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*update* (16.01.2025)

Es fin­den der­zeit Par­tei­ver­an­stal­tun­gen statt in denen das Blaue vom Him­mel her­bei­ge­lo­gen wird. In all den Ver­spre­chun­gen steckt die Absicht die Wäh­ler so zuzu­mül­len, daß sie nicht auf die Idee kom­men zu fra­gen. Die geschick­te Ablen­kung führt dazu, daß nicht mehr über­legt wird ob die Aus­sa­gen denn über­haupt rele­vant sind, und wie sie zum Gesamt­bild der poli­ti­schen Land­schaft pas­sen. Oder ob sie über­haupt bezahl­bar sein werden!
Bei­spiel: Unter­neh­men steu­er­lich ent­la­sten, gleich­zei­tig Wehr­etat erhö­hen, par­al­lel Infra­struk­tur sanie­ren - so Herr Merz, CDU, dem dafür ein Pinoc­chio gebührt 

Bedau­er­li­cher­wei­se stim­men selbst die öffent­lich-recht­li­chen (absicht­lich oder nur aus Gewohn­heit mit vor­han­de­nen Kli­schees) zur Ver­wir­rung bei:
Schlag­wor­te wer­den her­aus­ge­pickt um Par­tei­en zu cha­rak­te­ri­sie­ren, eine Erör­te­rung fin­det nicht statt.
- Die AfD ist rechtsradikal,
- das BSW ist stasibelastet
- bei den Grü­nen tor­pe­die­ren sich Fun­dis und Rea­los gegenseitig
- die CDU ist staatstragend
- die SPD will wie­der zu ihren Wur­zeln als Arbei­ter­par­tei zurück ....
und bei alle­dem wird nicht dif­fe­ren­ziert, klar­ge­stellt oder abgewogen.

Da, Wäh­ler, friß oder laß das Wäh­len sein!

Da paßt ein Hin­weis aus Janu­ar 1986

Es ist jetzt beson­ders wich­tig genau hin­zu­hö­ren und vor allem mit den Hand­lun­gen der letz­ten Jah­re zu vergleichen.
War­um hat - bei­spiels­wei­se - die CDU/CSU nicht in 16 Regie­rungs­jah­ren all das voll­bracht was Herr Merz uns nun als Plä­ne dar­stellt und wes­we­gen er gewählt wer­den will?
War­um ist bis heu­te nicht das kom­plet­te Ver­sa­gen eini­ger Regie­rungs­mit­glie­der (ins­be­son­de­re der baye­ri­schen!) auf­ge­ar­bei­tet, die Bür­ger­rech­te geschleift, Auto­bahn­maut ver­kackt, Gesund­heits­vor­ha­ben ver­schleppt oder über­teu­ert beauf­tragt haben? Ein­mal ganz von der maro­den Infra­struk­tur zu schwei­gen, die auf son­der­ba­rem Wege nur in Baden-Würt­tem­berg und Bay­ern als Aus­nah­men *up-to-date* erhal­ten und moder­ni­siert wur­den ...? Liegt es etwa dar­an, daß von dort die Ver­kehrs­mi­ni­ster kamen?

*update* (16.01.2025)
Video Öko­nom: Steu­er­plä­ne von CDU und FDP nicht finan­zier­bar ; Mar­kus Lanz vom 16. Janu­ar 2025

bookmark_borderNachricht von Sam (Samantha) ....

Mal ganz abge­se­hen davon, daß PIZZA kei­ne MAHLZEIT, son­dern ein SNACK ist, gibt es noch schreck­li­che­re Vari­an­ten, wie "PIZZA mit ANANAS", die so-genann­te "PIZZA HAWAII".

In einem Video das ich kürz­lich ange­se­hen habe ent­spann sich zwi­schen dem Paar ein Dia­log, der vom Initia­tor, dem Mann, in indi­rek­ter Form so berich­tet wurde:









Er war der glei­chen Mei­nung - und die tei­le ich von gan­zem Herzen.

Als ich über die Situa­ti­on nach­dach­te kam mir der Gedan­ke wie ich wohl "Frue*er"™ reagiert hät­te wenn mein(e) *date* Beglei­te­rin bei einem gemein­sa­men Essen PIZZA mit ANANAS bestellt hätte.
Das wäre dann wohl das letz­te Tref­fen gewesen. 

PS:
Heu­te, alters­mild und nicht mehr kon­ven­ti­ons­ge­hemmt Rück­sicht neh­mend, schlü­ge ich vor ein ange­mes­se­ne­res Essen zu bestel­len - aller­dings näh­me ich es hin, wenn eine ande­re Wahl getrof­fen wür­de .... und ich habe nun über­haupt gar nichts dage­gen PIZZA zu essen. Nur eben als SNACK - nicht als 'rich­ti­ges Essen'.

The­men­ver­wandt
Eli­tär ....
Meh­re­re Rät­sel gelöst!

bookmark_borderVorschlag, absurd!

In typisch deut­scher Manier hat ein Alli­anz Vor­stand vor­ge­schla­gen den stei­gen­den Kran­ken­stand dadurch in den Griff zu bekom­men, daß der erste Tag einer Krank­mel­dung mit einem Malus belegt wird: 

Kein Lohn oder Gehalt für die­sen Tag!

Wie wäre es denn, wenn man statt­des­sen ein­mal nicht eine Bestra­fung, son­dern eine Beloh­nung vor­schla­gen wür­de? Für viel erfolg­ver­spre­chen­der hiel­te ich einen Bonus für all die, die weni­ger als den Durch­schnitt an Kran­ken­ta­gen haben. Das deckt sich mit dem, was anson­sten zu ver­rin­ger­tem Kran­ken­stand bei­getra­gen hat: Arbeits­um­feld!

War­um ist es nur so schwer die­ses Obrig­keits­geh­abe aus den Einen und die hün­di­sche Unter­wer­fung bei den Ande­ren aus den Köp­fen her­aus zu bekommen? 

bookmark_borderDas *BÖSE* durch Teilhabe mindern?
(Man nennt so etwas *Blauäugigkeit*)


 
Unter dem Titel "Elon Musks neue Klei­der – War­um es Zeit ist, X zu ver­las­sen" gibt es heu­te einen Mei­nungs­ar­ti­kel zu lesen, der einen Ein­schub durch die Redak­ti­on des hpd news­let­ters ent­hält (sie­he neben­ste­hen­de Abbil­dung)
 

Mei­ne Stel­lung­nah­me zum Zitat:

Mit der glei­chen Argu­men­ta­ti­on könn­ten Sie einem isla­mi­sti­schen Moschee­ver­ein beitreten ...!

Gegen irra­tio­na­le 'alter­na­ti­ve Fak­ten' wirkt kein 'ratio­na­les Gegen­ge­wicht', es ver­län­gert nur den Pro­zeß bis zum Unter­gang und ermög­licht so die Indok­tri­na­ti­on vie­ler wei­te­rer Unentschlossener.

Gera­de der hpd mit sei­ner Repu­ta­ti­on lei­stet durch den Ver­bleib bei "X" dem demo­kra­ti­schen Gefü­ge einen Bären­dienst, weil die­ser Ent­schluß dazu benutzt wer­den kann zu formulieren
".. Selbst der hpd ist doch bei "X" geblie­ben, da kann das dort doch nicht so schlimm sein .."

Und wie hal­ten Sie es nun, da bekannt wur­de, daß face­book, whats­app und insta­gram den glei­chen Kotau vor dem Lum­pen Trump machen und sich zu Kom­pli­zen der Ver­brei­tung von Lügen her­ge­ben? Wenn alle auf­rech­ten Demo­kra­ten die­se Platt­for­men mei­den wür­den wäre der Mensch­heit sehr viel bes­ser gedient.

*update* [17:30h]
Auch RTL­z­wei ver­lässt X Wie­der ein Abschied eines Medi­en­un­ter­neh­mens vom Kurz­nach­rich­ten­dienst X. Wie der Sen­der um Geschäfts­füh­rer Andre­as Bartl den "eXit" begründet. 

bookmark_borderWelch grandiose Selbstüberschätzung!

Einen Man­gel an Ego wird man der Frau Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann nicht vorwerfen
- und gera­de das macht sie so gefährlich:

Dog­ma­tisch und blind für die Tat­sa­che, daß es sich bei dem Prä­si­den­ten­dar­stel­ler Trump nicht um einen ver­trau­ens­wür­di­gen Geschäfts­mann Typ *Han­sea­ti­scher Kauf­mann* han­delt, son­dern um einen Lum­pen, der sein Leben lang Men­schen aus­ge­beu­tet, belo­gen, um ihren wohl­ver­dien­ten Lohn geprellt hat. Sich mit Lug und Trug eine zwei­te Prä­si­dent­schaft ver­schafft hat und nun ledig­lich dar­an denkt wie er sich per­sön­lich berei­chern kann, indem er sei­ne Wäh­ler­schaft für dumm ver­kauft und ihnen das Geld aus den Taschen zieht. 

Die Par­tei von Frau Marie-Agnes Strack-Zim­mer­mann, die FDP, die sich so auf­spielt als hät­te sie Rie­sen­zah­len von Wäh­lern hin­ter sich, hat bei der EU-Wahl 2024 nur 5,2 % der Wäh­ler­stim­men erhalten.
Das sind in abso­lu­ten Zah­len 2.061.334 Wählerstimmen.
Ein Anteil von mage­ren *3,17 %* der gül­ti­gen Wäh­ler­stim­men aus 65 Mil­lio­nen wahl­be­rech­tig­ten Bür­gern; Strack-Zim­mer­mann spielt sich per­sön­lich so auf als wäre sie die Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­rin von Europa

In Deutsch­land ist die FDP aus den mei­sten Lan­des­par­la­men­ten ver­schwun­den [nur noch in 8 von 19 16 Lan­des­par­la­men­ten] und wird bei der kom­men­den Bun­des­tags­wahl unter die 5% Hür­de fal­len und damit nicht mehr rele­vant sein [aktu­el­le Umfra­ge-Zah­len = 3,9 % gegen­über zuletzt 11,4 %.

PS:
Bedau­er­li­cher­wei­se ist der Ein­fluß durch Wah­len kein Ein­fluß auf die Rei­hung der Kan­di­da­ten der Par­tei­en. Auf die­sem Weg wer­den immer wie­der sol­che Poli­ti­ker ins Amt gehievt die bei einer Direkt­wahl nie eine Chan­ce hät­ten erneut gewählt zu wer­den. Wir brau­chen drin­gend eine Reform des Wahl­rechts um die Nie­ten unter den Kan­di­da­ten für poli­ti­sche Ämter los wer­den zu können .... 

Pas­send zum Thema:
→ 25-02-2004 / Nichts als "hei­ße Luft"!

bookmark_borderCharakterisierung
*Aktualisiert 12:00h*

Manch­mal stößt man beim Lesen alter Blog­tex­te auf For­mu­lie­run­gen, die damals nur einen gerin­gen Umfang der Autoren im Inter­net betra­fen. So schrieb ich vor Jah­ren den fol­gen­den Satz in einem Kom­men­tar:

"Der gesell­schaft­li­che Ver­sa­ger als Webpar­ve­nue
- ohne Angst, ent­larvt zu wer­den - denn hier ist man ja anonym!"

Wäh­rend ich das Ende 2004 nur auf Blog­ger bezo­gen habe möch­te ich es nun - 20 Jah­re spä­ter - voll Über­zeu­gung auf die *aso­zia­len Medi­en* erwei­tern, und zwar auf so um die 95% all derer, die sich da rum~ und ihr Unwe­sen treiben.

Der lang­sam sich stei­gern­de Ver­fall zeigt jeden­falls was ich schon immer behaup­tet habe:
Auf Dau­er schau­keln sich die Dumm­köp­fe mit stets neu­en, frei erfun­de­nen, immer unglaub­wür­di­ge­ren Inhal­ten, *sto­ries*, gegen­sei­tig hoch - und erzeu­gen wach­sen­de Zwei­fel selbst bei den unbe­darf­te­sten Schwurb­lern .... bis das Kar­ten­haus zusammenbricht! 

"X" ist das erste Bei­spiel, wei­te­re wer­den nach des­sen Unter­gang folgen ....

Selbst­re­dend bin ich sehr gespannt wie die öffent­li­chen Dien­ste der Gemein­den, Städ­te, Län­der und son­sti­ger über­grei­fen­der staat­li­cher Struk­tu­ren sich aus dem so ent­ste­hen­den Infor­ma­ti­ons-Gau ret­ten werden.
Hät­ten sie recht­zei­tig nach­ge­dacht, die Brem­sen gezo­gen, freie Soft­ware und non-pro­fit Dien­ste anstatt der Daten­kra­ken gewählt, dann wäre ihnen die kom­men­de Bla­ma­ge erspart geblieben.

*UPDATE*
Wie soeben bekannt wur­de schließt Zucker­berg sei­ne Fak­ten­check-Ver­bin­dun­gen kom­plett und knickt gegen­über TRUMP ein. Sie­he NZZ Nachricht.
Eine Stim­me aus USA soll noch ver­deut­li­chen was min­de­stens eine Hälf­te der Ame­ri­ka­ner denkt, screen shot von Dan Sin­kers Web­prä­senz unter der NZZ Nachricht.


Sie­he zum The­ma auch
Social Net­works – es geht steil bergab
Fak­ten­prü­fer abschaffen
Wie Super-Markt­füh­rer Zucker­berg und Musk unse­re Öffent­lich­keit domi­nie­ren – und was dage­gen getan wer­den muss
Zucker­berg, Musk und Trump zün­den gemein­sam die Welt an

bookmark_borderOfficial Notice/Technical Note
Offizielle Servicemitteilung

To whom it may concern:

I am not regi­stered on any of the so-cal­led *social media* sites.
Plea­se refrain from sen­ding me messages/comments asking me to visit such a source.


Ich bin in kei­nem der so-genann­ten *Sozia­len Medi­en* registriert.
Bit­te sehen Sie davon ab mir Nach­rich­ten / Kom­men­ta­re zukom­men zu lassen
die mich auf­for­dern eine sol­che Quel­le aufzusuchen.

bookmark_borderZu den Feiertagen ....

Bekannt­lich hal­te ich es nicht mit den from­men Erzäh­lun­gen und den Mär­chen die rund um die kom­men­den Fei­er­ta­ge erzählt wer­den. So lan­ge unse­re Kin­der klein waren - das ist vie­le, vie­le Jah­re her - haben wir die Ritua­le mit­ge­macht und den Kern gemie­den. So gut es ging.
Jetzt ver­der­ben wir natür­lich unse­ren Enkeln nicht die Freu­de auf das Fest und die Geschen­ke. Wir sind also in die­ser Hin­sicht kei­ne Puri­sten und ver­trau­en dar­auf, daß die drei Buben zur rech­ten Zeit erfah­ren was wir von dem Brim­bo­ri­um halten.

Es ist sowie­so zu einer Hoch-Zeit nicht etwa der Men­schen­lie­be, Ver­söh­nung, und Besin­nung auf wah­re Wer­te des Zusam­men­le­bens, son­dern ein *Tanz ums 'Gol­de­ne Kalb'*, Kom­merz und Prot­ze­rei geworden:

Wer gibt mehr Geld aus,
wer hat das bes­se­re Geschenk,
wer stat­tet sei­ne Umge­bung *weih­nacht­li­cher* aus als die Nachbarn ....

SERVICEMITTEILUNG
Etwas, was Sie von mir noch nicht wis­sen ver­ra­te ich jetzt hier:
Bei uns gibt es am 24. abends Grün­kohl mit Kaß­ler und Bre­gen­wurst (oder ersatz­wei­se Mettend­chen), am 25. Lachs Alfre­do mit Band­nu­deln, und am 26. selbst­ge­mach­ten (Roten) Herings­sa­lat.

Nun noch ein Video, "xmas Ver­si­on", von dem von mir sehr ver­ehr­ten Wil­liam Wahl, des­sen gesam­tes Reper­toire ich Ihnen wärm­stens ans Herz legen möch­te - und nein, wir essen zum Fest kein Geflü­gel son­dern mit Schwer­punkt Fisch. Dage­gen gibt es zu Sil­ve­ster Fon­due vom Lamm - da suchen Sie sich gern eine Vor­be­rei­tung nach Gusto. Ich emp­feh­le anstatt Öl lie­ber Brü­he aus Lamm­fond zu neh­men, die kann man vor Mit­ter­nacht noch - auf­ge­wärmt - in Glä­sern zu Snacks servieren ....

Ich mache hier Pau­se bis zum 08.01.2025, denn Sie wer­den bestimmt mehr Zeit mit ihren Kin­dern, Enkeln und Freun­den ver­brin­gen als sich Blog­ar­ti­kel durch­zu­le­sen .... schö­ne Fei­er­ta­ge, ange­reg­te Unter­hal­tun­gen, und kom­men Sie gut ins neue Jahr! 

Mei­ne Emp­feh­lun­gen basie­ren auf eige­ner Erfahrung
und erfol­gen ohne jeden finan­zi­el­len Vorteil

bookmark_borderSpahn - eine Collage sagt mehr als tausend Worte ....

Hier noch ein Nach­trag, ganz aktuell:
Stei­gen­de Krankenkassenbeiträge!
Nicht so fro­he Botschaft:
Vor Weih­nach­ten bekom­men vie­le Men­schen Post ihrer Kran­ken­ver­si­che­rung, die über erhöh­te Bei­trä­ge ab Janu­ar infor­mie­ren. TK-Chef Jens Baas macht dafür auch Ex-Gesund­heits­mi­ni­ster Jens Spahn ver­ant­wort­lich. 

bookmark_borderWas Sie schon immer über mich wissen wollten ...!

Es begab sich eines Tages ... so könn­te es pas­send zur Jah­res­zeit hei­ßen ... als ich auf wun­der­sa­me Wei­se durch den Zufall auf Fred und sei­ne skur­ri­len, manch­mal wun­der­sa­men, aber immer unter­halt­sa­men Sei­ten gesto­ßen bin. Seit­her kom­me ich nicht mehr davon los.
(Zu "Freds Plau­der­ecke" Direkt-Link )
Fred meint, Lesen­de soll­ten wis­sen mit wem sie es zu tun haben, voila!

Wer bin ich und wo kom­me ich her?

Gebo­ren wur­de ich im (*aus Grün­den* deutsch­land­weit bekann­ten) Hanau am Main, gleich neben Frank­furt am Main, mit­ten im schö­nen Hes­sen­land kurz nach Ende des II. Welt­krie­ges im Juni 1945 - mei­ne Mut­ter und ich (noch unge­bo­ren) hat­ten Glück, denn zuvor, wäh­rend in einer nach im Mai das Haus in dem sie wohn­te zer­bombt und dem Erd­bo­den gleich­ge­macht wur­de, waren wir 32 km ent­fernt bei ihrer Freun­din in einem klei­nen Dorf über das Wochen­en­de zu Besuch.

Gleich nach mei­ner Geburt haben mich from­me Non­nen katho­lisch getauft, ein Trau­ma, das heu­te noch nach­wirkt, denn ich habe seit­dem eine *Weih­was­ser-Pho­bie* und - wie Sie sicher schon ver­mu­ten - bin ich gegen Alles was mit christ­li­chem Glau­ben, Glau­ben all­ge­mein, und ähn­li­chem Hokus­po­kus auch nur annä­hernd ver­gleich­bar ist außer­or­dent­lich all­er­gisch. Zum Glück bin ich ohne sexu­el­len Miß­brauch durch Kir­chen­per­so­nal oder welt­li­che Per­so­nen in Macht­po­si­tio­nen aufgewachsen.

Mei­ner Mut­ter saß die Hand locker wenn sie etwas, was ich aus­ge­heckt hat­te, nicht rich­tig fand. Manch­mal hat­te sie aber ein­fach nur einen schlech­ten Tag. Die wirk­li­che Qual fing erst mit zwei Schwe­stern an, die acht und zehn Jah­re nach mir gebo­ren wur­den. Das Leben bis dahin als Ein­zel­kind war erträg­lich, aber ... ich schwei­fe ab.

Mit zehn Jah­ren bekam ich ein Renn­rad als ich nach einer ein­wö­chi­gen Prü­fung im (damals schon) 350 Jah­re alten Tra­di­ti­ons-Gym­na­si­um für Kna­ben "Hohe Lan­des­schu­le Hanau", Alt­sprach­lich, Latein & Grie­chisch, 1955 auf­ge­nom­men wurde.
Da ich mitt­ler­wei­le gelernt hat­te, daß berühm­te Men­schen meist kei­nen Schul­ab­schluß haben, schien mir das eine erstre­bens­wer­te Per­spek­ti­ve zu sein, und dem­entspre­chend waren mei­ne Noten.
Doch wie­der schlug der Zufall zu und ich konn­te die­se "Höhe­re Lehr­an­stalt" im Jah­re 1961 gen Nor­den, genau­er nach Westerland/Sylt ver­las­sen, um im dor­ti­gen "Neu­sprach­lich-Natur­wis­sen­schaft­li­chen Gym­na­si­um SYLT" fort­an das weib­li­che Geschlecht zu stu­die­ren. Denn die­ser Hort von Ver­su­chun­gen war ange­füllt mit attrak­ti­ven Schü­le­rin­nen (und Schü­lern, die mich weni­ger inter­es­sier­ten), die es ken­nen zu ler­nen galt.

Trotz­dem - ich hat­te mitt­ler­wei­le beschlos­sen doch lie­ber Wis­sen­schaft­ler als nur 'berühmt' zu wer­den - waren die Natur­wis­sen­schaf­ten eher mein Ding als Latein und Grie­chisch. 'Wohl­an, denn!' neben dem Stu­di­um der hol­den Weib­lich­keit - so-zu-sagen 'beglei­tend' - noch ein Abitur absol­viert. Nun stand mir die Welt offen. Wür­de man den­ken. Hin­ge­gen traf mich der Zufall in Gestalt des Kreis­wehr­ersatz­am­tes mit­tels eines Ein­be­ru­fungs­be­schei­des. [Für die jün­ge­ren unter den Lesen­den: Dort wur­de die 'Wehr­fä­hig­keit' fest­ge­stellt und man muß­te anschlie­ßend 18 (!) Mona­te Wehr­dienst leisten].
Nach­dem sich der Arzt bei der Muste­rung durch einen Blick nach innen über den Bund mei­ner Unter­ho­se über­zeugt hat­te, daß ich 'männ­li­chen Geschlechts' war, und ich anson­sten kern­ge­sund schien, wur­de ich zum 01.01.1967 nach Flens­burg 'ein­be­ru­fen'.

Wäh­rend mei­ner Bun­des­wehr­zeit ist so man­ches Berich­tens­wer­te pas­siert. Davon mög­li­cher­wei­se spä­ter ein­mal mehr ... jeden­falls soll­te das Ende der Wehr­dienst­zeit im Juni 1968 lie­gen. Nach ca. drei bis vier Wochen war mir indes­sen klar geworden:
'Hier mußt du so weit wie mög­lich nach oben stre­ben damit die Zahl derer, die dir etwas befeh­len kön­nen klei­ner - und damit das Leben weni­ger beschwer­lich und unvor­her­seh­ba­rer wird.' 
Fort­an war mein Kurz­ziel für die näch­sten Wochen eine Ver­set­zung in die ABC-Abwehr-Trup­pe mit dem Ziel Offi­zier zu wer­den und einen Ver­trag als Zeit­sol­dat für drei Jah­re (Z3) zu bekom­men. Was soll ich sagen? Es gelang mir noch nach einer bestan­de­nen Offi­ziers­prü­fungs­eig­nungs­wo­che mit nur ein paar Tagen Ver­spä­tung einen Platz in Sonthofen/Allgäu im Aus­bil­dungs­dienst zu ergattern!
Von da an stu­dier­te ich ato­ma­re, bio­lo­gi­sche und che­mi­sche Kampf­stof­fe und die Besei­ti­gung der Fol­gen die­ser Waf­fen. Ganz nah dabei, in Oberst­dorf im All­gäu, bekannt aus Funk und Fern­se­hen durch ur-baye­ri­sche Schman­kerln, prüf­te ich die Mög­lich­kei­ten in der Dis­ko des Eis­sta­di­ons an der ört­li­chen Damen­welt. Ange­mes­se­nen Alters, ver­steht sich.
Ich wur­de Mit­be­grün­der der ersten Kom­mu­ne (inner­halb der Bun­des­wehr) mit Name "Kom­mu­ne Kun­kel­su­se", mit Sub­ti­tel "Kun­kel­su­se, pral­le Blu­se, vor­ne hui, hin­ten pfui!" ... und wenn Sie nun einen Tätig­keits­be­richt erwar­ten muß ich Sie ent­täu­schen, denn wir waren zwar nicht immer abso­lut gehor­sam, aller­dings blie­ben wir im Rah­men des­sen, was eine Orga­ni­sa­ti­on wie das Mili­tär gera­de so toleriert.

Als ich 1969 im Dezem­ber ent­las­sen wur­de war ich Leut­nant d.R.(der Reser­ve) und brach­te es - um es abzu­kür­zen - spä­ter noch trotz mei­nes zwie­späl­ti­gen Ver­hält­nis­ses zur Obrig­keit, ins­be­son­de­re gegen­über ehe­ma­li­gen Wehr­machts­of­fi­zie­ren, immer­hin noch zum Oberst­leut­nant. Zu gern wäre ich noch Oberst gewor­den, weil in allen Mili­tär­wit­zen immer der "Oberst von Zize­witz" auf­tritt - und den hät­te ich dann mit mei­nem Namen ersetzt. Hat bedau­er­li­cher­wei­se nicht geklappt.

Stu­diert habe ich in Han­no­ver, an drei Hoch­schu­len: Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät, Tier­ärzt­li­che Hoch­schu­le und Medi­zi­ni­sche Hoch­schu­le. Das Bio­lo­gie-Stu­di­um war gera­de erst­mal ein­ge­führt und des­we­gen ört­lich zer­split­tert, doch gera­de das war die Chan­ce mehr zu ler­nen als nur Wis­sen­schaft. Man muß­te impro­vi­sie­ren und selbst ent­schei­den was man an Vor­le­sun­gen hören und an Semi­na­ren besu­chen woll­te - und viel wich­ti­ger, bei wem man am Ende die Prü­fun­gen machen wollte.

[Allein die Erleb­nis­se als arbei­ten­der Stu­dent, in Fel­dern wie: Pro­gram­mie­rung mit Loch­strei­fen, Feri­en­woh­nungs­ver­mie­tung, Drucke­rei beim Raiff­ei­sen-Ver­band, Haar­kos­me­tik- & Par­fü­me­rien-Aus­lie­fe­rer für L'Oreal, Hei­zungs­bau, etc. wür­den Bän­de fül­len, des­we­gen hier nicht wei­ter ausgeführt]. 

Nach kur­zem Zwi­schen­spiel für zwei Jah­re (wäh­rend Urlaubs­se­me­stern!) in das Gym­na­si­um Groß­burg­we­del als Hilfs-Lehr­kraft nach dem Vor-Diplom, ging es dann nach Abschluß-Prü­fung als Diplom-Bio­lo­ge in den ersten Beruf. Unter­richt in einem Indu­strie­un­ter­neh­men: Medi­zin, Bio­lo­gie, Che­mie, Phar­ma­zie und Management ...
Im Lauf der Zeit kamen wei­te­re Unter­neh­men und Fach­ge­bie­te dazu, eine Geschäfts­füh­rer­po­si­ti­on in einem klei­nen Unter­neh­men, selb­stän­di­ge Jah­re und dann USA. Meh­re­re Jah­re dort, inklu­si­ve einer drei­ein­halb Jah­re dau­ern­den Dozen­ten­tä­tig­keit an einem Zweig der Staats­uni­ver­si­tät in Westen des Staa­tes New York.

Unter­des­sen war ich Anfang 60., vie­le Men­schen in mei­ner Umge­bung zwei­feln ohne Fra­ge immer noch ob ich schon erwach­sen bin. Manch­mal geht es mir genau­so, obwohl ich 2025 schon 80 werde.

Im Forum "Freds Plau­der­ecke" → gibt es noch vie­le wei­te­re *Geheim­nis­se* und *Spö­ken­kroam* zu lesen

Noch ein Geheim­nis → Zitat (II)

bookmark_borderTraurig, sehr traurig ....

[Zitat]" .. we pro­fes­sors, who tend to stay around for lon­ger, are more vivid­ly awa­re of the steep­ness of the decli­ne. It has been true for a while, sad­ly, that quite a few stu­dents were pret­ty much illi­te­ra­te when they ente­red public uni­ver­si­ties. What is beco­ming more and more true is that many stu­dents are still essen­ti­al­ly illi­te­ra­te when they lea­ve .. The popu­la­ri­ty of robust­ly and proud­ly igno­rant poli­ti­ci­ans like Geor­ge W. Bush and Sarah Palin might be the most obvious sign that the anti-intellec­tua­lism that has always haun­ted Ame­ri­can public life has expe­ri­en­ced a resur­gence in the last deca­de or so, but the gene­ral con­tempt for the work of our edu­ca­tio­nal insti­tu­ti­ons, and the cor­re­spon­ding unwil­ling­ness to pro­vi­de them with ade­qua­te fun­ding, is equal­ly distur­bing. Intel­li­gence is mocked and know­ledge is deva­lued: The com­mon assump­ti­on is that anything worth kno­wing has alre­a­dy been dis­co­ver­ed and can be instant­ly glea­ned, cost-free, from Wiki­pe­dia. Mean­while, the idea of wis­dom has drop­ped out of public dis­cour­se altog­e­ther .. "[/Zitat]
[Quel­le]

Bei uns wird es bald genau­so aussehen:
Auch hier­zu­lan­de geht ver­mehrt "Öko­no­mie" vor "All­ge­mein­wis­sen" - wozu braucht man das eigentlich ..!?

{Über­set­zung unten angefügt}

Übersetzung:
“ … wir Pro­fes­so­ren, die wir ten­den­zi­ell län­ger ver­blei­ben, sind uns des rapi­den Ver­falls deut­li­cher bewusst. Es ist lei­der schon seit eini­ger Zeit so, dass ziem­lich vie­le Stu­den­ten bei ihrem Ein­tritt in die öffent­li­chen Uni­ver­si­tä­ten prak­tisch Analpha­be­ten waren. Was immer mehr zutrifft ist, dass vie­le Stu­den­ten auch nach ihrem Abschluss noch immer im Wesent­li­chen Analpha­be­ten sind … Die Popu­la­ri­tät von Poli­ti­kern wie Geor­ge W. Bush und Sarah Palin, die sich durch ihre unver­ho­lene, klar erkennt­li­che Unwis­sen­heit aus­zeich­ne­ten, ist viel­leicht das offen­sicht­lich­ste Zei­chen dafür, dass der Anti­in­tel­lek­tua­lis­mus, der das ame­ri­ka­ni­sche öffent­li­che Leben schon immer heim­ge­sucht hat, in den letz­ten zehn Jah­ren oder so wie­der auf­flammt. Aber die all­ge­mei­ne Ver­ach­tung der Arbeit unse­rer Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und die ent­spre­chen­de man­geln­de Bereit­schaft, sie ange­mes­sen zu finan­zie­ren, ist eben­so beun­ru­hi­gend. Intel­li­genz wird ver­spot­tet und Wis­sen abge­wer­tet: Die all­ge­mei­ne Annah­me ist, dass alles Wis­sens­wer­te bereits beschrie­ben wur­de und sofort, dazu kosten­los, aus Wiki­pe­dia ent­nom­men wer­den kann. Inzwi­schen ist das Ide­al von Weis­heit aus dem öffent­li­chen Dis­kurs völ­lig verschwunden … „

bookmark_borderMan soll den zweiten Schritt nicht zuerst tun

In den letz­ten Jah­ren war es oft schlim­mer: Da wur­de gar der drit­te Schritt vor dem ersten und zwei­ten in Geset­ze gefaßt und dem stau­nen­den Vol­ke übergestülpt.

Ein Para­de­bei­spiel ist der Aus­bau der Solar­ener­gie. Ganz zu Anfang, so um 2010, hat man durch Ein­spei­se­ver­gü­tung weit über den Kosten für Auf­bau und Betrieb sol­cher Anla­gen, ein expo­nen­ti­el­les Wachs­tum erzeugt. Erschrocken über die eige­ne Tat wur­de nicht etwa nur die­se Ver­gü­tung redu­ziert, nein, die Netz­be­trei­ber beka­men kal­te Füße und haben lob­by­iert, sahen ihre Pfrün­de schwinden. 

Ver­tuscht wur­de das durch die angeb­li­che Unzu­mut­bar­keit für die Strom­ver­brau­cher, auf deren Rech­nung saf­ti­ge Beträ­ge für die­se Kosten, den Auf­wand für die Ein­spei­se­ver­gü­tun­gen auf­tauch­ten. Ver­schwie­gen wur­de der Auf­schlag, den die Netz­be­trei­ber selbst noch dar­auf setz­ten ".. das macht doch nichts, das merkt doch kei­ner ...!" In der Tat, es wur­de zwar geschimpft, aber eher gene­rell - so wie immer in Deutsch­land. Das wah­re Pro­blem, die Über­grif­fig­keit der Poli­tik, die­ses unse­li­ge Erzie­hungs­ver­hal­ten den Bür­gern gegen­über, wur­de kaum moniert. 

Her­aus kam am Ende ein kom­plet­ter Stop der För­de­rung und der dar­aus resul­tie­ren­de Zusam­men­bruch des Aus­bau­es und der Zuver­sicht in die hoff­nungs­voll gestar­te­te Innovationstechnik.

Die näch­ste Wel­le wur­de von der Ampel-Koali­ti­on in Gang gesetzt. Ich beschrän­ke mich hier auf Solar, aller­dings mit Exkurs zum The­ma "Elek­tro­mo­bi­li­tät". Ener­gie­wen­de hieß das Zau­ber­wort und alle woll­ten etwas Gutes für die Umwelt tun - wer woll­te sowas schon nicht? Sodann war die Idee sich von den Ener­gie­er­zeu­gern unab­hän­gig zu machen für Vie­le durch­aus wün­schens­wert, denn die Ver­mu­tung durch die gro­ßen Strom­kon­zer­ne abge­zockt zu wer­den hat­te sich gera­de in den letz­ten Jah­ren - Regie­run­gen Mer­kel - bewahr­hei­tet. Als drit­ten Effekt sahen die Men­schen eine Mög­lich­keit sich auch finan­zi­ell abzu­si­chern, denn nach *Peak Oil* war nicht zu erwar­ten, daß die fos­si­len Brenn­stof­fe etwa über die Zeit preis­wer­ter wür­den, im Gegenteil!

[Quel­le]
Doch erneut die­se erzie­he­risch-ideo­lo­gi­sche Über­stül­pung von maxi­ma­len Ziel­vor­stel­lun­gen, zu viel, zu unaus­ge­go­ren, zu schnell ... das "Hei­zungs­ge­setz" [Gesetz zum Erneu­er­ba­ren Hei­zen; auch "Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG)"]

".. Mit dem Gesetz für Erneu­er­ba­res Hei­zen – dem Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) – lei­tet die Bun­des­re­gie­rung den Umstieg auf kli­ma­freund­li­che Hei­zun­gen ein. Spä­te­stens ab Mit­te 2028 wird die Nut­zung von min­de­stens 65 Pro­zent Erneu­er­ba­rer Ener­gie für alle neu­en Hei­zun­gen ver­bind­lich – eng gekop­pelt an die kom­mu­na­le Wärmeplanung.
Unter ande­rem mit die­sem Gesetz will die Bun­des­re­gie­rung die Wär­me­wen­de in Deutsch­land schnel­ler voranbringen .."

Beim Stich­wort "Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung" stel­len sich mit die Nacken­haa­re auf: Hier bei uns wird der Vor­gang von einem Kon­sor­ti­um vor­be­rei­tet, zur Ent­schei­dung vor­ge­legt und soll bis 2030(!) ver­ab­schie­det wer­den. Dann erfolgt die Umset­zung. Als ich auf einer Ver­an­stal­tung der Stadt zum The­ma "Wär­me­pla­nung und Bür­ger­be­tei­li­gung in Form einer Genos­sen­schaft" dar­auf hin­wies, das sei doch wohl nicht ernst gemeint und asyn­chron zu der son­sti­gen Gesetz­ge­bung wur­de mir beschie­den das sei schon unge­heu­er schnell für so eine kom­ple­xe Auf­ga­be ... Ver­wal­tungs­den­ken, dop­pel­te Absi­che­rung, nur kei­ne eige­ne Ent­schei­dung tref­fen, den Ermes­sens­spiel­raum nicht etwa auch nur in Erwä­gung zie­hen, es könn­te sich ja spä­ter rächen sich so expo­niert zu haben.

Der Auf­schrei im Land war ob der völ­lig unkla­ren und sich wider­spre­chen­den Ver­laut­ba­run­gen groß. Jeder Erklä­rungs­an­satz wur­de schon von Anfang an mit Miß­trau­en zur Kennt­nis genom­men und dann an den Stamm­ti­schen zerrissen.
Übrig blieb eine För­de­rung von E-Autos, und Lade­sta­ti­on an eige­ner Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, einem Vor­ha­ben das einer Min­dest­in­ve­sti­ti­on von 60.000 wahr­schein­lich eher 80.000 € bedurft hat. So wur­den die Bür­ger geför­dert die es sich sowie­so allei­ne hät­ten lei­sten kön­nen und 50 Mil­lio­nen waren inner­halb weni­ger Stun­den ver­pufft. Der Effekt gleich "NULL", denn was sind so um die 5.000 bis 10.000 geför­der­ten Pro­jek­te im Blick auf die Zah­len zur Gesamtbevölkerung?! 

Sie erken­nen jetzt schon wor­auf ich hin­aus will:
Die Lade­infra­struk­tur steckt in den Kin­der­schu­hen, und da wo sie vor­han­den ist sind die Prei­se unver­schämt hoch - da wäre es doch sicher ange­mes­se­ner gewe­sen anstatt die­se nun erst im näch­sten Jahr zu för­dern damit anzu­fan­gen bevor man die­se pri­va­ten Zubau­ten geför­dert hat.
Die neue Initia­ti­ve für das kom­men­de Jahr setzt wie­der jen­seits des zwei­ten Schrit­tes an - sie­he Abbildung:

Für die Ent­fer­nun­gen, die die mei­sten Arbeit­neh­mer zu ihren Unter­neh­men von zu Hau­se aus haben rei­chen die jet­zi­gen Reich­wei­ten der mei­ste Elek­tro­fahr­zeu­ge durch­aus ohne Zwi­schen­la­dung im Betrieb, ganz abge­se­hen ein­mal von dem zuneh­men­den *home office* Gebrauch - was fehlt sind nicht geschlos­se­ne, son­dern offe­ne Lade­säu­len zu ange­mes­se­nen Prei­sen ... viel­leicht soll­te das 'mal jemand den Poli­ti­kern erklären.

Schon wie­der hat man den drit­ten Schritt vor dem zwei­ten gemacht, denn die För­de­rung für Elek­tro­fahr­zeu­ge ist ja aus­ge­lau­fen und der Markt zusam­men­ge­bro­chen. Bei Prei­sen für deut­sche Fahr­zeu­ge von 45.000€ auf­wärts ist es kein Wun­der, wel­cher nor­ma­le Arbeit­neh­mer kann eben mal locker die­se Sum­me aus dem Ärmel schüt­ten? Die grei­fen dann nach Model­len aus Chi­na (oder sol­chen, die indi­rekt von dort als Tei­le pro­du­ziert und andern­orts gefer­tigt werden)

Womit ich bei VW ange­kom­men bin.
Die Mana­ger dort haben in der ihnen eige­nen Art von Grö­ßen­wahn die Elek­tro­fahr­zeug-Nach­fra­ge-Ent­wick­lung erst unter­schätzt und dann ver­schla­fen. Aus­ba­den soll es nun die Beleg­schaft, durch 10%-igen Lohn­ver­zicht und die Gewerk­schaft soll Werks­schlie­ßun­gen zustim­men. Allein der Vor­stand will kei­ne Krö­te schlucken, die Divi­den­de soll nicht ange­grif­fen wer­den, die Fami­li­en­ei­gen­tü­mer sind pikiert, daß man etwa auf die Idee kommt von ihnen einen Bei­trag zum Erhalt und der fai­ren Behand­lung des Per­so­nals zu verlangen.

Wenn von füh­ren­den Wirt­schafts­ken­nern ein schlei­chen­der Ver­fall der deut­schen Wirt­schaft kon­sta­tiert wird, so ist aus die­ser Abhand­lung ein Schlag­licht auf einen Sek­tor gewor­fen - aus dem die Ursa­chen der aktu­el­len Mise­re ans Licht gezerrt werden:

Pro­fit­gier,
Managmentversagen,
Überbürokratisierung,
Poli­tik die in Wahl­pe­ri­oden denkt.

Es feh­len die gro­ßen Ent­wür­fe, die über die Legis­la­tur­pe­ri­oden hin­aus wir­ken kön­nen. Es fehlt an Wage­mut und Ideen, denn Men­schen die um die Ecke den­ken, Gene­ra­li­sten, die Din­ge nach vorn brin­gen könn­ten, sind meist als 'Stör­fak­tor' eli­mi­niert, wäh­rend der Durch­schnitt, und Boden­satz an Dumpf­backen dar­un­ter, die Geschicke in Hän­den hält.

Denk ich an Deutsch­land in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht 
[Hein­rich Hei­ne, Nacht­ge­dan­ken (1846)]
... das ist nach fast zwei Jahr­hun­der­ten immer noch nicht überwunden.