neh­men kön­nen es bei der Ver­gü­tung sogar mit den ganz Gro­ßen in Deutsch­land auf­neh­men. Das ergibt eine aktu­el­le Stu­die der Per­so­nal- und Manage­ment­be­ra­tung Kien­baum, für die Kien­baum die Vor­stands­ver­gü­tung der SDAX- und TecDAX-Unter­neh­men für das abge­lau­fe­ne Geschäfts­jahr ana­ly­siert hat.

Mein Chef und ich – die Spann­brei­te der durch­schnitt­li­chen Jahresgehälter

10 Mil­lio­nen Euro Jah­res­ge­halt? Womit ist das gerecht­fer­tigt? Das fra­gen sich zahl­rei­che Arbeit­neh­mer, wenn sie auf die Jah­res­ein­kom­men der Vor­stän­de gro­ßer Dax-Unter­neh­men blicken. Und wenn die­se Mana­ger dann ent­las­sen wer­den, weil sie z. B. in unsau­be­re Geschäf­te ver­wickelt waren, bekom­men sie häu­fig noch eine lebens­läng­li­che Ren­te. Nicht mehr nach­voll­zieh­bar für den Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher, der es gera­de mal so schafft, finan­zi­ell über die Run­den zu kommen.

Der Post-Chef Frank Appel ver­dient sogar sage und schrei­be das 232-fache Ein­kom­men und führt damit die Gehalts­li­ste der deut­schen Kon­zern­chefs an. 

Wie viel mehr Gehalt soll­te der Chef bekom­men?

Wie viel Geld steht einer Füh­rungs­kraft zu - im Ver­gleich zu den ein­fa­chen Arbeit­neh­mern? Nicht nur in Deutsch­land sor­gen Mana­ger­ge­häl­ter und hohe Boni immer wie­der für Dis­kus­sio­nen. So zum Bei­spiel im Jahr 2011, als VW-Chef Mar­tin Win­ter­korn rund 17,5 Mil­lio­nen Euro verdiente.
Ein Ein­kom­men, wel­ches das eines VW-Arbei­ters am Band um das 350-fache über­steigt - falls der Arbei­ter inklu­si­ve Boni auf 50.000 Euro Jah­res­ge­halt kommt. Im Fol­ge­jahr begrenz­te Kon­zern­chef Win­ter­korn sein Gehalt frei­wil­lig auf 14,5 Mil­lio­nen Euro - mit der Begrün­dung, ein höhe­res Gehalt sei „nicht ver­mit­tel­bar“, berich­tet das Mana­ger Magazin.

 

Zuerst ver­öf­fent­licht am 29. März 2019 um 00:30h.

 

bookmark_borderWohin religiöser Wahn führt

oder:

"Evan­ge­li­ka­le Chri­sten", die der­zeit ver­su­chen sich auch in Euro­pa zu etablieren.

Nach Berech­nun­gen ver­schie­de­ner Umfra­ge­insti­tu­te machen die soge­nann­ten "Evan­ge­li­ka­len Chri­sten" ledig­lich ca. 6 - 15 % aller der Per­so­nen aus, die sich in USA als "Chri­sten" bezeich­nen - und doch sind sie mit mehr als sechs Top Posi­tio­nen in der US Regie­rung vertreten:

Vize­prä­si­dent, Außen­mi­ni­ster, Senats­vor­sit­zen­der und meh­re­re Spit­zen­po­li­ti­ker der Repu­bli­ka­ni­schen Par­tei, Sena­to­ren und Mit­glie­der des Repräsentantenhauses.

Wenn wir uns in den Rei­hen unse­rer Poli­ti­ker umse­hen packt uns wahr­schein­lich völ­lig ver­gleich­bar das Grau­sen, denn die­se Men­schen sol­len ratio­na­le Ent­schei­dun­gen auf der Basis von Fak­ten tref­fen. Wie ist ihnen das mög­lich, wenn sie an einen fik­ti­ven güti­gen Bart­trä­ger im Him­mel und einen von ihm am Kreuz (!) geop­fer­ten Sohn glau­ben, die bei­de von einem unsicht­ba­ren Geist­we­sen umschwebt werden?

Nach­fol­gend eini­ge Bil­der, die die­sen Wahn(-sinn) der Über­hö­hung eines durch und durch amo­ra­li­schen Men­schen wie Trump dar­stel­len, Slogan
"Jesus is my saviour, Trump is my President"

   


[("click!" ver­grö­ßert); Bild-Quel­le: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]


 

bookmark_borderIm frühen vorigen Jahrhundert ....

Schon im frü­hen vori­gen Jahr­hun­dert gab es Men­schen wie den US Prä­si­den­ten Roo­se­velt und vie­le ande­re, die erkann­ten, dass dem Gewinn­stre­ben die Natur zum Opfer fal­len könn­te und daher von Staats wegen der Zer­stö­rung ein Rie­gel vor­ge­scho­ben wer­den musste.

 

Die­se For­mu­lie­rung aus dem Text­aus­schnitt im obi­gen Bild stammt von Prä­si­dent Roo­se­velt, der ein eif­ri­ger Errich­ter von Natio­nal­parks wur­de. Vor die­sem Hin­ter­grund fällt der momen­ta­ne Amts­in­ha­ber¹ ledig­lich als unge­ho­bel­ter und unge­bil­de­ter, skru­pel­lo­ser Lüg­ner und Lüm­mel aus jedem halb­wegs zivi­li­sier­ten Rahmen.

.. In a word², we have thought­less­ly, and to a lar­ge degree unnec­ces­s­a­ri­ly, dimi­nis­hed the resour­ces upon which not only our pro­spe­ri­ty but the pro­spe­ri­ty of our child­ren and our children's child­ren must always depend. We have beco­me gre­at in a mate­ri­al sen­se becau­se of the lavish use of our resour­ces, and we have just rea­son to be proud of our growth. But the time has come to inqui­re serious­ly what will hap­pen when our forests are gone,when the coal, the iron, the oil, and the gas are exhau­sted, when the soils shall have been still fur­ther­im­po­ve­ris­hed and washed into the streams, pol­lu­ting the rivers, deni­ding the fields, and obs­truc­ting navi­ga­ti­on. The­se que­sti­ons do not rela­te only to the next cen­tu­ry or to the next generations .. 

Las­sen wir uns nicht ein­re­den, es sei zu spät zum Han­deln. Obwohl seit dem obi­gen Appell schon wie­der ein­hun­dert Jah­re³ ver­gan­gen sind. Wenn alle mit­ma­chen kann das Umwelt Desa­ster mög­li­cher­wei­se noch auf­ge­hal­ten werden.

 

¹
 
(Donald J. TRUMP, 45. Präsident)

 

²

  Über­set­zung:
" .. Mit einem Wort, wir haben gedan­ken­los und weit­ge­hend unnö­tig die Res­sour­cen ver­rin­gert, von denen nicht nur unser Wohl­stand, son­dern auch der Wohl­stand unse­rer Kin­der und der Kin­der unse­rer Kin­der immer abhän­gen muss. Wir sind in mate­ri­el­ler Hin­sicht groß­ar­tig gewor­den, weil wir unse­re Res­sour­cen ver­schwen­de­risch ein­ge­setzt haben, und wir haben allen Grund, stolz auf unser Wachs­tum zu sein.
Aber es ist an der Zeit, ernst­haft zu fra­gen, was pas­sie­ren wird, wenn unse­re Wäl­der ver­schwun­den sind, wenn die Koh­le, das Eisen, das Öl und das Gas erschöpft sind, wenn die Böden noch wei­ter ver­armt und in die Bäche gespült wor­den sind, wodurch die Flüs­se ver­schmutzt wer­den, die Fel­der ver­armt sein wer­den und die Schiffahrt behin­dert sein wird.
Die­se Fra­gen bezie­hen sich nicht nur auf das näch­ste Jahr­hun­dert oder die näch­sten Generationen .. "


 

³
  Eine wei­ter­ge­hen­de Ein­schät­zung­des Roosevelt'schen Einflusses:
"By lin­king con­ser­va­ti­on to the­mes of civi­lizati­on, Ame­ri­can patrio­tism and mora­li­ty," she wri­tes, "Roo­se­velt tur­ned the con­ser­va­ti­on issue from one of pri­va­te use of resour­ces into a public con­cern about the future of the United Sta­tes." It was a the­me he built on in his final Sta­te of the Uni­on address later that year. [Quel­le]


 
[("click!" ver­grö­ßert); Bild-Quel­le: https://laughsandcries.com/trump-the-king-jesus-christ-thor/]

  Sie­he hier­zu auch:
"THEODORE ROOSEVELT: “CONSERVATION AS A NATIONAL DUTY” (13 MAY 1908)""


 

bookmark_borderThe *best* ..?!

Wenn Sie wie­der ein­mal einer viel wich­ti­ge­ren Arbeit aus­wei­chen wol­len und nicht so recht wis­sen wie:
Hier ist die Lösung
 

Wenn Sie nur ein­mal sehen wol­len wel­che Län­der auf die ersten Neun [in der Liste unten] fol­gen und als jene bezeich­net wer­den, in denen man am besten lebt [Umfra­ge­er­geb­nis­se bei US Ame­ri­ka­nern]:
 

 
#1 Schweiz

#2 Kana­da

#3 Neu­see­land

#4 Austra­li­en

#5 Däne­mark

#6 Nie­der­lan­de

#7 Guya­na

#8 Nor­we­gen

#9 Deutschland 

Und wie sähe ihre per­sön­li­che Län­der­li­ste aus?