
[Quelle]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

Ein empfehlenswertes Video das sich mit der gedanklichen Erweiterung von Wahrnehmung durch Erlernen einer Fremdsprache mit Begriffen befaßt die in der Muttersprache nicht identisch vorhanden sind.
Die These ist demnach:
Was nicht sprachlich dargestellt werden kann existiert nicht - erst wenn ein Wort gefunden / geschöpft ist tritt der Gedanke ins Bewußtsein.
Ich empfehle den Kanal "Brit in Germany" allen, die sich mit einer sehr tiefgreifenden Betrachtung der deutschen Gesellschaft - durch den Spiegel der Sichtweise eines Ausländers - befassen möchten. Liest man die Darstellungen in seinem Kanal als *positive Kritik und Anstoß zum Nachdenken über das eigene Land und seine Bürger*, so gewinnt man jedenfalls eine gedankliche Erweiterung des eigenen Horizonts.
[Quelle "Brit in Germany"]
Die gute Absicht das Verbrechen der Nazis an Juden und anderen Minderheiten in Erinnerung zu halten um eine Wiedererstarkung völkisch-nationaler Strukturen zu verhindern scheint nicht besonders gut gelungen zu sein. Wenigstens zeigen das die Ergebnisse der Wahlen vor allem der jüngeren Wähler für die AfD.
Was also tun, um da ein Umdenken in Gang zu setzen und das Bewußtsein für die Gefährlichkeit der rechten Rassisten, die mit unverfänglichen Vorhaben und Programmen agieren und punkten, zu unterlaufen, gar zu unterbinden?
Ein Mehr an Unterricht zum Holocaust¹ scheint mir kontraproduktiv, denn wenn ich mich an das erinnere was meine Kinder berichteten: Wieder und wieder, in mehreren Jahren, Holocaust aufgearbeitet in Hinblick auf die Verständnisebene der Adressaten-Altersstufe war sehr bald ein Ärgernis und dementsprechend der Wissenszugewinn wenig überzeugend.
Mir scheint wichtig eher an der politischen Grundlage anzufangen:
Das Alles begleitet von Bezügen zu dem was wir in "D" und "AUS" aktuell in den letzten Jahren erlebt haben, wie sich Parallelen in der Täuschung der Öffentlichkeit über die wahren Ziele ergeben und welche Euphemismen in Benutzung sind die neutral klingen, jedoch für Neo-Nazis codiert sind.
Sicher ist aus meiner Sicht allerdings, daß die Vorhaben der Politik an den tatsächlichen Notwendigkeiten vorbei laufen werden ".. Bundesjugendministerin Lisa Paus (Grüne) verkündete einen „Nationalen Aktionsplan“ für verbindliche und wirksame Kinder- und Jugendbeteiligung. .."
Wir brauchen keine Monsterprogramme sondern pfiffige Ideen die auf die Zielgruppen zugeschnitten sein müssen - besser von unten, aus der Zielgruppe heraus, vorgeschlagen, als von *Experten* für viel Geld und mit endlosem Zeitverzug erstellt.

Siehe hierzu → Machteroberung

¹ Holocaust
Völkermord an europäischen Juden durch Nazi-Deutschland
Die Wahrheit zu sagen und eine gegenteilige, versteckte Botschaft zu transportieren ist die höchste Form der Suggestion, eine Kunst die Wenige vollendet beherrschen. Vor allem der nichtsahnende, vertrauensselige Leser / Zuhörer tut sich schwer damit, solche rhetorischen Volten zu entschlüsseln. Bei gesprochenem Text ist das erheblich schwerer als aufgeschrieben, denn bei Reden von Vortragenden folgt ja sogleich die nächste Botschaft die einen ,weiteren Teil des Gesamtbildes zufügt und das Vorherige verdrängt.
Ich gebe hier ein Beispiel für derartige Manipulation:

Die Beeinflussung fängt an beim Teilsatz "..in die "Schusslinie" oder "ins Visier" (zu) nehmen .." (letzteres sagte US_Präsident Joe Biden kürzlich über Trump, weshalb einige Republikaner ihm jetzt die Schuld an dem Anschlag geben). .."
Das "Auch Trump nutzt .. " nachzustellen mindert dessen Bedeutung, beim Leser bleibt hängen:
Biden ist nicht zimperlich und bedroht seinen Konkurrenten. Die Republikaner hier als *Eideshelfer* zu zitieren ist an sich schon eine Unverschämtheit - das sollte die Autorin wissen, denn die Leugnungen der Wirklichkeit durch diese Partei dauern ja nun schon seit 2016 an.
Die Wahrheit ist, daß Trump auf jeder Wahlkundgebung mehrfach solche Drohungen ausspricht, seine Anhänger aufstachelt Gewalt auszuüben, Rache für alles verspricht was irgendwer (vermeintlich!) zu seinen Ungunsten tut oder sagt, und daß er mit jedem zweiten Satz eine Lüge [*alternative fact(s)*] verbreitet.
Biden hingegen ist weitgehend sachlich und seine Reden basieren auf Fakten. Er hält sich mit persönlichen Schimpfworten für den Gegner zurück und seine Bilanz kann sich sehen lassen- sie wäre noch besser, wenn Trump nicht die Republikaner angestiftet hätte das Grenzgesetz zu boykottieren weil er das rhetorisch ausschlachten will.
Solche Bemerkungen verschieben den Horizont der Lesenden weg von dem Lumpen Trump, der sein Leben lang nur Menschen betrogen und um ihren Lohn gebracht hat, und stellen Biden als das größere Risiko dar.
Pfui!, sage ich da, das ist eine unwahrscheinlich hinterhältige Art Stimmung gegen einen ehrenhaften Mann wie Biden zu machen.
correctiv ist in dieser Hinsicht bestimmt kein "vorurteilsfreies Presseorgan" mit objektivem Inhalt, das ist mindestens Irreführung, schlimmstenfalls Meinungsmanipulation.
Siehe hierzu auch → Throwing Bullets in Glass Houses

Ich bin mir sicher es muss heißen:
Zum neuen Schuljahr werden
mehr als doppelt so viele Schulen starten,
als ursprünglich angedacht.
Mein Artikel zur Intersexualität kann missverstanden werden, weswegen ich hier nochmals darauf eingehen will. Einige ergänzende Zitate aus einem sehr guten Artikel der bei "RUHRBARONE" zu lesen ist sind eingefügt um Wissen zu ergänzen und mehr Klarheit zu verschaffen.
Es geht darum zu verdeutlichen, dass die Feststellung der Geschlechter in den Naturwissenschaften stets und ausschließlich aus den Chromosomen X und Y erfolgt. X Chromosomen sind weiblich, Y Chromosomen sind männlich, und durch die Befruchtung einer Eizelle X mit einem Spermium Y oder X entsteht ein neues Individuum, das entweder das Merkmal XX (weiblich) oder XY (männlich) trägt.
Nun sind die Vorgänge rund um Bildung der Eizellen und Spermien sowie deren weitere Verbindung zu einem neuen Lebewesen außerordentlich komplex - was dazu führt, dass es Fehlentwicklungen geben kann, die diese Eindeutigkeit vermissen lassen. Eine solche Möglichkeit hatte ich in dem Artikel mit Titel "Intersexualität" vorgestellt.
XY Personen können bei einer Hormonstörung [genauer: Rezeptorsensibilitätsmangel] eine weibliche, unvollständige Entwicklung durchmachen, bei der eine Ausbildung von Vagina und Uterus unterbleiben, keine Eierstöcke gebildet werden, sondern Hoden-Rudimente im Abdomen verbleiben. Was die Ausbildung sekundärer Geschlechtsmerkmale angeht gibt es sehr unterschiedliche Varianten die hier zu besprechen den Rahmen sprengen würden. Allen Formen gemeinsam ist lediglich die Tatsache, dass diese Personen zwar wie Frauen aussehen, aber unfruchtbar sind.
Hier nun ein Zitat aus der Abhandlung von Frau Dr. Antje Jelinek in der sie die Absicht erläutert, mit der ihr Artikel verfasst wurde:

Die Ideologisierung und der Diskurs über *Gender* sind naturwissenschaftlich obsolet, es geht nicht um Fakten sondern um Wunschdenken, also Fiktion.
Auch dazu ein Zitat:

Die verschiedenen Ausprägungen der äußeren Erscheinungsform im Verhältnis zu den genetischen Realitäten findet man im verlinkten Artikel sehr ausführlich dargestellt. Ich möchte nur noch aus meiner Sicht hinzufügen:
Wenn in diesem Land weniger "geglaubt und herum gesponnen", aber mehr "Fakten erforscht und bewiesen" würden, sparte das sehr viel Aufwand und unnütze Diskussion.
Zitat:

Sagt eine Naturwissenschaftlerin, hingegen:
Was soll man von den Menschen in der Politik erwarten, die noch nicht einmal ein Gymnasium, geschweige denn eine höhere Lehranstalt von innen gesehen haben? Die dennoch über alles & immer selbstgerecht, ja total selbstgefällig, bar jeden Selbstzweifels entscheiden?

Siehe hierzu insbesondere einen Artikel beim hpd zu einem Gesetz, das es nicht hätte geben dürfen:
"Selbstbestimmungsgesetz: Der Spagat zwischen Befürchtungen und individueller Verwirklichung"
Der Film «Saltburn» zielt auf Provokation – und trifft ins Schwarze.
Doch darum geht es hier überhaupt nicht.
Was mich zunehmend stört ist der Begriff, das Verb "liest" in einem Zusammenhang, der als Interpretation von etwas Gesehenem verwendet wird. Im obigen Zitat (NZZ Feuilleton) geht es um die Bewertung eines Kritikers zu diesem Film. Die NZZ Autorin Marion Löhndorf [Studium der Komparatistik¹, Germanistik und Kunstgeschichte.] benutzt in ihrer Übersicht zur Rezeption des Filmes [03.01.2024] dieses Wort um die Meinung des Kritikers Maher zu bewerten.
Anders ausgedrückt: Maher hat (s)eine Wertung zum Film abgegeben;
Löhndorf bezeichnet dies als "lesen", lesen steht also für 'wertet' oder 'interpretiert'.
Sprache schreitet fort, in der Benutzung steckt immer auch Wandel. Dieser wird auf unteren Sprachebenen aus Unwissenheit erzeugt - man kann sich nicht gewählt ausdrücken (oder will wissentlich provozieren, etwa beim *gendern*) und *schöpft* daher neue Worte oder neuen Wortsinn.
Unsinn, der im *mainstream* angekommen ist.
Schade, wenn das vom Feuilleton einer renommierten Zeitung gefördert wird.
¹ PS: Geisteswissenschaften - alles ist möglich, Fakten sind überflüssig!
Da staunen Sie sicher diese Überschrift zu lesen ...?
Dieser Satz war Teil eines (SPAM?) Kommentares.
Letztlich hatte ich mehrere solcher und ähnlicher Einträge.
Was ich mich dabei frage ist:
Glauben die Menschen, die so etwas Tausendfach versenden, wirklich daran, dass daraus ein Nutzen entstehen könnte?
Besonders gelungen fand ich allerdings diesen Satz:
که از این رو مهم ترین تفاوت هودی وسویشرت، کلاه می باشد.
Bemühen Sie bitte Google translate um zu erfahren worum es in diesen fremdsprachlichen Aussagen geht.
Oder sehe ich das ganz falsch,
und es ist eine geheime Botschaft in dem Text versteckt
die sich mir lediglich nicht erschließt?
Hinweis:
دقت ترجمه [آلمانی ← فارسی] تضمین کننده ترجمه برگشتی [فارسی → آلمانی]
Diesen Satz in der Überschrift hörte ich heute im Radio als es um das allmähliche Verschwinden der Männerchöre in Deutschland ging. Es wurden allerlei Gründe angeführt: Nicht mehr zeitgemäß, zu wenig Freizeit und eher rezeptive Grundhaltung, Liedgut antiquiert ....
All das trifft es jedoch - zumindest aus meiner Sicht - nicht.
So wie Kneipen früher der Ort von Geselligkeit waren und das ein Ende hatte als das Fernsehen in Deutschland einzog, so verschwinden die Männerchöre weil sie einen erheblichen Aufwand an Zeit und manchmal, bei Veranstaltungen außerhalb des Nahbereichs des Wohnortes , auch an Geld bedeuten. Gerade da hapert es bei Menschen die Singen als Freizeitbeschäftigung mitmachen könnten - weil sie eben die Zeit dafür haben. Rentner beispielsweise.
In diesem Zusammenhang trifft man im Englischen die (übrigens wenig schmeichelhafte) Redewendung:
It ain't over till the fat lady sings! [Es ist nicht zu Ende bis die dicke Frau gesungen hat].
Ähnliche Redewedungen gibt es im Deutschen, z.B.:
Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen ...! - und ich bin sicher, dass sich in fast jeder Sprache sinngemäß stimmige Redewendungen finden lassen.
Wenn Sie welche kennen: Bitte als Kommentar mitteilen. Danke!
Siehe zum Chorgesang auch → Von TOKOROZAWA nach Münster; da hatten wir zwei der Sänger als Gäste für fünf Tage bei uns wohnen.
Kürzlich wurde ich durch eine Frage eines Lesers/Kommentators auf einen Artikel [Ist Gendern links?] bei den "Nachdenkseiten" aufmerksam, in dem es um das Gendern geht und aus dem die beiden Zitate stammen.



Der Autor stellt eine Frage
".. so ist für mich nicht offensichtlich, was hier der Antrieb ist, abgesehen davon, dass die Akteure, die das Gendern offensiv betreiben, sich als Teil einer Art sprachrevolutionärer Bewegung zu sehen scheinen und ihre Befriedigung darin finden mögen, dass sie ach so viel Gutes tun .."
die ich nicht als rein rhetorisch auffasse, sondern zu der ich eine Lösung anbieten möchte.
Die Annahme es handele sich um überlegte Versuche die Sprache und damit das Denken zu beeinflussen ist vom Autor, Professor für germanistische Linguistik, Ralf Vogel, viel zu hoch gegriffen! Die Protagonisten des Genderns sind nicht zu höherer Intelligenzleistung in der Lage - weswegen sie zu einer rein mechanistischen, sehr vereinfachten Alternative für die bisherige, erfolgreiche Sprachpraxis gegriffen haben, die in ihr enges Weltbild paßt und sie trotz mangelndem Allgemeinwissen zu Personen mit Bedeutung werden läßt.
Mindestens für Menschen, die gleichermaßen unbedarft denken und sich mit Nachplappern ebenso wichtig machen.
So rundet sich das Bild das ich von denen malen möchte die das Gendern propagieren:
Ein Haufen halbintellektueller Besserwisser die - ansonsten bedeutungslos - ein Feld für sich entdeckt haben, das sie mit ihren begrenzten Fähigkeiten gerade noch erfassen und als zwingende Notwendigkeit darstellen können.
Eine Eintagsfliege des Sprachgebrauchs, die sich in ein paar Jahren erledigt haben wird. Möglicherweise verschwinden die Lehrstühle die solchen Unfug verbreiten gleich mit. Wissenschaft wurde - und wird - dort sowieso nicht betrieben.

DRAMA: Das Geschlecht ....; Veröffentlicht am 2-12-2012 09:37 von wvs
Neue deutsche Rechtschreibung .... Veröffentlicht am 29-05-2012 14:59 von wvs

PS
Um Mißverständnissen vorzubeugen:
Es geht hier nicht darum einem Menschen seine gewählte Geschlechts-Identität abzusprechen!
Hier geht es nur um den zunehmenden öffentlichen Druck eine bestimmte Art der schriftlichen/gesprochenen Darstellung zu etablieren - und zwar entgegen der allgemeinen Sprachverwendung.
Kürzlich dachte ich ein Wort erfunden zu haben: Tripelung
Getreu dem Motto der "Gesellschaft für Deutsche Sprache" nach dem sich Sprache ständig wandelt und wir das als Fortschritt zu werten hätten:
".. Alles halb so schlimm, relativiert Andrea-Eva Ewels .. die Untergangsszenarien gegenüber der DW: „Nein, unsere Sprache geht nicht unter, sie verändert sich nur stetig – schon deshalb, weil sich die Welt in einem früher nicht gekannten Ausmaß und Tempo verändert“, sagt sie. „Wir sprechen ja auch nicht mehr so wie im 6. Jahrhundert oder im Mittelalter.“ Sprache, so Ewels weiter, müsse sich immer wieder neuen Lebensverhältnissen anpassen, damit sie den Menschen als Mittel der Reflexion und Kommunikation dienen könne .."
".. gerade in puncto vernachlässigten Dativs oder Konjunktivs sieht sie eine natürliche Entwicklung: „Sprachwandel führt immer zur Vereinfachung der Sprachstruktur .."
Genau da setzt meine Kritik ein & an.
Denn:
Wo sind hier die Grenzen und vor allem wonach richten sich diese Grenzen? Werden sie am kleinsten gemeinsamen Nenner festgemacht und sagen wir alle demnächst den vereinfachten Satz "Isch geh Aldi" anstatt zu formulieren "Ich gehe jetzt einkaufen, zu Aldi."
Sodann bezweifle ich, daß der 'Sprachwandel' derer, die nur (solche und ähnliche) Primitivsätze zu sprechen in der Lage sind, die oben zitierten Ausführungen der Frau Ewels überhaupt verstehen könnten - und an wen wendet sich dann ihre Ansprache in ein paar Jahren wenn jene 'ausgestorben' sind, die noch fähig waren sinnerfassend komplette deutsche Sätze zu lesen oder zu verstehen?
Die tendenziöse Darstellung des Sachverhaltes in dem verlinkten DW Artikel ergibt sich aus meiner Sicht schon durch die Auswahl von Zitaten und Beispielen:
Wenn man eine dialekt-gewöhnte Frau, Pfälzerin, zu Wort kommen läßt, deren Hochdeutschbemühungen mit lokal üblichen Dialektworten durchsetzt ist, so wird ein Mangel an Objektivität unterstellt werden dürfen.
Was ich hiermit tue.
Der Auffassung der "Gesellschaft für Deutsche Sprache" widerspricht gleichsinnig vehement der Verein Deutsche Sprache (VDS). Danke.
".. der Sprachwissenschaftler Aria Adli von der Universitär Köln: „Wenn sich die Elterngeneration heute beschwert, dass die Jungen die Sprache nicht mehr richtig beherrschen, dann könnte man den Spieß auch umdrehen und sagen: Die Elterngeneration hat nicht dazugelernt, um so zu sprechen, wie man eigentlich heutzutage spricht .."
Müßte der Satz den Herr Adli im vorigen Absatz formuliert nicht richtiger so heißen:
"Die Elterngeneration hat nicht gelernt so zu sprechen, wie man eigentlich heutzutage spricht .."?
Hier fehlt mir zudem das Verständnis wieso sich die Älteren nach den Jüngeren zu richten hätten! Ist es nicht vielmehr so, daß, sowohl im Tierreich als auch bei den Menschen, der Fortschritt durch die Ideen, das Beispiel und die Erfahrung der Älteren entwickelt und verbessert wird?
Wenn ich Beispiele aus der so-genannten 'Jugendsprache' lese dreht sich mir der Magen um.
Ich kann nicht verstehen wie irgendein ernstzunehmender Mensch, geschweige denn Wissenschaftler - außer offensichtlich Herrn Adli - sich dazu versteigen kann zu fordern die Mehrheit der Bevölkerung habe sich am Beispiel einer noch dazu jugendlichen Minderheit zu orientieren.

Beispiele für die Benutzung des Wortes "TRIPELUNG" (Ziffern 1+2), das ich nun leider doch nicht erfunden habe, weil es schon zuvor benutzt wurde:
(1)
→ Bei Dopplungen verweist dieser auf den jeweils anderen volksspezifischen Artikel. Bei Tripelungen auf eine allgemeine Begriffsklärung.
(2)
→ „Dass angesichts der visuellen Tripelung und der damit verbundenen bildnerischen Überfrachtung die Musik zu ihrem Recht kommt, ist dem sich leidenschaftlich ...
(3)
→ https://sensor-wiesbaden.de/im-2x5-interview-andrea-eva-ewels-geschaeftsfuehrerin-der-gesellschaft-fuer-deutsche-sprache-46-jahre-1-sohn/
(4)
→ https://brachinaimagepress.de/kultusminister-erhoehen-foerderung-fuer-pflege-der-deutschen-sprache
(5)
→ https://www.aski.org/f-1-37-192-gesellschaft-fuer-deutsche-sprache.html
(6)
→ https://sfb1412.hu-berlin.de/de/personen/prof-dr-aria-adli/

* https://www.haz.de/kultur/regional/verfaellt-die-deutsche-sprache-YHQ2WSBG4WWZ3O2DVIXKDOOPWE.html
".. Der Wortschatz einer Sprache verändert sich insbesondere durch die Bildung neuer Wörter (Abwrackprämie), durch das Veralten und Aussterben von Wörtern und Wendungen (fürbaß, zu diesem Behufe), durch Bedeutungswandel (Frauenzimmer) und durch Entlehnungen (Servicepoint).
Klaus-Dieter Ludwig ist Universitätsprofessor und beschäftigt sich vor allem mit Angewandter Sprachwissenschaft. Er kann auf herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lexikologie und Lexikographie der deutschen Sprache zurückblicken .."
[aus: "Weiland schritt ich fürbass durch heimische Lande", Vortrag über Veränderungen der deutschen Sprache.]
die verschiedenen Bedeutungen des folgenden Satzes
einem Menschen der nicht Muttersprachler ist:
"Ich sitze im Zug!"