bookmark_borderFür wen "arbeiten" die Parlamentarier?

Oder:
Die Inter­es­sen der Einen sind nicht die Inter­es­sen der Anderen

Stel­len sie sich ein­mal vor, lie­be Lesen­de, es gäbe eine Fabrik mit fla­cher Hier­ar­chie, Geschäfts­lei­tung, Abtei­lungs­lei­ter, deren Stell­ver­tre­ter und 700 Arbei­ter. Und stel­len sie sich wei­ter vor, 56 der Arbei­ter hät­ten Neben­be­schäf­ti­gun­gen, sol­che, in denen sie mehr ver­die­nen als in ihrer Haupt­tä­tig­keit. Die Abtei­lungs­lei­ter haben Neben­be­zü­ge von ande­ren Unter­neh­men, man­che haben noch eine selb­stän­di­ge Fir­ma neben­bei, die von Kol­le­gen wei­ter geführt wird - und die­se Unter­neh­men arbei­ten auch für die glei­chen Kun­den und Mit­be­wer­ber der Branche.

Die Arbei­ter sind tage­lang nicht da und neh­men der­weil Ter­mi­ne bei ihren Neben­ar­bei­ten wahr. Die Ver­tre­ter der Abtei­lungs­lei­ter über­las­sen das, was sie zu erar­bei­ten hät­ten, Mit­ar­bei­tern aus Kon­kur­renz­un­ter­neh­men die extra für die­sen Zweck abge­stellt wer­den und ange­reist kommen. 

Ach, sie den­ken das gibt es nicht, das wür­de kei­ne Fir­ma zulassen?

Na, da muß ich sie ent­täu­schen. Eine sol­che Struk­tur gibt es - die nennt sich zwar nicht Fir­ma, funk­tio­niert aller­dings so ähn­lich. Es ist unser Bun­des­tag, die Ver­tre­tung des Vol­kes, die in unser aller Name die Geschicke des Staa­tes leiten.

Da wer­den sie den­ken: "In mei­nem Namen? Davon mer­ke ich nicht viel, wenn ich genau über­le­ge fast nichts, im Gegen­teil, Vie­les was da gemacht wird rich­tet sich gegen mei­ne Interessen!"

Stimmt:

Wenn Ban­ken geret­tet wer­den müs­sen sind Mil­lio­nen ein Klacks, da wer­den Mil­li­ar­den locker gemacht. Wenn Abge­od­ne­ten­be­zü­ge erhöht wer­den ist genug Geld da, für die Ren­ten reicht es nicht, die wer­den nach jah­re­lan­gem Still­stand vor den Wah­len noch schnell um weni­ge Euro oder Cent angehoben.
Schu­len, Kin­de­gär­ten, Uni­ver­si­tä­ten, Stra­ßen und Frei­zeit­ein­rich­tun­gen ver­kom­men - aber für Waf­fen und Erhö­hung des Mann­schafts­be­stan­des beim Mili­tär sind wie­der­um Mil­li­ar­den vorhanden.
Die Auto­in­du­strie wird nach den Betrü­g­rei­en nicht etwa bestraft - ganz im Gegen­teil, es wer­den Ver­ein­ba­run­gen getrof­fen, die die betro­ge­nen Käu­fer bil­lig abspei­sen. Oder die ein Kon­junk­tur­pro­gramm für die betrü­ge­ri­schen Fir­men dar­stel­len, indem man den her­ein­ge­leg­ten Auto­käu­fern eine Prä­mie für den Neu­kauf von Fahr­zeu­gen zusagt - und damit den Absatz erhöht. Das vor dem Hin­ter­grund einer dro­hen­den Kri­se bei der Roh­öl­ver­sor­gung, die an der Zukunft von mit fos­si­len Ener­gie­trä­gern gespei­sten Fahr­zeu­gen zwei­feln las­sen. Wenn nicht aus die­sem Grund, dann wegen des dro­hen­den öko­lo­gi­schen Zusam­men­bruchs und der glo­ba­len Erwärmung. 

Von den ca. 700 Abge­ord­ne­ten ist die Mas­se mit Neben­tä­tig­kei­ten 'geseg­net', die ihnen mehr Ein­kom­men ver­schaf­fen als das, was sie als Diä­ten, als Abge­ord­ne­ten­be­zü­ge ver­die­nen. Und was glau­ben sie wohl, lie­be Lesen­de, wes­sen Inter­es­sen die­se Abge­ord­ne­ten ver­tre­ten wenn sie von inter­es­sier­ten Fir­men und Orga­ni­sa­tio­nen groß­zü­gig bezahlt werden?

Die Mini­ster - im obi­gen Bei­spiel als Abtei­lungs­lei­ter bezeich­net - und ihre Beam­ten­schaft sind zwar wäh­rend ihrer Amzszeit ver­pflich­tet kei­ne sol­che Neben­tä­tig­kei­ten und Bezü­ge anzu­neh­men, aber was danach kommt haben wir bereits hun­dert­fach erlebt:
Sie bekom­men Tätig­kei­ten auf höch­sten Ebe­nen von Unter­neh­men für deren Inter­es­sen sie wäh­rend ihrer Amts­zeit Poli­tik gemacht haben - den Zusam­men­hang kann natür­lich nie­mand kon­kret bewei­sen, aber wenn ein für Ener­gie­wirt­schaft ver­ant­wort­li­cher Mini­ster bei einem Ener­gie­un­ter­ne­men in den Vor­stand ein­steigt, für des­sen bes­se­re Markt­be­din­gun­gen er zuvor Geset­ze erlas­sen hat, sagt der kla­re Men­schen­ver­stand, dass das irgend­wie zusam­men­hän­gen wird und wohl nicht rei­ner Zufall ist.

Betrach­ten wir Abge­ord­ne­te und Mini­ster unse­rer Volks­ver­tre­tung, so wird klar:
Die Wün­sche und Vor­stel­lun­gen der Bevöl­ke­rung wer­den zwar immer wie­der mit gro­ßen Wor­ten beschwo­ren, Lösun­gen wer­den mit viel Tra­ra ange­kün­digt, die Taten aller­dings rich­ten sich mehr­heit­lich an den Wün­schen und Bedin­gun­gen der Unter­neh­men aus die an Par­tei­en und Abge­ord­ne­te zah­len oder ihnen für spä­ter lukra­ti­ve Posten & Bezü­ge zusagen. 

Das Wohl der Men­schen die die­se VOLKSVERTRETER gewählt haben ist unwich­tig, es wird nach­ran­gig behan­delt. Ein Skan­dal, der drin­gend geän­dert wer­den muß.

bookmark_borderBäckerbedarfslieferant *kreativ*
oder: Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.

 

 

 
Ich möch­te, lie­be Lesen­de, ihr Augen­merk auf eine Bana­li­tät rich­ten: Die Bröt­chen­tü­te vom Bäcker um die Ecke.

Sieht sie nicht schön herbst-bunt aus, die Tüte?
"Was hat der Herr wvs denn nun schon wie­der zu meckern bekla­gen?" wer­den Sie sich fragen.

Es ist die natur­wis­senschft­li­che Absur­di­tät die hin­ter dem zen­tra­len Spruch auf die­ser Tüte steht:

Der Herbst erstrahlt in vol­ler Blüte
bei dei­nem Bäcker und Konditor


 Im Herbst - mög­li­cher­wei­se hat es der Wer­be­fuz­zi oder die Wer­be­lie­se nicht in der Schu­le gelernt - sind die Blü­ten schon zu Früch­ten gewor­den. Da erstrahlt nichts mehr. Da glän­zen die Früch­te in allen mög­li­chen Far­ben, und genau­so ver­hält es sich mit den Blät­tern: Sie sind zu rot-, gelb-, und braun- statt grün-gefärbt gewor­den und fal­len von den Bäumen ....

Herbst: Ern­te, kei­ne Blü­ten mehr!
Sol­len wir denen ver­ra­ten wann wie­der Blü­ten kommen?
Was mei­nen Sie?

bookmark_borderAus der Vergangenheit ....

Geben Sie es zu:
Sie haben schon mal nach frü­he­ren Freund*inn*en im Inter­net gesucht!
Nein?
Dann aber bestimmt nach alten Klas­sen­ka­me­ra­den, Stu­di­en­freun­den, Arbeits­kol­le­gen, Urlaubs­be­kannt­schaf­ten, frü­he­ren Nach­barn .... etc.

Da ist mir doch neu­lich im Besuchs­zäh­ler eine Her­kunfts­an­ga­be auf­ge­fal­len - und in die­ser Sekun­de fing das Kopf­ki­no an, schnurr­ten alte Bil­der und Erin­ne­run­gen durch mei­nen Kopf. Ein ein­zel­nes Stich­wort, und sofort setz­te sich ein bis­her wenig, tat­säch­lich viel­leicht ein, zwei Mal in zehn Jah­ren genutz­ter Teil mei­ner Erin­ne­rung in Gang und beschäf­tig­te mich für Stun­den, kam immer mal wie­der in den Vor­der­grund und mach­te sich da breit.

Natür­lich spin­nen sich die Gedan­ken von da selb­stän­dig wei­ter - davor und danach lie­gen­de Ereig­nis­se wer­den akti­viert, gan­ze Lebens­ab­schnit­te sind plötz­lich wie­der prä­sent und das Grü­beln über damals erleb­te Situa­tio­nen und getrof­fe­ne Ent­schei­dun­gen hört und hört nicht auf ....

Um das irgend­wie in den Griff zu bekom­men fing ich an syste­ma­tisch nach Namen aus die­ser Zeit zu suchen, Name und Vor­na­me, Name und Mäd­chen­na­me, Name und Tätigkeit/Berufsbezeichnung, Name und Stu­di­en­fach und so wei­ter. Die gan­ze Palet­te durch, alle Varia­tio­nen die mir so ein­fie­len. Stun­den ver­gin­gen, manch­mal wur­de ich durch Begrif­fe abge­lenkt und auf Neben­we­ge gescho­ben, dann wie­der zurück und am Ende, nach Stun­den, war ich fast so schlau wie zuvor und noch dazu ein wenig fru­striert ob des mehr als mage­ren Ergeb­nis­ses. Gefun­den habe ich ein­zig den (mitt­ler­wei­le uralten) Vater einer Bekann­ten, er muß jetzt um die 95 Jah­re alt sein ....

Des­we­gen glau­be ich nun:
Sucht man im Inter­net nach Per­so­nen aus dem 'frü­he­ren' Leben, so fin­det man sel­ten oder nur per Zufall das, wonach man gesucht hat. Am schwer­sten ist es bei weib­li­chen Per­so­nen. Weil die meist den Namen ihres Part­ners anneh­men lau­fen die Ver­su­che öfter ins Leere.
null

Ande­rer­seits gibt es ja die The­se man könn­te jeden Men­schen fin­den, weil es nur sechs Schrit­te dahin sei­en [Six degrees of sepa­ra­ti­on; Deutsch "Klei­ne-Welt-Phä­no­men"].

Mir ist es bis­her nicht gelungen.
Hät­ten sie, lie­be Lesen­de, einen Vor­schlag wie es klap­pen könnte?
 
 
* [Abbil­dung: Dani­el' CC BY-SA 3.0 File: Six degrees of separation.svg; crea­ted: 14 Janu­ary 2010]

 

bookmark_border➀ Wir leben in einer DEMOKRATIE.
Echt jetzt ...? Eine Erörterung in vier Teilen

Teil ➀
Ein­lei­tung, Mythen 1 & 2

Wor­an erken­nen wir, ob ein Staat eine Demo­kra­tie ist?
Wenn unser Staat kei­ne Demo­kra­tie ist, war­um gibt es dann kei­nen Auf­stand um sie wie­der herzurichten? 

Das ist der Aus­gangs­punkt für die Fra­ge­stel­lung im Titel.
Wie wird also das Volk 'zufrie­den' gehal­ten und wie wird den Bür­gern Demo­kra­tie vor­ge­spielt, so glaub­haft, dass sie Ruhe bewahren?

Nun, das Zau­ber­wort heißt "Mythos" - lt. WIKTIONARY: Legen­de, Sage - es wer­den uns bestimm­te Geschich­ten erzählt die zum Beweis die­nen sol­len, dass unser Staat eine Demo­kra­tie ist. 

Wenn etwas sehr häu­fig und aus vie­len Rich­tun­gen wie­der­holt wird muß es doch wahr sein?
Das ist die all­ge­mei­ne Auf­fas­sung und die Mas­se der Bevöl­ke­rung kommt gar nicht erst auf die Idee die­ses (angeb­li­che) Fun­da­ment des Staa­tes in Fra­ge zu stellen.

Vie­le 'bedeu­ten­de' Per­sön­lich­kei­ten ste­hen hin­ter die­sen Aus­sa­gen, wird da behaup­tet. Wer sind die­se Per­sön­lich­kei­ten und wie haben sie sich tat­säch­lich geäu­ßert? Wur­den mög­li­cher­wei­se ihre Wor­te aus dem Zusam­men­hang geris­sen und als Zitat ver­wen­det obwohl die Aus­sa­ge ins­ge­samt eine völ­lig ande­re Ten­denz hat? "Lügen mit Zita­ten" - ein mie­ser Trick der Poli­tik, die sich dafür oft bestimm­ter Mas­sen­blät­ter bedient. Im Gegen­zug wer­den die hand­voll Ver­le­ger sol­cher Mas­sen­zei­tun­gen - die noch im Lan­de bestehen - von der Poli­tik geschützt indem man die vom Vol­ke bezahl­ten Medi­en­an­stal­ten ihrer Archi­ve beraubt weil die Ver­le­ger dar­in "Kon­kur­renz" sehen.

Doch schau­en wir ein­mal genau­er hin wie es um die ver­schie­de­nen Mythen bestellt ist, die uns sug­ge­rie­ren, wir leb­ten in einem demo­kra­ti­schen Staat in dem jede Stim­me glei­ches Gewicht und jeder Bür­ger glei­che Rech­te hat. 

  • Mythos # 1:
    Unser Staat ist eine Demokratie
  • Immer vor gro­ßen (Bun­des­tags-) Wah­len über­bie­ten sich die Poli­ti­ker dabei zu beto­nen wie wich­tig es sei zur Wahl zu gehen. Wor­te. Aber wo sind die Taten?
    Wie ich vor Jah­ren schon in die­sem Bei­trag → Wahl­be­tei­li­gung & Sitz­ver­tei­lung berech­net habe könn­ten wir mit einem alter­na­ti­ven Modell den Bun­des­tag klei­ner machen und viel Geld spa­ren. Zumal wir immer bei Wah­len "Luft­sit­ze" [man nennt sie vor­neh­mer "Über­hang­man­da­te"] haben. Es fehlt aller­dings am Wil­len der Par­tei­en weil sie nicht gewillt sind selbst spar­sam zu sein, son­dern lie­ber an Aus­ga­ben für die Bür­ger sparen.
    Wo frü­her eine gewis­se Ver­läß­lich­keit der poli­ti­schen Rich­tung vor­han­den war fin­den wir heu­te sich ganz schnell dre­hen­de Fähn­lein im Win­de .... ein Bei­spiel aus der vor­letz­ten Wahl in Hes­sen: → Sind "Grü­ne Lügen" die bes­se­ren Lügen? Da haben die Grü­nen vor Bouf­fier als Mini­ster­prä­si­dent gewarnt und nach der Wahl waren sie es, die ihn in den Sat­tel hoben. Kann man sol­che Poli­ti­ker noch ernst neh­men? Oder gar wäh­len? Dann doch lie­ber "Die Lin­ke", trotz ihrer mehr als dubio­sen Ein­stel­lung zur Reli­gi­on ganz allgemein.
    Womit wir beim zwei­ten Mythos ange­kom­men sind:

  • Mythos # 2:
    Unser Wahl­sy­stem ist aus­ge­wo­gen und spie­gelt den Volks­wil­len wieder
  • Nichts an unse­rem Wahl­sy­stem ist "demo­kra­tisch" - abge­se­hen viel­leicht von der Tat­sa­che, dass es kei­nen Betrug an den Urnen gibt. Der Betrug an den Wäh­lern fin­det schon vor­her, ganz offen, bei der Aus­wahl der Kan­di­da­ten und wegen des bestehen­den Wahl­sy­stems statt.

    Kan­di­da­ten wer­den zumeist in den Wahl­krei­sen von der Basis mit-bestimmt. Dar­in steckt schon ein Detail: Vor­schlä­ge kom­men nicht von den Mit­glie­dern, son­dern von extra dazu bestimm­ten Gre­mi­en - mit der faden­schei­ni­gen Begrün­dung man wol­le den Pro­zeß straf­fen und allen Betei­lig­ten Zeit und Auf­wand spa­ren. Es gibt natür­lich Vari­an­ten. Wenn sie, lie­be Lesen­de, wel­che ken­nen, bit­te ver­mer­ken sie es in den Kom­men­ta­ren. Danke!

    Der viel grö­ße­re Betrug am Wäh­ler folgt in der näch­sten Stufe:
    Den Landeslisten.
    Dort wer­den Kan­di­da­ten "abge­si­chert", die die Par­tei­füh­rung unbe­dingt im Par­la­ment haben will.
    Selbst wenn also die Bevöl­ke­rung die­se Per­son satt hat, für unfä­hig hält oder deren Arbeit für unzu­läng­lich und des­we­gen nicht mehr haben will - die Lan­des­li­ste bringt sie wie­der in die Spit­ze bzw. Regie­rung, gegen allen Wider­stand der Wäh­ler, deren Wil­le hier schlicht­weg gefälscht wird, denn die Wahl eines Wahl­kreis­kan­di­da­ten wür­de doch schon völ­lig aus­rei­chen - aber Nein, über die Zweit­stim­me mogeln die Par­tei­obe­ren ihre beson­de­ren Spe­ze­ln wie­der in die Ämter.
    Die wis­sen eben, wie man mit Lob­by­isten umgeht und die Par­tei­spit­zen wis­sen, wer ihnen den größ­ten Rei­bach beschert.

    Gera­de­zu 'pro­phe­tisch' ana­ly­sier­te Gre­gor Gysi schon vor Jah­ren war­um eine Grün­dung der EU schei­tern muß, wenn sie ledig­lich auf einem wirt­schaft­li­chen Fun­da­ment gebaut wird - die Bevöl­ke­run­gen in der EU wur­den nicht gefragt, das haben die Poli­ti­ker ganz allei­ne zu ver­ant­wor­ten - und nun fra­gen wir uns:
    War das Alles rech­tens, war­um wur­den da die Bür­ger nicht ein­be­zo­gen, war das tat­säch­lich eine demo­kra­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se? Und wie sieht es mit den wei­te­ren Gre­mi­en der EU aus die ledig­lich von den natio­na­len Par­la­men­ten dort­hin geschickt wer­den? Kei­ne poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung auf­grund von Wah­len, dort fin­det man meist wil­li­ge "Par­tei­sol­da­ten", denen das Aus­schei­den aus der natio­na­len Poli­tik durch groß­zü­gi­ge Diä­ten und Kosten­er­stat­tun­gen leicht gemacht wird, und die dann ihr Mario­net­ten­da­sein bis zum Gro­tes­ken aus­le­ben - sie­he Öttin­ger!

    --------------------------------- So geht es wei­ter .... ---------------------------------

    Fort­set­zung Teil ➁
    Mythen 3 & 4

  • Mythos # 3:
    Unse­re Medi­en, Pres­se, Rund­funk und Fern­se­hen sind die 4. Gewalt und schau­en den ande­ren drei Gewal­ten [Gesetz­ge­bung (Legis­la­ti­ve), Voll­zie­hung (Exe­ku­ti­ve) und Recht­spre­chung (Judi­ka­ti­ve)] auf die Finger.
  • Mythos # 4:
    Unse­re Justiz ist "unab­hän­gig"
  • Fort­set­zung Teil ➂
    Mythen 5 & 6

  • Mythos # 5:
    Die Poli­zei ist unser "Freund & Helfer"
  • Mythos # 6:
    Kon­sum macht glücklich
  • Fort­set­zung Teil ➃
    Mythen 7 & 8 und Schlußüberlegungen

  • Mythos # 7:
    Wer hart arbei­tet sorgt für ein zufrie­de­nes Leben für sich und sei­ne Familie
  • Mythos # 8:
    Jeder Bür­ger des Staa­tes genießt 'per­sön­li­che Freiheit'
  • bookmark_borderGrundsätzlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht mehr äußern ....
    *update* [09.02.2019]

    .... und doch fin­de ich mich wie­der dabei genau das zu tun. Las­sen Sie mich mit einem Zitat beginnen:

    .. Die Bericht­erstat­tung ver­stärkt all­zu­oft Panik und Angst, was im Fal­le des Atten­tats von Mün­chen beson­ders deut­lich wur­de. Und sie ver­mit­telt auch jetzt den Ein­druck, als sei es gera­de beson­ders unsi­cher in Deutsch­land zu leben. Obwohl das Gegen­teil der Fall ist. .. Die­se Äng­ste der Men­schen ste­hen in einem gera­de­zu absur­den Miss­ver­hält­nis zu den tat­säch­li­chen Risi­ken für den Einzelnen.
    Obwohl es also kei­ne Zeit in der Geschich­te gab, in der man so sicher in Mit­tel­eu­ro­pa leben konn­te wie jetzt, neh­men die Äng­ste der Men­schen immer stär­ker zu. Man fühlt sich bedroht von Ter­ro­ris­mus, Amok­läu­fern und Flücht­lin­gen, die angeb­lich so vie­le Straf­ta­ten begehen .. 

    [Quel­le]

    Was mich in mei­nem eige­nen Umfeld trau­rig stimmt ist die Unfä­hig­keit Wahr­heit und Lüge aus­ein­an­der zu hal­ten. Ver­nunft wal­ten zu las­sen und sich von Fak­ten, Plau­si­bi­li­tät, nicht Gerüch­ten, lei­ten zu las­sen bevor eine Mei­nung gebil­det wird. Genau die­se Angst und Ver­un­si­che­rung von denen Stad­ler spricht erle­be ich in den Gesprä­chen der letz­ten Tage und Wochen. Es wird geglaubt was an Gerüch­ten bei face­book, hier stell­ver­tre­tend für die soge­nann­ten "sozia­len" Medi­en genannt, oder in irgend­wel­chen dritt­klas­si­gen Anzei­gen­blätt­chen steht, die Alles abschrei­ben was Zei­len füllt - weil sooo vie­le Men­schen ja nicht lügen kön­nen, ganz im Gegen­teil zur Lügen­pres­se, wo Weni­ge, angeb­lich gesteu­ert, die Unwahr­heit verbreiten.

    Nun ist die Pres­se ins­ge­samt selbst Schuld an die­sem Ver­dacht, hat es doch zu vie­le Bei­spie­le gera­de im letz­ten Jahr­zehnt gege­ben, bei denen der stau­nen­den Öffent­lich­keit etwas ver­mit­telt wur­de was sich spä­ter als Ente her­aus­ge­stellt hat. Grund­säz­lich jedoch gibt es bei uns kei­nen Zwei­fel an dem Wahr­heits­wil­len der Medi­en - ledig­lich die Qua­li­tät der Ver­fol­gung die­ses heh­ren Zie­les läßt manch­mal zu wün­schen übrig. 

    *edit* [09.02.2019]

    Ein­schrän­kend zu den Aus­sa­gen des vori­gen Absat­zes kom­me ich mitt­ler­wei­le zu einer ande­ren Schluss­fol­ge­rung hin­sicht­lich der Absich­ten der Pres­se­or­ga­ne: Sie ver­hal­ten sich - ob nun gezielt ver­an­laßt oder per Zufall, wobei ich zu erste­rem ten­die­re - 'staaats­tra­gend', was bedeu­tet, es wird die aktu­el­le Regie­rungs­po­li­tik nicht hin­ter­fragt son­dern ledig­lich kom­men­tiert.
    LINK: "Ehr­lich sein & trotz­dem irre­lei­ten - geht das?"

    */edit*

    Es wird mir bei­spiels­wei­se immer vor­ge­hal­ten wir leb­ten hier, in einer nord­west­fä­li­schen Klein­stadt, auf einer "Insel der Seli­gen" was Kri­mi­na­li­tät ins­ge­samt, im Ver­gleich zu Gewalt­ver­bre­chen und Eigen­tums­de­lik­ten in ghet­to­ähn­li­chen Berei­chen der Groß­städ­te, oder Über­grif­fe bzw. Straf­ta­ten von Aus­län­dern andern­orts, angeht.

    Was die­se 'Über­zeug­ten' - durch Fäl­le in ihrer Umge­bung alar­miert und schockiert - völ­lig ver­ges­sen ist, dass Sta­ti­stik nicht nach ein­zel­nen Berei­chen fragt, son­dern ein Gesamt­bild, einen Über­blick zeich­net. Da mag es einen oder meh­re­re Schwer­punk­te an Kri­mi­na­li­tät irgend­wo im Lan­de geben. Das ändert den­noch nichts an der sta­ti­sti­schen Aus­sa­ge es gäbe weni­ger Kri­mi­na­li­tät in Deutsch­land als vor zehn Jahren:
    Zwar kann punk­tu­ell die Kri­mi­na­li­tät hoch sein, in der Brei­te muß dem aus mathe­ma­ti­schen Grün­den ein Rück­gang ent­ge­gen stehen! 

    Dazu bedarf es aller­dings zwei­er­lei Fertigkeiten:
    Erstens muß man ein wenig Mathe­ma­tik ver­ste­hen, und zwei­tens muß man zur Abstrak­ti­on in der Lage sein, d.h. sich von der punk­tu­el­len Betrach­tung lösen und eine gene­rel­le Sicht einnehmen.

    Die Über­le­gung war­um die Dar­stel­lung des Herrn Stad­ler den­noch stimmt ist ein­fach. Zwei Drit­tel der Bevöl­ke­rung glau­ben lie­ber eine beque­me Lüge als eine unbe­que­me Wahr­heit. Das ent­spricht in etwa dem Anteil der Men­schen die irra­tio­nal, aus dem Bauch her­aus, 'den­ken'(?) und handeln.

    Ohne Selbst­mit­leid sit­ze ich dann und grüb­le über Don Qui­xo­te [Don Qui­jo­te] und Micha­el Kohl­haas, um schließ­lich bei Götz v. Ber­li­chin­gen zu landen ....

    Aktua­li­sier­te Neu­fas­sung; Erst­ver­öf­fent­li­chung: 31. Jul 2016 um 4:37h

    bookmark_borderGuter Robot - Böser Robot ...?


     

    Wohin man schaut:
    Tech­ni­scher Fort­schritt und Minia­tu­ri­sie­rung. Das ist für sich genom­men bestimmt kei­ne Bedro­hung der mensch­li­chen Exi­stenz und vor allem birgt das, was wir bis­her sehen nur gerin­ge Ansät­ze zur Sor­ge die Com­pu­ter wür­den uns einst 'beherr­schen'.

    Doch wie so oft trügt der Schein, bei genaue­rem Hin­se­hen ent­puppt sich das was wir als "Pro­gram­me" und "Apps" und die dahin­ter lie­gen­den Algo­rith­men sehen als sehr viel beein­träch­ti­gen­der für unse­re Gesell­schaft als gemein­hin ange­nom­men. Wie in dem obi­gen Bild­zi­tat ver­deut­licht wird.

    Es darf aller­dings bezwei­felt wer­den, dass eine Poli­ti­ker­rie­ge wie sie uns der­zeit 'reprä­sen­tiert' dazu in der Lage sein wird die­se Zukunfts­auf­ga­be "Com­pu­ter­ethik" ange­mes­sen zu erle­di­gen. So lan­ge wir in den Rei­hen der Par­la­men­ta­ri­er - natio­nal und auf EU Ebe­ne - mehr Igno­ran­ten als Ken­ner der digi­ta­len Tech­nik und ihrer Pro­gram­mie­rung haben, wer­den eini­ge Weni­ge bestim­men wohin die Ten­denz geht .... und das wird bestimmt nicht zu Gun­sten von Mei­nungs­frei­heit, Frei­heit zu publi­zie­ren und per­sön­li­cher Frei­heit des Ein­zel­nen ausgehen.

    bookmark_borderBeschwerde

    .
    Es beschwert sich eine Blog­ge­rin per Video [geht zu you­tube] über unver­schäm­te und belei­di­gen­de Kom­men­ta­re auf ihrer Seite. 

    Recht so!

    Wer bloggt kennt die­se Art von heim­li­chen Nei­dern und fru­strier­ten Nichts­kön­nern, die selbst nichts zustan­de brin­gen und ihren Frust in Kri­tik an ande­ren Men­schen ablassen.

    Soweit so gut - oder auch nicht.
    Es muß die Fra­ge erlaubt sein ob das The­ma der o.g. Blog­ge­rin sich nicht mit der Zeit viel­leicht von selbst erle­dig­te .... wenn sie ihrer Haut die Gele­gen­heit gäbe abzu­hei­len und nicht unter Schich­ten von Make­up und stän­di­gem Man­gel an natür­li­chen Ein­flüs­sen im wah­ren Sin­ne zu verwelken.

    Nach dem alten Mot­to "Catch them young!" wird schon klei­nen Mäd­chen mit­tels Pup­pen­spiel­zeug - zum Schmin­ken der Pla­stik­ge­sich­ter - der Gedan­ke nahe­ge­bracht als Mäd­chen müs­se man der Natur mit Schmin­ke auf die Sprün­ge hel­fen um "schön" zu sein.

    Wer dar­auf her­ein­fällt und wes­sen Eltern die­sen Unfug nicht von vorn­her­ein ver­hin­dern fällt in die "Schmink­fal­le":


    Frü­hes Schmin­ken macht 'schlech­te', blas­se, unan­sehn­li­che Haut. Die wird mit immer mehr Schmin­ke bedeckt um zu kaschie­ren. Die Haut ent­wickelt bald mehr Talg, Schweiß und schließ­lich Pusteln, Pickel und Akne - wor­auf­hin noch mehr Mit­tel­chen Abhil­fe schaf­fen sol­len, den Zustand jedoch regel­mä­ßig ver­schlech­tern.
     

    Was war zuerst, Akne oder Schminke?
    Die­se Fra­ge läßt sich, ähn­lich wie das "Henne-oder-Ei"-Problem, spä­ter nicht mehr so leicht klä­ren - aus jah­re­lan­ger Anschau­ung und Recher­che nei­ge ich aller­dings dazu es der Schmin­ke anzu­la­sten wenn die Haut rebelliert. 

    "Was­ser und Sei­fe" ist die rich­ti­ge Ant­wort - Schmin­ke bringt nur den Her­stel­lern etwas, den Anwen­der/-n /-innen nicht. 

    So sehr ich auf der Sei­te der ange­grif­fe­nen Blog­ge­rin ste­he, so sehr leh­ne ich zugleich den Gedan­ken & die Absicht des Blo­g­in­hal­tes ab. Den Teu­fel mit dem Beel­ze­bub aus­trei­ben hat noch nie funktioniert.

    Erst­ver­öf­fent­li­chung: 5. Jul 2015 um 5:00

     

    bookmark_borderEine neue Sportart

    Grö­ße­res Photo

     
    Tja, lie­be Leu­te, es ist immer noch Raum für neue Sport­ar­ten an die bis­her noch nie­mand gedacht hat. So wie den GrillSPORT, eine völ­lig neue Dis­zi­plin, und wir kön­nen gespannt sein, wann die­ser SPORT olym­pia­reif sein wird.

    Sodann ent­schei­det sich:
    Rei­ner Frau­en- oder Män­nerSPORT, oder dür­fen gemisch­te Teams antreten?

    Unter­ka­te­go­rien wer­den sicher Rind, Schwein, Lamm, Geflü­gel und Fisch sein, für die Vege­ta­ri­er dann die Kate­go­rie Gemü­se - und Sie ahnen schon wel­che Varia­ti­ons­brei­te sich hier auftut! 

    Dazu noch die diver­sen Zube­rei­tungs­for­men des Grill­gu­tes, als Roh­fleisch- oder Roh­ge­mü­se­stücke, 'con­ve­ni­ent food' - also bereits vor­ge­würzt, und schließ­lich die Fer­tig­pro­duk­te wie Wür­ste, Veggie­bur­ger & deren Fleisch­va­ri­an­te und Spieße. 

    Zudem kom­men natür­lich die ver­schie­de­nen Arten von Grills* in Frage.
    Holz­koh­le-, Gas- oder Elek­tro­be­feue­rung? Habe ich noch wel­che vergessen? 

    Auf Tray, Folie oder blank auf dem Rost grillen?

    Wel­che Maße dür­fen die für olym­pi­sche Zwecke ein­ge­setz­ten Brat­ro­ste haben? Das heißt wel­che Flä­che, wie hoch und aus wel­chem Mate­ri­al sol­len sie gefer­tigt sein?

    Schließ­lich geht es nicht ohne ange­paß­te Beklei­dung für die Grill-Olympioniken:
    Kur­ze oder lan­ge Hosen, kur­ze oder lan­ge Ärmel, oder irgend­et­was dazwischen?
    Wel­che Art Schu­he muß es sein? Dür­fen zwecks erhöh­ter Sicher­heit gegen Aus­glei­ten auf her­ab­fal­len­dem Grill­gut gena­gel­te Schu­he getra­gen werden?

    Soll eine Schür­ze in kurz, mit­tel, oder lang ange­zo­gen wer­den dürfen?

    Wich­tig ist noch die Fra­ge, ob die Gril­ler wäh­rend des Wett­kamp­fes Geträn­ke zu sich neh­men dür­fen, wenn "JA", wel­che, in wel­cher Men­ge und in wel­cher Zeit?

    Habe ich noch etwas vergessen?
    Bestimmt.
    So ein SPORT will schließ­lich gere­gelt sein, da wird nichts dem Zufall überlassen.

    Ach ja, da fällt mir noch ein:
    Wo bekommt man das For­mu­lar für die Antrag­stel­lung auf "SPORTför­de­rung" durch das Mini­ste­ri­um für Fami­lie etc., denn schließ­lich will der GrillSPORTler ja nicht auf den Kosten sit­zen blei­ben wäh­rend Ande­re sich die Ergeb­nis­se sei­nes Ein­sat­zes schmecken las­sen .... ob das dann die Bewer­ter sind?

    Fra­gen über Fragen.
    Das muß etwas wirk­lich Ernst­haf­tes sein.

    __________________________________________________________________________ 


     
    * [Syn­ony­me lt. Duden: Bar­be­cue, Brat­rost, Rost]

     

    bookmark_borderEin politisches 'Statement'?
    Nein, nein, nie und nimmer ....

    Wenn es zum "Schwu­re" kommt erkennt man die wah­re Haltung:

    Quel­le Bild­zi­tat: http://www.tagesschau.de/inland/oezil-guendogan-steinmeier-101.html

    "Respekt" für einen dik­ta­to­risch agie­ren­den Staats­chef der die Oppo­si­ti­on ins Gefäng­nis wirft und die Pres­se mund­tot macht? Instinkt­lo­sig­keit ist hier noch eine mil­de Beur­tei­lung des­sen, wes­sen sich die­se Fuß­bal­ler schul­dig gemacht haben.

    bookmark_borderA newsletter full of lies and false assumptions ....

    Today a fri­end sent a news­let­ter - and I couldn't resist to show some alter­na­ti­ves to the author's con­clu­si­ons. Most Ame­ri­cans ask que­sti­ons and sta­te the obvious. But the 'brain­wa­sh' in the basic school system keeps them from que­stio­ning "Ame­ri­can Excep­tio­na­lism" and mili­ta­ry / secret ser­vices inter­ven­ti­on and covert actions around the world. And it has got­ten worse through the years sin­ce after WWII .... no end in sight.

    [source: Simon Black; http://sovereignman.com/]


    “What is it about this place that makes it so poor?”
    It was a simp­le que­sti­on posed to me by a fri­end as we wal­ked the streets of Mana­gua, Nica­ra­gua ear­lier this week.
    Nica­ra­gua is a love­ly place. But it’s poor. Very poor. It’s the least deve­lo­ped eco­no­my in Cen­tral Ame­ri­ca... and that’s say­ing something.
    But it’s worth con­side­ring: what makes an eco­no­my like Nica­ra­gua so poor? And what makes others so wealthy?
    Having tra­ve­led to near­ly 120 count­ries, I’ve seen the full ran­ge of rich and poor nati­ons. And I’ll tell you, it has not­hing to do with natu­ral resour­ces or anything like that.
    I often have mee­tings with seni­or mini­sters and govern­ment offi­ci­als around the world who tell me all about the ama­zing resour­ces they have in their country.
    “We have so much fore­stry land,” or, “Our bau­xi­te reser­ves are among the hig­hest in the world…”
    Irrele­vant. Vene­zue­la has incre­di­ble oil reser­ves. Yet they’ve been living in pover­ty for years.
    (Now that oil pri­ces are down the Vene­zue­lan govern­ment has had to decla­re every sin­gle Fri­day a holi­day becau­se they can’t afford to keep the lights on.)
    Ukrai­ne has some of the most excep­tio­nal farm­land on the pla­net. But the coun­try is total­ly broke.
    150 years ago, Hong Kong was a tiny vil­la­ge of illi­te­ra­te fisherman.
    50 years ago in Sin­ga­po­re they used to defe­ca­te in the streets, and visi­tors would have to step over rivers of feces in the down­town area.
    25 years ago Esto­nia was still part of the crumbling Soviet Union.
    None of tho­se places has any resour­ces to speak of. But they’ve beco­me among the wealt­hiest in the world.
    What’s the dif­fe­rence bet­ween Hong Kong and Ukrai­ne? Sin­ga­po­re and Vene­zue­la? Esto­nia and Nicaragua?
    One of the things I’ve lear­ned in my tra­vels over the years is that wealt­hy nati­ons do have some com­mon characteristics.

    Left: Ori­gi­nal Text;                       Right: My Alter­na­ti­ve Text

     

    1.

    The first set is cul­tu­ral. Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re that values hard work. Know­ledge. Pro­duc­ti­vi­ty. Inno­va­ti­on. Risk-taking. Saving. Self-reliance.

    I’m not try­ing to say that peo­p­le in poor count­ries don’t work hard. Far from it.

    The point is that if working hard and saving money are strong CULTURAL values (which tends to be the case in Asia), a coun­try is going to do better. 

    1a.

    Wealt­hy nati­ons have a cul­tu­re to bla­me unem­ployment on the indi­vi­du­al, not on mista­kes made by cor­po­ra­te lea­ders. Know­ledge that's free (Secon­da­ry Edu­ca­ti­on) is under­fun­ded; Hig­her edu­ca­ti­on is so expen­si­ve that the majo­ri­ty of gra­dua­tes car­ry this debt for decades.
    Inno­va­ti­on, if suc­cessful, will be bought up to curb com­pe­ti­ti­on, flan­ked by laws and regulations.
    Count­ries do bet­ter by exploi­ting cheap labor in tho­se count­ries they pre­vious­ly desta­bi­li­zed in order to install pup­pet regimes. 

    2.

    Second, wealt­hy nati­ons have much bet­ter insti­tu­ti­ons. The rule of law is strong. Pri­va­te pro­per­ty rights are strong. Cor­rup­ti­on is limi­t­ed. Regu­la­ti­on is sen­si­ble. Taxa­ti­on is rea­sonable and efficient.

    It’s simp­le; no one wants to do busi­ness in a cor­rupt dictatorship.

    Bad insti­tu­ti­ons dri­ve away for­eign inve­stors. And as capi­tal is one of the cri­ti­cal com­pon­ents of eco­no­mic growth, cho­king off exter­nal invest­ment suf­fo­ca­tes an economy. 

    2a.

    Second, wealt­hy nati­ons have more 'fine tun­ed' insti­tu­ti­ons with a lay­out favoring tho­se who can afford it. Thus the rule of law is depen­dent on the amount of money inve­sted. Pri­vate pro­perty rights are good only if the­re isn't an eco­no­mic advan­ta­ge for the rich if they grab it. 

    Cor­rup­tion is cal­led "net­wor­king". Regu­la­tion is in favor of tho­se who belong to the estab­lish­ment. Taxa­tion is for tho­se who deri­ve inco­me from work - tho­se ear­ning through 'invest­ment' don't pay.

    Invest­ment into the U.S.A. drop­ped sin­ce Trump took office - but he's just out­spo­ken, whe­re­as the for­mer admi­ni­stra­ti­ons dealt their bia­sed actions for the rich in secrecy.

    3.

    Last (and most important­ly), wealt­hy nati­ons have an “inclu­si­ve” economy.

    This means that peo­p­le aren’t medieval serfs toi­ling away for the estab­lish­ment. If someone deve­lo­ps skills, works hard, and takes risks, they’ve got a good chan­ce of moving up the socioe­co­no­mic food chain.

    Eco­no­mists call this “inco­me mobi­li­ty”. In the United Sta­tes it’s known as the “Ame­ri­can Dream”. 

    3a.

    Peo­p­le are no lon­ger slaves belon­ging to a per­son - nowa­days they belong to cor­po­ra­ti­ons. The data show that only in rare cases peo­p­le reach ano­ther level on the social lad­der. The few who make it are adver­ti­sed, tho­se who don't are not reco­gnized. They are the majority.

    Soli­da­ri­ty with the weak is dead, com­pas­si­on is prac­ti­ced by word, the con­sci­ence is num­bed by a cha­ri­ty check on Christmas.

    Any 'sur­plus' on inco­me has to be saved for reti­re­ment, as the systems in place (Social Secu­ri­ty) have been plun­de­red to pay for exce­s­si­ve mili­ta­ry spending. 

    Bab­b­le

    Yet all three of the­se fac­tors are start­ing to dis­ap­pear in the US… and in the West in general.

    America’s self-reli­ant, risk-taking, hard working, pio­nee­ring cul­tu­re hel­ped pro­pel it to beco­me the wealt­hiest nati­on on the planet.

    But the­se traits are rapid­ly vanis­hing, dis­pla­ced by a cul­tu­re that values instant gra­ti­fi­ca­ti­on, con­su­mer debt, and govern­ment handouts.

    The insti­tu­ti­ons are fal­te­ring as well. Rule of Law is less pre­dic­ta­ble, with the govern­ment chan­ging the rules in its sole dis­creti­on when­ever it likes. 

    Facts 

    The explo­ita­ti­on all around the world lea­ves almost no more resour­ces to rob. The decli­ne is also due to the fact that for­mer pro­du­cers of raw mate­ri­al lear­ned that it pays to install and boost pro­duc­tion of goods & sale of tho­se wit­hout the middle-man.

    The US-System its­elf fostert con­su­mer debt becau­se the banks had no limit to bar them from rip­ping off the avera­ge Joe. To bla­me the so cal­led "gou­vern­ment hand­outs" is absurd, when mil­ta­ry spen­ding is thou­sand­fold that of help for the poor and needy.

    The rule of law has chan­ged only in one direc­tion: To the advan­ta­ge of tho­se who can afford an expen­si­ve law firm that doesn't ask what's right or wrong but only how much money can be squeezed out of any sin­gle client. 

    They pass new rules every day gover­ning ever­ything from what you can/cannot put in your own body, to how you are allo­wed to rai­se your own child, with much of it enforced at gunpoint.
    And through an offi­ci­al form of theft known as Civil Asset For­feit­u­re, govern­ment agen­ci­es now ste­al more pri­va­te pro­per­ty from peo­p­le than all the thie­ves and burglars in the coun­try combined.
    This is bana­na repu­blic stuff.
    Most of all, though, it’s the eco­no­mic struc­tu­re that’s eroding.
    The inclu­si­ve eco­no­my of Ame­ri­ca is vanis­hing. It’s beco­ming ‘extra­c­ti­ve,’ mea­ning that the system is desi­gned for the bene­fit of the estab­lish­ment and rig­ged against the individual.
    You can see this most nota­b­ly in finan­ce; cen­tral ban­kers have held inte­rest rates down to prac­ti­cal­ly zero for eight years in order to bail out lar­ge banks and the fede­ral government.
    Yet in doing so, they have deci­ma­ted the pro­s­pects for reti­rees, respon­si­ble savers, and most of all, young people.
    It’s no won­der that the Midd­le Class no lon­ger com­pri­ses the lar­gest seg­ment of the US popu­la­ti­on, accor­ding to Pew Research.
    Lar­ry Fink, CEO of Black­rock (the lar­gest asset manage­ment firm in the world) said that a typi­cal 35-year old will now need to set asi­de 3x as much money for reti­re­ment as his/her par­ents did, sim­ply becau­se inte­rest rates are so low.
    And Wil­liam Dud­ley, Pre­si­dent of the Fede­ral Reser­ve Bank of NY (and one of the most important Fed offi­ci­als) recent­ly remark­ed how the US is fal­ling behind in terms of inco­me mobility.
    “The chan­ce of achie­ving the Ame­ri­can Dream,” he told his audi­ence, “is not the hig­hest for child­ren born in America.”
    That’s a pret­ty ama­zing state­ment, and it high­lights how obvious (and important) the­se trends are.
    Again, we’re not tal­king about ‘What If’. We’re tal­king about ‘What Is.’ And it has pro­found impli­ca­ti­ons for your long-term prosperity.

    bookmark_borderMindestens zwei "Aufreger" kommen irgendwie gelegen ....

    Da ist zunächst die Tat­sa­che, dass die gro­ßen Auto­bau­er in Aachen und in den U.S.A. For­schun­gen ange­sto­ßen haben von deren Ergeb­nis sie wis­sen muß­ten, wie die Abga­se auf Mensch & Umwelt wir­ken. Ein­mal davon abge­se­hen wie weit sol­che Ergeb­nis­se stich­hal­tig sind bleibt es doch ein will­kom­me­nes Instru­ment der Ablenkung ....

    Zwei­te Sache ist die Über­le­gung in Ham­burg (und Frank­furt) AfD Mit­glie­der vom Fuß­ball aus­zu­schlie­ßen. Ein CDU Poli­ti­ker & Club­chef hat das (angeb­lich?) ver­lau­ten las­sen. Und eine unde­mo­kra­ti­sche Machen­schaft mehr die in unse­rem Land zu bedau­ern wäre ....

    Da ist die Ver­ga­be des Prei­ses "Die Gol­de­nen Blog­ger" [die Orga­ni­sa­to­ren haben offen­bar kei­ne Eile die Sei­te zu aktua­li­sie­ren; 30.01.2018; 00:25] zu einer unwich­ti­gen Neben­sa­che ver­kom­men. Soviel *hoch­ka­rä­ti­ge* Kon­kur­renz in den Medi­en, da macht das Blog­gen dop­pelt Spaß.

    Wie geru­fen kom­men ein paar Skan­däl­chen um von den zähen Ver­hand­lun­gen der Möch­te­gern-Koali­tio­nä­re abzu­len­ken - es sind ja der­zeit Koalitionsverhandlungen!
    Hin­ter ver­schlos­se­nen Türen, wie immer, das dum­me Volk hat ja schon gewählt (und wie Herr Gabri­el frü­her sag­te damit " .. in einer reprä­sen­ta­ti­ven Demo­kra­tie .. " den Poli­ti­kern den Auf­trag gege­ben für die näch­sten Jah­re völ­lig unab­hän­gig vom Volks­wil­len zu regieren).

    bookmark_borderAbgrundtiefe Verzweiflung ..!?

    Wie tief muß der Abgrund sein damit die SPD ihn als "Abgrund" akzeptiert?
    Mög­li­cher­wei­se ein Ergeb­nis unter 20% bei der Bundestagswahl?

    Die­se pein­li­chen Momen­te in der SPD Zen­tra­le kurz vor der *Sieges*-Rede des geschei­ter­ten Kanz­ler­kan­di­da­ten .... wie war doch gleich der Name .... brau­sen­der Jubel für einen Ver­lie­rer, dies­mal von sei­nen ver­blen­de­ten Anhän­gern, den Par­tei­ge­nos­sen. Sowas ähn­li­ches hat­ten wir schon frü­her 'mal, da woll­te Herr Schrö­der, ja, der Agen­da-Schrö­der, in der soge­nann­ten "Ele­fan­ten­run­de", der Dis­kus­si­ons­run­de am Wahl­abend bei ARD & ZDF, der Frau Mer­kel weis­ma­chen ER sei der näch­ste Kanz­ler .... es wur­de spe­ku­liert, was er da even­tu­ell zuvor geschluckt haben muß­te um sich so weit von der Wirk­lich­keit zu entfernen.

    Frau Nah­les hat schon im vor­he­ri­gen Wahl­kampf (2013) der SPD zu einer her­ben Nie­der­la­ge ver­hol­fen - sie war für den Wahl­kampf ver­ant­wort­lich und hat es ver­siebt. Damals schrieb ich ".. sie misch­te kräf­tig mit und brach­te sich stets in den Vor­der­grund. Ein­mal phy­sisch, indem sie bei jeder Kame­ra­ein­stel­lung nach vor­ne dräng­te und zwei­tens aku­stisch, weil sie immer einen flot­ten, aller­dings oft inhalts­lo­sen Spruch parat hat­te .."

    Und nun hören wir, dass die­sel­be Frau Nah­les, ver­ant­wort­lich für eine erneu­te Redu­zie­rung der all­ge­mei­nen Ren­ten durch eine Reform der betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gungs­re­ge­lun­gen, aus­ge­rech­net die, zur Frak­ti­ons­füh­re­rin wer­den soll.

    Wenn man - wie ich - noch *live* im Fern­se­hen einen Her­bert Weh­ner als Frak­ti­ons­chef der SPD erlebt hat weiß man sofort wie tief die SPD gesun­ken sein muß um eine Poli­ti­ke­rin ohne For­tu­ne wie Frau Nah­les in eine sol­che Schlüs­sel­po­si­ti­on zu hieven. 

    Der Herr Weh­ner rotiert bestimmt im Grabe ...!

    Was der SPD fehlt ist eine Per­son aus ihren Rei­hen die sich - wie im Mär­chen von des Kai­sers neu­en Klei­dern - wagt zu rufen "aber das ist ja gar kei­ne SPD Poli­tik die ihr da seit Schröder/Fischer gemacht habt und wei­ter propagiert ...!"

    Dar­auf wer­den wir aller­dings ver­geb­lich war­ten. So wie die der­zei­ti­ge baye­ri­sche Regie­rung noch immer auf den Dienst­mann Alo­is, jetzt zum *Engel Aloi­si­us* auf­ge­stie­gen, war­tet, der ihr die gött­li­chen Rat­schlä­ge¹ über­brin­gen soll ....
     

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      ¹[dar­an erin­nert durch einen tweet → https://twitter.com/ErnstvAll/status/913032821312245760]