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bookmark_borderIn eigener Sache
*update* [19.01.2019]

Hal­lo & guten Abend,

durch eine klei­ne Ände­rung (Löschen von Schrif­ten) ist gestern eine Stö­rung am Betriebs­sy­stem des Lap­tops auf­ge­tre­ten. Wie es "Mur­phy" will fiel das fast zeit­gleich zusam­men mit dem Aus­fall unse­res WLAN (Rou­ter / dsl / Voda­fone). Die­se WLAN Stö­rung hält an, die Ver­bin­dung läuft über LAN-Kabel.
Der neue Rou­ter wird am Sonn­abend am 22.01.19 (Diens­tag) gelie­fert und bis dahin ist hof­fent­lich auch das Betriebs­sy­stem wie­der restau­riert .... bis dem­nächst also!

Beim Betriebs­sy­stem gibt es wei­ter rei­chen­de Pro­ble­me, das wird noch dauern.

bookmark_bordertwoday abgeschaltet ...!

Wir haben Twoday.net wie­der abge­dreht" so lau­tet die Über­schrift der Mit­tei­lung über das nun wohl end­gül­ti­ge Ende der Platt­form "Two­day" nach immer­hin 15 Jah­ren Laufzeit.

Wenn es im Text [von Tobi] heißt: " .. Ich bin selbst etwas bestürzt, über die Ansprü­che, die sich da bei eini­gen Two­day-Nut­ze­rin­nen her­aus­le­sen las­sen .." - dann wird klar: Hier ist kei­ne objek­ti­ve Hal­tung zur Sache zu erwar­ten, denn "her­aus­le­sen" ist kei­ne neu­tra­le Haltung. 

Nicht die Boten sind hier *schuld* an irgend­et­was, sie wei­sen ledig­lich auf eine dro­hen­de Gefahr hin - und anstatt dafür dank­bar zu sein auf die­se Gefahr hin­ge­wie­sen wor­den zu sein wird nun auf die War­nen­den ein­ge­dro­schen. Ver­kehr­te Welt.

Selbst nach mehr­fa­chem lesen der Tex­te habe ich nichts gefun­den, dass als "Ansprü­che" zu inter­pre­tie­ren wäre - mir scheint, hier wer­den Socken­pup­pen auf­ge­baut damit man sich spä­ter dar­auf beru­fen kann wenn bei "two­day" end­gül­tig 'dicht gemacht' wird.

[Eine Lösung zum Erhalt der Blogs von vor­ma­li­gen two­day-Nut­zern könn­te sein die­sen anzu­bie­ten sich bei ant­ville zu regi­strie­ren? Dann hät­ten sie ein neu­es, ver­schlüs­sel­tes Pass­wort und dem Gesetz wäre Genü­ge getan. Gleich­zei­tig wären die sowie­so ver­wai­sten Blogs vom Netz verschwunden ....]

Es bleibt spannend.
Ein Janu­ar, an den sich Vie­le erin­nern werden!

[Sie­he auch → https://t.co/KtoFsx6YHz]

bookmark_borderWer hat's erfunden?


[Quel­le]

Über­set­zung:


... im Ver­gleich dazu scheint das öffent­li­che Schul­sy­stem der Ver­ei­nig­ten Staa­ten (eine Idee, die übri­gens wir erfun­den haben) außer­or­dent­lich kleinlich ... 

Als ich die­se Aus­sa­ge las dach­te ich "Das kann so nicht rich­tig sein - das ist bestimmt wie­der so eine hoch­tra­ben­de ame­ri­ka­ni­sche Aus­sa­ge, die jeder Wahr­heit entbehrt!" 

Was in sol­chen Fäl­len hilft ist, sich schlau zu machen und nach den Anfän­gen des "Öffent­li­chen Schul­sy­stems" zu suchen. Gefun­den habe ich zuerst eine Zusam­men­stel­lung zu den Schu­len die vor dem Jahr 1500 nach­weis­lich vor­han­den waren und dann vie­le der danach begrün­de­ten Schulen.

Dann stieß ich auf einen Arti­kel beim Deutsch­land­funk, der unter dem Titel "300 Jah­re Schul­pflicht; Bil­dungs­hi­sto­ri­ker: Schu­le muss sich selbst neu erfin­den kön­nen" die Ereig­nis­se von 1717 [Erstes Friedrich'sches Dekret zur Unter­richts­pflicht¹], 1763 [Gene­ralland­schul­re­gle­ment] und 1794 [All­ge­mei­nes Land­recht für die Preu­ßi­schen Staa­ten²] in einer Dis­kus­si­on darstellt.

Doch das preu­ßi­sche Bil­dungs­re­gle­ment stand nicht ganz am Anfang, "Die Zeit" ord­net es - nach Erfor­schung meh­re­rer Quel­len - eher ein hal­bes Jahr­hun­dert frü­her im Jah­re 1657 ein:

Ein all­ge­mei­nes Schul­recht, ver­bun­den mit einer Schul­pflicht für alle Kin­der, scheint end­gül­tig ab 1874 bestan­den zu haben³.

Dage­gen ste­hen die Daten aus der Kolo­nia­li­sie­rung der U.S.A.:
1607 Jame­stown Colony
1620 Besie­de­lung durch die "Pil­ger­vä­ter"
1776 Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung; Grün­dung der Ver­ei­nig­ten Staaten
17871788 Verfassung
18041806 Lewis-und-Clark-Expe­di­ti­on von
1842 Land­nah­men durch Sied­ler auf den Trecks nach Westen
1861 – 1865 Bürgerkrieg

Abge­se­hen davon, dass es ein umfas­sen­des, all­ge­mei­nes Schul­recht für Preu­ßen erst im Jahr 1794 gege­ben hat, waren doch schon seit min­de­stens dem Jah­re 1500 höhe­re Bil­dungs­an­stal­ten in Deutsch­land flä­chen­deckend vor­han­den. Das war etwa die Zeit, in der Ame­ri­ka gera­de ent­deckt wur­de [Okto­ber 1492]. 

Es scheint zudem vor dem Hin­ter­grund der Geschich­te der U.S.A. [sie­he aus­zugs­wei­se Zeit­ta­fel oben] wenig wahr­schein­lich, dass die Ver­ei­nig­ten Staa­ten das Schul­sy­stem "erfun­den" haben als sie noch dabei waren den Westen zu besie­deln, und als es noch weni­ger als 35 Staa­ten in die­sem Land gab. Die Auf­nah­me von Ter­ri­to­ri­en in den Ver­bund setz­te sich über­wie­gend bis 1846, teil­wei­se noch ins 20. Jahr­hun­dert fort.

Ich habe trotz inten­si­ver Suche kei­nen Beweis dafür gefun­den, dass das Schul­sy­stem für Alle [All­ge­mei­ne Schul­pflicht] in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka *erfun­den* wur­de. Inso­weit hat sich mein erster Gedan­ke zu dem Zitat ganz oben auf die­ser Sei­te bestä­tigt. Soll­ten Sie, lie­be Lesen­de, dazu etwas wis­sen, so bit­te ich um Mit­tei­lung um hier even­tu­el­le Kor­rek­tu­ren vor­neh­men zu können. 

Dan­ke!

¹

²

³

Zita­te aus Leser­kom­men­ta­ren zu Arti­kel in der "Washing­ton Post":
1.
Hey, may­be our kids would bet­ter be able to make fri­ends if they were edu­ca­ted enough to be able to car­ry on a con­ver­sa­ti­on about some­thing bes­i­des styl­es and drugs and phones.

2.
Die­ses Zitat spielt dar­auf an, dass es eine zuneh­men­de Zer­split­te­rung des Schul­sy­stems gibt, die teil­wei­se aus reli­giö­sen Krei­sen her­vor­ge­ru­fen wur­de, da dem all­ge­mei­nen Schul­sy­stem unter­stellt wird es *bekämp­fe* den Glau­ben bzw. neh­me nicht die reli­giö­sen Stand­punk­te (Bei­spiel: Evo­lu­ti­on vs. Schöp­fungs­ge­schich­te) aus­rei­chend ernst.

Ein wei­te­res Zitat:

Inter­na­tio­na­ler Ver­gleich und Kritik
Im Ver­gleich zu ande­ren ent­wickel­ten Staa­ten errei­chen die Fähig­kei­ten der Schü­ler und Absol­ven­ten oft nur unter­durch­schnitt­li­che Lei­stun­gen. In den PISA der OECD beleg­ten 2003 in Mathe­ma­tik 15-jäh­ri­ge den 24. Platz, in Natur­wis­sen­schaf­ten den 19. Platz, in Lesen den 12. Platz und in Pro­blem­lö­sungs­fä­hig­kei­ten den 26. Platz. Teil­ge­nom­men an der Stu­die hat­ten 38 Staa­ten. Bei­na­he jeder drit­te Ame­ri­ka­ner ver­lässt die Schu­le ohne Abschluss.[2] Vie­le Wirt­schafts­füh­rer haben dahin­ge­hend Beden­ken geäu­ßert, dass die Qua­li­tät des US-Bil­dungs­sy­stems in sei­ner Gesamt­heit unter einem akzep­ta­blen Niveau liegt.

Sie­he dazu noch
Eine Fra­ge des Gel­des?; Das Bil­dungs­sy­stem der USA

bookmark_borderSprachgebundene Mißverständnisse

Sprach­ge­bun­den ist nicht ganz kor­rekt, denn es ist eher ein Schreib­feh­ler-gebun­de­nes Miß­ver­ständ­nis (letz­te Zeile)

• Eng­li­sche Originalaussage: Face­tious­ness is dangerous 
• Spa­ni­sche Übersetzung: La bur­la es peligrosa 
• [imitar con burla] jdn./etw. nachäffen 
• bufona­da [bur­la*] Narr­heit [Nar­ren­streich]
• Deut­sche Übersetzung:  Scherz­haf­tig­keit kann gefähr­lich sein 
• Fehl­in­ter­pre­tier­te Übersetzung:  Schmerz­haf­tig­keit kann gefähr­lich sein 

 
* hier­zu: "bur­lesk"

bookmark_border.... eine globale, kriminelle Organisation ....

Denken wir einen Moment nach und über­le­gen uns, wie die Regie­run­gen rund um den Glo­bus auf einen welt­um­span­nen­den Pädo­phi­len-Ring reagie­ren wür­den, des­sen Mit­glie­der rei­hen­wei­se Jun­gen und Mäd­chen jeden Alters miss­brau­chen. Tag für Tag. Ins­be­son­de­re dann, wenn die­se Orga­ni­sa­ti­on zwar Zusam­men­ar­beit mit den Behör­den signa­li­sier­te, in der Pra­xis aller­dings Alles tun wür­de um zu ver­schlei­ern, zu ver­fäl­schen und die Täter vor einer Ver­fol­gung zu schüt­zen .... sie zu die­sem Zweck von Kon­ti­nent zu Kon­ti­nent rei­sen zu las­sen - mit der Gewiss­heit, dass sie am neu­en Ort ihren alten Gewohn­hei­ten nach­ge­hen werden. 

Über­set­zung:
Es ist eine alte und ermü­den­de Geschich­te, die immer wie­der berich­tet wer­den muss: Die katho­li­sche Kir­che ist eine glo­ba­le kri­mi­nel­le Orga­ni­sa­ti­on, die Ver­ge­wal­ti­ger und Pädo­phi­le schützt und deren Tun ermöglicht.

Ein neu­er aus­führ­li­cher Bericht von Asso­cia­ted Press berich­tet über das schreck­li­che Lei­den katho­li­scher Non­nen in Indi­en, die von Prie­stern ver­ge­wal­tigt und sexu­ell miss­han­delt wurden:

Die Non­nen spre­chen mit Grau­en von wie­der­hol­ten Ver­ge­wal­ti­gun­gen und von einer katho­li­schen Hier­ar­chie, die wenig zu ihrem Schutz beitrug. 

Der aus­führ­li­che Bericht ent­hält Inter­views mit meh­re­ren Non­nen, die von katho­li­schen Prie­stern in Indi­en sexu­ell miss­braucht und ver­ge­wal­tigt wur­den. In fast allen Fäl­len tat die Kir­che nichts, um die Opfer zu ver­tei­di­gen oder die Ver­ge­wal­ti­ger zu verfolgen.

Mitt­ler­wei­le sind wir es ja gewohnt von sol­chen Ver­tu­schungs­ma­nö­vern der katho­li­schen Kir­che zu hören - lan­ge genug hat es in vie­len Fäl­len gedau­ert, bis irgend­ei­ne oder irgend­ein Betrof­fe­ne/-r sich getraut hat eher ihre/seine Exi­stenz zu ver­lie­ren als wei­ter die­se Straf­ta­ten durch katho­li­sche Wür­den­trä­ger zu erdulden.

Es wird häu­fig dage­gen argu­men­tiert, das sei nur ein fin­ste­res Mach­werk, eine tota­le Erfin­dung von Fein­den des Katho­li­zis­mus. Nach und nach wird aller­dings klar: 

  • - Es han­delt sich nicht um ein­zel­ne Fälle, 
  • - es han­delt sich nicht um erfun­de­ne Geschichten, 
  • - es han­delt sich nicht um Aktio­nen von Ein­zel­per­so­nen um die katho­li­sche Kir­che zu schädigen, 
  • - son­dern es ist das Wesen die­ser Orga­ni­sa­ti­on sol­ches Fehl­ver­hal­ten zu generieren!

Das Keusch­heits­ge­bot der Non­nen und der Zöli­bat der Prie­ster sind - bio­lo­gisch betrach­tet - der Ver­such grund­sätz­li­che Trie­be des Men­schen mit Kraft des Gei­stes "abzu­schal­ten". Genau­so gut könn­te man ver­su­chen, den Men­schen davon abzu­brin­gen etwas zu essen oder zu trin­ken. Beim Trieb zur Nah­rungs- und Was­ser­auf­nah­me ist das sofort Jeder­mann klar: Ohne zu essen stirbt der Mensch. Da man an "Ent­halt­sam­keit" nicht stirbt ent­steht die irri­ge Annah­me, es kön­ne gelin­gen, den mit dem Fort­pflan­zungs­trieb ein­her­ge­hen­den Lust­ge­winn durch spi­ri­tu­el­le Ritua­le unwirk­sam zu machen. Genau­so gut könn­te man ver­su­chen den Mond in gegen­läu­fi­ge Rich­tung zu zwingen. 

Es sind bei­lei­be nicht nur die Prie­ster, die sich an ihren Schäf­chen oder Non­nen ver­grei­fen, auch Non­nen selbst, oft in her­aus­ge­ho­be­ner Posi­ti­on, kön­nen als Täte­rin­nen zu einem Pro­blem werden.

Die Katho­li­schen ste­hen im übri­gen mit die­ser Leh­re nicht allei­ne da, für jüdi­sche Gläu­bi­ge gilt etwas ähn­li­ches. Obwohl es nicht aus­drück­lich benannt ist, sind eben­so in den pro­te­stan­ti­schen Vari­an­ten des Chri­sten­tums und im Islam die *Glau­bens­grund­sät­ze* trieb­feind­lich, d.h. alle Trie­be gel­ten erst ein­mal als etwas Böses. Schon das soll­te jedem klar den­ken­den Men­schen etwas über den Wert sol­cher Bedin­gun­gen von Glau­be / Reli­gio­nen sagen:

Sie sind alle­samt wirk­lich­keits­fremd und bio­lo­gisch unmöglich.

Aus die­sem letzt­ge­nann­ten Zwie­spalt zwi­schen Anspruch und Trieb(-kraft) ent­ste­hen die Struk­tu­ren in den Glau­bens­rich­tun­gen, die Schuld und Sün­de postu­lie­ren. Die Bestra­fung und Pei­ni­gung der Sün­der ist eine Stell­ver­tre­ter­tat durch die Rich­ten­den, denn sie sind von den glei­chen Sün­den geplagt wie ihre Opfer.

Wir kön­nen uns glück­lich schät­zen in einer Zeit zu leben, in der eine sol­che Auf­deckung von Trieb­tä­tern und Ver­ge­wal­ti­gern in Sou­ta­ne öffent­lich gemacht wer­den kön­nen ohne das es denen ans Leben geht, die der­glei­chen bekannt machen. Noch vor knapp 300 Jah­ren - ein­mal abge­se­hen von der damals man­geln­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­keit - hät­te die Gefahr bestan­den dass die Opfer des Miss­brauchs auch noch kri­mi­na­li­siert und tat­säch­lich ver­nich­tet wor­den wären.

Das allei­ne soll­te uns heu­te antrei­ben die immer noch vor­han­de­ne Macht der Kir­chen, ins­be­son­de­re der katho­li­schen Kir­che, unter­stützt von Poli­ti­kern die sich um deren *Segen* - und damit ein­her­ge­hen­der Emp­feh­lung an das Wahl­volk sie zu wäh­len - bemü­hen und so ihre Chan­cen zu ver­bes­sern. Tit-for-Tat, gibst du mir 'was, geb' ich dir 'was .... das muss in die­sem Jahr­hun­dert ein Ende haben!

Die neue­ste *Masche* des Katho­li­zis­mus ist es, die Opfer so dar­zu­stel­len, als ob sie mit den Taten ein­ver­stan­den, ja sogar die trei­ben­den Kräf­te gewe­sen sei­en, die Ver­füh­rer der kirch­li­chen Wür­den­trä­ger. So etwas fin­det man nur noch in Fil­men, wenn die Böse­wich­te der Poli­zei klar machen wol­len die Opfer hät­ten selbst Schuld Opfer gewor­den zu sein. Wie mein Vater immer zu sagen pflegte:

"Es kommt noch soweit, dass nicht die Täter bestraft wer­den son­dern die Opfer!"

bookmark_borderImmer mehr "Plastikmenschen"

Da wer­den Sie aber gestaunt haben, lie­be Lesen­de, als Sie das Wort: "Pla­stik­men­schen" lasen.

Ich fin­de ein "Pla­stik­mensch" ist der Inbe­griff abso­lu­ter Rein­heit. Damit mei­ne ich sol­che Men­schen ohne Laster, Schwä­chen - und Mensch­lich­keit .... die bestehen natür­lich über­wie­gend nicht aus Pla­stik, son­dern aus Metal­len. Mit­tels KI, der künst­li­chen Intel­li­genz, sind For­scher dabei sol­che rei­nen, schie­ren Figu­ren zu schaf­fen. Sie wer­den dank ihrer Ober­flä­chen­be­schaf­fen­heit schon äußer­lich das dar­stel­len was sie durch ihre Elek­tro­nik sind, über­le­gen ihrem Vor­bild Mensch in meh­rer­lei Hinsicht:

- Fast unzer­stör­bar durch Spe­zi­al­ober­flä­che und beson­de­re Legierungen;
- Resi­stent gegen vie­ler­lei Umwelteinflüsse;
- Kraft­prot­ze, mit­tels Ser­vo-unter­stütz­ter Bewegungselemente.

- Schließ­lich ihre größ­te Stär­ke, ihr elek­tro­ni­sches Gehirn, viel­fach schnel­ler als das jedes Men­schen, und sta­bil in der Erin­ne­rung, durch draht­lo­se Anbin­dung an ein Zen­tral­ge­hirn mit schier end­lo­sem Wis­sen und simul­ta­nen Infor­ma­tio­nen zu Zustän­den von über­all her prak­tisch allwissend.

Kei­ne Laster, kei­ne Ver­su­chung, kei­ne Schwä­chen
--- und kein Fun­ke "Mensch­lich­keit".

["click!" auf das Robo­ter-Bild ver­grö­ßert]

Mir scheint, es besteht drin­gen­der Hand­lungs­be­darf fest­zu­le­gen, was sol­che Wesen, die Pla­stik­men­schen, tun dür­fen und was nicht. Wer die Ein­hal­tung der Gren­zen ihrer Mög­lich­kei­ten kon­trol­liert und sicher­stellt, dass sie sich nicht gegen ihre - wenig per­fek­ten - Erbau­er wenden.

Ale­xa & Siri
Sca­ry Things Ale­xa & Siri Say Are Cau­se For Concern

Elek­tro­ni­sches Kän­gu­ru

bookmark_borderDer wahre Grund

Lie­bes Tagebuch,

ich weiß jetzt, war­um es immer noch so vie­le Men­schen nach Ame­ri­ka drängt. Also nicht rich­tig drängt, mehr so psy­chisch. Sie wol­len halt gern da hin. 

Die Musik allei­ne ist es nicht. Selbst die Coun­try­mu­sik­freun­de wis­sen, dass es kei­ne Cow­boys und India­ner wie in den Wild-West-Fil­men mehr gibt. Wo die Män­ner um das Feu­er sit­zen und reih­um Whis­key aus der Fla­sche trin­ken und rau­chen - das ist total "out", lie­bes Tage­buch, und vor allem in Ame­ri­ka, da darf man fast nir­gends mehr rau­chen. Da sit­zen nun die Män­ner so rum, einer spielt auf der Mund­har­mo­ni­ka und die ande­ren sin­gen Cow­boy-Coun­try-Musik, und plötz­lich kommt ein India­ner­über­fall, weil es die India­ner nicht gern haben, wenn die Her­den in ihrem Reser­vat gewei­det wer­den - und dann piff-paff! geht die Knal­le­rei los und eini­ge der Kon­tra­hen­ten lie­gen nach­her tot her­um. Das ist es nicht, weder die Cow­boy­ro­man­tik, noch die Countrymusik.

Man­che sagen, lie­bes Tage­buch, es ist wegen dem Äppel. Was ganz Beson­de­res, kostet ja so cir­ca 'nen Tau­sen­der so'n Teil. Aber des­we­gen nach Ame­ri­ka? Nein, nein, das kann man hier in den gro­ßen Städ­ten ja längst auch kaufen. 

Zu dem Herrn Trump will bestimmt eben­so nie­mand, wer weiß, was der wie­der so im Sinn hat und auf ein­mal - schwupp-di-wupp! - ist man im Gefäng­nis, schmort da ohne Rechts­bei­stand und wird dann, wenn man Glück hat, abge­scho­ben nach Hause.

Ein Freund von mir, lie­bes Tage­buch, ist jetzt dahin­ter gekom­men war­um es Leu­te gibt die trotz­dem nach Ame­ri­ka wollen:

Wenn näm­lich die Ame­ri­ka­ner über­all auf der Welt Krieg machen, so den­ken die, dann ist es am sicher­sten da, wo sie kei­nen Krieg machen wer­den - bei sich daheim. Die Ame­ri­ka­ner. In Ame­ri­ka. Wer wirk­lich nicht Krieg erle­ben will denkt zuerst: Da geh' ich doch gleich mal nach Amerika!

Nur - lie­bes Tage­buch - ob das die ande­ren Staa­ten, mit denen Ame­ri­ka Krieg macht oder die mit Ame­ri­ka Krieg machen, tat­säch­lich wis­sen und so lassen?

bookmark_borderSäugling an Homöopathie"behandlung" verstorben

Über­set­zung
Homöo­pa­thie­be­für­wor­ter haben Bern­stein­ket­ten als Opti­on zur Schmerz­lin­de­rung pro­pa­giert. Die Theo­rie, die ver­wen­det wird, um das Pro­dukt zu ver­kau­fen, ist, dass aus Bern­stein Bern­stein­säu­re [C4H6O4]* frei­ge­setzt wird, was eine hei­len­de Eigen­schaft haben soll. Damit Bern­stein aller­dings Bern­stein­säu­re frei­set­zen kann, muss er jedoch eine Tem­pe­ra­tur von 200° Fah­ren­heit [ca. 93° Cel­si­us, bei 100°C kocht Was­ser!] erreichen.

Die Hals­ket­ten lie­gen in der alter­na­ti­ven Gesund­heits- und natür­li­chen Erzie­hungs­welt im Trend. Außer den anek­do­ti­schen Hin­wei­sen von Eltern, die behaup­ten, dass die Ket­ten funk­tio­nie­ren, gibt es kei­ne (wis­sen­schaft­li­chen) Bewei­se, die ihre Wirk­sam­keit nachweisen.

In den U.S.A. ist ein Säug­ling dar­an gestor­ben, dass er eine sol­che Ket­te getra­gen hat und dann an einem davon gelö­sten Bern­stein­brocken erstickt ist. Es muss immer erst etwas der­ar­ti­ges pas­sie­ren, damit die Behör­den auf­merk­sam wer­den - in den U.S.A. hat wegen des Vor­falls die Arz­nei­mit­tel­be­hör­de eine War­nung aus­ge­spro­chen [sie­he Video].

*
Zu den Eigen­schaf­ten von Bern­stein­säu­re [auch: Suc­ci­nyl­säu­re oder Butandisäure]
All­er­go­lo­gi­sche Potenz
Nut­zung als Lebensmittelzusatzstoff
BIOSUCCINIC acid Bio-SA™

bookmark_borderEs ist 'was faul im Staate Dänemark U.S.A.

Im Jah­re 1997 flo­gen wir - die gan­ze Fami­lie, Eltern und Kin­der, nach Den­ver, Colo­ra­do um dort bei und zusam­men mit Freun­den Weih­nach­ten und Sil­ve­ster zu fei­ern. 1998 war ich für zwei Mona­te geschäft­lich in Pen­syl­va­nia, New York (Staat) und Ohio unter­wegs um für einen mei­ner Kun­den Geschäf­te mit U.S.-Unternehmen anzu­bah­nen. Da das erfolg­reich war rei­ste ich schließ­lich im Juli des glei­chen Jah­res wie­der ein - dies­mal um für den Kun­den ein Büro ein zurich­ten und den Waren­fluss zu organisieren.

Für Büro­ein­rich­tung und Woh­nungs­ein­rich­tung wur­den Inve­sti­tio­nen von ca. 6.000,- DM getä­tigt, die Woh­nung mit Büro koste­te damals etwas mehr als 400,- US$ Mie­te, Kabel, Tele­fon und Neben­ko­sten nicht ent­hal­ten. Heu­te bekommt man für die­sen Preis nicht ein­mal mehr einen fen­ster­lo­sen Abstell­raum. In den ersten bei­den Mona­ten lieh mir ein Freund aus High School-Tagen ein Auto - zur Nut­zung bis alle For­ma­li­tä­ten erle­digt waren, um selbst ein Auto zu kau­fen und zulas­sen zu kön­nen. Dazu nur soviel:
Wer glaubt in U.S.A. sei alles ganz locker und ohne Kom­pli­ka­tio­nen zu erle­di­gen weil die Ame­ri­ka­ner ja so gut drauf sind der irrt gewal­tig - die Büro­kra­tie kann sich durch­aus mit unse­rer mes­sen. Was noch dazu kommt: In Euro­pa "Erwor­be­nes" wie Füh­rer­schein, aka­de­mi­sche Gra­de, Ver­si­che­rungs­ra­bat­te etc. zählt erst mal - -- --- NICHTS!

Als das erste Flug­zeug in den Turm des World Trade Cen­ter flog war ich gera­de in einer tech­ni­schen Unter­wei­sung über die Bestückung von Mobil­te­le­fon­pla­ti­nen der zwei­ten Gene­ra­ti­on [die mit den klei­nen Farb­dis­plays] und half als Über­set­zer aus, weil dort eini­ge Tech­ni­ker und Inge­nieu­re teil­nah­men, die noch nicht so fit in der eng­li­schen Spra­che waren um den Aus­füh­run­gen des Refe­ren­ten zu fol­gen. Die­ser Unter­richt wur­de abge­bro­chen und man ver­sam­mel­te sich im Pau­sen­raum [eine eher sel­te­ne Errun­gen­schaft in U.S.-Unternehmen, meist wird erwar­tet, dass die Mit­ar­bei­ter irgend­wo in einem Schnell­re­stau­rant ihre Mit­tags­zeit ver­brin­gen]. Dort lief der Fern­se­her und nie­mand arbei­te­te mehr son­dern sah die Berichterstattung.

Nach weni­gen Tagen stand fest: Das Land war zutiefst erschüt­tert, in sei­ner Iden­ti­tät ange­schla­gen und jene Kräf­te, die nach Rache lechz­ten, hat­ten das Heft in der Hand und sich durch­ge­setzt. Was folg­te war der end­gül­ti­ge Ver­lust des­sen, was wir in Euro­pa unter der Über­schrift "Der ame­ri­ka­ni­sche Traum" kennen.
Für mich stand fest, dass ich in einem sol­chen Land nicht leben und arbei­ten woll­te. Ohne auf Ein­zel­hei­ten ein­zu­ge­hen nur soviel zum Abschluss der Geschich­te: Ich ver­kauf­te die Ein­rich­tung und zwei Autos, pack­te mei­ne per­sön­li­che Habe in eine gro­ße Kiste und ver­ließ mit Aus­lau­fen mei­nes Visums Anfang Sep­tem­ber 2002 das Land.

Zur Vor­ge­schich­te - und zum bes­se­ren Ver­ständ­nis - will ich noch erwäh­nen, dass ich in den Jah­ren 1963-64 ein Jahr als Aus­tausch­schü­ler im Staat New York, ganz im Nor­den, an der Gren­ze zu Kana­da, zuge­bracht habe. Danach bin ich in mehr oder weni­ger gro­ßen Abstän­den immer wie­der ein­mal dort gewe­sen. Dadurch ken­ne ich die Stim­mung und die Men­schen im Land zwar nicht aus allen Regio­nen, aber doch sicher bes­ser als man­che Urlau­ber, die ein­mal für ein paar Tage zum Shop­ping in einer der Metro­po­len waren .... dort herrscht oft die­se 'auf­ge­setz­te' Freund­lich­keit vor, die nicht echt erscheint und es auch nicht ist!

Um es kurz zu sagen lie­be ich das Land. Und jene ein­fa­chen Men­schen, die die Mas­se der Bevöl­ke­rung aus­ma­chen, die grund­sätz­lich freund­lich zu Frem­den sind, wenn die­se sich rück­sichts­voll und ange­mes­sen ver­hal­ten. Es herrscht eine Hilfs­be­reit­schaft die uns in Deutsch­land min­de­stens in Metro­pol­re­gio­nen abhan­den gekom­men ist. Die Land­schaf­ten sind atem­be­rau­bend, und ich hat­te das Glück mehr als 14 Staa­ten der U.S.A. inten­siv zu berei­sen und mich dort vie­le Wochen umzu­se­hen - teils mit Freun­den oder deren Bekann­ten, teils zusam­men mit mei­ner Frau als "Tou­ri­sten", aber immer auf eige­ne Faust, ohne die bei deut­schen USA-Tou­ri­sten so belieb­te "deutsch­spra­chi­ge Füh­rung", bei der nur der posi­ti­ve Aus­schnitt des Lebens gezeigt wird, sozia­le und kul­tu­rel­le Pro­blem­fel­der aus­ge­blen­det wer­den. "All­tag" mit sei­nen Schwie­rig­kei­ten wird bei sol­chen Pau­schal­rei­se­ver­an­stal­tern nicht wahr­ge­nom­men. Davon merkt kein Tou­rist etwas. 

Zuletzt waren wir 2004 in den U.S.A. - und was wir da von den "Offi­zi­el­len" erlebt haben hat aus­ge­reicht um zu sagen: Nie wie­der, nicht ohne dra­sti­sche Ände­run­gen der Hand­ha­bung der Ein­rei­se durch die Behördenmitarbeiter.

Es ist eine Schan­de, was in den ver­gan­ge­nen 15 Jah­ren aus die­sem Land durch die Geld­gier und unge­zü­gel­te Berei­che­rung Weni­ger gewor­den ist. Dazu kom­men die Ein­schüch­te­run­gen einer schlecht aus­ge­bil­de­ten und schieß­wü­ti­gen Poli­zei, schlei­chend wie­der­keh­ren­der Ras­sis­mus, der unter Trump nun ganz offen­sicht­lich wird und kaum noch Wider­stand erzeugt.

Waren es in den sech­zi­ger und sieb­zi­ger Jah­ren noch die klei­nen Kom­mu­nen die die Mas­se der Bevöl­ke­rung beher­berg­ten, so sind es nun die grö­ße­ren Städ­te, die den Ton ange­ben und der Mensch­lich­keit abge­schwo­ren haben - wer nicht kämpft oder kämp­fen kann ist ret­tungs­los ver­lo­ren, wer krank wird ist finan­zi­ell meist rui­niert, wer dem stän­di­gen Druck noch mehr zu arbei­ten und noch weni­ger Frei­zeit zu haben nicht stand­hal­ten kann greift immer häu­fi­ger zu Dro­gen und macht sich so kaputt.

Wohl­tä­tig­keit gegen­über Bedürf­ti­gen (sie­he Abbil­dung)- einst ein Kenn­zei­chen der ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft - wird heu­te als För­de­rung von Schma­rot­zer­tum gebrand­markt, Hilfs­be­reit­schaft, Mit­leid und Mensch­lich­keit wer­den als links­ra­di­ka­les Gedan­ken­gut verteufelt.

Die US-Gesell­schaft ist in ihren Grund­fe­sten erschüt­tert, nicht erst seit Trump. Wenn sich durch die Über­nah­me des Reprä­sen­tan­ten­hau­ses (Wahl vom Novem­ver 2018) durch die Demo­kra­ten nichts ändert, weil in deren Rei­hen sich min­de­stens so vie­le von "spe­cial inte­rest (groups)"¹,² besto­che­ne Abge­ord­ne­te befin­den wie bei den Repu­bli­ka­nern, dann sehe ich schwarz für das Land. Die ein­zi­ge Hoff­nung sind jene jun­gen, sozi­al und demo­kra­tisch enga­gier­ten Abge­ord­ne­ten, die bei der letz­ten Wahl die ver­kru­ste­ten Struk­tu­ren in Fra­ge stel­len konn­ten und bei den Wäh­lern damit ankamen. 

Da ruht mei­ne Hoff­nung .... und wer weiß, mög­li­cher­wei­se erle­be ich es noch und kann wie­der dort­hin flie­gen ohne bei der Ein­rei­se wie ein Ver­bre­cher gescannt und befragt zu werden.

¹ Ein beson­de­res poli­ti­sches The­ma, das im Mit­tel­punkt der poli­ti­schen Inter­es­sen­ver­tre­tung steht.
² Eine Interessengruppe.

bookmark_borderTreffend dargestellt

Kürz­lich wur­de mir in einem E-Mail eine Kari­ka­tur von Ste­ve Sack zuge­sandt, da der Ver­sen­der dach­te, ich sam­mel­te noch, wie vor Jah­ren, Kari­ka­tu­ren. Obwohl ich schon vor 2000 auf­ge­hört habe zu sam­meln freut es mich natür­lich stets eine gelun­ge­ne Kari­ka­tur zu sehen.

So wie die­se, die in typi­scher Manier die Schwä­chen und Emp­find­lich­kei­ten der gezeich­ne­ten Per­so­nen außer­or­dent­lich tref­fend auf die Schip­pe nehmen.

Die Dar­stel­lung erin­nert an den von mir eben­falls hoch geschätz­ten Clay Ben­nett.

  Haben Sie auch einen Kari­ka­tu­ri­sten den Sie beson­ders schätzen?

bookmark_borderNun auch noch das ...!

Wir regen uns über Trump in den U.S.A. auf - dabei haben wir bei uns zu Hau­se min­de­stens genau so ein­fäl­ti­ge Per­so­nen die glau­ben die Welt zu ver­ste­hen. Frau Nah­les ist da nur ein Bei­spiel und wegen der Koali­ti­on ist ihr Ein­fluss begrenzt, glücklicherweise!

Schau­en wir aller­dings zur CDU und ins­be­son­de­re zum unse­li­gen Herrn Voss [Spitz­na­me: "Sprin­ger-Lob­by­ist"] aus Hameln (!) der zwar das Inter­net zer­stö­ren will aber nicht ein­mal ver­steht was er da anrich­tet und wie er es anrich­tet - soviel Unwis­sen­heit, soviel Selbstüberschätzung. 

Aber mög­li­cher­wei­se ist es ganz anders?
Da das Inter­net mit sei­ner Mög­lich­keit die Lügen der Poli­ti­ker sofort und end­gül­tig zu wider­le­gen den Betei­lig­ten ein Dorn im Auge ist, könn­ten sie pla­nen, mit die­sem Gesetz zwei Flie­gen mit einer Klap­pe zu schlagen:
Den Ver­le­gern einen Gefal­len tun, und ihre Kri­ti­ker zu beschränken. 

Zu Hau­se in Deutsch­land leh­nen (angeb­lich) sowohl CDU/CSU als auch SPD das Upload-Fil­ter- und Lei­stungs­schutz­recht der EU ab, zei­gen wie stets mit Fin­gern auf die EU und schrei­en: "Wir wol­len es nicht, es ist die EU, die das macht!"

Zu wel­cher Par­tei gehört noch­mal der Herr Voss?
Zur CDU!

Typi­sches Poli­tik-WIN-WIN, der Bür­ger verliert ...!