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bookmark_borderAngeblich gibt es ja lt. Aussage in manchen Blogs nur selbstverschuldete Armut bei Schwarzen in Amerika
*update* [04.02.2021; 22:00h]

Einer, der es ent­ge­gen aller Hür­den geschafft hat sich nach oben zu arbeiten ....
ohne von der - nahe­zu unan­tast­ba­ren - Poli­zei gekillt zu werden:

" .. ‘Pover­ty is by poli­ti­cal design.’ — Meet Jam­aal Bow­man, the midd­le school prin­ci­pal and pro­gres­si­ve who won a shocking upset against a 30-year incum­bent Democrat .. "

[Erst­ver­öf­fent­licht am: 27. Jun 2020 um 14:24]

*update* [04.02.2021; 22:00h]
Schau­en Sie mal die­sen Car­toon an - dann wird deut­lich, dass Ras­sis­mus in USA syste­misch ist. Das ist völ­lig unab­hän­gig von der Tat­sa­che, dass es in allen eth­ni­schen Grup­pen sol­che und sol­che Men­schen gibt ....

[Bezug]

bookmark_borderVon geringen Prozentwerten,
die sich hochschaukeln ....
.... und warum Sie CDU/CSU und SPD nicht wieder wählen sollten!

Unse­re Regie­run­gen Mer­kel I - III haben schon häu­fi­ger Geset­ze pro­du­ziert, die sich wesent­lich dadurch aus­zeich­ne­ten, dass sie unter­neh­mens­freund­lich und bür­ger­feind­lich gestal­tet waren.

Inso­weit ist es kei­ne Über­ra­schung, wenn das, was hier nicht durch­zu­set­zen war dann auf die EU Ebe­ne gescho­ben und dort dann umge­setzt und ver­ab­schie­det wur­de. Letz­tes Bei­spiel ist - da hat­te die Frau von der Lügen aus der Ver­gan­gen­heit schon Erfah­rung, Stich­wort "Sta­si 2.0", bei dem, wen wun­dert es, der Herr Schäub­le natür­lich (damals als Innen­mi­ni­ster) sei­ne Fin­ger eben­falls drin­nen hat­te - das EU wei­te Gesetz zu Total­über­wa­chung jedes Bür­gers was des­sen elek­tro­ni­sche und Inter­net­ak­ti­vi­tät angeht. So etwas darf nicht unwi­der­spro­chen bleiben.

Was unter dem Radar öffent­li­cher Wahr­neh­mung schon seit fast eben­so lan­ger Zeit schwel­te ist die Reform der Kon­to­füh­rungs- und Dis­po­si­ti­ons­kre­dit­ko­sten. Jeder Bank­kun­de, der schon ein­mal eine län­ge­re Durst­strecke zu über­win­den hat­te lern­te zwei Din­ge, die man sonst, bei regel­mä­ßi­gem Zah­lungs­ein­gang und stets im Plus ste­hen­der Kon­to­sal­den nicht erlebt, näm­lich die Unver­schämt­heit von Über­zie­hungs­zin­sen und die plötz­lich gar nicht mehr so freund­li­chen Mit­ar­bei­ter, die den Kon­to-im-Minus-Kun­den so behan­deln, als ob er ein durch­trie­be­ner Gau­ner sei, dem man nun nie wie­der ver­trau­en kön­ne. Was dazu führt, dass der Dis­po plötz­lich ent­zo­gen wird und die vol­le Wucht der Über­zie­hung auf den sowie­so schon not­lei­den­den Kun­den hereinbricht.

Per­sön­li­che Erfah­rung, die dazu bei­tra­gen kann ist, dass ich wäh­rend der ersten Zeit mei­ner selb­stän­di­gen Tätig­keit noch eine Fest­an­stel­lung hat­te (1988), die mit einem beacht­li­chen, nicht tarif­lich gebun­de­nen Gehalt par­al­lel lief. Da wur­de mir von der (Volks-)Bank ein Dis­po von 35.000 DM ein­ge­räumt. Wie schnell sich das ändern kann erfuhr ich wenig spä­ter, als ich die Anstel­lung kün­dig­te, weil die Auf­trä­ge in der Selb­stän­dig­keit zunah­men und bei­de Tätig­kei­ten nicht mehr mög­lich waren.
Als ich das näch­ste Mal zur Bank kam und - unter Inan­spruch­nah­me des Dis­po - eine Finanz­amts­rech­nung beglei­chen woll­te lief das Gespräch mit der Mit­ar­bei­te­rin so:
"Sie hat­ten bis­her immer Ein­künf­te aus Ber­lin in Höhe von monat­lich 8.720 DM, die sind seit letz­tem Monat nicht mehr ein­ge­gan­gen. Was ist der Grund?"
Wor­auf ich den Sach­ver­halt dar­stell­te und erklär­te mich nicht tei­len zu kön­nen und des­we­gen gekün­digt hätte.
Da bekam ich eine Standpauke:
"So eine Anstel­lung zu so einem Gehalt gibt man doch nicht auf, wenn die Alter­na­ti­ve unsi­che­re Ein­künf­te aus Selb­stän­dig­keit sind!"
Mein Über­wei­sungs­auf­trag wur­de dann aber doch angenommen.
Am über­näch­sten Tag hat­te ich ein Schrei­ben des zustän­di­gen Abtei­lungs­lei­ters in der Post, in dem mir mit­ge­teilt wur­de, mein Dis­po sei 'aus Grün­den' gekün­digt und für die Über­wei­sung fie­len nun die Zin­sen für 'gedul­de­te Über­zie­hung' an, das waren anstatt der damals fäl­li­gen 14% schlaf­fe 19%. 5% mehr auf über 42.000 DM Steu­er­for­de­rung, mehr als 2.000 DM noch­mal oben­auf .... das ist schon ein nen­nens­wer­ter wei­te­rer Kosten­fak­tor. Es gab noch eini­ges Hin und Her, und schließ­lich habe ich seit­dem nie wie­der ein Volks­bank­kon­to gehabt und damals konn­te ich das durch den Wech­sel zu einem ande­ren Geld­in­sti­tut abfangen. 

Was bleibt ist die Erfah­rung, dass selbst lang­jäh­ri­ges Kun­den­pam­pern bei einem Geld­in­sti­tut da auf­hört, wo es um die Mög­lich­keit geht schnell noch­mal etwas mehr von dem Kun­den zu for­dern, ins­be­son­de­re wenn er in einer klam­men Finanz­la­ge steckt.


Wer ist dafür ver­ant­wort­lich, dass die­se Dis­po­sät­ze frei gestal­tet wer­den und es selbst zu Null-Zins-Zei­ten immer noch Dis­po­zins­sät­ze weit über 12% gibt?
Na, raten Sie mal.
Die Frak­ti­on der CDU/CSU!

 

Schon vor über fünf, sogar zehn Jah­ren hat­te die SPD da den Gedan­ken kun­den­freund­lich den Dis­po­zins zu begren­zen - abge­schmet­tert von der CDU/CSU.


Weil das seit Jahr­zehn­ten so geht denkt man doch unwill­kür­lich an "Guter Cop - böser Cop!" und schon sind sowohl die Geld­ge­ber der CDU/CSU als auch die der SPD zufrieden ....

 

Wei­te­re Quel­len:
- SPD Papier 12/2020 [PDF]
- Das macht doch nichts, das merkt doch keiner ....
- Lau­schen & notie­ren - Sta­si 2.0 ....
- Neu­es aus Schil­da (V)
- Dis­po-Zin­sen
- Kon­to­ent­gel­te


#Nie­Wie­der­CDU
#Nie­Wie­der­SPD

 

bookmark_borderWas uns die im US Mob (06.01.2021) integrierten *Christenmenschen* mit der Auswahl der Bibelsprüche sagen wollen ist unklar ..!?

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Wo immer Unru­he und Auf­ruhr auf die­ser Welt auf­tau­chen sind die *guten und from­men Chri­sten­men­schen* nicht weit, sie sor­gen aller­dings nicht für Ver­söh­nung und Abwie­ge­lung, son­dern gie­ßen noch Öl ins Feu­er .... aber lesen Sie, lie­be Lesen­de, selbst, was an den ent­spre­chen­den Bibel­stel­len steht.

[Pla­kat eines Teil­neh­mers an der Kapi­to­ler­stür­mung 06.01.2021]

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Jeden­falls lese ich dar­aus kei­ne Frie­dens­bot­schaft. Und Sie?

Hebrä­er 4:12
12 Denn das Wort Got­tes ist leben­dig und kräf­tig und schär­fer als jedes zwei­schnei­di­ge Schwert und dringt durch, bis es schei­det See­le und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Rich­ter der Gedan­ken und Sin­ne des Herzens.

Jere­mia 4:7
7 Es steigt her­auf der Löwe aus sei­nem Dickicht, und der Ver­der­ber der Völ­ker hat sich auf­ge­macht und ist aus­ge­zo­gen von sei­ner Stät­te, dein Land zu ver­wü­sten und dei­ne Städ­te zu ver­bren­nen, sodass nie­mand dar­in wohnt.

Psalm 67
Got­tes Segen über alle Welt 1 Ein Psalm­lied, vor­zu­sin­gen, beim Sai­ten­spiel. 2 Gott sei uns gnä­dig und seg­ne uns, er las­se uns sein Ant­litz leuch­ten, 3 dass man auf Erden erken­ne dei­nen Weg, unter allen Hei­den dein Heil. 4 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 5 Die Völ­ker freu­en sich und jauch­zen, dass du die Men­schen recht rich­test und regierst die Völ­ker auf Erden. 6 Es dan­ken dir, Gott, die Völ­ker, es dan­ken dir alle Völ­ker. 7 Das Land gibt sein Gewächs; es seg­ne uns Gott, unser Gott! 8 Es seg­ne uns Gott, und alle Welt fürch­te ihn!

bookmark_borderGegen die normative Kraft des *Postfaktischen*

Die nor­ma­ti­ve Kraft des *Post­fak­ti­schen*, die in der heu­ti­gen Zeit vor­herrscht, hieß "Frue*er"™ ein­mal "Die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen". Ver­ein­fa­chend kann man das in eine Äuße­rung unse­rer Kanz­le­rin über­tra­gen, die formuliert:

"Das ist alternativlos!"

Ist es natür­lich nicht, denn es gibt stets mehr als eine Betrach­tungs­wei­se, Metho­de oder Lösung. Wer also "Alter­na­tiv­lo­sig­keit" ver­kün­det, meint damit die Vor­ge­hens­wei­se aus der eige­nen Sicht, die bestimm­te Wege 'vor­ge­dacht' hat, und des­we­gen zu einem indi­vi­du­ell stim­mi­gen Ergeb­nis kom­men musste. 

Wer anders denkt kommt wahr­schein­lich auch zu einem ande­ren Ergeb­nis - das trifft sogar dann zu, wenn man sich zuvor auf einen gemein­sa­men Weg und gemein­sa­me Gren­zen ver­stän­digt hat. Der Grund dafür ist die sehr indi­vi­du­el­le Inter­pre­ta­ti­on von Inhal­ten für einen Ord­nungs­be­griff. Damit das nicht nur abstrakt hier steht ein Beispiel:

Die Aus­sa­ge "Ich baue ein Haus mit einer Flä­che von 100m²." scheint nur vor­der­grün­dig eine exak­te Bestim­mung zu sein. Um wel­che Flä­che han­delt es sich? Ist es die rei­ne Wohn­flä­che, mit und ohne Nutz­flä­chen? Oder ist es mög­li­cher­wei­se die Grund­flä­che des Hau­ses, inklu­si­ve aller Wän­de und Vor­sprün­ge, die für die net­to-Wohn­flä­che abge­zo­gen wer­den müs­sen? Wie ver­tei­len sich die­se 100m²? Ist also das Haus ein Bun­ga­low, ein Stadt­haus mit zwei etwa glei­chen Geschos­sen, ist es ein ein­ein­halb-stöcki­ges Haus mit Dachschrägen?

Die­se Über­le­gun­gen las­sen sich auf vie­le Vor­ha­ben des All­tags über­tra­gen, nicht nur auf sol­che, die greif­ba­rer Natur sind wie ein Haus, son­dern eben­so auf rein fik­ti­ve Grö­ßen wie die Pla­nung einer Ver­an­stal­tung, die Beur­tei­lung einer zukünf­ti­gen Ent­wick­lung und einen dazu­ge­hö­ri­gen Plan für die rei­bungs­lo­se Abwicklung.

Schau­en wir uns die Stüm­pe­rei an, die wir der­zeit in der Hand­ha­bung der Maß­nah­men zur Ein­däm­mung der Pan­de­mie beob­ach­ten, so wird deut­lich, dass es sich um ein ekla­tan­tes Ver­sa­gen der Ver­ant­wort­li­chen han­delt. Wohl­ge­merkt: In die­ser zwei­ten Wel­le der Pan­de­mie viel hef­ti­ger als in der ersten Wel­le, nach der viel zu früh zum "All­tag" zurück­ge­kehrt wurde.


Mei­ne The­se steht seit gerau­mer Zeit fest und es ist eine har­te, aber die ein­zig rich­ti­ge - ja, Sie ahnen es schon - eine "alter­na­tiv­lo­se" Ent­schei­dung wenn man ein für alle Mal, nun mit zusätz­li­cher Hil­fe durch die anlau­fen­den Imp­fun­gen, der wei­te­ren Aus­brei­tung des Virus und sei­ner Vari­an­ten Herr wer­den will. 


Es muss ein Aus­gangs­ver­bot geben, nur essen­ti­el­le Besor­gun­gen in Not­fäl­len dür­fen erlaubt sein. Selbst Lebens­mit­tel­lä­den sind - nach Ankün­di­gung - min­de­stens für drei Wochen zu schlie­ßen! Und noch dazu müs­sen end­lich die Samt­hand­schu­he aus­ge­zo­gen wer­den: Es muss eine Impf­ver­pflich­tung geben!
 

Was bei ande­ren Bedro­hun­gen der Gesund­heit der Bür­ger gilt ist doch hier umso wich­ti­ger: Eine brei­te Impf­ak­ti­on um selbst die zu schüt­zen, die nicht ver­ste­hen oder nicht ver­ste­hen wol­len, dass es hier um eine soli­da­ri­sche Hand­lung geht, bei der kein Platz für indi­vi­du­el­le Emp­find­lich­kei­ten und Ein­stel­lun­gen sein darf. Das Her­um­ge­eie­re mit Argu­men­ten wie Impf­schä­den, Abnei­gung gegen gene­ti­sche Wirk­stof­fe oder "die Phar­ma­in­du­strie" als Schur­ken­ver­samm­lung all­ge­mein, hat sich der Not­wen­dig­keit die regu­lä­ren Bedin­gun­gen des täg­li­chen Lebens wie­der her­zu­stel­len unterzuordnen.

Alle *post­fak­ti­schen* Argu­men­te gegen die ver­ord­ne­ten Mass­nah­men sind als das was sie sind, näm­lich "Lügen", zu kenn­zeich­nen und daher abzu­leh­nen, weil hier die unbe­ding­ten Not­wen­dig­kei­ten tat­säch­lich ein­mal der "nor­ma­ti­ven Kraft des Fak­ti­schen" unter­wor­fen sein müssen.

Sie­he hier­zu auch → Vom Kampf ....

bookmark_borderEine Gesellschaft ohne Gott ....
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A society without God ....

A socie­ty wit­hout God is not only possible,
it is usual­ly extre­me­ly decent and likeable

First of all, let me wish ever­yo­ne who has come here a year 2021 which turns out to be less exci­ting and hazar­dous to health than 2020. Who would have thought at the begin­ning of the pas­sing year that the­re could be such social & socia­tal dis­lo­ca­ti­on worldwide!

If I try to extra­ct some­thing posi­ti­ve out of it, it is the fact that we can now hope that insight will fol­low: HOW such pla­gues of huma­ni­ty should best be dealt with in the future. In addi­ti­on, it should be noted as an examp­le how quick­ly tho­se peop­le who reject any sci­ence and, in the extre­me, deny it, will be hel­ped with the cor­re­spon­ding effort thanks to more and more pos­si­bi­li­ties of just that sci­ence & modern research.

The mis­con­cep­ti­on - which path of life is the bet­ter one - is due to the fol­lo­wers of reli­gi­ons, sects and weir­dos in the field of eso­te­ri­cism, who sim­ply do not want to be satis­fied with the fact that their (often poor, unad­ven­tur­ous) life is not worth more than that of their pitia­ble farm dog, who has to eke out his life on a chain - just as they hang on the chain of their 'reli­gious lea­ders'. Unab­le to descri­be them­sel­ves and their situa­ti­on rea­li­sti­cal­ly. And wit­hout any plan to free them­sel­ves from it.

Below is an excerpt from the text that descri­bes in more detail why we do not need reli­gi­on and why any war­ning about a 'god­less' life is a bot­tom­less and chee­ky lie of tho­se who bene­fit from the gul­li­ble who take their decep­ti­on at face value.

Happy New Year to all readers!

 

Eine Gesell­schaft ohne Gott ist nicht nur möglich,
sie ist meist außer­or­dent­lich anstän­dig und sympathisch

Las­sen Sie mich zunächst allen die hier­her gekom­men sind und noch kom­men ein Jahr 2021 wün­schen, dass sich als weni­ger auf­re­gend und gesund­heits­ge­fähr­dend erweist als 2020. Wer hät­te Anfang des Jah­res gedacht, dass es sol­che Ver­wer­fun­gen welt­weit geben könnte! 

Wenn ich ver­su­che dem etwas Posi­ti­ves abzu­ge­win­nen, so ist es die Tat­sa­che, dass wir nun dar­auf hof­fen kön­nen dar­aus wer­de die Erkennt­nis fol­gen WIE zukünf­tig gegen sol­che Pla­gen der Mensch­heit am besten vor­ge­gan­gen wer­den soll­te. Zudem ist als Ergeb­nis zu ver­mer­ken wie schnell sich mit ent­spre­chen­dem Auf­wand dank immer mehr Mög­lich­kei­ten der moder­nen For­schung gera­de jenen Men­schen gehol­fen wer­den wird, die jeg­li­che Wis­sen­schaft ableh­nen und im Extrem ableugnen. 

Schuld dar­an sind die Reli­gio­nen, die Sek­ten und Spin­ner im Bereich der Eso­te­rik, die sich ein­fach nicht damit zufrie­den geben wol­len, dass ihr (oft arm­se­li­ges) Leben nicht mehr wert ist als das ihres zu bedau­ern­den Hof­hun­des, der sein Leben an einer Ket­te fri­sten muss - so wie sie an der Ket­te ihrer 'reli­giö­sen Füh­rer' hän­gen. Unfä­hig sich und ihre Situa­ti­on wirk­lich­keits­nah zu beschrei­ben und ohne jeden Plan sich dar­aus zu befreien.

Wei­ter unten also ein Text­aus­zug, der etwas näher beschreibt war­um wir kei­ne Reli­gi­on brau­chen und war­um jed­we­de War­nung vor einem 'gott­lo­sen' Leben eine boden­lo­se und fre­che Lüge derer ist, die davon pro­fi­tie­ren wenn man ihnen folgt und ihre Unwahr­hei­ten gar für bare Mün­ze nimmt.

Allen Lese­rin­nen & Lesern ein gutes neu­es Jahr!

 

" .. But most resi­dents of Den­mark and Swe­den, he found, don’t wor­ship any god at all, don’t pray, and don’t give much cre­dence to reli­gious dog­ma of any kind. Ins­tead of being basti­ons of sin and cor­rup­ti­on, howe­ver, as the Chri­sti­an Right has sug­ge­sted a god­less socie­ty would be, the­se coun­tries are fil­led with resi­dents who score at the very top of the “hap­pi­ness index” and enjoy their healt­hy socie­ties, which boast some of the lowest rates of vio­lent crime in the world (along with some of the lowest levels of cor­rup­ti­on), excel­lent edu­ca­tio­nal systems, strong eco­no­mies, well-sup­­por­ted arts, free health care, ega­li­ta­ri­an social poli­ci­es, out­stan­ding bike paths, and gre­at beer .. "

Über­set­zung: ".. Aber die mei­sten Ein­woh­ner Däne­marks und Schwe­dens, stell­te er fest, ver­eh­ren über­haupt kei­nen Gott, beten nicht und glau­ben reli­giö­sen Dog­men jeg­li­cher Art nicht. Anstatt Bastio­nen der Sün­de und Kor­rup­ti­on zu sein, wie die christ­li­che Rech­te jedoch stets betont, dass eine gott­lo­se Gesell­schaft sein müss­te , sind die­se Län­der voll von Ein­woh­nern, die ganz oben auf dem „Glücks­in­dex“ ste­hen und ihre gesun­den Gesell­schaf­ten genie­ßen, von denen eini­ge stolz sind die nied­rig­sten Gewalt­kri­mi­na­li­täts­ra­ten der Welt (zusam­men mit den nied­rig­sten Kor­rup­ti­ons­ra­ten), aus­ge­zeich­ne­te Bil­dungs­sy­ste­me, star­ke Volks­wirt­schaf­ten, gut unter­stütz­te Kün­ste, kosten­lo­se Gesund­heits­ver­sor­gung, ega­li­tä­re Sozi­al­po­li­tik, her­vor­ra­gen­de Rad­we­ge und groß­ar­ti­ges Bier zu haben .. "

(Socie­ty wit­hout God is not only pos­si­ble, but it can be qui­te civil and plea­sant.
Titel­zei­le & Text­aus­zug zitiert & teil­wei­se frei über­setzt nach: " .. Socie­ty wit­hout God: What the Least Reli­gious Nati­ons Can Tell Us About Con­tent­ment .. "
)
 


bookmark_borderGehobene Verschwurbelungen

".. Es ist nicht ein­fach einen grund­le­gen­den Sach­ver­halt gegen eine vor­ge­fass­te Mei­nung durch­zu­set­zen - bei man­chen Men­schen sitzt das Vor­ur­teil zu tief und das Wis­sen ist zu wenig ausgeprägt .."

So las ich vor ein paar Tagen in einem Text zur Bewer­tung von Fra­gen und Vor­stel­lun­gen rund um Covid-19. Kei­ne Angst, das The­ma neh­me ich nicht wie­der auf, da gibt es genug mehr oder weni­ger kom­pe­ten­te Men­schen die sich dar­über die Fin­ger wund schreiben.

Was sehr viel 'all­ge­mein gül­ti­ger' und mir bei dem Satz ein­ge­fal­len ist:
Es wird zwar eine Erkennt­nis aus­ge­spro­chen die wir Alle schon ein­mal erlebt haben, aber es fehlt die Kom­po­nen­te, die ich für sehr viel wesent­li­cher hal­te: Gefühl!

Den Ver­such ein Gefühl 'umzu­dre­hen' habe ich schon seit lan­ger Zeit auf­ge­ge­ben. Gegen Gefüh­le hel­fen kei­ne Argu­men­te. Sie kön­nen im besten Fall höch­stens ersetzt wer­den. Wenn es gelingt, sie stär­ker und bewe­gen­der erschei­nen zu las­sen als jene, die zuvor schon vor­han­den waren. Man­cher­orts fin­det man nur noch Gefühl aus­ge­drückt, oder wenig­stens etwas ähn­li­ches, genau­so wenig Greifbares.

Mich erstaunt immer wie­der, wie in Web­logs Gedan­ken ent­wickelt wer­den die nur der Autor/die Autoren selbst zu ver­ste­hen scheint/scheinen, in denen Gefühl aus­ge­drückt wird, wie es um Land, Leu­te und Gesell­schaft bestellt ist. Dem/denen also die Ebe­ne des Publi­kums völ­lig egal ist. Kryp­ti­sche Kür­zel ein­ge­wo­ben in lang­at­mig aus­ho­len­de Sät­ze. Wie soll das dazu füh­ren, dass das wer­te Publi­kum gern da hin geht und liest? In den Anfän­gen des Blog­gens war dann wenig­stens die Dis­kus­si­on in den Kom­men­ta­ren hilf­reich um sich Klar­heit zu ver­schaf­fen was denn nun gemeint war bzw. wel­che Aus­sa­ge sich dahin­ter verbirgt.

Zuneh­mend - weil Kom­men­ta­re seit Jah­ren nach der Zahl rück­läu­fig sind - habe ich den Ein­druck, dass es Blog­schrei­ber gibt, die sich völ­lig von jedem Publi­kum abset­zen und ihre abstrak­ten, man­gels Hin­ter­grun­des beim Publi­kum nicht zu ent­schlüs­seln­den, Meta­phern hin­schrei­ben .... und schon im näch­sten Absatz selbst nicht mehr wis­sen war­um sie das über­haupt geschrie­ben haben. Das bleibt aber, weil ein­mal Geschrie­be­nes nicht ent­fernt wird. Die Gedan­ken sprin­gen wild umher. Mir kommt das vor als wenn ein Hase ziel­los her­um­rennt und dabei unab­läs­sig Haken schlägt.

So steht der Leser da und zwei­felt an sei­ner eige­nen gei­sti­gen Fähig­keit - dabei han­delt es sich ledig­lich um das Unver­mö­gen einer ande­ren Per­son sich klar, ver­ständ­lich und logisch auszudrücken.

Wenn Sie also das näch­ste Mal wie­der so einen Text lesen und anfan­gen an sich selbst zu zwei­feln, las­sen Sie sich nicht auf den Holz­weg füh­ren, schlie­ßen Sie die Lek­tü­re und den­ken Sie: 

Dafür ist mir mei­ne Zeit zu schade. 

bookmark_borderDiskrepanzen

Da stau­nen Sie wahr­schein­lich, lie­be Lesen­de, denn es wird uns doch stets sug­ge­riert wir sei­en ein Volk der 'Dich­ter und Den­ker'. Die machen nur einen klei­nen Pro­zent­satz des Vol­kes aus, einen, der heu­te in arger Bedräng­nis ist, da Wis­sen­schaft und Schön­gei­sti­ges kei­nen ange­mes­se­nen Stel­len­wert mehr haben. 


Der Deut­sche läuft dem Geld nach, ver­wirk­licht sich im Kon­sum. Statt Dicht­kunst wer­den sms- und face­book-Ein­trä­ge zur Grund­la­ge des gesell­schaft­li­chen Seins.
 

 
Die Lied­zei­len aus der Kai­ser­zeit offen­ba­ren in Form einer Selbst­aus­sa­ge - offen­sicht­lich in genau gegen­tei­li­ger Absicht - den wah­ren Volks­cha­rak­ter, der sich bei­spiels­wei­se heu­te in dem auf den Stra­ßen rasen­den Mob offenbart:

bie­der → unge­bil­det & grob
fromm → gut­gläu­big & unkritisch
stark → Mus­keln statt Hirn

In den Augen einer irre­ge­lei­te­ten Mehr­heit als ein Nest­be­schmut­zer zu gel­ten wenn man so etwas fest­stellt, tritt hin­ter dem Bewusst­sein zurück, die Wahr­heit nicht hin­ter ver­bräm­ten Euphe­mis­men ver­bor­gen zu haben. Der - schlei­chen­de - Rechts­ruck in Deutsch­land ist erschreckend.

Lieb Vater­land magst ruhig sein;
fest steht und treu die Wacht,
Die Wacht am Rhein!

Sie­he auch → Die Wacht Am Rhein

bookmark_borderFalsche Zuordnungen, mangelhafte Logik, wissenschaftsfeindliche Rhetorik ....

Die neu­en Restrik­tio­nen im Lan­de, teil­wei­se noch lokal unter­schied­lich ver­schärft, je nach Lage der Infek­ti­ons­zah­len, sind wie­der Grund für hef­ti­ge Pro­test­ak­tio­nen und eine Myria­de von unaus­ge­go­re­nen Theo­rien, die jeg­li­chen Sinn ver­mis­sen lassen.


Um es noch­mal ganz klar zu formulieren:
Es ist nicht die Schuld der Poli­tik wenn wirt­schaft­li­che Pro­ble­me durch die Restrik­tio­nen ent­ste­hen - es ist das Wir­ken eines töd­li­chen Virus, das sol­che Maß­nah­men erzwingt um nicht noch mehr Leben zu ver­lie­ren als unver­meid­bar erscheint.
Das erwünsch­te Ergeb­nis, eine fla­che­re Kur­ve, ist gleich­be­deu­tend mit schnel­le­rer Wie­der­eröff­nung allen gesell­schaft­li­chen und sozia­len Lebens.
 

 

Da der Mensch ein sozia­les Wesen ist - der der­zei­ti­ge 'noch'-Präsident der USA aus­ge­nom­men - sind die Beschrän­kun­gen der Kon­tak­te zu den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen in gera­der Linie beson­ders schmerz­haft. Wer aber gegen die Beschrän­kun­gen agiert kämpft mit der fal­schen Prä­mis­se, man kön­ne das Infek­ti­ons­ge­sche­hen irgend­wie für sich über­li­sten .... in Wahr­heit ist das die Unfä­hig­keit oder der Unwil­le sich mit der Rea­li­tät aus­ein­an­der zu setzen.

'Männ­lich­keit' und 'männ­li­che Wer­te' wie Tap­fer­keit vor dem Feind, Über­win­dungs­phan­ta­sien und Stand­haf­tig­keit sind bei einer Pan­de­mie völ­lig unge­eig­net - und doch sieht man gera­de bei Män­nern die­se Grund­hal­tung, die nur ins Ver­der­ben füh­ren kann.
Bei Frau­en hin­ge­gen ist es oft der Wunsch Nähe zu gege­ben und zu haben - und dahin­ter jeg­li­che Vor­sicht außer Acht zu lassen.

Es gibt, soviel steht fest, kei­ne ein­fa­chen und schmerz­lo­sen Lösun­gen zur Über­win­dung der Gefah­ren der Pan­de­mie. Die Hoff­nung auf Impf­stoff ist ver­früht und die Wahl ẃer als "Erstversorgte:r" damit geimpft wird ist aus mei­ner Sicht falsch. Pro­phy­lak­ti­sches Imp­fen erfor­dert eine sta­bi­le Gesund­heit - und gera­de bei den dis­ku­tier­ten Grup­pen der zuerst zu Ver­sor­gen­den ist das min­de­stens zweifelhaft.

Zwei­fel­haft ist auch die Reak­ti­on der Impf­geg­ner, die hier wie­der ein­mal hoch­kocht und bar jeder medi­zi­ni­schen Erkennt­nis und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung die Wirk­lich­keit und vor­teil­haf­ten Ergeb­nis­se von Imp­fun­gen leug­net. Radi­ka­li­sier­te For­men anti-wis­sen­schaft­li­chen Den­kens, bar jeder Grund­la­ge und völ­lig ohne Bewei­se, zieht sich durch all die Ver­öf­fent­li­chun­gen, die von den Impf­geg­nern kommen.

Ist die Ableh­nung aller Vor­sicht und von Imp­fun­gen durch Ein­zel­ne noch aus Ein­falt gebo­ren oder ist es schon ein mora­lisch ver­werf­li­cher Ver­such sich wich­tig zu machen indem wis­sent­lich Unwahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den? Emo­tio­nen, Selbst­be­weih­räu­che­rung und fal­sches Füh­rer­ver­ständ­nis als ver­meint­lich Wissende:r sind in die­ser Situa­ti­on fehl am Plat­ze. Gegen eine Pan­de­mie jeden­falls hel­fen sie nicht.

bookmark_borderOTTO Versand - jetzt wird's lustig

Zur Ein­stim­mung kopie­re ich hier den kom­plet­ten Schrift­wech­sel samt Anhän­gen. Aus­gangs­punkt war, dass unser Trock­ner den Umzug nicht über­stan­den hat­te und sich am neu­en Wohn­ort wei­ger­te sei­nen Dienst zu tun, bzw. so heiß wur­de, dass Dampf aus allen Rit­zen hervordrang.

Weil wir zuvor gute Erfah­rung mit Gerä­ten von OTTO gemacht hat­ten woll­te ich wie­der dort bestel­len. Doch zu mei­ner gro­ßen Ver­wun­de­rung sprang der Preis als ich zur Kas­se ging plötz­lich um 100,- €uro!
Den Bestell­vor­gang habe ich dar­auf hin abgebrochen.

Da ich nun mal so bin wie ich bin woll­te ich der Sache auf den Grund gehen und erfah­ren, was denn da von einer Sekun­de auf die ande­re pas­siert war und schrieb an den Kundendienst.
Da wur­de ich erst Mal ver­trö­stet, der alte Spruch " .. momen­tan hohes Mail­auf­kom­men und lei­der führt das zu War­te­zei­ten .. bla, bla, ..." das übli­che Geschwätz. So etwas neh­me ich schon gar nicht mehr ernst und es regt mich nicht auf.

Was dann aber folg­te war der Ham­mer .... aber lesen Sie selbst:
[Das erste Mail ist ganz unten in den Bil­dern, das jüng­ste Mail ganz oben.]

Nun bin ich sehr gespannt, was ich als Ant­wort von OTTO ins Post­fach bekomme.
Bericht folgt, sobald ich etwas von dort höre.

Sie­he hier­zu auch → Die nor­ma­ti­ve Kraft des Fak­ti­schen ¹ ²

bookmark_borderHeute Morgen: Schnee ...!

Das fehl­te noch zu mei­ner Ver­wir­rung - Schnee am Mor­gen und kei­ne Ahnung wo das Gerät zur Schnee­be­sei­ti­gung im Haus zu fin­den war .... es gab ein *hap­py­end*, der Mak­ler wuss­te es.

Es lie­gen arbeits- und auf­re­gungs­rei­che Wochen hin­ter mir, seit ich ab 10.11. 'Pau­se' mach­te .... und was haben Sie so in den ver­gan­ge­nen drei Wochen erlebt?

bookmark_borderWissen statt Vermutungen ....

 Wenn es dar­um geht mit Mas­ken­geg­nern zu dis­ku­tie­ren braucht man Hin­ter­grund­wis­sen über die Art und Wei­se, in der Viren ver­brei­tet wer­den bzw. wel­che Über­tra­gungs­art die häu­fig­ste ist. Das wird in den bei­den ver­link­ten Arti­keln aus der füh­ren­den spa­ni­schen Zei­tung "El Pais" sehr klar und über­zeu­gend dar­ge­stellt.
 

 
Für mich war die wich­tig­ste Erkennt­nis:
Tröpf­chen­in­fek­tio­nen sind erheb­lich weni­ger gefähr­lich als jene, die durch fei­ne (Atem-) Stäu­be, Aero­so­le, ver­brei­tet wer­den.
 
The K fac­tor: why it mat­ters whe­re we are infec­ted with the coronavirus

A room, a bar and a class­room: how the coro­na­vi­rus is spread through the air

Einen sehr guten Bei­trag dar­über, war­um es in Deutsch­land eine ver­gleichs­wei­se gerin­ge­re Todes­ra­te als andern­orts gibt, fin­det man in der Zeitung 

"The New York Times".
 
Die Bun­des­re­gie­rung infor­miert hierzu

Was gegen Aero­so­le in Innen­räu­men hilft

 

bookmark_borderEtwas ganz anderes ....

Manch­mal, wenn es so aus­sieht als ob es nie­mals zu einer Lösung kom­men könn­te sobald ein schwie­ri­ges Pro­blem auf­ge­taucht ist, lohnt es sich (gei­stig) ein paar Schrit­te Abstand zu neh­men und mit neu­er Per­spek­ti­ve auf das Pro­blem zu schauen.

Wir sind es gewohnt, dass uns bestimm­te Kür­zel, Bewer­tun­gen ent­hal­tend, zu Eigen­na­men gelie­fert wer­den. Meist sol­len die­se Adjek­ti­ve ein bestimm­tes Bild erzeu­gen, uns also dar­an hin­dern die Ein­ord­nung, die als 'offi­zi­el­le' Les­art bezeich­net wer­den kann, zu hin­ter­fra­gen. Wenn man das tut, wird man manch­mal auf ganz ande­re Gedan­ken und Ein­schät­zun­gen kom­men. Das ist für Poli­ti­ker und ihre Absich­ten höchst unbe­quem, und doch muss es statt­fin­den, denn eine gering­fü­gi­ge Ände­rung der Per­spek­ti­ve ist in vie­len Fäl­len schon geeig­net der Lösung von Pro­ble­men näher zu kommen.


Mer­ke:
Wer stets nur in gewohn­ten Bah­nen denkt
wird neue Zie­le nicht errei­chen.
 

 

Die Welt hat seit Jah­ren ein Pro­blem mit Nord­ko­rea - das aller­dings basiert nicht dar­auf, dass die Schul­di­gen allei­ne dort zu fin­den wären! Einen gro­ßen Teil an Ver­ant­wor­tung für die Schwie­rig­kei­ten in die­ser Regi­on basiert auf der Hal­tung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die es nie ver­wun­den haben, dort knapp an einem ähn­li­chen Deba­kel wie in Viet­nam vor­bei­ge­schlit­tert zu sein. Sie konn­ten bis­her, weil ja kein Frie­dens­ver­trag geschlos­sen wur­de, dar­auf ver­wei­sen, dass die Situa­ti­on noch Klä­rungs­be­darf habe und man wer­de sehen .... so wur­de stets die wah­re Absicht unaus­ge­spro­chen gelas­sen: Ein Fuß in der Tür zu haben, um die Prä­senz und die Mili­tär­ba­sen zu rechtfertigen.

So, wie die Inter­es­sen der Bank nicht die Inter­es­sen von Lina Bra­a­ke sind, ist es nicht ¹im Inter­es­se der USA einen Frie­den mit Nord­ko­rea zu schlie­ßen - weil sie dann abzie­hen müss­ten. Das in einer Zeit, in der Chi­na schon in den Start­lö­chern steht jede der Lücken zu fül­len, die ein schwa­ches Ame­ri­ka irgend­wo auf der Welt öffnet.

Die Alter­na­ti­ve:
¹  
[Bild­quel­le]
Die Schwä­che der USA könn­te nun - betrach­tet man die Ent­wick­lung als neue Chan­ce für die EU und die deut­sche Außen­po­li­tik - aus­ge­nutzt wer­den um von die­ser Sei­te aus den Frie­dens­pro­zess erneut zu bele­ben zu ver­su­chen. Die Aus­sicht wäre aus meh­rer­lei Grün­den nicht schlecht, und die Welt könn­te ins­ge­samt davon pro­fi­tie­ren eine nuklea­re Gefahr weni­ger zu haben.

Ins­be­son­de­re, wenn sich etwa ent­ge­gen der Pro­gno­sen, der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump erneut gewählt sähe, käme eine sol­che Initia­ti­ve genau rich­tig um ihm zu zei­gen, dass sowohl die EU wie auch Ber­lin auf sei­ne Mei­nung, Eitel­kei­ten und Pro­vo­ka­tio­nen einen Dreck geben.


Nord- und Süd­ko­rea wol­len Frie­den und ato­ma­re Abrüstung
Korea: Des­in­ter­es­se an der Wiedervereinigung?
Wie die USA ver­su­chen, die Wie­der­ver­ei­ni­gung Kore­as zu verhindern
70 Jah­re Korea­krieg: Kein Frie­dens­ver­trag in Sicht


The EU can beco­me a play­er in North Korea [Feb 12, 2020]
It’s Time for the Euro­pean Uni­on to Talk to North Korea [March 02, 2020]¹
What’s wrong with the EU poli­cy towards North Korea and how to fix it [Mar 06, 2020]

¹Über­set­zung des Bildtextes:
Drit­tens, soll­te Brüs­sel - zusam­men mit Ber­lin - einen unab­hän­gi­gen Ent­wurf für die korea­ni­sche Halb­in­sel vor­le­gen, der von Pjöng­jang als neu­tral und objek­tiv ange­se­hen wird, besteht kein Zwei­fel dar­an, dass die Ver­hand­lungs­füh­rer der DVRK begei­stert sein wür­den. Sie mögen es vor­zie­hen, direkt mit Washing­ton zu spre­chen, aber wenn die Ame­ri­ka­ner nicht bereit sind zuzu­hö­ren, ist es sinn­los, an einen Ver­hand­lungs­tisch zurück­zu­keh­ren. Wenn die­ser Tisch nach Brüs­sel ver­legt wird, wären die nord­ko­rea­ni­schen Diplo­ma­ten sicher­lich bereit, hin zu fliegen.