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bookmark_borderThe Void
- die Leere, das NICHTS ...!

Lang­sam däm­mert es den Mit­glie­dern und Abge­ord­ne­ten der CDU:

Sie star­ren auf die gro­ße Lee­re, die Lee­re, die Ange­la Mer­kel in ihren Regie­rungs­jah­ren erzeugt hat indem sie . . . . nichts tat.

Wo es den Men­schen im Lan­de schon längst klar war, dass die Aktio­nen und Ent­wür­fe der Regie­rung, sowie ihre Plä­ne für zukünf­ti­ges Han­deln gene­rell an den Bedürf­nis­sen vor­bei gehen wür­den. Im schlimm­sten Fall nur denen die­nen könn­ten, die sowie­so nichts mehr brau­chen weil sie schon mehr als genug haben.

Die CSU hat in all den Jah­ren dafür gesorgt, dass es in Bay­ern vie­le Pro­gram­me gab die aus Bun­des­mit­teln co-finan­ziert wur­den. Dadurch hat sich der all­ge­mei­ne Lebens­stan­dard aus­ein­an­der ent­wickelt und es ist kein Zufall, dass am Starn­ber­ger See pro Kopf dop­pelt soviel ver­dient wird wie in Gelsenkirchen.

Nun ste­hen wir vor dem Scher­ben­hau­fen der Merkel'schen Regie­rungs­zeit und fra­gen uns 'Wie soll es wei­ter gehen?' Frau Kramp-Kar­ren­bau­er wird den Gegen­wind noch viel stär­ker spü­ren als zur Zeit. Sie hat dem nichts ent­ge­gen zu set­zen als alt­backe­ne Schub­la­den­pro­gram­me - die taug­ten frü­her nichts und sind durch lan­ge Lage­rung nicht bes­ser geworden!

Mit einem Finanz­mi­ni­ster der den Vor­gän­ger nach­äfft, und die unsäg­li­che *schwar­ze Null* wie die­ser 'anbe­tet', anstatt die Umwand­lung der Pro­duk­ti­on von ste­ti­gem Wachs­tum hin zu umwelt­ver­träg­li­cher und nach­hal­ti­ger Pro­duk­ti­on zu för­dern, und dafür alle Regi­ster der Finanz­po­li­tik zu zie­hen, ist bestimmt die Zukunft nicht rosig oder viel­ver­spre­chend. Ganz im Gegenteil.

Der­wei­len träu­men die Einen davon wenig­stens bis zum Monats­en­de 'flüs­sig' zu blei­ben, die Ande­ren davon eine aus­kömm­li­che Ren­te zu erhal­ten, und wie­der Ande­re davon gesund genug zu blei­ben um die immer spä­ter aus­ge­zahl­te Ren­te spä­ter auch genie­ßen zu kön­nen und nicht schon vor Aus­zah­lungs­be­ginn zu sterben.

Und die SPD?
Weder vom Pro­gramm noch vom Wol­len wird man irgend­et­was glau­ben, was aus die­ser Rich­tung kommt. Zu oft umge­fal­len, zu oft ver­spro­chen und nicht gelie­fert, zu oft genau die Wer­te ver­leug­net und mit Füßen getre­ten die ein­mal Kern der SPD Pro­gram­ma­tik waren.

Noch geht es uns wirt­schaft­lich so gut, dass sich kei­ne Mas­sen mobi­li­sie­ren um die Schü­ler­de­mon­stra­tio­nen zu unter­stüt­zen und das Anlie­gen der Zukunfts­si­che­rung mit dem Anlie­gen einer gerech­te­ren Gesell­schaft zu verknüpfen.

Wenn aller­dings die Auto­in­du­strie zu schwä­cheln beginnt weil rund um den Glo­bus nicht die glei­che Phi­lo­so­phie wie hier­zu­lan­de geteilt wird - das Auto müs­se nur etwas spar­sa­mer sein und weni­ger Dreck aus­sto­ßen, dann sei die Zukunft gesi­chert - dann wird der Unter­gang der Gesamt­wirt­schaft nicht lan­ge auf sich war­ten las­sen. Dann wer­den mög­li­cher­wei­se die *bra­ven Bür­ger* aus ihrem Koma erwa­chen und unwirsch werden!

Der jetzt noch behä­big sich zurück leh­nen­de Bür­ger wird auf­ge­schreckt sein, sich am Kopf krat­zen und fra­gen, war­um ihm denn *Mut­ti Mer­kel* das alles nicht vor­her gesagt hat.
Wie sie ihn über­haupt so im Stich las­sen kann, wo er sie doch seit Jah­ren treu gewählt hat ....

bookmark_border"worst case scenario"

Die Hoff­nung dar­auf, ab 2020 einen Prä­si­den­ten der USA zu erle­ben, der die Bezeich­nung wert ist, schwin­det beträchtlich.

Der vor­ma­li­ge Vize­prä­si­dent Biden, der sofort nach sei­ner Kan­di­da­tur erheb­li­che (Bestechungs-)Gelder als Wahl­kampf­spen­den bekom­men hat, ist eine (männ­li­che) Neu­auf­la­ge von Frau Clinton.

Das bedeu­tet:
Wir wer­den mit Trump wei­ter leben müs­sen, denn die pro­gres­siv-links aus­ge­rich­te­ten jun­gen Kräf­te in der Par­tei sind ein­fach nicht zah­len­mä­ßig so auf­ge­stellt, dass sie die kon­ser­va­ti­ven Bestechungs­geld­emp­fän­ger aus den Ämtern ver­drän­gen können.

Sie haben zwar die bes­se­ren Ideen, die fort­schritt­lich­sten Pro­gram­me und fast zwei Drit­tel der Men­schen unter 40 Jah­ren hin­ter sich - doch bei den US Wah­len zählt wer das mei­ste Geld ein­set­zen kann und sich die schlimm­sten Ver­leum­dun­gen ausdenkt.

Weil aber ein drö­ger Lang­wei­lers.u. gegen Trumps Lügen­ti­ra­den nicht ankom­men wird bleibt die­ser wohl am Ende Sieger.

War­um ich stets "Bestechungs­gel­der" schrei­be hat einen ein­fa­chen Grund:
Wer spen­det erwar­tet irgend­ei­ne Gegen­lei­stung falls der Bespen­de­te gewinnt - und Geld an Amts­trä­ger nen­ne ich beim Namen.

B E S T E C H U N G !

s.u. dem aller­dings eini­ge *Über­grif­fe* (Tat­sche­rei­en!) nach­ge­sagt wer­den - und die füh­ren schon jetzt zu ent­spre­chen­den Reak­tio­nen der Republikaner → 

bookmark_border1929 ... 2019
- wird sich die Geschichte wiederholen?

  • Wir ste­hen - nach Ansicht ernst zu neh­men­der Publi­ka­tio­nen - vor einer neu­en welt­wei­ten Wirtschaftskrise;
  • In meh­re­ren Län­dern auf dem Pla­ne­ten haben sich rechts­ge­rich­te­te, dik­ta­to­ri­sche Regimes eta­bliert¹, in vie­len wei­te­ren gibt es einen nicht zu über­se­hen­den Trend dahin, und meh­re­re Län­der wer­den von einer reli­gi­ös-fun­da­men­ta­li­sti­schen Füh­rung in mit­tel­al­ter­li­cher Knecht­schaft² gehalten;
  • Die lin­ke Par­tei­en­land­schaft ist gleich­zei­tig in vie­len Län­dern ent­we­der geschwächt oder als 'neue Mit­te' positioniert;
  • Groß­kon­zer­ne bestim­men die Wirt­schaft, Groß­ban­ken den Geld­fluss, und die Lebens­grund­la­gen Was­ser und Acker­flä­che gera­ten zuneh­mend in die Hand von Pri­vat­un­ter­neh­men, die dar­aus Pro­fit zie­hen wollen.
  • Die Gebur­ten­ra­te³ ist immer noch so hoch, dass in spä­te­stens zwei Jahr­zehn­ten zwei wei­te­re Mil­li­ar­den Men­schen den Pla­ne­ten besie­deln wer­den - und Alle nicht mehr aus­rei­chend ernährt wer­den können.

Zu alle­dem gesellt sich noch eine dro­hen­de öko­lo­gi­sche Kata­stro­phe, welt­weit, die kaum noch auf­zu­hal­ten scheint, da sich wesent­li­che 'Dreck­schleu­dern', Län­der, in denen die Umwelt­zer­stö­rung unge­bremst fort­schrei­tet, aus­ge­klinkt haben und behaup­ten es sei kein Bedarf für Reduktionsmaßnahmen.

Schau­en wir uns zu Hau­se um sieht es fin­ster aus für demo­kra­ti­sche Gesell­schaft und Staat:
Wie aus der Abbil­dung oben zu erken­nen ist ste­hen wir kurz vor einem Umfal­len der CDU in Sachen Koali­ti­on mit der AfD in gleich meh­re­ren ost­deut­schen Bun­des­län­dern. Dafür spricht, dass meh­re­re CDU­ler und der Innen­mi­ni­ster selbst äußerst rechts geson­nen sind und daher kei­ne Berüh­rungs­äng­ste, son­dern Gemein­sam­kei­ten mit den ultra­rech­ten Kräf­ten haben. 

Die Auf­merk­sam­keit der Medi­en, die jede rhe­to­ri­sche Kaprio­le der AfD Par­tei­obe­ren, jeden Aus­fall gegen angeb­li­che "Fein­de", jede Quen­ge­lei wegen angeb­li­cher "Dis­kri­mi­nie­rung" umfas­send kom­men­tiert, und damit ver­brei­te­ter gemacht haben als es ange­mes­sen gewe­sen wäre, ist die­sem Vor­gang sicher!

Die Zei­chen ste­hen auf *STURM*.
Wei­mar lässt grüßen.

¹ Isra­el; Ungarn; Brasilien.
² Iran; Sau­di Ara­bi­en; Brunei.
³ Indi­en; Indonesien.

bookmark_border"Rule, Britannia! Britannia rule the waves .... "

Nein, die heh­ren Gesän­ge gibt es zwar noch, aber das "Bri­ti­sche Empire" ist Vergangenheit.

Bis­her habe ich mich zurück gehal­ten zum The­ma "Brexit" nur spo­ra­disch geschrie­ben. Aus gutem Grund, denn die Zeit und der Auf­wand das Punkt für Punkt zu ver­fol­gen sind es nicht wert, weil nichts irgend­wie geord­net ist. Eine Wen­dung folgt auf die näch­ste, ein tota­les Chaos!

Frau May hat die EU um eine Ver­län­ge­rung über eine Zeit bis kurz nach der Euro­pa­wahl gebe­ten, genau­er bis zum 30. Juni. Kurz bevor sie die­se Bit­te abge­schickt hat wur­de bekannt, dass die EU bereit wäre nicht nur um ein paar Mona­te zu ver­län­gern, son­dern bis April näch­sten Jahres.
Trotz­dem ist sie bei ihrem kur­zen Zeit­rah­men geblie­ben - und der Laie reibt sich in Unver­ständ­nis die Augen und fragt sich, war­um sie das Schei­tern wählt, wo doch Sta­bi­li­tät ganz ein­fach zu haben wäre. Mög­lich, dass das nicht grund­los¹ geschieht, was *ziel­los* aus­sieht könn­te durch­aus *gezielt* sein!
Es drängt sich der Gedan­ke auf, dass Frau May eine Absa­ge pro­vo­zie­ren möch­te, damit sie dann zu Hau­se sagen kann: 'Seht ihr, ich habe es ver­sucht mit dem gere­gel­ten Brexit, aber die EU hat mich gezwun­gen es auf die har­te Tour machen zu müssen'.

Die­ses Total­ver­sa­gen der Regie­rungs­chefin ist nicht mehr mit Ver­nunft durch­schau­bar. Die Situa­ti­on ändert sich bestän­dig, aber Frau May² bleibt bei ihrer ein­mal gefass­ten Vor­ge­hens­wei­se und will immer nur kur­ze Ver­län­ge­run­gen - wo doch mehr auch mehr Spiel­raum für Ver­hand­lun­gen und Ergeb­nis­se bedeu­ten würde.

Wie wäh­rend der jah­re­lan­gen Ver­hand­lun­gen: Kei­ne Vor­stel­lungs­kraft, kei­ne Stra­te­gie, kei­ne ver­bün­de­ten Hel­fer unter den frü­he­ren Part­nern. Gut­wil­li­ge Ange­bo­te schroff abge­lehnt und damit viel poli­ti­sches Por­zel­lan zer­schla­gen. Zurück bleibt ein Scher­ben­hau­fen und ein zutiefst zer­strit­te­nes Land, des­sen drin­gen­de Pro­ble­me wie Gesund­heits­ver­sor­gung, Sozi­al­struk­tur und Woh­nungs­markt in einer schwe­ren Kri­se stecken. In 2016 schrieb ich³ noch "Die kon­ser­va­ti­ven Kräf­te (in der EU) sind im Nie­der­gang begrif­fen - sie haben es nur noch nicht so rich­tig gemerkt.", das war eine Fehl­ein­schät­zung, min­de­stens für den Augen­blick. Bes­sern könn­te es sich bei der Wahl in die­sem Jahr, doch auf den Brexit hat es dann kei­nen Ein­fluss mehr.

Was aber, wenn Frau May doch die Ver­län­ge­rung bekommt um die sie die EU gefragt hat?

Dann wer­den die bri­ti­schen EU Abge­ord­ne­ten gewählt. Um dann am näch­sten oder über­näch­sten Tag wie­der nach Hau­se zu gehen - und die EU muss sich dar­auf vor­be­rei­ten die­se Lücken (die ja in sämt­li­chen Gre­mi­en pro­por­tio­nal vor­han­den sein wer­den!) mit ande­ren Per­so­nen zu füllen.

Spä­te­stens dann ist die Repu­ta­ti­on des Insel­rei­ches end­gül­tig im Kel­ler. Der Man­gel an Demo­kra­tie in der EU ist nicht zu leug­nen und das war ja stets ein Man­gel, auf den die Bri­ten - zu Recht - hin­ge­wie­sen haben. Nach dem unse­li­gen Hin und Her der Frau May in den letz­ten Jah­ren fällt es schwer noch zu glau­ben, dass die­ses Anlie­gen tat­säch­li­cher und nicht nur vor­ge­scho­be­ner Grund war.

¹ Wem nützt BREXIT ...? [26.06.2017]

² May­day, May­day* .... [12.07.2016]

³ "Should I Stay or Should I Go" [21.06.2016]

 

bookmark_borderGottlos glücklich


All­jähr­lich wer­den bei inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen Daten gesam­melt und Tabel­len zusam­men gestellt, um dar­aus die "glück­li­chen" und weni­ger glück­li­chen Natio­nen zu bestim­men. Ich habe selbst nicht die Mög­lich­keit die­se Daten zu prü­fen. Des­we­gen muss ich dar­auf ver­trau­en, dass sie kor­rekt sind . Ein Indiz dafür ist die Akzep­tanz des­sen, was da ver­öf­fent­licht wur­de. Es gibt kei­ne wesent­li­chen Beschwer­den dage­gen. Der Umkehr­schluss ist daher, dass es im wesent­li­chen kor­rek­te Ein­stu­fun­gen sind die in Fol­ge über meh­re­re Jah­re ver­öf­fent­licht wurden.

In Län­dern mit einer star­ken Bin­dung an Reli­gi­on [gro­ßer Reli­gi­ons­ein­fluss auf das Leben der Bevöl­ke­rung] ist die Zufrie­den­heit gering, Men­schen sind eher 'unglück­lich' als in den Län­dern, in denen Reli­gi­on eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le spielt.

Wenn Men­schen bereit sind höhe­re Steu­ern zu zah­len, ein sozia­les Netz zu erhal­ten, frei leben und Ver­trau­en in die Fähig­keit ihrer Regie­rung haben, dann sind sie glücklich. 

Wo Reli­gi­on ein unbe­deu­ten­der All­tags­fak­tor ist sind Men­schen gebil­de­ter, sie ver­fü­gen über ein höhe­res Bil­dungs­ni­veau. Meist geht damit eine gerin­ge­re Span­ne zwi­schen arm und reich ein­her. Die Gesell­schaft ist gerech­ter, die Wohl­fahrts­sy­ste­me sind umfas­sen­der, die Bür­ger füh­len sich abge­si­chert und gesund­heit­lich bes­ser versorgt.

Das alles steht im Gegen­satz zu dem, was Reli­gi­on den Men­schen verspricht:
Anstatt Offen­heit und Soli­da­ri­tät zu erzeu­gen füh­ren star­re reli­giö­se Dog­men zu einer Ver­kru­stung, Abschot­tung und Miss­trau­en zwi­schen den Bür­gern. Die Chan­cen für den Ein­zel­nen sin­ken, das Wohl­be­fin­den schwin­det und die Kon­kur­renz ver­schärft sich.

Ein Zitat aus einer pro-reli­giö­sen Schrift:
".. When it comes to reli­gi­on and spi­ri­tua­li­ty, it may not be what you belie­ve or how you belie­ve it that pro­tects you from unhap­pi­ness so much as the fact that you belie­ve at all — and that you prac­ti­ce tho­se beliefs with other peo­p­le. Sci­en­tists have long known that having strong social ties is one of the grea­test gua­ran­tors of hap­pi­ness. Reli­gi­on isn’t the only social tie that binds — you can join a vol­un­teer group or a bow­ling league or the parent-tea­cher asso­cia­ti­on, and you’ll likely be bet­ter off than you would be alone .."

" .. Wenn es um Reli­gi­on und Spi­ri­tua­li­tät geht, ist es viel­leicht nicht das, was Sie glau­ben oder wie Sie es glau­ben, das Sie vor Unglück schützt, son­dern viel­mehr die Tat­sa­che, dass Sie über­haupt glau­ben - und dass Sie die­se Über­zeu­gun­gen mit ande­ren Men­schen prak­ti­zie­ren. Wis­sen­schaft­ler wis­sen seit lan­gem, dass star­ke sozia­le Bin­dun­gen einer der größ­ten Garan­ten für Glück sind. Reli­gi­on ist nicht die ein­zi­ge mög­li­che sozia­le Bin­dung. Sie kön­nen sich einer Frei­wil­li­gen­grup­pe, einem Bow­ling-Ver­ein oder dem Eltern-Leh­rer-Ver­ein anschlie­ßen und sind wahr­schein­lich bes­ser dran als wenn Sie allei­ne wären .. "

Genau dar­um geht es:
Nicht der Inhalt der Gemein­schaft ist ent­schei­dend, son­dern die Ver­bin­dung zu ande­ren Men­schen, völ­lig unab­hän­gig von der Art der Zusam­men­ge­hö­rig­keit. Dies ist sehr gut in klei­ne­ren Gemein­den und Städ­ten zu beob­ach­ten, in denen man sich noch per­sön­lich kennt. Je anony­mer eine Wohn­stät­te wird, desto weni­ger glück­lich sind die dort woh­nen­den Men­schen - Aus­nah­men wie stets ausgenommen.

In die­ser Abbil­dung¹ wird der Grad der Reli­gio­si­tät dar­ge­stellt. Beach­ten Sie hier die skan­di­na­vi­schen Län­der, die in der Ska­la der glück­li­chen Natio­nen ganz oben ste­hen.
 

In die­ser Abbil­dung³ wird die Ein­fluss­nah­me von Reli­gi­on auf das gesell­schaft­li­che Leben dar­ge­stellt. Ein hoher Pro­zent­satz bedeu­tet wenig Ein­fluss­nah­me.
 

Der Zusam­men­hang zwi­schen Reli­gi­ons­aus­übung und -ein­fluss sowie wirt­schaft­li­cher Stär­ke. Die Dar­stel­lung² ist ein Bei­spiel dafür, wie dort ansäs­si­ge Unter­neh­men die Sta­ti­stik "schö­nen", wobei das oft dadurch zustan­de kommt, dass schon die von der CIA gelie­fer­ten Län­der­da­ten - na sagen wir: krea­tiv bear­bei­tet sind. Und zwar immer so, dass die USA als die Besten der Besten daste­hen ....
 

Zusam­men­fas­send lässt sich daher feststellen:


Glück­li­che Men­schen woh­nen in Län­dern in denen es eine ange­mes­se­ne sozia­le Siche­rung aus soli­da­ri­scher Finan­zie­rung gibt, in denen die Span­ne zwi­schen arm und reich gering ist und in denen Reli­gi­on kei­nen wesent­li­chen Ein­fluss auf den All­tag der Bevöl­ke­rung hat.

______________________ Quel­len _______________________

GPI Glo­bal Peace Index
WHR World Hap­pi­ness Report
sowie alle benann­ten Abbildungen

______________ Rech­te für Abbil­dun­gen ______________

  • ¹ By Sbw01f - Self made, data from 2009 Gallup poll., CC BY 3.0, Link
  • ² By Pete­ruetz - Own work, CC BY-SA 3.0, Link
  • ³ Von Benut­zer: Nei­tram und diver­se wei­te­re Autoren (sie­he Ver­si­ons­ge­schich­te) - erstellt von Benut­zer: Nei­tram basie­rend auf der lee­ren Welt­kar­te en:Image: BlankMap-World.png, PD-Schöp­fungs­hö­he, Link
  • Von See file histo­ry below. - Own work based on Euro­ba­ro­me­ter's 2005 pool results (ebs 225 report en.pdf, pp. 9)., CC BY-SA 3.0, Link
  • Public Domain → Von Eng­lish: Crea­ti­ve Com­mons (modi­fi­ca­ti­ons: smal­ler, 64px, and white) - Eng­lish: Offi­ci­al down­loads of the Crea­ti­ve Com­mons icons., Gemein­frei, Link
  • bookmark_borderVon *Normalzustand* und *Schieflage*

    Poli­tik hat sich ver­än­dert, anstatt von Inhal­ten bekom­men wir Wort­hül­sen, anstatt Taten bekom­men wir Durch­hal­te­pa­ro­len, anstatt Akti­on ste­hen die Zei­chen auf Stillstand:

    Nicht das Erreich­te zählt, son­dern das Erzähl­te reicht.
    [Unbe­kann­ter Autor]

    Ganz im Gegen­teil: Die Poli­ti­ker set­zen auf das Ver­ges­sen der Men­schen - und oft behal­ten sie mit die­ser Masche ihre Posten und Diäten ....

     

    Die Lage des Con­tai­ner­schif­fes im lin­ken Bild ist sta­bil, so soll­te das Schiff im Was­ser lie­gen - dage­gen sieht selbst ein Laie sofort: Mit dem Schiff rechts stimmt etwas nicht. Man braucht kein Kli­no­me­ter um die pre­kä­re Lage die­ses Trans­port­schif­fes zu erkennen.

    Sie wer­den sich schon den­ken, dass ich hier kei­ne Geschich­te eines nau­ti­schen Not­falls erzäh­len will. Die Abbil­dung soll ledig­lich verdeutlichen: 

    Eine gering­fü­gi­ge Ein­wir­kung von Außen - und schon kommt ein schein­bar siche­res System ins Ungleich­ge­wicht und eine Kata­stro­phe nimmt ihren Lauf. Anders gesagt: Das Schiff hat sei­ne "Mit­te" ver­lo­ren, es hat sich zu weit von der Nor­mal­la­ge ent­fernt, und das hat das Gleich­ge­wicht so gestört, dass sich die inne­ren Kräf­te ver­la­gert haben und nicht wie­der selbst nor­ma­li­sie­ren konnten.

    Der baye­ri­sche Poli­ti­ker F.J.Strauß hat in der ihm eige­nen abso­lut-bestimm­ten Art behaup­tet: ".. Es gibt nur eine Mit­te - und das ist die Posi­ti­on der Mitte! .."
    Dabei war er - nach all­ge­mei­nem Dafür­hal­ten - das Para­de­bei­spiel eines kon­ser­va­tiv-rech­ten Poli­ti­kers. Der aller­dings für sich bean­spruch­te die "Mit­te" zu reprä­sen­tie­ren und zwar bis zum äußer­sten rech­ten Rand des Gesin­nungs- bzw. Parteienspektrums.

    O-Ton Strauß:

    Stimmt denn die Aus­sa­ge? Ist es kor­rekt zu behaupten:
    Es gibt nur eine gesell­schaft­li­che *Mit­te* ...?
    Oder:
    Wo ist die gesell­schaft­li­che Mit­te wenn alle nach rechts gerückt sind? Abso­lut und/oder gefühlt ist es doch sicher rich­tig, wenn man seit Auf­tre­ten der AfD von einem "Rechts­ruck" in der poli­ti­schen Land­schaft redet.

    Was wir beob­ach­ten ist eine all­mäh­lich-schlei­chen­de Ent­wick­lung weg von dem, was noch in den sech­zi­ger und sieb­zi­ger Jah­ren als "Mit­te" bezeich­net wurde.

    Zitat


    Ursprüng­lich ist als „Neue Rech­te“ die kon­ser­va­ti­ve Gegen­be­we­gung zur 68er-Gene­ra­ti­on bezeich­net wor­den. Heu­te kommt dem Begriff eine neue Bedeu­tung zu. Man ver­steht dar­un­ter das Vor­drin­gen völ­kisch-natio­na­li­sti­scher Ansich­ten in die gesell­schaft­li­che Mit­te. Stu­di­en bele­gen schon seit Jah­ren, dass etwa 20 Pro­zent der deut­schen Bevöl­ke­rung über ein geschlos­se­nes rech­tes Welt­bild ver­fü­gen. Als Teil die­ses Welt­bil­des gel­ten auch Ver­schwö­rungs­theo­rien und eine Abnei­gung gegen den Islam. [detek­tor]

    Hei­ner Geiß­ler, CDU, hat die so genann­te "Lager­theo­rie" for­mu­liert, da gab es
    - das „bür­ger­li­che“ Lager aus CDU/CSU und FDP und
    - das lin­ke Lager aus SPD und Grünen

    Wohin, fragt man sich, ist plötz­lich die "Mit­te" ver­schwun­den? Ist sie tat­säch­lich nicht mehr da oder ver­steckt sie sich mög­li­cher­wei­se in den bei­den Lagern? Und wenn das so ist, ist sie dann noch das, was als "Mit­te" zu bezeich­nen wäre oder hat sie eine ande­re Form angenommen?

    Horst See­ho­fer ver­or­tet gar im März 2018 sei­ne Par­tei, die CSU so:


    "Die Geo­gra­fie der CSU ... ist eine Mit­te Rechts-Volks­par­tei, ein Sam­mel­becken für Kon­ser­va­ti­ve, Libe­ra­le, Natio­nal­kon­ser­va­ti­ve, für Men­schen, die auf dem demo­kra­ti­schen Boden unse­res Lan­des stehen." 


    " .. Der in Deutsch­land von kon­ser­va­ti­ven Poli­ti­kern pro­pa­gier­te Begriff der Leit­kul­tur ist dies­be­züg­lich höchst miss­ver­ständ­lich, weil er den Anschein erweckt, fak­ti­sche Dif­fe­ren­zie­run­gen in viel­fäl­ti­ge huma­ne Welt­an­schau­un­gen und Kul­tu­ren auf natio­na­ler Ebe­ne rück­gän­gig machen zu wol­len .. " [Wertkonservative_Ethik.pdf]

    Die­se Aus­sa­ge beruht auf der eben­so fal­schen Annah­me es habe sich an der Par­tei­en­land­schaft nichts geän­dert. Schau­en wir doch ein­mal bei unse­ren Nach­barn genau­er hin, viel­leicht ler­nen wir für unse­re Ver­hält­nis­se etwas daraus:

    In Öster­reich wird die Par­tei­en­land­schaft lt. Wiki­pe­dia vor dem II. Welt­krieg so beschrie­ben:
    - Das christ­lich-sozi­al-kon­ser­va­ti­ve Lager mit der Christ­lich-Sozia­len Par­tei (CSP) samt Heim­wehr (Haupt­teils) und Bau­ern­ver­bän­den mit enger Bin­dung zur katho­li­schen Kirche
    - das sozia­li­sti­sche Lager bestehend aus der Sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei (SDAPDÖ) und den Orga­ni­sa­tio­nen der Arbeiterbewegung
    - das natio­na­le Lager mit der Groß­deut­schen Volks­par­tei (GDVP), Land­bund und Natio­nal­so­zia­li­sti­sche Deut­sche Arbei­ter­par­tei (NSDAP).

    Zur der­zei­ti­gen Situa­ti­on heisst es am glei­chen Orte:
    ".. Im heu­ti­gen Par­tei­en­sy­stem Öster­reichs mit den drei Tra­di­ti­ons­par­tei­en ÖVP, SPÖ und FPÖ und ihrem immer noch gro­ßen Geflecht von Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen sind die histo­ri­schen Lager noch immer erkennbar .." 

    Was ist - in der Gesamt­schau der poli­ti­schen Land­schaft - denn nun mit der "Mit­te" passiert?

    Es gibt sie nicht mehr!

    Wir müs­sen feststellen:
    Was frü­her ein­mal "Mit­te" war ist ver­scho­ben in eine kon­ser­va­tiv-rech­te Grund­stim­mung, die libe­ra­len Ele­men­te der Mit­te sind eben­falls nach rechts gedrif­tet, die SPD hat sich über­wie­gend den frü­he­ren Stand­punk­ten der CDU genä­hert und steht nun rechts der "Mit­te". Die von den frü­her als "Lin­ke" bezeich­ne­ten Par­tei­en "Die Grü­nen" und "Die Lin­ke" ste­hen mit ihren Über­zeu­gun­gen als neue "Mit­te" der Gesell­schaft da - eine ech­te Lin­ke fehlt mitt­ler­wei­le völlig.

    Wenn ich das noch­mal bild­lich beschrei­be sieht es so aus:


    Im Aus­gangs­zu­stand ist die "Mit­te" - der Pfeil des Kli­no­me­ters - senk­recht. Rech­te Poli­tik und Lin­ke Poli­tik sind jeweils seit­lich von der Mit­te aus­ge­hend. Durch die Dre­hung wird die fort­schrei­ten­de Zeit dar­ge­stellt. Der Pfeil wan­dert nicht mit, die "Mit­te" bleibt also, die Denk­rich­tun­gen (Par­tei-Ideo­lo­gien) ver­schie­ben sich nach rechts.

     
     

    Wir den­ken noch in den übli­chen Kate­go­rien - dabei haben sich die Schwer­punk­te und die Grund­sät­ze der Par­tei­en ver­scho­ben, so weit ver­scho­ben, dass lin­ke Poli­tik die Mit­te dar­stellt, wäh­rend sich am rech­ten Rand des Spek­trums immer mehr Par­tei­en tum­meln, sich die rech­ten Ideo­lo­gen gera­de­zu über­schla­gen im Wett­be­werb
    "Wer ist der rech­te­re Rechte?" 

    John Rawls:
    "Ein Poli­ti­ker schaut auf die näch­ste Wahl, ein Staats­mann auf die näch­ste Generation."
    [Rawls, J.: The Law of Peo­p­les, The Idea of Public Rea­son Revi­si­ted, Lon­don 1999, S. 97] 

     
    Sie­he auch
    Der grö­ße­re Schaden
    „Das Netz­werk der Neu­en Rech­ten“ im Rowohlt Ver­lag. [via "kraut­re­por­ter"]

     

    bookmark_borderEin später Beweis

    oder: Wie Schäub­le Volk und Volks­ver­tre­ter belo­gen hat.

    So man­chen Bür­ger der EU mag die Demü­ti­gung der hoch ver­schul­de­ten Grie­chen vor ein paar Jah­ren schon wegen der abschät­zi­gen Art des Umgan­ges¹ mit ihren Ver­tre­tern abge­sto­ßen haben - mir ging es zumin­dest so. Vor allem weil es die kon­ser­va­tiv-rech­ten Regie­run­gen vor der Tsi­pras' Links­re­gie­rung waren, die all die­se Schul­den auf­ge­häuft hat­ten - die nun von den kon­ser­va­ti­ven Regie­run­gen der lin­ken Regie­rung in die Schu­he gescho­ben wur­den. Dies schon des­halb, um in den eige­nen Län­dern jed­we­de Art von Links­be­tei­li­gung an einer Regie­rung zu diskreditieren. 

    Min­de­stens des­we­gen, um eine Links­re­gie­rung in Spa­ni­en zu ver­hin­dern, indem das Signal gesetzt wur­de: Wer sich gegen rech­te EU-Poli­tik wen­det wird das Schick­sal der Grie­chen erleiden! 

    Selbst betrof­fen, ist es der SPD nicht auf­ge­fal­len, dass sie hier einen wei­te­ren Grund dafür fin­det, war­um sie dem Unter­gang geweiht ist:
    Auch in einer Koali­ti­on kann man nicht jedes *Umfal­len* als Koali­ti­ons­zwang interpretieren.

    Der dama­li­ge Finanz­mi­ni­ster Varou­fa­kis hat­te mehr­fach auf die Unsin­nig­keit der EU-Troi­ka Äuße­run­gen und Lösungs­an­sät­ze hin­ge­wie­sen - das Duo Schäub­le-Dijs­sel­b­loom hin­ge­gen - zer­fres­sen von Neid auf den popu­lä­ren Varou­fa­kis und zusam­men­ge­schweißt durch die Tat­sa­che vor ihren jewei­li­gen Bevöl­ke­run­gen die Lügen über die tat­säch­li­chen Ursa­chen und Nutz­nie­ßer² der Grie­chen­land­ver­schul­dung ver­tu­schen zu müs­sen, konn­te nicht anders han­deln. Denn die erste Lüge gegen­über ihren Par­la­men­ten zog unbe­dingt eine zwei­te Lüge nach sich. Das wäre so wei­ter gegan­gen, hät­te nicht der IWF die Reiß­lei­ne³ gezo­gen. Auch das war eine Zeit lang nicht abzu­se­hen, denn irgend­wer (?) hat­te frü­her schon den Ver­such unter­nom­men des­sen Che­fin Chri­sti­ne Lag­ar­de aus­zu­boo­ten. Indem man den - schwe­len­den - Finanz­skan­dal wie­der zum Auf­flam­men brach­te stand das wie­der im Raum, wur­de aller­dings zu ihren Gun­sten (ohne Stra­fe) recht­lich end­gül­tig abgeschlossen.

    Dass es anders geht als Schäub­le-Dijs­sel­b­loom stets behaup­tet haben, und was die Grie­chen noch über Jahr­zehn­te bela­sten wird, zeigt Por­tu­gal - seit es eine lin­ke Regie­rung hat, die sich erfolg­reich gegen den zwangs­wei­sen Spar­kurs wehr­te und ihrer Bevöl­ke­rung dadurch nicht nur ver­schärf­te Austeri­täts­maß­nah­men, son­dern auch einen Ruck nach rechts ersparte.

    Es ist der Beweis, dass Varou­fa­kis mit sei­ner Ein­schät­zung Recht hat­te und die EU irrte.
    → Bild: Por­tu­gal geht den sozia­li­sti­schen Weg 

    Portugal

    Die­ses düste­re Sze­na­rio - die Übel­tä­ter haben sich wäh­rend und nach der Grie­chen­land­kri­se mit immer neu­en Lügen der Öffent­lich­keit gegen­über geäu­ßert - beweist, dass sich die Regie­run­gen Mer­kel erst ein­mal selbst geschützt haben, denn was mit einer Unwahr­heit zum Zwecke des Macht­er­hal­tes begann ist nach Jah­ren zu einem Sta­pel von Lügen angewachsen.

    Das Schlim­me dabei ist:
    Die Ver­ant­wort­li­chen sind immer noch in Amt und Wür­den, anstatt dass man sie mit Schimpf und Schan­de zum Tor hin­aus gejagt hat.
    Das Gute dar­an ist:
    Die Poli­tik Por­tu­gals ist geeig­net erstens sozia­le Gerech­tig­keit bei aus­rei­chen­den Löh­nen zu schaf­fen, zwei­tens blüht die Wirt­schaft trotz Mehr­be­la­stung für sozia­le Zwecke auf und drit­tens ist lin­ke Poli­tik durch­aus dazu imstan­de eine gerech­te­re Gesell­schaft zu schaffen.

    Das soll­te in der Dis­kus­si­on um die poli­ti­sche Aus­rich­tung der BRD und der EU in beson­de­rem Maße Beach­tung fin­den. Das Schreck­ge­spenst "Sozia­lis­mus" zer­fließt bei genaue­rem Hin­se­hen wie Nebel in der Son­ne, und erweist sich ledig­lich als ein Dis­kus­si­ons­punkt den rech­te Poli­tik auf ihr Schild malt, um zu dis­kre­di­tie­ren - ohne die Wahr­heit dis­ku­tie­ren zu müssen.

    ¹ → Bild: IWF Ent­scheid ohne Schul­den­schnitt nicht wei­ter mitzumachen 

    troika
    ² → Bild: Nutz­nie­ßer der *Grie­chen­land­ret­tung*

    troika
    ³ → Bild: IWF Ent­scheid ohne Schul­den­schnitt nicht wei­ter mitzumachen 

    troika

     
    Yanis Varou­fa­kis rech­net ab: mit Ange­la Mer­kel, mit Wolf­gang Schäub­le und mit der „Troi­ka“
    Fünf gute Nach­rich­ten, die im Febru­ar unter­ge­gan­gen sind
    22 Uni­ons­ab­ge­ord­ne­te gegen Griechenland-Hilfe
    Zitat → ".. Uni­ons­frak­ti­ons­chef Vol­ker Kau­der (CDU) ver­är­gert. Jedoch wür­den die Abge­ord­ne­ten ihre Ent­schei­dun­gen nicht basie­rend auf "die­sen halb­star­ken Sät­zen" tref­fen, son­dern sich an den Inter­es­sen Deutsch­lands und Euro­pas orientieren .."
    Wider das "Ver­ges­sen"
    Zitat → ".. Über die Rol­le Schäubles grü­belt der 'durch­schnitt­lich ver­stän­di­ge Bür­ger' schon des­we­gen, weil er aus der gan­zen Affä­re wie ein Phö­nix aus der Asche wie­der in höch­ste Staats­äm­ter gekom­men ist .." 

     Ande­re Arti­kel zur *Grie­chen­land­ret­tung* - die in Wahr­heit eine Ban­ken­ret­tung war:
    (1) Grie­chen­land .... für die Ver­ant­wort­li­chen kei­ne Fol­gen. (09−2018)
    (2) Bit­te­re Bilanz (11−2015)
    (3) Hört, hört ...! incl. *update* (02−2015)
    (4) »Big Schäub­le is watching you!« (06−2009)

    bookmark_borderJetzt, auf einmal ....

    Jetzt, auf ein­mal .... kommt die SPD auf die Idee, das mit Hartz IV könn­te mög­li­cher­wei­se doch kei­ne so gute Idee gewe­sen sein.

    Die Ein­sicht ist - da bin ich sicher - weni­ger einer plötz­li­chen Erkennt­nis zu ver­dan­ken, dass man Men­schen, die durch Umstän­de, die sie meist nicht zu ver­ant­wor­ten haben, in Not gera­ten, nicht wie schur­ki­sche Betrü­ger behan­deln darf. Das ist schon des­we­gen falsch, weil die Lei­stun­gen durch Ein­zah­lung in die Sozi­al­sy­ste­me ein Recht dar­stel­len, nicht ein Almo­sen oder eine Freund­lich­keit der Amtsmitarbeiter.

    Frau Nah­les tritt aller­dings so auf wie immer: Laut, und ohne jede Scheu die Wahr­heit so hin zu bie­gen wie es ihr passt, Pipi Lang­strumpf eben, das Lied dazu hat sie ja schon im Bun­des­tag vorgetragen. 

    Es ist mehr als deut­lich was bezweckt wer­den soll - die Akti­on könn­te die Über­schrift haben "Lie­be Leu­te, wir sind ganz unten mit unse­ren Pro­zen­ten und brau­chen eure Stim­me um wei­ter unse­re Bezü­ge zu erhal­ten, und zwar schon des­we­gen, weil wir sie in unse­ren erlern­ten & frü­her aus­ge­üb­ten Beru­fen nie in der Höhe erreicht hät­ten .... und sie, lie­be Wäh­ler, wol­len uns doch nicht in Hartz IV schicken ..?!"

    Was wird kommen?

    Bei der näch­sten Wahl wird die SPD unter 20% blei­ben, wahr­schein­lich näher an 15%. Die CDU wird ver­lie­ren, schon weil die CSU ohne See­ho­fer nicht klü­ger, son­dern noch düm­mer han­delt und Quatsch her­aus­po­saunt. Des­we­gen kann eine Koali­ti­on nur mit Grü­nen oder FDP als Drei­er­bünd­nis regie­ren - und da wird alles, was die SPD will abge­blockt wer­den .... und Frau Nah­les erklärt es den ent­täusch­ten Wäh­lern, die wider bes­se­res Wis­sen doch SPD gewählt haben:

    Der Koali­ti­ons­zwang bla, bla, die Alter­na­ti­ve wäre schreck­lich gewor­den bla, bla, bei Neu­wah­len käme auch nichts Bes­se­res her­aus bla, bla ....

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    - Wahl 2013 (3) Demo­kra­tie aus­ge­he­belt: Parteienwillkür!

    bookmark_borderNun auch noch das ...!

    Wir regen uns über Trump in den U.S.A. auf - dabei haben wir bei uns zu Hau­se min­de­stens genau so ein­fäl­ti­ge Per­so­nen die glau­ben die Welt zu ver­ste­hen. Frau Nah­les ist da nur ein Bei­spiel und wegen der Koali­ti­on ist ihr Ein­fluss begrenzt, glücklicherweise!

    Schau­en wir aller­dings zur CDU und ins­be­son­de­re zum unse­li­gen Herrn Voss [Spitz­na­me: "Sprin­ger-Lob­by­ist"] aus Hameln (!) der zwar das Inter­net zer­stö­ren will aber nicht ein­mal ver­steht was er da anrich­tet und wie er es anrich­tet - soviel Unwis­sen­heit, soviel Selbstüberschätzung. 

    Aber mög­li­cher­wei­se ist es ganz anders?
    Da das Inter­net mit sei­ner Mög­lich­keit die Lügen der Poli­ti­ker sofort und end­gül­tig zu wider­le­gen den Betei­lig­ten ein Dorn im Auge ist, könn­ten sie pla­nen, mit die­sem Gesetz zwei Flie­gen mit einer Klap­pe zu schlagen:
    Den Ver­le­gern einen Gefal­len tun, und ihre Kri­ti­ker zu beschränken. 

    Zu Hau­se in Deutsch­land leh­nen (angeb­lich) sowohl CDU/CSU als auch SPD das Upload-Fil­ter- und Lei­stungs­schutz­recht der EU ab, zei­gen wie stets mit Fin­gern auf die EU und schrei­en: "Wir wol­len es nicht, es ist die EU, die das macht!"

    Zu wel­cher Par­tei gehört noch­mal der Herr Voss?
    Zur CDU!

    Typi­sches Poli­tik-WIN-WIN, der Bür­ger verliert ...!

    bookmark_border"Leader of the free world", dass ich nicht lache ...!

    In der online-Aus­ga­be der Zeit­schrift "The New Yor­ker" war ein Arti­kel zu lesen der in der print-Aus­ga­be erst am 24.12.18 erschei­nen wird. Es wird dort zwar sehr ein­drück­lich, stel­len­wei­se aller­dings mit typi­scher ame­ri­ka­ni­scher Über­le­gen­heits­po­se berich­tet wie sich die Euro­pä­er, ins­be­son­de­re Deutsch­land, von Trump aufs Korn genom­men füh­len. Zu Recht, wie die Autorin fest­stellt. Zu Unrecht, wie ich es sehe.

    Der letz­te Absatz des Arti­kels ist hier zitiert:

    But, no mat­ter how sharp Merkel’s words have beco­me, the idea that she can be Trump’s rival or his spar­ring part­ner is not rea­li­stic, eit­her. She has no mili­ta­ry to coun­ter Putin, no nuclear wea­pons, and no public sup­port for spen­ding the money requi­red for tho­se things. Euro­pe — with Brexit tra­vails and French pro­tests and angry popu­lists — is still unra­vel­ling (sic!).
    “The­re was this mytho­lo­gy, as if Mer­kel could save us from our­sel­ves. She would save the Euro­pean pro­ject. She would save the rules-based order. She would save us from Trump,” 
    Juli­an­ne Smith, a for­mer seni­or Pen­ta­gon offi­ci­al who is now living in Ber­lin, said. “There’s just no pro­s­pect of that.” Ange­la Mer­kel is not the lea­der of the free world, nor will she be.

    [Quel­le; Decem­ber 24 & 31, 2018 Issue; How Trump Made War on Ange­la Mer­kel and Euro­pe; The Ger­man Chan­cell­or and other Euro­pean lea­ders have run out of pati­ence with the Pre­si­dent.]

    {Über­set­zung:
    Egal wie scharf Mer­kels Wor­te gewor­den sind, die Vor­stel­lung, dass sie Trumps Riva­le oder sein Spar­rings­part­ner sein kann, ist auch nicht rea­li­stisch. Sie hat kein Mili­tär gegen Putin, kei­ne Atom­waf­fen und kei­ne öffent­li­che Unter­stüt­zung für die Aus­ga­be der Sum­men, die für die­se Din­ge erfor­der­lich wären. Euro­pa - mit Brexit-Unsi­cher­hei­ten, fran­zö­si­schen Pro­te­sten und wüten­den Popu­li­sten - ent­wirrt noch sein Innen­ver­hält­nis. „Es gab die­sen Mythos als kön­ne Mer­kel uns vor uns selbst ret­ten. Das euro­päi­sche Pro­jekt ret­ten. Sie könn­te gere­gel­ten Umgang sichern. Sie wür­de uns vor Trump ret­ten “, sag­te Juli­an­ne Smith, eine ehe­ma­li­ge Beam­tin des Pen­ta­gon, die jetzt in Ber­lin lebt. „Dafür gibt es ein­fach kei­ne Aus­sicht.“ Ange­la Mer­kel ist weder die Anfüh­re­rin der frei­en Welt, noch wird sie es sein.
    }

    Weder war es jemals Mer­kels Absicht "lea­der of the free world" zu sein, noch gebühr­te nach den Eska­pa­den des der­zei­ti­gen Prä­si­den­ten der U.S.A., Trump, etwa die­sem der Titel. Der Histo­rie nach viel­leicht, aber das hat er durch die ersten Ent­schei­dun­gen als Prä­si­dent bereits ver­wirkt. "Lea­der of the free world" ohne tat­säch­lich die Sta­tur zu haben zu füh­ren, ganz im Gegenteil:
    Er muss als der unge­bil­det­ste Prä­si­dent gel­ten den die U.S.A. jemals in moder­ner Zeit hat­ten, schlim­mer noch als G. W. Bush, der schon schlim­me Wis­sens­de­fi­zi­te hat­te, sie aller­dings durch Ver­trau­en in sei­nen Stab - und unter Beach­tung von des­sen Vor­ga­ben - so abmil­dern konn­te, dass es erträg­lich war.

    Trump ist nicht nur unge­bil­det, das ist mitt­ler­wei­le nicht ein­mal mehr Dis­kus­si­ons­ge­gen­stand. Son­dern zusätz­lich durch und durch ver­lo­gen und offen­bar, glaubt man den US-Ermitt­lern, kri­mi­nell mit einem mafiö­sen Geflecht, das sei­ne Geschäfts­tä­tig­keit bes­ser beschreibt.

    Sei­ne Wei­ge­rung zu lesen, wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen mit Fach­leu­ten zu bespre­chen, wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se nicht zu leug­nen son­dern zu akzep­tie­ren - das sind schon Grün­de genug ihn als "lea­der of the free world" abzu­leh­nen. Kom­men dann noch sei­ne kin­di­schen Emp­find­lich­kei­ten, die Sucht Applaus zu erhal­ten und sein Hang zu twit­tern, anstatt die übli­chen Ver­öf­fent­li­chungs­ka­nä­le zu nut­zen, dazu, so ist das Bild eines eben­so eit­len wie tum­ben Geld­prot­zes komplett.

    Frau Mer­kel, der ich bestimmt in der über­wie­gen­den Zahl aller poli­ti­schen Ent­schei­dun­gen nicht zustim­me, hat Recht behal­ten, als sie sag­te man müs­se sich dar­auf ein­rich­ten Euro­pa habe kei­ne ande­re Wahl mehr als sich selbst zu schüt­zen, weil auf alte Alli­an­zen kein Ver­lass mehr sei. 

    Wir wer­den einen noch gefähr­li­che­ren Trump erle­ben wenn es ihm erst im neu­en Jahr juri­stisch an den Kra­gen geht. Dann wird uns nichts ande­res übrig blei­ben als auf eine feste Alli­anz zwi­schen Frank­reich und Deutsch­land zu ver­trau­en, die in der EU mit star­ker Hand den auf­wach­sen­den rechts­ra­di­ka­len Kräf­ten Paro­li bie­tet. Das wird umso bes­ser gelin­gen, wenn in der EU die links­ge­rich­te­ten Frak­tio­nen stär­ker ver­tre­ten sein wer­den - wozu es einer Stär­kung gera­de die­ser Kräf­te bei den kom­men­den Euro­pa­wah­len 2019 bedarf. 

    Sie­he hier­zu auch: Der US-Prä­si­dent und sein Werk; Trump muss weg! Mit Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster Mat­tis ver­lässt der letz­te "Erwach­se­ne" Trumps Kabi­nett. Jetzt gibt es selbst für Loya­li­sten nur noch eine Mög­lich­keit. Ein Kom­men­tar; Anna Sau­er­brey; Quel­le;

    bookmark_borderMangelnde Vorbildfunktion und Zukunftsperspektive der Politik
    *update* [18.12.2018]

    .
    Radi­ka­li­sie­rung ist ein lang­wie­ri­ger Pro­zess, nichts geht dabei von jetzt auf gleich. Der Beginn des Umschwen­kens kommt aus einem all­ge­mei­nen Frust nicht mit den gesell­schaft­li­chen, tech­no­lo­gi­schen und inter­na­tio­na­len Ver­än­de­run­gen Schritt hal­ten zu kön­nen - und der ganz offen­sicht­li­chen Unfä­hig­keit der Poli­tik & Poli­ti­ker den Bür­gern eine Per­spek­ti­ve und Anlei­tung anzubieten.

    Ich bin über­zeugt davon, dass das des­we­gen pas­siert, weil vie­le der dort Agie­ren­den selbst ähn­li­che Ver­ständ­nis- und Ori­en­tie­rungs­pro­ble­me haben und des­we­gen selbst ohne Ziel im Nebel herumstochern. 

    Grund dafür ist ein Man­gel an Kennt­nis­sen und das hat sei­ne Ursa­che in einem Man­gel an Wil­len in Bil­dung zu inve­stie­ren. Wenn wir die Kür­zun­gen der letz­ten Jahr­zehn­te anse­hen sind es vor allem Bil­dung und Kul­tur die Strei­chun­gen hin­neh­men muss­ten. Dane­ben waren es die Dienst­lei­stungs­be­rei­che Poli­zei, Biblio­the­ken & Schwimm­bä­der und ganz wesent­lich, die Schu­len - wobei es hier nicht nur um die Gebäu­de geht, son­dern um die Leh­rer. Ganz abge­se­hen von den vie­len Expe­ri­men­ten gera­de im Schul­be­reich hat sich eine gewis­se Abschät­zig­keit gegen­über Leh­rern auf­ge­baut, wobei wie so oft ein paar 'fau­le Äpfel' das Image der Gesamt­heit ver­dor­ben haben. 

    Wie soll sich "Zukunfts­op­ti­mis­mus" in der Bevöl­ke­rung auf­bau­en wenn um sie her­um ent­we­der Still­stand oder Zei­chen des Ver­falls zu beob­ach­ten sind?

    Es ist nicht nur mei­ne Über­zeu­gung, dass sich lang­fri­stig durch die stei­gen­den Zah­len an immer schlech­ter gebil­de­ten, auf den Mobil­te­le­fo­nen dahind­ad­deln­den Men­schen, die­se aus Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit ent­ste­hen­de Radi­ka­li­sie­rung noch ver­stär­ken wird. Eine, was sage ich, zwei ver­lo­re­ne Gene­ra­tio­nen die nicht mehr "wis­sen", son­dern "mei­nen", "glau­ben" oder "hin­neh­men"- wenn sie nicht gar völ­lig des­in­ter­es­siert dahin lau­fen wo alle hin laufen:
    r-a-t-s 
    Zu den Rat­ten­fän­gern die ver­meint­lich ein­fa­che, in Wahr­heit völ­lig abstru­se Model­le anbie­ten, die jeder Prü­fung durch 'das wah­re Leben' nie­mals stand­hal­ten werden.

    Die poli­ti­schen Akteu­re tra­gen unver­min­dert zum Miss­trau­en der Bevöl­ke­rung gegen­über Neue­run­gen bei, weil sie zunächst immer die Gefah­ren und Wider­stän­de beschrei­ben anstatt die Vor­zü­ge und erwei­ter­ten Mög­lich­kei­ten her­aus zu stel­len. Ein gutes Bei­spiel aus jüng­ster Zeit ist die Idee der "Digi­tal­in­itia­ti­ve". Da waren (und sind) die Zustän­dig­kei­ten unge­klärt - dabei hät­te das doch im Vor­feld geklärt wer­den kön­nen. Also bevor man es einer brei­te­ren Öffent­lich­keit bekannt gemacht hat. So ist wie­der ein lobens­wer­ter Ansatz geschei­tert, und das noch bevor eine grund­sätz­li­che Dis­kus­si­on um den Nut­zen und die Not­wen­dig­keit über­haupt in Gang gekom­men wäre:
    Weil es näm­lich nie sinn­voll ist Tech­no­lo­gie um ihrer selbst wil­len zu beschaf­fen - weil Ande­re das auch tun - ohne die Lehr­kräf­te ent­spre­chend aus­ge­bil­det zu haben, damit dann ein sinn­vol­ler Ein­satz gewähr­lei­stet ist.

    Der Fort­schritt erhöht mit jedem Jahr­zehnt sei­ne Geschwin­dig­keit. Men­schen kön­nen bedau­er­li­cher­wei­se pro Zeit­ein­heit nur eine bestimm­te Men­ge an Infor­ma­ti­on ver­ar­bei­ten. So kommt es zu einem Aus­ein­an­der­drif­ten zwi­schen immer schnel­ler fort­schrei­ten­der Ent­wick­lung und der Reak­ti­ons­fä­hig­keit der Gesell­schaft - im Ide­al­fall unter Anlei­tung und Füh­rung der Poli­tik - was zu einem Cha­os, manch­mal zu Angst und Ver­wei­ge­rung führt. Es wird nur noch ver­wal­tet, nicht mehr gestal­tet. In Deutsch­land feh­len die Visio­nä­re in der Poli­tik, nicht zuletzt weil jeder Ansatz dazu in den letz­ten drei­ßig Jah­ren von der Mit­tel­mä­ßig­keit erstickt wor­den ist.


    Erwei­ter­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung 24. Nov 2015 um 22:22h.