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bookmark_border"Intellectual" humor

Irgend­wie sind die memes und car­toons aus den USA immer wit­zi­ger als bei uns ....

 

 

 

 

 


Ach ja, und dann gibt es noch die­se Kurz­fas­sung eines Vide­os vom Besuch des US Prä­si­den­ten an der Gren­ze in Kali­for­ni­en - aber sehen Sie selbst: Typisch Trump, unty­pisch der Widerspruch.



 

bookmark_borderHeute:
Klimarettung ist unabdingbare Notwendigkeit
- 'stetiges' Wachstum führt ins Verderben

"Wir müs­sen so tun als ob unser Haus brennt - da darf es kein Zögern geben!"
Stimmt.
Sag' ich schon seit Jahren!


bookmark_borderDie Frage muss sein:
"Wem nützt es?" oder "Von was soll es ablenken?"

Unter dem Titel "Wenn man vom Rat­haus kommt ist man klü­ger .... oder: Daten­samm­lung ist 'für die Katz'" hat­te ich vor zuletzt ca. einem Jahr*¹* eini­ge Gedan­ken zu Über­wa­chungs­mass­nah­men auf­ge­schrie­ben und dazu den mathe­ma­ti­schen Nach­weis erbracht, dass alles was so bis­her ein­ge­rich­tet ist und läuft - selbst wenn man eine prak­tisch nie vor­kom­men­de, mini­ma­le Feh­ler­quo­te annimmt - völ­lig nutz­los ist:

Der sta­ti­sti­sche Feh­ler ist immer grö­ßer als die Zahl
der tat­säch­li­chen Ter­ro­ri­sten und ähn­li­cher Staatsfeinde 

Die Aus­sa­gen wer ein Staats­feind und Mis­se­tä­ter ist muss daher als rein zufäl­lig, und, vom Stand­punkt des Kri­mi­na­li­sten aus gese­hen, ohn­ne jeden Aus­sa­ge­wert sein.

Wenn also immer noch wei­ter an den Stell­schrau­ben gedreht wird, sprich:
Über­wa­chung bei­be­hal­ten oder ver­schärft wird, etwa mit Gesichts­er­ken­nung und natio­nen­wei­ter DNA Samm­lung auch von unbe­schol­te­nen Bür­gern (sofern sich Gele­gen­heit bie­tet), muss dann ein ande­rer, ver­steck­ter Zweck dahin­ter stehen?

Was könn­te das sein?
Wer weiß, was das bewir­ken soll?
Wo fin­den sich Hin­wei­se auf die 'ver­steck­te Agenda'?
Oder ist das ledig­lich eine para­no­ide Annah­me, eine Verschwörungstheorie?

*¹* Ver­weis­in­fo: Geän­der­te Urfas­sung von Juni und Sep­tem­ber 2016; letz­te Über­ar­bei­tung Sep­tem­ber 2018.

 

bookmark_borderAbsurditäten (II)

Stel­len Sie sich ein­mal fol­gen­des Sze­na­rio vor:

Ein Poli­ti­ker der CDU/CSU macht eine Radio­sen­dung und for­dert dar­in sämt­li­che höhe­re Lehr­an­stal­ten zu schlie­ßen - weil sie die "Brut­stät­ten" der lin­ken Gesin­nung und "Kader­schmie­den" für links-libe­ra­le Indok­tri­na­ti­on sei­en. Die die sonst noch total unent­schlos­se­nen Stu­die­ren­den im Nu zu Rot­front-Kämp­fern umpolen.

Wenn so was von einem Sprin­ger-Blatt käme wäre es nicht ver­wun­der­lich, aber von einem kon­ser­va­ti­ven Poli­ti­ker? Ich stel­le mir den Sturm der Ent­rü­stung vor, den sh*tstorm bei twit­ter und sonst wo, die Empö­rung der Talk­run­den ob die­ses Sakrilegs. 

Und nun hal­ten Sie sich fest:
Etwas grund­sätz­lich ähn­li­ches hat ein gestan­de­ner Senats­ab­ge­ord­ne­ter*¹* des Senats von Ten­nes­see gefor­dert - um dann spä­ter zu behaup­ten 'Ätsch­mann, war ledig­lich ein Scherz, nur so dahin gesagt, eine Über­spit­zung, nie etwa ernst gemeint'.

Das sah für mich anders aus, das hör­te sich durch­aus ernst an - und die Kör­per­spra­che zeigte:
Der meint was er sagt!

Das Video ist HIER abzu­ru­fen. Ich habe eine Kopie gemacht und DORT abge­legt - nur falls der Vor­gang plötz­lich ins Nir­va­na verschwindet ....

Da stellt sich die Frage:
Was geht uns das an wenn ein Hitz­kopf in Ten­nes­see sich hin­rei­ßen lässt und eine Schimpf­ka­no­na­de im Radio los­lässt? Auf den ersten Blick ist das so wie der berühm­te Sack Reis in Chi­na, auf den zwei­ten Blick aller­dings schau­en wir schon etwas bedröp­pel­ter, wenn wir an man­che unse­rer Poli­ti­ker den­ken, die es vor­zie­hen mit Mei­nung anstatt Fak­ten zu argu­men­tie­ren. Hier wird so etwas nicht der­art plump ver­an­stal­tet, da bedient man sich der fei­nen Spra­che in Talkrunden.

Intel­lekt und Wis­sen - die den ein­fa­chen *Strick­mu­stern* der Poli­tik Pro­ble­me machen - sind auch hier­zu­lan­de seit Jah­ren unter Beschuss!

*¹* WIKIPEDIA: Ker­ry E. Roberts (born Sep­tem­ber 24, 1961) is a Repu­bli­can mem­ber of the Ten­nes­see Sena­te for the 25th District ... In Sep­tem­ber 2019, Roberts made natio­nal news when he clai­med that hig­her edu­ca­ti­on should be abo­lished to limit the "libe­ral bree­ding ground."

Über­set­zung: "Wenn es irgend­et­was gibt das wir tun kön­nen um Ame­ri­ka heu­te noch zu ret­ten, dann ist es, unse­re sämt­li­chen Hoch­schu­len zu schlie­ßen und uns die­ser Brut­stät­ten libe­ra­len Gedan­ken­gu­tes zu entledigen!"



 
- Absur­di­tä­ten
- Absur­di­tä­ten wohin man schaut ….
- Absur­di­tä­ten: Werbe-Kauderwelsch ….
- Gene­ra­ti­on BK* ....

 

bookmark_borderDa stimmt doch 'was nicht ..!?

Beim Stö­bern im Inter­net sto­ße ich manch­mal auf Beson­der­hei­ten die auf den ersten Blick noch nor­mal erschei­nen. Wenn man aller­dings genau hin­schaut, liest, über­legt, dann bemerkt man was nicht stim­men kann oder wo schlam­pig gear­bei­tet wurde.

Hier also zwei Fälle:
Beim ersten Bild fehlt etwas, beim zwei­ten Bild ist etwas falsch bezeichnet.

Viel Spaß bei der Suche!


[Zustim­mungs­wer­te in % für US Prä­si­den­ten, kumu­liert über die Amts­zeit] *¹*
["click!" auf das Bild vergrößert]

*¹* begin­nend mit Prä­si­dent Dwight D. Eisen­hower bis heute

bookmark_borderElitär ....

.
Als ich 1970 an der Hannover'schen ('klei­nen') Men­sa einer Kom­mi­li­to­nin die Türe öff­ne­te um sie zuerst rein­ge­hen zu las­sen zisch­te sie mich an: "Eli­tä­rer Scheißer!"
Mir wur­de da bewußt, dass sich durch die '68er Stu­den­ten­be­we­gung - noch in vol­lem Gan­ge - etwas ver­än­dert hat­te und wei­ter ver­än­der­te. Nicht in allen Aspek­ten zum Bes­se­ren, soviel steht heu­te im Rück­blick fest. 

Glück­li­cher­wei­se und gut für mich, der ich mich an die neu­en, 'repres­si­ons­frei­en' Umgangs­for­men nicht so recht gewöh­nen konn­te, war der Umstand, dass es unter den Kom­mi­li­to­nin­nen und den ande­ren Frau­en glei­chen Alters noch genug 'Anders­den­ken­de' gab. Sol­che, die eine höf­li­che Geste nicht sofort mit revo­lu­tio­nä­rer Inbrunst zu mei­nen Ungun­sten als Unter­drückungs­ver­such dem weib­li­chen Geschlecht gegen­über beur­teil­ten - ich war nicht völ­lig "out" wie es heu­te hei­ßen wür­de, nicht sozi­al iso­liert & geäch­tet, nicht kom­plett ver­lo­ren und zu ewi­gem Allein­sein verdammt .... 

Heu­te sind die vor­ma­li­gen Revo­lu­tio­nä­re - mit weni­gen Aus­nah­men und egal ob Männ­lein oder Weib­lein - nach ihrem Marsch durch die Insti­tu­tio­nen sozi­al ange­paßt und als Pen­sio­nä­re wohl bestallt:

Sie haben irgend­wann ihre Idea­le ver­lo­ren, ver­ra­ten und ver­kauft gegen das, was hier­zu­lan­de als "bür­ger­li­ches Leben" und nor­mal ange­prie­sen wird. Zurück­ge­blie­ben ist aus der Zeit eine Hor­de Kin­der denen in den frü­hen Jah­ren eine ordent­li­che Erzie­hung ver­wei­gert wur­de und die des­we­gen zu Men­schen­fein­den wur­den - stets dar­auf bedacht sich selbst den größt­mög­li­chen Vor­teil zu ver­schaf­fen und sich mit Ellen­bo­gen und dem Mot­to "Ich, ich und noch­mal ich!" durch die Zeit bewegen.

Die Iro­nie liegt dar­in, dass es genau die­se Kin­der der sich eman­zi­pie­ren­den 68er Gene­ra­ti­on sind, die nun die dama­li­gen Idea­le ins Gegen­teil ver­kehrt haben. Eine Gene­ra­ti­on von Ego­isten, die sich ob der Abwen­dung von dem, wor­an ihre Eltern glaub­ten, zu eli­tä­ren Tyran­nen ent­wickelt haben die dem Geld nach­lau­fen und sich dar­über definieren:
Nicht die Revo­lu­ti­on frißt ihre Kin­der, son­dern die Kin­der der Revo­lu­tio­nä­re ver­än­der­ten bereits und ver­än­dern immer noch die Revo­lu­ti­on zu einem neo­li­be­ra­len Moloch, der die ver­schlingt, die nicht als "Éli­te" gebo­ren sind. Geist zählt nicht mehr, Bil­dung ist über­flüs­sig, gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment wird ver­lacht, dem Mit­tel­maß gehört die Stunde.

Als neue Éli­te ver­ste­hen sich Jene, die ein Com­pu­ter­pro­gramm zu schrei­ben ver­ste­hen - in Mas­se nicht die Besten im Lan­de, denn sowas ist 'Hand­werk', es besteht aus Wie­der­ho­lung und Rou­ti­nen. Mecha­ni­stisch, ohne nach Trans­fer oder Asso­zia­ti­ons­ver­mö­gen, schon erst Recht nicht nach Phan­ta­sie oder Intui­ti­on ver­lan­gend. OK, es gibt auch da Aus­nah­men, aller­dings hält sich deren Zahl in Grenzen.

Die 'Freaks', die frü­her in abge­dun­kel­ten Räu­men saßen und Piz­za als Haupt­nah­rung ansa­hen, sind den tech­ni­sier­ten Mobil­te­le­fon­trä­gern gewi­chen, die sich RFID-Chips implan­tie­ren las­sen weil man dann die Haus­tü­re elek­tro­nisch öff­nen kann. Ein zwei­fel­haf­ter Nut­zen, wenn man die Fol­gen für die Gesell­schaft bedenkt. Die mei­nen durch ihre Akti­vi­tä­ten die Welt ändern zu müs­sen - eine Welt, vor der sie nicht mehr stau­nend wie klei­ne Kin­der ste­hen, son­dern die sie sich um jeden Preis per "App" ver­füg­bar machen wol­len. Koste es was es wolle.

Da lob' ich mit die frü­he­ren Eli­ten, bei all den Män­geln die es gab. Die wuß­ten wenig­stens noch eine Oper von einem Musi­cal zu unter­schei­den und hiel­ten Neo für eine Vor­sil­be und nicht den Namen einer Per­son oder eines Fisches ....

[Erst­ver­öf­fent­li­chung: 05. Aug 2014 um 11:00]

bookmark_borderIm Nebel herum stochern ....

Vor Jah­ren - als ich zuletzt beruf­lich von 1999 bis 2002 in USA war - bin ich häu­fig mit mei­nem alten Schul­ka­me­ra­den aus High School Zeit [1963-64] unter­wegs gewe­sen. Mei­ne Arbeit an der Uni­ver­si­tät war in je zwei mal drei Stun­den (zwei Vor­le­sun­gen zu je 1,5 Stun­den zwei mal pro Woche) erle­digt und anson­sten konn­te ich die Gele­gen­heit nut­zen ande­re Ein­drücke zu gewin­nen oder - wie oben bereits erwähnt - mit mei­nem Freund auf Ent­deckungs­tour gehen.

Weil er sei­ne Tätig­keit als Chef einer gro­ßen Trup­pe von Ver­käu­fern rela­tiv frei gestal­ten konn­te und wegen der Ver­brei­tung der Mobil­te­le­fo­nie nicht mehr an stän­di­ge Anwe­sen­heit im Büro gebun­den war sind wir bei­spiels­wei­se zum Angeln oder zum Wan­dern oder zum Sight-See­ing gefah­ren. Wenn er Ter­mi­ne in ande­ren Staa­ten hat­te war es oft so, dass ich mit ihm da hin fah­ren konn­te, wenn er die­se Erle­di­gun­gen auf Tage leg­te, an denen ich kei­ne Ver­an­stal­tun­gen hatte.

Wenn wir zum Angeln fuh­ren koste­te das einen Angel­schein pro Per­son, 2 US$ für einen Monat und man konn­te dafür in allen Gewäs­sern die nicht als *pri­vat* gekenn­zeich­net waren angeln. Freund Bob jun. hat­te ein geräu­mi­ges Boot und Angeln genug für eine gan­ze Kom­pa­nie, wir hat­ten also beste Voraussetzungen.

Nur die Fische, die woll­ten an man­chen Tagen nicht so recht anbei­ßen - trotz lecke­rer, fri­scher Köder, gera­de im Angel­shop (Dose ca. 2,5 US$) gekauft.

Das Pro­blem beim Angeln ist, dass zwar die Fische uns sehen, wir aber nicht wis­sen, wo sich die Fische gera­de auf­hal­ten und ob sie viel­leicht schon aus­rei­chend gefut­tert hat­ten und des­we­gen von unse­ren Köder­tie­ren nichts wis­sen wollten. 

Es war oft wie sto­chern im Nebel wie es im Volks­mund so tref­fend aus­ge­drückt wird. Angel­schnur mit Köder ins Was­ser hän­gen und hof­fen, ein Fisch wer­de schon kom­men und sich dar­an versuchen.

Weil das auf Dau­er nicht die gewünsch­te Aus­beu­te die­ser Angel­ex­kur­sio­nen erbrach­te - schö­ne gro­ße, mehr­pfün­di­ge Forel­len ver­schie­de­ner Arten, so groß, dass von einem Tier leicht zwei Per­so­nen satt wer­den konn­ten. Es muss­te auf­ge­rü­stet wer­den, mit aus­ge­feil­ter Elek­tro­nik. In Form eines Gerä­tes mit dem Namen "Fish Fin­der", einer Art Fisch­ra­dar. Heu­te sind die­se Gerä­te mit kom­ple­xer Tech­nik aus­ge­stat­tet und kosten eine Stan­ge Geld, vor 20 Jah­ren waren sie noch recht ein­fach und der Preis war erschwing­lich: Man konn­te mit ihnen per Sonar auf­spü­ren wo sich Fische befan­den und das Gerät gab dabei deren Grö­ße und die Tie­fe an, in der sie sich aufhielten.

So war ein Teil der *Jagd auf den dick­sten Fisch* ver­ein­facht, wenig­stens wuss­ten wir, ob über­haupt Fische an die­ser Stel­le her­um schwam­men. Aller­dings blieb immer noch die rela­ti­ve Bewe­gung eini­ger­ma­ßen unbe­stimmt, ob die Fische sich beweg­ten wur­de nur ca. jede Minu­te als neu­es Bild sicht­bar - und wenn Sie schon ein­mal Angeln waren wis­sen Sie, lie­be Lesen­de, dass es schlicht unmög­lich ist eine auf 120 bis 150 Meter Tie­fe abge­dreh­te Angel­schnur mit Blei­ge­wicht und Köder etwa die­ser Spur der Fische 'nach­zu­füh­ren'. Schnur auf­rol­len und neu ver­sen­ken - das war die ein­zi­ge Mög­lich­keit, aber meist war dann dort schon wie­der die Anzei­ge der Fische leer ....

Nun, wir waren unver­dros­se­ne, ent­schlos­se­ne und nicht so leicht zu ent­mu­ti­gen­de Män­ner im besten Alter, die ein männ­li­ches Top-Ang­ler-Kli­schee zu bedie­nen hat­ten .... und so leicht gaben wird nicht auf. Über Stun­den zogen sich so unse­re *Raub­zü­ge* hin, und tat­säch­lich fin­gen wir recht statt­li­che Fische, wodurch sich all­mäh­lich die Aus­ga­be für Sprit, Boots­lie­ge­platz, Lizenz und Köder amortisierte.

War­um ich Ihnen die­se Sto­ry erzähle?
Nicht wegen des geschil­der­ten Erfol­ges, der sich letzt­end­lich doch noch ein­stell­te. Son­dern weil es für mich ein Bei­spiel ist, wie wir uns der Natur und ihrer Res­sour­cen bedie­nen - ohne wirk­lich zu wis­sen, was wir da tun.

Aber­tau­sen­de von Ang­lern haben über vie­le Jah­re die "Fin­ger Lakes" im Nor­den des Staa­tes New York befischt, jedes Jahr mit bes­se­rer Tech­nik aus­ge­stat­tet und jedes Jahr hat­ten die Fische schlech­te­re Chan­cen zu ent­kom­men. Jedes Jahr stell­ten ihnen mehr und mehr Ang­ler nach. Das Ergeb­nis ist, dass es kaum noch genug erwach­se­ne Tie­re gibt die die Popu­la­ti­on auf­recht erhal­ten kön­nen. Vie­le Ang­ler sind der Fische Tod. Irgend­wann ist es dann ganz vor­bei mit dem Angeln und die näch­ste Gene­ra­ti­on wird nur noch von gro­ßen Forel­len lesen und sie auf Bil­dern ansehen.

So wie es da im Klei­nen mit den Forel­len (und Bar­schen und ande­ren Arten) gegan­gen ist, geht es über­all auf der Welt mit allen mög­li­chen Tie­ren, die der Mensch ver­zeh­ren kann. Oder mit Allem was wächst - und irgend­wie für Men­schen nutz­bar gemacht wer­den kann.

Wir sto­chern - in über­tra­ge­nem Sin­ne - über­all auf der Welt im Nebel her­um wenn wir 'kon­su­mie­ren'. Weil wir die Fol­gen des Tuns nicht annä­hernd genau beschrei­ben oder der Men­ge nach ein­schät­zen kön­nen. Wir kön­nen auch die Fol­ge­schä­den gar nicht genau erfas­sen, die es hat wenn dadurch ande­re Arten, die davon im Öko­sy­stem betrof­fen sind, beein­träch­tigt werden.


 

Erken­nen Sie, lie­be Lesen­de, wie an so einem bana­len Vor­gang wie dem Angeln von Forel­len klar gezeigt wer­den kann, dass es so wie bis­her mit dem Raub­bau an der Natur nicht wei­ter gehen kann? Dass wir alle Grund­la­gen unse­res Daseins auf dem Pla­ne­ten selbst zerstören?

 
Wir brau­chen radi­ka­le Maß­nah­men, und das schnell, so schnell, wie Poli­tik noch nicht den­ken kann. Und wir brau­chen die Ein­sicht - ich hat­te es frü­her schon betont - dass es vor­bei sein muss mit dem Göt­zen "Wachs­tum". Es sei denn, man schraubt es als Nega­tiv-Wachs­tum Monat für Monat herunter.

bookmark_borderF: "Was ist Gott?"
A: "Gott ist ein reines Geistwesen." [Anselm Grün]
Aus der Serie "Liebes Tagebuch"

Lie­bes Tagebuch,

es gibt etwas Sen­sa­tio­nel­les zu berich­ten: "Gott ist ein rei­nes Geist­we­sen." Ach wuss­test du schon? Steht doch in der Über­schrift? .... Na klar, hat­te ich völ­lig über­se­hen, ich bin so auf­ge­regt von die­ser Nachricht. 

Bei einem Herrn Wei­ssen­born war zu lesen:


".. Damit, mit sei­ner Defi­ni­ti­on Got­tes als eines "rei­nen Geist­we­sens" - wir ver­nei­gen uns mit Bewun­de­rung - ist Anselm Grün .. eine den­ke­ri­sche Glanz­lei­stung gelun­gen, indem er, wenn nicht expres­sis ver­bis und ver­mut­lich ohne bewuss­te Absicht, so doch logisch zwin­gend den Schluss auf die rea­le Nicht-Exi­stenz Got­tes nahe­legt .. Wenn Gott als rei­nes, also kör­per- und hirn­lo­ses Geist­we­sen unmög­lich ist, so kann er natür­lich nicht fak­tisch .., son­dern nur fik­tio­nal in den Köp­fen der Men­schen .. exi­stie­ren .. Was aber Anselm Grün, den Mei­ster­schü­ler Karl Rah­ners, betrifft, so schla­ge ich vor, ihm in Aner­ken­nung sei­ner radi­kal revo­lu­tio­nä­ren Dog­ma­tik als einem Auf­klä­rer des 21. Jahr­hun­derts die Ehren­mit­glied­schaft im IBKA (Inter­na­tio­na­len Bund der Kon­fes­si­ons­lo­sen und Athe­isten) anzu­tra­gen. - Soll­te er beschei­den ableh­nen .. so bedeu­te man ihm, dass das mensch­li­che Den­ken mit­un­ter auch unge­wollt zu durch­aus rich­ti­gen Ergeb­nis­sen gelan­gen kann .."
[Quel­le des Zita­tes]

 
Ich war ehr­lich erstaunt das zu lesen, Tage­buch. Ausser­dem muss ich zuge­ben, dass mir der Herr Grün - wie ich jetzt durch inten­si­ve Nach­for­schung gelernt habe - ein durch­aus bekann­ter Autor und Bene­dik­ti­ner­mönch, mit über 300 Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen, bis dato nicht bekannt war. 

Gut, die Wer­ke han­deln meist von Engeln und Gebe­ten und christ­li­cher Lebens­hil­fe, da weißt du, lie­bes Tage­buch, das ist nicht so mein Ding. Des­we­gen ist es wohl ent­schuld­bar wenn ich als Athe­ist ihn nicht kenne.

Wenn Gott, von dem da die Rede ist, 'wesen­los' und nur als 'Gei­stes­we­sen' defi­niert wird ist wenig­stens geklärt, war­um bis­her noch nie­mand sagen konn­te wo "er" - oder "sie"? - sich eigent­lich auf­hält. Da siehst du mal lie­bes Tage­buch, vor wel­che schwer­wie­gen­de Fra­ge die Leser hier gestellt sind - sie fra­gen sich bestimmt auch wo du eigent­lich her­kommst und hin ver­schwin­dest wenn wir hier mit dem Gespräch fer­tig sind. 

Also die­ser Gott exi­stiert nicht, soviel steht fest. Und weil es ein Mönch gesagt hat wird es wohl stim­men. Weil Mön­che von Berufs wegen nicht lügen dür­fen, hmmm, prin­zi­pi­ell, es sei denn es geht um den Miss­brauch von Kin­dern, da machen sie das ein­fach und hof­fen es merkt nie­mand 'was. Vom Lügen. Und vom Kin­der­schän­den. Und wenn doch beten sie und büßen und beten wie­der, dies­mal zehn Rosen­krän­ze und dann ist Alles wie­der gut. Für sie. Nicht für die armen Kinder.

Jetzt aber schnell zurück zu dem wesen­lo­sen Gott. Lie­bes Tage­buch: Hät­te mir das jemand noch gestern gesagt 'Gott ist ein rei­nes Geist­we­sen', dann hät­te ich gefragt "Wer sagt sowas?" und wenn man mir dann gesagt hät­te 'Ein Bene­dik­ti­ner­mönch', dann hät­te ich es nicht geglaubt. Aber nun habe ich es gele­sen, und das ist in der über­wie­gen­den Zahl von Fäl­len rich­tig, ähem, es sei denn es steht bei *face­book*, da ist es mei­stens nur eine Mei­nung, kein Faktum.

"Gott ist ein rei­nes Geist­we­sen" - pffft! das war eine Über­ra­schung, wär' ich von selbst nii­ie drauf gekom­men, lie­bes Tage­buch, jetzt muss ich mich erst mal davon erho­len. Viel­leicht ein Mit­tags­schläf­chen .... tschüß, Tage­buch, bis demnächst.
 

[Ver­weis via hpd: "Kir­chen­ta­ge, Ket­zert­age, Huma­ni­sten­ta­ge"]
 

bookmark_borderSchon immer gab es Vernunft

Die Wer­ke von Ari­sto­pha­nes sind uns heu­te wie­der zugäng­lich. Das war für vie­le Jahr­hun­der­te wegen der auf­wach­sen­den christ­li­chen Reli­gi­on nicht so, denn bei­spiels­wei­se die Herr­scher Theo­dosi­us I und II, zwi­schen 400 und 500 n.Chr. ach­te­ten sehr dar­auf jede Oppo­si­ti­on zum Chri­sten­tum mit dem Tode zu bestra­fen. Der­zeit kann die über­wie­gen­de Zahl von Men­schen alte Wer­ke in Grie­chich oder Latei­nisch nicht mehr direkt lesen, ich selbst hat­te zwar Latein , aber eben nur bis zum *Klei­nen Lati­num*. Wir brau­chen sprach­kun­di­ge Wis­sen­schaft­ler, die uns die­se Inhal­te in unse­re Spra­che über­set­zen. Vie­le von Ari­sto­pha­nes' Stücken fin­det man im Reper­toire der Thea­ter, sie sind von ihrer Aus­sa­ge her zeit­los - wenn man sie ver­ste­hen will und kann.

Der berühm­te Dra­ma­ti­ker legt skep­ti­sche Wor­te in den Mund sei­ner Cha­rak­te­re. Auf die­se Wei­se ist nicht er die Per­son die die­se Aus­sa­ge macht - es ist die Kunst­fi­gur, der Schau­spie­ler, der sich gegen Göt­ter und Kon­ven­ti­on, gegen Aus­sa­gen ande­rer Dich­ter wen­det. Zwei Zita­te aus dem Stück "Die Wolken": 

Eine Per­son (Sokra­tes) spricht ¹:
„Es gibt kein sol­ches Wesen wie Gott. Sag mir, wo hast du jemals Regen ohne Wol­ken gese­hen? Wenn Gott Regen bringt, soll­te er das tun, wenn der Him­mel klar ist und kei­ne Wol­ken zu sehen sind.“

Ein ande­rer Schau­spie­ler (Strep­sia­des) trägt vor ²:
„Sie schwö­ren auf den olym­pi­schen Zeus! Was für ein Schwach­sinn! Zu den­ken, dass jemand in dei­nem Alter noch denkt, dass Zeus existiert!“ 

Es fehl­te also nicht an beweg­li­chem Geist, lan­ge bevor der christ­li­che Dumpf­sinn die damals ent­wickel­te Welt über­zog und die Ver­nunft durch eine fik­ti­ve Geschich­te ersetz­te. Ein­ein­halb­tau­send Jah­re Still­stand und Ver­fol­gung von Anders­den­ken­den .... und heu­te wol­len uns die Reli­giö­sen das Ende der 'dunk­len Zei­ten' als ihr Ver­dienst verkaufen. 

Drei­ster gehts nicht.

¹ Aus­zug aus Ari­sto­pha­nes: Die Wol­ken - Kapi­tel 2
Strep­sia­des:
Wie, – Zeus, der olym­pi­sche Zeus, der soll kein Gott sein? – nicht existieren?
Sokrates:
Nur nicht albern! Was faselst du da mir von Zeus? Es gibt kei­nen Zeus!
Strep­sia­des: Ei, was sagst du?
Und wer reg­net denn dann? Das mußt du nun doch mir vor allen Din­gen erklären!
Sokrates:
Wer? Die­se, sonst nie­mand! Das will ich dir gleich mit gewich­ti­gen Grün­den beweisen!
Du, sag mir ein­mal, ob du jemals den Zeus hast reg­nen sehn ohne Wolken?
Bedenk doch: ein Regen aus blau­er Luft, und die Wol­ken sind dann wohl auf Reisen?

Strepsiades:
Bei Apol­lon! Das sitzt ja wie ange­schweißt: das hast du vor­treff­lich bewiesen!
Sonst frei­lich, da glaubt' ich: wenn Zeus durch ein Sieb sein Was­ser abschla­ge, dann regn' es.
Jetzt sag mir: wer macht denn den Don­ner? Denn sieh: da fahr' ich halt immer zusammen.
Sokrates:
Sie don­nern, wenn über­ein­an­der­ge­rollt sie sich wälzen.


² Aus­zug aus Ari­sto­pha­nes; Die Wol­ken, aus: Die Lust­spie­le des Ari­sto­pha­nes, Deutsch von J. J. C. Don­ner, Band 1, Sei­te 1 – 126; Ent­ste­hungs­da­tum: 423 v. Chr.; Erschei­nungs­da­tum: 1861; Ver­lag: C. F. Winter’sche Ver­lags­hand­lung; Erschei­nungs­ort: Leip­zig und Hei­del­berg; Über­set­zer: Johann Jakob Chri­sti­an Don­ner; Ori­gi­nal­ti­tel: αἱ νεφέλαι
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Wohl bist du, bei’m olymp’schen Zeus, nicht recht gescheit.
Strepsiades.(lachend.)
Da seht mir, seht! Olym­pi­scher Zeus! O Geckerei!
Der glaubt, der alte gro­ße Mensch, noch an den Zeus!
Pheidippides.
Was lachst du denn darüber?
Strepsiades.
Weil ich den­ke, du Seist kin­disch, daß du solch ver­leg­ne Mäh­r­chen glaubst.

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Pas­send zum Thema:
- Auf­klä­rung obsiegt, trotz aller Widerstände
- Aus den Tie­fen des Mit­tel­al­ters in die Neuzeit ....
- Zu Zau­be­rei, Tarot, Horo­sko­pen, Über­sinn­li­chem, Hexe­rei und Spuk (II)
- ♪ Ket­zer sein bedarf ♫ es wenig ....
- **colos­sal fail** des "Ethik"Rates ....
- "Glau­ben" vs. "Wis­sen"

bookmark_borderFreitag der 13., Vollmond,
wenn das 'mal gutgeht ...!


 

OK, es ist im Song von "bad moon" die Rede¹. Aber sol­che Klei­nig­kei­ten machen doch kaum etwas aus wenn es um den gefähr­li­chen Ein­fluß des Voll­mon­des geht, der noch dazu an einem Frei­tag dem 13. erscheint! Bad Moon = Full Moon = Voll­mond - mit allen schäd­li­chen Fol­gen .... aber es gibt Abhilfe.

Wenn Sie schnell han­deln, kön­nen Sie noch recht­zei­tig das "New Moon / Full Moon Clea­ring Kit" bestel­len, das - bei strik­ter Befol­gung der bei­geleg­ten Anlei­tung - für den ein­ma­li­gen Son­der­preis von $$ 29.95 alles Übel von Ihnen fernhält ....


Bad Moon¹ Rising Songtext
I see the bad moon risin'
I see­trou­ble on the way
I see ear­th­qua­kes and lightnin'
I see bad times today
Don't go round tonight
Well, it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
I hear hur­ri­ca­nes a-blowin'
I know the end is comin' soon
I fear rivers overflowin'
I hear the voice of rage and ruin
Don't go around tonight
Well, it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
Alright
Hope you got your things together
Hope you are quite pre­pared to die
Looks like we're in for nasty weather
One eye is taken for an eye
Well, don't go around tonight
Well, it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise
Don't go around tonight
Well, it's bound to take your life
There's a bad moon on the rise

 

bookmark_borderWo lag ATLANTIS
und wer sind die ATLANT(I)ER gewesen?
*update* [02.04.2019]; NEU *update* [11.09.2019]

Klei­ner Exkurs zur Ein­stim­mung auf das The­ma, bit­te gedul­den Sie sich ein wenig, Atlan­tis kommt gegen Ende die­ses Bei­tra­ges dran ....

Vor ein paar Tagen las ich einen Bei­trag der sich mit den WAL­DORF-Schu­len beschäf­tig­te. Eher um Zeit tot zu schla­gen. Weil mein Bild von die­sen Ein­rich­tun­gen zwar vage, aber doch umfas­send genug war, um es als eine Rand­er­schei­nung des der­zei­tig wie­der auf­le­ben­den Eso-Trends abzutun. 


Vor ein paar Tagen gab es eine Sen­dung beim SWR zu "100 Jah­re Wal­dorf" die bereits vor ihrer Aus­trah­lung - mit Recht! - hef­ti­ge Reak­tio­nen her­vor­rief. Da wur­de die 'Wal­dorf­päd­ago­gik' über den grü­nen Klee gelobt und es gab in 45 Minu­ten einen ein­zi­gen kri­ti­schen Satz zu hören.
Der NDR / Zapp hat einen objek­ti­ven, kor­ri­gie­ren­den Bei­trag dazu ver­fasst, den man sich unter die­sem Link anse­hen kann

SWR-Doku: Nähe der Autorin zu Waldorfschulen

 
Seit den spä­ten sech­zi­ger und frü­hen sieb­zi­ger Jah­ren schos­sen eini­ge die­ser Schu­len aus dem Boden. Noch­mals 'ange­heizt' durch päd­ago­gi­sche Expe­ri­men­te wie die "anti­au­to­ri­tä­re Erzie­hung" nach A.S. Neill [theo­rie und pra­xis der anti­au­to­ri­tä­ren erzie­hung; das bei­spiel sum­merhill; rororo; 6707-6708] 

Zitat (nach A.S. Neill) ".. Nur das Bewusst­sein, als respek­tier­tes Indi­vi­du­um einer demo­kra­ti­schen Gesell­schaft auf­zu­wach­sen, befä­higt Men­schen, sich zu selbst­be­wuss­ten, krea­ti­ven gemein­schafts- und kon­flikt­fä­hi­gen Per­sön­lich­kei­ten zu ent­wickeln, wel­che den Anfor­de­run­gen einer moder­nen Lei­stungs­ge­sell­schaft gewach­sen sind .."

Die soge­nann­te "Wal­dorf-Päd­ago­gik" ist hin­ge­gen das genaue Gegen­teil des­sen, was Neill pro­pa­gier­te und in sei­nem Expe­ri­ment "sum­merhill" - das immer noch besteht - auch prak­tisch zum Erfolg führ­te: Sie will die Per­sön­lich­keit der Ler­nen­den auf die The­sen und Erkennt­nis­se des Wal­dorf-Grün­ders und Apo­lo­ge­ten Rudolf Stei­ner ein­schwö­ren - und dazu bedient sie sich wahl­wei­se sub­ti­ler oder ganz offen­sicht­li­cher Metho­den, die man als "Gehirn­wä­sche" bezeich­nen kann. Das (höchst umstrit­te­ne) Gedan­ken­ge­bäu­de des Anthro­po­so­phis­mus basiert auf Annah­men, Spe­ku­la­tio­nen und Erfin­dun­gen von nie statt­ge­hab­ten geschicht­li­chen Ereignissen.

Hier sei­en je ein Bei­spiel in Wort und Abbil­dung gezeigt - die 'pars-pro-toto' - für die­se Schar­la­ta­ne­rie ste­hen, die über vie­le Jahr­zehn­te eine Rei­he bedeu­ten­der Köp­fe als Anhän­ger hat­te & bedau­er­li­cher­wei­se immer noch hat. Dabei scheint es mir fast sicher, dass man­che die­ser Pro­mi­nen­ten nicht das kom­plet­te Gedan­ken­ge­bäu­de kann­ten auf dem sich die Steiner'schen The­sen auf­bau­en ("click!" auf die Abbil­dun­gen vergrößert).

tafel 
 altlantischevorfahren

Es bleibt aller­dings abschlie­ßend zu vermerken:
Längst sind die unbe­wie­se­nen Ver­mu­tun­gen und völ­lig will­kür­li­chen Ein­tei­lun­gen der mensch­li­chen Ent­wick­lung¹ durch die tat­säch­li­che Wis­sen­schaft (Bio­lo­gie / Che­mie / Medi­zin) wider­legt, sie bil­den aller­dings auch heu­te noch das Grund­ge­rüst der Wal­dorf-Insti­tu­tio­nen. Gut gemischt mit einer pseu­do-christ­li­chen Ideo­lo­gie und ras­si­sti­schem Men­schen­bild in dem die ARIER die Füh­rungs­ras­se darstellen.
Na, das kommt uns doch gleich irgend­wie bekannt vor ....

Doch nun end­lich zu ATLANTIS² zitiert „Aus der Akasha-Chronik“: 

Die Vor­fah­ren der Atlan­tier wohn­ten auf einem ver­schwun­de­nen Lan­des­teil, des­sen Haupt­ge­biet süd­lich vom heu­ti­gen Asi­en lag. Man nennt sie in theo­so­phi­schen Schrif­ten die Lemu­rier. Nach­dem die­se durch ver­schie­de­ne Ent­wick­lungs­stu­fen gegan­gen waren, kam der größ­te Teil in Ver­fall. Er wur­de zu ver­küm­mer­ten Men­schen, deren Nach­kom­men heu­te noch als soge­nann­te wil­de Völ­ker gewis­se Tei­le der Erde bewoh­nen. Nur ein klei­ner Teil der lemu­ri­schen Mensch­heit war zur Fort­ent­wick­lung fähig. Aus die­sen bil­de­ten sich die Atlan­tier. – Auch spä­ter fand wie­der etwas ähn­li­ches statt. Die größ­te Mas­se der atlan­ti­schen Bevöl­ke­rung kam in Ver­fall, und von einem klei­nen Teil stam­men die soge­nann­ten Ari­er ab, zu denen unse­re gegen­wär­ti­ge Kul­tur­mensch­heit gehört.
Lemu­rier, Atlan­tier und Ari­er sind, nach der Benen­nung der Geheim­wis­sen­schaft, Wur­zel­ras­sen der Menschheit.“

Sehen Sie, lie­be Leser, so genau weiß auch der Herr Stei­ner nicht WO Atlan­tis gele­gen haben soll - und Bewei­se für sei­ne Annah­men? Wel­cher Anthro­po­soph braucht schon so etwas 'pro­fa­nes' wie Bewei­se, da reicht es schon das Gedan­ken­ge­bäu­de über­zeu­gend vorzutragen. 

______________________________________________________ 

¹
- 0 – 7 Jah­re wird der phy­si­sche Leib entwickelt,
– von 8 – 14 Jah­re der Ätherleib,
– von 15 – 21 Jah­re der Astralleib,
– vom 21 Lebens­jahr an das ‘Ich’ – erst dann ist der Mensch ein Mensch, vollwertig.

²
Rudolf Stei­ner, „Aus der Aka­sha-Chro­nik“, GA 11, Rudolf Stei­ner Ver­lag, Dornach/Schweiz, 1986, Sei­te 32


[Abbil­dun­gen & Zita­te aus­zugs­wei­se aus "ruhr­ba­ro­ne"]
 

*update*


*2. update*
Es ist skan­da­lös, wie von Zuschau­er­geld für den öffent­li­chen Rund­funk für die­sen Wal­dorf-Unfug auch noch kosten­lo­se Rekla­me gemacht wird, wobei das Publi­kum durch man­gel­haf­te Erklä­rung der Her­kunft sol­cher päd­ago­gi­scher "Erkennt­nis­se" in die Irre geführt wird!

*3.update*


Sie­he hier­zu den Arti­kel → SWR, das "Super­Wal­dorf­Ra­dio"?


→ *update* [11.09.2019]
Es gibt Men­schen, die ent­ge­gen jeder Ver­nunft, natur­wis­sen­schaft­li­chen Grund­er­kennt­nis­sen und unter Ver­nach­läs­si­gung aller bis­he­ri­gen For­schungs­er­geb­nis­se, immer noch glau­ben(!) erklä­ren zu kön­nen wo Atlan­tis liegt:
Nicht auf der Erde, im Meer, irgend­wo auf unse­rem Pla­ne­ten. Son­dern im All, dem HIMMELSMEER. Es ist ein *Mut­ter­schiff* oder eine *Raum­sta­ti­on* der Ali­ens, der "Atlan­tier".
Da sind Sie nun baff, nicht wahr? 

 
[Erst­ver­öf­fet­li­chung: 04. Jul 2018 um 8:02]

 

bookmark_borderA letter received & my answer to it

A let­ter I recent­ly got:


The main vice of capi­ta­lism is the uneven dis­tri­bu­ti­on of prosperity.
The main vice of socia­lism is the even dis­tri­bu­ti­on of misery. 

Win­s­ton Churchill

Isn’t it inte­re­st­ing that vir­tual­ly ever­ything Trump does is in the inte­rest of Ame­ri­cans and the deve­lo­p­ment of a grea­ter, more suc­cessful, more secu­re Ame­ri­ca? But in con­trast, ever­ything the Dems do is to destroy Trump and regain power and con­trol for their own self-aggran­di­ze­ment and the return to the path to serfdom.


My ans­wer:

I guess that's why the world is laug­hing about Trump
and why most world lea­ders - espe­ci­al­ly tho­se who were
good allies of the USA befo­re he took office - are
trea­ting him like a bad man­ne­red child?

Self-aggran­di­ze­ment is all Trump mana­ges to achieve.
A typi­cal case of mir­ro­ring one's weak­ne­s­ses and
bla­ming others for the decay he & the Repu­bli­cans are
respon­si­ble for.

Sor­ry, but a per­son like Trump, unable to admit
a mista­ke and using his lackeys to back up his sharpie
dra­wings on a map, is laug­ha­ble at best.

Do you rea­li­ze that offi­ci­al tra­vel around the world
has to stop at Trump-owned Hotels to fill his pockets?
That his daugh­ter is sent on diplo­ma­tic mis­si­ons instead
of care­er diplo­mats - mis­si­ons she doesn't have any
edu­ca­ti­on for? His son-in-law wan­ted to sell manufacturing
secrets for ato­mic wea­pons to Sau­di Arabia?
The Trump admi­ni­stra­ti­on is pushing for a war against Iran
with fake evi­dence as Bol­ton used for attack­ing Iraq?

To just sta­te it once more:
We ¹ are a coun­try with social secu­ri­ty & health care for all,
tui­ti­on-free col­leges and a social safe­ty-net sup­port­ing people
for lon­ger than two years if nee­ded .... and we still are
thri­ving among the top of the top ten of count­ries in the world.

"Socia­lism"
Socia­lism is what good Chri­sti­ans - other than those
in the United Sta­tes appar­ent­ly - refer to as
hel­pful­ness, cha­ri­ty and care in times of need.
I think it is a good thing that I pay a litt­le more taxes for
a pur­po­se like this instead for the upkeep of 800 (!)
mili­ta­ry bases around the world with all the pol­lu­ting logistics
this needs.

But what do I know .... I didn't inhe­rit bil­li­ons and didn't go bank­rupt seve­ral times. 

¹ Ger­mans