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bookmark_borderSein oder nicht sein?!

Eini­ge Macht­ha­ber auf der Welt wer­den sich gefreut haben, ande­re haben den Kopf geschüt­telt und über­legt wie sie mit dem Prä­si­den­ten-Dar­stel­ler umge­hen sollen.
Was ich aller­dings sehr befremd­lich fin­de ist die ser­vi­le Art & Wei­se der Gra­tu­la­ti­on. Eini­ge konn­ten nicht schnell genug den *SIEG* aner­ken­nen und hofieren.

Nie­mand fragt sich war­um es übli­cher­wei­se meh­re­re Tage dau­ert bis die Ergeb­nis­se fest­ste­hen - dies­mal aller­dings wur­den nur weni­ge Stun­den gebraucht .... und wie die Zah­len, die mitt­ler­wei­le ver­öf­fent­licht sind nach­wei­sen, ging es man­cher­orts [1 - 2 - 3] ledig­lich um weni­ge Hun­der­te bis Tau­send Stim­men Unter­schied. Was so zunächst bei Betrach­tung der Wahl­män­ner-Stim­men wie ein "Erd­rutsch-Sieg" aus­sieht basiert ledig­lich auf ver­gleichs­wei­se weni­gen Stim­men (im Ver­hält­nis zu allen abgeg­be­nen Stimmen).

Wie­so konn­ten die Repu­bli­ka­ner so sicher sein?

Unter­stellt man die Vor­be­rei­tung der neu­en Amts­zeit durch die seit lan­gem geplan­te *Agen­da 2025* so ist es doch sehr ver­wun­derlch, daß es aus­ge­rech­net bei die­sem ent­schei­den­den Wahl­vor­gang - ent­ge­gen der son­sti­gen Trick­se­rei durch die Repu­bli­ka­ner in Sachen Macht­ge­winn - mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen ist. sein soll.

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bookmark_border"Unterkomplexes Weltbild"

Ein mir bis­lang nicht bekann­ter Euphe­mis­mus ziert die Titelzeile.
"Unter­kom­ple­xes Welt­bild" klingt viel bes­ser als "Strotzt vor Unwis­sen­heit" oder schlicht "Dumm­kopf" ¹.

Die Wah­len im Osten und in USA haben gezeigt:
Die Gefähr­dung der Demo­kra­tie wächst mit der Schwä­che der Bil­dungs­sy­ste­me in einem Land,
Wenn jetzt die CDU/CSU die Erstar­kung rech­ter Poli­tik beklagt klingt das nicht nur wie blan­ker Hohn, son­dern ist es das auch, denn bis auf die letz­ten drei Ampel-Jah­re war doch die CDU in der Bun­des­po­li­tik dominant.

"Wer nichts weiß muß glau­ben" - da gilt der Umkehr­schluß "Wer glaubt blen­det wesent­li­che zivi­li­sa­to­ri­sche Ele­men­te aus und hofiert dog­ma­ti­sche Ideen". Glau­be, in jeder nur erdenk­li­chen Form, ist daher stets eine Begleit­erschei­nung und / oder Ursa­che für das Erstar­ken von rech­ter Ideologie.

Die Reli­gio­nen sind hier­zu­lan­de auf dem Weg in die Bedeu­tungs­lo­sig­keit - nicht so in der bun­des­re­pu­bli­ka­ni­schen Poli­tik-Éli­te: Dort sind sie, ent­ge­gen dem Trend in der Bevöl­ke­rung, breit gestreut über die Rich­tun­gen von links nach rechts, immer noch domi­nant und einflußreich.

Was sagt das über die­se Poli­ti­ker aus?
Jeden­falls nichts mit dem ich mich anfreun­den könnte.
Mei­ne Ver­dros­sen­heit steht nicht allein, das weiß ich aus der jen­seits die­ses Blogs statt­fin­den­den Kommunikation.

Zur näch­sten Wahl ste­hen nur wie­der die glei­chen Schnarch­na­sen und ihre jün­ge­ren Abzieh­bil­der, die uns seit 45 Jah­ren mit immer mehr Geset­zen und Ver­ord­nun­gen, zwei­fels­frei dar­aus resul­tie­rend zudem einem über­bor­den­den Beam­ten- und Ange­stell­ten­berg, *beglückt* haben.
Wann kommt denn nun ein­mal der Durch­bruch in die moder­nen Zeiten?

Drei The­men­fel­der:

  • Son­der-Besteue­rung höch­ster Ein­kom­men als Soli­da­ri­täts­bei­trag und von Gesell­schaf­ten bezo­gen auf ihr hier gene­rier­tes Geschäfts­er­geb­nis ohne Steu­er­schlupf­lö­cher zur Sta­bi­li­sie­rung der Sozi­al­ko­sten und Asyl-beding­ten Ausgaben;
  • Preis­ge­stal­tung durch Ver­gleichs­in­dex auf euro­päi­scher Ebe­ne im Bereich Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on bei­spiels­wei­se durch die Bun­des­netz­agen­tur; Inno­va­ti­ons­be­din­gun­gen die eine Preis­an­pas­sung nur bei Ver­bes­se­rung der Lei­stung zulassen;
  • Decke­lung der Prei­se von Ener­gie­trä­gern durch sta­ti­stisch berech­ne­te Höchstbeträge. 

Zitat aus → "Zwei Tief­schlä­ge an einem Tag – auch für den Säku­la­ris­mus":
Stär­kung des Chri­sten­tums als ver­meint­li­ches Boll­werk gegen den Poli­ti­schen Islam und eine Bestä­ti­gung des Reli­gi­ons­un­ter­richts als fester Bestand­teil des Lehrplans.

Zur Titel­zei­le:
Unterkomplexes Weltbild

Der Kampf gegen die "Éli­te des Gei­stes" ist seit Jah­ren in unse­rer Gesell­schaft so geführt geführt wor­den wie im Zitat dar­ge­stellt, ledig­lich war die Vor­ge­hens­wei­se sub­ti­ler. So wie beim *Frö­sche lang­sam kochen*²:

Mit immer neu­en Ein­grif­fen in die Art wie Wis­sen­schaft arbei­ten soll - aller­dings nicht bestimmt von Wis­sen­schaft­lern son­dern von der Poli­tik durch die Finan­zie­rungs­be­din­gun­gen, wei­ter­hin die *Zwän­ge inter­na­tio­na­ler Art* die man vor­schob um die aka­de­mi­schen Hür­den immer nied­ri­ger anzu­set­zen, und an den fal­len­den Lei­stungs­stand der Absol­ven­ten in den *neu­en* Ober­schu­len (z.B. Gesamt­schu­len) anzu­pas­sen. Die Ver­su­che, etwas 'gleich­wer­tig' zu machen was in Wahr­heit nur ein Abklatsch der gym­na­sia­len Bil­dung dar­stellt um immer mehr Abitu­ri­en­ten zu pro­du­zie­ren und so Stu­dier­te in *bil­dungs­fer­nen Krei­sen* zu gene­rie­ren, ist der *killswitch* mit dem Éli­te zer­stört wur­de und - immer fort­schrei­tend - noch wird. Bald wer­den wir nur noch "Stu­die­ren­de" haben, wäh­rend das Hand­werk hän­de­rin­gend nach Nach­wuchs sucht.
Der über­ge­ord­ne­te Gedan­ke der *Chan­cen­gleich­heit*, ein Popanz der kei­ne Ent­spre­chung in der Wirk­lich­keit hat, ist in Wahr­heit eine Nivel­lie­rung des Wis­sens nach unten, und der dar­aus ent­ste­hen­den man­geln­den Lei­stung der Volks­wirt­schaft geworden.

¹ Oder ist es gar "her­me­neu­ti­sches Wohl­wol­len", auch: "her­me­neu­ti­sche Bil­lig­keit", was die Neu­schöp­fung der Bezeich­nung bedingt?
Mög­li­cher­wei­se neh­me ich mir näch­stens den Begriff "Her­me­neu­tik" noch­mal vor und sage was ich davon halte .... 

² Sie­he auch → Wir hirn­lo­sen Frö­sche im Kochtopf

bookmark_borderZitat Trump:
"Das 'Goldene Zeitalter' Amerikas wird anbrechen ...!"

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-. HERE you'll find a trans­la­ti­on to English -.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-. 

Der­art groß­spu­ri­ge Aus­sa­gen von Trump ken­nen wir - es fehlt aber stets das Ergebnis.
[Er könn­te mög­li­cher­wei­se in Wahr­heit dabei dar­an den­ken sich im Amt so zu berei­chern, daß er die zwei Mil­li­ar­den $$ Schul­den, die er der­zeit hat, bezah­len könnte.]

Für Men­schen mit viel Geld, das jetzt noch mehr wer­den wird, mag es zutref­fen, aber die Mas­se der Bevöl­ke­rung sieht fin­ste­ren Zei­ten entgegen:

  • Es wer­den stren­ge­re reli­giö­se Struk­tur­vor­ga­ben das Land zurück in Vor-Auf­klä­rungs-Zei­ten werfen;
  • die Prei­se wer­den durch­gän­gig steigen;
  • die Ver­fol­gung von per­sön­li­chen Fein­den von Trump wird Fahrt aufnehmen;
  • gro­ße Tei­le der Ein­ge­wan­der­ten wer­den um Erhalt ihres Sta­tus kämp­fen - und verlieren;
  • die Kosten für Gesund­heit wer­den noch mehr als je zuvor die Ame­ri­ka­ner ruinieren;
  • die Welt­ord­nung wird auf­ge­mischt wer­den wenn Trump die Dik­ta­to­ren hofiert.

Die Tat­sa­che, daß ein Schur­ke, der, mehr­fach ver­ur­teilt, sein Leben lang durch Lug und Trug sein Unwe­sen getrie­ben hat, nun die­ses Amt erneut beklei­den wird ist ein fata­les Signal an den Rest der Welt: Ver­bre­chen lohnt sich! Mit zusätz­li­chen Mehr­hei­ten in Senat und Reprä­sen­tan­ten­haus sind Trump kaum noch Gren­zen gesetzt.

Das alles wird nichts bedeu­ten wenn man die Umwelt­fol­gen der Ver­leug­nung des Kli­ma­wan­dels ansieht, die unter der kom­men­den Admi­ni­stra­ti­on, besetzt mit *Gesin­nungs­treu­en* und nicht mehr Fach­leu­ten in den Amts­stu­ben, in die Betrach­tung einbezieht. 

Der Weg in den Abgrund ist endgültig.
Wie­der ein­mal eine Zei­ten­wen­de, aller­dings zurück anstatt voran.
Die Zah­len im Titel sind zwar noch nicht end­gül­tig, doch wohl unumkehrbar.
Wahr­haf­tig eine "Schick­sals­wahl" die Euro­pa unwei­ger­lich in Mit­lei­den­schaft zie­hen wird.

PS
Es ist wohl die Iro­nie des Schick­sals, daß gera­de die Ame­ri­ka­ner die Trump gewählt haben, am hef­tig­sten finan­zi­ell und gesund­heits­po­li­tisch betrof­fen sein wer­den. Der Tri­umph jetzt hat Langzeitfolgen.

Zum Wei­ter­le­sen:
- Wah­len USA '22 / Mid­term Elec­tions '22
- Die "Hei­lig­spre­chung" des Herrn Trump durch die Republikaner
- Was immer schon ver­mu­tet wurde ....

bookmark_borderDie Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten

Ken­nen Sie die Situa­ti­on wenn etwas her­un­ter gefal­len ist und Sie es auf­he­ben wol­len, wobei Sie - unbe­ab­sich­tigt - mit dem Alle­wer­te­sten wie­der etwas her­un­ter­wer­fen, und vor Schreck in einer Schrau­ben­be­we­gung hoch­fah­ren, nur um seit­lich von Ihnen eine Vase oder einen ande­ren Gegen­stand um- oder herunterzuwerfen?

Die­se Ket­te von Ereig­nis­sen gibt es genau­so bei ande­ren Umstän­den in denen wir als Men­schen han­deln. Im ewi­gen Wan­del zwi­schen Her­stel­lung und Zer­stö­rung ver­su­chen wir den best­mög­li­chen Weg zu fin­den, einen Weg, der den gering­sten Auf­wand bei größ­ter Erfolgs­aus­sicht verspricht.

Vor ein paar Tagen hat­te ich ein Bei­spiel - so neben­bei - erwähnt, bei dem in der Absicht die Umwelt zu scho­nen wesent­li­che Aspek­te ver­nach­läs­sigt wur­den und so die Gesamt­bi­lanz nur so lang *blen­dend* aus­sieht, bis man genau­er hin­sieht und alle betrof­fe­nen Para­me­ter in die Bewer­tung einbezieht.



Der wesent­li­che Gedan­ke ist dabei - und wird im fol­gen­den Text genau­er erklärt - die lebens­not­wen­di­ge Erzeu­gung von Sau­er­stoff, den Pflan­zen, Tie­re, und Men­schen brau­chen. Ohne *grü­ne Pflan­zen* kei­ne Sau­er­stoff­pro­duk­ti­on, und den­noch wer­den täg­lich Mil­lio­nen von Bäu­men gefällt ohne an die lang­fri­sti­gen Kon­se­quen­zen, näm­lich den Tod von tie­ri­schem Leben, und dar­in ein­ge­schlos­sen der Men­schen, zu bedenken.
Unwis­sen­heit tötet, in die­sem Fall ganz sicher und ohne Alternativen.

 

 

Ich will es am Bei­pi­el von "Hei­zen mit Holz" erklä­ren, doch zunächst muß einen Bilanz des­sen betrach­tet wer­den, was die Bäu­me aus der Umwelt ent­neh­men, und was sie im Gegen­zug produzieren.

Stich­wor­te: Bio­mas­se­kreis­lauf / Koh­len­stoff­kreis­lauf
Der Bio­mas­sen­kreis­lauf ist die über­ge­ord­ne­te Betrach­tungs­ebe­ne, der Koh­len­stoff­kreis­lauf ist ein Teil davon.

Zunächst betrach­ten wir die PRODUKTIONSEITE:
Die Pho­to­syn­the­se erzeugt mit Hil­fe von Son­nen­licht (Ener­gie) aus Koh­len­di­oxid und Was­ser eine ener­gie­rei­che Ver­bin­dung, den Trau­ben­zucker. Die­ser kann dann im Stoff­wech­sel der Pflan­zen umge­baut wer­den um die benö­tig­ten Struk­tur­ele­men­te aufzubauen.

Was wird für die Pho­to­syn­the­se gebraucht?
Für das Chlo­ro­phyll, den grü­nen Blatt­farb­stoff, in des­sen Struk­tur die Umwand­lung der Ein­zel­ele­men­te zu Trau­ben­zucker statt­fin­det, wer­den Stof­fe aus der lin­ken Spal­te gebraucht; aus den Bau­stei­nen in der rech­ten Spal­te wird dann der Trau­ben­zucker gebildet:

Bestand­tei­le des Chlrophylls:  Bau­stei­ne / Atome 
Fe  Eisen (Fer­rum) C Kohlenstoff 
Stick­stoff (Nitro­ge­ni­um) Was­ser­stoff (aus H₂O / Wasser)
Mg  Magnesium  Sau­er­stoff (aus H₂O / Wasser) 
End­pro­dukt der Pho­to­syn­the­se: Trau­ben­zucker [C₆H₁₂O₆]

Pro Jahr pro­du­ziert eine aus­ge­wach­se­ne Buche (ca. 50 Jah­re alt) ca. 38Kg Holz und ca. 36.500 Liter Sauerstoff.
Pro Tag nimmt sie 100 Liter Koh­len­di­oxyd auf und gibt 100 Liter Sau­er­stoff ab.

Bestand­tei­le des Hol­zes im Stamm:  Ver­bin­dun­gen aus neben­ste­hen­den Atomen 
48% C (Koh­len­stoff) 45% Zellulose 
27% O (Sau­er­stoff) 22-30% Lignin (Nadel­höl­zer mehr als Laubhölzer) 
6% H (Was­ser­stoff) 22% Holz­po­ly­o­sen (Wach­se, Har­ze, Farbstoffe) 
2% N (Stick­stoff)    
17% Son­sti­ge Elemente     
[ca. Anga­ben, die­se unter­lie­gen jah­res­zeit­li­chem und art­spe­zi­fi­schem Wech­sel der Anteile]

Zusam­men­fas­send kann dem­nach fest­ge­stellt werden:
Es erscheint zwar logisch Holz als *nach­wach­sen­de Ener­gie­quel­le* zu ver­bren­nen - jedoch pro­du­zie­ren jun­ge Bäu­me nur 3-5% des­sen, was ein älte­rer Bäu­me zu pro­du­zie­ren in der Lage ist. Dar­aus ensteht eine Reduk­ti­on der Men­gen an ein­ge­bau­tem CO₂ und die Men­ge an lebens­not­wen­di­gem Sau­ert­stoff wird eben­fall ver­min­dert. Bei gestei­ger­ter Holz­pro­duk­ti­on ent­steht ein Man­gel an Sau­er­stoff und vom Über­schuß aus Koh­len­di­oxyd, der die glo­ba­le Erwär­mung för­dert, wird weni­ger unschäd­lich gemacht. Im Gegen­teil: Durch das Ver­bren­nen von Holz wird CO₂ frei­ge­setzt - und es sind nicht genü­gend Bäu­me da, die es ver­wer­ten und unschäd­lich machen könnten.

[Mit Infor­ma­tio­nen u.a. von Tisch­ler Wel­zel, Stif­tung Unter­neh­men Wald.]

bookmark_borderMarinierte Hühnerbrust auf Zwiebel-Tomatenbett
[adaptiert für 2 Personen]


Mari­nier­te Hüh­ner­brust auf Zwiebel-Tomatenbett
  Zuta­ten Mari­na­de:
50 ml Raps­öl (anstatt Oli­ven­öl, das schmeckt mehr durch)
50 ml Sojasauce
1 Tl. Salz
1 Tl. brau­nen Zucker
1 Tl. Oregano
1 Tl. Rosmarin
1 Tl. schwar­zen Pfeffer
1 Tl. Basi­li­kum
an Stel­le des Pfef­fers, da vor­ge­mah­le­ner Pfef­fer oft 'gestreckt',
und frisch gemah­le­ner Pfef­fer zu inten­siv ist.
3-5 Zehen Knob­lauch aus der Presse
  Zuta­ten Auf­lauf­form:
2 Hüh­ner­brust­stücke je 300g
2 mit­tel­gro­ße rote Zwiebeln
2 gro­ße Strauchtomaten

Das Video zum Rezept


 
 
Die mit fla­chen Ein­schnit­ten ver­se­he­ne Hüh­ner­brust habe ich über Nacht mari­niert. Eine hal­be Stun­de schien mir zu wenig; Bei der Alu­fo­li­en­ab­deckung ist dar­auf zu ach­ten, daß nichts die Folie berührt, denn die Sau­ce reagiert sonst mit dem Alu­mi­ni­um ... und das ändert den Geschmack und ist nicht gesund, da Alu­mi­ni­um im Ver­dacht steht Par­kin­son und Alz­hei­mer zu fördern.

Ich habe vor­ge­zo­gen KEINEN KÄSE über das Huhn zu schüt­ten - ich woll­te erst ein­mal das Ergeb­nis der Mari­nie­rung *rein*, also ohne den Käse­ge­schmack - erle­ben. Ich wer­de berich­ten und beim näch­sten Mal mit Käse zube­rei­ten und dann den Unter­schied schrift­lich hier mitteilen.

     


 
Vor und nach dem Backen bei 180°C und 40 Minu­ten - die im Video ange­ge­be­ne Zeit ist nicht aus­rei­chend um ein dicke­res Stück Hüh­ner­brust zu garen, wenn man nicht mit Käse überbackt!
Mit einer Ver­län­ge­rung um 15 Minu­ten und Erhö­hung der Tem­pe­ra­tur auf 200°C wur­de aller­dings auch ein 'dickes' Stück Hüh­ner­brust (ohne Käse­be­deckung) gar. Alter­na­tiv könn­te man das Brust­stück mit­tig durch­schnei­den, dann wäre es bestimmt schon nach 40 Minu­ten gegart.
Das Brust­stück hät­te gern noch etwas län­ger in der Mari­na­de blei­ben kön­nen um wei­ter durch zu zie­hen. So war die Mari­na­de etwa einen Zen­ti­me­ter tief eingedrungen.

 

bookmark_borderBeschreibung der Parteienlandschaft
- vor über 60 Jahren analysiert,
und doch top-aktuell!

Sen­dung "Zu Pro­to­koll" vom 3. Dezem­ber 1967.
Rudi Dutsch­ke beschreibt war­um die Par­tei­en nicht die Wäh­len­den ver­tre­ten, son­dern eine Fik­ti­on des­sen, was sie für den Volks­wil­len hal­ten. Nicht etwa aus Man­gel an Infor­ma­ti­on, im Gegen­teil: In vol­lem Bewußt­sein des Gegen­sat­zes zugun­sten derer, die sie stüt­zen und die des­we­gen von den Par­tei­en bevor­zugt *bedient* werden.

Wie auch immer das Atten­tat auf Dutsch­ke zustan­de kam, d.h. wer die eigent­li­chen Trieb­kräf­te waren, so wird doch deut­lich war­um das Estab­lish­ment der jun­gen BRD ein berech­tig­te Angst vor ihm haben mußte:
Kla­re Benen­nung der Fehl­kon­struk­ti­on des Orga­ni­sa­ti­ons­sy­stems und sei­ner aus­füh­ren­den Orga­ne die einer­seits dem Selbst­zweck der Macht­er­hal­tung und ande­rer­seits der Fest­schrei­bung für alle Zukunft gestal­tet wor­den waren.

Dutsch­ke war eine gro­ße Per­sön­lich­keit, ver­ach­tet wegen sei­ner Über­le­gen­heit von den Mit­tel­mä­ßi­gen, von sei­nen Fein­den, und zu gering geschätzt von denen, deren Inter­es­sen er ver­trat, weil sie groß­teils nicht in der Lage waren sei­ne Aus­füh­run­gen zu ana­ly­sie­ren. Wie viel weni­ger wür­de es heu­te der Mas­se der Deut­schen gelin­gen wenn man sieht wie sie rech­ten Paro­len nach­hän­gen und nicht erken­nen, daß sie als Stimm­vieh miß­braucht werden.

{Das hier ein­ge­stell­te Video ver­linkt erst ab Minu­te 02:30, nicht zum Anfang}

 
 

Sie­he hierzu:
Wie es wirk­lich aussieht ....
Lie­ber Rudi Dutsch­ke, wür­de Vati sagen ........
→ Video "Lie­ber Rudi Dutsch­ke" - oft fehlinterpretiert!

bookmark_borderTolle Technik,
nur bedauerlicherweise auf Kosten der Natur ....

Aus­nahms­wei­se und mit Beden­ken set­ze ich hier einen Link auf die Web­sei­te, auf die sich die­se *Erör­te­rung* bezieht - ich bin ja nicht zum ersten Mal erstaunt, wie blau­äu­gig und kri­tik­los Vie­les vom Autor die­ser Vide­os im wahr­sten Sin­ne *vor­ge­tra­gen* wird.

"gewal­tig nach­hal­tig" ohne Wider­spruch wird hin­ge­nom­men wenn rei­hen­wei­se Bäu­me geschla­gen und ver­heizt wur­den & wer­den [4,5 Raummeter Holz pro Win­ter; Umrech­nungs­ta­bel­le → dort].

Die CO2 Bilanz sieht doch gleich ganz anders aus wenn man den Ver­lust an Auf­bau und Ein­bau von CO2 in Bio­mas­se (Holz, Äste, Blät­ter) einrechnet. 

Ganz zu schwei­gen vom Ver­lust an Sau­er­stoff den Mensch und Tier als Lebens­grund­la­ge brauchen ... 

Die Fas­zi­na­ti­on für Tech­nik ver­stellt den Blick auf die Gesamt­bi­lanz die durch das Abhol­zen der Bäu­me nach unten gedrückt wird:
Was in einem Haus­halt posi­tiv gese­hen wird zer­stört für vie­le Lebe­we­sen (Mensch, Tier, und Pflan­zen) zugleich deren Lebens­raum und beraubt sie des drin­gend gebrauch­ten Sauerstoffes.

"gewal­tig nachhaltig" ...?
Wohl kaum.

bookmark_borderZeit-Umstellung

Ich hat­te vor hier­zu etwas zu schrei­ben - bis ich dann über­all um mich her­um in Online-Zeitung(-en), Radio und Fern­se­hen damit bom­bar­diert wurde.

Der Aus­gangs­punkt für das The­ma war die Kurz­nach­richt im Titel.

Frü­her hat­ten wir dies fol­gen­de Mot­to wenn eine Sache ganz eilig war, manch­mal hin­gen die­se Sät­ze sogar als Schild an der Wand in den Räum­lich­kei­ten von Dienst­lei­stern - irgend­wie paßt es zum The­ma und zur Geschwin­dig­keit mit der die Ange­le­gen­heit behan­delt wird:


"Unmög­li­ches wird sofort erledigt,
  Wun­der dau­ern etwas länger,
  auf Wunsch wird gehext!"


Es gibt Ange­le­gen­hei­ten bei der EU die nach die­sem Grund­satz erle­digt wer­den. Meist sind es Diä­ten­er­hö­hun­gen oder ähn­li­che Sachen. Zeit­um­stel­lung gehört jeden­falls zwei­fels­frei nicht dazu ...!

PS:
Noch eine Esels­brücke dafür WIE umge­stellt wer­den muß, die habe ich vor Jah­ren vom Herrn Patho­lo­gen mit­ge­teilt bekommen:
"Spring for­ward, fall back!" - das ist im Eng­li­schen ein Wort­spiel, denn *spring* ist der Früh­ling, zugleich bedeu­tet *spring* 'sprin­gen' oder 'schnel­len', ins­ge­samt also *nach vorn schnel­len*. *fall* der Herbst, gleich­zei­tig aber der Begriff für *Sturz*, und da fällt man meist zurück, nach rückwärts ...

Die Uhr­zeit wird dem­nach im Früh­jahr vor, im Herst zurück gestellt.

bookmark_borderRational, völlig emotionsfrei

Im ver­link­ten Video wird eine künst­li­che Intel­li­genz danach gefragt wel­che Per­son sie als näch­sten Prä­si­den­ten der USA wäh­len würde:
I Asked A.I. Who It Would Vote for in the Elec­tion, and Here's What It Said...

Die Ant­wort von ChatGPT war:


Ich wünsch­te mir,
die MAGA Wäh­ler hät­ten wenig­stens einen Hauch arti­fi­zi­el­ler natür­li­cher Intelligenz ...!

Titel­bild: Kom­men­tar zum ver­link­ten Video

bookmark_border... some sort of alien intervention
[irgendeine Art außerirdischen Einflusses]

Text im Titel:
".. Wenn wir es nicht schaf­fen, dann kön­nen es Vor­zeit­men­schen auf kei­nen Fall allein her­aus­ge­fun­den haben wie man Brot backt. Da muß es irgend­ei­nen außer­ir­di­schen Ein­fluß gege­ben haben .." [Quel­le news­let­ter "The Dai­ly Car­too­nist"]

Die­se Abbil­dung ist schlicht - jedoch auf meh­re­ren Ebe­nen betrachtenswert.

Zunächst die Hybris der Spre­che­rin, die meint es habe frü­her kei­ne Men­schen gege­ben die selbst her­aus­ge­fun­den haben könn­ten wie man Brot backt. Sie schließt von sich auf Ande­re ohne ihren Denk­feh­ler auch nur zu ahnen.

Die Selbst­of­fen­ba­rung, die in der Äuße­rung steckt ist ent­lar­vend: Denn sie glaubt an das Vor­han­den­sein von Außer­ir­di­schen. Die noch zudem irgend­wie ähn­lich sein müß­ten wie Men­schen, weil sie hät­ten Brot backen kön­nen - Brot backt man doch nur um es zu essen. Die auch den damals leben­den Men­schen vor­aus gewe­sen sein müs­sen, denn sie konn­ten die­se Fer­tig­keit schon und waren in der Lage es den Urmen­schen beizubringen.

Da sie sich an den Part­ner wen­det um ihm die­se, IHRE Erkennt­nis mit­zu­tei­len, wird zwei­fels­oh­ne das Innen­ver­hält­nis der bei­den Per­so­nen klar: Sie schätzt ihn so ein, daß er die­se Schluß­fol­ge­rung nicht (oder noch nicht?) selb­stän­dig machen könn­te. Für eine domi­nan­te Grund­hal­tung spricht zwei­fel­los die Kör­per­spra­che, rech­te Hand an der Hüf­te und lin­ke Hand (ener­gisch) auf den Tisch gestützt.
Der betrof­fe­ne Blick des Man­nes ist ein Zei­chen von Akzep­tanz der weib­li­chen Überlegenheit.

Wenn mir manch­mal das Brot­backen nicht gelun­gen ist - nur um es als Kon­tra­punkt zur dar­ge­stell­ten Sze­ne zu nen­nen - frag­te ich mich wel­chen Schritt ich nicht rich­tig gemacht hat­te, und ob alle Zuta­ten so beschaf­fen waren, daß das Ergeb­nis hät­te bes­ser sein können. 

1. Haben Sie, lie­be Lesen­de, schon ein­mal erfolg­reich Brot gebacken?
2. Wie schät­zen Sie die Meta­pher "klei­ne Bröt­chen backen" ein?
3. Haben Sie als Kind - wenn Sie zum Bäcker geschickt wur­den um Brot zu kau­fen - ein­mal der Lust nach­ge­ge­ben in das fri­sche Brot zu bei­ßen und das, obwohl Ihnen klar war, wel­chen Ärger Sie sich damit einhandeln?

bookmark_borderWer irrt hier?
Die Person vor dem Spiegel oder das Spiegelbild?

Der *Alte Fritz* war sei­ner Zeit in Hin­blick auf Bür­ger­rech­te weit vor­aus, ein wesent­li­cher Punkt auf dem sei­ne Beliebt­heit in der Bevöl­ke­rung beruh­te. So ver­füg­te das *Preu­ßi­sche Land­recht ".. Die Geset­ze und Ver­ord­nun­gen des Staa­tes dür­fen die natür­li­che Frei­heit und Rech­te der Bür­ger nicht wei­ter ein­schrän­ken, als es der gemein­schaft­li­che End­zweck erfor­dert ..* Damit garan­tier­te die­ses Gesetz den Bür­gern Preu­ßens die Gleich­heit vor dem Gesetz und die Unab­hän­gig­keit der Rechtssprechung.

Mar­tin Luther - egal wie man zu ihm in Blick auf sei­ne anti­se­mi­ti­schen Äuße­run­gen steht - riet dazu '.. dem Vol­ke aufs Maul zu schau­en ..' um sich Inhalt und Wil­len derer zu erschlie­ßen, die das 'gemei­ne Volk' ausmachten.

Liest man jedoch die Ein­las­sun­gen des Redak­teurs von *cor­rec­tiv* (Zitat ganz oben), so sieht man wel­che Wen­dung mitt­ler­wei­le hier­zu­lan­de statt­ge­fun­den hat:

Nicht die mehr­heit­li­che Über­zeu­gung und der aus­ge­drück­te Wil­le der Bevöl­ke­rung wird als 'rich­tig' und 'nor­mal' ange­se­hen, son­dern als eine üble Ver­ir­rung von der Wahr­heit, die *cor­rec­tiv* für rich­tig hält, und dem­nach "dem Vol­ke" über­stül­pen will um es end­lich 'kriegs­be­reit', 'Russ­land-feind­lich' und 'US-freund­lich' umzuerziehen.

Die pas­si­ve Mas­se der Bevöl­ke­rung mag sich fern von Poli­tik in ihrem Hei­mat­kreis zer­streu­en ohne an Poli­tik zu den­ken. Jedoch nimmt die Zahl derer, die sich von den *Volks­ver­tre­tern* nicht mehr ver­tre­ten füh­len ste­tig zu, wie aus den Zah­len bei Wah­len hervorgeht.
Anstatt aber zur Kennt­nis zu neh­men, daß das von der *main­stream* Poli­tik auf­ge­zwun­ge­ne Bild wie die Welt zu sehen, und die gesell­schaft­li­chen Strö­mun­gen zu beur­tei­len sei­en, nicht mehr geteilt wird, stop­fen es die trans­at­lan­tisch ein­gen­or­de­ten Medi­en­schaf­fen­den der Gesell­schaft in den Rachen - so wie man Stopf­gän­se zwangs­wei­se fett macht!

Mein Fazit also zu *cor­rec­tiv*:
Es ist ein Medi­um dazu geschaf­fen eine Agen­da zu ver­brei­ten und die 'Umer­zie­hung' des Den­kens zu bewir­ken indem die Mehr­heits­mei­nung als abwe­gig, ver­schwö­rungs­theo­re­tisch oder welt­fremd benannt und einer Min­der­hei­ten­mei­nung unter­ge­ord­net wer­den soll. Jour­na­lis­mus soll *neu­tral* berich­ten, *cor­rec­tiv* jedoch dient der Umer­zie­hung des Denkens

Nicht der vor dem Spie­gel steht ist das Ori­gi­nal, son­dern das Zerr­bild im Spie­gel soll es wer­den. Dazu pas­sen die Ver­su­che ande­re Min­der­hei­ten­wün­sche vor der Volks­mei­nung zu berück­sich­ti­gen, wie etwa die Gen­de­ri­sie­rung der Spra­che die eben­falls der Bevöl­ke­rung rein­ge­stopft wer­den soll - was aber selbst durch gesetz­li­che Rege­lung (die mitt­ler­wei­le erfolg­te) nicht zu gelin­gen scheint, beob­ach­tet man die hef­ti­gen Reak­tio­nen die dazu statt­fan­den. Eine sprach­lich unge­schick­te, gar all­ge­mein bil­dungs­mä­ßig benach­tei­lig­te Bevöl­ke­rungs­grup­pe, die offen­bar mit der Sprach­struk­tur gene­rell Pro­ble­me hat, will der Mehr­heit ihr Kau­der­welsch aufzwingen.

So geht auf meh­re­ren Fel­dern des Zusam­men­le­bens die­se Ten­denz des Zwan­ges um. Es gilt daher, die Mehr­heits­mei­nung bei jeder Gele­gen­heit in Gesprä­chen im per­sön­li­chen Umfeld zu ver­deut­li­chen, und den Min­der­hei­ten den Platz am *Kat­zen­tisch* zuzu­wei­sen.

bookmark_borderWie wir (unbewusst?) gesteuert werden ....

Wie wir (unbe­wusst?) gesteu­ert wer­den .... sol­len - wenn wir es zulassen!

Haben Sie vor ein paar Tagen das Video der Sen­dung von Caren Mios­ga¹ gese­hen in der sie Frau Wagen­knecht unter dem Titel "Ist mit Ihnen ein Staat zu machen, Frau Wagen­knecht?" einer an die 'hoch­not­pein­li­chen Befra­gun­gen' der katho­li­schen Inqui­si­ti­on erin­nern­den Art mit Fang­fra­gen und unzu­mut­ba­ren Unter­stel­lun­gen zunächst ver­bis­sen, im Ver­lauf dann schon ver­zwei­felt, ver­such­te ins Abseits zu stellen?

Wir haben da ein Para­de­bei­spiel für die Ten­denz des öffent­lich-recht­li­chen Rund­funks eine Grund­an­nah­me der so-genann­ten "Volks­mei­nung"² durch­zu­pau­ken und anstatt sich mit der Argu­men­ta­ti­on der poli­ti­schen Gegen­of­fen­si­ve aus­ein­an­der­zu­set­zen läuft das so:
Man benutzt Tot­schlag­wor­te wie "Putin-Knecht", oder "Mar­xist", oder "DDR-Über­bleib­sel" und sug­ge­riert zwei­er­lei, näm­lich zum einen "Ende der Dis­kus­si­on" und zum zwei­ten "Ab in die böse Ecke und still!" 

Frau Mios­ga hät­te bes­ser dar­an getan bei einer rei­nen Spre­cher­rol­le, also Vor­trag frem­der Tex­te, zu blei­ben. Ihre Gesprächs­füh­rung ist all­zu deut­lich von Zu- und Abnei­gung gegen­über den Gesprächs­part­nern geprägt, so wie sie noch nie sonst beob­ach­tet wer­den konn­te. Sie ist Frau Wagen­knecht weder intel­lek­tu­ell noch als Per­sön­lich­keit gewach­sen. Das, und ihre Ver­sa­gens­angst, waren deut­lich an Spra­che und Habi­tus gegen Ende der Sen­dung zu beobachten.

Ich emp­feh­le Ihnen zuerst das Inter­view anzu­se­hen, und dann den *pod­cast* mit Frau Pro­fes­sor Gué­rot auf­zu­ru­fen. Da sehen Sie die anson­sten unsicht­ba­re Gän­ge­lung der öffent­li­chen Mei­nungs­bil­dung ganz unver­blümt dargestellt.
Frau Wagen­knecht ist unbe­quem - vor allem für sol­che Poli­ti­ker hier­zu­lan­de die ledig­lich Stroh­pup­pen auf­stel­len um sie dann öffent­lich zu wat­schen, und das der stau­nen­den Wäh­ler­schaft als alter­na­tiv­lo­se Hand­lungs­wei­se zu ver­kau­fen was ihnen an Unfug in den Sinn kommt. Skan­da­le, Vor­teils­nah­me, Lügen und Betrug, was heu­te im Hin­ter­grund köchelt soll ver­tuscht und ver­bor­gen blei­ben. Wer da tie­fer bohrt ist gefähr­lich und wird aufs Blut bekämpft.

¹(Mios­ga hat als ehe­ma­li­ge Wal­dorf-Schü­le­rin ihren Namen sogar zu *tan­zen* gelernt - anson­sten scheint man ihr da aber weder Höf­lich­keit, noch Ach­tung vor abwei­chen­den Mei­nun­gen, noch Demut in Hin­sicht auf eige­ne Schwä­chen bei­gebracht zu haben!)

² hier ist der Begriff *main­stream* ange­bracht: Was nicht dem all­ge­mei­nen Nar­ra­tiv der Leit­me­di­en ent­spricht wird als *Ver­schwö­rungs­theo­rie*, *Außen­sei­ter­mei­nung*, oder *Spin­ne­rei* abge­tan - mei­ner Mei­nung nach immer des­we­gen, weil eine fak­ten­ba­sier­te Dis­kus­si­on die Schwä­chen der all­ge­mei­nen Auf­fas­sung zu wider­le­gen droht - und damit der Lächer­lich­keit preisgibt.

Einen Hin­weis wie Poli­ti­ker *ticken* hat - unfrei­wil­lig - Frau Kramp-Kar­ren­bau­er gelie­fert, als Sie die Mei­nung­ma­che im Inter­net schalt. Das war dann doch zu direkt und die besorg­ten CDU/CSU Poli­ti­ker stan­den Rei­he um das ein­zu­gren­zen, bevor es der Öffent­lich­keit so recht bewußt wur­de. Näm­lich, daß sie her­aus­ge­plap­pert hat­te was anson­sten in Poli­ti­ker­krei­sen zwar gedacht aber nie offen aus­ge­spro­chen wird.


Wesent­lich ist die Tat­sa­che, daß es eine - wenn auch unge­schrie­be­ne und nicht von der brei­ten Bevöl­ke­rung getra­ge­ne 'öffent­li­che Mei­nung' gibt, und es als unver­zeih­lich gilt die­se unsicht­ba­re Gren­ze zu ver­let­zen, indem man alter­na­ti­ve Ent­wür­fe auf­zeigt und Ver­än­de­rung zur Wahr­haf­tig­keit hin vor­schlägt. Abwei­chung wird mit Arbeits­platz­ent­zug, gesell­schaft­li­cher Äch­tung, und Anse­hens­ver­lust bestraft.
 

Zum Weiterlesen/Ansehen:
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Kün­di­gung Wegen System­kri­tik. Der Fall Ulri­ke Gué­rot.
Raus aus der Ideo­lo­gie­fal­le! Rai­ner Mausfeld
Dem Frie­den die Frei­heit – Ulri­ke Guérot
Wohin steu­ert Deutsch­land? // Prof. Ste­fan Homburg
Mani­pu­liert UND ohne eige­ne Mei­nung [Die unsicht­ba­re Macht der Medi­en 🧠 Medi­en­ex­per­te Prof. Meyen]