bookmark_borderWashington preparing to wage war on Russia  
Bereitet sich Washington darauf vor Russland mit Krieg zu überziehen?
*EDITUPDATE* [31.05.2024; 22:30h]

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“We can no lon­ger find any wil­ling­ness on the part of
Pol­and to con­duct serious nego­tia­ti­ons with us. The­se pro­po­sals for media­ti­on have fai­led becau­se [of ]
– –
Polish mobi­lizati­on.” (Adolf Hit­ler, 1939) 

The­se are the words of Adolf Hit­ler just befo­re inva­ding Pol­and and then the Soviet Uni­on. I¹ have repla­ced Pol­and with Rus­sia (see below) to show the ana­lo­gy of US and Nazi pretexts.

“We can no lon­ger find any wil­ling­ness on the part of
Rus­sia to con­duct serious nego­tia­ti­ons with us. The­se pro­po­sals for media­ti­on have fai­led becau­se [of ]
– –
Rus­si­an mobi­lizati­on.” (USA, 2015)

No "Wil­ling­ness"?
[Kei­ne Bereitschaft?]
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This is not sur­pri­sing given the very signi­fi­cant role that major US cor­po­ra­ti­ons like GM, IBM, Dupont, Ford, Stan­dard Oil, Cha­se Bank as well as Geor­ge and Jeb Bush’s grand­fa­ther Pres­cott who pro­fi­ted big as a bank-front direc­tor for the Nazi death machi­ne run ..The­re were also the deals Ger­man war cri­mi­nals made to escape post-War tri­als, pro­vi­ding 70% of NATO’s intel­li­gence after the war .. Ukrai­ne was and remains a bread­bas­ket of the world, not much men­tio­ned in Western reports as US-led cor­po­ra­te glo­ba­lizati­on now sweeps East .. The U.S. has Instal­led a Neo-Nazi Govern­ment in Ukrai­ne .. All is “Putin’s para­noia” in the Western media in a per­va­si­ve cam­paign of vili­fi­ca­ti­on that holds the sto­ry tog­e­ther through all its lies. Char­ges of aggres­si­on and crime against Rus­sia and Putin are dai­ly pro­clai­med with no evi­dence, but tog­e­ther pro­vi­de a pre­text for why “Rus­sia must be stop­ped and the US-led West Ukrai­ne régime armed with US wea­pons to “teach Putin a les­son”. The known five bil­li­on dol­lars spent on poli­ti­cal desta­bi­lizati­on of Ukrai­ne in recent years, the covert spe­cial forces, and the direct finan­cing and orche­stra­ti­on of the overt­ly fascist coup lea­ders all dis­ap­pear into the anti-Putin/­Rus­sia pro­pa­gan­da field.

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¹ [Autor & LINK]
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Dies ist nicht ver­wun­der­lich ange­sichts der sehr wich­ti­gen Rol­le, die die gro­ßen US-Kon­zer­ne wie GM, IBM, DuPont, Ford, Stan­dard Oil, Cha­se Bank spiel­ten, wie auch Geor­ge und Jeb Bushs Groß­va­ter Pres­cott, der an vor­der­ster Stel­le  von der Nazi-Todes­ma­schi­ne pro­fi­tier­te .. Es gab auch Ange­bo­te an deut­sche Kriegs­ver­bre­cher der Nach­kriegs­ju­stiz zu ent­ge­hen, die so nach dem Krieg 70% der NATO-Geheim­dienst­ler stell­ten .. Die Ukrai­ne war und blieb die Korn­kam­mer der Welt, in west­li­chen Berich­ten nicht oft erwähnt, wäh­rend die US-geführ­te Glo­ba­li­sie­rung von Kon­zer­nen jetzt gen Osten fegt.. Die USA haben eine Neo-Nazi-Regie­rung in der Ukrai­ne instal­liert .. Alles sei "Putins Para­noia", durch eine all­ge­gen­wär­ti­ge Ver­leum­dungs­kam­pa­gne in den west­li­chen Medi­en gestützt und durch viel­fa­che Lügen wird die­se Mär zusam­men­ge­hal­ten. Geschich­ten über Aggres­si­on und Ver­bre­chen durch Russ­land und Putin wer­den täg­lich ohne Bewei­se ver­kün­det, bil­den zusam­men einen Vor­wand, war­um "Russ­land gestoppt wer­den muss", und das US-gestütz­te Régime in der West­ukrai­ne mit US-Waf­fen bewaff­net "Putin eine Lek­ti­on leh­ren" soll. Die bekann­ten fünf Mil­li­ar­den Dol­lar, die zur poli­ti­schen Desta­bi­li­sie­rung der Ukrai­ne in den letz­ten Jah­ren aus­ge­ge­ben wur­den, die ver­deckt ope­rie­ren­den Spe­zi­al­ein­hei­ten, und die direk­te Finan­zie­rung und Orche­strie­rung der offen faschi­sti­schen Put­schi­sten ver­schwin­den im Anti-Putin, Anti-Russ­land Propagandanebel.

EDITUPDATE* [31.05.2024; 22:30h]
Die Quel­le wur­de mitt­ler­wei­le auf­ge­löst und ist nun eine Wett-Sei­te einer indo­ne­si­schen Gesellschaft.
Das Ori­gi­nal fin­det sich noch bei "way­back" - dort muß man unter dem Datum "20.Mai.2015" suchen; Die neun Scans durch "way­back" sind doku­men­tiert

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[Über­set­zung W.v.Sulecki]

 

Sie­he hier­zu auch:

bookmark_border"Gesinnungsstrafrecht" 
*update* (09.03.2015)

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Die Dis­kus­si­on um poten­ti­el­le IS-Sym­pa­thi­san­ten aus unse­rem Land die dort­hin rei­sen wo sie aus­ge­bil­det wer­den kön­nen und mög­li­cher­wei­se spä­ter zur mensch­li­chen "Bom­be" wer­den, ist in vol­lem Gan­ge. Wie so oft wur­de von der Poli­tik in blin­dem Aktio­nis­mus eine Geset­zes­in­itia­ti­ve ["Will­kom­men im Gesin­nungs­straf­recht"] auf den Weg gebracht um dem schon im Vor­feld zu begegenen.

Sol­che Art "Gesetz­ge­bung" hat­ten wir doch schon frü­her mal. Nur hieß es damals anders.

Die Gefahr mag Vie­len heu­te gerin­ger erschei­nen - wir haben doch, sagt man, aus den Feh­lern der (Vor- und) Nazi-Zeit gelernt - das ändert aber nichts dar­an, dass der­glei­chen "Geset­ze" nur einen ver­än­der­ten ideo­lo­gisch-poli­ti­schen Unter­bau benö­ti­gen um genau das zu wer­den was sie im 'Drit­ten Reich' schon waren:
Instru­ment zur Ver­fol­gung von Anders­den­ken­den, „Poli­ti­sche Straf­sa­chen“.

Die NS-Ideo­lo­gie lebt sozu­sa­gen im Straf­recht fort. Da ver­wun­dert es nicht, wenn 'stu­dier­te' Juri­sten, in der Poli­tik tätig, die­sen Gedan­ken ver­in­ner­licht haben und nicht ein­mal dar­über nach­den­ken wel­che Fol­gen dadurch her­auf­be­schwo­ren wer­den, soll­ten sich ein­mal der poli­ti­sche Wil­le, die poli­ti­schen Mehr­heits­be­din­gun­gen ändern.

Schaut man sich als Laie um muß man sich die Augen wischen und es drängt sich die Fra­ge auf:
Wie­so will man via CETA / TTIP Unter­neh­men - ent­ge­gen den im GG fest­ge­leg­ten Bestim­mun­gen - Rech­te ertei­len, wäh­rend man die Bür­ger zuerst unter "Gene­ral­ver­dacht" und jetzt auch noch einem "Gesin­nungs­straf­recht" unterstellt? 

Ich sym­pa­thi­sie­re bestimmt nicht mit denen, gegen die die­se Geset­ze geplant wur­den. Aller­dings sehe ich dar­in, ver­gli­chen mit der Gefahr für die öffent­li­che Mei­nungs­äu­ße­rung, ein gerin­ge­res Übel. Dies ins­be­son­de­re vor dem Hnter­grund, dass wir es doch aus unse­rer Ver­gan­gen­heit wahr­haf­tig bes­ser wis­sen sollten.

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Ach ja, eine Hil­fe zur "Selbst­prü­fung" der Gefähr­dung hat fefe zur Ver­fü­gung.

*edit*
(09.03.2015)
Man hat mir per E-Mail die Fra­ge gestellt WAS ich als Lösung anzu­bie­ten habe - denn die Gefahr durch die­se 'Kämp­fer' sei doch nicht von der Hand zu weisen.

Ganz ein­fach, wenn sie nach­weis­lich im Ter­ror­camp waren:
An der Gren­ze zurück­wei­sen, am Flug­platz sofort wie­der dahin zurück­schicken wo sie her­ge­kom­men sind .... 

bookmark_borderFlut. Nein, "Sturmflut" ....

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Eine ein­zi­ge Bestel­lung und schon ging es los mit der end­lo­sen Werbeflut:

1

Aus­zug aus der 'Selbst­ver­pflich­tung' von http://www.allposters.de/
" .. Allposters.de respek­tiert Ihre Pri­vat­sphä­re und wird Ihre E-Mail-Adres­se nicht an Drit­te für deren Wer­be­zwecke wei­ter­ge­ben .. " - mer­ken Sie 'was?
Der Teil "für deren Wer­be­zwecke" ist das Hin­ter­tür­chen, für ande­re Zwecke könn­ten die Daten abge­ge­ben wer­den ohne dass "all­po­sters" gelo­gen hätte .... 

Ver­sandt via email@em.allposters.com

bookmark_borderEs ist still geworden ....

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Es ist still gewor­den um die "Ver­bo­te" in die­sem Land. 

Andern­orts sind die Gesund­heits­fa­schi­sten immer noch mun­ter dabei ihre Min­der­hei­ten­auf­fas­sung zu etablieren: 

- Die Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten wer­den mitt­ler­wei­le sogar dort 'ange­pö­belt' wo das Rau­chen durch­aus noch erlaubt ist. 

- Tabak­pro­duk­te wur­den z.B. in Deutsch­land seit Jah­ren immer teu­rer und die Ver­füg­bar­keit wird zuneh­mend stren­ger überwacht. 

- Nut­zer von Tabak­pro­duk­ten sind 'Melk­kü­he', denen man für einen fik­ti­ven Nut­zen das Geld aus der Tasche zieht.

Was ist die näch­ste Stu­fe der Eskalation?

Wie ich schon frü­her bemerk­te geht es zunächst immer ganz harm­los nur um das Wohl von Kin­dern. Wer will sich schon die Blö­ße geben dage­gen zu argumentieren?
Sind die Mecha­nis­men & Ein­schrän­kun­gen ein­mal eta­bliert wer­den sie sogleich auf alle ande­ren Bür­ger ausgedehnt.

Die Anti-Tabak-Vor­kämp­fer wol­len aller­dings nur Macht aus­üben - die Sache selbst ist aus­tausch­bar, als näch­stes könn­te Alko­hol dran sein .... die Stof­fe, die Mas­sen tat­säch­lich gefähr­den wer­den immer noch ver­schont:

- Unnö­ti­ger, über­mä­ßi­ger Zucker in Lebensmitteln;
- Mar­ga­ri­ne & ande­re gesät­tig­te Fette;
- Kon­ser­vie­rungs­stof­fe mit unge­klär­ter Langzeitwirkung.

Es geht um Kon­trol­le, auch dabei, klar. 

Aber die­se Kon­trol­le wür­de wenig­stens der "Volks­ge­sund­heit" die­nen. Vie­le Fach­leu­te spre­chen sich schon lan­ge für den Ver­zicht auf Stof­fe in Lebens­mit­teln aus die dort nicht "von Natur aus" ent­hal­ten sind ....

bookmark_borderBlick in die Zukunft

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Nein, nein, ich bege­be mich nicht auf den stei­ni­gen Weg der Zukunfts­vor­her­sa­ge mit­tels Horo­skop, Pen­del oder Kaf­fee­satz. Es geht zwar um die Zukunft, aber nicht dar­um, dass "etwas" tat­säch­lich pas­sie­ren wird. Ich will ledig­lich eine Vor­aus­sa­ge machen WAS ich für wahr­schein­lich halte.

Die SPD ist ja mit ihren Thü­rin­ger Genos­sen nicht so ganz zufrie­den gewe­sen - das Wahl­er­geb­nis sah nicht beson­ders gut aus. Da wur­de der Ruf nach Rot-Rot-Grün laut und die Betei­lig­ten haben pro for­ma erst­mal mit der CDU verhandelt.
[Ich hät­te nicht­mal das getan, denn der Lan­des­vor­sit­zen­de hat unwahr­schein­lich dreist, selbst für einen Poli­ti­ker zu dreist, sei­nen Anspruch formuliert.]

Nun ste­hen seit heu­te nicht nur die Wei­chen auf Rot-Rot-Grün, der Zug wird da ankom­men und Bodo Rame­low bekommt sei­ne Chance.

Jetzt noch mein "Blick in die Zukunft" [ W.v.Sulecki]:
Die Koali­ti­on wird gebil­det wie geplant.
Noch vor Ablauf der Hälf­te der Lauf­zeit kommt es zu einem
von der SPD her­vor­ge­ru­fe­nen Bruch der Koalition.
Die Schuld dar­an wird den "Lin­ken" in die Schu­he geschoben.
Mit dem Hin­weis "Die Lin­ke" sei nicht "regie­rungs­fä­hig".

.... und nun war­ten wir gespannt was die Zukunft bringt.

bookmark_border(K)ein Wort zum Sonntag

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Aus­gangs­punkt war ein Zitat in einer Sen­dung im Fern­se­hen das etwa lautete:

.. Zwi­schen uns und dem Tod steht nur die Eltern­ge­nera­ti­on - und wenn die weg ist wird uns bewußt, dass wir die Näch­sten sein wer­den! ..

Danach hat­te ich gesucht, denn es war aus dem Zusam­men­hang deut­lich gewor­den, dass es sich hier­bei um ein Zitat gehan­delt haben muß­te. Zwar ist das Zitat nicht wört­lich im Text von Caro­li­ne Y. Robert­son-von Tro­tha * zu fin­den, aber doch annä­hernd ähn­lich for­mu­liert. Die Autorin legt eine umfas­sen­de, akri­bisch aus­ge­ar­bei­te­te und aus­ge­feil­te Dar­stel­lung zur heu­ti­gen gesell­schaft­li­chen Sicht des Todes vor. Schlüs­sig, logisch, empfehlenswert!

Nun will ich es nicht allei­ne bei der - sehr per­sön­li­chen - Bewer­tung des Tex­tes belas­sen, son­dern eini­ge Gedan­ken hinzufügen.

Schon die Beschäf­ti­gung mit Tod und Ster­ben wird von der älte­sten Gene­ra­ti­on viel stär­ker ver­drängt als dies je zuvor der Fall war.

Das steht in unmit­tel­ba­rem Zusam­men­hang mit den ver­bes­ser­ten medi­zi­ni­schen und sozia­len Bedin­gun­gen, deren posi­ti­ve Sei­ten die­se Gene­ra­ti­on - teil­wei­se auf Kosten der nach­fol­gen­den Alters­grup­pen - heu­te noch genießt. Wer sich um sei­ne 'festen Kosten' kei­ne Sor­gen zu machen braucht und dar­über hin­aus über 'flüs­si­ges Geld' ver­fügt wird leicht ver­ges­sen, öfters auch ver­drän­gen (!) wie es um die steht, die als "jün­ge­re Gene­ra­ti­on" die Ein­künf­te die­ser 'Nutz­nie­ßer' erwirtschaften. 

Erst vor kur­zer Zeit konn­te ich beob­ach­ten wie mit dem Tod in die­ser älte­sten Bevöl­ke­rungs­grup­pe - zugleich sozi­al inso­weit pri­vi­le­gier­ten Grup­pe, als sie sich meh­re­re Auf­ent­hal­te im Aus­land und auf pau­schal ange­bo­te­nen Rei­sen zugleich inner­halb eines Jah­res lei­sten kann - umge­gan­gen wird:

Einer aus der "Gemein­schaft" ver­starb inner­halb weni­ger Mona­te nach Krebs­dia­gno­se. Schon ein hal­bes Jahr danach wird kaum noch ein Gedan­ke dar­an 'ver­schwen­det'. Man geht sei­nen übli­chen Zer­streu­un­gen nach. Der Ver­stor­be­ne wur­de bei der Beer­di­gung beglei­tet. Pflicht laut gesell­schaft­li­cher Kon­ven­ti­on erfüllt!
Das war aber zugleich ein Abschluß, das Geden­ken redu­ziert sich fort­an auf Neben­sät­ze in der Alltagskonversation.

Die oft zitier­te "Ver­gäng­lich­keit" ist offen­bar. Nicht nur der Leib zer­fällt in sei­ne ato­ma­ren Bestand­tei­le und fließt so wie­der in den natür­li­chen Kreis­lauf ein, son­dern auch die Erin­ne­rung zer­fließt wie Nebel­schwa­den im Wind und man geht zur All­tags­ge­schäf­tig­keit über ....

Das, was wir uns als Indi­vi­du­um wün­schen, wür­dig zu ster­ben und lan­ge erin­nert zu wer­den, hat in der schnellebi­gen Gesell­schaft kei­nen Bestand mehr. Die Jün­ge­ren müs­sen 'schaf­fen', da bleibt kei­ne Zeit mehr Tra­di­ti­on und Erin­ne­rung zu pflegen. 

Was nicht bei 'face­book' und 'twit­ter' the­ma­ti­siert wird exi­stiert nicht - "up,up, and away" - das war's dann ....

Der Tod ist nichts als der Tod.
[Phil­ip Roth]

* Ist der Tod bloß der Tod? Tod und Ster­ben in der Gegen­warts­ge­sell­schaft – ein the­ma­ti­scher Umriss

Sie­he hier­zu noch:
1.
Der Tod ist gewiss, die Stun­de ungewiss ....
2.
Wenn der Tag gekom­men ist 
3.
Kein 'Ent­kom­men' ....

bookmark_borderTattoo - wozu?

Per­sön­lich­keits­er­satz? Lan­ge­wei­le? Cool?

...during the first half of the 20th cen­tu­ry tho­se ubi­qui­tous­ly visi­ble tat­toos--eagles and anchors, shields and ships, flags, dag­gers, and dancing hula girls--car­ri­ed their own spe­ci­fic set of con­flic­tu­al con­no­ta­ti­ons. Ame­ri­can cul­tu­re at the time cathec­ted the sailor's tat­too to natio­nal mili­ta­ri­stic fan­ta­sies, desi­res for the exo­tic, and the pen­ul­ti­ma­te mas­cu­li­ni­ty of rug­ged bravery .. 

[Hier gele­sen]

Vor­bei die(se) Zei­ten (oben), in denen es nur soge­nann­te "Rand­grup­pen" sind, die ihren Kör­per mit tat­toos 'gestal­ten' lassen. 
Ein Tat­too führt bei 95% der der­glei­chen ver­un­stal­te­ten Trä­ger/-innen zu spä­ter Reue - mit ca. 20-fachen Kosten (berech­net vom Preis der Täto­wie­rung) für die Ent­fer­nung .... sofern es über­haupt mög­lich ist, was bei groß­flä­chi­gen 'Kunst­wer­ken' zwei­fel­haft sein dürfte.

Kri­tik­lo­se Hin­nah­me von Grup­pen­zwän­gen* - sei­en sie nun tat­säch­lich vor­han­den oder nur impli­ziert - macht sol­che Absur­di­tä­ten erst möglich.


*

Tat­too­ing is . . . a bodi­ly code for regi­stering social forces as part of the per­son on whom the­se social forces impinge, ther­eby crea­ting a con­cep­tu­al clo­sure, a unity, out of what is, in fact, a rela­ti­on of mar­gi­na­li­ty and exclu­si­on.

[Gell Wrap­ping in Images p. 27.]

Jedes tat­too ist aus mei­ner Sicht über­flüs­sig. Aller­dings hin­dert es mich nicht dar­an man­che tat­toos den­noch zu mögen. So wie das nach­fol­gend abge­bil­de­te, weil es ein­fach "wit­zig" ist:

https://blogs.warwick.ac.uk/images/rezas/2004/12/09/tattoo_of_the_year.jpg


 - dead link -


[Der erste Ent­wurf zu die­sem The­ma stammt vom 21. April 2006; 01:38h. Des­halb sind nicht alle Links auf der Sei­te noch 'aktiv' - ich ver­si­che­re aller­dings, dass das damals so da stand wie es oben zitiert wurde.]

bookmark_border"Begründete Vermutung"

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In vie­len Situa­tio­nen ver­fü­gen wir nicht über aus­rei­chen­de Infor­ma­tio­nen einen Sach­ver­halt schlüs­sig zu erklä­ren. Wenn das pas­siert sind wir dar­auf ange­wie­sen durch Erfah­rung und die vor­han­de­nen Hin­wei­se den Tat­sa­chen mög­lichst nahe zu kom­men, uns also so nah wie mög­lich an die 'Wahr­heit' heranzutasten. 

Im Unter­schied zu 'rei­ner' Spe­ku­la­ti­on lie­gen immer­hin eini­ge, aber nicht alle Infor­ma­tio­nen vor. Wel­che Vor­aus­set­zun­gen sind also nötig, wenn es nicht als rei­ne Spe­ku­la­ti­on enden soll?

Nun, zunächst ein­mal müs­sen die Fak­ten beschrie­ben, geord­net und bewer­tet wer­den wer­den. Dann folgt die Über­le­gung, wie bereits bekann­te oder ähn­li­che Hin­wei­se zu den vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen pas­sen und wo sich Über­ein­stim­mun­gen zu vor­lie­gen­den Erfah­run­gen auf­tun. Wahr­schein­lich­kei­ten der Lösung wer­den ver­gli­chen und schließ­lich steht am Ende eine "Begrün­de­te Vermutung" ....

.... und dann gibt es Leu­te die das ledig­lich für "Vor­ur­tei­le" hal­ten - weil sie nicht logisch den­ken kön­nen und kei­ne Erfah­run­gen gemacht haben, weil sie mit Scheu­klap­pen durch die Welt gehen und glau­ben sowie­so die bes­se­ren Men­schen mit dem vol­len Durch­blick zu sein ....

bookmark_borderKosten & Lebensqualität
* 2.update * (27.01.2020)

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Die Ausgangslage

Als ich 2005 berufs­be­dingt nach Ham­burg zog koste­te eine Zwei-Zim­mer-Woh­nung in Eppen­dorf ca. 450 €uro. Heu­te, knapp zehn Jah­re spä­ter, ist eine sol­che Woh­nung nicht unter 650 €uro zu mie­ten. Ich ken­ne kei­nen Berufs­zweig in dem in den letz­ten zehn Jah­ren die Gehalts­stei­ge­rung 45% betra­gen hat - das wären pro Jahr ca. 5% Gehaltserhöhung.

In Mün­chen, womög­lich noch begehr­ter als Ham­burg, Frank­furt oder Ber­lin, bezahlt man mitt­ler­wei­le für eine Ein-Zim­mer-Woh­nung um die 700 €uro. Das ist selbst bei über­durch­schnitt­li­chen Ein­kom­men ein dicker Bat­zen des monat­li­chen Budgets.

Nun hilft es nicht viel das ledig­lich zu bekla­gen. Es muß erst­mal die Fra­ge gestellt wer­den wodurch die­se Stei­ge­rung ent­steht und zwei­tens wie man ihr begegnet.

Wodurch also werden die steigenden Mieten in deutschen Großstädten hervorgerufen?

Die erste Antwort:

Das ist eine Fra­ge von Ange­bot & Nach­fra­ge - wenn vie­le Men­schen eine Woh­nung suchen kön­nen die Ver­mie­ter die Mie­ten erhö­hen, es fin­den sich offen­bar immer noch genug Mie­ter die das bezahlen.

Die zweite Antwort:

Wer sich eine sol­che Mie­te aus eige­ner Ent­loh­nung nicht lei­sten kann bekommt Hil­fe vom Staat - Wohn­geld, zum Bei­spiel, ist da eine Vari­an­te. Aber wer erfüllt schon die Kri­te­ri­en für den Erhalt von Wohn­geld? Die Zahl der Berech­tig­ten hält sich des­we­gen auch in Gren­zen.
Immer­hin ist es für einen klei­nen Teil der Mie­ter genug um sich die nach­ge­frag­ten, über­höh­ten Mie­ten gera­de noch lei­sten zu können.

Die dritte Antwort:

Anle­ger von nah und fern sehen in den Immo­bi­li­en eine loh­nen­de Geld­an­la­ge, denn in ihren eige­nen Län­dern ist das Geld nicht mehr "sicher" - sie sehen die Gefahr es zu verlieren.
In einer sol­chen Situa­ti­on ist das Risi­ko des Ver­lu­stes von 10 oder 20 % der Geld­an­la­ge ver­nach­läs­sig­bar wenn sich die Markt­la­ge ändert, denn im schlimm­sten Fall droht zu Hau­se ein 100%-Verlust.
Hier kom­men auch die insti­tu­tio­nel­len Anle­ger ins Spiel. Sie suchen eben­falls nach Anla­ge­mög­lich­kei­ten nach­dem die gewerb­li­chen Immo­bi­li­en nicht mehr absetz­bar sind und des­we­gen kei­ne Ren­di­te zu erwar­ten ist. Woh­nun­gen wer­den immer noch nach­ge­fragt, die Zahl der Sin­gle-Haus­hal­te wächst - und damit die benö­tig­te Zahl von Klein­woh­nun­gen vor allem dort, wo noch Unter­neh­men ange­sie­delt sind die wachsen.

Wie lassen sich die Mietpreise bremsen bzw. weitere Erhöhungen stoppen?

Die erste Maßnahme: Wohn- oder Vermietzwang

Wegen der hier­zu­lan­de bestehen­den gesetz­li­chen und steu­er­recht­li­chen Vor­ga­ben kann es sich für Besit­zer loh­nen Wohn­raum unver­mie­tet "leer ste­hen" zu las­sen - da könn­te, nach dem Mot­to "Eigen­tum ver­pflich­tet!" eine Rege­lung hel­fen die es ver­bie­tet Woh­nun­gen über einen gewis­sen Zeit­rah­men hin­aus unver­mie­tet zu hal­ten. Über­schrei­tet der Besit­zer - egal ob Pri­vat­per­son oder Gesell­schaft - die­se Fri­sten müß­te die Kom­mu­ne über­neh­men und eine Ver­mie­tung vor­neh­men. Ziel ist hier eine Ange­bots­er­hö­hung, wodurch die Nach­fra­ge bes­ser befrie­digt wer­den könnte.

Die zweite Maßnahme: Ausgleichsabgabe

Außer­dem könn­ten gesetz­li­che Vor­ga­ben geschaf­fen wer­den, die for­dern, dass Inve­sto­ren zusätz­lich zu ihrer Anla­ge einen Bei­trag zur Infra­struk­tur lei­sten der vom Kauf­preis zum einen und vom Miet­preis zum ande­ren abhän­gig ist.
Dies beinhal­tet den Gedan­ken, dass Men­schen die in die­sem Wohn­raum leben einen Bei­trag zum Gesamt­wohl der Stadt/Region lei­sten, sie dem Anle­ger sei­nen Geld­ein­satz durch die Miet­zah­lung erstat­ten und dar­über hin­aus einen Zuge­winn sichern.
Die Aus­gleichs­ab­ga­be auf den erho­be­nen Miet­preis - even­tu­ell ver­se­hen mit einem Expo­nen­ti­al­fak­tor - bremst das Mietbegehren.

Der Anle­ger pro­fi­tiert durch Wert­stei­ge­rung der Immo­bi­li­en in einem nach­fra­ge­inten­si­ven Markt ohne selbst einen Bei­trag zu lei­sten - die Kosten für die Infra­struk­tur­maß­nah­men wer­den nur von denen getra­gen, die tat­säch­lich dort leben und arbeiten:
Dem­nach han­delt es sich also bei einer Zusatz­ab­ga­be auf den Kauf­preis um eine Abschöp­fung des Gewinn­po­ten­zi­als von Immo­bi­li­en, was eine Abküh­lung des über­hitz­ten Mark­tes nach sich zie­hen könnte.

Die dritte Maßnahme: Mißverhältnis Angebot/Nachfrage korrigieren.

Wenn es ein Miß­ver­hält­nis zwi­schen Ange­bot und Nach­fra­ge gibt wäre es sinn­voll durch ver­mehr­te öffent­li­che Bau­tä­tig­keit die Situa­ti­on zugun­sten des Ange­bots zu ver­schie­ben - das aller­dings durch gemein­nüt­zi­ge, öffent­li­che Insti­tu­tio­nen, denn in der Ver­gan­gen­heit hat sich ja gera­de gezeigt, dass die Ein­bin­dung von auf Pro­fit aus­ge­rich­te­ten Unter­neh­men lang­fri­stig eher zu einer wei­te­ren Ver­teue­rung von Wohn­raum geführt haben - ohne gleich­zei­tig die Erhal­tung und Moder­ni­sie­rung zeit­ge­mäß voranzutreiben.

Nachsatz:
Selbst­ver­ständ­lich erhebt die­ser Arti­kel nicht den Anspruch alle Facet­ten des Pro­blems erschöp­fend zu besprechen.

* update * (14.07.2014; 19:40h)
Sie­he hier­zu => MO 14.7., 22:00 Uhr, WDR "Wahn­sinn Wohnungsmarkt"

* 2. update * (27.01.2020)
Sie­he hier­zu => Stu­die: Mie­ten in Mün­ster um 40 Pro­zent gestiegen

bookmark_borderVergangenheit?

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Unbe­merkt von der brei­ten Öffent­lich­keit arbei­ten eini­ge Wis­sen­schafts­dis­zi­pli­nen an der Erfor­schung der Ver­gan­gen­heit auf unse­rem Planeten.

Archäo­lo­gen und Geo­lo­gen zum Beispiel.

Das ist für die ent­spre­chend Täti­gen einer­seits posi­tiv, ande­rer­seits nega­tiv. Wie? Das paßt doch nicht zusammen!

Doch, denn 'posi­tiv' ist, dass so auch die enor­men Kosten sol­cher Vor­ha­ben nicht in Fra­ge gestellt wer­den - wären sie bes­ser kom­mu­ni­ziert & damit bekannt, ergä­be sich sicher bald die Fra­ge ob das denn über­haupt sinn­voll ist. Weil es doch schon so weit zurück liegt und der Ein­fluß auf die heu­ti­ge Zeit damit zwei­fel­haft sein könnte.
Der allei­ni­ge Zweck "Wis­sen" anzu­sam­meln, völ­lig wert­frei, erscheint näm­lich vie­len Zeit­ge­nos­sen als Begrün­dung für die Bereit­stel­lung von For­schungs­mit­teln nicht ausreichend.

Nega­tiv ist das, weil die Mit­tel zwar für Ein­zel­pro­jek­te rei­chen, es aber auf die­se Wei­se vie­le Jahr­zehn­te, wenn nicht gar Jahr­hun­der­te dau­ern wird bis umfas­sen­de Gesamt­bil­der zur Ver­fü­gung stehen.
Zudem sind die Wis­sen­schaft­ler auf Eigen­mo­ti­va­ti­on ange­wie­sen, denn ihre Fun­de & Fol­ge­run­gen wer­den meist einer brei­ten Öffent­lich­keit nicht zugäng­lich und ihre Lei­stung bleibt ohne - zeit­na­he - Würdigung.

Hier­an zeigt sich sehr deut­lich das Dilem­ma, das Wis­sen­schaft­ler von nicht wirt­schaft­lich ver­wert­ba­ren Dis­zi­pli­nen haben:
Es gibt viel zu ent­decken - es feh­len aller­dings die Mit­tel das auch zu tun. 

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Die Erfor­schung der Ver­gan­gen­heit ist stets auch ein Lehr­stück für die Gegenwart:
Sie zeigt, dass von Men­schen her­vor­ge­brach­te Ver­än­de­run­gen der Erde nie Bestand hat­ten - dafür sorg­ten die geo­lo­gi­schen Ver­än­de­run­gen und der Zer­fall von Gesell­schaf­ten die damit mit­tel- oder unmit­tel­bar zusam­men­hin­gen. Fest­zu­hal­ten ist aller­dings auch, dass die mensch­li­che Hybris genau das zu leug­nen trachtet.

Ich möch­te als Abschluß ein Zitat anfü­gen, das gera­de in unse­rer heu­ti­gen Zeit unbe­grenz­te, aktu­el­le Gül­tig­keit hat - aber beur­tei­len sie, lie­be Leser, selbst:

.. Im Gesetz sahen sie [die wah­ren Men­schen des Alter­tums] das Wesen der Staats­ord­nung, in den Umgangs­for­men eine Erleich­te­rung des Ver­kehrs, im Wis­sen die Erfor­der­nis­se der Zeit, im gei­sti­gen Ein­fluss das Mit­tel, die Men­schen zu sich hin­an­zu­zie­hen .. Gerät der mensch­li­che Ursprung näm­lich in Ver­ges­sen­heit, so ist der ein­zel­ne den star­ren Regeln des Zusam­men­le­bens aus­ge­lie­fert, die nicht mehr bloß einem Mit­ein­an­der die­nen, son­dern umge­kehrt den ein­zel­nen ein­schrän­ken und ihn sei­ner Spon­ta­nei­tät berauben ..

[Zitiert aus dem Haupt­werk des Dao­is­mus "Zhuang­zi" von Zhuāng Zhōu, chi­ne­si­scher Phi­lo­soph und Dich­ter.]

bookmark_borderFehlinterpretation

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Immer wenn Jour­na­li­sten oder Buch­schrei­ber - wie in den letz­ten Mona­ten immer häu­fi­ger vor­ge­kom­men - sich in der Inter­pre­ta­ti­on von gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen ver­su­chen und dabei natur­wis­sen­schaft­li­che, ins­be­son­de­re bio­lo­gi­sche Grund­la­gen "hin­ein­in­ter­pre­tie­ren", dann stel­len sich mir die Nacken­haa­re hoch.

Was die­se Stüm­per sich zusam­men­rei­men ist weit am The­ma vorbei: 

Die Entwicklung der "Natur",
und dort speziell der Evolution,
geschieht völlig ohne Richtung und Ziel.

Es ist daher blan­ker Unsinn eine indi­vi­du­el­le Nei­gung oder Fer­tig­keit als "gut" oder "böse", als "rich­tig" oder "falsch", als "natür­lich" oder "unna­tür­lich" darzustellen.

Ver­än­de­run­gen der beleb­ten Umwelt gesche­hen stän­dig. Man nennt sie Muta­tio­nen. Die­se kön­nen sich für das Indi­vi­du­um und die Art als gün­stig oder ungün­stig erweisen:
Ent­we­der sie machen erfolg­rei­cher (im Sin­ne von bes­se­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen) oder weni­ger erfolg­reich (im Sin­ne von schlech­te­ren Über­le­bens- und Fort­pflan­zungs­chan­cen). Das ist die Kern­the­se der Evolution.

Selbst das, was ein Indi­vi­du­um erfolg­reich oder nicht erfolg­reich macht muß kei­nen Bestand haben und kann schon eine Gene­ra­ti­on wei­ter wie­der ver­lo­ren gegan­gen sein.

Ent­wick­lun­gen von Indi­vi­du­en - die oben ange­spro­che­nen "Muta­tio­nen" - sind rein zufäl­lig. Was wir beob­ach­ten ist also stets eine Moment­auf­nah­me. Die schon in ein paar Tagen, Wochen, Mona­ten oder Jah­ren völ­lig anders aus­se­hen kann.

Es ist daher unzu­läs­sig mit der Bio­lo­gie gesell­schaft­li­che, gesund­heit­li­che oder sozia­le Ver­hält­nis­se, bei­spiels­wei­se Femi­nis­mus, Homo­se­xua­li­tät, Fami­li­en­struk­tur oder indi­vi­du­el­le Krank­heits­nei­gung oder Behin­de­run­gen erklä­ren zu wollen. 

Biologische Erkenntnisse sind immer wertfrei, sie stellen lediglich objektive Beobachtungen dar, ohne irgendwelche Folgerungen oder Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Abge­se­hen viel­leicht hin­sicht­lich der Rele­vanz für das jewei­li­ge (bio­lo­gi­sche) Fachgebiet.

Wer die Bio­lo­gie zu etwas ande­rem miß­braucht ist ein Blen­der, Täu­scher und Schwät­zer ohne wirk­li­che Kennt­nis­se des Faches. 

bookmark_border21. Jahrhundert .... (II)

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(Don­ners­tag, 27.02.; 12:00h)

.... und es gibt Män­nerun­den die sich dar­in üben die Fern­seh­nach­rich­ten­in­hal­te nach­zu­er­zäh­len und wahr­schein­lich glau­ben sie ernst­haft, dass genau das, was dort dem stau­nen­den Publi­kum gebo­ten wird, die abso­lu­te Wahr­heit ist. All­zu tief sind die Erkennt­nis­se aller­dings noch nicht ein­ge­drun­gen und/oder verstanden:
Da wird der ultra­rech­te (nie­der­län­di­sche) Wil­ders schon mal als Sozia­list ein­ge­ord­net, statt 'rechts' eben 'links', bei­des ist gleich verwerflich. 

Wenn die­ses "The­ma" durch ist kommt der Fuß­ball dran. Sport­schau und ARD-Sport­stu­dio wer­den durch­ge­kaut und es besteht Einig­keit, dass die Ver­sam­mel­ten die Geschicke der ver­schie­de­nen Ver­ei­ne viel, viel bes­ser - und bil­li­ger - erle­di­gen und steu­ern könn­ten. Und überhaupt ...!

Der Gesprächs­fluß wird neben­bei 'geschmiert' durch Zufüh­rung von Bier & Schnäp­sen, auf beson­de­ren Wunsch auch Wein, das lockert die Zun­ge und macht so rich­tig 'dis­kus­si­ons­be­reit'.

Als näch­stes wer­den die bereits zurück­lie­gen­den Olym­pi­schen Win­ter­spie­le seziert und kom­men­tiert - Putin ist böse und hat mäch­tig an den Spie­len ver­dient. Bei uns wäre das Alles viel bes­ser orga­ni­siert gewe­sen und hät­te natür­lich bes­ser geklappt. Sowas im Süden ist genau­so unmög­lich wie Win­ter­olym­pia­de in Norddeutschland.

Es ver­steht sich, dass auch die­se "Weis­heit" aus den Fern­seh­in­for­ma­tio­nen stammt, denn dort gewe­sen ist selbst­re­dend kei­ner von den Anwesenden. 

Die Run­de schweift ein wenig in die Auf­ar­bei­tung der deut­schen Geschich­te - Wie­der­ver­ei­ni­gung mit ein­flie­ßen­den per­sön­li­chen Erleb­nis­sen und Erklä­rungs­ver­su­chen, wie geläu­tert doch mitt­ler­wei­le die ein­sti­gen System­un­ter­stüt­zer gewor­den sind - aber da stockt das Gespräch, zu weni­ge der "West­ler" sind im "Osten" gewe­sen um da mitzureden.

Nun folgt das The­ma "Auto" - da kön­nen die Her­ren so rich­tig zu Hoch­form auf­lau­fen - weil jeder ein Auto hat sind sie - das ver­steht sich - Spe­zia­li­sten. Die Maut erregt für ein paar Minu­ten die Gemü­ter und als Fol­ge­the­ma kommt das "Elek­tro­au­to", was man­gels wirk­li­cher Kennt­nis­se aber sehr schnell wie­der aus der Dis­kus­si­on verschwindet. 

Ein paar Anmer­kun­gen zu den Restau­rants und Essens­an­ge­bo­ten der Umge­bung, inklu­si­ve Quel­len loka­ler Pro­duk­te - Kennt­nis­se, die wie Geheim­nis­se gehü­tet wer­den, weil sie doch Ergeb­nis von viel­jäh­ri­ger Suche und Wei­ter­ga­be von Mund zu Mund sind.

Zurück zur Maut - es folgt ein Plä­doy­er für eine "ein­heit­li­che euro­päi­sche Rege­lung", ja, und noch lie­ber hät­ten wir wahr­schein­lich einen Kaiser!

Die Laut­stär­ke schwillt an und ab, und eini­ge der Teil­neh­men­den schei­nen Argu­men­te durch Laut­stär­ke erset­zen zu wol­len - wer lau­ter ist hat Recht?

Spä­te­stens an die­ser Stel­le, lie­be Leser, habe ich abge­schal­tet. Sol­che Gesprächs­in­hal­te sind das, was man so als "Stamm­tisch­pa­ro­len" dif­fa­miert - dabei ist es doch offen­sicht­lich Vie­len ein tie­fes Bedürf­nis sol­che The­men noch­mal und noch­mal durch­zu­ge­hen. Das festigt die eige­nen Vor­ur­tei­le und stimmt sie mit Gleich­ge­sinn­ten ab:
Die Stamm­wäh­ler von Frau Merkel.

Sie erken­nen:
Der Schrei­ber die­ser Zei­len hat ver­ges­sen sich mit aus­rei­chen­den Men­gen an OHROPAX zu ver­sor­gen und konn­te - auch wegen der beacht­li­chen Laut­stär­ke der Gesprä­che - nicht ver­mei­den so mit­zu­hö­ren, als ob er mit­ten­drin geses­sen hätte .... :(

*update*
(Vier Stun­den später)
Wir sind mitt­ler­wei­le beim The­ma "Haus­schlach­tung" ange­kom­men - legal & ille­gal. Die ver­schie­de­nen Metho­den der Betäu­bung und Schlach­tung wur­den aus­gie­big dis­ku­tiert und im Detail aus­ge­brei­tet .... Nicht nur "Das Schwei­gen der Läm­mer" vor der Schlach­tung, auch die Zube­rei­tung von Kanin­chen und ande­ren Klein­tie­ren sind mir nun bis ins Detail bekannt.