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*update* (16.01.2025)

Es fin­den der­zeit Par­tei­ver­an­stal­tun­gen statt in denen das Blaue vom Him­mel her­bei­ge­lo­gen wird. In all den Ver­spre­chun­gen steckt die Absicht die Wäh­ler so zuzu­mül­len, daß sie nicht auf die Idee kom­men zu fra­gen. Die geschick­te Ablen­kung führt dazu, daß nicht mehr über­legt wird ob die Aus­sa­gen denn über­haupt rele­vant sind, und wie sie zum Gesamt­bild der poli­ti­schen Land­schaft pas­sen. Oder ob sie über­haupt bezahl­bar sein werden!
Bei­spiel: Unter­neh­men steu­er­lich ent­la­sten, gleich­zei­tig Wehr­etat erhö­hen, par­al­lel Infra­struk­tur sanie­ren - so Herr Merz, CDU, dem dafür ein Pinoc­chio gebührt 

Bedau­er­li­cher­wei­se stim­men selbst die öffent­lich-recht­li­chen (absicht­lich oder nur aus Gewohn­heit mit vor­han­de­nen Kli­schees) zur Ver­wir­rung bei:
Schlag­wor­te wer­den her­aus­ge­pickt um Par­tei­en zu cha­rak­te­ri­sie­ren, eine Erör­te­rung fin­det nicht statt.
- Die AfD ist rechtsradikal,
- das BSW ist stasibelastet
- bei den Grü­nen tor­pe­die­ren sich Fun­dis und Rea­los gegenseitig
- die CDU ist staatstragend
- die SPD will wie­der zu ihren Wur­zeln als Arbei­ter­par­tei zurück ....
und bei alle­dem wird nicht dif­fe­ren­ziert, klar­ge­stellt oder abgewogen.

Da, Wäh­ler, friß oder laß das Wäh­len sein!

Da paßt ein Hin­weis aus Janu­ar 1986

Es ist jetzt beson­ders wich­tig genau hin­zu­hö­ren und vor allem mit den Hand­lun­gen der letz­ten Jah­re zu vergleichen.
War­um hat - bei­spiels­wei­se - die CDU/CSU nicht in 16 Regie­rungs­jah­ren all das voll­bracht was Herr Merz uns nun als Plä­ne dar­stellt und wes­we­gen er gewählt wer­den will?
War­um ist bis heu­te nicht das kom­plet­te Ver­sa­gen eini­ger Regie­rungs­mit­glie­der (ins­be­son­de­re der baye­ri­schen!) auf­ge­ar­bei­tet, die Bür­ger­rech­te geschleift, Auto­bahn­maut ver­kackt, Gesund­heits­vor­ha­ben ver­schleppt oder über­teu­ert beauf­tragt haben? Ein­mal ganz von der maro­den Infra­struk­tur zu schwei­gen, die auf son­der­ba­rem Wege nur in Baden-Würt­tem­berg und Bay­ern als Aus­nah­men *up-to-date* erhal­ten und moder­ni­siert wur­den ...? Liegt es etwa dar­an, daß von dort die Ver­kehrs­mi­ni­ster kamen?

*update* (16.01.2025)
Video Öko­nom: Steu­er­plä­ne von CDU und FDP nicht finan­zier­bar ; Mar­kus Lanz vom 16. Janu­ar 2025

bookmark_borderNachricht von Sam (Samantha) ....

Mal ganz abge­se­hen davon, daß PIZZA kei­ne MAHLZEIT, son­dern ein SNACK ist, gibt es noch schreck­li­che­re Vari­an­ten, wie "PIZZA mit ANANAS", die so-genann­te "PIZZA HAWAII".

In einem Video das ich kürz­lich ange­se­hen habe ent­spann sich zwi­schen dem Paar ein Dia­log, der vom Initia­tor, dem Mann, in indi­rek­ter Form so berich­tet wurde:









Er war der glei­chen Mei­nung - und die tei­le ich von gan­zem Herzen.

Als ich über die Situa­ti­on nach­dach­te kam mir der Gedan­ke wie ich wohl "Frue*er"™ reagiert hät­te wenn mein(e) *date* Beglei­te­rin bei einem gemein­sa­men Essen PIZZA mit ANANAS bestellt hätte.
Das wäre dann wohl das letz­te Tref­fen gewesen. 

PS:
Heu­te, alters­mild und nicht mehr kon­ven­ti­ons­ge­hemmt Rück­sicht neh­mend, schlü­ge ich vor ein ange­mes­se­ne­res Essen zu bestel­len - aller­dings näh­me ich es hin, wenn eine ande­re Wahl getrof­fen wür­de .... und ich habe nun über­haupt gar nichts dage­gen PIZZA zu essen. Nur eben als SNACK - nicht als 'rich­ti­ges Essen'.

The­men­ver­wandt
Eli­tär ....
Meh­re­re Rät­sel gelöst!

bookmark_borderVorschlag, absurd!

In typisch deut­scher Manier hat ein Alli­anz Vor­stand vor­ge­schla­gen den stei­gen­den Kran­ken­stand dadurch in den Griff zu bekom­men, daß der erste Tag einer Krank­mel­dung mit einem Malus belegt wird: 

Kein Lohn oder Gehalt für die­sen Tag!

Wie wäre es denn, wenn man statt­des­sen ein­mal nicht eine Bestra­fung, son­dern eine Beloh­nung vor­schla­gen wür­de? Für viel erfolg­ver­spre­chen­der hiel­te ich einen Bonus für all die, die weni­ger als den Durch­schnitt an Kran­ken­ta­gen haben. Das deckt sich mit dem, was anson­sten zu ver­rin­ger­tem Kran­ken­stand bei­getra­gen hat: Arbeits­um­feld!

War­um ist es nur so schwer die­ses Obrig­keits­geh­abe aus den Einen und die hün­di­sche Unter­wer­fung bei den Ande­ren aus den Köp­fen her­aus zu bekommen? 

bookmark_borderDas *BÖSE* durch Teilhabe mindern?
(Man nennt so etwas *Blauäugigkeit*)


 
Unter dem Titel "Elon Musks neue Klei­der – War­um es Zeit ist, X zu ver­las­sen" gibt es heu­te einen Mei­nungs­ar­ti­kel zu lesen, der einen Ein­schub durch die Redak­ti­on des hpd news­let­ters ent­hält (sie­he neben­ste­hen­de Abbil­dung)
 

Mei­ne Stel­lung­nah­me zum Zitat:

Mit der glei­chen Argu­men­ta­ti­on könn­ten Sie einem isla­mi­sti­schen Moschee­ver­ein beitreten ...!

Gegen irra­tio­na­le 'alter­na­ti­ve Fak­ten' wirkt kein 'ratio­na­les Gegen­ge­wicht', es ver­län­gert nur den Pro­zeß bis zum Unter­gang und ermög­licht so die Indok­tri­na­ti­on vie­ler wei­te­rer Unentschlossener.

Gera­de der hpd mit sei­ner Repu­ta­ti­on lei­stet durch den Ver­bleib bei "X" dem demo­kra­ti­schen Gefü­ge einen Bären­dienst, weil die­ser Ent­schluß dazu benutzt wer­den kann zu formulieren
".. Selbst der hpd ist doch bei "X" geblie­ben, da kann das dort doch nicht so schlimm sein .."

Und wie hal­ten Sie es nun, da bekannt wur­de, daß face­book, whats­app und insta­gram den glei­chen Kotau vor dem Lum­pen Trump machen und sich zu Kom­pli­zen der Ver­brei­tung von Lügen her­ge­ben? Wenn alle auf­rech­ten Demo­kra­ten die­se Platt­for­men mei­den wür­den wäre der Mensch­heit sehr viel bes­ser gedient.

*update* [17:30h]
Auch RTL­z­wei ver­lässt X Wie­der ein Abschied eines Medi­en­un­ter­neh­mens vom Kurz­nach­rich­ten­dienst X. Wie der Sen­der um Geschäfts­füh­rer Andre­as Bartl den "eXit" begründet. 

bookmark_borderWelch grandiose Selbstüberschätzung!

Einen Man­gel an Ego wird man der Frau Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann nicht vorwerfen
- und gera­de das macht sie so gefährlich:

Dog­ma­tisch und blind für die Tat­sa­che, daß es sich bei dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump nicht um einen ver­trau­ens­wür­di­gen Geschäfts­mann Typ *Han­sea­ti­scher Kauf­mann* han­delt, son­dern um einen Lum­pen, der sein Leben lang Men­schen aus­ge­beu­tet, belo­gen, um ihren wohl­ver­dien­ten Lohn geprellt hat. Sich mit Lug und Trug eine zwei­te Prä­si­dent­schaft ver­schafft hat und nun ledig­lich dar­an denkt wie er sich per­sön­lich berei­chern kann, indem er sei­ne Wäh­ler­schaft für dumm ver­kauft und ihnen das Geld aus den Taschen zieht. 

Die Par­tei von Frau Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann, die FDP, die sich so auf­spielt als hät­te sie Rie­sen­zah­len von Wäh­lern hin­ter sich, hat bei der EU-Wahl 2024 nur 5,2 % der Wäh­ler­stim­men erhalten.
Das sind in abso­lu­ten Zah­len 2.061.334 Wählerstimmen.
Ein Anteil von mage­ren *3,17 %* der gül­ti­gen Wäh­ler­stim­men aus 65 Mil­lio­nen wahl­be­rech­tig­ten Bür­gern; Strack-Zim­mer­mann spielt sich per­sön­lich so auf als wäre sie die Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin von Europa

In Deutsch­land ist die FDP aus den mei­sten Lan­des­par­la­men­ten ver­schwun­den [nur noch in 8 von 19 16 Lan­des­par­la­men­ten] und wird bei der kom­men­den Bun­des­tags­wahl unter die 5% Hür­de fal­len und damit nicht mehr rele­vant sein [aktu­el­le Umfra­ge-Zah­len = 3,9 % gegen­über zuletzt 11,4 %.

PS:
Bedau­er­li­cher­wei­se ist der Ein­fluß durch Wah­len kein Ein­fluß auf die Rei­hung der Kan­di­da­ten der Par­tei­en. Auf die­sem Weg wer­den immer wie­der sol­che Poli­ti­ker ins Amt gehievt die bei einer Direkt­wahl nie eine Chan­ce hät­ten erneut gewählt zu wer­den. Wir brau­chen drin­gend eine Reform des Wahl­rechts um die Nie­ten unter den Kan­di­da­ten für poli­ti­sche Ämter los wer­den zu können .... 

Pas­send zum Thema:
→ 25-02-2004 / Nichts als "hei­ße Luft"!

bookmark_borderMan soll den zweiten Schritt nicht zuerst tun

In den letz­ten Jah­ren war es oft schlim­mer: Da wur­de gar der drit­te Schritt vor dem ersten und zwei­ten in Geset­ze gefaßt und dem stau­nen­den Vol­ke übergestülpt.

Ein Para­de­bei­spiel ist der Aus­bau der Solar­ener­gie. Ganz zu Anfang, so um 2010, hat man durch Ein­spei­se­ver­gü­tung weit über den Kosten für Auf­bau und Betrieb sol­cher Anla­gen, ein expo­nen­ti­el­les Wachs­tum erzeugt. Erschrocken über die eige­ne Tat wur­de nicht etwa nur die­se Ver­gü­tung redu­ziert, nein, die Netz­be­trei­ber beka­men kal­te Füße und haben lob­by­iert, sahen ihre Pfrün­de schwinden. 

Ver­tuscht wur­de das durch die angeb­li­che Unzu­mut­bar­keit für die Strom­ver­brau­cher, auf deren Rech­nung saf­ti­ge Beträ­ge für die­se Kosten, den Auf­wand für die Ein­spei­se­ver­gü­tun­gen auf­tauch­ten. Ver­schwie­gen wur­de der Auf­schlag, den die Netz­be­trei­ber selbst noch dar­auf setz­ten ".. das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner ...!" In der Tat, es wur­de zwar geschimpft, aber eher gene­rell - so wie immer in Deutsch­land. Das wah­re Pro­blem, die Über­grif­fig­keit der Poli­tik, die­ses unse­li­ge Erzie­hungs­ver­hal­ten den Bür­gern gegen­über, wur­de kaum moniert. 

Her­aus kam am Ende ein kom­plet­ter Stop der För­de­rung und der dar­aus resul­tie­ren­de Zusam­men­bruch des Aus­bau­es und der Zuver­sicht in die hoff­nungs­voll gestar­te­te Innovationstechnik.

Die näch­ste Wel­le wur­de von der Ampel-Koali­ti­on in Gang gesetzt. Ich beschrän­ke mich hier auf Solar, aller­dings mit Exkurs zum The­ma "Elek­tro­mo­bi­li­tät". Ener­gie­wen­de hieß das Zau­ber­wort und alle woll­ten etwas Gutes für die Umwelt tun - wer woll­te sowas schon nicht? Sodann war die Idee sich von den Ener­gie­er­zeu­gern unab­hän­gig zu machen für Vie­le durch­aus wün­schens­wert, denn die Ver­mu­tung durch die gro­ßen Strom­kon­zer­ne abge­zockt zu wer­den hat­te sich gera­de in den letz­ten Jah­ren - Regie­run­gen Mer­kel - bewahr­hei­tet. Als drit­ten Effekt sahen die Men­schen eine Mög­lich­keit sich auch finan­zi­ell abzu­si­chern, denn nach *Peak Oil* war nicht zu erwar­ten, daß die fos­si­len Brenn­stof­fe etwa über die Zeit preis­wer­ter wür­den, im Gegenteil!

[Quel­le]
Doch erneut die­se erzie­he­risch-ideo­lo­gi­sche Über­stül­pung von maxi­ma­len Ziel­vor­stel­lun­gen, zu viel, zu unaus­ge­go­ren, zu schnell ... das "Hei­zungs­ge­setz" [Gesetz zum Erneu­er­ba­ren Hei­zen; auch "Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG)"]

".. Mit dem Gesetz für Erneu­er­ba­res Hei­zen – dem Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) – lei­tet die Bun­des­re­gie­rung den Umstieg auf kli­ma­freund­li­che Hei­zun­gen ein. Spä­te­stens ab Mit­te 2028 wird die Nut­zung von min­de­stens 65 Pro­zent Erneu­er­ba­rer Ener­gie für alle neu­en Hei­zun­gen ver­bind­lich – eng gekop­pelt an die kom­mu­na­le Wärmeplanung.
Unter ande­rem mit die­sem Gesetz will die Bun­des­re­gie­rung die Wär­me­wen­de in Deutsch­land schnel­ler voranbringen .."

Beim Stich­wort "Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung" stel­len sich mit die Nacken­haa­re auf: Hier bei uns wird der Vor­gang von einem Kon­sor­ti­um vor­be­rei­tet, zur Ent­schei­dung vor­ge­legt und soll bis 2030(!) ver­ab­schie­det wer­den. Dann erfolgt die Umset­zung. Als ich auf einer Ver­an­stal­tung der Stadt zum The­ma "Wär­me­pla­nung und Bür­ger­be­tei­li­gung in Form einer Genos­sen­schaft" dar­auf hin­wies, das sei doch wohl nicht ernst gemeint und asyn­chron zu der son­sti­gen Gesetz­ge­bung wur­de mir beschie­den das sei schon unge­heu­er schnell für so eine kom­ple­xe Auf­ga­be ... Ver­wal­tungs­den­ken, dop­pel­te Absi­che­rung, nur kei­ne eige­ne Ent­schei­dung tref­fen, den Ermes­sens­spiel­raum nicht etwa auch nur in Erwä­gung zie­hen, es könn­te sich ja spä­ter rächen sich so expo­niert zu haben.

Der Auf­schrei im Land war ob der völ­lig unkla­ren und sich wider­spre­chen­den Ver­laut­ba­run­gen groß. Jeder Erklä­rungs­an­satz wur­de schon von Anfang an mit Miß­trau­en zur Kennt­nis genom­men und dann an den Stamm­ti­schen zerrissen.
Übrig blieb eine För­de­rung von E-Autos, und Lade­sta­ti­on an eige­ner Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, einem Vor­ha­ben das einer Min­dest­in­ve­sti­ti­on von 60.000 wahr­schein­lich eher 80.000 € bedurft hat. So wur­den die Bür­ger geför­dert die es sich sowie­so allei­ne hät­ten lei­sten kön­nen und 50 Mil­lio­nen waren inner­halb weni­ger Stun­den ver­pufft. Der Effekt gleich "NULL", denn was sind so um die 5.000 bis 10.000 geför­der­ten Pro­jek­te im Blick auf die Zah­len zur Gesamtbevölkerung?! 

Sie erken­nen jetzt schon wor­auf ich hin­aus will:
Die Lade­infra­struk­tur steckt in den Kin­der­schu­hen, und da wo sie vor­han­den ist sind die Prei­se unver­schämt hoch - da wäre es doch sicher ange­mes­se­ner gewe­sen anstatt die­se nun erst im näch­sten Jahr zu för­dern damit anzu­fan­gen bevor man die­se pri­va­ten Zubau­ten geför­dert hat.
Die neue Initia­ti­ve für das kom­men­de Jahr setzt wie­der jen­seits des zwei­ten Schrit­tes an - sie­he Abbildung:

Für die Ent­fer­nun­gen, die die mei­sten Arbeit­neh­mer zu ihren Unter­neh­men von zu Hau­se aus haben rei­chen die jet­zi­gen Reich­wei­ten der mei­ste Elek­tro­fahr­zeu­ge durch­aus ohne Zwi­schen­la­dung im Betrieb, ganz abge­se­hen ein­mal von dem zuneh­men­den *home office* Gebrauch - was fehlt sind nicht geschlos­se­ne, son­dern offe­ne Lade­säu­len zu ange­mes­se­nen Prei­sen ... viel­leicht soll­te das 'mal jemand den Poli­ti­kern erklären.

Schon wie­der hat man den drit­ten Schritt vor dem zwei­ten gemacht, denn die För­de­rung für Elek­tro­fahr­zeu­ge ist ja aus­ge­lau­fen und der Markt zusam­men­ge­bro­chen. Bei Prei­sen für deut­sche Fahr­zeu­ge von 45.000€ auf­wärts ist es kein Wun­der, wel­cher nor­ma­le Arbeit­neh­mer kann eben mal locker die­se Sum­me aus dem Ärmel schüt­ten? Die grei­fen dann nach Model­len aus Chi­na (oder sol­chen, die indi­rekt von dort als Tei­le pro­du­ziert und andern­orts gefer­tigt werden)

Womit ich bei VW ange­kom­men bin.
Die Mana­ger dort haben in der ihnen eige­nen Art von Grö­ßen­wahn die Elek­tro­fahr­zeug-Nach­fra­ge-Ent­wick­lung erst unter­schätzt und dann ver­schla­fen. Aus­ba­den soll es nun die Beleg­schaft, durch 10%-igen Lohn­ver­zicht und die Gewerk­schaft soll Werks­schlie­ßun­gen zustim­men. Allein der Vor­stand will kei­ne Krö­te schlucken, die Divi­den­de soll nicht ange­grif­fen wer­den, die Fami­li­en­ei­gen­tü­mer sind pikiert, daß man etwa auf die Idee kommt von ihnen einen Bei­trag zum Erhalt und der fai­ren Behand­lung des Per­so­nals zu verlangen.

Wenn von füh­ren­den Wirt­schafts­ken­nern ein schlei­chen­der Ver­fall der deut­schen Wirt­schaft kon­sta­tiert wird, so ist aus die­ser Abhand­lung ein Schlag­licht auf einen Sek­tor gewor­fen - aus dem die Ursa­chen der aktu­el­len Mise­re ans Licht gezerrt werden:

Pro­fit­gier,
Managmentversagen,
Überbürokratisierung,
Poli­tik die in Wahl­pe­ri­oden denkt.

Es feh­len die gro­ßen Ent­wür­fe, die über die Legis­la­tur­pe­ri­oden hin­aus wir­ken kön­nen. Es fehlt an Wage­mut und Ideen, denn Men­schen die um die Ecke den­ken, Gene­ra­li­sten, die Din­ge nach vorn brin­gen könn­ten, sind meist als 'Stör­fak­tor' eli­mi­niert, wäh­rend der Durch­schnitt, und Boden­satz an Dumpf­backen dar­un­ter, die Geschicke in Hän­den hält.

Denk ich an Deutsch­land in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht 
[Hein­rich Hei­ne, Nacht­ge­dan­ken (1846)]
... das ist nach fast zwei Jahr­hun­der­ten immer noch nicht überwunden.

bookmark_borderBei uns zweifellos vorhandenes Problem ...?


Alle links der schwar­zen Trenn­li­nie ein­ge­stuf­ten Men­schen fehlt eine wesent­li­che Zivilisationsfertigkeit:
Lesen, und bei einer grö­ße­ren Zahl genau­so Schrei­ben. [Wei­te­re Erläu­te­run­gen in den Quel­len ganz unten, hier sol­len ledig­lich Denk­an­stö­ße und grund­sätz­li­che Dis­kre­pan­zen dar­ge­stellt werden.]


Übersetzung
@lovesmusic0845

Ich habe mir wäh­rend der Wahl Inter­views von allen Sei­ten ange­se­hen. Ich habe ver­sucht, online mit Trump-Wäh­lern in Kon­takt zu tre­ten. Ich hat­te ein paar zufäl­li­ge Begeg­nun­gen mit Frem­den, bei denen die Prei­se von Waren dis­ku­tiert wur­den. Dies sind mei­ne Schluss­fol­ge­run­gen über Trump-Wähler.

1. Die Men­schen igno­rier­ten die Aus­wir­kun­gen von COVID auf die Welt­wirt­schaft größ­ten­teils. Die nied­ri­ge­ren Prei­se unter Trump weck­ten vie­le schö­ne Erinnerungen.
2. Sie gehen nicht in die Tie­fe und ver­ste­hen nicht die Kom­ple­xi­tät vie­ler The­men. Wirt­schaft, sozia­le Gerech­tig­keit, Ein­wan­de­rung, Bür­ger­rech­te waren kei­ne The­men, die sie intel­li­gent dis­ku­tie­ren konnten.
3. Es ging nur um *mich* und *mei­ne Leu­te*. Kei­ne Belan­ge jen­seits ihrer Haustür.
4. Har­ris war nur Wort­sa­lat, aber Trump stark und selbst­be­wusst. Solan­ge er die Oppo­si­ti­on zer­schmet­ter­te, waren sie glücklich.
5. Sie hat­ten die Demo­kra­tie satt, weil sie zu lang­sam ist, und woll­ten nur, dass jemand sie jetzt repa­riert (was auch immer ihr Pro­blem ist). Des­halb ist es ihnen egal, wie grob, unhöf­lich und kri­mi­nell Trump ist, sie wol­len nur, dass er sei­nen Zau­ber­stab schwingt und alles wird gut.

Ins­ge­samt sind die Men­schen weni­ger gebil­det (ob sie nun Auto­di­dak­ten sind oder eine Schu­le besucht haben), weil in USA Durch­schnitts­bür­ger nicht wert­ge­schätzt wer­den. Es wird Wert auf Reich­tum, Berühmt­heit und Macht gelegt. Und wenn die Rei­chen und mäch­ti­ge Geschäfts­in­ter­es­sen die Mas­sen auf­het­zen und des­in­for­mie­ren kön­nen, ist es für sie ein­fa­cher, ihre Gewin­ne zu erwirt­schaf­ten. Das funk­tio­niert nor­ma­ler­wei­se eine Zeit lang, bis die Anar­chi­sten beschlie­ßen, alles nie­der zu bren­nen. Eine zehn­mi­nü­ti­ge Lek­tü­re der Welt­ge­schich­te wird Ihnen sagen, wohin wir steu­ern. Die Fra­ge ist, wie schnell wir dort­hin gelangen.

Die im letz­ten Absatz gestell­ten Fra­gen sind hier­zu­lan­de genau­so zu stel­len - und die Ant­wor­ten wären vergleichbar.
Sicher, es gibt immer eine schma­le Schicht Her­an­wach­sen­der die zur Spit­ze ihrer Alters­grup­pe gehö­ren - und das völ­lig unab­hän­gig von der Her­kunft. Genau­so ver­hält es sich mit Zuge­wan­der­ten, selbst­ver­ständ­lich gibt es unter ihnen alle Stu­fen der gei­sti­gen Fle­xi­bi­li­tät und Belesenheit.
Wie sieht es hin­ge­gen mit Ein­hei­mi­schen aus, die gera­de eben noch einen Schul­ab­schluß in der Haupt­schu­le geschafft haben? Denen man mit Absen­kung der Anfor­de­run­gen über­haupt erst eine sol­che Not­wen­dig­keit in einer moder­nen Gesell­schaft ermög­licht hat?
Wie sieht es mit den Zuge­wan­der­ten und ihrer Nach­kom­men­schaft aus, die die Spra­che nur man­gel­haft beherr­schen und die zudem schon eine hohe Rate an Analpha­be­tis­mus und ein­ge­schränk­ter Bil­dung mit­ge­bracht haben?
Wie soll bei ihnen die - viel­ge­prie­se­ne - Inte­gra­ti­on ohne Lesen und Schrei­ben gelingen?

Zah­len & Hin­ter­grund unter fol­gen­den Linkadressen:
LEO Stu­die 2018: 6,2 Mil­lio­nen Erwach­se­ne sind funk­tio­na­le Analphabeten
LEO-Stu­die 2018
Welt­al­pha­t­ag 2024: Klei­nes Wis­sen­schafts­event an der Uni Hamburg
https://de.wikipedia.org/wiki/Analphabetismus
[Quel­le der Abbildungen]

bookmark_borderSeh-Empfehlung

Nach­dem hier meh­re­re Arti­kel zur Solar­in­du­strie, poli­ti­schen Fehl­ent­schei­dun­gen, und Lob­by­is­mus der Ener­gie­er­zeu­gungs­un­ter­neh­men zu lesen waren [Aus­zugs­wei­se Auf­stel­lung unter dem Video­link] hier nun ein Video, das die Ent­wick­lung in Deutsch­land etwa seit dem Jahr 2000 dar­stellt und den *Fin­ger in die Wun­de* legt.
Ler­nen Sie was es mit dem Alt­mai­er-Knick und der Sig­mar-Sen­ke auf sich hat!

Wie zuvor schon betont - immer noch gültig:
Mir ist noch an kei­ner Stel­le eine "unmit­tel­bar dro­hen­de Gefahr" für unser Staats­we­sen begegnet.

Mit einer Ausnahme:
Poli­ti­kern, die glau­ben etwas 'regu­lie­ren' zu müssen ....

LINKs
Aus­ge­bremst, gedeckelt und plei­te - klimareporter°
Geht das irgend­wie schnel­ler ...? [05.03.2022; 00:01h]
Ener­gie­wen­de die Drit­te: Ruhe am Set!

bookmark_borderKrieg, Unzulänglichkeiten und das Klima ....

Unter dem Titel "Buh­frau statt Sau­ber­frau ...." hat­te ich vor Jah­ren (27.04.2013) auf einen Arti­kel bei HEISE online (TELEPOLIS) hin­ge­wie­sen der sehr poin­tiert auf die kläg­li­che Rol­le von Frau Mer­kel und das umso kläg­li­che­re, zu erwar­ten­de Ergeb­nis ihrer Poli­tik hin­wies, sie­he fol­gen­den Text:


Ich schrei­be das hier nur, weil es so aus­sieht, als ob ein Teil der CDU sich gern zurück auf die Spur Mer­kels bewe­gen will, wenig­stens all jene, die den Herrn Merz nicht aus­ste­hen kön­nen. Der wird aber höch­stens eine unge­hemmt neo­li­be­ra­le Poli­tik ver­su­chen - wes­we­gen die CDU/CSU ins­ge­samt fatal für die­ses Land wäre.

Was wir brau­chen ist eine Poli­tik die lang­fri­stig ange­legt ist und etwas wagt!

Nach­dem schon ein­mal eine Ener­gie­wen­de in/um 2010 auf Initia­ti­ve der Netz­be­trei­ber durch die Poli­tik fast zum Still­stand gebracht wur­de, und die aus­sichts­rei­che deut­sche Solar­pro­duk­ti­on dadurch abge­würgt war, befürch­te ich dass die neu­er­li­chen Bestre­bun­gen - euphe­mi­stisch ver­brämt mit For­mu­lie­run­gen wie ".. Die Wei­ter­ent­wick­lung des Smart-Meter-Roll­outs zu einem Smart-Grid-Roll­out ermög­licht, dass vor­han­de­ne Fle­xi­bi­li­tä­ten durch Erzeu­ger, Ver­brau­cher und Netz­be­trei­ber bes­ser genutzt wer­den kön­nen .." einen ähn­li­chen Effekt haben werden:

Wer inve­stiert als Pri­vat­per­son in eine Anla­ge, bei der sich durch nach­träg­lich erho­be­ne Zusatz­ko­sten unüber­schau­ba­re Kosten­fal­len erge­ben? So wird der posi­ti­ve Ansatz zur Ret­tung der Umwelt durch klein­li­che Pro­fit­gier des Oli­go­pols "Ener­gie­ge­sell­schaf­ten" zerstört.

Und raten Sie mal, lie­be Lesen­de, wer als Regie­rungs­par­tei den Klün­gel der Ener­gie­ge­sell­schaf­ten hofie­ren und gegen Par­tei­spen­den (= Bestechung, wenig­stens nann­te man das "Frue*er"™ so) zum *PROFIT* ver­hel­fen wird ...!

Glaubt man aller­dings die Ver­laut­ba­run­gen in den Nach­rich­ten, so scheint die Ten­denz eher kurz­fri­stig auf "Krieg" hin­aus­zu­lau­fen. Der Herr Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster hat ja schon bes­se­re *Wehr­fä­hig­keit* und Erzie­hung zur *Wehr­wil­lig­keit* angemahnt.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist es 'Wurscht-und-Pie­pe' was in Sachen Kli­ma­schutz und ~neu­tra­li­tät ange­dacht ist:
Kommt ein Krieg der NATO in Euro­pa so ist das - welt­wei­te - Kli­ma end­gül­tig nicht mehr zu retten ....

PS (27−11−2024)
Sie­he hier­zu → Die­sen Artikel

bookmark_borderVerdeckte Absicht:
Europa durch geschürten Zwist entmachten

Wenn man sich die der­zei­ti­ge Situa­ti­on der euro­päi­schen Insti­tu­tio­nen ansieht so wird eines deutlich:
Einig­keit und har­mo­ni­sche Zusam­men­ar­beit sieht anders aus! Wer das noch nicht so sieht sei auf den Phi­lo­so­phen Slo­ter­di­jk ver­wie­sen, der kürz­lich bei einem Inter­view zur Ver­öf­fent­li­chung eines neu­en Buches fol­gen­des sprach:
Jedem Beob­ach­ter Euro­pas wird die­se Tat­sa­che umge­hend klar wenn er die lang­wie­ri­gen und oft uner­klär­li­chen Que­re­len bei der Beset­zung von Kom­mis­si­ons­äm­tern beob­ach­tet. Da hat man eher den Ein­druck "Rein in die Kar­tof­feln, raus aus den Kar­tof­feln" ....

Las­sen Sie mich ein wenig aus­ho­len und das The­ma erwei­tern, denn es sind nicht nur Fra­gen der poli­ti­schen Grund­ein­stel­lung die pola­ri­sie­ren. In einer kürz­li­chen Abhand­lung nach den US Wah­len waren fol­gen­de Sät­ze zu lesen: 

"Athe­isten ver­die­nen es, dass sich ihre Ansich­ten in den Reprä­sen­tan­ten unse­rer Nati­on wider­spie­geln – nicht nur, weil wir ein wach­sen­der Teil der Bür­ger­schaft sind. Son­dern weil wir über­zeugt sind, dass gute Poli­tik auf Ver­nunft, Wis­sen­schaft, Fak­ten, Mit­ge­fühl und dem Wunsch, unse­re Pro­ble­me zu lösen, beruht, da wir wis­sen, dass es kei­ne höhe­re Macht gibt, die das für uns erle­di­gen wird." 

[Quel­le]

Das bezog sich zwar auf die Ver­hält­nis­se dort - trifft jedoch 1:1 auf unse­re Ver­hält­nis­se in Euro­pa zu. Vie­le Grund­sät­ze sind bedau­er­li­cher­wei­se immer noch von reli­giö­sen Dog­men über­schat­tet und ste­hen einer wei­ter­füh­ren­den Ver­schmel­zung der Natio­nen im Weg.
Gilt das nicht, so sind es ande­re kul­tu­rel­le Eigen­hei­ten die ver­meint­lich den *Volks­cha­rak­ter* aus­ma­chen, und für unbe­dingt erhal­tens­wert erach­tet wer­den. Das wäre kein Hin­de­rungs­grund, denn selbst inner­halb der der­zei­ti­gen Mit­glieds­staa­ten sind doch geo­gra­fi­sche Ver­schie­den­hei­ten und loka­le Gepflo­gen­heit als Kon­glo­me­rat für den Volks­cha­rak­ter ver­ant­wort­lich. Ohne sich gegen­sei­tig auszulöschen.
Wie­so soll­te das in einem stär­ker durch län­der­über­grei­fen­de Struk­tu­ren ver­bun­de­nen Euro­pa anders sein?

Hier kommt erneut zum tra­gen wie ver­zagt und zukunfts­scheu die Poli­tik der mei­sten euro­päi­schen Staa­ten ist:
Man traut sich nicht die Unge­wiß­heit zu über­win­den und ein WAGNIS ein­zu­ge­hen - obwohl nichts ver­lo­ren und stets rück­gän­gig zu machen wäre.
[Bestes Bei­spiel ist das Ver­hal­ten *post-Brexit* - die Archi­teḱten die­ser Dumm­heit kön­nen ohne Gesichts­ver­lust kei­ne Kehrt­wen­dung machen nach­dem nun die schwer­wie­gen­den Fol­gen deut­lich gewor­den sind. So ver­sucht jetzt die Labour-Regie­rung mit bila­te­ra­len Abkom­men zu ret­ten was zu ret­ten ist um die wirt­schaft­li­che Mise­re abzu­mil­dern die Brexit über das Land gebracht hat.]

Ame­ri­ka - ins­be­son­de­re die repu­bli­ka­nisch aus­ge­rich­te­te zwei­te Amts­zeit Trumps - macht sich das dem­nächst zunut­ze um die lästi­ge Kon­kur­renz zu unterdrücken.
Ein Aspekt sind die NATO Ausgaben:
Es wer­den For­de­run­gen nach mehr Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben kom­men um den - pro­jek­tier­ten - aus­ufern­den Steu­er­ge­schen­ken in den USA eine Basis zu ver­schaf­fen, indem man Ver­tei­di­gungs­aus­ga­ben dort auf die Euro­pä­er umschichtet.
Was die Pro­fi­te der Daten­kra­ken, die die­se unter Ver­nach­läs­si­gung der Selbst­be­stim­mung der Indi­vi­du­en gegen ihr Eigen­in­ter­es­se der unbe­schränk­ten Ver­wert­bar­keit gestellt sehen, und den dar­aus resul­tie­ren­den Kampf um Daten­si­cher­heit angeht, ste­hen unse­re Rech­te den Pro­fi­ten, die das US System stets im Vor­der­grund sieht, dia­me­tral ent­ge­gen, und gehö­ren nach der dor­ti­gen Phi­lo­so­phie geschleift.
Nimmt man dann noch die Über­heb­lich­keit, euphe­mi­stisch ver­brämt durch den Begriff *Excep­tio­na­lismn*¹, hin­zu, so über­setzt sich das im Ver­hal­ten gegen­über Euro­pa in eine Kon­kur­renz­si­tua­ti­on. Die der­zei­ti­ge Spal­tung in US-höri­ge, US-geneig­te und US-ableh­nen­de Staa­ten Euro­pas wird durch Trump wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den um eine Schwä­chung als eige­nen Vor­teil zu gewinnen.

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¹ Zitat:
".. I will the­r­e­fo­re limit my dis­cus­sion to a very spe­ci­fic aspect of the topic, which has recent­ly recei­ved a lot of atten­ti­on. In the con­text of US for­eign poli­cy, the label “excep­tio­na­lism” has incre­a­sing­ly been used with respect to an Ame­ri­can ten­den­cy to remain out­side of mul­ti­la­te­ral regimes and to an unwil­ling­ness to abide by the norms of inter­na­tio­nal law (compa­re e.g. Luck 2003; Igna­tieff 2005b). Even in this more limi­t­ed con­text, the mea­ning of the con­cept of excep­tio­na­lism is far from clear and remains vague and incon­si­stent. I thus aim to con­tri­bu­te to a clea­rer under­stan­ding of the con­cept of excep­tio­na­lism, as it refers to Ame­ri­can poli­ci­es toward mul­ti­la­te­ral regimes .."

bookmark_borderAus aktuellem Anlaß: § 218

Herr Merz ist empört - die Mas­se der Bevöl­ke­rung hin­ge­gen ist dafür.
Wie ich schon zuvor ange­merkt habe sind jene restau­ra­ti­ven Kräf­te im Begriff ihre Mot­ten­ki­ste auf­zu­ma­chen, die uns schon seit Jahr­zehn­ten rück­stän­dig gehal­ten haben ....

Zita­te von → DORT

Nur noch weni­ger als 40% der Bevöl­ke­rung sind in den christ­li­chen Kir­chen, davon gehen zwi­schen 5 und 7% noch zu Got­tes­dien­sten .... und die CDU/CSU will der Mehr­heit die Min­der­hei­ten­mei­nung christ­li­cher Eife­rer aufzwingen.

bookmark_borderDas Unerwartete tun ....

Eine der ersten Regeln für das Über­le­ben in einem Groß­un­ter­neh­men war der Halb-Satz im Titel (ganz oben), den ich von mei­nen ersten Chef, Dr. Peter Kristl, 1978, auf mei­nen wei­te­ren Weg mit­be­kom­men habe.
Er hat gehol­fen, immer!

Wie man es auch dreht und wen­det:
Die näch­ste Wahl wird wie­der kei­ne Ide­al­vor­stel­lung von Einig­keit, Kom­pro­miß­fä­hig­keit und Zukunfts­vi­sio­nen der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Par­tei­en­land­schaft hervorbringen.

Auf Dau­er kann eine Par­tei mit um die 20% Zustim­mung des Wahl­vol­kes nicht gemie­den wer­den wie grü­ne Sei­fe. Es muß sich etwas ändern an der Hal­tung der Par­tei­en jen­seits der AfD. Die Initia­ti­ve sie zwar nicht bun­des­weit, dann doch wenig­stens lan­des­weit zu äch­ten und ver­bie­ten zu las­sen hät­te mög­li­cher­wei­se Erfolg. Doch das wäre so wie bei klei­nen Kin­dern die ihre Augen zuhal­ten und dann nichts mehr sehen. Obwohl Alles noch da ist .... für ver­ant­wor­tungs­vol­le Erwach­se­ne selbst­re­dend nicht die rich­ti­ge Vor­ge­hens­wei­se. Bestimmt kon­tra­pro­duk­tiv, denn es bräch­te Sym­pa­thien derer die schon immer wuß­ten, daß Poli­tik gegen das Volk regiert (stimmt zwar nicht völ­lig, zwei­fels­frei jedoch zuneh­mend mit den Jah­ren seit der ersten Regie­rung Kohl).

Da nicht alle For­de­run­gen der AfD unsin­nig und rechts­ra­di­kal sind - wie übri­gens pro­por­tio­nal nicht all ihre Poli­ti­ker - könn­te es hel­fen ein­zel­ne Per­so­nen aus die­ser Par­tei in eine zu bil­den­de Min­der­heits-Regie­rung ein­zu­bin­den. Das Tabu zu durch­bre­chen hät­te den Vor­teil, daß man ihre Arbeit in einem Res­sort beur­tei­len und im Not­fall gegen­steu­ern könn­te. Zugleich näh­me man den Sprach­roh­ren der Par­tei den Wind aus den Segeln, die immer behaup­ten man betrü­ge sie um ihre demo­kra­ti­schen Rech­te der Mit­ar­beit als frei gewähl­te Volksvertreter.

Dem Wahl­volk könn­te so der gute Wil­le der son­sti­gen (und spe­zi­ell der Alt-) Par­tei­en gezeigt wer­den sich ihrer Anlie­gen anzu­neh­men. Das Ergeb­nis wäre eine weni­ger schar­fe Aus­ein­an­der­set­zung, die Mög­lich­keit an der Arbeit, den Ergeb­nis­sen des Tuns, und nicht an Ein­zel­per­so­nen mit extre­men Rich­tungs­vor­stel­lun­gen Kri­tik zu üben, und so ins­ge­samt Ruhe in das par­la­men­ta­ri­sche Gesche­hen ein­keh­ren zu lassen.

Die Zukunft zu gestal­ten erfor­dert alte Zöp­fe abzu­schnei­den und neue Ideen zu ver­fol­gen. Dem Land ist nicht gehol­fen wenn wie­der sol­che Poli­ti­ker das Regi­ment über­neh­men, die 45 Jah­re Still­stand und Her­un­ter­wirt­schaf­ten zu ver­ant­wor­ten haben. Wenn man dann schon dabei ist anstatt Koali­tio­nen offe­ne (Min­der­heits-) Regie­run­gen zu prak­ti­zie­ren, kom­men bestimmt bes­se­re Kom­pro­mis­se her­aus als wenn man die Alt­her­ren­rie­gen gewäh­ren und wie gehabt wur­steln läßt. Kommt noch eine Begren­zung der Man­dats­dau­er auf zwei oder drei Legis­la­tur­pe­ri­oden dazu, dann sind wir auf dem rich­ti­gen Weg die Volks­mei­nung 1:1 in die Par­la­men­te zu bringen ....
Eben: Das Uner­war­te­te tun ....