bookmark_borderWenn Sie 'mal etwas Zeit haben ....

Wenn Sie 'mal etwas Zeit haben könn­ten Sie sich das ver­link­te Video anse­hen. Es ist eine Kopie aus dem Video­pool des ZDF, bei mir auf dem Ser­ver lie­gend, weil anson­sten sol­che Vide­os immer plötz­lich nicht mehr da sind .... son­der­bar, sehr sonderbar!

https://www.vonsulecki.com/videos/210504_sendung_dan_3328k_p15v15.mp4

Wenn Sie dann erfah­ren haben wel­che Machen­schaf­ten im Hin­ter­grund, jen­seits der öffent­li­chen Wahr­neh­mung so ablau­fen, dann wer­den Sie ver­ste­hen war­um ich seit Jah­ren schon immer wie­der dar­auf hin­wei­se, dass die Bevöl­ke­rung jene wählt, die sie belü­gen und betrü­gen und das mit 'Metho­de' vor der Öffent­lich­keit geschickt ver­bor­gen hält.

#nie­mehr­cdu
#nie­mehrc­su
#nie­mehr­spd
#nie­mehrfdp
usw.

bookmark_border1.000 Fälle; 700 Betroffene

Nun raten Sie 'mal, um was es sich da handelt.

"Aa-haaa!", wer­den Sie den­ken, "das sind ja Zah­len ohne Bezug, wie soll man dazu Stel­lung nehmen?"
Kor­rekt, 1.000 Fäl­le kön­nen viel sein wenn es bei­spiels­wei­se um Dieb­stahl in einem Geschäft gin­ge. Aber zugleich sehr wenig, wenn es die Zahl der Men­schen wäre, die in einer Mil­lio­nen­stadt bei 'rot' über die Stra­ße gehen.

Ein Hin­weis:
Bei uns gibt es die­se Sache um die es geht schon lan­ge nicht mehr.
Noch wäh­rend mei­ner Lebens­zeit gab es das - und ich wur­de selbst 'Opfer'.

Mehr als zwei Feh­ler beim Vor­le­sen in der 2. Klas­se führ­ten beim stren­gen Regi­ment unse­res Klas­sen­leh­rers, Herrn Schram­mek, zu 'leich­ten Schlä­gen auf den Hin­ter­kopf' - um bes­se­re Durch­blu­tung des Gehirns (!) zu fördern.
Einer die­ser 'leich­ten Schlä­ge' fiel aller­dings so aus, dass ich mit dem Nasen­rücken auf das Pult schlug und einen Bruch hat­te, der lang­wie­rig abheil­te und zu einem immer noch sicht­ba­ren leich­ten Huckel (vor­nehm: "Erhe­bung") führte.
Das war 1952. Aber ich erin­ne­re es noch so, als ob es gestern gewe­sen wäre.

Es geht also um das Züch­ti­gungs­recht an Schu­len, das in Deutsch­land weit­ge­hend 1973 (Bay­ern 1983) abge­schafft wurde.

Das The­ma beschäf­tigt mich nicht mehr als vie­le ande­re Unge­rech­tig­kei­ten die­ser Welt, aber heu­te wur­de ich wie­der dar­auf auf­merk­sam, als ich einen kur­zen Video­clip ansah: "The­se Loui­sia­na Reps Voted in Favor of Span­king School Kids" [→ Bezug auf die Zah­len im Titel im Video ab 03:10 min.]
Ist es noch nötig dar­auf hin­zu­wei­sen, dass ins­be­son­de­re Buben, und dar­un­ter vor allem far­bi­ge Kin­der betrof­fen sind?

Es ist beschä­mend die Argu­men­te der Ver­fech­ter zu hören. Die wahr­schein­lich wie die mei­sten ihrer Lands­leu­te davon über­zeugt sind in der besten Demo­kra­tie der Welt und dem Land mit der größ­ten Frei­heit von allen Län­dern der Erde zu woh­nen .... arme ver­blen­de­te Seelen.

____________________________________________

- [2019] Kin­der haben beson­de­re Rech­te – seit 1998 in Deutsch­land zum Bei­spiel auf eine gewalt­freie Erziehung.


- [2017] Kör­per­li­che Züch­ti­gung durch Leh­rer ist in Deutsch­land seit 1973 ver­bo­ten, in den USA dür­fen Leh­rer in 19 Bun­des­staa­ten ihre Schü­ler noch immer schlagen.


- [2016] 27. Dezem­ber 1951 - Züch­ti­gungs­recht von Lehr­her­ren wird abgeschafft.


- [2012] Indi­en will die Züch­ti­gung von Schü­lern ver­bie­ten. Eine Stu­die hat erge­ben, dass Stock­schlä­ge, Ohr­fei­gen und das Zie­hen an Ohren und Haa­ren zum Schul­all­tag der Kin­der gehören.

bookmark_borderHerr Laschet .... und Herr Söder ...:

Vie­le poli­ti­sche Jour­na­li­sten und Laschets gesam­ter Stab von Bera­tern ver­su­chen, über­zeu­gend über „Laschetis­mus“ zu schrei­ben, aber es ist nichts da. Es ist, als wür­de man ver­su­chen, eine gro­ße Lee­re mit Eigen­schaf­ten zu fül­len, oder ein Haus allei­ne aus Sand zu bau­en, und so zu defi­nie­ren was Laschet aus­macht. Es gibt kei­ne über­zeu­gen­de Per­sön­lich­keit, nur aus Reli­gi­on bezo­ge­ne Idea­le oder Prin­zi­pi­en die manch­mal ein wenig durch­schei­nen. Es gibt kei­ne Logik für die Poli­tik, die er bis­her betrie­ben hat, ein­mal davon abge­se­hen, dass stän­di­ge Schwan­kun­gen zwi­schen Posi­tio­nen von man­chen Men­schen als "Hand­lung" defi­niert wer­den. Außer­halb des poli­ti­schen Eigen­in­ter­es­ses 'etwas Bedeu­ten­des wer­den zu wol­len' gibt es kei­ne Merk­ma­le, die ihn her­aus­he­ben und für ein Spit­zen­amt befä­hi­gen. Er will regie­ren, weil es das ist was mit­tel­mä­ßi­ge Leu­te wie er in die­sem Land so tun. 

Und der Herr Söder? War das nicht der, der Kreu­ze auf­hän­gen ließ? Sich einen Dreck dar­um scher­te, dass das ent­ge­gen dem Tren­nungs­ge­bot des Grund­ge­set­zes steht? Der noch vor Tagen wis­sen ließ, er wer­de die Ent­schei­dung des Prä­si­di­ums akzep­tie­ren wenn des­sen Wahl auf Laschet fie­le? Der mit schar­ren­den Hufen bereit ist Ber­lin zum zwei­ten Mün­chen zu machen, mit all dem Filz und den Unge­reimt­hei­ten, mit äußer­sten rechts­la­sti­gen Ten­den­zen, die dort sowie­so schon bestehen und Lob­by­ver­flech­tun­gen, die denen in Bay­ern nichts nachstehen?

Weder der eine noch der ande­re Kan­di­dat sind staats­män­ni­sche und gesetz­te Per­sön­lich­kei­ten - der eine ein bedat­tel­ter Gruß­on­kel, der ande­re ein mit-dem-Kopf-durch-die-Wand toben­der Wüte­rich, der kei­ne Gren­zen kennt wenn er so rich­tig los­legt .... trotz­dem scheint Söder noch die bes­se­re Wahl zwi­schen zwei Übeln zu sein.
Wenn er es nicht wird kommt aus dem Süden ein Tsu­na­mi auf Laschet zu, und die Par­tei wird bei den anste­hen­den Wah­len zum ersten Mal erle­ben was es heißt nicht behaup­ten zu kön­nen 'man habe ja als stärk­ste Par­tei den Wäh­ler­auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung bekom­men' - weil ihnen die Grü­nen dann den Rang ablau­fen werden.

Zitat aus "twit­ter":
".. Immer­hin hat Laschet die Metho­de Gra­vi­ta­ti­on statt Visi­on weit getra­gen. Nun jedoch prallt sie auf Mar­kus Söder .."
Näch­stes Zitat zeigt, wer der *BILD* Redak­ti­on der lieb­ste Kan­di­dat wäre:
CDU/CSU mit Söder
CDU/CSU mit Laschet

bookmark_borderWolkenweich ..?!

Manch­mal kann ich nicht widerstehen.
Vor allem, wenn ich eine sol­che Anzei­ge sehe.
Meist steht dabei "Ohne Deko­ra­ti­on".
Hier steht es nicht.

Mei­ne Chance!

Ich wer­de dem Unter­neh­men schrei­ben:

Behal­ten Sie die wol­ken­wei­che Auflage,
schicken Sie mir nur die jun­ge Dame.
Ich hät­te Ver­wen­dung für sie,
denn Vie­les in Haus­halt wird mir lang­sam schwer,
und sie wird bestimmt eine gro­ße Hil­fe sein.
Bit­te geben Sie dem Mädel etwas Ordentliches
zum Anzie­hen mit, hier kann es kalt werden.

Falls Sie Beden­ken haben:

Mei­ne Frau ist ein­ver­stan­den und lässt fragen,
mit wel­chem Getränk die jun­ge Dame zu ver­sor­gen ist
- das kor­rek­te Getränk zu ser­vie­ren ist ihr ein
wich­ti­ges Anlie­gen. Denn das Per­so­nal arbeitet
bes­ser wenn es zufrie­den und gut ver­sorgt ist.


["click!" vergrößert]

 

 

bookmark_borderWenn zwei das Gleiche tun ....

" .. Wenn zwei das Glei­che tun, so ist das nicht dasselbe .. "
Dar­auf kom­me ich gleich noch zu sprechen.

Bei Kom­mu­ni­ka­ti­on geht es heut­zu­ta­ge oft über­haupt nicht um Aus­tausch und Infor­ma­ti­on son­dern dar­um, sich zu behaup­ten. Wir mögen das bedau­ern, doch es ent­spricht dem Zeitgeist: 

Wo Fak­ten kei­nen Wert mehr haben sind die Argu­men­te wohl­feil. Es obsie­gen Jene, die sich bes­ser dar­stel­len, nicht die Ande­ren, die über­zeu­gen­de Argu­men­te haben. Aber: Selbst wenn Vie­le danach stre­ben so zu sein und sich in Ein­klang mit die­ser Art zu leben befin­den, heisst das noch nicht, dass es zwin­gend rich­tig ist oder gar sein muss.

Die näch­ste Über­le­gung ist dann logischerweise:
Wie Vie­le müs­sen das­sel­be tun, damit es als Norm aner­kannt wird?
Es ist eine Stan­dard­fra­ge - die den gro­ßen Nach­teil hat zwar ein­leuch­tend zu sein aber kei­nes­wegs ziel­füh­rend! Bes­ser müss­te es hei­ßen: Selbst wenn ein Ein­zi­ger einen Stand­punkt ver­tritt kann der die bes­se­re 'Norm' sein als das, was der Rest denkt.

Dies vor­an­ge­stellt möch­te ich spä­ter hier ein Zitat aus einer Debat­te zum Glau­ben wie­der­ge­ben, das ich in ähn­li­cher Form schon öfter benutzt habe:

Wenn ich mich an eine Stra­ßen­ecke stell­te und den Men­schen die dort gehen ver­kün­de­te sie mögen doch mir von nun an fol­gen, mir einen Teil ihrer Ein­künf­te über­las­sen, damit ich wei­ter die Wahr­heit einer höhe­ren Enti­tät ver­kün­den kann und dafür ver­sprä­che ich ihnen ein unge­trüb­tes Leben in para­die­si­scher Umge­bung und das anhal­tend bis in alle Ewig­keit - dann wür­de wohl irgend­wann ein Auto mit star­ken Män­nern vor­fah­ren, die mich mit sanf­ter oder wenig sanf­ter Art in einen Lei­nen­an­zug steck­ten, des­sen Ärmel über Kreuz mit Leder­bän­dern mei­ne Bewe­gungs­frei­heit ein­schrän­ken würden .... 

Soweit will ich es nicht kom­men las­sen, des­we­gen wer­de ich es nicht prak­tisch aus­pro­bie­ren, aber ich füge dann immer an:

Wenn sich Sonn­tags in Tala­re gehüll­te Per­so­nen in soge­nann­ten Got­tes­häu­sern hin­stel­len und Glei­ches erzäh­len, dann wird das Geld für sie sogar vom Staat ein­ge­zo­gen .... und (fast) nie­mand kommt auf die Idee ihre Geschich­ten von einer höhe­ren Macht, die noch nie jemand gese­hen hat oder bewei­sen konn­te, könn­te mög­li­cher­wei­se nur eine net­te Geschich­te sein die dazu dient ande­re für den eige­nen Unter­halt bezah­len zu lassen.

Der fol­gen­de Text ist das wei­ter oben ver­spro­che­ne Zitat des Neu­ro­wis­sen­schaft­lers Dr. Sam Har­ris aus einer Debat­te zwi­schen ihm und dem Evan­ge­li­kal-christ­li­schen Apo­lo­gi­sten Dr. Wil­liam Lane Craig.


" .. If you wake up tomor­row mor­ning thin­king that say­ing a few words in Latin over your pan­ca­kes is going to turn them into the body of Elvis Pres­ley - you have lost your mind.
But if you think more or less the same thing about a cracker and the body of Jesus you're just a Catholic .. "

Übersetzung:
" .. Wenn Sie mor­gen früh auf­wa­chen und den­ken, dass ein paar latei­ni­sche Wör­ter über ihre Pfann­ku­chen gespro­chen die­se in den Kör­per von Elvis Pres­ley ver­wan­deln wer­den - dann haben Sie den Ver­stand verloren.
Aber wenn Sie mehr oder weni­ger das­sel­be über eine Opla­de Obla­te und den Leib Jesu den­ken, sind Sie wahr­schein­lich nur ein Katho­lik .. "
 

 
Wie leicht erkenn­bar wird geht es hier nicht um 'gewin­nen', son­dern um Logik .... die jedem from­men Chri­sten (und natür­lich Gläu­bi­gen ähn­li­cher Reli­gio­nen) ver­deut­li­chen soll und kann (!), dass eine Behaup­tung, die nicht bewie­sen ist, kei­ner­lei Wert besitzt. Außer natür­lich für all jene Men­schen, die die­se Mär­chen erzäh­len und dadurch ihren Lebens­un­ter­halt bestrei­ten .... wenn sie nicht gera­de - wie vie­le katho­li­sche Geist­li­che - unge­straft Sexu­al­de­lik­te an Kin­dern begehen.

bookmark_borderMenschen, die ....

.... ohne uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung behaup­ten "Medi­zin­kun­di­ge" zu sein und "Heil­kun­de" zu betrei­ben lei­den an einem Grad der Selbst­über­schät­zung der schon als 'patho­lo­gisch' bezeich­net wer­den muss.

 
Siehe →
Bildzitat

.... Behaup­tun­gen zu The­men von denen sie nichts ver­ste­hen abge­ben - und das als Minister*in - sind Opfer ihrer eige­nen Unfä­hig­keit für das Amt und ihrer offen­sicht­lich nur durch­schnitt­li­chen Bil­dung, dar­un­ter als höch­ste Stu­fe ein Fern­stu­di­um (!). Der Dun­ning-Kru­ger-Effekt lässt grüssen!
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Neben der Lokal­po­li­tik enga­gier­te sich Kar­lic­zek in der bis 2005 selbst­stän­di­gen katho­li­schen Bro­ch­ter­becker Pfarr­ge­mein­de St. Peter und Paul unter ande­rem in der Firm­ka­te­che­se sowie am Ibben­bü­re­ner Goe­the-Gym­na­si­um als Klassenpflegschaftsvorsitzende .. "
Aber:
" .. Kar­lic­zek äußer­te, jeder tech­no­lo­gi­sche Fort­schritt habe sich hin­ter dem christ­li­chen Men­schen­bild ein­zu­rei­hen .. " - da wis­sen wir doch gleich, war­um die­se Frau vom net­ten Herrn Laschet emp­foh­len wurde ....
#nie­mehr­cdu

 
Siehe →
Bildzitat

.... als Minister*in - mit gro­ßen Sum­men Geld um sich wer­fen ohne zu wis­sen, dass das alles hät­te gespart wer­den kön­nen bzw. für bes­se­re Zwecke, wie bei­spiels­wei­se Anschaf­fun­gen von Hard­ware für Schu­len, hät­te aus­ge­ge­ben wer­den kön­nen, gehö­ren aus dem Amt ent­fernt. Ins­be­son­de­re des­we­gen, weil wenn tota­le Unfä­hig­keit aus­fie­le nur noch der Ver­dacht auf Vet­tern­wirt­schaft bliebe ....
Die Qua­li­fi­ka­ti­on der Ministerin:
" .. Sie ist die Toch­ter von Wolf­gang Lei­rich, der von 1975 bis 1987 Schul­de­zer­nent der Stadt Köln gewe­sen war .. " und dann noch dies: " .. Yvonne Gebau­er ist die erste Schul­mi­ni­ste­rin seit Grün­dung des Lan­des NRW ohne Hoch­schul­ab­schluss .. "
#nie­mehrfdp

 
Siehe →
Bildzitat

.... in einem Land leben, das sich für ein Vor­bild von Demo­kra­tie, Fort­schritt und Spit­zen­lei­stun­gen hält, von dem sie glau­ben bes­ser zu sein als der Rest der Welt, man­gelt es an Bil­dung und Selbstkritik.
Die Tat­sa­chen sehen anders aus:

 
Siehe →
Bildzitat

.... sich so ablich­ten (las­sen?) wie die US Abge­ord­ne­te Lau­ren Boe­bert, mit Waf­fen im Hin­ter­grund und kei­nen Argu­men­ten, son­dern ledig­lich flot­ten Sprü­chen, fällt es nicht schwer ande­re Nicht-Den­ker für sich zu gewinnen ....

 
Siehe →
Bildzitat

bookmark_border.... und dann kam plötzlich Corona!

Weit­hin bekannt ist der soge­nann­te "Volks­mund", der (meist) in Rei­men Weis­hei­ten ver­kün­det, die sich über vie­le Jahr­hun­der­te aus der Beob­ach­tung des Seins, der Gesell­schaft und des unmit­tel­ba­ren Umkrei­ses der Men­schen erge­ben haben. Man­che sind mehr, ande­re weni­ger prä­sent, eini­ge kom­men immer 'mal wie­der zum Vor­schein wenn es Ereig­nis­se auf der Welt gibt, die man damit mehr oder manch­mal auch weni­ger tref­fend und knapp ein­ord­nen kann.

Ein sol­ches *Schmuck­stück*, lie­be Lesen­de, hät­te ich heu­te anzubieten:


" .. Mor­gen, mor­gen, nur nicht heu­te!
Sagen alle fau­len Leu­te .. "
 

Es gibt Vari­an­ten, wie bei­spiels­wei­se " .. Was du heu­te kannst besor­gen - das ver­schie­be nicht auf mor­gen! .. " oder " .. Genia­le Men­schen begin­nen gro­ße Wer­ke, flei­ßi­ge Men­schen voll­enden sie .." oder " .. Tu heu­te etwas, wor­auf du mor­gen stolz sein kannst. .. ". Den letz­ten Spruch möch­te ich gern umwan­deln in
"Tu heu­te etwas, was dir mor­gen Ärger erspart".

Wis­sen Sie war­um? Weil es Situa­tio­nen gibt, in denen man das nicht Geta­ne nicht nach­ho­len kann. Das gilt bei­spiels­wei­se für ein gutes Wort, ein Lob oder eine net­te Geste für eine ande­re Per­son, die ver­stor­ben ist, bevor man sie wie­der gese­hen hat. Es gilt eben­so, wenn eine Ver­fü­gung nicht getrof­fen wur­de, die man wegen Krank­heit nicht mehr nach­ho­len kann. Gera­de in die­ser Zeit, in der plötz­lich durch Coro­na die eige­ne Ent­schei­dungs­fä­hig­keit ver­lo­ren geht, ist es wich­tig Vor­sor­ge getrof­fen zu haben was pas­sie­ren soll wenn man die Krank­heit nicht über­lebt. "Frue*er"™ dach­te man an eine sol­che Vor­sor­ge viel­fach erst, wenn man - hoch betagt - erwar­ten muss­te nicht mehr lan­ge zu leben. Das war zu Zei­ten, als das Leben noch nicht von Ter­min­pla­nern, Mee­tings und Mobil­te­le­fo­nen bestimmt war. Heu­te soll­ten alle Men­schen, egal wel­chen Alters, dar­an den­ken und für jene, die sie über­le­ben wer­den, eine Basis für deren Han­deln schaffen.

Wenn Sie jetzt den­ken 'was hat der denn für Anwand­lun­gen!' lie­gen Sie rich­tig: "Es ist nie zu früh und sel­ten zu spät" (aus der Wer­bung zitiert), das war es, was mir aus einem Traum ver­blieb und ich dach­te, es könn­te hilf­reich sein ein­mal dar­auf hinzuweisen.

bookmark_border"You’re allowed to have your own opinions - but not your own facts"
"Du darfst eine eigene Meinung haben - aber nicht eigene Fakten."

Das Zitat in der Titel­zei­le stammt von einem ame­ri­ka­ni­schen Staats­mann [Daniel_Patrick_Moynihan] - und ja, die gab es dort frü­her tat­säch­lich als Regel, nicht als Ausnahme.

In die­sem Zitat steckt - kurz aus­ge­drückt - die Abwer­tung der gesam­ten Amts­füh­rung des abge­wähl­ten US Prä­si­den­ten, der von 2016 bis 2020 sein Unwe­sen getrie­ben und immer noch Ambi­tio­nen hat, sich noch ein­mal 'in den Ring zu bege­ben'.

Was für die Poli­tik gilt ist in den Natur­wis­sen­schaf­ten noch sehr viel wich­ti­ger - und es soll­te uns zu den­ken geben, dass es für Gei­stes­wis­sen­schaf­ten nicht zutrifft. Es dort also kei­ne beleg­ba­ren Fak­ten gibt, son­dern allen­falls Strö­mun­gen des Den­kens, die von grö­ße­ren Zah­len der aus dem glei­chen Fach stam­men­den Wis­sen­schaft­ler so als 'rich­tig' oder min­de­stens 'rele­vant' betrach­tet werden.

Die Natur­wis­sen­schaf­ten erfor­dern - um mit­spre­chen zu kön­nen - je nach Fach immer ein bestimm­tes Basis­wis­sen, dass nur mit eini­gem Auf­wand erar­bei­tet wer­den kann. Ich zitie­re mich hier ein­mal selbst:

 
In die­sem Zusam­men­hang fällt uns doch sogleich auf, dass es einen wesent­li­chen Ein­fluss­fak­tor in unse­rem Land (und nicht nur da!) gibt, der sich weder der einen, noch der ande­ren Wis­sen­schafts­rich­tung zuord­nen lässt und trotz­dem gro­ße Sum­men an öffent­li­chen Gel­dern verschlingt:

Die Reli­gi­onswis­sen­schaf­ten.

Die Basis der Reli­gi­on ist eine irgend­wie gear­te­te fik­ti­ve Enti­tät, die in einer fik­ti­ven Ebe­ne des Seins ange­sie­delt sein soll und fik­ti­ve Ansprü­che - selt­sa­mer­wei­se - nur an die Spe­zi­es "Homo sapi­ens" stellt.

Soviel Unge­wiss­heit - und so vie­le Inter­pre­ten für den Wil­len die­ser 'höhe­ren Macht', die alle­samt von der Gut­gläu­big­keit von Men­schen leben, die ihr Leben aus dem Bauch her­aus und nicht auf Fak­ten basie­rend füh­ren. Das sind mitt­ler­wei­le weni­ger als die Hälf­te der Bevöl­ke­rung - und den­noch wer­den die 'Geist­li­chen' von der ande­ren Hälf­te der Steu­er­zah­len­den mitfinanziert. 

Dazu kurz die Infor­ma­ti­on, die ich mit Stau­nen las:
Alle Geist­li­chen, Bischö­fe und höhe­ren Char­gen egal wel­cher Kir­chen wer­den aus Steu­er­gel­dern bezahlt - nicht aus Kir­chen­steu­er, nein, wie Staatsbedienstete!
Die­ses Geld fehlt an ande­rer Stel­le, bei­spiels­wei­se für Schu­len und Stra­ßen­bau, bzw. -unter­hal­tung. Vor dem Hin­ter­grund ist es auch bedeut­sam zu wis­sen, dass selbst die unter kirch­li­cher Lei­tung ste­hen­den sozia­len Ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­ser über­wie­gend aus staat­li­chen Mit­teln, manch­mal bis zu 90% (!) bezahlt werden.

bookmark_borderWas uns - jetzt (noch) - und was spätere Generationen wahrscheinlich 'ausmacht' ....

Wie bekannt ist die Welt voll von Vor­ur­tei­len. Nun, nicht 'die Welt' abso­lut, son­dern die Men­schen auf der Welt. Vor­ge­ge­ben sind bei Men­schen nur eini­ge grund­sätz­li­che Bedürf­nis­se, die man so bei allen Tie­ren auf dem Pla­ne­ten fin­det: Nah­rungs­auf­nah­me, Fort­pflan­zung, Selbsterhaltung.

Was dar­über hin­aus geht ist aner­zo­gen und dazu­ge­lernt. Durch die Eltern, die erwei­ter­te Fami­lie, das Wohn­um­feld und die regio­na­len Bedin­gun­gen kom­men all die Erfah­run­gen zustan­de, die letzt­lich die Per­sön­lich­keit eines jeden Men­schen formen.

Wie­so sich mit die­sem The­ma befassen?
Weil es wesent­li­che Unter­schie­de gibt, wie das heu­te pas­siert - im Ver­gleich zu dem, wie es noch vor 50 Jah­ren ablief. Men­schen sind vom Grund­mu­ster her gleich geblie­ben, aber die Per­sön­lich­keits­bil­dung hat enor­men Wan­del durch­ge­macht. Das will ich ein­mal mit einer Gra­fik darstellen:

Obe­re Abbildung
Der Erzie­hungs­pro­zess war frü­her eine wesent­li­che Ein­fluss­nah­me der Eltern (hell­grün), die mit Her­an­wach­sen vom Umfeld­ler­nen und vom Erfah­rungs­ler­nen modi­fi­ziert wur­den. Men­schen wur­den dem­nach durch Eltern, erwei­ter­te Fami­lie und unmit­tel­ba­res sozia­les Umfeld geprägt.

Unte­re Abbildung
Der 'moder­ne' Mensch wächst bereits unter immer umfang­rei­cher und schrei­en­der wer­den­den Fremd­ein­flüs­sen auf. Eltern~ und Fami­li­en­ein­fluss sind stark redu­ziert, weil schon in frü­he­stem Kin­des­al­ter der erdrücken­de Medi­en­ein­fluss die­se vom Umfang her ein­schränkt und so indi­rekt zurück­drängt. Bestes Bei­spiel sind hier die Sechs­jäh­ri­gen, die auf dem Mobil­te­le­fon herumdaddeln!

Die sozia­le Bin­dung wird mit den Jahr­zehn­ten des Ein­flus­ses moder­ner Medi­en auf­ge­löst. Gleich­zei­tig wird die Tie­fe von Infor­ma­ti­on redu­ziert: Vie­le wis­sen immer mehr Ober­fläch­li­ches, spe­zi­el­les Wis­sen geht der Mas­se ver­lo­ren. Anstatt aus rea­len Ein­wir­kun­gen und Vor­komm­nis­sen Erfah­run­gen zu sam­meln wer­den unkri­tisch 'tal­king points' auf­ge­nom­men. Was dazu führt, dass schon Kin­der, und vor allem Jugend­li­che, welt­um­span­nen­den Trends aus­ge­lie­fert sind. Sie haben das kri­ti­sche Den­ken und Hin­ter­fra­gen von Mei­nun­gen - frü­her von Eltern und Umfeld mit­ge­teilt und ein­ge­ord­net - noch nicht gelernt, und gehen so den Ein­flüs­sen von Wer­bung und so genann­ten 'trend­set­tern' (influen­cern) auf den Leim.


Die­se Ent­wick­lung ist oben nicht im Zeit­ver­lauf, son­dern als Gegen­satz dar­ge­stellt. Man muss sie sich jedoch als lang­sam schlei­chen­den Pro­zess vor­stel­len, der im wesent­li­chen dafür ver­ant­wort­lich ist, dass heu­te nicht Fak­ten abge­wo­gen wer­den um zu einer kor­rek­ten Betrach­tung der Welt zu kom­men, son­dern Abzieh­bil­der über­nom­men wer­den, geschaf­fen von einer über­mäch­ti­gen Medi­en­welt, in der Mei­nun­gen als Wahr­hei­ten ver­brei­tet wer­den.
 

 

bookmark_borderEtwas ganz anderes ....

Manch­mal, wenn es so aus­sieht als ob es nie­mals zu einer Lösung kom­men könn­te sobald ein schwie­ri­ges Pro­blem auf­ge­taucht ist, lohnt es sich (gei­stig) ein paar Schrit­te Abstand zu neh­men und mit neu­er Per­spek­ti­ve auf das Pro­blem zu schauen.

Wir sind es gewohnt, dass uns bestimm­te Kür­zel, Bewer­tun­gen ent­hal­tend, zu Eigen­na­men gelie­fert wer­den. Meist sol­len die­se Adjek­ti­ve ein bestimm­tes Bild erzeu­gen, uns also dar­an hin­dern die Ein­ord­nung, die als 'offi­zi­el­le' Les­art bezeich­net wer­den kann, zu hin­ter­fra­gen. Wenn man das tut, wird man manch­mal auf ganz ande­re Gedan­ken und Ein­schät­zun­gen kom­men. Das ist für Poli­ti­ker und ihre Absich­ten höchst unbe­quem, und doch muss es statt­fin­den, denn eine gering­fü­gi­ge Ände­rung der Per­spek­ti­ve ist in vie­len Fäl­len schon geeig­net der Lösung von Pro­ble­men näher zu kommen.


Mer­ke:
Wer stets nur in gewohn­ten Bah­nen denkt
wird neue Zie­le nicht errei­chen.
 

 

Die Welt hat seit Jah­ren ein Pro­blem mit Nord­ko­rea - das aller­dings basiert nicht dar­auf, dass die Schul­di­gen allei­ne dort zu fin­den wären! Einen gro­ßen Teil an Ver­ant­wor­tung für die Schwie­rig­kei­ten in die­ser Regi­on basiert auf der Hal­tung der Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die es nie ver­wun­den haben, dort knapp an einem ähn­li­chen Deba­kel wie in Viet­nam vor­bei­ge­schlit­tert zu sein. Sie konn­ten bis­her, weil ja kein Frie­dens­ver­trag geschlos­sen wur­de, dar­auf ver­wei­sen, dass die Situa­ti­on noch Klä­rungs­be­darf habe und man wer­de sehen .... so wur­de stets die wah­re Absicht unaus­ge­spro­chen gelas­sen: Ein Fuß in der Tür zu haben, um die Prä­senz und die Mili­tär­ba­sen zu rechtfertigen.

So, wie die Inter­es­sen der Bank nicht die Inter­es­sen von Lina Bra­a­ke sind, ist es nicht ¹im Inter­es­se der USA einen Frie­den mit Nord­ko­rea zu schlie­ßen - weil sie dann abzie­hen müss­ten. Das in einer Zeit, in der Chi­na schon in den Start­lö­chern steht jede der Lücken zu fül­len, die ein schwa­ches Ame­ri­ka irgend­wo auf der Welt öffnet.

Die Alter­na­ti­ve:
¹  
[Bild­quel­le]
Die Schwä­che der USA könn­te nun - betrach­tet man die Ent­wick­lung als neue Chan­ce für die EU und die deut­sche Außen­po­li­tik - aus­ge­nutzt wer­den um von die­ser Sei­te aus den Frie­dens­pro­zess erneut zu bele­ben zu ver­su­chen. Die Aus­sicht wäre aus meh­rer­lei Grün­den nicht schlecht, und die Welt könn­te ins­ge­samt davon pro­fi­tie­ren eine nuklea­re Gefahr weni­ger zu haben.

Ins­be­son­de­re, wenn sich etwa ent­ge­gen der Pro­gno­sen, der Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump erneut gewählt sähe, käme eine sol­che Initia­ti­ve genau rich­tig um ihm zu zei­gen, dass sowohl die EU wie auch Ber­lin auf sei­ne Mei­nung, Eitel­kei­ten und Pro­vo­ka­tio­nen einen Dreck geben.


Nord- und Süd­ko­rea wol­len Frie­den und ato­ma­re Abrüstung
Korea: Des­in­ter­es­se an der Wiedervereinigung?
Wie die USA ver­su­chen, die Wie­der­ver­ei­ni­gung Kore­as zu verhindern
70 Jah­re Korea­krieg: Kein Frie­dens­ver­trag in Sicht


The EU can beco­me a play­er in North Korea [Feb 12, 2020]
It’s Time for the Euro­pean Uni­on to Talk to North Korea [March 02, 2020]¹
What’s wrong with the EU poli­cy towards North Korea and how to fix it [Mar 06, 2020]

¹Über­set­zung des Bildtextes:
Drit­tens, soll­te Brüs­sel - zusam­men mit Ber­lin - einen unab­hän­gi­gen Ent­wurf für die korea­ni­sche Halb­in­sel vor­le­gen, der von Pjöng­jang als neu­tral und objek­tiv ange­se­hen wird, besteht kein Zwei­fel dar­an, dass die Ver­hand­lungs­füh­rer der DVRK begei­stert sein wür­den. Sie mögen es vor­zie­hen, direkt mit Washing­ton zu spre­chen, aber wenn die Ame­ri­ka­ner nicht bereit sind zuzu­hö­ren, ist es sinn­los, an einen Ver­hand­lungs­tisch zurück­zu­keh­ren. Wenn die­ser Tisch nach Brüs­sel ver­legt wird, wären die nord­ko­rea­ni­schen Diplo­ma­ten sicher­lich bereit, hin zu fliegen.

bookmark_borderWie eine Ameise unter Vielen
Like one ant among many

Son­nen­un­ter­gän­ge oder Son­nen­auf­gän­ge habe ich in mei­nen 70+ Jah­ren schon öfter gese­hen - sie sind, wie alle Bewe­gun­gen im Uni­ver­sum eine von phy­si­ka­li­schen Kräf­ten und che­mi­schen Pro­zes­sen abhän­gi­ge Erschei­nung von Him­mels­kör­pern, hier unse­rer Son­ne, die, wie die Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers, in stets nach­voll­zieh- und erklär­ba­rer Wei­se wie­der­keh­ren .... die Mathe­ma­tik ermög­licht es die­se Ereig­nis­se sekun­den­ge­nau vor­her­zu­sa­gen .... das konn­ten schon Völ­ker 6.000 Jah­re vor unse­rer Zeit­rech­nung, und zwar mit sehr viel pri­mi­ti­ve­ren Mög­lich­kei­ten als wir sie heu­te haben.

Die Natur und das Welt­all sind nicht von uns abhän­gig, son­dern wir von ihnen. Wir sind ein Sand­korn im gro­ßen Gefü­ge, unser Leben hat die glei­che Bedeu­tung wie das Leben einer Amei­se unter den vie­len Aber­tau­sen­den von ande­ren Amei­sen - wir sind ein (zuge­ge­ben beson­de­res) Tier unter den vie­len Arten auf unse­rem Planeten.

Und dass der Pla­net Erde mitt­ler­wei­le zer­stört wird ist nicht zuletzt Schuld der Kir­chen, die sug­ge­riert haben Men­schen sei­en *etwas Beson­de­res, nach dem Bil­de Got­tes* und dürf­ten sich des­we­gen alle ande­ren Lebe­we­sen auf die­sem Pla­ne­ten *unter­tan* machen, sie aus­beu­ten, quä­len, zer­stö­ren - weil wir etwas *Bes­se­res* seien.

So ein Unfug.
Und nun haben wir das Dilemma!

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Trans­la­ti­on
In my 70+ years I have seen quite a few sun­sets / sun­ri­ses. They are, like all move­ments in the uni­ver­se, phe­no­me­na of cele­sti­al bodies depen­dent on forces of phy­sics and che­mical pro­ce­s­ses. Our sun's move­ment is, like the phy­sio­lo­gy of our body, hap­pe­ning in a regu­lar, peri­odi­cal, inter­con­nec­ted and com­pre­hen­si­ble way .... sci­ence and math enables us to pre­dict the­se events to the mil­li­se­cond and down to the mole­cu­les that form our body .... the anci­ents were able to do some of this alre­a­dy 6,000 years befo­re our era. And they did it with much more pri­mi­ti­ve tools than tho­se we have at hand today.

Natu­re and the uni­ver­se do not depend on us. We depend on them. We are like a grain of sand con­side­ring the lar­ge sca­le of the uni­ver­se. Our life has the same value as the life of any ant among the many thou­sands upon thou­sands of other ants. We are just one ani­mal among the many spe­ci­es on our pla­net (admit­ted­ly quite dif­fe­rent from most others).

And the fact that pla­net earth is now being destroy­ed can be attri­bu­ted to faith, churches, Chri­stia­ni­ty and the like: They sug­gest men & women are some­thing spe­cial, crea­ted *in God's image* and are the­r­e­fo­re allo­wed to *sub­due*, exploit, tor­tu­re, and destroy all other living beings on this pla­net - becau­se we are sup­po­sedly somehow *bet­ter* than them.

Bull­shit.
And now we have to deal with the consequences!


 
Added the trans­la­ti­on; Published first 01.06.2019;01:00h.

bookmark_border (X) Brunetti, übernehmen Sie ...!

Nein, lie­be Lesen­de, es geht nicht um den deut­schen Kri­mi der in Vene­dig spielt und den dar­in auf­tre­ten­den "Com­mis­sa­rio Bru­net­ti", son­dern um einen tat­säch­li­chen Herrn Bru­net­ti, der Geschäfts­füh­rer eines Ser­vice­un­ter­neh­mens ist, das sich mit Mietern/Vermietung im Immo­bi­li­en­be­reich befasst.

Der Hin­ter­grund war die Suche nach einer Miet­woh­nung in der Stadt, in der wir das Haus bau­en. Für die Zeit von jetzt bis zum Ein­zug. Weil es Unsinn wäre, gera­de in der Bau­pha­se, meh­re­re Male vom jet­zi­gen zum zukünf­ti­gen Wohn­ort hin und her zu fah­ren. Da war klar, dass eine Woh­nung vor Ort die kosten­gün­sti­ge­re Vari­an­te sein würde.

Vor mehr als zwei Mona­ten haben wir also ange­fan­gen zu suchen. Das Ergeb­nis waren vie­le Besich­ti­gun­gen, doch wer will schon als Ver­mie­ter sol­che Mie­ter haben, bei denen von vorn­her­ein klar ist: Die blei­ben höch­stens ein­ein­halb Jahre.


Wie aus der neben­ste­hen­den Abbil­dung her­vor­geht ["click!" auf das Bild ver­grö­ßert] war das Unter­neh­men des Herrn Bru­net­ti irgend­wie in den Ver­miet­pro­zeß ein­ge­glie­dert. Es wur­de zunächst ein 'Mas­sen­be­sich­ti­gungs­ter­min' ver­öf­fent­licht - der dann aller­dings - weil es irgend­wel­che Grün­de gab - platzte!

Nun kam heu­te, Wochen spä­ter, wie­der Post von Bru­net­tis Mit­strei­te­rin­nen, sei­ner Frau/Schwester/Tochter(?) glei­chen Namens, das Ver­wandt­schafts­ver­hält­nis ist nicht ganz klar, jeden­falls von einer Frau Bru­net­ti, die den mir bis­lang unbe­kann­ten Titel "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" trägt, sowie einer Frau Pau­lus, die mit "Team­as­si­stenz" beti­telt wur­de. Auch die­sen Titel kann­te ich bis­lang nicht.

Eine Suche nach der ersten Berufs­be­zeich­nung "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" blieb - schon erwar­tet, weil der Ver­dacht von 'Phan­ta­sie­be­zeich­nung' nahe lag - ergeb­nis­los. Bei der zwei­ten Bezeich­nung "Team­as­si­stenz" gab es eine Beschreibung:
Und sie­he da, es war das, was man "Frue*er"™, ganz ohne Lamet­ta, als "Sekre­tä­rin" bezeich­ne­te. Nur gab es in der Ver­gan­gen­heit noch kei­ne "Teams". Das ist eine Erfin­dung der spä­ten acht­zi­ger Jah­re, des­we­gen also erst danach die Ver­wand­lung von "Sekre­tä­rin" zur "Team­as­si­sten­tin". Eine Betrach­tung der Auf­ga­ben der "Ver­mie­tungs­man­ge­rin" hin­ge­gen ergab, dass es sich dabei um den Arbeits­platz einer "Sach­be­ar­bei­te­rin für Miet­sa­chen" han­deln muss.

In mei­ner Ant­wort habe ich des­we­gen fol­gen­der­ma­ßen formuliert:
"Abge­se­hen davon bin ich, Diplom-Bio­lo­ge, MSc., und Master of Busi­ness Edu­ca­ti­on, MBA, Fach­schwer­punkt Mar­ke­ting, Pro­fes­sor (US), schon sehr erstaunt, mit welch heh­ren Titeln sich heut­zu­ta­ge eine Sach­be­ar­bei­te­rin ("Ver­mie­tungs­man­ge­rin") und eine Sekre­tä­rin ("Team­as­si­sten­tin") schmücken um Ein­druck zu machen."

Was hal­ten Sie von die­ser Titelflut?
Gerecht­fer­tigt oder nicht?

PS
Wis­sen Sie, was mich zum Schmun­zeln bringt?
Der Gedan­ke wenn Herr Geschäfts­füh­rer Bru­net­ti zu Frau (ange­nom­men: Ehe­frau) Ver­mie­tungs­ma­na­ge­rin Bru­net­ti sagt:
"Na, Frau Bru­net­ti, darf ich mir ihre Lie­gen­schaf­ten ein­mal genau­er ansehen?"


 
2. PS
Wir haben mitt­ler­wei­le eine Woh­nung gefun­den, am Ran­de des Kur­zen­trums. Da, wo Ruhe­ständ­ler wie wir, "auf ebe­nen Wegen", wie der Arzt mei­ner Groß­mutter zu sagen pfleg­te, spa­zie­ren gehen.